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Brand im Basement Burgerhouse in Ingelheim

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Brand im Basement Burgerhouse in Ingelheim | Foto: BYC-News
Brand im Basement Burgerhouse in Ingelheim | Foto: BYC-News

Feuerwehreinsatz am Dienstagabend (24. Februar 2026) in der Grundstraße: Im Restaurant Basement Burgerhouse in Ingelheim brach gegen 17:15 Uhr ein Feuer in der Küche aus. Dass der Brand nicht auf das gesamte Gebäude übergriff, ist dem schnellen Handeln eines Mitarbeiters zu verdanken. BYC-News war v...


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Betreiberwechsel beim EDEKA in Ingelheim

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EDEKA in Ingelheim
EDEKA in Ingelheim |

Wechsel beim EDEKA in Ingelheim – Der EDEKA-Markt Engelhard in Ingelheim am Rhein bekommt einen neuen Namen und eine neue Führung. Künftig firmiert der Markt in der Bahnhofstraße 31 als EDEKA Deckenbach.

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Neustart beim EDEKA in Ingelheim soll „organisatorisch und atmosphärisch spürbar sein“

Damit expandiert das Familienunternehmen weiter: EDEKA Deckenbach ist bereits viermal in der Region vertreten und betreibt Märkte in der Marienborner Straße 55 (Mainz-Bretzenheim), im Dr.-Martin-Luther-King-Weg 20 (Hartenberg-Münchfeld), in der Parkstraße 38 (Mainz-Laubenheim) sowie im Gaubergblick 3 (Gau-Bischofsheim).

Edeka deckenbach gau-bischofsheim
EDEKA Deckenbach Gau-Bischofsheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

„Mein Team und ich freuen uns, unter dem neuen Namen nun auch in Ingelheim für die Kunden da sein zu dürfen“, schreibt Marktinhaber Klaus Deckenbach dazu. Der Neustart soll nach eigenen Angaben nicht nur organisatorisch, sondern auch atmosphärisch spürbar sein. Mit einem Markt, der Qualität, Service und regionale Verbundenheit in den Mittelpunkt stellt.

Kurze Schließung für den Neustart

Um den Übergang reibungslos zu gestalten und alle Warenbestände ordnungsgemäß zu erfassen, bleibt der Markt am Montag, den 2. März 2026, für einen Tag komplett geschlossen. Grund hierfür ist eine umfassende Inventur, die im Zuge des Betreiberwechsels durchgeführt wird.

Gewohnte Öffnungszeiten beim EDEKA in Ingelheim ab Dienstag

Lange müssen die Kunden jedoch nicht auf ihre Einkaufsmöglichkeit verzichten. Bereits ab Dienstag, den 3. März 2026, ist das Team unter der neuen Flagge von EDEKA Deckenbach wieder für die Kundschaft da. Auch an den Öffnungszeiten von montags bis samstags von 7 bis 20 Uhr ändert sich nichts.

Auf Anfrage von BYC-News gab es von Familie Engelhard keine Stellungnahme zum Wechsel oder dazu, ob die Engelhard-Märkte in Gau-Algesheim und Mainz-Finthen ebenfalls abgegeben werden.

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Aktuelles aus Ginsheim-Gustavsburg vom 24. Februar 2026

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Ginsheim-Gustavsburg
Ginsheim Gustavsburg

News aus Ginsheim-Gustavsburg – Während die Nachricht über den Tod zweier hochverdienter Bürger die Gemeinschaft tief bewegt, schreitet das öffentliche Leben mit großen Schritten voran. Von neuen Bauprojekten über moderne Akzente beim Bevölkerungsschutz bis hin zu bürgernahen Dialogformaten.

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Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg trauert um zwei verdiente Bürger

An einem einzigen Tag musste die Stadt den Verlust von zwei besonders verdienten Persönlichkeiten beklagen. Am Sonntag, 22. Februar 2026, verstarben mit Hans-Benno Hauf und Georg Stippler zwei Bürger, die sich weit über das übliche Maß für ihre Stadt engagiert haben.

Hans-Benno Hauf

Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg betrauert den Tod von Hans-Benno Hauf, der sich über Jahrzehnte hinweg in herausragender Weise für die Stadt und ihre Bürger*innen eingesetzt hat. Hans-Benno Hauf war in vielen städtischen Gremien aktiv, unter anderem als Mitglied der Gemeindevertretung, Erster Beigeordneter, Vorsitzender des Seniorenbeirats sowie als Stadtschreiber.

Für seine Verdienste wurden ihm die Ehrenmedaille in Gold sowie die Ehrenbezeichnung „Ehrenbeigeordneter“ verliehen.

Georg Stippler

Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg trauert um Georg Stippler, der sich über Jahrzehnte für die Stadt und ihre Bürger*innen engagierte. Als langjähriger Ortsbrandmeister prägte er die Feuerwehr maßgeblich. Er gründete die Jugendfeuerwehr Ginsheim, war langjähriger Vorsitzender der Alters- und Ehrenabteilung und des Seniorenbeirats der Stadt.

Für seine Verdienste wurden ihm die goldene Feuerwehrmedaille und der Bürgerpreis der Stadt verliehen.

Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg würdigt die einzigartigen Verdienste von Hans-Benno Hauf und Georg Stippler für die Gemeinschaft und spricht den Angehörigen ihr tief empfundenes Beileid aus.

Gesprächsangebot: Auf einen Kaffee mit dem Bürgermeister

Bürgermeister Thorsten Siehr lädt zu seinem Gesprächsformat „Auf einen Kaffee mit dem Bürgermeister“ am Donnerstag, 5. März 2026, von 16.30 bis 18.00 Uhr im Eiscafé Venezia am Friedrich-Ebert-Platz in Ginsheim ein. Bei einer Tasse Kaffee haben Bürger*innen die Gelegenheit mit dem Bürgermeister ins Gespräch zu kommen und Fragen rund um die Stadt zu stellen. Thorsten Siehr freut ich auf einen regen Austausch.

Jetzt schon vormerken: Das nächste Gesprächsangebot gibt es am Donnerstag, 9. April 2026, 16.30 – 18.00 Uhr, im Eiscafé Cristallo, Darmstädter Landstraße 24, in Gustavsburg.

