BYC-News Blog Seite 85

Wichtige Hinweise zur Müllabfuhr im Kreis Mainz-Bingen

Schnee und Eisglätte können die Müllabfuhr in Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen erheblich beeinträchtigen. Vor allem nicht geräumte oder nicht gestreute Nebenstraßen sowie Steigungsstrecken stellen bei winterlichen Straßenverhältnissen ein Sicherheitsrisiko für Müllfahrzeuge dar und können daher zeitweise nicht angefahren werden.

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Appell an die Bürger:

Die Kommunale Abfallwirtschaft Mainz und Mainz-Bingen (KAW) appelliert in solchen Fällen an die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. Wenn Straßen witterungsbedingt nicht erreichbar sind, sollen Mülltonnen und Gelbe Säcke zur Abholung an die nächstgelegene geräumte und gut anfahrbare Straßenkreuzung gebracht werden.

Alternativ besteht die Möglichkeit, Gelbe Säcke, Kartonagen und Altpapier auf den Wertstoffhöfen abzugeben. Sollten größere zusammenhängende Gebiete am regulären Entleerungstag aufgrund der Wetterlage nicht bedient werden können, plant die KAW eine kurzfristige Nachleerung, sobald es die Straßenverhältnisse sowie die verfügbaren Personal- und Fahrzeugkapazitäten zulassen.

Bei Fragen rund um die Abfallentsorgung im Winter steht die Abfallberatung der KAW unter der Telefonnummer 06131 12-140 780 zur Verfügung.

Artikelempfehlung: Alle Infos zur Weihnachtsbaum-Abholung in Mainz

Festnahme nach Tankstellenüberfall in Gernsheim

Nach einem versuchten Überfall auf eine Tankstelle in der Mainzer Straße in Gernsheim ist es in der Nacht zum Donnerstag (18. Dezember 2025) zu einem Polizeieinsatz gekommen. Gegen 0:40 Uhr betrat ein Mann den Verkaufsraum der Tankstelle und bedrohte eine Angestellte mit einem Messer.

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Die Angestellte wehrte sich, woraufhin der Täter flüchtete

Nach bisherigen Erkenntnissen forderte der Täter Zigaretten sowie Wodka. Die Mitarbeiterin reagierte geistesgegenwärtig, löste den Alarm aus und griff zu einem Pfefferspray. Daraufhin ergriff der Mann zu Fuß die Flucht vom Tatort.

Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung in Gernsheim konnten Polizeibeamte wenig später in der Nähe der Tankstelle einen 29-jährigen Tatverdächtigen festnehmen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,2 Promille. Der Mann musste anschließend eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.

Gegen den 29-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des versuchten Raubes eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernimmt die Kriminalpolizei in Rüsselsheim.

Artikelempfehlung: Einbruch der besonderen Art: Täter stemmen Hauswand auf

Einbruch der besonderen Art: Täter stemmen Hauswand auf

Ein besonders dreister Wohnungseinbruch beschäftigt derzeit die Polizei: Unbekannte Täter sind in ein Einfamilienhaus in der Hergenröderstraße in Offenbach eingebrochen, indem sie nicht wie üblich Türen oder Fenster aufhebelten, sondern eine Außenwand des Gebäudes aufstemmten.

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Tresor aufgebrochen und geflüchtet

Nach bisherigen Erkenntnissen geschah der Einbruch zwischen Sonntag (14. Dezember 2025), 15 Uhr, und Mittwoch (17. Dezember 2025) um 13.25 Uhr, während die Bewohner abwesend waren. Bei ihrer Rückkehr stellten sie auf der Rückseite des Hauses ein großes Loch in der Außenwand fest. Durch diese Öffnung verschafften sich die Täter offenbar Zugang zum Gebäude.

Im Inneren durchwühlten die Einbrecher mehrere Räume und öffneten gewaltsam einen Tresor. Daraus entwendeten sie Bargeld sowie hochwertigen Schmuck. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt vom Tatort.

Die Spurenlage deutet darauf hin, dass die Einbrecher zunächst über Balkone auf das Dach des Hauses geklettert waren. Dort fanden Ermittler abgedeckte Dachziegel, was darauf schließen lässt, dass die Täter zunächst versuchten, über das Dach ins Gebäude zu gelangen. Nachdem dies offenbar scheiterte, setzten sie ihre Werkzeuge an der Außenwand an.

Der entstandene Sachschaden durch den Einbruch ist erheblich und wird nach ersten Schätzungen auf einen fünfstelligen Betrag beziffert. Die Kriminalpolizei hat den Tatort bereits untersucht und Spuren gesichert. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen in der Hergenröderstraße gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 069 8098-1234 zu melden.

Artikelempfehlung: Kokain-Dealer in Mainz festgenommen

Polizei Wiesbaden erhält neue Motorräder

Die hessische Polizei startet mit modernster Technik in eine neue Ära: Innenminister Roman Poseck hat gemeinsam mit HPT-Präsident Frank von der Au 30 neue Polizeimotorräder an die Landeskradstaffel übergeben. Konzipiert und beschafft wurden die Hochleistungsfahrzeuge vom Hauptsachgebiet 22 – Fahrzeugwesen des Hessischen Polizeipräsidiums für Technik (HPT). Damit ist Hessen das erste Bundesland, das dieses neue Polizeikrad in den Einsatz bringt.

Modernisierung des Fuhrparks schreitet voran

Die Übergabe ist Teil einer umfassenden Erneuerung des hessischen Polizeifuhrparks. Insgesamt ersetzt das Land schrittweise die bisherigen rund 135 Motorräder. Bisher unterschieden sich die Modelle der Landeskradstaffel und der Flächenpräsidien deutlich, was den Einsatz und die Verwaltung erschwerte.

