BYC-News Blog Seite 107

Vollsperrungen in Ingelheim im Dezember

Vollsperrungen in Ingelheim – Die Stadt Ingelheim muss die Wilhelm-Leuschner-Straße (zwischen Binger Straße und San-Pietro-Straße) sowie die Paul-Clemen-Straße (zwischen Bahnhofstraße und Am Sandhöbel) vom 1. bis 12. Dezember 2025 vollständig sperren. Grund sind notwendige Kanalarbeiten, die in diesem Zeitraum durchgeführt werden.

Keine ausgeschilderte Umleitung

Für den motorisierten Verkehr wird während der Bauphase keine offizielle Umleitung eingerichtet. Verkehrsteilnehmende müssen daher auf alternative Routen ausweichen und sollten mehr Fahrzeit einplanen. Die Stadt empfiehlt, das Gebiet möglichst weiträumig zu umfahren.

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Einschränkungen im Busverkehr aufgrund Vollsperrungen in Ingelheim

Die Sperrung wirkt sich auch auf mehrere Buslinien aus. Die Haltestellen Gartenfeldstraße und San-Pietro-Straße können vorübergehend nicht bedient werden.

  • Die Linien 612 und 613 steuern ersatzweise die Haltestellen Neues Rathaus und Altenzentrum in der Grundstraße an.

  • Die Linien 625, 626 und 640 bedienen die Haltestelle San-Pietro-Straße zu bestimmten Zeiten weiterhin regulär, um die Beförderung der Schüler zur Präsident-Mohr-Schule sicherzustellen. Betroffen sind die Fahrten um 7:36 Uhr, 12:15 Uhr, 13:10 Uhr und 16:00 Uhr.

Stadtverwaltung bittet um Verständnis

Die Stadt Ingelheim weist darauf hin, dass die Arbeiten für die Infrastruktur zwingend erforderlich sind, und bittet Anwohner sowie Verkehrsteilnehmende um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.

Artikelempfehlung: Fahrer flüchtet nach Unfall auf der A60 zwischen Ingelheim und Bingen

Aidshilfe kritisiert Kürzungen: Steigende HIV-Zahlen als politische Folge

Deutsche Aidshilfe – Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland ist im Jahr 2024 gestiegen. Auch die Zahl der Menschen, die noch nichts von ihrer HIV-Infektion wissen, hat erstmals wieder zugenommen. Das geht aus dem heute veröffentlichten Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.

Dazu erklärt Sylvia Urban vom Vorstand der Deutschen Aidshilfe (DAH):

„Der Anstieg ist noch moderat, aber sehr ernstzunehmen. Wir müssen jetzt gut erprobte Maßnahmen verstärkt zum Einsatz bringen und neuen Anforderungen anpassen. Insbesondere Länder und Kommunen müssen mehr tun, statt weniger, wie es gerade an vielen Orten geschieht. Wo in Prävention und Drogenhilfe gekürzt wird, sind steigende Infektionszahlen die logische Folge. Kürzungen müssen zurückgenommen, Präventions- und Testangebote verstärkt werden, dann können die Zahlen auch bald wieder sinken.“

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Besonders wichtig ist dabei:

Die HIV-PrEP, eine medikamentöse Prophylaxe für Menschen mit erhöhtem Risiko, muss noch bekannter und leichter verfügbar werden. Die Zahl der Nutzer*innen stagniert laut RKI bei etwa 40.000. Oft müssen Interessierte warten, die Versorgung ist nicht flächendeckend gewährleistet. Die PrEP wird bisher fast ausschließlich von schwulen Männern genutzt. Sie kommt aber für alle Menschen mit erhöhtem Risiko in Frage und sollte zum Beispiel auch in der reisemedizinischen Beratung angeboten werden.

Die Drogenhilfe muss befähigt werden, ausreichend saubere Spritzen zur Verfügung zu stellen – das ist das einfachste Mittel gegen Übertragungen von HIV und HCV. Vielerorts fehlt es dafür an Geld.

Es müssen noch mehr leicht zugängliche Testangebote geschaffen werden, darunter auch aufsuchende Angebote, etwa Testmobile, die Drogen konsumierenden Menschen an Szeneorten ein Angebot machen. Ärztinnen sollten mit Patientinnen über mögliche Risiken sprechen und Tests anbieten.

Alle Menschen mit HIV in Deutschland müssen Zugang zur Therapie erhalten. Bei Menschen ohne Aufenthaltspapiere oder Krankenversicherung ist das immer noch nicht gewährleistet. HIV-negative Menschen mit HIV-Risiko müssen Zugang zur HIV-PrEP erhalten.

Frühe Diagnosen fördern

Schätzungsweise 8.200 Menschen wissen laut RKI noch nichts von ihrer HIV-Infektion; nur 92% der Menschen mit HIV in Deutschland haben bereits eine Diagnose (UNAIDS-Ziel für 2025: 95 Prozent). Zugleich wird ungefähr ein Drittel der HIV-Diagnosen erst gestellt, wenn das Immunsystem schon schwer geschädigt ist – oft wird gleichzeitig Aids diagnostiziert.

„Die weiterhin hohe Zahl später Diagnosen und die wachsende Zahl von Menschen, die noch nichts von ihrer HIV-Infektion wissen, macht uns Sorge. HIV sollte so früh wie möglich erkannt und behandelt werden. So wird die Gesundheit geschützt, weitere Übertragungen werden verhindert. Darum gilt: Wer ungeschützten Sex hatte, sollte sich auf HIV und andere Infektionen testen lassen“, so DAH-Vorstand Sylvia Urban.

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Erstmals wieder Anstieg in allen Gruppen

Nach Schätzung des RKI infizierten sich im Jahr 2024 insgesamt 2.300 Menschen neu mit HIV – etwa 200 mehr als im Jahr zuvor. Schwule und bisexuelle Männer machen mit 1.300 Fällen (+100) etwas mehr als die Hälfte aus, heterosexuelle Übertragungen gab es in 590 Fällen (+45), 400 Übertragungen (+60) betrafen intravenös Drogen konsumierende Menschen.

