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Den Ford Focus im Fokus | Automedien.de hat den 3 Zylinder getestet

Downsizing bedeutet bei Ford: Drei Zylinder schöpfen ihre turboaufgeladene Kraft aus einem bzw. 1,5 Liter Hubraum. Das Konzept bewährt sich. Sechs mal in Folge wurde das Ecoboost-Aggregat zum „Engine of the Year“ gekürt. Im neuen Focus haben bei den Benzinern vorerst die Vierzylinder ausgedient.

Wenn ein neuer Fahrzeugtest ansteht, blickt man gerne einmal zurück und erinnert sich an seine eigene automobile Vergangenheit.

Mein erster Neuwagen war 1989 ein schwarzer Ford Escort RS Turbo. 132 PS aus 1.600 ccm, vier Zylinder, von Null auf 100 in etwas über acht Sekunden und 206 Spitze. Damals eine Rakete zum Neuwagenpreis von 32.000 DM. Verbrauch? Egal, der Wagen war pures Fahrvergnügen, der Turbobumms war Pflicht, Fahrwerk und die Recarositze allererste Sahne.

Nun stehe ich dreißig Jahre später vor seinem Erben. Seit 1998 heißt er Focus, aus Turbo wurde Ecoboost, aus vier Zylinder drei und der Hubraum entspricht einer Milchpackung. Umwelt, Abgasanforderungen und 6 d-TEMP diktieren heute das Lastenheft der Ingenieure.

Okay, ich grübele ein wenig. Ein Motörchen, das aus einem Liter 92 kW/125 PS herausholt. Es wird sich zeigen, meine Skepsis ist fehl am Platz, denn nicht umsonst wurde das Kölner Triebwerk in der Fachpresse über den Klee gelobt und mit Auszeichungen überschüttet. Optisch spricht mich das neue Design auf alle Fälle schon mal an. Seine Dynamic-Blau-metallic-Lackierung sieht verdammt gut aus in der Frühjahrssonne und verpaßt der neuen Karosserie ein edles und gleichzeitig sportliches Auftreten. Ich steige ein. Hier bin ich nicht das Maß der Dinge mit meinen stämmigen 1,98 m und doch finde ich etwas vor, was nicht immer der Fall ist: Platz, Raumgefühl nach oben, rechts, links und vorne! Und dann diese Sitze. Ich fühle mich 30 Jahre zurück versetzt. Das verstehe ich als Kompliment, denn egal ob auf Kurzstrecke oder mal 400 Kilometer über die Autobahn, ich steige aus und bin entspannt. Wie in meinem RS Turbo.

Start! Der flotte Dreier unter der Haube erwacht zum Leben. Selbstverständlich hat er seinen eigenen Klang, dass ihm ein Zylinder fehlt ist während der Warmlaufphase nicht zu leugnen, im Fahrbetrieb jedoch fällt das nicht groß ins Gewicht. Der Focus fährt sich angenehm, schafft den Sprint auf 100 in 10 Sekunden und auf der A1 liefert er bergab GPS-gemessene 208 km/h.

Das Fahrwerk ist harmonisch abgestimmt, er liegt satt und schluckt nervige Autobahnflickstücke im Asphalt als wären sie nicht vorhanden. Mein Blick auf den Bordcomputer zeigt, Spaß muß nicht mit hohem Sprikonsum einher gehen. Auf der Autobahn waren es 7,5 Liter, bei meiner Überführungsfahrt von Köln nach Koblenz über die A59 und die B9 sogar nur 5,1 Liter. Dabei belaufen sich die CO2-Emissionen laut Hersteller auf 115-108 gr/km.

Der Focus in der etwas gehobeneren Ausstattungsvariante „Titanium“ überzeugt mich immer mehr. Seine Assistenzsysteme entsprechen den heutigen Erwartungen, das Head-Up-Display für 450,- Euro Aufpreis möchte ich nicht missen und für 550,- Euro mehr gibt es das Ford-Navi incl. B&O Play und DAB.

Mein Testwagen kam incl. jeder Menge Serienausstattung und einigen zusätzlichen Features auf einen Gesamtpreis von 31.495,- Euro, die Focus-Baureihe an sich geht bei 18.700,- Euro los.

Fazit: Meine Skepsis was Downsizing angeht konnten die Kölner ausräumen. Das Leistungsspektrum ihrer 3-Zylinder von 63 kW/85 PS bis sage und schreibe 134 kW/182 PS ist beeindruckend. Für den Alltag ist man mit dem Mittelweg und den 125 Pferdchen jedenfalls bestens bedient.

Bericht/Fotos: Guido Strauss | www.automedien.de

„Hongkong School of Hip Hop“ – Achte Jugendbegegnung zwischen Wiesbaden und Hongkong

Das passiert im Festsaal des Rathauses nicht allzu oft: Eine Breakdance-Gruppe zeigt ihre akrobatische Kunst. Sozialdezernent Christoph Manjura wippt begeistert mit, als Jugendliche der „Hongkong School of Hip Hop“ vorführen, was sie können.Sie sind im Rathaus zu Gast als Teilnehmende der achten Jugendbegegnung zwischen Wiesbaden und Hongkong.

