BYC-News Blog Seite 47

Gewerkschaften rufen zur Demonstration in Mainz auf

Der Konflikt in der Einkommensrunde 2025/2026 erreicht am Mittwoch, 4. Februar 2026, seinen vorläufigen Höhepunkt. Neben der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) Rheinland-Pfalz haben sich zahlreiche weitere Verbände des dbb beamtenbund und tarifunion dem Protest angeschlossen. Eine großflächige Demonstration in Mainz soll den Druck auf die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) massiv erhöhen, nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde ohne konkretes Angebot der Arbeitgeber endete.

Massive Kritik an „Lösungskorridor“ der Arbeitgeber

Hintergrund des Protests ist die festgefahrene Situation am Verhandlungstisch. Laut Gewerkschaftsangaben legten die Arbeitgeber bisher lediglich einen vagen „Lösungskorridor“ vor. Dieser sieht zwar einen Inflationsausgleich vor, ist jedoch an eine extrem lange Laufzeit von 29 Monaten gebunden und bietet darüber hinaus nur minimale Gehaltsanpassungen.

Die Verbände kritisieren diese Haltung scharf und verweisen auf die anhaltend hohen Lebenshaltungskosten. Im Rahmen der Demonstration in Mainz bekräftigen die Teilnehmenden ihre Kernforderung: Eine Entgeltsteigerung von 7 Prozent, mindestens jedoch 300 Euro mehr bei einer kurzen Laufzeit von 12 Monaten. Dies soll gleichermaßen für Tarifbeschäftigte, Beamte und Versorgungsempfänger gelten.

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Breites Bündnis zieht vom Frauenlobplatz zum Ernst-Ludwig-Platz

Die Mobilisierung für die heutige Aktion ist enorm. Ab 10:00 Uhr versammeln sich die Streikenden am Frauenlobplatz in der Mainzer Neustadt. Von dort aus zieht der Demonstrationszug durch die Innenstadt bis zum Ernst-Ludwig-Platz, wo gegen 13:00 Uhr die zentrale Abschlusskundgebung stattfindet.

Die Botschaft der Teilnehmenden ist klar: Ein starker öffentlicher Dienst ist angesichts von Staatsmodernisierung und Sicherheitslage unverzichtbar, darf aber nicht zum „Nulltarif“ zu haben sein.

Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen am Mittwoch

Für Bürger und Pendler bedeutet die Demonstration in Mainz spürbare Einschränkungen im Stadtgebiet. Zwischen 9:00 Uhr und 15:00 Uhr ist aufgrund des Demonstrationszuges mit kurzfristigen Straßensperrungen und Umleitungen zu rechnen. Besonders der Bereich zwischen Neustadt und Regierungsviertel ist betroffen.

Die Polizei Mainz sichert die Aufzüge ab und versucht, den Verkehrsfluss so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. Dennoch wird empfohlen, das Zentrum in diesem Zeitraum weiträumig zu umfahren. Auch im Bus- und Straßenbahnverkehr kann es während der Mittagsstunden zu Verzögerungen und kurzzeitigen Linienänderungen kommen.

Was ist die Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) Rheinland-Pfalz?

Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft (DSTG), Landesverband Rheinland-Pfalz, ist die maßgebliche Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der rheinland-pfälzischen Finanzverwaltung. Mit über 4.500 Mitgliedern vertritt sie die Interessen von mehr als der Hälfte des Personals in den Finanzämtern, dem Landesamt für Steuern und dem Finanzministerium.

Als Mitglied im dbb beamtenbund und tarifunion setzt sich die DSTG-RLP gegenüber der Politik und dem Dienstherrn für bessere Arbeitsbedingungen ein. Zu ihren Kernforderungen gehören eine angemessene Besoldung und Vergütung, eine Entlastung durch mehr Personal sowie moderne, digitale Arbeitsplätze. Da die Gewerkschaft den Großteil der Sitze in den Personalräten innehat, nimmt sie direkten Einfluss auf die Mitbestimmung innerhalb der Verwaltung.

Strukturell ist der Landesverband mit Sitz in Koblenz in zahlreiche Ortsverbände unterteilt, sodass in jedem Finanzamt des Landes eine direkte Anlaufstelle für die Mitglieder existiert. Neben der politischen Interessenvertretung bietet die DSTG ihren Mitgliedern zudem Diensthaftpflichtversicherungen, Rechtsschutz in Berufsfragen und regelmäßige Fachinformationen an.

Elf tote Schwäne in Bad Kreuznach entdeckt

Im Landkreis Bad Kreuznach erhärtet sich der Verdacht auf ein aktives Krankheitsgeschehen durch das Vogelgrippe-Virus (H5N1). Am Mittwoch, den 28. Januar 2026, wurden am Ippesheimer Weiher elf tote Schwäne sowie ein toter Mäusebussard geborgen. Erste Untersuchungen des Landesuntersuchungsamtes in Koblenz bestätigten bereits am Folgetag den Verdacht auf die Geflügelpest. Ein weiterer Nachweis erfolgte bei einer Graugans, die am Rheingrafenstein im Bad Kreuznacher Stadtteil Bad Münster am Stein-Ebernburg aufgefunden wurde.

Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Bad Kreuznach stuft den Fund am Rheingrafenstein derzeit als Einzelfall ein. Am Ippesheimer Weiher hingegen, wo ein ortsfester Schwanenbestand lebt, wird von einem aktiven Infektionsgeschehen ausgegangen. Die Behörden rechnen Mitte nächster Woche mit der endgültigen Bestätigung durch das nationale Referenzlabor (Friedrich-Loeffler-Institut).

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Maßnahmen und Abstimmung mit Nachbarkreisen

Da der Ippesheimer Weiher unmittelbar an der Grenze zum Landkreis Mainz-Bingen liegt, stehen die Fachbehörden beider Landkreise in engem Austausch. Über eine mögliche Aufstallpflicht für Geflügelhalter wird in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung entschieden. Bisher sind andere Wassergeflügelarten wie Enten oder Gänse am Weiher nicht betroffen, dennoch muss mit weiteren Todesfällen unter den Schwänen gerechnet werden.

Informationen für Geflügelhalter im Landkreis Bad Kreuznach

Geflügelhalter im Kreis können ihre Tiere bereits jetzt freiwillig aufstallen, um einen Kontakt zu Wildvögeln zu verhindern. Ein ähnlicher Nachweis Ende Oktober 2025 bei einem Kranich hatte glücklicherweise zu keinem größeren Ausbruch geführt.

Wichtige Verhaltensregeln für Bürger

Die Stadtverwaltung und das Veterinäramt appellieren an die Bevölkerung, tote Wildvögel unter keinen Umständen zu berühren. Funde sollten umgehend den zuständigen Behörden gemeldet werden:

Stadt Bad Kreuznach (Ordnungsamt): Telefon 0671 / 800-111 (auch am Wochenende erreichbar) oder per E-Mail an ordnungsbehoerde@bad-kreuznach.de.

Verbandsgemeinden: Meldung an das jeweilige Ordnungsamt vor Ort.

Zeitkapsel von 1961 am Neubau des Gutenberg-Museums geöffnet

Ein bewegender Moment markiert den Fortschritt für den Neubau des Gutenberg-Museums: Am 3. Februar 2026 öffneten Oberbürgermeister Nino Haase und Baudezernentin Marianne Grosse eine Zeitkapsel, die über 60 Jahre lang im Fundament des sogenannten Schellbaus verborgen war. Der Termin am Liebfrauenplatz diente nicht nur der Dokumentation, sondern auch als feierlicher Abschied von einem Gebäude, das seit 1961 das Weltmuseum der Druckkunst beherbergte.

Ein Gruß aus dem Jahr der 2000-Jahr-Feier

Die Kapsel war am 18. März 1961 hinter einem gravierten Grundstein eingemauert worden. Der damalige Oberbürgermeister Franz Stein legte ihn im Beisein hochrangiger Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Kirche. Der nun geborgene Schriftsatz erinnert eindrucksvoll an die zeitliche Einordnung: Zum Zeitpunkt der Grundlegung rüstete sich Mainz gerade für seine große 2000-Jahr-Feier.

In dem Dokument wird präzise auf das Erbe Gutenbergs verwiesen, dessen Todestag sich am Tag der Kapselöffnung zum 558. Mal jährte. Die Zeilen zeugen von dem Stolz der Nachkriegsgeneration, der „Mutterstadt der Druckkunst“ mit dem Schellbau ein modernes Denkmal gesetzt zu haben – ein Erbe, das nun durch den modernen Neubau des Gutenberg-Museums fortgeführt werden soll.

Abbrucharbeiten am Schellbau laufen nach Plan

Während die historischen Fundstücke gesichert werden, schreiten die baulichen Maßnahmen auf dem Areal stetig voran. Der Schellbau sowie der Verbindungsbau wurden in den letzten Wochen vollständig entkernt und einer umfassenden Schadstoffsanierung unterzogen. Der Verbindungstrakt zum historischen „Römischen Kaiser“ existiert bereits nicht mehr.

Die Verantwortlichen betonten, dass der endgültige Abriss des massiven Schellbaus unmittelbar nach der Fastnacht 2026 erfolgen wird. Damit wird der Platz frei für das ambitionierte Großprojekt. Der Neubau des Gutenberg-Museums soll die international bedeutende Sammlung künftig in einer zeitgemäßen und architektonisch ansprechenden Umgebung präsentieren.

Blick in die Zukunft der Mainzer Innenstadt

Oberbürgermeister Nino Haase würdigte bei dem Termin das Engagement der vorangegangenen Generationen und schlug den Bogen zur Gegenwart. Der Abriss des alten Gebäudes sei kein Ende, sondern der notwendige Schritt, um das Museum fit für das 21. Jahrhundert zu machen.

