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Weniger Ausfälle im ÖPNV in Bad Kreuznach und dem Kreis Mainz-Bingen

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Seit einigen Wochen bestehen insbesondere im Landkreis Mainz-Bingen sowie der Stadt Bad Kreuznach Probleme in der ÖPNV-Versorgung. Der reguläre Fahrplan wurde ausgedünnt, Verbindungen fallen aus. Im Landkreis Bad Kreuznach ist die Situation entspannter, hier finden nur vereinzelte Fahrten nicht statt.


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Die Gründe für die vielen Busausfälle sind insbesondere personeller Natur

Durch Erkrankungen, Urlaube, aber auch Arbeitgeberwechsel stehen die Verkehrsunternehmen, die noch bis Mitte Oktober im Landkreis Mainz-Bingen und der Stadt Bad Kreuznach den Busverkehr bedienen und im Besitz der entsprechenden Konzessionen sind, immer wieder vor der großen Herausforderung, ihrer Verpflichtung nachzukommen. Für Verärgerung und Unverständnis sorgt die aktuelle Situation insbesondere bei den ÖPNV-Nutzenden – aber auch beim Personal der Verkehrsbetriebe, die den Unmut abbekommen.

„Wir sind uns dieses Problems bewusst“, erklärt Landrätin Bettina Dickes, zugleich Aufsichtsratsvorsitzende der KRN. Das kommunale Verkehrsunternehmen KRN wird ab dem 17. Oktober den Busverkehr in den Landkreisen Bad Kreuznach und Mainz-Bingen sowie der Stadt Bad Kreuznach federführend durchführen. „Mit der Übernahme wird der Fahrplan mit deutlich mehr Verbindungen umgesetzt werden können“, versichert Dickes.

Jedoch sei die gute Perspektive ab Mitte Oktober angesichts der derzeit problematischen Situation mit vielen Busausfällen bestenfalls eine gute Perspektive. „Uns ist bewusst, dass auch bis zum 17. Oktober ein funktionierender ÖPNV bestehen muss, der für die Nutzenden attraktiv ist“.

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„Wir unternehmen alles, um die Ausfälle zu kompensieren“

Eine Unterstützung in Eigenregie darf die KRN jedoch nicht leisten, da die Konzessionen noch bei anderen Unternehmen liegen. Um dennoch gangbare gemeinsame Wege zu finden, stehen die kommunalen Gesellschafter der KRN (Landkreise Bad Kreuznach und Mainz-Bingen sowie die Stadt Bad Kreuznach) und die Geschäftsführung der KRN im engen Austausch mit den konzessionsinhabenden Verkehrsunternehmen. „In den gemeinsamen Gesprächen konnten tragfähige Abhilfen diskutiert und vereinbart werden. Diese Lösungen sollen kurzfristig eine Verbesserung der mehr als angespannten Situation bringen“, erklärt Dickes. Unter anderem werde die KRN im Landkreis Mainz-Bingen als Subunternehmen Fahrten mit eigenem Personal übernehmen, in der Stadt Bad Kreuznach unterstützen fortan andere private Verkehrsunternehmen dabei, den ÖPNV aufrecht zu erhalten. „Wir unternehmen alles, um die Ausfälle zu kompensieren. Da wir derzeit jedoch noch im On-Boarding Prozess sind, können wir nur sukzessive Fahrten übernehmen. In diesem Rahmen werden wir unsere Möglichkeiten aber noch mehr forcieren“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Mainz-Bingen Steffen Wolf.

„Es ist mir ein sehr großes Anliegen, dass der ÖPNV auch bis zur Übernahme der KRN funktioniert und nutzbar bleibt. Alle Beteiligten haben deutlich gemacht, auf dem Weg zu diesem gemeinsamen Ziel an einem Strang zu ziehen und den Schulterschluss zu üben– im Sinne der ÖPNV-Nutzenden“, erklärt die Aufsichtsratsvorsitzende. Mit den ersten Lösungsansätzen, die teilweise schon umgesetzt sind, ist es möglich, in dem stark von Busausfällen betroffenen Landkreis Mainz-Bingen und der Stadt Bad Kreuznach den aktuell bestehenden Notfahrplan aufrecht zu erhalten. „Notfahrplan heißt, dass die täglichen Verbindungen vor allem in den Randzeiten zwar reduziert werden, insbesondere der ÖPNV zu den Schulzeiten aber gewährleistet wird“, so die Landrätin weiter.

Dass diese Kooperation zwischen allen Beteiligten zustande kam, sei dabei keineswegs selbstverständlich. „Ich bin sehr dankbar dafür, dass der Schulterschluss nicht nur beschworen, sondern auch durchgeführt wurde. Mit den Lösungen, wird sich die Situation für die ÖPNV-Nutzenden ab Anfang Juli spürbar entspannen“.


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Gemeinsamer Standort für die Freiwilligen Feuerwehren Riedstadt-Goddelau und Erfelden

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Mit großer Einigkeit haben die Freiwilligen Feuerwehren von Goddelau und Erfelden am Mittwochabend, 29. Juni, auf einer Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Riedstadt in der Christoph-Bär-Halle erklärt, dass sie für beide Wehren einen gemeinsamen Stützpunkt anstreben, der auf dem Gelände gegenüber McDonalds und damit direkt an der Bundesstraße B44 und der Kreisstraße K156 entstehen soll.


