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Kostenfreie Führungen im Wildpark Gonsenheim

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Wildpark Gonsenheim
Quelle: Landeshauptstadt Mainz

Mit den ersten Vorboten des Frühlings erwacht auch das Veranstaltungsprogramm im Wildpark Gonsenheim zu neuem Leben. Ab März lädt der Zweckverband Lennebergwald wieder zu den beliebten monatlichen Führungen ein, bei denen Besucher die heimische Tierwelt aus einer ganz neuen Perspektive kennenlernen können.

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Monatliche Entdeckungstouren im Wildpark Gonsenheim bis September

Den Auftakt der Saison macht die erste Führung am Mittwoch, den 11. März 2026, um 17:00 Uhr. Von nun an haben Interessierte bis einschließlich September an jedem zweiten Mittwoch im Monat die Gelegenheit, an der rund 1,5-stündigen Tour teilzunehmen.

Mitarbeitende des Zweckverbandes führen die Gruppen entlang ausgewählter Gehege und vermitteln dabei weit mehr als nur trockenes Wissen.

Wissen direkt vor der Haustür

Im Mittelpunkt der Führungen stehen die Eigenschaften, Lebensräume und Besonderheiten unserer heimischen Wildtiere. Dabei schlagen die Experten eine Brücke von den Tieren im Park zu ihren Artgenossen in freier Wildbahn:

Welche Wildtiere treffen wir tatsächlich in unserem Umfeld? Welche zentrale Rolle spielt der Lennebergwald für die Region Mainz? Wie funktioniert ein gutes Zusammenleben, wenn Wildtiere zunehmend in städtische Gebiete vordringen?

Wichtige Hinweise für Besucher

Die Führungen sind als reine Informationsveranstaltungen konzipiert. Das bedeutet: Es handelt sich um Fachführungen durch den Zweckverband, nicht um Schaufütterungen durch Tierpfleger. Spezielle Termine mit Tierfütterungen für Kinder werden ausschließlich in den Sommerferien im Rahmen der Ferienkarte angeboten.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfiehlt sich eine rechtzeitige Online-Anmeldung, um sich einen Platz für den Saisonstart im März zu sichern. Die Teilnahme an den monatlichen Mittwochs-Führungen ist komplett kostenlos.

Weitere Termine:

  • 8. April 2026
  • 13. Mai 2026
  • 10. Juni 2026
  • 8. Juli 2026
  • 12. August 2026
  • 9. September 2026
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80 neue RNN-Elektrobusse für die Region

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RNN Elektrobusse
Quelle: RNN | Lumengraphie GbR

Neue RNN Elektrobusse: Der öffentliche Nahverkehr in der Region Rhein-Nahe steht vor einem Umbruch. Durch eine koordinierte Strategie von Landkreisen, dem Land Rheinland-Pfalz und dem RNN wird die Busflotte massiv auf Elektroantrieb umgestellt. Ziel ist eine CO2-neutrale Mobilität, die bereits im ersten Quartal 2026 für die Fahrgäste deutlich sichtbar wird.

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KRN-Offensive: 60 Elektrobusse und ein Rekord-Betriebshof

Die Kommunalverkehr Rhein-Nahe (KRN) macht einen gewaltigen Sprung in Richtung Klimaneutralität. Insgesamt 60 Elektrobusse werden beschafft, wobei die ersten 18 Fahrzeuge bereits in diesen Wochen den Betrieb aufnehmen.

Ein Herzstück dieser Strategie ist der neue E-Bus-Betriebshof in Wörrstadt (Landkreis Alzey-Worms). Es handelt sich um die größte Anlage dieser Art in ganz Rheinland-Pfalz. Von hier aus werden künftig zentrale Pendlerachsen elektrisch bedient:

Meilenstein im Landkreis Birkenfeld

Auch im Nationalparkland Birkenfeld wird massiv investiert. Dank der Unterstützung durch Bundesmittel konnten für die Nahverkehrsbetriebe Birkenfeld (NVB) 20 neue RNN Elektrobusse angeschafft werden.

Die Auswirkungen auf die Umwelt sind enorm:

  • CO2-Ersparnis: Über 1.500 Tonnen pro Jahr.

  • Reichweite: Die neuen Busse decken künftig drei Viertel der jährlichen Fahrleistung im Kreis ab.

  • Einsatzgebiete: Vor allem im Stadtverkehr Idar-Oberstein sowie auf ausgewählten Überlandlinien.

Ingelheim als Vorreiter der Bewegung

Während viele Regionen nun nachziehen, hat die Stadt Ingelheim ihre Pionierrolle bereits vor Jahren gefestigt. Als kommunaler Vorreiter stellte Ingelheim den Stadtbusverkehr schon früh konsequent auf batterieelektrische Fahrzeuge um und bewies damit die Praxistauglichkeit der Technologie im Verbundgebiet.

