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Vollsperrung an der B9 bei Nierstein wegen Müllsündern

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Mainzer Straße Ingelheim

Ab Montag, dem 20. April 2026, wird der Parkplatz an der Bundesstraße 9 (B9) nördlich von Nierstein für voraussichtlich zwei Wochen voll gesperrt. Grund für die Maßnahme ist nicht etwa eine Fahrbahnerneuerung, sondern ein massives Müllproblem an der rheinseitigen Böschung, dem nun mit baulichen Mitteln begegnet wird.

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150 Meter langer Schutzzaun an der B9 bei Nierstein gegen Müllsünder

Um die Uferlandschaft nachhaltig zu schützen, lässt der Landesbetrieb Mobilität auf einer Länge von rund 150 Metern einen Schutzzaun errichten. Dieser soll verhindern, dass Unrat ungehindert die schwer zugängliche Böschung hinuntergeworfen wird. In der Vergangenheit war der Parkplatz immer wieder zweckentfremdet worden, um Abfälle illegal und zulasten der Umwelt zu entsorgen.

Unzumutbarer Aufwand für die Straßenmeisterei

Die Bilanz der illegalen Ablagerungen ist erschreckend. Laut offiziellen Angaben reicht die Palette des hinterlassenen Unrats von einfachem Haus- und Sperrmüll über Bauschutt bis hin zu gefährlichen Flüssigkeiten wie Lösungsmitteln und Altölen.

Für den Betriebsdienst der zuständigen Straßenmeisterei Mainz ist die Situation mittlerweile unzumutbar geworden:

  • Hoher Arbeitsaufwand: Die Reinigung der steilen und unwegsamen Uferböschung ist gefährlich und zeitintensiv.

  • Explodierende Kosten: Die fachgerechte Entsorgung von Gefahrstoffen und großen Müllmengen verursacht überdurchschnittlich hohe Kosten, die letztlich die Allgemeinheit trägt.

Dauer der Einschränkungen

Die Vollsperrung des Parkplatzes an der B9 bei Nierstein ist für den Zeitraum der Montagearbeiten notwendig, um einen sicheren Arbeitsablauf zu gewährleisten. Autofahrer werden gebeten, in diesen zwei Wochen auf alternative Haltepunkte entlang der B9 auszuweichen. Mit der Fertigstellung des Zauns Anfang Mai erhoffen sich die Verantwortlichen eine dauerhafte Entlastung für den Betriebsdienst und einen wirksamen Schutz für das sensible Ökosystem am Rheinufer.

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Das Rätsel um Randy Orton und die WWE Storyline

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randy orton
wwe.com

Die Vorbereitungen auf das größte Wrestling-Ereignis des Jahres in Las Vegas nehmen an Fahrt auf. Seit Randy Orton den Undisputed Champion Cody Rhodes bei einem Vertragsunterzeichnungs-Segment hinterrücks attackierte, ist die WWE WrestleMania 42 Storyline um eine düstere Facette reicher. Orton, der mit diesem Angriff seine Rückkehr zum skrupellosen „Heel“-Charakter zementierte, sorgt nun mit einem weiteren Detail für Gesprächsstoff: In den aktuellen Shows wird er immer wieder bei vertraulichen Telefongesprächen mit einer unbekannten Person gezeigt. Diese gezielten Andeutungen lassen die Fan-Community weltweit über die Identität des mysteriösen Hintermanns rätseln.

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Steckt der „Final Boss“ hinter den Kulissen?

Im Zentrum der Spekulationen steht kein Geringerer als Dwayne „The Rock“ Johnson. Der „Final Boss“ war zuletzt 2025 präsent, als er Cody Rhodes vergeblich das Angebot unterbreitete, ein „Corporate Champion“ zu werden. Dass John Cena sich damals überraschend gegen Rhodes wandte und sich The Rock anschloss, ist ein entscheidender Ankerpunkt für die aktuelle WWE WrestleMania 42 Storyline. Eine Rückkehr Johnsons als Drahtzieher hinter Ortons Taten erscheint vielen Beobachtern logisch, da die Rechnung zwischen ihm und dem „American Nightmare“ Rhodes noch immer offen ist.

Dementis und strikte Geheimhaltung

Trotz der stimmigen Theorie dämpfen Experten wie Dave Meltzer vom Wrestling Observer die Erwartungen. Interne Quellen bei der WWE bestreiten derzeit eine Beteiligung von The Rock. Allerdings betont Meltzer auch, dass bei Kalibern wie Dwayne Johnson nur ein winziger Kreis – bestehend aus Nick Khan, Paul Levesque (Triple H) und Johnson selbst – in die Pläne eingeweiht wäre. Diese bewusste Informationsknappheit ist ein typisches Element, um große Überraschungsmomente in der WWE WrestleMania 42 Storyline zu schützen. Ob das Dementi der Wahrheit entspricht oder lediglich der Ablenkung dient, bleibt abzuwarten.

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Showdown im Allegiant Stadium mit Randy Orton

Fest steht bisher nur das Ziel der Reise: Am 18. und 19. April 2026 wird Randy Orton Cody Rhodes im Allegiant Stadium von Las Vegas um die Undisputed WWE Championship herausfordern. Die Frage nach dem geheimnisvollen Anrufer fungiert dabei als zusätzlicher Katalysator für die Spannung. Sollte sich tatsächlich eine Allianz zwischen Orton und einer externen Macht offenbaren, könnte dies den Ausgang des Main Events massiv beeinflussen. Die kommenden Wochen bis zur „Showcase of the Immortals“ werden zeigen, ob Cody Rhodes erneut gegen eine Übermacht bestehen muss oder ob Randy Orton sein eigenes Spiel spielt.