Deshalb fiel die Entscheidung, die Gesamtzahl der Kräder auf 95 zu reduzieren, gleichzeitig jedoch einen einheitlichen, modernen und flexiblen Fuhrpark zu schaffen. Ziel ist eine effizientere Auslastung, geringerer Verwaltungsaufwand und langfristig auch eine spürbare Kostenreduktion. Weitere Auslieferungen sollen in den kommenden Monaten folgen.

Höchste Flexibilität für anspruchsvolle Einsätze

HPT-Präsident Frank von der Au betonte bei der Übergabe die besondere Bedeutung der Motorräder für den Polizeialltag:
„Polizeimotorräder sind keine Schönwetterfahrzeuge. Sie sind ein unverzichtbares Einsatzmittel überall dort, wo besondere Flexibilität gefragt ist – etwa bei Verkehrslenkungen in Ballungsräumen oder im Umfeld von Großveranstaltungen.“

Gerade Einsätze bei Wind und Wetter erforderten eine Ausstattung, die Leistungsfähigkeit und Sicherheit gleichermaßen gewährleiste. Die vollständige Erneuerung der Kradflotte mit der BMW R 1300 RT-P sei daher eine konsequente und zukunftsorientierte Entscheidung.

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Hightech auf zwei Rädern in Wiesbaden

Die neuen Polizeikräder überzeugen nicht nur optisch, sondern vor allem technisch. Leistungsstarker Antrieb, moderne Assistenzsysteme und hohe Alltagstauglichkeit sollen die Einsatzkräfte optimal unterstützen.

Technische Eckdaten der BMW R 1300 RT-P:

  • Kardan-Antrieb mit geringen Leistungsverlusten
  • Leistung: 107 kW
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 510 kg
  • Beschleunigung 0–100 km/h: 3,7 Sekunden
  • Wasserdichte, integrierte Koffer für Polizeiausrüstung
  • Bedienfreundliche Schalter für Einsatzmittel
  • Anhaltesignalgeber am Heck
  • Navigationssystem und integrierte Funkanlage
  • Sitzheizung und Zentralverriegelung
  • Elektrisch einstellbarer Wind- und Wetterschutz
  • Umfangreiche Fahrerassistenzsysteme inklusive Kollisionswarnung und eCall
  • Schutzbügel vorne und hinten
  • Großes 10,25-Zoll-Display

Mehr Sicherheit für Einsatzkräfte und Verkehr

Mit den neuen Motorrädern verbessert Hessen nicht nur die technische Ausstattung, sondern auch die Sicherheit der Kradfahrerinnen und Kradfahrer. Gleichzeitig profitieren Bürgerinnen und Bürger von schnelleren Reaktionszeiten und flexibleren Einsätzen, insbesondere bei Verkehrsmaßnahmen und Großlagen. Die neuen Polizeikräder stehen damit sinnbildlich für eine moderne, leistungsfähige und zukunftsorientierte Polizei in Hessen.

Artikelempfehlung: Großrazzia mit 560 Polizeikräften und mehreren Festnahmen

Kokain-Dealer in Mainz festgenommen

Im Rahmen gezielter polizeilicher Maßnahmen haben Ermittler am Dienstag (16. Dezember 2025) einen 33-jährigen Mann in Mainz festgenommen. Der Beschuldigte wurde nach einem fingierten Kaufgeschäft zum Erwerb von Kokain in einer Sportsbar im Stadtgebiet von Mainz gestellt.

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Der Mann führte Kokain und größere Mengen Bargeld mit sich

Nach Angaben der Polizei führte der Mann bei seiner Festnahme sowohl Kokain als auch eine größere Menge Bargeld mit sich. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnten Beamte zudem bei einem mutmaßlichen Abnehmer ebenfalls Kokain sicherstellen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz wurde der 33-Jährige noch am selben Tag vorläufig festgenommen. Das Amtsgericht Mainz ordnete heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft an. Der Beschuldigte wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln dauern an.

Artikelempfehlung: Großrazzia mit 560 Polizeikräften und mehreren Festnahmen

Alle Infos zur Weihnachtsbaum-Abholung in Mainz

Die Kommunale Abfallwirtschaft Mainz und Mainz-Bingen AöR (KAW) sammelt am Samstag, 17. Januar 2026, die ausgedienten Weihnachtsbäume im gesamten Stadtgebiet ein. Damit die Abholung reibungslos erfolgen kann, bittet die KAW alle Bürgerinnen und Bürger, einige wichtige Hinweise zu beachten.

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Abholtermin und richtige Bereitstellung

Die Weihnachtsbäume müssen vollständig abgeschmückt, unverpackt und ohne Fremdstoffe bereitgestellt werden. Die Ablage ist frühestens am Freitag, 16. Januar 2026, ab 18 Uhr und spätestens am Abholtag bis 6 Uhr morgens möglich.

Die Bäume sind an der anfahrbaren Grundstücksgrenze abzulegen. Wichtig: Nicht am Mülltonnenstandplatz platzieren, da dies die Leerung der Tonnen behindern kann.

Enge Straßen und parkende Autos beachten

In sehr engen Straßen oder Bereichen, die durch parkende Fahrzeuge blockiert sind, können die Sammelfahrzeuge der KAW nicht passieren. Um Verzögerungen zu vermeiden, bittet die KAW die Anwohnerinnen und Anwohner, ihre Weihnachtsbäume in solchen Fällen an der nächstgelegenen Straßenkreuzung an einem geeigneten Ort abzulegen. Dabei ist darauf zu achten, dass niemand behindert oder gefährdet wird.

Alternative Entsorgungsmöglichkeiten

Wer den Abholtermin verpasst oder seinen Weihnachtsbaum länger stehen lassen möchte, hat mehrere Alternativen:

  • Abgabe auf dem nächstgelegenen Wertstoffhof (bis zu 8 Zentimeter Stamm-Durchmesser)
  • Entsorgung im Entsorgungszentrum Süd, Emy-Roeder-Straße 15, Mainz-Hechtsheim
  • Entsorgung im Entsorgungszentrum Nord, Schwarzenbergweg 1, Budenheim

Zusätzlich gilt: Wer über eine Biotonne verfügt, kann Äste mit einem Durchmesser von bis zu vier Zentimetern dort entsorgen.

