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Rettungseinsatz am Stadtbahnhof Bingen – Rettungshubschrauber im Einsatz

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Bingen | Am heutigen Montagvormittag (18.01.2021), kam es, nachdem eine Person von einem Zug erfasst wurde, am Binger Stadtbahnhof zu einem Einsatz für Bundespolizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und DB Sicherheit.


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Ersthelfer zögerten nicht und zogen die Person aus dem Gleisbett

Gegen 11:07 Uhr meldete ein Passant über den Notruf, dass eine Person im Bereich des Bahnhofs von einem Zug erfasst worden sei. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte war die Person bereits lebend von Ersthelfern aus dem Gleisbett auf den Bahnsteig gezogen worden.

Parallel zur Alarmierung von Bundespolizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, wurde der Rettungshubschrauber Christoph 77 mit einem Notarzt alarmiert, der am nahegelegenen Zollamt landete.

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Zugstrecke Mainz – Koblenz gesperrt

Die verunglückte Person kam mit schwersten Verletzungen in ein Mainzer Krankenhaus. Während des Einsatzes war die Zugstrecke Mainz – Koblenz im Bereich Bingen gesperrt. Wieso die Person ins Gleisbett kam, ist unklar.

Die Einsatzstelle wurde nach den Rettungsarbeiten dem Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie der der Kriminalpolizei übergeben. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

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BioNTech-Impfstoff soll auch in Hessen produziert werden

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Nachrichten Mainz | Die Weichen für größere Impfchargen sind gestellt: Das zuständige Regierungspräsidium Gießen (RP Gießen) hat die Produktion von SARS-CoV-2-Impfstoff in einer Produktionsanlage in Marburg an diesem Freitag (15.01.2021) genehmigt. „Hessen wird mit der Impfstoffproduktion am Standort Marburg eine zentrale Rolle einnehmen bei der Bekämpfung des Infektionsgeschehens. Der Fortschritt beim Produktionsprozess in Marburg macht uns Mut und lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken“, erklärt Ministerpräsident Volker Bouffier.


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Genehmigungsverfahren in Rekordgeschwindigkeit

„Die Genehmigung für die Impfstoffproduktionsanlage ist mit Blick auf die aktuellen Infektionszahlen eine wichtige und hoffnungsvolle Nachricht. Ich freue mich, dass wir in Rekordgeschwindigkeit das Genehmigungsverfahren vorantreiben konnten und damit den Weg geebnet haben“, sagte Umweltministerin Priska Hinz, deren Ministerium das Genehmigungsverfahren verantwortet.

Um einen Corona-Impfstoff am Standort Marburg herstellen zu dürfen, war für die Umbaumaßnahmen der bestehenden Anlage und die Herstellung von Covid-19-Impfstoff eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz erforderlich. Hierfür hatte die BioNTech SE eigens Ende September ein bestehendes Werk gekauft. Anfang Dezember hatte das Unternehmen die Anträge für einen Umbau und den Betrieb der Anlage gestellt. Das Regierungspräsidium in Gießen hatte unter Verantwortung des Hessischen Umweltministeriums unter Hochdruck die Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens geprüft. Der entsprechende positive Bescheid ist in der vergangenen Woche dem Unternehmen per Kurier zugestellt worden. Damit liegen die Voraussetzungen für die Produktion des Impfstoffs vor.

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Baumaßnahmen haben bereits im Dezember begonnen

„Das mittelhessische Marburg ist ein idealer Pharma-Standort, zentral gelegen und mit langer Tradition“, sagt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. „Und ich bin stolz darauf, dass wir mit einem sehr engagierten Team und der heute übergegebenen Genehmigung für den Betrieb dazu beitragen können, dass die Produktion des Corona-Impfstoffs nun so schnell wie möglich starten kann.“ Dabei darf nicht vergessen werden: „Das Genehmigungsverfahren ist sehr anspruchsvoll, da die Anlagen den hohen Anforderungen der Arzneimittelherstellung genügen müssen.“ Für einen möglichst reibungslosen Ablauf des Verfahrens hatte das Unternehmen frühzeitig Kontakt zum RP-Gießen aufgenommen und stellte Anfang Dezember den Antrag. Noch vor Weihnachten erfolgte am 18. Dezember die Zulassung für den vorzeitigen Beginn des Um- und Ausbaus. Damit war es der Firma möglich, mit allen Bauarbeiten zu beginnen, die für den Betrieb der Anlage erforderlich sind.

Nachdem die Genehmigung nun erteilt ist, unterliegt die Anlage den regulären behördlichen Kontrollen zum technischen Anlagenbetrieb, wie andere Industrieanlagen dieser Art auch, sowie zusätzliche Überwachungen, etwa nach dem Arzneimittelrecht. Über den tatsächlichen Beginn der Produktion entscheidet die BioNTech Manufacturing Marburg GmbH.

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Bundesweite Ausgangssperren und FFP2-Maskenpflicht geplant

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Nachrichten Überregional | An diesem Dienstag (19.01.2021) ist das nächste Treffen zwischen der Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten geplant. Bereits jetzt werden die Pläne für den strengeren Lockdown konkreter.