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Rachel Gomez spielt wieder für den VC Wiesbaden

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Rachel Gomez
Rachel Gomez | Foto: Detlef Gottwald

Der VC Wiesbaden sorgt auf dem Transfermarkt für ein echtes Ausrufezeichen: Die US-amerikanische Mittelblockerin Rachel Gomez kehrt zur Saison 2026/2027 an den Platz der Deutschen Einheit zurück. Nach einem einjährigen Gastspiel in ihrer Heimat bei Columbus Fury in der US-Major League Volleyball zieht es die 29-Jährige zurück zu dem Verein, mit dem sie ihre größten Erfolge in Deutschland feierte.

Erfahrene Führungskraft für die jungen Talente

Sportdirektor Benedikt Frank zeigt sich begeistert über die Rückkehr der 1,86 Meter großen Athletin. Gomez bringe wertvolle Erfahrungen aus den USA mit, wo sie vor Kulissen von über 5.000 Zuschauern spielte. Beim VCW soll sie nun gemeinsam mit Libera Rene Sain eine zentrale Führungsrolle einnehmen.

„Rachel wird aufgrund ihrer Seniorität und Authentizität wieder eine wichtige Rolle für das Team einnehmen und insbesondere für unsere Talente wie Sanne Konijnenberg oder Cayetana López Rey ein Vorbild sein“, so Frank. Besonders ihre Spielübersicht und ihre körperliche Kontrolle seien Qualitäten, die das Team in der kommenden Bundesliga-Saison bereichern werden.

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Emotionale Rückkehr von Rachel Gomez nach Hessen

Für Rachel Gomez (ehemals Anderson) ist der Wechsel nach Wiesbaden mehr als nur eine sportliche Entscheidung. „Hier ist meine zweite Heimat“, betont die Mittelblockerin, die in Wiesbaden auch ihren Ehemann kennenlernte. Obwohl sie in den USA vor riesigen Menschenmengen spielte, schwärmt sie von der einzigartigen Atmosphäre in Wiesbaden: „Die Stimmung in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit ist gefühlt lauter, die Fans gehen viel mehr mit.“

Bevor sie im Mai ihre Koffer packt, steht für sie jedoch noch der Saisonabschluss in den USA an, wo sie mit den Furys noch um den Einzug in die Playoffs kämpft. Den Sommer will sie bereits in Deutschland verbringen, um topfit in die Vorbereitung ab Herbst zu starten.

Eine beeindruckende Karrierebilanz

Gomez ist beim VCW eine alte Bekannte mit Erfolgsgarantie:

  • Erfolge: Maßgeblich beteiligt am Gewinn der Bronzemedaille im CEV Volleyball Challenge Cup 2023/2024.

  • MVP-Auszeichnungen: Insgesamt neunmal wurde sie in der Bundesliga als wertvollste Spielerin geehrt.

  • Erfahrung: 90 Matches bestritt sie bereits für die Hessinnen, bevor sie 2025 verabschiedet wurde.

Mit der Rückkehr von Gomez und der Vertragsverlängerung von Libera Rene Sain setzt der VC Wiesbaden auf bewährte Konstanten, die sowohl sportlich als auch bei den Fans eine enorme Beliebtheit genießen. Das Team für die Saison 2026/2027 nimmt damit bereits jetzt vielversprechende Formen an.

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Zeugenaufruf nach Körperverletzung in Mainz-Mombach

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Angriff in einer Mainzer Straßenbahn
Polizei Mainz

Am späten Dienstagabend, den 31.03.2026, kam es im Mainzer Stadtteil Mombach zu einer erschütternden Eskalation im Straßenverkehr. Was als gefährliche Verkehrssituation begann, endete in einer feigen Körperverletzung in Mainz-Mombach, bei der ein 59-jähriger Fußgänger verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Polizei sucht nun nach dem flüchtigen Täter.

Gefährliches Abbiegemanöver erzwingt Sprung zur Seite

Gegen 22:07 Uhr war der 59-jährige Mann zu Fuß im Bereich der Bernhard-Winter-Straße unterwegs. Als er im Kreuzungsbereich zur Turmstraße ein am Rand parkendes Fahrzeug umlaufen wollte, bog plötzlich eine schwarze Limousine mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit aus der Bernhard-Winter-Straße in die Turmstraße ein.

Der unbekannte Fahrer schnitt die Kurve laut Polizei derart eng, dass der Fußgänger nur durch einen gezielten Sprung zur Seite eine direkte Kollision mit dem Wagen verhindern konnte.

Unvermittelte Körperverletzung in Mainz-Mombach nach lautstarker Kritik

Als der Fußgänger seinen Unmut über die lebensgefährliche Fahrweise lautstark äußerte, eskalierte die Situation sofort. Der Fahrer der Limousine stoppte den Wagen abrupt, stieg aus und ging auf den Mann zu. Ohne jegliche Vorwarnung schlug der Unbekannte dem 59-Jährigen zweimal mit der Faust ins Gesicht.

Durch die Wucht der Schläge verlor der Mann das Gleichgewicht, stürzte zu Boden und schlug mit dem Hinterkopf auf dem Asphalt auf. Rettungskräfte versorgten den Verletzten vor Ort, bevor er zur vorsorglichen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Er klagte über starke Schmerzen, wies jedoch glücklicherweise keine offenen Wunden auf.

Der flüchtige Täter wird wie folgt beschrieben:

  • Statur: Männlich, ca. 180–185 cm groß, muskulös gebaut.

  • Aussehen: Schwarze Haare und ein Bart.

  • Fahrzeug: Schwarze Limousine mit dem Mainzer Kennzeichenfragment MZ-X.

Personen, die die Körperverletzung in Mainz-Mombach beobachtet haben oder Hinweise auf die schwarze Limousine geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-34250 in Verbindung zu setzen.