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Abriss von zwei Wohngebäuden der Kommunalen Wohnungsgesellschaft

Die Kommunale Wohnungsgesellschaft (KWG) informiert, dass in Kürze zwei Gebäude in der Immanuel-Kant-Straße 18/20–22/24 abgerissen werden, um Platz für neue Wohnbauten zu schaffen. Aktuell laufen die vorbereitenden Maßnahmen; der eigentliche Abbruch soll voraussichtlich bis zur Kalenderwoche 21 abgeschlossen sein. Die Naturschutzbehörde sowie die Stadt sind eng in die Planungen und Abläufe eingebunden.

KWG und Stadt bitten Anwohner*innen, Nutzer*innen des angrenzenden Spielplatzes und der Kita sowie Passant*innen um Verständnis für mögliche Lärm- und Schmutzbelästigungen während der Bauarbeiten.

Kostenlose Rentenberatung

Kostenlose Rentenberatungen durch Anton Reichmann finden im März an folgenden Donnerstagen statt: 12. und 19. März 2026, jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr im Trauzimmer im Rathaus Ginsheim. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich: E-Mail: toni.reichmann@t-online.de, Telefon: 06144 31791.

Erinnerung: Betonweg zwischen Ginsheimer Friedhofsparkplatz und Damm wird erneuert

Die Stadtverwaltung informiert, dass der Betonweg „Auf dem Bauschheimer Weg“ (Beuneweg) – der Weg, der vom Ginsheimer Friedhofsparkplatz in Richtung Damm führt – in der Zeit von Montag, 26. Februar, bis voraussichtlich Freitag, 13. März 2026, für den gesamten Verkehr voll gesperrt wird. Grund für die Maßnahme ist der Austausch beschädigter Betonplatten im Fahrbahnbereich. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen.

Zuschüsse für Vereine: Anträge möglich

Alle Vereine aus Ginsheim-Gustavsburg können ab sofort für das Haushaltsjahr 2026 Zuschüsse für ihre Aktivitäten und Projekte beantragen. Grundlage ist die „Richtlinie über die Gewährung von Zuschüssen an Vereine“. Förderfähig sind Aktivitäten und Projekte sowie Anschaffungen aus den Jahren 2025/2026 in der Jugend- und Seniorenarbeit. Darüber hinaus stehen für 2025 und 2026 insgesamt 1.000 Euro aus der Jugendförderung für die Ausbildung von Sportassistentinnen und Sportassistenten bereit (100 Euro pro Ausbildung).

Die Antragsfrist endet am 31.05.2026. Anträge sind postalisch an die Stadtverwaltung oder per E-Mail an ehrenamt@gigu.de zu richten. Richtlinie und Formulare finden sich unter www.gigu.de/satzungen (Stichwort: Zuschussrichtlinie für Vereine). Fragen beantwortet Patrick Pfannschmidt telefonisch unter 06144 20201 oder per E-Mail (pfannschmidt@gigu.de).

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Feuerwehr trägt jetzt Gelb

Stadtbrandinspektor René Gitter stellte die neue Schutzkleidung der Einsatzabteilung vor: Ab sofort setzt die Feuerwehr auf eine sandfarbene Ausführung mit leuchtend gelben Flächen. Die neue Bekleidung kommt insbesondere bei Einsätzen im Rahmen der technischen Hilfeleistung sowie der Vegetationsbrandbekämpfung zum Einsatz.

Die auffällige Farbgebung verbessert die Sichtbarkeit deutlich, insbesondere im Straßenverkehr. Das helle, leichte Material heizt sich bei Einsätzen in den Sommermonaten weniger auf, während Lüftungsöffnungen die Wärmeabfuhr unterstützen und den Tragekomfort auch bei längeren Einsätzen erhöhen.

Feuerwehr gigu kleidung | foto: stadt ginsheim-gustavsburg
Foto: Stadt Ginsheim-Gustavsburg

Erstmals konnten alle 80 Mitglieder der Einsatzabteilung gleichzeitig mit der neuen Schutzkleidung ausgestattet werden. Durch die gebündelte Großbestellung ließ sich zudem ein wirtschaftlich attraktiver Preis erzielen. Mit finanzieller Unterstützung der Fördervereine wurden darüber hinaus passende Fleecejacken angeschafft, die in den kälteren Monaten als wärmendes Futter unter der Einsatzjacke getragen werden können.

Bürgermeister löst Rathausschlüssel aus

Nachdem Bürgermeister Thorsten Siehr der Rathausschlüssel beim närrischen Rathaussturm (7.2.) gleich von zwei Kita-Gruppen (Kitas VI und VIII) „entrissen“ worden war, konnte er ihn nach Aschermittwoch nun offiziell wieder in Empfang nehmen. In der Kita VIII „Die Villa“ gelang es ihm, den Schlüssel mit überzeugenden Argumenten wie Haselnussschnitten und Klebe-Tattoos zurückzuerobern.

Eine kleine Abordnung der Kita VI „Regenbogen“ war eigens hinzugekommen, um ihren Anteil an der erfolgreichen „Verhandlungsführung“ zu unterstreichen. Mit der Rückgabe des Schlüssels sind die Amtsgeschäfte im Rathaus damit auch symbolisch wieder aufgenommen.

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Touren mit dem historischen Postbus zwischen Bingen und Ingelheim

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Mit dem historischen Postbus zur Weintour
Mit dem historischen Postbus zur Weintour © IkUM GmbH mit KI bearbeitet

Ein Hauch von Nostalgie weht durch die Weinberge zwischen Bingen und Ingelheim. Unter dem Motto „Kultur und Wein – steig’ ein!“ startet am 16. Mai 2026 eine ganz besondere Veranstaltungsreihe: Eine Entdeckungstour im historischen Postbus, die Naturgenuss, Geschichte und exzellente Weine miteinander verknüpft.

Das Programm der „Edition Wein“ (16. Mai) im historischen Postbus

Die Reise beginnt um 10:00 Uhr an der Tourist-Info in Bingen. Begleitet von einem erfahrenen Kultur- und Weinbotschafter erwartet die Gäste ein straff gefülltes, aber gemütliches Programm:

  • Vormittag: Auftakt im Weingut Hildegardishof mit einer Dreier-Weinprobe und spannender Kellerführung.

  • Mittagszeit: Weiterfahrt nach Gau-Algesheim zum Weingut Nikolaushof. Hier stehen eine Sektprobe, eine Betriebsführung und ein gemeinsames Mittagessen an.

