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Mehrere Verletzte bei schwerem Unfall in Mainz-Gonsenheim

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen, kam es gestern Nachmittag an der Kreuzung „An der Krimm“, bei dem eine Person schwer verletzt wurde.

Gegen 16:15 Uhr kam ein 50-jähriger Mainzer von der A643 kommend die Anschlussstelle Mainz-Gonsenheim in Richtung der Kreuzung „An der Krimm“. Vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidiert dort mit vier weiteren Fahrzeugen. Ebenso prallte er gegen den Mast einer Ampel, bevor er letztendlich zum Stehen kam.

Polizeihubschrauber im Einsatz

Durch den Unfall wurden insgesamt drei Personen verletzt wobei sich der 50-jährige Unfallverursacher schwere Verletzungen zuzog.

Der Kreuzungsbereich musste bis gegen 21:00 Uhr voll gesperrt werden. Neben Polizei, Feuerwehr und mehreren Fahrzeugen des Rettungsdienstes waren zusätzlich der Leitende Notarzt (LNA) als auch der ORG-Leiter im Einsatz. Zusätzlich unterstützt wurde die Unfallaufnahme durch einen Polizeihubschrauber.

Informationstag Koblenz: Wildbienen in Natur und Garten

Am Mittwoch, 15. Mai 2019, referieren Melina Frenzel, M. Sc., Entomologin (Insektenforscherin) und Biggi Kaczmarek eine Wildbienen-Freundin aus Winningen zum Thema Wildbienen.

Die ca. 2-stündige Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Waldökostation Remstecken. Die beiden Referentinnen stellen einige ausgewählte heimische Wildbienen vor und informieren zu deren Lebensweise. Die Referentinnen geben, basierend auf selbst gemachten Erfahrungen, Tipps, was man im eigenen Garten tun kann, um diesen für Insekten attraktiv zu gestalten. Hinweise zu Bau oder Kauf von Nisthilfen helfen, Behausungen zu wählen, die von den Insekten angenommen werden.

Anschließend stehen beide für Fragen und Diskussionen bereit. Nützliche Büchertipps zum Selbststudium ergänzen den Vortrag.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung beim Umweltamt (E-Mail: umweltamt@stadt.koblenz.de; Tel. 0261-129-1502) erforderlich. Noch sind einige Plätze frei.

26-jähriger Student bleibt auch 4 Tage nach seinem Verschwinden unauffindbar

Auch vier Tage nach dem spurlosen Verschwinden des 26-jährigen Studenten, Timo B. aus Kaiserslautern, gibt es  noch keine neuen Erkenntnisse zum Verbleib den jungen Mannes. Der junge Student wird seit  Freitagvormittag (3. Mai 2019) vermisst (wir berichteten)

Nach Polizeiinformationen habe man am Montag die Suche mit Spürhunden fortgesetzt. Fokussiert worden ist dabei der südliche Stadtwaldbereich in Kaiserslautern. Hier hatten die Hunde entsprechend Spuren aufgenommen und die Einsatzkräfte in das Waldstück geführt. Dort verlor sich aber die Spur. Auch mit dem Einsatz von weiteren Spürhunden konnte keine neue Fährte aufgenommen werden.

Auch der Einsatz eines Hubschrauber brachte keinen Erfolg

Ebenfalls ohne ansetzbaren Erfolg, war der Einsatz eines Polizeihubschraubers. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, ist nicht auszuschließen, dass sich der 26-Jährige in einer psychischen hilflosen Lage befindet.

Timo B. ist Jäger und berechtigt, Schusswaffen zu besitzen. Er soll eine scharfe Pistole mit sich führen.

Die Polizei bittet eindringlich, sofern der Student irgendwo gesehen wird, nicht an diesen heranzutreten. Es sei nicht auszuschließen, dass der junge Mann auf Grund einer emotionalen Ausnahmesituation dann von der Waffe Gebrauch machen könnte.