Durch den Neubau des Gutenberg-Museums erhofft sich die Stadt eine deutliche Aufwertung des Liebfrauenplatzes und eine Attraktivitätssteigerung für Touristen aus aller Welt. Die geöffnete Zeitkapsel soll nun fachgerecht archiviert werden, während bereits darüber nachgedacht wird, welche Botschaften die heutige Generation für die Zukunft im neuen Grundstein hinterlassen wird.

Schweitzer kritisiert CDU-Pläne zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung

Die politische Diskussion um die Zukunft des Sozialstaats verschärft sich. Im Zentrum steht eine geforderte Reform der gesetzlichen Krankenversicherung, die weitreichende Einschnitte für Millionen Versicherte bedeuten könnte. Alexander Schweitzer (SPD) fand deutliche Worte für die Pläne eines CDU-nahen Wirtschaftsverbandes, der unter anderem die Streichung von Zahnarztbehandlungen aus dem Leistungskatalog fordert.

Schweitzer kritisiert Privatisierung von Zahnarztkosten

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer bezeichnete die Vorschläge am Montag als eine „kalte Streichliste“, die einseitig die Arbeitnehmer belaste. Er betonte, dass die Versicherten keine Almosenempfänger seien, sondern ihre Leistungen durch jahrzehntelange Beitragszahlungen hart erarbeitet hätten. Laut Schweitzer würde eine solche Reform der gesetzlichen Krankenversicherung Deutschland nicht weiterbringen, sondern den sozialen Zusammenhalt gefährden.

Besonders der Vorstoß, Zahnarztleistungen künftig komplett privat abzusichern, stieß auf heftige Gegenwehr. Schweitzer warf der CDU vor, Arbeitnehmer quälen zu wollen und das Solidarsystem zugunsten privater Versicherungsanbieter aushöhlen zu wollen.

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CDU-Wirtschaftsrat fordert radikale Einschnitte

Hintergrund der Aufregung ist eine „Agenda für Arbeitnehmer“, die der CDU-Wirtschaftsrat vorgelegt hat. Darin wird argumentiert, dass die Lohnnebenkosten gesenkt werden müssen, um die Wirtschaftskräfte zu entfesseln. Als Hebel wird eine umfassende Reform der gesetzlichen Krankenversicherung vorgeschlagen. Neben der Ausgliederung der Zahnmedizin sieht das Papier auch Kürzungen beim Arbeitslosengeld und die Streichung der Absicherung von Wegeunfällen vor.

Der Generalsekretär des Wirtschaftsrats begründete den Vorstoß in der „Bild am Sonntag“ mit der Notwendigkeit, das Aufstiegsversprechen zu erneuern und Wachstum zu fördern. In den Augen der Kritiker handelt es sich jedoch um einen „Frontalangriff“ auf 90 Prozent der Bevölkerung.

Bundesregierung erteilt Streichplänen eine Absage

Trotz des Drucks aus wirtschaftsnahen Kreisen der Union reagierte das Bundesgesundheitsministerium unter Nina Warken (CDU) prompt. Eine Sprecherin stellte klar, dass derartige Pläne in der Bundesregierung nicht existieren. Eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung in diese Richtung würde dem Ziel der Prävention widersprechen.

Experten warnen zudem vor den langfristigen Folgen: Wenn Kassenpatienten den Zahnarztbesuch aus finanzieller Not meiden, drohen schwere Folgeerkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Die Kosten für das Gesundheitssystem würden dadurch am Ende nicht sinken, sondern massiv ansteigen. Die Debatte verdeutlicht die tiefen Gräben zwischen den Parteien kurz vor den kommenden Landtagswahlen.

Verwaltungsgericht Mainz: Kein Kita-Besuch ohne Impfschutz gegen Masern

In einem aktuellen Beschluss hat die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Mainz die Rechte von Kindertagesstätten gestärkt, ungeimpfte Kinder ohne klaren Immunitätsnachweis vom Besuch auszuschließen. Im Kern der Auseinandersetzung stand die Frage, wie ein rechtssicherer Impfschutz gegen Masern gegenüber den Behörden nachgewiesen werden muss.

Zweifelhafte Labormethode führt zu Betretungsverbot

Der dreijährige, der bisher die Einrichtung besuchte, verfügt über keine Impfung. Um dennoch am Kita-Alltag teilnehmen zu können, legten die Eltern ein ärztliches Zeugnis vor. Dieses sollte belegen, dass das Kind durch eine Analyse von Trockenblut bereits immun gegen das Virus sei. Die zuständige Behörde akzeptierte dieses Dokument jedoch nicht und sprach ein Betretungsverbot aus.

Das Verwaltungsgericht Mainz gab der Behörde nun recht. Die Richter äußerten bereits grundsätzliche Zweifel an der Eignung von Trockenblut für einen serologischen Titernachweis. Üblicherweise wird hierfür frisches Blutserum verwendet, um einen verlässlichen Impfschutz gegen Masern oder eine natürliche Immunität festzustellen.

