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„Summer in the City“ | Rea Garvey, Foreigner, Tears for Fears und viele mehr kommen nach Mainz

Kulturdezernentin Marianne Grosse, der Programmplaner des Frankfurter Hofes, Ludwig Jantzer und seine designierte Nachfolgerin Verena Campailla stellten heute das Programm der diesjährigen Ausgabe des Festivals „Summer in the City“ vor.

Von 25. Mai bis zum 18. August 2019 werden mit 17 Konzerten die schönsten Open-Air-Plätze im Rhein-Main-Gebiet bespielt – darunter die Zitadelle, der Volkspark und der Domplatz.

Mit dem Auftakt von „Summer in the City“ am 25. Mai wird jedem 80’s-Fan nahegelegt, zur Zitadelle zu kommen:

THE HOOTERS

THE HOOTERS eröffnen die „Summer in the City“-Reihe mit einem Sound, der sich heute noch gewaschen hat. Die einzigartige Mischung aus Ska, Reggae und Rock‘ n‘ Roll führte die Band seit Gründung zum Erfolg. Zuletzt mit Solo-Projekten beschäftigt, wollen sie es jetzt nochmals wissen und gehen wieder gemeinsam an den Start – ¬oder in diesem Fall auf die Bühne.

STEVE HACKETT

Vier Tage später, am 29. Mai 2019 begrüßt die Zitadelle einen weiteren Top Act, der nach drei Jahren Pause nach Deutschland zurück kehrt: STEVE HACKETT feiert das 40-jährige Jubiläum seines dritten Soloalbums „Spectral Mornings“ mit einer gebührenden Live-Show. Klassiker, aber natürlich auch neue Highlights seines 2019 erscheinenden Soloalbums werden zum Besten gegeben.

DIETER THOMAS KUHN

Am 31. Mai 2019 stoppen DIETER THOMAS KUHN und seine Band auf ihrer Deutschland-Sommer Tour in Mainz. 2018 waren 21 der 44 Konzerte ausverkauft. Von daher gilt es, sich schnell noch ein Ticket zu sichern, um Klassiker wie „Im Wagen vor mir“ live mitzuerleben.

DULCE PONTES

Am 1. Juni steht DULCE PONTES auf der Bühne. Die portugiesische Fado-Sängerin wird die Besucherinnen und Besucher im Rahmen von „Summer in the City“ mit in ihre Heimat Portugal nehmen. Songs der Künstler-Repertoires werden neu interpretiert und durch den Dreiklang aus Stimme, Gitarre und Bass zu einem magischen Erlebnis.

REA GARVEY

Danach kehrt ein alter Bekannter mit neuem Album zur Zitadelle zurück. REA GARVEY schlägt mit seinem vierten Studioalbum „Neon“ erneut andere Töne an, wobei er sich selbst treu bleibt. Mehr als 100.000 Fans begeisterte er im Herbst 2018. Am 2. Juni 2019 präsentiert der in Deutschland lebende Ire mit seiner Band im Rahmen von „Summer in the City“ sein neues Album.

Opernnacht am Dom

Nicht mehr aus „Summer in the City“ wegzudenken ist die am 30. Juni 2019 terminierte Opernnacht am Dom, die traditionell auf dem Domplatz stattfindet. In Kooperation mit dem Mainzer Staatstheater singen Mitglieder des Opernensembles „Im Schatten des Doms“ zwar kein „Halleluja“, doch werden sie mit Arien, Duetten und Ensembles aus bekannten Opern und Operetten eine romantische Gala-Atmosphäre in den Nachthimmel zaubern. Das Philharmonische Staatsorchester stellt unter Leitung von Generalmusikdirektor Hermann Bäumer seinen farbenprächtigen Klang in Ouvertüren und instrumentalen Zwischenspielen unter Beweis.

GEORGE EZRA

Der britische Singer-Songwriter GEORGE EZRA zählt im Moment zu den Künstlern, die weltweit richtig abräumen. Seine neue Platte „Staying at Tamara’s“ ist in Deutschland locker in die Top 10 gestiegen und von seinem Hit „Shotgun“ und „Paradise“ bekommt wirklich jeder einen Ohrwurm. Seine sensationelle Out-of-the-box-Story gründet auf der einzigen Sache, die wirklich zählt: seinen Songs.

MIDNIGHT OIL

Nach 15-jähriger Pause kehren MIDNIGHT OIL zurück auf die Bühne – direkt in unser schönes Mainz. Die politischen Songs wie „Beds Are Burning“, „Blue Sky Mining“ und „Power & The Passion“ gewinnen im Zeitalter von Trump und Brexit noch stärker an Bedeutung. Wer nicht nur das zuletzt veröffentliche Doppel-Live-Album genießen möchte, hat am 6. Juli 2019 die Chance die australische Rockband auf der Zitadelle zu erleben.

BOB DYLAN

Zum dritten Mal dürfen wir BOB DYLAN bei „Summer in the City“ begrüßen. Er gilt ohne Zweifel als wichtigster einzelner Interpret der Rock-Ära, als Inkarnation einer Gegenkultur und Songschreiber des Jahrhunderts. Die zahlreichen Grammy-Auszeichnungen, auch für sein Lebenswerk, dokumentieren die große Anerkennung des genialen Singer/Songwriters. Schon in den letzten Jahren waren die Auftritte des Amerikaners auf der Zitadelle unvergesslich, daher freuen wir uns, dass er am 07. Juli 2019 wieder zurückkehrt.

HERBERT PIXNER

Neben Bob Dylan wird das Multitalent HERBERT PIXNER am 07. Juli 2019 sein außergewöhnliches Musikprojekt aus Südtirol mit neuer und progressiver Volksmusik auf der Zitadelle präsentieren.

TOWER OF POWER

Am folgenden Abend (08. Juli 2019) kommen Funk und Soul-Fans auf ihre Kosten. TOWER OF POWER, die für ihre treibende Bläsersektion weltberühmt sind, kommen nach Mainz, um das Publikum mit ihrer messerscharfen Spielart von Soul und Funk zu begeistern. Die 10-köpfige Band bringt dabei regelmäßig jede noch so große Halle zum Kochen. Also ein Auftritt, den man nicht verpassen sollte!

