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Unfallflucht in Wackernheim – Zeugen melden sich bitte bei der Polizei Ingelheim

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Zeugenaufruf Polizei
Zeugenaufruf Polizei

Zeugenaufruf der Polizei Ingelheim: Im Zeitraum vom Freitag (1. Juli 2022) um 17:00 Uhr und Samstag (2. Juli 2022) um 14:00 Uhr kam es zu einer Verkehrsunfallflucht im Ingelheimer Stadtteil Wackernheim. Hierbei wurde ein am Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug in Höhe der Straße „Auf der Unter 8“, vermutlich beim Ein- oder Ausparken beschädigt. Der Unfallverursacher verließ die Unfallörtlichkeit ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro zu kümmern.  Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Ingelheim unter der Telefonnummer 06132/6551-0 zu melden.


 

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Neue Richtlinien für Typgenehmigung von Fahrzeugen ab 6. Juli

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Autobahn4
Autobahn

Mit Wirkung zum 6. Juli 2022 gilt für die Typprüfung von bestimmten Kraftfahrzeugen eine neue EU-Verordnung, die die Ausstattung mit Fahrerassistenzsystemen vorschreibt. Die Vorschrift gilt EU-weit abhängig von der Fahrzeugklasse zunächst für neue Fahrzeugtypen. Ab 2024 müssen dann Schritt für Schritt auch alle Neuzulassungen serienmäßig mit den Systemen ausgestattet sein. „Die neuen Systeme werden das Fahren nicht nur angenehmer und komfortabler, sondern den Straßenverkehr für alle Teilnehmer sicherer machen“, sagt Rico Barth, Leiter des globalen Geschäftssegmentes Connected and Automated Mobility bei TÜV Rheinland. „Laut EU-Statistik sind bis zu 95 Prozent aller Verkehrsunfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen.“


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Welche Fahrerassistenzsysteme vorgeschrieben sind

Unterschieden wird bei den Vorschriften nach den Fahrzeugklassen M (Personenbeförderung, M1 sind beispielsweise Pkw), N (Güterbeförderung) und O (Anhänger). Die folgenden Fahrassistenzsysteme sind ab 6. Juli für die Typgenehmigung sämtlicher Fahrzeuge der Klassen M und N vorgeschrieben, sofern nicht anders vermerkt:

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Geschwindigkeitsassistent

Der Intelligent Speed Assistent (ISA) zeigt eine erkannte Geschwindigkeitsbegrenzung an und warnt mit einem optischen und akustischen Signal, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wird oder regelt das Fahrzeug automatisch auf die vorgeschriebene Maximalgeschwindigkeit herab.

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Müdigkeits- und Aufmerksamkeitswarner

Warnsysteme bei Müdigkeit und nachlassender Aufmerksamkeit des Fahrers. Diese Systeme überwachen den körperlichen Zustand des Fahrers indirekt, beispielsweise mittels einer Systemanalyse und indem sie Fahr- oder Lenkmuster erkennen, die auf eine verringerte Aufmerksamkeit aufgrund von Müdigkeit hindeuten.

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Notbremsassistent

Der Notbremsassistent bremst das Fahrzeug in Gefahrensituationen selbstständig ab oder unterstützt den Fahrer bei einem Bremsvorgang. Ab 6. Juli 2022 werden Notbremsassistenten nach UN-R 152 verbindlich für die Typgenehmigung und ab Juli 2024 für die Neuzulassung von Pkw (M1) und leichten Nutzfahrzeugen (N1) gefordert. Für die Zulassung schwerer Lkw (N2, N3) und Busse (M2, M3) sind Notbremssysteme nach UN-R 131 bereits seit November 2015 vorgeschrieben.

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Notbremslicht

Das auch als adaptives Bremslicht bezeichnete System signalisiert anderen Verkehrsteilnehmern einen abrupten Bremsvorgang.

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Notfall-Spurhalteassistent für Pkw (M1) und leichte Nutzfahrzeuge (N1)

Der Notfall-Spurhalteassistent ist ein Fahrerassistenzsystem, das den Fahrer warnen und die Fahrtrichtung nur dann korrigieren sollte, wenn der Fahrer unbeabsichtigt die Fahrspur verlässt.

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Reifendrucküberwachung

Bereits seit 2014 Pflicht für neuzugelassene Pkw, müssen ab Juli 2022 alle neuen Typen von leichten, mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen (N1, N2 und N3), Bussen (M2 und M3) und großen Lkw-Anhängern (O3 und O4) über dieses System verfügen.


