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Bilanz der Silvesternacht – Mainzer Polizei sagt Danke

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In der diesjährigen Silvesternacht ist es im gesamten Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Mainz, aber insbesondere in Mainz sehr ruhig geblieben. Die allermeisten Menschen feierten zu Hause in kleinem Kreis und hielten sich an die bekannten Einschränkungen.


Auf den Straßen waren nur sehr wenige Menschen unterwegs. Einzelne Feuerwerke wurden auf privaten Grundstücken abgefeuert, ganz wenige nur im öffentlichen Raum. Kleine Gruppen, die um Mitternacht mit einem Glas Sekt in der Hand auf der Straße anstießen, hielten sich an Abstandsregeln und Gruppengrößen. Da Alkohol im Dienst verboten ist, verzichteten die Beamten auf die Angebote, doch selbst zu testen ob es sich um alkoholhaltigen oder alkoholfreien handelt.

Im gesamten Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Mainz, dass sich über Alzey-Worms, Teile des Donnersbergkreises, den Kreis und die Stadt Bad Kreuznach, den Kreis Mainz-Bingen und die Stadt Mainz erstreckt und über 800.000 Einwohner zählt, wurden lediglich 173 Kontrollen durchgeführt. 36-mal versammelten sich zu viele Personen, 29-mal wurde der Mindestabstand unterschritten, 21-mal Alkoholverkaufs- und konsumverbot missachtet. In den anderen Fällen kam es zu keinen Verstößen.

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Zwei schwere Unfälle im Dienstgebiet

Darüber hinaus beschäftigten zwei herausragende Unfälle die Polizei. Im Bereich Bingen verunfallte gegen 02:30 Uhr ein alkoholisierter, 28-jähriger Fahrer eines acht Wochen alten Porsches. Er verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, überschlug sich mehrfach und blieb in einem Weinberg liegen. Der Schaden liegt bei ca. 120.000,- EUR.

Auf der B 41 bei Sponheim (Kreis Bad-Kreuznach) verliert ein 19-Jähriger gegen 21:30 Uhr die Kontrolle über einen hochmotorisierten Audi und verursacht einen schweren Unfall. Alle vier Insassen werden verletzt. Eine Person muss ins Krankenhaus. Die B 41 bleibt über Stunden für Aufräumarbeiten gesperrt. Der 19-Jährige war nüchtern. (wir berichteten)

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Großer Dank an die Bevölkerung

Das Polizeipräsidium Mainz bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die Einhaltung der vielen Einschränkungen. So wurde hoffentlich nicht nur das Infektionsgeschehen positiv beeinflusst, es machte auch die Arbeit der vielen Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei leichter.

Im Einsatz für das PP Mainz waren Polizistinnen und Polizisten der Bereitschaftspolizei, der Diensthundestaffel, der Autobahnpolizei, der vielen Polizeiinspektionen, des Kriminaldauerdienstes und der Leitstelle (Führungszentrale).

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Schwerer Unfall am Silvesterabend auf der B41 bei Waldböckelheim

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Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am gestrigen Silvesterabend auf der B41 in Höhe von Waldböckelheim. Ein Mensch musste dabei mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.


Gegen 21:50 Uhr fuhr ein aus Baden-Württemberg stammender 19-Jähriger mit seinem mit drei weiteren Personen besetzten PKW die B41 in Richtung Bad Kreuznach. Mutmaßlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der Fahrer in einer Kurve auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen hochmotorisierten Audi und geriet ins Schleudern.

Schwerer unfall am silvesterabend auf der b41 bei waldböckelheim
Foto: Polizei

Hierbei kollidierte er mehrfach frontal mit der Mittelleitplanke. Durch den Aufprall wurde ein Fahrzeuginsasse auf der Rückbank kurzfristig eingeklemmt und schwer verletzt. Alle anderen Insassen überstanden den Unfall mit leichten Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Ein weiterer, am eigentlichen Unfall unbeteiligter PKW, wurde nachdem er durch die Trümmerteile des Verunfallten Fahrzeuges fuhr, ebenfalls beschädigt. Die B41 musste im Zuge der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen voll gesperrt werden.