FOREIGNER

Nach der erfolgreichen Tour zum 40-jährigen Bühnenjubiläum, kommen FOREIGNER erneut nach Deutschland. Die Classic Rock-Legenden haben sich für den 09. Juli 2019 auch in Mainz angekündigt. Der weltweite Nummer 1-Hit „I Want To Know What Love Is“ machte die Band 1984 endgültig berühmt und katapultierte sie in der Classic-Rock-Szene weit nach oben. Das Bühnenprogramm schlägt seit jeher den stilistischen Bogen von hart bis weich, weshalb eine Foreigner-Show stets ein einzigartiges Feuerwerk an Hits ist.

Am 13. Juli dürfen wir gleich zwei Acts in Mainz begrüßen:

BETH HART

Der weibliche Rockstar BETH HART arbeitet mit den absoluten Größen der Musikbranche zusammen und wird ihr Publikum auf der Zitadelle mit ihrer rauen und zugleich honigsüßen Stimme verzaubern. Die Alben der Grammy-nominierten Singer/ Songwriterin werden von der Kritik frenetisch gefeiert.

Zach Condon

Der Frontmann von BEIRUT, Zach Condon, hat schon mit 15 Jahren sein erstes Album aufgenommen. Russische Polka, gemischt mit melodischem Pop, dazu osteuropäische Klänge brachten einen bisher einzigartigen Sound hervor. „Gallipoli“ heißt das neue Album, benannt nach einer apulischen Kleinstadt, das Condon mit Backing-Band im Volkspark zum Besten geben wird.

TEARS FOR FEARS

TEARS FOR FEARS haben vier neue Open-Air-Shows für diesen Sommer bestätigt. Am 14. Juli 2019 sind sie in Mainz zu erleben. Zuletzt erschienen auf der Best-of-Platte „Rule The World“ neben den großen Hits wie „Shout“, „Mad World“ oder „Everybody Wants To Rule The World“ die jeden Fan in wunderbaren Erinnerungen schwelgen lassen, mit dem energetisch tanzbaren Upbeat-Song „I Love You But I’m Lost“ und der Akustik-Hymne „Stay“ zwei neue Tracks des Duos. Und die stehen mit Sicherheit auf dem Programm, wenn Tears For Fears im Sommer erneut bei uns zu Gast sein.

LOREENA MCKENNITT

Seit über drei Jahrzehnten erkundet die kanadische Künstlerin LOREENA MCKENNITT die vielfältigen Aspekte keltischer Musik. Scheinbar mühelos vereint sie instrumentale wie gesangliche Perfektion und Emotionen zu einem Klangkostüm. Im Rahmen von „Summer in the City“ kommt die Sängerin mit 5-köpfiger Band nach Mainz (18. Juli 2019), um mit Harfe, Gitarre, Bouzouki, Oud, Geige, Cello, irischer Flöte, Akkordeon, Piano, Keyboard und Perkussion das Publikum mit einem ganz eigenen Klang-Kosmos aus Folk, Pop und Weltmusik zu verzaubern.

DREAM THEATER

Mit dem Auftritt der Band DREAM THEATER am 20. Juli 2019 bedient „Summer in the City“ auch den Geschmack jedes Progressive-Metal Fans. Die New Yorker Band gilt als ein wichtiger Vertreter des Progressive Metals zu Ende der 1980er Jahre und als eine der kommerziell erfolgreichsten Bands dieses Genres. Sie verband als eine der ersten Bands die zeitgenössische Spielart des Progressive Metal mit Elementen des Progressive Rocks der 1970er Jahre sowie des Fusion.

DERMOT KENNEDY

DERMOT KENNEDY wurde erst kürzlich als Act von „Summer in the City“ bekannt gegeben. Auf einmalige Art und Weise mischt er Indie Folk mit urbanem Hip-Hop und R&B und stellt gleichzeitig sein seelenvolles Songwriting-Talent unter Beweis. Der junge irische Singer-Songwriter macht auf seiner Tour nur dreimal in Deutschland Halt. In Köln ist das Konzert bereits ausverkauft.

Sinfonietta Mainz und Jammin‘ Cool

Als fulminanten Abschluss der 19 Konzerte von „Summer in the City“ verzaubert das philharmonische Orchester Sinfonietta Mainz und Jammin‘ Cool den Domplatz in Mainz. Zum dritten Mal in Folge wird die erfolgreiche Open-Air-Veranstaltung „Symphonic Rock Night“ den musikalischen Sommer in Mainz abschließen (18. August 2019). Zwei großartige Ensembles, Jammin‘ Cool als Rockband und Sinfonietta als Orchester, treffen dabei auf einer gigantischen Bühne zusammen. Ein Cross-Over-Konzert vor der schönsten Kulisse in Mainz.

Kampagne „Fahrrad laden statt Auto tanken“ – Während dem Einkauf E-Bike aufladen

Die Kommunen der Region Rheinhessen-Nahe rufen, zusammen mit der Rheinhessen-Touristik GmbH und der Naheland-Touristik GmbH, Gaststätten und Betriebe in der Region zur Teilnahme an der Klimaschutz-Kampagne „Fahrrad laden statt Auto tanken“ auf.

Die teilnehmenden Betriebe bieten ihren Kunden im Rahmen der Kampagne an, E-Bike- und Pedelec-Akkus, z.B. während des Einkaufs, Geschäftstermins oder Aufenthalts im Betrieb, kostenlos aufzuladen.  Dies kann mit einer speziellen Ladeeinrichtung im Betrieb erfolgen oder den E-Bike- und Pedelec-Fahrern wird einfach eine Steckdose zur Verfügung gestellt.

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Geringe Kosten für eine Ladung

Durch das Aufladen der Akkus entstehen in der Regel nur sehr geringe Stromkosten. Ein Akku fasst in der Regel circa 500 Wh Strom. Der aktuelle Strompreis in Deutschland bewegt sich bei etwa 30 Cent pro Kilowattstunde. Eine volle Ladung – d.h. mit absolut leerem Akku – würde damit etwa 15 Cent kosten.

Ziel der Kampagne ist es, den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Touristen und Urlaubern in der Region eine klimaschonende Alternative zum Auto mit Verbrennungsmotor zu liefern.

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Schilder weisen auf die Teilnahme hin

Im Vergleich: Ein Auto erzeugt je nach Größe und Art etwa 170 g/km CO2-Äquivalent. Ein E-Fahrrad liegt hier bei etwa 6g/km beim deutschen Strommix. Ersetzt man das Auto durch das E-Bike führt dies zu einer erheblichen Treibhausgaseinsparung und einem einem Benefit für den Klimaschutz.

Ein zur Wandmontage geeignetes Schild soll auf die Teilnahme des Betriebes an der Aktion und die Lademöglichkeit aufmerksam machen.