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Strategie mit Weitsicht

Der RNN betont, dass diese Entwicklung kein Zufall ist. Bereits bei der Neuplanung der Busnetze im Jahr 2022 wurden Verträge und Anforderungen so gestaltet, dass eine spätere Umstellung auf alternative Antriebe problemlos möglich ist. Diese strategische Weitsicht der Aufgabenträger ermöglicht nun die schnelle Modernisierung der Flotten.

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Illegales Autorennen und Polizeikontrollen in der Mainzer Innenstadt

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Symbolbild Polizei | Foto: BYC-News

Das vergangene Wochenende war für die Mainzer Polizei von massiven Verkehrsverstößen geprägt. Die Polizei stoppte ein Autorennen in der Mainzer Innenstadt, zudem wurden mehrere technisch veränderte Motorräder kontrolliert.

Raser in der Fußgängerzone gestoppt

Besonders dreist agierten zwei junge Fahrer in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 01:30 Uhr. Eine Streife beobachtete zwei Pkw, die mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit verbotswidrig durch die Fußgängerzone am Gutenbergplatz rasten.

Riskante Manöver beim Autorennen in der Mainzer Innenstadt

An einer roten Ampel positionierten sich die Beamten direkt hinter den Verdächtigen. Während der Wartezeit betätigte der hintere Fahrer mehrfach die Lichthupe, offenbar um das Tempo zu forcieren. Sobald die Ampel auf Grün sprang, beschleunigten beide Fahrzeuge stark und bogen in die Weißliliengasse ab.

In der Kurve kam es zu einem gefährlichen Überholmanöver. Auch an der nächsten roten Ampel zeigten sich die Fahrer uneinsichtig: Bei Grün fuhren sie mit quietschenden Reifen und weit überhöhtem Tempo an, bevor die Polizei die Verfolgung aufnahm und beide Fahrzeuge stoppte.

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Konsequenzen nach dem Autorennen in der Mainzer Innenstadt

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um zwei 18-Jährige handelte, die jeweils mit den Fahrzeugen ihrer Eltern unterwegs waren. Die Polizei leitete umgehend Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein.

Den jungen Fahrern drohen nun empfindliche Strafen und der Entzug der Fahrerlaubnis, da ein solches Autorennen in der Mainzer Innenstadt eine erhebliche Gefährdung für Passanten darstellt.

Motorrad-Kontrollen ergänzen Einsatz

Bereits am Freitagabend gegen 19:40 Uhr geriet eine Gruppe von sieben Motorradfahrern in der Rheinstraße in das Visier der Ordnungshüter. Die Fahrer fielen durch mutwilliges Aufheulen der Motoren und extreme Lärmbelästigung auf. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten fest, dass an zwei Maschinen die sogenannten dB-Eater aus den Auspuffanlagen entfernt worden waren.

Da die Betriebserlaubnis dadurch erloschen war, untersagte die Polizei die Weiterfahrt und leitete Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Verantwortlichen ein.

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Brand im Helmholtz-Institut am Mainzer Uni-Campus

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Brand im Helmholtz-Institut in Mainz | Foto: BYC-News
Brand im Helmholtz-Institut in Mainz | Foto: BYC-News

Brand auf dem Uni-Campus Mainz - Ein Zwischenfall in einem Labor hat am Montagvormittag (02.03.2026) gegen 10:45 Uhr einen größeren Feuerwehreinsatz auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität ausgelöst. Im Helmholtz-Institut am Staudingerweg war ein Brand ausgebrochen. BYC-News war vor Ort.  ...


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Fortsetzung der Bauarbeiten im Salinental Bad Kreuznach

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Baustelle Symbolbild Königstädten

Autofahrer und Anlieger im Salinental Bad Kreuznach müssen sich ab dieser Woche wieder auf Geduldsproben einstellen. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) mitteilt, werden die Ausbauarbeiten an der Bundesstraße 48 nach der Winterpause ab Dienstag, den 3. März 2026, wieder aufgenommen.

Neuer Bauabschnitt und Ampelverkehr im Salinental Bad Kreuznach

Während die Felssicherung hinter der Nahebrücke zunächst noch ohne größere Verkehrsbehinderungen weiterläuft, beginnt nun der zweite Bauabschnitt. Das hat direkte Folgen für den Verkehrsfluss: Da die Fahrbahnbreite nicht ausreicht, wird der Verkehr ab dem 9. März im Baustellenbereich teilweise über wechselseitige Ampelanlagen geregelt.

Zuvor wird die B48 im Salinental Bad Kreuznach ab dem 3. März auf einer Länge von etwa 120 Metern provisorisch in Richtung Nahe verbreitert, um Platz für die bergseitigen Ausbauarbeiten zu schaffen.

Massive Einschränkungen am Parkplatz P 1

Besucher des Salinentals müssen sich auf eine angespannte Parkplatzsituation einstellen:

  • Ab 3. März: Rund 8 Parkplätze fallen für Tiefbauarbeiten weg.

  • Ab Ende März: Durch die Sperrung der regulären Zufahrt und die Verlegung auf ein Provisorium fallen im vorderen Bereich von P 1 ca. 30 Stellplätze weg.

