BYC-News Blog Seite 1581

252 gefälschte Uhren im Wert von über 60.000 Euro beschlagnahmt

Bei der Kontrolle einer Frachtsendung aus Hong Kong beschlagnahmten Bedienstete des Hauptzollamtes Frankfurt am Main am 26. März 252 mutmaßlich gefälschte Armbanduhren und 148 Papiertüten, die ebenfalls widerrechtlich mit den beiden geschützten Markennamen versehen waren.

Die beiden betroffenen Originalhersteller, darunter „Michael Kors“, bestätigten den Fälschungsverdacht. Die Plagiate werden vernichtet. Der Wert vergleichbarer Originale beläuft sich auf ca. 60.500 Euro. Die Frachtsendung kam aus Hong Kong und sollte nach Albanien gehen.

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85 % aus China

Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main: „Im Jahr 2018 wurden beim Hauptzollamt Frankfurt am Main 9.155 Grenzbeschlagnahmeverfahren eröffnet. Die 521.911 Plagiate hatten einen Warenwert von rund 25,7 Millionen Euro. Sie wurden zu 85 Prozent aus China eingeführt.

Es gab auch 539 Fälle mit 39.979 gefälschten Tabletten und Ampullen. Weitere Herkunftsländer der Plagiate waren Hongkong, Vereinigte Arabische Emirate, Singapur und USA. Die Bandbreite reichte von Uhren und Kleidung, Taschen, Sonnenbrillen, Mobiltelefonen über Spielzeug bis hin zu Computerzubehör.“

Ostern im Frankfurter Zoo | Tiere suchen Ostereier

Am Ostersonntag und Ostermontag lädt der Zoo zu einem Spaziergang in die Frühlingssaison ein. Dabei gibt es allerhand zu tun: Im Bastelzelt können Ostereier marmoriert und mit verschiedenen Materialien österliche Basteleien hergestellt werden. Beim Kinderschminken kann man sich in sein Lieblingstier verwandeln lassen, beim Zoo-Quiz sein Wissen testen, beim Affenspiel seine Geschicklichkeit und bei der Fühlbox sein Feingefühl.

Und da nicht nur wir Menschen gerne Eier essen, sondern auch einige Tiere, gibt es Sonderfütterungen rund um das Thema Ei. Die Tierpfleger haben Eier für die Menschenaffen und Brillenbären versteckt. Wer den Tieren beim Naschen zusehen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Von den Zwergmangusten werden rohe Eier nicht gerade zart behandelt, sondern einfach an einen Stein geschleudert. Erdmännchen essen gekochte und rohe Eier und auch Waldhunde, Fenneks und Fingertiere lieben die weiß-gelbe Köstlichkeit.

Im Exotarium lädt eine Ausstellung verschiedener Eier dazu ein, sich über das Hühnerei hinaus zu informieren.

Es gelten die regulären Zooeintrittspreise. Der Zoo ist von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Boehringer Ingelheim wächst und investiert

Das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim schloss das Jahr 2018 mit einem Umsatz von 17,5 Mrd. Euro ab. Bereinigt um Währungs- und Einmaleffekte, die sich aus dem Geschäftetausch mit Sanofi 2017 ergeben haben, wuchsen die Umsatzerlöse um 4 Prozent. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen mit 3,2 Mrd. (+2,8%) Euro auf 18,1 Prozent des Jahresumsatzes. Dabei fokussiert sich das Unternehmen auf spezifische Therapiegebiete.

„Wir wollen einen signifikanten Beitrag leisten, damit Krebs noch besser behandelbar wird“, erklärt Hubertus von Baumbach, Vorsitzender der Unternehmensleitung. „Außerdem erforschen wir unter anderem fibrotische, metabolische und immunologische Erkrankungen. Unsere Forschungspipeline ist gut gefüllt.“

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mit 1 Milliarde so viel investiert wie noch nie

Die Investitionen in Sachanlagen waren mit knapp 1 Mrd. Euro (+9%) so hoch wie noch nie. Das Betriebsergebnis betrug erneut 3,5 Mrd. Euro (- 0,4%), der Konzerngewinn nach Steuern erhöhte sich auf 2,1 Mrd. Euro. „2018 wuchs die Umsatzrendite von 19,3 auf 19,8 Prozent, unsere Eigenkapitalquote stieg von knapp 38 Prozent auf 40 Prozent. Damit sind wir auch in finanzieller Hinsicht ein sehr gesundes Unternehmen“, kommentiert Michael Schmelmer, Mitglied der Unternehmensleitung mit Verantwortung für Finanzen.

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter wuchs in allen Regionen auf insgesamt 50.370 (+2%).

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Humanpharmazie – starkes Portfolio

Humanpharmazeutika trugen 2018 mit 12,6 Mrd. Euro 72 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Vorhersehbare Umsatzrückgänge durch Verlust von Exklusivität für innovative Medikamente konnten überkompensiert werden, so dass der Geschäftsbereich währungsbereinigt um 5,1 Prozent gewachsen ist. Die Erträge aus dem globalen Lizenzgeschäft fielen geringer aus als im Vorjahr und reduzieren das Gesamtwachstum in diesem Bereich auf 3,3 Prozent.