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Rückfahrassistent

  • Systeme und konstruktive Maßnahmen, die den Fahrer beim Rückwärtsfahren dabei unterstützen sollen, ungeschützte Verkehrsteilnehmer hinter seinem Fahrzeug zu erkennen.
  • Totwinkelassistent für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge (N2, N3) sowie Busse (M2 und M3)
  • Warnung zur Verhinderung einer Kollision mit Radfahrenden, die sich beim Abbiegen von Lkw und Bussen im „Toten Winkel“ befinden.
  • Vorrichtung zum Einbau einer alkoholempfindlichen Wegfahrsperre
  • Vorgeschrieben ist die Einrichtung einer standardisierten Schnittstelle, an die ein in der Verordnung nicht spezifiziertes Kontrollgerät angeschlossen werden kann.
  • Unfalldatenspeicher für Pkw (M1) und leichte Nutzfahrzeuge (N1)
  • Ähnlich einer Black Box in Flugzeugen werden wesentliche Parameter anonym gespeichert, die im Zusammenhang mit einem etwaigen Unfall stehen. Ziel ist es, eine effektive Unfalluntersuchung zu gewährleisten und die Leistungsfähigkeit der Sicherheitssysteme zu analysieren.
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Ziel der EU-Kommission: Null Verkehrstote

Die Einführung der Fahrerassistenzsysteme ist ein weiterer Strategiebaustein, mit dem die Europäische Kommission ihre „Vision Null Straßenverkehrstote“ bis zum Jahr 2050 verwirklichen will. In seiner jüngsten Verkehrsunfallstatistik geht das Europäische Parlament davon aus, dass der Einsatz der neuen Systeme bis zum Jahr 2038 mehr als 25.000 Menschenleben retten und mindestens 140.000 Schwerverletzte vermeiden kann.

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TÜV Rheinland auf veränderte Prüfanforderungen vorbereitet

„Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz der Assistenzsysteme ist, dass sich Autofahrende darauf verlassen können“, sagt TÜV Rheinland-Experte Rico Barth. „TÜV Rheinland hat frühzeitig auf den Trend der zunehmenden Automatisierung des Fahrens reagiert und an der Entwicklung der neuen Vorschriften aktiv mitgearbeitet. Die neuen und komplexeren Funktionen und Systeme erfordern erheblich mehr praktische und dynamische Tests. Davon profitieren Fahrzeughersteller und Autokäuferinnen und Autokäufer gleichermaßen.“

Für private Autofahrende besonders wichtig: „Wir empfehlen Fahrzeughaltern, die Assistenzsysteme regelmäßig überprüfen zu lassen, damit ihre Funktionsfähigkeit immer gewährleistet ist“, rät Fachmann Rico Barth. „Wie gut ein technisches System auf Dauer funktioniert, kann nur eine regelmäßige Wartung und technische Überprüfung zeigen.“

Weitere Informationen zu den ab 6. Juli vorgeschriebenen Fahrerassistenzsystemen unter www.tuv.com/fahrerassistenzsysteme bei TÜV Rheinland.


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Eiskalte Erfrischung für Pflegekräfte und kleine Patienten in Bad Kreuznach

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112 Eisspende Ossig Stiftung e1656771591752
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Bei heißen Temperaturen und strahlender Sonne ist ein leckeres Eis genau die Erfrischung, die sich jeder wünscht. Um den Pflegekräften und Kindern der Kinder- und Jugendmedizin des Diakonie Krankenhaus der Stiftung kreuznacher dikaonie in Bad Kreuznach ein wenig den Tag zu versüßen, spendete die Ossig-Stiftung Förderverein Kinderklinik e. V. zusammen mit dem Eiscafé Vadirito Dutzende Portionen leckere Eissorten in allen Variationen.


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Während des Schichtwechsels rollte der kleine Eiswagen mit 16 Sorten durch die Station:

Neben den absoluten Klassikern wie Vanille, Zitrone und Schokolade standen auch besondere Geschmäcker wie grüner Apfel oder Wassermelone zur Auswahl. Besonders über das Schlumpfeis freuten sich die Kinder sehr.

„Heute möchten wir den Pflegekräften des Krankenhauses einfach einmal Danke sagen und ihnen eine Freude machen. Sie leisten Tag für Tag ausgezeichnete Arbeit. Die Eis-Aktion findet in diesem Jahr zum 5. Mal statt. Es ist uns wirklich eine Herzensangelegenheit“, freut sich Cordula Niemann-Valerius, Ossig-Stiftung.