Im letzten Jahr lagen die Zahlen bereits wieder auf dem Niveau der Zeit vor der Covid-Pandemie, während der es einen Rückgang gegeben hatte. Der vorherige Rückgang bei schwulen Männern setzte sich nun offenbar nicht fort. Bei den intravenös Drogen konsumierenden Menschen ist seit 2010 ein kontinuierlicher Anstieg zu beobachten. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

Infektionszahlen spiegeln Lücken bei Angeboten

„Die Entwicklung der Neuinfektionen ist kein Zufall“, fasst DAH-Vorstand Sylvia Urban zusammen. „Sie spiegelt direkt wider, ob die Angebote möglicher Schutzmaßnahmen ausreichen. Unser Ziel muss sein, den Trend wieder umzukehren.“

Mit den richtigen Reifen sicher durch den Winter

Mit sinkenden Temperaturen und häufigem Bodenfrost rückt das Thema Winterreifen wieder in den Fokus. Auch wenn es keine generelle Winterreifenpflicht gibt, schreibt die Straßenverkehrsordnung (§2 Absatz 3a StVO) vor, dass die Ausrüstung des Fahrzeugs an die Wetterverhältnisse angepasst sein muss. Konkret bedeutet das: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch oder Eis- und Reifglätte sind Winterreifen Pflicht.

Erkennen von Winterreifen: Alpine-Symbol beachten

Winterreifen zeichnen sich durch spezielles Profil und Lauffläche aus, die bei Schnee und Matsch deutlich bessere Fahreigenschaften bieten als Sommerreifen. Autofahrer müssen keine technischen Details kennen, wichtig ist das Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) auf der Reifenflanke. Auch Ganzjahresreifen können dieses Symbol tragen.

Bußgelder und Punkte bei Missachtung

Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert Bußgelder und Punkte in Flensburg:

  • 60 Euro Bußgeld und 1 Punkt bei Kontrolle ohne Behinderung

  • 80 Euro Bußgeld und 1 Punkt bei Behinderung des Verkehrs

  • 100 Euro Bußgeld und 1 Punkt bei Gefährdung

  • 75 Euro Bußgeld und 1 Punkt für den Fahrzeughalter, der eine Fahrt zulässt
    Hinzu kommt eine Bearbeitungsgebühr von ca. 30 Euro.

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Versicherungsschutz kann gefährdet sein

Wer mit Sommerreifen im Winter fährt, setzt sich auch Versicherungsrisiken aus. Die Haftpflichtversicherung reguliert zwar Schäden Dritter, kann aber bis zu 5.000 Euro Regress vom Fahrer nehmen, der ohne Winterreifen unterwegs war. Auch Unfallopfer können bei fehlender Winterbereifung mit einer Mithaftung konfrontiert werden, wenn ihr Verhalten zur Unfallursache beitrug, etwa durch verlängerten Bremsweg.

Höchstgeschwindigkeit beachten

Winterreifen haben eine geringere zulässige Höchstgeschwindigkeit als das Fahrzeug selbst. Bei Überschreitung kann sich die Karkasse überhitzen, was zum Platzen des Reifens führen kann. Beim Wechsel sollte die zulässige Höchstgeschwindigkeit sichtbar am Armaturenbrett oder in der Fahrzeuganzeige vermerkt sein. Außerdem sollten vom Hersteller vorgeschriebene Reifengrößen verwendet werden.

Profiltiefe: Sicherheit geht vor

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern, Experten empfehlen jedoch mindestens 4 Millimeter für optimalen Grip auf Schnee und Matsch. Sommerreifen und winterliche Straßenbedingungen passen nicht zusammen. Wer darauf verzichtet, riskiert rechtliche Konsequenzen, Bußgelder, Punkte und Probleme mit der Versicherung. Wer sicher durch den Winter kommen möchte, sollte rechtzeitig auf Winterreifen wechseln, auf die Profiltiefe achten und die zulässige Höchstgeschwindigkeit der Reifen beachten.

Artikelempfehlung: Das ändert sich 2026 für Autofahrer

Polizei Wiesbaden: Sexualdelikt, Einbrüche, Festnahme und Betrugsversuch

Die Wiesbadener Polizei verzeichnete am Mittwoch, 19. November 2025, eine Serie von Vorfällen, die von sexueller Belästigung über Einbruchsdelikte bis hin zu einem Betrugsversuch reichten. In mehreren Stadtteilen kam es zu unterschiedlichen Einsatzlagen, bei denen die Polizei sowohl Hinweise der Bevölkerung benötigt als auch erneut vor betrügerischen Anrufen warnt.

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22-Jährige sexuell belästigt – Polizei sucht Zeugen

Am Mittwochnachmittag wurde eine 22-jährige Frau in einem Geschäft in der Äppelallee sexuell belästigt. Ein unbekannter Mann suchte zunächst das Gespräch, versuchte dann körperlichen Kontakt aufzubauen. Nachdem die Frau seine Annäherungsversuche mehrfach abwies, verließ der Täter den Markt – wartete jedoch draußen weiter auf sie. In einem günstigen Moment gelang der Frau die Flucht.

Der Mann wird als 45 bis 50 Jahre alt, 160 bis 170 cm groß, kräftig, mit heller Haut, dunkelbraunen leicht ergrauten Haaren und breiten Händen beschrieben. Er trug eine schwarz-blaue Mütze sowie eine schwarz-blau-gelbe Regenjacke. Hinweise nimmt die Polizei unter (0611) 345-0 entgegen.

Wohnungseinbruch in Biebrich – Täter entwenden Bargeld und Handy

In der Borkholder Straße drangen Unbekannte zwischen 09:05 und 19:30 Uhr gewaltsam in eine Einliegerwohnung ein. Die Täter öffneten die Tür mit erheblicher Kraft, durchsuchten mehrere Räume und flüchteten anschließend unerkannt über den Treppenaufstieg. Entwendet wurden unter anderem Bargeld und ein Mobiltelefon. Zeugen werden gebeten, verdächtige Beobachtungen ebenfalls unter (0611) 345-0 zu melden.

