BYC-News Blog Seite 77

Rheinland-Pfalz baut Luftrettung weiter aus

Rheinland-Pfalz stärkt seine Luftrettung nachhaltig: Der Intensivtransport- und Rettungshubschrauber „Christoph 77“ steht den Menschen im Land seit dem 1. Januar 2026 wieder 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zur Verfügung. Mit der Rückkehr zum 24/7-Betrieb reagiert das Land auf veränderte Rahmenbedingungen in der Gesundheitsversorgung und eine zunehmend spezialisierte Krankenhauslandschaft mit längeren Transportwegen.

„Mit der Ausweitung des Flugbetriebs stärken wir eine moderne Notfall- und Intensivmedizin. Die Menschen in Rheinland-Pfalz können sich auf den Rettungsdienst rund um die Uhr verlassen“, sagte Innenminister Michael Ebling. „Ab sofort steht die Luftrettung als hoch spezialisierte rettungsdienstliche Ressource auch in der Nacht zur Verfügung – als starke Ergänzung zu einem leistungsfähigen bodengebundenen Rettungsdienst.“

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Dauerhafter 24/7-Betrieb – Evaluation weiterer Standorte

Der Hubschrauber wird dauerhaft im 24/7-Betrieb eingesetzt. Perspektivisch kann auch ein anderer Standort in Rheinland-Pfalz für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb in Betracht gezogen werden. Grundlage ist eine fortlaufende Evaluation der Einsatzdaten, um belastbare und fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Bewährter Lebensretter mit langer Geschichte

„Christoph 77“ ist seit 1997 von Mainz aus im Einsatz und hat bereits zehntausenden Patientinnen und Patienten in lebensbedrohlichen Situationen schnelle medizinische Hilfe gebracht. Ursprünglich rund um die Uhr verfügbar, wurde der Betrieb 2007 auf den Tagesdienst reduziert und 2019 bis 22 Uhr erweitert. Seither war der Hubschrauber ganzjährig von 7 bis 22 Uhr alarmierbar – bis zur jetzt erfolgten erneuten Ausweitung.

Bedarfsanalyse bestätigt nächtlichen Mehrwert

Grundlage der Entscheidung ist eine Bedarfsanalyse der Einsatzdaten 2024, die gemeinsam mit der Geschäftsstelle für Qualitätssicherung im Rettungsdienst durchgeführt wurde. Analysiert wurden nächtliche Notfalleinsätze sowie Notfall- und Intensivverlegungen mit langen Transportwegen zwischen Einsatzort und geeigneter Zielklinik.

„Die Krankenhauslandschaft hat sich spürbar verändert: Spezialisierungen nehmen zu, Wege werden länger. Gerade bei zeitkritischen Krankheitsbildern kann die Luftrettung nachts entscheidende Zeitgewinne ermöglichen“, so Ebling. Der Hubschrauber ergänzt den bodengebundenen Rettungsdienst insbesondere bei arztbegleiteten Notfall- und Intensivverlegungen.

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Moderne Technik macht sicheren Nachtflug möglich

Ermöglicht wird der Nachtbetrieb durch erhebliche technische und organisatorische Fortschritte: moderne Hubschrauber, Nachtsichttechnik, spezielle Crew-Ausbildungen sowie etablierte Sicherheitsverfahren. Die Sicherheit von Patientinnen, Patienten und Besatzungen hat dabei oberste Priorität.

„Momentan absolvieren wir mit dafür ausgelegten Hubschraubern deutschlandweit mehr als 3000 Nachtflüge pro Jahr. Wir freuen uns darauf, nun auch für Rheinland-Pfalz die Versorgung im 24/7-Betrieb sicherstellen zu können“, sagte Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung GmbH. „In Mainz sind unsere Crews bereits seit Jahren bis 22 Uhr im Einsatz, somit können unsere dortigen Piloten, Ärzte und Notfallsanitäter wichtige Qualifikationen und Erfahrungen bei Dämmerung und Dunkelheit aufweisen.“

Nachtsichtsysteme im Einsatz

Die ADAC Luftrettung fliegt seit 2011 an ausgewählten Standorten auch bei Dunkelheit. „Christoph Westfalen“ (Münster), „Christoph Brandenburg“ (Senftenberg), „Christoph 26“ (Sanderbusch, Niedersachsen) und „Christoph 22“ (Ulm, Baden-Württemberg) sind für Einsätze mit Nachtsicht-Systemen ausgerüstet. Auch bei „Christoph 77“ in Mainz kommen diese Technologien bereits erfolgreich zum Einsatz.

Die Nachtsichtbrillen verstärken das natürliche Restlicht elektronisch und bilden gemeinsam mit einem abgedunkelten Cockpit ein abgestimmtes Nachtflugsystem. So lassen sich Starts und Landungen bei Nacht sicher durchführen, Hindernisse wie Windräder oder Stromleitungen werden frühzeitig erkannt. Mit der Rückkehr zum 24/7-Betrieb wird damit auch der zusätzliche Bedarf an nächtlichen Rettungen und Patientenverlegungen zuverlässig abgedeckt.

Die Altstadt von Alzey – Geschichte und Sehenswürdigkeiten in Rheinhessen

Die Altstadt von Alzey, einer charmanten Stadt in Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, bietet eine reiche Geschichte und zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Die ersten Besiedlungsspuren in der Region Alzey reichen bis in die Jungsteinzeit zurück. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Alzey von einer keltischen Siedlung über eine römische Gründung namens „Altiaia“ zu einer wichtigen mittelalterlichen Stadt. Im Mittelalter fiel Alzey unter die Herrschaft verschiedener Dynastien und erhielt 1277 Stadtrechte durch Rudolf von Habsburg. Die Stadt war auch Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse, wie der Hinrichtung von 350 Täufern im Jahr 1529 und den Zerstörungen im Dreißigjährigen und im Pfälzischen Erbfolgekrieg. Im 19. Jahrhundert wurde in Alzey die älteste bekannte Freiwillige Feuerwehr Deutschlands erwähnt und 1909 die Rebschule gegründet, aus der die bekannte Rebsorte Scheurebe hervorging​​.

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Sehenswürdigkeiten

Die Altstadt von Alzey beherbergt heute eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, die die reiche Geschichte der Stadt widerspiegeln. Zu den Highlights zählt das Alzeyer Schloss, das aus einer staufischen Reichsburg hervorging und im 16. Jahrhundert zu einem Schloss umgebaut wurde. Trotz seiner Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde es ab 1905 wiederaufgebaut und dient heute als Amtsgericht und Mädcheninternat​​.

Die Kleine Kirche, ein barocker Saalbau aus dem Jahr 1728/29, und die Nikolaikirche, ein im 15. Jahrhundert im spätmittelalterlichen Stil erbauter Sakralbau, prägen ebenfalls das Stadtbild. Die Nikolaikirche befindet sich am Obermarkt, der früher als Marktplatz diente und heute als Parkplatz genutzt wird​​.

Ein weiteres bemerkenswertes Gebäude ist die ehemalige Alzeyer Synagoge, die 1854 erbaut und während der Pogromnacht 1938 zerstört wurde. Heute erinnern Gedenktafeln an diesem Standort an die Alzeyer Juden vor dem Nationalsozialismus​​.

