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Zufahrten zur Lauschhütte in Daxweiler bleiben weiterhin gesperrt

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Wald gesperrt, Symbolbild
Wald gesperrt, Symbolbild

Nachrichten Kurzmeldung | Die Zufahrten zur Lauschhütte in Daxweiler sind seit Silvester gesperrt. Grund dafür war das hohe Besucheraufkommen für Spaziergänge oder Schlittenfahrten. Die Sperrungen wurden nun bis zum 11. Januar 2021 verlängert. Betroffen sind die Zufahrten über die Kreisstraße K36 ab Daxweiler und über die K29 ab Bodmannstein. Die Sperrung geschieht in Absprache zwischen den Vertretern der Straßenverkehrsbehörden, der Polizeidienststellen Bingen und Bad Kreuznach sowie dem Revierförster. Die Kreisverwaltungen haben die verkehrspolizeilichen Anordnung entsprechend verlängert.


 

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Die Kriminalpolizei Rüsselsheim sucht dringend Zeugen

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Polizei Fahndung
Polizei Fahndung

Nachrichten Rüsselsheim | An diesem Wochenende (01.01.2020 – 03.01.2020) kam es in der Stadt Rüsselsheim zu mehreren Einbrüchen in Wohnungen und Geschäftsräumen. Die Kriminalpolizei Rüsselsheim sucht dringend Zeugen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.


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Lottoladen, Apotheke und Wohnungen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Einbrecher in der Brunnenstraße einen Lottoladen heimgesucht. Die Täter brachen durch Eingangstür ein und zerstörten dafür die Tür zum Geschäft. Im Inneren vom Lottoladen erbeuteten die Täter Rubbellose im Wert von mehreren tausend Euro.

Ebenfalls in der Brunnenstraße brachen die vermutlich gleichen Einbrecher auch in eine Apotheke ein. In der Apotheke wurden die Schränke und Schubladen durchsucht. Bei dem Einbruch in der Apotheke wurden Wertgegenstände sowie Bargeld erbeutet.

Im Anschluss wurde noch in einen Imbiss in der Brunnenstraße eingebrochen. Die Beute dort war eine Spardose mit etwa 50 Euro Inhalt. In einen weiteren Imbiss in der Wolfinger Straße brachen Unbekannte am späten Samstagabend (02. Januar), gegen 23.45 Uhr ein. Sie erbeuteten Wechselgeld aus einer Kasse.

Neben den Einbrüchen in die vier Geschäfte, gerieten am Samstagabend sowie in der Nacht zum Sonntag Wohnungen in Mehrfamilienhäusern in der Berliner Straße, im Hessenring sowie in zwei Fällen in der Robert-Bunsen-Straße in den Fokus von Kriminellen.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen und Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, um Kontaktaufnahme unter der Rufnummer 06142 – 6960.

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Vollsperrung in Ingelheim wegen Bauarbeiten

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Osteinstraße
Symbolbild Umleitung

Nachrichten Ingelheim | Die Kreuzung der Landstraße L419 (Konrad-Adenauer-Straße) und L420 (Rheinstraße) in Ingelheim wird ab Samstagmorgen, den 16. Januar, um 6:00 Uhr bis Sonntagabend, den 17. Januar 2021, um 22:00 Uhr vollständig gesperrt.


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Umstellung in Bauphase 2

In der Zeit der Vollsperrung erfolgt die Umstellung der Verkehrssicherung und Baustelleneinrichtung von der fertig gestellten Bauphase 1 in die neue Bauphase 2. So kann man innerhalb der Kreuzung die provisorischen Baustellenampeln umstellen, die sogenannte „Gelbmarkierungen“ für die neue Bauphase 2 aufbringen und die für das Baufeld der neuen Bauphase notwendigen Baustellensicherungen einrichten. Die Arbeiten zum Aufbringen der Gelbmarkierung sind witterungsabhängig.

Sollten die Wetterprognosen ein Arbeiten unmöglich machen, wird der Termin um eine Woche verschoben. Unter Federführung des Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms und in Abstimmung mit der Stadt Ingelheim wird seit dem 31. August 2020 die Kreuzung L419 (Konrad-Adenauer-Straße) / L420 (Rheinstraße) ausgebaut. Mit dem Ausbau werden im direkten Kreuzungsbereich der Konrad-Adenauer-Straße/ Rheinstraße auch Anpassungen und Verlegungen von Versorgungsleitungen und Entwässerungseinrichtungen erforderlich. Die bestehenden Ampelanlagen der L419 (Konrad-Adenauer-Straße) / L420 (Rheinstraße), sowie bei der Einmündung L419 (Konrad-Adenauer-Straße) / Nahering werden beide erneuert.

Die notwendigen Umleitungen sind ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer werden innerhalb des Baufeldes über die Kreuzung geführt.



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Teil- und Vollsperrungen sind unvermeidbar

Der Ausbau erfolgt in mindestens fünf getrennten Bauabschnitten. Der Ausbau soll soweit möglich unter laufendem Verkehr erfolgen. Dabei sind Teil- und Vollsperrungen von Fahrspuren im Kreuzungsbereich Konrad-Adenauer-Straße / Rheinstraße und Konrad-Adenauer-Straße / Nahering unvermeidbar. Die Bauphase 1 ist soweit abgeschlossen. Das Projekt ist im gewünschten Zeitplan.