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Bundesweite Ausgangssperren geplant

Laut Medienberichten sind aktuell bundesweite Ausgangssperren im Gespräch. Grund dafür sei, dass die aktuelle 15-Kilometer-Regelung nicht ausreiche. Nach dieser Regelung dürfen Bewohner einen Umkreis von 15 Kilometern nicht verlassen, wenn die Neuinfektionen die Zahl von 200 pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche übersteigt. Deshalb sollen bundesweite Ausgangssperren der nächste Schritt sein. Wie genau und in welchem Zeitraum die Ausgangssperre gelten soll, darüber wird aktuell noch diskutiert. Die Länderchefs sollen sich allerdings bereits für eine solch einheitlich harte Regelung ausgesprochen haben.

Möglicherweise kommt die FFP2-Maskenpflicht

Zudem scheinen sich die Ministerpräsidenten einig zu sein, dass man im öffentlichen Personennahverkehr strengere Maßnahmen braucht. Da man den ÖPNV aber scheinbar nicht einschränken will, wird über eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln diskutiert.

Was genau letztendlich beschlossen wird, ist allerdings noch unklar. In der Zwischenzeit dürfte sich allerdings für viele die Frage stellen, ob die Folgen der Maßnahmen nicht schlimmer sind, als das Szenario, das mit den Maßnahmen bekämpft wird?

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Wie viel Lockdown darf’s denn sein

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Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten beraten an diesem Dienstag über einen härteren Lockdown. Über Vorabberichte in den Medien haben die Verantwortlichen die Akzeptanz für verschiedene Maßnahmen getestet: Ausgangssperren, Bus und Bahnen stilllegen, eine Pflicht für FFP2-Masken im Supermarkt oder Grenzkontrollen. Vorab ist nur eins klar: Einen absoluten Lockdown kann es nicht geben.


„Es wird hart bis Ostern.“ So viel lässt die Kanzlerin schon mal vor der Runde mit den Ministerpräsidenten wissen. Wie hart die am Dienstag zu beschließenden Maßnahmen tatsächlich werden, ist indes offen. Zwar wird und wurde vorab über einige Vorschläge berichtet. Doch darauf ist nur bedingt Verlass.

Zum einen handelt es sich um Testballons: Verantwortliche Politiker lassen Vorschläge anonym durchsickern. So können sie sehen, ob ein Großteil der Bürger diese akzeptiert. Tun die das dann nicht, fällt es nicht auf den Ideengeber zurück. Dann gibt es Politiker, die nicht in Verantwortung stehen, dafür aber umso mehr Vorschläge machen. Auf den Startseiten mancher Nachrichtenportale konkurriert die Meldung über den Vorschlag A von Karl Lauterbach, mit den Meldungen über die Vorschläge B und C des Bundestagsabgeordneten ohne Amt.

Grenzen der Maßnahmen

Doch der Lauterbachsche Deal – Aufmerksamkeit gegen Forderungen nach härteren Maßnahmen – könnte an diesem Dienstag an seine Grenzen stoßen. Denn einen absoluten Lockdown kann es nicht geben. Irgendwann ist der gesellschaftliche Preis in Form von zerstörten Existenzen, Hunger, Kälte oder zu Selbstmorden führenden Verzweiflung zu hoch.

Ein absoluter Lockdown würde bedeuten, dass sich für eine gewisse Zeit alle – wirklich alle – in ihrer Wohnung isolieren. Angesichts der Zeit, die das Corona-Virus zum Ausbrechen braucht, wären das zwei Wochen. 14 Tage ohne Strom, fließend Wasser, Müllentsorgung, Lebensmittelversorgung und medizinische Versorgung? Das wird es nicht geben.

Die Tatsache, dass der Staat solche „systemrelevanten“ Leistungen weiter anbieten muss, wirft die Frage auf: Was alles zählt zu den „systemrelevanten“ Leistungen? Ist es nur die Grundversorgung, die meist im kommunaler Hand ist. Oder kommen weitere wirtschaftliche Leistungen hinzu?

Mehr als Gewinnstreben

Im ersten Lockdown haben Verantwortliche wie Finanzminister Olaf Scholz oder Wirtschaftsminister Peter Altmaier den Eindruck erweckt, alle Schäden, die durch die Pandemie entstehen, könnten durch staatliche Ausgaben abgefedert werden. Garniert haben sie das mit einer Babysprache a la „Wumms“ und „Bazooka“. In einer Bevölkerung, die sich ohnehin von wirtschaftlichen Zusammenhängen entfremdet hat, erweckte das den Eindruck, bei wirtschaftlichen Interessen ginge es ohnehin nur um die egoistischen Interessen der ohnehin Reichen.

Das tut es nicht. Es geht um wesentlich mehr. Und zwar um das, was Wirbeltiere wie der Mensch benötigen, um zu überleben: Nahrung. Schon jetzt sorgt die Einreiseverordnung für Probleme. Spediteure sprechen davon, dass die Versorgung gefährdet werden könnte durch härtere Maßnahmen.

Staatliche Eingriffe folgen auf staatliche Eingriffe

Grundsätzlich gilt: Staatliche Eingriffe ziehen staatliche Eingriffe nach sich. Denn untersagt der Staat einer Privatperson sich zu helfen, muss er das für diese Person tun. Oder es entstehen Härten. Im Frühjahr wurden Finanzämter, Stromanbieter oder kommunale Wohngesellschaften noch angehalten, während des Lockdowns auf Zwangsmaßnahmen zu verzichten.

Ein Beispiel: Jemand ist aufgrund finanzieller Engpässe im Frühjahr davon bedroht, den Strom abgestellt zu bekommen oder die Wohnung zu verlieren. Normal gäbe es Wege, sich selbst zu helfen: (Mehr) Arbeit suchen, Besitz verkaufen, Geld verdienen, Freunde aufsuchen… Kommen aber Ausgangssperren und ein Stillstand von Bussen und Bahnen, dann wäre der Betroffene aus dem Beispiel dazu verurteilt, in einer dunklen, kalten Wohnung eingesperrt zu sein. Ein Schicksal, das der Staat in normalen Zeiten nicht einmal Mördern und Vergewaltigern zumutet.