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Formale Fehler: Attest stammte aus externer Naturheilpraxis

Ausschlaggebend für die gerichtliche Entscheidung war jedoch ein formaler Mangel in der Beweiskette. Das untersuchte Blut wurde nicht von dem Arzt entnommen, der später das Zeugnis ausstellte, sondern stammte aus einer externen Naturheilpraxis.

Damit befand sich die Probenentnahme außerhalb des Kontrollbereichs des attestierenden Mediziners. Das Gericht stellte klar, dass ein Arzt in einem solchen Fall nicht zweifelsfrei bezeugen könne, ob das Blut tatsächlich vom Antragsteller stammt oder ob bei der Handhabung Verunreinigungen aufgetreten sind. Ein rechtssicherer Nachweis über den Impfschutz gegen Masern setzt voraus, dass der Arzt den gesamten Prozess der Identitätsprüfung und Probenentnahme überblicken kann.

Schutz vulnerabler Gruppen hat Vorrang

Das Gericht betonte in seiner Urteilsbegründung die Verhältnismäßigkeit des Betretungsverbots. Masern gelten als hochansteckende und potenziell gefährliche Infektionskrankheit. Da in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas auch vulnerable Personen – etwa Säuglinge oder Menschen mit Immunschwäche – verkehren, überwiegt der Schutz der Allgemeinheit gegenüber dem individuellen Betreuungswunsch.

Die Entscheidung (Az. 1 L 733/25.MZ) ist noch nicht rechtskräftig, setzt aber ein deutliches Signal für die Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes in Rheinland-Pfalz. Eltern müssen künftig sicherstellen, dass Atteste über eine Immunität oder einen Impfschutz gegen Masern den strengen medizinischen und formalen Standards entsprechen, um einen Ausschluss von der Betreuung zu verhindern.

Was sind Masern?

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, sondern eine hochgradig ansteckende Viruserkrankung. Sie schwächen das Immunsystem massiv und können auch Jahre später noch schwere Folgen haben.

Übertragung: Fast ausschließlich über Tröpfchen (Husten, Niesen) oder winzige Aerosole in der Luft.

Symptome: Typisch sind hohes Fieber, Husten, Schnupfen und der charakteristische rote Hautausschlag.

Risiken: Komplikationen wie Mittelohr- oder Lungenentzündungen sind häufig. Gefürchtet ist die Gehirnentzündung (Enzephalitis), die bleibende Schäden verursachen kann.

In Deutschland gilt seit 2020 das Masernschutzgesetz. Das bedeutet, dass Kinder in Kitas und Schulen sowie Personal in Gemeinschafts- und Medizinischen Einrichtungen einen Impfschutz nachweisen müssen.

Warum ist die Impfung so wichtig?

Masernviren benötigen eine sehr hohe Durchimpfungsrate in der Bevölkerung (ca. 95 %), um sich nicht weiter ausbreiten zu können. Dies nennt man Herdenimmunität. Sie schützt auch jene, die (noch) nicht geimpft werden können, wie Säuglinge oder Menschen mit Immunschwäche.

Wo finde ich die Steuerübersicht bei Trade Republic?

Viele Anleger wundern sich, wenn von ihren Erträgen plötzlich 25 Prozent Abgeltungsteuer abgezogen werden. Oft liegt die Antwort in einem Bereich der App, den viele Nutzer selten besuchen. Die Steuerübersicht bei Trade Republic ist der zentrale Ort, um nachzuvollziehen, warum Auszahlungen manchmal geringer ausfallen als erwartet und wie viel von Ihrem steuerlichen Freibetrag noch übrig ist.

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Freistellungsauftrag und Kapitalerträge prüfen

Ein wesentlicher Vorteil der Steuerübersicht bei Trade Republic ist die Kontrolle des Freistellungsauftrags. Jedem Sparer steht in Deutschland ein Freibetrag von 1.000 Euro pro Jahr zu (bei Ehepaaren 2.000 Euro). In der App können Sie jederzeit einsehen:

  • Ob ein Freistellungsauftrag hinterlegt wurde.

  • Wie viel Euro Ihres Freibetrags im laufenden Jahr bereits durch Dividenden oder Kursgewinne verbraucht wurden.

Ohne diesen hinterlegten Auftrag führt der Broker die Steuer automatisch an das Finanzamt ab – wer hier regelmäßig nachschaut, vermeidet unnötige Abzüge.

Verlustverrechnungstöpfe: Die unbekannte Steuerhilfe

Ein oft unterschätztes Feature innerhalb der Steuerübersicht bei Trade Republic sind die sogenannten Verlustverrechnungstöpfe. Das Prinzip ist simpel: Verluste aus Wertpapierverkäufen werden hier gesammelt und automatisch mit zukünftigen Gewinnen verrechnet. Das verhindert, dass Sie Steuern auf Gewinne zahlen, während Sie an anderer Stelle Verluste gemacht haben. Ohne diesen Einblick wirkt die Steuerlogik oft wie eine „Blackbox“, dabei ist sie in der App transparent aufgeschlüsselt.