Ziel der Maßnahmen in diesem Bereich ist der Bau einer neuen Linksabbiegespur zum Parkplatz (aus Richtung Bad Münster kommend) sowie die Errichtung einer Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer.

Wichtige Hinweise für Radfahrer und Fußgänger

Die Verkehrsführung für den nicht-motorisierten Verkehr bleibt komplex:

  • Nahetalradweg: Wegen der Sperrung der Quellenhofbrücke bleibt die Umleitung über die Schwimmbadbrücke bestehen.

  • Nachtigallenweg: Radfahrer, die von hier kommen, müssen zwingend im fließenden Straßenverkehr mitfahren.

  • Fußgänger: Der Bereich innerhalb der Baustelle auf der Naheseite ist sehr beengt. Der LBM empfiehlt dringend, ebenfalls die Schwimmbadbrücke zu nutzen.

  • Wegfall der Ampel: Die bisherige Fußgängerampel am P 1 entfällt. Eine Querungsmöglichkeit besteht stattdessen im Bereich des Burgweges Richtung Bad Münster.

Der LBM bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen im Salinental Bad Kreuznach. Über weitere Umstellungen im Bauablauf oder kurzfristige Sperrungen soll zeitnah informiert werden.

Eishockey-Nachwuchs in Mainz: Kids Cup im ICE DOME

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Eishockey Kids Cup
Symbolbild

Eishockey Kids Cup in Mainz – Am Samstag, den 7. März 2026, verwandelt sich der ICE DOME im Messepark-Mainz in eine Arena für die jüngsten Eishockey-Talente der Region. Beim diesjährigen „Kids Cup“ steht nicht der harte Leistungssport im Vordergrund, sondern der Spaß am Spiel und das Sammeln erster Erfahrungen auf dem Eis.

Der Eishockey Kids Cup für Einsteiger und Quereinsteiger

Das Besondere am Kids Cup: Er richtet sich gezielt an junge Spielerinnen und Spieler der Altersklassen U9 bis U11, die noch nicht am regulären Ligabetrieb des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) teilnehmen. Das Turnier bietet vor allem Laufschülern und Späteinsteigern die Chance, Wettbewerbsluft zu schnuppern, ohne direkt auf dem „Großeis“ mit vollem Körperkontakt spielen zu müssen.

Teilnehmende Mannschaften:

  • Mainzer Wölfe (Gastgeber)

  • Wiesbaden ICE Tigers

  • Ludwigshafen Skorpions

  • EHC Wiesloch

  • Darmstadt Dukes

Gewinnspiel und Verpflegung

Für die Zuschauer ist bestens gesorgt: Neben dem leiblichen Wohl vor Ort lockt eine attraktive Tombola. Der Förderverein Eissport für Mainz organisiert einen Losverkauf mit Unterstützung des Hockeyshop Forster. Zu gewinnen gibt es sechs Gutscheine im Wert von jeweils 50 Euro. Die glücklichen Gewinner werden direkt im Anschluss an die Siegerehrung bekannt gegeben.

Der Eishockey Kids Cup steht unter einer starken lokalen Schirmherrschaft. Der neue Mainzer Sportdezernent Daniel Köbler und Sportamtsleiter Luca Schwarzenbacher werden das Event begleiten. Auch Oberbürgermeister Nino Haase ist für die Eröffnung angefragt.

Der Zeitplan für Samstag, 07.03.2026:

  • 10:15 Uhr: Offizielle Eröffnung des Kids Cup.

  • 10:25 Uhr: Spielstart und Beginn der Turnierphase. Parallel dazu findet ein Catering für geladene Gäste aus Politik und Stadtrat statt.

  • 12:25 Uhr: Große Siegerehrung auf dem Eis. Alle Mannschaften erhalten ihre Medaillen aus den Händen von Herrn Köbler und Herrn Schwarzenbacher.

  • 13:00 Uhr: Veranstaltungsende.

Insolvenz der Abwasser tec GmbH in Frankfurt am Main

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Insolvenz
Insolvenz Symbolbild BYC-News

Im Frankfurter Dienstleistungssektor gibt es eine bedeutende wirtschaftliche Veränderung. Über das Vermögen der Abwasser tec GmbH mit Sitz in der August-Schanz-Straße 58 wurde offiziell das Insolvenzverfahren eingeleitet. Das zuständige Amtsgericht Frankfurt am Main traf die Entscheidung unter dem Aktenzeichen 810 IN 135/26 A-77- am 1. März 2026 um 11:33 Uhr. Als Gründe für die Insolvenz in Frankfurt am Main wurden vom Gericht sowohl Zahlungsunfähigkeit als auch Überschuldung angeführt.