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Kosten belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro

Die Kosten für den Ausbau betragen rund 2,2 Millionen Euro. Der Ausbau ist ein Gemeinschaftsvorhaben der Stadt Ingelheim, dem Bund und dem Land Rheinland-Pfalz. Derzeit ist von einer Bauzeit bis Ende 2021 auszugehen.

Nach dem Ausbau wird sich wegen zusätzlicher Fahrstreifen auf der Konrad-Adenauer-Straße die Leistungsfähigkeit der Ampelanlage und die Abwicklung der Verkehre der Ampelkreuzung wesentlich verbessern. Die L419 (Konrad-Adenauer Straße) hat in diesem Abschnitt Spitzenbelastungen von rund 18.000 Fahrzeugen pro Tag.

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Fahrzeugbrand auf der B9 zwischen Nierstein und Nackenheim

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Nachrichten Nierstein | In dieser Sonntagnacht (03.01.2020) gegen 1:40 Uhr kam es auf der Bundesstraße B9 zwischen Nierstein und Nackenheim zu einem Fahrzeugbrand. Die Polizei und die Feuerwehr waren im Einsatz.


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Motorraum im Vollbrand

Ein 41 Jahre alte Fahrer aus Darmstadt war in Richtung Nierstein unterwegs, als er kurz vor der Ortseinfahrt bemerkte, dass es im Motorraum plötzlich brannte. Er hielt an, stieg aus dem Fahrzeug aus und informierte die Feuerwehr und die Polizei. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Motorraum bereits im Vollbrand.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Nierstein konnten den Brand schließlich löschen. Der durch das Feuer entstandene Sachschaden am Fahrzeug wird derzeit auf rund 7.000 Euro geschätzt. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Weitere Schäden entstanden bei dem Brand nicht und es wurde niemand verletzt. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist bislang noch unklar.

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Schneefall lockt Menschenmassen an und führt zu Sperrungen in Taunusstein

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Nachrichten Taunusstein | An diesem Sonntagmittag (03.01.2020) gegen 14:00 Uhr mussten die Verkehrswege rund um die Siedlung Platte in Taunusstein von der Polizei gesperrt werden. Grund dafür war das hohe Verkehrsaufkommen auf den Straßen rund um die Platte.


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Verkehrswege waren vollkommen überlastet

Zahlreiche Menschen waren an diesem Sonntag im Bereich der Siedlung unterwegs, um das Wetter auszunutzen und mit den Kindern, Freunden oder auch alleine im Schnee unterwegs zu sein. Die Verkehrswege waren dadurch allerdings vollkommen überlastet und das Bilden einer Rettungsgasse nicht mehr möglich.

Die Stadtverwaltung der Stadt Taunusstein entschied daraufhin, das Gebiet durch die Polizei sperren zu lassen. Die Zufahrt wurde nur noch den Anliegern ermöglicht, alle anderen Personen, die sich dort aufhielten wurden gebeten, das Gelände umgehend zu verlassen.

In den sozialen Medien appellierte die Stadtverwaltung: „Bei allem Verständnis für Spaß im Schnee und die aktuell eingeschränkten Freizeitaktivitäten, nutzen Sie die zahlreichen anderen Orte in der Natur im Stadtgebiet. Gehen Sie im Wald spazieren und meiden Sie Plätze an denen schon mehrere Menschen sind.“

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Das Versagen der Bundesregierung bei den Corona-Impfungen

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Nachrichten Überregional | Die Bundesregierung und die EU-Kommission wird wegen dem chaotischen Start der Corona-Impfungen zur Zeit stark kritisiert. Es gebe zu wenig Impfdosen und die Verteilung des Impfstoffs laufe auch nicht wie geplant, so die Kritiker.


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Rund 238.000 Impfungen bislang

Seitdem am zweiten Weihnachtsfeiertag die erste Frau in Deutschland gegen das Virus geimpft wurde, sind laut dem Robert-Koch-Institut bis zu diesem Sonntagmorgen (03.01.2020) rund 238.800 weitere Impfungen hinzugekommen. Wird diese Geschwindigkeit beibehalten, wird theoretisch erst im Jahr 2038 jeder Deutsche eine Impfung erhalten haben.

Terminvergabe läuft chaotisch ab

Auch die Terminvergabe für die Corona-Impfungen läuft vielen zu unkoordiniert ab. Grund dafür dürfte unter anderem sein, dass die Vergabe der Termine in den Ländern unterschiedlich gehandhabt werden. Einige nutzen die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (116 117) andere haben eigene Hotlines eingerichtet. Es gibt auch Bundesländer, die die besonders gefährdeten Menschen per Brief zur Impfung einladen möchten.

Doch nirgends scheint es auch nur annähernd einwandfrei zu laufen. Online-Portale zur Terminvergabe sind bislang noch nicht freigeschaltet und auch die Hotlines sind überlastet. Hinzu kommt, dass keine konkreten Terminzusagen gemacht werden können, da diese auch immer von den vorhandenen Impfdosen abhängen.



Zu wenig Impfdosen?

Der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil bezeichnete den Impfstart als „Chaos“ und warf Spahn einige Versäumnisse vor. Der Bundesgesundheitsminister, Jens Spahn, wies die Kritik jedoch zurück und erklärte an diesem Samstag (02.01.2020) gegenüber RTL Aktuell, es laufe genau so wie geplant. Die geplanten 1,3 Millionen Dosen seien bis Ende 2020 geliefert worden und auch sonst läge man im Zeitplan.