  • Nachmittag: In Ingelheim lädt das Weingut Mett & Weidenbach zur nächsten Verkostung ein. Den kulturellen Abschluss bildet eine Führung durch die Ausstellung im Ingelheimer Winzerkeller (inklusive eines weiteren Gläschens Wein).

Gegen 16:30 Uhr tuckert der Oldtimer zurück nach Bingen. Wer den Tag perfekt abrunden möchte, kann direkt im Anschluss die „Nacht der Verführung“ auf dem Rochusberg besuchen.

Weitere Termine für den historischen Postbus im Herbst

Für alle, die im Mai keinen Platz ergattern, sind zwei weitere Touren mit unterschiedlichen Schwerpunkten geplant:

  1. 12. September – Edition Kultur: Fokus auf historische Highlights wie die Burgkirche, das Museum am Strom und die Rochuskapelle.

  2. 10. Oktober – Edition Wein & Kultur: Eine kombinierte Tour mit Stationen auf dem Rochusberg, dem Laurenziberg und dem Jakobsberg.

Kooperation für die Region

Die Touren sind das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Ingelheimer Kultur Marketing GmbH (IkUM) und der Bingen Tourismus & Kongress GmbH. Ziel ist es, die Verbindung der beiden Städte touristisch erlebbar zu machen und die regionale Weinkultur charmant in Szene zu setzen.

Die Fakten auf einen Blick:

  • Termin: Samstag, 16. Mai 2026 (weitere im Sept./Okt.)

  • Start: 10:00 Uhr, Tourist-Info Bingen (Rheinkai 21)

  • Preis: 98,00 € pro Person (inkl. Busfahrt, Proben, Führungen & Mittagessen)

  • Buchung: Online unter www.ingelheim-erleben.de oder in den Tourist-Informationen Bingen und Ingelheim.

Beratungsangebot der Kriminalpolizei im Stadthaus Gernsheim

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Stadthaus Gernsheim
Quelle: Wikipedia

Wie schütze ich mich effektiv vor Betrug? Welche Sicherheitsvorkehrungen sind im Alltag wirklich sinnvoll? Um diese und weitere Fragen geht es bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, den 10. März 2026. Im Stadthaus Gernsheim haben Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, direkt mit Experten der Polizei ins Gespräch zu kommen.

Expertenrat aus erster Hand im Stadthaus Gernsheim

Als Referent konnte die Stadt Gernsheim Herrn Kriminalhauptkommissar Michael Fix von der polizeilichen Beratungsstelle gewinnen. Er wird in seinem Vortrag nicht nur aktuelle Kriminalitätsschwerpunkte beleuchten, sondern vor allem praxisnahe Tipps zur Prävention geben. Die Veranstaltung ist bewusst offen gestaltet, um ausreichend Zeit und Raum für die individuellen Fragen der Teilnehmer zu bieten.

Initiative für soziale Sicherheit

Organisiert wird der Vormittag von der Beratungsstelle für Pflege- und Sozialberatung in Gernsheim. Das Ziel der Initiative ist es, die Bürger – insbesondere auch ältere Menschen und deren Angehörige – für Sicherheitsthemen zu sensibilisieren und Hemmschwellen im Kontakt mit der Polizei abzubauen.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist zwar nicht zwingend erforderlich, erleichtert dem Organisationsteam jedoch die Planung der Sitzplätze im Bürgersaal.

Die Eckdaten auf einen Blick:

  • Wann: Dienstag, 10. März 2026

  • Beginn: 11:00 Uhr

  • Wo: Bürgersaal im Stadthaus Gernsheim

  • Referent: Kriminalhauptkommissar Michael Fix (Polizeiliche Beratungsstelle)

  • Veranstalter: Beratungsstelle für Pflege- und Sozialberatung

Kontakt für Rückfragen und Anmeldung: Frau Bettina Schott (Pflege- und Sozialberaterin) Telefon: 06258 / 108 1411 E-Mail: bettina.schott@gernsheim.de

Zeugenaufruf nach brutalem Angriff in Mombach

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Polizei Mainz / Ingelheim

Am Montagnachmittag (23.02.2026) ereignete sich in der Hauptstraße ein brutaler Angriff. Ein 41-jähriger Mann wurde gegen 15:50 Uhr Opfer einer Attacke durch eine Gruppe Jugendlicher.

Brutaler Angriff in Mombach auf offener Straße

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde der Mann von drei bislang unbekannten Jugendlichen unvermittelt angegriffen. Die Gruppe schlug mehrfach gemeinschaftlich auf den 41-Jährigen ein. Selbst als das Opfer bereits zu Boden gegangen war, ließen die Angreifer nicht von ihm ab und traten weiter auf den wehrlosen Mann ein.

Direkt nach der Tat flüchtete das Trio in unbekannte Richtung. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte umgehend die Polizei, woraufhin mehrere Streifenwagen eine intensive Nahbereichsfahndung einleiteten. Trotz des schnellen Eingreifens der Beamten verlief die Suche nach den Tätern bislang ohne Erfolg.

Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

Der 41-Jährige erlitt durch den Angriff in Mombach Verletzungen und musste vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt werden. Aufgrund der gemeinschaftlichen Begehung und der Tritte gegen den am Boden Liegenden ermittelt die Polizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die Polizeiinspektion Mainz 2 hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, um die Identität der flüchtigen Jugendlichen zu klären. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion unter 06131/65-34250 zu melden.

Von Fastnacht bis Fasching: Herkunft und Brauchtum. Kostüme in 2026

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Fastnacht in der Flörsheimer Innenstadt
SYMBOLBILD KI BYC-NEWS

Der Karneval, die Fastnacht oder der Fasching sind die Tage vor der christlichen Fastenzeit. Vor allem in den ländlichen Gebieten Deutschlands wird zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag das Brauchtum zur Hochblüte gebracht. Auch im Rhein-Main-Gebiet und in den angrenzenden Gebieten sind Umzüge, Sitzungen und Straßenfeste Bestandteil des öffentlichen Lebens. Hinter den Feiertagen und Kostümen verbirgt sich eine lange kulturhistorische Entwicklung, die bis ins Mittelalter zurückreicht.

Ursprung und Entwicklung des Karnevals

Der Begriff Karneval stammt wahrscheinlich vom lateinischen „carne vale“= „Fleisch lebe wohl“, was den Übergang in die vierzigtägige Fastenzeit vor Ostern bezeichnet. Bereits im Mittelalter entstanden in vielen Städten der europäischen Länder Bräuche, in denen die gesellschaftlichen Rollen umgekehrt oder parodiert wurden. Es fand eine zeitweilige Aufhebung der sozialen Gliederung statt. Die Verkleidung war ein Mittel dazu. Wer nicht erkennbar ist, kann alles spielen, kann Grenzen ausloten und kann seine Kritik viel indirekter formulieren.