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Bürgermeister Marcus Kretschmann dazu

„Das ist ein historischer Schritt, der die Freiwilligen Feuerwehren von Goddelau und Erfelden zukunftsfähig macht. Ihre Weitsicht, Entschlossenheit und Einmütigkeit beeindrucken mich sehr“, zollte Bürgermeister Marcus Kretschmann auf der Versammlung dieser Entscheidung seinen Respekt.

Er hatte bereits vor drei bis vier Jahren gegenüber beiden Wehrführungen sowie Stadtbrandinspektor Markus Kölsch und seinem Stellvertreter Kai Dickhaut einen gemeinsamen Standort angeregt, aber auch betont, dass er eine solch weitreichende Entscheidung den Fachleuten der Freiwilligen Feuerwehr überlasse. „Die Politik kann nur den Rahmen setzen. Ich habe damals sehr deutlich gemacht, dass ich nichts überstülpen werde“, erklärte der Bürgermeister.

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Bürgermeister Kretschmann präsentierte die Ergebnisse der gemeinsamen Überlegungen

Bei der Versammlung, bei der neben dem Bürgermeister Stadtbrandinspektor Kölsch, der Goddelauer Wehrführer Maik Steinmetz und sein Stellvertreter Marcus Schramm, der Erfelder Wehrführer Michael Mehl und sein Stellvertreter Thomas Henzelmann sowie die Vorsitzenden der Feuerwehrvereine, Mathias Lachmann (Goddelau) und Sebastian Leinenweber (Erfelden) und der Fachbereichsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung Oliver Hartmann auf dem Podium saßen, präsentierte Bürgermeister Kretschmann die Ergebnisse der gemeinsamen Überlegungen:

Während Crumstadt, Wolfskehlen und Leeheim über neue, beziehungsweise relativ neue Gerätehäuser verfügen, sind die Feuerwehrhäuser in Goddelau und Erfelden deutlich in die Jahre gekommen und weisen Mängel auf. Dies wurde auch vom technischen Prüfdienst Hessen so gesehen und würde zu erheblichen Investitionen in den beiden Gerätehäusern führen.


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Mit einem gemeinnsamen Standort zukunftsfähig aufstellen

Daher griffen die Wehrführungen in beiden Stadtteilen die Ursprungsidee des Bürgermeisters wieder auf und berieten sich entsprechend mit dem Stadtbrandinspektor und seinem Stellvertreter: Statt aufwendig und jeder für sich zu sanieren und damit lediglich den Status Quo zu erhalten, setzen sie darauf, gemeinsam an einem Standort zu bauen und sich damit zukunftsfähig aufzustellen.

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Die Vorteile machte Stadtbrandinspektor Kölsch deutlich:

Verkehrstechnisch und einsatztaktisch liegt der zukünftige Standort ideal zwischen beiden Stadtteilen und mit direkter Anbindung an B 44 und Kreisstraße. Aber auch bei Dingen wie der Bevorratung für den Katastrophenschutz und der Logistik bietet ein gemeinsamer Standort deutliche Pluspunkte. Dabei sind sich die Feuerwehrleute mit dem Bürgermeister einig – der Bau soll rein zweckmäßig und erweiterbar sein.

Und der Bürgermeister denkt noch weiter: „Wir möchten mit dem Kreis Groß-Gerau ins Gespräch kommen, der in Riedstadt stationierte Rettungswagen sollte dort auch ein neues Domizil finden. Außerdem möchte ich das Land Hessen ansprechen und mich für eine Polizeistation in Riedstadt stark machen, sodass gebündelt an einem zentralen Ort verschiedene Einsatz- und Rettungskräfte ihren Sitz hätten“, erklärte er.

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Mindestens ein Jahr Planungszeit

„Es ist mir wichtig, dass das hier keine leeren Worthülsen sind, sondern auch Taten folgen“, betonte Bürgermeister Kretschmann. So möchte er für nächstes Jahr Gelder in den Haushalt stellen, um mit der Planung beginnen zu können, während parallel dazu Baurecht geschaffen wird. Dabei rechnet er mit mindestens einem Jahr Planungszeit, bevor dann mit dem Bauen begonnen werden kann.

„Ich bin sehr stolz, dass wir in Riedstadt eine so große Freiwillige Feuerwehr haben und ich will alles dafür tun, um sie weiter zu stärken – und ich bin mir sicher, dass diese Entscheidung eine Stärkung ist und die Freiwillige Feuerwehr zukunftssicher macht“, erklärte Bürgermeister Kretschmann abschließend.


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Großes Fest der Feuerwehr Riedstadt-Goddelau zum 50-jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr

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Mit einem großen Fest auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Riedstadt-Goddelau in der Starkenburger Straße 2, wird am Sonntag (10. Juli 2022) das 50-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr gefeiert.


Viele Attraktionen für Jung und Alt

Von 10:00 bis 16:00 Uhr wird es zahlreiche tolle Attraktionen für Jung und Alt geben, darunter auch die beliebte Feuerwehr-Hüpfburg, Spielstationen und eine Fahrzeugausstellung. Natürlich wird es auch Schauübungen der Jugendfeuerwehr geben.  Für das leibliche Wohl ist mit leckeren Speisen und kühlen Getränken ebenfalls bestens gesorgt.

Die Freiwillige Feuerwehr Goddelau weist daraufhin, dass an diesem Tag der Ausweichparkplatz für das Schwimmbad gesperrt ist. Der Ausweichparkplatz grenzt direkt an das Feuerwehrgelände an.