Nicht nur die Lieferungen sondern auch das Impfen funktioniere „alles in allem auch gut“. Auch die Vorbereitungen in den Pflegeeinrichtungen und Impfzentren seien gut gelaufen. „Dass es natürlich schöner wäre, mehr Impfstoff zu haben, das steht außer Frage und genau darum bemühen wir uns“, so der Bundesgesundheitsminister.

Virologe Christian Drosten erwartet ein schwieriges Halbjahr

Christian Drosten, Chef-Virologe der Berliner Charité zeigt sich optimistisch, sieht aber auch noch eine Komplikationen auf uns zukommen. „Ich schaue schon optimistisch auf das neue Jahr, aber ich glaube, dass die erste Jahreshälfte sehr kompliziert werden wird“, so der Virologe gegenüber der „Berliner Morgenpost“. Er gehe davon aus, „dass ab der zweiten Jahreshälfte eine Entspannung eintreten könnte, aber nur, wenn man es schafft, ganz viele Personen in den ersten sechs Monaten zu impfen“.

Was das Vorgehen der Impfstoffbeschaffung angehe, könne man im Nachhinein nur sehr schwer eine Bewertung abgeben. Die EU habe den Impfstoff mit Monaten Vorlauf bestellen müssen. Zu diesem Zeitpunkt sei noch unsicher gewesen, ob der Impfstoff überhaupt Wirkung zeigen würde.

Was den nun in Großbritannien zugelassenen AstraZeneca-Impfstoff angehe, „sollte man in der EU ganz schnell hinterherkommen, denn dieser Impfstoff kann auch in normalen Arztpraxen geimpft werden. Bei diesem Impfstoff hat man nicht die besondere Kühlpflicht.“, so Drosten.

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Corona-Krise: Besserverdienende sollen steuerlich stärker belastet werden

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Um die Corona-Kriese auch wirtschaftlich bewältigen zu können sollten Menschen mit sehr hohem Einkommen stärker besteuert werden. Das zumindest ergibt eine repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen.


Bei dem Ergebnis, bei dem die Forschungsgruppe telefonisch 1246 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte befragte, zeigten sich mit 78 % über dreiviertel der Befragten dafür, dass zur Bewältigung der Corona-Kriese sehr hohe Einkommen stärker beteuert werden sollen. Nur 20 % sprachen sich dagegen aus und zwei Prozent hatten keine Meinung dazu.

Auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) zeigte sich offen dafür, das Steuersystem in dieser Richtung zu verändern. Priorität habe die Reduzierung von Ausgaben und die Stärkung der Wirtschaftskraft. Wenn das zu einer Veränderung der Steuerbelastung führe, „geht die Welt auch nicht unter“, so Schäuble in der „Berlin Direkt“-Dokumentation „Land im Fieber, die das ZDF am heutigen Sonntag, 3. Januar 2021 um 19.10 Uhr, ausstrahlt.

Schäuble gegen Annegret Kramp-Karrenbauer

Schäuble stellt sich damit gegen die bisherige Linie der CDU. Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer weist in derselben Dokumentation Überlegungen zurück, Menschen mit höheren Einkommen und Vermögen stärker zur Kasse zu bitten. Entweder man mache den Kreis der Mehrbelasteten sehr klein. „Dann bekommen Sie aber in der finanziellen Wirkung nur einen vergleichsweise kleinen Betrag“, so Kramp-Karrenbauer. „Oder Sie machen den Kreis so groß, dass viele feststellen werden, dass auch sie unter die Definition der Besserverdienenden fallen. Und ob dann die Bereitschaft noch so groß ist, weiß ich nicht.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuletzt Mitte Dezember im Bundestag eine Vermögensabgabe abgelehnt.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) bekräftigt in der ZDF-Dokumentation seine Forderung nach einer stärkeren Besteuerung von hohen Einkommen: „Für mich ist ganz klar, dass wir nur eine Chance haben, die Zwanzigerjahre gut für unser Land zu gestalten, wenn wir ein solidarisches und faires Land sind. Das hat dann Konsequenzen für die Art und Weise, wie wir den Sozialstaat organisieren, aber auch für das Steuersystem.“.

Wohnhaus in Hohen-Sülzen komplett ausgebrannt

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Ihr komplettes Hab und Gut hat am gestrigen Samstagabend (02.01.2020) eine 48-jährige Hauseigentümerin und ihr Lebensgefährte bei einem Brand in Höhen-Sülzen (Kreis Alzey-Worms) verloren.


Gegen 16:30 Uhr verließen die beiden für einen Spaziergang ihr Einfamilienhaus. Als sie nach gut einer Stunde zurückkamen, bemerkten sie beim Öffnen der vorderen Haustür, dass das komplette Erdgeschoss durch dicken schwarzen Qualm besetzt war.

Bei der Ankunft der sofort alarmierten Feuerwehr stand bereits das komplette Erdgeschoss in Flammen. Da am Nachbaranwesen mehrere Fenster offenstanden, zogen Rauchschwaden in das Nachbargebäude. Daher mussten auch die Bewohner das Anwesen verlassen. Die Feuerwehr lüftete das Gebäude mit Gebläsen.