Wie in den vergangenen Jahren war das Atemwegspräparat SPIRIVA® mit 2,4 Mrd. Euro (-11,4%*) das umsatzstärkste Medikament, gefolgt von der Typ-2-Diabetes Medikamentenfamilie JARDIANCE® inklusive SYNJARDY® und GLYXAMBI® mit 1,8 Mrd. Euro (+52,5%*), dem Blutgerinnungshemmer PRADAXA® mit 1,5 Mrd. Euro (+7,0%*), dem Typ-2 Diabetes-Medikament TRAJENTA mit 1,4 Mrd (+9,0%*) sowie OFEV® zur Behandlung der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) mit 1,1 Mrd. Euro (+28,7%*).

Die Investitionen in Forschung und Entwicklung in der Humanpharmazie entsprachen mit 2,8 Mrd. Euro einem Anteil von 22,1% am Umsatz mit Humanpharmazeutika. Für die insgesamt 90 Projekte in allen Phasen der Forschung gilt das Ziel, dass 75 Prozent davon entweder die ersten Moleküle in Ihrer Wirkstoffklasse oder die ersten in einem neuen Therapiegebiet sein sollen.

In der Onkologie liegen Schwerpunkte auf Lungenkrebs sowie Krebs des Magen- Darm-Traktes, bei fibrotischen Erkrankungen geht es um systemische Sklerose mit interstitieller Lungenerkrankung, und im Bereich der metabolischen Erkrankungen steht die nicht-alkoholische Steatohepatitis im Zentrum der Untersuchungen.

In der Immunologie hat die Forschung chronisch-entzündliche Erkrankungen der Haut und des Darms im Blick. Weitere Projekte befassen sich mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Alzheimer’sche Demenz und Schizophrenie, sowie Adipositas oder Retinopathie.

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Tiergesundheit – technische Integration abgeschlossen

In der Tiergesundheit liegt der Fokus neben Therapeutika auf innovativen Impfstoffen und Antiparasitika für Nutz- und Haustiere. 2018 waren die drei Antiparasitika NEXGARD®, FRONTLINE® und HEARTGARD® sowie der Impfstoff INGELVAC CIRCOFLEX® die vier umsatzstärksten Produkte. Der Umsatz trug mit 4 Mrd. Euro einen Anteil von 23 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Damit hat der Geschäftsbereich im zweiten Jahr der Merial Transaktion unter gleichzeitigen Integrationsanstrengungen eine deutliche Umsatzsteigerung von währungsbereinigt 5,6 Prozent realisiert. „Wir haben uns vom ersten Tag an auf die kontinuierliche Versorgung unserer Kunden konzentriert.

Im Ergebnis sind wir gut gewachsen, und die technische Integration ist erfolgreich abgeschlossen“, so Hubertus von Baumbach. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Innovationspotenzial in der Tiergesundheit durch Querverbindungen in die Humanpharmazie-Forschung.

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Biopharmazeutische Auftragsproduktion hält Spitzenstellung

Der Geschäftsbereich Biopharmazeutika konnte auch im Geschäftsjahr 2018 seine Spitzenposition im Auftragskundengeschäft halten und trug 4 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Die Auftragslage hat sich weiterhin positiv entwickelt und für eine hohe Kapazitätsauslastung in der biopharmazeutischen Produktion gesorgt.

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Ausblick 2019

Für das laufende Geschäftsjahr geht Boehringer Ingelheim auf vergleichbarer Basis von einem leichten Wachstum der Umsatzerlöse und weiterhin intensiver Investitionstätigkeit aus. „Allein in Europa planen wir Investitionen von mehr als 3 Milliarden Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre“, so von Baumbach. „Zentrale Voraussetzung dafür sind wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen an unseren europäischen Standorten.“

Drei Wohnungen und zwei PKW durch Feuer zerstört – Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Drei unbewohnbare Wohnungen und vier beschädigte Fahrzeuge, das ist die Bilanz eines Brandes heute Nacht in der Alzeyer Straße Rechenmühle. Die Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung.

Gegen 02:53 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, das in der Rechmühle 3c zwei Fahrzeuge in Flammen stehen. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass das Feuer bereits auf ein Wohngebäude über gegriffen hatten.

Aus dem Wohnhaus mussten 10 Bewohner evakuiert werden. Eine Person erlitt einen Schock und musste durch den Rettungsdienst vor Ort versorgt werden.

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Drei Wohnungen unbewohnbar

Durch die Flammen wurde die Fassade und das Dach des Wohnhauses erheblich beschädigt, so dass drei Wohnungen nach Ende der Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar waren. Die beiden PKW brannten komplett aus. Zwei weitere PKW wurden ebenfalls beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich über 100.000 Euro.

Neben dem Rettungsdienst und dem THW war die Feuerwehr Alzey mit 27 Feuerwehrleuten im Einsatz. Die Polizei Alzey hat Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung eingeleitet. Sie bittet um Zeugenhinweise unter 06731/911-100.