Erfahrene Verwalterin übernimmt die Kontrolle der Abwasser tec GmbH

Zur Sicherung der verbliebenen Vermögenswerte und zur Prüfung der weiteren Perspektiven wurde Rechtsanwältin Christine Tryfon aus Frankfurt zur Insolvenzverwalterin bestellt. Das Gericht hat im Zuge der Insolvenz in Frankfurt am Main ein umfassendes Verfügungsverbot gegen die Schuldnerin, vertreten durch Geschäftsführerin Dr. Anna Galor, ausgesprochen. Die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das aktuelle und zukünftige Firmenvermögen liegt damit ab sofort ausschließlich bei der bestellten Insolvenzverwalterin.

Wichtige Hinweise für Kunden und Geschäftspartner

Für alle Beteiligten der Insolvenz in Frankfurt am Main gelten ab dem Eröffnungszeitpunkt strikte rechtliche Vorgaben:

  • Zahlungsverbot: Leistungen an die Abwasser tec GmbH können nicht mehr schuldbefreiend erfolgen. Kunden werden dringend aufgefordert, Zahlungen ausschließlich an die Insolvenzverwalterin zu leisten.

  • Haftungsrisiko: Erfolgen Zahlungen dennoch an die Schuldnerin und gelangen diese Mittel nicht zur Insolvenzmasse, besteht die Gefahr, dass gegenüber der Verwalterin erneut geleistet werden muss.

Digitale Zustellung und Löschungsfristen

Gläubiger haben die Möglichkeit, ihre Zustimmung zur elektronischen Zustellung von Dokumenten über sichere Übermittlungswege zu erklären. Dies dient der Beschleunigung des Verfahrens zur Insolvenz in Frankfurt am Main.

Hinsichtlich der öffentlichen Bekanntmachung gelten klare gesetzliche Löschungsfristen nach der InsoBekV: Veröffentlichungen im Rahmen des Verfahrens werden spätestens sechs Monate nach Aufhebung oder Einstellung des Insolvenzverfahrens aus den elektronischen Informationssystemen gelöscht.

Die Abwasser tec GmbH ist unter der HRB 116337 im Handelsregister eingetragen. Wie es mit den Projekten und den Mitarbeitern des Unternehmens im Rahmen der Insolvenz in Frankfurt am Main weitergeht, wird der Bericht der Verwalterin in den kommenden Wochen klären.

Umzug ins Terminal 3 in Frankfurt ab 2027

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Terminal 3 in Frankfurt
Von links nach rechts: Christian Schmitt, Chief Operating Officer (Condor-COO); Peter Gerber, Chief Executive Officer (Condor-CEO); Dr. Stefan Schulte, Chief Executive Officer (Fraport-CEO); Dr. Pierre Dominique Prümm, Chief Technical Officer (Fraport-CTO)

Ein starkes Signal für den Luftverkehrsstandort Deutschland: Die Fluggesellschaft Condor wird im Sommer 2027 ihren Betrieb vollständig in das neue Terminal 3 in Frankfurt verlegen. Dies gaben die CEOs von Condor und der Fraport AG am Freitag bei einem gemeinsamen Event direkt auf der Baustelle des Prestigeprojekts bekannt. Der Umzug markiert nicht nur einen Meilenstein zum 70. Geburtstag der Fluggesellschaft, sondern unterstreicht auch die wirtschaftliche Bedeutung der Rhein-Main-Region als globales Tor zur Welt.

Modernste Infrastruktur für Europas neuesten Terminal

Das Terminal 3 in Frankfurt gilt als eines der bedeutendsten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte im europäischen Luftverkehr. Mit der Entscheidung, ab 2027 von dort aus zu operieren, sichert Condor – als zweitgrößte Airline am Standort – langfristige Kapazitäten für weiteres Wachstum.

Besucher und Passagiere können sich auf eine völlig neue Reisequalität freuen. Zu den technischen und infrastrukturellen Highlights gehören:

  • Effiziente Prozesse: Moderne Check-in- und Gepäckabgabe-Systeme sorgen für einen reibungslosen Start.

  • Sicherheit auf neuestem Stand: Flächendeckende CT-Scanner an den Sicherheitskontrollen beschleunigen die Abfertigung massiv.

  • Kurze Wege: Eine optimierte Wegeführung und verbesserte Vorfeldanbindungen minimieren die Umstiegs- und Wartezeiten.

  • Nachhaltigkeit: Das Terminal wird nach strengen Umweltstandards betrieben und unterstützt die ökologische Transformation der Branche.

Bekenntnis zum Standort und zur Region

Für Condor-Chef Peter Gerber ist der Wechsel ins Terminal 3 in Frankfurt die konsequente Fortführung des Zukunftskurses. Nach der Erneuerung der Flotte investiert die Airline nun massiv in die infrastrukturelle Basis. „Das moderne Umfeld bietet ideale Voraussetzungen für operative Stabilität und ein hochwertiges Reiseerlebnis unserer Gäste“, so Gerber.

