BYC-News Blog Seite 108

Einbrecher in Budenheim unterwegs

Einbrecher in Budenheim – Unbekannte Täter sind am Mittwoch, 19. November 2025, zwischen 16:45 und 19:45 Uhr in ein Einfamilienhaus im Bereich „In den Gehren“ in Budenheim eingedrungen.

Nach aktuellem Ermittlungsstand hebelten die Täter ein Kellerfenster auf, durchsuchten das gesamte Haus und entkamen anschließend durch die Terrassentür in unbekannte Richtung. Dabei erbeuteten sie unter anderem Schmuck.

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu dem Einbruch in Budenheim geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-33999 zu melden.

Präsident des Landgerichts überreicht Dankesurkunden in Mainz

Nachrichten Mainz: Am 13. November 2025 hat der Präsident des Landgerichts Mainz, Thomas Bergmann, im feierlichen Rahmen Dankesurkunden des rheinland-pfälzischen Justizministers Philipp Fernis an fünf engagierte Ehrenamtliche überreicht. Geehrt wurden vier Schiedsmänner sowie eine Schöffin, die sich über viele Jahre hinweg in den Dienst der Rechtspflege gestellt haben.

Feierstunde im Beisein der Amtsgerichtsdirektorin

Begleitet wurde die Veranstaltung von Christine Zanner, der Direktorin des Amtsgerichts Bingen am Rhein. In ihrer Anwesenheit übergab Bergmann die Urkunden und würdigte die ausgezeichneten Persönlichkeiten für ihren großen Einsatz im Landgerichtsbezirk.

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Bürgernähe als Fundament der Justiz in Mainz

In seiner Ansprache hob Bergmann hervor, wie wichtig die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in die Rechtspflege ist. Ehrenamtliche Schöffinnen und Schöffen sowie Schiedsleute böten der Justiz einen neutralen, unbefangenen Blick auf strafrechtliche und nachbarschaftsrechtliche Sachverhalte – eine Perspektive, die zu ausgewogenen Entscheidungen beitrage.

Wertvolle Arbeit zur außergerichtlichen Streitbeilegung

Besonders die Schiedspersonen tragen laut Bergmann entscheidend dazu bei, nachhaltige Konfliktlösungen zu erzielen, ohne dass Gerichte förmlich eingreifen müssen. Durch ihre vermittelnde Rolle unterstützen sie das Miteinander in den Gemeinden und entlasten gleichzeitig die Justiz.

Anerkennung für gelebtes Engagement

Die Ehrung verdeutlicht, wie unverzichtbar das Ehrenamt für eine funktionierende Rechtspflege ist. Mit ihrem langjährigen Engagement leisten die Geehrten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Rechtsstaats und zur Förderung des sozialen Zusammenhalts.

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Hessen startet ersten landesweiten Aktionstag in Supermärkten

Mit einem kraftvollen Signal gegen Laden- und Taschendiebstahl haben die hessische Polizei sowie der Handelsverband Hessen am Freitag, 21. November, erstmals einen hessenweiten Aktionstag in Supermärkten gestartet. Dabei informieren unter dem Motto „Augen auf, Tasche zu“ mehr als 100 speziell geschulte Polizeibeamtinnen und -beamte in zahlreichen Märkten über Prävention, typische Tätertricks und wirksame Schutzmaßnahmen. Zudem wollen die Verantwortlichen das Bewusstsein der Kundinnen und Kunden schärfen, wodurch Diebstähle künftig schneller erkannt und verhindert werden können. Darüber hinaus soll die sichtbare Polizeipräsenz Vertrauen schaffen, während gleichzeitig potenzielle Täter abgeschreckt werden.

Taschendiebe nutzen Ablenkung gezielt aus

Ob Drängeln, Rempeln oder Ablenken – Taschendiebe arbeiten mit schnellen und oft unauffälligen Methoden. Besonders in Supermärkten nutzen sie Stresssituationen oder Momente der Unachtsamkeit aus. Viele Kundinnen und Kunden lassen ihre Handtaschen im Einkaufswagen, das Portemonnaie im Einkaufskorb oder lagern Wertgegenstände offen sichtbar – ideale Bedingungen für Diebe.

Aktionstag richtet sich vor allem an Seniorinnen und Senioren

Das Ziel des Aktionstags ist eindeutig: Die Polizei möchte gefährdete Personengruppen frühzeitig sensibilisieren. Besonders Seniorinnen und Senioren, die ihren Supermarktbesuch meist in Ruhe erledigen möchten, geraten dabei häufig ins Visier von Dieben. An zahlreichen Informationsständen erläutern die „Schutzleute vor Ort“ typische Vorgehensweisen, geben leicht umsetzbare Tipps und verteilen zusätzlich Informationsbroschüren. Auf diese Weise schaffen sie mehr Bewusstsein für Risiken und stärken gleichzeitig die Selbstsicherheit der Besucherinnen und Besucher.

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Prävention in Wiesbaden im Fokus

Die Polizei rät dazu, Wertgegenstände nah am Körper zu tragen, Taschen stets geschlossen zu halten und sie niemals unbeaufsichtigt im Einkaufswagen liegen zu lassen. Wer diese wenigen, leicht einzuprägenden Verhaltensregeln befolgt, kann das Diebstahlrisiko erheblich senken. Hessens Innenminister Roman Poseck unterstreicht die Bedeutung eines gemeinsamen Vorgehens: „Wir sagen dem Ladendiebstahl gemeinsam den Kampf an. Die intensivierte Zusammenarbeit zwischen Polizei und Handel bildet einen zentralen Baustein, um in Hessen ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten.“

Handelsverband warnt vor wachsenden Belastungen

Auch Jochen Ruths, Präsident des Handelsverbands Hessen, unterstreicht die Notwendigkeit des Aktionstags:
„Ladendiebstahl und Bandenkriminalität belasten den Handel zunehmend. Nur durch engen Austausch und eine starke Polizei können wir flexibel auf neue Entwicklungen reagieren und Diebstähle wirksam eindämmen.“

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Landeskriminalamt Wiesbaden mahnt zu mehr Aufmerksamkeit

Der Präsident des Hessischen Landeskriminalamts, Andreas Röhrig, ergänzt:
„Viele Taschendiebstähle ließen sich verhindern, wenn einfache Hinweise beachtet würden. Seien Sie aufmerksam, tragen Sie Geldbörsen eng am Körper und lassen Sie Taschen nie offen im Wagen liegen.“

Polizei hessenweit präsent – über 100 Standorte beteiligt

Wer sich informieren möchte, findet die Einsatzkräfte am Aktionstag, dem 21. November 2025, von 10:00 – 13:00 Uhr in zahlreichen Supermärkten in ganz Hessen vor. Dort stehen sie für Fragen zur Verfügung, geben praktische Tipps und erläutern, wie jeder Einzelne aktiv zu mehr Sicherheit beitragen kann.