Bereits 2012 hatte die Aktion im Rahmen von „Wiesbaden Weltweit“ begonnen. Seitdem fahren Jugendliche aus den Jugendzentren Klarenthal und Kastel alle zwei Jahre in den fernen Osten, dazwischen kommen chinesische Jugendliche nach Wiesbaden. Die Begegnungen dauern 14 Tage und umfassen ein breites pädagogisches und touristisches Programm mit Workshops und einem Tagesausflug nach Frankfurt.

Höhepunkt: gemeinsame Fahrt nach Holland

Der Höhepunkt ist immer eine gemeinsame Fahrt nach Holland, wo das internationale Hip-Hop-Festival „IBE“ in Heerlen stattfindet. Leider, so bedauert Stefan Ölke vom Jugendzentrum Reduit, sei dieses Mal keine Gruppe aus dem chinesischen Guangzhou mitgekommen, die sonst auch an der Begegnung teilnehmen.

Die internationalen Austauschprogramme, die von der Stadt Wiesbaden organisiert werden, finden sonst überwiegend im europäischen Ausland statt. Die „Hip-Hop“-Begegnung mit dem Titel „Respect your Next“ ist einer der spektakulärste Programmpunkt auf der Liste der zahlreichen internationalen Reisen.

Unterschiedliche Fördertöpfe gesucht

Wiesbaden möchte allen Jugendlichen internationale Kontakte ermöglichen, auch jenen, die es sich nicht so einfach leisten können. Deswegen werden unterschiedliche Fördertöpfe gesucht, die solche Reisen möglich machen. Hier finanziert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Begegnung mit.

Die Begleiterin der Gruppe aus Hong Kong, Ling Chang, bedankte sich für die andauernden guten Kontakte und überreichte Dezernent Christoph Manjura ein Andenken. „Mit Musik und Tanz können wir Sprachbarrieren überwinden“, sagte sie.

„Wir machen jedes Jahr wunderbare neue Erfahrungen“.

Manjura wünschte der Gruppe viel Spaß und wies auf das Zertifikat hin, dass alle Teilnehmenden zum Abschluss erhalten. „Es wird gut in euren Lebenslauf passen und bei Bewerbungen Aufmerksamkeit erregen“. Wiesbaden werde durch diese internationalen Kontakte „offener und kosmopolitischer“. Er dankte den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Amtes für Soziale Arbeit, die die Begegnung konzipieren und begleiten.

„Und wenn ich euch hier beim Tanzen zuschaue, bekomme ich immer Gänsehaut“. Ein Film aus dem vergangenen Jahr mit Bildern aus Hongkong und China zeigte sehr eindrücklich, wie eine Gruppe mit einer gemeinsamen Leidenschaft in kürzester Zeit zu Freunden werden kann.   Das wird mit dem aktuellen Gegenbesuch noch gefestigt. „Die Erinnerungen kann uns keiner mehr nehmen“, fasste es ein Teilnehmer zusammen. „Krass, wie schnell man Freunde werden kann.“

Ausbildung am Airport: „Tech-Night“ bietet spannende Einblicke in die Berufswelt am Flughafen

Zum fünften Mal in Folge können technikaffine Jugendliche ab 14 Jahren bei der „Tech-Night“ die faszinierenden Ausbildungsberufe in den Bereichen Sicherheit und Technik am Flughafen Frankfurt kennenlernen.

Am 23. August ab 17:00 Uhr haben interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Einblicke in die Berufe:

  • Industriemechaniker (m/w/d)
  • Mechatroniker (m/w/d)
  • Elektroniker (m/w/d)

zu gewinnen.

Vielseitige Informationen gibt es auch zu diesen Berufen:

  • Notfallsanitäter (m/w/d)
  • Servicekraft für Schutz und Sicherheit (m/w/d)
  • Werkfeuerwehrmann (m/w/d)
  • Koch (m/w/d)

Neu im Programm ist die Ausbildung zum Gebäudereiniger (m/w/d).

Alle Infoveranstaltungen finden direkt am Arbeitsort statt. Dort können die Teilnehmenden mit den Experten ins Gespräch kommen. Der Praxisbezug wird dabei großgeschrieben: Die Jugendlichen können zum Beispiel probeweise Drehleiter fahren oder in den Werkstätten Gewinde schneiden. Begleitpersonen haben währenddessen die Chance, an einem informativen Programm teilzunehmen.

Die „Tech-Night“ bietet allen Teilnehmenden außerdem noch die Möglichkeit, professionelle Bewerbungsfotos von einem Fotografen anfertigen zu lassen und diese auf einem USB-Stick mitzunehmen.

Anmelden können Sie sich noch bis 19. August über das Anmeldeformular. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl auf 130 Personen plus Begleitpersonen beschränkt ist. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.fraport.de/tech-night.