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Tierrettung in Wiesbaden: Katze Mika aus ESWE-Bus befreit

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Tierrettung in Wiesbaden
Quelle: Stadt Wiesbaden

Ein ungewöhnlicher Rettungseinsatz hielt am am Dienstagabend (31. März 2026) die Einsatzkräfte der Feuerwehr in Wiesbaden-Südost in Atem. Auf dem Betriebsgelände der ESWE Verkehrsgesellschaft kam es zu einer Tierrettung in Wiesbaden, nachdem eine bereits seit mehreren Tagen schmerzlich vermisste Katze in einem Linienbus entdeckt worden war.

Suchaktion endet mit Tierrettung in Wiesbaden im Bus-Unterboden

Der Besitzer der Katze „Mika“ hatte die Suche nach seinem Haustier nicht aufgegeben und konnte das Tier schließlich auf dem ESWE-Gelände in einem abgestellten Stadtbus lokalisieren. Da Mika jedoch feststeckte und sich nicht selbst befreien konnte, verständigte er die Feuerwehr. Die Leitstelle entsandte daraufhin umgehend ein Kleinalarmfahrzeug sowie ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr zur Einsatzstelle.

Vor Ort konnten die Wehrleute die Katze zwar akustisch wahrnehmen, ein direktes Herankommen war jedoch unmöglich. Eine erste Erkundung ergab, dass sich Mika tief im Unterboden des Busses in einem schwer zugänglichen Hohlraum verfangen hatte.

Rettungseinsatz in der Werkstattgrube

Da die Platzverhältnisse an der Abstellposition des Busses für eine technische Rettung nicht ausreichten, wurde das Werkstattpersonal der ESWE Verkehrsgesellschaft hinzugezogen. In enger Abstimmung entschieden die Experten, das Fahrzeug in ein nahegelegenes Werkstattgebäude mit Reparaturgrube zu fahren. Nur so konnte ein sicherer Zugang zum Chassis des Busses und damit die Tierrettung in Wiesbaden gewährleistet werden.

In einer geduldigen Präzisionsarbeit demontierten die Feuerwehrkräfte gemeinsam mit dem Werkstattpersonal mehrere Abdeckungen und Versorgungsleitungen am Unterboden des Fahrzeugs, um den genauen Aufenthaltsort der Katze freizulegen.

Mika wohlbehalten zurück beim Besitzer

Nach rund zwei Stunden intensiver Arbeit kam die erlösende Nachricht: Mika konnte wohlbehalten aus ihrer Zwangslage befreit werden. Trotz der tagelangen Odyssee war das Tier nach einer ersten Sichtung unverletzt. Die Erleichterung war groß, als die Einsatzkräfte die Katze ihrem überglücklichen Besitzer übergeben konnten. Dank der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen der Berufsfeuerwehr Wiesbaden und den ESWE-Mitarbeitern nahm dieser Abend ein glückliches Ende.

Mehrtägige Vollsperrung der Mittleren Bleiche in Mainz

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Ingelheimer Halbe
Symbolbild Baustelle Absperrung

Autofahrer in der Mainzer Innenstadt müssen sich Einschränkungen einstellen. Aufgrund einer Baumaßnahme wird die Straße Mittlere Bleiche auf Höhe der Hausnummern 12 bis 14 für den Durchgangsverkehr nach Angaben der Stadtverwaltung Mainz voll gesperrt. Die Arbeiten finden in zwei separaten Zeitabschnitten statt: zunächst vom 30. März bis zum 2. April 2026 und nach einer Unterbrechung erneut vom 13. April bis zum 17. April 2026.

Geänderte Verkehrsführung und Umleitungen

Für die Dauer der Sperrung der Straße Mittlere Bleiche wird die bestehende Verkehrsführung angepasst. Der Bereich bis zur Baustelle wird als Sackgasse ausgeschildert, wobei die übliche Einbahnstraßenregelung vorübergehend aufgehoben wird, um Anliegern die Zufahrt zu ermöglichen. Eine entsprechende Umleitung für den motorisierten Individualverkehr wird vor Ort großräumig ausgeschildert, um den Verkehrsfluss bestmöglich aufrechtzuerhalten.

Durchgang für Fuß- und Radverkehr bleibt frei

Während Autofahrer Umwegen folgen müssen, können Fußgänger und Radfahrer das Baufeld weiterhin passieren. Die Passage bleibt während der gesamten Bauzeit sichergestellt, sodass die Erreichbarkeit der angrenzenden Geschäfte und Wohnungen zu Fuß gewährleistet ist. Dennoch wird in diesem Bereich um erhöhte Vorsicht gebeten.

Insolvenz der Delta Haustechnik GmbH in Mainz-Kastel

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insolvenzbenachrichtigung TradeFit GmbH
Bild. BYC-News

Mit Beschluss vom 30. März 2026 um 10:07 Uhr hat das Amtsgericht Wiesbaden das offizielle Insolvenzverfahren Delta Haustechnik GmbH (Geschäfts-Nr.: 10 IN 496/25) eingeleitet. Das Unternehmen mit Sitz in der Wiesbadener Straße 116a, 55252 Mainz-Kastel, wird im Handelsregister unter der Nummer HRB 31716 geführt und durch den Geschäftsführer D. Bletsos vertreten. Zum Insolvenzverwalter bestellte das Gericht Rechtsanwalt Dr. Martin Obermüller von der Kanzlei Brandhoff Obermüller & Partner aus Wiesbaden. Mit der Eröffnung geht die Verwaltungsbefugnis über das Gesellschaftsvermögen auf den bestellten Verwalter über.