Für diejenigen, die Alzey erkunden möchten, bietet sich ein Stadtrundgang durch die historische Innenstadt an. Dieser führt vorbei an liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, Baudenkmälern, Brunnen und dem imposanten Alzeyer Schloss. Der Rundweg verläuft größtenteils in der Fußgängerzone und durch verkehrsberuhigte Bereiche, was einen angenehmen Spaziergang ermöglicht​​.

Alzey, oft als die heimliche Hauptstadt Rheinhessens bezeichnet, bietet Besuchern somit eine faszinierende Mischung aus historischen Sehenswürdigkeiten und einer lebendigen Altstadt, die zum Verweilen und Entdecken einlädt.

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Die Altstadt von Alzey bietet neben historischen Gebäuden auch kleinere, aber dennoch sehenswerte Orte, die das lokale Flair und die Geschichte der Stadt widerspiegeln

Die Gasse „Atzel“ ist ein typisches Beispiel für die kleinbürgerliche Bebauung in der Altstadt. Die schmale Straße mit Kopfsteinpflaster und eng stehenden Häusern gibt einen Einblick in das historische Stadtbild. Das Gebäude mit der Nummer 3, das aus dem 17. Jahrhundert stammt, überstand den Pfälzischen Erbfolgekrieg und zeugt von der langen Geschichte Alzeys​​.

Ebenfalls interessant ist die Spießgasse, die nur wenige Meter von der „Atzel“ entfernt liegt. Hier befindet sich das älteste Haus der Straße, ein verputztes Gebäude aus dem Jahr 1570, das 1669 mit einem barocken Knickgiebel versehen wurde. Die Spießgasse und ihre historischen Gebäude bieten eine weitere faszinierende Perspektive auf die Bau- und Kunstgeschichte der Stadt​​.

Das Museum Alzey, untergebracht in einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, das früher als Hospital diente, ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Besucher. Das Museum bietet einen umfassenden Einblick in die Kultur- und Naturgeschichte des inneren Rheinhessens und ist ganzjährig geöffnet​​.

Für Geschichtsinteressierte sind die Überreste des römischen Kastells in Alzey von Bedeutung. Ein Teil der Kastellruine ist frei zugänglich und befindet sich in der Nähe des Gymnasiums am Römerkastell. Die Grundmauern der Kasernen an der Westmauer geben einen Eindruck von der römischen Vergangenheit der Stadt​​.

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Ein Highlight in Alzey

Ein besonderes Highlight außerhalb der Altstadt ist der Wartbergturm, der rund zwei Kilometer südlich vom Zentrum Alzeys liegt. Dieser Aussichtsturm wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut und diente früher als Beobachtungsturm. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Turm wieder aufgebaut und bietet heute einen fantastischen Ausblick über Rheinhessen​​.

Ein Stadtrundgang durch Alzey, der all diese Sehenswürdigkeiten verbindet, ermöglicht es Besuchern, die historische und kulturelle Vielfalt der Stadt zu entdecken. Die Mischung aus mittelalterlicher Geschichte, barocker Architektur und römischen Überresten macht Alzey zu einem faszinierenden Ziel für alle, die sich für Geschichte und Kultur interessieren​

Insolvenz der schoenmueller GmbH in Wiesbaden eröffnet

Über das Vermögen der schoenmueller GmbH, ansässig in der Klingholzstraße 14, 65189 Wiesbaden (AG Wiesbaden, HRB 24012), wurde am 1. Januar 2026 um 10:00 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet. Geschäftsführung: P. Kenter und J. Müller.

Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Andreas Conzelmann von der Kanzlei Buschlinger, Claus & Partner Rechtsanw. PartGmbB, Adolfsallee 24, 65185 Wiesbaden. Kontakt: Tel. 0611 1504-0, E-Mail: conzelmann@bcp-wiesbaden.de.

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Tätigkeitsfelder der schoenmueller GmbH

Die schoenmueller GmbH aus Wiesbaden ist eine Kreativ‑ und Marketingagentur, die sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Marken spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Branding, Kommunikations‑ und Onlinemarketing, Social‑Media‑Strategien, Content‑Erstellung, Website‑Marketing sowie Beratung und Werbung an. Zu den Geschäftsfeldern gehören unter anderem Markenstrategie und ‑kommunikation, digitale Kampagnen, Social‑Media‑Betreuung, Werbemittelproduktion sowie Maßnahmen zur Aktivierung von Handel und Kundeninteraktion. Die Agentur arbeitet vor allem für Kunden aus dem Food‑Bereich und dem FMCG‑Segment und unterstützt sie bei der Positionierung ihrer Produkte am Markt.

Anmeldungen beim Insolvenzverwalter der schoenmueller GmbH

Gläubiger werden gebeten, ihre Forderungen bis zum 28. Januar 2026 beim Insolvenzverwalter anzumelden (§§ 38, 174 InsO) und eventuelle Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin unverzüglich mitzuteilen (§ 28 Abs. 2 InsO). Personen mit Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft sollen Zahlungen ab sofort an den Insolvenzverwalter leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).

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Das Verfahren wird mündlich durchgeführt.

Eine Gläubigerversammlung findet am Mittwoch, 18. Februar 2026, um 09:15 Uhr im Justizzentrum Wiesbaden, Raum 1.018, Mainzer Straße 124, statt. Dort wird der Insolvenzverwalter über den Stand des Verfahrens berichten und die angemeldeten Forderungen prüfen.

Zudem sollen die Gläubiger über wichtige Punkte entscheiden, darunter:

  • Bestätigung oder Neuwahl des Insolvenzverwalters (§ 57 InsO)

  • Einsetzung oder Fortführung eines Gläubigerausschusses (§ 68 InsO)

  • Wirksamkeit der Verwaltererklärung zu Vermögen aus selbstständiger Tätigkeit (§ 35 Abs. 2 InsO)

  • Zwischenrechnungen und Vermögensverwaltung (§ 66 Abs. 3 InsO)

  • Anlage und Hinterlegung von Geldern, Wertpapieren und Kostbarkeiten (§ 149 InsO)

  • Fortgang des Verfahrens, z. B. Unternehmensstilllegung oder Insolvenzplan (§ 157 InsO)

  • Verwertung der Insolvenzmasse (§ 159 InsO)

  • Besondere Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters (§ 160 InsO), darunter Unternehmensverkäufe, Beteiligungen oder Darlehen

  • Betriebsveräußerungen unter besonderen Bedingungen (§§ 162, 163 InsO)

  • Beantragung der Eigenverwaltung (§ 271 InsO)

  • Unterhaltszahlungen aus der Insolvenzmasse (§§ 100, 101 InsO)

  • Einstellung des Verfahrens durch das Gericht (§ 207 InsO)

Die Gläubigerversammlung bietet damit einen umfassenden Überblick über das Verfahren und die Entscheidungsbefugnisse der Beteiligten.

Hier gibt es weitere Insolvenzbenachrichtigungen


Jugendfeuerwehren aus Eltville sammeln wieder Weihnachtsbäume ein

Eltville am Rhein (Rheingau). Traditionell sammeln die Jugendfeuerwehren aller Eltviller Stadtteile auch in diesem Jahr die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Die Christbaumsammelaktion findet am Samstag, 10. Januar 2026, in allen fünf Stadtteilen statt.