Einbrecher scheitern an stabilem Fenster

In der Nietzschestraße versuchten Unbekannte, ein rückwärtiges Fenster eines Wohnhauses aufzuhebeln. Da das Fenster dem Einbruchsversuch standhielt, ließen die Täter von ihrem Vorhaben ab und flüchteten unerkannt. Auch hier sucht die Polizei nach Personen, die am Mittwochvormittag verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

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Mann pöbelt Passanten an – Polizeigewahrsam über Nacht

In der Kirchgasse belästigte ein 52-jähriger Mann am späten Abend mehrere Passanten, darunter eine Frauengruppe, die sich zu einem Schnellimbiss flüchtete. Da der Mann trotz Aufforderung nicht von den Frauen abließ und sich gegenüber Mitarbeitenden wie auch Polizeikräften aggressiv zeigte, wurde er gefesselt und zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.

Betrüger gibt sich als Polizist aus – Frau reagiert richtig

Eine 58-jährige Wiesbadenerin erhielt am Mittwochvormittag einen Anruf eines falschen Polizeibeamten. Dieser behauptete, in ihrer Nachbarschaft sei eingebrochen worden und persönliche Daten seien aufgefunden worden. Das Vermögen der Frau sei in Gefahr, so der Betrüger. Noch bevor es zu konkreten Forderungen kam, wurde das Gespräch beendet.

Die Polizei betont erneut: Echte Polizeibeamte holen niemals Wertsachen ab oder fordern zur Übergabe von Geld oder Schmuck auf. Opfer sollten sofort auflegen und die echte Polizei verständigen. Weitere Informationen stehen unter der offiziellen Seite der polizeilichen Kriminalprävention bereit.

Artikelempfehlung: Mann von LKW auf der A3 erfasst

Mann von LKW auf der Autobahn erfasst

Tödlicher Unfall – Auf der A3 bei Bad Camberg hat sich am Donnerstagvormittag ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war ein 63-jähriger BMW-Fahrer gegen 08:50 Uhr auf der Autobahn in nördlicher Richtung unterwegs. Kurz hinter der Rastanlage hielt er auf dem Standstreifen an und stieg aus seinem Fahrzeug.

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Wie die Polizei zum tödlichen Unfall mitteilt

Aus bislang ungeklärten Gründen trat der Mann anschließend vor einen auf dem rechten Fahrstreifen herannahenden Lastwagen. Der Lkw-Fahrer versuchte nach Polizeiangaben noch auszuweichen, konnte eine Kollision jedoch nicht verhindern. Der 63-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Die A3 wurde in Fahrtrichtung Köln vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Bad Camberg durch die Autobahnmeisterei abgeleitet. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam ein Gutachter zum Einsatz; die Fliegerstaffel der Polizei fertigte Luftaufnahmen der Unfallstelle.

Die Sperrung dauerte bis etwa 13 Uhr an. Es bildete sich ein erheblicher Rückstau, der auch umliegende Ausweichstrecken belastete. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06411/345-4140 zu melden.

Artikelempfehlung: Schwerer Unfall mit mehreren Autos auf der A3

Neueröffnung am 22. November in Mainz-Kastel

Nach umfangreichen Umbauarbeiten öffnet die Stadtteilbibliothek Mainz-Kastel an ihrem neuen Standort ihre Türen. Am Samstag, 22. November, lädt die Bibliothek von 10 bis 16 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein.

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Mehr Platz, mehr Komfort, mehr Angebote

Die modernisierte Bibliothek bietet den Besuchern deutlich mehr Raum – sowohl für Lernplätze als auch für Veranstaltungen. Eine gemütliche Lounge-Ecke lädt zum Lesen und Verweilen ein, während neue Konsolen das Gaming-Angebot für Jugendliche erweitern. Geplant ist zudem ein Ausbau des englischsprachigen Medienbestands, um das Angebot weiter zu diversifizieren.

Programm zur Neueröffnung

Der Tag der offenen Tür beginnt mit offiziellen Grußworten von Dr. Hendrik Schmehl, Dezernent für Schule und Kultur, Hartmut Bohrer, Ortsvorsteher von Mainz-Kastel, sowie Heike Heuckeroth, Vorsitzende des Fördervereins. Im Anschluss erwartet die Besucher ein buntes Programm: Clown-Auftritte, Vorlesestunden für Kinder, Gaming-Angebote und ein Bücherflohmarkt. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Die Stadtteilbibliothek Mainz-Kastel freut sich auf zahlreiche Gäste, die sich ein Bild von den neuen Räumen und Angeboten machen möchten.

Artikelempfehlung: Das erwartet dich auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt

Baustelle in Sörgenloch verlängert – Buslinien mit erheblichen Verzögerungen

Die Baustelle in Sörgenloch (VG Nieder-Olm) wird wetterbedingt verlängert und beeinträchtigt ab Montag, 24. November, den Busverkehr erheblich. Ursprünglich sollte die Baustelle am 24. November beendet sein. Aktuellen Informationen zufolge wird sie nun mindestens bis Dienstag, 25. November, voraussichtlich sogar bis Mittwoch, 26. November, bestehen bleiben.

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10 Linien betroffen – teils deutliche Fahrzeitverluste

Von den Änderungen sind insgesamt zehn Buslinien betroffen. Sörgenloch wird in dieser Zeit nur über die Ersatzhaltestelle „Sörgenlocher Kreisel“ angefahren. Die Linie 652 bedient zudem die Haltestelle „Abzweig Goldberg“. Alle weiteren Haltestellen im Ortskern bleiben vorerst gesperrt.

Besonders stark betroffen sind die Linien 652, 646, 662 und 667. Fahrgäste müssen mit Verzögerungen von mindestens 15 Minuten pro Fahrt rechnen. Über den Tag hinweg können die Verspätungen noch zunehmen, vereinzelt sind auch Fahrtausfälle möglich.