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Entspannt und nachhaltig wandern im Oberpfälzer Wald

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Outdoor-Aktivitäten sind beliebter denn je. Laut Deutschem Tourismusverband (DTV) hielten sich 68 Prozent der deutschen Urlauber im Jahr 2020 allgemein gerne in der Natur auf, 38 Prozent gingen wandern – in beiden Bereichen waren das deutlich mehr als im Vorjahr. Mittelgebirgsregionen wie der Oberpfälzer Wald, der sich über rund 100 Kilometer entlang der bayerisch-tschechischen Grenze erstreckt, eignen sich besonders gut für aktive Entdeckungstouren. Die sanft geschwungene Landschaft mit ihren aussichtsreichen Anhöhen, stillen Flusstälern und traditionsreichen Orten bietet eine genussvolle Mischung aus Wald und Wasser, mittelalterlichen Burgen und einer besonderen Bierkultur. Gute ÖPNV-Anbindungen ermöglichen es, Ausflüge und Wanderungen nicht nur entspannt, sondern auch besonders nachhaltig zu gestalten.


Aussichtsreiche Touren

Als Tagestour, deren Ausgangspunkt bequem mit der Bahn zu erreichen ist, eignet sich zum Beispiel die erste Etappe des Qualitätswanderwegs Goldsteig von Marktredwitz nach Friedenfels. Auf der 20 Kilometer langen Strecke durch den Naturpark Steinwald liegt eingebettet in markante Gesteinsformationen die Burgruine Weißenstein. Vom Burgfried der mittelalterlichen Anlage können Wanderer einen Rundblick bis in den Böhmerwald und das Erzgebirge und somit über das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas genießen. Für die Rückfahrt nutzt man einfach einen Baxi-Anrufbus. Diese und viele weitere Tourentipps sowie eine digitale Wanderkarte sind unter www.oberpfaelzerwald.de/natur-navi zu finden. Dort gibt es außerdem Informationen zu Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie zu den Sehenswürdigkeiten am Wegesrand.

Bier und Bauernseufzer

Auch das Waldnaabtal bietet Wanderern entspannte Naturerlebnisse. Per Bus geht es nach Falkenberg, wo eine trutzige Burg auf einer Felsformation thront. Ziel der 14 Kilometer langen Tour ist Windischeschenbach. Tipp: Dort unbedingt einen Abstecher in eine Zoiglstube einplanen, wo das untergärige Bier aus dem Zapfhahn läuft. Das Zoiglbrauwesen, das es nur im Oberpfälzer Wald gibt, gehört zum immateriellen Kulturerbe Bayerns. Eine genussvolle Mischung aus Aktivität, Kultur und heimischer Kulinarik wartet auch auf dem Neusather Rundweg, der von der historischen Altstadt Nabburg aus unter anderem zum Freilandmuseum Oberpfalz führt. Heimische Spezialitäten wie Bauernseufzer mit Sauerkraut oder ofenfrisches Brot mit hausgemachten Aufstrichen sorgen im Museumswirtshaus für Stärkung. Im Edelmannshof in Perschen findet zudem zwischen März und November jeden Mittwochnachmittag ein Bauernmarkt statt, auf dem Direktvermarkter ihre Produkte anbieten.


Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche in Wiesbadener Freibädern

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Auch in diesen Sommerferien wird der Eintritt für Kinder und Jugendliche in die Freibäder Kleinfeldchen, Kallebad und Maaraue kostenlos sein. Ursprünglich war durch die Stadtpolitik angedacht, dass Kinder und Jugendliche ab Freitag, 1. Juli, grundsätzlich unentgeltlich Wiesbadens Frei- sowie Hallenbäder besuchen können. Die Thermen und das Opelbad waren hiervon stets ausgenommen.


Einführung des kostenlosen Kinderschwimmens nicht wie geplant erfolgt

Aufgrund der angespannten finanziellen Situation, der späten Genehmigung des städtischen Haushalts und der sich anschließenden Haushaltssperre konnte die Einführung des kostenlosen Kinderschwimmens jedoch nicht wie geplant erfolgen. Allerdings behält das Ansinnen politisch auch weiterhin Bestand. Im Herbst soll die Situation unter finanziellen Gesichtspunkten im Rathaus neu bewertet werden.

Während der Sommerferien sind die kostenlosen Freibad-Tickets online über www.mattiaquacard.de oder aber in den Bädern direkt erhältlich.


Wichtige Information für Bewohner in Riedstadt-Goddelau

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Das Baugebiet „Am Hohen Weg“ in Goddelau im Bereich zwischen der Friedrich-Hartung-Straße und der Hospitalstraße ist über eine Trennkanalisation erschlossen. Das heißt, Regenwasser und Schmutzwasser werden in zwei getrennten Kanälen gefasst und abgeführt.


Schmutzwasser an Regenwasser angeschlossen

Nun wurde festgestellt, dass es Schmutzwasserhausanschlüsse gibt, die im Gebiet am Regenwasserkanal angeschlossen sind. Es ist daher beabsichtigt, die Fehlanschlüsse mittels Benebelungsverfahren bzw. einer roboterunterstützten Kanalbefahrung zu orten. Zeitgleich wird die vorhandene Schmutzwasserkanalisation auf falsch angeschlossene Regenwasserhausanschlüsse untersucht. Die Untersuchungen werden ausgehend von der öffentlichen Kanalisation von der Straße aus ausgeführt.

Die Arbeiten beginnen voraussichtlich in der 27. Kalenderwoche, die am Montag, 4. Juli, startet. Aufgrund des eingesetzten Verfahrens kann es zu aufsteigendem Nebel aus der Entlüftung der häuslichen Kanalisation, aus Regenfallrohren sowie der Straßenentwässerung kommen. Bei dem eingesetzten Nebel handelt es sich um einen geruchlosen, umwelt- und gesundheitsverträglichen Signalnebel.