Verliebt in ein Auto – Der Ford Capri feiert seinen 50. Geburtstag

1969 war das Jahr, in dem der Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte und das legendäre Woodstock-Festival in die Geschichte einging. Im selben Jahr rollte auch der Ford Capri zum ersten Mal auf Europas Straßen.

Bei seiner Markteinführung wurde er als „Das Auto, das Sie sich immer gewünscht haben“ beworben. Mehr als 1,8 Millionen Käufer bestätigten dieses Versprechen. Aufgrund der hohen Nachfrage produzierte das Ford-Werk in Köln bis zum Auslaufen des Modells im Jahre 1986 insgesamt drei Fahrzeug-Generationen des Ford Capri, der bei Auto-Enthusiasten bis zum heutigen Tage einen hohen Kultstatus genießt.

Ein Video zum 50. Geburtstag schickt den seltenen Ford Capri RS 2600 auf eine nostalgische Reise: von seinem Entstehungsort in den Wäldern der Eifel – wo das Fahrzeug während seiner Entwicklung ausgiebig getestet wurde – bis hin zu den Rennstrecken im belgischen Spa und im niederländischen Zandvoort, wo der Ford Capri historische Siege feierte.

„Der Ford Capri war ein sportliches Fahrzeug, das es dem einfachen Mann auf der Straße ermöglichte, den automobilen Traum im Alltag zu leben“, sagte Steve Sutcliffe, der Journalist, der den Klassiker im Video fährt und kommentiert. „Damals wurde er für puren Fahrspaß konzipiert. Und noch heute fühlt es sich gut an, hinter dem Lenkrad des Ford Capri zu sitzen.“

Der Ford Capri RS 2600 aus der Classic Car-Sammlung von Ford in Köln ist mit einem V6-Motor ausgestattet und hat in sechs Drehtagen mehr als 700 Kilometer zurückgelegt.

„Ich bin verliebt in den Ford Capri“, fügte Sutcliffe hinzu. „Ich könnte mir vorstellen, dass sich auch heute noch viele Menschen ein solches Auto wünschen würden“.

Mindestens 250 Ertrunkene seit Jahresbeginn – DLRG zieht Zwischenbilanz

In den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 sind in deutschen Gewässern mindestens 250 Menschen ertrunken. Das sind 29 weniger als im Jahr davor. Diese Zahlen hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag in Haltern am See (Westfalen) bekannt gegeben.

„Man kann es nicht oft genug sagen: Die Zahl der Ertrunkenen ist nun mal sehr wetterabhängig. Im Gegensatz zum Vorjahr war der Frühling wie auch der erste Sommermonat in diesem Jahr bislang doch eher verhalten und das spiegelt sich in den erfassten Zahlen wider“, erklärt Achim Wiese, Pressesprecher der DLRG.

Bayern trauriger Spitzenreiter

Ertranken im bereits sehr warmen Mai des Vorjahres mindestens 51 Menschen, waren es jetzt 28. Im Ländervergleich sind in Bayern mit 65 Fällen (+20) die meisten Opfer zu beklagen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 40 (+3) und Niedersachsen mit 29 (-7).

Keine Veränderung gibt es hingegen bei den Orten, an denen Menschen zumeist ertrinken. So ereignen sich die meisten Unfälle noch immer im Binnenland – insbesondere an ungesicherten Badestellen.

Mindestens 231 Menschen kamen dort ums Leben; das sind über 90 Prozent der Gesamtzahl. 131 starben in Seen und Teichen, 76 in Flüssen, jeweils neun in einem Kanal oder Bach, fünf in Hafenbecken, einer in einem Graben. „An Flüssen, Seen und Teichen sind in den wenigsten Fällen Rettungsschwimmer im Einsatz.

Simple Badeverbotsschilder reichen nicht aus

Wir betonen immer wieder unsere Bereitschaft, mit Kommunen oder Landkreisen zusammenzuarbeiten. Ein simples Badeverbotsschild reicht eben nicht aus, um Menschen vorm Sprung ins unbewachte und vor allem unbekannte Gewässer abzuhalten“, mahnt Wiese. In Schwimmbädern fanden mit sechs Badegästen vergleichsweise wenige den nassen Tod.

Immerhin sind die deutschen Küstengewässer sicherer. In Nord- und Ostsee ertranken mit sieben Personen (eine in der Nord-, sechs in der Ostsee) eine weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. „Das ist ein Indiz dafür, dass unser Zentraler Wasserrettungsdienst Küste ZWRD-K hervorragende Arbeit leistet und funktioniert“, so der Pressesprecher. Hauptgründe für das Ertrinken sind auch hier das Baden an unbewachten Stränden sowie Alkohol, Leichtsinn und Selbstüberschätzung.

81 % waren Männer

Im Geschlechtervergleich liegt der Anteil der Frauen bei unter 19 Prozent, Männer sind wie gehabt die Risikogruppe erklärte Wiese.