Bei weiteren Fragen rund um die Weihnachtsbaumentsorgung steht die Abfallberatung der KAW gerne zur Verfügung. Sie ist telefonisch erreichbar unter 06131 / 12 34 56.

Bürgergeld in Deutschland wird abgeschafft

Das Bürgergeld wird abgeschafft. Nach dem Kabinettsbeschluss soll die neue Grundsicherung ab Juli deutlich strengere Sanktionen vorsehen. Wer Pflichten verletzt oder Termine schwänzt, muss mit empfindlichen Kürzungen rechnen.

Jetzt ist der Weg frei für die Reform der sozialen Sicherung: Das Bundeskabinett hat der Abschaffung des Bürgergeldes zugestimmt. Künftig trägt die Leistung den Namen Grundsicherung. Bereits am Dienstag hatte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) den entsprechenden Gesetzentwurf unterzeichnet. Im Januar soll er in den Bundestag eingebracht werden, das Inkrafttreten ist für den 1. Juli geplant.

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Das ändert sich bei der Grundsicherung

Mit der Reform verschärft die Bundesregierung die Regeln für Leistungsbezieher deutlich:

  • Neuer Name: Das Bürgergeld wird in Grundsicherung umbenannt.
  • Härtere Sanktionen: Wer seinen Mitwirkungspflichten nicht nachkommt – etwa keine Bewerbungen schreibt oder Fortbildungen abbricht – dem wird die monatliche Leistung künftig um 30 Prozent gekürzt. Bisher lag die Kürzung bei maximal zehn Prozent.
  • Dauer der Kürzung: Die Sanktion gilt für drei Monate. Für Alleinstehende bedeutet das eine Kürzung von derzeit 563 Euro monatlich.

Besonders umstritten war bis zuletzt der Umgang mit sogenannten Terminverweigerern. Der ursprüngliche Plan sieht vor: Wer drei Einladungen des Jobcenters unbegründet versäumt, dem kann sowohl die gesamte Geldleistung als auch die Mietzahlung gestrichen werden.

Letzte Anhörung vor kompletter Streichung

Ganz so einfach ist die Totalsanktion jedoch nicht. Vor der vollständigen Streichung muss das Jobcenter einen letzten Kontaktversuch unternehmen. Diese Regelung hatte für politischen Streit gesorgt. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) befürchtete, dass sich Leistungsbezieher absichtlich der Erreichbarkeit entziehen könnten.

Das Arbeitsministerium spricht von einem Missverständnis. Im Gesetz wurde nun klargestellt, dass eine „Gelegenheit zur persönlichen Anhörung“ zwingend vorgesehen ist. Das bedeutet: Der Jobcenter-Mitarbeiter muss den Betroffenen anrufen oder persönlich aufsuchen. Ist der Leistungsempfänger nicht erreichbar, kann die Zahlung dennoch eingestellt werden.

Verschärfungen auch bei Arbeitsverweigerung

Nachgeschärft wurden zudem die Regeln für Arbeitsverweigerer. Künftig reicht nicht mehr nur die Ablehnung eines konkreten Jobangebots. Auch konsequent ablehnendes Verhalten im Bewerbungsgespräch kann als Verweigerung gewertet werden. In diesem Fall droht eine vollständige Kürzung der Geldleistung, die Mietkosten bleiben jedoch weiterhin abgesichert.

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Wenige Sanktionen trotz schärferer Regeln

Trotz der angekündigten Härte werden Sanktionen in der Praxis nur selten verhängt. Nach Angaben aus Regierungskreisen wurden in diesem Jahr von knapp vier Millionen erwerbsfähigen Leistungsbeziehern lediglich rund 30.000 Personen sanktioniert. Experten erwarten auch unter den neuen Regeln keinen drastischen Anstieg.

Aus dem Kanzleramt heißt es dennoch: „Die Grundsicherung wird schärfer als Hartz IV je war.“ Die SPD widerspricht dieser Darstellung. Arbeitsministerin Bas betont weiterhin: „Wer mitmacht, hat nichts zu befürchten.“ Sanktionen träfen ausschließlich diejenigen, die sich konsequent verweigern.

Kaum Spielraum im Bundestag

Politisch gilt die Reform weitgehend als gesetzt. Die Union kündigte an, in den parlamentarischen Beratungen keine weiteren Aufweichungen mitzutragen. Auch die SPD sieht lediglich Spielraum für kleinere Anpassungen. Zusätzliche Verschärfungen gelten damit als ausgeschlossen.

Mit der geplanten Einführung zum 1. Juli markiert die Grundsicherung einen tiefgreifenden Kurswechsel in der deutschen Arbeitsmarktpolitik – mit klarer Botschaft: Fördern ja, aber Fordern deutlich strenger als bisher.

Großrazzia mit 560 Polizeikräften und mehreren Festnahmen

Polizei, Zoll und Ordnungsbehörden sind am Dienstag mit einem Großaufgebot gegen mutmaßliche Sozialleistungsbetrüger vorgegangen. Seit den frühen Morgenstunden des 16. Dezember liefen zeitgleich Durchsuchungen in Wohnungen, Geschäftsräumen und Betrieben im gesamten Bundesland. Rund 560 Einsatzkräfte waren beteiligt – von Wiesbaden über Frankfurt bis in kleinere Städte im Umland.

Hunderte Polizisten und Behörden im gemeinsamen Einsatz

Die Aktion begann bereits in den frühen Morgenstunden. Polizeistreifen riegelten Straßenzüge ab, während Beamte Häuser, Wohnungen, Gaststätten und andere Räume betraten und durchsuchen. Auch Nagelstudios, Barbershops und Spielhallen standen im Fokus der Ermittlungen. Innenminister Roman Poseck (CDU) begleitete Teile des Einsatzes persönlich und betonte: „Sozialkriminalität schadet unserem Staat und der Gesellschaft.“ Nach seinen Worten gehe es nicht nur um Einzelfälle, sondern auch um strukturierte und organisierte Formen des Betrugs.

