Freitag, März 20, 2026
BYC-News Blog Seite 1582

2,0 Promille: 32-Jährige informierte Polizei dass ihr Lebensgefährte alkoholisiert Auto fährt

Umsicht bewies eine 32-jährige Frau aus Bingen, die der Polizei am späten Freitagabend mitteilte, dass ihr 30-jährier Lebensgefährte soeben alkoholisiert von zu Hause aus in Richtung Mainz losgefahren ist.

In Höhe der Polizeiinspektion Bingen, konnte das Fahrzeug angetroffen werden. Auf entsprechende Anhaltesignale der Beamten reagierte der 30-Jährige jedoch erst einmal nicht und setzte seine Fahrt ungehindert in Richtung A60 fort.

Zwischen den Anschlussstellen Bingen und Ingelheim gelang es eine Streife dann das Fahrzeug zu lokalisieren und den Fahrer letztendlich zum Anhalten zu bewegen. Ein Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,0 Promille, was eine anschließende Blutprobe mit sich brachte.

Sein Führerschein wurde sichergestellt und ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Ob der 30-Jährige nun auch eine Trennung von seiner Lebensgefährtin einleitet, geht aus dem Polizeibericht nicht hervor.

Mainzer Rettungswache des DRK ist am Sonntag an ihren neuen Standort umgezogen

Am gestrigen Sonntag war es soweit – Der DRK -Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe ist mit seiner Rettungswache in den Neubau am Binger Schlag umgezogen.

Punkt 15:15 Uhr fuhren 12 Einsatzfahrzeuge in einem Konvoi aus der alten Rettungswache in der Mitternachtgasse 6 vom Hof. Ziel war die gut zwei Kilometer entfernte neue Rettungswache am Römerwall.

An dem neuen Standort finden nicht nur die über 100 Mitarbeiter, die für die Bevölkerung im 24-Stunden-Schichtbetrieb tätig sind, bessere Arbeitsbedingungen. Auch alle Einsatzfahrzeuge sind auf einer Fläche untergebracht.

Mainzer rettungswache des drk ist am sonntag an ihren neuen standort umgezogen
Foto: Thorsten Lüttringhaus

Die über mehrere Jahrzehnte alte Rettungswache in der Stadtmitte, war nach nicht mehr zeitgemäß und habe den steigenden Einsatzzahlen und damit verbundenen höheren Anforderungen nicht mehr Stand gehalten.

Die Ausfahrt der neuen Rettungswache wird über die Straße „Am Römerwall“ (Gegenüber der Total-Tankstelle) durch eine Ampel geregelt sein.

Die Fahrt der Einsatzfahrzeug an ihren neuen Standort

18-jähriger alkoholisierter Fahranfänger bei Unfall schwer verletzt

Mit schweren Verletzungen endete in der Nacht zum Sonntag für einen 18-jährigen Osthofener die Fahrt mit seinem Fahrzeug unter Alkoholeinfluss. Er musste durch die Feuerwehr aus seinem total zerstörten Wrack befreit werden.

Gegen 01:14 fuhr der junge Fahrer die B9 in Richtung Ludwighafen. In Höhe des Autohof Worms im Wormser Gewerbegebiet, kam er mit stark überhöhter Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab. Nachdem er mehrere Baustellenbegrenzungssteine durchbrochen hatte, kam er ca. 50 Meter weiter inmitten einer bewachsenen Böschung zwischen Sträuchern und Bäumen zum Stehen.

Der 18-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Wormser Feuerwehr aus seinem Wagen herausgeschnitten werden. Während der Rettungsmaßnahmen wurde durch die Einsatzkräfte bei dem Fahranfänger Alkoholgeruch wahrgenommen, so dass eine Blutprobe angeordnet wurde. Aufgrund seiner schweren Verletzungen, wurde der junge Mann in die Unfallklinik nach Ludwigshafen gebracht.

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Die Polizei warnt:

Der Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln stellt eine Hauptunfallursache dar.

Wer berauscht fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch Andere.

Trotz einer positiven Gesamtentwicklung im Bereich der Unfallursache Geschwindigkeit stellt die Polizei Worms leider immer wieder fest, dass eine Missachtung zu Verkehrsunfällen mit schweren Personenschäden führen kann.

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Daher rät Ihnen die Polizei:

  • Passen Sie ihre Geschwindigkeit den Straßen-, Sicht- und Witterungsverhältnissen an!
  • Beachten Sie, dass die angegebenen, zulässigen Höchstgeschwindigkeiten lediglich Richtgeschwindigkeiten sind, die nur unter günstigsten Voraussetzungen gefahren werden sollten!
  • Überschreiten Sie niemals die zulässige Höchstgeschwindigkeit!
  • Überschätzen Sie bei der Wahl der Geschwindigkeit nie ihre persönlichen Fähigkeiten!
  • Je höher Ihre Geschwindigkeit ist, umso länger wird Ihr Anhalteweg in einer Gefahrensituation!
  • Eine angepasste Geschwindigkeit und defensive Fahrweise hilft, Leben zu retten!

Ein Unfall im Betrieb: Was ist zu tun?

Viele Menschen haben zum Glück noch nie einen Arbeitsunfall erlebt. Das kann sich aber ganz plötzlich ändern. Wann muss man einen Arbeitsunfall bei der Berufsgenossenschaft melden? Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) informiert in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitung „impuls“ 02/2019. Bei einem schweren Arbeitsunfall zählt jede Minute, deshalb kann jeder Arzt, jedes Krankenhaus die Erstversorgung vornehmen. Die in vielen Kliniken tätigen, von der Berufsgenossenschaft (BG) zugelassenen, Durchgangsärzte (D-Arzt) entscheiden, ob eine ambulante Weiterbehandlung ausreicht oder die Überweisung in eine Spezialklinik nötig ist. Auch bei weniger schweren Unfällen muss ein D-Arzt umgehend aufgesucht werden.