„Männer sind risikofreudiger und spielen gerne mal den Helden, was dann leider allzu oft tragisch endet“

Eine weitere Risikogruppe sind ferner Menschen mit Migrationshintergrund. Bislang ertranken aus dieser Gruppe 18 Personen (2018: 15). Aus diesem Grund sind die DLRG-Baderegeln inzwischen in über 25 Sprachen übersetzt: Baderegeln

Über die DLRG

Die DLRG ist mit fast 1,8 Millionen Mitgliedern und Förderern die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1913 hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die DLRG ist die Nummer Eins in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung in Deutschland.

Von 1950 bis 2018 hat sie über 22,5 Millionen Schwimmprüfungen und fast fünf Millionen Rettungsschwimmprüfungen abgenommen. In rund 2.000 Gliederungen leisten die ehrenamtlichen Helfer pro Jahr über zehn Millionen Stunden freiwillige Arbeit für die Menschen in Deutschland. Die Kernaufgaben der DLRG sind die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, die Aufklärung über Wassergefahren sowie der Wasserrettungsdienst. Über 45.000 Mitglieder wachen jährlich weit mehr als drei Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Mehr Informationen unter www.dlrg.de.

Einbrecher in Rüsselsheim-Königstädten unterwegs

Nachrichten Kurzmeldung | In der Nacht von diesem Montag auf Dienstag wurde in mindestens zehn Gartenhütten in Königstädten eingebrochen. Vermutlich mit Hilfe eines Bolzenschneiders brachen die Täter die Vorhängeschlösser der Zugangstore zu den Gartenparzellen auf. Die Hütten durchsuchten sie dann nach Diebesgut, allerdings nach Angaben der Polizei ohne nennenswerten Erfolg.

Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06142 – 6960 an die Ermittlungsgruppe in Rüsselsheim zu wenden.


 

Darf Straße nach Steigbügelhalter Hitlers heißen?

Wallerfangen. Franz von Papen hat Adolf Hitler zur Macht verholfen und damit den Grundstein für den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust gelegt. Darf  nach einem solchen Mann heute noch eine Straße benannt sein? Mit dieser Frage muss sich in der nächsten Woche das Verwaltungsgericht des Saarlandes befassen.

A3 | Erneut Tiertransporter mit 800 Ferkeln gestoppt – Tiere dramatisch verendet!

In den letzten Wochen haben immer wieder, nachdem die Polizei Tiertransporter gestoppt hatten,  dramatische Szenen auf deutschen Autobahnen abgespielt. So auch am vergangenen Freitag auf der A3 bei Feucht. Hier stoppte die Autobahnpolizei einen total überhitzten Transporter mit circa 800 Ferkeln beladen.

Zuvor waren die Beamten von einem engagierten Tierrechtler aus der Umgebung von Nürnberg alarmiert worden. Dieser beobachtete während der Fahrt auf der A3, dass viele der Tiere nach Luft schnappten und in einem schlechten Allgemeinzustand waren. Der Transporter war auf dem Weg von den Niederlanden ins weit über 1.000 km entfernte Kroatien. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass die Temperatur im Transporter deutlich über 35 Grad Celsius war. ´

Foto: Deutsches Tierschutzbüro

Tränkanlage erst nach Aufforderung eingeschaltet

Der mit dem Deutschen Tierschutzbüro vernetzte Tierrechtler beobachtete, dass die Tränkanlage erst eingeschalten worden ist, als der Fahrer des Transporters dazu aufgefordert wurde. Bereits nach kurzer Zeit war diese jedoch schon leer. Aufgrund der herrschenden hohen Temperatur und dem akuten Wassermangel wurden viele der Tiere in einem sehr dehydrierten Zustand vorgefunden, mindestens zwei Ferkel waren bereits tot.

Die Polizei rief daraufhin die zuständige Feuerwehr und das Veterinäramt an, die kurze Zeit später eintraf und die Tiere mit Wasser erstversorgte. Die Tiere wurden dann zum Schlachthof in Erlangen transportiert, um dort über Nacht abgeladen und versorgt zu werden.

Einige Ferkel musste notgetötet werden

Obwohl sich in der Zwischenzeit einige weitere Tierrrechtler einschalteten und bereits Lebenshöfe Plätze für einige Tiere anboten, konnten leider keine der Ferkel gerettet werden. Nachdem die Tiere auf dem Gelände des Schlachthofs getränkt und gefüttert wurden, wurde der Tiertransporter vom zuständigen Veterinäramt, nachdem er mit ausreichend Wasser gefüllt und gereinigt wurde, wieder freigegeben und durfte seine Fahrt nach Kroatien fortsetzten.

Einige der Ferkel wurden zuvor jedoch leider in einem so schlechten Zustand vorgefunden, dass sie vor Ort notgetötet worden sind.

Das deutsche Tierschutz-Büro hat umgehend gegen die Fahrer und das Speditionsunternehmen Anzeige Doch das was in Altdorf passiert ist, ist leider kein Einzelfall. Solange jedoch weiterhin Tiertransporte in den heißen Sommermonaten zugelassen sind, wird es auch weiterhin zu solchen Katastrophen zu Lasten der Tiere kommen.