Die Feuerwehren aus dem kompletten Umkreis, sowie aus Alzey und Worms waren bis 03:00 Uhr am frühen Morgen mit über 100 Einsatzkräften im Einsatz. Neben den Feuerwehren waren zusätzlich das THW sowie der Rettungsdienst im Einsatz.

Die Brandursache ist derzeit unklar, die Ermittlungen dauern an. Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 140.000 Euro.

 

Bundesländer wollen Lockdown bis zum 31. Januar verlängern

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Nach Medienberichten sollen sich die Länder am heutigen Samstagmittag in einer Telefonschalte darauf geeinigt haben, den aktuellen Lockdown über den 10. Januar hinaus zu verlängern.


Die Telefonschalte diente zur Vorbereitung der Konferenz der Länderchefs am kommenden Dienstag mit der Kanzlerin. Nicht einig waren sich die Chefs der Staatskanzleien den Berichten zu Folge darüber, wie lange die Verlängerung gelten sollte. Von Corona stark betroffene Bundesländer plädieren von einer Verlängerung bis zum 31. Januar.

Ähnlich seien wohl die Diskussionen darüber gewesen, wie mit dem Thema Schulen und Kindergärten umgegangen werden solle. Weniger betroffene Länder überlegen, Kindergärten und Schulen bis zur 7. Klasse ab dem 11. Januar wieder zu öffnen. In höheren Klassen soll dann Wechsel- oder Distanzunterricht stattfinden.

Zu den stark betroffenen Bundesländern zählen Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen.

Digitaler SPD Ginsheim-Gustavsburg Neujahresempfang mit Gerd-Uwe Mende

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SPD, Ginsheim-Gustavsburg
SPD, Ginsheim-Gustavsburg

Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | „Ganz absagen wollten wir unseren traditionellen Neujahrsempfang wegen der Pandemie nicht und wagen daher unseren Jahresauftakt zu Beginn des Jahres 2021 erstmals digital“, lädt SPD Ortsvereinsvorsitzender Michael Schulz die Bürgerinnen und Bürger ein, am Samstag, den 9. Januar 2021, ab 10.00 Uhr via Facebook und der Homepage der SPD einer lockeren Talkrunde mit dem Wiesbadener Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende zu folgen.


Co-Vorsitzende Susanne Redlin dazu

„Dabei wollten wir aber auf persönliche Begegnungen nicht ganz verzichten, weshalb fleißige Helferinnen und Helfer des Ortsvereins den sonst üblicherweise eingeladenen Gästen örtlicher Vereinsvorstände und Gruppen einen „Piccolo“ zum Jahresstart vorbeibringen. Selbstverständlich mit dem in diesen Tagen gebotenen Abstand!“

Blick über die Stadtgrenzen ist Thema

Thema der direkt übertragenen Gesprächsrunde zwischen dem Wiesbadener Oberbürgermeister den beiden Co-Vorsitzenden des Ortsvereins und der SPD Fraktionsvorsitzenden Melanie Wegling wird das Zusammenspiel von großen und kleinen Städten im Rhein-Main Gebiet sein.

„Oft liest man von ‚Interkommunaler Zusammenarbeit‘ innerhalb eines Landkreises oder zwischen einzelnen Kommunen eines Kreises. Doch wie sieht das eigentlich bei einer so besonderen geografischen Lage wie der von Ginsheim-Gustavsburg an der Mainspitze und an Landes- und Kreisgrenzen mit seinen zwei großen Nachbarstädten aus?“, beschreibt Melanie Wegling das Thema, dass die Talkrunde beschäftigen wird und von der es neue Impulse für die Zusammenarbeit in der Rhein-Main-Region beispielsweise beim Thema Mobilitätswandel geben soll.

Website zur Kommunalwahl 2021 geht online

Doch nicht nur der Neujahrsempfang der SPD wird digital, auch die bevorstehende Wahlkampagne der SPD zur Kommunalwahl am 14. März 2021 wird aufgrund der weiterhin reduzierten Kontaktmöglichkeiten einen Schwerpunkt in Sozialen Medien und dem Internet haben. Mit dem Neujahrsempfang startet die Kampagnenhomepage der SPD Ginsheim-Gustavsburg www.spd-gigu2021.de auf der sich die Bürgerinnen und Bürger über die Ideen und Ziele der SPD Ginsheim-Gustavsburg und ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung neben der bekannten Homepage des Ortsvereins www.spd-gigu.de kompakt informieren können.

„Außerdem informieren wir natürlich auch über unsere Social-Media Kanäle bei Facebook und Instagram und unsere Kandidatinnen und Kandidaten werden bis zur Kommunalwahl auch in verschiedenen Video-Chats den Bürgerinnen und Bürgern persönlich Rede und Antwort stehen,“ gibt der stellvertretende Vorsitzende und IT-Fachmann Matthias Welniak einen Ausblick auf die digitale Wahlkampagne der SPD Ginsheim-Gustavsburg.

Corona: Aktuelle Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz

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Nachrichten Mainz | Die unten genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Diese Zahlen können vereinzelt von den durch die Kreisverwaltungen kommunizierten Zahlen abweichen.


Stand zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz

Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen wird anhand eines Bewertungsalgorithmus ermittelt. Diese Angaben können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen. Als Gemeldete gelten alle Menschen mit COVID-19 Erkrankung mit Meldedatum der letzten 7 Tage, pro 100.000 Einwohner.

