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LKW-Brand auf der A60 bei Rüsselsheim

Ein LKW-Brand hat am Mittwochabend (17.06.2026) gegen 20:30 Uhr zu einem Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst sowie Polizei und zu einer vorübergehenden Vollsperrung auf der Autobahn A60 bei Rüsselsheim am Main geführt.

Meterhohe Flammen bei LKW-Brand

Auf der Autobahn in Fahrtrichtung Mainz war ein Lastwagen auf Höhe der Abfahrt Rüsselsheim-Mitte in Brand geraten. Bereits auf der Anfahrt der ersten Feuerwehrkräfte schlugen die Flammen meterhoch aus dem Nutzfahrzeug. Eine schwarze, dichte Rauchwolke war bereits aus mehreren Kilometern Entfernung sichtbar.

Trotz des schnellen Eintreffens der alarmierten Feuerwehrkräfte breitete sich das Feuer so rasant aus, dass ein vollständiges Ausbrennen des Lastwagens nicht mehr verhindert werden konnte.

Verletzte und Ursache noch unklar

Ob bei dem Brand Personen verletzt wurden, steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht fest. Auch zur Brandursache sowie zur Art der Ladung und der genauen Schadenshöhe gibt es derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse. Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.

Aufgrund der massiven Hitzeentwicklung, der starken Rauchentwicklung und für die Dauer der Löscharbeiten musste die Autobahn in Fahrtrichtung Mainz für den gesamten Verkehr voll gesperrt werden. Dass ein größeres Verkehrschaos am späten Abend ausblieb, lag vor allem an der günstigen Lage der Brandstelle: Da der LKW unmittelbar auf Höhe der Abfahrt Rüsselsheim-Mitte brannte, konnte der nachfolgende Verkehr direkt über diese Ausfahrt von der Autobahn abfahren. Es kam zwar zu einem spürbaren Rückstau auf der Autobahn hielt sich jedoch in der Länge und den zeitlichen Verzögerungen weitestgehend in Grenzen. Nach dem endgültigen Abschluss der Löscharbeiten konnte die Fahrbahn gereinigt und die Autobahn wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

Im Einsatz waren: 

  • die Polizei
  • der Rettungsdienst
  • die Feuerwehr

Radfahrerin stirbt bei Unfall in Kelsterbach

Ein folgenschwerer Unfall hat sich am Mittwochnachmittag (17.06.2026) gegen kurz vor 14 Uhr auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg an der Rüsselsheimer Straße, im Bereich des Staudenrings in Kelsterbach ereignet. Bei dem Zusammenstoß zweier Radfahrer erlitt eine 80-jährige Frau tödliche Verletzungen.

Unfall in Kelsterbach im Begegnungsverkehr

Nach den ersten Erkenntnissen der Polizei war ein 58-jähriger Radfahrer auf dem besagten Weg von der Rüsselsheimer Straße kommend unterwegs. Die 80-jährige Seniorin fuhr zur gleichen Zeit mit ihrem Fahrrad aus einer Unterführung in die entgegengesetzte Richtung.

Aus bislang noch völlig ungeklärter Ursache kam es im Begegnungsverkehr zu einer Berührung zwischen den beiden Radfahrenden. Infolge des Kontakts verlor die ältere Dame die Kontrolle und stürzte schwer auf den Asphalt.

Die Seniorin zog sich bei dem Sturz derart schwere Verletzungen zu, dass sie trotz des sofortigen Einsatzes von Rettungsdienst und Notarzt sowie umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch direkt vor Ort verstarb.

Gutachter und Hubschrauber zur Rekonstruktion im Einsatz

Um den genauen Hergang lückenlos aufzuklären, wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt umfassende Maßnahmen eingeleitet. Ein Sachverständigerkam direkt vor Ort zum Einsatz, um die Spuren auf dem Radweg zu analysieren. Zur präzisen Vermessung und Dokumentation der Unfallstelle fertigte zudem ein Polizeihubschrauber Luftaufnahmen aus geringer Höhe an.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Polizeistation in Kelsterbach hat die offiziellen Ermittlungen zur Ursache übernommen. Da der Hergang der Berührung noch unklar ist, sind die Beamten auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden dringend gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 06107/7198-0 in Verbindung zu setzen.

Strandbad in Oppenheim bleibt geöffnet

Angesichts der bevorstehenden Hitzewelle teilt die Stadt Oppenheim mit, dass der Zugang zum beliebten Strandbad sowie die Zuwegung zu „Steckler’s Rheinrestaurant“ vollumfänglich geöffnet bleiben.

Zuletzt hatten laufende Arbeiten der Kreisverwaltung Mainz-Bingen zur Errichtung eines fest installierten Wildschutzzauns für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Der Zaun dient der Bekämpfung und Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in den Rheinauen. Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg gibt jedoch rechtzeitig vor den heißen Tagen offiziell Entwarnung für alle Badegäste und Ausflügler.

Freizeitbetrieb am Strandbad in Oppenheim und Infektionsschutz im Einklang

Die Stadtverwaltung hat sich intensiv dafür eingesetzt, dass die notwendigen Seuchenschutzmaßnahmen nicht zu Lasten der Lebensqualität und der lokalen Gastronomie gehen. Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg betont die Bedeutung des Areals für die Lebensqualität: „Uns ist bewusst, wie wichtig das Strandbad gerade bei den zu erwartenden hohen Temperaturen als Naherholungsgebiet und Ort der Abkühlung für die Menschen ist. Deshalb war es uns ein großes Anliegen, dass die ASP-Schutzmaßnahmen den Freizeit- und Gastronomiebetrieb am Rhein nicht blockieren. Sowohl das Strandbad als auch das Rheinrestaurant sind wie gewohnt erreichbar.“

Sicherheitsfirma kontrolliert Zufahrt und Parkplätze

Aufgrund des erwarteten extrem hohen Besucherandrangs am anstehenden Wochenende und während der kommenden Hitzetage trifft die Stadt zudem weitreichende logistische Vorkehrungen. Um ein drohendes Verkehrschaos auf den engen Zufahrtswegen zu vermeiden und die Erreichbarkeit für Einsatzfahrzeuge im Notfall zu garantieren, wird eine private Sicherheitsfirma vor Ort eingesetzt. Die Mitarbeiter werden die Zufahrten regulieren und ein Auge auf die Parksituation werfen.

Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg appelliert abschließend an das Verständnis und die gegenseitige Rücksichtnahme aller Besucher: „Bitte achten Sie bei der Hitze auf sich und Ihre Mitmenschen, halten Sie die Rettungswege frei und folgen Sie den Anweisungen des Sicherheitspersonals vor Ort. Dann steht einer sicheren Abkühlung am Rhein nichts im Wege.“

30 Unternehmer zu Gast in der Mainzer Kaffeemanufaktur

Am Dienstag, den 16. Juni 2026, öffnete die Mainzer Kaffeemanufaktur auf dem Layenhof von 8:30 bis 11:00 Uhr ihre Türen für das BYC-Netzwerktreffen. Die Veranstaltung wurde organisiert von BYC-Network, um regionale Unternehmer in einer entspannten Runde zusammenzuführen. Der besondere Anlass war das große, 100-jährige Jubiläum des Traditionshauses. Insgesamt 30 Teilnehmer waren vor Ort, um in einer einzigartigen Atmosphäre wertvolle Geschäftskontakte zu knüpfen und sich rege auszutauschen.

Das Netzwerktreffen bietet einen exklusiven Blick hinter die Kulissen

Die traditionsreiche Rösterei gab den Gästen die Gelegenheit, den Weg des Kaffees – von der Bohne bis in die Tasse – genau zu erkunden. Während einer exklusiven Führung erfuhren die Besucher, wie das Unternehmen hochwertige Kaffeebohnen ohne Zwischenhändler direkt von Kleinbauern bezieht. Dabei wurde die immense Bedeutung von Nachhaltigkeit und hoher Qualität eindrucksvoll erklärt. Auch die Trommelröstung, die jede Sorte zu einem ganz besonderen Geschmackserlebnis macht, wurde den interessierten Unternehmern detailliert präsentiert.

Eine besondere Kaffeesorte zum Jubiläum

Ein absolutes Highlight der Veranstaltung war die Verkostung der hauseigenen Kaffeesorten. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens durften die 30 Teilnehmer die ganz besondere Jubiläumssorte mit dem Namen „Anniversario No.100“ sowie weitere Kaffeesorten probieren. Das Netzwerktreffen bot somit die perfekte Gelegenheit, um den eigenen Horizont zu erweitern und neue Impulse zu sammeln. Die Teilnehmer konnten am Ende des Vormittags viele frische Ideen und wertvolle neue Kontakte mit in ihren beruflichen Alltag nehmen.

Du hast auch Interesse an Unternehmertreffen in der Region teilzunehmen? Alle kommenden Termine findest du auf der Homepage von BYC-Network.

A643 und Mombach: Jetzt müssen den Worten Taten folgen

Die FDP Mainz unterstützt die Resolution der Mainzer Ratskoalition zur Sperrung der Abfahrt Mainz-Mombach an der A643. Die aktuellen Verkehrsbelastungen für Mombach, Gonsenheim und zahlreiche weitere Stadtteile sind erheblich und erfordern kurzfristige Lösungen sowie einen zügigen Ersatzneubau der betroffenen Brückenbauwerke.

Dabei darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass der Brückenneubau in engem Zusammenhang mit dem Ausbau der A643 steht und nicht isoliert betrachtet werden kann.

Verantwortung für die heutige Situation benennen

Es darf nicht ausgeblendet werden, dass viele derjenigen politischen Kräfte, die heute die Folgen der Sperrung beklagen, über Jahre hinweg den notwendigen Ausbau der A643 kritisch begleitet, aktiv bekämpft haben und die blockierende Entscheidung aus Europa schon fast gefeiert hatten.

„Wer heute über Staus, Ausweichverkehre durch Wohngebiete und die Überlastung innerstädtischer Straßen klagt, sollte auch die eigene politische Verantwortung für die heutige Situation benennen“, so Sanne Glahn, Kreis- und Fraktionsvorsitzende der Mainzer FDP.

Die Bedeutung des Autobahnrings für Mainz

Über Jahre wurde der sechsspurige Ausbau der A643 von Teilen der Politik und verschiedenen Initiativen massiv kritisiert. Dabei wurde häufig übersehen, welche zentrale Funktion der Autobahnring für Mainz besitzt: Verkehr aus der Innenstadt herauszuhalten und die Stadtteile vor zusätzlichem Durchgangsverkehr zu schützen.

Aktuelle Probleme bestätigen frühere Warnungen

Die aktuellen Probleme zeigen deutlich, wie verletzlich die Verkehrsinfrastruktur geworden ist. Fällt eine wichtige Verbindung aus, suchen sich tausende Fahrzeuge ihren Weg durch Wohngebiete und Stadtteile.

Genau vor diesem Szenario haben Befürworter eines leistungsfähigen Autobahnrings seit Jahren gewarnt.

Leistungsfähige Infrastruktur statt ideologischer Debatten

Die FDP begrüßt daher, dass nun auch die Ratskoalition die Bedeutung einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur hervorhebt und eine schnelle Umsetzung der notwendigen Maßnahmen fordert. Diese Erkenntnis sollte jedoch Anlass sein, die Verkehrspolitik der vergangenen Jahre kritisch zu hinterfragen.

Eine moderne Verkehrspolitik braucht keine ideologischen Grabenkämpfe zwischen Auto, ÖPNV und Radverkehr. Mainz benötigt leistungsfähige Straßen und Brücken.

Mahnung für eine vorausschauende Verkehrspolitik

Die Sperrung der Anschlussstelle Mombach ist deshalb nicht nur ein infrastrukturelles Problem, sondern auch eine Mahnung, künftig stärker auf pragmatische und vorausschauende Verkehrspolitik zu setzen.

Der Dorfflohmarkt in Volxheim lädt zum großen Stöbern ein

Am Samstag, den 20. Juni 2026, findet der zweite Dorfflohmarkt in Volxheim (Landkreis Bad Kreuznach) statt. In der Zeit von 11 bis 16 Uhr haben Besucher die Möglichkeit an vielen verschiedenen Ständen nach Herzenslust zu stöbern. Die Anwohner haben viele liebevoll gepflegte Schätze und sehr gut erhaltene Dinge zusammengetragen um diese an interessierte Besucher zu verkaufen oder sogar zu verschenken.

Der Dorfflohmarkt in Volxheim bietet viele verschiedene Schätze

Übersicht dorfflohmarkt volxheimAn dem Markt beteiligen sich insgesamt sechsunddreißig Haushalte die ihre Waren auf privatem Grund wie Höfen Gärten oder Garageneinfahrten anbieten. Das Angebot ist äußerst vielfältig und reicht von Kleidung für Kinder und Erwachsene über Haushaltswaren bis hin zu Büchern und Spielsachen. Auch besondere Gegenstände wie Kleinmöbel Antiquitäten oder Campingutensilien sind auf der umfangreichen Teilnehmerliste zu finden. Jeder Dorfflohmarkt in Volxheim bietet somit eine großartige Gelegenheit für einen tollen Ausflug mit der Familie.