Wir unterscheiden Regionalname und Form. Im Rheinland sagt man „Karneval“, in Teilen Süddeutschlands „Fasching“, in Hessen und Rheinland Pfalz häufig „Fastnacht“. Inhaltlich überschneiden sich die Begriffe zu einem gewissen Teil. Der Schwerpunkt liegt unterschiedlich und in manchen Orten sind die Umzüge und der Straßenkarneval die Hauptsache, andernorts die Saalveranstaltungen mit Büttenrede, Tanz und Musik. Im 19. Jahrhundert kam es vielerorts mehr und mehr  zu einer Organisation in Vereinen. Damit entstanden feste Abläufe, Termine, wiederkehrende Figuren und ein stärkerer Bezug zur lokalen Identität.

Die Kostümierung war dabei immer schon ein bisschen zweckmäßig. Sie schützte vor Verkennung und war Ausdrucksform der Satire. Anfänglich sah man fast nur die klassischen Figuren: Narr, Bauer, Funkenmarie. Die Motive aber ändern sich mit der Zeit, sie werden beeinflusst durch alle Strömungen der Gesellschaft. Pop, Politik, das Medium selbst, üben auch hier schnellere und direktere Einwirkungen auf die Verkleidungen aus als auf anderer Alltagstextil.

Die Kostüme der Karnevalssession 2026

Die Karnevalssession 2026 hat einige klare Strömungen gezeigt. Auffällig ist, dass sich eine große Anzahl leicht verständlicher, kollektiv erkennbarer Themen durchsetzt. Das hat praktische Gründe. Zahlreiche Veranstaltungen finden in Bewegung statt, im Zug etwa oder im Gedränge, da funktionieren Kostüme dann besser, wenn sie auf den ersten Blick lesbar sind und von ein paar Metern Abstand wirken.

Ein großer Trend war Retro. Mode und Serienästhetik der 80er und 90er Jahre war oft zu sehen, Trainingsanzüge, Neonfarben, Stirnbänder oder die Outfits typischer Boybands dominierten die Gruppenauftritte. Die Motive waren niedrigschwellig umsetzbar, sofort erkennbar, sie funktionierten auch deshalb, weil es eine gemeinsame Bildsprache gibt, wer die Referenz nicht genau kennt, erkennt trotzdem „alte Zeit“.

Parallel dazu blieben die Figuren aus irgendwelchen Streaming Serien und Kinofilmen präsent. Trotzdem zeigten sich etwa 2026 oft Vereinfachungen. Statt detailgetreuem Komplettkostüm wurden Farbgebungen und Accessoires verwendet, das spart Zeit, Kosten und sorgt dafür, dass das Kostüm beim Wetterwechsel nicht gleich zusammenfällt. Für den, der sich inspirieren wollte, gab es online ein schier unerschöpfliches Reservoir an Vorlagen und Zubehör, etwa über Vegaoo.de, Karneval Kostüme. Wichtiger als die Treue zum Original war die schnelle Wiedererkennung.

Ein weiterer Trend war Berufeparodie. Bauarbeiter, Piloten, Ärzte, Sicherheitsdienst… alles wird humorvoll überzeichnet. Solche Figuren funktionieren seit Jahrzehnten, weil sie ohne Erklärung auskommen. In 2026 fiel auf, dass viele Kostüme eine „Alltag plus Twist“ Logik hatten. Basis ist Alltagskleidung, dazu kommt eine sehr übertriebene Ausprägung wie Helm, Klemmbrett, Absperrband, Stethoskop oder Warnweste.

Gruppenkostüme waren ebenfalls stark verbreitet. Freundeskreise oder Vereine hatten ein gemeinsames Thema, etwa Spielkarten, Emojis, Schachfiguren oder „ein Set“ von Rollen aus einem bekannten Format. Gruppenkostüme haben auf Fotos eine klare Wirkung. Sie sind für Teams geeignet, die gemeinsam anreisen und zusammenbleiben wollen. Das ergibt im Straßenkarneval organisatorisch oft Sinn.

Selbermachen, Kostüme aus Alltagsmaterialien

Dadurch sind viele der Trends 2026 mit geringem Finanzaufwand umsetzbar. Retro braucht oft nur vorhandene Kleidung. Alte Sportjacken, Leggings, große T Shirts, Jeansjacken und breite Gürtel bilden die Basis. Mit Haarspray für den Hochfrisurenanstrich, Sonnenbrille und Schmuck wird man schnell erkennbar. Wer es „deutlicher“ macht, bedient sich der Farbkombination. Neon zu Schwarz oder Pastell zu Weiß funktioniert sofort als 90iger.

Berufskostüme gehen so pragmatisch: Ein weißes Hemd und ein selbstgemachtes Namensschild genügen als Arzt oder Laborfigur. Eine Warnweste mit Arbeitshandschuhen und Zollstock als Bauprofil. Flugpersonal macht man mit schwarzer Hose, weißem Oberteil und selbstgebasteltem Badge zufrieden. Aus Karton schneiden sich auch Rangstreifen, Abzeichen. Klebeband und Sicherheitsnadeln tun es, wenn keine Zeit oder Talent zum Nähen da ist.

Serien und Filmfiguren lassen sich oft auf einen oder zwei Merkmale reduzieren. Eine bestimmte Farbkombination, eine bestimmte Frisur oder ein bestimmtes Requisit reicht. Für Schilder, Logos oder große Props ist Karton eine gute Wahl. Acrylfarbe, Filzstifte und Kleber decken alle einfachen Bastelelemente ab. Auch Stoffreste und alte Bettlaken sind für schnelle Effekte nützlich. Daraus lassen sich Tuniken, Umhänge und einfache „Geister“ oder „Superhelden“ Varianten erstellen.

Gruppenkostüme wirken überzeugender, wenn sie Einheitlichkeit und Wiederholung zeigen. Ein schwarzes Outfit und ein einheitliches, möglichst großflächiges Zeichen aus Papier schaffen auch als Gruppe einen starken Eindruck. Für Spielkarten kann man aus Pappe ein Vorderteil basteln, das mit Gurten oder Schnur über die Schultern getragen wird. Bei Emojis tun es einfarbige Oberteile und ein großes, mit Augen und Mund bemaltes Schild. Entscheidend ist die gleiche Formensprache. Unterschiedliche Stile innerhalb der Gruppe wirken schnell wie Zufall.