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Festgeld erlebt ein Comeback: Wie steigende Zinsen solide Erträge ermöglichen

Die Rückkehr steigender Zinsen hat die Anlagewelt spürbar verändert – und mit ihr rückt eine lange unterschätzte Anlageform wieder in den Fokus: das Festgeld. Während sich viele Jahre das Niedrigzinsumfeld wie ein bleierner Deckel über sichere Sparprodukte legte, gewinnt die Diskussion heute wieder an Fahrt. Anleger fragen sich zunehmend, wie sie von der neuen Zinssituation profitieren und gleichzeitig Sicherheit gewährleisten können. Genau an diesem Wendepunkt entsteht ein frisches Interesse an konservativen Anlageformen, das nicht nur rational begründet ist, sondern auch emotional nachvollziehbar wirkt. Schließlich möchten viele ihre Ersparnisse vor Kaufkraftverlust schützen, ohne sich einem unnötigen Risiko auszusetzen.
Im Zuge dieser Entwicklungen taucht die Frage auf, ob Festgeld erneut zu einem zentralen Baustein der persönlichen Geldanlage werden könnte. Dies hängt eng mit einem Begriff zusammen, der heute wieder häufiger genutzt wird: „Festgeld im Zinsanstieg: Warum sichere Anlagen wieder attraktiv werden“. Dieser Satz beschreibt nicht nur eine kurzfristige Marktsituation, sondern einen strukturellen Wandel, der das Sparverhalten vieler privater Anleger neu prägt.

Ein weiterer Aspekt, der zum erneuten Interesse an Festgeld führt, ist die steigende Transparenz des Marktes. Noch nie war es so leicht, Konditionen zu vergleichen, Laufzeiten zu analysieren und individuell passende Angebote zu identifizieren. Besonders hilfreich sind Vergleichsportale, die Anlegern eine klare Orientierung geben. In diesem Zusammenhang lohnt sich ein Blick auf Festgeld Angebote im Überblick, wo sich aktuelle Zinssätze und Bankkonditionen detailliert vergleichen lassen. Diese Transparenz unterstützt besonders jene, die Wert auf eine planbare Rendite legen und ihre Anlageentscheidung nicht dem Zufall überlassen möchten.

Warum Festgeld durch steigende Zinsen wieder attraktiv wird

In den vergangenen Jahren standen konservative Anlageformen vor einer paradoxen Situation: Sie boten Sicherheit, aber kaum noch Rendite. Das Festgeld, einst ein solider Bestandteil jeder ausgewogenen Finanzstrategie, fristete lange ein Schattendasein. Mit dem Zinsanstieg hat sich jedoch das Blatt gewendet – und zwar schneller, als viele Experten erwartet hätten. Steigende Leitzinsen bedeuten für Banken höhere Refinanzierungskosten, die sie teilweise in Form attraktiverer Festgeldzinsen an ihre Kunden weitergeben. Plötzlich ergeben sich Renditechancen, die das Produkt wieder auf die Landkarte vieler Sparer bringen.
Dieser Umschwung ist nicht nur ein temporärer Trend, sondern eine Reaktion auf die geldpolitische Normalisierung. Nachdem Jahrelang nahezu Nullzinsen galten, stellt der aktuelle Zinszyklus eine Rückkehr zu klassischen Sparanreizen dar. Dabei profitieren vor allem sicherheitsorientierte Anleger, die stabile Zinserträge schätzen und ihr Kapital geschützt wissen möchten. Festgeld eignet sich hierfür besonders, weil es sowohl die Höhe der Erträge als auch die Laufzeit verlässlich definiert – wichtige Faktoren für planbare finanzielle Strategien.

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„Festgeld wird im Zinsanstieg zum Ruhepol für Anleger, die verlässliche Erträge ohne Marktrisiken suchen und den Wert ihres Kapitals langfristig sichern wollen.“

Nicht zu unterschätzen ist außerdem der psychologische Effekt steigender Zinsen. Nach Jahren des Sparfrusts herrscht wieder das Gefühl, dass Geldanlage in sicheren Produkten tatsächlich belohnt wird. Viele Sparer empfinden die neuen Konditionen als motivierenden Impuls, ihr Geld neu zu strukturieren und langfristige Ziele klarer zu definieren. Der feste Zinssatz, eine klar definierte Laufzeit und die Einlagensicherung verleihen Festgeld eine Stabilität, die andere Anlageformen nur schwer bieten können. In Kombination mit planbaren Renditen entsteht ein attraktives Gesamtpaket, das sowohl konservative als auch renditeorientierte Anleger gleichermaßen anspricht.

Wie sich der Markt für Festgeldanlagen entwickelt

Der Markt für Festgeldanlagen hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Dynamik erfahren, die viele Anleger überrascht hat. Während Festgeld früher hauptsächlich als konservatives Sparinstrument wahrgenommen wurde, das kaum Erträge abwarf, wird es heute wieder als ernstzunehmende Anlagealternative wahrgenommen – insbesondere in Phasen steigender Leitzinsen. Banken konkurrieren zunehmend um Privatkunden und versuchen, mit höheren Zinssätzen und flexibleren Laufzeiten die Aufmerksamkeit sicherheitsorientierter Sparer zu gewinnen. Dadurch entstehen immer differenziertere Angebote, die es Anlegern ermöglichen, Renditechancen besser an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Dieser Wettbewerb sorgt nicht nur für höhere Zinssätze, sondern auch für mehr Transparenz, da Institute stärker gefordert sind, ihre Produkte klar und verständlich darzustellen.

Parallel dazu verändert sich auch das Verhalten der Sparer. Nach Jahren, in denen risikoaffine Anlagen wie Aktien, ETFs oder Kryptowährungen im Mittelpunkt standen, erkennen viele Anleger den Wert der Risikostreuung erneut. Festgeld kommt ihnen dabei als stabiler Ankerpunkt im Portfolio entgegen, denn es erlaubt planbare Erträge in einem sonst volatilen Wirtschaftsumfeld. Dank moderner Vergleichsplattformen wird der Markt zudem zugänglicher, wodurch der Wissensvorsprung der Banken abnimmt und Anleger fundierte Entscheidungen treffen können. Auch die Einbindung digitaler Beratungstools führt dazu, dass Festgeld strategischer eingesetzt wird – etwa als Baustein eines diversifizierten Portfolios oder zur zeitlich strukturierten Anlage größerer Summen. In diesem Sinne hat sich der Festgeldmarkt professionalisiert und spricht nun eine breitere Zielgruppe an als je zuvor.

Welche Rolle Einlagensicherung und Laufzeiten spielen

Die Einlagensicherung ist einer der Hauptgründe, warum Festgeld auch im Zinsanstieg als verlässliches Anlageprodukt wahrgenommen wird. In der Europäischen Union sind Einlagen bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesetzlich abgesichert, was Anlegern ein hohes Maß an Sicherheit vermittelt. Dieses Sicherheitsnetz ist besonders wertvoll in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder geopolitischer Spannungen, in denen viele Menschen ihr Vermögen vor möglichen Risiken schützen möchten. Darüber hinaus bieten manche Länder oder Banken sogar zusätzliche freiwillige Sicherungssysteme an, die das Vertrauen in die Stabilität weiter stärken. Die Kombination aus festen Zinsen und garantierter Einlagensicherung schafft ein Umfeld, in dem selbst risikoaverse Anleger bereit sind, langfristige Sparstrategien zu verfolgen, ohne Angst vor unerwarteten Verlusten zu haben.