Die Rheinhessen-Touristik GmbH und die Naheland-Touristik GmbH nehmen die teilnehmenden Betriebe zudem in Onlinekarten und Datenbanken auf.

Auf den Homepages der Kommunen und auf www.klimaschutz-rheinhessen-nahe.de werden die Listen der Betriebe, die mit dabei sind, ebenfalls veröffentlicht.

„Die Kampagne ist ein gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit mit dem Ziel, das Thema Klimaschutz noch weiter voranzubringen und im Alltag zu verankern.“

resümiert Landrat Ernst Walter Görisch die Kampagne.

Weitere Informationen und der Kriterienkatalog für die Teilnahme sind bei den  jeweils zuständigen Klimaschutzmanagern der eigenen Kommune erhältlich.

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Mit dabei sind die Landkreise

die Städte Bingen und Ingelheim, sowie die Verbandsgemeinden Bodenheim, Gau-Algesheim, Nieder-Olm, Sprendlingen-Gensingen, Stromberg und Wörrstadt.

Infos bei den Klimaschutzmanagern der Landkreise:

Alzey-Worms: Andreas Dierking, E-mail Tel: 06731 408-3171;

Bad Kreuznach: Simon Haas, E-mail ,Tel: 0671 803-1662;

Mainz-Bingen: Hilmar Andreas Holland, E- Mail Tel: 06132 787-2176.

Mit Bedacht dem Schimmel vorbeugen

Schimmelbefallene Wände sehen abstoßend aus und sind vor allen Dingen eine Gefahr für die Gesundheit. Wer beides vermeiden will, beugt vor. Besonders effektiv gelingt diese Prophylaxe mit dem ausgeklügelten KlimAir System von Brillux. Sein Herzstück sind großformatige, dünnschichtige Paneele, mit denen sich Wände ohne nennenswerten Wohnraumverlust ausstatten lassen. Auf ihnen können die Pilze nicht gedeihen.

Das Leben steckt voller Unvermeidbarkeiten. Unbedingt dazu gehören Schimmelpilz-Sporen. Sie verbreiten sich durch die Luft und sind deshalb praktisch in jedem Raum in kleinen Mengen vorhanden. Das ist unvermeidlich, aber auch nicht weiter schlimm – solange sie keine Lebensgrundlagen vorfinden, mit deren Hilfe sie sich auf und in den vier Wänden vermehren können. Lebensgrundlage Nummer eins für Schimmelpilze ist Feuchtigkeit. Kommt dann noch Nummer zwei dazu – organische Moleküle, von denen sich die Mikroorganismen ernähren – freut sich der Schimmel und wächst munter vor sich hin. Daraus kann geschlossen werden: Eine Wand- oder Deckenoberfläche und ein Raumklima, die immer genügend trocken und frei von organischen Stoffen sind, dürften den modrigen Hausstörenfrieden nicht schmecken. Genau das macht sich das KlimAir System zunutze – und beschert Hausbesitzern eine Sorge weniger.

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Feuchtepuffernd und zum Glück ungenießbar

Die mit zehn Millimetern äußerst dünnen KlimAir Panels 1866 bestehen aus mineralischem, also nicht organischem Blähglasgranulat. Der Clou: Dieses robuste, aber feinporige Material nimmt ein Zuviel an Feuchtigkeit aus der Raumluft auf. Die Platten geben die Feuchtigkeit erst wieder an die Umgebung ab, wenn dort der Feuchtigkeitsgehalt sinkt. Feuchtigkeit wird so gepuffert und steht dem Schimmelpilzwachstum damit nicht an der Wandoberfläche zur Verfügung. Das mineralische Plattenmaterial bietet dem Schimmel zudem keinen Nährboden, denn sein alkalisches Milieu ist ganz gegen die Lebensart der gefürchteten Pilze eingestellt.

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Glatt oder strukturiert – mit KlimAir geht beides

Eine zusätzliche Armierung ist nicht erforderlich, wenn die dünnen Platten auf Wand und Decke mit dem passenden KlimAir Klebespachtel 1868 auf Stoß angebracht und anschließend mit einer weiteren feinen Spachtelschicht in eine vollkommen plane Oberfläche verwandelt. Schon einen Tag später erhält die schimmelgeschützte Wand oder Decke den gewünschten Look: Die mit dem KlimAir System ausgestatteten Flächen lassen sich in jedem denkbaren Wunschfarbton mit glattem oder fein strukturiertem Finish gestalten.

Als Schlussbeschichtung kommen natürlich ebenfalls Beschichtungen zum Einsatz, die von Natur aus aufgrund ihrer mineralischen Rezeptur und alkalischen Qualität mit wirksamem Schimmelschutz ausgestattet sind: Silikatfarben und -beschichtungen. Brillux bietet hier eine ganze Palette unterschiedlicher Produkte an. So verbinden sich Schönheit und Schimmelvorbeugung zu einem System, das für jeden Raum geeignet ist. Besonders profitieren davon jedoch feuchtigkeitsanfällige Bereiche wie Küche oder Badezimmer, wo durch Kochen oder Duschen zeitweise mit einem deutlichen Anstieg der Luftfeuchtigkeit zu rechnen ist. Hier kommt die Pufferwirkung der KlimAir Panels zum Einsatz. Das KlimAir System wird fachgerecht von qualifizierten Maler- und Stuckateurbetrieben verarbeitet.

Mehr Informationen zur Schimmelprophylaxe, zum KlimAir System und Tipps zum richtigen Lüften.

2 Polizeieinsätze – 2 mal Widerstand gegen die Beamten – 2 mal Polizisten zum Teil schwer verletzt

In der Nacht zum heutigen Mittwoch (10.04.2019) wurde die Polizei in Bingen gegen 00:34 Uhr durch den Veranstalter zu einer Party angefordert, nachdem es Streitigkeiten mit einem 20-jährigen Gast gegeben hatte.

Nachdem der 20-Jährige mit anderen Gästen in verbale Streitigkeiten geriet, wollte der Veranstalter ihn der Party verweisen. Nachdem er der Aufforderung jedoch nicht nachkam, sah der Veranstalter keine andere Möglichkeit, als die Polizei zur Unterstützung zu rufen.

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Polizist ins Bein gebissen

Doch weder auf eine klare Aufforderung der Beamten noch auf einen erteilten Platzverweis reagierte er nicht. So blieb den Beamten nichts anderes übrig, als den 20-Jährigen unter Einsatz körperlicher Gewalt von der Örtlichkeit zu entfernen. Hierbei klammerte sich der junge Mann immer wieder an einem Geländer fest. Bei dem Gerangel biss er einem der Beamten sogar ins Bein.

