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„Extra 3“ berichtet über Solaranlage in Mainz-Mombach ohne Stromanschluss

Um Auflagen für die Regionalliga Südwest zu erfüllen, erhielt die neue Zuschauertribüne der Bezirkssportanlage in Mainz-Mombach, die hauptsächlich vom TSV Schott Mainz genutzt wird, im März 2025 ein neues Tribünendach. Doch die Stadt Mainz verband Maßnahme mit einem Nachhaltigkeitsprojekt: Die Überdachung wurde mit einer großen Solaranlage ausgestattet. Das Projekt galt bereits im Vorfeld als Vorbild und als Referenzprojekt für ganz Rheinland-Pfalz für Sportvereine. Was jedoch eigentlich als zeitgemäßes Vorzeigeprojekt gedacht war, entpuppt sich mittlerweile aber als teure Posse, worüber kürzlich bei „Extra 3“ im NDR berichtet wurde.

55.000 Kilowattstunden Strom – aber kein Netzanschluss der Solaranlage

Seit März 2025 könnte die Anlage jährlich rund 55.000 Kilowattstunden Strom produzieren – genug, um etwa 15 Durchschnittshaushalte zu versorgen. Doch der erzeugte Strom fließt nirgendwo hin. Wie die Stadt auf Nachfrage des NDR einräumen musste, ist die Anlage bis heute schlichtweg nicht an das Stromnetz angeschlossen.

Ursprünglich sollte der Strom direkt durch ein geplantes Multifunktionsgebäude mit VIP- und Presseraum auf dem Gelände genutzt werden. Dieses Gebäude wurde jedoch nie gebaut und da das geplante Gebäude nach dem Abstieg des TSV Schott in die Oberliga wohl gar nicht mehr realisiert wird, bleibt die Anlage auf absehbare Zeit ohne Funktion.

Nach Angaben der Satire-Sendung „Extra 3“ kostete das Gesamtprojekt – inklusive Tribüne und Solaranlage – rund 550.000 Euro. Ein nachträglicher Anschluss an das Netz würde laut Stadtverwaltung rund 82.000 Euro kosten und sei aktuell „wirtschaftlich nicht sinnvoll“ – obwohl der Verkauf des Stroms der Stadt jährlich bis zu 5.000 Euro einbringen könnte.

Grillverbot auf öffentlichen Plätzen in Hochheim

Aufgrund der derzeitigen Hitze und Trockenheit besteht im Main-Taunus-Kreis laut Deutschem Wetterdienst aktuell eine hohe Waldbrandgefahr. Das Hessische Ministerium für Landwirtschaft ruft daher zu achtsamem Verhalten im Wald auf. Hierzu gehört auch das Verbot von offenen Feuern in Wäldern, weshalb die Stadt Hochheim am Main nun ein entsprechendes Verbot erlassen hat.

Strikte Verbote auf öffentlichen Plätzen in Hochheim bis Ende August

Aufgrund der geringen Bodenfeuchte durch den ausbleibenden Niederschlag besteht eine erhöhte Gefahren für Feld- und Wiesenbrände, die sich schnell entfachen, unkontrolliert ausbreiten und zu einer Bedrohung werden können.

Um die Gefahrenlage zu minimieren, sind ab sofort bis vorerst zum 31.08.2026 alle städtischen Grillplätze gesperrt. Das Grillen sowie offene Feuer sind in diesem Zeitraum auf öffentlichen Flächen und ausgewiesenen Grillplätzen im Stadtgebiet strengstens untersagt.

Unfallflucht im Helvetia Parc Groß-Gerau

Am Dienstag, den 28.07.2026, ereignete sich zwischen 16:00 und 18:00 Uhr im Helvetia Parc in Groß-Gerau eine Verkehrsunfallflucht. Die Polizei sucht nach möglichen Zeugen und bittet um Hiniweise.

Geparktes Auto im Helvetia Parc beschädigt und dann geflüchtet

Ein bislang noch unbekanntes Fahrzeug beschädigte einen vor dem Eingang des Fitnessstudios „FitnessKing“ geparkten dunkelblauen Cupra Leon des Geschädigten. Im Anschluss hieran entfernte sich der unbekannte Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle, ohne den Pflichten eines Unfallbeteiligten nachzukommen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang oder zum Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Groß-Gerau unter der Telefonnummer 06152 175-0 in Verbindung zu setzen.

Erste Schutzwohnung für Männer in Hessen eröffnet

Ab dem 10. August 2026 finden erstmals auch in Hessen von häuslicher Gewalt betroffene Männer einen geschützten Zufluchtsort im eigenen Bundesland. Mit der Eröffnung der ersten Männerschutzwohnung in Südhessen entsteht ein lange fehlendes Angebot für diejenigen, die aufgrund von Gewalt ihr Zuhause verlassen müssen.

Die an einem anonymen Ort gelegene Wohnung bietet Platz für zwei Betroffene sowie, sofern erforderlich, für deren Kinder und wird von der Flexiblen Jugendhilfe e. V. betrieben. Neben einer sicheren Unterkunft erhalten die Bewohner sozialpädagogische und psychosoziale Unterstützung auf dem Weg in ein gewaltfreies Leben.

Bundesweites Hilfesystem mit Schutzwohnungen für Männer wächst langsam weiter

Die Eröffnung ist zugleich Teil einer erfreulichen Entwicklung: Innerhalb der vergangenen zwölf Monate wurden auch in Hamburg, Hannover und Stendal neue Schutzwohnungen eingerichtet. Das bundesweite Hilfesystem für Gewaltbetroffene wächst damit weiter – wenn auch von einem bislang sehr niedrigen Niveau aus.

