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Wie der aktuelle Bitcoin Boom sich in Zukunft auf die Welt auswirken wird

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Bitcoin, Symbolbild
Bitcoin, Symbolbild

Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen – ein Trend, dem man mittlerweile nur noch schwer entkommen kann. Investoren und Interessierte verfolgen gleichermaßen gespannt die aktuellen Meldungen; denn besonders der Bitcoin war in den letzten Wochen und Monaten ein heißes Thema in den Schlagzeilen. Dass Kurse schwanken und es nicht immer nur nach oben gehen kann, sollte sowohl Experten als auch Laien klar sein. Der Trend der digitalen Währungen ist jedoch gekommen um zu bleiben. Welche Auswirkungen der Kryptomarkt auf die Wirtschaft und die Finanzen der Welt hat und was es mit dem Rekordhoch des beliebten Bitcoins auf sich hat.


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Der Bitcoin will hoch hinaus

Der Bitcoin hat sich in den letzten Jahren zur bekanntesten und beliebtesten Kryptowährung entwickelt. Seit seinem Kurshoch im Jahr 2018 war es um die digitale Währung eher ruhig geworden, im Frühjahr 2020 erlebte der Kurs bei 4.000 $ sogar einen neuen Tiefstwert. Doch dann kam die plötzliche Wendung, die Bitcoin Nachrichten überschlugen sich förmlich: Im Januar 2021 überschritt die digitale Währung das erste Mal in der Geschichte die unglaubliche Marke von 40.000 $ – ein noch nie dagewesener Rekord.

Es zeichnet sich recht klar ab, dass der Bitcoin zuerst einmal weiter ansteigen wird. Und während manche Experten und Spekulanten davon überzeugt sind, dass der Kurs der beliebten digitalen Währung im Jahr 2021 mehrere Hunderttausend Dollar erreichen wird, bewerten andere dies wiederum als etwas hoch gegriffen. Allgemein ist jedoch ein klar positiver Trend gegenüber Kryptowährungen erkennbar: Das liegt auch daran, dass der Handel professioneller wird und Regulierungen geplant sind, die diesen in Zukunft sicherer machen sollen.

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Digitalwährungen für alle?

Digitale Währungen nehmen für viele private Investoren den gleichen Stellenwert ein, den Gold und andere Edelmetalle bei älteren Generationen hatte: Eine Geldanlage, mit der man sein Erspartes vor Krisenzeiten und Inflationen schützen kann. Und während der Wert von Gold zwar schwankt, so erfährt er nie dieselben extremen Hochs und Tiefs wie es bei Kryptowährungen der Fall sein kann. Für Anleger kann das ein Fluch oder ein Segen sein.

Doch Kryptowährungen sollen in Zukunft nicht nur reines Anlage- und Spekulationsobjekt bleiben. Und während es bis jetzt an den meisten Stellen eher noch schwierig bis unmöglich ist, mit Bitcoin und Co. zu bezahlen, so könnte dies sich bereits in naher Zukunft in die Realität verwandeln. Als eines der ersten Länder hat China diesbezüglich schon konkrete Pläne: Im Jahr 2022 im Rahmen der Olympischen Winterspiele soll die elektronische Bezahlung mit einer digitalen Währung möglich sein. In Europa ist man mit diesem Thema noch nicht ganz so weit; ein etwaiger digitaler Euro ist jedoch bereits ein Diskussionsthema bei der EZB.

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Die Zukunft des Bitcoins

Kryptowährungen bergen nach wie vor ein extrem hohes Potenzial auch für private Anleger. Und während sie noch lange nicht die beliebteste Anlageform in Deutschland sind, so sind sie auf dem besten Weg, diesen Platz in Zukunft einzunehmen. Und wer sich etwas über den Markt informiert und seine Investitionen richtig einsetzt, der kann mit den digitalen Währungen sehr gute Gewinne erzielen. Wichtig dabei ist es, nicht sein gesamtes Geld auf eine Karte zu setzen und seine Investitionen auf unterschiedliche Assets aufzuteilen. Ob der Bitcoin weiter so kometenhaft ansteigen wird, steht wohl in den Sternen – man kann gespannt auf die weiteren Entwicklungen sein!

 

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Verkehrsunfall mit Transporter auf der Autobahn A63

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Nachrichten Kurzmeldung | Wie die Polizei Mainz mitteilt: Am 21.01.2021 gegen 09:00 Uhr befuhr ein 28-Jähriger Paketlieferant mit seinem Lieferwagen die A63 in Richtung Mainz. Kurz vor der AS Kirchheimbolanden querte bei regennasser Fahrbahn und Windböen, laut dem Fahrer, ein Eichhörnchen die Fahrbahn, weswegen er mit seinem Fahrzeug ausweichen wollte. Das Fahrzeug schaukelte sich hierbei derart auf, dass es ins Schleudern kam und schließlich entgegen der Fahrtrichtung auf der Seite liegend zum Stillstand kam. Die Überholspur musste für etwa zwei Stunden gesperrt werden. Der Fahrer wurde lediglich leicht verletzt.


 

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Julia Klöckner will weniger und besser kontrollierte Tierversuche zu wissenschaftlichen Zwecken

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Julia Klöckner
Julia Klöckner

Das Bundeskabinett hat einem Gesetzesvorschlag aus dem Landwirtschaftsministerium von Ministerin Julia Klöckner zugestimmt. Demnach sollen Tierversuche künftig besser kontrolliert werden – auch soll es weniger Versuche geben.