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 73.921 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 1.466 Todesfälle und 54.091 genesene Fälle. 18.364 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. (Stand 02.01.2020 um 11:10 Uhr)

Quelle: Landesregierung Rheinland-Pfalz

Häusliche Gewalt – Heidesheimer verbrachte Jahreswechsel in Zelle

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Nachdem ein 38-jähriger Heidesheimer am Silvestertag (31.12.2020) bereits gegen Mittag seine ein Jahr ältere Ehefrau bedroht und verletzt hatte, musst er den Jahreswechsel in einer Gewahrsamszelle verbringen.


Zuvor hatte der 38-jährige sie am Mittag im Verlauf eines Streites bedroht und leicht verletzt. Um sich gegen die häusliche Gewalt zur Wehr zu setzen, rief die 39-jährige Ehefrau die Polizei zur Hilfe.

Im Rahmen der Aufnahme des Sachverhaltes durch die Polizei ergab sich zudem der Verdacht, dass der Mann kurze Zeit zuvor mit seinem PKW gefahren war, obwohl er infolge seiner Alkoholisierung von über 2 Promille absolut fahruntüchtig war. In diesem Zusammenhang erfolgte eine Blutentnahme durch einen Arzt und die Sicherstellung des Führerscheins des Beschuldigten.

Ehemann ignorierte polizeiliche Verfügung

Um die Ehefrau zu schützen, wurde eine polizeiliche Verfügung zum Schutz vor Gewalt in engen sozialen Beziehungen ausgestellt, wonach sich der Mann seiner Ehefrau vorübergehend nicht nähern darf. Entgegen dieser Verfügung erschien der Mann jedoch wenige Zeit später erneut bei seiner Ehefrau, woraufhin diese erneut die Polizei rief. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und durch eine Richterin angehört. Diese ordnete die Ingewahrsamnahme bis zum nächsten Morgen an. Der Mann verbrachte den Jahreswechsel somit in der Gewahrsamszelle.

Gegen den 38-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Bedrohung, Körperverletzung und Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Zudem wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die polizeiliche Verfügung eröffnet. Hier droht ein Bußgeld von bis zu 3000 EUR.

Vandalismus und Farbschmierereien an der Grundschule in Worms

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Nachrichten Worms | In dem Zeitraum zwischen dem 18. Dezember 2020 und diesem Freitag (01.01.2020) verursachten bislang noch unbekannte Täter Schäden durch Vandalismus und Farbschmierereien an der Dalberg-Grundschule in Worms.


Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei zu melden

Ein Zeuge hatte den Schaden bemerkt und diesen bei der Schule gemeldet. Als der Hausmeister vor Ort eintraf, bestätigte sich die Situation, dass unbekannte Täter im größeren Stil die Dalberg-Grundschule beschädigt hatten. Dabei wurde auch ein Feuerlöscher entleert und durch das Pulver Schaden verursacht.

Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, ist noch nicht bekannt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Worms melden.

Silvester- und Neujahrsbabys im Krankenhaus St. Marienwörth in Bad Kreuznach

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Nachrichten Bad Kreuznach | Zum Jahreswechsel 2020/2021 sind im Krankenhaus St. Marienwörth vier Kinder geboren wurden. Insgesamt verzeichnet das Haus in Trägerschaft der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz damit 673 Babys im Jahr 2020 gegenüber 592 Babys im Jahr davor. Allein im Dezember sind 81 Kinder zur Welt gekommen.


Geburtshilfe nicht immer einfach

„Dieses Jahr war natürlich auch für uns in der Geburtshilfe nicht immer einfach, aber ich möchte mich wirklich beim ganzen Team bedanken, dass wir es den werdenden Eltern ermöglichen konnten, auch unter diesen schwierigen Bedingungen eine schöne Geburt zu erleben. Das ist uns wichtig und dafür bekommen wir auch ganz viel positives Feedback von den Mamas und Papas“, freut sich die Leitende Hebamme Gudrun Grosenick.

Das erste Silvester-Baby im Krankenhaus

Bereits an Silvester um 7.42 Uhr morgens wurde Arya Yildiz geboren. Ihre Eltern Hanife und Sait Yildiz aus Bad Kreuznach haben mit Miray schon eine dreijährige Tochter. Arya wiegt 2980 Gramm und ist 48 Zentimeter groß. Für Papa Sait ist sie das schönste Geburtstagsgeschenk, denn am 1. Januar wurde er 30 Jahre alt. „Unsere erste Tochter hat am 29. Dezember Geburtstag, Arya jetzt am 31. Dezember und mein Mann am 1. Januar. Da werden wir künftig aus dem Feiern gar nicht mehr rausgekommen“, erzählt Mama Hanife lächelnd.

Silvester- und neujahrsbabys im krankenhaus st. Marienwörth in bad kreuznach
Die kleine Arya Yildiz mit ihren Eltern Hanife und Sait. Im Hintergrund: Kinderkrankenschwester Nadine Studt (l.) und Hebamme Gudrun Grosenick (r.).

Xavier Pietrzak war das zweite Silvester-Baby

Nur drei Stunden später um 10.41 Uhr wurde Xavier Pietrzak geboren. Mit seinen Eltern Jagoda Reclik und Deniz Pietrzak aus Ingelheim freut sich auch der große Bruder Oliver (1) über den Familienzuwachs. Xavier brachte bei seiner Geburt stattliche 3660 Gramm auf die Waage und war 52 Zentimeter groß.