Die Feuerwehren bitten die Bürgerinnen und Bürger, ihre Bäume bis 8 Uhr gut sichtbar am Straßenrand bereitzustellen. Vor der Abholung müssen sämtliche Dekorationen, insbesondere Lametta, entfernt werden, da geschmückte Bäume nicht mitgenommen werden können.

Darüber hinaus laden die Jugendfeuerwehren zu einem kleinen Beisammensein ein: Auf dem oberen Parkplatz des Rosenbads in Eltville findet die Veranstaltung von 10 bis 14 Uhr statt, in Erbach vor der Feuerwehr von 16 bis 19 Uhr.

Über eine kleine Spende freuen sich die Jugendlichen sehr. Der Erlös fließt vollständig in die Jugendarbeit der jeweiligen Feuerwehrvereine.

Polizistin im Einsatz verletzt

In der Nacht von Montag (5. Januar 2026) auf Dienstag (6. Januar 2026) kam es in der Königsteiner Straße in Frankfurt am Main zu einem Polizeieinsatz, bei dem eine alkoholisierte und aggressive Frau eine Polizistin leicht verletzte. Gegen die 39-Jährige wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

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Polizistin an der Hand verletzt

Nach bisherigen Erkenntnissen fiel die Frau gegen 01:05 Uhr zunächst auf, weil sie sich weigerte, eine Taxirechnung zu bezahlen. Hinzugerufene Polizeibeamte sorgten für einen Personalienaustausch. Bereits zu diesem Zeitpunkt zeigte sich die Frau aggressiv und unkooperativ.

Kurz darauf beobachteten die Einsatzkräfte, wie die 39-Jährige versuchte, unkontrolliert Fahrzeuge auf der Königsteiner Straße anzuhalten. Dabei stellte sie sich direkt auf die Fahrbahn und gefährdete sich sowie andere Verkehrsteilnehmer. Da die Frau stark alkoholisiert war und vermutlich auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, entschieden sich die Beamten, sie in polizeilichen Gewahrsam zu nehmen.

Beim Verbringen in den Streifenwagen steigerte sich das aggressive Verhalten weiter. Die Frau trat mehrfach in Richtung der Polizisten, traf jedoch niemanden. Erst nach erheblichem Widerstand gelang es den Beamten, ihr Handfesseln anzulegen und sie in Gewahrsam zu bringen.

Auch während der Ingewahrsamnahme leistete die Frau weiterhin massiven Widerstand. Sie schlug mehrfach nach den Beamten und zog einer Polizistin an den Haaren. Eine weitere Polizistin verletzte sich bei der notwendigen Fixierung leicht an den Händen.

Alle eingesetzten Polizeikräfte konnten ihren Dienst im Anschluss fortsetzen. Die Ermittlungen gegen die Frau dauern an.

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Das Vermögen von WhistlinDiesel – So reich ist der YouTuber

Cody Detwiler, besser bekannt unter seinem Künstlernamen WhistlinDiesel, gehört zu den bekanntesten Auto-YouTubern weltweit. Mit riskanten Stunts, spektakulären Fahrzeugtests und unterhaltsamen Videos hat er sich nicht nur eine riesige Fangemeinde aufgebaut, sondern auch ein beeindruckendes Vermögen erwirtschaftet. Experten schätzen sein Nettovermögen auf etwa 2 Millionen Euro.

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Aufstieg zum erfolgreichen Auto-YouTuber

Cody Detwiler wurde am 18. Juli 1998 in Indiana geboren. Als WhistlinDiesel startete seine Karriere mit Videos, die sich vor allem um Offroad-Fahrzeuge, Trucks und waghalsige Experimente drehten. Sein Kanal konzentriert sich hauptsächlich auf Themen rund um Outdoor-Aktivitäten und Extremsportarten mit Motorfahrzeugen. Zuschauer finden dort vor allem Videos, in denen er mit seinen Offroad-Fahrzeugen schwieriges Gelände bewältigt, gefährliche Stunts zeigt oder spannende Bauprojekte in Angriff nimmt.

Seine unkonventionelle Art, Autos zu präsentieren, sorgte schnell für hohe Reichweiten. Millionen von Abonnenten und regelmäßige Videoaufrufe machten ihn zu einem der gefragtesten Content-Creator der Automobilbranche.

Auch wenn er durch seine riskanten Aktionen immer wieder für Kontroversen sorgte, steigerte dies häufig die Aufmerksamkeit und damit auch das Nutzerinteresse. Der Mix aus Unterhaltung, Spannung und Fahrzeugleidenschaft machte ihn international bekannt.

Haupteinnahmequellen von WhistlinDiesel

Das Vermögen von rund 2 Millionen Euro verdankt WhistlinDiesel mehreren Einnahmequellen:

  • YouTube-Werbeeinnahmen: Mit Millionen von Aufrufen generieren seine Videos hohe AdSense-Einnahmen.
  • Sponsoring-Deals: Automarken und Unternehmen aus der Fahrzeugbranche setzen auf seine Reichweite.
  • Merchandising: Eigenes Fan-Merch trägt zusätzlich zum Einkommen bei.

Diese Kombination aus digitaler Reichweite, Partnerschaften und Markenaufbau macht WhistlinDiesel zu einem Paradebeispiel für erfolgreichen YouTube-Unternehmertum.

Autos als Schlüssel zu seinem Reichtum

Sein Erfolg basiert auf einer klaren Leidenschaft: Autos und spektakuläre Fahrzeugstunts. WhistlinDiesel investiert gezielt in auffällige Projekte, die Zuschauer begeistern und virale Aufmerksamkeit erzeugen. Mit kreativen Ideen, Mut zum Risiko und einer engen Bindung zu seiner Community steigert er nicht nur seine Popularität, sondern auch kontinuierlich sein Einkommen.

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Die Geschichte der WWE: Vom regionalen Wrestling-Phänomen zum Marktführer

WWE News: Die World Wrestling Entertainment (WWE), einst als World Wrestling Federation (WWF) bekannt, hat eine außergewöhnliche Geschichte. Von einer regionalen Wrestling-Organisation wuchs sie zu einem globalen Mediengiganten heran, der Milliarden von Menschen begeistert. Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Etappen in der Entwicklung der WWE, von ihren bescheidenen Anfängen bis hin zu ihrer heutigen Stellung als weltweit führender Anbieter von Wrestling-Entertainment.

1. Die Ursprünge: Die Capitol Wrestling Corporation

Die Geschichte der WWE beginnt 1953 mit der Gründung der Capitol Wrestling Corporation (CWC) durch Jess McMahon und Toots Mondt. In den frühen 1950er-Jahren war das Wrestling-Geschäft stark regional geprägt. Promotions arbeiteten innerhalb bestimmter Territorien, um Konkurrenz zu vermeiden. Die CWC war Teil des Dachverbands National Wrestling Alliance (NWA), der den US-Wrestling-Markt koordinierte.

Jess McMahon und später sein Sohn Vincent J. McMahon etablierten die CWC an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Vincent J. McMahon erkannte früh das Potenzial, Wrestling in einem größeren Rahmen zu präsentieren, und legte damit den Grundstein für die spätere Expansion.