Ebenso entscheidend sind die unterschiedlichen Laufzeiten, die Festgeld zu einem flexiblen Instrument machen. Anleger können zwischen kurzen, mittleren und langen Laufzeiten wählen – je nachdem, welche Renditezielsetzung oder Liquiditätsplanung sie verfolgen. Kürzere Laufzeiten bieten die Möglichkeit, schnell auf neue Zinsentwicklungen zu reagieren, während längere Laufzeiten oft attraktivere Zinssätze bieten und damit eine stabilere Rendite garantieren. Häufig nutzen Anleger eine Kombination verschiedener Laufzeiten, um von beiden Vorteilen zu profitieren. Eine solche Strategie, auch „Leiterstrategie“ genannt, ermöglicht regelmäßige Fälligkeiten und damit eine optimale Verzahnung von Flexibilität und Rendite. Zur Orientierung kann es hilfreich sein, die typischen Laufzeitkategorien gegenüberzustellen:

Laufzeitkategorie Eigenschaften Geeignet für
Kurzfristig (3–12 Monate) Hohe Flexibilität, schnelle Anpassung an neue Zinserhöhungen Anleger mit Liquiditätsbedarf
Mittelfristig (1–3 Jahre) Ausgewogenes Verhältnis zwischen Rendite und Bindung Strategische Anleger
Langfristig (3–10 Jahre) Höchste Zinssätze, maximale Planbarkeit Langfristige Sparziele

Diese Struktur macht deutlich, wie vielfältig Festgeld eingesetzt werden kann. Anleger, die ihre Renditechancen maximieren möchten, profitieren oft von einer gestaffelten Kombination verschiedener Laufzeiten, während sicherheitsorientierte Anleger tendenziell längere Bindungen bevorzugen. Wichtig ist jedoch, dass die Laufzeit immer zum persönlichen Zielsystem passt – sei es zur Vermögenssicherung, Altersvorsorge oder zur kurzfristigen Kapitalanlage.

Welche Vorteile Festgeld gegenüber riskanteren Anlagen bietet

Festgeld bietet eine Reihe von Vorteilen, die besonders in Zeiten erhöhter Marktunsicherheit ins Gewicht fallen. Während riskantere Anlagen wie Aktien oder Fonds durch Kursvolatilität geprägt sind, können Festgeldanleger sich auf garantierte Zinssätze verlassen, die unabhängig von Marktbewegungen Bestand haben. Dies schafft nicht nur finanzielle Stabilität, sondern auch psychologische Sicherheit. Wer beispielsweise größere Summen schützen oder vorübergehend parken möchte, findet im Festgeld eine klare Struktur, die viele andere Anlageformen vermissen lassen. Besonders wertvoll ist der feste Zinssatz, der über die gesamte Laufzeit hinweg gilt und somit exakt kalkulierbare Erträge ermöglicht. Dies ist ein Vorteil, der in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit häufig unterschätzt wird.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Planbarkeit. Für viele Menschen ist es hilfreich, genau zu wissen, wie viel Kapital sie nach Ablauf der Festgeldanlage zur Verfügung haben werden. Diese Transparenz ermöglicht strategische Entscheidungen, etwa für größere Anschaffungen oder die Altersvorsorge. Zudem macht die Kombination aus Einlagensicherung und stabilen Zinsen Festgeld zu einem idealen Baustein für ein diversifiziertes Portfolio, das nicht ausschließlich auf Wachstum, sondern auch auf Stabilität ausgerichtet ist. Während riskantere Anlagen größere Gewinnchancen bieten können, sind sie gleichzeitig mit höheren Verlustpotenzialen verbunden. Die folgenden Punkte verdeutlichen, warum Festgeld in vielen Fällen als solides Gegengewicht dienen kann:

  • stabile Erträge unabhängig von Marktschwankungen
  • keine Kursverluste möglich
  • klare Kalkulation durch feste Zinssätze
  • hohe Sicherheit durch Einlagensicherung
  • ideal als defensiver Portfolio-Baustein

Diese Vorteile machen Festgeld insbesondere für konservative Anleger interessant, können aber auch für renditeorientierte Investoren eine strategische Ergänzung darstellen. Nicht selten wird Festgeld genutzt, um Liquidität zwischen riskanteren Investitionsphasen zu parken oder Risiken im Gesamtportfolio abzufedern.

Wie Anleger vom Comeback der Festgeldzinsen profitieren können

Das Comeback der Festgeldzinsen eröffnet Anlegern vielfältige Möglichkeiten, ihre Geldanlage neu auszurichten und strukturierter zu planen. Viele nutzen die Chance, ihr Kapital durch zeitlich gestaffelte Anlagen optimal zu verteilen, um sowohl von kurzfristigen Zinsveränderungen als auch von langfristigen Bindungen zu profitieren. Besonders beliebt ist dabei die bereits erwähnte „Leiterstrategie“, die es erlaubt, Fälligkeiten sinnvoll zu verteilen und Zinsschwankungen abzufedern. Gleichzeitig entsteht so ein kontinuierlicher Strom von Kapitalrückflüssen, der flexibel reinvestiert werden kann. Dies verschafft Anlegern nicht nur finanzielle Beweglichkeit, sondern verbessert auch die Transparenz über verfügbare Mittel in den kommenden Jahren.
Darüber hinaus gibt die aktuelle Zinslandschaft Anlegern wieder das Gefühl, dass Sparen belohnt wird und langfristige Planung sinnvoll ist. Während in der Niedrigzinsphase viele Menschen Kapital in riskante Bereiche drängten, bietet die heutige Situation die Möglichkeit, das Risiko-Rendite-Profil des eigenen Portfolios neu zu balancieren. Besonders attraktiv ist Festgeld daher für Anleger, die Sicherheit suchen, aber dennoch nicht auf verlässliche Erträge verzichten möchten. Es dient als stabilisierendes Element in einer Zeit, in der viele wirtschaftliche Entwicklungen unsicher erscheinen – sei es aufgrund geopolitischer Konflikte, Inflation oder volatiler Finanzmärkte.

Ein weiterer Vorteil liegt in der zunehmenden Transparenz der Angebote. Vergleichsportale, digitale Tools und nutzerfreundliche Bankseiten erleichtern es, die Zinssätze verschiedener Anbieter schnell gegenüberzustellen und eine fundierte Entscheidung zu treffen. Gleichzeitig steigt die Bereitschaft der Banken, attraktive Konditionen zu schaffen, um im Wettbewerb bestehen zu können. Viele Institute reagieren auf das wachsende Interesse an Festgeldanlagen mit höheren Zinssätzen oder zusätzlichen Features, etwa flexibleren Verlängerungsoptionen oder Bonusangeboten für Neukunden. Anleger profitieren nicht nur von den steigenden Zinsen, sondern auch von der verbesserten Qualität der angebotenen Produkte.