Sonderaktion von Bülent Ceylan und XXXLutz – „Bei dieser Aktion gibt es nur Gewinner!“

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XXXL Aktion
XXXL Aktion

Kinder malen für Kinder! Die XXXLutz Möbelhäuser gehen einmal mehr mit Comedian Bülent Ceylan Hand in Hand für die gute Sache. Ab sofort sind alle Kinder hierzulande aufgerufen, ihr ganz eigenes Bild zu malen, wie sie auf dem Roten Stuhl wohnen. Für jedes eingesandte Werk der kleinen Künstler spendet XXXLutz 100 Euro an die „Bülent Ceylan für Kinder Stiftung“ – eine bis dato einmalige Aktion, denn die Spendensumme ist nach oben hin offen. Alle Kinder haben bis zum 31. August 2022 die Möglichkeit ihr Bild einzusenden, ehe die Stiftung des Mannheimer Comedians den großen Spendenscheck beim bundesweiten Weltkindertag am 20. September 2022 entgegennehmen wird. Unter allen teilnehmenden Künstlern verlosen die Möbelhäuser mit dem Roten Stuhl ein komplett nach den eigenen Wünschen eingerichtetes Kinderzimmer.


Starke Partnerschaft von Bülent Ceylan mit den XXXLutz Möbelhäusern

„Als Comedian bringe ich die Menschen gerne zum Lachen. Umso trauriger stimmt es mich, wenn ich Kinder sehe, denen es nicht so gut geht“, sagt Bülent Ceylan: „Mit XXXLutz habe ich dabei ein Unternehmen mit Menschen gefunden, die meine Stiftung schon seit ihrer Gründung 2017 kontinuierlich unterstützen – die nun gestartete Aktion ist einmalig und ich rufe alle Kids in ganz Deutschland dazu auf, jetzt Pinsel und Stifte rauszuholen und zu malen, was das Zeug hält. Das ist nicht nur eine XXXL-Aktion, sondern ich hoffe am Ende auch auf einen XXXL-Scheck.“ Einen Großteil der Spenden will Bülent Ceylan durch seine Stiftung auch ganz gezielt aus der Ukraine geflüchteten Kindern zukommen lassen.

CEO Alois Kobler: „Bei dieser Aktion gibt es nur Gewinner!“

XXXLutz steht seit vielen Jahren an der Seite von Bülent Ceylan und seiner Kinderstiftung – gemeinsam mit dem Comedian wurde nun diese außergewöhnliche Idee geboren. „Bei all den vielen sozialen Aktivitäten, die wir als erfolgreiches Unternehmen für unsere Gesellschaft umsetzen, lag und liegt unser Fokus gerade auf den Kleinsten“, sagt Alois Kobler, CEO XXXLutz Deutschland: „Wir sind sehr stolz darauf, Stiftungspartner der ersten Stunde zu sein. Wir alle hoffen, dass möglichst viele kleine Künstler mitmachen und auf diese Art anderen Kindern helfen. Damit gibt es bei dieser Aktion nur Gewinner.“

So läuft die große Aktion zum Weltkindertag

Zum Mitmachen aufgerufen sind bundesweit alle Kinder. Sie sollen bis zum 31. August 2022 ein Bild malen und dabei ganz persönlich sowie individuell zum Ausdruck bringen, wie sie auf dem großen Roten Stuhl von XXXLutz wohnen – der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Alle Teilnehmer haben nicht nur die Möglichkeit, mit ihrem gemalten Bild anderen Kindern etwas Gutes zu tun, sondern kommen mit ihrem Kunstwerk auch auf die große XXXLutz Picture Wall. Zudem wird unter allen Einsendungen ein komplett nach den eigenen Wünschen eingerichtetes Kinderzimmer verlost. Bilder sollen per E-Mail weltkindertag@xxxlutz.de eingesendet oder im nächsten XXXLutz Möbelhaus abgegeben werden. Alle weiteren Infos gibt es auf der XXXLutz Website.

Die XXXLutz Unternehmensgruppe

Die XXXLutz Unternehmensgruppe betreibt über 370 Einrichtungshäuser in 13 europäischen Ländern und beschäftigt mehr als 25.700 Mitarbeiter. In Deutschland tragen über 11.000 Mitarbeiter zum Erfolg der Gruppe bei, die hierzulande 49 XXXLutz Einrichtungshäuser und 46 Mömax-Trend-Mitnahmemärkte betreibt. Mit einem Jahresumsatz von 5,34 Milliarden Euro ist die XXXLutz-Gruppe einer der größten Möbelhändler der Welt. Im gemeinsamen GIGA Einkaufsverband werden zudem die mehr als 1,6 Milliarden Euro Umsatz von POCO (8.500 Mitarbeiter) gebündelt. Die XXXLutz-Gruppe hat ihren Deutschland-Sitz seit 2009 im mainfränkischen Würzburg. Im Zuge der weiteren Expansion ist 2019 dort eine komplett neue Firmenzentrale entstanden, die den Mitarbeitenden ein attraktives Arbeitsumfeld bietet.


Stadt Mainz will 1.440 neue Kita-Plätze schaffen

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Jockel-Fuchs-Platz Mainz
Jockel-Fuchs-Platz Mainz

Der „Kindertagesstätten-Bedarfsplan 2022 mit Prognose bis 2026“ liegt als Entwurf vor. Demnach sollen bis 2026 insgesamt 1.440 weitere Kitaplätze geschaffen werden. Die Entwicklung der letzten Jahre setzt sich auch im neuen Prognosezeitraum fort. Nach einem leichten Rückgang im Jahr 2021 steigt die Zahl der Kinder im Vorschulalter bis 2026 um 8,8 Prozent.