Schweres Busunglück auf Madeira – 29 deutsche Touristen unter den Toten

Bei einem schweren Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Nach neusten Medieninformationen sollen alle 28 bisher geborgenen Leichen aus Deutschland stammen.

Gegen 18:30 Uhr (Ortszeit) sei der Reisebus von der Straße abgekommen und hat sich mehrfach überschlagen. Nach Medienberichten seien mehrere zum Teil schwer verletzte in ein Krankenhaus in Funchal gekommen.

Nach ersten Informationen habe der Fahrer offenbar die Kontrolle über den Bus verloren und sei dabei eine Böschung hinunter auf ein Haus gestürzt. Neuste Presseinformationen bestätigen, dass es sich bei den Toten um deutsche Touristen handelt.

In dem Bus sollen 57 Menschen gewesen sein.

Das Auswärtige Amt schrieb am Mittwochabend auf Twitter: „Mit großer Erschütterung haben wir von dem tragischen Busunglück auf Madeira erfahren. Wir müssen leider davon ausgehen, dass Opfer aus Deutschland sind“.

Filipe Sousa (Bürgermeister von Canico) erklärte, dass die wohl einigen Portugiesen in dem Bus, der Busfahrer und der Reiseleiter gewesen seien. Beide hätten verletzt überlebt. Die verunglückten Touristen seien zwischen 40 und 50 Jahre alt gewesen.

Das Auswärtige Amt in Berlin hat einen Krisenstab eingerichtet. Um die Identität der Opfer zu klären, steht die deutsche Botschaft in engem Kontakt mit den portugiesischen Behörden auf Madaira.

Für besorgte Angehörige hat das Auswärtige Amt eine Hotline eingerichtet

030 / 5000 2000

Platz 1 in Rheinland-Pfalz – Ingelheim hat die zufriedensten Fahrradfahrer

Ingelheim hat wieder bewiesen, wie fahrradfreundlich die Gemeinde ist. Im letzten Herbst konnten alle Radfahrer die in Deutschland leben an dem ADFC-Klimatest teilnehmen. 170.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich an der Umfrage beteiligt – das sind 40 Prozent mehr als 2016. Die Rotweinstadt hat die zufriedensten Fahrradfahrer in Rheinland-Pfalz.

Die Teilnehmer an dem ADFC-Klimatest haben 683 Städte und Gemeinden bewertet. Ihre Bewertungen sind alarmierend: Die Note für die Fahrradfreundlichkeit sank von 3,81 im Jahr 2016 auf 3,93. Damit ist das Radklima in Deutschland nur ausreichend. Auch das Sicherheitsgefühl hat sich auf 4,16 verschlechtert.

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Ingelheim hat die zufriedensten Radfahrer

Aber nicht in Ingelheim. Denn hier leben die zufriedensten Fahrradfahrer im Bundesland Rheinland-Pfalz. Ingelheim steht mit der Note von 2,71 an der Spitze aller rheinland-pfälzischen Kommunen und bundesweit bei den Städten zwischen 20.000 und 50.000 Einwohnern sogar auf Platz 2.

(v.l.n.r.) Fahrradbeauftragter Erich Dahlheimer, Oberbürgermeister Ralf Claus und Andreas Geers, Landesvorsitzende des ADFC Rheinland-Pfalz, freuen sich über die Platzierung von Ingelheim. Foto: Stadtverwaltung/dtg

Zur Preisübergabe war die rheinland-pfälzische Kommune auch in Berlin, um die Auszeichnung entgegen zu nehmen. Oberbürgermeister Ralf Claus zeigte sich über das Ergebnis erfreut. „Ingelheim betreibt eine rege Radverkehrspolitik und das wurde bei der Bewertung, die von den Ingelheimer Fahrradfahrern vorgenommen wurde, honoriert“, so Ralf Claus.

Aber auch dem ehrenamtlichen Fahrradbeauftragten Erich Dahlheimer muss hier gedankt werden. Denn durch seine aktive Präsenz in Ingelheim und durch seinen aktiven Kontakt mit den Ingelheimer Radfahrerinnen und Radfahrern gelingt es, dass Fahrradfahren in Ingelheim zu etablieren.

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Schwachstellen werden ständig geprüft

Dahlheimer nimmt sich jeder Kritik an und prüft eventuelle Schwachstellen im Radverkehr, egal bei welchem Wetter. Bei einem monatlichen Runden-Tisch werden diese dann diskutiert und Lösungen geschaffen. „Jeder Bürger erhält dann im Nachgang eine Rückmeldung“, so Dahlheimer. Somit fühlt sich der Radfahrer gehört und ernstgenommen.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

In der Umfrage bewerteten die Fahrradfahrer unter anderem das gute Angebot der öffentlichen Leihfahrräder, die Werbung für das Radfahren und die Fahrradförderung in jüngster Zeit als positiv. Aber auch negative Bewertungen wurden gegeben.

So unter anderem, dass in der Winterzeit die Radwege kaum geräumt werden, dass ein häufiger Raddiebstahl stattfindet oder nur bestimmte Gruppen zum Drahtesel greifen. Oberbürgermeister Ralf Claus bedankt sich auch für die zahlreichen Kommentare, die im Rahmen des Klimatestes abgegeben wurden. „Nur so können wir das Fahrradfahren in unserer Kommune noch verbessern“, so Ralf Claus.