Verkehrsteilnehmer sollen wachsam sein

Das Deutsche Tierschutzbüro fordert alle Verkehrsteilnehmer auf, gerade in den nächsten Wochen wachsam zu sein.

„Wenn Sie in den nächsten Tagen und Wochen unterwegs sein sollten und wir alle wieder mit Temperaturen von über 30 Grad Celsius zu kämpfen haben, werden bitte auch Sie aktiv. Tun Sie es dem engagierten Tierrechtler gleich und beobachten Sie Tiertransporter ganz genau. Sollte Ihnen etwas auffallen wie z.B. sehr stark hechelnde oder verletzte Tiere, die nach Luft schnappen, alarmieren Sie bitte umgehend die Polizei.“

Gegen die beiden Fahrer des Tiertransporters wurden Bußgelder im fünfstelligen Bereich verhängt.

Luftschiff „Theo“ – Gewinne zwei der begehrten Tickets

Drei Tage lang gab es am Himmel über dem Rhein-Main Gebiet eine Seltenheit zu beobachten. Kultluftschiff Theo machte Station auf dem Flugplatz in Mainz-Finthen und nutzte die drei Tage um das Rhein-Main Gebiet von oben zu erkunden.

BoostyourCity durfte während eines 90-Minütigen Rundflug das eigene Kerngebiet aus der Luft bestaunen. Von Finthen ging es mit dem englischen Piloten Marc Fenney aus Nottingham in einem Schlenker über Wackernheim den Rhein entlang in Richtung Mainz.

Alle Details zu Theo im Video:

Während Fenney das gut 60 Meter lange Luftschiff ruhig in etwa 300 Meter Höhe hielt, stand Co-Pilot Norbert Karraß aus Berlin, Rede und Antwort. Von Mainz nach Wiesbaden ohne Stau und Baustellen geht es nur mit Theo. Nach ein paar Ehrenrunden über die hessische Landeshauptstadt zog der Mainzer Dom das Luftschiff dann doch wieder magisch an, so dass bei traumhaften Wetter der Dom in der Sonne von oben glänzte. Nach 90 Minuten setzte Theo dann wieder sanft auf dem Airfield in Mainz-Finthen auf.

Im September wird das Luftschiff Theo erneut für zwei Tage nach Mainz-Finthen kommen. Wer dann ebenfalls diesen herrlichen Ausblick genießen möchte, hat die Chance zwei dieser begehrten Rundflüge über BoostyourCity zu gewinnen. Für unser großes „Charity for Kids“ Sommerfest am 03.08.2019 hat die WDL Luftschiffgesellschaft uns zwei der begehrten Rundflugtickets für unsere große Tombola als Hauptpreis zur Verfügung gestellt.

Luftschiff Theo | BoostyourCity.de Foto: Oliver Kargl-Konz

Alle Infos zur Veranstaltung am 03.08.2019 erhaltet ihr hier: Sommerfest Charity for Kids

Unter dem Motto “Charity for Kids” werden wir auch in diesem Jahr wieder, die tolle Arbeit der beiden Hilfsorganisationen „Kidicare“ der Johanniter-Unfall-Hilfe-e.V., sowie den Förderverein für Tumor-und Leukämiekranke Kinder e.V. in den Vordergrund stellen. So wird auch der Erlös der Tombola diesen Hilfsorganisationen zu Gute kommen.

Wer schon vorher auf Nummer Sicher gehen möchte, bei den begrenzten Rundflügen mit dabei sein zu können, der kann sich selbstverständlich vorab auf der Internetseite der WDL Luftschiffgesellschaft oder auf der Facebook Fanpage informieren.

„Grill den Henssler Sommer-Specials“ ab dem 18. August 2019

14 Prominente sitzen schon auf glühenden Kohlen, denn sie fordern Spitzenkoch Steffen Henssler in den großen „Grill den Henssler Sommer-Specials“ heraus. Mit dabei sind dieses mal:

  • Comedian Oliver Pocher
  • DJ Jan Leyk
  • „Hot oder Schrott“-Ikone Detlef Steves
  • Investorin Dagmar Wöhrl
  • Politiker Wolfgang Bosbach und Tochter Caroline
  • Moderator Jan Köppen
  • Handballnationalspieler Silvio Heinevetter
  • die Musiker und „Sing meinen Song“-Teilnehmer Daniel Wirtz und Johannes Oerding
  • Schauspieler Felix von Jascheroff
  • Profi-Tänzerin Motsi Mabuse
  • Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht
  • Moderatorin Laura Karasek

Sie alle freuen sich auf die von Annie Hoffmann moderierten BBQ-Battles, die VOX ab dem 18. August in vier Folgen immer sonntags um 20:15 Uhr zeigt.