Schulverkehr eingeschränkt

Auch der Schulverkehr wird beeinträchtigt. Fahrten von und zur Grundschule Zornheim erfolgen nur bis bzw. ab der Haltestelle „Sörgenloch, Seniorenresidenz“. Morgens kann die Linie 652 von Undenheim zur Selztalschule in Nieder-Olm in Sörgenloch lediglich die Haltestellen am Kreisel und die Ersatzhaltestelle „Abzweig Goldberg“ bedienen. Dadurch kommt es zu Verzögerungen von etwa 10 bis 15 Minuten.

Der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) bittet alle Fahrgäste um Verständnis für die kurzfristigen Änderungen und empfiehlt, zusätzliche Fahrtzeit einzuplanen. Eine vollständige Übersicht der Einschränkungen steht auf der RNN-Webseite zur Verfügung: www.rnn.info.

Artikelempfehlung: Sperrung der Töngesstraße in Mainz-Ebersheim


Sperrung der Töngesstraße in Mainz-Ebersheim

Von Montag, 24. November, bis voraussichtlich Freitag, 5. Dezember 2025, führt die Mainzer Netze Tiefbauarbeiten in der Töngesstraße im Stadtteil Mainz-Ebersheim durch. Dabei ist insbesondere der Bereich in Höhe der Hausnummer 13 betroffen, wo neue Hausanschlüsse hergestellt werden.

Verkehrsregelung während der Bauzeit

Während der Arbeiten wird die Töngesstraße halbseitig gesperrt, sodass der motorisierte Individualverkehr sowie der Radverkehr mithilfe einer mobilen Ampelanlage am Baufeld vorbeigeführt werden können. Zudem wird der Fußverkehr über die gegenüberliegende Straßenseite umgeleitet, damit die Erreichbarkeit für Passanten weiterhin gewährleistet bleibt. Auf diese Weise sollen sowohl der Verkehrsfluss als auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden bestmöglich gewährleistet werden.

Hinweis an Anwohner und Verkehrsteilnehmer

Anwohner und Verkehrsteilnehmer sollten sich auf leichte Verkehrsbehinderungen einstellen und die ausgeschilderten Umleitungen beachten. Die Mainzer Netze bitten um Verständnis für die notwendigen Arbeiten, die der Verbesserung der Infrastruktur dienen.

Artikelempfehlung: Parkplatzstreit eskaliert in Mainz-Mombach

Schwerer Unfall mit mehreren Autos auf der A3

Unfall A3 – Auf der Autobahn 3 bei Frankfurt in Fahrtrichtung Köln kam es am Mittwochabend (19. November 2025) zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Personen wurden dabei schwer verletzt.

Gegen 21:15 Uhr verlor ein 27-jähriger BMW-Fahrer auf Höhe des Frankfurter Kreuzes aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen geriet ins Schleudern, prallte zunächst gegen die rechtsseitige Schutzplanke und schleuderte anschließend quer über die Fahrbahn.

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Ein nachfolgender 69-jähriger Opel-Fahrer konnte dem querstehenden Fahrzeug nicht ausweichen und kollidierte mit ihm

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel gegen die linksseitige Schutzplanke geschleudert und stieß anschließend mit einem BYD eines 45-jährigen Fahrers zusammen, der auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs war. Dabei geriet auch der BMW erneut ins Schleudern und prallte gegen einen Skoda, der von einem 40-Jährigen gesteuert wurde.

Die Unfallstelle war stark blockiert, Trümmer verteilten sich über alle Fahrstreifen. Die Polizei sperrte die A3 zunächst komplett von 21:30 Uhr bis 23:36 Uhr, später wurde der linke Fahrstreifen freigegeben. Gegen 02:45 Uhr waren alle Fahrstreifen wieder passierbar. Durch die Sperrung staute sich der Verkehr auf bis zu vier Kilometer. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt.

Rettungskräfte brachten den 27-jährigen BMW-Fahrer und den 69-jährigen Opelfahrer mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.

Schlägerei zwischen Mainzer Straßenbahnfahrer und Fahrgast

Am frühen Donnerstagmorgen, 20. November 2025, kam es gegen 4:15 Uhr an der Mainzer Endhaltestelle im Kaiser-Karl-Ring zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Straßenbahnfahrer und einem Fahrgast.

Nach Angaben des Fahrgasts, der offenbar stark alkoholisiert war, habe der Fahrer ihn am Kragen gepackt und aus der Bahn gestoßen. Dabei habe er Schmerzen am Knie und an der Hand erlitten. Der Fahrer hingegen erklärte, der Fahrgast sei beim Aussteigen gestolpert.

Im weiteren Verlauf kehrte der Fahrgast in die Straßenbahn zurück und schlug den Fahrer mit der Faust ins Gesicht. Der Fahrer versuchte zunächst zu fliehen, konnte sich innerhalb der Straßenbahn jedoch nicht weit entfernen und hielt den Mann schließlich fest, um weitere Angriffe zu verhindern.

Zufällig vorbeikommende Straßenbahnmitarbeitende trennten die beiden Parteien. Die Polizei stellte die Personalien fest und leitete Ermittlungen ein. Gegen den Fahrgast wurde eine Strafanzeige wegen Körperverletzung aufgenommen.

Artikelempfehlung: Einbrecher in Budenheim


Einbrecher in Budenheim unterwegs

Einbrecher in Budenheim – Unbekannte Täter sind am Mittwoch, 19. November 2025, zwischen 16:45 und 19:45 Uhr in ein Einfamilienhaus im Bereich „In den Gehren“ in Budenheim eingedrungen.

Nach aktuellem Ermittlungsstand hebelten die Täter ein Kellerfenster auf, durchsuchten das gesamte Haus und entkamen anschließend durch die Terrassentür in unbekannte Richtung. Dabei erbeuteten sie unter anderem Schmuck.

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu dem Einbruch in Budenheim geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-33999 zu melden.

Präsident des Landgerichts überreicht Dankesurkunden in Mainz

Nachrichten Mainz: Am 13. November 2025 hat der Präsident des Landgerichts Mainz, Thomas Bergmann, im feierlichen Rahmen Dankesurkunden des rheinland-pfälzischen Justizministers Philipp Fernis an fünf engagierte Ehrenamtliche überreicht. Geehrt wurden vier Schiedsmänner sowie eine Schöffin, die sich über viele Jahre hinweg in den Dienst der Rechtspflege gestellt haben.

