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Fahrservice zum Impfzentrum für ältere Bürger in Riedstadt

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Nachrichten Riedstadt | Mittlerweile gibt es für Menschen aus der Region, die 80 Jahre oder älter sind, die Möglichkeit, sich im Impfzentrum Darmstadt gegen das Corona-Virus impfen zu lassen. Doch einige Riedstädterinnen und Riedstädter aus dieser Altersgruppe haben weder über ihren Familien- und Bekanntenkreis noch über ihre Krankenkasse die Möglichkeit, sich ins Impfzentrum Darmstadt fahren zu lassen. Weshalb Bürgermeister Marcus Kretschmann sich nach Bekanntwerden der Nachricht, dass zunächst nur das Impfzentrum in Darmstadt öffnet, an das Helfernetzwerk Riedstadt und die Kommunale Beratungsstelle für ältere Menschen Riedstadt gewendet hat.


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Helfer tun ihr Möglichstes

Die sagten sofort ihre Unterstützung zu und arbeiteten ein Konzept aus. Demnach werden die Ehrenamtlichen des Helfernetzwerkes Fahrten übernehmen und die Leiterin der Beratungsstelle, Stefanie Drozdzynski, die Fahrten koordinieren.

Wer einen Impftermin in Darmstadt hat und keine Möglichkeit hat, dorthin zu kommen, kann sich werktags in der Zeit von 8:00 bis 15:00 Uhr unter der Telefonnummer 0160 – 94873618 an sie wenden. Sie klärt dann ab, wer von den Ehrenamtlichen des Helfernetzwerkes die Möglichkeit hat, eine Fahrt zu dem Impftermin zu übernehmen. „Wir können natürlich nicht garantieren, dass es immer klappt. Die Mitglieder des Helfernetzwerkes bieten ihre Unterstützung ja ehrenamtlich in ihrer Freizeit an. Aber wir werden alles tun, um den Seniorinnen und Senioren zu helfen“, erklärt Drozdzynski.

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Bürgermeister Marcus Kretschmann dazu

Bürgermeister Marcus Kretschmann freut sich sehr über die gezeigte Hilfsbereitschaft. „Ich bin beeindruckt über die Solidarität in unserer Stadt, die sich ja schon bei Ausbruch der Pandemie mit der schnellen Gründung des Helfernetzwerkes gezeigt hat. Mein Dank gilt auch Frau Drozdzynski, die sofort bereit war, die Fahrten zum Impfzentrum zu koordinieren“, sagt Bürgermeister Kretschmann.

Das Helfernetzwerk Riedstadt hatte sich bereits im März vergangenen Jahres gegründet, um Menschen aus Risikogruppen und Infizierten wichtige Besorgungen abzunehmen. Koordiniert wird es von der evangelischen Gemeindepädagogin Regine Lehmann.

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Einbrecher durchwühlen Wohnung in Rüsselsheim

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Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Dienstag kam es in der Raunheimer Straße in Rüsselsheim zu einem Wohnungseinbruch. Die Einbrecher gelangen über den Balkon in das Wohngebäude. Dort durchwühlten die Täter mehrere Schränke, Kommoden und Schubladen. Sie ließen anschließend eine Spielekonsole, Kopfhörer und Parfum mitgehen. Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142/6960 in Verbindung zu setzen.


 

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Bingen: Ohne Führerschein aber mit Person auf dem Fahrzeug unterwegs

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Nachrichten Kurzmeldung | An diesem Dienstag (19. Januar 2021) meldete ein Augenzeuge der Polizei in Bingen eine Person auf einem fahrenden Fahrzeug. Die Person soll sich nach Angaben des Anrufers auf einer Ladefläche in der Saarlandstraße befinden. Die alarmierten Polizisten konnten das Fahrzeug im Bereich einer Tankstelle in Bingen antreffen. Bei der Verkehrskontrolle gab der 50-jährige Fahrer an, dass er vor sechs Jahren seinen Führerschein abgeben musste. Die Weiterfahrt wurde ihm von der Polizei untersagt und der Fahrzeugschlüssel an den Bruder des Halters übergeben. Eine Strafanzeige wurde durch die Beamten verfasst.


 

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„Zukunftsagenda“ der CDU Rheinland-Pfalz für gleichwertige Lebensverhältnisse

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Nachrichten Mainz | Der CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf hat in Mainz seine Zukunftsagenda „Kommunales und Finanzen“ und das entsprechende Praktikerteam vorgestellt. Auch präsentierte er eine „Task Force kommunaler Finanzausleich.“


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Christian Baldauf: Gleichwertige Lebensverhältnisse in Rheinland-Pfalz

„Unsere Bürgerinnen und Bürger haben das Recht darauf, überall in Rheinland -Pfalz gleichwertige Lebensverhältnisse vorzufinden. Wir möchten, dass unsere Gemeinden und unsere Städte attraktive Zukunftsregionen sind. Deshalb muss Schluss damit sein, dass die Landesregierung ihre Haushalte auf dem Rücken der Kommunen saniert. Junge Erwachsene, junge Familien brauchen eine gute Infrastruktur und moderne Arbeitsplätze, gerade im ländlichen Raum. Zum Selbstverständnis der CDU gehört es, regionale Ungleichgewichte durch gezielte Maßnahmen abzubauen.“