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Unfall melden

Wird ein Arbeitnehmer nach einem Arbeitsunfall mehr als drei Tage krankgeschrieben, ist der Arbeitsunfall meldepflichtig. Der Tag des Unfalls wird nicht mitgezählt. Aber: Was gilt, wenn sich eine kleinere Verletzung verschlimmert und der Betroffene erst einige Tage später krankgeschrieben wird? Ausschlaggebend ist auch in diesen Fällen der „gelbe Zettel“ – mit der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beginnt die Frist von drei Tagen. Bei Bagatellereignissen empfiehlt sich ein Eintrag ins Verbandbuch.

Der komplette Artikel ist in der aktuellen Ausgabe von „impuls“ 02/2019, der Versichertenzeitung der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM), nachzulesen. Die BG ETEM hilft auf Ihrer Homepage und der Eingabe des Webcodes 12880637 bei der Suche des nächstgelegenen D-Arztes.

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Hintergrund BG ETEM

Die BG ETEM ist die gesetzliche Unfallversicherung für rund 3,8 Millionen Beschäftigte in gut 200.000 Mitgliedsbetrieben. Sie kümmert sich um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Mitgliedsbetrieben sowie um Rehabilitation und Entschädigung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Für ihre Mitgliedsunternehmen übernimmt die BG ETEM die Haftung für die gesundheitlichen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten gegenüber den Beschäftigten und stellt diese auch untereinander von der Haftung frei.

Nach dem Trinkwasserunfall vom Donnerstag gibt es neue Informationen und Tipps

Nachdem gestern bei einer Routinekontrolle durch die „Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH“ (WVR) in einem Hochbehälter für Trinkwasser in Ober-Hilbersheim Keime und Eschericia Coli festgestellt worden sind, hat die WVR nun neue Informationen und Tipps herausgegeben.

Betroffen sind nach Informationen der WVR tatsächlich nur die in der Erstmeldung angegebenen Städte und Orte.

In allen anderen Orten kann das Leitungswasser ohne Bedenken verwendet werden. Auch sei das Gewerbegebiet „Auf der Peterwiese“ welches zwischen Stadtecken-Elsheim und Nieder-Olm liegt, nicht betroffen.

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Seit wann ist das Trinkwasser verunreinigt?

Die Kenntnis über den Keim habt die WVR wir seit dem gestrigen Donnerstag (11.04.2019). Die Probe hierzu wurde jedoch schon am Dienstag 09.04.2019 entnommen. „Es wurde sofort Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufgenommen und sämtliche Maßnahmen eingeleitet, um dagegen anzugehen. Bei dem Abkochen handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme“, so die WVR in einer Erklärung.

Tipps zum Umgang in solchen Situationen

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Ich habe mein Essen gewaschen, was nun?

Das Essen muss nicht entsorgt werden. Waschen Sie es erneut, mit abgekochtem Trinkwasser, dann können Sie es ohne Bedenken verzehren. Sollten Sie Eiswürfel haben, bei denen Sie nicht wissen, mit welchem Wasser sie hergestellt wurden, sollten sie diese zur reinen Vorsorge entsorgen.

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Kann ich meine Waschmaschine und die Spülmaschine verwenden?

Wenn Sie die Maschinen mit hohen Temperaturen betreiben, ist dies bedenkenlos. Es handelt sich dabei um eine reine Vorsorgemaßnahme.

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Ich habe gesundheitliche Beschwerden, was soll ich tun?

Bei dem Abkochen handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Sie sollten jedoch sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen. Bei Rückfragen können Sie auch das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren: 06131/693334275.

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Warum wurde nicht ausgerufen?

Da es sich um eine reine Vorsorgemaßnahme handelt, wollte die wvr ihre Kunden nicht unnötig verängstigen. Alle Handlungen werden mit dem Gesundheitsamt abgestimmt.

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Was ist mit dem Wasser in meiner Hausinstallation oder mit Wasserfiltern?

Die Keime setzen sich nicht in der Hausinstallation fest, da ein permanenter Wasserfluss besteht. Nach der Aufhebung der Abkochverordnung können Sie sicherheitshalber einmal alle Wasserhähne aufdrehen und das Wasser kurz durchfließen lassen. Es handelte sich dabei um eine reine Vorsorgemaßnahme.

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Was ist mit Wasserfiltern?

Zur eigenen Sicherheit, können Sie diese entweder austauschen, oder einmal rückspülen., Im Grunde brauchen Sie sich jedoch keine Sorgen machen.

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Was ist mit Zahnärzten?

Zur Sicherheit sollte das Wasser zuvor abgekocht werden

Falschparker der besonderen Art in Worms

Mit einen „Falschparker“ der besonderen Art mussten sich die Beamten der Wormser Polizei in den frühen Morgenstunden des gestrigen Donnerstag auseinander setzten.

Gegen 02:30 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass sich auf der erhöhten Bebauung des Kreisel in der Siegfriedstraße ein Fahrzeug aufgefahren habe.

Beim Eintreffen der Beamten mussten diese feststellen, dass der Mercedes verschlossen und kein passender Fahrer mehr vor Ort war. Der Wagen kam wohl aus Richtung Gaustraße und ist vermutlich in Folge überhöhter Geschwindigkeit auf die innere Kreisverkehrsbebauung aufgefahren.