2. Die Gründung der World Wide Wrestling Federation (WWWF)

1963 trennte sich die CWC von der NWA und gründete die World Wide Wrestling Federation (WWWF). Der Bruch erfolgte, nachdem der damalige Champion der NWA, Lou Thesz, von den Verantwortlichen als nicht charismatisch genug angesehen wurde. McMahon und Mondt kürten stattdessen Buddy Rogers zum ersten WWWF-Champion.

In den folgenden Jahren wurde die WWWF unter Vincent J. McMahon zu einer festen Größe im Nordosten der USA. Wrestler wie Bruno Sammartino, der den World Heavyweight Title über sieben Jahre hielt, wurden zu Ikonen dieser Ära. Die Promotion war jedoch weiterhin auf die Ostküste beschränkt und hielt sich an die informellen Territoriumsgrenzen der NWA.

3. Die Übernahme durch Vincent K. McMahon

1979 übernahm Vincent K. McMahon, der Sohn von Vincent J. McMahon, das Unternehmen und benannte es in World Wrestling Federation (WWF) um. Sein Ziel war es, Wrestling aus den engen Grenzen der Territorien zu befreien und ein landesweites Produkt zu schaffen.

Vincent K. McMahon setzte auf eine aggressive Expansionsstrategie. Er kaufte Sendezeiten in nationalen Fernsehsendern und begann, die besten Talente anderer Promotions abzuwerben. Diese Vorgehensweise brachte ihm Kritik von traditionellen Wrestling-Promotern ein, doch McMahon war fest entschlossen, die WWF zur größten Wrestling-Organisation der Welt zu machen.

4. Hulkamania und die Explosion des Mainstream-Wrestling

Ein zentraler Moment in der Geschichte der WWF war die Verpflichtung von Hulk Hogan im Jahr 1983. Hogan, der zuvor in der American Wrestling Association (AWA) bekannt geworden war, wurde schnell zum Aushängeschild der WWF. Mit seinem markanten Aussehen, seiner charismatischen Persönlichkeit und seinen unvergesslichen Catchphrases verkörperte er den ultimativen Wrestling-Superstar.

1985 brachte die WWF die erste WrestleMania auf die Bildschirme. Dieses Event kombinierte Wrestling mit Popkultur und lockte prominente Gäste wie Mr. T, Cyndi Lauper und Muhammad Ali an. WrestleMania war ein sofortiger Erfolg und etablierte die WWF als Pionier im Bereich des Pay-per-View.

Die 1980er-Jahre waren eine goldene Ära für die WWF. Stars wie Randy „Macho Man“ Savage, André the Giant, The Ultimate Warrior und Rowdy Roddy Piper wurden weltberühmt, und Hulk Hogan wurde zum Inbegriff der „Hulkamania“.

5. Die Attitude Era und der Aufstieg der Konkurrenz

In den 1990er-Jahren geriet die WWF unter Druck durch die Konkurrenz der World Championship Wrestling (WCW). Die WCW, finanziell unterstützt von Ted Turner, startete 1995 die Sendung Monday Nitro und setzte die WWF mit ihrem innovativen Produkt massiv unter Druck.

Die WWF antwortete mit der Einführung der Attitude Era, einer Periode, die von kontroversen Storylines, raueren Charakteren und einer stärkeren Fokussierung auf erwachsenes Publikum geprägt war. Charaktere wie Stone Cold Steve Austin, The Rock, Mick Foley und die Gruppierung D-Generation X trieben die Popularität der WWF in die Höhe.

Die Rivalität zwischen WWF und WCW, bekannt als der Monday Night War, erreichte ihren Höhepunkt in den späten 1990er-Jahren. Letztendlich gewann die WWF den Krieg, als die WCW im Jahr 2001 von Vince McMahon aufgekauft wurde. Mit diesem Sieg wurde die WWF zur dominierenden Kraft im Wrestling-Business.

6. Die Umbenennung zur WWE

2002 änderte die World Wrestling Federation ihren Namen in World Wrestling Entertainment (WWE), nachdem ein Rechtsstreit mit dem World Wildlife Fund beigelegt worden war. Diese Namensänderung markierte eine strategische Neuausrichtung. Die WWE wollte sich stärker als Entertainment-Unternehmen positionieren, das über reines Wrestling hinausgeht.

7. Die WWE im digitalen Zeitalter

Mit dem Aufkommen des Internets und der sozialen Medien adaptierte sich die WWE an die neuen Gegebenheiten. 2014 startete das WWE Network, ein Streaming-Dienst, der Fans Zugang zu Live-Events, klassischem Wrestling-Material und exklusiven Shows bot. Diese Plattform wurde ein großer Erfolg und ersetzte das traditionelle Pay-per-View-Modell.

Auch auf Plattformen wie YouTube und Twitter erreichte die WWE ein neues Publikum. Stars wie John Cena, Roman Reigns, Becky Lynch, Gunther und Seth Rollins bauten ihre Bekanntheit durch digitale Medien aus.

8. Die WWE als globales Phänomen

Heute ist die WWE ein globales Imperium. Mit Live-Events auf der ganzen Welt, einer starken Präsenz in Ländern wie Indien, Saudi-Arabien und dem Vereinigten Königreich und internationalen Partnerschaften hat die WWE ihre Reichweite kontinuierlich erweitert.

Die Einführung neuer Marken wie NXT und die verstärkte Förderung von Frauenwrestling haben das Produkt diversifiziert. Superstars wie Charlotte Flair, Bianca Belair und Sasha Banks haben das Wrestling revolutioniert und neue Zielgruppen erschlossen.

Fazit: Eine Erfolgsgeschichte mit fortlaufendem Wachstum

Die WWE hat es geschafft, sich über Jahrzehnte hinweg neu zu erfinden und ihre Relevanz zu bewahren. Von einer kleinen regionalen Promotion zu einem globalen Entertainment-Riesen – die Geschichte der WWE ist ein Beweis für Innovation, Anpassungsfähigkeit und das Streben nach Exzellenz.

Mit einer treuen Fangemeinde und einem unerschöpflichen Talentpool wird die WWE auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der Welt des Sports und der Unterhaltung spielen.

Einbrüche und Ladendiebstahl in der Stadt Mainz

Die Mainzer Polizei ermittelt derzeit in mehreren Fällen von Eigentumsdelikten, die sich in unterschiedlichen Stadtteilen ereignet haben. Betroffen sind eine Gaststätte, eine Arztpraxis sowie mehrere Drogeriemärkte in der Innenstadt.

In der Zeit von Sonntag, 4. Januar, auf Montag, 5. Januar 2026, verschafften sich bislang unbekannte Täter durch das Aufhebeln eines Fensters Zutritt zu einer Mainzer Gaststätte in der Rhabanusstraße. Im Inneren manipulierten sie aufgestellte Spielautomaten und entwendeten Bargeld in bislang unbekannter Höhe. Nach Angaben der Polizei ist dies bereits der zweite Einbruch in dasselbe Lokal: Schon am 20. Dezember 2025 war die Gaststätte Ziel eines Einbruchs, bei dem die Täter nach bisherigem Ermittlungsstand in ähnlicher Weise vorgingen.