Noch bis vor Kurzem mussten Betroffene aus Hessen häufig in andere Bundesländer vermittelt werden, wenn sie akut Schutz benötigten. Dass dies künftig nicht mehr notwendig ist, stellt einen wichtigen Fortschritt dar. Die neue Schutzwohnung verkleinert die erhebliche Versorgungslücke und verbessert die Hilfemöglichkeiten für Betroffene sowie für Polizei, Beratungsstellen und andere Fachkräfte, die Männer in akuten Gewaltsituationen unterstützen.

Große Versorgungslücken in vielen Regionen Deutschlands

Gleichzeitig macht die Neueröffnung deutlich, dass der Ausbau des Hilfesystems noch längst nicht abgeschlossen ist. Trotz der jüngsten Fortschritte gibt es in vielen Regionen Deutschlands weiterhin keine Schutzunterkünfte für Betroffene. Wer von häuslicher Gewalt betroffen ist, muss häufig weite Wege in Kauf nehmen oder findet überhaupt keinen Schutzplatz.

Die neuen Einrichtungen sind deshalb weit mehr als zusätzliche Unterbringungsplätze. Sie senden ein wichtiges gesellschaftliches Signal: Häusliche Gewalt gegen Männer wird zunehmend sichtbar und als ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem anerkannt.

Ergänzung zum Frauenschutz ohne Konkurrenzgedanken

Schutzangebote für Betroffene stehen dabei nicht in Konkurrenz zum Frauenschutz. Vielmehr ergänzen sie ein Hilfesystem, das allen von häuslicher Gewalt betroffenen Menschen offenstehen muss. Auch der Träger der hessischen Einrichtung betont ausdrücklich die Solidarität mit dem Frauenschutz und verweist darauf, dass Frauen nach wie vor deutlich häufiger und oftmals schwerer von häuslicher Gewalt betroffen sind.

Jede neu eröffnete Schutzwohnung bedeutet, dass Gewaltbetroffene künftig schneller Schutz und Unterstützung erhalten können. Die Entwicklungen in Hessen, Hamburg, Hannover und Stendal zeigen, dass sich in diesem Bereich etwas bewegt. Nun gilt es, diesen Weg konsequent fortzusetzen und bundesweit bedarfsgerechte Schutzangebote aufzubauen.

Die Eröffnung in Hessen ist deshalb mehr als ein regionales Projekt. Sie ist ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem Hilfesystem, das allen Betroffenen häuslicher Gewalt unabhängig von ihrem Geschlecht wirksamen Schutz bietet.

Ralph Spiegler verabschiedet sich als Bürgermeister der VG Nieder-Olm

Eine prägende Ära in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm neigt sich dem Ende zu: Mit Ablauf des 10. August 2026 legt Ralph Spiegler nach mehr als drei Jahrzehnten ununterbrochener kommunalpolitischer Verantwortung sein Amt als Bürgermeister nieder.

Seit seinem Amtsantritt im Jahr 1993 hat der Sozialdemokrat die Geschicke und die Entwicklung der Verbandsgemeinde maßgeblich geprägt und entscheidende Weichenstellungen vorgenommen. In einem persönlichen und emotionalen Abschiedsgruß blickt Spiegler nun auf diese außergewöhnlich lange Zeitspanne zurück, bedankt sich bei Weggefährten sowie Wegbegleitern und richtet zugleich den Blick auf die künftige Entwicklung der Region.

​Ralph Spiegler dankt dem Ehrenamt, der Verwaltung und den Gremien

​Im Zentrum seines Rückblicks stehen für den scheidenden Bürgermeister vor allem die Menschen vor Ort.

Ralph Spiegler hob hervor, dass es im Grunde nicht die einzelnen Ratsbeschlüsse oder isolierten Infrastrukturprojekte sind, die nach 32 Jahren primär im Gedächtnis bleiben, sondern vielmehr die unzähligen persönlichen Begegnungen, Gespräche und der tägliche Austausch.

Einen ganz besonderen Dank richtete er an die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich in der Verbandsgemeinde ehrenamtlich engagieren, sei es in den Freiwilligen Feuerwehren, beim Deutschen Roten Kreuz, der DLRG, in Sport-, Musik- und Kulturvereinen oder den Kirchengemeinden. Dieses Engagement sei der eigentliche Kitt, der eine Gemeinschaft im Innersten zusammenhalte.

​Ebenso betonte Spiegler die verlässliche Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Rathäusern der Verbandsgemeinde sowie in den Ortsgemeinden.

Vieles von dem, was im Alltag als selbstverständlich wahrgenommen werde, sei das Resultat von täglichem Pflichtbewusstsein und hohem Engagement. Auch den Mitgliedern des Verbandsgemeinderates, den Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeistern sowie den Beigeordneten dankte er für die jahrelange, bisweilen auch hart in der Sache geführte, aber stets von gegenseitigem Respekt geprägte Zusammenarbeit im Sinne des Wohls der Verbandsgemeinde.

​Schuldenfreiheit und klare Haltung für Inklusion

​Zwei inhaltliche Schwerpunkte hob Spiegler in seinem Resümee besonders hervor: die Finanzen und die gesellschaftliche Haltung der Kommunalpolitik.

Die Erreichung und Sicherung der Schuldenfreiheit sei für ihn nie ein reiner Selbstzweck gewesen, sondern stets die zwingende Voraussetzung, um der Verbandsgemeinde notwendige Handlungs- und Gestaltungsspielräume für die Zukunft zu erhalten. Nur auf diesem soliden Fundament habe eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur ausgebaut und erhalten werden können, ohne finanzielle Abenteuer einzugehen.