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Bilanz der Polizei Bad Kreuznach zur Silvesternacht

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Polizeieinsatz in der Nacht, Symbolbild
Polizeieinsatz in der Nacht, Symbolbild

Bad Kreuznach News | Die Polizei Bad Kreuznach hatte nach eigener Aussage die wohl ruhigste Silvesternacht der Kreuznacher Polizei. Gemeinsam mit der Bereitschaftspolizei mussten die Polizeibeamten bis 00:00 Uhr keine größeren Einsätze aufgrund von Silvester bewältigen.


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Verstöße gegen die Corona-Verordnung in der Innenstadt

Nach 00:00 Uhr kam es zu mehreren Einsätzen in der Innenstadt von Bad Kreuznach, dort wurden Verstöße von Personengruppen gegen die Corona-Verordnung festgestellt. Insgesamt wurden gegen 29 Personen Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet durch die Beamten eingeleitet.

Bei den Verstößen handelte es sich um:

  • Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit
  • Zünden von Feuerwerkskörpern im öffentlichen Raum
  • Größere Gruppen als in der Verordnung geregelt
  • Verstoß gegen das Waffengesetz
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Mann aus Bingen feuerte mehrfach eine Schreckschusswaffe ab

Den Höhepunkt in der Neujahrsnacht setzte ein Mann (33 Jahre) aus Bingen. Der 33-Järige wurde von einer Polizeistreife dabei beobachtet, wie er auf der Straße „im Pfalzsprung“ mehrere Male eine Schreckschusswaffe abgeschossen hatte. Er feuerte mit dieser in die Luft auf einem öffentlichen Platz. Gegen ihn wurde zusätzlich ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eröffnet, die Pistole wurde von den Beamten sichergestellt.

Gegen 02:00 Uhr hatte sich die Einsatzlage dann wieder deutlich entspannt. Die restliche Nacht führte nur noch zu einigen alltäglichen Einsätzen wegen Ruhestörungen oder kleineren Streitigkeiten unter alkoholisierten Mitbürgern. Erfreulich war, dass sich die deutlich überwiegende Mehrheit der Bevölkerung an die Corona-Vorgaben gehalten hatte.

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Lebensmittelrückruf von Crunchips wegen Allergenen

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Rueckruf Lebensmittel Warnung
Rueckruf Lebensmittel Warnung

Lebensmittelwarnung | Der Lebensmittelhersteller Lorenz Snack World ruft Chrunchips und Erdnuss-Snacks zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, enthält die Wasabi-Würzung in den Produkten unbeabsichtigt das Allergen Senf. Bei auf Senf empfindlichen Allergikern kann dies zu Unverträglichkeitsreaktionen des Allergie-Typs 1 führen. Dies bedeutet, Allergiker verspüren in der Regel eine sofortige allergische Reaktion des Körpers während oder unmittelbar nach Verzehr des Allergens. Nicht-Allergiker können die Produkte weiterhin uneingeschränkt verzehren.


Der Rückruf bezieht sich auf folgende Produkte

  • Crunchips WOW Cream & Mild Wasabi 110g, Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.11.2020 – 03.05.2021
  • Wasabi Erdnüsse 100g, Mindesthaltbarkeitsdatum: 03.11.2020 – 01.06.2021
  • Wasabi Erdnüsse 800g, Mindesthaltbarkeitsdatum: 05.11.2020 – 26.04.2021
Quelle: Lorenz Snack-World
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Kunden erhalten den Kaufpreis erstattet

Allergiker werden darum gebeten, die Produkte nicht zu verzehren sondern im Einzelhandel zurück zu geben. Kunden erhalten dann auch ohne Kassenbon umgehend Ersatz. Im Ermessen des Händlers steht, ob der Kunde ein Ersatzprodukt oder den Kaufpreis erstattet bekommt.