Der 20 jährige wurde zur Dienststelle verbracht und später von einem Erziehungsberechtigten abgeholt. Er stand deutlich unter Alkoholeinwirkung, ein Test wies einen Wert von 1,39 Promille aus.

Bingerbrück / Münster-Sarmsheim

Einen Tag zuvor kam es erneut zu einem gewalttätigen Übergriff auf einen Polizeibeamten. Dieser wird jedoch durch die Verletzung für längere Zeit für den Dienst ausfallen.

Zunächst bemerkte eine Zeugin, wie ein Mann gegen 16:00 Uhr torkelnd aus einer Gaststätte in Bingen-Büdesheim kam und sich in sein Fahrzeug setzte um los zu fahren. Die alarmierte Polizei konnte das gemeldete Fahrzeug später an der Wohnanschrift in Münster-Sarmsheim aufgefunden werden.

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52-Jähriger leistet erheblichen Widerstand

Auf Klingeln zeigte sich eine männliche Person am Fenster, auf die die Fahrerbeschreibung zutraf, der jedoch den Beamten den Zutritt verwehrte. Durch einen richterlichen Durchsuchungsbefehl, den die Beamten erwirkten, konnte der Zutritt letztendlich doch umgesetzt werden.

Dem 52 jährigen wurde der Sachverhalt erläutert und die polizeilichen Maßnahmen, Blutentnahme, Sicherstellung des Führerscheins, aufgezeigt.

Da er sich wenig kooperativ zeigte, mussten die Beamten einfache körperliche Gewalt anwenden, um die Maßnahmen umsetzten zu können. Hierbei leistete der 52 weiterhin erheblichen Widerstand und versuchte sich immer wieder aus den Griffen der Beamten zu befreien.

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Polizist mit ausgekugelter Schulter

Kurz vor dem Streifenwagen versuchte er wieder den Beamten zu entkommen, in dem er eine ruckartige Rückwärtsbewegung machte. Durch die Fixierung des 52-Jährigen erlitt der Beamte eine Schulterluxation. Sowohl der deutlich unter Alkoholeinwirkung stehende Fahrzeugführer als auch der verletzte Beamte wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Dem 52 jährigen wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

Dem verletzten Beamten wurde die Schulter unter Narkose eingerenkt. Er wird in den nächsten Wochen keinen Dienst verrichten können.

Fraport testet künstliche Intelligenz am Flughafen Frankfurt

Der Roboterkopf lächelt dem Fluggast zu und begrüßt ihn: „Mein Name ist FRAnny. Wie kann ich Ihnen helfen?“ Sei es die Frage nach dem Flugsteig, der Weg zu einem bestimmten Restaurant oder der Zugang zum kostenfreien WLAN – FRAnny kennt sich am Flughafen Frankfurt bestens aus und liefert prompt die passende Information.

Der Auskunftsroboter ist ein Kooperationsprojekt der Fraport AG und der DB Systel GmbH, dem IT-Dienstleister der Deutschen Bahn. Insbesondere an Verkehrsknotenpunkten wie Flughäfen und Bahnhöfen haben Reisende ein erhöhtes Informationsbedürfnis.

In solchen Situationen können digitale Assistenten und Roboter das Servicepersonal bei Routinefragen unterstützen und das Informationsangebot erweitern. Ein sechswöchiger Test an Deutschlands größtem Luftverkehrsdrehkreuz prüft FRAnny auf Funktionalität, Alltagstauglichkeit und Kundenakzeptanz.

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Sozio-empathischer Roboter gibt Auskünfte rund um die Flugreise

Das Herzstück von FRAnny ist ein künstlich intelligentes, cloudbasiertes Sprachdialogsystem, das grundsätzlich unabhängig vom äußeren Erscheinungsbild eingesetzt werden kann – egal ob als Chatbot, Sprachassistent oder Roboter. Das System für den digitalen Kundenservice wurde von einem IT-Expertenteam der Deutschen Bahn entwickelt.

Verbunden mit den Flughafendaten verarbeitet und beantwortet FRAnny Fragen rund um die Reise und den Aufenthalt am Frankfurter Flughafen. Neben Informationen zum Flug beherrscht FRAnny auch Small Talk und kann sich mit Reisenden auf Deutsch, Englisch und sieben weiteren Sprachen unterhalten.

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Erfolgreicher Feldversuch

Fraport und die Deutsche Bahn untersuchen gemeinsam seit 2017 das Potential künstlich intelligenter Sprachsysteme im Kundenservice. Im Frühjahr 2018 fand bereits ein erster Pilotversuch am Flughafen Frankfurt mit dem Vorgängermodell des Roboters statt.

Der vierwöchige Feldversuch war sehr erfolgreich: Nach etwa 4.400 Interaktionen bewerteten 75 Prozent der Passagiere ihren Austausch mit FRAnny positiv. Basierend auf dem Feedback der Fluggäste wurden sowohl die künstliche Intelligenz als auch die Roboter-Benutzeroberfläche kontinuierlich optimiert. Der neuerliche Test unterstreicht das Innovationsstreben beider Unternehmen im Bereich künstliche Intelligenz und Robotik und prüft nun die Verbesserungen unter realen Bedingungen.

Im Juni wird der KI-basierte Service am Berliner Hauptbahnhof getestet, den täglich rund 300.000 Reisende und Besucher nutzen. Das Personal im DB Reisezentrum bekommt dann erstmals smarte Unterstützung von SEMMI, der Schwester von FRAnny bei der Deutschen Bahn.

Unfall mit zwei Schwerverletzten in der Wiesbadener Innenstadt

Zu einem Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten kam es am gestrigen Dienstagmittag in der Wiesbadener Innenstadt. Die Besatzung eines zufällig an der Unfallstelle vorbeifahrendes Fahrzeug der Feuerwehr, konnte schon wenige Sekunden nach dem Unfallereignis erste Rettungsmaßnahmen einleiten.

Gegen 12:25 kam ein mit zwei Insassen besetztes Sport Coupé aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. Erst streifte es einen Baum, kollidierte mit einem geparkten Fahrzeug und kann anschließend auf der gegenüberliegenden Straßenseite zum Stehen. Hierbei stieß es nochmals mit zwei dort parkenden Fahrzeugen zusammen.

Foto: Feuerwehr Wiesbaden

Wie durch ein Wunder, befanden sich zum Unfallzeitpunkt keine weiteren Passanten in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle, so dass außer den beiden Fahrzeuginsassen keine weiteren Menschen verletzt wurden.