​Gleichzeitig betonte Ralph Spiegler, dass der Reichtum einer Kommune nicht allein in Zahlen messbar sei. Stolz zeigte er sich über den ausgeprägten inklusiven Ansatz in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Inklusion sei vor Ort nicht als ein zeitlich befristetes Projekt verstanden worden, sondern als dauerhafte Haltung und Selbstverständlichkeit. Es gehe darum, die Teilhabe aller Menschen zu ermöglichen und Unterschiede auszuhalten.

In diesem Zusammenhang unterstrich er nachdrücklich, dass in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm kein Raum für Rassismus, Ausgrenzung oder Hass sein dürfe. Menschlichkeit, Vielfalt und ein offener Dialog müssten auch künftig die Eckpfeiler des gesellschaftlichen Zusammenlebens bilden.

​Das Bürgermeisteramt als „Königsdisziplin“

​Das Bürgermeisteramt bezeichnete Ralph Spiegler mit Blick auf die unmittelbare Nähe zur Bevölkerung als die „Königsdisziplin der Politik“. Nirgendwo sonst begegneten sich politische Entscheidungen und die Lebenswirklichkeit der Menschen so direkt wie auf der kommunalen Ebene. Die täglichen Rückmeldungen, sowohl die positiven als auch die kritischen, hätten stets dafür gesorgt, im besten Sinne geerdet zu bleiben.

Einen emotionalen Dank richtete Spiegler an seine Familie, insbesondere an seine Ehefrau und seine beiden Töchter. Ein solches Amt passe sich nicht an reguläre Arbeitszeiten an und verlangte auch der Familie über drei Jahrzehnte hinweg spürbare Zugeständnisse ab. Seinem Nachfolger Dirk Hasenfuss sowie dem Verbandsgemeinderat wünschte Ralph Spiegler für die anstehenden Herausforderungen viel Erfolg, gutes Gelingen und stets eine glückliche Hand.

Büroversorgung ohne Knebelverträge: Wie deutsche Unternehmen auf flexible Kaffee- und Wassermodelle umsteigen

Die Ausstattung von Büros mit hochwertigem Kaffee und erfrischendem Wasser gehört heute zum Standard, um die Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität zu steigern. Doch traditionell ist dieser Service oft mit langfristigen, starren Verträgen verbunden, die Unternehmen an feste Laufzeiten und unflexible Konditionen binden. Diese Modelle werden den Anforderungen moderner Arbeitswelten, die von dynamischen Teamgrößen und hybriden Arbeitsformen geprägt sind, nicht mehr gerecht. Ein Umdenken findet statt: Immer mehr Firmen suchen nach Lösungen, die sich an ihre tatsächlichen Bedürfnisse anpassen, statt umgekehrt. Der Trend geht klar in Richtung Flexibilität, Transparenz und Servicequalität. Anbieter, die einen fairen Kaffee- und Wassergenuss ganz ohne Vertrag aus Deutschland ermöglichen, treffen damit den Nerv der Zeit und revolutionieren die betriebliche Versorgung.

Das Ende der Langzeitverträge: Ein Paradigmenwechsel in der Büroorganisation

Traditionelle Miet- oder Leasingverträge für Kaffeevollautomaten und Wasserspender binden Unternehmen oft über Jahre an ein bestimmtes Gerät und einen festgelegten Serviceumfang. Ändert sich die Mitarbeiterzahl oder stellt sich heraus, dass die gewählte Maschine nicht mehr den Anforderungen entspricht, führt dies schnell zu Frustration und unnötigen Kosten. Der moderne Ansatz bricht mit dieser starren Logik. Innovative Anbieter ermöglichen eine Kaffee- und Wasserversorgung ganz ohne Vertrag, was eine neue Ära der unternehmerischen Freiheit einläutet. Unternehmen können ihre Ausstattung monatlich anpassen, Geräte bei Bedarf unkompliziert austauschen oder den Service skalieren – ganz ohne Vertragsstrafen oder komplizierte Neuverhandlungen. Dieser Wandel hin zu nutzerorientierten Mietmodellen spiegelt eine grundsätzliche Veränderung in der Geschäftswelt wider: Agilität und Anpassungsfähigkeit sind entscheidende Wettbewerbsvorteile geworden, die sich nun auch in der Büroausstattung zeigen.

Ein Experte für Büromanagement erklärt:

„Die Abkehr von langfristigen Verträgen ist mehr als nur ein Kostenthema. Es geht um unternehmerische Souveränität. Firmen wollen heute Partner, die ihre Entwicklung unterstützen, anstatt sie durch rigide Klauseln zu bremsen. Flexible Versorgungsmodelle sind die logische Konsequenz.“

Mehr als nur Kaffee: Ein ganzheitliches Versorgungskonzept für moderne Teams

Die Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern drückt sich nicht allein durch einen guten Kaffee aus. Ein umfassendes Wohlfühlangebot im Büro ist ein entscheidender Faktor für die Arbeitgeberattraktivität. Moderne Dienstleister erkennen diesen Bedarf und erweitern ihr Portfolio weit über die klassische Kaffeemaschine hinaus. Sie bieten ganzheitliche Lösungen, die den Arbeitsalltag bereichern und die Gesundheit der Belegschaft fördern. Dieser Ansatz verwandelt die Kaffeeküche von einem reinen Funktionsraum in einen sozialen Treffpunkt und eine Oase der Erfrischung. Ein solch umfassender Service, der als Komplettpaket ohne vertragliche Bindung angeboten wird, entlastet zudem das Office Management erheblich, da die gesamte Organisation und Logistik aus einer Hand kommt.