Ziel des Gesetzes ist laut Klöckner das „Prinzip der Verbesserung, Verringerung und Vermeidung von Tierversuchen“. Vor allem möchte das Haus strenger überwachen: So müssen Versuche, die bisher nur gemeldet wurden, künftig auch genehmigt werden. Auch verlangen die Behörden detailliertere Angaben zu den Versuchen.

Zudem regelt das Gesetz die Kontrolle der Einrichtungen neu, die Versuchstiere einsetzen. So gibt es laut Mitteilung künftig einen „angemessenen Teil“ an nicht angekündigten Kontrollen. Aus einer Risikoanalyse ergibt sich, wie häufig welche Einrichtung kontrolliert wird. Außerdem erhalten die Tierschutzbeauftragte in den Einrichtungen mehr Kompetenzen.

Geld für Forschung

Grundsätzlich gehe es darum, Tierversuche zu wissenschaftlichen Zwecken durch Alternativen zu ersetzen, teilt Klöckner mit. Schon jetzt unterstütze die Bundesregierung die entsprechende Forschung mit einem „bedeutenden Beitrag“.

So finanziert der Bund das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchstieren mit 1,5 Millionen Euro im Jahr. Das Bundesinstitut für Risikobewertung erhalte 400 000 Euro. Für die Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen gebe es 100 000 Euro im Jahr und für den Tierschutzforschungspreis 25 000 Euro.

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Fundschlüssel in Ingelheim spurlos verschwunden

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Nachrichten Ingelheim | Bereits am 11. Januar 2021 gegen 14:30 Uhr wurde durch aufmerksame Passanten ein Schlüssel in der Friedrich-Bodelschwingh-Straße in der Stadt Ingelheim gefunden. Der besagte Schlüssel war an einem grünen Filzanhänger mit einem  Tiermotiv befestigt. Durch die Finder wurde der Schlüsselanhänger an einem Zaun abgelegt und die Ablageörtlichkeit in einer Facebook-Gruppe gepostet. Als der Eigentümer den Schlüssel an dem Ablageort abholen wollte, konnte er ihn jedoch an besagter Örtlichkeit nicht auffinden und erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei wegen Unterschlagung.

Wer kann Angaben zum Verbleib des Schlüssels machen? Zeugen melden sich bitte bei der  Polizei in Ingelheim unter der Telefonnummer 06132/6551-0.

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Einblicke in die neuen Herzkatheterlabore am Diakonie Krankenhaus

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Nachrichten Bad Kreuznach | Seit fast zwei Monaten sind die beiden neuen Herzkatheterlabore am Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach in Betrieb. Rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche können vom Team der Kardiologie sämtliche Eingriffe an den Herzkranzgefäßen wie Stents, Schrittmacher- oder Defibrillator-Implantationen geleistet werden. Hinzu kommen Spezial-Operationen wie Vorhofseptum- und Vorhofohr-Verschlüsse, elektrophysiologische Untersuchungen und Eingriffe zur Therapie von Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern.


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Video der Labore

Dr. Mathias Elsner bedauert es, dass er zum Start sein Labor nicht der Öffentlichkeit präsentieren konnte. Deshalb hat die Stiftung kreuznacher diakonie nun ein Video online gestellt.

Der Film zeigt, dass gerade auch in Zeiten von COVID-19 Herzpatienten hier sicher versorgt werden können. Wer sich das Herzkatheterlabor einmal näher ansehen möchte, ohne Patient, Pflegekraft oder Arzt zu sein, hat hier die Möglichkeit dazu:

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Drei Feuerwehrleute starben vor 50 Jahren bei Linde-Großbrand in Kostheim

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Nachrichten Kostheim | Vor 50 Jahren kam es im Linde-Kältetechnikwerk in Kostheim zu einer verheerenden Brandkatastrophe. Drei Feuerwehrleute kamen während der Löscharbeiten ums Leben, als ein Gebäudeteil in sich zusammenstürzte. Mehrere Tage lang dauerten die Löscharbeiten, zu denen zahlreiche Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet alarmiert wurden. „Diese Brandkatastrophe ist in ihrem Ausmaß und mit dem Tod von drei Feuerwehrleuten beispiellos in der Wiesbadener Geschichte. Wir können nur hoffen, dass sich so etwas nie wieder wiederholt“, so Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.


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Der Einsatz am 23. Januar 1971

Am Samstag, 23. Januar 1971, wurde um 22.10 Uhr die Feuerwehr Wiesbaden nach einer Meldung durch den Pförtner über Feuermelder zu einem Brand bei der Firma Linde Hausgeräte GmbH alarmiert. Die im ersten Abmarsch alarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden und der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Kostheim stellten fest, dass der gesamte Komplex weitgehend verqualmt war. Aufgrund kaum vorhandener Sicht wurde zunächst der Brandherd gesucht. Nach etwa einer Stunde war klar, dass es sich um einen massiven Großbrand handelte. Es wurden alle 13 Freiwilligen Feuerwehren alarmiert, was damals noch vollständig manuell und über Sirene erfolgte.

Weitere Einsatzkräfte aus der Region wurden nachalarmiert. Neben der Feuerwehr aus Mainz wurden weitere Feuerwehren aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet hinzugezogen.

Die Löschmaßnahmen zeigten am frühen Morgen Wirkung. Einige auswärtige Feuerwehren wurden bereits aus dem Einsatz entlassen. Um weitere Gefahren aus dem Inneren des Gebäudes ausschließen zu können, gingen Einheiten der Feuerwehr in das Innere der Produktionshalle vor. Durch die Brandzehrung gab es unerkannte Schäden in der Festigkeit von tragenden Bauteilen der Produktionshalle. Am 24. Januar, gegen 5.55 Uhr, stürzte das Gebäudes ein.