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Fahrzeuginsassen schwer Verletzt

Fahrer und Beifahrer des Sport Coupé wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mussten vor Ort durch einen Notarzt behandelt werden. Anschließend wurden sie durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste der Bereich zwischen Dotzheimer Straße und Ringkirche voll gesperrt werden. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Unfallgutachter eingeschaltet.

Neben Rettungsdienst und zwei Notärzten, sowie der Einsatzleitung Rettungsdienst waren noch die Berufsfeuerwehr Wiesbaden, die Stadtpolizei sowie die Landespolizei mit mehreren Einsatzfahrzeugen im Einsatz.

An mindestens zwei der beteiligten Fahrzeuge entstand Totalschaden.

Ingelheimer Kinder sammelten Unmengen an Müll – IKA-See als Problemgebiet

Wenn Groß und Klein mit Greifzangen, Handschuhen und Müllsäcken durch Ingelheim laufen, dann heißt es wieder: Müllsammeltag. So auch am vergangenen Freitag und Samstag.

Am Freitag, 5. April, beteiligten sich zahlreiche Kindergärten und Schulen am 18. Ingelheimer Müllsammeltag. Hier wurden allein 30 Müllsäcke mit Flaschen, Plastikmüll, Zigarettenstummeln und vielen anderen Dingen gefüllt. Allein die Pestalozzischule zählte 300 Kinder und 19 Erwachsene, die rund um die Schule und am IKA-See Müll sammelten.

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IKA-See als Party-Meile

Oberbürgermeister Ralf Claus zeigte sich beeindruckt, mit welchem Eifer die vierten Klassen am IKA-See ein Dreckstück nach dem anderen in den Sack warfen.

Foto: Stadt Ingelheim

Schnell stellte sich heraus, dass gerade bei den Grillplätzen am See eine „Party-Meile“ sein muss, denn hier wurden zahlreiche Alkoholflaschen und Bierdosen gefunden. Weitere Mülleimer, Videoüberwachung und Strafen verteilen, das waren die Ideen der Kiddis, wie man diese Müllmengen vermeiden könnte.

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Kinder als Vorbild für Erwachsene

Foto: Stadt Ingelheim

Aber die wichtigste Botschaft: Nicht wegschauen, sondern Handeln. Oberbürgermeister Ralf Claus zeigte auf, dass an Hand der Fundstücke zu sehen sei, dass die Verursacher Erwachsene und nicht Kinder seien.

„Mit dieser Aktion seid ihr ein Vorbild für die Erwachsenen und könnt somit ein Stück Erziehung bewirken“

Denn Ziel soll es sein, mit dem Müllsammeltag ein Zeichen denjenigen gegenüber zu setzen, die achtlos den Müll in die Umwelt schmeißen. „Es wäre schön, wenn wir in ein paar Jahren den Müllsammeltag nicht mehr durchführen müssten“, so Claus weiter.

Unbeschreibliche Mengen an Müll am zweiten Tag

Einen Tag später durften dann Vereine, Privatleute, Initiativen und Parteien die Ärmel hochkrempeln. Rund 200 engagierte Menschen trafen sich am Bauhof

Foto: Stadt Ingelheim

Zahlreiche Müllsäcke, Gartenstühle, eine Waschmaschine und sogar eine komplette Haushaltsauflösung die 2 Container auf dem Bauhofgelände füllte, waren das Ergebnis des zweiten Tages.
Besonderes Fundstück einer Gruppe war eine mit zahlreichen 2-Cent-Stücken befüllte Plastiktüte. Diese gab Ralf Claus, als Dank, der Gruppe wieder. Damit sollten sie den Kindern ein Eis ausgeben. Aber auch ein Personalausweis wurde gefunden, der dem Fundbüro weitergeleitet wurde.

„Waschmaschinen gehören nicht in ein Naturschutzgebiet“

Zum Abschluss fanden sich alle fleißigen Helferinnen und Helfer im Bauhof wieder ein und erhielten als Dank eine Stärkung in Form einer Suppe, die Boehringer Ingelheim gespendet hat. Oberbürgermeister Ralf Claus dankte allen Teilnehmern für das Engagement und das sie bereit waren, ihren freien Samstag zu opfern, um den Müll anderer Personen aufzusammeln.

Foto: Stadt Ingelheim

Er appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger den Müll in die zahlreichen Mülleimer zu werfen oder sperrige Sachen zum Wertstoffhof zu bringen. „Waschmaschinen gehören nicht in ein Naturschutzgebiet“, betont Claus.

Foto: Stadt Ingelheim

Ein Schwerverletzter bei Unfall mit Streifenwagen

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen der Polizei Worms wurden am heutigen Morgen vier Personen verletzt.

Wegen eines Brandmeldealarms bei der Firma Südzucker Offstein war kurz vor 09:00 Uhr eine Polizeistreife mit Blaulicht und Martinshorn auf der Anfahrt.

Von der B47, aus Richtung Monsheim kommend, geriet der Streifenwagen beim Rechtsabbiegen in Richtung Hohen-Sülzen auf der L455 auf die Gegenfahrspur und kollidierte mit einem entgegenkommenden PKW.

Hierbei wurde der 35-jährige Fahrer des Opel Corsa schwer, die drei Polizisten im Audi leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, insgesamt ca. 35.000 Euro.

Wie sich herausstellte war Auslöser für den Brandalarm bei Südzucker eine Rauchentwicklung in einem Schaltschrank, verletzt wurde dadurch niemand.

Europa-Kandidaten stellen sich beim „Politischen Frühstück“ den Fragen von Schülern

Wenige Wochen vor den Wahlen am 26. Mai ist Europa in aller Munde. Kaum ein Tag vergeht, an dem die Europäische Union nicht die weltweiten Schlagzeilen beherrscht. Schon alleine das Debakel rund um den Brexit, der wenige Tage vor dem festgesetzten Austrittsdatum vertagt wurde, füllt Zeitungen, Nachrichtensendungen sowie zahlreiche Talk-Shows.

„Europa befindet sich aktuell in einer besonderen Situation, in der auch der Populismus ein gewichtiges Wort mitgesprochen hat und die europäische Gemeinschaft vermehrt in Frage gestellt wird“, gab Landrat Ernst Walter Görisch zu bedenken.

Politisches Frühstück im Kreishaus

Der Vorsitzender der Europa Union Deutschland Kreisverband Alzey-Worms hatte anlässlich des diesjährigen Politischen Frühstücks, zu dem er neben Kandidatinnen und Kandidaten für das Europäische Parlament auch Schülerinnen und Schüler der Alzeyer Gymnasien sowie weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger ins Kreishaus eingeladen.