Der Gesuchte ist etwa 1,80 Meter groß und hat eine trainierte Figur. Er hat dunkle, kurze Haare und ist Brillenträger.

Der 26-Jährige war zuletzt mit einer schwarzen Jeans, einer schwarzen Jacke und braunen Schnürschuhen bekleidet.

Hinweise zum Aufenthaltsort von Timo B. nimmt die Polizei Kaiserslautern unter der Telefonnummer 0631 369 2620 entgegen.

Autofahrer bedroht und Polizeibeamte beleidigt – Polizei sucht Opfer und Zeugen

Am gestrigen Montagabend (06.05.2019) kam es  gegen 18:25 Uhr, vor einer Eisdiele in der Konrad-Frey-Straße, Ecke Mannheimer Straße, zu einem Zwischenfall, bei dem zunächst ein junger Mann in einem dunkel blauen Audi A4  von zwei Männern bedroht wurde.

Zunächst schlug einer der beiden Männer unvermittelt gegen den rechten Seitenspiegel und anschließend gegen die Seitenscheibe der Beifahrertür, des wartenden Fahrzeuges. Im Anschluss öffnete der zweite Mann die rechte hintere Tür und bedrohte verbal den Fahrer.

Zufällig vorbei kommender Polizist versucht zu deeskalieren

Ein zufällig vorbeikommender uniformierter Polizeibeamter, der sich auf dem Heimweg befand, beobachtete das Verhalten und versuchte entsprechend deeskalierend einzugreifen. Die beiden Männer ( 23 und 30 Jahre) reagierten jedoch auch dem Beamten gegenüber aggressiv und bedrohten und provozierten diesen immer wieder.

Die zur Unterstützung alarmierten Polizeikräfte der Polizeiinspektion Bad Kreuznach konnten die beiden alkoholisierten Täter schließlich einer Personenkontrolle unterziehen, wurden hierbei jedoch auch immer wieder beleidigt.

Polizei bitte Zeugen und den Audi-Fahrer sich zu melden

Während der Auseinandersetzung hatte sich der blaue Audi A4 von der Örtlichkeit entfernt. Der Vorfall wurde von einer Vielzahl Zeugen beobachtet. Die Polizeiinspektion Bad Kreuznach bittet Zeugen, insbesondere den Fahrer des Audi A4, Farbe: dunkel blau, Stufenheck, hörbarer defekter Auspuff, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Dieselskandal: 535 Millionen Euro Bußgeld gegen Porsche verhängt

Im Zuge des Dieselskandals hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen die VW-Tochter Porsche ein Bußgeld in Höhe von 535 Millionen Euro verhängt. Porsche habe das Bußgeld akzeptiert.

Als Begründung nannte die Staatsanwaltschaft am heutigen Dienstag, dass die Entwicklungsabteilung des Autoherstellers unter anderem fahrlässig seine Aufsichtspflichten verletzt habe.

V6- und V8 Dieselmotoren

Darauf sei zurück zu führen, dass die Porsche-Fahrzeuge mit V6- und V8 Dieselmotoren den Abgasvorgaben nicht entsprochen hätten. Beim Kraftfahrt-Bundesamt lägen für etwa 99.000 Fahrzeuge Bescheide vor.

Mit der Verhängung des Bußgeldes sei das Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Porsche abgeschlossen. Nicht berücksichtigt sind dabei die Ansprüche, die zahlreiche Kläger zivilrechtlich eingeleitet hätten. Auch laufende Strafverfahren sind von der Entscheidung unberührt.

VW und Audi mussten bereits 1,8 Milliarden zahlen

Bereits seit zwei Jahren ermitteln die Behörden gegen Mitarbeiter der Porsche AG. Die Dieselmotoren bezieht Porsche von der Schwester Audi, die bereits zu einem Bußgeld von 800 Millionen Euro verurteilt wurde. Gegen Volkswagen selbst, wurde bereits ein Bußgeld in Höhe von einer Milliarde Euro wegen der Dieselmanipulation verhängt.