Dem Praktikerteam „Kommunales und Finanzen“ gehören an: Günther Schartz, stellvertretender CDU-Landesvorsitzender, Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Landkreistages und Landrat von Trier-Saarburg, Thomas Hirsch, Vize-Vorsitzender des Städtetages Rheinland-Pfalz und Oberbürgermeister der kreisfreien Stadt Landau, Isabel Steinhauer-Theis, Stadtbürgermeisterin von Lauterecken im Kreis Kusel und Prof. Ekkehard Reimer, Direktor des Instituts für Finanz- und Steuerrecht, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europäisches und Internationales Steuerrecht an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Weitere Expertise kommt vom Landtagsabgeordneten Gordon Schnieder. Günther Schartz führt das Team an.

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Abschaffung der Straßenausbaubeiträge

In der „Zukunftsagenda“ spricht sich die CDU für gleichwertige Lebensverhältnisse aus. Sie will selbstverantwortliche Entscheidungskompetenz vor Ort fördern und gesunde Dorf- und Stadtzentren bewahren. Ehrenamtliches Engagement und kommunale Mandate sollen gefördert werden. Die Straßenausbaubeiträge sollen abgeschafft werden. Weitere Punkte sind ausreichender und bezahlbarer Wohnraum, schnelles Internet und flächendeckender Mobilfunk, kommunale Co-Working Spaces und wohnortnahe Bildungs- und Freizeitangebote. Die Agenda befasst sich auch mit der Stärkung des kommunalen Vollzugsdienstes, dem Thema Klimaschutz, Kommunalen Finanzen und der Kommunalen Verwaltungsreform.

Zudem stellte Baldauf die die neue Taskforce der CDU „Kommunaler Finanzausgleich“ unter Leitung von Bernhard Mattheis vor. Vor wenigen Wochen hatte das Verfassungsgericht Rheinland-Pfalz den Kommunalen Finanzausgleich als verfassungswidrig erklärt. 11 der 20 Kommunen Deutschlands mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung liegen in Rheinland-Pfalz. Baldauf: „Leidtragende sind unmittelbar unsere Bürgerinnen und Bürger – unsere kommunalen Mandatsträger, die sich immer wieder dafür rechtfertigen müssen, dass etwa Schwimmbäder nicht saniert oder kulturelle Leistungen gestrichen werden müssen. Weil aus Mainz zu wenig Geld kommt. Jahrelang haben SPD-geführte Landesregierungen die Hilferufe unserer Städte und Gemeinden überhört, bewusst überhört und es nicht für notwendig erachtet, etwas Grundlegendes zu verändern.“

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Christian Baldauf weiter

„Die CDU hat deshalb eine Task-Force ins Leben gerufen, um den Blick nach vorne zu richten.“ Diese wird vom früheren Oberbürgermeister der Stadt Pirmasens, Dr. Bernhard Matheis, geleitet. Des Weiteren gehören ihr die Landräte Günther Schartz und Ralf Leßmeister, Prof. Dr. Ekkehard Reimer, die ehemalige Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen, Eva Lohse, der Verbandsbürgermeister Andreas Kruppert sowie der innen- und kommunalpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Gordon Schnieder, an.

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Riedstadt: Wichtige Informationen für die Kommunalwahl Hessen

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Nachrichten Kreis Groß-Gerau | Am Sonntag, den 14. März finden die Hessischen Kommunalwahlen statt. Damit werden die örtlichen Gemeindevertretungen bzw. Stadtverordnetenversammlungen und Kreistage neu bestimmt. Außerdem wird am Wahlsonntag auch der Ausländerbeirat der Büchnerstadt Riedstadt gewählt.


Grundsätzlich kann ab dem 1. Februar Briefwahl beantragt werden

Voraussichtlich ab dem 1. Februar werden die Wahlbenachrichtigungsbriefe an alle wahlberechtigten Riedstädter Bürgerinnen und Bürger verschickt. In diesem Schreiben wird mitgeteilt, dass die betreffende Person im amtlichen Wählerverzeichnis eingetragen ist. Außerdem steht in dem Brief, in welchem Wahllokal und unter welcher Nummer der Wahlberechtigte am 14. März die verschiedenen Stimmzettel erhalten wird.

Grundsätzlich kann ab dem 1. Februar Briefwahl beantragt werden. Besonders einfach geht das im Internet über die Homepage der Stadt (www.riedstadt.de). Da in dem Anforderungsformular neben den persönlichen Angaben auch die Angabe des Wahlbezirks und der Nummer im Wählerverzeichnis notwendig ist, muss für eine Online-Anforderung die Zustellung des Wahlbenachrichtigungsbriefes abgewartet werden. Um die rechtzeitige Zusendung sicherzustellen, ist die Online-Bestellung nur bis Mittwoch, 10. März, 18:00 Uhr möglich.