Feierstunde im Beisein der Amtsgerichtsdirektorin

Begleitet wurde die Veranstaltung von Christine Zanner, der Direktorin des Amtsgerichts Bingen am Rhein. In ihrer Anwesenheit übergab Bergmann die Urkunden und würdigte die ausgezeichneten Persönlichkeiten für ihren großen Einsatz im Landgerichtsbezirk.

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Bürgernähe als Fundament der Justiz in Mainz

In seiner Ansprache hob Bergmann hervor, wie wichtig die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in die Rechtspflege ist. Ehrenamtliche Schöffinnen und Schöffen sowie Schiedsleute böten der Justiz einen neutralen, unbefangenen Blick auf strafrechtliche und nachbarschaftsrechtliche Sachverhalte – eine Perspektive, die zu ausgewogenen Entscheidungen beitrage.

Wertvolle Arbeit zur außergerichtlichen Streitbeilegung

Besonders die Schiedspersonen tragen laut Bergmann entscheidend dazu bei, nachhaltige Konfliktlösungen zu erzielen, ohne dass Gerichte förmlich eingreifen müssen. Durch ihre vermittelnde Rolle unterstützen sie das Miteinander in den Gemeinden und entlasten gleichzeitig die Justiz.

Anerkennung für gelebtes Engagement

Die Ehrung verdeutlicht, wie unverzichtbar das Ehrenamt für eine funktionierende Rechtspflege ist. Mit ihrem langjährigen Engagement leisten die Geehrten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Rechtsstaats und zur Förderung des sozialen Zusammenhalts.

Artikelempfehlung: Mainz zeigt Solidarität für die Transgender-Community

Hessen startet ersten landesweiten Aktionstag in Supermärkten

Mit einem kraftvollen Signal gegen Laden- und Taschendiebstahl haben die hessische Polizei sowie der Handelsverband Hessen am Freitag, 21. November, erstmals einen hessenweiten Aktionstag in Supermärkten gestartet. Dabei informieren unter dem Motto „Augen auf, Tasche zu“ mehr als 100 speziell geschulte Polizeibeamtinnen und -beamte in zahlreichen Märkten über Prävention, typische Tätertricks und wirksame Schutzmaßnahmen. Zudem wollen die Verantwortlichen das Bewusstsein der Kundinnen und Kunden schärfen, wodurch Diebstähle künftig schneller erkannt und verhindert werden können. Darüber hinaus soll die sichtbare Polizeipräsenz Vertrauen schaffen, während gleichzeitig potenzielle Täter abgeschreckt werden.

Taschendiebe nutzen Ablenkung gezielt aus

Ob Drängeln, Rempeln oder Ablenken – Taschendiebe arbeiten mit schnellen und oft unauffälligen Methoden. Besonders in Supermärkten nutzen sie Stresssituationen oder Momente der Unachtsamkeit aus. Viele Kundinnen und Kunden lassen ihre Handtaschen im Einkaufswagen, das Portemonnaie im Einkaufskorb oder lagern Wertgegenstände offen sichtbar – ideale Bedingungen für Diebe.

Aktionstag richtet sich vor allem an Seniorinnen und Senioren

Das Ziel des Aktionstags ist eindeutig: Die Polizei möchte gefährdete Personengruppen frühzeitig sensibilisieren. Besonders Seniorinnen und Senioren, die ihren Supermarktbesuch meist in Ruhe erledigen möchten, geraten dabei häufig ins Visier von Dieben. An zahlreichen Informationsständen erläutern die „Schutzleute vor Ort“ typische Vorgehensweisen, geben leicht umsetzbare Tipps und verteilen zusätzlich Informationsbroschüren. Auf diese Weise schaffen sie mehr Bewusstsein für Risiken und stärken gleichzeitig die Selbstsicherheit der Besucherinnen und Besucher.

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Prävention in Wiesbaden im Fokus

Die Polizei rät dazu, Wertgegenstände nah am Körper zu tragen, Taschen stets geschlossen zu halten und sie niemals unbeaufsichtigt im Einkaufswagen liegen zu lassen. Wer diese wenigen, leicht einzuprägenden Verhaltensregeln befolgt, kann das Diebstahlrisiko erheblich senken. Hessens Innenminister Roman Poseck unterstreicht die Bedeutung eines gemeinsamen Vorgehens: „Wir sagen dem Ladendiebstahl gemeinsam den Kampf an. Die intensivierte Zusammenarbeit zwischen Polizei und Handel bildet einen zentralen Baustein, um in Hessen ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten.“

Handelsverband warnt vor wachsenden Belastungen

Auch Jochen Ruths, Präsident des Handelsverbands Hessen, unterstreicht die Notwendigkeit des Aktionstags:
„Ladendiebstahl und Bandenkriminalität belasten den Handel zunehmend. Nur durch engen Austausch und eine starke Polizei können wir flexibel auf neue Entwicklungen reagieren und Diebstähle wirksam eindämmen.“

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Landeskriminalamt Wiesbaden mahnt zu mehr Aufmerksamkeit

Der Präsident des Hessischen Landeskriminalamts, Andreas Röhrig, ergänzt:
„Viele Taschendiebstähle ließen sich verhindern, wenn einfache Hinweise beachtet würden. Seien Sie aufmerksam, tragen Sie Geldbörsen eng am Körper und lassen Sie Taschen nie offen im Wagen liegen.“

Polizei hessenweit präsent – über 100 Standorte beteiligt

Wer sich informieren möchte, findet die Einsatzkräfte am Aktionstag, dem 21. November 2025, von 10:00 – 13:00 Uhr in zahlreichen Supermärkten in ganz Hessen vor. Dort stehen sie für Fragen zur Verfügung, geben praktische Tipps und erläutern, wie jeder Einzelne aktiv zu mehr Sicherheit beitragen kann.

