BYC-News Blog Seite 84

Die Assemblage – die kreative Seele des Champagners

Champagner ist weit mehr als perlender Luxus im Glas – er ist das Ergebnis einer jahrhundertealten Handwerkskunst, deren Herzstück die Assemblage bildet. Dieser präzise Prozess des Blendens unterschiedlicher Grundweine aus verschiedenen Rebsorten, Lagen und Jahrgängen macht Champagner weltweit einzigartig. Während andere Weinregionen auf Reinsortenabfüllung oder Jahrgangstypizität setzen, lebt die Champagne von der Kunst der Vermählung – einer Balance zwischen Tradition, Kreativität und technischer Perfektion, die jeden Schluck zu einem Erlebnis macht.

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Wenn Grundweine in perfektem Verhältnis miteinander vermählt werden …

Die Assemblage bezeichnet das gezielte Verschneiden von Grundweinen, um den charakteristischen Stil des Hauses zu kreieren und Jahrgangsschwankungen auszugleichen. Große Champagnerhäuser arbeiten dabei mit 30 bis über 200 verschiedenen Grundweinen pro Blend. Der Prozess findet im Frühjahr nach der Ernte statt, wenn man die noch jungen Weine verkostet, bewertet und zu einer harmonischen Cuvée komponiert. Reserveweine aus früheren Jahrgängen spielen dabei ebenfalls eine zentrale Rolle – ihr Anteil kann bei Non-Vintage-Champagnern bis zu 60 Prozent betragen.

Rosé-Champagner ist eine besondere Herausforderung

Besonders anspruchsvoll ist die Assemblage bei Rosé-Champagner, der nicht nur unterschiedliche Grundweine, sondern auch stillen Rotwein integriert. Ein Beispiel liefert der Moët Rosé, dessen Assemblage auf einer präzisen Komposition von 40 bis 50 Prozent Pinot Noir, 30 bis 40 Prozent Pinot Meunier und 10 bis 20 Prozent Chardonnay basiert. Etwa zehn Prozent der Pinot Noir- und Meunier-Trauben werden dabei als stiller Rotwein vinifiziert und dem Blend zugefügt – eine Technik, die dem Champagner seine charakteristische lachsfarbene Nuance und die typischen Aromen reifer Sommerfrüchte verleiht. Die Balance zwischen Frucht, Struktur und Finesse macht die Rosé-Assemblage zu einer der anspruchsvollsten Disziplinen der Champagnerkunst.

Rebsorten und Terroir bilden das Fundament der Assemblage

Die drei klassischen Champagner-Rebsorten bringen unterschiedliche Qualitäten in die Assemblage ein:

  • Pinot Noir: Struktur, Kraft und Langlebigkeit aus der Montagne de Reims
  • Meunier: Frucht, Rundheit und frühe Trinkreife aus der Vallée de la Marne
  • Chardonnay: Finesse, Frische und Mineralität von der Côte des Blancs

Diese regionale Vielfalt ermöglicht es den Champagnerhäusern, komplexe Profile zu schaffen und ihre Weine Jahr für Jahr stilsicher zu komponieren. Während Bollinger auf 60 Prozent Pinot Noir für kraftvolle Eleganz setzt, bevorzugt Laurent-Perrier 55 Prozent Chardonnay für finessenreiche Leichtigkeit Die Kunst liegt darin, aus diesen Bausteinen einen wiedererkennbaren Charakter zu formen.

Dirigent der Sinne ist der Chef de Cave

Die Verantwortung für die Assemblage trägt der Chef de Cave, der dirigierend über Dutzende Grundweine wacht und deren Potenzial sensorisch wie analytisch bewertet. Durch iterative Blending-Trials entsteht die finale Cuvée – ein Prozess, der Erfahrung, Fingerspitzengefühl und ein außergewöhnliches Geschmacksgedächtnis erfordert. Moderne Technologie unterstützt dabei, doch die entscheidende Qualitätskontrolle bleibt eine Frage der menschlichen Sinne. So entstehen Champagner, die trotz unterschiedlicher Ernten den unverwechselbaren Stil ihres Hauses bewahren.

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Fazit: Tradition trifft Innovation

Die Assemblage verbindet jahrhundertealte Tradition mit zeitgenössischer Präzision. Sie ist kunstvoll-kreativer Mittelpunkt des Champagners und macht jeden Schluck zu einem Zeugnis handwerklicher Meisterschaft und regionaler Vielfalt – ein Genuss, der weit über die Dauer des Trinkens hinausreicht.