Innerhalb des eingestürzten Bereiches waren zu diesem Zeitpunkt vier Feuerwehrmänner der Berufsfeuerwehr Wiesbaden und vier Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Schierstein im Einsatz. An der Südseite des an der Halle befindlichen zweigeschossigen Gebäudes ereignete sich der Einsturz auf einer Länge von etwa 50 Meter und einer Breite von etwa 30 Meter bis auf die Grundmauern. Dabei begruben die Trümmer drei Beamte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden und drei Freiwillige Feuerwehrmänner unter sich. Sechs weitere Feuerwehrleute wurden bei dem Einsturz verletzt und sofort ins Krankenhaus gebracht.



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Für die drei georteten Männer wurden sofort Rettungsmaßnahmen eingeleitet

Zwei Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Wiesbaden und ein Freiwilliger Feuerwehrmann wurden sofort geortet und gerettet. Ein weiterer Verschütteter konnte sich unmittelbar nach dem Einsturz selbst aus den Trümmern befreien. Für die drei georteten Männer wurden sofort Rettungsmaßnahmen eingeleitet und die Suche nach den zwei weiteren Vermissten aufgenommen. Beim Vordringen zu zwei der Verschütteten mussten von der Seite Höhlungen in den Trümmerberg geschaffen werden, ohne dass das Hangende durch standfesten Ausbau gehalten werden konnte, da weder Zeit noch entsprechendes Material für einen sicheren Ausbau vorhanden waren. Nach gefahrvollem Einsatz konnten zwei Mann lebend gerettet werden.

Für drei Männer kam jede Hilfe zu spät. Sie konnten teilweise erst nach tagelangen Bergungsarbeiten nur noch tot geborgen werden. Bei dem Brandunglück verloren folgende Angehörige der Feuerwehr Wiesbaden ihr Leben:

• Kurt Windrich, Technischer Amtmann, Berufsfeuerwehr Wiesbaden, 53 Jahre;
• Albert Scheurich, Oberfeuerwehrmann, Berufsfeuerwehr Wiesbaden, 27 Jahre;
• Karl-Heinz Bremser, Feuerwehrmann, Freiwillige Feuerwehr Schierstein, 16 Jahre.

Der im Innern des Lagerhauses weiterschwelende Brand konnte nur noch im Außenangriff bekämpft werden. Obwohl der Brand im Erdgeschoss des Lagergebäudes erloschen schien, gerieten am 26. Januar 1971 gegen 2 Uhr das erste Obergeschoss und in der Folge auch alle weiteren Geschosse in Brand. Daraufhin wurden umfassende Brandschutzmaßnahmen, die vor allem dem Schutz der Nachbarschaft dienten, erneut und verstärkt eingeleitet. Auch das Lagergebäude stürzte im Laufe des Einsatzes in sich zusammen.

Abschließend war der Brand am 7. Februar 1971 gelöscht. In einer großen Trauerfeier wurde am 1. Februar 1971 der drei Opfer des Unglückes gedacht. In der festlich geschmückten Fahrzeughalle der Feuerwache am Kurt-Schumacher-Ring wurden die Särge der Verstorbenen aufgebahrt und würdevoll Abschied genommen.

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Michael Wendler ruft zum Attentat gegen US-Präsidenten auf

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Freizeit & Unterhaltung | In den vergangenen Wochen und Monaten ist der Sänger Michael Wendler sehr negativ durch seine Äußerungen aufgefallen. In den Medien konnte man immer wieder von Verschwörungstheorien bezüglich der Corona-Pandemie lesen und auch von nationalsozialistischen Aussagen des Sängers. Nach seinem DSDS-Aus soll der Sänger sogar Schadensersatz an den Sender RTL zahlen. Und das obwohl er laut einigen Medienberichten aktuell sowieso knapp bei Kasse ist.


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Überlebensnahrung beim Kopp-Verlag

Nun scheint Michael Wendler auch mit dem Kopp-Verlag zusammenzuarbeiten, der des Öfteren auch mal rechtsradikale Tendenzen zeigt. Über diesen dubiosen Verlag verkauft der Sänger nun Artikel wie beispielsweise Überlebensnahrung für mehrere hundert Euro. Diese Produkte bietet er nach eigenen Angaben an, damit die Menschen sich bei einem längeren Lockdown vor Supermarkt-Schließungen oder Stromausfällen oder ähnlichem schützen können.

„Sie sind einfach alle da“

Nun hat der Sänger noch einen drauf gesetzt. Mit sehr eindeutigen Worten hat Michael Wendler öffentlich auf Telegramm sogar zum Anschlag gegen den US-Präsident aufgerufen. Dazu schrieb er: „Sie sind einfach ALLE da. Die Clintons, Obamas, Bushs, Richter Roberts, der Biden vereidigen soll usw. Die größte Verbrecherbande der Welt. Das Korrupteste, was die Welt je gesehen hat, vereint in einem Gebäudekomplex! Die Gelegenheit kommt nie wieder! Es sind aber auch einige Kleinkinder unter den Gästen. Also WENN hier etwas passieren soll, dann eher gesittet und keine Rambo-Aktion“

Michael wendler ruft zum attentat gegen us-präsidenten auf

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100.000 Verbraucher Privatinsolvenzen im Jahr 2021 erwartet

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Nachrichten Finanzen | Die Wirtschaftsauskunft Bürgel erwartet, dass im Jahr 2021 bis zu 100.000 Verbraucher Privatinsolvenz anmelden müssen. Durch die Corona bedingte Wirtschaftskrise wird die private Verschuldung deutlich zunehmen.