Wichtige Fristen für Gläubiger

Im Rahmen vom Insolvenzverfahren Delta Haustechnik GmbH wurden feste Fristen zur Geltendmachung von Ansprüchen gesetzt. Alle Gläubiger sind aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen nach § 38 InsO bis zum 16. Juni 2026 schriftlich beim Insolvenzverwalter anzumelden. Zudem besteht die Verpflichtung, dem Verwalter unverzüglich etwaige Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin mitzuteilen. Eine schuldhafte Verzögerung dieser Mitteilung kann nach § 28 Abs. 2 InsO zu Haftungsansprüchen führen. Personen, die finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Delta Haustechnik GmbH haben, dürfen ab sofort nur noch an den Insolvenzverwalter leisten.

Durchführung des schriftlichen Verfahrens

Das Gericht hat angeordnet, dass das Insolvenzverfahren Delta Haustechnik GmbH gemäß § 5 Abs. 2 S. 1 InsO im schriftlichen Verfahren durchgeführt wird. Als Stichtag, der dem Prüfungstermin entspricht, wurde der 7. Juli 2026 festgelegt. Bis zu diesem Datum müssen sämtliche schriftlichen Widersprüche gegen angemeldete Forderungen sowie Anträge zu wesentlichen Verfahrensentscheidungen beim Insolvenzgericht eingegangen sein. Dies betrifft unter anderem Entscheidungen über die Person des Verwalters, die Einsetzung eines Gläubigerausschusses oder den weiteren Fortgang des Verfahrens, wie etwa eine mögliche Unternehmensfortführung oder die Verwertung der Masse. Hier gibt es weitere Insolvenzbenachrichtigungen.

Rechtliche Schritte gegen „Spiegel“ – Christian Ulmen vs. Collien Fernandes

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Spiegel Cover Fernandes und Ulmen
Quelle: Spiegel

Der öffentliche Konflikt zwischen dem Schauspieler Christian Ulmen und seiner Ex-Frau, der Moderatorin Collien Fernandes, hat eine neue, juristische Eskalationsstufe erreicht. Nachdem das Magazin „Der Spiegel“ weitreichende Vorwürfe veröffentlichte, kündigte Ulmens prominenter Medienrechtsanwalt Christian Schertz nun eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Spiegel an. Er bezeichnete die dortige Darstellung als in Kernpunkten „nachweislich unvollständig und falsch“ und rügte eine unzulässige einseitige Schilderung, die gegen die geltende Unschuldsvermutung verstoße.

Widersprüchliche Darstellungen zum Vorfall auf Mallorca

Im Zentrum der Vorwürfe steht ein dramatisches Geschehen auf Mallorca im Januar 2023. Während die Berichterstattung Ulmen als mutmaßlichen Aggressor im Rahmen häuslicher Gewalt darstellte, zeichnet sein Rechtsbeistand nun ein vollkommen anderes Bild der Ereignisse. Laut Schertz kam es keineswegs zu einseitigen Gewalthandlungen durch seinen Mandanten. Vielmehr sei im Zuge desselben Vorfalls auch Collien Fernandes durch die spanische Polizei vorübergehend festgenommen worden, da Ulmen eine sichtbare Verletzung am Hals aufgewiesen habe. Die spanischen Behörden seien aufgrund dieser Beweislage von beidseitigen Verfehlungen ausgegangen, weshalb eine einseitige Schuldzuweisung rechtlich nicht haltbar sei.

Collien Fernandes reagierte auf diese Verteidigungsstrategie fassungslos via Instagram. Sie bezeichnete die Darstellung als „armselig“ und erklärte, der besagte Kratzer an Ulmens Hals sei lediglich die Folge eines eingerissenen Nagels gewesen. Im scharfen Kontrast dazu stünden ihre eigenen, am gesamten Körper dokumentierten blauen Flecken, die als Beweis für die einseitige Gewaltanwendung dienen würden. Sie zeigte sich enttäuscht darüber, dass ihr Ex-Mann nun versuche, die Rollenverteilung von Täter und Opfer zu verschieben.

Fake-Profile und schwere Vorwürfe der Identitätsanmaßung

Über die körperlichen Auseinandersetzungen hinaus wiegt der Vorwurf der Identitätsanmaßung schwer. Fernandes behauptet, Ulmen habe unter ihrem Namen Fake-Accounts in sozialen Netzwerken erstellt, um darüber Kontakt zu Männern aufzunehmen und Telefonsex zu führen. Zudem sollen über diese Profile Pornovideos von Frauen verschickt worden sein, die der Moderatorin täuschend ähnlich sehen. Laut „Spiegel“-Informationen soll Ulmen diese Taten am ersten Weihnachtsfeiertag 2024 sogar gestanden haben, was seine Anwälte jedoch vehement bestreiten. Zu den inhaltlichen Details dieser spezifischen Anschuldigungen gab die Verteidigung in der aktuellen Erklärung jedoch keine weiterführende Stellungnahme ab.

Die juristischen Konsequenzen ziehen sich mittlerweile über zwei Länder. Während das Verfahren in Spanien aktuell ruht, da Fernandes eine notwendige notarielle Erklärung zur Fortsetzung nicht eingereicht haben soll, hat die deutsche Justiz die Ermittlungen intensiviert. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat ein zuvor eingestelltes Verfahren gegen unbekannt nun direkt gegen Christian Ulmen wiedereröffnet. Die Auswertung der Medienberichte habe laut einem Sprecher zu einem klaren Anfangsverdacht auf Nachstellung geführt. Ob sich diese Vorwürfe sowie die weiteren Anschuldigungen der Beleidigung und Körperverletzung erhärten lassen, bleibt Gegenstand der laufenden Ermittlungen in Deutschland und Spanien.