Haushaltstipp: Strahlendes Badezimmer mit einfachen Hausmitteln

Ein sauberes Badezimmer trägt maßgeblich zu einem angenehmen Wohngefühl bei. Doch viele scheuen sich vor der regelmäßigen Reinigung, weil sie vermeintlich viel Zeit und teure Reinigungsmittel erfordert. Dabei gibt es zahlreiche einfache, umweltfreundliche Tricks, mit denen das Badezimmer in kürzester Zeit glänzt. Wir verraten Ihnen einen effektiven Haushaltstipp, mit dem Sie Ihr Bad mühelos in Schuss halten können.

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Essig – Der Alleskönner im Badezimmer

Essig ist ein wahres Wundermittel, wenn es um das Reinigen und Entkalken geht. Gerade in Badezimmern, die oft von hartnäckigen Kalkablagerungen betroffen sind, zeigt sich Essig als besonders nützlich. Ob Wasserhähne, Duschköpfe oder Fliesen – mit einer einfachen Mischung aus Essig und Wasser lassen sich Kalk und Schmutz mühelos entfernen.

So geht’s:

  1. Mischen Sie in einer Sprühflasche gleichen Anteil weißen Essig und Wasser.
  2. Sprühen Sie die betroffenen Stellen großzügig ein, zum Beispiel den Duschkopf, die Armaturen oder verkalkte Fliesen.
  3. Lassen Sie die Lösung etwa 15 Minuten einwirken. Bei starkem Kalk können Sie die Wartezeit verlängern.
  4. Wischen Sie die Flächen anschließend mit einem feuchten Tuch ab oder spülen Sie sie mit klarem Wasser ab.

Für Duschköpfe, die stark verkalkt sind, können Sie den Kopf in einem kleinen Beutel mit Essig über Nacht einweichen. Am nächsten Tag einfach mit Wasser abspülen – und der Duschkopf glänzt wie neu!

Natron für hygienische Sauberkeit

Essig ist nicht nur gut gegen Kalk, auch für hartnäckige Ablagerungen im Waschbecken oder in der Toilette gibt es einen natürlichen Reiniger: Natron. Es neutralisiert Gerüche, entfernt Flecken und sorgt für hygienische Frische.

Anwendung von Natron:

  1. Streuen Sie etwas Natron in das Waschbecken oder die Toilette.
  2. Fügen Sie heißes Wasser hinzu, um eine leichte Schaumwirkung zu erzielen.
  3. Nach kurzer Einwirkzeit einfach mit der Bürste schrubben und mit klarem Wasser nachspülen.
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Zusätzlicher Tipp: Frischer Duft im Badezimmer

Ein einfacher Trick, um das Badezimmer dauerhaft frisch duften zu lassen: Geben Sie ein paar Tropfen ätherisches Öl auf ein Wattepad und legen Sie es unauffällig in eine Ecke des Badezimmers oder in den Mülleimer. Lavendel, Zitrone oder Eukalyptus sorgen für eine angenehme Frische und ein wohltuendes Raumklima.

Mit diesen einfachen Tipps und natürlichen Hausmitteln halten Sie Ihr Badezimmer nicht nur sauber, sondern tun gleichzeitig auch der Umwelt etwas Gutes – ganz ohne chemische Reinigungsmittel. Essig und Natron sind günstig, schonend und absolut effektiv. So haben Sie jederzeit ein blitzblankes Badezimmer.

Feuerwehr in Wiesbaden im Großeinsatz

In Wiesbaden-Bierstadt kam es am Freitagabend (19. Dezember 2025) zu einem größeren Feuerwehreinsatz. In der Fliednerstraße brennt der Dachstuhl eines Wohnhauses. Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Kräften im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen. BYC-News ist vor Ort.

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Die Löscharbeiten in Wiesbaden sind in vollem Gange

Wie ein Sprecher der Feuerwehr Wiesbaden vor Ort gegenüber dieser Online-Zeitung mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen kurz vor 19 Uhr alarmiert. Hierbei wurde bereits ein ausgedehnter Brand im Dachstuhl eines Gebäudes gemeldet, was sich vor Ort bestätigte.

Bei Eintreffen der Feuerwehr drohten die Flammen vom dem Reihenmittelhaus auf die Nachbargebäude überzugreifen. Es wurde umgehend ein umfangreicher Löschangriff von außen und innen eingeleitet, sodass das Übergreifen der Flammen gestoppt werden konnte.

Eine Person erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den späten Abend hinein an. Darüber hinaus wurde die Statik des Gebäudes überprüft und den Wasserschaden durch das Löschwasser minimiert.

Zahlreiche Einsatzkräfte waren im Einsatz

Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch keine Angaben vor. Das vom Feuer betroffene Haus ist bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar.