Finanzielle Schieflagen bei Unternehmen und Bürgern

Die Menschen werden weniger Geld zur Verfügung haben, um ihren Verpflichtungen wie Kreditzahlungen, Mieten oder Finanzierungen nachzukommen. Auf Dauer führt weniger Einkommen erst in die Überschuldung und dann in die Privatinsolvenz.

Bereits jetzt gelten circa 6,8 Millionen Bürger als überschuldet. Für viele dieser Personen, kann ein Einbruch auf der Einkommensseite für ein erhöhtes Risiko einer Privatinsolvenz sorgen. Hinzu kommt, dass Soloselbstständige und Honorarkräfte aus unterschiedlichsten Branchen von einem Tag auf den anderen ihr komplettes Einkommen verloren haben. Durch die Corona-Pandemie sind so viele Bürger völlig unerwartet in eine finanzielle Schieflage geraten.

Landeshauptstadt Mainz verzichtet auf Kita-Beiträge

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Kindergarten Maedchen
Kindergarten Maedchen

Nachrichten Mainz | Noch immer verlangt die Corona-Pandemie den Menschen viel Disziplin, Geduld, Improvisationsbereitschaft und Flexibilität ab. An diesem Dienstag (19.01.2021) haben die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsiden der Länder die Verlängerung des Lockdowns bis mindestens zum 14. Februar 2021 beschlossen.


Betreuungsangebot möglichst nur in Notfällen nutzen

Auch im Rahmen des zweiten Lockdowns wird Eltern empfohlen, ihre Kinder nur bei dringendem Bedarf in Tagesbetreuungseinrichtungen zu bringen und sie wann immer möglich zu Hause zu betreuen. Noch immer gilt der dringende Appell, das Betreuungsangebot möglichst nur in Notfällen wahrzunehmen. So sollen die Infektionszahlen möglichst gering gehalten werden. Die Kindertagesstätten werden somit unter diesen Bedingungen weiterhin im Regelbetrieb bei dringendem Bedarf arbeiten.

Eltern zeigen sich solidarisch

„Wir konnten bisher feststellen, dass sich die Eltern zurückhalten und die Betreuungsangebote der Kitas in der Regle nur bei dringendem Bedarf nutzen“, stellt Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch fest: „Viele Eltern zeigen sich solidarisch, helfen sich gegenseitig, finden alternative Möglichkeiten zur Betreuung ihrer Kinder und nutzen das Angebot nur bei besonderem Bedarf, oft nur tageweise.“ Zuletzt wurden rund 2.200 Kinder in städtischen Kitas betreut. Das entspricht nicht ganz der Hälfte der Gesamtkapazität an Kita-Plätzen. Ausreichend Arbeitskräfte gewährleisteten dabei einen in kleine Gruppen aufgeteilten Betrieb der Kitas.

„Wir wollen den Familien entgegenkommen, die trotz zum Teil hoher Belastung ihre Kinder nicht in einer Einrichtung betreuen lassen.“, kündigte Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch an diesem Mittwoch (21.01.2021) an. Eltern von Kindern in städtischen Kitas sollen den Elternbeitrag (betrifft nur Krippen und Horte) und/oder nur den Verpflegungskostenbeitrag für die Monate Januar und Februar auf Antrag zurückerstattet bekommen können. Die Kita muss auf dem Antrag bestätigen, dass die Einrichtung nicht besucht wurde. Die konkrete Rückerstattung soll dann im Laufe des März erfolgen. Beim Ausfüllen der Anträge können die Eltern auf Unterstützung durch das Kita-Personal rechnen.

Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch: „Wir wollen auf diese Weise ein Zeichen setzen und allen Eltern danken, die diese Ausnahmesituation in unserer Stadt mittragen. Die weiteren Entwicklungen werden wir genau beobachten und dann entscheiden, ob wir diese Phase verlängern werden.“ Die Landeshauptstadt werde auch die Mindereinnahmen der freien Träger übernehmen, die auf die Erhebung von Beiträgen für Betreuung und Verpflegung verzichteten.

Abwesenheitstage pro Kind werden erhöht

Um finanzielle Härten in der Kindertagespflege auszugleichen, erhöht das Amt für Jugend und Familie die satzungsgemäß üblichen bis zu zehn Abwesenheitstage pro Kind auf zwanzig Tage. Das Amt für Jugend und Familie gleicht also die Förderleistung für an zwanzig anstatt für an zehn Tagen ausgefallene Betreuung aus. Eltern und Kindertagespflegepersonen werden so gestellt, als sei das Kind regulär betreut worden. Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch: „Das mindert den finanziellen Druck für die Eltern, die ihre Kinder nicht in die Betreuung bringen, und bringt den dazugehörigen Tagespflegepersonen ebenfalls eine finanzielle Entlastung.“

CDU Rheinland-Pfalz will Grundlage für den Regierungswechsel schaffen

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Nachrichten Mainz | Die CDU Rheinland-Pfalz will auch programmatisch die Grundlage für den Regierungswechsel schaffen. Am kommenden Samstag wird sie ihr Regierungsprogramm für die Jahre 2021 bis 2026 verabschieden. „Es setzt klare Schwerpunkte bei Bildung, Wirtschaft und Gesundheit“, erklärte am Mittwoch CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf, der zusammen mit CDU-Generalsekretär Gerd Schreiner erste Einblicke in das 50 Seiten starke Werk gab.