„Nicht nur für unsere kleinen Patienten war das Eis eine tolle Überraschung, auch das Personal der Kinder- und Jugendmedizin bedankt sich für die großzügige Spende“, sagt Dr. med. Edmondo Hammond, Oberarzt der Neugeborenen- und Kinderintensivstation am Diakonie Krankenhaus.


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Traktor rutscht am Hang zwischen Roxheim und Hargesheim ab

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Ruedesheim Nahe
Ruedesheim Nahe

Feuerwehr Rüdesheim an der Nahe: Kurz vor Mitternacht wurden am Freitagabend (1. Juli 2022) die Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei zu einem Unfall in einem Wingert gerufen. Ein Landwirt hatte seinen Schmalspurschlepper mit Anhänger zwischen Roxheim und Hargesheim für Spritzarbeiten eingesetzt.


Fahrzeug kam ins Rutschen

In den steilen Rebzeilen kam das Gespann ins Rutschen. Der Fahrer konnte das Fahrzeug zwar stoppen. Um einen Absturz zu verhindern, musste aber dauerhaft auf der Bremse bleiben und konnte das Steuer nicht verlassen. Die angerückten Kräfte aus Hargesheim-Roxheim und Rüdesheim leuchteten die Einsatzstelle in der Gemarkung zunächst weiträumig aus und sicherten das Gefährt mit einer Seilwinde des Rüstwagens. Mit dieser Sicherung gelang es das Fahrzeug nach oben zu ziehen. Der Fahrer konnte seinen Kleintraktor anschließend unverletzt verlassen.

Die 40 Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Wehrleiters Jörn Trautmann beendeten den Einsatz nach einer Stunde.


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Neuregelung der Abfallwirtschaft – Vertrag zwischen Landkreis und Stadt Mainz unterzeichnet

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Vertrag
Vertrag

Stadt Mainz: Um auch zukünftig die gemeinsame Abfallentsorgung aus kommunaler Hand zu gewährleisten, unterzeichneten gestern Vertreter:innen aus der Landeshauptstadt Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen einen Letter of Intent (LoI), in dem beide das Ziel der Gründung einer gemeinsamen Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) bekräftigten.


Landrätin Dorothea Schäfer, Bürgermeister Günter Beck sowie die Beigeordneten Erwin Malkmus und Janina Steinkrüger unterzeichneten die Absichtserklärung genauso wie Vertreter der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FWG auf beiden Seiten.

Hintergrund ist die Einführung der Umsatzsteuerpflicht, die ab dem 01.01.2023 auch für Kommunen in der interkommunalen Zusammenarbeit in bestimmten Dienstleistungsbereichen anfällt. „Ich denke, wir sind auf einem guten Weg die Abfallwirtschaft für die Stadt Mainz und den Landkreis Mainz-Bingen neu, rechtssicher und gut aufzustellen“, so Janina Steinkrüger.

Um die Arbeitsplätze mit den öffentlich-rechtlichen Tarifbedingungen zu sichern, die Abfallentsorgung weiterhin aus kommunaler Hand zu gewährleisten und um die bereits 12 Jahre währende erfolgreiche Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis fortzuführen, soll daher eine Anstalt des Öffentlichen Rechts (AöR) zu Beginn des kommenden Jahres gegründet werden.

„Die wichtigsten Forderungen sind der Erhalt aller Arbeitsplätze, die Beibehaltung tariflicher Regelungen (TVöD, ZVK), ein zu 100% kommunaler Arbeitgeber sowie kein Abbau betrieblicher Regelungen“, so Günter Beck. „Wir kommen damit unserer Verantwortung als kommunale Arbeitgeber nach.“


Zufahrt zum Strandbad Oppenheim temporär nicht möglich

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Vollsperrung in Mainz
Baustelle Symbolbild

Um den Teilnehmenden beim Benefizlauf OPPENRun eine sichere Nutzung der Laufstrecke zu gewährleisten, ist am Sonntag (3. Juli 2022) die Zuwegung zum Strandbad für den Autoverkehr von 9:00 Uhr bis mindestens 16:00 Uhr voll gesperrt, erklärt der zuständige Beigeordnete für Verkehr, Philipp Schlaak. Auch die Zufahrten zum Strandbad sowie zum Campingplatz und zum Rheinrestaurant sind in dieser Zeit nicht möglich. Für Fußgänger und Radfahrende sind die Strecken nutzbar.