Neben der Berufsfeuerwehr Wiesbaden sind auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Bierstadt, Igstadt und Kloppenheim im Einsatz. Unterstützt werden die Maßnahmen durch den Rettungsdienst, der vorsorglich an der Einsatzstelle bereitsteht.

Artikelempfehlung: Steinewerfer auf der A66 bei Wiesbaden

Spende an den Förderverein der Julius-Alberti-Schule in Rüdesheim

Im festlichen Lichterglanz des Rüdesheimer Weihnachtsmarkts der Nationen stand am Mittwochabend ein besonderer Moment ganz im Zeichen von Gemeinschaft und sozialem Engagement. Melanie Rehwald überreichte gemeinsam mit dem Christkind, Engeln und Wichteln eine Spende in Höhe von 1.500 Euro an den Förderverein der Julius-Alberti-Schule. Die Spendensumme soll für schulische sowie außerschulische Projekte eingesetzt werden.

„Wir freuen uns sehr, mit der Spende einen kleinen Beitrag in unserer Stadt leisten zu können“, erklärte Melanie Rehwald von der Veranstalterfamilie bei der Übergabe. „Als Marktgemeinschaft ist es uns wichtig, nicht nur ein festliches Erlebnis zu schaffen, sondern auch etwas zurückzugeben.“

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Spende aus Wichtelpässen und Ausstellerbeiträgen

Die Spendensumme setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Zum einen spendete der Weihnachtsmarktveranstalter für jeden abgegebenen Wichtelpass einen Euro. In diesem Jahr lösten Kinder insgesamt 370 Wichtelpässe, was einer Spende von 370 Euro entspricht. Als kleines Dankeschön erhielten die Kinder jeweils ein Präsent. Der zweite Teil der Spende stammt aus Beiträgen der Aussteller, sodass insgesamt 1.500 Euro zusammenkamen.

Charity-Stand als feste Tradition auf dem Weihnachtsmarkt

Ein zentraler Bestandteil des Weihnachtsmarkts der Nationen war auch 2025 wieder der von der Veranstalterfamilie Rehwald initiierte Charity-Stand, der gemeinsam mit sozialen Einrichtungen aus Rüdesheim betrieben wird. Kinder, Jugendliche und Ehrenamtliche verkauften dort selbst gebackene Plätzchen, handgefertigte Bastelarbeiten und kleine Geschenke.

Beteiligt waren unter anderem die zweiten und dritten Klassen sowie der Förderverein der Julius-Alberti-Schule, der Förderverein der Kita Sankt Vincenzstift sowie die zweiten und dritten Klassen der Vincenzschule Aulhausen. Die Erlöse kommen jeweils direkt den teilnehmenden Einrichtungen zugute – etwa für Projekte, Ausflüge oder neue Ausstattung.

„Dieser Stand ist uns ein echtes Herzensanliegen“, betonte Marktveranstalter Eric Rehwald. „Wir übernehmen dafür sämtliche Kosten, damit die Einnahmen zu 100 Prozent bei den Kindern und Initiativen ankommen. Gleichzeitig lernen die jungen Verkäufer Verantwortung zu übernehmen. Das ist ein schöner Lerneffekt mit bleibendem Wert.“

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Riesenrad begeistert als neues Highlight

Der 30. Weihnachtsmarkt der Nationen in Rüdesheim zieht trotz wechselhafter Wetterbedingungen eine positive Bilanz. „Ein besonderes Highlight war erstmals das Riesenrad auf dem Marktplatz, das als echter Blickfang die Optik unseres Marktes deutlich aufwertete und sich gemeinsam mit der Weihnachtspyramide und der Krippe zum beliebtesten Fotomotiv der Besucher entwickelte“, so Rehwald.

Zwar sorgten regnerische Tage für etwas geringere Besucherzahlen, an anderen Tagen – insbesondere unter der Woche – war der Markt jedoch sehr gut besucht. Dies sei laut Veranstalter auch auf die gestiegene Zahl an Flusskreuzfahrtschiffen zurückzuführen. Die Aussteller zeigten sich insgesamt zufrieden, auch wenn das Vorjahr mit kühlem und trockenem Wetter außergewöhnlich erfolgreich gewesen sei.

St.-Thomas-Nacht am 20. Dezember als Höhepunkt

Der Weihnachtsmarkt der Nationen ist noch bis 23. Dezember geöffnet. Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher am Samstag, 20. Dezember, mit der traditionellen St.-Thomas-Nacht, die mit ihrer einzigartigen Atmosphäre für besondere vorweihnachtliche Stimmung in der Rüdesheimer Altstadt sorgt.

Artikelempfehlung: Neues Auto für Krebskranke Kinder Mainz e.V.

Neues Auto für Krebskranke Kinder Mainz e.V.