Der Blick nach vorn: Welche Zukunft Festgeld im modernen Portfolio hat

Die Rolle des Festgelds im modernen Portfolio dürfte langfristig weiter an Bedeutung gewinnen – nicht nur aufgrund attraktiver Zinsen, sondern vor allem aufgrund seiner stabilisierenden Funktion. In Zeiten, in denen Finanzmärkte immer schneller auf makroökonomische Entwicklungen reagieren, sehnen sich viele Anleger nach Bestandteilen im Portfolio, die Vorhersehbarkeit und Sicherheit bieten. Festgeld erfüllt diese Anforderungen und eignet sich besonders gut als Ruhepol innerhalb einer diversifizierten Anlagestruktur. Während Renditeorientierung für viele weiterhin ein wichtiges Ziel bleibt, wächst das Bewusstsein dafür, dass ein klug aufgebautes Portfolio sowohl Chancen als auch Absicherungen benötigt. Festgeld kann dadurch zu einem strategisch wichtigen Element werden, das konjunkturelle Schwankungen abfedert und gleichzeitig die Liquiditätsplanung vereinfacht.

Auch im Hinblick auf langfristige finanzielle Ziele wie Altersvorsorge, Kapitalaufbau oder größere Investitionen spielt Festgeld weiterhin eine große Rolle. Durch die Möglichkeit, Laufzeiten individuell zu wählen und Zinssätze langfristig zu sichern, können Anleger ihre Pläne mit mehr Präzision und Planbarkeit umsetzen. Besonders wertvoll bleibt die gesetzliche Einlagensicherung, die in einem zunehmend komplexen Finanzumfeld ein starkes Vertrauen schafft. Darüber hinaus könnte die fortschreitende Digitalisierung des Bankensektors Festgeld künftig noch zugänglicher machen – mit schnelleren Vergleichen, besseren Tools und automatisierten Strategien, die Anlegern helfen, optimale Laufzeiten und Zinssätze zu identifizieren. Dies trägt dazu bei, dass Festgeld auch in Zukunft ein relevanter Bestandteil moderner Anlagestrategien bleibt.

Lebensmittelrückruf: ültje Erdnüsse pikant gewürzt

Die Intersnack Deutschland SE informiert ihre Kunden über einen vorsorglichen Rückruf des Produkts ültje Erdnüsse pikant gewürzt. Bei einzelnen Dosen der genannten Chargen kann es zu einer unbeabsichtigten Beimischung von Cashewnüssen mit milchhaltigem Seasoning gekommen sein. Da Milch nicht auf der Verpackung deklariert ist, besteht für Personen mit einer Milchallergie oder -unverträglichkeit ein Risiko. Der Rückruf erfolgt ausschließlich aus Sicherheitsgründen, um den Schutz der Verbraucher zu gewährleisten.

  • Produkt: ültje Erdnüsse pikant gewürzt

  • Verpackungseinheit: 180-Gramm-Dose

  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 09/2026

  • Chargen / Los-Kennzeichnung: L3A6948 und L3B6948

  • Produktionsuhrzeiten: 16:00 bis 17:10 Uhr

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Grund des Rückrufs:

In einzelnen Dosen wurden irrtümlich Cashewnüsse mit milchhaltigem Seasoning abgefüllt. Milch ist als Zutat auf der Verpackung nicht deklariert. Das Produkt kann daher das nicht deklarierte Allergen Milch enthalten.

Lebensmittelrückruf: ültje erdnüsse pikant gewürztSicherheitshinweis: Der Rückruf erfolgt ausschließlich aus Vorsichtsgründen für Personen mit Milchallergie oder -unverträglichkeit. Personen ohne Milchallergie können das Produkt bedenkenlos verzehren.

Verhaltensempfehlung: Kunden, die eine Milchallergie oder -unverträglichkeit haben und eine der betroffenen Chargen erworben haben, werden gebeten, das Produkt nicht zu verzehren und es im Handel zurückzugeben. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet.

Hersteller / Inverkehrbringer:
Intersnack Deutschland SE
Erna-Scheffler-Straße 3
D-51103 Köln

Parkplatzstreit eskaliert in Mainz-Mombach

Mombach – Am Mittwochabend, dem 19. November 2025, kam es gegen 18:00 Uhr in der Hauptstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Auslöser waren Streitigkeiten über die Nutzung zweier angrenzender Flächen auf einem Parkplatz.

Ein Beauftragter des später Geschädigten wollte dort einen Baucontainer per Kran von einem Lkw abladen. Eine entsprechende Genehmigung lag vor. Drei anwesende Personen waren jedoch mit dem vorgesehenen Abstellort des Containers nicht einverstanden und versuchten, den Vorgang zu verhindern.

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Daraufhin traf der Geschädigte gemeinsam mit seinen beiden Söhnen am Einsatzort in Mombach ein.

Die verbale Auseinandersetzung eskalierte kurze Zeit später zu einer körperlichen Konfrontation, bei der mehrere Beteiligte wechselseitig mit Fäusten aufeinander einschlugen.

Während der Auseinandersetzung filmte einer der Söhne das Geschehen mit seinem Smartphone. Ein Beschuldigter soll ihm das Gerät entrissen haben, indem er gleichzeitig den Kopf des Geschädigten in Richtung Boden drückte. Anschließend flüchtete der Mann mit einem Fahrzeug vom Tatort.

Der Geschädigte, einer seiner Söhne sowie ein Beschuldigter erlitten leichte Verletzungen. Eine medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst war nicht erforderlich.

Die Polizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun den genauen Ablauf des Geschehens.

Insolvenz der NEMIUS Group GmbH in Mainz eröffnet

Über das Vermögen der NEMIUS Group GmbH mit Sitz in der Mombacher Straße 52 in Mainz hat das Amtsgericht Mainz am 19. November 2025 die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Das Unternehmen wird durch Geschäftsführer T. Schmitt vertreten.

Mit dem Beschluss sind Verfügungen der Gesellschaft nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Sebastian Netzel aus Frankfurt am Main bestellt. Er ist unter der Adresse Colmarer Straße 5, 60528 Frankfurt am Main, telefonisch unter 069/370022-0 sowie per E-Mail unter s.netzel@brinkmann-partner.de erreichbar.

Das Gericht weist alle Schuldner der Gesellschaft darauf hin, bei künftigen Zahlungen und Leistungen den Beschluss zu beachten, wie es § 23 Abs. 1 Satz 3 der Insolvenzordnung vorsieht.

Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.

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Rechtsmittel

Die Antragstellerin kann gegen die Entscheidung sofortige Beschwerde einlegen. Auch Gläubiger haben hierzu das Recht, sofern sie nach Art. 5 Abs. 1 der EU-Verordnung 2015/848 eine fehlende internationale Zuständigkeit des Gerichts geltend machen möchten.