Artikelempfehlung: Neuer zentraler Polizeistandort in Wiesbaden geplant

Festgeld erlebt ein Comeback: Wie steigende Zinsen solide Erträge ermöglichen

Die Rückkehr steigender Zinsen hat die Anlagewelt spürbar verändert – und mit ihr rückt eine lange unterschätzte Anlageform wieder in den Fokus: das Festgeld. Während sich viele Jahre das Niedrigzinsumfeld wie ein bleierner Deckel über sichere Sparprodukte legte, gewinnt die Diskussion heute wieder an Fahrt. Anleger fragen sich zunehmend, wie sie von der neuen Zinssituation profitieren und gleichzeitig Sicherheit gewährleisten können. Genau an diesem Wendepunkt entsteht ein frisches Interesse an konservativen Anlageformen, das nicht nur rational begründet ist, sondern auch emotional nachvollziehbar wirkt. Schließlich möchten viele ihre Ersparnisse vor Kaufkraftverlust schützen, ohne sich einem unnötigen Risiko auszusetzen.
Im Zuge dieser Entwicklungen taucht die Frage auf, ob Festgeld erneut zu einem zentralen Baustein der persönlichen Geldanlage werden könnte. Dies hängt eng mit einem Begriff zusammen, der heute wieder häufiger genutzt wird: „Festgeld im Zinsanstieg: Warum sichere Anlagen wieder attraktiv werden“. Dieser Satz beschreibt nicht nur eine kurzfristige Marktsituation, sondern einen strukturellen Wandel, der das Sparverhalten vieler privater Anleger neu prägt.

Ein weiterer Aspekt, der zum erneuten Interesse an Festgeld führt, ist die steigende Transparenz des Marktes. Noch nie war es so leicht, Konditionen zu vergleichen, Laufzeiten zu analysieren und individuell passende Angebote zu identifizieren. Besonders hilfreich sind Vergleichsportale, die Anlegern eine klare Orientierung geben. In diesem Zusammenhang lohnt sich ein Blick auf Festgeld Angebote im Überblick, wo sich aktuelle Zinssätze und Bankkonditionen detailliert vergleichen lassen. Diese Transparenz unterstützt besonders jene, die Wert auf eine planbare Rendite legen und ihre Anlageentscheidung nicht dem Zufall überlassen möchten.

Warum Festgeld durch steigende Zinsen wieder attraktiv wird

In den vergangenen Jahren standen konservative Anlageformen vor einer paradoxen Situation: Sie boten Sicherheit, aber kaum noch Rendite. Das Festgeld, einst ein solider Bestandteil jeder ausgewogenen Finanzstrategie, fristete lange ein Schattendasein. Mit dem Zinsanstieg hat sich jedoch das Blatt gewendet – und zwar schneller, als viele Experten erwartet hätten. Steigende Leitzinsen bedeuten für Banken höhere Refinanzierungskosten, die sie teilweise in Form attraktiverer Festgeldzinsen an ihre Kunden weitergeben. Plötzlich ergeben sich Renditechancen, die das Produkt wieder auf die Landkarte vieler Sparer bringen.
Dieser Umschwung ist nicht nur ein temporärer Trend, sondern eine Reaktion auf die geldpolitische Normalisierung. Nachdem Jahrelang nahezu Nullzinsen galten, stellt der aktuelle Zinszyklus eine Rückkehr zu klassischen Sparanreizen dar. Dabei profitieren vor allem sicherheitsorientierte Anleger, die stabile Zinserträge schätzen und ihr Kapital geschützt wissen möchten. Festgeld eignet sich hierfür besonders, weil es sowohl die Höhe der Erträge als auch die Laufzeit verlässlich definiert – wichtige Faktoren für planbare finanzielle Strategien.

„Festgeld wird im Zinsanstieg zum Ruhepol für Anleger, die verlässliche Erträge ohne Marktrisiken suchen und den Wert ihres Kapitals langfristig sichern wollen.“

Nicht zu unterschätzen ist außerdem der psychologische Effekt steigender Zinsen. Nach Jahren des Sparfrusts herrscht wieder das Gefühl, dass Geldanlage in sicheren Produkten tatsächlich belohnt wird. Viele Sparer empfinden die neuen Konditionen als motivierenden Impuls, ihr Geld neu zu strukturieren und langfristige Ziele klarer zu definieren. Der feste Zinssatz, eine klar definierte Laufzeit und die Einlagensicherung verleihen Festgeld eine Stabilität, die andere Anlageformen nur schwer bieten können. In Kombination mit planbaren Renditen entsteht ein attraktives Gesamtpaket, das sowohl konservative als auch renditeorientierte Anleger gleichermaßen anspricht.

Wie sich der Markt für Festgeldanlagen entwickelt

Der Markt für Festgeldanlagen hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Dynamik erfahren, die viele Anleger überrascht hat. Während Festgeld früher hauptsächlich als konservatives Sparinstrument wahrgenommen wurde, das kaum Erträge abwarf, wird es heute wieder als ernstzunehmende Anlagealternative wahrgenommen – insbesondere in Phasen steigender Leitzinsen. Banken konkurrieren zunehmend um Privatkunden und versuchen, mit höheren Zinssätzen und flexibleren Laufzeiten die Aufmerksamkeit sicherheitsorientierter Sparer zu gewinnen. Dadurch entstehen immer differenziertere Angebote, die es Anlegern ermöglichen, Renditechancen besser an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Dieser Wettbewerb sorgt nicht nur für höhere Zinssätze, sondern auch für mehr Transparenz, da Institute stärker gefordert sind, ihre Produkte klar und verständlich darzustellen.

Parallel dazu verändert sich auch das Verhalten der Sparer. Nach Jahren, in denen risikoaffine Anlagen wie Aktien, ETFs oder Kryptowährungen im Mittelpunkt standen, erkennen viele Anleger den Wert der Risikostreuung erneut. Festgeld kommt ihnen dabei als stabiler Ankerpunkt im Portfolio entgegen, denn es erlaubt planbare Erträge in einem sonst volatilen Wirtschaftsumfeld. Dank moderner Vergleichsplattformen wird der Markt zudem zugänglicher, wodurch der Wissensvorsprung der Banken abnimmt und Anleger fundierte Entscheidungen treffen können. Auch die Einbindung digitaler Beratungstools führt dazu, dass Festgeld strategischer eingesetzt wird – etwa als Baustein eines diversifizierten Portfolios oder zur zeitlich strukturierten Anlage größerer Summen. In diesem Sinne hat sich der Festgeldmarkt professionalisiert und spricht nun eine breitere Zielgruppe an als je zuvor.