Ein weiterer Einbruch wurde am 5. Januar 2026 aus der Oppenheimer Straße gemeldet. Dort verschafften sich unbekannte Täter zwischen dem 19. Dezember 2025 und dem 5. Januar 2026 auf bislang ungeklärte Art Zugang zu einem Kellerraum einer Arztpraxis. Auch in diesem Fall hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

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Minderjährige nach Ladendiebstahl gestellt

Ebenfalls am Montag, 5. Januar 2026, kam es gegen 15.15 Uhr zu einem Ladendiebstahl in einem Drogeriemarkt in der Lotharstraße in der Mainzer Altstadt. Zwei minderjährige Personen wurden von einem Ladendetektiv beobachtet, wie sie mehrere Waren zunächst in ihre Jackentaschen und anschließend in eine mitgeführte Handtasche steckten.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen gaben die beiden Jugendlichen an, zuvor bereits aus zwei weiteren Drogeriemärkten Waren entwendet zu haben. Die Minderjährigen wurden zur zuständigen Polizeidienststelle gebracht und dort an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Die entwendeten Waren konnten an die betroffenen Geschäfte zurückgegeben werden. Gegen die Jugendlichen wurde ein Strafverfahren wegen Ladendiebstahls eingeleitet.

Die Polizei prüft in allen Fällen mögliche Zusammenhänge und bittet Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Polizei Mainz zu melden.

Wackernheim erhält Auszeichnung des US-Militärs

Nachrichten Wackernheim – Der Ingelheimer Stadtteil Wackernheim wurde zum Jahresende 2025 eine große Ehre zuteil: Der Ingelheimer Ortsteil erhielt den „Army Community Partnership Award“ für die besonders kooperativen und freundschaftlichen Verbindungen mit der dort stationierten „2nd Theater Signal Brigade“ des US-amerikanischen Militärs, der fünf Bataillone in ganz Europa angehören. Damit ist Wackernheim erst der zweite Ort in Deutschland, der diese prestigeträchtige Auszeichnung erhält.

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Ortsvorsteher Theo Paridon und der ehemalige Ortsvorsteher Dieter Berg reisten zur offiziellen Ehrung im Pentagon nahe der US-amerikanischen Hauptstadt Washington D.C.

Brigade-Kommandant Colonel Slade K. Smith betonte: „Die Partnerschaft mit Wackernheim trägt wesentlich zur Einsatzbereitschaft der Soldatinnen bei. Die Wackernheimerinnen unterstützen uns, und niemand von uns wird dort als fremd behandelt, sondern ist wirklich Teil der Gemeinschaft. Ich möchte Ihnen daher meinen aufrichtigen Dank aussprechen.“

Berg bedankte sich im Namen aller Wackernheimer bei Colonel Smith und Command Sergeant Major Jared E. Mitchell für die vertrauensvolle Kooperation, dank der die US Army seit den 1950er Jahren zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil Wackernheims wurde. Nicht nur seien die Soldatinnen stets gern gesehene Gäste im Ort, es seien auch zahlreiche Freundschaften mit den Wackernheimer*innen entstanden.

Auch das Vereinsleben wird durch die Anwesenheit der US-Amerikanerinnen bereichert, wie Berg erläutert: „Immer wieder durften unsere Vereine das Kasernen-Gelände für festliche Anlässe nutzen.“ Besonders in Erinnerung sei den Wackernheimerinnen noch das Feuerwehrjubiläum, das dort in einem großen Zelt veranstaltet worden war.

Auf diesem Fundament, so sind sich die Beteiligten einig, können die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit und Freundschaft noch viele weitere Jahre gedeihen.

Die Burg Klopp in Bingen – Geschichte und Romantische Verwandlung

Die Stadt Bingen am Rhein beherbergt ein historisches Juwel, das über die Jahrhunderte hinweg Zeuge von Krieg, Zerstörung und schließlich romantischer Verklärung wurde: Die Burg Klopp. Einst als mächtige Festung errichtet, um die Zollbarrieren des Kurmainzer Gebiets zu stärken, erzählt die Burg heute eine Geschichte von Wiederaufbau und kultureller Bedeutung.

Zwischen den Jahren 1240 und 1277 entstand auf dem Kloppberg, der zuvor als Wohnsitz eines Klerikers Erwähnung fand, die wehrhafte Burg Klopp. Entgegen früheren Vermutungen, die Burg könnte römische Wurzeln haben, haben neuere Studien gezeigt, dass das römische Kastell Bingium den Kloppberg nicht einschloss. Die Burg, zusammen mit der Burg Ehrenfels auf der gegenüberliegenden Rheinseite und dem später hinzugefügten Binger Mäuseturm, bildete eine strategische Zollbarriere.

Mehrfach Besitzerwechsel

Im Laufe der Jahre wechselte die Burg mehrmals den Besitzer und erfüllte verschiedene Funktionen. Nachdem sie im Jahr 1438 vom Mainzer Erzbischof an das Mainzer Domkapitel verkauft wurde, diente die Burg auch als Zwingburg, um die nach Unabhängigkeit strebenden Bürger von Bingen zu kontrollieren. Jedoch wurde die Burg im Dreißigjährigen Krieg zerstört und musste 1653 wiederaufgebaut werden. Ihre Zerstörung durch französische Truppen im Pfälzischen Erbfolgekrieg und die Sprengung der Reste im Spanischen Erbfolgekrieg markieren die leidvolle Geschichte dieses Bauwerks.

Die heutige Erscheinung der Burg Klopp ist das Ergebnis eines romantischen Wiederaufbaus im 19. Jahrhundert. Unter Ludwig Maria Cron begann 1853 ein Teilwiederaufbau, der die Brücke, das Torhaus, den Wehrgang und den Bergfried umfasste. Später, zwischen 1875 und 1879, ließ der Architekt Eberhard Soherr das neugotische Hauptgebäude als bürgerliche Sommerresidenz errichten. Seit 1897 dient die Burg als Teil der Binger Stadtverwaltung und beherbergt das Büro des Oberbürgermeisters.

Moderne trifft Geschichte

Trotz der modernen Nutzung sind die mittelalterlichen Wurzeln der Burg noch erkennbar. Die unteren Mauern des Bergfriedes, der Halsgraben und Teile der südlichen Ringmauer mit Resten des Wehrgangs sind aus dieser Zeit erhalten geblieben. Der 37,5 Meter hohe Bergfried ist in den Sommermonaten für Besucher geöffnet und bietet eine atemberaubende Aussicht.

Die Burg Klopp steht somit nicht nur als Zeuge der bewegten Geschichte Bingens, sondern auch als Symbol der Transformation und der Wiederbelebung. Ihr romantischer Charme und ihre historische Bedeutung machen sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Erbes der Region.

360 Grad Videotour Burg Klopp

Zeitreise Bingen in 360°: Entdeckung der historischen Schätze der Burg Klopp

Eingeschränkter Busverkehr in Bingen

Die Stadtwerke Bingen am Rhein informieren über Einschränkungen im städtischen Busverkehr. Aufgrund einer internen Mitarbeiterversammlung fahren die Linienbusse der Stadtwerke am Mittwoch, 7. Januar 2026, im Zeitraum von circa 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr nicht.