Sicherheit und Praxistauglichkeit im Straßenkarneval

Was auch immer angesagt sein mag, alles hängt von der Praxistauglichkeit ab. Straßenkarneval heißt Gedränge, wechselndes Wetter, lange Standzeiten. Die Kostüme sollten Bewegungsfreiheit lassen und keine Stolperfallen bieten. Lange Umhänge, übergroße Schuhe, zu weite Ärmel sind in Menschenmengen ein Risiko. Wenn eine Maske getragen wird, muss die Sicht auch im Dunkeln funktionieren. Die Materialien sollen stabil sein. Dünner Karton knickt bei Regen. Wer mit Pappe arbeitet, kann sie mit Klebeband verfestigen oder mit einer dünnen Folie schützen. Bei allem Zubehör gilt: lieber leicht als klobig. Im Gedränge stören harte Dinge, sie verletzen auch. Lose Teile gehen schnell abhanden, bei Mietwagen, ÖPNV oder in Geschäften wird das zum Stress.

Wertgegenstände sollten nah am Körper getragen werden. Offene Taschen oder lose Zubehörstücke verschwinden, eine kleine, verschließbare Tasche unter dem Kostüm ist praktikabler als jeder sichtbare Rucksack. Bei Gruppen sollte ein einfacher Plan bestehen: Treffpunkt, Uhrzeit, Stimme am Telefon, zum Notfall. Das ist banal, beugt aber vor, dass sich nach wenigen Stunden alles wieder zerstreut.

Neues Gewerbegebiet in Groß-Gerau geplant

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Neues Gewerbegebiet in Groß-Gerau
Foto: Groß-Gerau / Jörg Monzheimer

Die Kreisstadt stellt die Weichen für die wirtschaftliche Zukunft: Im Norden von Groß-Gerau soll auf der rund 5,3 Hektar großen Fläche „Am Hermannsberg West“ ein neues Gewerbegebiet entstehen. Die Stadtverordnetenversammlung hat den städtebaulichen Entwurf bereits gebilligt und damit den Weg für das Bebauungsplanverfahren für das neue Gewerbegebiet in Groß-Gerau frei gemacht.

Klare Absage an Logistik-Riesen

Das geplante Areal, das derzeit noch landwirtschaftlich genutzt wird, grenzt im Süden an die A 67 und im Norden an das bestehende Gewerbe in der Münchener Straße. Eines ist für die Stadtplanung bereits jetzt sicher: Logistikunternehmen werden hier nicht zum Zuge kommen.

Ziel der Stadt ist eine ausgewogene Branchendurchmischung im neuen Gewerbegebiet in Groß-Gerau. Es sollen gezielt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) angesiedelt werden, um die Stadt als vielseitigen Gewerbestandort zu stärken. „Mit dem Gewerbegebiet Am Hermannsberg West erhalten wir die Chance, Unternehmen anzusiedeln, die Arbeitsplätze schaffen. Das wird der Stadt guttun“, betont Bürgermeister Jörg Rüddenklau.

Das Ziel: Ein „klimaresilientes“ Gewerbegebiet

Im Gegensatz zu klassischen, oft stark versiegelten Industriegebieten, soll Am Hermannsberg West neue Maßstäbe beim Klimaschutz setzen. Die Stadt plant ein „klimaresilientes“ Gebiet:

  • Frischluftschneisen: Durch eine geschickte Anordnung der Gebäude sollen Luftströme zur Kühlung erhalten bleiben.

  • Grünpuffer: Zur angrenzenden Wohnbebauung und zur Autobahn hin sind großzügige Grünzonen vorgesehen.

  • Artenschutz: In Richtung der A 67 wird ein spezielles Habitat für Zauneidechsen angelegt.

Kooperation mit der HLG

Die Stadt entwickelt das Projekt nicht in Eigenregie, sondern setzt auf die bewährte Zusammenarbeit mit der Hessischen Landgesellschaft (HLG). Das Siedlungsunternehmen kauft die Flächen auf und übernimmt die Erschließung – ein Modell, das bereits beim „Helvetia Parc“ (Gewerbegebiet GG 08) erfolgreich angewendet wurde.

Zeitplan für das neue Gewerbegebiet in Groß-Gerau

Bis zum endgültigen Satzungsbeschluss und damit zur Schaffung von Baurecht wird es noch dauern; die Stadt rechnet mit dem Frühjahr 2027. Im Rahmen der frühzeitigen Offenlegung können Bürger, Naturschutzverbände und Nachbarkommunen ihre Einwände und Anregungen vorbringen.

Auf dem Areal für das neue Gewerbegebiet in Groß-Gerau könnten voraussichtlich etwa 15 Betriebe Platz finden. Die Parzellierung soll jedoch flexibel bleiben, sodass Grundstücke je nach Bedarf der Unternehmen zusammengelegt werden können. Auch die Infrastruktur wird mitgeplant: Eine Anbindung an den ÖPNV über die Münchener Straße oder eine eigene neue Haltestelle im Gebiet ist in der Prüfung.

Networking und Kaffee-Tasting in der Mainzer Kaffeemanufaktur

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Mainzer Kaffeemanufaktur
Mainzer Kaffeemanufaktur

Networking trifft auf Handwerkskunst: Am 16. Juni 2026 öffnet die Mainzer Kaffeemanufaktur auf dem Layenhof ihre Türen für ein Business-Event. Das BYC-Network lädt Unternehmerinnen und Unternehmer aus der gesamten Rhein-Main-Region ein, in entspannter Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen und in die Welt des Kaffees einzutauchen.

Erleben, Verkosten, Netzwerken in der Mainzer Kaffeemanufaktur

Die Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das weit über ein klassisches Netzwerktreffen hinausgeht:

  • Führung durch die Manufaktur: Erfahren Sie aus erster Hand, wie aus der Rohbohne ein aromatisches Produkt wird.

  • Kaffee-Tasting: In der Rösterei können verschiedene der über 30 täglich frisch gerösteten Sorten – wie die berühmte „Meenzer Mischung“ – unmittelbar probiert werden.

  • Wissensaustausch: Experten beantworten alle Fragen rund um die schonende Trommelröstung und die Herkunft des Kaffees.