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Alkoholisierter verunfallt mit Kundenfahrzeug und löst Großeinsatz aus

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Während einer Streifenfahrt in der Nacht zum heutigen Donnerstag (31.12.2020) fällt der Besatzung eines Streifenwagens der Polizeiinspektion Oppenheim gegen 00:45 Uhr ein nahe des Mommenheimer Golfplatzes am Fahrbahnrand der K38 abgestelltes und beschädigtes Fahrzeug auf.


Ebenfalls konnte etwa 500 Meter vor dem Golfgelände, am Ausgang einer Linkskurve, ein beschädigtes Straßenschild vorgefunden werden. Da schon von außen in dem beschädigten Fahrzeug zahlreiche frische Blutspuren entdeckt werden konnten, musste von einem Unfall mit Personenschaden ausgegangen werden. Da sich jedoch weder im Fahrzeug noch in Nahbereich befanden, wurden unmittelbar Suchmaßnahmen durch Feuerwehr, Polizeihubschrauber und Rettungshundestaffel eingeleitet, um nach einer möglich verletzten Person zu suchen.

Zeitgleich wurde die Halteranschrift des Unfallfahrzeugs aufgesucht. Dort konnte in Erfahrung gebracht werden, dass das Fahrzeug eigentlich in einer Werkstatt stehen sollte. Daraufhin wurde auch die Anschrift des Werkstattbesitzers aufgesucht. Dieser wies zahlreiche offensichtliche Verletzungen auf. Er ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und war alkoholisiert.

Zudem brachte er einen weiteren möglichen Fahrer ins Spiel. Die Anschrift des Freundes wurde ebenfalls aufgesucht. Der zweite Tatverdächtige war unverletzt und bestritt die Tat. Da die Fahrereigenschaft nicht eindeutig feststand, ordnete die Staatsanwaltschaft Blutproben und eine körperliche Untersuchung von beiden Tatverdächtigen an. Beide Tatverdächtigen wurden nach der Blutentnahme entlassen.

Ein Gutachter kam ebenfalls an die Unfallstelle und schätzte den Sachschaden des PKW auf einen wirtschaftlichen Totalschaden in Höhe von ca. 15.000EUR.

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Frontal durch den Nieder-Olmer Willkommensgruß

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Nachrichten Nieder-Olm | Viel Glück hatte am gestrigen Mittwochabend (30. Dezember 2020) ein 27-Jähriger, der mit seinem Ford Focus in der Oppenheimer Straße (Landstraße 432) verunfallte.


Kurz vor 20:30 Uhr befuhr er die L432 von Sörgenloch aus kommend in Richtung Nieder-Olm. Kurz nach einer Fahrbahn Verschwenkung am Ortseingang verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts auf den Bürgersteig.

Von dort schoss er über eine Grünfläche, prallte dort frontal gegen einen Betonkübel, in dem ein Schild „Willkommen in Nieder-Olm“ stand. Nachdem er diesen Kübel in seine Einzelteile zerlegt hatte schoss das Fahrzeug noch zwischen einer Straßenlaterne und Grundstückshecke hindurch und kam, nachdem es den Einmündungsbereich zur Geschwister-Scholl-Straße querte, an einer angrenzenden Grundstückhecke zum Stehen.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Der 27-Jährige kam mit leichten Verletzung in ein Mainzer Krankenhaus. Nach Informationen der Polizei, war wohl nicht angepasste Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn unfallursächlich. Alkohol oder Betäubungsmittel seinen bei dem 27-Jährigen nicht festgestellt worden.

Im Einsatz waren neben Polizei und der Feuerwehr aus Nieder-Olm noch der Regel-Rettungsdienst mit Notarzt sowie das DRK des Ortsvereins Nieder-Olm.

Ein Trauriges Jahresende für Unternehmer und Soloselbstständige

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Nachrichten Mainz | Die von der Bundesregierung versprochenen Novemberhilfen lassen weiter auf sich warten und führen zu Sorgen und großen Nöten bei den Selbständigen und Unternehmen. „Das ist ein trauriges Jahresende,“ sagt Volker Hans, FDP-Landtagskandidat für den Wahlkreis 29 Stadt Mainz.