Nach 18 Jahren – Heute 48-Jähriger zum zweiten Mal wegen versuchten Mord verhaftet

Am Dienstag, den 09.04.2019, wurde ein 48-jähriger Rüdesheimer aufgrund eines Untersuchungshaftbefehles wegen des Verdachtes des versuchten Mordes vor seiner Wohnanschrift von Beamten des Polizeipräsidiums Westhessen festgenommen.

Der Festgenommene wird verdächtigt, Lebensmittel einer in Rüdesheim lebenden Familie mit einer Substanz versetzt zu haben, die bei Verzehr einen lebensbedrohlichen Verlauf oder tödlichen Ausgang verursachen kann.

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Im Vorfeld Haustiere vergiftet

Im Vorfeld ereigneten sich bereits seit November vergangenen Jahres diverse Vorfälle zum Nachteil der Geschädigten. So erfolgten in den vergangenen Monaten Sachbeschädigungen an den Fahrzeugen sowie am Haus der Geschädigten.

Die Haustiere mussten wegen Vergiftungssymptomen tierärztlich behandelt werden. Die Ermittlungen der Polizei führten schließlich auf die Spur des 48-Jährigen, welcher den Geschädigten bekannt ist.

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Vor 18 Jahren schon einmal wegen versuchten Mord verurteilt

Der 48 Jahre alte Tatverdächtige war bereits im Jahr 2001 vom Landgericht Memmingen wegen versuchten Mordes, durch das Beibringen der gesundheitsschädlichen Substanz Arsen, zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 13 Jahren verurteilt worden.

Nachdem die derzeitigen Ermittlungen nun den Verdacht erhärteten, dass die Vergiftung der Haustiere nicht nur diesen, sondern auch der geschädigten Familie gegolten hat, konnte gegen den 48-Jährigen ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachtes des versuchten Mordes erwirkt werden.

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Untersuchungen dauern an

Dieser wurde unmittelbar am Dienstag, den 09.04.2019, vollstreckt. Bei den anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen konnten durch die Ermittler, in der Wohnung des Tatverdächtigen sowie in zwei weiteren Objekten, beweiserhebliche Gegenstände sichergestellt werden.

Die Untersuchungen und Auswertungen in dieser Sache dauern an. Der 48-Jährige äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen, er wurde noch am gleichen Tag in Untersuchungshaft genommen.

Klarstellung der Stadt Mainz nach falscher Darstellung in der AZ

Die Landeshauptstadt Mainz stellt klar, dass die in der Allgemeinen Zeitung Mainz vom 12. April 2019 getätigten Aussagen hinsichtlich des Urteils des Oberlandesgerichts Koblenz in der Angelegenheit der Wasserversorgung der Stadtteile Mainz-Ebersheim und Mainz-Laubenheim und insbesondere in diesem Zusammenhang die Aussagen des Geschäftsführers der Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH (WVR), Herrn Roland Roepke, nicht korrekt sind.

Entgegen der darin veröffentlichten Aussage, hat das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz eben nicht das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Mainz vom 20.12.2017 bestätigt.

Diese Aussage ist falsch. Auf Berufung der Stadt Mainz hat das OLG Koblenz jetzt entschieden, dass die Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH (WVR) nicht Inhaberin der in dem erstinstanzlichen Urteil festgestellten Konzessionsrechte ist.

Insoweit hatte die Berufung der Stadt Mainz Erfolg. Lediglich aufgrund des beim OLG gestellten Hilfsantrags der WVR, wurde eine gänzliche Niederlage der WVR im Urteilsspruch verhindert.

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Keine eigenen Versorgungsrechte der WVR

Das OLG ist in seinem Urteil zu dem Ergebnis gelangt, dass die Konzessionsrechte immer noch beim ursprünglichen Wasserversorgungsverband Bodenheim, der sich zur Erfüllung seiner Aufgaben der WVR bediene, liegen. Eigene Versorgungsrechte habe die WVR aber nicht.

Mit wirksamen Austritt der Stadt Mainz aus diesem Zweckverband oder mit dessen endgültiger Auflösung fällt die Aufgabe der Wasserversorgung zurück an die Stadt Mainz, die dann auch berechtigt ist, die Wasserversorgung in diesen Stadtteilen neu zu vergeben.

Die Berufung der Stadt Mainz hatte somit Erfolg. Die Stadt Mainz begrüßt das Urteil im Übrigen wegen der damit verbundenen Klarstellungen einer komplizierten Rechtslage.