Ein Jahrhundert Kaffeetradition in der Mainzer Kaffeemanufaktur

Die Veranstaltung findet in einem ganz besonderen Rahmen statt: Die Mainzer Kaffeemanufaktur feiert im Jahr 2026 ihr 100-jähriges Bestehen. Seit 1926 steht das Traditionshaus für exzellente Qualität und Leidenschaft beim Rösten. Besonders beeindruckend ist das Engagement für Nachhaltigkeit: Die Bohnen werden direkt von Kleinbauern bezogen, wobei die gezahlten Preise rund 35 % über dem Weltmarktniveau liegen.

Netzwerken im Rhein-Main-Gebiet

Das BYC-Network hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit unterschiedlichsten Fachgebieten und Erfahrungen zusammenzubringen. Ziel des Vormittags ist es, das eigene Wissen zu erweitern, von den Impulsen anderer Teilnehmer zu profitieren und das geschäftliche Netzwerk nachhaltig zu stärken.

Die Fakten zur Veranstaltung:

  • Wann: Dienstag, 16. Juni 2026, 08:30 bis 11:00 Uhr

  • Wo: Mainzer Kaffeemanufaktur, Am Tower 20, 55126 Mainz

  • Inhalt: Führung, Kaffee-Tasting, Snacks und Kaltgetränke

  • Tickets: 29,00 € (zzgl. MwSt.) – Hier geht es zu den Tickets

  • Kontakt für Rückfragen: 06132 – 9723031 oder kontakt@byc-network.de

 

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Bundesweiter ÖPNV-Streik am Freitag angekündigt

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ÖPNV-Streik
SYMBOLBILD BYC-NEWS

Bundesweiter ÖPNV-Streik – Pendler brauchen am kommenden Freitag (27. Februar 2026) starke Nerven: Die Gewerkschaft Verdi hat erneut zu bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufgerufen. In fast allen Bundesländern wird die Arbeit niedergelegt, was den kommunalen Nahverkehr nahezu flächendeckend zum Erliegen bringen dürfte.

Wann und wo gestreikt wird

Der Streik beginnt am Freitag in den frühen Morgenstunden. Je nach Region ziehen sich die Maßnahmen bis in die Nacht auf Samstag oder sogar Sonntag.

  • Betroffene Gebiete: Nahezu alle Bundesländer sind Teil des Aufrufs.

  • Ausnahme: In Niedersachsen wird nicht gestreikt, dort herrscht aufgrund laufender Vereinbarungen noch bis Ende März Friedenspflicht.

  • Wackelkandidaten: In Baden-Württemberg sowie bei der Hamburger Hochbahn steht die finale Entscheidung über eine Beteiligung noch aus.

„Signal an die Arbeitgeber“: Darum wird gestreikt

Es ist bereits der zweite bundesweite ÖPNV-Streik in der aktuellen Tarifrunde. Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle betont die Notwendigkeit der Entlastung: „Es kann auf Dauer keine funktionierende Daseinsvorsorge geben, wenn wir nicht entscheidend die Arbeitsbedingungen verbessern.“

Verdi fordert in den Verhandlungen mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden vor allem:

  • Kürzere Wochenarbeitszeit

  • Reduzierung der Schichtzeiten

  • Längere Ruhezeiten

  • Höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit

Die Arbeitgeberseite, darunter die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), kritisieren hingegen mangelnde Priorisierung der Forderungen seitens der Gewerkschaft und beklagen den fehlenden Fortschritt am Verhandlungstisch.

Massive Auswirkungen durch den ÖPNV-Streik für Pendler und Schüler

Für Millionen Arbeitnehmer bedeutet der Freitag Stress. Rechtlich gilt: Ein Streik entbindet nicht von der Arbeitspflicht – wer pünktlich sein muss, muss sich rechtzeitig um Alternativen kümmern. Auch Schüler sind betroffen, da ein Warnstreik in der Regel kein Grund für ein Fernbleiben vom Unterricht ist.

Heidesheim wird zur Großbaustelle – 40 Straßen betroffen

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Heidesheim

Baustellen in Heidesheim – Ein Mammutprojekt für die lokale Infrastruktur steht bevor: Ab Ende Februar 2026 lässt der Abwasserzweckverband Untere Selz (AVUS) die Abwasserkanalisation im Ortsbezirk Heidesheim großflächig sanieren. Bis zum Jahresende sollen der Hauptkanal sowie zahlreiche Schachtbauwerke technisch auf den neuesten Stand gebracht werden.

Fast 40 Straßen von Baumaßnahmen betroffen

Die Liste der betroffenen Straßenzüge ist lang und zieht sich durch den gesamten Ortsbezirk:

  • Am Judenfriedhof
  • Am Kapellchen
  • Am Pfingstborn
  • Am Rehkampf
  • Bahnhofstraße
  • Binger Straße
  • Bruderweg
  • Burgstraße
  • Clemensstraße
  • Dimbergstraße
  • Ernst-Ludwig-Straße
  • Gartenstraße
  • Gärtnerstraße
  • Grabenstraße
  • Heidenfahrtstraße
  • Herbachstraße
  • Im Dechand
  • In der Bitz
  • Joseph-Kehrein-Straße
  • Kreuzstraße
  • Mainzer Straße
  • Moselstraße
  • Mühlstraße
  • Neue Dimbergstraße
  • Obere Kreuzstraße
  • Pfarrstraße
  • Rektor-Sturm-Straße
  • Rheinstraße
  • Saiferstraße
  • Sandmühle
  • Schäferstraße
  • Schiesstraße
  • Schillerstraße
  • Sierstorffstraße
  • Turnerstrasse
  • Uferstraße
  • Wackernheimer Straße
  • Waldstraße
  • Zweigstraße

Moderne Technik statt offener Gräben

Die gute Nachricht für alle Anlieger: Der AVUS setzt überwiegend auf die grabenlose Sanierung. Anstatt die Straßen komplett aufzureißen, kommt moderne Robotertechnik und das sogenannte Schlauchliningverfahren zum Einsatz.

  • Der Vorteil: Es müssen lediglich die Kontrollschächte mit Fahrzeugen angefahren werden.

  • Einschränkungen: Die Nutzung von Toiletten oder Waschmaschinen bleibt weitgehend möglich. Das ausführende Bauunternehmen informiert die betroffenen Haushalte jeweils rechtzeitig vor Ort über kurzzeitige Pausen.