Ebenso können die Briefwahlunterlagen auch mit der Wahlbenachrichtigung direkt beim Wahlamt der Büchnerstadt Riedstadt angefordert werden. Die Stimmzettel werden mit den üblichen Unterlagen durch das Rathaus kostenfrei nach Hause versandt.

Wer seine Stimme am 14. März nicht persönlich abgeben kann, hat aber auch noch bis 12. März (Freitag), 13:00 Uhr die Möglichkeit, einen Wahlschein – und damit die Stimmabgabe per Briefwahl – zu beantragen. Danach wird das Wählerverzeichnis abgeschlossen. Wer plötzlich erkrankt ist, kann noch am Wahlsonntag (bis 15:00 Uhr) durch einen Beauftragen im Rathaus, Rathausplatz 1, Briefwahlunterlagen ausstellen lassen.



Besondere Umstände der Corona-Pandemie

Durch die besonderen Umstände der Corona-Pandemie ruft Bürgermeister Marcus Kretschmann dazu auf, zum Eigenschutz der Wähler*innen möglichst per Briefwahl abzustimmen. „Normalerweise wähle ich lieber vor Ort in meinem Wahllokal, aber in diesem Jahr werde auch ich meine Stimmen per Briefwahl abgeben“, erklärt Bürgermeister Kretschmann. Das habe einen zusätzlichen Vorteil: „Die Stimmzettel bei Kommunalwahlen sind immer sehr lang, weil alle Bewerber*innen einzeln aufgelistet sind. Am heimischen Küchentisch kann man sich in aller Ruhe die einzelnen Wahlvorschläge anschauen.“

Doch auch für alle diejenigen, die lieber am 14. März vor Ort wählen wollen, wurde mit einem ausgefeilten Hygienekonzept Sorge getragen, einen größtmöglichen Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu ermöglichen. Um dabei auch Mindestabstände in den Wahllokalen gewährleisten zu können, wurden viele Wahllokale verlegt.

Die Wahllokale

So zieht der Wahlbezirk 3 von der Kita Pfiffikus in Goddelau in die Turnhalle der Martin-Niemöller-Straße um. Im Crumstadt verbleibt nur ein Wahlbezirk in der Grundschule, während der zweite ebenso in die Fritz-Strauch-Halle zieht wie der Wahlbezirk, der bisher im alten Rathaus untergebracht war.

In Erfelden bleibt die Grundschule bei der Kommunalwahl geschlossen. Zwei Wahllokale werden in der TV-Halle eingerichtet und ein drittes in der SKG-Halle. Die Kita Feerwalu in Leeheim wird bei dieser Kommunalwahl nicht als Wahllokal genutzt, stattdessen sind alle drei Leeheimer Wahlbezirke in der Heinrich-Bonn-Halle untergebracht. Im Bürgerhaus Wolfskehlen verbleiben zwei Wahllokale, das dritte wird in der benachbarten Sporthalle eingerichtet.

Damit die Briefwahlstimmen berücksichtigt werden, muss der Brief mit dem verschlossenen Stimmzettel und dem unterschriebenen Wahlschein am Wahltag bis 18:00 Uhr im Rathaus vorliegen. Hierfür können auch die Briefkästen der Stadt in den einzelnen Stadtteilen genutzt werden. Sie befinden sich in Leeheim, Crumstadt und Wolfskehlen an den ehemaligen Rathäusern, in Erfelden am Eingang zur Stiftung Soziale Gemeinschaft (Wilhelm-Leuschner-Straße 21). Die Briefkästen für den internen Postverkehr sind mit einem Stadtwappen kenntlich gemacht und werden nochmals am Wahlsonntag gegen 15:00 Uhr geleert.

Bei Fragen zur Abwicklung der anstehenden Kommunalwahl steht das Wahlamt (Oliver Hartmann, Tel. 06158 181-510) oder bei Fragen zum Wählerverzeichnis oder zur Briefwahl das Einwohnermeldeamt (Sandra Weller, Tel. 06158 – 181-644) gerne zur Verfügung. Die E-Mail-Adresse lautet: wahlen@riedstadt.de.

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Person stirbt bei Wohnungsbrand im 4. Stockwerk

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Nachrichten Feuerwehr Frankfurt | An diesem Mittwoch (20. Januar) wurde die Feuerwehr Frankfurt gegen 03:30 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Lindenstraße im Frankfurter Westend alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte ein Wohnungsvollbrand im vierten Obergeschoss eines fünfgeschossigen Wohnhauses festgestellt werden.


Die ca. 150qm große Wohnung stand im Vollbrand

Zur Innenbrandbekämpfung wurde ein Löschangriff über den Treppenraum mit zwei Rohren durch die Angriffstrupps unter Atemschutz eingeleitet. Der Brandrauch hatte sich bereits bis in das dritte Obergeschoss über den Treppenraum ausgebreitet. Die Wohnungstür der Brandwohnung musste mit einer Motorkettensäge gewaltsam geöffnet werden, um in Folge die eigentliche Bekämpfung des Feuers durchführen zu können.