Silvester- und neujahrsbabys im krankenhaus st. Marienwörth in bad kreuznach 1
Für Jagoda Reclik und Deniz Pietrzak ist Silvesterkind Xavier der zweite Sohn. Im Hintergrund: Kinderkrankenschwester Nadine Studt (l.) und Hebamme Gudrun Grosenick (r.).

Erstes Baby am Neujahrsmorgen

Das erste Baby am Neujahrsmorgen um 3.56 Uhr war Liam Noah Melenk. Für seine Eltern Isabel und Dirk Melenk aus Sprendlingen ist er das dritte Kind nach Franziska Josefina (7) und Milan Samuel (2). „Wir hatten eigentlich schon im alten Jahr mit ihm gerechnet, denn der errechnete Geburtstermin wäre der 29. Dezember gewesen“, erklärt Papa Dirk, „aber eigentlich sind wir sehr froh, dass er im Jahr 2021 zur Welt gekommen ist. So startet das neue Jahr doch deutlich positiver und wir können 2020 nun hinter uns lassen.“ Mit 3570 Gramm Geburtsgewicht und 53 cm ist der Kleine ein Wonneproppen, der von seinen älteren Geschwistern zu Hause schon sehnsüchtig erwartet wird.

Silvester- und neujahrsbabys im krankenhaus st. Marienwörth in bad kreuznach 2
Liam Noah Melenk, mit seinen Eltern Isabel und Dirk Melenk, war das erste Baby in St. Marienwörth im Jahr 2021. Im Hintergrund: Kinderkrankenschwester Nadine Studt (l.) und Hebamme Gudrun Grosenick (r.).

Stefania Elizabeth Bere erblickte das Licht der Welt

Das zweite Kind am 1. Januar war Stefania Elizabeth Bere, die um 8.03 Uhr das Licht der Welt erblickte. Zu Hause freuen sich die großen Geschwister Daniel (8), Julia (3) und Sofia (1) auf die kleine Schwester. Monika und Daniel Bere aus Bad Kreuznach sind froh und glücklich, dass auch ihr viertes Kind mit 3770 Gramm und 54 Zentimetern wohlauf ist und gut auf dieser Welt gelandet. Der errechnete Geburtstermin war eigentlich der 28. Dezember gewesen, aber auch Stefania hat sich wohl gedacht, dass 2021 das bessere Geburtsjahr ist.

Silvester- und neujahrsbabys im krankenhaus st. Marienwörth in bad kreuznach 3
Die Eltern Monika und Daniel Bere freuen sich über die Geburt ihrer Tochter Stefania Elizabeth an Neujahr um 8.03 Uhr. Im Hintergrund: Kinderkrankenschwester Nadine Studt (l.) und Hebamme Gudrun Grosenick (r.).

Begleitpersonen konnten während der Geburt dabei sein

Abschließend ist es Gudrun Grosenick wichtig, sich auch bei den Eltern des Jahres 2020 für ihr umsichtiges Handeln zu bedanken. „Auch unter den gegebenen Umständen hatten wir ein sehr gutes Miteinander. Die Eltern haben sich an die Hygienemaßnahmen gehalten und so war es eben auch möglich, dass die Begleitpersonen während der gesamten Geburt anwesend sein konnten. Das war für alle Beteiligten ein kleines Stück Normalität in dieser Zeit.“

Das alles ändert sich zum Jahreswechsel

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Nicht nur dass das Jahr 2021 im Zeichen der Hoffnung besteht, dass durch Impfungen ein Ausweg aus der Coronakrise gefunden wird und sich das Leben aller wieder in Richtung Normalität ändert, gibt es seit dem 1. Januar 2021 weitere Änderungen, die man kennen sollte.


Seit dem Jahreswechsel entfällt für rund 90 Prozent der Bundesbürger der SoLi weg, für Familien gibt es mehr Kindergeld sowie höhere Freibeträge. Teurer wird wohl das Heizen und der Kraftstoff.

Bereich Steuern und Finanzen

Mehrwertsteuer
Ab dem 1. Januar wird die Mehrwertsteuer, die im zweiten Halbjahr 2020 vorübergehend gesenkt wurde, wieder auf die regulären Sätze von 19 und 7 Prozent angepasst.

Solidaritätszuschlag
Nach 25 Jahren fällt ab dem 1. Januar für gut 90 Prozent der Bevölkerung, der Solidaritätszuschlag weg. Lediglich für Menschen mit sehr hohem Einkommen, bleibt der Zuschlag unverändert bestehen.

Einkommensteuer
Angehoben wird für alle Steuerzahler der Grundfreibetrag, auf den keine Steuern zu zahlen sind. Dieser liegt 2021 nun bei 9744 Euro zu 9408 Euro im Vorjahr.
Auch die Grenze ab dem der Spitzensteuersatz in Höhe von 42 Prozent fällig ist steigt auf ein Jahreseinkommen von 57.919 Euro.
Alleinerziehende können jetzt auch höhere Unterhaltsleistungen bei der Steuererklärung abziehen.
Der Steuertarif wird an die Inflation angepasst, so dass der sogenannten kalten Progression entgegengewirkt werden kann.