Die örtliche Feuerwehr sorgt für das leibliche Wohl der Gäste

Organisiert wird die Veranstaltung von den kleinen Feuerdrachen Volxheim sowie den Freunden der Feuerwehr Volxheim. Die Einnahmen aus den Anmeldegebühren der Verkäufer kommen nach Abzug der organisatorischen Kosten direkt den kleinen Feuerdrachen zugute. Auch für die Verpflegung der Besucher ist während der Veranstaltung bestens gesorgt. Die Bambini Feuerwehr bietet am örtlichen Feuerwehrhaus leckere Speisen sowie Kaffee und Kuchen an. Dort stehen den Besuchern zudem Toiletten zur Verfügung.

Baumarkt-Kette Hellweg vor dem Aus?

Eine der größten und bekanntesten deutschen Baumarktketten steckt in einer tiefen Krise: Das Traditionsunternehmen Hellweg hat beim zuständigen Amtsgericht Essen einen Antrag auf Insolvenz gestellt, dem das Gericht bereits stattgegeben hat. Für die Kette mit Sitz in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) und ihre rund 2.900 Mitarbeiter ist dies der nächste schwere Schlag, nachdem erst kürzlich die Schließung von zehn Filialen angekündigt worden war.

Trotz des eingeleiteten Insolvenzverfahrens gibt es für Kunden und Angestellte eine vorläufige Entwarnung: Der Geschäftsbetrieb soll vorerst vollumfänglich weiterlaufen. Alle 68 Märkte sowie der Online-Shop bleiben bis auf Weiteres geöffnet. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten sind für die kommenden drei Monate über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert.

Sanierungsexperten prüfen alle Standorte der Baumarkt-Kette Hellweg

Um das Unternehmen durch die schwere Phase zu steuern und eine Zukunftsperspektive zu erarbeiten, wurden tiefgreifende strukturelle Veränderungen im Management vorgenommen:

  • Sachverwaltung: Das Amtsgericht bestellte den renommierten Rechtsanwalt Stefan Denkhaus zum vorläufigen Sachverwalter, um die Interessen der Gläubiger zu überwachen.

  • Geschäftsführung: Zwei erfahrene Sanierungsexperten wurden direkt in die Führungsebene des Unternehmens berufen.

Die anstehende Sanierung bedeutet jedoch auch, dass ausnahmslos alle bestehenden Standorte noch einmal intensiv auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Welche konkreten Filialen dabei besonders im Fokus stehen oder von einer Schließung bedroht sein könnten, hat das Unternehmen bislang nicht kommuniziert.

Die Gründe für den tiefen Fall: Das Ende des Heimwerker-Booms

Das Unternehmen betreibt seine großflächigen Märkte schwerpunktmäßig im Rhein-Ruhr-Gebiet sowie im Großraum Berlin, hat aber auch einen Standort in Darmstadt. Seit Jahren steht die gesamte deutsche Baumarktbranche unter massivem Konsum- und Kostendruck. Die wirtschaftliche Talfahrt des Unternehmens lässt sich auch an den harten Geschäftszahlen ablesen: Während die Hellweg-Gruppe im Geschäftsjahr 2022 noch einen Umsatz von rund 850 Millionen Euro erwirtschaften konnte, brach dieser im darauffolgenden Jahr 2023 spürbar auf nur noch 672 Millionen Euro ein.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Geschäftsführung versucht, das Ruder durch ein Restrukturierungsprogramm und gezielten Stellenabbau herumzureißen – doch die Maßnahmen reichten am Ende nicht aus. Nach dem extremen Heimwerker-Boom während der Corona-Pandemie brach die Nachfrage im Zuge der allgemeinen Inflation und der schwächelnden Baukonjunktur spürbar ein. Gleichzeitig belasteten rasant gestiegene Betriebskosten das Unternehmen zusätzlich.

Hintergrund: Über 50 Jahre Geschichte

Die Geschichte des Unternehmens reicht zurück bis in die frühen 1970er-Jahre: Der allererste Hellweg-Baumarkt öffnete seine Pforten im Jahr 1971 am Brackeler Hellweg in Dortmund.

Ein Name mit Historie

Als Namensgeber für das Familienunternehmen fungierte einer der bedeutendsten Handelswege Europas aus dem Mittelalter: Der historische „Hellweg“ führte einst von Aachen quer durch das heutige Ruhrgebiet und stand über Jahrhunderte für regen Warenaustausch. Ob und in welcher Form dieses Stück deutsche Wirtschaftsgeschichte fortgeschrieben werden kann, müssen die kommenden Monate der Sanierung zeigen.

Eröffnung „Freie Platz“ in Heidesheim am Rhein

Nach umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen ist es soweit: Der neu gestaltete Freie Platz in Heidesheim wird offiziell eröffnet. Die Stadt Ingelheim lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, die Fertigstellung des Platzes gemeinsam zu feiern.

Die Eröffnungsfeier findet am Samstag, dem 27. Juni, ab 16 Uhr auf dem Freien Platz statt. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Eveline Breyer und Ortsvorsteherin Dr. Sylvia Klengel erfolgt die offizielle Einweihung des Platzes und wird ergänzt durch ein buntes Rahmenprogramm für Groß & Klein. Ab 17 Uhr sorgt die Band „Couch & Cocktail“ mit Live-Musik für beste Stimmung und lädt zum gemütlichen Beisammensein ein.

Für das leibliche Wohl sorgen die Heidesheimer Gewerbetreibenden. Die Stadt Ingelheim freut sich darauf, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die neue Aufenthaltsqualität des Freien Platzes zu erleben und den neugestalteten Ortsmittelpunkt mit Leben zu füllen.

Wiesbaden droht eine Kahlschlag-Koalition

Die SPD Wiesbaden und ihre Fraktion im Wiesbadener Rathaus zeigen sich zutiefst besorgt über das vorliegende Sondierungspapier der fünf Parteien CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Volt und Pro Auto. Sollte dieses Papier in einen Koalitionsvertrag münden, wäre es aus Sicht der SPD das Programm einer Kahlschlag‑Koalition – mit gravierenden Folgen für den sozialen Zusammenhalt, die Schaffung und den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum und die Mobilität in unserer Stadt.

Für die Innenstadtbewohnerinnen und -bewohner bedeutet das Papier das Gegenteil dessen, wofür sie bei der Kommunalwahl gestimmt haben. Gleichzeitig droht den Vororten eine deutliche Verschlechterung ihrer Anbindung und Lebensqualität.

SPD trägt besondere Verantwortung als Partei des Oberbürgermeisters

Die SPD-Parteivorsitzenden Susanne Hoffmann-Fessner und Alexander Hofmann sagen: „Als Partei des Oberbürgermeisters Gert-Uwe Mende, der erst im vergangenen Jahr mit breiter Mehrheit wiedergewählt wurde, tragen wir besondere Verantwortung für die Stabilität, Verlässlichkeit und den Zusammenhalt Wiesbadens. Umso größer sind unsere Sorgen angesichts der Richtung, die dieses Papier vorgibt.“

Besonders im sozialen Bereich steht Wiesbaden vor einer fundamentalen Richtungsentscheidung. Das vorliegende Sondierungspapier der vier Parteien unter Tolerierung von Pro Auto lässt offen, wie zentrale, insbesondere soziale, Aufgaben künftig verlässlich erfüllt werden sollen.