Buckelwal Timmy vor der Insel Poel erneut gestrandet

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Buckelwal Timmy
Symbolbild

Update, 31. März 2026, 14:30 Uhr: Die Entspannung war nur von kurzer Dauer: Wie Umweltminister Till Backhaus auf einer Pressekonferenz in Wismar mitteilte, ist der Buckelwal „Timmy“ erneut gestrandet. Aktuell sitzt das Tier in der Bucht von Kirchsee vor der Insel Poel fest. Trotzdem geben sich Experten vorsichtig optimistisch. Sowohl Backhaus als auch der Meeresbiologe Thilo Maack von Greenpeace betonten, dass der Wal weiterhin die Kraft besitze, sich aus eigener Energie wieder freizuschwimmen. Es mache den Anschein, als lege das Tier bewusst Pausen ein, um Energie zu sammeln. Laut offiziellen Angaben befand sich der Wal eigentlich bereits im „Transitmodus“, um die flachen Küstengewässer zu verlassen.

Update, 30. März 2026, 21:30 Uhr:

Gegen 20:30 Uhr am Montagabend wendete sich das Blatt: Nur kurz nachdem das Rettungsteam zunächst in den Wismarer Hafen zurückgekehrt war und den Einsatz für heute beenden wollte, begann der Buckelwal in Wismar aus eigenem Antrieb zu schwimmen. Die Wasserschutzpolizei begleitet das Tier seither ununterbrochen, um es sicher zu leiten. Die Situation bleibt dennoch angespannt. Umweltminister Till Backhaus äußerte die Hoffnung, dass der Wal nicht erneut direkt in das Hafenbecken schwimmt, gab aber zu bedenken: „Den Garantieschein gibt es nicht.“ Die Einsatzkräfte bleiben in Alarmbereitschaft, da das Risiko einer erneuten Strandung in den flachen Küstengewässern weiterhin besteht.

Erstmeldung, 20:25 Uhr:

Der vor der Küste bei Wismar festliegende Buckelwal in Wismar zeigte am Montag (30. März 2026) Anzeichen einer Besserung. Laut dem Schweriner Umweltministerium wirke das Tier agiler als in den vergangenen Tagen. Bei einer Annäherung durch ein Experten-Boot am Montagabend habe der Wal deutlich auf die Anwesenheit reagiert, was noch Stunden zuvor kaum der Fall war.

„Walwacht“ und Sperrgebiet, um den Buckelwal in Wismar zu schützen

Um dem Meeressäuger die nötige Ruhe zur Erholung zu geben, haben die Behörden strikte Maßnahmen ergriffen. Rund um den Wal wurde ein Sperrgebiet von 500 Metern eingerichtet, das von der Wasserschutzpolizei überwacht wird. Umweltminister Till Backhaus kündigte zudem eine dauerhafte Betreuung an: „Wir werden jetzt eine Walwacht einrichten, die den Wal 24 Stunden, rund um die Uhr begleiten wird.“ Über die Osterfeiertage sollen zudem Ranger vor Ort sein, um Passanten über die Situation zu informieren.

Experten uneinig über den Erschöpfungsgrad

Trotz der positiven Signale bleibt die Lage angespannt. Während das Ministerium die Ruhepausen als wirkungsvoll erachtet, äußern sich Umweltorganisationen vorsichtiger. Franziska Saalmann von Greenpeace berichtete von Versuchen, das Tier durch gezielten Lärm – etwa das Schlagen mit Paddeln auf die Wasseroberfläche – zur Bewegung zu animieren. Dass das Tier darauf zeitweise nicht reagierte, deutet laut der Expertin weiterhin auf eine starke Schwächung des Wals hin.

An den Begutachtungen vor Ort waren neben dem Ministerium auch Vertreter des Deutschen Meeresmuseums sowie der Organisationen Greenpeace und Sea Shepherd beteiligt. Der Meeresbiologe Robert Marc Lehmann wurde nach seinem Ausschluss von der Aktion nicht mehr vor Ort tätig, hat aber nach eigenen Angaben den Umweltminister Till Backhaus beraten.

Hoffnung auf steigenden Wasserstand

Der Wal, der bereits eine Odyssee vom Wismarer Hafen über eine Sandbank vor dem Timmendorfer Strand hinter sich hat, liegt derzeit in etwa zwei Meter tiefem Wasser in Sichtweite der Seebrücke. Die Helfer setzen nun auf die Natur: In den kommenden Stunden wird mit einem steigenden Wasserstand gerechnet. Dies verbessert die Chancen für den Buckelwal in Wismar erheblich, seine aktuelle Liegeposition aus eigenem Antrieb zu verlassen und in tiefere Gewässer zurückzukehren.

Die aktuelle Phase der aktiven Rettungsversuche wurde am Montagabend zunächst abgeschlossen, um das Tier nicht unnötig unter Stress zu setzen. Die Experten beobachten die Situation weiterhin intensiv aus der Distanz.

Angriff auf Polizisten bei Einsatz in Bad Kreuznach

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Polizeieinsatz in Bad Kreuznach
Symbolbild Polizei

Am Montagnachmittag, den 30.03.2026, kam es zu einem Polizeieinsatz in Bad Kreuznach in der Fußgängerzone. Gegen 16:25 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, da eine Person lautstark in der Innenstadt herumschrie und Passanten verschreckte.

Unkooperatives Verhalten bei Personenkontrolle

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten den Verantwortlichen, einen 44-jährigen Mann, auf Höhe des REWE-Marktes in der Mannheimer Straße antreffen. Bereits zu Beginn der Personenkontrolle zeigte sich der Mann durchweg unkooperativ und trat den Beamten gegenüber äußerst aggressiv auf. Er schrie die Einsatzkräfte an und beleidigte sie massiv, wobei eine reguläre Feststellung der Personalien vor Ort zunächst nicht möglich war.

Zudem skandierte der 44-Jährige während des Vorfalls lautstark verfassungswidrige Parolen, was die Schwere der Vorwürfe zusätzlich erhöhte.