Das erweiterte Angebot umfasst typischerweise:

  • Hochwertige Kaffeevollautomaten: Mit einer Auswahl an Bohnen aus fairem Handel.
  • Wasserspender: Gekühlt, ungekühlt oder mit Sprudelfunktion, direkt an die Wasserleitung angeschlossen.
  • Gesunde Snacks: Eine kuratierte Auswahl an Nüssen, Riegeln und Trockenfrüchten.
  • Frische Obstkörbe: Regelmäßige Lieferungen von saisonalem Obst zur Stärkung des Immunsystems.
  • Teestationen: Eine Vielfalt an Bio-Teesorten für jeden Geschmack.

Nachhaltigkeit und Regionalität: Der ökologische Fußabdruck zählt

In einer Zeit, in der das Bewusstsein für Umwelt und soziale Verantwortung stetig wächst, rücken auch bei der Büroversorgung Nachhaltigkeitsaspekte in den Fokus. Unternehmen legen vermehrt Wert darauf, dass ihre Partner dieselben Werte teilen. Ein Anbieter aus Deutschland, der auf kurze Lieferketten und regionale Strukturen setzt, bietet hier klare Vorteile. Der Service wird durch lokale Techniker sichergestellt, was nicht nur schnelle Reaktionszeiten bei Wartungen garantiert, sondern auch den CO₂-Ausstoß durch reduzierte Fahrtwege minimiert. Hinzu kommt der ethische Aspekt der Beschaffung. Die Verwendung von fair gehandeltem Kaffee und Bio-Produkten ist für viele Betriebe ein Muss. Das Konzept für einen fairen Kaffee- und Wassergenuss ganz ohne Vertrag aus Deutschland verbindet somit ökonomische Flexibilität mit ökologischer und sozialer Verantwortung. Dies stärkt nicht nur das Image des Unternehmens nach außen, sondern fördert auch die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber.

Transparente Kosten und umfassender Service: Was „All-inclusive“ wirklich bedeutet

Einer der größten Nachteile traditioneller Verträge sind versteckte Kosten. Reparaturen, Wartungsarbeiten, der Austausch von Filtern oder die Anfahrtspauschale für Techniker werden oft separat in Rechnung gestellt und erschweren die Budgetplanung. Flexible Mietmodelle setzen hier auf maximale Transparenz durch echte All-inclusive-Preise. In der monatlichen Pauschale sind sämtliche Leistungen enthalten, was für eine absolute Kostensicherheit sorgt. Dieser Rundum-sorglos-Service entlastet die internen Abteilungen von administrativem Aufwand und stellt sicher, dass die Versorgung stets reibungslos funktioniert. Fällt eine Maschine aus, wird sie umgehend repariert oder ausgetauscht, ohne dass eine neue Rechnung erstellt wird. Diese Klarheit in der Kostenstruktur ist ein wesentlicher Vorteil, der die Entscheidung für ein vertragsfreies Modell erleichtert.

Merkmal Traditionelles Leasingmodell Flexibles All-inclusive-Modell

 

Vertragslaufzeit Meist 24–60 Monate Monatlich kündbar
Servicekosten Oft separat (Wartung, Reparatur) Im Mietpreis inbegriffen
Flexibilität Gering (Gerätewechsel kaum möglich) Hoch (Geräte upgrade/-downgrade jederzeit)
Kostenkontrolle Schwierig durch unvorhergesehene Ausgaben Vollständig und planbar
Verwaltungsaufwand Hoch (mehrere Rechnungen, Koordination) Minimal (ein Ansprechpartner, eine Rechnung)

Skalierbarkeit in der Praxis: Wie sich das Modell an Unternehmenswachstum anpasst

Die wahre Stärke eines vertragsfreien Versorgungsmodells zeigt sich in seiner Fähigkeit, mit dem Unternehmen zu wachsen – oder sich bei Bedarf auch zu verkleinern. Ein Start-up, das innerhalb eines Jahres von 10 auf 50 Mitarbeiter wächst, hat völlig andere Anforderungen an seine Kaffee- und Wasserversorgung. Im traditionellen Modell wäre es an eine zu kleine Maschine gebunden oder müsste teure Vertragsanpassungen vornehmen. Mit einer flexiblen Lösung kann das Unternehmen einfach auf ein leistungsfähigeres Gerät umsteigen, zusätzliche Wasserspender ordern oder die Lieferintervalle für Verbrauchsmaterialien anpassen. Dasselbe gilt für etablierte Unternehmen, die auf ein hybrides Arbeitsmodell umstellen und feststellen, dass an manchen Tagen weniger Personal im Büro ist. Hier kann die Versorgung unkompliziert nach unten skaliert werden, um Kosten zu sparen. Diese dynamische Anpassungsfähigkeit macht den fairen Kaffee- und Wassergenuss ganz ohne Vertrag aus Deutschland zur idealen Lösung für jede moderne Unternehmensstruktur.

20-jährige Mainzerin wird Opfer von Telefonbetrügern

Weil die Telefonnummer wie die echte Servicenummer ihrer Bank aussah, nahm eine 20-jährige Mainzerin am Mittwoch (6. August 2026) einen Telefonanruf an. Eine freundliche Frau gab sich als Mitarbeiterin ihrer Bank aus und wies auf eine angebliche Auslandsüberweisung in Höhe von 5.000,- Euro hin.