Letzte Fahrten der Linienbusse der Stadtwerke Bingen vor der Betriebspause im Überblick

  • Linie 601
    09:15 Uhr: Bingen Stadtbahnhof → Sponsheim
    09:15 Uhr: Sponsheim → Stadtbahnhof
  • Linie 603
    09:05 Uhr: Dromersheim → Münster-Sarmsheim
  • Linie 604
    09:02 Uhr: Stadtbahnhof → Gaulsheim
  • Linie 605
    09:30 Uhr: Stadtbahnhof → TH Campus
  • Linie 606
    08:55 Uhr: Bingerbrück „Elisenhöhe“ → Stadtbahnhof
  • Linie 607
    09:18 Uhr: Stadtbahnhof über Hildegardishaus → Stadtbahnhof

Nach Ende der Mitarbeiterversammlung nehmen die Stadtwerke den Linienbetrieb schnellstmöglich wieder gemäß Fahrplan auf.

KRN-Busse nicht betroffen

Die Busse der Kommunalverkehr Rhein-Nahe (KRN) verkehren während der genannten Zeit planmäßig und können weiterhin genutzt werden.

Für Rückfragen stehen die Stadtwerke Bingen unter der Telefonnummer 06721-9707-23 zur Verfügung. Fahrgäste werden um Beachtung und Verständnis gebeten.

Freizeittipps in Mainz: Die schönsten Orte zum Spazieren und Verweilen

Mainz zeigt sich im Sommer von seiner besonders einladenden Seite. Parks, Plätze und Promenaden laden zu Spaziergängen in der Sonne ein, Cafés und Eisdielen bieten Erholungspausen im Freien. Ob mitten in der Altstadt oder direkt am Rhein: Die Landeshauptstadt hält zahlreiche Orte bereit, an denen sich der Sommer genießen lässt. Eine Auswahl der schönsten Plätze – vom Wochenmarkt bis zur Zitadelle.

1) Schillerplatz und Fastnachtsbrunnen

Der Schillerplatz gehört zu den klassischen Flaniermeilen der Innenstadt. Bei gutem Wetter laden Cafés und zahlreiche Sitzbänke zum Verweilen ein, umgeben von denkmalgeschützten Gebäuden. Mittelpunkt des Platzes ist der Fastnachtsbrunnen. Entworfen wurde er von Professor Blasius Spreng aus München und dem Mainzer Architekten Helmut Gräf.

Der rund neun Meter hohe Bronzeturm erhebt sich aus einem Becken aus rotem Sandstein. Auf ihm sind rund 200 Einzelfiguren dargestellt – darunter Vater Rhein, der Mönch, die Katze, Till Eulenspiegel, die Stadtgöttin Mogontia, der Sackwäscher oder der Paragrafenreiter. Eine Vielzahl fantasievoller Motive, die die Mainzer Fastnacht widerspiegeln. „Sie bringen nicht nur das besondere Wesen der Mainzer Fastnacht, sondern auch den Geist der traditionellen Stadt Mainz auf unnachahmliche Weise zum Ausdruck“, heißt es bei mainz-tourismus.com.

2) Gutenbergplatz

Auch der Gutenbergplatz eignet sich zum Schlendern, Eis essen oder für eine Pause im Café. Prägend ist die Statue von Johannes Gutenberg, entworfen 1837 vom dänischen Bildhauer Berthel Thorvaldsen. Zur Einweihung wurde damals drei Tage lang gefeiert. Gutenberg, der Erfinder des Buchdrucks, ist dort „bärtig, vornehm gekleidet, mit Bibel und Drucktypen in der Hand“ dargestellt, wie mainz-tourismus.com schreibt.

Direkt gegenüber befindet sich das Staatstheater Mainz. Mit seinem vielfältigen Programm aus Tanz-, Theater-, Konzert- und Opernaufführungen prägt es den Platz zusätzlich.

3) Markt am Dom

Der Mainzer Markt ist vor allem für seinen großzügigen Platz bekannt, auf dem dreimal pro Woche der Wochenmarkt stattfindet. Zwischen Marktständen, Läden und Cafés lässt es sich mit Blick auf den Dom bummeln oder verweilen.
„Mitten im Stadtzentrum auf den malerischen Domplätzen lässt es sich trefflich einkaufen, flanieren und genießen“, so die Stadt Mainz.

Der Wochenmarkt findet dienstags, freitags und samstags jeweils von 7 bis 14 Uhr statt. Für viele Mainzerinnen und Mainzer gehört auch das Marktfrühstück fest zum Stadtleben.

4) Neubrunnenplatz und Neuer Brunnen

Beim Spaziergang durch die Innenstadt stößt man auf zahlreiche Baudenkmäler – darunter den Neubrunnenplatz mit dem Neuen Brunnen. Errichtet wurde er zwischen 1724 und 1726 von Baumeister Johannes Weydt. Die Reliefs stammen von Franz Matthias Hiernle, die Figuren von Josef Scholl. Diese wurden allerdings erst bei einer Renovierung im Jahr 1828 ergänzt, wie die Stadt Mainz informiert.

Zuletzt saniert wurde der Brunnen 2002. Heute steht er „in seiner ganzen Schönheit als beredtes Zeugnis barocker Selbstdarstellung inmitten des geschäftigen Bleichenviertels“. Rund um den Platz laden Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Jeden Mittwoch ergänzt ein wöchentlicher Weinstand das Angebot – mit Schorle, Riesling, Grau- oder Spätburgunder.

5) Kirschgarten in der Altstadt

Der Kirschgarten zählt zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt. Fachwerkhäuser, ein historischer Brunnen und enge Gassen prägen das Bild. Gleichzeitig ist das Viertel ein Ziel für Shopping-Fans: In kleinen Läden rund um den Kirschgarten und in der Augustinergasse reicht das Angebot von Taschen und Schuhen über Eis und italienische Spezialitäten bis hin zu Brillen und Schals.

6) Die Mainzer Zitadelle

Die Zitadelle bietet Raum für Spaziergänge, Picknicks und Ausblicke über die Stadt. Einmal im Jahr ist sie zudem Schauplatz des Open-Ohr-Festivals mit Musik und Kunst. Außerhalb der Festivalzeiten gibt es zwar keine Geschäfte, das historische Flair der ehemaligen Festungsanlage prägt den Ort dennoch.

Auf der Mauer sitzend lässt sich der Blick über Mainz genießen – oft begleitet von einem Bier oder einer Weißweinschorle. Einmal im Monat werden Führungen angeboten. Sie dauern rund 90 Minuten und kosten 8 Euro für Erwachsene sowie 4 Euro für Kinder bis 14 Jahre.

7) Volkspark und Stadtpark

Der Volkspark ist eine grüne Oase abseits des Innenstadttrubels. Liegewiesen, alter Baumbestand und zahlreiche Freizeitangebote machen ihn besonders vielseitig: Abenteuerspielplatz, Basketballfeld, Wasserspielplatz, Boulebahnen, Tischtennisplatten, Rollschuhbahn, Minigolfplatz, Café und ausgewiesene Grillplätze. Wichtig für viele Besucherinnen und Besucher: Grillen ist auf der Grillwiese ausdrücklich erlaubt.