Statt im bekannten Studio in Köln, wird bei den Sommer-Specials auf der Seebühne im Elbauenpark Magdeburg unter freiem Himmel, komplett ohne Strom und über offener Flamme um die Wette gegrillt – kein Herd, kein Backofen, nur richtig, echte Holzkohlegrills. Aber damit nicht genug: Um die kritische Jury zu überzeugen, greifen Steffen Henssler und seine Herausforderer auch auf unkonventionelle Grillmethoden zurück.

Unterstützung bekommen die Promis bei ihrem Versuch, „den Henssler zu grillen“, dieses Mal von den Koch-Coaches: Sascha Stemberg, Stefan Marquard, Ali Güngörmüs und Christian Lohse.

Ob es den Stars gelingt, die kompetente Jury bestehend aus „Grill den Henssler“-Urgestein Reiner Calmund, Sternekoch und Kochbuchautor Christian Rach und Mirja Boes, die neben ihrer erfolgreichen Karriere als Comedystar auch ein Restaurant führt, zu überzeugen? Für welches Gericht werden die Juroren am Ende Feuer und Flamme sein? Und welche Kombination aus Profi und Promi ist so richtig im Glutrausch und kann am Ende das Preisgeld für den guten Zweck kassieren? Das zeigt VOX ab dem 18. August 2019 um 20:15 Uhr.

Mehr Mobilität für alle – Neues Busnetz ist Quantensprung für ÖPNV im Landkreis

Das zum heutigen 1. August 2019 im Norden des Landkreises Alzey-Worms an den Start gehende neue Busnetz, wurde von den Projektbeteiligten mit Eröffnungsfahrten aus den drei zuerst profitierenden Verbandsgemeinden Wöllstein, Wörrstadt und Alzey-Land nun offiziell eröffnet.

Unter dem Motto „Kommt gut an“ bietet das neue Busnetz für den Landkreis Alzey-Worms mehr Mobilität für alle – für die Wege zur Arbeit oder Schule genauso wie für Unternehmungen in der Freizeit, Besorgungen oder Arztbesuche. „Es ist ein Quantensprung für die Qualität des ÖPNV im Landkreis“, so Landrat Ernst Walter Görisch.

Start im Norden des Landkreises

Zuerst profitieren die Bürger im Norden des Landkreises ab 1. August davon, die mit einem Infoheft mit den neuen Fahrplänen Ende Juli darüber informiert wurden. Ab 14. Oktober folgt dann der Süden.

Gerhard Harmeling, Leiter der Verkehrsabteilung im rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium, verweist auf das ÖPNV-Konzept im ZRNN, das die Grundlage für das zu eröffnende neue Busnetz im Landkreis Alzey-Worms bildet. Es wurde für Alzey-Worms gemeinsam entwickelt vom Landkreis, den Verkehrsverbünden RNN und VRN, dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd und dem Verkehrsministerium.

„Ziel dieses Konzeptes ist es, die im Schienenbereich zum Standard gewordene Vertaktung auf den Busbereich auszudehnen“, so Harmeling. Nachdem dieses Konzept im Norden des Landes begonnen wurde, ist Alzey-Worms nun das erste Gebiet im ZRNN, in dem diese Qualität des Nahverkehrs auch im Busbereich eingeführt wird.

Leicht merkbare Takt-Buslinien

ZRNN-Geschäftsführer Wolfgang Hammermeister freut sich, dass Alzey-Worms den Anfang im ZRNN macht, mit der Einführung von flächendeckend vertakteten Busverkehren. Die anderen Landkreise folgen im Jahr 2022. Aus bisher unübersichtlichen Fahrtwegen der Linien und schwer merkbaren und dünnen Fahrplänen sind nun leicht merkbare Takt-Buslinien geworden.

„Umsteigen leicht gemacht“ wird durch Anschluss-Haltestellen in Wöllstein, Wörrstadt, Saulheim, Alzey und Gau-Odernheim ermöglicht. Dort werden direkte Anschlüsse zwischen verschiedenen Takt-Buslinien und zu den Bahnlinien hergestellt. Somit entstehen auch neue Querverbindungen und auch bei Umstieg können schnelle Reisezeiten geboten werden.

Hochwertiges Verkehrsangebot

Die tarifliche Einbindung des Landkreises in die beiden Verkehrsverbünde RNN und VRN bleibt unverändert. Um viele Fahrgäste zu gewinnen, sieht Hammermeister in erste Linie die Notwendigkeit, „den Bürgern ein hochwertiges Verkehrsangebot – wie es mit dem neuen Busnetz nun umgesetzt wird – anzubieten. Günstige Fahrkartenpreise alleine sind kein Allheilmittel.“

Wurde in den 90er Jahren mit den Regiolinien die Mittelzentren an das hochwertige Netz aus im Takt verkehrenden Bahn- und Buslinien angebunden, sind es künftig die Takt-Buslinien in Aufgabenträgeschaft des ZSPNV, die alle Grundzentren in dieses hochwertige Netz einbinden, so Michael Heilmann, Verbandsdirektor des ZSPNV Rheinland-Pfalz Süd. Die neue Takt-Buslinie 440 Bad Kreuznach –Alzey stellt künftig eine wichtige attraktive Querverbindung her und bietet am Wochenende auch Spätbusse nach 23 Uhr.