Der CDU Spitzenkandidat Christian Baldauf

„Wir verstehen ökonomische und ökologische Herausforderungen nicht als Widerspruch, sondern gehen sie gemeinsam an. Wir stehen für eine Politik mit Maß und Mitte, die niemanden überfordert, aber jeden auffordert, seinen Beitrag zu leisten. Wir wollen Rheinland-Pfalz zusammenhalten: Mit unserem Zukunftsplan, mit Bürgernähe in leistungsstarken Städten und Gemeinden. Denn vor Ort werden die großen Fragen konkret.“

Das Programm orientiert sich in acht Kapiteln an den Themen der Praktikerteams, von den fünf bereits vorgestellt worden sind. Einen zentralen Stellenwert nimmt dabei die Bildung ein. Baldauf: „Studien zeigen, dass mehr als ein Drittel der Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz am Ende der vierten Klasse nicht richtig Lesen und Schreiben kann. Unsere Kinder haben aber ein Recht auf Rechtschreibung. Unser Land soll hier wieder Vorbild werden. So spricht sich die CDU für Sprachstanderhebungen im Kindergartenalter und Startergruppen aus. Damit der Schulstart aller Kinder gelingen kann, braucht es außerdem eine Stunde mehr Deutsch in jeder Grundschule.“ Ziel ist darüber hinaus die 105-prozentige Lehrerversorgung.

Gerd Schreiner berichte über das Thema Gesundheit

„Wer kleine Krankenhäuser will, muss in kleine Krankenhäuser investieren. Die Investitionsförderungen für Krankenhäuser sollen deshalb um 100 Millionen Euro jährlich erhöht werden.“ Auch die Notarztversorgung soll gesichert werden: „Jede Sekunde zählt“, so Schreiner. „Vom Notruf bis zum Eintreffen des Rettungswagens läuft die gesetzliche Hilfefrist. In Deutschland sind das in der Regel zwölf Minuten. Wer den Rettungsdienst braucht, soll längstens zehn Minuten warten müssen. Wir brauchen in Verantwortung des Landes eine Planung und Finanzierung für flächendeckende Rettungswachen, mit denen landesweit eine Hilfezeit von zehn Minuten sichergestellt wird.“



Mobilität muss nicht nur erhalten, sondern ausgebaut werden

Baldauf: „Wir wollen Rheinland-Pfalz mobil machen, wir wollen Brücken bauen, Straßen und Schiene ausbauen, einen ÖPNV schaffen, der eine wirkliche Alternative zum Individualverkehr ist, wir wollen Schnellradwege und Radmobilitätskonzepte der Kommunen unterstützen“. Baldauf kündigte an, Rheinland-Pfalz zum „Musterland für die Industrie der Zukunft“ machen. Datensicherheit sei in diesem Zusammenhang überlebenswichtig für jedes Unternehmen. „Wir fordern deshalb, dass Großunternehmen, die nach ISO 27001 (Datensicherheitsmanagementssysteme) zertifiziert sind, weiterhin Betriebsausgaben für ihre IT-Infrastruktur steuermindernd geltend machen können.“

CDU-Generalsekretär Gerd Schreiner skizzierte den Programmprozess: „Die CDU Rheinland-Pfalz betritt im wahrsten Sinne des Wortes Neuland. Denn wir legen nicht ein Programm, sondern 14 Programme vor, also ein Landesprogramm mit jeweils regionalisierten Kapiteln. Der Programmprozess hat etwa vor einem Jahr begonnen. Wir haben Workshops und anders Veranstaltungen gehabt, etwa 100 Frauen und Männer waren beteiligt. Auch haben sich bis zu sieben Praktikerteams eingebracht: Pfleger und Ärzte, Lehrer und Polizisten, Förster und Landwirte. Prinzip von unten nach oben. Praxisgetestet.“

Zum Ablauf: Der Programmausschuss wird an diesem Samstag per Livestream auf dem Youtubekanal der CDU Rheinland-Pfalz, https://www.youtube.com/user/cdurlpTV, ab 10 Uhr übertragen. Der Ausschuss tagt etwa zwei Stunden. O-Töne und Bilder aus dem Studio sind im Anschluss möglich. Im Studio selbst wird nur der engere Vorstand tagen, der Rest, insgesamt 70 Teilnehmer, wird zugeschaltet.

Erstes Bundesland stoppt die Impfungen gegen Corona

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Nachrichten Corona | Das erste deutsche Bundesland hat an diesem Dienstag einen sofortigen Impfstopp aufgrund Lieferproblemen veranlasst. Sämtliche Termine und geplanten Impfungen müssen neu vergeben werden.


Jens Spahn sieht keine Schuld in der Politik

„Die von BioNTech aktuell mitgeteilten geänderten Liefermengen machen zwingend eine Änderung der Impfplanung erforderlich“, heißt es in dem Schreiben, das verschiedenen Medien vorliegt. Auf Anfrage von BYC-NEWS bestätigte das Gesundheitsministerium den Impfstopp und die Echtheit des Schriftstückes. Nach weiteren Angaben des Ministeriums können frühestens ab dem 01. Februar 2021 wieder die ersten Impfungen erfolgen. Niedersachsen und Brandenburg drosselten die Impfstrategie und verweisen ebenfalls auf Lieferprobleme durch BionTech.