Anhebung der Ausbauquote für Kinder im dritten Lebensjahr von 90 auf 100 Prozent

Eine wichtige Neuerung im Jahr 2021 war die Anhebung der Ausbauquote für Kinder im dritten Lebensjahr von 90 auf 100 Prozent. Das entspricht etwas mehr als 200 Plätzen pro Jahrgang. „Trotz der genannten Erhöhung der Ausbauquote und trotz der Corona-Pandemie ist der Kita-Ausbau sichtbar gut vorangekommen“, stellt Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch fest. So gingen 2021 die Kitas ‚Annemarie-Renger-Straße‘, ‚Am Bürgerhaus Finthen‘, Kita ‚Eduard-Frank-Straße‘ und ‚Am Bürgerhaus Hechtsheim‘ mit Kapazitäten von insgesamt 23 Gruppen und 379 Plätzen neu in Betrieb.

Werden die jeweiligen Ausbauziele für die einzelnen Altersgruppen zugrunde gelegt, standen am 31.12.2021 für die 9.428 Kinder vom zweiten Lebensjahr bis zur Einschulung, die einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben, 9.057 Plätze in den Kindertagesstätten (Krippen, Kindergärten und EI) und der Tagespflege zur Verfügung. „Dies entsprach bereits einem Versorgungsgrad von 96 Prozent. Wir sind auf einem guten Weg“, stellt Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch fest: „Bis zum Jahr 2026 – so die Prognose – müssen wir insgesamt 1.440 Plätze neu schaffen“, sagte Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch. Die dazu erforderlichen Maßnahmen (Neubauten, Ersatzneubauten, Erweiterungen, Umstrukturierungen) wurden bereits im letztjährigen Kindertagesstättenbedarfsplan dargestellt; neue Vorhaben aufgrund dieser Fortschreibung sind nicht erforderlich.

Die Einführung des Kita-Zukunfts-Gesetzes (KitaG) ging mit Umstrukturierungen einher, die insgesamt platzneutral ausfielen. So wurden in mehr als 40 von (damals) 126 Kitas Teilzeitplätze umgestellt, damit ab Sommer 2021 auch in diesen Kitas eine durchgängige Betreuung von 7 Stunden am Stück für alle Kinder angeboten werden konnte.

Die Umstellung der Mittagsessensversorgung in den städtischen Kitas auf Frischküche ist gut vorangekommen. Die als Modellprojekt fungierende Cluster-Frischküche in der städtischen Kindertagesstätte ‚Alte Patrone‘ hat den Betrieb aufgenommen und verpflegt auch die Kitas Rasselbande und Eduard-Frank-Straße.


Neuer „Bagger der nächsten Generation“ für den Steinbruch in Trechtingshausen

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Bild CAT 374 1
Bild CAT 374 1

Mit Stolz haben die Hartsteinwerke Sooneck, die den gleichnamigen Steinbruch in Trechtingshausen bei Bingen in der Nähe der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz betreiben, einen neuen großen Hydraulikbagger vom Typ Cat 374 in Betrieb genommen. Die von Caterpillar gelieferte moderne Erdbewegungsmaschine gilt als „Bagger der nächsten Generation“. Für den Steinbruch bedeutet dies eine höhere Produktionsleistung, eine längere Lebensdauer und niedrigere Wartungskosten im Vergleich zur bisherigen Situation.


Neue Ausrüstung für anhaltend hohe Nachfrage

„Wir rüsten unseren Maschinenpark mit modernem Equipment auf, um die anhaltend hohe Nachfrage nach Gesteinsmaterialien aus Sooneck bedienen zu können“, erklärt Betriebsleiter Stephan Abraham. Die Hartsteinwerke in Trechtingshausen hatten sich erst kürzlich optimistisch über den Geschäftsverlauf geäußert und eine Auslastung bis Jahresende als „gesichert“ bezeichnet. „Mit der Neuanschaffung sind wir in der Lage, über die bisherige Planung hinausgehende Aufträge zu erfüllen“, sagt Betriebschef Abraham. Der neue Bagger kann im Steinbruch bei Bedarf pro Stunde bis zu 33 Muldenkipper mit 36 Tonnen beladen. Ein sogenannter Schwerlastmodus sorgt für hohen Systemdruck, so dass sich schwere Lasten mühelos aufnehmen und platzieren lassen.

Im Vergleich zu Vorgängergenerationen bietet der neue Cat 374 eine zweimal höhere Dauerhaftigkeit der Konstruktion. Dies wird erreicht durch die verstärkte Ausführung von Auslegern, Gestängen sowie oberem und unterem Rahmen für harte, schwere Einsätze, wie sie in einem Steinbruch an der Tagesordnung sind. Das zehn Prozent höhere Schwenkmoment gewährleistet schnellere Zykluszeiten und eine reibungslose, vorhersagbare Leistung. Dank einer verringerten Ölmenge und verbesserten Filtern mit verlängerten Serviceintervallen sinken die Wartungskosten um bis zu 20 Prozent.