Neben Schäden an der Bebauung sind aus dem Fahrzeug auch Betriebsstoffe ausgelaufen, die von der Feuerwehr beseitigt werden mussten.

Der Wagen wurde abgeschleppt und die Ermittlungen hinsichtlich des Verursachers ins Laufen gebracht.

Deutscher Spargel aus Griechenland – Schwarze Schafe deklarieren günstigen Spargel um

Wenn im April der Frühling seinen Einstand hält und die Temperaturen steigen, dann versuchen sich die frischen Spargelköpfe durch die Erdhügel nach draußen zu drücken. Viele Verbraucher freuen sich dann auf die leckeren Gerichte mit dem weißen oder grünen Gold. Doch ist der Spargel, der auf Wochenmärkten oder in den Geschäften als „Deutscher Spargel“ angeboten wird, auch wirklich von deutschen Äckern?

Der SWR hat mit seiner Sendung „Marktcheck“ den Test gemacht.

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Verbraucher wollen deutschen Spargel

Gerade zum Start in die Spargelsaison, sind die Stangen noch ziemlich teuer. Doch viele Kunden wollen unbedingt Spargel aus Deutschland. Nicht nur dass er sehr lecker ist, die Großzahl der Verbraucher geht auch davon aus, dass deutscher Spargel frischer ist als der aus dem Ausland.

Dass deutscher Spargel zum Teil merklich teurer ist als ausländischer, liegt auch mit daran, dass der Spargelanbau hier zulande sehr aufwändig und mit viel Handarbeit verbunden ist. Auch sind die Lohnkosten in Deutschland höher als zum Beispiel in Anbauländern wie Polen, Griechenland oder Peru.

Bis 20 Euro pro Kilo

Natürlich wissen auch die Großhändler im Ausland, dass zum Start der deutschen Saison der Spargel hier relativ teuer ist, so dass sie die Preise für ausländischen Spargel dann erheblich senken.

Zum Saisonstart in Deutschland bezahlen die Verbraucher beispielsweise für ein Kilo der Handelsklasse I. zwischen 16 und 20 Euro. Je länger sich die Saison auf das Ende im Juni hinbewegt, desto günstiger werden die Stangen.

Wie in allen Branchen, gibt es auch bei den Spargelhändlern schwarze Schafe, die die Bereitschaft der Verbraucher, gerade zum Start der Saison tiefer in die Tasche zu greifen, skrupellos aus. Sie kaufen billigen ausländischen Spargel und packen ihn in Kisten von deutschen Spargelbauern um.

Test auf Wochenmärkten

Dem Spargel sieht man sein Herkunftsland nicht an. Deshalb hat das Team vom SWR-Marktcheck zum Test auf deutschen Wochenmärkten in Mainz, Mannheim und Stuttgart bei acht Händlern Spargel gekauft, der angeblich aus Deutschland kommen soll.

Alle acht Proben wurden in einem Lebensmittel-Labor mittels einer Isotopenanalyse auf die Herkunft hin untersucht. Die Ergebnisse können dann mit einer Datenbank abgeglichen werden, in der alle Isotopen-Werte etlicher Anbaugebiete weltweit gespeichert ist.

„Wir haben verschiedene Spargelproben untersucht und tatsächlich war eine Spargelprobe dabei, die keine Isotopenwerte aus Deutschland aufwies“, so Dr. Andreas Boner vom Lebensmittellabor. Es konnte sogar, mit Griechenland, das genaue Herkunftsland des angeblichen Deutschen Spargels ermittelt werden.

Mainz – Deutscher Spargel aus Griechenland

Die Spargelstangen, die auf dem Mainzer Wochenmarkt gekauft wurden, stammen nachweislich nicht aus hiesigen Gefilden. Mit dem Ergebnis konfrontiert, schiebt der Markthändler alle Schuld auf seinen Großhändler. Doch auch dieser streitet dem SWR gegenüber alle Anschuldigungen ab.

Sehr ärgerlich ist so was natürlich für die vielen ehrlichen Spargelbauern in der Region. Sie befürchten, dass durch vereinzelte schwarze Schafe, ihr guter Ruf und eine ganze Branche in Verruf kommen könnte.

Wie erkenne ich guten Spargel

Da man dem Spargel nicht ansieht wo er herkommt, gibt es ein paar ganz leichte Tricks um zu erkennen ob dieser wirklich „frisch vom Feld“ kommt.

  • Die Spargelköpfchen sollten fest geschlossen sein
  • Spargelstangen aneinander reiben – wenn er „quietscht“ ist er frisch
  • Frischer Spargel lässt ich auch leicht brechen
  • Schnittstellen sollten noch saftig sein
    Doch gerade hier sollten die Verbraucher aufpassen – manche Händler schneiden die trockenen Enden ab um Frische vor zu gaukeln.

Mit 2,45 Promille und ohne Führerschein in den Acker

Ein 23jähriger Mann befuhr mit seinem Pkw die K 49 in Fahrtrichtung Windesheim. In einer langgezogenen Rechtskurve geriet er aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern, rutschte daraufhin nach links in den Straßengraben und überschlug sich.

Der Pkw kam schließlich in einem angrenzenden Ackergelände, auf dem Dach liegend, zum Stillstand. Der 23jährige Fahrer und seine 20jährige Beifahrerin stiegen ohne größere Verletzungen aus dem Fahrzeug aus und wollten sich danach von der Unfallstelle entfernen.