Widerstand bei der Festnahme

Im weiteren Verlauf des Einsatzes verschlechterte sich der Zustand des Mannes zusehends. Er baute sich drohend vor den Polizisten auf und ging aggressiv auf sie zu. Um einen unmittelbar bevorstehenden Angriff abzuwehren, brachten die Beamten den Mann zu Boden. Da er sich erheblich gegen die polizeiliche Maßnahme wehrte, gestaltete sich die Fesselung schwierig.

Trotz der körperlichen Auseinandersetzung wurde bei dem Polizeieinsatz in Bad Kreuznach glücklicherweise niemand verletzt – weder der Beschuldigte noch die eingesetzten Kräfte blieben unversehrt.

Blutentnahme und Gewahrsam

Der Mann wurde zur Dienststelle in Bad Kreuznach verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde, um eine mögliche Beeinflussung durch berauschende Mittel festzustellen. Nach einer richterlichen Anhörung wurde er dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt.

Aufgrund der zentralen Lage und der Uhrzeit verfolgten zahlreiche Passanten das Geschehen in der Fußgängerzone. Gegen den 44-Jährigen wurden nun diverse Strafanzeigen eingeleitet, unter anderem wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Neuer kostenloser Stromspar-Check in Mainz

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Wohnungsmarkt Mainz Rheinhessen
Mainz

Die Landeshauptstadt Mainz setzt ein klares Zeichen gegen steigende Energiekosten und für den Klimaschutz. Mit dem neuen Stromspar-Check in Mainz erhalten Haushalte mit geringem Einkommen ab sofort eine kostenlose Unterstützung direkt in den eigenen vier Wänden. Das Projekt ist Teil des „Masterplans 100 % Klimaschutz“ und zielt darauf ab, Mainz bis 2035 klimaneutral zu machen, ohne Menschen mit kleinem Budget finanziell zu überfordern.

Wer kann den Stromspar-Check in Mainz nutzen?

Das Beratungsangebot ist freiwillig und richtet sich an alle Mainzerinnen und Mainzer, die Sozialleistungen beziehen oder über ein geringes Einkommen verfügen. Dazu zählen unter anderem:

  • Empfänger von Bürgergeld, Wohngeld oder Grundsicherung

  • Senioren mit kleiner Rente

  • Studierende mit geringen finanziellen Mitteln

Beratung mit direktem Mehrwert

Der Ablauf ist unkompliziert: Geschulte Berater-Teams besuchen die Haushalte, analysieren den aktuellen Stromverbrauch und geben individuelle Tipps zur Einsparung. Das Besondere: Die Teams bringen hilfreiche Artikel wie schaltbare Steckdosenleisten direkt mit und bauen diese bei Bedarf ein. Zudem besteht die Möglichkeit, einen Gutschein für den Kauf eines neuen, energieeffizienten Kühlgerätes zu erhalten.

„Klimaschutz darf keine Frage des Einkommens sein“, betont Sozialdezernentin Jana Schmöller. Umweltdezernentin Janina Steinkrüger ergänzt, dass man damit ein konkretes Angebot schaffe, das Menschen helfe, ihren Verbrauch nachhaltig zu senken.

Starkes Netzwerk für die Umsetzung

Hinter dem Stromspar-Check in Mainz steht ein breites Bündnis. Das Projekt wird gemeinschaftlich vom Sozial- und dem Umweltdezernat getragen und von der „Initiative Arbeit im Bistum Mainz e.V.“ umgesetzt. Letztere bringt bereits umfangreiche Erfahrungen aus ähnlichen Projekten in Groß-Gerau und Darmstadt-Dieburg mit. Gefördert wird das Vorhaben von der Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz (MSKE) mit bis zu 66.000 Euro über eine Laufzeit von zwei Jahren.

Norbert Clausen, Geschäftsführer der Initiative Arbeit, zeigt sich optimistisch: „Die Menschen merken schnell, dass sich kleine Veränderungen im Haushalt spürbar auf die Stromrechnung auswirken können.“

Vorbereitung auf eine bargeldlose Zukunft in Ihrem Alltag

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Bargeldlos

Wir bewegen uns nicht nur auf eine bargeldlose Gesellschaft zu – wir sind praktisch schon dort. Wahrscheinlich bezahlen Sie Ihren Kaffee per Smartphone, teilen die Restaurantrechnung über eine App oder shoppen online, ohne lange darüber nachzudenken. Bargeld wird immer mehr zur Reserve und nicht mehr zur Standardlösung.

Wenn Sie sich mit digitalen Zahlungen noch nicht wohlfühlen, kann das schnell zu Frustration, unnötigen Gebühren oder sogar Sicherheitsrisiken führen.

Die gute Nachricht? Dieser Wandel muss nicht überfordern. Hier sind fünf praktische Schritte, mit denen Sie sich auf eine bargeldlose Zukunft vorbereiten können – ohne Technikjargon, sondern mit alltagstauglichen Tipps.

  1. Machen Sie sich mit digitalen Zahlungen vertraut

Bargeld verschwindet nicht über Nacht, aber digitale Zahlungsmethoden setzen sich klar durch.

Mobile Wallets, kontaktlose Karten, QR-Zahlungen oder Online-Überweisungen – so laufen heute alltägliche Transaktionen ab. Wenn Sie ausschließlich auf Bargeld setzen, schränken Sie Ihren Komfort unnötig ein.

Beginnen Sie klein: Hinterlegen Sie Ihre Debit- oder Kreditkarte in einer mobilen Wallet oder testen Sie kontaktloses Bezahlen im Supermarkt.

Je vertrauter Sie damit werden, desto reibungsloser funktioniert Ihr Alltag. Kein Suchen nach Kleingeld mehr. Keine nächtlichen Geldautomaten-Besuche.

  1. Nehmen Sie Cybersicherheit ernst

Jede digitale Transaktion ist mit Ihrer Identität, Ihrem Bankkonto und Ihrer finanziellen Historie verknüpft. Sicherheit ist daher keine Option – sie ist Pflicht.