Der Gesundheitsminister Jens Spahn weist jegliche Schuld von sich und äußerte sich dazu: „Das Problem ist schlicht und ergreifend in der kurzfristigen Ankündigung von Biontech begründet. Und das ist natürlich ein Thema, das auch verärgert, nicht nur die Kolleginnen und Kollegen der Länder, die Bürgerinnen und Bürger, die es betrifft, wenn jetzt Termine sich verschieben, natürlich auch mich.“

Zweitimpfungen in Rheinland-Pfalz alle gesichert

Trotz der Lieferengpässe in der Impfstoffversorgung in den kommenden Wochen durch den Bund, ist sichergestellt, dass neben allen notwendigen Zweitimpfungen auch die Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen fortgeführt werden.

Bei den Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen wird es, sofern der Bund jetzt die aktuellen Lieferzusagen einhält, zu keinen Absagen wegen Impfstoffmangels kommen. Alle dem Gesundheitsministerium von DRK und seinen mobilen Impfteams bis jetzt impfbereit gemeldeten Bewohnerinnen und Bewohnern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können ihre Erstimpfung erhalten.

Noch vor der Information des Bundes zu den Lieferengpässen und unabhängig davon, hatte das Gesundheitsministerium bereits die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Landtags darüber informiert, dass in Rheinland-Pfalz die Zweitimpfung bei beiden Impfstoffen von Moderna und BioNTech nunmehr einheitlich mit 28 Tagen nach der Erstimpfung geplant wird und damit eine logistische Harmonisierung mit der Frist zur Zweitimpfung den Impfstoff von Moderna erfolgt. Somit werden Termine der Zweitimpfung in den Alten- und Pflegeheimen zukünftig auf diese 28 Tage angepasst bzw. verschoben. Diese Harmonisierung entspricht dem Rahmen der Empfehlung der STIKO.

RLP Landesimpfkoordinator Dr. Alexander Wilhelm

„Trotz der Lieferengpässe in der Impfstoffversorgung werden in Rheinland-Pfalz die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen fortgeführt, weil es um das zügige Impfen dieser besonders zu schützenden Personengruppe geht. Die Landesregierung hat und wird weiter gegenüber dem Bund die klare Haltung vertreten, dass die Lieferengpässe schnell überwunden werden müssen. Das Land Rheinland-Pfalz ist gut vorbereitet. Wir können schnell und effektiv den Impfstoff verimpfen, der uns geliefert wird.“

 

Novemberhilfen werden in Hessen ausgezahlt

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Nachrichten Hessen | Die Auszahlung der regulären Novemberhilfe an wegen des Lockdowns geschlossene hessische Unternehmen ist gut angelaufen: Binnen einer Woche hat das für die Bearbeitung zuständige Regierungspräsidium Gießen bereits 30,7 Millionen Euro an 4.500 Betriebe überwiesen.


Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir dazu

„Damit ist nach einer Woche ein Viertel der offenen Anträge erledigt“, teilte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir an diesem Mittwoch (20.21.2021) mit. „Hessen hat frühzeitig alle organisatorischen Vorkehrungen getroffen und die Zeit bis zur Freigabe des Verfahrens genutzt, um möglichst viele Auszahlungen schon vorzubereiten, die Bearbeitung und die Auszahlung laufen jetzt mit Hochdruck weiter.“

Die Novemberhilfe und die daran anschließende Dezemberhilfe zielen auf Unternehmen, Selbstständige und Einrichtungen, die seit Anfang November aufgrund staatlicher Anordnung schließen mussten. Ihnen erstattet der Bund 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes des Vergleichsmonats des Jahres 2019. In Hessen haben bislang 18.200 Unternehmen und 6.100 Soloselbstständige die Novemberhilfe und insgesamt 15.800 die Dezemberhilfe beantragt. Die eigentliche Auszahlung der Novemberhilfe hat nach Freischaltung des Bearbeitungsprogramms durch den Bund vergangene Woche begonnen, die Dezemberhilfe soll Ende Januar folgen.

Schutz durch Insolvenzrecht

Auch außerhalb der bestehenden Wirtschaftshilfen besteht dringender Handlungsbedarf. So hatte sich Hessen im Bundesrat erfolgreich für eine verlängerte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht eingesetzt. Der Bund hat dem beim gestrigen Corona-Gipfel der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin nun ebenfalls zugestimmt: „Die Corona-Pandemie trifft Unternehmen mit voller Wucht. Entsprechend breit muss unser Hilfsangebot ausfallen. Es gilt daher, wirtschaftliche Existenzen auch mit dem Insolvenzrecht weiterhin zu schützen. Gut, dass das nun dank hessischer Initiative gelingt,“ sagte Finanzminister Boddenberg.

„Innerhalb weniger Tage konnten 4.500 Bewilligungen der November-Hilfen durch das Regierungspräsidium Gießen ausgegeben werden. Weitere Anträge befinden sich derzeit in der Bearbeitung und werden schnell und unbürokratisch zur Auszahlung gebracht, damit unseren Unternehmen die Hilfen möglichst schnell erhalten. Unser Dank gilt den tüchtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Regierungspräsidium Gießen weiter für die rasche Auszahlung sorgen“, informierte Innenminister Beuth.



200 Millionen Euro Abschlagszahlungen für Unternehmen

Zur Überbrückung der Wartezeit hat der Bund hessischen Unternehmen bisher rund 200 Millionen Euro Abschlagszahlungen überwiesen, davon etwa zwei Drittel für Anträge auf Novemberhilfe und ein Drittel für Anträge auf Dezemberhilfe. Hinzu kommen 15,3 Millionen Euro an mehrere Tausend Soloselbstständige, die erstmals auch Umsatzausfälle geltend machen können. Von der seit vergangenem Sommer laufenden Überbrückungshilfe II sind inzwischen rund 132 Millionen Euro bei hessischen Unternehmen angekommen. Die Überbrückungshilfe II ist allgemein für Unternehmen mit pandemiebedingten Umsatzeinbrüchen bestimmt.