Anrufverkehr durch Taxis oder Kleinbusse

Die Landkreise sorgen darüber hinaus, dass alle anderen Städte und Gemeinden im Landkreis ebenfalls mit Takt-Buslinien in das Netz eingebunden werden. Dabei können die am wenigsten nachgefragten Verbindungen auch mit Anrufverkehren durch Taxis oder Kleinbusse bedient werden.

Aus Sicht des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr ist es gelungen, dass alle Beteiligten ein Angebot „aus einem Guß“ geschaffen haben, das in vielen Fällen eine echte Alternative zum eigenen (Zweit-) PKW darstellen kann.

Die neuen Takt-Buslinien werden von der ORN Omnibusverkehr Rhein-Nahe GmbH aus Mainz vollständig eigenwirtschaftlich betrieben. Das Unternehmen sieht große Chancen für eine positive  Entwicklung der Fahrgast-zahlen bedingt durch das neue Fahrplankonzept. In enger Abstimmung mit allen Vertragspartnern wurden viele eigene Ideen und Erfahrungswerte umgesetzt, um ein attraktives Angebot für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Alzey-Worms zu schaffen, so Geschäftsführer Bernhard Ehmann.

Die Verkehrsleistung wird sich ab August nahezu verdoppeln auf 1,5 Millionen Buskilometer pro Jahr. Über 30 Fahrzeuge werden im Landkreis im Einsatz sein. Die Busflotte wird zur Hälfte mit neuen Niederflurfahrzeugen ausgestattet, auch die Haltestelleninfrastruktur wird schrittweise fahrgastfreundlich modernisiert.

Saarländer verursachen hohe Kosten in der Krankenkasse

Saarbrücken. 2805 Euro hat die Techniker Krankenkasse (TK) im vergangenen Jahr pro saarländischem Versicherten ausgegeben. Das sind 130 Euro mehr als im Jahr davor. Das geht aus dem Geschäftsbericht 2018 hervor, den die TK vorgestellt hat. Für den Anstieg von fast 5 Prozent sind aus Sicht der Kasse steigende Preise für Arznei und Besuche im Krankenhaus die Ursache.

Wiesbaden | 2 Tote in Mehrfamilienhaus – Polizei geht von Beziehungstat aus

Eine Auseinandersetzung im häuslichen Bereich hat ersten Ermittlungen zufolge gestern Abend zwei Männer im Alter von 43 und 56 Jahren das Leben gekostet. Bei beiden handelt es sich um deutsche Staatsangehörige. Der 56-Jährige starb noch in der Wohnung in der Dantestraße, der 43-Jährige nach vergeblichen Rettungsversuchen im Krankenhaus.

Gegen 17.35 Uhr meldeten am gestrigen Mittwoch, Bewohner des Mehrfamilienhauses verdächtige und laute Geräusche in der betreffenden Wohnung. Nach dem Eintreffen von Einsatzkräften der Polizei musste die Wohnungstür von der Feuerwehr geöffnet werden.

Es handelt sich um ein Ehepaar

In der Wohnung fanden die Beamten die beiden schwerverletzten Männer, von denen einer in der Wohnung verstarb. Der andere wurde nach Erste Hilfe Maßnahmen in ein Krankenhaus gebracht, wo er ebenfalls seinen schweren Verletzungen erlag.

Sofort nach dem Vorfall wurden erste kriminalpolizeiliche Maßnahmen eingeleitet und mit den Ermittlungen und der Spurensicherung begonnen. Bei den beiden Betroffenen handelt es sich um ein Ehepaar, welches gemeinsam in der Wohnung in der Dantestraße lebte.

Beziehungstat

Ersten Erkenntnissen zufolge kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung, bei der sich die beiden Männer die schweren Verletzungen mit einem oder mehreren Messern zufügten. Aufgrund der Gesamtumstände gehen die Ermittler der Wiesbadener Kriminalpolizei derzeit von einer Beziehungstat aus.

Der genaue Tatablauf und Hinweise zur Motivlage müssen nun noch aufgrund der vorgefundenen Spuren ermittelt werden. Dazu ist unter anderem vorgesehen, bei den beiden Leichen am heutigen Tag eine Obduktion durchzuführen.

Weiblichkeit zu Kunst gemacht

Saarlouis. 92 Jahre alt ist Hildegard König-Grewenig. Sie ist die Gründerin der Künstlerinnengruppe „11 F“. Nun bekam sie zur Eröffnung einer Ausstellung Besuch von Oberbürgermeister Peter Demmer (SPD).

Mainz | George Ford fördert soziale Kompetenzen

Er ist groß, bullig und könnte ziemlich böse gucken – wenn er will. Doch George Ford ist ein gutmütiger Mensch und möchte helfen. Vor allem Kindern, die in der Schule oder in der Freizeit gemoppt und angegriffen werden.