Die Beschwerdefrist beträgt zwei Wochen und beginnt mit der Zustellung oder Verkündung des Beschlusses. Erfolgt die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung, läuft die Frist ab dem dritten Tag nach Veröffentlichung. Maßgeblich ist stets das jeweils frühere Ereignis.

Die Beschwerde ist beim Amtsgericht Mainz einzulegen – schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle eines beliebigen Amtsgerichts, wobei der fristgerechte Eingang beim Amtsgericht Mainz entscheidend ist. Die Beschwerde muss unterschrieben sein und den angefochtenen Beschluss eindeutig bezeichnen. Wird die Entscheidung nur teilweise angefochten, ist der Umfang genau anzugeben. Eine Begründung der Beschwerde ist vorgesehen.

Artikelempfehlung: Polo Motorrad im Insolvenzerfahren

Mainz-Lerchenberg setzt auf digitale Lösungen: „PointID“

PointID Lerchenberg – Seit dem 1. Mai 2025 dürfen für Reisepässe und Personalausweise ausschließlich digitale Fotos verwendet werden. Damit sollen die Bildqualität vereinheitlicht, die Sicherheit erhöht und ungeeignete Passfotos vermieden werden.

Als erste Mainzer Ortsverwaltung hat Lerchenberg nun ein entsprechendes Selbstbedienungsterminal eingeführt. Oberbürgermeister Nino Haase präsentierte das neue Angebot gemeinsam mit Amtsleiterin Kathrin Coring und Jamila Nadi-Toutouh, Sachgebietsleiterin Bürgerservice. Haase betonte, dass die Technologie im Stadthaus Kaiserstraße bereits erfolgreich im Einsatz sei und nun schrittweise in den Ortsverwaltungen ausgerollt werde.

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Digitale Erfassung aller biometrischen Daten – PointID

Das Terminal ermöglicht die komplette digitale Aufnahme der für Ausweisdokumente benötigten biometrischen Daten:

  • Passfoto (biometrietauglich und direkt digital übertragbar)

  • Fingerabdrücke

  • Unterschrift

Ein weiterer Weg zum Fotostudio oder Drogeriemarkt entfällt damit. Bürgerinnen und Bürger können den gesamten Prozess direkt vor Ort abschließen.

Amtsleiterin Coring hob den Servicegewinn hervor: Die sofortige Qualitätsprüfung im System verhindere fehlerhafte Fotos und reduziere zusätzliche Wege oder Terminverschiebungen. „Das ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, so Coring.

Weniger Zweittermine, schnellere Abläufe

Für die Verwaltung bedeutet das neue Verfahren eine deutliche Entlastung. Zweittermine wegen fehlender oder ungeeigneter Passfotos werden weitgehend überflüssig. „Wir schaffen ein einheitliches Qualitätsniveau und effizientere Abläufe, da Medienbrüche vermieden werden“, erklärte OB Haase.

Hintergrund

Für die Nutzung des Terminals wird eine Zusatzgebühr von 6 Euro erhoben. Nach Lerchenberg folgen als nächste Standorte die Ortsverwaltungen Altstadt und Hartenberg-Münchfeld. Langfristig sollen alle Ortsverwaltungen mit der neuen Technik ausgestattet werden, um den Bürgerservice konsequent zu modernisieren.

Polizei nimmt fünf Tatverdächtige in Ginsheim-Gustavsburg fest

Festnahme in Ginsheim-Gustavsburg – Am Mittwochabend (19.11.) wurde in der Lessingstraße ein geparktes Fahrzeug zum Ziel eines Diebstahls. Gegen 18.30 Uhr beobachteten Zeugen mehrere Jugendliche, die offenbar ein unverschlossenes Auto öffneten und daraus ein Tablet entwendeten. Die Polizei wurde unmittelbar alarmiert.

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Im Rahmen der Fahndung nahmen Einsatzkräfte wenig später fünf Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 Jahren in Tatortnähe vorläufig fest

Das verschwundene Tablet konnte bei ihnen allerdings nicht aufgefunden werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen wieder entlassen. Sie müssen sich nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls verantworten.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, Fahrzeuge stets sorgfältig zu verschließen und keine Wertsachen sichtbar zurückzulassen. Täter nutzen häufig günstige Gelegenheiten: Schon wenige Sekunden reichen aus, um offen liegende Gegenstände wie Geldbörsen, Rucksäcke oder mobile Geräte zu stehlen. Häufig prüfen Kriminelle wahllos, ob Fahrzeugtüren unverschlossen sind – und schlagen zu, wenn sich Wertgegenstände im Inneren befinden.

Zeugen, die eine ähnliche Tat beobachten, sollten umgehend den Polizeinotruf 110 wählen und direkten Kontakt mit möglichen Tätern vermeiden.

Artikelempfehlung: SPD Ginsheim-Gustavsburg stellt Liste für Kommunalwahl 2026 auf

SPD Ginsheim-Gustavsburg stellt Liste für Kommunalwahl 2026 auf

Die SPD Ginsheim-Gustavsburg hat auf ihrer Mitgliederversammlung die Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2026 beschlossen und gleichzeitig ihr Wahlprogramm verabschiedet. Damit legt die Partei frühzeitig die personellen und inhaltlichen Weichen für die kommenden Jahre. Ihr Programm greift Themen auf, die den Alltag der Menschen direkt berühren. Dazu gehören soziale Gerechtigkeit und Bildung, bezahlbares Wohnen, Teilhabe und Ehrenamt, Mobilität, Stadtentwicklung, Klimaschutz sowie eine bürgernahe Verwaltung. Die einzelnen Schwerpunkte werden im Verlauf des Wahlkampfs Schritt für Schritt vertieft und mit konkreten Vorschlägen unterlegt.

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Erfahrung trifft auf frische Impulse

Die SPD tritt mit einer breit aufgestellten Liste an, die erfahrene Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker ebenso umfasst wie zahlreiche neue engagierte Kräfte. Angeführt wird die Liste von Bürgermeister Thorsten Siehr (Platz 1), gefolgt von der Ersten Stadträtin Susanne Redlin (Platz 2) und Stadtverordnetenvorsteher Torsten Reinheimer (Platz 3).

Aus dem Kreis der amtierenden Stadtverordneten und Magistratsmitglieder kandidieren außerdem Thorsten Redlin (Platz 5), Marcel Passet (Platz 7), die ehemalige Bundestagsabgeordnete Melanie Wegling (Platz 10), Fraktionsvorsitzender Michael Schulz (Platz 11), Stadtrat Dirk Herrmann (Platz 15), Mahmut Kay (Platz 21), Martina Rautenschlein-Siehr (Platz 22) und Lukas Bunke (Platz 24). Alle bringen ihre Erfahrung aus den vergangenen Jahren in die Arbeit für die Stadt ein.