Verantwortungsvolle Politik heißt: Menschen stärken – nicht schwächen

Die beiden SPD-Parteivorsitzenden Susanne Hoffmann-Fessner und Alexander Hofmann erklären dazu: „Die angekündigten einseitigen Kürzungen im Sozialhaushalt treffen ausgerechnet jene Gruppen am stärksten, die in dieser Zeit besonders auf die Unterstützung der Kommune angewiesen sind: Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Menschen.

Der im Sondierungspapier verwendete Begriff ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ mag aus der genossenschaftlichen Tradition stammen, wird hier jedoch verkürzt und missbräuchlich eingesetzt. Er verdeckt einen geplanten sozialen Kahlschlag und gefährdet anerkannte soziale Errungenschaften, die Wiesbaden über Jahrzehnte aufgebaut hat.

Für uns sind soziale Leistungen kein reiner Kosten- oder Effizienzfaktor, sondern eine investition in gesellschaftliche Stabilität. Viele Menschen in Wiesbaden leben in Situationen, in denen sie ohne verlässliche Strukturen gar nicht die Möglichkeit haben, sich selbst zu helfen. In Fällen von Kinderarmut, Krankheit oder akuten Notsituationen ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ zu fordern ist zynisch und bedeutet letztlich, gesellschaftliche Verantwortung auf die Betroffenen abzuwälzen.“

Wiesbaden steht jetzt an einem Scheideweg: Entweder entsteht ein inhaltlich widersprüchliches Bündnis mit hauchdünner Mehrheit gegen den Oberbürgermeister – oder die CDU ist bereit für eine stabile, handlungsfähige Koalition mit dem Oberbürgermeister.

Als SPD bleibt unsere Hand ausgestreckt, damit Wiesbaden eine verlässliche, sozial ausgewogene und finanziell solide Regierungsgrundlage erhält.

Einordnung der vorliegenden inhaltlichen Einigung Acht Punkte der SPD zum Sondierungs-Papier:

  1. Vereint im Sozialabbau Der kleinste gemeinsame Nenner, der die fünf Parteien zusammen zu halten scheint, ist der Sozialabbau. Während andere Bereiche unangetastet bleiben und Einspar-Vorschläge fast gänzlich ausbleiben, scheinen sich die Einspar- und Überprüfungsforderungen nahezu ausschließlich an soziale Leistungen und soziale Infrastruktur zu richten. Dabei sind weite Teile des Sozialetats gesetzliche Pflichtleistungen, die von Bundesebene vorgegeben werden und über die eine Kommune wie Wiesbaden gar nicht eigenmächtig entscheiden kann (z.B. Auszahlung Wohngeld). Übrig bleibt der steuerbare Teil kommunaler Sozialpolitik: Kinder- und Jugendarbeit, Bezirks- und Schulsozialarbeit, Statteil- und Quartiersmanagement, Altenarbeit, Integrationsarbeit und vieles mehr stehen damit zur Disposition.

Mit dem vorliegenden Sondierungspapier entsteht auch der Eindruck, als würden bestehende soziale Angebote bislang nicht bedarfsorientiert, sozialräumlich oder wirkungsorientiert gesteuert.

Wir befürchten eine Verkürzung sozialer Arbeit auf rein „messbare“ Ergebnisse – obwohl bekannt ist, dass nicht alles kurzfristig „messbar“ ist. Denn insbesondere Angebote der Kinder– und Jugendhilfe sowie Präventions– und Integrationsangebote erzielen ihre Erfolge – die Stabilisierung der Bildungsbiografie, Sicherung der gesellschaftlichen Teilhabe oder Reduktion von Chancenungerechtigkeit – im Verlauf der Jahre.

Die Verlierer sind die Mieterinnen und Mieter in unserer Stadt: Das Ausstiegs-Szenario für das Ostfeld

Wohnraum ist knapp und teuer. Um für echte Entlastung auf dem überhitzten Mietmarkt zu sorgen, braucht es neben Nachverdichtung mit Augenmaß, konsequentem Vorgehen gegen spekulativen Leerstand und Neubauten im Stadtgebiet unbedingt das Ostfeld als zusätzlichen Stadtteil. Ansonsten kann der Mangel an bezahlbarem Wohnraum nicht gedeckt werden. Während alle Parteien bis auf Pro Auto den neuen Stadtteil im Grundsatz befürwortet hatten, ist davon im Sondierungs-Papier nun keine Rede mehr. Stattdessen scheint es so, als würde ein Ausstiegs-Szenario vorbereitet werden – ohne eine Antwort auf die stärker werdende Wohnungsnot in unserer Stadt zu liefern.

Laut Sondierungspapier sollen „Alle Potentiale der Nachverdichtung genutzt werden“. Dies würde insbesondere die Siedlungen und Stadtteile mit hoher Bedarfslage wie den Schelmengraben, den Gräselberg das Hochfeld und Klarenthal hart treffen. Sie wurden bewusst mit Grünflächen und Plätzen zwischen den Wohnhäusern geplant, um den Bewohnerinnen und Bewohnern Raum zu geben. Auch in der Innenstadt droht, dass letzte Freiflächen verbaut werden.

Eine Magnetschwebebahn für Wiesbaden!?

Um eine Anbindung des Ostfeldes per Schiene zu umgehen, soll stattdessen eine ungleich teurere Variante prioritär geprüft werden, um das Stadtquartier anzubinden: Eine Magnetschwebebahn. Diese Variante entspricht nicht den Vorgaben der Regionalversammlung (SEM), und eine ebenfalls teure Machbarkeitsstudie würde das ohnehin durch das Sondierungs-Papier in Frage gestellte Projekt Ostfeld noch weiter verzögern.

Ein Programm gegen ESWE-Verkehr

Wer ankündigt, den Betriebskostenzuschuss für ESWE Verkehr auf derzeitigem Niveau einzufrieren, muss angesichts von Tarifsteigerungen und steigenden Energie- und Treibstoffkosten zwangsläufig das ÖPNV-Angebot einkürzen und kann den neuen Nahverkehrsplan nicht umsetzen.

Eine Verlagerung des Betriebshofes weg aus der Innenstadt hätte dramatische Auswirkungen auf den Busverkehr in unserer Stadt. Ein so schnelles Reagieren durch Ersatzbusse in Störungsfällen wie bisher wäre nicht mehr möglich. Neben den horrenden Kosten, die durch eine Verlagerung entstehen würden, müsste auch der komplette Nahverkehrsplan überarbeitet werden, der nächstes Jahr an den Start gehen soll und der auf den zentralen Betriebshof hin ausgerichtet ist.