Zwischenzeitlich hat Porsche das Angebot von Fahrzeugen mit Dieselmotoren komplett aus dem Programm genommen.

Nach Sanierungsarbeiten hat das Mainzer Taubertsbergbad wieder geöffnet

Zwei Wochen lang, war das Mainzer Taubertsbergbad geschlossen. Nachdem die Steuerungstechnik für das Sportbad im Innenbereich nun erneuert wurde, hat das beliebte Mainzer Bad nun wieder geöffnet.

Um den Traditionsreichen Standort oberhalb des Hauptbahnhofs erhalten zu können, wurde das Taubertsbergbad Anfang 2018 von der Mainzer Stadtbad GmbH übernommen. Das kommunale Unternehmen, welches eine 100-prozentige Tochter der Mainzer Stadtwerke AG ist, hat sich zur Aufgabe gemacht, nach und nach die Bausubstanz sowie die Technik im beliebten Schwimmbad zu sanieren und zu modernisieren.  Die komplette Sanierung soll bis zum Herbst abgeschlossen sein.

Freibad im Taubertsbergbad | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Nachdem der Innenbereich nun für die Badegäste wieder geöffnet ist, soll ab Mitte Mai auch die Freibadsaison beginnen.

Deutsche Umwelthilfe verliert Klage gegen Stadt Mainz

Das Verwaltungsgericht Mainz hat einen Antrag der Deutschen Umwelthilfe abgelehnt, der Stadt Mainz ein Zwangsgeld in Höhe von 10.000 Euro aufzuerlegen. Damit muss die Deutsche Umwelthilfe eine juristische Niederlage einstecken.

In einer Entscheidung Ende Oktober, hatte das Verwaltungsgericht nach einer Klage der Deutschen Umwelthilfe entschieden, dass die Stadt Mainz ihren Luftreinhalteplan erneuern muss. Grund hierfür war, dass die Schadstoffbelastung zu hoch war.

Neuer Plan reichte der DUH nicht aus

In dem neu erstellten Plan nahm die Stadt auch ein mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in bestimmten Bereichen der Innenstadt mit auf. Doch der Deutschen Umwelthilfe genügte das nicht, sondern forderte vom Gericht die Stadt zu einem Zwangsgeld zu verklagen.

Die Ablehnung der Klage begründete das Verwaltungsgericht damit, dass die Stadt Mainz in dem geänderten Luftreinhaltungsplan nachweislich anstrebt, die Grenzwerte im gesamten Stadtgebiet einzuhalten.

Ab 1. September Dieselfahrverbot?

Die Entscheidung, ob ein Mainz ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge verhängt werden muss, wird sich in den ersten sechs Monaten diesen Jahres zeigen. Sollte der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten werden, wird ab dem 1. September ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge in der Stadt umgesetzt werden müssen.

Fahranfänger verletzt Radfahrer schwer in Mainz Mombach

Am gestrigen Montag den 06.05.2019 gegen 16 Uhr, befährt ein 35-jähriger Fahrradfahrer die Erzbergerstraße in Richtung Bruchspitze. Kurz nach der Einmündung in die Karlsbader Straße parkt ein 18-jähriger Fahranfänger am rechten Fahrbahnrand. Er fährt vom Fahrbahnrand an und wendet trotz durchgezogener Fahrstreifenbegrenzung, um die Erzbergerstraße in Richtung Obere Kreuzstraße zu befahren.

Hierbei stößt er mit dem Radfahrer zusammen, welchen er nach eigener Aussage trotz Schulterblick übersehen habe. Der 35-Jährige wird schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Gegen den 18-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Rote Ampel: Fünf Unbekannte wollten den Fahrer zum Aussteigen zwingen

Das „Herz in die Hose gerutscht“ sein, muss einem 24-Jährigem PKW-Fahrer und seinem Beifahrer, in der Nacht zum Sonntag, als er die Kaiserstraße in Mainz befuhr.