Auch Fraport-CEO Dr. Stefan Schulte betont die Vorteile für die Wirtschaft: Der Ausbau sichert tausende Arbeitsplätze – direkt am Flughafen sowie indirekt bei Zulieferern und im Tourismussektor. Die Ansiedlung von Condor im T3 stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Frankfurter Flughafens im harten globalen Vergleich der Luftfahrt-Drehkreuze.

Wohlfühlatmosphäre und digitale Services

Neben der reinen Effizienz steht das Passagiererlebnis im Fokus. Das Terminal 3 in Frankfurt wird über einen zentralen Marktplatz mit zahlreichen Lounges und „Wohlfühloasen“ verfügen. Digitale Services begleiten den Fluggast vom Parken bis zum Boarding, um den Aufenthalt so stressfrei wie möglich zu gestalten.

Mit dem geplanten Umzug im Sommer 2027 setzen Condor und Fraport ein deutliches Zeichen für Investitionsbereitschaft und Vertrauen in den deutschen Luftverkehrsmarkt. Das T3 wird damit endgültig zum neuen Gesicht des Frankfurter Flughafens.

Attentäter von Würzburg tot aufgefunden

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Wenden
Symbolbild Spurensicherung / BYC-News

Wendung im Fall des Messerangriffs am Würzburger Hauptbahnhof: Der 35-jährige Attentäter von Würzburg ist tot. Er wurde leblos in seiner Zelle in der Untersuchungshaft aufgefunden. Nach ersten Angaben der Polizei deutet derzeit alles auf einen Suizid hin.

Rückblick auf die Tat am Hauptbahnhof

Am 23. Februar 2026 hatte der Mann am Würzburger Hauptbahnhof drei Mitglieder der Zeugen Jehovas im Alter von 51, 55 und 68 Jahren mit einem Messer angegriffen. Die Opfer erlitten glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Passanten sowie ein Polizist, der zufällig privat vor Ort war, konnten den Angreifer überwältigen und bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte festhalten.

Motiv bleibt ein Rätsel

Trotz laufender Ermittlungen konnte bisher kein klares Motiv festgestellt werden. Der Attentäter von Würzburg hatte sich bis zu seinem Tod nicht zu den Vorwürfen geäußert. Unklar bleibt insbesondere, ob er die Mitglieder der christlichen Gemeinschaft gezielt aufgrund ihres Glaubens attackiert hatte.

Es lagen keine Hinweise auf Drogenabhängigkeit oder eine drogeninduzierte Psychose vor. Der Mann war nicht vorbestraft, lediglich ein Verfahren wegen Sachbeschädigung war anhängig. Er lebte seit 2023 in Deutschland. Sein Asylantrag wurde abgelehnt, er besaß jedoch eine Duldung.

Ermittlungen werden eingestellt

Da der einzige Beschuldigte verstorben ist, werden die strafrechtlichen Ermittlungen zur Tat voraussichtlich eingestellt. Die Frage nach dem „Warum“ hinter dem Angriff am Infostand der Zeugen Jehovas wird damit vermutlich nie abschließend beantwortet werden können.

Insolvenz der SM SektManufaktur GmbH beim Amtsgericht Bad Kreuznach

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F. Klein Transport und Reifenhandel GmbH

Über das Vermögen der SM SektManufaktur GmbH mit Sitz in der Großen Heide 2 wurde offiziell die vorläufige Verwaltung angeordnet. Das Verfahren zur Insolvenz in Waldlaubersheim wurde unter dem Aktenzeichen 3 IN 30/26 am 23. Februar 2026 um 10:35 Uhr durch das zuständige Insolvenzgericht Bad Kreuznach eingeleitet.

Fachanwalt aus Mainz übernimmt die Verwaltung

Um die Masse zu sichern und die wirtschaftliche Fortführung des Unternehmens zu prüfen, hat das Gericht den erfahrenen Rechtsanwalt Dr. Robert Schiebe aus Mainz zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Für die SM SektManufaktur GmbH, die unter der Geschäftsführung von K. Maschtschenko und M. Schreml steht, hat dies unmittelbare Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb: Verfügungen über das Firmenvermögen sind ab sofort nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung des vorläufigen Verwalters wirksam.

Wichtige Hinweise für Schuldner der SM SektManufaktur GmbH

Mit der Anordnung der vorläufigen Verwaltung im Rahmen der Insolvenz in Waldlaubersheim gehen spezifische Aufforderungen an alle Geschäftspartner einher:

  • Zahlungsmodalitäten: Schuldner der SM SektManufaktur GmbH werden dringend aufgefordert, Leistungen nur noch unter strikter Beachtung des gerichtlichen Beschlusses zu erbringen.

  • Akteneinsicht: Der vollständige Beschluss des Insolvenzgerichts kann von berechtigten Beteiligten in der Geschäftsstelle in Bad Kreuznach eingesehen werden.