Urteil begrüßt

Günter Beck: „Ich freue mich über dieses Urteil, denn es bestätigt uns in unserer Rechtsauffassung. Unser Ziel ist es nun, den bereits 1999 gefassten Gesellschafterbeschluss zur Auflösung des Wasserversorgungsverbandes vollständig umzusetzen. Hierzu werden wir die Gespräche mit der Aufsichtsbehörde, den Zweckverbandsmitgliedern sowie dem seit 1999 bestellten Liquidator des Zweckverbandes intensivieren.“

Auch in dem zweiten Streitverfahren, hier hatte die Stadt Mainz die WVR auf Zahlung der Konzessionsabgabe verklagt, teilt die Stadt Mainz nicht die erstinstanzliche Auffassung des Landgerichts Mainz und hat deswegen hiergegen ebenfalls Berufung eingelegt. Die Stadt Mainz erwartet auch in diesem Fall sehr gute Chancen auf Erfolg bei der Berufung.

(Quelle: Original Pressemeldung der Stadt Mainz)

77-Jähriger aus Worms vermisst – Suche bisher ohne Erfolg

Seit Montag, 15.04.2019, wird der 77-jährige Manfred Schwarz aus Worms vermisst. Umfangreiche Suchmaßnahmen, u. a. mit einem Personenspürhund (Mantrailer), führten nicht zum Auffinden

Herr Schwarz hat eine Bahn-Card, die es ihm ermöglicht sich im Umkreis von 50 km um seinen Wohnort zu bewegen. Der 77-Jährige ist bewegungseingeschränkt, zur Fortbewegung ist er auf Krücken angewiesen.

Foto des Vermissten Manfred Schwarz | Foto: Polizei Worms

Personenbeschreibung

Herr Schwarz ist ca. 170 cm groß und schlank. Über die vom Vermissten getragene Kleidung ist nichts bekannt.

Der letzte bekannte Aufenthaltsort ist seine Wohnung im Bereich, Alzeyerstraße Ecke Kirschgartenweg.

Wer Hinweise zum Aufenthalt von Herrn Schwarz geben kann, möge sich bitte mit der Polizei in Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung setzen.

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Rückruf: Kaufland ruft Lammfilet wegen Salmonellengefahr zurück

Kurz vor Ostern, ruft die Handelskette KAUFLAND Lammfleisch zurück. Hier wurden bei einer Kontrolle gefährliche Bakterien entdeckt. Durch die eigene Qualitätssicherung von Kaufland, wurden in den tiefgefrohrenen  Lammfilets Salmonellen gefunden.

Die Handelskette fordert ihre Kunden auf, die das Tiefkühlprodukt gekaut haben, dieses nicht zu essen, sondern zu den entsprechenden Märkten zurück zu bringen. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons zurück erstattet.

Folgender Artikel ist von dem Rückruf betroffen

Exquisit Lammfilets küchenfertig
  • Artikel: Exquisit Lammfilets küchenfertig, portioniert, tiefgefroren
  • Inhalt: 400 g
  • EAN 4337185430084
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 09.04.2020
  • Charge: L 1841301 B22

Lieferant: Steakmeister GmbH

 

Für weitere Fragen steht die Hotline des Kundenservice zur Verfügung: 0800-1528352

Fremdgehen tut nicht nur seelisch weh – Betrogene erwischte ihren Freund inflagranti

Ein  Date mit einer 19-Jährigen jungen Frau in der Jungstraße in Bad Kreuznach, wird wohl für den 20-Jährigen Bad Kreuznacher noch längere Zeit in Erinnerung bleiben.

Gegen 02:35 Uhr bekam das Pärchen am heutigen Mittwochmorgen (17.04.2019) überraschend Besuch von der eigentlichen 20-jährigen Partnerin des jungen Mannes. Diese stürmte, nachdem sie Kenntnis davon bekommen hatte, dass ihr Freund wohl zweigleisig fährt, gemeinsam mit zwei Kumpels die Wohnung des Freundes.

Mit Messer auf den Fremdgeher los gegangen

Nachdem die Wohnungstür zu Bruch gegangen war, griff der 29-jährige Kumpel der Betrogenen den Fremdgeher mit einem mitgeführten Einhandmesser an und verletzte diesen schwer an den Händen. Durch Abwehrreaktionen konnte der 20-Jährige das Blatt jedoch wenden und brachte dem 29-Jährigen in einer Art Notwehrhandlung leichte Verletzungen am Hals bei.

Nach dieser Aktion flüchtete die 20-jährige Betrogene mit ihren beiden Kumpels aus der Wohnung. Das Trio konnte jedoch kurze Zeit später von der herbeigerufenen Polizei gestellt werden.

Die beiden Männer, die für die Polizei keine Unbekannten sind, standen zur Tatzeit unter Alkoholeinfluss. Aufgrund der Verletzungen wurden beide in Krankenhäuser eingeliefert. Beide müssen jetzt mit einem Strafverfahren rechnen.

Die berühmte Pariser Kathedrale Notre-Dame steht in Flammen

Seit heute Abend 18:50 Uhr brennt in Paris die weltberühmte Kathedrale Notre-Dame. In verschiedenen Videos von Zeugen, ist zu sehen wie die Pariser Touristenattraktion lichterloh in Flammen steht.

Wie die französischen Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Feuerwehr berichtet, könnte der Brand mit Renovierungsarbeiten an der Kirche zusammenhängen und sei auf dem Dachboden der Kathedrale ausgebrochen

Kurz vor 20 Uhr sprach die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo auf Twitter von einem „fürchterlichen Brand“

Kurz vor 20 Uhr sind Teile des Daches der Kathedrale eingestürzt

Ersten Berichten zufolge gibt es keine Informationen über Verletzte bei dem Großbrand.