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Durchsuchungen, Beschlagnahmungen und Festnahmen in Frankfurt

Bei den Inspektionen stellten die Beamten rund 55.000 Euro Bargeld sowie Wertgegenstände wie Uhren und Schmuck sicher. Zusätzlich wurden zwei hochwertige Fahrzeuge beschlagnahmt, die mutmaßlich aus betrügerischen Aktivitäten stammten. Die Ermittlungsbehörden vollstreckten drei Haftbefehle, während sieben weitere Personen vorläufig festgenommen wurden. Gegen insgesamt zehn Verdächtige wurden nach ersten Erkenntnissen Strafanzeigen wegen des Verdachts auf Sozialleistungsbetrug gestellt.

Warum diese Aktion wichtig ist

Der Leiter des Hessischen Landeskriminalamts, Daniel Muth, erklärte, die Ermittlungen richteten sich gegen verschiedene Betrugsformen: Angefangen bei der gleichzeitigen Bezugnahme von Sozialleistungen und illegaler Arbeit bis hin zur Schwarzarbeit und Scheinselbstständigkeit, bei denen Einnahmen verschwiegen und staatliche Unterstützungen unrechtmäßig bezogen werden. Innenminister Poseck wies darauf hin, dass Sozialleistungsbetrug kein Kavaliersdelikt, sondern ein ernstzunehmendes Vergehen sei, das das Vertrauen in den Sozialstaat untergrabe.

Ausblick und Ermittlungsstand

Die Aktion ist Teil eines größeren bundeslandweiten Aktionstags gegen Sozialbetrug und Schwarzarbeit. Die Behörden werteten erste Ergebnisse aus, weitere Maßnahmen und mögliche Strafverfahren könnten noch folgen, da die Durchsuchungen und Auswertungen weiterhin andauern. Die Razzia zeigt, wie intensiv Behörden gegen Missbrauch von Sozialleistungen vorgehen, und setzt ein deutliches Zeichen gegen organisierte Betrugsnetzwerke im Rhein-Main-Gebiet.

Artikelempfehlung: Razzia in Mainz-Gonsenheim von Zoll und Polizei

Der Weg von Mainz 05 ins Achtelfinale der Conference-League

Am 6. Spieltag der Conference-League-Ligaphase trifft der 1. FSV Mainz 05 am Donnerstag, 18. Dezember um 21:00 Uhr in der Mainzer MEWA Arena auf FC Samsunspor. Dabei geht es für die 05er nicht nur um ein Spiel, sondern um ein wichtiges Etappenziel: den direkten Sprung ins Achtelfinale des Wettbewerbs.

Ein Spiel, ein Ziel: Achtelfinale direkt erreichen

Mainz steht vor einer entscheidenden Partie: Ein Sieg gegen Samsunspor bringt den direkten Einzug in die K-o.-Runde, während ein Remis auf weitere Ergebnisse angewiesen wäre und eine Niederlage den Umweg über die Play-offs bedeuten könnte.  Unter ihrem neuen Trainer Urs Fischer präsentierten sich die Rheinhessen zuletzt stabiler, denn sie holten im letzten Bundesliga-Spiel ein historisches 2:2-Unentschieden beim FC Bayern München und zeigten damit Kampfgeist und Moral.

Formkurven und Statistik: Ein Duell auf Augenhöhe

Sowohl Mainz als auch Samsunspor haben sich bereits für die K-o.-Phase qualifiziert, stehen aber punktgleich nur wenige Plätze auseinander in der Conference-League-Tabelle.  Mainz gewann alle bisherigen Heimspiele in der Conference League, darunter einen 1:0-Erfolg gegen Zrinjski Mostar und ein 2:1 gegen Fiorentina – und macht damit die MEWA Arena zur europäischen Festung. Samsunspor bringt eine solide Bilanz mit, denn die Türken gewannen unter anderem in Warschau und überzeugten mit klaren Ergebnissen gegen Dynamo Kiew.

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Taktische Eckpunkte und Schlüsselspieler

Die Partie verspricht ein intensiv geführtes Duell zu werden, weil beide Teams ähnliche Ambitionen verfolgen und dabei auf unterschiedliche Stärken setzen. Mainz agiert gewohnt kämpferisch und kompakt, während Samsunspor über robuste Offensivaktionen und Torgefahr aus der zweiten Reihe verfügt. Ein Spieler, der bei den Türken heraussticht, ist Marius Mouandilmadji, der bislang mehrere Conference-League-Tore erzielt hat und deshalb ein besonderes Augenmerk verdient.

Stimmung in Mainz: Europapokal als Lichtblick

Auch wenn der FSV Mainz 05 in der Bundesliga momentan kämpft, bietet der Europapokal den Fans Grund zum Optimismus. Durch den Trainerwechsel und die zuletzt stabileren Leistungen wächst in Mainz die Hoffnung, dass die Mannschaft im letzten Gruppenspiel ein überzeugendes Zeichen setzt und den Weg ins Achtelfinale schafft.

Artikelempfehlung: Erfolgreiche Kontrollen auf der Theodor-Heuss-Brücke in Mainz

Erfolgreiche Kontrollen auf der Theodor-Heuss-Brücke in Mainz

Mit einer gezielten Kontrollstelle hat die Mainzer Polizei in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein klares Zeichen für mehr Verkehrssicherheit gesetzt. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Wiesbaden kontrollierten die Einsatzkräfte auf der Theodor-Heuss-Brücke zahlreiche Fahrzeuge – und deckten dabei mehrere Verstöße auf.