Kfz-Steuer
Bei Neuzulassungen kann die KFZ-Steuer steigen. Hier wird der Spritverbrauch zu Grunde gelegt, so dass ein Anreiz zur Anschaffung von klimafreundlichen Fahrzeugen geschaffen wird.
Der Schnitt der Erhöhung beläuft sich jedoch auf nur knapp 16 Euro Mehrbelastung pro Jahr und Auto. Für viele Fahrzeugbesitzer ändert sich jedoch erstmal gar nichts. Auch bereits zugelassene Fahrzeuge sind von der Erhöhung nicht betroffen.



Behinderten-Pauschbeträge
Für Menschen mit Behinderung werden, nachdem sich seit fast 50 Jahren nichts geändert hat, steuerliche Freibeträge kräftig angehoben.

Zwischen 384 und 2840 Euro (zuvor 310 bis 1420 Euro), je nach Grad der Behinderung, beträgt der neue Freibetrag.
Auch der sogenannte „erhöhte Behinderten-Pauschalbetrag“ der für blinde oder hilflose Menschen gilt wird um 100 Prozent von bisher 3.700 auf nun 7.400 Euro angehoben.

Homeoffice-Pauschale
Durch die aktuelle Situation bekommt nun auch das Homeoffice einen höheren steuerlichen Stellenwert.
Für jeden Tag im Homeoffice können nun fünf Euro steuerliche, maximal 600 Euro jährlich, geltend gemacht werden. Da die Pauschale unter die Werbekosten fällt, profitieren jedoch lediglich diejenigen davon, die über die sowieso geltenden Werbekostenpauschale von 1000 Euro kommen.

Beitragsbemessungsgrenzen
Die Beitragsbemessungsgrenze in gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung verschiebt sich um einige hundert Euro nach oben. So gilt für im Westen ein monatliches Einkommen von 7100 Euro und im osten Deutschlands 6700 Euro ab der Beiträge fällig werden.
Für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung beträgt die  Beitragsbemessungsgrenze bundeseinheitlich 4837,50 Euro monatlich.

Lebensversicherungen
Versicherungsanbieter müssen ab dem 1. Januar die sogenannten Effektivkosten nun nach einheitlichen Kriterien angeben. Somit ist für Kunden es einfachen, entsprechende Versicherungen miteinander zu vergleichen.

Kreditkartenzahlungen
Sicherer aber auch etwas komplizierter werden die Zahlungen im Internet. So reicht es beim Bezahlen mit Visa, Mastercard oder Amex in Onlineshops nun nicht mehr aus, neben der Kreditkartennummer die Prüfziffer von der Rückseite der Karte einzugeben. Ab Mitte Januar müssen Zahlungen ab 250 Euro mit zwei voneinander unabhängigen Faktoren freigegeben werden. Einen Monat späte, ab dem 15. Februar, gilt diese „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ dann ab 150 Euro. Nochmals einen Monat später, ab dem 15. März 2021 gilt diese Regelung dann für alle Zahlungen.

Thema Sozialleistungen

Kindergeld und Kinderzuschlag
Ab Januar steigt das Kindergeld für das erste und zweite Kind auf 219 Euro monatlich. Für das dritte Kind werden 225 Euro gezahlt und ab dem vierten Kind erhöht sich der Betrag auf 250 Euro.

Der Kinderfreibetrag wird nun um mehr als 500 Euro auf 8.388 Euro angehoben.
Auch Familien mit geringen Einkommen können sich auf eine Erhöhung freuen. Hier steigt der Kinderzuschlag von 185 auf 205 Euro im Monat.

Grundrente
Einen Aufschlag von im Schnitt 75 Euro werden rund 1,3 Millionen Rentner erhalten, die mindestens 33 Beitragsjahre aufweisen.

Rente
Ab dem 1. Juli 2021 werden die Ost-Rentner eine Erhöhung von 0,7 Prozent erhalten . Für die West-Rentner wird es wohl, nach dem kräftigen Aufschlag aus dem Jahr 2020, keine Erhöhung geben. Eine endgültige Entscheidung wird jedoch erst im Frühjahr geben.

Hartz IV
Auch die Regelsätze für Hartz IV werden angehoben.
Für alleinstehende Erwachsene steigt der Regelsatz auf 446 Euro.
Partner in einer Bedarfsgemeinschaft erhalten nun 401 Euro.
Jugendliche bis 17 Jahre erhalten 373 Euro.
Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren bekommen 309 Euro.
Kinder bis fünf Jahre erhalten nun 283 Euro.

Mindestlohn
Ab Januar steigt der Mindestlost auf 9,50 Euro.
Im Juli wird er dann auf 9,60 Euro steigen.



Bereich Wohnen und Energie

Maklerkosten
Bislang trägt meist der Käufer die komplette Maklerprovision.
Nun gilt, dass der Käufer nur noch maximal 50 Prozent der Maklerkosten tragen muss. Und diese muss er auch der dann zahlen, wenn der Verkäufer seine Zahlung an den Makler nachgewiesen hat.

CO₂-Preis
Damit klimaschonende Alternativen gegenüber fossilen Energien voranzubringen, sollen diese verteuert werden. So gilt ab 2021 ein nationaler CO2-Preis für Verkehr und Heizen.
So müssen verkaufende Unternehmen wie zum Beispiel Raffinerien, 25 Euro pro Tonnen zahlen, die beim Verbrennen von Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas entsteht.
Dieser Preis wird dann an den Kunden weitergegeben.
So steigt nach Angaben der Bundesregierung der Literpreis bei Benzin um 7 Cent, bei Diesel und Heizöl um 7,9 Cent und beim Erdgas um 0,6 Cent pro Kilowattstunde.
Als Ausgleich sollen die Bürger zum Beispiel bei der Ökostrom-Umlage, die auf den Strompreis umgelegt wird, entlastet werden.