Keine konkreten Informationen aus dem Bundeswirtschaftsministerium

Die von der Bundesregierung versprochenen Novemberhilfen sind noch immer nicht vollständig ausbezahlt. Die Unternehmer haben nur Abschläge bekommen, teils auch nur in sehr geringer Höhe, die nicht zur Deckung der laufenden Verpflichtungen reichen.  Rückfragen zu Beträgen oder weiteren Zahlungen sind nicht möglich.  Gleiche Verpflichtungen sind auch noch im Dezember zu stemmen, ohne dass wenigstens die Hilfen für November voll ausbezahlt wären.

Was die Dezemberhilfen angeht, hat das Bundeswirtschaftsministerium bisher keinerlei konkrete Informationen verlautbaren lassen, um den Soloselbständigen und Unternehmern Planungssicherheit und Perspektive zu geben.

„Unsere Soloselbständigen und Unternehmer dürfen nicht die Leidtragenden der aktuellen Maßnahmen sein,“ fordert Hans. „Zwischenzeitlich sind bei den Selbständigen und Unternehmern alle Reserven aufgebraucht.“

Hans fordert, die Novemberhilfen müssen nun vollständig, die Dezemberhilfen wenigstens mit Abschlagszahlungen anteilig vorgezogen werden. Um wieder Rücklagen in den Unternehmen aufbauen zu können, muss die Möglichkeit des Verlustrücktrages der Verluste 2020 und 2021 auf die Gewinne 2018 und 2019 geschaffen werden, um den Unternehmen schnell Liquidität zu sichern.

„Zudem täte der Bundesfinanzminister gut daran, schnellstens die Aussetzung von Steuervorauszahlungen zu veranlassen, damit Liquidität im Unternehmen erhalten bleiben kann“, sagt Volker Hans abschließend.

Auswirkungen des Brexit im Landkreis Mainz-Bingen

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Nachrichten Mainz-Bingen | Ab dem 1. Januar 2021 ist Großbritannien nicht mehr Teil der EU (Europäischen Union). Mit der Einigung vom 24. Dezember 2020 haben die EU und Großbritannien ein neues Kapitel in ihren Beziehungen aufgeschlagen. In knapp einjährigen intensiven Verhandlungen ist es gelungen, das zukünftige Verhältnis umfassend neu zu gestalten. Für den Aufenthalt oder das Arbeiten im Landkreis beziehungsweise in ganz Deutschland gibt es da kleine Änderungen in Zukunft.


Bei der Ausländerbehörde melden

Sofern Bürgerinnen und Bürger vom Freizügigkeitsrecht Gebrauch gemacht hatten, bleibt dieses als Aufenthaltsrecht auch weiterhin bestehen. Die Rechte bestehen „kraft Gesetzes“, was bedeutet, dass sie ohne weiteres Zutun gelten. Um dies nachweisen zu können, benötigen betroffene Bürgerinnen und Bürger jedoch zwingend ein Dokument, das sie bei der Ausländerbehörde erhalten.

Britinnen und Briten, die demnach am 31. Dezember 2020 im Landkreis beziehungsweise in Deutschland wohnen und weiterhin dort wohnen bleiben, müssen ihren Aufenthalt bis zum 30. Juni 2021 bei der für ihren Wohnort zuständigen Ausländerbehörde anzeigen. Dort erhalten sie dann ein neues Aufenthaltsdokument.

Die Ausländerbehörde des Landkreises Mainz-Bingen ist vorzugsweise per E-Mail unter auslaenderbehörde@mainz-bingen.de erreichbar sowie telefonisch unter 06132/787-5170 (Info-Point). Weitere Informationen und Antragsformulare sind auch auf der Homepage des Landkreises unter Themen und Abteilungen „Ausländerbehörde“ erhältlich.

Der Dicke und der Don: Für 2021 wünsche ich mir meine Gang zurück

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Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Das habe ich noch nie gemacht. Wirklich nicht. Ehrenhundewort. Ich glaube dem Dicken, denn ich will ihm glauben. Er sagt, Silvester verlaufe dieses Jahr harmloser.