Aktivieren Sie die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) in Ihren Banking-Apps. Verwenden Sie starke, einzigartige Passwörter und nutzen Sie diese nicht mehrfach. Halten Sie Ihre Geräte stets auf dem neuesten Stand.

Ja, das kostet ein paar Sekunden extra. Aber diese Sekunden können Sie vor gesperrten Konten, Betrugsfällen oder Identitätsdiebstahl schützen.

In einer bargeldlosen Welt ist Ihr Smartphone Ihr Portemonnaie. Sie würden Ihre Geldbörse auch nicht offen auf einem Café-Tisch liegen lassen – behandeln Sie Ihr digitales Leben genauso.

  1. Automatisieren Sie Ihre Finanzen

Ein großer Vorteil des bargeldlosen Lebens ist die Automatisierung. Sie können automatische Rechnungszahlungen einrichten, damit Sie keine Frist verpassen, Sparbeträge regelmäßig überweisen, Ihre Ausgaben in Echtzeit verfolgen und Transaktionen automatisch kategorisieren, um genau zu sehen, wohin Ihr Geld jeden Monat fließt.

Statt am Monatsende alles manuell auszugleichen, übernehmen Banking-Apps einen Großteil der Arbeit.

Automatisierung reduziert Mahngebühren, verbessert Ihre Budgetplanung und sorgt für finanzielle Transparenz. Allein diese Klarheit kann Ihre Gewohnheiten nachhaltig verändern.

  1. Verstehen Sie alternative Zahlungsmethoden

Digitale Zahlungen gehen längst über Karten und klassische Banküberweisungen hinaus. Kryptowährungen, Prepaid-Karten und globale Zahlungsplattformen werden immer häufiger als Alternative zum Bankkonto genutzt – besonders im Online-Gaming, bei Abonnements oder internationalen Einkäufen.

Sie müssen nicht alles nutzen. Aber zu verstehen, wie diese Systeme funktionieren, verschafft Ihnen Flexibilität.

Einige Online-Plattformen unterstützen beispielsweise Kryptowährungen, die schnellere Transaktionen und weniger grenzüberschreitende Bankbeschränkungen ermöglichen. Wenn Sie wissen, wann und wie Sie solche Optionen einsetzen, behalten Sie die Kontrolle über Ihre finanziellen Möglichkeiten.

Denken Sie jedoch daran: Bequemlichkeit ersetzt keine Vorsicht. Informieren Sie sich gründlich über Anbieter und übertragen Sie niemals Geld, ohne die Bedingungen zu verstehen.

  1. Denken Sie global – auch als Privatperson

Eine bargeldlose Welt bedeutet nicht nur Komfort, sondern auch Zugang.

Früher haben Zahlungsbarrieren viele Möglichkeiten eingeschränkt. Heute spielen geografische Grenzen finanziell eine geringere Rolle als je zuvor.

Mit dieser Freiheit kommt jedoch Verantwortung. Achten Sie auf Wechselkurse, prüfen Sie Auslandseinsatzgebühren und behalten Sie Ihre Abonnements im Blick, damit sie Ihr Konto nicht unbemerkt belasten.

Die Werkzeuge sind leistungsstark – nutzen Sie sie bewusst.

Bargeldlose Zukunft kommt nicht erst – sie ist schon da

Der Wandel zur bargeldlosen Gesellschaft ist keine Zukunftsvision mehr. Er ist längst Teil Ihres Alltags – ob Sie es bewusst wahrnehmen oder nicht.

Sie müssen kein Technikexperte werden. Es reicht, informiert zu bleiben, Sicherheit zu priorisieren und Gewohnheiten zu entwickeln, die digitale Finanzen für Sie arbeiten lassen.

Mehr Komfort. Schnellere Transaktionen. Bessere finanzielle Übersicht.

Die bargeldlose Zukunft kommt nicht erst – sie ist schon da. Die entscheidende Frage lautet: Haben Sie die Kontrolle – oder reagieren Sie nur noch?

Kriminalfall aus dem Rhein-Main-Gebiet bei „Aktenzeichen XY“

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Aktenzeichen XY
Aktenzeichen XY Logo

Ein schweres Raubdelikt aus Weiterstadt steht am kommenden Mittwoch, den 8. April, im Fokus der bundesweiten Öffentlichkeit. Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ greift ab 20:15 Uhr den Fall eines 66-jährigen Mannes auf, der im März 2024 in seiner eigenen Wohnung Opfer eines gewaltsamen Übergriffs wurde. Ein Ermittler des Darmstädter Fachkommissariats 10 wird im Studio gemeinsam mit Moderator Rudi Cerne Details zum aktuellen Ermittlungsstand erläutern.

Als Polizisten getarnt: Die Tat im Detail bei „Aktenzeichen XY ungelöst“

Die Tat ereignete sich am späten Abend des 18. März in der Straße „Im Weißen Tal“. Gegen 22:45 Uhr öffnete der 66-jährige Bewohner seine Tür, nachdem zwei Männer vorgaben, Polizeibeamte zu sein. Die Täter trugen dabei Westen mit der Aufschrift „Polizei“, Halstücher vor dem Gesicht und helle Gummihandschuhe.

Unmittelbar nach dem Öffnen der Tür schlugen die Unbekannten dem Mann mehrfach ins Gesicht und drängten ihn in die Wohnung. Dort wurde das Opfer gefesselt und mit einem Messer bedroht. Trotz der Gewalt verweigerte der Mann zunächst die Herausgabe von Wertsachen, woraufhin die Täter weiter auf ihn einschlugen. Schließlich raubten sie eine wertvolle Armbanduhr sowie Bargeld und flüchteten unerkannt. Der Bewohner erlitt nicht unerhebliche Verletzungen und musste stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Zeugenaufruf und Hinweistelefon

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Darmstadt erhoffen sich durch die TV-Ausstrahlung entscheidende Hinweise aus der Bevölkerung. Besonders im Fokus steht der Bereich im Westen Weiterstadts rund um die Auffahrt zur Bundesstraße 42.