Für den PKW-Verkehr sind folgende Abschnitte gesperrt:

  • Am Stadtbad zwischen Im Herrnweiher und Rheinstraße
  • Rheinstraße ab Einmündung Am Stadtbad
  • Zufahrt zum Strandbad/Campingplatz/ Rheinrestaurant

Die Stadt Oppenheim bittet um Beachtung und Verständnis und wünscht den Läufern viel Erfolg.


Unfall zwischen Straßenbahn und zwei Autos in Mainz-Bretzenheim

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Am Freitagnachmittag (1. Juli 2022) kam es gegen 17:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Essenheimer Straße zur Marienborner Straße in Mainz-Bretzenheim. Daran beteiligt waren eine Straßenbahn und zwei Autos.


Zwei Personen wurden bei dem Unfall verletzt

Ein 20 Jahre alter Autofahrer hatte in dem Kreuzungsbereich ein Stoppschild missachtet und stieß daraufhin zunächst mit einem Auto zusammen, das von einem 70 Jahre alten Mann gefahren wurde. Der Wagen des 20-Jährigen drehte sich daraufhin um die eigene Achse. Obwohl der Fahrer noch versuchte zu Bremsen, kam es unmittelbar im Anschluss zum Zusammenstoß mit einer ebenfalls dort entlangfahrenden Straßenbahn. Das Fahrzeug des 20-Jährigen wurde von der Straßenbahn mehrere Meter mitgeschleift.

Bei dem Unfall wurden die beiden beteiligten Autofahrer leicht verletzt. Der Fahrer der Straßenbahn sowie die Fahrgäste blieben unverletzt. Die Straße musste für die Dauer der Unfallaufnahme zeitweise gesperrt werden.


Deutsches Rotes Kreuz Hessen kritisiert neue Corona-Testverordnung

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Der DRK-Landesverband Hessen e.V. und seine Mitgliedsverbände kritisieren die Kurzfristigkeit und die Gestaltung der Dritten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Testverordnung zum Ende Juni.


Es entstehen hohe bürokratische Hürden

Zwar können Bürgerinnen und Bürger weiterhin unter bestimmten Voraussetzungen einen kostenlosen Bürgertest in den Testzentren in Hessen erhalten; allerdings müssen alle anderen Testwilligen dafür bezahlen und mit hohem Zeitaufwand über die neuen Regelungen informiert werden. Für die Testzentren des DRK entstehen dadurch hohe bürokratische Hürden für die Überprüfung der unterschiedlichen Fälle und der Kriterien.

DRK-Landesgeschäftsführer Nils Möller führt dazu aus

„So kurzfristige politische Entscheidungen sind eine Zumutung und der Verwaltungsaufwand ist groß. Der Umgang mit diesen umfangreichen Änderungen ist schwierig, eine Planbarkeit nicht möglich und die klare Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen sehr erschwert. Dazu kommt die Übermittlung von gegensätzlichen Botschaften solcher Entscheidungen: Testzentren werden geschlossen bei gleichzeitig deutlicher Warnung vor der nächsten Erkrankungs-Welle.“

Die DRK Testzentren in Hessen wählen nach derzeitiger Lage unterschiedliche Wege: Teilweise stellen Zentren ihre Arbeit ein, teilweise schaffen sie provisorische Wege bei der Bezahlung mit Bargeld oder per Kartenlesegerät.

Unklar bleibt in diesem Zusammenhang, wie die Tests abgerechnet werden können, da die kassenärztliche Vereinigung künftig diese Aufgabe nicht mehr übernehmen möchte.


Luftrettung hautnah erleben: Rettungshubschrauber „Christoph 77“ in Mainz zur Ausstellung

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Christoph 77
Christoph 77

Unter dem Motto „Mainzer Hubschrauber für Mainzer Bürger“ lädt die ADAC Luftrettung am Samstag (2. Juli 2022) von 10:00 bis 14:00 Uhr zu einem bunten Familienprogramm auf den Ernst-Ludwig-Platz in Mainz. Feiern Sie gemeinsam das 25-jährige Jubiläum des Rettungshubschraubers Christoph 77. Vorgesehen sind unter anderem die Ausstellung und Besichtigung des Rettungshubschraubers sowie weiterer Rettungsmittel. Für die kleinen Gäste wird es auch eine Hüpfburg, ein Glücksrad, eine Malwerkstatt sowie viele weitere Attraktionen geben. Der Eintritt ist kostenfrei.