Umso wichtiger sei es, in diesen Zeiten die Werte und Vorzüge Europas ins Bewusstsein der Allgemeinheit zu rufen. Auf all die Fragen und Zweifel gebe es nämlich nur eine Antwort: Die Bevölkerung mitnehmen, einbinden und so das Interesse an europäischen Themen zu wecken.

Wie steht es um Europa?

Im Rahmen einer interessanten und anregenden Podiumsdiskussion unter der Leitung des Landtagsabgeordneten und Geschäftsführers des Kreisverbandes, Heiko Sippel, traten die Wählerinnen und Wähler mit den Kandidatinnen und Kandidaten für das Europäische Parlament in Sachen Europa in unmittelbaren Dialog ein.

Wie steht es um Europa vor der Wahl? Bedarf es Europa an neuen Visionen? Für welche Themen treten die jeweiligen Parteien ein? – Dies waren mitunter Fragen, die das Publikum an Christine Schneider (CDU), Marcus Scheuren (FDP), Corinne Herbst (SPD), Jutta Paulus (Bündnis 90/Die Grünen) und David Schwarzendahl (Die Linke) richtete.

Erstkandidaten mit verschiedenen Beweggründen

Die fünf Bewerberinnen und Bewerber kandidieren zum ersten Mal um einen Sitz im Europäischen Parlament und tun dies aus den verschiedensten Beweggründen.
Doch einig sind sich alle: Europa ist die Zukunft! Um im globalen Wettbewerb mithalten zu können, bedarf es des grenzüberschreitenden Zusammenhaltes und –wirkens der Nationen.

„Heute nehmen wir oftmals europäische Errungenschaften wie beispielsweise die Personenfreizügigkeit als selbstverständlich hin. Doch diese sind nicht unumkehrbar“, ermahnte Marcus Scheuren der sich als Sohn einer Schottin und eines Deutschen selbst als Erasmus-Kind bezeichnet.

Keine Demokratie ist selbstverständlich

Nach Auffassung von Corinne Herbst, für die Europa eine Herzensangelegenheit ist, bedarf es bei der Erneuerung Europas jedoch nicht nur einer Neustrukturierung der Institutionen, sondern auch eines Umbaus in den Köpfen der Europäer, denn „keine Demokratie ist selbstverständlich“.

Der Verdrossenheit gelte es mit mehr Transparenz entgegenzuwirken, wie Jutta Paulus zu erkennen gab. Europa sei die Ebene, auf der zum Beispiel in Sachen Klima- und Umweltpolitik Räder gedreht werden können. So sehen die Bewerberinnen und Bewerber aller vertretenen Parteien grundsätzlich in der Europäischen Union ein Erfolgsmodell mit mehr oder weniger Abzügen.

Neue Ziele aktiv umsetzen

Insbesondere im Bereich der Bürokratie, mit der die EU in der Bevölkerung oftmals negativ in Verbindung gebracht wird und so nicht immer nachvollziehbar ist, bestehe Nachbesserungsbedarf. Auch fehle es aktuell noch an gleichberechtigten Sozialstandards, bemängelte David Schwarzendahl, der sich ein Europa auf Augenhöhe wünscht.

„Wir dürfen jedoch nicht nur neue Ziele setzen, sondern müssen diese auch aktiv umsetzen“, betonte Christine Schneider, die sich insbesondere mit der Frage beschäftige, wie die Landwirtschaft der Zukunft auszurichten ist.

Kontroverse 90 Minuten

In der gut 90minütigen Gesprächsrunde standen neben Landwirtschaft und Weinbau auch die Themen Klima- und Umweltschutz, Digitalisierung, Finanz- und Außenpolitik, Europäischer Mindestlohn sowie Handwerk und Pflege zur Debatte.

So kontrovers die Gesprächsrunde an manchen Stellen auch war, so einig war sich das Podium bei der Frage nach der Wunschvorstellung von Europa in 20 Jahren: Die EU als Stabilitätsanker mit attraktiver Außenwirkung, die Politik für das Gemeinwohl macht.

„Es ist unsere Aufgabe, den europäischen Gedanken weiter in die Bevölkerung zu tragen“, so Görisch und Sippel, die aus Veranstaltungen wie dieser, neue Motivation schöpfen, weiterhin für Europa einzutreten.

Rückruf wegen Unfallgefahr | Lebensgefahr für Fahrer von VW, Seat und Skoda

Der österreichische Hersteller der Felgen „Alcar Wheels GmbH“ stattet die Volkswagengruppe mit Stahlfelgen aus. Auf Grund eines Materialfehlers hat das Unternehmen jetzt einen Produktrückruf gestartet.

Wie der Hersteller mitteilte, sei festgestellt worden, dass aufgrund eines Materialfehlers es unter bestimmten Bedingungen zum plötzlichen Luftverlust der Reifen kommen könnte.

Eingeschränkte Kontrollierbarkeit des Fahrzeuges

Wie „Alcar Wheels“ angibt, kann es zu einer „eingeschränkten Kontrollierbarkeit“ des Fahrzeuges kommen, wodurch auch schwere Unfälle nicht auszuschließen sind. Zwar seien die betroffenen Fahrzeuge mit einem Reifendruckkontrollsystem ausgestattet, doch könne „aufgrund von durchgeführten Fahrversuchen“ nicht ausgeschlossen werden, dass eine entsprechende Warnung an den Fahrer nicht rechtzeitig erfolgt.

Präzise tritt der Materialfehler bei Fahrzeugen auf, die Stahlfelgen mit der Artikelnummer 7755 und dem Produktionsdatum 17/18 aufgezogen haben.

Wo sich die Angaben genau befinden, zeigt der Hersteller im Video

Betroffene Fahrzeugbesitzer, oder solche die sich unsicher sind, sollten umgehend die nächste Werkstatt aufsuchen und mit dem Fahrzeug nicht mehr weiter fahren.

Nach Informationen des Herstellers „Alcar Wheels“ hätten die Betroffenen keine zusätzlichen Kosten. Die Räder können auch kostenfrei gegen neue ausgetauscht werden.

 

Deutschlands Automobilindustrie mit Produktionsrückgang um 7,1 %

Die Automobilindustrie in Deutschland hat aufgrund ihrer Größe und ihrer Verflechtung erhebliche Bedeutung für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Im Jahresverlauf 2018 ist die Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen jedoch deutlich gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Automobilmesse Techno Classica Essen vom 10. bis zum 14. April 2019 mitteilt, lag die Produktion im zweiten Halbjahr 2018 kalender- und saisonbereinigt um 7,1 % niedriger als im ersten Halbjahr.