Um 20:30 Uhr ist Frankreichs Präsident Macron an der Kathedrale eingetroffen, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen.

Um 20:40 Uhr teilt die Polizei in Paris mit, dass sie bei dem Brand der berühmten Pariser Kathedrale Notre-Dame zunächst nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. Weitere Einzelheiten nannte er nicht.

„Alles brennt“

Um 20:54 Uhr teilte André Finot, Sprecher von Notre-Dame mit: „Von dem Dachstuhl, der zu einem Teil aus dem 19. Jahrhundert und zum anderen Teil aus dem 13. Jahrhundert stammt, wird nichts übrig bleiben“. In wie weit die Flammen auch das Gewölbe erreichen werden, das die Kathedrale schützt, sei noch unklar.

Feuer auf Nordturm übergegriffen

Um 21.16 Uhr berichtet die Nachrichtenagentur „Associated Press“, dass das Feuer inzwischen auf einen der Haupttürme von Notre-Dame übergegriffen habe. Wie „Le Monde“ berichtet, soll es sich um den Nordturm handeln

Flammen sind nicht zu stoppen

Update 21.40 Uhr: Derzeit sind rund 400 Feuerwehrleute im Einsatz, um den verheerenden Brand zu löschen. Nach Informationen von AFP ist die Feuerwehr sich derzeit nicht sicher, ob der Brand überhaupt gestoppt werden kann.

Vatikan betet

Update 22:10 Uhr „Wir beten für die Feuerwehrleute und all jene, die das Menschenmögliche tun, der dramatischen Lage Herr zu werden“, so Vatikansprecher Alessandro Gisotti. Die Kathedrale Notre Dame sei „ein Symbol der Christenheit in Frankreich und weltweit“.

Danke an die Soldaten des Feuers

Update 23.50 Uhr: Der Kampf gegen das Feuer ist zwar noch nicht vollständig gewonnen, doch sei die Fassade und das Tragwerk nach ersten Einschätzungen der Feuerwehr gerettet. Staatschef Emmanuel Macron hat in einer sehr emotionalen Rede angekündigt, das ganz Frankreich Notre-Dame wieder aufbauen werden. „Danke an die Soldaten des Feuers, die dafür gesorgt haben, dass das Schlimmste nicht eingetreten sei“, so Macron weiter.

Die Geschichte der Kapelle,  die im Herzen der Stadt auf der Île de la Cité steht, reicht bis Mitte des 12. Jahrhunderts zurück. Für die Fertigstellung des Pariser Wahrzeichens, wurden fast 200 Jahre gebraucht.

Alexa hört auch private Gespräche mit – Mitarbeiter tauschen amüsante Aufnahmen in Chats aus

Vorsicht – Alexa weiß vielleicht mehr als lieb ist. Tausende von Mitarbeitern des Onlineversandhändlers Amazon sind weltweit damit beschäftigt, täglich die von den smarten Echo-Lautsprechern  aufgezeichneten Sprachbefehle anzuhören und auch aufzuschreiben.

Auf diese Weise will Amazon die Spracherkennung des „digitalen Assistenten“ verbessern, so das amerikanische Nachrichten- und Medienunternehmen „Bloomberg“. Der Onlineriese

Private Gespräche werden mitgehört

Der Konzern rechtfertigt das Vorgehen mit einer stetigen Fortentwicklung des Produkts, von der die Kunden profitierten: Auf diese Weise will Amazon die Spracherkennung seiner digitalen Assistentin Alexa verbessern, die in den Lautsprechern Befehle der Nutzer entgegennimmt, berichtet „Bloomberg“.

Zwangsläufig bedeutet das aber auch, dass die Mitarbeiter nicht nur die Sprachbefehle, sondern auch private Gespräche mithören können.

Keine genauen Infos in den Nutzungsbedingungen

Wie der Spiegel berichtet, gehe aus den Amazon-Nutzungsbedingungen nicht eindeutig hervor, dass die Kommunikation mit Alexa nachträglich von Mitarbeitern des Unternehmens angehört und auch noch schriftlich dokumentiert werden können.

Aus den Nutzungsbedingungen gehe lediglich hervor, dass Nutzer der Verwendung der Aufnahmen zur Weiterentwicklung widersprechen können. Nicht aber dass die Aufnahmen dokumentiert werden.

Amüsante Aufnahmen werden in Chats ausgetauscht

Unrealistisch scheint die interne Amazon-Anweisung, dass die Mitarbeiter, sofern sie private Gespräche mitbekommen, diesen nicht weiter zuhören sollen. In internen Mitarbeiterchats würden auch mal amüsante Aufnahmen ausgetauscht, so Bloomberg weiter.

„Wir versehen nur eine sehr geringe Auswahl an Alexa-Sprachaufnahmen mit Kommentaren, um das Kundenerlebnis zu verbessern. Beschäftigte haben keinen direkten Zugang zu Informationen, durch die eine Person oder ein Account bei diesem Verfahren identifiziert werden können“, zitiert der Spiegel einen Sprecher von Amazon.