  • Verkehr: Die Arbeiten erfolgen meist als Tagesbaustellen mit halbseitiger Sperrung. In Ausnahmefällen wird nachts gearbeitet oder eine Vollsperrung mit Ampelregelung notwendig.

Finanzierung der Baustellen in Heidesheim über wiederkehrende Beiträge

Ein wichtiger Punkt für Grundstückseigentümer ist die Umstellung auf das System der wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge. Heidesheim bildet hierfür die „Abrechnungseinheit 8“. Das bedeutet: Die Kosten für die Kanalsanierung sowie für künftige Investitionen (Fahrbahnen, Gehwege, Beleuchtung) werden auf alle Grundstücke innerhalb dieser Einheit umgelegt. Die Erhebung erfolgt in der Regel alle zwei bis drei Jahre.

Neuer Einsatzleitwagen für die Feuerwehr Alzey

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Neuer ELW für die Feuerwehr Alzey | Quelle: Stadtverwaltung Alzey
Neuer ELW für die Feuerwehr Alzey | Quelle: Stadtverwaltung Alzey

Die Freiwillige Feuerwehr Alzey verfügt ab sofort offiziell über eine neue, hochmoderne Schaltzentrale für den Ernstfall. Mit der feierlichen Indienststellung des neuen Einsatzleitwagens (ELW 1) setzen die Stadt Alzey und der Landkreis Alzey-Worms ein deutliches Zeichen für eine zukunftsorientierte und wirtschaftliche Zusammenarbeit im Brand- und Katastrophenschutz.

High-Tech auf vier Rädern für die Feuerwehr Alzey

Der neue ELW 1 basiert auf einem Mercedes-Benz Sprinter mit Allradantrieb und Spezialfahrwerk. Diese Konfiguration wurde bewusst gewählt, um den veränderten Bedrohungslagen wie Waldbränden oder Überschwemmungen gerecht zu werden. Landrat Heiko Sippel betonte, dass der Allrad-Sprinter auch dort mobil bleibt, wo schwere Lkw-basierte Führungsmittel an ihre Grenzen stoßen.

Im Inneren des Fahrzeugs befindet sich modernste Kommunikations- und Führungstechnik:

  • Digitale Lagekarten: Zur Echtzeit-Koordination von Einsatzkräften.

  • Umfangreiche Funktechnik: Zur Sicherstellung der Kommunikation auch bei komplexen Schadenslagen.

  • Raumkonzept: Neben der Kommandozentrale verfügt das Fahrzeug über einen abgetrennten Besprechungsraum für Einsatzleiter und Fachberater.

Interkommunale Zusammenarbeit als Erfolgsmodell

Die Kosten für das Fahrzeug belaufen sich auf insgesamt 274.000 Euro. Während das Land Rheinland-Pfalz rund 40.000 Euro beisteuerte, teilten sich die Stadt Alzey und der Landkreis die verbleibende Summe.

Diese Kooperation hat einen praktischen Hintergrund: Der ELW dient nicht nur der Feuerwehr Alzey, sondern fungiert gleichzeitig als Führungsfahrzeug für den Gefahrstoffzug des Landkreises. „Durch diese abgestimmte Lösung muss der Landkreis kein eigenes Fahrzeug für den Gefahrstoffzug vorhalten“, erklärte Bürgermeister Steffen Jung. Dies spare effektiv Kosten bei Anschaffung und Wartung.

Vergleich zur Technik von gestern

Landrat Sippel verdeutlichte den technischen Sprung durch einen Vergleich mit dem Vorgängermodell aus dem Jahr 2004. Dieses kostete damals rund 90.000 Euro. Der enorme Preisanstieg auf heute 274.000 Euro spiegele nicht nur die Inflation, sondern vor allem den massiven Zuwachs an digitaler Ausstattung und Leistungsfähigkeit wider.

Kreisfeuerwehrinspekteur Michael Matthes ergänzte, dass der neue ELW 1 deutlich flexibler sei als größere Einheiten. Sollte dennoch eine noch größere mobile Führungseinheit benötigt werden, könne man auf die Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Mainz zurückgreifen. „So müssen wir nicht überall die gleiche Technik vorhalten“, so Matthes.

Ausblick: Ergänzung durch Katastrophenschutz-Module

Die Einsatzmöglichkeiten des Fahrzeugs werden in naher Zukunft noch erweitert. Ein bereits bestellter Abrollbehälter „Besprechung“ wird den ELW ergänzen und bei Großschadenslagen zusätzlichen Raum für die Koordination bieten.

Mit den Standorten Alzey, Wörrstadt, Monsheim und Eich ist der Landkreis Alzey-Worms nun flächendeckend mit modernen Einsatzleitwagen ausgerüstet. Zum Abschluss der feierlichen Übergabe wünschten Bürgermeister Jung und Landrat Sippel den ehrenamtlichen Kräften, dass sie mit ihrer neuen Technik immer sicher und gesund von ihren Einsätzen zurückkehren.

Lesekonzert mit Britta Röder in der Stadtbibliothek Mainz

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Britta Röder

Ein kulturelles Highlight erwartet die Besucher der Stadtbibliothek Mainz: Die Autorin Britta Röder lädt gemeinsam mit dem überregional bekannten Song-Poeten Hans-Werner Brun zu einem besonderen Lesekonzert ein. Im Zentrum des Abends steht Röders aktueller Roman „Das Gewicht aller Dinge“, eine Geschichte über Identitätsverlust, die Macht der Erinnerung und die tiefen Verflechtungen menschlicher Lebenswege.

Eine Suche nach dem Ich zwischen Mainz und Frankfurt

Der Roman beginnt mit einem rätselhaften Erwachen: Eine junge Frau findet sich eines Morgens ohne jede Erinnerung auf einer Parkbank wieder. Während ihr eigenes Gedächtnis eine Leerstelle bleibt, fungiert sie für ihre Mitmenschen wie ein Katalysator – sie löst in anderen intensive Rückblenden aus. Die Handlung ist dabei fest im Rhein-Main-Gebiet verwurzelt, wobei insbesondere die Schauplätze Frankfurt am Main und die Stadtbibliothek Mainz umgebende Region eine atmosphärische Kulisse bieten.

Auf ihrer Suche nach der eigenen Identität begegnet die Protagonistin Charakteren wie dem trauernden Hochschullehrer Rolf oder der Figur Charlotte, durch die sogar Bezüge zur NS-Zeit hergestellt werden. Die Frankfurter Rundschau lobte das Werk bereits für seine „detailreiche, lebendige Sprache“, die den Leser förmlich in das Geschehen aufsaugt.