Käme die Pflicht von FFP2-Masken im Supermarkt, brächte das die Menschen in Not, die sich Wechselmasken zum Stückpreis von 3 Euro nicht leisten können. Oder was ist mit Obdachlosen während einer Ausgangssperre? Teilt der Staat ihnen Wohnraum zu oder verfolgt er sie dann noch mit Bußgeldern?

Erwartungshaltung: Staat muss helfen

Macht der Staat wegen der Pandemie strenge Vorschriften, muss er seinen Bürgern helfen, diese einhalten zu können. Rechtlich ist das zwar nicht so. Aber als Erwartungshaltung gibt es diese Position. Doch auch die reiche Bundesrepublik stößt finanziell bereits jetzt härter an ihre Grenzen, als es ihre Politiker im Wahljahr öffentlich vertreten wollen. Das führt zu Frust.

Eine noch größere Frustquelle speist sich allerdings aus dem Widerspruch, wie viel Entschlossenheit staatliche Vertreter von Bürgern verlangen – die sollen bereit seien, zur Not ihrer Existenzgrundlage beim Sterben zuzusehen. Und wie halbherzig der Staat an den Stellen die Pandemie bekämpft, an der er selbst verantwortlich wäre:

  • Beim Einkauf der Impfdosen galten Preisvorbehalte osteuropäischer Staaten und nationale Wirtschaftsinteressen Frankreichs mehr als der schnelle Einkauf der Impfdosen.
  • Impfungen verzögern sich, weil Impfzentren nicht auf Meldedaten zugreifen dürfen. Bei Steuern oder Rundfunkgebühren kein Problem.
  • Über die Feiertage haben sich Gesundheitsämter und Robert Koch Institut offenbar ein Päuschen gegönnt bei der Weitergabe der Infektionsdaten, sodass keine zuverlässigen Daten zur Verfügung standen, als der Lockdown zum letzten mal verlängert und verschärft wurde. Das Spiel wiederholt sich an jedem Wochenende.
  • Während Nigeria auf ein deutsches Software-Paket zur Übertragung der Gesundheitsdaten setzt, ist es in Deutschland immer noch das Fax-Gerät.
  • Die Daten, die bei Infektionen erhoben werden, sind so dünn, dass keine Auswertung und Schlüsse auf Infektionsherde möglich sind, beklagen die Experten.
  • Obwohl es in der Pandemie als oberstes Ziel gilt, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, werden weiterhin Krankenhäuser geschlossen.

Folgen müssen abgewogen werden

Im Amerikanischen gibt es das Sprichwort: Wenn der Köder teurer ist als der Fisch, hör auf zu angeln. Spätestens ab Dienstag wird der Lockdown einen Punkt erreichen, an dem sich die Frage stellt, ob die Folgen der Maßnahmen nicht schlimmer sind, als das Szenario, das mit den Maßnahmen bekämpft wird? Diese Debatte wird die kommenden Wochen bestimmen.

Wenn die Verantwortlichen in der Politik Entschlossenheit im Kampf gegen Corona wünschen, genügt es nicht, einige abgenutzte Buzz-Wörter ins Mikrofon zu nuscheln: „Solidarität, hart für alle, gemeinsam…“ Wollen sie Entschlossenheit, sollten sie damit anfangen, ihre eigenen Aufgaben entschlossen anzugehen.

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Telefon- und Videosprechstunde der SPD Ginsheim-Gustavsburg

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Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | „Durch die aktuellen Kontaktbeschränkungen wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern auch neue und andere Möglichkeiten geben, sich über unsere Themen und unser Programm zur Kommunalwahl 2021 zu informieren“, sagt der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Michael Schulz und macht auf die Telefon- und Videosprechstunde aufmerksam, die der SPD Ortsverein Ginsheim-Gustavsburg am kommenden Freitag, den 22.01.2021, von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr abhält.


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Fragen oder persönliche Anliegen besprechen

Sowohl telefonisch unter 06134-286 1552 als auch per Videochat kann man an diesem späten Nachmittag zwei Stunden lang Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für die Kommunalwahl am 14. März 2021 erreichen und zu kommunalpolitischen Themen befragen oder persönliche Anliegen und Anregungen vorbringen. Bürgerinnen und Bürger, die den Videochat nutzen möchten, können hier die Zugangsdaten abgerufen werden.

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Fraktionsvorsitzende Melanie Wegling dazu

„Wir hoffen, dass von dieser Möglichkeit sich zu informieren rege Gebrauch gemacht wird,“ ruft SPD Fraktionsvorsitzende Melanie Wegling auf, dieses Angebot der Genossinnen und Genossen aktiv zu nutzen und ergänzt: „Wir rufen auch zurück, falls wir in dieser Zeit nicht alle Anfragen entgegennehmen können und planen weitere Termine, bei denen wir wie immer gerne Rede und Antwort stehen.“

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Der Dicke und der Don: Mit dem Alter werde ich vernünftiger

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Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Der Dicke hat mich gelobt. Das kommt selten genug vor, um es hier zu erwähnen. Dabei tue ich im Alter einfach die Dinge so, wie sie mir vernünftig scheinen.