Gemeinsamer Einsatz in den Nachtstunden

Zwischen 22.30 Uhr und 1.00 Uhr richtete die Polizei eine stationäre Kontrollstelle ein. Ziel der Maßnahme war es, Alkohol- und Drogenfahrten konsequent zu unterbinden. Insgesamt hielten die Beamtinnen und Beamten 32 Fahrzeuge an und überprüften deren Fahrerinnen und Fahrer. Dabei gingen die Einsatzkräfte systematisch vor, kontrollierten Papiere und führten Alkohol- sowie Drogentests durch. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, dass die Kontrollen notwendig waren.

Mehrere Ordnungswidrigkeiten festgestellt

Im Verlauf der Nacht leitete die Polizei acht Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. In zwei Fällen überschritten Fahrzeugführer die 0,5-Promille-Grenze. Für die Betroffenen hat das nun spürbare Konsequenzen: Sie müssen mit einer Geldstrafe sowie einem Fahrverbot rechnen. Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte einen weiteren Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Gegen ihn wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.

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Polizei Mainz warnt vor falscher Sicherheit

Die Polizei nutzte die Aktion zugleich für einen deutlichen Appell. Die 0,5-Promille-Grenze bedeutet keineswegs, dass Autofahren bis zu diesem Wert unbedenklich ist. Bereits geringere Alkoholmengen können die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Kommt es in solchen Fällen zu alkoholbedingten Fahrfehlern, kann bereits von relativer Fahruntüchtigkeit ausgegangen werden. Das hat ebenfalls straf- oder ordnungsrechtliche Folgen – auch unterhalb der gesetzlichen Promillegrenze.

Kontrollen werden fortgesetzt

Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen, kündigt die Polizei weitere Maßnahmen an. Auch künftig sollen gezielte Alkohol- und Drogenkontrollen durchgeführt werden, insbesondere an neuralgischen Punkten und zu risikoreichen Zeiten. Die nächtliche Aktion auf der Theodor-Heuss-Brücke zeigt damit deutlich: Wer alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss fährt, muss jederzeit mit Kontrollen und Konsequenzen rechnen.

Artikelempfehlung: Feuerwehreinsatz bei Aareon in Mainz

Ausbau 5G Netz in Klein-Winternheim von o2 Telefónica

Der Telekommunikationsanbieter o2 Telefónica treibt den Netzausbau in Rheinhessen weiter voran. In Klein-Winternheim hat das Unternehmen jetzt einen Mobilfunkstandort auf 5G erweitert. Ab sofort profitieren die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde von einer deutlich verbesserten Mobilfunkversorgung im o2 Netz. Dadurch ermöglicht der Telekommunikationsanbieter eine stabile und schnelle Verbindung im 5G-Netz und schafft ein besseres Netzerlebnis.

Klein-Winternheim liegt nur wenige Kilometer südlich von Mainz und ist als rheinhessischer Weinort bekannt. Die von Acker-, Wein- und Obstbau geprägte Gemeinde verfügt mit dem Panoramaweg durch die Weinberge über einen beliebten Rundweg mit Blick auf das Selztal. Dank der schnelleren Verbindungstechnik können Einheimische und Besuchende nun auch in und um Klein-Winternheim reibungslos mobil surfen, digitale Dienste wie Navigations-Apps auf den Wanderwegen nutzen und ihre Erlebnisse teilen.

Da die neue 5G-Frequenz eine Reichweite von mehreren Kilometern hat, ist die gesamte Ortschaft nun bestens mit dem o2 Mobilfunknetz abgedeckt

Dies ist ein wichtiger Schritt, um die digitale Infrastruktur in Rheinhessen zu stärken und die Attraktivität des Standortes Klein-Winternheim weiter zu erhöhen.

O2 Telefónica hat seit Jahresbeginn mehr als 1.700 Mobilfunkstandorte mit 5G aufgerüstet. Der Anbieter erreicht rund 98 Prozent der Bevölkerung mit dem modernen Mobilfunkstandard. Der Ausbau des Mobilfunkstandortes in Klein-Winternheim ist ein weiterer Meilenstein auf diesem Weg.

„Wir behalten das hohe Ausbautempo bei, um Deutschland digital nach vorne zu bringen. Ob in der Stadt, auf dem Land oder unterwegs mit Bahn und Auto – wir investieren dort, wo unsere Kundinnen und Kunden unser Netz brauchen. Unsere umfassenden Ausbaumaßnahmen verfolgen ein klares Ziel: Wir wollen ein noch leistungsfähigeres Netz für alle schaffen“, sagt Mallik Rao, Technik- und Geschäftskundenvorstand von o2 Telefónica.

O2 Telefónica investiert kontinuierlich in den Netzausbau und sorgt dafür, dass Menschen und Unternehmen überall zuverlässig verbunden sind – in Städten, auf dem Land und entlang wichtiger Verkehrswege. Das o2 Netz wurde Ende 2025 von den wichtigsten unabhängigen Netztests der Fachzeitschriften connect und Chip mit der Note „sehr gut“ für seine hohe Qualität ausgezeichnet.

Im connect Netztest 2025 machte das o2 Netz den größten Qualitätssprung im gesamten Teilnehmerfeld und belegt den zweiten Platz in Deutschland – gemeinsam mit einem weiteren Anbieter. Das Netz überzeugte durch starke Leistungen in Städten, ländlichen Regionen sowie entlang von Straßen und Bahnstrecken.

Über o2 Telefónica

O2 Telefónica ist ein führender Komplettanbieter für Telekommunikationsdienste für Privat- und Geschäftskunden. Das Portfolio der Kernmarke o2 sowie diverser Zweit- und Partnermarken umfasst neben klassischen Telefonie- und Internetanschlüssen auch innovative digitale Services im Bereich Internet der Dinge und Datenanalyse.

Im Mobilfunk betreut o2 Telefónica 34,7 Millionen Mobilfunkanschlüsse (Stand 30.06.2025, exklusive Anschlüsse dritter Netzbetreiber). Das Unternehmen ist führender Mobilfunkanbieter im Konsumentenmarkt und im Markt für innovative Partnerangebote sowie ein stark wachsender Anbieter im Lösungsgeschäft für Unternehmenskunden.