Wortgewalt trifft auf musikalische Poesie

Das Format im Saal der Stadtbibliothek Mainz geht über eine klassische Lesung hinaus. Britta Röder, die bereits mehrfach für ihre Erzählkunst ausgezeichnet wurde – unter anderem mit dem zweiten Platz beim Stockstädter Literaturwettbewerb 2022 –, wird musikalisch von Hans-Werner Brun begleitet. Der Song-Poet setzt mit seinen Liedern lebensbejahende und humorvolle Akzente, die den nachdenklichen Passagen des Romans eine weitere emotionale Ebene verleihen.

Preisgekrönte Autorin aus der Region

Britta Röder, die in Riedstadt lebt, hat sich bereits mit drei Romanen und einem Erzählband einen Namen in der Literaturszene gemacht. Ihr Gespür für atmosphärische Dichte macht das kommende Lesekonzert zu einem Erlebnis, das Literatur und Musik zu einer harmonischen Einheit verschmilzt.

Der Eintritt zu der Veranstaltung in der Stadtbibliothek Mainz ist frei, wobei das Team der Bibliothek und die Künstler um eine freiwillige Spende am Ende des Abends bitten.

Stadt Rüsselsheim stärkt dem SC Opel Rüsselsheim den Rücken

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SC Opel Rüsselsheim
Vertragsverlängerung SC Opel

Ein historischer Moment für einen der traditionsreichsten Vereine der Region: Der SC Opel Rüsselsheim kann langfristig auf seinem bewährten Sportgelände am Sommerdamm planen. Oberbürgermeister Patrick Burghardt unterzeichnete am Donnerstag, den 19. Februar 2026, offiziell die vorzeitige Verlängerung des Pachtvertrages bis in das Jahr 2055. Diese Entscheidung kommt genau zur rechten Zeit, da der im Jahr 1906 gegründete Club in diesem Jahr sein stolzes 120-jähriges Bestehen feiert.

Sportgelände als sozialer Motor der Stadt

Für Oberbürgermeister Burghardt ist das Gelände des SC Opel Rüsselsheim weit mehr als eine reine Sportstätte. In seiner Ansprache hob er hervor, dass das Areal ein unverzichtbarer Treffpunkt für Menschen aller Altersgruppen und Herkunftsnationen sei. Der Verein fungiere als wichtiger Motor für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und fördere durch ehrenamtliches Engagement das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt nachhaltig. Mit seinen modernen Kunstrasenplätzen bietet das Gelände zudem optimale Voraussetzungen für den ambitionierten Trainings- und Spielbetrieb.

Startschuss für ökologische Modernisierung

Dank der neuen Planungssicherheit kann der SC Opel Rüsselsheim nun notwendige Investitionen in die Wege leiten. Im Fokus steht dabei die Umrüstung der Flutlichtanlage auf energieeffiziente LED-Technik. Vereinsvorsitzender Burkhard Weizsäcker erklärte, dass diese Maßnahme nicht nur ökologische Vorteile bietet, sondern auch die finanzielle Belastung des Vereins langfristig senkt. Für die Realisierung hat der Club bereits eigene Rücklagen gebildet und erhält zudem eine Unterstützung von 5.000 Euro durch den vereinseigenen Förderverein. Ziel ist es, die neue Anlage unter Mithilfe weiterer Sponsoren noch zum Ende des Jubiläumsjahres in Betrieb zu nehmen.

Zukunftsfähige Infrastruktur für den Breitensport

Auch Stadtrat Simon Valerius betonte die Notwendigkeit dieser langfristigen Weichenstellung. Man wolle dem SC Opel Rüsselsheim die Möglichkeit geben, sich mit einer modernen und zukunftsfähigen Infrastruktur aufzustellen. Neben dem klassischen Amateurfußball engagiert sich der Verein stark in der Nachwuchsarbeit sowie in integrativen und inklusiven Projekten, was ihn zu einer tragenden Säule der Rüsselsheimer Vereinslandschaft macht.

Durch die Vertragsverlängerung bleibt die sportliche Heimat für Generationen von Fußballern gesichert. Die Stadt profitiert dabei von einer aktiven Struktur, die Werte wie Fairness, Verantwortung und Teamgeist vermittelt – Werte, die beim SC Opel Rüsselsheim seit nunmehr 120 Jahren großgeschrieben werden.

Stundenlange Sperrung nach Unfall auf der B42 bei Büttelborn

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Symbolbild Unfall
Symbolbild Unfall

Ein schwerer Unfall auf der B42 hat am Montagabend (23.02.2026) zu einem Großaufgebot an Rettungskräften und einer stundenlangen Sperrung Bundesstraße bei Büttelborn geführt. Drei Fahrzeuge kollidierten, nachdem ein Wagen in den Gegenverkehr geraten war.

Frontalzusammenstoß bei Büttelborn

Gegen 17:55 Uhr ereignete sich das Unglück etwa 300 Meter vor der Einmündung zur L3303. Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen geriet ein Fahrzeugführer aus Richtung Weiterstadt kommend aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er frontal mit dem Pkw einer entgegenkommenden Frau zusammen.

Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass das Auto des Verursachers von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum geschleudert wurde. Eine hinter der Frau fahrende Person konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr auf den verunfallten Wagen auf.

Verletzte und Rettungsmaßnahmen

In allen drei beteiligten Fahrzeugen befand sich jeweils nur der Fahrer bzw. die Fahrerin. Über die genaue Schwere der Verletzungen liegen noch keine abschließenden Informationen vor, jedoch mussten sowohl der Unfallverursacher als auch die entgegenkommende Fahrerin zur stationären Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.

Vierstündige Vollsperrung

Die B42 blieb für die Dauer der Rettungsarbeiten, der Bergung der Wracks und der detaillierten Unfallaufnahme für rund vier Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde zwischen den Einmündungen zur L3303 bei Büttelborn und zur L3094 bei Weiterstadt umgeleitet.

Zeugenaufruf der Polizei nach Unfall auf der B42

Um den exakten Hergang des Unfalls rekonstruieren zu können, ist die Polizei auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zur Fahrweise der Beteiligten vor dem Unfall auf der B42 machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Groß-Gerau unter der Telefonnummer 06105 175-0 in Verbindung zu setzen.