Was fast wie ein Weihnachtsmärchen klingt, ist für den Mainzer Verein krebskranke Kinder e. V. zur großen Erleichterung geworden: Dank der großzügigen Unterstützung der Familie Scherer und der Katharina Scherer Stiftung mit Sitz in Mainz konnte dringend benötigter Ersatz für den vereinseigenen Dienstwagen angeschafft werden.

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Lange hat der Verein Krebskranke Kinder Mainz für ein neues Auto gekämpft

Über einen langen Zeitraum hatte der Elternverein vergeblich versucht, Fördermittel für ein neues Fahrzeug zu erhalten. Der bisherige Dienstwagen war stark in die Jahre gekommen, doch ein Auto ist für die tägliche Arbeit des Vereins unverzichtbar. Es wird unter anderem für Transporte nach Gemünden, Hausbesuche des psychosozialen Teams bei betroffenen Familien, Großeinkäufe für das Elternhaus sowie die Teilnahme von Mitarbeitern an Trauerfeiern genutzt.

Im vergangenen Dezember dann die ernüchternde Nachricht aus der Werkstatt: Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit, eine Reparatur hätte sich wirtschaftlich nicht mehr gelohnt. Kaum war diese Situation verarbeitet, erreichte den Verein ein Anruf der Familie Scherer mit der Frage, ob aktuell ein größeres Projekt anstehe, das unterstützt werden könne.

Nach Schilderung der Lage folgte die Zusage: Die Familie Scherer erklärte sich bereit, die Anschaffung eines neuen Dienstwagens vollständig zu ermöglichen. Kurze Zeit später konnten nach einem persönlichen Kennenlernen im Elternhaus bereits die Details besprochen und dann im Februar das neue Fahrzeug bestellt werden.

Nun steht ein moderner, auf die Bedürfnisse des Vereins zugeschnittener Kombi auf dem Parkplatz des Elternhauses. Durch eine auffällige Folierung ist er mittlerweile als „Teambus“ des Vereins krebskranke Kinder Mainz e. V. erkennbar und täglich im Einsatz.

Neues auto für krebskranke kinder mainz e. V. | foto: byc-news | thorsten lüttringhaus
Neues Auto für Krebskranke Kinder Mainz e.V. | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Zusätzlich zur Fahrzeugspende überreichte Frau Scherer dem Verein bei ihrem Besuch eine weitere Überraschungsspende in Höhe von 5.000 Euro. Der Vorstand und das gesamte Team zeigen sich zutiefst dankbar für diese „Rettung in der Not“, die die wichtige Arbeit mit krebskranken Kindern und ihren Familien nachhaltig unterstützt.

„Wir sind der Familie Scherer unendlich dankbar, dass sie uns diesen großen Weihnachtswunsch erfüllt haben. Wir hatten schon lange versucht ein neues Fahrzeug zu bekommen aber das hat nie funktioniert. Umso schöner, dass das jetzt geklappt hat“, betont Andrea Grimme vom Verein Krebskranke Kinder Mainz.

Steinewerfer auf der A66 bei Wiesbaden

Am Donnerstagabend (18. Dezember 2025) kam es zu einem Steinwurf auf ein fahrendes Auto auf der Autobahn A66 ereignet. Gegen 20.00 Uhr wurde ein Pkw zwischen Wiesbaden-Frauenstein und dem Autobahnkreuz Schierstein erheblich beschädigt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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1,5 Kilogramm schwerer Stein durchschlägt Autoscheibe bei Wiesbaden

Nach Angaben der Autobahnpolizei Wiesbaden war ein dunkler BMW aus dem Odenwaldkreis auf der A66 aus Richtung Rheingau kommend in Fahrtrichtung Wiesbaden unterwegs. In Höhe der Autobahnüberführung der Freudenbergstraße im Stadtteil Schierstein schlug plötzlich ein faustgroßer Stein mit einem Gewicht von etwa 1,5 Kilogramm mittig durch die Windschutzscheibe des Fahrzeugs.

Der Aufprall wurde durch den im Fahrzeug verbauten Navigationsmonitor abgeschwächt, sodass der Stein im Innenraum auf dem Schoß des Beifahrers landete. Die drei Insassen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren blieben trotz des gefährlichen Angriffs unverletzt.

Nach derzeitigen Ermittlungen kann ausgeschlossen werden, dass es sich bei dem Stein um ein Bruchstück der Brücke gehandelt hat. Die Fahrzeuginsassen konnten zudem keine Personen auf der Überführung erkennen. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb bislang ohne Erfolg. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 4.000 Euro geschätzt.

Die Autobahnpolizei Wiesbaden ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bittet Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder möglichen Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 0611 – 3454140 zu melden.