Das leistungsstarke und vielfach ausgezeichnete Mobilfunknetz des Unternehmens erreicht mehr als 99 Prozent der Bevölkerung. Im Festnetz bietet o2 Telefónica seinen Kundinnen und Kunden führende technologische Vielfalt und geografische Verfügbarkeit in Deutschland.

Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 8,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen gehört mehrheitlich zum spanischen Telekommunikationskonzern Telefónica S.A. mit Sitz in Madrid, einem der großen Telekommunikationskonzerne der Welt.

Werbemails ohne Einwilligung: Welche Ausnahmen gelten künftig?

Die Diskussion rund um E-Mail-Werbung erhielt durch das jüngste EuGH-Urteil einen kräftigen Impuls, denn kaum ein anderer Kommunikationskanal bewegt sich so eng im Spannungsfeld aus nützlicher Unternehmenspraxis und juristischen Fallstricken.

An dieser Stelle wird sichtbar, wie dynamisch das Regelwerk des digitalen Marketings geworden ist, außerdem wird deutlich, weshalb selbst kleine Anpassungen große Auswirkungen entfalten können.

Der gesetzliche Rahmen zu Werbemails 

Das Leitbild ist unverändert eindeutig, da § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG ungewollte Werbemails als unzumutbare Belästigung einstuft. Diese strenge Haltung bildet seit Jahren den Grundpfeiler digitaler Kommunikation, gleichzeitig schützt sie das Vertrauen in das eigene Postfach. Unternehmen bewegen sich damit auf einem Terrain, auf dem Verlässlichkeit zählt und jede Form unseriöser Kommunikation das Markenbild beschädigt. Eine professionelle und seriöse Mail wirkt in diesem Umfeld wie ein Gütesiegel, außerdem schafft sie Klarheit, dass die Nachricht tatsächlich aus einer strukturierten Organisation stammt und nicht aus dem Schattenreich der Spam-Versender.

Die Öffnung durch das Urteil ersetzt nicht die bekannten Bedingungen des § 7 Abs. 3 UWG, denn sie müssen weiterhin vollständig erfüllt sein. Jede Adresse muss sauber dokumentiert werden, die beworbenen Produkte müssen inhaltlich passen und eine klare Opt-out-Möglichkeit muss jederzeit verfügbar sein.

Dadurch wird sichtbar, wie wichtig ein transparenter Prozess ist, der die Herkunft einer Adresse nachvollziehbar macht, außerdem sollte die Abmeldung so unkompliziert wie möglich gestaltet werden. Eine seriöse Absenderadresse unterstützt zusätzlich die technische Seite, da sie Spamfilter weniger schnell alarmieren und dem Empfänger eine eindeutige Zuordnung erlauben.

Die Rolle der Bestandskundenregelung

Diese Sonderregelung gilt schon lange als kleiner Korridor, der den ansonsten geschlossenen Raum etwas öffnet. Ein Kunde, der ein Produkt erworben oder eine Dienstleistung genutzt hat, kann unter bestimmten Voraussetzungen Werbung für ähnliche Angebote erhalten. Die vier Bedingungen greifen ineinander und markieren die Grenze, die kundenzentrierte Kommunikation von übergriffigen Praktiken trennt.

Besonders die Frage nach der Ähnlichkeit einzelner Produkte entfacht immer wieder Diskussionen, außerdem führt sie zu Szenarien, die von Unternehmen unterschiedlich bewertet werden. Dadurch entsteht der Ruf eines juristischen Minenfelds, das nur mit Umsicht betreten wird.

Mit der Entscheidung C-654/23 erhielt diese Ausnahmeregelung eine bemerkenswerte Erweiterung, denn die Richter stuften Registrierungen für kostenlose Dienste als ausreichend ein, um eine werberechtliche Beziehung anzunehmen. Diese Sichtweise verschafft Plattformen und Medienhäusern neuen Spielraum, außerdem macht sie deutlich, dass nicht allein der Kaufakt eine relevante Beziehung definiert.

Die Argumentation dahinter wirkt pragmatisch, da digitale Dienste längst nicht ausschließlich auf Bezahlmodellen beruhen und eine Registrierung einer vertraglichen Bindung ähnelt. Dennoch öffnet sich eine neue Grauzone, die von Experten aufmerksam analysiert wird und deren Relevanz je nach Branche stark variiert.

Diese Risiken bestehen für Unternehmen weiterhin 

Trotz der EuGH-Erweiterung bleiben die Regeln eng gesteckt, denn jede Abweichung der Voraussetzungen führt zurück in den Bereich unzulässiger Werbung. Fremde Produkte, unverbundene Dienstleistungen oder Daten aus ungeeigneten Kontexten werden schnell zu Stolpersteinen, die juristische Konsequenzen nach sich ziehen. Besonders Händler auf Marktplätzen erreichen häufig eine strukturelle Grenze, da ihnen die notwendigen Kontaktdaten oft nicht vorliegen. Parallel dazu bleiben datenschutzrechtliche Anforderungen in der Wirtschaft bestehen, außerdem ergänzen sie das Wettbewerbsrecht zu einem engmaschigen Netz, das nur mit sauberer Compliance durchquert wird.

Durch die Gleichstellung von Registrierungen und Kaufakten gewinnen digitale Plattformen einen zusätzlichen Kanal, der strategisch genutzt wird. Registrierungen entwickeln sich dadurch zu wertvollen Einstiegspunkten, außerdem entsteht Raum für eine differenzierte Kommunikation, die Zielgruppen präziser erreicht. 

Rhein in Flammen 2026 in Bingen und Rüdesheim

Am Samstag, 4. Juli 2026, verwandeln sich Bingen und Rüdesheim erneut in das Zentrum eines der größten und bekanntesten Feuerwerksfestivals Deutschlands. Rhein in Flammen® geht in die nächste Runde und erwartet wieder zehntausende Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland. Tickets für die begehrten Eventschiffe auf beiden Rheinseiten sind ab sofort erhältlich – die Kapazitäten sind wie in den Vorjahren stark begrenzt.