Die ca. 150qm große Wohnung stand in ganzer Fläche in Vollbrand. Durch einen auf Grund der hohen Brandtemperaturen intensiven und kräftezehrenden Einsatz, gelang es sukzessive den Brand unter Kontrolle zu bringen und nach 60 Einsatzminuten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Im Außenbereich wurde mittels Wasserabgabe über eine Drehleiter ein Überschlagen der Flammen aus der Brandwohnung auf das darüber liegende Geschoss unterbunden.

Eine Person starb in den Flammen

Im Zuge der weiteren Maßnahmen wurde eine durch das Feuer tödlich verletzte Person aufgefunden. Zwei weitere Personen konnten aus einer benachbarten Wohnung von der Feuerwehr über den Treppenraum unverletzt gerettet werden.

Das Gebäude wurde durch mehrerer maschinelle Lüfter vom Brandrauch befreit. Gegen 05:15 Uhr war für einen Großteil der Einsatzkräfte die Tätigkeit vor Ort beendet. Für Nachlöscharbeiten und zur Unterstützung der polizeilichen Ermittlungen, verblieb ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und ein Führungsdienst am Schadensort.

Zu Höchstzeiten waren rund 65 Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Hoechst und des Rettungsdienstes an der Einsatzstelle. Von Ihnen wurden insgesamt 15 Feuerwehrleute unter Atemschutz zu Brandbekämpfungsmaßnahmen und zur Kontrolle sämtlicher Wohnungen des dritten, vierten und fünften Geschosses des betroffenen Gebäudes eingesetzt.

Die Brandwohnung ist unbewohnbar. Eine exakte Gesamtschadenssumme kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau definiert werden, jedoch wurde diese in erster Abstimmung mit der Polizei auf über eine Millionen Euro geschätzt. Die Brandursachenermittlung wurde noch in der Nacht unter polizeilicher Führung vor Ort eingeleitet.

Elektroauto geht in Flammen auf – Schadenshöhe von 100.000 Euro

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Pressemitteilung der Feuerwehr München | Am Dienstagnachmittag ist es zu einem dramatischen Elektrofahrzeugbrand mit hohem Sachschaden in München gekommen. Nachdem ein Fußgänger an einem geparkten Fahrzeug Rauch bemerkte, verständigte er unverzüglich die Feuerwehr über die Notrufnummer 112.


Das Fahrzeug brannte innerhalb kürzester Zeit

Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen schon aus dem Elektrofahrzeug. Ein danebenstehender Pkw wurde bereits in Mitleidenschaft gezogen. Da beide Autos unmittelbar vor einem Gebäude geparkt waren, heizten die Flammen mehrere Fenster so stark auf, dass diese zerplatzten.

Sofort wurden die brennenden Fahrzeuge mit einem Schaumrohr und einem C-Strahlrohr abgelöscht. Um eine weitere Ausbreitung des Brandes auf das Gebäude zu verhindern, kam zusätzlich ein weiteres C-Strahlrohr zur Kühlung der Fassade zum Einsatz. Alle im Gebäude befindlichen Personen hatten bereits bei Eintreffen der Feuerwehr dieses verlassen und sich auf die gegenüberliegende Straßenseite begeben. Somit konnte die Feuerwehr sich voll und ganz auf die Löscharbeiten konzentrieren.

Spezialisten des Autoherstellers begutachteten das Elektrofahrzeug, um einen gesicherten Abtransport zu gewährleisten. Bei diesem Einsatz wurden keine Personen verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 100.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Feuerwehr Mörfelden: Brandmeldeanlage löste zweimal in kurzer Zeit aus

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Feuerwehr, Symbolbild
Feuerwehr, Symbolbild

Nachrichten Mörfelden | Die Feuerwehr Mörfelden wurde an diesem Dienstag, den 19.01.2021 um 14:15 Uhr erneut durch die automatische Brandmeldeanlage der Firma IMW in der Starkenburgstraße alarmiert. Es hatte wie beim Einsatz zwei Stunden zuvor derselbe Rauchmelder in einem Besprechungsraum im Erdgeschoss durch Wassereintritt ausgelöst. Von der Feuerwehr wurde der Bereich kontrolliert und der Betreiber informiert. Im Einsatz waren die Polizei, das DRK Ortsverband Mörfelden sowie die Feuerwehr Mörfelden mit vier Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften.


 

Renaturierung der Selz zwischen Gau-Odernheim und Bechtolsheim abgeschlossen

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Nachrichten Alzey-Worms | Seit Mitte Dezember fließt die Selz bei Gau-Odernheim auf einem Teilstück von rund 1,7 Kilometer wieder in ihrem ursprünglichen Flussbett. Die Renaturierungsarbeiten im Naturschutzgebiet „Im Briehl/Schafwiese“ zwischen Gau-Odernheim und Bechtolsheim sind nach fünf Monaten Bauzeit abgeschlossen.

Das Bachbett wurde komplett neu modelliert

Über 700. 000 Euro hat der Umbau gekostet. 90 Prozent davon übernimmt das Land Rheinland-Pfalz mit Mitteln aus der Aktion „Blau Plus“. Beauftragt hat die Renaturierungsarbeiten der Selzverband – an dem die Landkreise Mainz-Bingen und Alzey-Worms beteiligt sind.