Welche Rolle Einlagensicherung und Laufzeiten spielen

Die Einlagensicherung ist einer der Hauptgründe, warum Festgeld auch im Zinsanstieg als verlässliches Anlageprodukt wahrgenommen wird. In der Europäischen Union sind Einlagen bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesetzlich abgesichert, was Anlegern ein hohes Maß an Sicherheit vermittelt. Dieses Sicherheitsnetz ist besonders wertvoll in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder geopolitischer Spannungen, in denen viele Menschen ihr Vermögen vor möglichen Risiken schützen möchten. Darüber hinaus bieten manche Länder oder Banken sogar zusätzliche freiwillige Sicherungssysteme an, die das Vertrauen in die Stabilität weiter stärken. Die Kombination aus festen Zinsen und garantierter Einlagensicherung schafft ein Umfeld, in dem selbst risikoaverse Anleger bereit sind, langfristige Sparstrategien zu verfolgen, ohne Angst vor unerwarteten Verlusten zu haben.

Ebenso entscheidend sind die unterschiedlichen Laufzeiten, die Festgeld zu einem flexiblen Instrument machen. Anleger können zwischen kurzen, mittleren und langen Laufzeiten wählen – je nachdem, welche Renditezielsetzung oder Liquiditätsplanung sie verfolgen. Kürzere Laufzeiten bieten die Möglichkeit, schnell auf neue Zinsentwicklungen zu reagieren, während längere Laufzeiten oft attraktivere Zinssätze bieten und damit eine stabilere Rendite garantieren. Häufig nutzen Anleger eine Kombination verschiedener Laufzeiten, um von beiden Vorteilen zu profitieren. Eine solche Strategie, auch „Leiterstrategie“ genannt, ermöglicht regelmäßige Fälligkeiten und damit eine optimale Verzahnung von Flexibilität und Rendite. Zur Orientierung kann es hilfreich sein, die typischen Laufzeitkategorien gegenüberzustellen:

Laufzeitkategorie Eigenschaften Geeignet für
Kurzfristig (3–12 Monate) Hohe Flexibilität, schnelle Anpassung an neue Zinserhöhungen Anleger mit Liquiditätsbedarf
Mittelfristig (1–3 Jahre) Ausgewogenes Verhältnis zwischen Rendite und Bindung Strategische Anleger
Langfristig (3–10 Jahre) Höchste Zinssätze, maximale Planbarkeit Langfristige Sparziele

Diese Struktur macht deutlich, wie vielfältig Festgeld eingesetzt werden kann. Anleger, die ihre Renditechancen maximieren möchten, profitieren oft von einer gestaffelten Kombination verschiedener Laufzeiten, während sicherheitsorientierte Anleger tendenziell längere Bindungen bevorzugen. Wichtig ist jedoch, dass die Laufzeit immer zum persönlichen Zielsystem passt – sei es zur Vermögenssicherung, Altersvorsorge oder zur kurzfristigen Kapitalanlage.

Welche Vorteile Festgeld gegenüber riskanteren Anlagen bietet

Festgeld bietet eine Reihe von Vorteilen, die besonders in Zeiten erhöhter Marktunsicherheit ins Gewicht fallen. Während riskantere Anlagen wie Aktien oder Fonds durch Kursvolatilität geprägt sind, können Festgeldanleger sich auf garantierte Zinssätze verlassen, die unabhängig von Marktbewegungen Bestand haben. Dies schafft nicht nur finanzielle Stabilität, sondern auch psychologische Sicherheit. Wer beispielsweise größere Summen schützen oder vorübergehend parken möchte, findet im Festgeld eine klare Struktur, die viele andere Anlageformen vermissen lassen. Besonders wertvoll ist der feste Zinssatz, der über die gesamte Laufzeit hinweg gilt und somit exakt kalkulierbare Erträge ermöglicht. Dies ist ein Vorteil, der in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit häufig unterschätzt wird.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Planbarkeit. Für viele Menschen ist es hilfreich, genau zu wissen, wie viel Kapital sie nach Ablauf der Festgeldanlage zur Verfügung haben werden. Diese Transparenz ermöglicht strategische Entscheidungen, etwa für größere Anschaffungen oder die Altersvorsorge. Zudem macht die Kombination aus Einlagensicherung und stabilen Zinsen Festgeld zu einem idealen Baustein für ein diversifiziertes Portfolio, das nicht ausschließlich auf Wachstum, sondern auch auf Stabilität ausgerichtet ist. Während riskantere Anlagen größere Gewinnchancen bieten können, sind sie gleichzeitig mit höheren Verlustpotenzialen verbunden. Die folgenden Punkte verdeutlichen, warum Festgeld in vielen Fällen als solides Gegengewicht dienen kann:

  • stabile Erträge unabhängig von Marktschwankungen
  • keine Kursverluste möglich
  • klare Kalkulation durch feste Zinssätze
  • hohe Sicherheit durch Einlagensicherung
  • ideal als defensiver Portfolio-Baustein

Diese Vorteile machen Festgeld insbesondere für konservative Anleger interessant, können aber auch für renditeorientierte Investoren eine strategische Ergänzung darstellen. Nicht selten wird Festgeld genutzt, um Liquidität zwischen riskanteren Investitionsphasen zu parken oder Risiken im Gesamtportfolio abzufedern.