Mercedes kracht frontal gegen Baum zwischen Osthofen und Mettenheim

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Unfall Worms1 e1656693917280
Unfall Worms1 e1656693917280

Am Freitagabend (1. Juli 2022) kam es gegen 17:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B9 zwischen Osthofen und Mettenheim. Dort war ein Auto frontal gegen einen Baum gekracht.


Von der Straße abgekommen und gegen Baum gefahren

Der Fahrer eines roten Mercedes 350 CLK befuhr die B9 aus Worms kommend in Fahrtrichtung Guntersblum. Zwischen Osthofen und Mettenheim auf höhe der Gärtnerei Tils kam der Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte frontal gegen einen Baum am Fahrbahnrand. Wie es zu dem Verkehrsunfall kam, ist bislang noch unbekannt. Andere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt.

Der Fahrer, der sich zum Unfallzeitpunkt allein im Fahrzeug befand, wurde bei dem Unfall verletzt. Wie schwer die Verletzungen des Mannes sind, ist unklar. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus nach Worms gebracht.


Großeinsatz in Trebur: Feuerwehr bekämpft Gebäudebrand

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Am Freitagmittag (1. Juli 2022) wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Einsatz in die Hollergasse alarmiert. Dort war in einem Wohnhaus ein Dachstuhlbrand ausgebrochen. BYC-News war vor Ort.


Große Rauchwolke bereits von Weitem sichtbar

Zeugen hatten den Brand bemerkt und den Notruf alarmiert. Umgehend machten sich alle vier Stadtteilfeuerwehren aus Trebur auf den Weg zur gemeldeten Örtlichkeit. Wie Jochen Engel, Bürgermeister der Gemeinde Trebur vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, konnte die Feuerwehr die große Rauchsäule bereits auf der Anfahrt sichten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich alle Bewohner glücklicherweise bereits eigenständig aus dem Gebäude nach draußen in Sicherheit bringen können. Aufgrund der zu geringen Einsatzstärke wurden weitere Feuerwehren aus Groß-Gerau und Nauheim nachalarmiert.

Umliegende Gebäude wurden evakuiert

Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit den Löschmaßnahmen und evakuierten gleichzeitig die nebenanliegenden Gebäude, weil durch die enge Bebauung die Gefahr bestand, dass die Flammen auch auf andere Häuser übergreifen. „Durch die enge Bebauung haben wir hier auch wenig Platz für eine Aufstellfläche. Deshalb haben wir ganz viele Einsatzfahrzeuge an der Hauptstraße platziert, die sich dort auch verteilt haben, um eine Wasserversorgung aufzubauen“, so Jochen Engel.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten das Feuer schließlich unter Kontrolle und verhinderten ein Übergreifen. Anschließend folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten mit Löschschaum, die bis in den späten Nachmittag andauerten.

Es zeigte sich eine große Hilfsbereitschaft

Ein Bewohner des Anwesens zog sich Verletzungen am Arm zu, benötigte aber keine ärztliche Versorgung. Ansonsten wurden glücklicherweise keine Personen bei dem Brand verletzt. Das Gebäude ist aufgrund der Brand- und Wasserschäden vollkommen unbewohnbar. Um die Bewohner psychologisch zu betreuen, wurden Notfallseelsorger zur Einsatzstelle hinzugezogen. „Wir haben als Gemeinde auch Hilfe angeboten. Es gibt bei uns auch die Lucy Weinert Stiftung, die sich bei sozialen Notfällen engagiert und angeboten hat, schnell Geld zur Verfügung zu stellen. Das hat sich aber soweit geklärt. Es gibt hier eine gute Nachbarschaftshilfe und insoweit sind alle, die betroffen waren anderweitig irgendwie untergekommen“, berichtet Jochen Engel.

Angaben zur Brandursache können bislang noch nicht gemacht werden. Die Rüsselsheimer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen dazu aufgenommen. Für die Dauer des Einsatzes mussten die umliegenden Straßen voll gesperrt werden.