Auf einer Fläche von 18 Hektar wurde das Bachbett komplett neu modelliert. Durch den gewundenen, naturnahen neuen Lauf der Selz kann im Hochwasserfall mehr Wasser aufgenommen werden. Daneben wurden Feuchtbiotope und Stillwasserflächen angelegt und auch Überflutungsflächen geschaffen. Zur Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit wurde zudem eine Sohlrampe zurückgebaut. Der neu geschaffene Lebensraum bietet ideale Voraussetzungen für die Wiederansiedlung geschützter Tierarten und Insekten. „Wir freuen uns, dass mit den errichteten Aussichtsplattformen und der Naturerlebnisfläche das Gelände für Besucher erlebbar wird und zum Verweilen einlädt“, freut sich Landrätin Dorothea Schäfer. Im Frühjahr werden die neue Uferböschung sowie die offenen Flächen noch bepflanzt.

Die Renaturierung ist Teil des Programms „EU-Wasserrahmenrichtlinie“, mit der der Forderung nach einem guten chemischen und ökologischen Gewässer nachgekommen wird. Bereits seit 1991 realisiert der Selzverband Renaturierungsprojekte auf rund 180 Hektar entlang der Selz. So wurde 1991 bis 1993 die Selz in Sörgenloch auf einer Länge von 2,4 Kilometer und einem Plangebiet von 25 Hektar saniert. 2012 folgte Nieder-Olm mit 2,5 Kilometern Länge und einem Plangebiet von 40 Hektar. Und die bisher letzte Renaturierung war 2017 in Friesenheim. Dort wurden 18.000 Kubikmeter Retentionsraum geschaffen.

Lockdown: Die neuen Maßnahmen im Überblick

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Nachrichten Überregional | An diesem Dienstag, 19. Januar 2021, haben sich die Bundeskanzlerin, Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten zu einem weiteren virtuellen Bund-Länder-Gipfel getroffen. In einer knapp acht Stunden langen Videokonferenz wurde darüber beraten und verhandelt, wie es in den nächsten Tagen und Wochen weitergehen soll.


Lockdown vorerst bis mindestens 14. Februar verlängert

Die größten Differenzen zwischen den Ministern gab es beim sensiblen Thema Schulen und Kitas. Dieses Thema vom Nachmittag wurde an das Ende der Sitzung geschoben, da zunächst keine Einigkeit gefunden wurde. Nun ist klar, dass Schulen und Kitas im Grundsatz weiterhin dicht bleiben. Das bedeutet, dass die Präsenzpflicht an den Schulen weiterhin ausgesetzt wird bis zum 14. Februar 2021.

Verschärfung der Maskenpflicht

Die Maskenpflicht im ÖPNV und in Geschäften wird verschärft. Dort müssen ab sofort FFP2 Masken oder OP Masken getragen werden. Alltagsmasken sind dort nicht mehr erlaubt. Markus Söder dazu in der Pressekonferenz nach dem Gipfel: „Wird das Virus gefährlicher, muss die Maske sicherer werden“ .

Auch in Alten- und Pflegeheimen sollen die Mitarbeiter nun verpflichtend FFP2 Masken tragen. Beim Kontakt mit den Bewohnern sollen Personal und Besucher konsequenter getestet werden.

Kontaktsperren und Homeoffice

Die aktuell geltenden Kontaktsperren bleiben weiterhin bestehen. Das bedeutet, ein Haushalt und eine weitere Person. Geraten wird, den Kreis der beteiligten Haushalte möglichst konstant und klein zu halten.

Arbeitgeber müssen ihren Arbeitnehmern bis zum 15. März Homeoffice ermöglichen, wo es machbar ist. Dort wo es nicht möglich ist, sollen Arbeitsbeginn und – ende flexibler gestaltet werden können, um das Fahrgastaufkommen zu den Stoßzeiten im ÖPNV zu entzerren.



Allgemeine Ausgangssperren

Allgemeine Ausgangssperren wurden nicht beschlossen und auch die Corona-Leine mit dem 15 Kilometer Radius ist vom Tisch. Die Entscheidung über verschärfte Maßnahmen, wie beispielsweise eine Ausgangssperre bei einer hohen 7-Tages-Inzidenz obliegt weiterhin den einzelnen Ländern und Landkreisen. So werden z. B. in Bayern die aktuell geltenden Regelungen, wie die Ausgangssperre und die Pflicht zum Tragen einer FFP2 Maske im öffentlichen Raum weiterhin bestehen bleiben, da der Inzidenzwert im gesamten Bundesland weiterhin hoch ist, betonte Markus Söder in der Pressekonferenz.

Gottesdienste und Kirchen

Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sind nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig: Mindestabstand (1,5 Meter), Gesangsverbot und Masken Pflicht. Auch hier gilt das Tragen einer FFP2 Maske oder einer OP-Maske. Religiöse Zusammenkünfte mit mehr als zehn Teilnehmern müssen spätestens zwei Werktage zuvor beim Ordnungsamt angezeigt werden, sofern keine generellen Absprachen mit den zuständigen Behörden getroffen wurden.