2,45 Promille und kein Führerschein

Zeugen die den Vorfall beobachtet hatten hielten den 23jährigen Mann allerdings bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die aufnehmenden Beamten stellten fest, dass der Mann offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,45 Promille. Ebenso konnte der Mann den Beamten keinen gültigen Führerschein vorlegen. Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte durch die Beamten auch noch festgestellt werden, dass der verunfallte PKW ohne ausreichenden Versicherungsschutz geführt wurde.

Gegen den 23jährigen Fahrzeugführer wurde durch die Polizeibeamten die Entnahme eine Blutprobe angeordnet und ein Strafverfahren wegen diverser Verstöße eingeleitet.

52-Jähriger aus Maßregelvollzug ausgebrochen – Bei Sichtung sofort 110 wählen

Ein als gewalttätig einzuschätzender Straftäter ist am heutigen Donnerstagvormittag (11.04.2019) bei einer Verlegung aus der „Klinik am Weißenhof“ in Weinsberg (Baden-Württemberg) geflohen.

Der 52-jährige Bernd R. war gerichtlich im Maßregelvollzug in dem Klinikum untergebracht. Dem Straftäter gelang über einen Zaun die Flucht in unbekannte Richtung.

Zum Fluchtzeitpunkt trug Bernd R. eine schwarze Jogginghose mit roten Seitenstreifen, eine schwarze Weste und Socken ohne Schuhe.

Personenbeschreibung:

  • circa 182 cm
  • schlank
  • kurze dunkelblonde Haare
  • Brille
  • beide Unterarme tätowiert
  • links trägt er einen Adler, rechts einen Stern
Foto Polizei

Die Polizei warnt den Gesuchten anzusprechen

Bei Antreffen des Gesuchten diesen bitte nicht ansprechen, sondern sofort die Polizei unter 110 informieren.

Hinweise bitte an die 07131 104 4444 oder über die Notrufnummer 110.

Gemeinsames Stadtradeln für den Klimaschutz in Frankfurt

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Stadt Frankfurt am Main wieder an der internationden Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln. Ziel ist es, im Zeitraum von 21 Tagen das Auto stehen zu lassen und so viele Kilometer wie möglich mit dem Rad zurück zu legen, um klimaschädliches CO2 zu vermeiden.

Der Aktionszeitraum für Frankfurt beginnt am 3. Juni, dem Welt-Fahrradtag, und wird bis zum 23. Juni dauern. Mitmachen können alle, die in Frankfurt leben, arbeiten, zur Schule gehen oder studieren.

Seit 2008 treten die Bürgerinnen und Bürger sowie die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale

Peter Dommermuth, Leiter des Umweltamtes, sagt: „Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen durch den motorisierten Verkehr. Deswegen geht es bei der Kampagne vor allem darum, viele Menschen für den Umstieg auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen.

Beitrag zum Klimaschutz

So können alle einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und etwas für die eigene Gesundheit tun.“ Im vergangenen Jahr wurden während des Stadtradelns 51 Tonnen CO₂ vermieden.

Da Radförderung und Klimaschutz Teamsache ist, müssen sich die Radelnden beim Stadtradelns in Teams von mindestens zwei Personen zusammenschließen. Dies können zum Beispiel Menschen aus einem Stadtteil sein, Mannschaften von Firmen, Vereine oder auch einzelne Schulklassen.
Die Person, die ein neues Team gründet, ist Teamkapitän. Dieses Engagement wird von der der Stadt Frankfurt in diesem Jahr besonders gewürdigt.

Im Rahmen von Frankfurt Green City organisiert das Umweltamt die Kampagne für die Stadt Frankfurt am Main. Für weitere Fragen steht das Umwelttelefon unter 069/212-39100 zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es auch auf Frankfurt GreenCity im Internet.

WARNUNG – Trinkwasserunfall im Landkreis Mainz-Bingen – Bitte UNBEDINGT beachten

Bei routinemäßigen Untersuchungen am Hochbehälter in Ober-Hilbersheim, hat die „Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH“ (WVR) Keime und Eschericia Coli in der Größenordnung von 1 pro 100 ml festgestellt.

Nach Rücksprache mit den Gesundheitsämtern Alzey-Worms und Mainz-Bingen, gilt ab sofort für folgende Gemeinden zur Vorsorgemaßnahme eine Abkochanordnung:

VG Gau-Algesheim:

  • Appenheim
  • Bubenheim
  • Engelstadt
  • Nieder-Hilbersheim
  • Ober-Hilbersheim
  • Schwabenheim

VG Nieder-Olm:

VG Wörrstadt:

  • Partenheim
  • Saulheim
  • Sulzheim
  • Vendersheim
  • Wörrstadt

Diese Abkochanordnung beinhaltet folgende wichtigen Hinweise:

Das Leitungswasser nicht direkt trinken!

Der Genuss des gekochten Wassers ist unbedenklich.

Zusätzlich erfolgt in unserem Wasserwerk Ingelheim Badweg eine Desinfektion des Trinkwassers unter Zugabe von Natriumhypchloritlösung. Die Dosierung ist so eingestellt, dass maximal 0,3 mg/l freies Chlor im Trinkwasser vorhanden ist.

Zusätzlich werden heute noch weitere Wasserproben für die mikrobiologische Untersuchung entnommen, um festzustellen, ob sich das Vorhandensein der Verunreinigung bestätigt.

Deshalb ist das Leitungswasser für folgende Zwecke sprudelnd abzukochen:

  • Zähneputzen
  • Zubereitung von Nahrung bzw. Essen und von Getränken, sofern die Speisen bzw. Getränke nicht sowieso abgekocht werden
  • Salatsaucen und Salate unbedingt mit abgekochtem Wasser zubereiten, Salate mit gekochtem Wasser waschen

In normalen Kaffeemaschinen wird das Wasser nicht zum Kochen gebracht wird. Brühen Sie bitte daher Ihren Kaffee im Zweifel besser von Hand auf.