Neue Bewerberinnen und Bewerber, die frische Ideen und zusätzliche Perspektiven einbringen, sind Silke Stippler-Maurer (Platz 4), Claudia Schiffmann (Platz 6), Fatima Asbai (Platz 8), Florian Förster (Platz 9), Katharina Micheel (Platz 12), Janine Korte (Platz 16), Imdat Erkan (Platz 17), Petra Treber (Platz 20), Eren Usluoglu (Platz 23), Hans Reitinger (Platz 25) und Stefanos Proitsis (Platz 28).

Ergänzt wird das Team durch erfahrene Kandidatinnen und Kandidaten. Einige von ihnen sind bereits seit Jahren in der Kommunalpolitik aktiv, andere haben bei vorherigen Wahlen Erfahrungen gesammelt. Dazu zählen Andreas Gand (Platz 13), Petra Stein-Schilling (Platz 14), Andrea Klein-Hagelauer (Platz 18), Erich Klein (Platz 19), Richard von Neumann, Bürgermeister a.D. (Platz 26), und Enno Siehr, Landrat a.D. (Platz 27).

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Wahlprogramm: klare Schwerpunkte für die Stadt

Die SPD setzt in ihrem Wahlprogramm auf zentrale Themen, die den Menschen im Alltag unmittelbar begegnen. Dazu gehören:

Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe: faire Chancen für alle Bürgerinnen und Bürger, Unterstützung von Familien, Kindern und Jugendlichen, Förderung von Ehrenamt und Vereinen.

Wohnen und Stadtentwicklung: bezahlbarer Wohnraum, nachhaltige Stadtplanung, attraktive Quartiere und lebendige Nachbarschaften.

Mobilität und Klimaschutz: klimafreundliche Verkehrskonzepte, sichere Wege für Kinder, Ausbau von Radwegen und ÖPNV.

Bildung, Gesundheit und Verwaltung: gute Bildung und Betreuung, bürgernahe Verwaltung, soziale Infrastruktur und Gesundheitsversorgung.

„Unser Wahlprogramm greift genau die Themen auf, die für die Menschen in Ginsheim-Gustavsburg entscheidend sind“, erklärte Spitzenkandidat Thorsten Siehr. „Wir setzen auf soziale Gerechtigkeit, Bildung und bezahlbares Wohnen, fördern das Ehrenamt und gestalten Mobilität sowie Stadtentwicklung zukunftsorientiert. Gleichzeitig soll die Verwaltung bürgernah und verständlich arbeiten.“

Mit dem neu gewählten Kandidatenteam sieht sich die SPD gut gerüstet für die kommenden Monate. „Wir haben eine Mannschaft, die sowohl die Erfahrung der letzten Jahre als auch frische Perspektiven vereint“, so Siehr weiter. „Unser Ziel ist es, Ginsheim-Gustavsburg mit Augenmaß und Zukunftsblick weiterzuentwickeln, konkrete Verbesserungen zu erreichen und die Bürgerinnen und Bürger aktiv in diesen Prozess einzubinden.“

Schwerer Unfall auf der B9 bei Oppenheim

Am Donnerstagmorgen, dem 20. November 2025, kam es gegen 04:00 Uhr auf der B9 zwischen Guntersblum und Oppenheim zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei entgegenkommende Fahrzeuge stießen frontal zusammen – ein Unfall, der die Bundesstraße kurzzeitig komplett lahmlegte.

18-Jährige gerät auf die Gegenfahrbahn

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war eine 18-jährige Opel-Fahrerin aus Richtung Oppenheim in Richtung Guntersblum unterwegs. Auf einer geraden Strecke kam sie jedoch vermutlich aufgrund von Alkoholisierung auf die linke Fahrbahnseite. Dort prallte sie frontal mit dem 60-jährigen Fahrer eines VW zusammen, der in entgegengesetzter Richtung unterwegs war.

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Beide Autos stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit

Durch den heftigen Aufprall erlitten beide Fahrzeuge so starke Schäden, dass Abschleppdienste sie umgehend abtransportierten. Die Polizei sperrte die B9 daraufhin kurzfristig in beide Fahrtrichtungen, um die Unfallstelle zu sichern und einen reibungslosen Ablauf der Aufräumarbeiten zu ermöglichen. Der 60-jährige VW-Fahrer verletzte sich leicht und erhielt direkt vor Ort medizinische Hilfe. Die 18-jährige Fahrerin blieb zwar unverletzt, doch die Polizei nahm im Rahmen der Unfallaufnahme trotzdem eine Blutprobe, weil der Verdacht auf Alkoholkonsum besteht. Außerdem beantragten die Beamtinnen und Beamten die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis.

Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort

Neben der Polizei rückten auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst aus. Sie sicherten die Unfallstelle, betreuten die beteiligten Personen und unterstützten bei der Beseitigung der Trümmerteile. Nach ersten Schätzungen entstand ein erheblicher Sachschaden.

Polizei ermittelt

Die Polizei ermittelt nun die genaue Unfallursache und prüft insbesondere die Rolle von Alkohol. Die B9 wurde nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen wieder freigegeben.

Artikelempfehlung: Realschule Plus Nierstein erhält erneut Förderpreis

Hessen: Polizei begrüßt neuen Präsidenten Vögele

Nachrichten Hessen: In einer feierlichen Amtseinführung hat das Polizeipräsidium Südhessen seinen neuen Präsidenten Christian Vögele offiziell begrüßt. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Sicherheitsbehörden sowie Mitarbeitende des Präsidiums nahmen an der Veranstaltung teil, bei der Innenminister Roman Poseck den bisherigen Präsidenten Björn Gutzeit verabschiedete und die Bedeutung der neuen Führung hervorhob.

Feierstunde im Polizeipräsidium Südhessen

Zur Amtseinführung versammelten sich am Montag hochrangige Gäste aus dem gesamten Sicherheitsbereich. Christian Vögele übernimmt die Leitung des Polizeipräsidiums Südhessen, das rund 1,1 Millionen Menschen im südlichen Hessen betreut. Innenminister Poseck würdigte sowohl den scheidenden Präsidenten Gutzeit als auch die Kompetenz und Persönlichkeit seines Nachfolgers.