Als er gegen 00:00 Uhr an einer roten Ampel anhalten musste, stellten sich plötzlich fünf unbekannte Männer um sein Auto und forderten ihn auf, aus seinem Fahrzeug auszusteigen. Geistesgegenwärtig verriegelte der 24-Jährige und sein Beifahrer die Türen.

Als die Ampel wieder auf grün sprang und er weiterfahren wollte, verhinderten die fünf Unbekannten dieses. Sie traten und schlugen auf das Fahrzeug ein. Erst als sie kurz von dem Fahrzeug abließen, konnte der 24-Jährige davon fahren und flüchten.

Personenbeschreibung:

  • 5 Männer
  • 4 davon dunkel/schwarz gekleidet
  • 1 Person mit roter Trainingsjacke

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Bundespolizei und Feuerwehr retten kleinen Fuchs aus einem Schacht

Er fiepte und konnte sich nicht mehr alleine aus seiner misslichen Zwangslage befreien. Ein kleiner Fuchs beschäftigte heute Mittag die Bundespolizei und Feuerwehr in Mainz.

Gegen 14:00 Uhr ging bei der Bundespolizei ein Notruf ein, dass im Bereich des Mainzer Rettungstunnels am zwischen Hauptbahnhof und Bahnhof Römischen Theaters freilaufende Hunde im Gleisbereich unterwegs seien.

Zwar war die Suche nach den gemeldeten Hunden nicht von Erfolg gekrönt, doch auf Höhe der Straße „Am Gautor“ entdeckten die Beamten dann einen kleinen Fuchs, der sich in einem Schacht verfangen hatte.

Da er sich nicht mehr alleine befreien konnte, wurde die Feuerwehr Mainz hinzugerufen die letztendlich mit gemeinsamen Anstrengungen das kleine hilflose Tier befreien konnte. Ein vorübergehendes neues Zuhause hat der Fuchs dann im Tierheim Mainz gefunden, die den kleinen Vierbeiner erst einmal medizinisch untersuchen.

Aktuelle Bauarbeiten an der Pfaffendorfer Brücke

Derzeit wird die Pfaffendorfer Brücke ertüchtigt. Das Brückenbauamt wird regelmäßig über die gerade anstehenden Arbeiten Pressemeldungen veröffentlichen.

Gegenwärtig laufen die Bauarbeiten zur Ertüchtigung der Randbereiche der Fahrbahn und des Geh- und Radweges. Nach Entfernung der alten Schrammbordschienen aus Stahl wurde der darunterliegende marode Beton bearbeitet und wird nun mit einem kunststoffvergüteten Beton ertüchtigt.

Danach wird die Randfuge mit Stahlbauteilen dicht verschlossen.

Gleichzeitig wurde mit dem Aufbau eines notwendigen Arbeitsgerüstes unterhalb der Brücke begonnen. Von diesem Gerüst werden die Schäden an der Fahrbahntafel beseitigt.

Polizei Koblenz lädt Fünftklässler ins Kino ein

Insgesamt 9 Koblenzer Schulen haben an der Präventionsveranstaltung im Kino teilgenommen. Das Koblenzer Odeon-Apollo Kinocenter diente fünf Tage lang als Lernort für Koblenzer Schülerinnen und Schüler. Gezeigt wurde der Film „Der Taschendieb“. Das Angebot einer Präventionsveranstaltung des Gemeinsamen Sachgebietes Jugend (GSGJ) der Polizeidirektion Koblenz im Haus des Jugendrechts (HdJR) in der besonderen Atmosphäre eines Kinos nahmen insgesamt neun Koblenzer Schulen mit 700 Schülerinnen und Schüler wahr.