Rechtsmittelfrist und Beschwerdeweg

Gegen die Entscheidung des Gerichts kann die Antragstellerin innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen sofortige Beschwerde beim Amtsgericht Bad Kreuznach einlegen. Diese Frist beginnt mit der Zustellung bzw. der öffentlichen Bekanntmachung. Auch Gläubiger haben unter bestimmten Voraussetzungen (etwa bei Rügen zur internationalen Zuständigkeit) die Möglichkeit, Rechtsmittel einzulegen. Die SM SektManufaktur GmbH ist unter der Nummer HRB 22215 im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach eingetragen.

Halsbrecherische Verfolgungsjagd in Idar-Oberstein

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Polizeieinsatz Idar-Oberstein
SYMBOLBILD BYC-NEWS

Blaulicht Rheinland-Pfalz – Ein 19-jähriger Motorrollerfahrer hat am späten Nachmittag des 28. Februar 2026 für einen gefährlichen Einsatz der Polizei in Idar-Oberstein gesorgt. Was als routinemäßige Verkehrskontrolle am Bahnhof beginnen sollte, entwickelte sich zu einer riskanten Verfolgungsjagd durch das Stadtgebiet und über die Bundesstraße 41, bei der Unbeteiligte massiv gefährdet wurden.

Flucht mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Fußgängerzone in Idar-Oberstein

Einer Streifenwagenbesatzung fiel zunächst ein auffällig roter Motorroller auf, der verbotswidrig durch den oberen Abschnitt der Fußgängerzone im Stadtteil Oberstein in Richtung Bahnhof unterwegs war. Als der Fahrer die Beamten im Rückspiegel bemerkte, gab er sofort Gas. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit missachtete er mehrere rote Ampeln und steuerte sein Gefährt schließlich auf die B 41 in Fahrtrichtung Kirn.

Riskante Wende: Rollerfahrer wird zum Geisterfahrer auf der B 41

Die Situation eskalierte kurz vor dem Altenbergtunnel. Dort wendete der junge Mann seinen Roller unvermittelt und raste entgegengesetzt der Fahrtrichtung über den zweispurigen Streckenabschnitt zurück in Richtung Stadtgebiet. Durch dieses lebensgefährliche Manöver kam es zu zahlreichen kritischen Situationen für den Gegenverkehr.

Trotz des dichten Fahndungsdrucks gelang dem Fahrer zunächst die Flucht, indem er mit dem wendigen Roller eine Fußgängerbrücke nutzte, die für den Streifenwagen unpassierbar war. Die Spur verlor sich daraufhin im Stadtgebiet.

Ermittlungserfolg: Frisiertes Fahrzeug und fehlender Führerschein

Die intensiven Ermittlungen der Polizei in Idar-Oberstein führten schließlich doch zum Erfolg. Der 19-jährige Beschuldigte konnte identifiziert werden. Bei der anschließenden Untersuchung des roten Motorrollers stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug durch illegale technische Veränderungen massiv frisiert worden war.

Die Folgen für den jungen Mann sind weitreichend:

  • Erloschene Betriebserlaubnis: Durch die Manipulationen war die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben.

  • Fahren ohne Fahrerlaubnis: Der 19-Jährige war nicht im Besitz der erforderlichen Führerscheinklasse für den leistungsgesteigerten Roller.

  • Strafverfahren: Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und illegaler Kraftfahrzeugrennen (Einzelrennen).

Die Polizei in Idar-Oberstein prüft derzeit, ob weitere Verkehrsteilnehmer durch die Geisterfahrt auf der B 41 zu Schaden gekommen sind oder gefährdet wurden.

Brennpunkt Nahost heute bei „Hart aber Fair“

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Hart aber Fair
WESTDEUTSCHER RUNDFUNK KÖLN hart aber fair - Louis Klamroth Moderator Louis Klamroth © WDR/Julia Sellmann,

Am heutigen Montagabend, den 2. März 2026, widmet sich die ARD Talkshow Hart aber Fair live aus Köln einem Thema, das die Weltpolitik in Atem hält: Der massive militärische Schlag gegen das iranische Regime. Seit dem Wochenende eskaliert die Situation in der Region dramatisch. Israelische und US-amerikanische Streitkräfte führen schwere Luftschläge gegen strategische Ziele der Machthaber in Teheran. Da der Ajatollah sowie weitere Schlüsselfiguren der Führung bei den Angriffen ums Leben gekommen sein sollen, stellt sich die existenzielle Frage, ob das System der Islamischen Republik vor dem endgültigen Zusammenbruch steht.

Zwischen Befreiungshoffnung und Flächenbrand: Die Gäste bei Hart aber Fair

Moderator Louis Klamroth begrüßt eine Expertenrunde, die die komplexen militärischen und gesellschaftlichen Verwerfungen analysieren wird. Im Zentrum steht die Frage, wie es in einem Iran ohne die bisherige Führungsriege weitergeht.

Die Gäste der Sendung im Überblick:

  • Stephan Mayer (CSU): Als Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages vertritt er die sicherheitspolitische Perspektive und die Notwendigkeit, iranische Aggressionen einzudämmen.