Pro-Auto-Programm gegen die Mehrheit der Menschen in der Innenstadt

Bei der Kommunalwahl haben sich die Menschen mit großer Mehrheit für die bisherigen Regierungs-Parteien entschieden, welche sich für die Fortsetzung der Verkehrswende eingesetzt haben. Mit einer möglichen Rückkehr zu Tempo 50 auf zentralen Innenstadt-Achsen, dem Abwürgen der ursprünglichen Pläne zur Umgestaltung der Schwalbacher Straße (sogar hinter die bereits begonnenen Abschnitte wird ein Fragezeichen gesetzt) und einem nur noch punktuell geplanten Radwege-Ausbau würde in den kommenden fünf Jahren Politik gegen die Bewohnerinnen und Bewohner in der Innenstadt gemacht.

Wiesbadens Vororte: vernachlässigt und von der CDU im Stich gelassen

Die CDU hat bei der Kommunalwahl vor allem in den Vororten abseits der Innenstadt gute Ergebnisse erzielt. Die Wählerinnen und Wähler dort erhalten nun in vielerlei Punkten das Gegenteil dessen, was sie vor der Wahl versprochen bekommen haben:

Eigentlich sollten die Vorgaben, wie dicht in dörflich geprägten Strukturen nachverdichtet werden soll, deutlich gelockert werden. Doch laut Sondierungspapier darf es keine Lockerung geben, wenn Umwelt-Gründe dagegensprechen. Dadurch, dass quasi alle Nachverdichtungs-Potentialflächen in ländlichen Stadtteilen auf besonders hochwertigen Böden liegen, scheint eine Lockerung der Dichte-Vorgaben fast immer ausgeschlossen.

Mit dem drohenden Sozialabbau wäre insbesondere die soziale Infrastruktur in den östlichen Vororten gefährdet. Hier ist die Bedarfslage nicht so hoch wie in anderen Regionen der Stadt. Dennoch braucht es auch hier soziale Angebote, gerade auch für ältere Menschen ebenso wie soziale Infrastruktur wie ein verlässliches Krippen- und Kitaangebot in Wohnortnähe.

Mit besonderer Sorge blicken wir darauf, dass sich das Bus-Fahrplan-Angebot künftig datenbasiert anhand von Fahrgastzahlen und Auslastung sowie der Erreichbarkeit orientieren soll. Alle Begriffe mögen auf den ersten Blick wohlmeinend klingen, jedoch steckt darin eine fundamentale Veränderung der aktuellen Politik – zu Lasten aller, die nicht in der Innenstadt wohnen. Wenn künftig Fahrgastzahlen und Erreichbarkeit entscheidend sein sollen, fahren die Busse in Medenbach, Delkenheim, Naurod, Heßloch und zahlreichend weiteren Stadtteilen künftig deutlich seltener als bisher. Die Fahrten abseits der Innenstadt sind deutlich teurer und transportieren weniger Personen. Doch wer gleichwertige Lebensverhältnisse in unserer Stadt will und wer das Ziel hat, dass Menschen in Kloppenheim, Igstadt und Co. eine Alternative zum Auto haben, darf hier beim Fahrplan-Angebot nicht wegkürzen.

Die Wiedereinführung der Ostlinien von ESWE Verkehr, welche die Stadtteile im Wiesbadener Osten untereinander verbinden soll, scheint damit vom Tisch. Im Papier steht ohnehin nur noch, dass sie „grundsätzlich angestrebt“ werden sollen.

Zukunft der Innenstadt bleibt fraglich

Im Gesamten Sondierulichen ngspapier findet sich keine einzige Lösung für auch nur eine leerstehende Innenstadt-Immobilie, was insbesondere für den gebeutelten Einzelhandel eine schlechte Nachricht ist. Der Markt soll auch künftig regeln, was er bisher schon nicht regeln konnte. Dennoch schimmert durch: Die Kultur scheint den Kürzeren zu ziehen: Die Fokussierung auf „finanziell tragfähige Projekte“ bedeutet verklausuliert eine Absage an das Stadtmuseum in der ehemaligen Sportarena – ohne eine alternative Lösung für die aktuelle Lage des SAM.

Keine Antwort auf das Finanzloch – außer Sozialabbau

So einig sich die five Parteien im Bereich Sozialabbau zu sein scheinen, für die Lösung des Finanzlochs der Stadt wird keine Lösung skizziert.

Noch vor der Wahl und jahrelang behaupteten CDU und FDP, die Gewerbesteuer senken zu wollen, um die Wirtschaft zu unterstützen. Davon ist im Papier nun nichts mehr zu lesen, obwohl ein Impuls in diese Richtung auch von der Industrie- und Handelskammer (IHK) wiederholt gefordert wurde. Nun versprechen die Sondierungs-Parteien, die Grund- und Gewerbesteuer stabil zu halten. Angesichts der Haushaltslage der Stadt erscheint dies ebenfalls wie ein Versprechen, dass in Kürze gebrochen werden wird. Möglicherweise ist dies schon am kommenden Montag der Fall, wenn Kämmerer Dr. Hendrik Schmehl die aktuellen Zahlen zur Haushaltslage im Finanzausschuss präsentieren wird.

Jedoch erscheinen die acht Punkte lediglich wie die Spitze des Eisbergs dessen, was den Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern in den kommenden Jahren droht. Denn: der eigentliche Kahlschlag ist noch gar nicht kommuniziert. Das Papier beinhaltet lediglich all die Festlegungen, bei denen zuvor Uneinigkeit herrschte, wie es in der Präambel heißt. Keine Uneinigkeit bei den Parteien herrscht wohl bei folgenden Punkten, die das ganze Ausmaß des Kahlschlages nur erahnen lassen:

Rund 15.000 Mieterinnen und Mieter wohnen in Wiesbaden in einer städtischen Wohnung (GWW/ GeWeGe). Sie alle profitieren von der eigenen Wiesbadener Mietpreisbremse, die maximal 2 Prozent Mieterhöhung pro Jahr erlaubt und bereits nachweislich ihre erhebliche Wirkung entfaltet hat. Alle fünf Parteien eint die Ablehnung der bisherigen Form der Mietpreisbremse. Es war stets die SPD, die den Fortbestand der Regelung sichern konnte.

Ebenfalls keine Aussage im Papier gibt es zu den städtischen Wohnungsbau-Quoten und damit, wie künftig gebaut werden soll. Aktuell gilt die Regelung, dass mindestens 40% der Wohnungen für kleine und mittlere Einkommen vorgehalten werden müssen. CDU, FDP und Pro Auto waren stets gegen solche Quoten, Grüne und Volt dafür. Wer sich in den Sondierungen durchgesetzt hat, bleibt unklar.