Zielgruppe waren Fünftklässler, weil sie sich mit der Hauptfigur, dem zehn Jahre alten Alex, identifizieren. Sie befinden sich in der Orientierungsstufe. Es kann nun häufiger zu Auseinandersetzungen mit Älteren kommen. Das Kinoprojekt soll das Selbstbewusstsein stärken und ein Problembewusstsein für gefährliche Situationen schaffen. Bereits im Vorfeld erhielten die teilnehmenden Schulen Informationsmaterial. Das Thema Gewalt sollte zur Vorbereitung des Projektes im Unterricht besprochen wer-den.

Der 97 Minuten dauernde Kinderfilm beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Gewalt (Erpressung, Diebstahl, Körperverletzung). Der Film beschreibt beeindruckend einen Täter, der zugleich Opfer ist. Ängste und Repressionen, denen ein jugendlicher Täter ausgeliefert ist, werden sehr realistisch dargestellt. Diese drohen ihn, von seiner Familie zu isolieren. Spannend und detailreich kann miterlebt werden, wie ein wohlbehütetes Kind in einen Teufelskreis aus Lügen und Gewalt geraten kann, ohne dass die Eltern auf die Probleme ihres Kindes aufmerksam werden. Der Film konzentriert sich auf die Not des bedrängten Kindes, schafft jedoch auch Verständnis für die jugendlichen Erpresser, indem er mit ausdrucksstarken Bildern die Tragik ihres familiären Hintergrunds beleuchtet.

Die Schülerinnen und Schüler fieberten während der Vorstellung zusammen mit der Hauptfigur Alex, der von einem erpresserischen Brüderpaar immer wieder angesprochen und aufgesucht wird. Sie klatschten Beifall, wenn Alex sich wehrt, im Laufe des Filmes immer mutiger wird und sich letztlich seiner Großmutter anvertraut.

Der Film macht deutlich, wie wichtig in solchen Situationen erwachsene Vertrauenspersonen sind. Neben Familienmitgliedern können das auch Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Lehrerinnen und Lehrer sowie Streitschlichterinnen und Streitschlichter im schulischen Umfeld sein.

Auf dieser Basis stellte Frau Polizeihauptkommissarin Bleser Rolle und Aufgaben der sogenannten „Jugendsachbearbeiter“ der Polizei dar. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wurden Handlungsalternativen und Lösungsmöglichkeiten für grundlegende Problemstellungen erarbeitet und aufgezeigt. In konkreten Einzelfällen oder bei spezifischen Problemstellungen besteht auch die Möglichkeit, Anschlusstermine in den Schulen wahrzunehmen. Eine im Anschluss durchgeführte Nachbereitung rundete das Präventionsangebot ab.

Finanziert wurde dieses Projekt aus Mitteln des Fördervereins „Haus des Jugendrechts Koblenz e.V.“. Das Haus des Jugendrechts Koblenz besteht seit 14.11.2014. Dort arbeiten das Gemeinsame Sachgebiet Jugend der Polizeidirektion Koblenz, die Staatsanwaltschaft Koblenz, der Caritasverband Koblenz e.V., die Bundespolizei und der Verein für Bewährungshilfe, vertreten durch den Täter-Opfer-Ausgleich, professionsübergreifend unter einem Dach eng zusammen. Der Förderverein unterstützt Präventionsveranstaltungen wie dieses Kinoprojekt.

Für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgte der Inhaber des Odeon/Apollo Kinocenter Christian Klein, welcher die Schülerinnen- und Schüler in den seit letztem Jahr neu gestalteten Räumlichkeiten empfing.

85-jährige Rollstuhlfahrerin auf offener Strasse ausgeraubt

Bereits am 01. Mai war eine 85-jährige Alzeyerin mit ihrem Elektro-Rollstuhl in der Hagenstraße, Alzey, unterwegs. Gegen 10.00 Uhr traf sie in Höhe der Kriemhildenstraße auf einen jungen Mann. Dieser sprach die Alzeyerin an, erzählte etwas über Kabel und machte sich an den Kabeln des Rollstuhls zu schaffen.