Flaschenwasser

Falls Sie auf handelsübliches Flaschenwasser ausweichen wollen, bedenken Sie bitte, dass bestimmte Mineralwasser für die Säuglingsernährung nicht geeignet sind. Für die Säuglingsernährung darf allenfalls Tafelwasser genutzt werden.

Körperpflege

Für die Körperpflege, also für Waschen, Duschen und Baden und auch für das Waschen der Wäsche kann das Leitungswasser ohne Bedenken weiter genutzt werden.

Tiere tränken

Haustiere und Vieh können mit nicht abgekochtem Leitungswasser getränkt werden.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Kundeninformation.

Coliforme Keime im Trinkwasser – Gesundheitliche Auswirkungen

Die Keime werden auf den Menschen durch das Trinken des verunreinigten, schädlichen Leitungswassers übertragen. Coliforme Keime umfassen eine Vielzahl von Arten und können dementsprechend unterschiedliche Krankheitsbilder verursachen. In den meisten Fällen kann es zu Durchfall kommen [4].

Dies ist auch bei Escheria, dem E-coli Bakterium der Fall. Jedoch kann dieser Keim auch in die Blutbahn und andere Körperteile transportiert werden, mit schwerwiegenden Konsequenzen. Dies kann in Lungenentzündungen, Blutvergiftungen sowie Harnwegsinfektionen resultieren, die schon zu Todesfällen geführt haben. Besonders gefährdet sind Gruppen mit geschwächtem Immunsystem. Hierzu zählen alte Menschen und Kranke.

Deswegen ist der Trinkwasserschutz vor coliformen Keimen in Krankenhäusern besonders wichtig [1] [5]. Einige Arten des Enterobacter Keims können Atemwegs- und Harnwegsinfektionen, in wenigen Fällen auch Hirnhautentzündungen verursachen. Voraussetzungen für diese Krankheitsbilder sind ein geschwächtes Immunsystem.

Die Klebsiella Bakterien können neben Durchfall auch Krankheitssymptome auslösen, die einer Syphilis ähneln. In besonders schweren Fällen sind zudem lebensgefährliche Hirnhautentzündungen möglich.
Quelle: Wasserhelden.de

Wie geht es weiter?

Das Gesundheitsamt nimmt im Laufe des Tages weitere Proben, mit deren Ergebnis voraussichtlich am kommenden Samstag zu rechnen ist. Solange bleibt vorsichtshalber die Abkochanordnung bestehen.

Was ist der Grund?

Als mögliche Ursache könnten Bauarbeiten an der Transportleitung Ingelheim – Wörrstadt in Betracht gezogen werden. Daher wurden vorsorglich alle Ortschaften, die mit diesem Wasser versorgt werden mit in die Liste aufgenommen. Weitere Rückschlüsse werden allerdings erst nach der Bewertung der Untersuchungsergebnisse möglich sein.

Die WVR steht für Rückfragen unter 06135 – 6500 zur Verfügung.

Information der WVR

So hat der Heuschnupfen im Opel keine Chance

Die Nase läuft und die Augen jucken: Mit der warmen Jahreszeit beginnt für Millionen Allergiker die Leidensphase. Gut 15 Prozent aller Deutschen kämpfen mindestens einmal in ihrem Leben mit Heuschnupfen, Tendenz steigend. Wohl dem, der da in einem der vielen Opel-Modelle unterwegs ist.

Denn bereits seit dem Jahr 2000 sind alle Fahrzeuge mit dem Blitz serienmäßig mit diversen Filtersystemen ausgestattet – mit Opel-Original Partikel- oder Aktivkohle-Kombifiltern. Seit dem Modelljahr 2018 verbaut der Rüsselsheimer Hersteller ausschließlich Aktivkohle-Kombifilter.

Pollen werden zu fast 100 Prozent ausgesondert

Diese bestehen aus zwei Schichten und können daher nicht nur Partikel vom Innenraum fernhalten, sondern dank der Aktivkohle auch Gase wie etwa Ozon und Gerüche aus der Luft herausfiltern. Und das Beste: Pollen werden zu fast 100 Prozent ausgesondert. So können sowohl Neuwagen- als auch Gebrauchtwagenkäufer von Opel durchatmen und entspannt unterwegs sein.

„Die Qualität der Aktivkohle-Kombifilter übertrifft in diversen Bereichen die Marktstandards und erfüllt so höchste Anforderungen“, sagt Sandra Schmickler, Produktmanagerin Opel Aftersales, Service und Verschleißteile. Das Filtermaterial ist wasserabweisend, was verhindert, dass es im Winter gefriert oder sich Bakterien ansiedeln. Trotz der hohen Filterleistung ist eine gute Luftdurchlässigkeit während der Laufzeit garantiert. Um nicht nur zur Pollensaison stets saubere Luft im Auto zu atmen, sollte der Filter einmal im Jahr gewechselt werden.

Nachrüsten beim Fachmann leicht gemacht

In vielen Fällen lässt sich der Aktivkohle-Kombifilter auch nachträglich einbauen – bis hin zu älteren Opel-Modellen wie dem Calibra oder dem Vectra C. Das Nachrüsten kann etwas knifflig sein und wird daher am besten vom Fachmann durchgeführt. „Bei ADAM oder Corsa D beispielsweise liegt der Filter hinter dem Handschuhfach, manchmal ist er auch im Motorraum hinter dem Lüftungsgitter, also schwer zugänglich“, erklärt Schmickler.