Vorbereitet wird derzeit die Überbrückungshilfe III, die vor allem auf Unternehmen zielt, die vom Mitte Dezember verschärften Lockdown betroffen sind wie etwa Einzelhandel und körpernahe Dienstleistungen und von diesen dringend erwartet wird. Sie soll nach Auskunft des Bundes erst starten, wenn November- und Dezemberhilfen bearbeitet werden können. „Auch deshalb freuen wir uns, dass wir bei der Auszahlung der Novemberhilfe jetzt endlich gut vorankommen“, sagte Al-Wazir.

 

Mehr Geld für Soloselbstständige: Druck aus Hessen hat gewirkt

Die angekündigte Aufstockung und Vereinfachung der Überbrückungshilfe III wird von Wirtschaftsminister Al-Wazir ausdrücklich begrüßt: „Wir haben uns schon lange gegenüber dem Bund für eine bessere Unterstützung von Soloselbstständigen ausgesprochen, weil aus unserer Sicht die bisher angekündigten 5.000 Euro bis Ende Juni zu wenig sind. Es hat sich gelohnt, dass wir mit dem Vorschlag, die Neustarthilfe anzuheben, immer wieder an die Bundesregierung herangetreten sind, die diesen Betrag jetzt auf 7.500 Euro erhöhen will. Wir warten jetzt auf die genaue Formulierung der angekündigten Verbesserung der Überbrückungshilfe III durch den Bund“, so der Minister. Hessen hatte gefordert, mindestens die sogenannte Pfändungsfreigrenze gelten zu lassen, also 1.180 Euro pro Monat.



Übersicht der Wirtschaftshilfen des Bundes in Hessen

  • Soforthilfe: 106.426 bewilligte Anträge, rund 951,4 Millionen Euro ausgezahl (beendet am 31.05. 2020)
  • Überbrückungshilfe I: 9.919 bewilligte Anträge sowie 230 bewilligte Änderungsanträge, rund 119 Millionen Euro ausgezahlt (beendet am 31.08.2020)
  • Überbrückungshilfe II: 8.098 bewilligte Anträge, rund 132 Millionen Euro ausgezahlt
  • Überbrückungshilfe III: Anträge können nach jüngsten Aussagen des Bundes voraussichtlich ab Anfang bis Mitte Februar gestellt werden.

Auszahlung der Novemberhilfen

  • 6.111 Anträge von Soloselbstständigen, 8,6 Millionen Euro bewilligt und ausgezahlt
  • 18.200 Anträge über prüfende Dritte, 122,8 Millionen Euro Abschlagszahlung ausgezahlt
  • Seit 13. Januar weitere 30,7 Millionen Euro ausgezahlt (Stand 20. Januar)

Auszahlung der Dezemberhilfen:

  • 4.500 Anträge von Soloselbstständigen, 6,7 Millionen Euro bewilligt und ausgezahlt
  • 11.300 Anträge über prüfende Dritte, 77,1 Millionen Euro Abschlagszahlung ausgezahlt
  • Auszahlung an Unternehmen startet voraussichtlich am 1. Februar 2021

Audi Q2 mit Blaulicht auf der Autobahn unterwegs

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Symbolbild Polizei
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Nachrichten Wiesbaden | An diesem Mittwochnachmittag (20.01.2021) gegen 17:50 Uhr meldete sich ein Verkehrsteilnehmer bei der Polizei. Der Anrufer teilte mit, dass ein grauer Audi Q2 auf der Autobahn A3 zwischen Niedernhausen und Bad Camberg in Fahrtrichtung Köln unterwegs sei und sich dort mit Blaulicht freie Fahrt verschaffte.


Die Polizei sucht nach Zeugen und Geschädigten

Umgehend machte sich eine Streife der Autobahnpolizei Wiesbaden auf den Weg und konnte den gemeldeten Fahrer dann schließlich auch antreffen und anhalten. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 51 Jahre alten Mann aus Sinsheim. Zu dem Sachverhalt wollte er sich nicht äußern. Der Mann durfte seine Fahrt zwar ohne das Blaulicht fortsetzen, wird sich aber künftig wegen Amtsanmaßung und Nötigung verantworten müssen.

Zeugen und Geschädigte werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Wiesbaden zu melden. Alternativ nimmt auch jede andere Polizeistation Hinweise entgegen.

Handwerk im Kreis Groß-Gerau stärken und fördern

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Nachrichten Groß-Gerau | Susanne Haus, Präsidentin der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, hat bei ihrem Antrittsbesuch beim Landrat des Kreises Groß-Gerau Thomas Will um Zusammenarbeit in den gemeinsamen Themen geworben. „Für zentrale Fragen, die Handwerkerinnen und Handwerker betreffen – wie beispielsweise die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung oder für Überlegungen, welche Infrastruktur und welche Rahmenbedingungen unser Wirtschaftssektor in den kommenden Jahren braucht, bieten wir den Entscheidern im Kreis Groß-Gerau an, uns aktiv in die Gespräche zur Zukunftsgestaltung einzubringen“, sagte Haus.


Viele Gesprächsthemen rund um das Handwerk

Die Präsidentin wurde bei ihrem Besuch vom Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Groß-Gerau, Ulrich Tögel, begleitet. Von Kreisseite nahm zudem Margit Kühner, Leiterin des Fachdiensts Wirtschaft, an der Runde teil. Gesprächsthemen waren unter anderem die Bewältigung der Corona-Pandemie konkret der Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Handwerk, die Bekämpfung von Schwarzarbeit, Baugenehmigungen im Kreis Groß-Gerau, mögliche gemeinsame Aktivitäten und eben die Berufsorientierung junger Menschen.