Wie Anleger vom Comeback der Festgeldzinsen profitieren können

Das Comeback der Festgeldzinsen eröffnet Anlegern vielfältige Möglichkeiten, ihre Geldanlage neu auszurichten und strukturierter zu planen. Viele nutzen die Chance, ihr Kapital durch zeitlich gestaffelte Anlagen optimal zu verteilen, um sowohl von kurzfristigen Zinsveränderungen als auch von langfristigen Bindungen zu profitieren. Besonders beliebt ist dabei die bereits erwähnte „Leiterstrategie“, die es erlaubt, Fälligkeiten sinnvoll zu verteilen und Zinsschwankungen abzufedern. Gleichzeitig entsteht so ein kontinuierlicher Strom von Kapitalrückflüssen, der flexibel reinvestiert werden kann. Dies verschafft Anlegern nicht nur finanzielle Beweglichkeit, sondern verbessert auch die Transparenz über verfügbare Mittel in den kommenden Jahren.
Darüber hinaus gibt die aktuelle Zinslandschaft Anlegern wieder das Gefühl, dass Sparen belohnt wird und langfristige Planung sinnvoll ist. Während in der Niedrigzinsphase viele Menschen Kapital in riskante Bereiche drängten, bietet die heutige Situation die Möglichkeit, das Risiko-Rendite-Profil des eigenen Portfolios neu zu balancieren. Besonders attraktiv ist Festgeld daher für Anleger, die Sicherheit suchen, aber dennoch nicht auf verlässliche Erträge verzichten möchten. Es dient als stabilisierendes Element in einer Zeit, in der viele wirtschaftliche Entwicklungen unsicher erscheinen – sei es aufgrund geopolitischer Konflikte, Inflation oder volatiler Finanzmärkte.

Ein weiterer Vorteil liegt in der zunehmenden Transparenz der Angebote. Vergleichsportale, digitale Tools und nutzerfreundliche Bankseiten erleichtern es, die Zinssätze verschiedener Anbieter schnell gegenüberzustellen und eine fundierte Entscheidung zu treffen. Gleichzeitig steigt die Bereitschaft der Banken, attraktive Konditionen zu schaffen, um im Wettbewerb bestehen zu können. Viele Institute reagieren auf das wachsende Interesse an Festgeldanlagen mit höheren Zinssätzen oder zusätzlichen Features, etwa flexibleren Verlängerungsoptionen oder Bonusangeboten für Neukunden. Anleger profitieren nicht nur von den steigenden Zinsen, sondern auch von der verbesserten Qualität der angebotenen Produkte.

Der Blick nach vorn: Welche Zukunft Festgeld im modernen Portfolio hat

Die Rolle des Festgelds im modernen Portfolio dürfte langfristig weiter an Bedeutung gewinnen – nicht nur aufgrund attraktiver Zinsen, sondern vor allem aufgrund seiner stabilisierenden Funktion. In Zeiten, in denen Finanzmärkte immer schneller auf makroökonomische Entwicklungen reagieren, sehnen sich viele Anleger nach Bestandteilen im Portfolio, die Vorhersehbarkeit und Sicherheit bieten. Festgeld erfüllt diese Anforderungen und eignet sich besonders gut als Ruhepol innerhalb einer diversifizierten Anlagestruktur. Während Renditeorientierung für viele weiterhin ein wichtiges Ziel bleibt, wächst das Bewusstsein dafür, dass ein klug aufgebautes Portfolio sowohl Chancen als auch Absicherungen benötigt. Festgeld kann dadurch zu einem strategisch wichtigen Element werden, das konjunkturelle Schwankungen abfedert und gleichzeitig die Liquiditätsplanung vereinfacht.

Auch im Hinblick auf langfristige finanzielle Ziele wie Altersvorsorge, Kapitalaufbau oder größere Investitionen spielt Festgeld weiterhin eine große Rolle. Durch die Möglichkeit, Laufzeiten individuell zu wählen und Zinssätze langfristig zu sichern, können Anleger ihre Pläne mit mehr Präzision und Planbarkeit umsetzen. Besonders wertvoll bleibt die gesetzliche Einlagensicherung, die in einem zunehmend komplexen Finanzumfeld ein starkes Vertrauen schafft. Darüber hinaus könnte die fortschreitende Digitalisierung des Bankensektors Festgeld künftig noch zugänglicher machen – mit schnelleren Vergleichen, besseren Tools und automatisierten Strategien, die Anlegern helfen, optimale Laufzeiten und Zinssätze zu identifizieren. Dies trägt dazu bei, dass Festgeld auch in Zukunft ein relevanter Bestandteil moderner Anlagestrategien bleibt.

Lebensmittelrückruf: ültje Erdnüsse pikant gewürzt

Die Intersnack Deutschland SE informiert ihre Kunden über einen vorsorglichen Rückruf des Produkts ültje Erdnüsse pikant gewürzt. Bei einzelnen Dosen der genannten Chargen kann es zu einer unbeabsichtigten Beimischung von Cashewnüssen mit milchhaltigem Seasoning gekommen sein. Da Milch nicht auf der Verpackung deklariert ist, besteht für Personen mit einer Milchallergie oder -unverträglichkeit ein Risiko. Der Rückruf erfolgt ausschließlich aus Sicherheitsgründen, um den Schutz der Verbraucher zu gewährleisten.

  • Produkt: ültje Erdnüsse pikant gewürzt

  • Verpackungseinheit: 180-Gramm-Dose

  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 09/2026

  • Chargen / Los-Kennzeichnung: L3A6948 und L3B6948

  • Produktionsuhrzeiten: 16:00 bis 17:10 Uhr

Grund des Rückrufs:

In einzelnen Dosen wurden irrtümlich Cashewnüsse mit milchhaltigem Seasoning abgefüllt. Milch ist als Zutat auf der Verpackung nicht deklariert. Das Produkt kann daher das nicht deklarierte Allergen Milch enthalten.

Lebensmittelrückruf: ültje erdnüsse pikant gewürztSicherheitshinweis: Der Rückruf erfolgt ausschließlich aus Vorsichtsgründen für Personen mit Milchallergie oder -unverträglichkeit. Personen ohne Milchallergie können das Produkt bedenkenlos verzehren.

Verhaltensempfehlung: Kunden, die eine Milchallergie oder -unverträglichkeit haben und eine der betroffenen Chargen erworben haben, werden gebeten, das Produkt nicht zu verzehren und es im Handel zurückzugeben. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet.

Hersteller / Inverkehrbringer:
Intersnack Deutschland SE
Erna-Scheffler-Straße 3
D-51103 Köln