Fußgänger stirbt nach Unfall mit LKW

Ein schwerer Unfall mit tödlichem Ausgang hat sich am Donnerstagnachmittag auf der Hauptstraße in Hainburg im Landkreis Offenbach ereignet. Ein 59 Jahre alter Fußgänger kam in Folge des Verkehrsunfalls ums Leben.

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Der Fußgänger verstarb noch vor Ort

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 14.40 Uhr im Einmündungsbereich der Offenbacher Landstraße. Ein 51-jähriger Fahrer eines Sattelzugs war auf der Hauptstraße unterwegs und wollte nach links in die Offenbacher Landstraße abbiegen. Während des Abbiegevorgangs kam es aus bislang ungeklärter Ursache zum Zusammenstoß mit dem Fußgänger, der zu diesem Zeitpunkt die Hauptstraße überqueren wollte.

Der sofort alarmierte Rettungsdienst sowie ein Notarzt leiteten umgehend lebensrettende Maßnahmen ein. Trotz aller Bemühungen erlag der 59-Jährige noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs und der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Sattelzugmaschine samt Auflieger wurde für weitere Untersuchungen sichergestellt. Während der umfangreichen Einsatz- und Ermittlungsmaßnahmen war der Bereich rund um die Unfallstelle vollständig gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Polizeistation Seligenstadt unter der Telefonnummer 06182 8930-0 zu melden.

Artikelemfpehlung: Unfall zwischen 6-jährigem Jungen und U-Bahn

Festnahme nach Tankstellenraub in Wiesbaden und Gustavsburg

Der Wiesbadener Kriminalpolizei ist die Aufklärung einer Serie von räuberischen Erpressungen an mehreren Tankstellen gelungen. In der Zeit zwischen Donnerstag, 6. November, und Samstag, 8. November 2025, kam es zu insgesamt drei Taten – zwei davon im Wiesbadener Stadtgebiet und eine weitere in Ginsheim-Gustavsburg.

Festnahme von zwei Tatverdächtigen

Nach bisherigen Erkenntnissen betraten in allen Fällen maskierte Täter die Verkaufsräume der Tankstellen in der Äppelallee sowie in der Dotzheimer Straße in Wiesbaden und in der Darmstädter Landstraße in Ginsheim-Gustavsburg. Unter Vorhalt eines Messers forderten sie Bargeld beziehungsweise Waren von den Mitarbeitenden.

Die umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei führten schließlich zu einem konkreten Tatverdacht gegen zwei Männer. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden erließ das zuständige Gericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Tatverdächtigen. Bei den Durchsuchungen konnten die Ermittlerinnen und Ermittler mehrere Beweismittel sicherstellen.

Im Rahmen anschließender operativer Maßnahmen erfolgte die Festnahme der beiden Beschuldigten im Alter von 20 und 29 Jahren. Beide Männer befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Die weiteren Ermittlungen zu den räuberischen Erpressungen dauern an.

Clowndoktoren besuchen die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach

Mit roter Nase, viel Herzlichkeit und einer Portion vorweihnachtlicher Magie haben die Clowndoktoren die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach besucht und für besondere Momente im Klinikalltag gesorgt. Die Aktion war in diesem Jahr nicht nur auf die Kinderstation beschränkt, sondern erreichte Mitarbeitende und Patientinnen und Patienten im gesamten Krankenhaus.

Humor, Musik und Verrücktheit in den Diakonie Kliniken Bad Kreuznach

Dr. Tupf, Dr. Muh und Dr. Babette vom Verein „Clowndoktoren e.V.“ aus Wiesbaden waren in allen Bereichen der Klinik unterwegs – von der Patientenaufnahme über Küche, Apotheke und Labor bis hin zu den Stationen vom achten Stockwerk bis in den Keller. Mit im Gepäck hatten sie kleine Glitzerherzen, rote Nasen und vor allem ein Lächeln, das sie großzügig verteilten.

Mit ihrer Mischung aus Humor, Musik, Wärme und leiser Verrücktheit sorgten die Clowndoktoren für Momente des Innehaltens und Durchatmens im oftmals stressigen Klinikalltag. Die sogenannten „Herzschrittmacher“, kleine glitzernde Herzen, standen dabei symbolisch für Mitgefühl und Zuversicht in der Vorweihnachtszeit.

Der besondere Rundgang bildete zugleich den fröhlichen Abschluss eines Jubiläumsjahres: Seit inzwischen 15 Jahren besuchen die Clowndoktoren e.V. regelmäßig montags und mittwochs die Kinderstation der Diakonie Kliniken Bad Kreuznach und bringen dort Freude, Ablenkung und Trost zu den jüngsten Patientinnen und Patienten.