Angeblicher Stornierungsprozess führt zu 5.000 Euro Verlust für die Mainzerin

Da die Geschädigte einen derartigen Auftrag nicht gegeben hatte, wies die Mitarbeiterin diese an einen Überweisungsprozess in der Banking-App auf ihrem Mobiltelefon zu starten, um diese Überweisung zu stornieren.

Am Ende des angeleiteten Prozesses „drückte“ die Geschädigte in der Hoffnung eine Auslandsüberweisung zu stornieren, den Auftrag ab und vereinbarte mit der vermeintlichen Mitarbeiterin ein weiteres Telefonat am nächsten Tag.

Als dieses ausblieb und die „selbst vorgenommene“ Überweisung nicht storniert war, schöpfte sie Verdacht und meldete den Vorgang der Polizei.

Feuerwehr bekämpft Flächenbrand in Nieder-Ingelheim

Am Donnerstagabend (6. August 2026) kam es gegen 18:30 Uhr zu einem Einsatz der Feuerwehr bei einem Flächenbrand in Nieder-Ingelheim. BYC-News war vor Ort. Brand nahe eines Spielplatzes Am Ende des Heidesheimer Wegs, kurz nach dem dortigen Spielplatz, war aus bislang noch unbekannter Ursache ein Feu...


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Aktuelles aus Ginsheim-Gustavsburg vom 6. August 2026

Von Umweltaktionen über Bürgerservices bis hin zu bunten Festen: In Ginsheim-Gustavsburg tut sich aktuell einiges. Während neue Maßnahmen am Altrheinufer für mehr Sicherheit sorgen und die Stadt mit Gratis-Bäumen sowie reparierter Wasserversorgung punktet, machen Vandalismus und Hitzeaufkommen dem Baumbestand zu schaffen. Welche wichtigen Termine – von der Rentenberatung über das Kita-Jubiläum bis zum Kaffee mit dem Bürgermeister.

Kostenlose Rentenberatung in Ginsheim-Gustavsburg

Eine kostenlose Rentenberatung durch Anton Reichmann findet an den Donnerstagen, 13. und 27. August 2026, jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus Ginsheim – Trauzimmer (EG) statt.  Eine vorherige Anmeldung ist notwendig: per E-Mail an toni.reichmann@t-online.de oder telefonisch unter 06144 31791.

Altrheinufer: Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit geplant

Im Rahmen der laufenden einjährigen Testphase zur Umgestaltung des Altrheinufers plant die Stadt Ginsheim-Gustavsburg und das beauftragte Planungsbüro weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und zur klareren Trennung von Rad- und Fußverkehr:

Vorgesehen sind unter anderem Seitenschwellen entlang des Radweges, die verhindern sollen, dass Radfahrende den ausgewiesenen Bereich verlassen und auf den angrenzenden Fußweg ausweichen. Hintergrund sind wiederholt auftretende Konflikte zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmenden. Zusätzlich werden weitere Sitz- und Pflanzkübel aufgestellt, die neben einer Aufwertung des Aufenthaltsbereichs ebenfalls zur Lenkung der Nutzung beitragen sollen.

Die Maßnahmen werden zunächst im Rahmen der laufenden Testphase erprobt. Anschließend sollen die Erfahrungen bewertet und in die weiteren Planungen zur dauerhaften Gestaltung des Altrheinufers einbezogen werden. Die Kosten für die Umsetzung dieser Maßnahmen trägt nicht die Stadt Ginsheim-Gustavsburg, sondern die Regionalpark RheinMain Südwest gGmbH.

Vandalismus: Baum muss gefällt werden

Der durch Vandalismus schwer beschädigte Stadtbaum in der Darmstädter Landstraße in Ginsheim-Gustavsburg muss gefällt werden. Nach eingehender Untersuchung steht fest, dass die durch eine Motorsäge verursachte tiefe Stammverletzung den Baum so stark geschädigt hat, dass seine Verkehrssicherheit nicht dauerhaft gewährleistet werden kann. Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Wer Hinweise zur Tat geben kann, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Die Gleditschie (Lederhülsenbaum) war mehr als 30 Jahre alt und prägte den Straßenraum seit ihrer Pflanzung im Zuge der Straßensanierung im Jahr 2005. Die Stadt bedauert den Verlust des wertvollen Stadtbaums ausdrücklich. Ältere Bäume leisten einen wichtigen Beitrag zum Stadtklima: sie spenden Schatten, verbessern die Luftqualität und kühlen aufgeheizte Straßenräume. Diese Funktionen können Nachpflanzungen erst nach vielen Jahren in vergleichbarem Umfang übernehmen.

Wasserversorgung auf Friedhof und Sportplatz wieder sichergestellt

Die Wasserversorgung auf dem Friedhof Gustavsburg und dem Gustavsburger Sportplatz ist wieder gewährleistet. Die Defekte an den Wasserdruckkesseln sind behoben. Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg bedankt sich bei den Mitarbeiter des Servicebetrieb Bauhofs, die die Bewässerung auf dem Friedhof Gustavsburg sichergestellt haben. Ein besonderer Dank gilt dem Landwirtschaftsbetrieb von Peter Guthmann aus Ginsheim, der während der Reparaturphase und angesichts der anhaltenden Trockenheit kurzfristig die Bewässerung des Sportplatzes übernommen hat.