So finden Sie die Einstellungen in der App

Um zur Steuerübersicht bei Trade Republic zu gelangen, folgen Sie in der App einfach diesem Pfad (beachten Sie, dass sich die Bezeichnungen je nach App-Update leicht unterscheiden können):

  1. Tippen Sie auf Ihr Profil/Account (meist das Symbol oben oder unten rechts).

  2. Scrollen Sie zum Bereich Steuern oder Steuerübersicht.

  3. Dort finden Sie die Details zu Ihrem Freistellungsauftrag sowie die aktuellen Stände Ihrer Verrechnungstöpfe.

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FAQs zur Steuerübersicht bei Trade Republic

  • Warum wurden mir Steuern abgezogen, obwohl ich noch Freibetrag habe? Prüfen Sie in der Steuerübersicht bei Trade Republic, ob der Freistellungsauftrag korrekt verteilt wurde. Wenn Sie bei mehreren Banken Freibeträge eingerichtet haben, darf die Gesamtsumme 1.000 Euro nicht überschreiten.

  • Wo sehe ich meine Verluste aus Aktienverkäufen? Diese werden in den Verlustverrechnungstöpfen unter dem Punkt Steuern aufgelistet. Sie mindern automatisch die Steuerlast Ihrer nächsten Gewinne.

  • Wann erhalte ich meine Jahressteuerbescheinigung? Trade Republic stellt diese in der Regel im ersten Quartal des Folgejahres direkt in der App im Profilbereich unter „Aktivität“ oder „Steuern“ als PDF zur Verfügung.

Weitere Themen zu Trade Republic:

Insolvenz der Alshut Ladenbau GmbH in Riedstadt

Das Amtsgericht Darmstadt hat am 30. Januar 2026 um 09:00 Uhr die vorläufige Verwaltung im Rahmen des Antragsverfahrens über die Insolvenz der Alshut Ladenbau GmbH beschlossen. Das in der Ziegeleistraße in Riedstadt ansässige Unternehmen wird von Geschäftsführerin S. Bohnenkamp vertreten.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH aus Darmstadt bestellt. Er überwacht ab sofort die wirtschaftlichen Aktivitäten des Betriebs und prüft die Möglichkeiten für das weitere Verfahren.

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Verfügungsbeschränkungen für das Unternehmen

Mit der eingeleiteten Insolvenz der Alshut Ladenbau GmbH treten sofortige rechtliche Einschränkungen in Kraft. Gemäß dem gerichtlichen Beschluss sind alle Verfügungen der Geschäftsführung nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Zudem wurde ein Zahlungsverbot an das Unternehmen ausgesprochen.

Rechtsanwalt Philip Konen ist dazu ermächtigt, Bankguthaben sowie sonstige Forderungen der Alshut Ladenbau GmbH einzuziehen. Drittschuldner wurden bereits aufgefordert, ihre Leistungen nur noch unter Beachtung dieser neuen rechtlichen Anordnung zu erbringen und auf das eingerichtete Insolvenzsonderkonto zu leisten.

Auskunftsersuchen an Behörden und Banken

Um die Vermögenslage im Zuge der Insolvenz der Alshut Ladenbau GmbH lückenlos aufzuklären, wurden Finanzbehörden, Banken und das Kraftfahrt-Bundesamt angewiesen, dem vorläufigen Insolvenzverwalter umfassende Auskünfte über bestehende Geschäftsbeziehungen zu erteilen. Dem Verwalter müssen alle Informationen zugänglich gemacht werden, die auch dem Unternehmen selbst zustehen würden.

Tödlicher Unfall auf der L 3181 durch Schneeglätte

Blaulicht Hessen – Am Dienstagnachmittag, den 3. Februar 2026, kam es gegen 15:00 Uhr zu einem tragischen Unfall auf der L 3181 bei Rommerz. Ein 70-jähriger Führer eines Sattelzugs war aus Richtung Hauswurz kommend auf der Landstraße unterwegs, als er in einer leicht abschüssigen Rechtskurve die Kontrolle über sein schweres Fahrzeug verlor.

Aufgrund der schneeglatten Fahrbahn geriet der Lastwagen auf die Gegenspur. Dort kam es zum frontalen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Kastenwagen. Der 51-jährige Fahrer des Kastenwagens aus Babenhausen erlitt bei dem Unfall auf der L 3181 so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Eine 62-jährige Autofahrerin aus Schweinfurt, die hinter dem Sattelzug fuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, fuhr auf den Auflieger auf und wurde dabei leicht verletzt.

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Gutachter soll Unfallhergang rekonstruieren

Um die genauen Umstände zu klären, die zu dem schweren Unfall auf der L 3181 führten, hat die Staatsanwaltschaft Fulda einen Gutachter mit der Rekonstruktion beauftragt. Die beteiligten Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 130.000 Euro beziffert.

Die Landstraße wurde durch auslaufende Betriebsstoffe stark verunreinigt. Da eine fachgerechte Reinigung aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse vorerst nicht möglich war, bleibt die Strecke für den Verkehr bis auf Weiteres voll gesperrt.