  • Daniela Sepehri: Die deutsch-iranische Studentin und Social-Media-Beraterin gibt Einblicke in die Stimmung der iranischen Zivilgesellschaft und deren Hoffnung auf Freiheit.

  • Michael Wolffsohn: Der renommierte Historiker ordnet die aktuellen Ereignisse in den historischen Kontext der Nahost-Konflikte ein.

  • Isabel Schayani: Die erfahrene Journalistin und „Weltspiegel“-Moderatorin berichtet über die humanitären Folgen und die politische Instabilität vor Ort.

  • Ralf Stegner (SPD): Der Außenpolitiker wird die diplomatischen Möglichkeiten und die Strategie der Bundesregierung in diesem neuen Krieg erörtern.

Raketenantwort aus Teheran: Droht der totale Krieg?

Trotz der schweren Verluste schlägt das Regime zurück. Raketenangriffe auf Israel und US-Verbündete in der gesamten Golf-Region zeigen, dass die verbliebenen Kräfte in Teheran zu einer gefährlichen Eskalation bereit sind. Bei Hart aber Fair wird heute Abend diskutiert, wie lange dieser neue Krieg noch andauern könnte und ob die Region in ein unkontrollierbares Chaos stürzt, falls kein geordneter Machtwechsel gelingt.

Deutschlands neue Verantwortung in der Krise

Auch die Rolle der Bundesrepublik steht unter Beobachtung. Während Berlin traditionell auf diplomatische Lösungen setzt, fordern die militärischen Fakten eine klare Positionierung. Die Talkrunde wird beleuchten, welche Aufgaben Deutschland nun übernehmen muss – sei es bei der Unterstützung internationaler Partner oder bei der Vorbereitung auf eine Zeit nach dem Mullah-Regime.

Die ARD-Sendung Hart aber Fair beginnt um 21:00 Uhr und verspricht eine tiefgehende Analyse der Ereignisse, die die Weltkarte im Nahen Osten dauerhaft verändern könnten.

Internationaler Frauentag in Mainz: Impulse, Diskussion und Lesung

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Städtebauförderprogramm

Nachrichten Mainz – Der Ursprung des Internationalen Frauentages geht auf das Jahr 1857 zurück: Damals protestierten Textilarbeiterinnen in New York für bessere Arbeitsbedingungen und gleiche Rechte. Ihr mutiger Widerstand führte zur Etablierung eines Gedenk- und Aktionstages, der heute weltweit begangen wird – als Symbol für den fortwährenden Einsatz für Gleichstellung und gegen Diskriminierung.

Internationaler Frauentag in Mainz

Mit gezielt im Stadtgebiet platzierten Aufklebern möchte das Frauenbüro der Stadt Denkanstöße geben. Passanten sollen dazu eingeladen werden, über die Fortschritte, aber auch die bestehenden Herausforderungen der Frauenbewegung nachzudenken. Gerade in Zeiten intensiver politischer Debatten – etwa um den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen, Gleichstellung oder den Schutz vor Gewalt gegen Frauen – kommt dem 8. März besondere Bedeutung zu. Er bietet die Gelegenheit, diese Themen sichtbar zu machen und konstruktiv zu diskutieren. Die Aufkleber werden nach dem Internationalen Frauentag wieder entfernt.

„Der Internationale Frauentag ist für mich kein symbolischer Termin im Kalender, sondern ein kraftvoller Erinnerungsruf. Er erinnert uns an den Mut der Frauen, die für ihre Rechte gekämpft haben – und daran, dass dieser Kampf noch nicht beendet ist“, sagt Oberbürgermeister Nino Haase. „Gleichberechtigung passiert nicht von allein, wir müssen sie jeden Tag verteidigen und voranbringen. Mainz steht klar für eine Gesellschaft, in der niemand wegen seines Geschlechts benachteiligt wird.“

Die Stadt lädt alle Mainzer ein, ihre Gedanken zur Bedeutung des Frauentages sowie zu Gleichberechtigung und Rollenbildern in den sozialen Medien unter dem Hashtag #FrauenStärkenMAINZ zu teilen.

Lesung mit Katharina Linnepe am 6. März in der Kulturei

Bereits am Freitag, 6. März, um 19.00 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr) findet in der Kulturei Mainz eine besondere Veranstaltung im Rahmen des Internationalen Frauentages 2026 statt: Katharina Linnepe liest aus ihrem Buch über die wahren Ursachen mentaler Probleme und zeigt auf, wie wir einem erstarkenden Patriarchat entgegenwirken können. Kritisch, lehrreich und mit viel Humor entlarvt sie gesellschaftliche Verhaltensmuster, Glaubenssätze und Denkmuster unseres Systems.

Katharina Linnepe ist Moderatorin, Autorin, Comedienne und feministische Stimme im Netz. Sie studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie und absolvierte eine Ausbildung zur feministischen Coachin.