Unfall zwischen 6-jährigem Jungen und U-Bahn

Auf der Eschersheimer Landstraße in Frankfurt ist es am Montagnachmittag (17. Dezember 2025) zu einem Unfall zwischen einer U-Bahn und einem sechsjährigen Jungen gekommen. Das Kind wurde dabei verletzt und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Das Kind wurde nach dem Unfall in ein Krankenhaus gebracht

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr eine U-Bahn der Linie 8 gegen 17.10 Uhr die oberirdischen Gleise der Eschersheimer Landstraße in Fahrtrichtung Riedberg. Im Bereich der Haltestelle „Weißer Stein“ in Frankfurt überquerte der Junge offenbar unvermittelt den Bahnübergang, obwohl die Fußgängerampel Rot zeigte.

Dabei kam es zu einer seitlichen Kollision mit der herannahenden U-Bahn. Der Sechsjährige stürzte infolge des Unfalls und zog sich Abschürfungen an Armen und Beinen zu. Ein alarmierter Rettungswagen brachte das Kind zur Beobachtung in ein Krankenhaus.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Artikelempfehlung: Diebestour durch Mainz: Frau bestiehlt 17 Geschäfte

Diebestour durch Mainz: Frau bestiehlt 17 Geschäfte

In der Mainzer Altstadt ist es am Mittwochmittag zu einem umfangreichen Ladendiebstahl gekommen. Gegen 13.13 Uhr meldete ein Mitarbeiter eines Ladengeschäfts über den Polizeinotruf, dass er auf Videoaufzeichnungen beobachtet habe, wie eine Frau eine Flasche Schnaps entwendete.

Polizei Mainz stellt Diebesgut aus 17 Geschäften fest

Der Zeuge begab sich anschließend auf die Suche nach der Tatverdächtigen und traf sie wenig später in einem weiteren Geschäft erneut an. Er verfolgte die Frau bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte und informierte diese über seine Beobachtungen.

Die eingesetzten Polizeibeamten kontrollierten die Frau und stellten bei ihr Diebesgut aus mehreren Geschäften fest. Im weiteren Verlauf der Maßnahme gab die Beschuldigte an, mit einem Pkw angereist zu sein. Gemeinsam mit den Einsatzkräften begab sie sich zu dem Fahrzeug.

Im Kofferraum des Autos fanden die Beamten weiteres, teilweise verstecktes Diebesgut, das sichergestellt wurde. Nach aktuellem Ermittlungsstand hatte die Frau in insgesamt 17 Ladengeschäften Waren im vierstelligen Gesamtwert entwendet.

Das sichergestellte Diebesgut wurde von der Polizei an die jeweiligen Geschäfte zurückgegeben. Gegen die Tatverdächtige wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahls eingeleitet.

Artikelempfehlung: Michael Ebling bereitet die Polizei auf neue Szenarien vor

Stadt Oppenheim lädt zur großen Silvesterfeier ein

Der Jahreswechsel ist für viele Menschen eine Zeit des Rückblicks und des gemeinsamen Ausblicks auf das Kommende. Die Stadt Oppenheim möchte diesen besonderen Moment nutzen, um ihr Selbstverständnis als Stadt des Miteinanders, der Begegnung und des verantwortungsvollen Handelns auch zum Jahresende sichtbar zu machen.

Zentralen gemeinsame Silvesterfeier in Oppenheim

In den vergangenen Jahren habe sich zunehmend gezeigt, dass privates Feuerwerk neben der festlichen Stimmung auch erhebliche Belastungen verursache. Lärm, Feinstaub, Verletzungsrisiken sowie große Mengen Müll wirkten sich nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Tiere, Umwelt und die Einsatzkräfte aus, die in der Silvesternacht für Sicherheit sorgen.

Vor diesem Hintergrund lädt die Stadt Oppenheim ab 20:08 Uhr die Bürgerinnen und Bürger zu einer zentralen gemeinsamen Silvesterfeier auf dem Marktplatz in Oppenheim ein. Diese soll bewusst eine Alternative zum privaten Feuerwerk darstellen und Raum für Begegnung, Austausch und ein gemeinsames Feiern bieten.

Programm:

  • 20:08 Beginn der Veranstaltung und Live-Musik mit Pineapple Jukebox
  • 21:28 „Zeitspuren“ – ein flüchtiger Moment aus Licht und Raum
  • 21:48 Musik mit Ulli & Fritz / White Rabbit Duo
  • 23:28 „Zeitspuren“ – ein flüchtiger Moment aus Licht und Raum
  • 00:00 Uhr Start ins neue Jahr mit Lichtershow
  • 0:28 Live-Musik mit DJ und Lichtershow

Die geplante Veranstaltung richtet sich an alle Generationen. Im Mittelpunkt stehen Musik, Licht und ein gemeinsames Erlebnis – festlich, offen und rücksichtsvoll. Ziel ist ein Jahreswechsel, der niemanden ausschließt und keine zusätzlichen Gefahren mit sich bringt. Der Eintritt ist kostenfrei.