Richtiges Verhalten bei Pollenflug

„Generell gilt: Bei hoher Pollenkonzentration sollte man nur mit geschlossenen Fenstern Auto fahren“, empfiehlt Opel-Werksärztin Dr. Anne-Marie Albuszies. Das dient auch der Verkehrssicherheit: Denn müssen Fahrer vermehrt niesen, steigt das Unfallrisiko. Bei einer Niesattacke im Stadtverkehr legt man so gut und gerne 20 Meter im „Blindflug“ zurück, bei Tempo 100 sind es schnell über 50 Meter, ohne den Blick voll auf das Verkehrsgeschehen richten zu können. Am besten informiert man sich vorab über die aktuelle Pollenflugvorhersage, etwa beim Deutschen Wetterdienst.

Schon im Februar war in Berlin die Erlenpollenkonzentration so hoch wie noch nie zuvor. „In den kommenden Monaten wird die Haselnuss Allergikern Probleme bereiten, außerdem Esche und Birke“, erklärt Dr. Albuszies. Im Laufe des Sommers kommen Beifuß, Gräser und Ambrosia dazu. Allergiker können also von März bis Oktober von Heuschnupfen geplagt sein.

„Durch die stärkere Durchblutung verschlimmert sich die allergische Reaktion“

Allergiker sollten in den kommenden Monaten sportliche Aktivitäten im Freien ohnehin weitgehend vermeiden. Außerdem sollten Autofahrer unbedingt auf Medikamente verzichten, denn die so genannten Antihistaminika machen müde. Weitere Tipps der Ärztin: Die Kleidung sollte man nicht im Schlafzimmer ausziehen, sondern lieber im Bad, und abends die Haare waschen, damit die Pollen nicht aufs Kopfkissen wandern. Eine Spülung mit Kochsalz morgens und abends beruhigt die Nase und ein feuchter Lappen, den man sich auf die Augen legt, lindert den Juckreiz.

Generell sinkt in der Stadt der Blütenstaub meist abends zu Boden. Daher empfiehlt es sich hier, morgens früh zu lüften. Pollenschutzgitter an den Fenstern bieten eine zusätzliche Barriere. Auf dem Land hingegen ist die Pollenkonzentration morgens höher. Dort also besser in den späten Abendstunden die Fenster öffnen.

70 Quadratmeter großer Ölteppich im Schiersteiner Hafen

Gut 70 Quadratmeter groß war ein Ölteppich, zu dem die Wiesbadener Feuerwehr am gestrigen Mittwoch (10.04.2019) in den Schiersteiner Hafen alarmiert wurde. Auch ein Hubschrauber der Polizei war mit im Einsatz um die Ausbreitung zu kontrollieren

Gegen 10:30 Uhr entdeckten Passanten den großen Ölfilm, der sich rechtsseitig neben der Hafenausfahrt breit gemacht hatte. Durch das Strömungsverhältnis wurde er in Richtung der Bootliegeplätze getrieben.

Mit Hubschrauber auf Spurensuche

Noch völlig unklar ist, wodurch und durch wen dieser Ölaustritt verursacht wurde. Mithilfe von schwimmfähigen Ölsperren und eines Feuerwehrbootes konnte die Ausbreitung eingedämmt werden.

Die Wasserschutzpolizei, die durch einen Polizeihubschrauber unterstützt wurde erkundete das umliegende Gebiet und prüfte ob auf dem Rhein ebenfalls eine Ölausbreitung zu erkennen ist. Dieses konnte jedoch nach kurzer Zeit ausgeschlossen werden.

Neben der Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei war an der Abwehr der Umweltgefahr das Umweltamt der Stadt Wiesbaden beteiligt.

Grünes Licht für Seilbahn zum Winterberg

Der kleine Ort Schierke am Fuße des Brockens im Harz, bis in die 50er Jahre einer der bekanntesten Wintersportorte Deutschlands, auch das „St. Moritz des Nordens“ genannt, ist dem Ziel zukünftig wieder an diese Tradition anzuknüpfen, ein Stück näher gekommen: der Wernigeröder Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung am 28. März das Bebauungsplanverfahren für die geplante Seilbahn vom Ortsteil Schierke zum Winterberg und die Änderung des Flächennutzungsplans auf den Weg gebracht. Diese ist Voraussetzung dafür, dass mit den „Bergwelten Schierke“ ein Ganzjahreserlebnisgebiet mit Pistenflächen, Gastronomiegebäude, Bus-Parkplätzen und Servicecenter am bestehenden Parkhaus „Winterbergtor“ entstehen kann. Werden alle noch laufenden Verfahren planmäßig abgeschlossen, könnte die Seilbahn im Dezember 2020 eröffnen.

Mit der bis an die niedersächsische Landesgrenze hinaufführenden Bahn erhielte Schierke eine direkte Anbindung an das Ski- und Mountainbike-Areal am Wurmberg. Dadurch würde Schierke, dass bei Touristen bisher vor allem mit Wanderwegen, Loipen, dem Nationalpark Harz und dem Brocken punktet, zukünftig auch zu einer Destination für alpine Skifahrer, Snowboarder, Rodler und Mountainbiker. Die an der Mittelstation der Seilbahn geplante großzügige Holz- und Wasserspiellandschaft würde den Brockenort auch im Sommer als Ziel für Familien weiter aufwerten.