Der Bagger hat, wovon viele Autofahrer träumen

Wovon viele Autofahrer nur träumen können, das hat der neue Sooneck-Bagger längst an Bord: Software-Updates per Fernzugriff. Das bedeutet, dass vom Hersteller Caterpillar regelmäßig Funktionsverbesserungen für das Modell per Funk nach Trechtingshausen übermittelt werden. Zudem kann sich Betriebsleiter Stephan Abraham jederzeit am Rechner oder Smartphone über Betriebsstunden, Kraftstoffverbrauch, Produktivität, Leerlaufzeiten und andere Maschinendaten informieren, um die Effizienz hoch und die laufenden Betriebskosten niedrig zu halten.

Der neue Bagger ist nicht nur leistungsstark und kostenbewusst, sondern schont auch die Umwelt. So ermöglichen drei Leistungsstufen die Anpassung an unterschiedliche Aufgabenstellungen: Power für maximalen, Smart für ausgewogenen und Eco für besonders energieeffizienten Betrieb. Die im Steinbruch eingesetzten Baggerführer profitieren von einer modernen Fahrerkabine mit Klima­automatik, modernen Viskoseauflagen, um die Kabinenvibrationen zu verringern, und griffgünstig angeordneten Bedienelementen.

 

Sicherheit wird großgeschrieben

Sicherheit wird in Sooneck seit jeher großgeschrieben und die Neuanschaffung reiht sich in das Sicherheitskonzept des Steinbruchs ein. So verfügt der Cat 374 über eine sogenannte e-Fence-Funktion zur Begrenzung des Schwenkbereichs, die die Bewegung auf die vom Fahrer eingestellten Grenzen limitiert. Eine Hubunterstützung sorgt dafür, dass sich die Last stets innerhalb des sicheren Arbeitsbereichs des Baggers befindet. Heck- und Seitenkamera dienen ebenfalls der Sicherheit.

Weitere Neuanschaffungen geplant

„Mit dem neuen Bagger haben wir die Modernisierung unserer Ausrüstung noch längst nicht abgeschlossen“, informiert Stephan Abraham. Darüber hinausgehend geplant ist die Anschaffung von zwei Radladern und eines weiteren Muldenkippers. Derart gut gerüstet soll der Vertrieb weiter ausgebaut werden. „Es geht uns darum, den Steinbruch Sooneck für den langfristigen Erfolg aufzustellen“, erläutert Stephan Abraham die Zukunftsstrategie.


Rheinhessen erleben: Kultur und Lebensart begegnen sich in Ingelheim, Worms und Mainz

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Historische Gebäude Mainz, Worms, Ingelheim

Mal keine Fernreise, nicht fliegen, es ganz gemütlich angehen. Lieber eine kleine Städtetour in Deutschland machen? Rheinhessen bietet sich hierfür sehr gut an. Die Region hat traumhafte Städte, gemütliche Dörfer und vieles mehr zu bieten.


Beginnen kann man mit der Erkundungstour zum Beispiel im beschaulichen Ingelheim

Doch wenn es um die heute vielzitierten Erlebnisfaktoren geht, dann kommt Ingelheim ganz groß raus. Schon Karl der Große war gerne zu Gast und hinterließ eine berühmte Kaiserpfalz. Deutlichen neueren Datums ist die Vinothek in den historischen Mauern des Ingelheimer Winzerkellers. Wo früher Wein gekeltert, ausgebaut und gelagert wurde, präsentieren über 20 Ingelheimer Winzer jetzt ihre besten Tropfen.

Rheinhessen erleben: kultur und lebensart begegnen sich in ingelheim, worms und mainz
Ingelheim Kaiserpfalz Foto: Dominik Ketz

Unbedingt ansehen sollte man sich auch die „Kellergenossen“ im Gewölbe des Winzerkellers. „Das Erbe neu erleben“ ist das Motto der multimedialen Schau. Zwischen den wuchtigen Gewölbepfeilern hören die Gäste spannende Geschichten und schnuppern im Duftlabor Wein-Aromen. Mit Filmen, sensorischen Erfahrungen und interaktiven Exponaten lernt man hier das Handwerk Weinbau hautnah kennen.

Zeugnisse jüdischer Geschichte und Tradition aus 10 Jahrhunderten in Worms

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Worms – Jüdischer Friedhof Heiliger Sand Foto: Dominik Ketz

In kaum einer anderen europäischen Stadt können so viele bedeutende bauliche Zeugnisse jüdischer Geschichte und Tradition aus 10 Jahrhunderten bestaunt werden wie in Worms. Ein ganz besonderes Kleinod ist der „Heilige Sand“, einer der ältesten jüdischen Friedhöfe Europas. Im Rahmen einer Gästeführung durchs jüdische Viertel mit Synagoge, Frauenschul und Ritualbad wird die Geschichte lebendig. Neben Speyer und Mainz hat auch Worms in 2021 für seine SchUM-Stätten, wo sich jüdisches Leben beispielhaft zeigt, von der UNESCO den Titel Weltkulturerbe erhalten.

Und auch sie haben Geschichte geschrieben: Die Wormser Nibelungen-Festspiele zählen zu den bekanntesten Open-Air-Theaterfestivals Deutschlands. Auf der imposanten Freilichtbühne stehen jährlich renommierte Theater- und Filmschauspieler. Von Mitte bis Ende Juli darf man sich auf eine neue Inszenierung freuen. Sie verspricht auch diesmal wieder spektakulär zu werden, denn vor dem Kaiserdom wird es eine monumentale Wasserlandschaft als Bühne sowie ein aufsehenerregendes Videomapping geben.

In Mainz ist die Lebensfreude zuhause

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Mainz Domplatz Foto: Dominik Ketz

Die Landeshauptstadt Mainz punktet mit urbanem Leben im Schatten des Doms. Hier ist die Lebensfreude zu Hause. In den gemütlichen Weinstuben rückt man gerne zusammen. In den Vinotheken trifft man sich auf ein Glas mit Freunden. Auch am Rheinufer kann man perfekt entspannen. Und in der hippen Neustadt geht’s bunt und einfach nur köstlich zu.