Die Frau wusste sich nicht zu helfen und bat eine Passantin um Hilfe. Der junge Mann ließ daraufhin von der Alzeyerin ab und ging davon. Auch die Alzeyerin setzte ihren Weg fort und bemerkte später, dass aus ihrer Umhängetasche der Geldbeutel mit Personalausweis, EC-Karte und Bargeld fehlte.

Der Tatverdächtige wird als ca. 20 Jahre alt, dunkelhaarig und sehr schlank beschrieben. Er habe gebrochen Deutsch gesprochen und war mit einer Jeanshose und einem gelb-gestreiften Pullover bekleidet.

Die Polizei bittet Augenzeugen, insbesondere die Passantin, sich bei der Polizei Alzey unter der 06731/9110 zu melden.

50 Kilometer Erlebniswanderung durch die Region Rhein-Mosel

Am 01. Juni 2019 geht die Rhein-Mosel 50 in ihre 1. Auflage. Es ist eine 12 Stunden – 50 Kilometer Erlebniswanderung, die die Wanderer durch die facettenreiche und idyllische Region Rhein-Mosel führt. Start und Ziel ist der Jesuitenplatz.

Der Veranstalter bietet Unternehmen an, die Veranstaltung als Firmenwandertag zu nutzen. Entweder wandern die Teilnehmenden als Gruppe die gesamten 50 km oder als Staffel. Bei der „Rhein-Mosel 50 – Firmenstaffel“ teilen sich vier Wanderer eines Unternehmens die 50 Kilometerstrecke. Die einzelnen Teilabschnitte betragen zwischen 10 und 15km pro Wanderer. Hierbei können die Wanderer auf kurzen Distanzen das “ Rhein-Mosel 50“ – Event genießen und zugleich ist die Firmenstaffel ein ganz besonderes Gemeinschaftserlebnis.

Anmeldeschluss ist der 22. Mai 2019.

Anmeldung und weitere Informationen auf:

Meenzer Bub Luigi Toscano – Beeindruckende Fotoausstellung „Gegen das Vergessen“

Mehr als 70 Jahre nach der Befreiung der Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt, inhaftiert und ermordet wurden, ist es Zeit, die letzten Überlebenden zu Wort kommen zu lassen.

Der Fotograf und Filmemacher Luigi Toscano hat in einem langfristig angelegten Projekt mehr als 300 Menschen, die heute in vielen Ländern der Erde leben, die Gelegenheit gegeben, ihre Erinnerungen zu teilen.

Beeindruckende Fotoinstallation

Es entstanden dabei beeindruckende riesige Porträtfotos, die im öffentlichen Raum bewusst für alle barrierefrei und offen präsentiert werden.

Foto: Gegen das Vergessen

Die auch als Fotoinstallation bezeichnete Ausstellung wurde unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten 2015 in Mannheim, dann in Kiew, Berlin und 2018 bei den Vereinten Nationen in New York und in Boston und Washington gezeigt.

2019 kommt sie an das Mainzer Rheinufer (zwischen Fischtorplatz und Weintor sowie zwischen Fischtorplatz und Rathaus).

Luigi Tascano

Luigi Toscano ist am 9. Mai 1972 in Mainz-Mombach geboren und in Budenheim bei Mainz aufgewachsen. Nach Tätigkeiten als Dachdecker, Türsteher und Fensterputzer, schlug er eine künstlerische Laufbahn ein.

Die technischen und handwerklichen Fertigkeiten eines Fotografen brachte er sich selbst bei. In seinen frühen Arbeiten konzentrierte er sich auf die Betrachtung und Darstellung unbewegter Szenen und Objekte. Heute ist der Mensch Mittelpunkt seiner Bilder. Seit 2006 ist er auch als Filmemacher tätig.