Im Einsatz waren rund 100 Einsatzkräfte von:

  • der freiwilligen Feuerwehr Trebur
  • der freiwilligen Feuerwehr Astheim
  • der freiwilligen Feuerwehr Geinsheim
  • der freiwilligen Feuerwehr Hessenaue
  • der freiwilligen Feuerwehr Groß-Gerau
  • der freiwilligen Feuerwehr Nauheim
  • dem Deutschen Roten Kreuz Trebur
  • der Polizei
  • den Notfallseelsorgern

Stadt Ingelheim am Rhein bittet Bürger um Unterstützung

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Neues Rathaus Ingelheim e1622204710188
Neues Rathaus Ingelheim e1622204710188

Die Stadt Ingelheim sucht ab sofort Gießpaten für städtische Bäume. Aufgrund der andauernden überdurchschnittlichen Trockenheit sind viele Bäume von Wassermangel und Krankheiten bedroht. Um die Bäume mittel- und langfristig zu erhalten, ist gerade für Jungbäume eine zuverlässige Bewässerung wichtig.

Für rund 50 Cent pro Woche Gießpate werden

„Unsere Bäume sind wertvolle Schattenspender und für das Mikroklima in Ingelheim sehr bedeutend, gerade im Hinblick auf die immer heißer werdenden Sommer“, erläutert die Beigeordnete und Umweltdezernentin Dr. Christiane Döll. Die Gießpaten bekommen von der Stadt einen Gießsack, der ein Fassungsvermögen von 75 Litern aufweist und das Wasser tröpfchenweise an den Boden abgibt. Die notwendige Wassermenge pro Baum in der Woche liegt bei mindestens 100 Litern pro Woche. 100 Liter Wasser kosten derzeit rund 45 Cent.

Das Umwelt- und Grünflächenamt hofft auf viele interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich unter gruenpflege@ingelheim.de melden können. Am besten soll gleich die Baumnummer mit angegeben werden, die auf einer Metallplakette am Baum zu lesen ist. Bei der Übergabe des Gießsacks wird dann die Funktionsweise erläutert. Es dürfen außerdem auch ohne formale Patenschaft Bäume bewässert werden. Die Stadt Ingelheim freut sich auf zahlreiche begeisterte Gießpaten.

 

Weitere Gebiete in Rheinland-Pfalz sollen mit Mobilfunk versorgt werden

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gsm relay 1160277 960 720
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  • Landkreis Südwestpfalz: Fischbach bei Dahn, Ludwigswinkel, Bobenthal, Erlenbach bei Dahn, Niederschlettenbach, Stadt Dahn, Erfweiler, Hauenstein, Hinterweidenthal
  • Landkreis Südliche Weinstraße: Rinnthal, Stadt Annweiler am Trifels
  • Landkreis Südwestpfalz: Wilgartswiesen
  • Kreisfreie Stadt Neustadt an der Weinstraße
  • Landkreis Kaiserslautern: Stadt Kaiserslautern, Waldleiningen, Stadt Otterberg
  • Landkreis Kusel: Sankt Julian, Horschbach, Welchweiler
  • Landkreis Donnersbergkreis: Kriegsfeld, Gaugrehweiler, Gerbach, Stadt Obermoschel
  • Landkreis Bad Kreuznach: Duchroth, Lettweiler, Odernheim am Glan
  • Landkreis Eifelkreis Bitburg-Prüm: Bauler, Berscheid, Geichlingen, Körperich, Auw bei Prüm
  • Landkreis Mainz-Bingen: Waldalgesheim, Weiler bei Bingen
  • Landkreis Bernkastel-Wittlich: Niederscheidweiler, Bausendorf, Hontheim

Jubiläum in Mainz: 25 Jahre Christoph 77 der ADAC Luftrettung

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Ein Vierteljahrhundert schnelle Hilfe aus der Luft: Die von der gemeinnützigen ADAC Luftrettung betriebene Station in Mainz ist seit 1. Juli 1997 ein wichtiger Pfeiler der Notfallversorgung in Rheinland-Pfalz und weit darüber hinaus. Zu einer Feierstunde in der Station auf dem Gelände der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz kamen am heutigen Freitag Innenminister Roger Lewentz, Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, sowie führende Vertreter der Universitätsmedizin Mainz, des Landkreises und der Stadt zusammen. Sie alle würdigten die oft lebensrettende Hilfe der fliegenden Gelben Engel. BYC-News war vor Ort.