Neue Geräte im Fitness- und Bewegungsparcours in Bischofsheim

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Nachrichten Bischofsheim | Wer denkt, dass der Fitness- und Bewegungsparcours „Am Wingertspfad“ jetzt auch Kunst bietet, der liegt falsch. Der Bauhof hat sechs neue Fitnessgeräte in der Anlage aufgestellt, die zum Schutz noch bis Anfang 2021 mit Folie verhüllt bleiben. Da das Betonfundament erst richtig aushärten muss, sind die neuen Geräte noch nicht nutzbar. Wer sich bis dahin sportlich betätigen möchte, kann sich natürlich auch ein Fitnessgerät, wie beispielsweise einen Ergometer kaufen.


Die alten Geräte sind fast rund um die Uhr in Nutzung

Der „Förderverein Spielplätze Bischofsheim“ sorgt seit Jahren dafür, dass die öffentlichen Spielplätz der Gemeinde zu Vorzeigeobjekten werden, die von Kindern und Eltern gerne genutzt werden. Dabei wird der Verein tatkräftig vom Bauhof unterstützt. Seit 2018 setzt sich der Verein auch für bewegungsfreudige Erwachsene ein, sammelt Spendengelder für einen Fitness- und Bewegungsparcours und ließ vier Geräte am Regionalparkweg aufstellen. Diese seien fast rund um die Uhr in Nutzung, beobachten Detlev Noll und Thomas Landua vom Förderverein. Die Nähe zum Seniorenheim sorge dafür, dass die dortigen Bewohner ebenfalls gerne trainieren. Einige Sportgeräte seien deshalb besonders auf die Bedürfnisse von älteren Menschen ausgerichtet.

Anleitungen und QR-Codes helfen beim Trainieren

Insgesamt sollen zukünftig 15 Geräte für Besucher des Regionalparkwegs bereitstehen. Jedes Körperteil sei gut trainiert, wenn man den Parcours durchlaufen habe, versichern Noll und Landua. An den Geräten sind Anleitungen zu finden, wie sie eingesetzt werden sollen. Über QR-Codes können zusätzliche Übungsvorschläge abgerufen werden.

Finanziell unterstützt wird das Vorhaben vom Regionalpark Rhein-Main. Der Geschäftsführer der Gesellschaft, Manfred Ockel, lies sich persönlich herumführen, um die noch verpackten Objekte zu bewundern. Mit 10.000 Euro beteiligt sich die Regionalpark-Gesellschaft an den sechs Neuerwerbungen, die insgesamt 28.000 Euro kosten.

„Ich bin begeistert von den Trainingsmöglichkeiten, die wir mit Engagement und Spendengeldern des Fördervereins und der Regionalparkgesellschaft hier in Bischofsheim anbieten können“, freut sich Bürgermeister Ingo Kalweit über die Neuanschaffungen.

Mann in Nierstein mehrfach gegen Kopf getreten

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Polizeieinsatz in der Nacht, Symbolbild
Polizeieinsatz in der Nacht, Symbolbild

Nachrichten Nierstein | An diesem Dienstagabend (29.12.2020) gegen 19:30 Uhr wurde ein 33-Jähriger in der Mainzer Straße Ecke Dammgasse in Nierstein von zwei Männern angegriffen und verletzt.


Der Mann lag bereits am Boden und wurde weiter attackiert

Der 33 Jahre alte Mann hatte bereits zuvor sein Fahrzeug der Marke Renault Megane dort abgestellt. Plötzlich sah er, wie zwei junge Männer sich an der Dachantenne von seinem Renault zu schaffen machten. Er sprach die Männer an und wollte dann einen der beiden festhalten. Daraufhin trat der Begleiter des Festgehaltenen auf den 33-Jährigen ein, sodass dieser zu Boden fiel. Anschließend trat der Angreifer noch mehrere Male gegen den Kopf des Geschädigten und flüchtete dann mit seinem Komplizen. Der Verletzte wurde vom Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Personenbeschreibung des Tatverdächtigen: 

  • etwa 20 bis 25 Jahre alt
  • etwa 185 cm groß
  • dunkle Baseballkappe
  • Jeansjacke

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Oppenheim unter der Rufnummer 06133 – 9330 zu melden.