Kundendaten zu den Chats sind zugänglich

Nach Recherchen von Bloomberg, sei jedoch den Mitarbeitern bei jedem Audio-Clip die passende Amazon-Kundennummer, der Vornamen sowie die Seriennummer des benutzten Gerätes zugänglich gewesen.

Allerdings berichtet Bloomberg, dass Mitarbeitern bei der Transkription eines Audio-Clips die Amazon-Kundennummer, den Vornamen und die Seriennummer des benutzten Geräts zugänglich gewesen seien.

Etwa 1000 Aufnahmen werden von jedem Mitarbeiter pro Tag ausgewertet.

50 Jahre Landkreis Alzey-Worms – Delegationen aus Bautzen und Koscian zu Gast im Landkreis

Im Zeichen des Landkreis-Jubiläums stand der Besuch zweier Delegationen aus den Partnerlandkreisen Bautzen (Sachsen) und Koscian (Polen) im Landkreis Alzey-Worms.

„Ich freue mich sehr, dass das Jubiläum ´50 Jahre Landkreis Alzey-Worms` Anlass für ein Treffen mit unseren beiden Partnerlandkreisen ist“, betonte Landrat Ernst Walter Görisch bei der Begrüßung der Gruppe  in der Gutsschänke „Alte Brennerei“ in Mölsheim.

Bei einer Weinprobe, moderiert von der Rhein-hessischen Weinkönigin Anna Göhring, zeigten sich die Gäste begeistert von Qualität und Vielfalt der Rheinhessenweine und interessierten sich für Anbau und Erzeugung. Begeistert vermittelte Anna Göhring einen Einnblick in den Weinanbau in Rheinhessen und die Vermarktung durch die Winzerbetriebe ins In- und Ausland.

Besuch bei Lufthansa Technik AERO

Über die Entwicklung und  die Tätigkeitsfel der der Firma Lufthansa Technik AERO informierten sich die Mitglieder der Delegation beim Besuch des Unternehmens, das 1987 in Alzey gegründet wurde. Am rheinhessischen Stammwerk sind rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführer Martin Hach berichtete, dass in Alzey Triebwerke aus der ganzen Welt gewartet werden. Darüber hinaus sind Technik-Teams des Unternehmens weltweit eingesetzt, um defekte Triebwerke vor Ort zu reparieren.

„Zwei neue Standorte der Lufthansa Technik AERO wurden vor kurzem in Polen eröffnet und in diesem Zuge 100 neue Arbeitsplätze geschaffen“, so Hach mit Blick auf die polnischen Gäste. Beeindruckt zeigten sich die Besucher bei der Führung durch die Werkhallen. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen werden die  Triebwerke gewartet und im Anschluss in riesigen Holzkisten per Flugzeug zu den Airlines zurückgesendet.

Handgeschnitzte Holzfigur

Höhepunkt des Partnerschaftstreffens bildete die Teilnahme am Festakt „50 Jahre Landkreis Alzey-Worms“ in der Mensa der Alzeyer Gymnasien. Die Delegationen, angeführt von Starosta Henryk Bartozewski (Koscian) und Landrat Michael Harig (Bautzen), überbrachten zum runden Geburtstag persönliche Glückwünsche und Geschenke aus der jeweiligen Heimatregion. Landrat Ernst Walter Görisch freute sich über eine handgeschnitzte Holzfigur aus Koscian und über eine Sonnen-uhr aus Bautzen. „Wer zur Sonne schreitet, hat den Schatten im Rücken“, betonte Landrat Harig bei der Überreichung.

Beim anschließenden Umtrunk stand der Aus-tausch im Mittelpunkt. Seit 1990 pflegen die Landkreise Alzey-Worms und Bautzen eine lebendige, partnerschaftliche Beziehung. Viele persönliche Kontakte sind im Laufe der Jahre daraus erwachsen. „Unsere Partnerschaft konnte auch nach dem Zusammen-schluss des einstigen sächsischen  Partner-landkreises Kamenz mit Bautzen zu einem Großkreis mit heute rund 303.000 Einwohnern weitergeführt  werden“, erinnerte  Landrat Görisch an die Kreisreform in Sachsen 2008.

Beim Stadtrundgang lernten die Delegationen Mainz kennen. Foto: Luise Hussung

Auch für die Zukunft sei es wichtig, dass Menschen im westlichen und östlichen Teil Deutschlands im Gespräch und somit in Kontakt bleiben. Galt die partnerschaftliche Verbindung zunächst der Unterstützung beim Aufbau der neuen Verwaltungsstrukturen nach der Wiedervereinigung, sei aus diesen Anfängen heute eine lebendige Freundschaft entstanden.

Kinderzeltlager in Polen

2001 wurde der Vertrag über die Zusammenarbeit und Partnerschaft mit dem Landkreis Koscian unterzeichnet. In der Vergangenheit fanden zahlreiche gemeinsame Kinder-Zeltlager in Polen und auf dem kreiseigenen Zeltplatz in Nieder-Wiesen statt.  Darüber hinaus pflegt die Kreishandwerkerschaft einen guten Kontakt zum polnischen Partner. Für die Zukunft könnte eine Zusam-menarbeit auf musikalischer Ebene umgesetzt werden.