„Der ist freundlich, er ist nur an der Leine, weil er einen Jagdtrieb hat.“ Kaum einen Satz habe ich den Dicken häufiger sagen gehört, als diesen. Er fällt, wenn wir andere Hunde mit ihren Dienstmenschen treffen und der Dicke mir die Kontaktaufnahme ermöglichen will. Also zu den Hunden. Ich hab‘ ja meinen eigenen Dienstmenschen.

Allerdings hat der Dicke den Satz auch zu mir schon oft gesagt. Allerdings deutlich weniger freundlich. Weil ich anderen Tieren nachstellen wollte, musste ich an der Leine bleiben. Doch es zieht mich nicht mehr so weg wie früher. Ich lebe gerne mit dem Dicken in Frieden, das lässt mich Napf, Couch und Kuscheldecke zuhause ungestörter genießen. Deswegen reagiere ich schneller und zuverlässiger, wenn er draußen nach mir ruft.

Deshalb und auch weil es mir sinnvoller erscheint. Neulich waren wir unterwegs und ich durfte ohne Leine laufen. Als ich schon um die Kurve war und der Dicke mir noch hinterher hechelte, sah ich eine Frau mit ihrem Hund. Ich setzte mich hin und wartete auf den Dicken. Erst als er da war und die Frau angesprochen hatte, bin ich auch tatsächlich hin.

Der Dicke ist mein Flügelmann

Er könne bersten vor Stolz, meinte der Dicke daraufhin, als wir wieder allein waren. Nun ist es nichts Neues, dass er übertreibt. Überzogen zu reagieren, gehört zu seiner Natur. Ich bin da nachsichtig. Mir sind Triebe, die zu unsinnigem Verhalten führen, schließlich selbst nicht fremd. Doch dieses überschwängliche Lob irritierte mich.

Denn eigentlich habe ich nur etwas gemacht, was in meinem eigenen Interesse war. Es stimmt ja. Ich werde älter. Anders als früher traue ich mir kaum noch zu, mich mit einem anderen Hund zu prügeln. Deswegen warte ich ab. Weil ich den Dicken als Flügelmann schätze. Im Zweifelsfall kann er sich für mich prügeln.

Dem Dicken ist’s recht. Und ich komme sicherer durch. So haben wir beide was davon. Die gemütliche Couch wissen wir schließlich beide zu schätzen.

Es zahlt sich aus

Wobei es nicht nur das Alter ist. Durch dieses blöde Corona haben wir mehr Zeit miteinander verbracht. Das war nervig. Aber es hatte auch seine Vorteile. Wir können besser miteinander reden als früher.

Ich mag manchmal nicht mehr spazieren gehen: Wenn’s regnet, zu kalt ist oder mir eine Gegend unheimlich vorkommt. Da genügt mittlerweile ein Blick und der Dicke weiß Bescheid. Dann kehren wir um und gut ist.

Der Dicke scherzt. Mit peinlichem Humor. Schließlich ist es immer noch der Dicke. Aber er meint, wir würden synchron alt werden und er habe auch nicht immer und unter allen Umständen mehr so viel Bock aufs spazieren gehen.

Dann aber wieder schon. Und das draußen. Auf dem Feld. Wo es nach Wildtieren riecht. Und das machen wir dann stundenlang. Sodass es sich am Ende des Tages einmal mehr auszahlt, dem Dicken bei anderen Gelegenheiten entgegen zu kommen.

Hier stehen andere Artikel aus der Serie.

Der Dicke und ich, ich im Vordergrund. Selfie: Der Don
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Möbelstücke aus dem 18. Stock vom Hochhaus geworfen

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Zeugen Gesucht
Zeugen Gesucht

Nachrichten Mainz | An diesem Freitagabend (15.01.2021) zwischen 19:00 und 19:30 Uhr wurden Möbelstücke vom Dach eines 18-stöckigen Hochhauses in der Göttelmannstraße in Mainz geworfen.


Eine Bank und ein Tisch von der Dachterrasse geworfen

Ein Anwohner hatte zunächst einen lauten Knall wahrgenommen. Dieser stammte von einer massiven Bank aus Holz und Eisen und einem Tisch, die von bislang unbekannten Tätern über die Balkonbrüstung der Dachterrasse gehoben und runter geworfen wurden. Im vierten Obergeschoss krachten die Möbel dann zunächst gegen die Hauswand bevor sie auf dem Boden aufschlugen. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06131 – 654110 bei der Polizei in Mainz zu melden.

Alle Vorschläge zur Kreiswahl in Groß-Gerau zugelassen

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Nachrichten Groß-Gerau | Sieben Parteien und drei Wählergruppen sind am Freitag, 15. Januar, vom Kreiswahlausschuss zur Kreiswahl am 14. März 2021 zugelassen worden. Der siebenköpfige Ausschuss unter dem Vorsitz von Kreiswahlleiter Michael Weingärtner beschloss dies einstimmig bei seiner Sitzung im Georg-Büchner-Saal des Groß-Gerauer Landratsamts. Die Vorschläge für die Wahl des Kreistags werden auf dem Stimmzettel insbesondere entsprechend der jüngsten Ergebnisse bei Landtags- und Kreiswahl angeordnet.