„Gern sind wir dem Handwerk entsprechend unseren Möglichkeiten behilflich, zum Beispiel, wenn es um das Bewerben der dualen Ausbildung geht“, sagte Landrat Thomas Will. „Durch Corona sind die analogen Wege der Berufsorientierung derzeit blockiert. Dann müssen wir halt die Umleitung über Online-Formate nehmen.“ Denkbar seien etwa Informationen der Kreishandwerkerschaft während einer Schulleiterdienstversammlung im Kreis oder auch Web-Seminare, um die Eltern von Jugendlichen zu erreichen. Susanne Haus hatte eine 3D-Brille mitgebracht, um auf die 3D-Filme der Handwerkskammer aufmerksam zu machen, in denen 16 Ausbildungsberufe vorgestellt werden.

Altes Image des Handwerks passt heute nicht mehr

Werbung auf vielen Ebenen sei nötig, um den erforderlichen Nachwuchs fürs Handwerk zu gewinnen, betonte Ulrich Tögel – „damit die Leute erkennen: Das alte Image des Handwerks passt schon lang nicht mehr zu unseren modernen Berufsbildern, Anforderungen und Möglichkeiten.“ Um sich ein Bild von der Situation einzelner Betriebe zu machen, planen der Landrat und die Kammerpräsidentin einmal im Jahr eine gemeinsame Rundfahrt durch den Kreis Groß-Gerau mit mehreren Info-Stopps.

Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main möchte die handwerkliche Bildung gemeinsam mit den Kreishandwerkerschaften im Kammerbezirk, Fachverbänden, Berufsschulen und weiteren Partnern in der Region zukunftsfähig aufstellen. Schon jetzt betreibt sie eine digitale Plattform für Aus- und Weiterbildungsangebote, den Rhein-Main Campus. In den kommenden Jahren plant sie den Neubau eines Campus für berufliche Bildung. Ziel ist hier die vernetzte Zusammenarbeit zwischen Berufsschulen, den unterschiedlichen Gewerken und Partnern, wie beispielsweise den Hochschulen. Hierfür soll auch ein zeitgemäßes pädagogisches Konzept entwickelt werden.

Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main vertritt die Interessen von rund 32.600 Handwerksbetrieben, 143.000 Handwerkern sowie 10.000 Azubis im Kammerbezirk Frankfurt-Rhein-Main in 130 Berufen. Neben einer Vertretung in Brüssel hat sie weitere Standorte in Frankfurt und Darmstadt sowie drei Berufsbildungs- und Technologiezentren in Frankfurt, Weiterstadt und Bensheim. Mehr Infos zu Handwerkersoftware unter: www.handwerk-digitalisieren.de/handwerkersoftware-test/

 

Verzicht auf Kita-Gebühren und Essensgeld in Mörfelden-Walldorf gefordert

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Nachrichten Mörfelden-Walldorf | Wer seine Kinder seit Januar 2021 zuhause betreut hat, anstatt sie in die städtische Kita zu geben, der soll nach Willen der Verwaltungsspitze auch keine Gebühren und auch kein Essensgeld bezahlen. Eine entsprechende Vorlage wird erarbeitet und soll in die nächste Stadtverordnetenversammlung am 9. Februar 2021 eingebracht werden. Bürgermeister Thomas Winkler, Erster Stadtrat Burkhard Ziegler und Stadtrat Steffen Seinsche sind sich sicher, dass die Vorlage dort Zuspruch finden und auch beschlossen werden wird.


Eltern helfen dabei, die Pandemie einzudämmen

„Wir sind sehr dankbar dafür, dass viele Eltern bereit sind, ihre Kinder zuhause zu betreuen und uns damit ein stückweit helfen, dass sich der Corona-Virus weniger verbreitet. Für uns alle ist der erneute Lockdown eine schwierige und belastende Situation, aber besonders Familien bekommen das zu spüren. Eltern müssen in dieser Zeit sehr viel leisten und sollen wenigstens finanziell etwas entlastet werden“, sagen die drei Dezernenten.

Eltern, die ihre Kinder in der Kita betreuen lassen, zahlen weiterhin die anfallenden Gebühren und das Essensgeld „Im Moment wird eine Betreuung unter Corona-Bedingungen angeboten. Im Gegensatz zum ersten Lockdown gibt es also kein Betretungsverbot und keine Notbetreuung“, erklärt Burkhard Ziegler den Unterschied. „Wer sein Kind seit Januar ein oder zweimal, weil man vielleicht selbst zum Arzt musste, in die Kita gebracht hat, sollte selbstverständlich auch sein Geld für diesen wieder erhalten “, veranschaulicht er es beispielhaft.

Gebühren werden zunächst trotzdem eingezogen

Aus organisatorischen Gründen werden die Gebühren und das Essensgeld für die Betreuung unter Coronabedingungen wie gehabt eingezogen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann die Eltern, die ihre Kinder zuhause betreut haben, einen geänderten Gebührenbescheid und das gezahlte Geld wieder erhalten. Die Aufhebung der Gebühren für Kinder, die nicht in der Kita betreut wurden, sollen solange gelten, wie das Land Hessen Ausgleichzahlungen den Kommunen anbietet.

„Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung, denn die fehlenden Einnahmen belasten unseren Haushalt; dennoch reicht das Geld bei Weitem nicht, da es nur einen Teil der Ausfälle abdeckt.“