Der Bau der Seilbahn würde den von Beginn an vorgesehenen Abschluss eines Prozesses markieren, in dessen Rahmen bereits zahlreiche Infrastruktur-Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 40 Millionen Euro zur Entwicklung des Tourismus in Schierke umgesetzt wurden. Dazu zählen der Bau einer neuen Erschließungsstraße mit zwei neuen Brücken, das 2014 fertiggestellte Parkhaus „Winterbergtor“, die Fußgänger-brücke von dort in den Ortskern und auch das für knapp 9 Millionen Euro gebaute Ende 2018 eröffnete Eisstadion „Schierker Feuerstein-Arena“. Die Stadt Wernigerode hatte diesen Prozess nach der 2009 erfolgten Eingemeindung Schierkes auf den Weg gebracht, um den Ort wieder aufwachen zu lassen und die Region zu stärken und konkurrenzfähig zu machen, verbunden mit dem Ziel so auch den starken Bevölkerungsrückgang im höchstgelegenen Dorf Sachsen-Anhalts stoppen zu können.

Die Rechnung scheint aufzugehen. Private Investoren haben hochwertige Luxus Ferienhäuser mit insgesamt 90 Betten gebaut, neben dem Hildesheimer Unternehmer Gerhard Bürger, der am Winterberg gut 20 Millionen Euro in Seilbahn, Gastronomie und weitere Angebote investieren will, sind auch weitere Investoren auf Schierke aufmerksam geworden. Nach Jahren des Niedergangs und zahlreichen Betriebsschließungen wächst das Bettenangebot wieder und mit ihm die Wettbewerbsfähigkeit des Brockenortes, denn was neu hinzukommt, zählt ausnahmslos zur gehobenen Kategorie. Neuestes Beispiel für den touristischen Aufbruch im Ort sind die Bergwaldlofts, neun Ferienwohnungen, die derzeit an der Alten Dorfstraße entstehen und im Herbst bezugsfertig sein sollen. „Es ist deutlich spürbar, dass es eine Belebung im Ort gibt“, sagt Andreas Meling, im Wernigeröder Rathaus zuständig für die Entwicklung des Ortsteils.

Unweit der Bergwaldlofts eröffnete im Dezember 2017 das Schierke-Harzresort, das in 36 teils mit eigener Sauna ausgestatteten Ferienhäusern rund 180 Betten bietet. Darüber hinaus verfügt es mit dem Heinrich’s über eine Gastronomie mit 60 Plätzen und einen Kinderspielplatz. Insgesamt wurden 13 Millionen Euro investiert und rund 20 Arbeitsplätze geschaffen. Die Auslastung lag im ersten Jahr bei 56 Prozent, ein Wert mit dem Frank Wodsack, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, sehr zufrieden ist. „Wenn die Seilbahn kommt, werden wir das sicher noch steigern können“, riskiert Wodsack eine Prognose.

Diese Einschätzung teilt auch Seilbahninvestor Gerhard Bürger, der nicht nur am Harzresort beteiligt sondern auch neuer Eigentümer des Hotels Bodeblick ist. Er hat die Gründerzeitvilla von Grund auf modernisieren lassen. Zehn Zimmer, zwei Studios und eine Ferienwohnung sind jetzt im Angebot, ebenso wie ein Tagungsraum eine Lounge und ein Restaurant. Seit Dezember 2018 leiten Daniel und Claudia Rajn, die zuvor zehn Jahre die Wurmberg-Alm auf Niedersachsens höchstem Berg geführt hatten, den Betrieb als Pächter. Die momentane Aufbruchsstimmung in Schierke erinnert den Hotelier Rajn an Braunlage, das sich „nach der Modernisierung des Skigebiets am Wurmberg rasant entwickelt hat“.

Auf einen ähnlichen Effekt setzen wohl auch noch weitere Akteure. So plant die Arborea Hotel und Resorts GmbH in Schierke ein Lifestyle-Hotel mit 110 Zimmern und 220 Betten. „Wir haben Schierke als Standort ausgewählt, weil wir an den Harz glauben. Zudem ist der Naturbezug mir außerordentlich wichtig, denn das ist ja das Kernkonzept und der Leitgedanke von ARBOREA und hier bietet der Harz und Schierke eine Vielzahl von Möglichkeiten des Natur-Erlebens. Um diese zu bewahren, werden wir auch beim neuen Projekt auf Nachhaltigkeit beim Bau, aber auch später im Hotel achten“, so Johann Kerkhofs, Geschäftsführender Gesellschafter der ARBOREA Hotels und Resorts. Das Haus soll Vier-Sterne-Standard (ohne DEHOGA Klassifizierung) und einen 2.500 Quadratmeter großen Wellness-Bereich bieten und setzt auf aktuelle Trends wie Natursport, Nachhaltigkeit und Design. Die Eröffnung wird für Herbst 2022 anvisiert.

Ein Mountainbiker-Hotel mit 18 Appartements und Pool möchte Investor Heiko Mannel auf dem Gelände des „Haus Wedel“ und des früheren Schierker Bauhofs errichten.

Außerdem gibt es Pläne für ein Sporthotel mit 130 Zimmern und 20 Ferienwohnungen im Ortszentrum von Schierke.

Während der Realisierung der in der Ortslage geplanten Beherbergungsangebote kaum noch etwas im Wege stehen dürfte, hat die Seilbahn zum Winterberg hingegen noch einige Hürden zu nehmen. Neben der nunmehr erfolgten Zustimmung des Stadtrates bedarf es nämlich unter anderem auch noch eines positiven Bescheids im Rahmen des Raumordnungsverfahrens. Der ist keineswegs sicher, denn obwohl die Fläche auf der die Seilbahn entstehen soll 2001 explizit zum Zwecke der Schaffung einer solchen Anbindung an den Wurmberg und seinerzeit im Konsens mit dem organisierten Naturschutz aus dem Nationalpark Harz herausgelöst wurde (wofür diesem an anderer Stelle mehr als das 40-fache dieser Flächen hinzugefügt wurde), lehnt die grüne Umweltministerin Claudia Dalbert das Projekt nach wie vor ab.