Die Hoffnung der Regierung im Kampf gegen die Pandemie liegt nach wie vor auf den Impfungen. Hier wurde nochmals betont, dass auf eine verlässliche Impfstofflieferung in der nächsten Zeit gehofft wird.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz)

„Es waren harte und langwierige Verhandlungen, aber wir hatten das gleiche Ziel. Die Zahlen der Neuinfektionen müssen schneller und stärker sinken, nur so sind wir auch gerüstet vor dem Risiko des neuen mutierten Corona-Virus. Hauptstreitpunkte waren die Verpflichtung zum Homeoffice und der Fahrplan für Schule und Kita. Wir haben am Ende ein gutes Ergebnis für Rheinland-Pfalz erreicht.“

Opferhilfe sucht dringend Helfer im Großraum Mainz

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Nachrichten Mainz | Die Opferhilfeorganisation WEISSER RING hat im Jahr 2020 eine stark gestiegene Nachfrage bei der Onlineberatung registriert. Daher sucht der Verein im Großraum Mainz aktuell Menschen, die ehrenamtlich online den Opfern einer Straftat helfen möchten. Wer also bis zu 50 Kilometer um Mainz herum lebt und drei Stunden in der Woche Menschen helfen möchte, die Opfer einer Straftat geworden sind, kann sich ab sofort auf www.weisser-ring.de bewerben.


Welche Voraussetzungen sollte jemand mitbringen

Ob die im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent gestiegenen Hilfsanfragen, die den WEISSEN RING 2020 erreichten, sich nur durch die Corona-Pandemie begründen lassen, weiß der ehrenamtliche Verein nicht genau. Während 2019 noch 2232 Hilfeanfragen bei der Onlineberatung des WEISSEN RINGS ankamen, waren das im Jahr 2020 über 3350. Sicher ist aber: Durch den gestiegenen Bedarf an Onlineberatungen braucht der Verein mehr Menschen, die ihm helfen, zu helfen.

Welche Voraussetzungen sollte jemand mitbringen, der als Opfer-Beraterin oder -Berater arbeiten möchte? Einen bestimmten Beruf oder eine bestimmte Ausbildung müssen Bewerber um ein Ehrenamt beim WEISSEN RING nicht vorweisen. Wichtige Eigenschaften für die Aufgaben am Opfer-Telefon oder in der Onlineberatung sind psychische Stabilität und Entscheidungsfreude, Einfühlsamkeit sowie die Fähigkeit, sich verständlich auszudrücken. Gearbeitet wird von zu Hause aus; ein eigener Computer mit Internetanschluss sowie IT-Grundkenntnisse müssen vorhanden sein. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in einer Schulung professionell ausgebildet und auf ihre Aufgabe vorbereitet, im Anschluss finden regelmäßige Teamtreffen und Superversionen statt.

Michelle, ehrenamtliche Mitarbeiterin bei der Onlineberatung

„Manche Menschen, die uns schreiben, fragen, ob sie an der richtigen Stelle sind. Weil sie glauben, dass das, was sie erlebt haben, keiner hören möchte oder uns vielleicht auch nicht interessiert. Wir sind jedoch für jeden da, der Opfer einer Straftat geworden ist, und hören auch jedem zu. Es gibt keine Straftaten, die weniger schlimm sind als andere.“

Patrick, ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der Onlineberatung

„Die Leute, die uns schreiben, die können erwarten, dass sie anonym bleiben, wenn sie das möchten. Die können natürlich auch gern ihren Vornamen nennen und all das, was sie nennen möchten. Es geht gar nicht darum, wie viel sie sagen. Für mich ist wichtig, dass sie sich melden und dass sie es einfach loswerden können.“



41 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Themen, mit denen sich Hilfesuchende online an den Verein wenden, sind vielfältig, Schwerpunkte sind aber auszumachen. So machen rund ein Drittel der aktuell monatlich 300 Erstanfragen Sexualdelikte aus, weitere Schwerpunkte sind häusliche Gewalt, Körperverletzung und Stalking. Die Onlineberatung kann bundesweit und kostenlos in Anspruch genommen werden. Die aktuell 41 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die Hilfesuchenden schriftlich und verstehen sich als Lotsen, die jedem Ratsuchenden die bestmögliche Hilfe für seine jeweilige Situation aufzeigen.

Bianca Biwer, Bundesgeschäftsführerin des WEISSEN RINGS

„Nach dem Schrecken einer Straftat kann und will nicht jeder sofort offen und persönlich mit anderen Menschen darüber sprechen. Manchen Betroffenen fällt es leichter, per Nachricht über das Erlebte zu reden, vielleicht auch anonym. Wir erreichen auf diesem Weg Menschen in Not, die sich sonst nie bei uns gemeldet hätten.“ Die Onlineberatung gibt es seit Sommer 2016, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworteten seither mehr als 9.600 Anfragen. Der Bedarf ist also da – und wird, da sind sich die Mitarbeiter des WEISSEN RINGS sicher, weiter steigen.

Bewerbungen sind ab sofort bis zum 21. Februar 2021 über das entsprechende Formular auf der Homepage des WEISSEN RINGS möglich: www.weisser-ring.de. Dort finden sich auch weitere Informationen. Rückfragen können schriftlich an die E-Mail-Adresse onlineberatung@weisser-ring.de geschickt werden.