Plätze auf dem Stimmzettel

Links auf dem Stimmzettel stehen die CDU (Platz 1), GRÜNE (2), SPD (3), AfD (4), FDP (5), DIE LINKE.OL (7), FREIE WÄHLER (8), FWG (9), Die PARTEI (10) und FNK (11). Der Listenplatz 6 existiert im Kreis Groß-Gerau nicht; dort fände sich die Partei DIE LINKE entsprechend ihrem Ergebnis bei der jüngsten Landtagswahl. Im Kreis Groß-Gerau tritt jedoch nicht die Partei, sondern die Wählergruppe DIE LINKE.Offene Liste an. Die Listenplätze 10 und 11 wurden zwischen der PARTEI und FNK während der Wahlausschusssitzung ausgelost, da beide bislang noch nicht im Kreistag vertreten waren.

Der Abstimmung im Ausschuss vorausgegangen waren einige Erläuterungen von Hubert Lehr vom Kreiswahlamt zur Vollständigkeit und Korrektheit der eingereichten Unterlagen. Dazu zählte auch sein Hinweis, dass eine Kandidatin auf der Liste des FNK gestrichen werden musste, weil die erforderliche Wählbarkeitsbescheinigung nicht vorlag.

Zeugen gesucht nach Verkehrsunfall vor dem Luisenforum

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Rettungsdienst Osthessen
Rettungsdienst

Nachrichten Wiesbaden | An diesem Sonntagmittag (17.01.2021) gegen 12:15 Uhr kam es auf der Schwalbacher Straße vor dem Luisenforum in Wiesbaden zu einem Verkehrsunfall. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.


Ein Fußgänger konnte sich in letzter Sekunde retten

Ein 23 Jahre alter Mann stand in seinem grauen Mercedes an der roten Ampel in der Dotzheimer Straße vor dem Luisenforum. Als die Ampel grün wurde, wollte er nach links in die Schwalbacher Straße abbiegen. Dabei hat der Fahrer die Kontrolle über den Wagen verloren und kam von der Fahrbahn ab. Das Auto krachte daraufhin in einen Metallpoller in der Schwalbacher Straße, der dadurch komplett umgebogen wurde. Zu diesem Zeitpunkt stand ein Fußgänger direkt neben dem Poller. Der Fußgänger konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten und verließ anschließend die Örtlichkeit. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 3.300 Euro.

Bei dem 23-jährigen Autofahrer bemerkte die Polizei, dass er zuvor Alkohol getrunken hatte. Ein Amtsarzt entnahm ihm deshalb eine Blutprobe und sein Führerschein wurde sichergestellt. Zeugen und vor allem der gefährdete Fußgänger werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 – 3452140 bei der Polizei in Wiesbaden zu melden.

Schott investiert 40 Mio. in den Standort Mainz und schafft 100 neue Arbeitsplätze

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Nachrichten Mainz | Der internationale Spezialglashersteller SCHOTT errichtet in seinem Hauptwerk in Mainz eine zweite Schmelzwanne für Pharmaglasröhren. Das Investitionsvolumen beträgt 40 Millionen Euro. Die neue Produktionsanlage soll Mitte 2022 in Betrieb gehen und dann 100 neue Arbeitsplätze bieten, 50 davon direkt bei SCHOTT. Mit dieser Investition reagiert SCHOTT auf die weltweit dynamisch steigende Nachfrage nach Glasrohr für pharmazeutische Verpackungen.


Dr. Frank Heinricht, Vorstandsvorsitzender der SCHOTT AG

„Wir haben uns für den Standort Mainz entschieden, um unsere Produktionsbasis für Pharmaglasröhren in Deutschland und Europa weiter zu stärken. Dabei haben wir natürlich auch die hier ansässigen Hersteller von Impfstoffen gegen die COVID-19 Pandemie und die europäische Pharmaindustrie insgesamt im Blick“.

Aufgrund der Bedeutung dieser Kapazitätserweiterung für das Gesundheitssystem in Deutschland und Europa lotet SCHOTT in Gesprächen mit der Landesregierung Rheinland-Pfalz, der Bundesregierung und der Europäischen Union eine mögliche Unterstützung mit Fördermitteln aus.

Der Standort in der Landeshauptstadt Mainz

Die Pharmaglasproduktion in Mainz gehört zu einem globalen Produktionsnetzwerk des Geschäftsbereichs Tubing, zu dem auch der Standort Mitterteich in der Oberpfalz sowie Fabriken in Brasilien, Indien und China gehören. Bereits im Herbst 2020 hat SCHOTT seine Produktionskapazitäten für Pharmarohr in Asien mit der Inbetriebnahme einer weiteren Schmelzwanne in Indien und eines komplett neuen Werkes in China deutlich erweitert.

FIOLAX® Pharmaglasröhren von SCHOTT erfüllen die höchsten Qualitätsansprüche der Pharmaindustrie und gelten als Goldstandard zur Verpackung von Medikamenten. Das Borosilicatglas vermeidet die Wechselwirkung zwischen der Glasverpackung und dem Medikament, wodurch die Wirksamkeit des Medikaments erhalten bleibt. Aus diesem besonderen Glas stellen SCHOTT selbst und seine Kunden aus der Pharmaverpackungsbranche Milliarden von Fläschchen, Ampullen, Spritzen und Karpulen her. Gerade aktuell spielen die Pharmafläschchen von SCHOTT eine besondere Rolle im Kampf gegen die Corona-Pandemie, weil darin die Impfstoffe abgefüllt werden.