Trockenheit erhöht Astbruchgefahr

Die anhaltende Trockenheit belastet den Baumbestand im Stadtgebiet erheblich. Die Auswirkungen des Trockenstresses werden deutlich sichtbar: Bäume reagieren mit welken oder gelb verfärbten Blättern und vorzeitigem Laubabwurf. Eine weitere Folge der langanhaltenden Trockenheit ist ein erhöhtes Risiko sogenannter Grünastbrüche. Dabei brechen scheinbar gesunde, voll belaubte Äste ohne vorherige Anzeichen plötzlich aus der Baumkrone heraus. Die Stadt bittet deshalb alle Bürger*innen, sich nicht unter großen Bäumen aufzuhalten und auf mögliche herabfallende Äste zu achten. Die städtischen Baumkontrollen werden fortlaufend durchgeführt. Dennoch lassen sich Grünastbrüche trotz regelmäßiger Kontrollen nicht immer vorhersagen.

Stadt Ginsheim-Gustavsburg verschenkt heimische Laubbäume

Mit der Aktion „Dein Baum fürs Klima“ unterstützt die Stadt Bürger dabei, einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Förderung der Artenvielfalt zu leisten. Interessierte erhalten kostenlos einen heimischen Laub- oder Obstbaum für den eigenen Garten. Zur Auswahl stehen: Hainbuche, Baum-Hasel, Vogelkirsche, Apfel (Rewena oder Roter Eiserapfel), Birne (Conference oder Alexander Lucas), Süßkirsche (Regina oder Büttners), Pflaume (Hanita) und Mirabelle (von Nancy). Die Bäume haben einen Stammumfang von etwa acht bis zehn Zentimetern und sind mit Ballen rund drei bis vier Meter hoch. Die Ausgabe der Bäume erfolgt Mitte November auf dem städtischen Bauhof. Die genauen Abholtermine werden noch mitgeteilt. Der Transport muss selbst organisiert werden. Mit der Übernahme verpflichten sich die Teilnehmenden, den Baum dauerhaft zu pflanzen und zu pflegen. Die Stadt behält sich vor, den Pflanzerfolg stichprobenartig vor Ort zu kontrollieren.

Da die Anzahl der verfügbaren Bäume begrenzt ist, wird eine frühzeitige Reservierung empfohlen. Anmeldungen sind bis 30. September per E-Mail an brzoska@gigu.de oder schriftlich an die Stadtverwaltung, Umweltbüro, Schulstraße 12, 65462 Ginsheim-Gustavsburg möglich.

Auf einen Kaffee mit dem Bürgermeister von Ginsheim-Gustavsburg

Bürgermeister Thorsten Siehr lädt zu seinem Gesprächsformat „Auf einen Kaffee mit dem Bürgermeister“ ein: Donnerstag, 13. August 2026, 16 bis 17.30 Uhr, Café Eiszeit, Jakob-Fischer-Straße 13, Gustavsburg.  Bei einer Tasse Kaffee haben Bürger*innen die Gelegenheit mit dem Bürgermeister ins Gespräch zu kommen und Fragen rund um die Stadt zu stellen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen!

Jubiläumsfest: 40 Jahre Kita Regenbogen

Die Kindertagesstätte VI „Regenbogen“ in Ginsheim feiert ihr 40-jähriges Bestehen und lädt zu einem großen Jubiläumsfest ein. Gefeiert wird am Samstag, 29. August 2026, von 14 bis 18 Uhr auf dem Gelände der Kita in der Akazienstraße 10. Mit dem Fest möchte die Kita auf 40 Jahre voller gemeinsamer Erlebnisse, Freundschaften und engagierter Bildungsarbeit zurückblicken.

Die Besucher erwartet ein abwechslungsreicher Nachmittag für die ganze Familie. Nach einem Sektempfang und der offiziellen Begrüßung durch Bürgermeister und Leitungsteam sorgen musikalische Darbietungen und eine Tanzaufführung für Unterhaltung. Darüber hinaus laden eine Hüpfburg, Glitzertattoos, Luftballontiere, ein lebensgroßes Schachfeld, eine Fotostrecke mit Eindrücken aus vier Jahrzehnten Kita-Geschichte sowie eine Tombola mit attraktiven Sachpreisen zum Mitmachen ein. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Angeboten werden unter anderem Kaffee und Kuchen, frische Waffeln, Brezeln mit Spundekäs‘ sowie kalte Getränke.

7-jähriges Kind in Bad Kreuznach von Auto erfasst

Am Donnerstagmorgen (6. August 2026) kam es gegen 8:45 Uhr im Kreuzungsbereich Bosenheimer Straße/Möbusstraße in Bad Kreuznach zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurde ein 7 Jahre altes Kind von einem Auto erfasst und schwer verletzt.

7-Jähriger in Bad Kreuznach mehrere Meter über die Fahrbahn geschleudert

Wie die Polizei mitteilte, lief das Kind aus der Möbusstraße kommend in Richtung der Bosenheimer Straße. Der Junge überquerte dort die Fahrbahn, ohne vorher anzuhalten oder auf den Verkehr zu achten. Ein 21 Jahre alter Autofahrer, der gerade die Bosenheimer Straße in Fahrtrichtung stadtauswärts unterwegs war, erkannte die Gefahr und leitete umgehend eine Gefahrenbremsung ein, konnte den Zusammenstoß mit dem Jungen jedoch nicht mehr verhindern.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Kind mehrere Meter auf die Gegenfahrbahn geschleudert und erlitt schwere, aber nach Angaben der Polizei keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst und einen Notarzt wurde der 7-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme musste die Bosenheimer Straße für etwa eine Stunde voll gesperrt werden.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben oder Angaben zum Unfallhergang machen können, sich mit der Polizeiinspektion Bad Kreuznach unter der Telefonnummer 0671 – 88110 in Verbindung zu setzen.