„Es geht nicht um Verbote, sondern um Verantwortung“, betont der Erste Beigeordnete Stephan Arnold. Die zentrale Silvesterfeier sei als Einladung zu verstehen, bestehende Traditionen weiterzuentwickeln und neue Formen des Feierns zu entdecken, die den heutigen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen besser gerecht werden.

Mit Blick auf ihre lange Geschichte setzt die Stadt Oppenheim auch zum Jahreswechsel auf gemeinsames Gestalten und Zusammenhalt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, den Jahreswechsel gemeinsam zu feiern – als Stadt, als Nachbarschaft und als Gemeinschaft.

Artikelempfehlung: KRN stellt neue Elektrobusse vor

KRN stellt neue Elektrobusse vor

Die Kommunalverkehr Rhein-Nahe GmbH (KRN) treibt die Elektrifizierung ihres Fuhrparks weiter voran. In Bingen wurden jetzt die ersten drei neuen Elektrobusse für den Regionalverkehr offiziell vorgestellt. Die Präsentation fand auf dem Gelände der Stadtwerke Bingen statt, an der neben Umweltministerin Katrin Eder auch Bingens Oberbürgermeister Thomas Feser teilnahm.

Gesamte Busflotte der KRN soll schrittweise auf Elektromobilität umgestellt werden

„Ich freue mich sehr, dass hier bei uns in Bingen die ersten drei neuen Elektrobusse für den Regionalverkehr gezeigt werden. Man sieht, dass wir auf dem richtigen Weg zur Emissionsfreiheit sind und dem Klimaschutz auch im Nahverkehr gerecht werden“, erklärte Oberbürgermeister Thomas Feser bei der Vorstellung der Fahrzeuge.

Die KRN plant, ihre gesamte Busflotte schrittweise auf Elektromobilität umzustellen. Bis zum Jahr 2027 sollen insgesamt 60 Elektrobusse angeschafft werden. Das Investitionsvolumen für die Umstellung beläuft sich auf rund 50 Millionen Euro. Ziel ist es, den öffentlichen Personennahverkehr in der Region nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten.

Das Verkehrsgebiet der KRN wird derzeit von den Landkreisen Bad Kreuznach und Mainz-Bingen sowie der Stadt Bad Kreuznach getragen. Zum Streckennetz gehört unter anderem die Linie 230, die Bingen mit Stromberg und Simmern verbindet. Eine weitergehende Kooperation mit der Stadt Bingen wird aktuell geprüft.

Mit der schrittweisen Elektrifizierung der Busflotte setzt die KRN ein deutliches Zeichen für Klimaschutz und eine zukunftsfähige Mobilität im Regionalverkehr.

Artikelempfehlung: Günstigeres D-Ticket für Auszubildende im Kreis Mainz-Bingen gefordert

Michael Ebling bereitet die Polizei auf neue Szenarien vor

Mit klaren Worten und konkreten Maßnahmen hat Innenminister Michael Ebling die Polizei in Rheinland-Pfalz auf neue Bedrohungsszenarien vorbereitet. Auf der Schießanlage in Wackernheim stellte er am Dienstag sowohl neue Fähigkeiten zur Drohnenabwehr als auch eine neue Mitteldistanzwaffe für die Polizei vor. Ziel ist es, die Einsatzkräfte besser zu schützen und ihre Handlungsfähigkeit in komplexen Lagen weiter zu erhöhen.

Neue Risiken erfordern neue Antworten

Der Innenminister machte deutlich, warum diese Investitionen notwendig sind. Der technologische Fortschritt bringe nicht nur Chancen, sondern auch neue Gefahren, betonte Ebling. Missbräuchlich eingesetzte Drohnen könnten inzwischen eine reale Bedrohung darstellen – etwa für kritische Infrastrukturen oder Großveranstaltungen. Gleichzeitig stellten schwere Gewalttaten im öffentlichen Raum immer höhere Anforderungen an die Polizei. „Darauf bereiten wir unsere Polizei gezielt vor und machen sie noch handlungsfähiger“, erklärte Ebling.