Über die Schott AG

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas, Glaskeramik und verwandten Hightech-Materialien. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren ist das Unternehmen ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel Hausgeräteindustrie, Pharma, Elektronik, Optik, Life Sciences, Automobil- und Luftfahrtindustrie. SCHOTT ist weltweit präsent mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 34 Ländern. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Konzern mit über 16.200 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro. Die SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Diese ist eine der ältesten privaten und größten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr. www.schott.com

Let’s Dance 2021 startet mit diesen 14 Kandidaten

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Freizeit & Urlaub | Am Freitag, den 26. Februar um 20:15 Uhr startet die Tanzshow „Let’s Dance“ mit der Kennenlernshow bei RTL in die 14. Staffel. In zwölf anschließenden Shows kämpfen 14 Prominente um den Titel „Dancing Star 2021“ und versuchen, die kritische Jury, bestehend aus Motsi Mabuse, Joachim Llambi und Jorge Gonzalez, von ihrem Können zu überzeugen. Victoria Swarovski und Daniel Hartwich führen erneut durch die Live-Shows.


Die prominenten Tanzschüler:

Jan Hofer (68 Jahre) – Nachrichtensprecher, Fernsehmoderator: 

„Nach fast 36 Jahren als Mann ohne Unterleib freue ich mich, dass ich mich mal in ganzer stattlicher Größe (172 cm) präsentieren kann.“

Nicolas Puschmann (29 Jahre) – bekannt durch das Gay-Dating Format „Prince Charming:

„Ich denke, für viele Zuschauer wird es eine neue Erfahrung sein, zwei Männer tanzen zu sehen. Auch ich habe selbst bislang noch keine klassische Tanzerfahrung mit einem Mann, aber freue mich sehr darauf. Und ehrlich, was ist dabei schon anders? Mensch tanzt mit Mensch. Liebe und die Leidenschaft fürs Tanzen kennt kein Geschlecht. Das wird der Hammer!“

Auma Obama (60 Jahre) – Germanistin, Soziologin, Key Note Speakerin und Journalistin:

„Normalerweise hätte ich nicht den Mut, bei einem solchen Wettbewerb teilzunehmen. Ich bin zwar eine leidenschaftliche Tänzerin, aber am liebsten tanze ich im Wettbewerb mit den Kindern aus meiner Stiftung „Sauti Kuu“ in Alego/ Kenia. Dabei geht es um das Zelebrieren des besten Tänzers und obwohl ich gegen die Kinder keine Chance habe, tanze ich gerne mit. Es macht einfach riesigen Spaß dabei zu sein und so will ich es auch bei „Let’s Dance“ angehen – Hauptsache Spaß.“

Kai Ebel (55 Jahre) – Sportreporter:

„Ich bin die Rennstrecken der Welt abgelaufen, jetzt brauche ich statt Asphalt mal Parkett unter den Schuhen…“

Valentina Pahde (26 Jahre) – Schauspielerin:

„Normalerweise schlüpfe ich in verschiedene Rollen, doch jetzt werde ich 100 Prozent Valentina Pahde sein und mich in die Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer von „Let´s Dance“ tanzen.“

Mickie Krause (50 Jahre) – Schlagersänger:

„Ich mache bei „Let’s Dance“ mit, weil schon sehr viele untalentierte Promis da mitgemacht haben – da darf ich eigentlich nicht fehlen!“

Senna Gammour (41 Jahre) – Sängerin, Entertainerin, Influencerin, Businesswoman:

„Dass ich nun zum zweiten Mal – seit 2006 – vor einer Jury stehe, um beurteilt zu werden, löst in mir sowohl großen Respekt, aber auch Riesen-Vorfreude aus.“

Erol Sander (52 Jahre) – Schauspieler:

„Das Tanzen ist eine Bereicherung für mich als Schauspieler. Ich finde es spannend, professionell tanzen zu lernen und freue mich sehr auf meine Teilnahme bei Let’s Dance.“

Lola Weippert (24 Jahre) – Moderatorin, Influencerin, Model:

„Warum ich bei „Let’s Dance“ mitmache? Ich liebe es einfach, mich neuen Herausforderungen zu stellen und meinen Körper an seine Grenzen zu bringen.“

Rúrik Gíslason (32 Jahre) – Profi-Fußballspieler:

„Der Grund, warum ich bei „Let’s Dance“ mitmache, ist, dass es etwas völlig Neues für mich ist und sich als eine absolute Herausforderung darstellt. Nach meinem Rücktritt vom Fußball habe ich beschlossen, offen für neue Dinge zu sein, und Tanzen ist definitiv neu für mich.“

Ilse DeLange (43 Jahre) – Musikerin:

„Ich kann es kaum erwarten, in diese Welt einzutauchen und von den Besten zu lernen!“

Kim Riekenberg (26 Jahre) – Model:

„Normalerweise tanze ich auf internationalen Sets für Fotoshootings durchs Bild. Dieses Jahr stelle ich mich einer neuen Herausforderung: Ich werde mein Tanzbein für die neue „Let’s Dance“-Staffel schwingen. Ich kann es kaum erwarten und freu mich total drauf.“

Simon Zachenhuber (22 Jahre) – Boxer:

„Normalerweise tänzle ich im Ring die Gegner aus. Jetzt versuche ich mit meiner Partnerin die Konkurrenz schwindelig zu tanzen.“

Vanessa Neigert (28 Jahre) – Sängerin:

„Mein Herzenswunsch, bei „Let’s Dance“ dabei zu sein, ist in Erfüllung gegangen!“

Let's dance 2021 startet mit diesen 14 kandidaten
V.l.: Vanessa Neigert, Rùrik Gislason, Kim Riekenberg, Valentina Pahde, Kai Ebel, Auma Obama und Mickie Krause | obs/RTL Television GmbH

Start mit der großen Kennenlern-Show

Der Kampf um den Titel „Dancing Star 2021“ startet mit der großen Kennenlern-Show, bei der die 14 prominenten Kandidaten erfahren, mit welchem Profitänzer sie in den folgenden Wochen oder gar Monaten das Tanzparkett unsicher machen werden. Woche für Woche werden die Stars dann schwitzen, über Muskelkater klagen und vor allem über sich hinauswachsen, um einem Millionenpublikum am Freitagabend ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Und auch 2021 gibt es im Anschluss an die 14. Staffel „Let’s Dance – Die große Profi-Challenge“: Hier dürfen die Profitänzer in einer einmaligen Live-Show beweisen, was sie sportlich und kreativ auf dem Kasten haben.