Appell vom Veterinäramt Mainz-Bingen an die Bürger

Die Zäune zur Abwehr der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Raum Oppenheim und Guntersblum sind häufig Ziel von Zerstörungswut und Nachlässigkeit. Das Veterinäramt Mainz-Bingen registriert derzeit zum Beispiel am Oppenheimer Wäldchen viele gewaltsam in den Zaun gerissene Löcher, herausgerissene Türen und offenstehende Tore.

Von den Kosten für die Reparaturen einmal abgesehen, erhöhen diese Aktionen die Gefahr, dass das Virus aus dem Kerngebiet entweichen und außerhalb der jetzigen Grenzen aktiv werden kann. „Dies hätte dann zur Folge, dass wir mit der ASP-Bekämpfung wieder ganz von vorne anfangen und die in den letzten Monaten gelockerten Vorgaben wieder verschärft werden müssten“, sagte Dr. Markus Wacker, Leiter beim Veterinäramt Mainz-Bingen.

Veterinäramt Mainz-Bingen appelliert für Geduld und offenes Auge

Gemeinsam mit Landrat Thomas Barth und dem Kreisbeigeordneten Erwin Malkmus appelliert er an die Bevölkerung, Ruhe und Geduld zu bewahren, damit die Einschränkungen im Herbst hoffentlich weiter gelockert werden können und die ASP in unserer Region im kommenden Jahr hoffentlich ganz vorbei sein wird.

Zudem bittet er darum, nach dem Durchgehen die Tore in den Zäunen auch wieder zu schließen und Beobachtungen über Zerstörungswütige zu melden.

Hoffnung auf Rückstufung der Sperrzone im Herbst

„Zurzeit prüfen wir mit dem Land Rheinland-Pfalz, ob ein sogenannter Rückstufungsantrag in diesem Herbst bei der Europäischen Kommission erfolgversprechend sein kann. Absicht ist es, über einem Antrag die aktuelle Sperrzone II A zur Sperrzone I zurückzustufen. Dies würde weitere Erleichterungen für die Bevölkerung bedeuten“, sagte Dr. Markus Wacker.

Speziell für Landwirtschaft und Weinbau wäre dies eine spürbare Entlastung. Unter anderem könnten die Pflicht zur Drohnenbefliegung der landwirtschaftlichen Flächen vor der Ernte und Handelsbeschränkungen für Schweinehalter gelockert werden.

Pro-Kopf-Schulden in Rheinland-Pfalz steigen weiter an

Die Gesamtschulden des Landes Rheinland-Pfalz und seiner Kommunen sind im vergangenen Jahr erneut angestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, belief sich die Verschuldung gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich Ende 2025 auf insgesamt 39,4 Milliarden Euro – ein Plus von rund 480 Millionen Euro (+1,2 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Rechnerisch ergibt sich damit eine Last von rund 9.600 Euro pro Einwohner.

Entlastung auf Landesebene, Kommunen unter starkem Druck

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich eine deutliche Schere zwischen den Haushalten: Während die Verschuldung des Landes RLP um 2,3 Prozent auf 28,4 Milliarden Euro (knapp 6.900 Euro pro Kopf) sank, explodierten die Schulden auf kommunaler Ebene.

Die Städte, Gemeinden und Landkreise verzeichneten einen Anstieg um 11,7 Prozent auf fast 11 Milliarden Euro. Mit durchschnittlich knapp 2.700 Euro kommunaler Pro-Kopf-Verschuldung belegt Rheinland-Pfalz im Bundesvergleich der Flächenländer den fünften Rang.

Trotz Landeshilfe: Dispo-Kredite der Kommunen schnellen wieder hoch

Besonders alarmierend ist die Entwicklung bei den Liquiditätskrediten, die zur Überbrückung kurzfristiger Engpässe dienen. Nachdem das Land im Rahmen der „Partnerschaft zur Entlastung der Kommunen“ (PEK-RP) im Jahr 2024 Altschulden übernommen hatte, kletterten die Kassenkredite der Kommunen 2025 erneut um 25,6 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro.

Im Durchschnitt machen diese „Dispo-Kredite“ inzwischen wieder 26 Prozent der gesamten kommunalen Verschuldung aus. Bei den Liquiditätskrediten pro Kopf (fast 700 Euro) weist Rheinland-Pfalz die zweithöchste Belastung unter allen deutschen Flächenländern auf.

Extremes Gefälle: Ludwigshafen und Kusel am Ende der Skala

Innerhalb des Landes offenbaren die Zahlen ein extremes Ungleichgewicht:

Kreisfreie Städte: Die höchste Pro-Kopf-Verschuldung wies Ende 2025 Ludwigshafen am Rhein mit rund 6.500 Euro auf, während Landau in der Pfalz mit knapp 2.200 Euro das Schlusslicht bildete. Besonders schwer wiegen die Kassenkredite in Frankenthal (Pfalz), wo sie mehr als 60 Prozent der Gesamtschulden ausmachen (3.400 Euro pro Kopf). In Koblenz liegt dieser Anteil dagegen bei unter 2 Prozent (88 Euro pro Kopf).

Landkreisbereiche: Der Landkreis Kusel führt die Schuldenstatistik der Landkreise mit rund 4.200 Euro pro Einwohner (davon knapp 1.400 Euro Kassenkredite) an. Am anderen Ende rangiert der Westerwaldkreis mit gut 300 Euro pro Kopf. Sowohl der Westerwaldkreis als auch der Landkreis Mainz-Bingen meldeten für Ende 2025 null Euro an Liquiditätskrediten.

Leichenfund im Wald in Windesheim

Im Rahmen von Suchmaßnahmen ist am Mittwochabend (5. August 2026) in einem Waldgebiet bei Windesheim eine leblose männliche Person entdeckt worden. Das teilte die Polizei am Donnerstag, den 6. August 2026 mit.