FAQs zum Unfallgeschehen auf der L 3181

  • Was war die Ursache für den Unfall auf der L 3181 bei Rommerz? Nach polizeilichen Angaben führte Schneeglätte in einer Kurve dazu, dass der Sattelzug auf die Gegenfahrbahn rutschte.

  • Wie lange bleibt die Landstraße gesperrt? Die Sperrung dauert aufgrund von Fahrbahnverunreinigungen an. Eine Reinigung ist witterungsbedingt derzeit noch nicht durchführbar.

  • Wer war an dem Unfall beteiligt? In den Vorfall waren ein Sattelzug, ein Kastenwagen und ein nachfolgender Pkw verwickelt. Für den Fahrer des Kastenwagens kam leider jede Hilfe zu spät.

Prozess gegen 22-Jährigen wegen Drogenhandel in Bodenheim

Die 1. Große Strafkammer des Landgerichts Mainz befasst sich ab Donnerstag, den 5. Februar 2026, mit einem Fall von schwerer Betäubungsmittelkriminalität. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 22-jährigen Angeklagten vor, einen gewerbsmäßigen Drogenhandel in Bodenheim betrieben zu haben. Das Besondere an diesem Verfahren: Der Beschuldigte verkaufte die illegalen Substanzen unwissentlich direkt an die Polizei und sicherte seine Ware mit einem gefährlichen Waffenarsenal ab.

Ermittler in Zivil entlarven Drogenhandel in Bodenheim

Die polizeilichen Ermittlungen nahmen bereits Anfang September 2025 Fahrt auf. Ein nicht öffentlich ermittelnder Mainzer Polizeibeamter nahm Kontakt zu dem jungen Mann auf und kaufte zunächst testweise fünf Gramm Kokain für einen Preis von 300 Euro. Nur wenige Tage später intensivierte sich das Geschäft, als der Angeklagte dem Beamten weitere 60 Gramm der Droge für 2.500 Euro veräußerte.

Bei der anschließenden Festnahme durch Spezialkräfte zeigte sich das volle Ausmaß der Bewaffnung. Die Beamten stellten neben Kokain und Haschisch auch ein Pfefferspray sowie ein Minibeil sicher. Diese Gegenstände führte der junge Mann offenbar zur Absicherung seiner Geschäfte und des laufenden Drogenhandel in Bodenheim mit sich.

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Gefährliche Waffen in unmittelbarer Zugriffsnähe

Die darauffolgende Durchsuchung der Wohnung des Angeklagten untermauerte den Verdacht des bewaffneten Handeltreibens massiv. Die Einsatzkräfte fanden rund 190 Gramm Kokain sowie weiteres Haschisch und Bargeld in Höhe von 1.700 Euro.

Besonders schwer wiegt in der Anklage, dass sich in direkter Reichweite zu den Betäubungsmitteln diverse Waffen befanden. Die Polizei beschlagnahmte unter anderem ein Karambitmesser, einen Elektroschocker, eine Gaspistole und einen Baseballschläger. Diese Kombination aus hohen Drogenmengen und griffbereiten Waffen führt juristisch zu einer deutlich höheren Strafandrohung als ein einfacher Drogenhandel in Bodenheim.

Untersuchungshaft und Fortsetzung der Beweisaufnahme

Der Angeklagte befindet sich bereits seit März 2025 in Untersuchungshaft. Das Mainzer Gericht hat für die Verhandlung zunächst einen weiteren Fortsetzungstermin am 13. Februar angesetzt. Im Rahmen der Beweisaufnahme wird insbesondere die Aussage des eingesetzten Beamten in Zivil eine zentrale Rolle spielen. Ziel ist es, die Umstände der Verkäufe und die Absichten des 22-Jährigen lückenlos aufzuklären und rechtlich zu bewerten.

Olaf Schubert in Mainz: Der multilinguale Mahner lädt zur Weltverbesserung

Comedy Veranstaltung in Mainz – Dass ein Gedankengigant wie Olaf Schubert auf nahezu alle Fragen der Menschheit eine Antwort weiß, gehört längst zum allgemeinen Grundschulwissen. Doch nun geht der Mahner und Erinnerer den nächsten großen Schritt in seiner Karriere: Er stellt selbst Fragen. Mit seinem aktuellen Programm „Jetzt oder now!“ widmet sich Olaf Schubert in Mainz einer Fragestellung, die so tiefgreifend ist, dass sie sich quasi selbst hinterfragt.

Trotz seines Aufstiegs an die Spitze der Globalisierung und seines mittlerweile fast zweisprachigen Auftretens bleibt der Künstler bodenständig. Mit rund 745 Konzerten in Deutschland beweist er eine Treue zu seinem Publikum, die in der Branche ihresgleichen sucht. Wer Olaf Schubert in Mainz erlebt, trifft auf einen Star zum Anfassen – auch wenn er selbst gesteht, dass von diesem Angebot bisher nur wenig Gebrauch gemacht wird.