Abschluss des Partnerschaftstreffens bildete eine Führung durch Mainz. Die Gäste lernten zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Landes-hauptstadt kennen und genossen das Flair des Wochenmarktes. „Partnerschaftliche Treffen sind wichtig, um andere Regionen kennenzulernen und freundschaftliche Kontakte über Regionen und Grenzen hinweg zu knüpfen und zu pflegen“, betonten die Landräte der Kreise.

Riesen Rückrufaktion von Weichkäse – Listerien im Käse – Zahlreiche Käsesorten betroffen

Nachdem das europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel „Rapid Alert System for Food and Feed“ (RASFF) bereits vor einigen Tagen vor dem Verzehr von Weichkäsesorten warnte, haben jetzt die französischen Gesundheitsbehörden einen umfangreichen Rückruf französischer Weichkäsesorten der Société Fromagère de la Brie veröffentlicht. Auch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat nun vor dem Verzehr verschiedener Käsesorten gewarnt. Bei den Käsesorten besteht der Verdacht, dass er Listerien enthält.

Bei Listerien handelt es sich um eine Bakterienart, die Infektionskrankheiten bei Tieren und Menschen verursacht. Meist äußert sich die Erkrankung innerhalb von 14 Tagen durch Fieber und Durchfall. Besonders betroffen von der Infektion sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem sowie Schwangere und Senioren. Bei einem schweren Krankheitsverlauf kann es zu Blutvergiftungen und Hirnhautentzündungen kommen.

Kunden, die die betroffenen Käsesorten verzehrt haben, wird geraten, sich auch ohne bisherige Symptome in ärztliche Behandlung zu begeben

Verbraucher sollten derzeit unbedingt auf den Verzehr von Käse mit den folgenden Identifikationsnummern verzichten

  • FR 77 432 001 CE
  • FR 77 436 001 CE
  • FR 77 001 001 CE
  • FR 44 087 045 CE
  • FR 02 186 001 CE
  • FR 62 215 030 CE

Betroffene Artikel – Streichkäse und Käse

BRIE, COULOMMIERS, CHEVRU, CHATEL, MARQUISE, SAINT-SIMEON, VIGNELAITS, BAYARD, JEAN DE BRIE, BRILLAT-SAVARIN, CREME DE FRANCE, EXPLORATEUR, MORIN, FROMAGE A LA TRUFFE D’ETE, LE COEUR DE LA FROMAGERE, COULOMMIERS 45% REFLET DE FRANCE

  • Markenbezeichnung: SOCIETE FROMAGERE DE LA BRIE
  • Identifikationsnummern: FR 77 432 001 CE und FR 77 436 001 CE
  • Lotnummern: alle
  • Haltbarkeitsdaten:  alle ab 10/02/2019

 

BRIE DE MEAUX, BRIE DE MELUN, BRIE LE MONTEREAU, MONTEREAU POIVRE, COULOMMIERS, ORVANNAIS

  • Markenbezeichnung: LOISEAU
  • Identifikationsnummer: FR 77 001 001 CE
  • Lotnummern: FB19xxxx
  • Haltbarkeitsdaten:  alle

 

BOULE DE RAISIN, BRIE AUX BRISURES DE TRUFFES, BRIE A LA MOUTARDE, BRIE AU POIVRE, BRIE DE CHEVRU, BRIE DE MELUN, CAMEMBERT BLEU D’AUVERGNE, CHANTERAINE, COULOMMIERS JEUNE, COULOMMIERS FOURRE AUX NOIX, CREMEUX AU POIVRE, FLEURICREME, PLATEAU DU VOYAGEUR

  • Markenbezeichnung: HENNART
  • Identifikationsnummer:  FR 62 215 030 CE
  • Lotnummern: alle
  • Haltbarkeitsdaten:  alle

 

BRIE DE MEAUX AOP JEUNE, BRIE DE MEAUX AOP ½ AFFINE

  • Markenbezeichnung: HENNART
  • Identifikationsnummer:  FR 62 215 030 CE
  • Lotnummern:
  • Haltbarkeitsdaten:

 

BRIE, BRILLAT SAVARIN, BRIE DE NANGIS

  • Markenbezeichnung: BEILLEVAIRE
  • Identifikationsnummer: FR 44 087 045 CE
  • Lotnummern:
  • Haltbarkeitsdaten:

 

COULOMMIERS

  • Markenbezeichnung: FROMAGERIE DU DOLLOIR
  • Zusatzinformation: Fabriqué en Seine et Marne
  • Identifikationsnummer: FR 02 186 001 CE
  • Lotnummern: alle
  • Haltbarkeitsdaten:  alle

Der Käse ist nicht zum Verzehr geeignet!

Weitere Informationen hat das Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelwarnungen in einer PDF-Datei bekannt gegeben

Es wird empfohlen die Produkte bei den jeweiligen Verkaufsstellen zurück zu geben