Innenminister Roman Poseck lobt Vogeles Führungsstil

In seiner Rede betonte Innenminister Roman Poseck zunächst die herausragende Sicherheitssituation in Südhessen und zugleich die zentrale Rolle, die die Polizei dabei spielt: „Es ist mir eine große Freude, heute Christian Vögele offiziell in sein Amt einzuführen und gleichzeitig Björn Gutzeit zu verabschieden. Südhessen zählt seit Jahren zu den sichersten Regionen Hessens – denn 2024 lag die Zahl der Straftaten mit 4.147 pro 100.000 Einwohnern deutlich unter dem Landesschnitt von 6.000.“ Poseck hob hervor, dass insbesondere Programme wie KOMPASS, die Innenstadtoffensive in Darmstadt und Rüsselsheim sowie zudem die hohe Polizeipräsenz maßgeblich zu diesem Erfolg beitragen. Darüber hinaus würdigte er besonders den modernen, wertschätzenden Führungsstil von Vögele: „Er rückt den Menschen in den Mittelpunkt, führt verbindlich und zugleich klar. Seine Erfahrung, sein juristisches Fundament sowie seine menschliche Art machen ihn folglich zur idealen Besetzung für die Spitze des Polizeipräsidiums Südhessen.“

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Ein erfahrener Polizeiführer übernimmt Verantwortung in Hessen

Christian Vögele bringt einen eindrucksvollen beruflichen Werdegang mit. Nach seinem Jurastudium und dem Eintritt in den höheren Polizeidienst 2003 sammelte er vielfältige Führungserfahrung:

  • Polizeiführer vom Dienst im Polizeipräsidium Frankfurt

  • Stellvertretender Abteilungsleiter im Hessischen Landeskriminalamt

  • Tätigkeiten im Hessischen Innenministerium in den Bereichen Einsatz, Kriminalitätsbekämpfung, Personal sowie Versammlungs- und Vereinsrecht

  • Ständiger Vertreter des Präsidenten der Hessischen Polizeiakademie

  • Leiter der Geschäftsstelle der Expertenkommission zur Polizeiarbeit in einer pluralistischen Gesellschaft

  • Polizeivizepräsident in Mittelhessen und Frankfurt

Seit Ende August 2025 ist Vögele offiziell zum Polizeipräsidenten Südhessens ernannt. Er ist verheiratet und Vater eines Kindes.

Erfolgreiche Sicherheitsstruktur und hohe Anforderungen

Poseck verwies in seiner Rede auf beeindruckende Sicherheitskennzahlen der Region. In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Einbruchszahlen halbiert, die Straßenkriminalität ist in zwei Jahrzehnten um fast 40 Prozent gesunken. „Südhessen ist dynamisch, sicher und lebenswert – und das bleibt auch so“, so der Innenminister. „Christian Vögele wird den erfolgreichen Kurs fortsetzen und eigene Impulse setzen.“

Das Polizeipräsidium Südhessen

Das Polizeipräsidium Südhessen mit Sitz in Darmstadt entstand 2001 durch eine umfangreiche Strukturreform. Es umfasst:

  • die Landkreise Bergstraße, Groß-Gerau, Odenwaldkreis

  • vier Abteilungen: Verwaltung, Zentrale Dienste, Einsatz, Abschiebungshafteinrichtung Hessen

  • rund 2.100 Beschäftigte (Stand Dezember 2024)

Nach dem Wechsel von Björn Gutzeit an die Spitze des Polizeipräsidiums Westhessen leitete zunächst Polizeivizepräsident Dirk Fornoff kommissarisch die Behörde – bis zur heutigen Amtsübernahme von Christian Vögele.

Ausblick

Mit Vögele übernimmt ein erfahrener, modern denkender Polizeiführer das Kommando. Seine Mischung aus juristischer Expertise, Verwaltungserfahrung und menschlicher Führung gilt als wichtige Grundlage, um die Polizei Südhessens sicher, leistungsstark und zukunftsorientiert aufzustellen.

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Alle Informationen zum Mainzer Weihnachtsmarkt 2025

Nachrichten Mainz: Am Donnerstag, 27. November, öffnet der Mainzer Weihnachtsmarkt zum 50. Mal seine Pforten. Oberbürgermeister Nino Haase und Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz eröffnen den Jubiläumsmarkt um 17 Uhr an der Gotthardkapelle. Zuvor spielt der Musikverein Mainz-Marienborn, begleitet von einem Walking-Act.

85 Stände, regionale Produkte und breites kulinarisches Angebot

Der Markt erstreckt sich vom Höfchen über den Markt bis zur Liebfrauenkirche und bietet 85 Verkaufsstände, zwei historische Kinderkarussells sowie drei Maronenstände. Besonders gefragt sind laut Besucherbefragungen regionale und saisonale Speisen. 2025 im Angebot:
Flammkuchen, Reibekuchen, Kartoffelspezialitäten, Dinnele, Suppen, Fischgerichte, vegane Küche, Lángos, Flammlachs und klassische Imbissbetriebe. Auch im Sortiment wird verstärkt auf Fair-Trade-Produkte, regionale Herkunft und Glühwein direkt vom Winzer gesetzt.

Weihnachtspyramide, Spieluhr, Krippe und Künstlerwerkstatt

Zu den festen Attraktionen gehören:

  • die 11 m hohe Weihnachtspyramide am Höfchen

  • die große Spieluhr am Liebfrauenplatz

  • die handgeschnitzte Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Figuren

  • die Künstlerwerkstatt in der Imkerstube

Am 16./17. Dezember ist der Ukrainische Verein Mainz e. V. mit weihnachtlichen Geschenkartikeln vertreten.

Sonderedition der Glühweintasse – Erlös geht komplett an drei soziale Einrichtungen

Zum 50. Jubiläum bieten die Schausteller eine schwarze Glühweintasse mit goldener Dom-Grafik an. Der Verkaufspreis beträgt fünf Euro.

Die Einnahmen werden vollständig gespendet an:

  • Kinderkrebshilfe Mainz e. V.

  • Pfarrer Landvogt-Hilfe e. V.

  • Spendensammlung „Spiel der Herzen“ des 1. FSV Mainz 05

Bewusste Akzente statt großer Shows

Trotz Jubiläum setzt die Stadt auf einen ruhigen, stimmungsvollen Markt, nicht auf große Feierlichkeiten: „Wir setzen bewusste Akzente statt großer Shows“, betont Dezernentin Matz. Der Markt besteht in der heutigen Form seit 1975, historische Ursprünge reichen bis 1788 zurück.

Weihnachtsdorf zieht wegen Bauarbeiten auf den Fischtorplatz um

Der Umbau des Gutenberg-Museums macht eine Umgestaltung des Marktgeländes nötig. Das beliebte „Weihnachtsdorf“, bisher am Liebfrauenplatz, findet man 2025 erstmals auf dem Fischtorplatz.

Um Anwohner zu entlasten, gelten dort besondere Auflagen – unter anderem kein offenes Feuer und keine Musik. Matz kündigt an, die Lage in den ersten Tagen zu beobachten und gegebenenfalls nachzujustieren.

Haushaltslage zwingt zu Einsparungen: „Stiller Weihnachtsmarkt“ ohne Begleitprogramm in Mainz

Der Stadtrat verlangt angesichts der Finanzlage einen kostenneutralen Weihnachtsmarkt. Dazu gehören künftig angepasste Standgebühren sowie Einsparungen beim Programm. Besonders die GEMA-Gebühren seien laut Matz wirtschaftlich nicht mehr tragbar:
Hätte die Stadt das reduzierte Programm von 2024 fortgeführt, wären trotz eines angekündigten 35-%-Rabattes rund 20.000 Euro fällig geworden. Daher bleibt es – abseits der Eröffnung – bei einem „stillen Markt“ ohne musikalisches Rahmenprogramm.