In Schierke ist man enttäuscht darüber, dass Verlässlichkeit in der Politik offenbar nichts mehr gilt, so Ortsbürgermeistern Christiane Hopstock: „Man hat dem Ort damals beim Flächentausch eine Entwicklungsperspektive versprochen und will sich jetzt an nichts mehr erinnern? Wir haben nun mit einem Investor diese einmalige Gelegenheit, die nicht mehr so schnell wieder kommt. Die müssen nur mal die alten Beschlüsse lesen, dann wissen alle Beteiligten wieder, was schon lange Konsens war.“

Vorsicht vor Fahrraddieben – Tipps zum Start in die Radsaison mit Radpass-App zum Download

Die beginnende Radsaison ist auch bei Fahrraddieben sehr beliebt. In den vergangenen drei Jahren registrierte die Polizei in Rheinland-Pfalz pro Jahr etwa 7.000 Fahrraddiebstähle. Wie sich Radfahrer am besten vor Diebstählen schützen können und warum eine Absicherung des Rades über eine Versicherung sinnvoll ist, erklären Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

So schützen Sie Ihr Rad vor Diebstahl

Große Stellplätze meiden

Große Stellplätze, wie zum Beispiel an Bahnhöfen, Bädern oder Sport- und Freizeiteinrichtungen sind bei Fahrraddieben aufgrund der großen Auswahl besonders beliebt. Dunkle Ecken, einsame Plätze oder schlecht einsehbare Straßen locken Fahrraddiebe ebenfalls an. Das eigene Rad vor Langfingern zu schützen, ist allerdings gar nicht so schwer, wenn man folgende Tipps der Polizei beherzigt:

Gutes Schloss

Der Diebstahlschutz von Fahrrädern beginnt mit einem guten Schloss. Zur Sicherung eignen sich massive Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschlösser. Das Fahrrad sollte dabei immer mit dem Rahmen, Vorder- und Hinterrad an einen festen Gegenstand angeschlossen werden, damit es nicht weggetragen werden kann.

GPS-Tracker oder individuell Kennzeichnen

Ein GPS-Tracker unter Nutzung einer entsprechenden App erleichtert die Ortung des Fahrrades im Falle eines Diebstahls.

Lassen Sie Ihr Fahrrad codieren oder auf andere Weise dauerhaft individuell kennzeichnen. Im Falle eines Diebstahls benötigt die Polizei nämlich die individuellen Daten des Rads (z.B. Rahmen- oder Codiernummer). Diese sollte der Radbesitzer in einem Fahrradpass festhalten.

Fahradpass-App

Wer im Besitz eines Smartphones ist, kann die kostenlose Fahrradpass-App der Polizei für iPhones und Android-Smartphones nutzen. Mit der App können alle für eine Identifizierung wichtigen Daten problemlos gespeichert werden, um sie bei Bedarf sofort an die Polizei beziehungsweise den Versicherer weiterleiten zu können.

Hier geht es zum Download:
  • Fahradpass-App für iOS
  • Fahradpass-App für Android

Verbraucherzentrale rät teure Räder zu versichern

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sein Fahrrad zu versichern: In der Hausratversicherung kann das Rad auch gegen Diebstahl außerhalb der eigenen vier Wände abgesichert werden. Wer nicht hausratversichert ist oder umfangreichere Leistungen möchte, fährt mit einer speziellen Fahrradversicherung besser.

„Gute Spezialversicherungen bieten oft einen wesentlich umfassenderen Schutz, als die klassische Hausratversicherung“, so Michael Wortberg, Versicherungsreferent der Verbraucherzentrale. „Bei diesen Policen sind auch einfacher Diebstahl, Vandalismus, Unfall- oder Elektronikschäden mit abgesichert.“ Diese Schäden sind wesentlich häufiger als etwa der Einbruchdiebstahl aus einem Fahrradkeller.

Bei teureren Rädern, wie zum Beispiel City Bikes oder Rennrädern, kann eine solche Zweiradversicherung sinnvoll sein. Wem der Schutz durch die Hausratversicherung genügt, der sollte sich lediglich vergewissern, dass seine Police die entsprechenden Klauseln zum Fahrrad beinhaltet.

Radfans können Spezialpolicen online oder beim Fahrradhändler abschließen. Die Verbraucherzentrale rät allerdings zu einem umfassenden Preis-Leistungs-Vergleich. Die Beiträge für E-Bike-Versicherungen sind in den letzten Jahren drastisch gesunken. Tarif und Leistungsvergleiche sind in der Zeitschrift Finanztest August 2017 zu finden. Diese kann in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale eingesehen werden.

Information am Fahrradaktionstag „Mainz setzt aufs Rad“

Wer noch offene Fragen rund um das sichere Fahrrad hat, kann diese am 27. April von 10:00 -17:00 Uhr auf dem Fahrradaktionstag in Mainz auf dem Gutenbergplatz loswerden. Denn dort wird auch das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz mit einem Informationsstand vor Ort sein.

Besucher können sich nicht nur an einer Reaktionswand und einem Fahrradsimulator, der Gefahrensituationen durchspielt, versuchen, sondern erhalten von den Fahrradexperten des LKA und der Polizei Mainz auch noch jede Menge hilfreiche Tipps rund um sichere Fahrradschlösser und Fahrradhelme. Weitere Informationen gibt es darüber hinaus bei den Polizeilichen Beratungsstellen unter www.polizei.rlp.de