Im gesamten Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist die Produktion im gleichen Zeitraum um 2,0 % zurückgegangen. Ohne Berücksichtigung des Automobilsektors hätte der Produktionsrückgang im Verarbeitenden Gewerbe nur bei 0,9 % gelegen. Dabei dürfte auch der Rückgang in den anderen Industriebereichen durch die Entwicklung der Kfz-Produktion indirekt beeinflusst sein. Zum Beispiel werden Produkte von Eisen- und Leichtmetallgießereien in der Automobilindustrie verwendet, die Hersteller dieser Produkte werden aber nicht direkt der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen zugeordnet. Der Start der Automobilindustrie in das Jahr 2019 fiel uneinheitlich aus: So lag die Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen im Januar 2019 kalender- und saisonbereinigt um 4,3 % niedriger als im Dezember 2018, im Februar 2019 war sie um 1,9 % gegenüber Januar 2019 gestiegen.

Anteil an der Bruttowertschöpfung Deutschlands 2016 bei 4,7 %

Die Automobilindustrie ist Deutschlands wichtigster Industriezweig: So erbrachten die rund 880 000 Erwerbstätigen in der Automobilindustrie im Jahr 2016 nach Angaben der Volkwirtschaftlichen Gesamtrechnungen eine wirtschaftliche Leistung von 134,9 Milliarden Euro. Dies entsprach einem Anteil von 4,7 % an der Bruttowertschöpfung in Deutschland.

Rund 4 % der Erwerbstätigen in Deutschland mit Automobilbranche verbunden

Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Automobilindustrie ist jedoch noch höher einzuschätzen, da der Wirtschaftszweig stark mit anderen Branchen verbunden ist, die Vorleistungsgüter für die Kfz-Produktion herstellen. Aus anderen Wirtschaftsbereichen der Industrie sind dies insbesondere die Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren, die Metallerzeugung und -bearbeitung, die Herstellung von Metallerzeugnissen, der Maschinenbau sowie die Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen. Aber auch die Dienstleistungsbereiche sind eng mit der Automobilindustrie verbunden: Insbesondere Handel, Verkehr und Lagerei, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen sowie die Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften sind von Bedeutung. Direkt und indirekt, also unter Einbeziehung der vorgelagerten Branchen, sind nach Modellrechnungen der Input-Output-Rechnung etwa 1,75 Millionen Erwerbstätige in Deutschland, also rund 4 % der Erwerbstätigen, mit der Automobilbranche verbunden.

Personensuche: Ein Bollerwagen mit Kleidung und Hausrat am Rhein gibt der Polizei Rätsel auf

Ein Bollerwagen voll mit Kleidungsstücken, Lebensmitteln und diversen anderen Gegenständen gibt der Oppenheimer Polizei Rätsel auf.

Am vergangenen Freitag (05.04.2019) hat eine Spaziergängerin 12:.15 Uhr in der Nähe des Oppenheimer Segelflugplatzes am Rheinufer einen vollen Bollerwagen aufgefunden. Als die Polizei vor Ort eintraf konnte diese in dem Bollerwagen diverse Kleidungsstücke, Lebensmittel, Schuhe sowie zwei Angelruten feststellen. In der näheren Umgebung konnten zusätzlich diverse weitere Gegenstände aufgefunden werden.

Frage zur Identität

Die vorgefundene  Situation deutet auf den „Hausrat“ einer männlichen Person hin, die sich vermutlich länger an der Örtlichkeit aufgehalten haben muss. Über den Verbleib und die Identität der Person ist derzeit jedoch nichts bekannt. Weitere Durchsuchungsmaßnahmen in dem Gelände werden durchgeführt.

Die Polizei Oppenheim bittet in diesem Zusammenhang um sachdienliche Hinweise zu der Person oder dem Verbleib dieser Person sowie um Hinweise im Zusammenhang mit den aufgefundenen Gegenständen am Rheinufer.

Eine Erfolgsgeschichte – 50 Jahre Landkreis Alzey-Worms

Vor 50 Jahren wurden die beiden eigenständigen Landkreise Worms und Alzey zum neuen Landkreis Alzey-Worms zusammengeschlossen, der heute mehr als 130.000 Einwohner zählt. In Alzey wurde das Jubiläum mit einem Festakt gefeiert.

 „Mit 50 Jahren ist der Landkreis Alzey-Worms ein Jubilar, der sich überaus erfolgreich entwickelt hat und für die Zukunft gut aufgestellt ist“, betonte Landrat Ernst Walter Görisch in seiner Ansprache. Vor fast genau 50 Jahren, am 7. Juni 1969, waren die Landkreise Alzey und Worms im Zuge der Gebietsreform zum Landkreis Alzey-Worms vereint worden.

130.000er Einwohnergrenze überschritten

Lebten damals rund 96.000 Einwohner im Kreis, konnte vor einigen Monaten erstmals die Einwohnerzahl von 130.000 überschritten werden. „In der politischen Arbeit der ersten Jahre standen die Zusammenarbeit und der Abbau manch eines Vorurteils gegenüber der anderen Region im Mittelpunkt“, blickte der Kreischef zurück.

Schnell habe man erkannt, dass die neue und größere Struktur Vorteile der höheren Leistungsfähigkeit und Effizienz sowie der besseren Wahrnehmung und Stabilität biete. Heute präsentiere sich der Landkreis als prosperierende Einheit.

„50 Jahre Landkreis Alzey-Worms darf durchaus als eine Erfolgsgeschichte bezeichnet werden“

Dies gilt insbesondere mit Blick in die Schullandschaft“, so Görisch.

Mobilitätskonzept – bezahlbarer Wohnraum – Digitalisierung

100 Millionen Euro seien zur Schaffung einer zukunftsfähigen Bildungslandschaft in den vergangenen Jahrzehnten investiert worden. Als Themen der kommenden Jahre stehe der weitere Ausbau der Verkehrsinfrastruktur auf der Agenda. Der erste Regionaltag Rheinhessen eröffne die Chance, Aufgaben und Themen, wie die Umsetzung eines Mobilitätskonzeptes, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und den Fortschritt bei der Digitalisierung gemeinsam zu diskutieren.

Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD) betonte, dass es mit der Kommunalreform  gelungen sei, kommunale Einheiten zu schaffen, in denen sich eine gemeinsame Identität ausdrücke.