Spektakuläre Feuerwerke im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Rund 30 festlich beleuchtete Schiffe starten zu einer unvergesslichen Fahrt durch das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Nach der Abfahrt gleitet der Schiffskonvoi ab Trechtingshausen entlang von fünf eindrucksvollen Feuerwerken und stimmungsvollen Illuminationen zurück Richtung Bingen und Rüdesheim. Den Höhepunkt bildet das große Abschlussfeuerwerk auf dem Rhein, das den Himmel über beiden Städten in ein Farbenmeer taucht.

Das Angebot an Eventschiffen ist auch 2026 äußerst vielfältig: Von All-Inclusive-Partyschiffen über Fahrten mit regionaler Küche, Live-Musik und Weinbegleitung bis hin zu ruhigeren Genusserlebnissen ist für jeden Geschmack das passende Schiff dabei. Gäste aus dem Rhein-Main-Gebiet können erneut mit einem Schiff der Rüd Event GmbH ab Wiesbaden anreisen. Alle Tickets sind bereits jetzt buchbar.

Großes Rahmenprogramm an Land und auf dem Rhein

Ein Besuch zu Rhein in Flammen® lohnt sich nicht nur am Veranstaltungstag. Bingen und Rüdesheim bieten zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten – ideal, um das gesamte Wochenende zu genießen.

Bereits am Freitag, 3. Juli 2026, startet das Eventwochenende mit einem Warm-up-Schiff ab Rüdesheim: Bei einer BBQ-Party mit DJ Christ kommen Musik- und Genussfans auf ihre Kosten.

Am Samstag, 4. Juli, erwartet die Besucherinnen und Besucher ab 15 Uhr ein kostenfreies Landprogramm am Binger Kulturufer mit Live-Musik, regionaler Gastronomie und prämierten Winzern. Auch in Rüdesheim, an den Aussichtspunkten und in den Weinbergen, wird ausgelassen mitgefeiert.

Den Abschluss bildet am Sonntag das Binger KULTURUFERFEST, ein kostenfreies Straßentheaterfestival mit Kunsthandwerkermarkt und Familienprogramm, das das Highlight-Wochenende stimmungsvoll ausklingen lässt.

Tradition seit 1977 – organisiert mit Erfahrung und Engagement

Seit 1977 steht Rhein in Flammen® für eine einzigartige Verbindung aus Feuerwerkskunst, Musik, Kulinarik und Rheinromantik. Veranstaltet wird das Großevent von der Bingen Tourismus & Kongress GmbH sowie der Rüd Event GmbH. Die Bingen-Rüdesheimer Schifffahrtsgesellschaft mbH stellt die Fähre für das Abschlussfeuerwerk, unterstützt von zahlreichen Partnern wie RPR.1.

Für einen sicheren und reibungslosen Ablauf sorgen jedes Jahr bis zu 400 haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Bingen, Rüdesheim und den umliegenden Gemeinden.

Die Tickets für Rhein in Flammen® 2026 gibt es online unter www.rhein-in-flammen.com, www.rheininflammen-bingen.de und www.ruedesheim-tourist.de.

Artikelempfehlung: Regelungen für Silvester am Bowling Green in Wiesbaden

Regelungen für Silvester am Bowling Green in Wiesbaden

Wiesbaden bereitet sich auf die Silvesternacht 2025/2026 vor. Die Landeshauptstadt Wiesbaden und das Polizeipräsidium Westhessen haben unter Federführung des Ordnungsamtes erneut ein umfassendes Sicherheitskonzept für die Feierlichkeiten rund um das Bowling Green vor dem Kurhaus beschlossen. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen der Stadt einen sicheren und entspannten Jahreswechsel in der Innenstadt zu ermöglichen.

Bewährtes Sicherheitskonzept wird fortgeführt

Das Sicherheitskonzept, das sich in den vergangenen Jahren rund um das Kurhaus und das Bowling Green bewährt hat, wird auch zum kommenden Jahreswechsel umgesetzt. Grundlage dafür sind intensive Abstimmungen zwischen Stadtverwaltung, Polizei und Ordnungsbehörden sowie zahlreiche positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung.

Drohnenshow statt Lichtershow

Zum Jahreswechsel 2025/2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher eine besondere Attraktion: Vor dem Kurhaus wird eine Drohnenshow stattfinden, die die im vergangenen Jahr erstmals durchgeführte Lichtershow ersetzt. Die Veranstaltung soll erneut viele Menschen in die Wiesbadener Innenstadt ziehen – bei gleichzeitig hohen Sicherheitsstandards.

Feuerwerksverbot und Taschenregelung am Bowling Green

Zur Gewährleistung der Sicherheit hat Ordnungsdezernentin Maral Koohestanian eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese sieht ein Verbot für das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern im gesamten Veranstaltungsbereich rund um das Bowling Green vor. Zusätzlich ist das Mitführen von großen Taschen, Rucksäcken oder anderen Behältnissen untersagt. Erlaubt sind lediglich Taschen bis zur maximalen Größe DIN A4.

Das Verbot gilt insbesondere für folgende Bereiche:

  • Kaiser-Friedrich-Platz
  • Wilhelmstraße zwischen Kureck und Burgstraße
  • Sonnenberger Straße zwischen Kureck und Einmündung Leberberg
  • den von Wilhelmstraße, Kurhauskolonnaden, Kurhaus und Hessischem Staatstheater eingeschlossenen Bereich

Erhöhte Polizeipräsenz und Kontrollen

Um die Sicherheit der Bevölkerung bestmöglich zu gewährleisten, wird es eine deutlich erhöhte polizeiliche Präsenz sowie verstärkte Kontrollen geben. Dazu zählen auch Personenkontrollen und die Überprüfung mitgeführter Gegenstände an den Zugängen zum Veranstaltungsbereich. Besucherinnen und Besucher, die mit Feuerwerkskörpern oder nicht erlaubten Taschen an Kontrollstellen angetroffen werden, können abgewiesen werden.