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Grenzenlose Comedy in der Halle 45

Auf der Bühne erfindet sich Schubert abermals völlig neu, ohne dabei seinen Markenkern zu verlieren. Er überschreitet keine roten Linien, sondern untergräbt sie elegant, während er gelbe Linien mühelos überspringt. Diese Fähigkeit ermöglicht es ihm, unsichtbare Grenzen in alle Richtungen gleichzeitig zu verschieben. Für die Zuschauer in der Mainzer Halle 45 verspricht dieser Abend ein grandioses Faszinosum zu werden, bei dem sicher auch die eine oder andere Flachsrakete gezündet wird.

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Termine und Tickets im Überblick

Begleitet von seinen Freunden wird der Pullunder-Träger die Landeshauptstadt mit seiner ganz eigenen Logik bereichern. Fans sollten sich den Termin für Olaf Schubert in Mainz frühzeitig vormerken, da die Nachfrage nach dem multilingualen Ausnahmetalent gewohnt hoch ist.

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FAQs zu Olaf Schubert in Mainz

  • Wann findet der Auftritt von Olaf Schubert in Mainz statt? Die Show ist für Sonntag, den 21. März 2027, terminiert. Der Einlass beginnt in der Regel eine Stunde vor dem Start um 19:00 Uhr.

  • Wo genau tritt Olaf Schubert auf? Veranstaltungsort ist die Halle 45 in Mainz, eine der bekanntesten Locations für Comedy und Konzerte in der Region.

  • Was erwartet die Zuschauer beim Programm „Jetzt oder now!“? Die Besucher dürfen sich auf Schubert-typische Analysen zur Weltlage, Multilingualität und das Verschieben von unsichtbaren Grenzen freuen – gewohnt wortgewaltig und bodenständig.

  • Wo gibt es Tickets für Olaf Schubert in Mainz? Tickets für den Auftritt von Olaf Schubert in Mainz sind ab sofort online über das Buchungsportal von Eventim erhältlich.

Tödlicher Leichtsinn auf der L432 zwischen Nieder-Olm und Sörgenloch

Leichtsinn ohne Beleuchtung: Muss erst ein schwerer Unfall auf der L432 zwischen Nieder-Olm und Sörgenloch passieren? Der schwere Unfall auf der L428 zwischen Schwabenheim und Großwinternheim am Sonntagabend, den 1. Februar 2026, hat eine Debatte über die Verkehrssicherheit ausgelöst. Zahlreiche Leser wandten sich an die BYC-News Redaktion und berichteten von einer ähnlichen, gefährlichen Problematik auf der L432. Hier sind in den frühen Morgenstunden und in der Abenddämmerung regelmäßig Radfahrer ohne jede Beleuchtung am Fahrrad zwischen Nieder-Olm und Sörgenloch unterwegs.

Die Situation auf der unbeleuchteten Landstraße 432 ist für alle Beteiligten riskant. Wenn Radler auf Licht verzichten, sind sie bei Dunkelheit oder nasser Fahrbahn für Autofahrer fast unsichtbar. Oft werden sie erst im Lichtkegel der Scheinwerfer erkannt, wenn der Abstand bereits kritisch gering ist. Dies lässt kaum Spielraum für notwendige Ausweichmanöver oder einen sicheren Überholvorgang.

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Ein Risiko, das physikalisch kaum beherrschbar ist

Die Gefahr durch fehlende Beleuchtung am Fahrrad lässt sich mit einfachen Zahlen belegen. Ein dunkel gekleideter Radfahrer ohne Licht wird oft erst aus einer Distanz von etwa 25 Metern wahrgenommen. Bei einer auf Landstraßen üblichen Geschwindigkeit von 70 km/h legt ein Auto diese Strecke in kaum mehr als einer Sekunde zurück. Der Bremsweg ist in diesem Fall deutlich länger als die Sichtweite, was Kollisionen fast unvermeidbar macht.

Dieser Leichtsinn gefährdet nicht nur die Radfahrer selbst. Autofahrer, die im letzten Moment ausweichen müssen, riskieren schwere Unfälle mit dem Gegenverkehr oder kommen von der Fahrbahn ab. Damit wird die fehlende Beleuchtung am Fahrrad zu einer Belastung für die gesamte Verkehrsgemeinschaft.

Effektive Sicherheit für wenige Euro

Dabei ist der Schutz des eigenen Lebens eine Frage von minimalen Investitionen. Moderne LED-Sets für die Beleuchtung am Fahrrad sind bereits für unter zehn Euro im Fachhandel oder in Baumärkten erhältlich. Diese batterie- oder akkubetriebenen Lichter steigern die Sichtbarkeit auf mehrere hundert Meter Entfernung und verschaffen Autofahrern die nötige Reaktionszeit.