85-Jährige verstirbt bei Wohnungsbrand in Wiesbaden

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Feuerwehr Absperrung
Feuerwehr Absperrung

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Dienstagnachmittag (29.12.2020) gegen 15:20 Uhr kam es zu einem Wohnungsbrand in der Arndstraße in Wiesbaden. Bei dem Feuer kam eine 85 Jahre alte Frau ums Leben. Ihr Ehemann wurde schwer verletzt.


Mehrere Personen befanden sich noch im Haus

Die Feuerwehr und die Polizei wurden zu dem Wohnungsbrand im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses alarmiert. Vor Ort eingetroffen, stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich die 85 Jahre alte Bewohnerin und ihr 82-Jähriger Ehemann noch in der Wohnung befanden. Einsatzkräfte der Feuerwehr retteten die beiden Senioren aus der brennenden Wohnung. Über eine Drehleiter rettete die Feuerwehr dann auch die restlichen Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses.

Umgehend begann der Notarzt mit der Reanimation der Frau. Trotz aller Maßnahmen verstarb die 85-Jährige noch im Rettungswagen. Ihr Ehemann wurde bei dem Brand schwer verletzt und mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Die Polizei geht derzeit nicht von einer Brandstiftung aus. Ein Brandursachen-Sachverständiger des Hessischen Landeskriminalamtes wird allerdings erst noch die genaue Brandursache ermitteln. Der bei dem Brand entstandene Sachschaden liegt im unteren sechsstelligen Bereich.

Terminvergabe für Corona-Impfung in Rheinland-Pfalz

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Nachrichten Mainz | Aufgrund der Tatsache, dass anfänglich nur wenig Impfstoff verfügbar war, wurde in Rheinland-Pfalz zunächst Einrichtungen in den Regionen ein Impfangebot gemacht, in denen zum Stichtag 16. Dezember eine überdurchschnittliche Sieben-Tages-Inzidenz vorlag.


Aktuell sind 73 Einrichtungen startklar

Kreis Groß-Gerau appelliert an Bürgerinnen und Bürger

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Nachrichten Groß-Gerau | Auch am Silvesterabend gelten angesichts der weiterhin herrschenden Corona-Pandemie einige Regeln, an die Landrat Thomas Will und Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer nach der jüngsten Sitzung des Verwaltungsstabs des Kreises Groß-Gerau am Dienstag noch einmal erinnern.


Kontaktbeschränkungen beachten

So ist die vom Land verordnete Kontaktbeschränkung auch am letzten Tag des Jahres zu beachten: „Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur allein, mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands bis zu einer Gruppengröße von höchstens fünf Personen gestattet; dazugehörige Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren bleiben unberücksichtigt.“

Feuerwerksverbote

Im Kreis Groß-Gerau gilt zudem eine Allgemeinverfügung folgenden Inhalts: „Das Zünden von Feuerwerkskörpern ist im gesamten öffentlichen Raum des Kreises Groß-Gerau untersagt. Vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems wird die dringende Empfehlung ausgesprochen, auch im privaten Raum das Zünden von Feuerwerkskörpern zu unterlassen.“

Die Zahl 50 und darunter anstreben

Auch wenn augenblicklich die Inzidenz (Zahl der Corona-Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner) im Kreis deutlich unter 200 gesunken ist, gibt es keinen Grund, nachlässig oder gar bewusst unvorsichtig zu werden, betont der Landrat: „Die Infektionszahlen werden voraussichtlich erneut steigen, wenn nach den Feiertagen wieder mehr Menschen getestet werden und die Labore wieder ohne Unterbrechung arbeiten.“ Darum ist es wichtig, die eingeübten Abstands- und Hygieneregeln weiterhin anzuwenden, ergänzt Walter Astheimer: „Nur so – und mit Hilfe der Impfungen, die jetzt gestartet sind – können wir die Ausbreitung des Coronavirus` eindämmen. Unser Ziel darf nicht nur sein, knapp unter einer Inzidenz von 200 zu bleiben; das ist schließlich die höchste Stufe im Eskalationskonzept. Wir müssen die Zahl 50 und darunter anstreben.“