Moderne Drohnenabwehr für mehr Sicherheit

Rheinland-Pfalz investiert gezielt in moderne Systeme zur Detektion, Verifikation und Abwehr von Drohnen. Diese Technik ermöglicht es der Polizei, potenzielle Bedrohungen aus der Luft frühzeitig zu erkennen, zuverlässig einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren. Parallel dazu schult das Land spezialisierte Einsatzkräfte, um den Einsatz der neuen Technik rechtssicher, verhältnismäßig und taktisch klug zu gewährleisten. Für Ebling steht dabei fest: „Es geht nicht um Aktionismus, sondern um eine verantwortungsvolle Weiterentwicklung unserer Einsatzmittel.“

Zusammenarbeit über Ländergrenzen von Rheinland-Pfalz hinweg

Drohnenabwehr endet jedoch nicht an Landesgrenzen. Kriminelle und feindliche Akteure agieren bundesweit – und darüber hinaus. Deshalb setzt Rheinland-Pfalz auf enge Zusammenarbeit mit dem Bund und den anderen Ländern. In diesem Zusammenhang verwies Ebling auf das neue Drohnenabwehrzentrum, das Bundesinnenminister Alexander Dobrindt gemeinsam mit den Ländern in Berlin in Dienst gestellt hat. Dort werden Expertise gebündelt, Einsatzkonzepte koordiniert und technische Standards vereinheitlicht. „Einheitliche Standards schaffen Sicherheit und Geschwindigkeit, wenn es darauf ankommt“, betonte der Innenminister. Rheinland-Pfalz bringe seine Erfahrungen aktiv ein und profitiere zugleich von der gemeinsamen Weiterentwicklung.

Neue Mitteldistanzwaffe erweitert Einsatzoptionen

Ergänzend zur Drohnenabwehr stellte Ebling die neue Mitteldistanzwaffe der rheinland-pfälzischen Polizei vor. Diese wird landesweit eingeführt und erweitert die taktischen Möglichkeiten der Einsatzkräfte, insbesondere bei schweren Gewalttaten. Die neue Waffe erlaubt ein präziseres Vorgehen aus größerer Distanz und trägt damit sowohl zum Schutz der Einsatzkräfte als auch unbeteiligter Dritter bei. „Unsere Einsatzkräfte brauchen die richtigen Mittel, um sich selbst und andere wirksam schützen zu können“, sagte Ebling.

Mehr Schutz für Bürgerinnen und Bürger

Abschließend machte der Innenminister deutlich, dass absolute Sicherheit zwar nicht erreichbar sei, Risiken jedoch konsequent minimiert werden müssten. Frühere Gefahrenerkennung, moderne Technik und gut ausgebildete Einsatzkräfte seien dafür entscheidend. „Mit diesen Maßnahmen stärken wir den Schutz der Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz nachhaltig“, so Ebling. Die Polizei werde damit noch besser aufgestellt, um den wachsenden Herausforderungen im öffentlichen Raum professionell und entschlossen zu begegnen.

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Neue Ausstattung für die Feuerwehr Saulheim

Die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Saulheim wurde deutlich gestärkt: Die Verbandsgemeinde Wörrstadt hat im Rahmen einer Ersatzbeschaffung zwei neue baugleiche Tragkraftspritzen an die Feuerwehr übergeben. Die modernen Pumpen ersetzen Geräte, die seit rund 40 beziehungsweise 50 Jahren in Saulheim im Einsatz waren.

Effizienz der Einsätze verbessert und Schutz der Bürger erhöht

Die neuen Tragkraftspritzen kommen insbesondere bei Brandeinsätzen zum Einsatz, bei denen eine Wasserförderung über lange Wegstrecken erforderlich ist. Die auf Rollcontainern verlasteten Pumpen werden künftig in Reihe mit der bereits auf dem Löschfahrzeug vorhandenen baugleichen Tragkraftspritze betrieben und erhöhen so die Leistungsfähigkeit der Wasserförderung erheblich.

Bei der Übergabe an die Feuerwehr Saulheim betonte Bürgermeister Markus Conrad die Bedeutung moderner Ausrüstung für den Bevölkerungsschutz. Gute technische Ausstattung sei entscheidend, um im Ernstfall schnell, effektiv und sicher handeln zu können. Mit den neuen Tragkraftspritzen werde nicht nur die Effizienz der Einsätze verbessert, sondern auch der Schutz der Bürgerinnen und Bürger weiter erhöht.

Die neuen Geräte sind Bestandteil der sogenannten Wasserförderkomponente und können bei Bedarf nicht nur innerhalb der Verbandsgemeinde Wörrstadt, sondern auch im gesamten Landkreis Alzey-Worms eingesetzt werden. Die Tragkraftspritzen wurden bereits im September 2023 bestellt. Die Gesamtkosten der Ersatzbeschaffung belaufen sich auf rund 36.500 Euro.

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