Wohngeld
Ab Januar gibt es beim Wohngeld eine sogenannte CO2-Komponente. Dieses ist dafür gedacht, dass Menschen mit geringem Einkommen, durch den CO2-Aufschlag nicht zusätzlich belastet werden.
Hier sollen die entstehenden Mehrkosten beim Heizen ausgeglichen werden. Richtwert ist hier die Haushaltsgröße und das Einkommen des Haushaltes.

Erneuerbare-Energien-Gesetz
Zum Jahreswechsel gilt eine Neufassung des EEG. Dieses soll den zuletzt lahmenden Ausbau der Stromerzeugung aus regenerativen Quellen (Sonne, Wind, Wasser und Biomasse) anschieben.
Erleichtert werden soll so der Weiterbetrieb älterer Windräder, die eigentlich nach 20 Jahren aus der Förderung herausgefallen wären.
Auch soll Hürden, die für den Neubau oder die Erneuerung von Windkraft- und Solaranlagen bestanden, gemindert werden.

Bereich Gesundheit

Elektronische Patientenakte
Ab diesem Jahr soll allen  Versicherten eine elektronische Patientenakte zur freiwilligen Nutzung angeboten werden.
So können in der elektronischen Patientenakte Medikamentenpläne, Befunde oder auch Röntgenbilder abgespeichert werden.

In einer abgespeckten Version, die dem Datenschutz geschuldet ist, können die Patienten selbst festlegen, welche Daten dort hineinkommen und welcher Arzt sie sehe darf. Eine Erweiterung der Zugriffsmöglichkeiten ist erst für 2022 geplant.

Ultraschall
Das sogenannte „Babykino“, also nicht medizinisch Notwendige Ultraschalluntersuchungen bei Ungeborenen im Mutterleib ist ab diesem Jahr verboten. So sollen Föten vor unnötigen Einflüssen geschützt werden.

Krankenkassenwechsel
Um innerhalb des gesetzlichen Krankenkassensystems seine Kasse wechseln zu können, langt es ab 2021, einfach eine neue Krankenkasse auszuwählen und dort den Beitritt zu erklären.
Eine schriftliche Kündigung ist nur noch dann erforderlich, wenn man aus dem gesetzlichen Kassensystem zu einer privaten Krankenversicherung wechselt oder aber ins Ausland umzieht.



Verschiedenes

Upskirting
Mit bis zu zwei Jahren Gefängnis kann das heimliche Filmen oder Fotografieren unter den Rock (das sog. Upskirting) oder in den Ausschnitt einer Frau, bestraft werden. Hierunter fällt auch die Verbreitung solcher Aufnahmen.

Einweg-Plastik-Verbot
Der Verkauf von gewissen Einwegplastikartikeln ist ab dem Sommer EU weit verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Hierunter fallen Besteck, Teller, Trinkhalme, Wattestäbchen, Halter für Luftballone, Rührstäbchen zum Beispiel für Kaffee, als auch Styroporbecher und -behälter für Essen zum Mitnehmen.

Personalausweis
Anstatt bisher 28,80 Euro werden für einen neuen Personalausweis nun 37,00 Euro fällig. Für Antragsteller unter 24 Jahren, der nur sechs Jahre Gültigkeit hat, kostet das amtliche Dokument 22,80 Euro.

Fleischindustrie
Verboten sind ab 2021 Werksverträge mit Arbeitnehmern, die in Schlachthöfen arbeiten. Ebenso wird es beim Schlachten und Zerlegen keine Leiharbeitsverträge mehr geben.

Elektrogeräte
Bisherige Klassifizierung  wie zum Beispiel „A+“ oder „A+++“ werden ab März 2021, zwecks einfacherer Erkennung durch den Verbraucher, wieder in die Klassifizierungen von A – G umgestellt. Gleichzeitig steigt die Anforderung an die entsprechenden Geräte

Verkehr
Für Fahrten ins Ausland galt bisher eine grüne Versicherungskarte, diese ändert jetzt die Farbe und wird weiß. Da die Versicherungen dieses Auslandsdokument auch online versenden, können es sich die Versicherer selbst auf weißem Papier ausdrucken.

Mindestens der Abgasnorm 5 müssen bei Neuzulassung Motorräder entsprechen.

Die neue TÜV-Prüfplakette, für Fahrzeuge, die in diesem Jahr eine frische Plakette erhalten, hat die Farbe rosa.
Das man 2021 zum TÜV muss, erkennt man, wenn man noch eine gelbe Plakette an seinem Nummernschild hat.

Eine „Optimierte praktische Fahrerlaubnisprüfung“ müssen Fahrschüler ab 2021 ablegen. So wird die praktische Prüfung in Zukunft 10 Minuten länger dauern und nach einheitlichen Kriterien stattfinden.

Ab Juni dieses Jahres plant die Deutsche Bahn ihren neuen ICE4-XXL einzusetzen. Der Zug, mit insgesamt 918 Sitzplätzen soll dann erstmalig auf der Strecke Hamburg-Köln-Stuttgart-München einsetzten.