Oft schwere Verletzungen an Silvester

Darum appellieren die Chefs der Kreisverwaltung an alle Menschen im Kreis, sich auch an Silvester zurückzunehmen – und nicht eventuell noch vorhandene Böller oder Raketen im eigenen Garten oder vom Balkon aus zu zünden. „Wir wissen aus Erfahrung, dass es in der Silvesternacht und an Neujahr immer wieder zu schweren Verletzungen durch Feuerwerkskörper gekommen ist. Bitte gefährden Sie niemanden und verzichten Sie auf diese Form des Feierns. Begrüßen Sie das neue Jahr auf stille Art“, so Thomas Will und Walter Astheimer. Dies wünschen sie sich auch, damit die ohnehin extrem belasteten Krankenhäuser nicht zusätzlich gefordert werden. Auch die Rettungsdienste sollten für ihre ohnehin nötigen Einsätze und Transportfahrten von Kranken bereitstehen können und nicht überfordert werden durch zusätzlichen Alarm.

Bitte an das Land Hessen

Eine weitere dringende Bitte richtet Landrat Thomas Will ans Land Hessen. Der Bund gibt vor, dass nach dem derzeit vorrangig laufenden Einsatz der mobilen Impfteams in Altenheimen und Krankenhäusern alle anderen Menschen über 80 Jahre einen Anspruch auf Impfung haben. In Hessen soll dies zunächst aber nicht in den lokalen Impfzentren – wie in Groß-Gerau – geschehen, sondern in den sechs Regionalimpfzentren. Das für den Kreis Groß-Gerau zuständige liegt in Darmstadt.

„Ich halte dies für ein wenig skurril. Da schicken wir ältere Menschen, die oftmals in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, beispielsweise von Bischofsheim – an Groß-Gerau vorbei – nach Darmstadt. Oder: Der 80-jährige Groß-Gerauer darf nicht zum Zentrum Auf Esch, sondern muss nach Darmstadt fahren. Da muss man im hessischen Corona-Kabinett dringend noch einmal nachsteuern“, sagt Landrat Will. Außerdem wäre es in seinen Augen hilfreich, wenn das Land möglichst schnell bekanntgeben würde, über welche Rufnummern und Mailadressen die Anmeldung zum Impfen geschehen kann. Über das Impfzentrum in Groß-Gerau jedenfalls ist dies nicht möglich.

Mehr Licht für die Mainzer Innenstadt und weg mit dunklen Gassen

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Markt Mainz
Markt Mainz

Nachrichten Mainz | Gerade in den Wintermonaten ist eine ausreichende Beleuchtung der Straßen und öffentlichen Plätzen wichtig. In der Mainzer Altstadt bleibt es aber zurzeit in einigen Straßen dunkel, da im Bleichenviertel und am Rheinufer mehrere Straßenlaternen defekt sind.

Friedrich Sartorius, Vorsitzender der FDP in der Mainzer Altstadt

Während Frauen und ältere Menschen sich nicht mehr sicher fühlen und nur noch ungern vor die Haustür gehen, ist dieser Zustand auch für Bürgerinnen und Bürger mit eingeschränkter Mobilität nicht hinnehmbar. Außerdem scheuten sich einige nicht sich im Schutz der Dunkelheit öffentlich zu erleichtern.

„Die Stadt kommt ihrer Pflicht, die öffentlichen Straßen und Plätze zu beleuchten, stellenweise nicht in ausreichendem Maß nach. Defekte Laternen müssen zeitnahe in Stand gesetzt werden. Am Ende der Schießgartenstraße in Richtung der großen Bleiche warten die Mainzerinnen und Mainzer bisher vergeblich. Der FDP-Ortsverband Altstadt fordert die Stadt daher auf, ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen und defekte Leuchtmittel zeitnah auszutauschen.“