Die Behörden empfehlen daher, sich frühzeitig und ohne größere Gepäckstücke auf den Weg zur Drohnenshow zu machen, um einen reibungslosen Ablauf und einen entspannten Jahreswechsel zu ermöglichen.

Sicherheitsdienst und zivile Einsatzkräfte im Einsatz

Neben uniformierten Polizeikräften wird – wie bereits in den Vorjahren – auch ein privater Sicherheitsdienst mit Ordnungsaufgaben im Bereich des Bowling Green eingesetzt. Zusätzlich werden zivile Beamtinnen und Beamte unter den Feiernden präsent sein, um bei besonderen Vorkommnissen schnell und gezielt eingreifen zu können.

Appell an die Bevölkerung

Alle Besucherinnen und Besucher sollen die Silvesternacht unbeschwert genießen können. Der Anspruch von Stadt und Polizei ist ein Höchstmaß an Sicherheit und ein spürbares Schutzgefühl für alle Feiernden. Gleichzeitig werden alle Anwesenden dazu aufgerufen, aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen oder Auffälligkeiten umgehend den Einsatzkräften zu melden.

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Womit sollte man eine Katze füttern? Mögliche Optionen sowie ihre Vor- und Nachteile

Jeder verantwortungsbewusste Katzenhalter steht irgendwann vor der entscheidenden Frage: Womit soll ich meine Katze füttern, um ihr Gesundheit, Energie sowie ein langes und glückliches Leben zu ermöglichen? Die Wahl der richtigen Ernährung ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die wir für unser Haustier treffen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die beliebtesten Fütterungsarten für Katzen, analysieren ihre Vor- und Nachteile und helfen dir so, eine bewusste und für dein Tier beste Entscheidung zu treffen.

Was musst du über die Ernährungsbedürfnisse von Katzen wissen?

Bevor wir auf die einzelnen Futterarten eingehen, sollten wir die Grundlagen verstehen. Katzen sind obligate Fleischfresser, das heißt, ihr Organismus ist evolutionär an eine Ernährung angepasst, die auf tierischem Eiweiß und tierischen Fetten basiert. Ihr Bedarf an Kohlenhydraten ist minimal. Das Verständnis dieser Grundlagen ist der erste Schritt zu einer bewussten Wahl – Unterstützung bieten dabei spezialisierte Anlaufstellen wie die Zoohandlung Fera.

Ein sehr wichtiger Bestandteil der Katzenernährung ist Taurin – eine Aminosäure, die für die korrekte Funktion von Herz und Augen unerlässlich ist. Katzen müssen Taurin mit der Nahrung aufnehmen, da ihr Körper es nicht in ausreichender Menge selbst synthetisieren kann.

Trockenfutter: Komfort und Knusprigkeit

Trockenfutter in Form von knusprigen Kroketten ist zweifellos die beliebteste und bequemste Art der Katzenfütterung. Sein größter Vorteil ist die lange Haltbarkeit – nach dem Öffnen kann es bei richtiger, luftdichter Lagerung über einen langen Zeitraum frisch bleiben. Außerdem ist es eine wirtschaftliche Lösung und lässt sich leicht portionieren.

Vor- und Nachteile von Trockenfutter

Zu den Vorteilen von Trockenfutter zählt häufig der positive Einfluss auf die Maulhygiene. Die harte Struktur der Kroketten kann beim Kauen mechanisch Zahnbelag abreiben und so der Bildung von Zahnstein entgegenwirken.

Allerdings hat Trockenfutter auch Nachteile, von denen der wichtigste der geringe Wassergehalt ist (meist unter 10 %). Katzen trinken von Natur aus wenig, da ihr Durstgefühl schwach ausgeprägt ist – evolutionär haben sie sich daran angepasst, Wasser hauptsächlich über ihre Beutetiere aufzunehmen. Eine Ernährung, die ausschließlich auf Trockenfutter basiert, kann zu chronischer Dehydrierung führen und dadurch das Risiko für Nieren- und Harnwegserkrankungen erhöhen.

Zudem enthalten viele günstigere Trockenfutter einen hohen Anteil an Kohlenhydraten und Getreide, die für einen Fleischfresser nicht optimal sind und zur Gewichtszunahme beitragen können.

Nassfutter: Flüssigkeitszufuhr und hoher Geschmack

Nassfutter wird von vielen Experten als näher an der natürlichen Ernährung der Katze angesehen. Sein größter Vorteil ist der hohe Feuchtigkeitsgehalt, der bis zu 80 % erreichen kann. Dadurch nimmt die Katze gleichzeitig eine große Menge Wasser auf, was die Nierenfunktion und das gesamte Harnsystem optimal unterstützt. Dies ist besonders wichtig für Katzen mit Neigung zu urologischen Problemen sowie für Tiere, die ungern Wasser aus dem Napf trinken.

Vor- und Nachteile einer feuchten Mahlzeit

Nassfutter ist in der Regel sehr schmackhaft und aromatisch, was es zu einer ausgezeichneten Wahl für wählerische Katzen, Senioren mit vermindertem Appetit oder Tiere in der Rekonvaleszenz macht. Die Zusammensetzung spiegelt oft besser das benötigte Verhältnis von Eiweiß und Fett wider und enthält gleichzeitig nur wenig Kohlenhydrate.

Ein Nachteil kann die kürzere Haltbarkeit nach dem Öffnen sein – nicht gefressenes Futter sollte im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 24–48 Stunden verbraucht werden. Zudem sorgt Nassfutter nicht für eine mechanische Zahnreinigung, weshalb bei einer ausschließlich auf Nassfutter basierenden Ernährung der Zustand der Maulhöhle regelmäßig kontrolliert werden sollte.