„Christoph 77“ flog in den vergangenen 25 Jahren rund 30.000 Einsätze

Die durchschnittliche Einsatzzahl der vergangenen Jahre lag stets über 1.500, im Jahr 2021 waren es insgesamt 1.699 Einsätze. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz, dessen Ministerium Träger der Luftrettung des Bundeslands ist, lobte bei der Jubiläumsfeier das gute Zusammenspiel und das große Know-how der Einsatzkräfte: „Seit mittlerweile 25 Jahren startet ,Christoph 77′ der ADAC Luftrettung im Auftrag des Landes von der Universitätsmedizin in Mainz. Die Kombination aus Spitzentechnologie und notfallmedizinischer Expertise hilft Patientinnen und Patienten. Der Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber ist bei vielen Notfalleinsätzen, aber auch zur Verlegung von Intensivpatienten unterwegs“, erklärte Lewentz. So war „Christoph 77“ auch im Rahmen der „Kleeblatt“-Verlegungen von beatmeten COVID-19-Intensivpatienten im Einsatz und ganz aktuell bei der Übernahme von Kriegsverletzten aus der Ukraine zur Versorgung in Kliniken im Südwesten Deutschlands.

365 Tage von 7 Uhr bis 22 Uhr alarmierbar

„Unsere Crews in Mainz leisten erstklassige Arbeit für Menschen in Not“, betonte der Geschäftsführer der ADAC Luftrettung gGmbH Frédéric Bruder. „Diese stets weiter auszubauen ist fest in unserem Satzungsauftrag verankert. Eine bundesweite Initiative für Flüge nach Sonnenuntergang soll den Rettungsdienst aus der Luft deutlich verbessern und ist in Mainz bereits etabliert. ,Christoph 77′ ist 365 Tage von 7 Uhr bis 22 Uhr alarmierbar.“

Für die hoch anspruchsvollen Spezialeinsätze bei geringen Lichtverhältnissen sind Piloten und Notfallsanitäter zusätzlich ausgebildet und tragen modernste Spezialbrillen, die zum Helikopter-Nachtsichtbildsystem (Night-Vision-Imaging-System, kurz NVIS) gehören. Von den insgesamt 37 von der ADAC Luftrettung betriebenen Stationen sind neben Mainz noch weitere fünf für den NVIS-Betrieb aufgestellt: Senftenberg (Brandenburg), Sanderbusch (Niedersachsen), Münster/Greven und Köln (Nordrhein-Westfalen) sowie Ulm (Baden-Württemberg).

Als Primärrettungs- und Sekundärtransportmittel unterwegs

Als sogenannter Dual-Use-Hubschrauber ist „Christoph 77“ als Primärrettungs- und Sekundärtransportmittel unterwegs. Primäreinsätze sind Rettungsflüge, bei denen der Notarzt auf schnellstem Weg zum Einsatzort gebracht wird, um Verletzte oder Kranke notfallmedizinisch zu versorgen, bevor sie in eine Klinik gebracht werden. Bei Sekundärtransporten werden (Intensiv-)Patienten von einem Krankenhaus zur Weiterbehandlung in eine Spezialklinik geflogen. Der Helikopter vom Typ H145 kann deshalb neben der Notfallausrüstung mit erheblich erweitertem Equipment für die Intensivtherapie ausgerüstet werden. Dazu gehören unter anderem ein ECMO-System (extrakorporale Membranoxygenierung), eine Art „künstliche Lunge“ zur Beatmung von Patienten, und spezielle Geräte wie Inkubator und „Baby Pod“ für den Transport von Neugeborenen und Säuglingen.

„Ich freue mich sehr, dass unsere Universitätsmedizin Mainz seit nunmehr einem Vierteljahrhundert Standort für eine wichtige Säule der Notfallversorgung ist. Und eine besondere dazu, denn die Station direkt auf unserem Gelände vereint universitäre Hochleistungsmedizin mit Spitzentechnik der Luftfahrt und ermöglicht eine besonders effiziente Zusammenarbeit“, betonte der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, im Rahmen der Feier. Und ergänzt: „Die Crew des Christophs mit der närrischen Mainzer Zahl 77 bildet eine starke, höchst engagierte und erfolgreiche Einheit, die hervorragende Arbeit leistet. Dies verdient unser aller Dank, Anerkennung und Respekt.“


Historie des Christoph 77

Am 1. Juli 1997 nahmen die fliegenden Gelben Engel in einer provisorischen Station auf dem Klinikcampus mit „Christoph 77“ die Arbeit auf. In den folgenden zehn Jahren starteten sie 24 Stunden am Tag zu den oftmals lebensrettenden Einsätzen, ab 2007 ausschließlich im Tagdienst.