Der Landkreis Alzey-Worms habe sich zum starken Wirtschaftsstandort mit einer kontinuierlich wachsenden Zahl an Arbeitsplätzen entwickelt. Auch der Tourismus habe in Rheinhessen deutlich zugenommen.

Bildungslandkreis mit hervorragender Schulstruktur

Als Bildungslandkreis biete Alzey-Worms  eine hervorragende Schulstruktur. „Demokratie und politische Verantwortung beginnen in den Gemeinden, Städten und Kreisen, sie enden dort aber nicht“, rief Hering zur Beteiligung an der Europawahl im Zuge der Kommunalwahl  am 26. Mai auf.

Entwicklung und Perspektiven kommunaler Selbstverwaltung war Thema der Festrede von Professor Dr. Martin Burgi. Der Rechtsprofessor der Ludwig-Maximilians-Universität München sprach sich gegen einen weiteren Ausbau plebiszitärer Elemente in der Kommunalpolitik aus: „Wir erleben eine Krise des Ehrenamtes in der Politik. Immer weniger Bürgerinnen und Bürger sind bereit, ehrenamtlich Ämter zu  übernehmen“.

Mehr direkte Demokratie

Auf der anderen Seite engagierten sich Bürger stärker punktuell für ein Thema als sich mit einem Mandat in einem gewählten Gremium für eine ganze Legislaturperiode einzubringen. Wenn der Gesetzgeber dem Drängen nach immer mehr direkter Demokratie nachgebe, stärke dies die Krise des kommunalen Ehrenamtes.

Beispiel hierfür sei die die Herabsetzung der Quorums-Grenze, also der Mindestzahl von Bürgerinnen und Bürgern, die sich qua Unterschrift für ein Bürgerbegehren aussprechen. „Sinnvoller wäre es, wenn sich die Menschen in der Kommunalpolitik selbst engagieren würden“, so Burgi.

Mehr kommunale Zusammenarbeit

In Bezug auf die Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz gab Burgi zu bedenken, dass deren Umsetzung viel Kraft und Zeit koste und der Sinn dadurch konterkariert würde. Die lokale und regionale Identifikation, wie sie einer überschaubaren Einheit wachse, sei ein  wichtiger Faktor gegen die Überforderung der Menschen durch die Globalisierung.

„Man muss man die Zahl von 24 Kreisen in Rheinland-Pfalz nicht unbedingt verringern“

Wichtiger ist es, mehr für die kommunale Zusammenarbeit zu tun, so Bürgi.

Zukunftsweisend sei es, den Kreisen neue und flexiblere Formen der Zusammenarbeit zu bieten: „Wir brauchen die Möglichkeit, dass Kommunen zur Erledigung von Aufträgen Einzelverträge schließen können, wie dies Unternehmen auch tun. Wenn jede gebietsübergreifende Zusammenarbeit allein über Zweckverbände organisiert wird, führt dies zur Gründung unzähliger neuer Gremien.“

7 Kilometer Köstlichkeiten – Schlemmerwanderung in den Oppenheimer und Dienheimer Weinbergen

Die Schlemmerwanderer erleben auf einer faszinierenden Wanderstrecke in den Oppenheimer und Dienheimer Topweinlagen einen gemütlichen Tag. Auf die vielen Besucher warten Wein-Highlights direkt aus dem Weinberg, angereichert mit kulinarischen Genüssen. Auch die kleinen Wanderstiefelchen kommen auf den Hüpfburgen voll auf ihre Kosten. Ein Event für die ganze Familie!

Die Winzer präsentieren den Weinjahrgang 2018, der nicht nur Weinexperten begeistert. Leichte, frühlingshafte Weine: Egal ob Riesling, Sauvignon blanc, Grauer Burgunder oder Silvaner – sie alle verkörpern das Frische, Grüne, Frühlingshafte.

Neue Stände

In diesem Jahr sind einige neue Stände mit von der Partie. Eine Auswahl des neuen Schlemmerangebots: Gegrillte Sardinen direkt aus dem Atlantik, „Feines aus de Pann“, hausgemacht Winzer-Klöße, Grillspezialitäten vom Smoker, Kumpir (gebackene Kartoffel gefüllt mit Gemüse- und Fleischvariationen) und vieles mehr.

Die Frühjahrs-Schlemmerwanderung ist ein Erlebnis für Kollegen, Bekannte, Freunde und die gesamte Familie, für Jung und Alt. Die 7 Kilometer lange Strecke ist für Menschen jeden Alters geeignet.

Mehr Infos unter Schlemmerwanderung

Positive Bilanz nach vier Monaten – Onlinewache wird sehr gut angenommen

Online Strafanzeige erstatten – das können Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz seit dem 6. Dezember 2018. An diesem Tag ist die Onlinewache offiziell gestartet. Und das mit Erfolg.

3647 Strafanzeigen und 379 Hinweise verzeichnet das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) in den vergangenen vier Monaten – ein deutliches Zeichen, dass das Serviceangebot von der Bevölkerung angenommen wird.

Sei es nun das gehackte Girokonto, das gestohlene Fahrrad oder die Ware, die online bestellt, aber nicht geliefert wurde – es gibt die verschiedensten Gründe, um die Onlinewache zu nutzen. Rheinland-Pfälzer können rund um die Uhr, von zuhause oder unterwegs, ganz einfach über das Internet Anzeige erstatten, Hinweise übermitteln oder Lob und Beschwerde loswerden. Und das tun sie – täglich.

Über 33 Online-Strafanzeigen täglich

„Mehr als 33 Strafanzeigen und Hinweise werden uns aktuell jeden Tag durchschnittlich über die Onlinewache gemeldet“, weiß Thomas Welsch, Leiter des Lage- und Dauerdienstes im LKA, in dem die Onlinewache der Polizei Rheinland-Pfalz angesiedelt ist. Dabei handelt es sich vor allem um Diebstahls-, Betrugs- und Sachbeschädigungsdelikte.

Welsch rechnet jedoch mit einem stetigen Anstieg der Nutzerzahlen. Schließlich werde auch das Angebot der Onlinewache und damit die Nutzerfreundlichkeit kontinuierlich erweitert: „Im Laufe des Jahres ist beispielsweise eine Uploadmöglichkeit für Dokumente in Planung“, so Welsch weiter. Auch eine Ausweitung auf weitere Straftatbestände steht voraussichtlich 2019 an.

Die Onlinewache der Polizei Rheinland-Pfalz finden Sie hier: Onlineanzeige