„Summer in the City“ heißt das große Open-Air-Konzertprogramm auf den schönsten Plätzen in Mainz – im Volkspark, in der Zitadelle und auf den Domplätzen. Der Musik-Mix macht’s und beschert den Mainzern und ihren Gästen von Ende Juni bis Ende Juli unvergessliche Konzerterlebnisse. Sarah Connor, Deep Purple, Sting und viele andere Musiker und Bands sind bereits im Anmarsch.


Ordnungsamt Hochheim weist Bürger auf ihre Pflicht hin

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Die Verpflichtung zur Reinigung der öffentlichen Straßen hat die Stadt Hochheim am Main, aufgrund der geltenden Straßenreinigungssatzung, auf die Eigentümer übertragen. Die Reinigungspflicht erstreckt sich sowohl auf Straßen und Gehwege, als auch auf die Straßenrinnen und Einflussöffnungen der Straßenkanäle.


Stadtpolizei wird die Einhaltung der Pflichten kontrollieren

In der Straßenreinigungssatzung ist geregelt, dass die Reinigungspflicht auch die Entfernung aller nicht auf die Straße gehörenden Gegenständen, insbesondere die Beseitigung von Laub, Gras, Unkraut und sonstigem Unrat, umfasst.

Zu dieser Zeit blüht es überall wunderschön, leider auch das unschöne Unkraut. Damit sich in Hochheim allen ein sauberes Stadtbild bietet, wird auf die Straßenreinigungssatzung und deren Einhaltung hingewiesen. In den nächsten Wochen werden die Kollegen der Stadtpolizei verstärkt die Einhaltung der Straßenreinigung kontrollieren. Falls hierbei noch Verunreinigungen auffallen, wird darauf mit Hinweiszetteln aufmerksam gemacht. Es besteht die Möglichkeit der Ahndung durch ein Verwarnungsgeld, da es sich hierbei um eine Ordnungswidrigkeit handelt.


Schwerverletzter Motorradfahrer nach Frontalzusammenstoß bei Flörsheim-Dalsheim

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Polizei und Christoph 77
Polizei und Christoph 77

Am Mittwoch (29. Juni 2022) kam es gegen 15:15 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B271 zwischen Flörsheim-Dalsheim und Ober-Flörsheim. Ein Motorradfahrer erlitt dabei schwere Verletzungen.


Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus

Der 70 Jahre alte Motoradfahrer befuhr die B271 von Flörsheim-Dalsheim kommend in Richtung Ober-Flörsheim. In einer Kurve kam es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug, welches von einem 35 Jahre alten Mann aus Eppelsheim gefahren wurde.

Durch den Zusammenstoß verlor der Motorradfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug kam zu Fall. Er zog sich dabei schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Polizei schwebt der Mann aber glücklicherweise nicht in Lebensgefahr.

Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die B271 musste zwischen Flörsheim-Dalsheim und Ober-Flörsheim für insgesamt vier Stunden voll gesperrt werden.


Urteil: 30 Jahre Haft für US-Sänger R. Kelly

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R Kelly Haft
R Kelly Haft

30 Jahre Knast – das erwartet Musik Star R. Kelly. Das Strafmaß wurde am Mittwoch (29. Juni 2022) verkündet. Bereits im September 2021 wurde er in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen, seit Sommer 2019 sitzt er in Untersuchungshaft. Der 55-Jährige geht jetzt unter anderem wegen sexueller Ausbeutung minderjähriger Menschen, Kidnapping und Bestechung in den Bau.


Coface Mainz: Kreditwürdigkeit der Bundesrepublik Deutschland sinkt

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Coface Mainz1
Coface Mainz1

In seinem vierteljährlichen Risiko-Barometer hat der Kreditversicherer Coface mit Sitz in Mainz die Einschätzung für 19 überwiegend europäische Länder herabgestuft. Darüber hinaus wurden weltweit insgesamt 76 Branchen abgewertet. Auch Deutschland leidet unter der aktuellen Gemengelage und rutscht von einer Risikobewertung von A2 zurück in A3. Das Länderrisiko spiegelt die Wahrscheinlichkeit von erhöhten Zahlungsausfällen bei Exportkrediten in einem Land in den kommenden sechs Monaten wider.


Insgesamt 19 Abwärtsrevisionen des Länderrisikos

Das Grün auf der Risiko-Weltkarte verblasst, immer häufiger dominieren gelbe und rote Akzente und spiegeln den erneuten globalen wirtschaftlichen Abschwung wider. In seiner neuesten Einschätzung meldet Coface insgesamt 19 Abwärtsrevisionen des Länderrisikos – darunter osteuropäische Länder wie Tschechien, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen und die Slowakei, die allesamt von Risikoklasse A3 in A4 rutschen. „Bei diesen Ländern sind die EU-Sanktionen gegen Russland und die Rezession in der Russischen Föderation ausschlaggebend. Denn für die meisten ist Russland ein Haupthandelspartner und gerade im Bereich Energie ist die Abhängigkeit enorm“, sagt Coface-Volkswirtin Christiane von Berg. In Polen spielt auch der starke Anstieg der Zinsen eine wichtige Rolle, da die polnische Zentralbank früher und stärker als die EZB auf die starke Inflation reagiert hatte.