Mehrere Farbschmierereien im Salinental – Polizei sucht nach Zeugen

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Nachrichten Bad Kreuznach | Ein Zeuge hat die Polizei an diesem Samstagnachmittag (16.012.2021) über Farbschmierereien an einer Mauer an der Kanu-Wettkampfstrecke im Salinental in Bad Kreuznach informiert.


Polizei stellt mehrere Graffitis fest

Vor Ort eingetroffen konnte die Polizei einige bereits älter wirkende Farbschmierereien an der Mauer feststellen. Darunter unter anderem auch Fußballlogos. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten die Polizisten weitere Graffitis in der mittleren Unterführung einer Saline feststellen. Aufgrund der Ähnlichkeit der Motive und der Beschaffenheit, geht die Polizei derzeit von einem Tatzusammenhang aus.

Wie der Zeuge gegenüber der Polizei mitteilte, seien die Schmierereien bereits am Donnerstag, den 14.01.2021 da gewesen. Zeugen, die etwas verdächtiges beobachtet haben werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Kreuznach unter der Rufnummer 0671 – 8110 zu melden.

Brand in der Mainzer Neustadt – Bewohner flüchteten aufs rettende Dach

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Mainz | Bei einem Wohnungsbrand am heutigen frühen Sonntagmorgen (17.01.2021) in der Mainzer Neustadt, mussten durch die Mainzer Feuerwehr 15 Menschen aus dem Gebäude gerettet werden. Fünf Bewohner kamen in Mainzer Kliniken. Ein Hund konnte nur noch tot geborgen werden.


Gegen 06:15 Uhr ging über Notruf 112 die Meldung ein, dass in der Frauenlobstraße in der Mainzer Neustadt ein Feuer ausgebrochen sei. Während die Feuerwehr auf der Anfahrt zur Einsatzstelle gingen weitere Notrufe über starke Rauchentwicklung im gesamten Gebäude ein.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich mehrere Personen bereits auf Balkone und auf das Dach gerettet. Von dort mussten sie teilweise über Drehleitern als auch mit Fluchthauben versehen über das Treppenhaus in Sicherheit gebracht werden.

Brand in der mainzer neustadt - bewohner flüchteten aufs rettende dach 1
Foto: Feuerwehr Mainz

Hund konnte nur noch tot geborgen werden

Das Feuer war in einer Wohnung im 2. Obergeschoss ausgebrochen und konnte durch die Feuerwehr unter Umluft unabhängigem Atemschutz unter Kontrolle gebracht und auch gelöscht werden. Da sich die Flammen auch in der Wärmedämmverbundsystem der Fassade ausgebreitet hatte, musste hier zusätzlich von außen gelöscht werden.

Für einen Hund, der sich in der betroffenen Brandwohnung befand, kam jede Hilfe zu spät.

Die Gasversorgung und Teile der Stromversorgung des Gebäudes mussten unterbrochen werden. Die Wohnungen sind vorrübergehend nicht bewohnbar. Die Bewohner kamen bei Familienangehörigen und Freunden unter.

Bewohner vorübergehend in zwei Bussen untergebracht

Brand in der mainzer neustadt - bewohner flüchteten aufs rettende dach 2
Foto: Freiwillige Feuerwehr Stadt Mainz

Vor Ort tätig waren neben der Berufsfeuerwehr Mainz noch die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Stadt im Einsatz. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungsdienst mit einem Großaufgebot sowie die Schnelleinsatzgruppe Betreuung (SEG-B) und der Abschnittsleitung Gesundheit sowie die Polizei.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die Mainzer Netze sowie zwei Bussen der Mainzer Mobilität in denen die Bewohner bei Minustemperaturen vorübergehen untergebracht werden konnten.

Zur Schadensursache und –höhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen dazu aufgenommen.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A5 bei Mörfelden-Walldorf

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Nachrichten Mörfelden-Walldorf | An diesem Samstagabend (16.01.2021) gegen 18:55 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A5 bei Mörfelden-Walldorf in Fahrtrichtung Darmstadt. Eine Person wurde dabei verletzt.


VW Golf überschlägt sich nach Aufprall

Ein Fahrer eines Kleintransporters der Marke Volkswagen befuhr die Autobahn in Fahrtrichtung Darmstadt. Hinter ihm fuhr ein Mann in einem Volkswagen Golf. Aus bislang noch ungeklärter Ursache krachte der Golf von hinten in den Kleintransporter. Der Golf überschlug sich daraufhin und blieb schließlich auf dem Dach liegen.

Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, hatten Ersthelfer den Fahrer bereits aus dem VW Golf befreit. Der Rettungsdienst brachte den Mann anschließend in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Kleintransporters blieb bei dem Verkehrsunfall unverletzt.