Im August 2008 folgte der Umzug auf das Dach eines neu gebauten Gebäudes der Universitätsmedizin Mainz. Die ADAC Luftrettung stattete bei dieser Gelegenheit die Station mit modernstem Equipment aus. Beide Maßnahmen führten zu einer deutlich verringerten Geräuschbelastung für die umliegende Nachbarschaft.

Mainzer Crews arbeiten im Zweischichtsystem

Vier Piloten und fünf Notfallsanitäter mit NVIS-Zusatzqualifikation (Technical Crew Member Night Vision Imaging System, kurz TC NVIS) sowie 14 Notärzte der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz bilden die im Zweischichtsystem arbeitenden Mainzer Crews. Für mehr Sicherheit für Crew und Patient stellen bei NVIS-Einsätzen in Mainz vier statt drei Mitglieder die Helikopterbesatzung. Neben Piloten, Notarzt und TC NVIS ist eine „Flightnurse“ mit an Bord. Das sind speziell geschulte Notfallsanitäter, die eine höhere Versorgungsqualität der Patientinnen und Patienten sichern. Das Flightnurse-Team zählt sieben Mitglieder und wird vom DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe gestellt. Stationsleiter ist Pilot Hieronymus Sarholz, die Leitung der Notfallsanitäter hat Bernd Kindervater inne, Leitende Hubschrauberärztin ist Dr. Nicole Didion.

Die Einsatzkoordination erfolgt durch die Rettungsleitstelle Mainz und die Zentrale Koordinierungsstelle Rheinland-Pfalz, die Anforderung über die Notrufnummer 112. Der Einsatzradius von „Christoph 77“ ist tagsüber für Primäreinsätze mindestens 70 Kilometer groß, für Sekundärtransporte gibt es keine Limitierung. Für primäre wie sekundäre NVIS- Einsätze ist der Radius 185 Kilometer.


Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,1 Millionen Einsätzen. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich mehr als 300.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie mehr als 600 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 8.600 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor.


13-jähriges Mädchen in Mainz sexuell belästigt – Polizei fahndet nach dem Täter

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Fahndung
Fahndung

Am Donnerstagmittag (30. Juni 2022) kam es im Bereich der Bushaltestelle Höfchen zu einem Sexualdelikt zum Nachteil eines 13-jährigen Mädchens. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen.


Der Täter näherte sich bereits im Bus dem Mädchen

Das Mädchen war im Stadtteil Bretzenheim kurz nach 12:00 Uhr in einen Bus der Linie 71 eingestiegen. Dort traf es auf den bislang unbekannten Täter, der sich zunächst neben das Mädchen setzte und Kontakt zu ihr aufnahm. Der Täter hinderte das Mädchen am Aussteigen, bis der Bus gegen 12:17 Uhr an der Haltestelle „Höfchen/Listmann“ anhielt.

Hier zog der Mann das Mädchen an der Hand zunächst aus dem Bus, anschließend weiter zur Unterführung neben dem dortigen Bastelwarengeschäft und letztlich in einen Hauseingang. Dort streichelte und berührte er das Mädchen intim und unsittlich. Nachdem er von dem Mädchen abgelassen hatte, verließ der Täter die Örtlichkeit in unbekannte Richtung.

Umgehend wurde eine Fahndung eingeleitet

Eine sofort eingeleitete und groß angelegte Fahndung durch zivile und uniformierte Polizeikräfte verlief bislang ergebnislos. Das Fachkommissariat für Sexualdelikte der Mainzer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:

  •  ca. 40 – 45 Jahre alt
  • ca. 175 bis 180 cm groß
  • Kräftige Statur mit leichtem Bauchansatz
  • Hellbraune, lockige Harre, im Nacken zu einem Zopf gebunden
  • Hellbrauner Vollbart
  • Muttermal am rechten oder linken Nasenflügel
  • Leichtes Schielen mit einem Auge
  • Bekleidet mit einem blauen T-Shirt und grauer Jogginghose mit seitlich weißen Streifen
  • Führte eine schwarze Stofftasche bei sich
  • Hatte einen unangenehmen Geruch

Sprechen Sie den Mann nicht an sondern wählen Sie umgehend den Notruf

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall oder der Person des gesuchten Täters geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Sollte ihnen die Person auffallen, treten sie nicht selbst an den Mann heran und wählen sie den Polizeinotruf 110.