Es handelt sich vermutlich um einen seit Juli vermissten Mann aus Windesheim

Die Identität des Verstorbenen konnte bislang noch nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Nach Angaben der Ermittler bestehen jedoch konkrete Anhaltspunkte dafür, dass es sich um den seit dem 21. Juli 2026 vermissten 58-Jährigen aus Windesheim handeln könnte. Eine endgültige Bestätigung steht derzeit noch aus.

Der 58-Jährige war am Dienstag, 21. Juli, gegen 10.30 Uhr zuletzt gesehen worden. Nach den damaligen Ermittlungen hatte eine Türkamera ihn beim Betreten seines Wohnhauses aufgezeichnet. Seit diesem Zeitpunkt fehlte von ihm jede Spur. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Vermisste in einer hilflosen Lage befand, leitete die Polizei umfangreiche Suchmaßnahmen ein und bat auch die Bevölkerung um Hinweise.

Zu den Umständen des Auffindens sowie zur Todesursache machte die Polizei bislang keine Angaben. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur zweifelsfreien Identifizierung der Person, dauern an.

Immer mehr Verordnungen wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen in RLP

Die Zahl der verschriebenen Herz-Kreislauf-Medikamente in Rheinland-Pfalz nimmt weiter zu. Wie eine aktuelle Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, wurden Erwerbspersonen im Land im vergangenen Jahr durchschnittlich 129 Tagesdosen an entsprechenden Arzneimitteln verordnet. Im Jahr davor lag der Wert noch bei 125 Tagesdosen.

Rheinland-Pfalz im Bundesvergleich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen weit vorne

Damit belegt Rheinland-Pfalz bei Verordnungen zur Stabilisierung des Herz-Kreislauf-Systems im Ländervergleich einen der vorderen Ränge, lediglich im Saarland sowie in Teilen Ostdeutschlands fallen die Werte noch höher aus.

Auch beim Gesamtverbrauch an verschreibungspflichtigen Arzneimitteln rangieren die Rheinland-Pfälzer mit durchschnittlich 317 Tagesdosen deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 292 Tagesdosen.

Männer benötigen deutlich häufiger Präparate

Besonders auffällig ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern: Männer in Rheinland-Pfalz erhalten mit durchschnittlich 165 Tagesdosen fast doppelt so viele Herz-Kreislauf-Medikamente verschrieben wie Frauen, die auf 87 Tagesdosen kommen.

Häufigste Todesursache im Land

Die hohe Verordnungszahl spiegelt sich auch in den Sterbestatistiken wider. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes starben im Jahr 2024 insgesamt 18.105 Menschen in Rheinland-Pfalz an Krankheiten des Kreislaufsystems. Das entspricht mehr als 35 Prozent aller Sterbefälle im Land. Diagnosen wie Bluthochdruck, die Koronare Herzkrankheit, Herzinfarkte oder Schlaganfälle bleiben damit die häufigste Todesursache.

Krankenkasse mahnt zu mehr Prävention

Vor diesem Hintergrund fordert die Krankenkasse ein Umdenken. „Die hohe Zahl an Verordnungen und Sterbefällen zeigt die erhebliche Relevanz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen für Patientinnen und Patienten sowie für das Gesundheitssystem“, erklärt Jörn Simon, Leiter der TK-Landesvertretung Rheinland-Pfalz.

Da viele Ursachen in veränderbaren Lebensgewohnheiten liegen, wie etwa fettreicher und zuckerhaltiger Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen oder hohem Alkoholkonsum, spiele die Vorbeugung eine Schlüsselrolle. Neben der medikamentösen Versorgung müssten Aufklärung und die Motivation zu einem gesünderen Lebensstil noch stärker in den Fokus rücken.

Bewaffneter Mann löst SEK-Einsatz in Mainz-Finthen aus

Am Mittwochabend (5. August 2026) kam es gegen 22:30 Uhr in der Kettelerstraße in Mainz-Finthen zu einem SEK-Einsatz. Auslöser dafür war ein Mann, der in einem Wohnhaus mit einer Armbrust hantierte.

Beamte konnten den Mann vor dem Haus in Mainz-Finthen antreffen

Wie die Polizei mitteilt, erfolgte die Alarmierung durch eine Zeugin, die den Mann mit einer Armbrust im Treppenhaus des Wohnhauses gesehen hatte. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte konnten den beschriebenen Mann vor dem Wohnhaus antreffen. Er hielt die gemeldete Waffe in der Hand. Nach mehrfacher Aufforderung legte der Mann die Armbrust schließlich ab, flüchtete jedoch unmittelbar zurück in das Wohnhaus.

Da zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Beschuldigte im Besitz weiterer gefährlicher Gegenstände oder Waffen befand, wurden zur Bewältigung der Einsatzlage das Spezialeinsatzkommando sowie die Verhandlungsgruppe hinzugezogen.

Die Polizei musste einen Taser einsetzen

Im weiteren Verlauf begab sich der Beschuldigte in das Treppenhaus des Anwesens. Dort konnte er in einer günstigen Gelegenheit festgenommen werden. Im Rahmen der Festnahme kam ein Taser zum Einsatz.

Während der polizeilichen Maßnahmen äußerte der Mann wiederholt den Wunsch, durch Polizeibeamte getötet zu werden. Der Beschuldigte wurde im Anschluss zur weiteren medizinischen und psychiatrischen Begutachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden weder Anwohner noch unbeteiligte Passanten verletzt oder bedroht.