Kinder und Jugendliche dürfen in Wiesbaden unter 18 Jahren in den Ferien kostenfrei in städtische Schwimmbäder. CDU, FDP und Pro Auto haben sich stets gegen eine Fortführung ausgesprochen, auch die Grünen wollen laut Wahlprogramm das beliebte Programm umkrempeln. Kinder und Jugendliche aus armen Familien sollen stattdessen in Zukunft an der Schwimmbad-Kasse nachweisen, dass sie leistungsberechtigt sind, um einen ermäßigten Eintritt zu erhalten.

Gebühren sollen laut Sondierungspapier künftig standardmäßig kostendeckend sein. Aus sozialen Gründen und um die privaten Haushalte zu entlasten sind unter anderem die Friedhofsgebühren von der Stadt subventioniert. Beides droht wegzufallen, bei den Friedhofsgebühren wäre dies eine Erhöhung um über 50%. Ausgerechnet die CDU, die sich noch im vergangenen Jahr sämtliche Gebührenerhöhungen abgelehnt hatte, hat hier ihre Position offenbar grundlegend geändert.

Unter dem Titel „Der Goldstandard muss weg“, fährt die Wiesbadener CDU seit Jahren die Agenda, die Gruppen in Krippen und Kitas deutlich zu vergrößern und die Öffnungszeiten zu reduzieren. Ob diese Agenda jetzt auch umgesetzt wird, wird verschwiegen. Bei einer Vergrößerung der Gruppen drohen Krippen und Kitas zu Aufbewahrungsstationen zu werden, frühkindliche Bildung würde vernachlässigt werden. Mit dem beschriebenen Ziel aus dem Sondierungspapier, die Öffnungszeiten zu „flexibilisieren“, wird zumindest in diesem Punkt die Tür weit aufgemacht.

Versteckt wird auch das Thema Windkraft auf dem Tanuskamm. Während die FDP im Wahlkampf noch gemeinsam mit der CDU und Pro Auto einen sofortigen Projekt-Stopp forderte und sich die Grünen mit Volt und SPD klar für die Realisierung ausgesprochen hatten, fällt dieses Thema im Sondierungspapier hinten runter. Entweder ist der Konflikt weiter offen oder eine Seite hat ihre Positionierung aufgegeben.

Mediathek Ingelheim startet Leseaktion „summer readING“

Auch in diesem Jahr lädt die Mediathek Ingelheim wieder zu ihrer großen Sommerleseaktion „summer readING“ ein. Das Team der Mediathek betont dabei ein wichtiges Motto: Auch wenn das Gebäude aktuell wegen eines Wasserschadens und der laufenden Trocknungsarbeiten nur eingeschränkt nutzbar ist – träumen, lesen und in spannende Geschichten eintauchen kann man schließlich überall! In den Sommerferien wird die Aktion damit erneut zur Einladung, neue Welten zu entdecken und selbst kreativ zu werden.

Anmeldung und Spielplan-Ausgabe bei der Mediathek Ingelheim: So funktioniert es

Mitmachen können alle Kinder ab der 1. Klasse. Die Anmeldung ist komplett kostenlos und erfolgt direkt vor Ort in der Mediathek.

Der Anmeldezeitraum ist kurz und knackig auf die Woche vor den Ferien gelegt – von Dienstag, 23. Juni, bis Freitag, 26. Juni 2026. Zu folgenden Uhrzeiten können die Spielpläne abgeholt werden:

  • Dienstag bis Freitag: 10:00 bis 12:00 Uhr & 14:00 bis 16:00 Uhr

  • Donnerstag (zusätzlich): bis 18:00 Uhr

Leseziele erreichen und tolle Preise gewinnen

Das Prinzip der Aktion ist denkbar einfach und motivierend: Die Kinder setzen sich zu Beginn ein eigenes, realistisches Leseziel für die Ferienzeit. Wer während der Sommerferien fleißig und regelmäßig schmökert und dieses selbst gesteckte Ziel am Ende erreicht, wird belohnt:

  • Jedes erfolgreiche Kind erhält eine offizielle Urkunde.

  • Alle erfolgreichen Teilnehmer wandern automatisch in den großen Lostopf der „summer-readING“-Verlosung.

Zu gewinnen gibt es viele tolle Preise, die in diesem Jahr von der Rheinhessischen Energie- und Wasserversorgungs-GmbH sowie der Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (iKUM) spendiert und zur Verfügung gestellt werden.

Exklusive Workshops im Ausweichquartier

Ein fester Bestandteil der Leseaktion ist auch diesmal wieder das abwechslungsreiche Begleitprogramm. Die angemeldeten Teilnehmer können sich auf exklusive medienpädagogische und lesefördernde Workshops freuen.

Aufgrund der notwendigen Sanierungs- und Trocknungsarbeiten nach dem Wasserschaden können die Workshops in diesem Jahr nicht in den gewohnten Räumen der Mediathek Ingelheim stattfinden. Das Team hat jedoch ein Ausweichquartier organisiert, in dem die Veranstaltungen sicher und in gewohnter Qualität über die Bühne gehen.

Alle weiteren Details zum Ablauf, den angebotenen Workshops und den genauen Standorten gibt es auf der offiziellen Aktions-Webseite der Mediathek Ingelheim.

Weltkriegsbombe in Mainz-Hartenberg erfolgreich entschärft

Die Entschärfung der amerikanischen Weltkriegsbombe im Bereich der Fritz-Bockius-Straße im Mainzer Stadtteil Hartenberg war erfolgreich. Den Experten des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz (KMRD) ist es am Mittwoch (17. Juni 2026) gelungen, den 250 Kilogramm schweren Blindgänger sicher zu neutralisieren.

Die weiträumigen Absperrmaßnahmen rund um die Fundstelle werden ab sofort schrittweise zurückgenommen. Die rund 1.900 betroffenen Bürgerinnen und Bürger können nun wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. Auch die Verkehrssperrungen im Umfeld des Evakuierungsbereichs, die unter anderem das Taubertsbergbad betrafen, werden nach und nach aufgehoben.

Reibungsloser Ablauf bei der Entschärfung der Weltkriegsbombe in Mainz dank vorbildlicher Kooperation

Der Blindgänger war am Dienstagmittag bei Bauarbeiten in einer Parkanlage entdeckt worden. Da der Zünder noch aktiv war, machten die Experten eine Evakuierung im Umkreis von 250 Metern unumgänglich.

Die Evakuierung am Mittwochmorgen verlief planmäßig und ohne größere Zwischenfälle. Der Gefahrenbereich konnte zügig geräumt und kontrolliert werden, sodass der Kampfmittelräumdienst wie vorgesehen und ohne Verzögerungen mit der präzisen Arbeit am Zünder beginnen konnte.