Der Eintritt zur Lesung ist dank der Förderung durch das Frauenbüro der Stadt Mainz kostenlos. Es gilt freie Platzwahl.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Frauenbündnisses Mainz (Frauennotruf Mainz e.V., Frauenzentrum Mainz e.V., MädchenHaus Mainz gGmbH, pro familia Landesverband RLP, Verband alleinerziehender Mütter und Väter RLP, Zentrum für selbstbestimmtes Leben/Kobra e.V.) mit der Kulturei und dem Frauenbüro der Stadt Mainz.

Polizei verstärkt Kontrollen in der Kaiserstraße in Mainz

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Waldalgesheim

Mit dem Ende der dunklen Jahreszeit zieht die Polizei die Zügel im Bereich der Kaiserstraße in Mainz wieder deutlich an. Zwei Monate früher als im vergangenen Jahr kündigen die Kriminal- und Polizeidirektion eine Intensivierung der Kontrollen an. Das Ziel ist klar: Der erfolgreiche Kurs der eingerichteten Ermittlungsgruppe (EG Szene) gegen Betäubungsmittelkriminalität soll konsequent fortgesetzt werden.

Kriminalität in der Kaiserstraße in Mainz deutlich gesunken

Die Bilanz des vergangenen Jahres (Mai bis November 2025) dient der Polizei Mainz als klarer Beleg dafür, dass massiver Kontrolldruck wirkt. Besonders die Auswirkungen auf die sogenannte Begleitkriminalität sind bemerkenswert. Durch die hohe Präsenz in der Kaiserstraße in Mainz konnten folgende Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr 2024 erzielt werden:

  • Eigentumsdelikte (Diebstahl): Rückgang um rund 32 %

  • Körperverletzungen: Reduzierung um rund 29 %

  • Sonstige polizeiliche Anlässe: Rückgang um insgesamt 24 %

Die Bilanz der „EG Szene“ im Detail

Die intensive Arbeit der Ermittlungsgruppe im Jahr 2025 unterstreicht die Notwendigkeit der dauerhaften Präsenz vor Ort. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen:

  • Personenkontrollen: Insgesamt wurden über 1.800 Personen überprüft, von denen 93 % bereits polizeibekannt waren.

  • Strafanzeigen: Es wurden 171 Anzeigen gefertigt, davon über 80 % im Bereich des Betäubungsmittelhandels.

  • Sicherstellungen: Neben Drogen wie Kokain, Amphetamin und Cannabis wurden 42 Waffen (darunter Messer und Pfefferspray) aus dem Verkehr gezogen.

  • Haft und Platzverweise: 15 Haftbefehle wurden vollstreckt und 10 Wohnungsdurchsuchungen durchgeführt. Zudem wurden 366 Platzverweise und 28 Aufenthaltsverbote ausgesprochen.

Strategie 2026: Frühstart gegen die Szene

Während die Wintermonate für Hintergrundrecherchen und Strukturaufklärung genutzt wurden, kehrt die Polizei nun mit voller Stärke auf die Straße zurück. Unterstützt durch die Bereitschaftspolizei setzt die Einsatzleitung auf eine Nulltoleranz-Strategie.

„Die Zahlen aus 2025 zeigen, dass unsere Strategie Früchte trägt. Mit dem Beginn des Frühlings werden wir den Kontrolldruck wieder erhöhen, um illegalen Handel sowie Gewalt- und Eigentumsdelikte bereits im Keim zu ersticken“, so die Einsatzleitung. Durch die frühe Intensivierung im März soll verhindert werden, dass sich kriminelle Strukturen mit steigenden Temperaturen im öffentlichen Raum verfestigen.

Sicherheitsgefühl im Fokus

Neben der reinen Strafverfolgung geht es der Polizei vor allem um das subjektive Sicherheitsgefühl der Mainzer Bevölkerung. Die Kaiserstraße in Mainz und die angrenzenden Quartiere sollen als öffentlicher Raum für alle Bürgerinnen und Bürger sicher und attraktiv bleiben. Die verstärkten Streifen und gezielten Kontrollen werden daher ab sofort wieder das Stadtbild in diesem Bereich prägen.

Mann mit Axt in Rüsselsheim – Festnahme durch Polizei Südhessen

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Wiesbaden
SYMBOLBILD

Am Freitagmittag (27.02.) nahm eine Streife der Polizeistation Rüsselsheim nach kurzer Fahndung einen 64 Jahre alten Mann „Am Borngraben“ fest. Der 64-Jährige konnte gegen 12.00 Uhr durch Zeugen beobachtet werden, wie er mit einer Axt die Verglasung einer dortigen Bushaltestelle beschädigte. Es entstand ein geschätzter Schaden von rund 1000 Euro. Die Axt wurde von der Polizei sichergestellt. Ob die starke Alkoholisierung von 1,9 Promille Grund für das Verhalten war, ist Gegenstand des eingeleiteten Ermittlungsverfahrens. Der 64-Jährige musste auf richterlichen Beschluss für die nächsten Tage im Polizeigewahrsam verbleiben. Er wird sich nun wegen Sachbeschädigung zu verantworten haben.