Die Feuerwehr Mörfelden sperrte die Unfallstelle ab und leuchtete diese aus. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Abschleppmaßnahmen mussten zwei Fahrspuren gesperrt werden. Vor Ort im Einsatz waren neben der Polizei auch das Deutsche Rote Kreuz mit drei Rettungsfahrzeugen sowie die Feuerwehr Mörfelden mit 23 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen.

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Unfall auf der A5 | Quelle: Feuerwehr Mörfelden-Walldorf

Anders als in Thüringen: Landtagswahl in Rheinland-Pfalz findet zum geplanten Datum statt

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Thüringen hat die im April geplante Landtagswahl auf September verschoben. Eine solche Verzögerung ist in Rheinland-Pfalz nicht vorgesehen. Auch wenn Corona unter Umständen die Wahl anders ablaufen lässt.


Dienstag beraten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten, wie es mit dem Kampf gegen Corona weitergeht. Laut Testballons, die die Verantwortlichen anonym über die Medien steigen ließen, ist auch eine Ausgangssperre und ein Stilllegen des öffentlichen Nahverkehrs geplant. Das und andere Maßnahmen könnten die Landtagswahl beeinträchtigen, die am 14. März in Rheinland-Pfalz stattfindet.

Auf BYC-Anfrage teilte Landeswahlleiter Marcel Hürter mit, „dass im Falle einer Naturkatastrophe oder anderer außergewöhnlich Notsituation eine ausschließliche Briefwahl in einzelnen Stimmbezirken oder Wahlkreisen angeordnet werden könnte“. Die reine Briefwahl käme, wenn am Wahltag das öffentliche Leben „weitgehend zum Erliegen gekommen ist“. Die Hürden seien hoch und im Landeswahlgesetz geregelt.

Wenn die gesamte Landtagswahl per Briefwahl stattfindet, müsste der Landtag dies aber noch einmal in einem gesonderten Gesetz regeln. „Nach dem aktuellen Stand“ ist damit laut Landeswahlleiter „nicht zu rechnen“. Aber es ist der Stand dieses Wochenendes – vor dem Gipfel der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten.

Eine Online-Wahl schließt der Landeswahlleiter kategorisch aus: Bisher gebe es kein System, dass Verfälschungen des Ergebnisses sicher genug ausschlössen.

Landeswahlleiter schließt Verlegung aus

Eine Verlegung der Wahl schließt der Landeswahlleiter ebenfalls aus. In Thüringen handele es sich um eine vorgezogene Neuwahl. Das sei eine politische Entscheidung, die folglich auch politisch wieder zurückgenommen werden könne.

In Rheinland-Pfalz endet aber vom 17. auf den 18. Mai die Wahlperiode. Die Verfassung des Landes schreibt vor, wann ein neuer Landtag gewählt werden muss. Und das ist der Zeit-Korridor rund um den 14. März. „Hierzu besteht keine Alternative“, teilt der Landeswahlleiter mit.

Hygieneauflagen sind geregelt

Kann die Wahl in Wahllokalen stattfinden, gelten die üblichen Hygieneauflagen: Masken tragen, Abstand halten. Für die Auszählung der Stimmen müssen die Verantwortlichen eine Situation schaffen, in der die Auszählenden einerseits Abstand halten können – und andererseits beobachtet werden können, sodass die Wahl regulär bleibt.

Ein Problem: „Die aktuelle Situation erschwert die Gewinnung von Wahlhelfern sicherlich“, teilt der Landeswahlleiter mit. Eigentlich kann der Staat Bürger verpflichten, als Wahlhelfer zu agieren. Das Verfahren laufe aber in der Regel in „Freiwilligkeit und Einvernehmen“ ab. Und das sei auch dieses mal so geplant.

Noch sei kein „genereller Engpass“ zu erwarten, bei dem der Staat auf Zwangsmaßnahmen zurückgreifen müssen, heißt es auf BYC-Nachfrage. Der Landeswahlleiter hofft auf „jüngere Menschen, die bei früheren Wahlen wegen ausreichend Freiwilligen insbesondere aus dem Stadt- und Gemeinderäten noch nicht für ein solches Ehrenamt angesprochen wurden“.

BYC fragt: Können sich Zwangsverpflichtete aus gesundheitlichen Bedenken weigern, als Wahlhelfer zu fungieren? Die Antwort fällt allgemein aus: Das Landeswahlgesetz sehe Gründe vor, warum ein potentieller Wahlhelfer seinen Dienst verweigern könne. Dazu zählten Krankheit und dringende berufliche Gründe.

Eine reine Briefwahl würde laut Landeswahlleiter wie folgt ablaufen

  • Die Kommunen senden den Wahlberechtigten die Briefwahlunterlagen spätestens bis zum 21. Tag vor der Wahl zu, das ist der 21. Februar. Es müssen in den Gebieten, in denen ausschließliche Briefwahl angeordnet ist, also keine Anträge auf Briefwahl gestellt werden.
  • Mit der Zusendung der Briefwahlunterlagen erhalten die Wahlberechtigten ein Informationsschreiben zur Durchführung der ausschließlichen Briefwahl.
  • Die Briefwahlunterlagen werden stets an den Hauptwohnsitz versendet – bei etwaigen Umzügen werden die Wahlberechtigten über diesen Umstand durch das Meldeamt informiert.
  • Sowohl die bereits eingerichteten Urnen- als auch die Briefwahlvorstände zählen an den jeweiligen Standorten die Stimmen aus.