Lob an die Bevölkerung

Die Stadtverwaltung und die Rettungskräfte richten einen besonderen Dank an die betroffenen Anwohner: Die Bevölkerung hat extrem besonnen, kooperativ und vorbildlich mitgewirkt. Dieses disziplinierte Verhalten hat maßgeblich zum schnellen und reibungslosen Ablauf der gesamten Sicherheitsmaßnahmen beigetragen.

220 Einsatzkräfte im Einsatz

Im Hintergrund liefen die Fäden im Führungsstab der Feuerwehr Mainz zusammen, wo alle Maßnahmen minutiös koordiniert wurden. Um die Sicherheit der Bürger zu garantieren und den reibungslosen Transport zu gewährleisten, waren insgesamt rund 220 Einsatzkräfte zeitgleich vor Ort.

Am Einsatz beteiligt waren:

  • Die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr Mainz

  • Die Polizei und die städtische Ordnungsbehörde

  • Verschiedene Hilfsorganisationen (u.a. für die Betreuung in der Notunterkunft am Bruchwegstadion)

  • Die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz

Die Stadt und die Führung der Feuerwehr dankten abschließend allen beteiligten Einheiten, Ämtern und Organisationen für die professionelle, Hand in Hand greifende und zielgerichtete Zusammenarbeit bei diesem unvorhergesehenen Großeinsatz.

US-Riese Moderna will BioNTech-Werke in Deutschland retten

Es ist die wohl überraschendste Wendung in der aktuellen Krise des regionalen Pharma- und Biotechnologiestandorts. Nachdem der Mainzer mRNA-Pionier BioNTech ankündigte, im Zuge einer radikalen Restrukturierung drei deutsche Werke zu schließen und bis zu 1.860 Arbeitsplätze abzubauen, schaltet sich nun der größte internationale Rivale ein.

Der US-Biotech-Konzern Moderna prüft offiziell den Kauf der betroffenen BioNTech-Anlagen und will das bedrohte Spitzenpersonal übernehmen.

Wäre die Moderna-Übername der BioNTech-Werke der Rettungsanker für über 1.800 Arbeitsplätze?

Wie Moderna-Vorstandschef Stéphane Bancel im Gespräch mit dem Handelsblatt am Mittwochmorgen (17. Juni 2026) bestätigte, ist der Konzern stark an einer Expansion in Deutschland interessiert.

Die von BioNTech zur Disposition gestellten Werke kämen da wie gerufen: „Wenn wir die richtige Partnerschaft mit der deutschen Bundesregierung finden würden, wären diese Anlagen eine interessante Option, im Vergleich zu einem Neubau“, so Bancel.

Auf die entscheidende Frage, ob man auch die vom Jobverlust bedrohten Mitarbeiter übernehmen würde, fand der US-Manager klare Worte: „Wenn wir in ein Werk investieren würden, ganz sicher.“

Für die von der Entlassungswelle bedrohten Forscher und Fachkräfte in Mainz und der Region wäre das ein unverhoffter Rettungsanker.

Nächste Breitseite gegen Kanzler Merz

Doch das vermeintliche Beschäftigungswunder kommt nicht ohne politischen Zündstoff.

Genau wie die regionalen Branchenriesen Boehringer Ingelheim und Eli Lilly, deren jüngste Milliardenkürzungen auf ignorierte Brandbriefe im Kanzleramt zurückzuführen sind, nimmt nun auch Moderna die Bundesregierung offen in die Zange.

Die Millioneninvestitionen sind an unmissverständliche Bedingungen geknüpft: Deutschland müsse endlich verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Pharmafirmen schaffen und eine klare strategische Richtung vorgeben. „Wir führen derzeit Gespräche mit der Regierung über eine langfristige Partnerschaft, wie wir sie im Vereinigten Königreich und in Kanada eingegangen sind“, erklärte der Chef des US-Riesen.

Sollte das Kanzleramt unter Friedrich Merz (CDU) und das Bundesgesundheitsministerium auch diesen Hilferuf verstreichen lassen, droht US-Biotech-Konzern mit der Abwanderung in andere europäische Staaten.

Massives Souveränitätsproblem für Europa droht

Der US-Konzern warnt die Berliner Politik vor geopolitischen Fehlern. Wenn BioNTech die Produktion einstelle und kein neuer Investor einspringe, verliere Deutschland und ganz Europa seine technologische Unabhängigkeit.

„Dass es bald keine mRNA-Produktionskapazitäten mehr in Deutschland und Europa geben wird, ist ein massives Souveränitätsproblem“, schlug Bancel Alarm.

Während der Westen mit bürokratischen Spargesetzen wie dem umstrittenen Beitragssatzstabilisierungsgesetz Investoren verschrecke, würden in China parallel mindestens fünf große mRNA-Unternehmen staatlich hochgezogen.

Das Kanzleramt hat nun die historische Chance, den mRNA-Standort Mainz zu retten, oder die nächste Schlüsseltechnologie leichtfertig zu verspielen.

Schaustellerbude auf dem Mainzer Johannisfest abgebrannt

Eine brennende Schaustellerbude hat in der Nacht zum Mittwoch (17.06.2026) für einen größeren Einsatz der Mainzer Feuerwehr gesorgt. Mitten in den laufenden Vorbereitungen und Aufbauten zum Mainzer Johannisfest kam es in der Altstadt zu einem Feuerausbruch.

Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Gegen 01:30 Uhr ging der Alarm bei der Leitstelle ein. Am Fischtorplatz brannte ein geschlossener Kirmesstand. Bereits als die ersten Löschfahrzeuge wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintrafen, drang dichter, schwerer Qualm aus dem hölzernen Verkaufsstand. Die starke Rauchentwicklung hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits in die umliegenden Straßenbereiche der Altstadt ausgebreitet.

Die Einsatzkräfte fackelten nicht lange und leiteten umgehend unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung ein. Durch den massiven Löschangriff gelang es den Feuerwehrleuten, die Flammen innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle zu bringen und schließlich vollständig abzulöschen.

Dank des extrem schnellen und gezielten Eingreifens der Wehr konnte eine Ausbreitung des Feuers auf direkt angrenzende Stände oder die Kulinarik-Bereiche auf der Festmeile erfolgreich verhindert werden.

Gebäude auf Raucheintritt kontrolliert – Keine Verletzten

Schaustellerbude auf dem mainzer johannisfest abgebrannt 18
Quelle: Privat

Aufgrund des dichten Qualms, der durch die Häuserschluchten zog, kontrollierten die Trupps vorsorglich die umliegenden Wohn- und Geschäftsgebäude. Die Retter konzentrierten sich dabei insbesondere auf Wohnungen, bei denen die Fenster gekippt oder vollständig geöffnet waren.