Das hatte Ford in seiner eigenen Kindheit in Mainz, als Sohn eines afroamerikanischen Soldaten und einer Deutschen, auch erfahren müssen. Damals wusste er nicht, wie er reagieren sollte. Heute trainiert der 43-Jährige Kampfkunstmeister und „Meenzer Bub“ in seiner Akademie in der Mainzer Neustadt Kinder, Jugendliche und Erwachsene und zeigt ihnen, wie man auch einem vermeintlich überlegenen Gegner Paroli bieten kann.

Konfliktsituationen entschärfen

George Ford zeigt einem Schüler die Kunst der Selbstverteidigung. Foto: George-Ford-Akademie

Aber er zeigt auch, wie Konfliktsituation entschärft werden können.

George Ford geht es um Prävention und Selbstschutz als ganzheitliches Konzept, seine Basis liegt im Wing Chun, einem chinesischen Kung-Fu-Stil.

Wo sich heute die George-Ford-Akademie befindet, war in den 70er-Jahren eine Taekwondo-Schule.

„2013 habe ich die Schule übernommen“, sagt der Kampfkunstmeister, der mit seinen Kursen („Stark gegen Gewalt“) für Gewaltprävention als Referent und Workshop-Leiter auch in Schulen unterwegs ist.

 

Präventionskonzept gemeinsam mit dem
Landessportbund und der Sportjugend Rheinland-Pfalz

Gemeinsam mit dem Landessportbund und der Sportjugend Rheinland-Pfalz hat er ein Präventionskonzept entwickelt – sogar schon für Vorschulkinder (3-5 Jahre). „Dabei geht es um Mimik, Gestik und Körpersprache in Konfliktsituationen, zum Beispiel bei Rangeleien, wie sie im Kindergarten gang und gäbe sind“, so Ford. Mit Rollenspielen wird das Training spielerisch vermittelt. Das Ziel: Mit Spaß selbstbewusster und selbstsicherer werden.

Mit Spaß und Selbstbewusstsein: Eine junge Schülerin attackiert George Ford im Training. Foto: George-Ford-Akademie

„Schulkindern (6-11 Jahre) bieten wir ein Konzept aus Gewaltprävention und Selbstschutz an“, sagt der Kampfkunsttrainer.

„Der präventive Aspekt behandelt die Vorboten eines Konfliktes und die Frage, was ich im Vorfeld machen kann, um Konfliktsituationen zu umgehen.“

„Dann zeige ich den Schülern, wie sie sich in Konfliktsituationen verhalten können – bei Fremden, bei Erwachsenen und in der Schule – und zwar so, dass sie dadurch keine noch größeren Probleme bekommen“, so Ford weiter.

Was mache ich wenn…?

Konkret bedeutet das beispielsweise, dass man zunächst einmal laut werden kann, um eine Distanz zu schaffen, „ohne dem anderen sofort auf die Nase zu hauen“.

Dabei müsse darauf geachtet werden, dass Mimik und Gestik passen, so Ford.

Zudem gibt es Antworten auf die Fragen:

  • Was mache ich, wenn mir einer weh tut?
  • Welche Möglichkeiten habe ich, um dem Aggressor nochmal zum Nachdenken zu bewegen.
  • Wie wehre und verteidige ich mich, etwa mit Handflächenstößen gegen die Nase

„All das gibt den Kindern erst einmal eine gewisse Sicherheit.“

Eltern mit einbinden

„Natürlich möchte der Kindergarten oder die Schule solche Situationen gerne anders lösen – zum Beispiel mit Schulmediationstraining oder Gesprächen. Allerdings hilft das dem Kind in der Konfliktsituation nicht wirklich weiter, weil es zum Beispiel in der Pause alleine ist“, sagt Ford.

„Bei den Handlungsstrukturen, die wir den Kindern geben, ist es wichtig, dass die Eltern integriert werden – damit die Kinder den Rückhalt haben und sagen können: Ich darf das machen!“
Ford weiter: „Aufgrund der Workshops, verstehen die Eltern, was wir tun und was sie selbst tun können, um in Konfliktsituationen ihren Kindern diesen Rückhalt zu geben.“

Teenager – mit Spaß selbstsicherer werden

Teenager (12-16 Jahre) lernen bei George Ford das Kung-Fu-System, das ihnen letztlich „mehr Lebensqualität“ geben soll. Denn dabei geht es darum, mit Spaß selbstsicherer zu werden und ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Ein gezielter Schlag – George Ford demonstriert seine Kampfkunst. Foto: George-Ford-Akademie

Zusätzlich zum Kampfsport werden Gewaltprävention, Verhaltensschulung in alltäglichen Konfliktsituationen gefördert. Für Erwachsene (Frauen und Männer) liegt der Fokus eher auf Fitness, Kampf und Koordination: Kursinhalte sind Selbstverteidigung (SMART Defence), Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit (Power Kick) sowie Wing Chun (Kung-Fu). Weitere Infos unter www.george-ford-akademie.de und www.facebook.com/georgefordakademie.