Mehr über den WEISSEN RING

Der WEISSE RING wurde 1976 in Mainz gegründet als „Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V.“. Er ist Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. Der Verein unterhält ein Netz von rund 2.900 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Opferhelferinnen und ‑helfern in bundesweit rund 400 Außenstellen, beim Opfer-Telefon und in der Onlineberatung. Der WEISSE RING hat mehr als 100.000 Förderer und ist in 18 Landesverbände gegliedert. Er ist ein sachkundiger und anerkannter Ansprechpartner für Politik, Justiz, Verwaltung, Wissenschaft und Medien in allen Fragen der Opferhilfe. Der Verein finanziert seine Tätigkeit ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und testamentarischen Zuwendungen sowie von Gerichten und Staatsanwaltschaften verhängten Geldbußen. Der WEISSE RING erhält keinerlei staatliche Mittel.

Umgestaltung vom Einkaufszentrum auf dem Mainzer Lerchenberg

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Nachrichten Mainz | Ein Schlüsselprojekt des Programms Soziale Stadt auf dem Lerchenberg ist die Aufwertung und Umgestaltung des Einkaufszentrums. Die Aufenthaltsqualität sowie die Barrierefreiheit sollen verbessert werden. Um die überarbeitete Planung des Projektes vorzustellen, sind die Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils zu einer digitalen Informationsveranstaltung eingeladen.

Saskia Ferretti, neue Quartiermanagerin für den Lerchenberg

In der Vergangenheit haben bereits Bürgerbeteiligungen und Informationsveranstaltungen zum Projekt „Umgestaltung Einkaufszentrum Lerchenberg“ stattgefunden. Voraussichtlich in diesem Jahr soll die Umgestaltung nun beginnen. „Ein guter Moment, um nochmals im Rahmen einer Informationsveranstaltung auf die bereits überarbeitete Planung zu schauen“, so Saskia Ferretti, neue Quartiermanagerin für den Lerchenberg.

Eine digitale Informationsveranstaltung (via Webex) soll veranschaulichen, wie die Fläche nach der Umgestaltung aussehen wird, beispielsweise im Hinblick auf Standorte von Bäumen, Beeten, die Ausgestaltung des Bodenbelags sowie die barrierefreie Gestaltung. Zu dieser digitalen Informationsveranstaltung sind alle Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Lerchenberg herzlich eingeladen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes und Vertreterinnen und Vertreter der planenden Büros werden die überarbeiteten Pläne zur Gestaltung der Einkaufpassage präsentieren und für Fragen (via Chat-Funktion) zur Verfügung stehen. Begleitet wird die Informationsveranstaltung von Ortsvorsteherin Frau Westrich und dem Quartiermanagement der Sozialen Stadt.

Digitale Veranstaltung

Die digitale Veranstaltung findet am Mittwoch, den 03.02.2021, von 18.30 bis 20.00 Uhr statt. Die Verbindung kann bereits ab 17.30 Uhr getestet werden. Die Zugangsdaten finden interessierte Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Lerchenberg unter
www.soziale-stadt-mainz.de Hier erhalten sie ebenfalls alle wichtigen Informationen zur Bedienung des Programms.

Unabhängig der oben genannten Veranstaltung und für Rückfragen steht das Quartiermanagement Lerchenberg gerne telefonisch (06131 12-4120) oder via E-Mail (saskia.ferretti@stadt.mainz.de) zur Verfügung.

Rheinland-Pfalz erhält weniger Impfstoff als geplant

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Nachrichten Mainz | „Die Bundesregierung muss den Ländern endlich eine verbindliche Auskunft über die Größenordnung der verringerten Impfstofflieferungen der kommenden Wochen geben. Es kann nicht sein, dass die Länder nach einer ersten Information am vergangenen Freitag, noch immer keine genauen Zahlen über die Größenordnung der verringerten Impfstofflieferungen der nächsten Wochen haben. Dies erschwert eine vorausschauende Planung der Impfungen“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.


Impftermine waren bereits vergeben

Stadt Ingelheim: Verunreinigter Boden in Engelstadt

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Nachrichten Ingelheim | Das Verfahren um illegal abgelagerte Bodenmassen in der Gemarkung Engelstadt ist abgeschlossen. Der verunreinigte Boden wurde mittlerweile abtransportiert, die Kosten in Höhe von rund 28.000 Euro muss der Verursacher tragen.


Massive Verunreinigungen in Engelstadt

Ende Februar vergangenen Jahres hat die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Mainz-Bingen festgestellt, dass ohne die erforderliche naturschutzrechtliche Genehmigung im Außenbereich von Engelstadt rund 300 Kubikmeter Boden (= 600 Tonnen) abgelagert worden waren. Zunächst wurde die Bodenqualität geprüft, anschließend wurden das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinhessen-Nahe-Hunsrück als landwirtschaftliche Fachbehörde sowie die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz eingeschaltet. Schnell war klar, dass das Bodenmaterial komplett ungeeignet dafür war, die landwirtschaftliche Nutzung zu verbessern. Es wurden massive Verunreinigungen zu einem hohen Anteil festgestellt – bis zu 25 Prozent Fremdmaterialien wie Schlacke, Bauschutt, Ziegelbruch, Plastik, Kabelreste, Metall oder Kanalrohre waren darin enthalten. Eine chemische Analyse des Bodens hat damals außerdem ergeben, dass die Grenzwerte für Kupfer und Sulfat überschritten waren und damit eine erhebliche Bodenbelastung vorlag.