Eine besondere Attraktion ist die Mini-Eisenbahn, die den ganzen Tag durch den Park fährt. „Sie lässt vor allem Kinderherzen höher schlagen“, schreibt die Stadt Mainz. Direkt angrenzend liegt der Stadtpark mit Rosengarten und Vogelhaus, in dem unter anderem Flamingos zu sehen sind.

8) Malakoff-Terrasse und Winterhafen

Nicht nur die Innenstadt bietet attraktive Aufenthaltsorte – Mainz lebt auch vom Rhein. An der Malakoff-Terrasse und am Winterhafen laden zahlreiche Bänke mit Blick auf den Fluss und das gegenüberliegende Ufer zum Verweilen ein. Hier lassen sich Schiffe beobachten, Freunde treffen oder laue Abende bei Pizza, Grillgut, Bier oder Weinschorle verbringen.

Dank Kiosken und eines nahegelegenen Rewe-Supermarkts können sich auch Kurzentschlossene versorgen. Wer den Abend verlängern möchte, findet im angrenzenden Kulturzentrum KUZ eine Adresse für Konzerte und Partynächte.

9) Rheinuferpromenade Mainz-Kastel

Auf der anderen Rheinseite, erreichbar über die Theodor-Heuss-Brücke, liegt die Rheinuferpromenade Mainz-Kastel. Besonders beliebt ist der Blick zurück auf die Mainzer Innenstadt – etwa bei einem Aperol Spritz oder einem Weizen im Liegestuhl am Kasteler Sandstrand.

Auch hinter dem Ufer gibt es Sehenswertes: die Reduit-Kaserne aus dem frühen 19. Jahrhundert. „Kinder, Jugendliche und Erwachsene treffen sich hier bei Live-Konzerten, Festivals sowie Kinder- und Sportfesten“, heißt es auf der Website der Landeshauptstadt. Im Museum Castellum wird zudem die über 2000-jährige Geschichte Kastels präsentiert.

Mainz-Kastel gehört übrigens nicht zur Stadt Mainz, sondern wird treuhänderisch von Wiesbaden verwaltet. Wer den Ausflug kulinarisch abrunden möchte, findet in der Bastion von Schönborn eine Einkehrmöglichkeit.

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Die Geschichte vom Mäuseturm in Mainz-Bingen am Rhein

Der Binger Mäuseturm war einst ein Wehr- und Wachturm. Historisch steht das Bauwerk auf der Mäuseturminsel im Rhein. Der etwa 25 Meter hohe Turm diente einst zusammen mit der auf der gegenüberliegenden Rheinseite gelegenen Burg Ehrenfels als Zollwarte für die Erhebung des Rheinzolls. Der Turm wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts für die Eintreibung des Wegzolls erbaut. Seinen Namen erhielt er aufgrund einer Saga. Heute ist er zu einer echten Attraktion geworden.

Die Saga des Mäuseturms

Erzbischof Hatto II. regierte im 10. Jahrhundert in den Jahren von 968 bis 870 in Mainz. Er galt als harter und geiziger Herrscher. Trotz seines großen Reichtums nahm er lieber, als zu geben. Seine Schatzkammern waren voll Gold, dennoch konnte er nie genug haben und nahm weiterhin unbarmherzig seine Untertanen aus.

Infolge seines Handelns nahm die Hungersnot im Lande zu. Viele Menschen verloren sogar das Leben. Es war nur logisch, dass sein Volk sich gegen ihn erhob. In ihrem erbärmlichen Zustand versammelten sie sich um seine Burg und schrien nach Brot. Erzbischof Hatto II. war zu keinen Verhandlungen bereit. Stattdessen bezeichnete er sie als lästig und unnütz.

Hatto II. ließ Greise, Kinder, Männer und Frauen festnehmen

Damit hatte er das Volk noch mehr gegen sich aufgebracht. Die Unruhen konnten nur gewaltsam beendet werden. Hatto II. sandte seine Knechte aus und ließ Greise, Kinder, Männer und Frauen festnehmen. Er sperrte die Gefangenen in alte Scheunen und ließ diese in Brand stecken. Aus den bald hochlodernden Flammen war bald ein grauenhafter Schrei zu hören. Der harte Erzbischof war davon aber nicht im Geringsten beeindruckt. Er spottete nur mit den Worten: „Hört nur, die Mäuse pfeife“ darüber.

Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen, kam das Strafgericht Gottes über ihn. Eine riesige Schar von Mäusen quoll aus der brennenden Scheune hervor. Sie fluteten wimmelnd zum Schloss Hatto II, ihm blieb nur noch die Flucht. Egal wohin er lief, die mausgraue Flut verfolgte ihn überall hin wie eine Plage.

Der Turm sollte sein Zufluchtsort werden

Als Erzbischof Hatto II. schließlich selbst vor Not und Sorge abgemagert war, wie einst sein hungerndes Volk, wusste er sich nicht mehr weiter zu helfen. Auf einer kleinen Insel im Rhein bei Bingen errichtete er einen hohen Turm. Im obersten Stockwerk ließ er ein an Ketten hängendes Bett anbringen. Dies wurde zu seinem Zufluchtsort. Aber auch hier sollte er keinen Frieden finden.

Eines Morgens wimmelte es vor dem Turm von Mäusen. Es kamen immer noch mehr dazu. Der Erzbischof versuchte ihnen zu entkommen. Mit seinem Kahn wollte er ans Rheinufer überzusetzen. Das Boot war aber schon zernagt und nicht mehr zu gebrauchen. Hatto II. wandte sich wieder dem Turm zu und hetzte die Treppe hinauf. Er schlug alle Türen hinter sich zu und verkroch sich im obersten Geschoß in seinem Bett.

Hier sollte er nun sein Ende finden. Einige Tage später, nachdem die Mäuseschar wieder abgezogen war, fand man im Turm nur noch sein Gerippe. Hatto II. wurde von den Mäusen bei lebendigem Leib verspeist. Seither wurde der Erzbischof noch oft nachts bei dem Turm als unruhige und ungewisse Nebelgestalt gesehen. Bis heute wird der der Turm als „Mäuseturm“ bezeichnet und gilt als beliebte Sehenswürdigkeit.

Das Vermögen von Friedrich Merz (CDU)

Vermögensberichte: Friedrich Merz steht seit Jahren im Rampenlicht der deutschen Politik. Neben seinen politischen Ambitionen sorgt vor allem sein beachtliches Vermögen für Diskussionen. Doch wie reich ist der CDU-Chef wirklich? Und warum betrachtet er sich trotz seines Wohlstands nicht als Teil der Oberschicht?

Vom Juristen zum Spitzenpolitiker

Geboren am 11. November 1955 in Brilon, Nordrhein-Westfalen, wuchs Friedrich Merz in einer konservativen, katholisch geprägten Familie auf. Sein Vater war Richter, seine Mutter entstammte einer angesehenen französischen Familie. Nach seinem Jurastudium begann er seine politische Laufbahn als Mitglied des Europäischen Parlaments und später des Deutschen Bundestags.