In Süd- und Westeuropa spielt die hohe Inflation die Hauptrolle für die Abwertung, hier wurden Deutschland, Österreich, Frankreich, Portugal und Spanien von A2 („niedriges Ausfallrisiko“) herabgestuft in A3 („zufriedenstellendes Risiko“). Die Teuerungsraten führen zu einer verringerten Kaufkraft der Konsumenten, einem Rückgang des privaten Konsums und zu finanziellen Problemen für Unternehmen, die gestiegene Produktionskosten nicht so schnell weitergeben können. Zudem belasten anhaltende Lieferkettenprobleme die Wirtschaft und der Außenhandel geht deutlich zurück, da viele Länder zwar wenig direkt mit Russland, Belarus oder der Ukraine handeln, dafür aber umso mehr mit Osteuropa, das seinerseits wiederum besonders stark vom Ukrainekrieg belastet ist.

Coface mainz: kreditwürdigkeit der bundesrepublik deutschland sinkt 3
Die globalen Länderrisikoeinschätzungen von Coface in der Übersicht; Stand: Juni 2022 | Quelle: Coface Deutschland

Zwei Lichtblicke

Gegen den Trend wurden die Risiko-Einschätzungen von Brasilien (jetzt in B „ziemlich hohes Risiko“) und Angola (neu in Risikoklasse C „hohes Risiko“) verbessert. Brasiliens Wirtschaft hat sich im Frühjahr überraschend resilient gezeigt. Das Land profitiert als Rohstoffexporteur besonders von stark gestiegenen Rohstoffpreisen und die hohen Devisenreserven deuten auf ein geringes Risiko für hohe Auslandsverschuldung hin. Auch die gesamtstaatliche Verschuldung hat sich leicht verbessert. Angola wiederum profitiert von seinen Ölexporten und der starken Nachfrage. Zudem hat sich die öffentliche Verschuldung verbessert.

Deutschland fällt zurück in A3

Das Länderrisiko für die Bundesrepublik wurde von A2 auf A3 herabgestuft. Das entspricht der Bewertung, die die Bundesrepublik auch während der ersten eineinhalb Pandemiejahre innehatte. Während zu dieser Zeit vor allem die Lockdown-Maßnahmen und fehlende Perspektiven für Unternehmensinvestitionen Sorge bereiteten, ist es jetzt eine größere Gemengelage aus sehr hohen Energie- und Rohstoffkosten, die die Profitabilität von Unternehmen auf die Probe stellt. „Sollten die Unternehmen nicht schnell genug die hohen Kosten an die Kunden weitergeben, wird es hier eng“, sagt Christiane von Berg. „Die Kunden und Konsumenten müssen hingegen deutlich mehr zahlen und fordern höhere Löhne, die ebenfalls die Unternehmen belasten.“ Hinzu kommt, dass die Zuverlässigkeit Chinas als Zulieferland abnimmt und Lieferketten immer wieder unterbrochen werden. Deutschland ist als Exportnation zudem von der geringeren Nachfrage aus West- und Osteuropa betroffen. Hier spielen auch steigende Zinsen eine Rolle, die die Finanzierung vieler Unternehmen und Konsumenten belasten.

Branchenrisiken: Energieintensive Sektoren stark gefährdet

Neben Länderrisiken hat Coface auch die Bewertung für 13 Branchen in insgesamt 28 Ländern erneuert. Dabei kam es insgesamt zu 76 Abwertungen, denen neun verbesserte Einschätzungen gegenüberstehen. Besonders energieintensive Branchen wie Chemie, Transport und Metall sind von den hohen Rohstoffpreisen betroffen. Hinzu kommt die Knappheit von Baumaterial, die weltweit die Baubranche belastet. Schaut man nach Westeuropa, so wurde dort fast die Hälfte aller Branchen herabgewertet. Neben den bereits genannten Branchen gilt dies auch für den Einzelhandel und für Agrar- und Nahrungsmittel. In beiden Fällen spielt die gesunkene Kaufkraft eine Rolle. „Durch die starke Inflation tendieren die Konsumenten stärker zum Sparen bzw. können sich die bisherigen Güter einfach nicht mehr leisten. Auch Supermärkte bekommen das nun zu spüren. Darüber hinaus haben die Kosten in der Landwirtschaft aufgrund gestiegener Düngemittelpreise deutlich zugelegt“, sagt Christiane von Berg.

Die wenigen Aufwertungen finden vor allem im Nahen und Mittleren Osten statt – einer Region, die von ihren Ölreserven in der aktuellen Situation stark profitiert. Auch die Energiebranchen in Nordamerika und Brasilien gehören zu den aktuellen Gewinnern.

„Gentle Groove“ spielt beim Oppenheimer Marktplatzkonzert

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Gentle Groove
Gentle Groove

Am Sonntag (10. Juli 2022) gastieren „Gentle Groove“ (Manfred Surges & Günther Matern) von 17:00 bis 19:00 Uhr im Rahmen der Oppenheimer Marktplatzkonzerte. Das Duo spannt den Bogen von spannender Loungemusik, über ein breites Poprepertoire, bis hin zur den Lagerfeuerhits, die alle gerne mitsingen.

Gentle Groove covert nicht einfach.

Durch den Sound und die Soli von Saxophon und Klavier bekommt die Musik ihre eigene künstlerische Note. Darüber hinaus zelebrieren die beiden Musiker auf vielen Veranstaltungen das Welttanzprogramm, und verwandeln vielleicht auch Ihren Marktplatz zu einem Ballsaal unter freien Himmel – unter dem Motto „Tanzen wie Gott in Frankreich“.