Die Ermittler fragen:

  • Wer hat am Tatabend auffällige Beobachtungen zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in Weiterstadt gemacht?

  • Wer kann Angaben zu den beschriebenen Tätern (ca. 20 bis 30 Jahre alt, dunkel gekleidet) machen?

Eigens für „Aktenzeichen XY ungelöst“ hat die Kripo Darmstadt unter der Rufnummer 06151/969 – 53666 ein Hinweistelefon eingerichtet. Dieses ist insbesondere am Mittwochabend während der Sendezeit durchgehend besetzt. Außerhalb der Sendezeit nimmt das Kommissariat 10 Hinweise unter der Telefonnummer 06151/969-0 entgegen.

Senioren verlieren in Bingen ihr Zuhause

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Seniorenstift St. Martin
Symbolbild Bingen

Für das traditionsreiche Seniorenstift St. Martin Bingen gibt es keine Zukunft mehr. Wie die Carl Puricelli’sche Stiftung als Träger nun offiziell bestätigte, wird die Einrichtung zum 30. Juni 2026 endgültig geschlossen. Trotz intensiver Bemühungen während der seit Ende 2025 laufenden Insolvenz in Eigenverwaltung konnte kein Investor gefunden werden, der den Betrieb dauerhaft übernimmt.

Investorensuche für den Seniorenstift St. Martin ohne Erfolg

Lange Zeit hatten die Verantwortlichen gehofft, einen Retter für das Haus zu finden. Laut der Stiftung reichten zwei vorliegende, unverbindliche Absichtserklärungen potenzieller Interessenten letztlich nicht aus, um eine tragfähige Fortführung zu garantieren. „Die finanziellen Mittel der Stiftung sind aufgebraucht“, erklärte Pfarrer Markus Lerchl, Vorsitzender des Kuratoriums. Man müsse nun die rechtlichen und organisatorischen Schritte für die Abwicklung einleiten.

Herausforderung für Bewohner und Angehörige

Die Nachricht trifft vor allem die verbliebenen Bewohner hart. Während viele Senioren bereits in andere Einrichtungen umgezogen sind, müssen die aktuell noch etwa 20 verbliebenen Personen bis Ende Juni eine neue Bleibe finden. Für die Senioren bedeutet dies nicht nur einen logistischen Kraftakt, sondern vor allem den Verlust ihres vertrauten sozialen Umfelds und ihrer gewohnten Sicherheit.

60 Arbeitsplätze fallen weg

Auch für die Belegschaft hat das Aus gravierende Folgen. Rund 60 verbliebene Beschäftigte verlieren durch die Schließung des Seniorenstift St. Martin Bingen ihren Arbeitsplatz. Die Stiftung kündigte an, zeitnah einen Sozialplan mit der Mitarbeitervertretung auszuhandeln, um die wirtschaftlichen Folgen für die Angestellten abzufedern.

Hoffnung auf zukünftige Nutzung

Obwohl die Schließung nun feststeht, bleibt es der ausdrückliche Wunsch des Kuratoriums, dass das Gebäude auch in Zukunft als Einrichtung für Binger Seniorinnen und Senioren genutzt werden kann. Man sei weiterhin offen für Übernahmeangebote, müsse jedoch parallel die Schließung zum Stichtag im Sommer vorbereiten. Pfarrer Lerchl betonte, wie bedauerlich die Entwicklung sei, da sich alle Beteiligten ein anderes Ergebnis für das Haus erhofft hatten.

Mehrere Verletzte nach Unfall am Kurt-Schumacher-Ring

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Unfall am Kurt-Schumacher-Ring
Quelle: Stadt Wiesbaden

Am Montagabend (30. März 2026) kam es zu einem Unfall im Kurt-Schumacher-Ring und der Klarenthaler Straße in Wiesbaden. Mehrere Fahrzeuge kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache miteinander, was einen umfassenden Rettungseinsatz in dem Kreuzungsbereich zur Folge hatte.

Rettung mit schwerem Gerät nach Unfall am Kurt-Schumacher-Ring

Zunächst waren zwei Pkw im Kreuzungsbereich zusammengestoßen. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass einer der Fahrer in seinem Wagen eingeklemmt wurde. Nach einer ersten medizinischen Sichtung stuften die Notärzte den Mann als schwer verletzt ein. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden (Wachen 1 und 2) setzten hydraulisches Rettungsgerät ein, um den Mann aus dem Wrack zu befreien. Parallel dazu übernahmen weitere Kräfte die Erstversorgung der übrigen Beteiligten.

Drei Personen in Krankenhäuser transportiert

Zwei Insassen des zweiten beteiligten Fahrzeugs erlitten bei dem Unfall am Kurt-Schumacher-Ring leichte Verletzungen. Insgesamt versorgte der Rettungsdienst, der mit vier Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort war, drei Personen. Alle Verletzten wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken gebracht.

Ein dritter Pkw wurde von einem der verunfallten Fahrzeuge leicht gerammt. Die Fahrerin dieses Wagens kam mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt.

Umfassende Sicherungsmaßnahmen und Vollsperrung

Da aus einem der Wracks Betriebsstoffe ausliefen, streute die Feuerwehr Wiesbaden diese ab und fing die Flüssigkeiten auf, um eine Umweltgefährdung und weitere Rutschgefahr zu verhindern. Zudem wurde die Unfallstelle weiträumig abgesichert.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten und die anschließende Unfallaufnahme durch die Polizei musste der gesamte Kreuzungsbereich vollständig gesperrt werden. Dies führte zu erheblichen Behinderungen im Stadtgebiet. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.