Video-Monitoring und erweiterte Zufahrtssperren

Wie schon in den Vorjahren setzt die Stadt auf Videoüberwachung im „Monitoring“-Modus, ohne Aufzeichnung, ausschließlich zur Beobachtung von Besucherströmen. Hinweisschilder informieren über die Überwachung. Zusätzlich gibt es erweiterte Zufahrtssperren und Poller, um das Sicherheitsniveau weiter zu erhöhen.

Öffnungszeiten und wichtige Hinweise

Der Markt findet vom 27. November bis 23. Dezember 2025 statt.

Öffnungszeiten: So–Do 11:00–20:30 Uhr, Fr/Sa 11:00–21:00 Uhr.
Der Zapfenstreich ist täglich um 20:15 Uhr, am Fr/Sa um 20:45 Uhr; danach gibt es keine Pfandrückgabe mehr.

Am 23. Dezember ist bereits um 19:00 Uhr Schluss; der Abbau läuft bis 24. Dezember, 12:00 Uhr. Der Wochenmarkt kehrt ab 27. Dezember an seinen üblichen Standort zurück. Ein Nikolausrundgang für Kinder findet am 5. Dezember ab 15:15 Uhr statt (weitere Infos folgen).

Polo Motorrad erneut insolvent

Am 18. November 2025 hat die Polo Motorrad & Sportswear GmbH beim Amtsgericht Mönchengladbach einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Damit möchte das bekannte Motorradzubehör-Unternehmen eine geordnete Sanierung unter dem Schutz des Insolvenzrechts realisieren.

Löhne bis Januar gesichert

Trotz der schwierigen Lage plant Polo, den Geschäftsbetrieb uneingeschränkt fortzuführen. In allen rund 90 Filialen in Deutschland soll der Betrieb regulär weiterlaufen, und die Gehälter der etwa 700 Beschäftigten sind bis einschließlich Januar 2026 über das Insolvenzgeld abgesichert.

Ursachen für die Krise

Laut Unternehmensführung ist der aktuelle Insolvenzantrag vor allem auf eine angespannte gesamtwirtschaftliche Lage zurückzuführen. Kunden zeigen eine Kaufzurückhaltung, und der stationäre Motorradhandel steht unter starkem Druck durch steigende Betriebskosten und zunehmende Konkurrenz aus dem Onlinehandel.

Auslandsfilialen vorerst verschont

Interessanterweise betrifft das Insolvenzverfahren zunächst nur die deutschen Gesellschaften. Die Polo-Standorte in Österreich und der Schweiz sollen laut Unternehmen nicht Teil des aktuellen Verfahrens sein.

Wiederholung nach früherer Pleite bei Polo

Dies ist nicht die erste Insolvenz von Polo: Bereits 2011/2012 musste das Unternehmen ein Verfahren durchlaufen, konnte sich damals aber mit Unterstützung von Investoren wie Paragon Partners und Equistone neu aufstellen.

Sanierungsplan mit Hoffnungen auf Zukunft

Als Maßnahme zur Rettung setzt Polo auf die Insolvenz in Eigenverwaltung und will so langfristig entschulden und unabhängiger werden. Rechtsanwalt Prof. Dr. Volker Römermann begleitet den Sanierungsprozess.

Ein Warnsignal für den Motorradhandel

Die Krise bei Polo erscheint auch als Symptom für tiefere Probleme im Motorrad-Zubehörmarkt. Sinkende Neuzulassungen bei Motorrädern und ein sich veränderndes Kaufverhalten setzen viele Händler zunehmend unter Druck.

Wie geht es weiter?

Polo Motorrad, ein etablierter Name im deutschen Motorradzubehörhandel, steht vor einer existenziellen Herausforderung. Mit dem Insolvenzantrag in Eigenverwaltung versucht das Unternehmen, sich neu aufzustellen – aber der Erfolg hängt stark davon ab, ob ein tragfähiges Sanierungskonzept gelingt. Die kommenden Monate werden entscheidend sein.

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Razzia gegen Reichsbürger in fünf Bundesländern

In einem umfangreichen Ermittlungsverfahren gegen Mitglieder der sogenannten „Reichsbürger“-Szene haben die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) am frühen Dienstagmorgen, 18. November 2025, eine koordinierte Durchsuchungsaktion durchgeführt. Insgesamt wurden acht Objekte in fünf Bundesländern durchsucht. Der Verdacht: Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie gewerbs- und bandenmäßige Urkundenfälschung.

Acht Beschuldigte im Fokus der Ermittler

Die Ermittlungen richten sich gegen acht deutsche Staatsangehörige – sechs Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 34 und 78 Jahren. Den Tatverdächtigen wird vorgeworfen, gemeinschaftlich in großem Umfang falsche Dokumente hergestellt und vertrieben zu haben. Dazu zählen unter anderem gefälschte „Reichs-Personalausweise“ und „Reichs-Fahrerlaubnisse“, die typischerweise innerhalb der „Reichsbürger“-Ideologie verbreitet werden.

Durchsuchungen in Hessen, Sachsen, Brandenburg, Bayern und Schleswig-Holstein

Die Einsatzkräfte durchsuchten insgesamt acht Objekte, darunter sieben Wohnungen und eine Gartenlaube. Betroffen waren:

  • Hessen: Wetteraukreis
  • Sachsen: Dresden
  • Schleswig-Holstein: Kreis Stormarn
  • Brandenburg: Brandenburg an der Havel und Potsdam
  • Bayern: Kreise Würzburg, Garmisch-Partenkirchen und Aschaffenburg

Das HLKA wurde dabei von den örtlich zuständigen Polizeidienststellen unterstützt.

Waffen, Datenträger und beschlagnahmte Domains

Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher – darunter Mobiltelefone, Datenträger, Unterlagen und Bargeld. Zudem fanden die Einsatzkräfte eine Armbrust, eine Schreckschusswaffe sowie einen Schlagring. Darüber hinaus wurden drei Domains, die mutmaßlich für die Aktivitäten der Gruppe genutzt wurden, bei zwei Service-Providern beschlagnahmt.

Hintergründe zu den Tatvorwürfen

Die Beschuldigten sollen über längere Zeit hinweg gefälschte Dokumente erstellt und verkauft haben. Diese Urkunden werden innerhalb der Szene oft als „offizielle“ Ersatzdokumente eines angeblich fortbestehenden „Deutschen Reiches“ genutzt. Ermittlungsbehörden stufen solche Aktivitäten regelmäßig als staatsfeindlich ein, da sie die Legitimität staatlicher Institutionen infrage stellen.

Ermittlungen dauern an

Sowohl die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main als auch das HLKA führen die Ermittlungen weiter. Ob es zu Festnahmen, weiteren Durchsuchungen oder zusätzlichen Anklagen kommen wird, bleibt abzuwarten. Die Auswertung der beschlagnahmten Beweismittel steht noch am Anfang.

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