Die Untere Naturschutzbehörde hat daraufhin im August 2020 die Beseitigung und ordnungsgemäße Entsorgung der Erdmassen mit sofortiger Vollziehung angeordnet. Der Verursacher kam dem nicht nach, weshalb die Behörde letztlich eine sogenannte Ersatzvornahme verfügt hat. Kurz gesagt bedeutet dies: Der Kreis beauftragte eine Firma damit, den Boden zu sieben und auf der dafür vorgesehenen Deponie Langenthal im Landkreis Bad Kreuznach ordnungsgemäß zu entsorgen – auf Kosten des Verursachers.

Resümee der digitalen Weinprobe der SPD Bischofsheim

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Nachrichten Bischofsheim | 130 Gäste im Vereinsheim der Radfahrer, über 100 Menschen im Trafohaus – die Weinprobe der SPD Bischofsheim waren in den vergangenen Jahren immer ein Magnet, der kulturell und kulinarisch die Menschen in seinen Bann zog. Irgendwie klingt das heute wie aus einer anderen Welt. Corona macht auch solche Veranstaltungen unmöglich.

Die erste „Digitale Weinprobe“

In Bischofsheim setzte man sich zusammen und überlegte, welches Format denn „Coronakonform“ sei und kam so auf die erste „Digitale Weinprobe“. In den ersten Januartagen wäre diese noch mit vier Menschen in einem Raum – also zwei befreundeten Paaren oder zwei Nachbarhaushalten – völlig problemlos möglich gewesen. Am Samstag war dies ein wenig anders: ein Haushalt durfte nur noch eine zusätzliche Person einladen. Das tat den großen Interesse jedoch keinen Abbruch. Am frühen Nachmittag machten sich der Spitzenkandidat der örtlichen SPD, Karsten Will, mit der Ape und Josephine Wandt, die Vorsitzende der Jusos in der Mainspitze, mit dem Lastenrad auf den Weg durch den Ort. An Bord: jeweils 3 Flaschen Wein aus dem Weingut von Michael Bott, Hausmacher Wurst von der Metzgerei Ewald in Trebur, Brot von Bäcker Volk, Käse und Gurken aus dem örtlichen edeka „uns geht es darum in dieser Zeit auch das örtliche Gewerbe zu stützen“, so die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende Kerstin Geis. Binnen von zwei Stunden waren so 35 „Weinprobierpakete“ an den Mann und die Frau gebracht – und dann ging es pünktlich um 19 Uhr los.

Kleine Geschichten um den Wein

Fast unproblematisch war die Einwahl – Christian Greb steuerte im Hintergrund die technische Hotline und so konnten Karsten Will und Michael Bott über hundert Weinliebhaber begrüßen und mit ihnen den ersten Wein des Abends – einen Secco – genießen.

Kleine Geschichten um den Wein, dem in unseren Regionen auch der Klimawandel zu schaffen macht, zogen sich wie ein roter Faden durch die kommenden neunzig Minuten. Wer wollte konnte sich mit Bild zuschalten oder im Chat sich an den Gesprächen beteiligen. Ob die „deutschen Roten wirklich schmecken“ (dabei ging es ausschließlich um den Wein) war ein Thema, das sich in der zweiten Phase des Abends in den Mittelpunkt rückte. Hier hatte Michael Bott Kerstin Geis zu Gast, die sich mit Michael Bott über Nachhaltigkeit in der Lebensmittelproduktion und im Weinbau unterhielt. Sie hat danach das Mikrofon an Landrat Thomas Will übergeben, der über seine Weinerlebnisse in Marokko, Moldawien und auf der Krim erzählte. Mit Michael Bott war er darüber einig, dass es auch abseits der großen bekannten Weinbaugebieten kleine Schätze gibt, die es noch zu entdecken gibt. Auch vor diesem Hintergrund bedauerte er sehr, dass die Sommerradtour der Euroradler nach Georgien in diesem Jahr ausfallen muss.

Mit dem offiziellen Abschluss war jedoch im Chat noch lange nicht Schluss. Bis Mitternacht waren einige der Gäste noch im eigenen Wohnzimmer aktiv und konnten daran digital auch andere Gäste teilhaben lassen. „Das war richtig toll“ – sogen Kerstin Geis und Karsten Will am frühen Sonntag eine begeisterte Bilanz. Für sie ist klar, dass es in diesem Format weitergehen wird. Am Aschermittwoch ist es wohl dann wieder soweit. Heringe und Kartoffeln kommen mit dem Lastenrad und der Ape und abends kann man sich dann wieder bei den „Roten“ einwählen.