Glücklicherweise gaben die Messgeräte schnell Entwarnung: Ein gefährlicher Raucheintrag in die Gebäude konnte nirgends festgestellt werden, es blieb in einigen Bereichen lediglich bei einer deutlichen Geruchsbelästigung nach Brandrauch. Während des gesamten Einsatzes wurden keine Personen verletzt.

25 Retter im nächtlichen Einsatz

Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Mainzer Berufsfeuerwehr (von beiden Wachen) sowie der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Stadt vor Ort. Unterstützt wurden sie vom Rettungsdienst zur Absicherung der Einsatzkräfte sowie von mehreren Streifenwagen der Polizei.

Zur genauen Brandursache – ob es sich um einen technischen Defekt oder Brandstiftung handelt – sowie zur exakten Höhe des entstandenen Sachschadens können seitens der Behörden derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach rund einer Stunde war der nächtliche Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Transporter überschlägt sich auf der A67 bei Rüsselsheim

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Dienstagabend (16.06.2026) zu einem größeren Rettungseinsatz und erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn A67 geführt. Betroffen war der Streckenabschnitt im Bereich der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost.

Fahrzeug landet nach Überschlag auf der A67 bei Rüsselsheim auf der Seite

Gegen 20:10 Uhr war ein 38-jähriger Mann aus dem Rheingau-Taunus-Kreis mit seinem Kleintransporter auf der Autobahn in Richtung Süden unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Fahrer zwischen dem Mönchhofdreieck und der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Transporter kam nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet in den Grünstreifen und überschlug sich dort. Das Fahrzeug kam schließlich abseits der Hauptfahrbahn auf der Seite zum Liegen.

Bei dem Unfall erlitt der 38-jährige Fahrzeugführer schwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt an der Unfallstelle wurde er von den Rettungskräften umgehend in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert.

Zweistündige Sperrung der Ausfahrt nach Rüsselsheim

Neben den Beamten der Polizeiautobahnstation Südhessen war die Feuerwehr Rüsselsheim sowie mehrere Rettungswagen-Besatzungen vor Ort im Einsatz. Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher.

Für die Dauer der aufwendigen Rettungsarbeiten und die anschließende Reinigung der Fahrbahn von Trümmerteilen und ausgelaufenen Betriebsstoffen musste die Ausfahrt aus Fahrtrichtung Frankfurt kommend für rund zwei Stunden komplett für den Verkehr gesperrt werden. Es kam zu vorübergehenden Stauungen.

Ermittlungen zur Unfallursache: Blutentnahme angeordnet

Der entstandene Sachschaden an dem völlig demolierten Kleintransporter sowie an den Autobahneinrichtungen beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf mindestens 35.000 Euro.

Die genaue Ursache für den Kontrollverlust ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Da der Verdacht auf eine mögliche Beeinträchtigung des Fahrers im Raum stand, wurde bei dem 38-Jährigen im Krankenhaus eine Blutentnahme durchgeführt. Das Ergebnis der Laboruntersuchung steht noch aus.

Kommentar: Schöne Worte reichen nicht mehr, jetzt muss geliefert werden!

Kommentar von Stefan Heyde: Es war ein historischer Tag im Mainzer Landtag, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Nach 35 Jahren hat mit Gordon Schnieder wieder ein Christdemokrat die Regierungsbühne betreten und die Leitlinien der Landespolitik vorgegeben. Getragen von einer in Rheinland-Pfalz völlig neuen Konstellation: einer Großen Koalition aus CDU und SPD.

Schnieders Rede war staatsmännisch, klug und tief verwurzelt in den fünf Begriffen, die er wie ein Mantra wiederholte: Zuhören, Klarheit, Handeln, Zusammenhalt und Vertrauen.

Doch so toll die Worte des neuen Ministerpräsidenten auch waren, die Realität da draußen im Land schert sich nicht um Rhetorik. Die Flitterwochen der neuen „GroKo“ sind vorbei, noch bevor sie richtig begonnen haben.

Das Land steht vor massiven strukturellen und wirtschaftlichen Herausforderungen, die keinen Aufschub mehr dulden.

Die bittere Realität zeigt sich direkt vor unserer Haustür in Rheinhessen

Internationale Pharmariesen wie Eli Lilly in Alzey halbieren ihre Milliardeninvestitionen, weil ihnen in Deutschland die politische Planungs- und Investitionssicherheit fehlt. In Mainz schlägt das Haushaltsdefizit so tief ins Kontor, dass die Kommunalaufsicht die Notbremse zieht und Kredite radikal zusammenstreicht. Und an unseren Schulen und Kitas kämpfen Eltern und Erzieher täglich mit dem Mangel, während die Zahl der klassischen dualen Auszubildenden im Land auf historische Tiefstände rutscht.

In dieser „rauer gewordenen Welt“, von der Gordon Schnieder sprach, ist seine Ankündigung, die Politik müsse vom „Bremser zum Ermöglicher“ werden, genau der richtige Ansatz. Es ist ein echtes und dringend notwendiges Signal an den Mittelstand, an die Kommunen und an die Bürger, die den Glauben an die Handlungsfähigkeit des Staates zunehmend verlieren. Es tut gut zu hören, dass ein Ministerpräsident die finanzielle Not der Städte und Landkreise zur Chefsache machen will. Denn dort, an der kommunalen Basis, entscheidet sich, ob der gesellschaftliche Zusammenhalt funktioniert oder zerbricht.

Hier liegt aber auch die Sollbruchstelle der neuen Landesregierung unter Gordon Schnieder

Die Große Koalition darf nicht zum reinen Verwalter des Status quo werden. Sie darf sich nicht in internen Abstimmungsschleifen zwischen CDU und SPD blockieren oder sich hinter bürokratischen Absichtsbekundungen verstecken.

Wenn Gordon Schnieder „Klarheit und Handeln“ verspricht, dann muss dieses Handeln jetzt auch in den Haushaltsplänen sichtbar werden. Worte flicken keine Brücken, bauen keine Schulen und sichern keine Industriearbeitsplätze.

Und trotzdem gibt dieser Auftritt Anlass zur Hoffnung. Mit Gordon Schnieder steht ein Mann an der Spitze des Landes, der das politische Handwerk von der kommunalen Pike auf gelernt hat. Er kennt die Sorgen der Bürgermeister und Landräte, er weiß, wo der Schuh drückt.

Die personelle und strukturelle Zäsur im Landtag bietet die historische Chance, alte, verkrustete Muster aufzubrechen und Rheinland-Pfalz mit neuem Elan durch die Krise zu steuern.

Schwarz-Rot hat in Mainz die parlamentarische Macht, echte, tiefgreifende Reformen durchzusetzen – beim Bürokratieabbau, in der Bildung und beim kommunalen Finanzausgleich. Die Richtung stimmt. Jetzt muss der neue Ministerpräsident beweisen, dass seinen Worten auch Taten folgen.

Die Bürger im Land werden ihn genau daran messen.