Politisch ambitioniert, versuchte Merz mehrfach, die Führung der CDU zu übernehmen. Erst im dritten Anlauf gelang es ihm im Dezember 2021, Parteivorsitzender zu werden. Neben seiner politischen Karriere war er in der Wirtschaft tätig, unter anderem als Anwalt, Berater und Aufsichtsrat bei Unternehmen wie AXA, Borussia Dortmund und der Commerzbank. Besonders seine Tätigkeit als Lobbyist für BlackRock sorgte für Kritik.

Ein Millionenvermögen durch Karriere und Investments

Merz selbst gibt an, dass sein jährliches Bruttoeinkommen etwa eine Million Euro beträgt. Verschiedene Schätzungen, darunter das „Vermögensmagazin„, beziffern das Vermögen von Friedrich Merz auf etwa 12 Millionen Euro. Dieses resultiert nicht nur aus seinen politischen und juristischen Tätigkeiten, sondern auch aus geschickten Investitionen, insbesondere in Aktien.

Darüber hinaus engagiert er sich philanthropisch: Gemeinsam mit seiner Frau hat er eine Stiftung gegründet, die Bildungsprojekte finanziell unterstützt.

„Ich gehöre nicht zur Oberschicht“

Trotz seines hohen Einkommens und seiner erfolgreichen Karriere sieht sich Merz nicht als Teil der Oberschicht. Er begründet dies mit seinem eigenen Werdegang: Als er seine Frau heiratete, befand er sich noch im Studium, und die junge Familie musste finanziell haushalten. Auch während seiner ersten Berufsjahre als Referendar sei Geld knapp gewesen.

Merz betont, dass sein Vermögen nicht auf ein Erbe, sondern auf harte Arbeit zurückzuführen sei. „Wenn ich ‚Oberklasse‘ oder ‚Oberschicht‘ höre, denke ich an Menschen, die viel Geld oder eine Firma geerbt haben und damit ihr Leben genießen. Das ist bei mir nicht der Fall“, erklärte er in einem Interview.

Seine Selbstwahrnehmung ist geprägt von Werten wie Disziplin, Fleiß und Anstand, die er mit der Mittelschicht verbindet. Ob die breite Bevölkerung seine Einschätzung teilt, bleibt jedoch umstritten. Fakt ist: Friedrich Merz gehört zweifellos zu den wohlhabendsten Politikern Deutschlands, auch wenn er sich selbst nicht so sieht.

Top 10 Sehenswürdigkeiten in Mainz

Mainz, die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, fasziniert mit historischer Architektur, abwechslungsreichen Museen und regionalen Traditionen. Neben dem berühmten Fastnachts-Treiben bietet die Stadt das ganze Jahr über spannende Attraktionen für Besucherinnen und Besucher. Hier sind die Top 10 von Mainz News

1. Mainzer Wochenmarkt – Genuss für alle Sinne

Der Mainzer Wochenmarkt ist mehr als nur ein Markt: Er ist ein Stück gelebte Mainzer Lebensart. Unter dem Motto Weck, Worscht, Woi (Brötchen, Wurst, Wein) können Besucher regionale Spezialitäten wie frisches Obst, Gemüse, Käse und Backwaren probieren. Besonders beliebt ist das Marktfrühstück am Samstag, bei dem die Marktbesucher gemütlich zusammenkommen.

2. Gutenberg-Museum – Wie der Buchdruck die Welt veränderte

Das Gutenberg-Museum am Liebfrauenplatz widmet sich dem Erfinder des modernen Buchdrucks, Johannes Gutenberg, der 1400 in Mainz geboren wurde. Die Ausstellung spannt einen Bogen über vier Jahrtausende Schriftkultur – von Keilschrift bis moderne Typografie. Das Highlight: zwei Exemplare der berühmten 42-zeiligen Gutenberg-Bibel.

3. Mainzer Dom St. Martin – Historisches Wahrzeichen

Der Dom St. Martin prägt das Stadtbild seit dem Jahr 975. Er war Schauplatz von sieben Königskrönungen und beeindruckt mit drei Schiffen, zwei Chören und zahlreichen Kapellen. Besonders sehenswert sind die Porträtgalerie der kirchlichen Würdenträger und der Marienaltar in der Kettelerkapelle, die das religiöse Erbe der Stadt lebendig machen.

4. Augustinerstraße & Augustinerkirche – Rokoko in Mainz

Die Augustinerstraße, eine 270 Meter lange Fußgängerzone, verbindet Shopping, Cafés und historische Architektur. Das Highlight ist die Augustinerkirche mit ihrer prächtigen Rokoko-Ausstattung. Dank großzügiger Mäzene blieb die Kirche im Zweiten Weltkrieg fast unversehrt und besticht noch heute mit prachtvollem Innenraum und roter Sandsteinfassade.

5. Staatstheater Mainz – Bühne für Musik, Tanz und Schauspiel

Das Staatstheater Mainz am Gutenbergplatz ist ein Dreispartenhaus mit Musiktheater, Schauspiel und Tanz. Auf vier Spielstätten – Großes Haus, Kleines Haus, Studiobühne U17 und Glashaus – finden regelmäßig Vorstellungen für Erwachsene und Kinder statt. Vom Balkon des Theaters eröffnet sich zudem ein hervorragender Blick auf den Dom und die Altstadtdächer.

6. Theodor-Heuss-Brücke – Mainzer Rheinpanorama

Die Theodor-Heuss-Brücke verbindet Mainz mit Mainz-Kastel in Wiesbaden. Besonders beeindruckend sind die kunstvoll gemauerten Sandsteinbögen. Beliebt ist die Drei-Brücken-Runde: ein Spaziergang oder Radtour über die Theodor-Heuss-, Main- und Südbrücke mit herrlichem Blick auf den Rhein und die Stadt.

7. Zitadelle – Historische Anhöhe mit Ausblick

Die Zitadelle, einst römische Anhöhe und später Benediktinerkloster, ist heute ein Kultur- und Veranstaltungsort. Vom Weihnachtsmarkt bis zum Zitadellenfest bietet die Anlage das ganze Jahr über Events und einen der schönsten Ausblicke auf Mainz.

8. Kurfürstliches Schloss – Renaissancebau am Rhein

Das Kurfürstliche Schloss war die Residenz der Mainzer Erzbischöfe und prägt das Stadtbild mit seiner markanten roten Sandsteinfassade. Berühmt ist der Große Saal, bekannt aus der Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“. Im Innenhof lädt ein Biergarten zum Verweilen ein.

9. Landesmuseum Mainz – Kunst, Geschichte und Mitmach-Ausstellungen

Das Landesmuseum an der Großen Bleiche bietet einen umfassenden Einblick in die Kunst- und Kulturgeschichte von der Vorgeschichte über die Römerzeit bis zur Gegenwart. Besonderes Merkmal: Hands-on-Exponate, die Besucher anfassen, hören und erleben können.

10. Fastnachtsbrunnen & Fastnachtsmuseum – Mainzer Lebensfreude

Der Fastnachtsbrunnen mit über 200 Figuren symbolisiert die Mainzer Lebensfreude und erinnert an die fünfte Jahreszeit. Ergänzt wird er durch das Fastnachtsmuseum, das das närrische Treiben mit Kostümen, Orden und Zugplaketten das ganze Jahr über erlebbar macht.

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