Ergänzend zur aktiven Lichtquelle ist eine passive Ausrüstung wichtig:

  • Reflektoren an den Pedalen (gelb)

  • Speichenreflektoren oder reflektierende Reifenflanken

  • Großflächen-Reflektoren in Weiß (vorne) und Rot (hinten)

Eine mangelhafte Beleuchtung am Fahrrad ist kein Kavaliersdelikt ist. Neben Bußgeldern droht bei einem Unfall eine erhebliche Mitschuld, selbst wenn der Autofahrer den Hauptfehler begangen hat. Wer ohne Licht fährt, setzt seine eigene Gesundheit und die anderer aufs Spiel. Die Verkehrsteilnehmer appellieren daher an alle Radfahrer auf der Strecke zwischen Nieder-Olm und Sörgenloch, die eigene Ausrüstung vor Fahrtantritt gründlich zu prüfen.

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Wissenswertes zur Verkehrssicherheit: FAQs zur Sichtbarkeit auf der Landstraße

Für Radfahrer und Pendler haben wir die wichtigsten Informationen rund um die Sicherheit und die gesetzlichen Anforderungen zusammengefasst:

  • Warum ist Licht auf der Landstraße so wichtig? Auf unbeleuchteten Strecken wie der L432 zwischen Nieder-Olm und Sörgenloch sind Radler ohne Licht für Autofahrer oft erst aus 25 Metern Entfernung sichtbar. Mit einer funktionierenden Lichtanlage erhöht sich diese Distanz auf bis zu 150 Meter, was lebenswichtige Reaktionszeit schafft.

  • Welche Lichter sind laut StVZO Pflicht? Jedes Rad muss mit einem weißen Frontscheinwerfer und einer roten Schlussleuchte ausgerüstet sein. Diese müssen fest angebracht oder als Batteriebeleuchtung sicher befestigt sein. Wichtig: Das Rücklicht muss ein Dauerlicht sein; blinkende Rückleuchten sind in Deutschland als alleiniges Licht nicht zulässig.

  • Was passiert, wenn ich ohne Licht fahre? Neben der massiven Unfallgefahr drohen Bußgelder bei Polizeikontrollen. Im Falle eines Unfalls trägt ein unbeleuchteter Radfahrer zudem oft eine erhebliche Mitschuld, was Auswirkungen auf Schadensersatzansprüche und Versicherungsleistungen hat.

  • Reichen Reflektoren alleine aus? Nein. Reflektoren sind zwar als Ergänzung (an Pedalen, Speichen und Front/Heck) gesetzlich vorgeschrieben, sie werfen aber nur Licht zurück. Eine aktive Lichtquelle ist zwingend notwendig, damit man auch ohne direktes Anstrahlen durch einen Pkw gesehen wird.

  • Wie viel kostet eine sichere Ausrüstung? Gute Sichtbarkeit muss nicht teuer sein. Einfache, StVZO-zugelassene LED-Sets sind im Handel bereits für unter 10 bis 15 Euro erhältlich und lassen sich meist werkzeuglos montieren.

Faktencheck: Gruppenvergewaltigung in Essenheim

Insolvenz der HD Energiesysteme GmbH & Co. KG

Am 1. Februar 2026 um 09:35 Uhr hat das zuständige Amtsgericht Bad Kreuznach die Insolvenz der HD Energiesysteme GmbH & Co. KG offiziell eröffnet. Das Unternehmen, das unter der Leitung von Geschäftsführer Dr. Ditzel steht, hat seinen juristischen Sitz in Stromberg.

Im Rahmen der Insolvenz der HD Energiesysteme GmbH & Co. KG wurde Rechtsanwalt Ingo Grünewald aus der Kanzlei Prof. Dr. Dr. Thomas B. Schmidt zum Insolvenzverwalter ernannt. Er führt das Verfahren von Wiesbaden aus und ist für die Verwaltung und Sicherung der Masse verantwortlich.

Fristen für Gläubiger zur Forderungsanmeldung

Gläubiger, die Ansprüche im Zuge der Insolvenz der HD Energiesysteme GmbH & Co. KG geltend machen wollen, müssen diese bis zum 5. Mai 2026 beim Insolvenzverwalter anmelden. Zudem besteht die Verpflichtung, Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten des Unternehmens unverzüglich anzuzeigen.

Schuldner der Gesellschaft sind aufgefordert, Zahlungen nicht mehr an das Unternehmen zu leisten, sondern ausschließlich an den Insolvenzverwalter abzuführen.

Schriftlicher Prüfungstermin im Mai festgelegt

Das Gericht führt das Verfahren schriftlich durch. Der Stichtag für die Prüfung der Forderungen bei der Insolvenz der HD Energiesysteme GmbH & Co. KG wurde auf den 26. Mai 2026 terminiert. Bis zu diesem Datum können Beteiligte schriftlich Widersprüche einlegen oder Anträge zur Besetzung des Gläubigerausschusses und zum weiteren Fortgang des Verfahrens stellen.

Gegenstand der HD Energiesysteme GmbH & Co. KG

Der Gegenstand des Unternehmens umfasste schwerpunktmäßig die Beratung, Projektierung und Installation von Systemen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Die Insolvenz der HD Energiesysteme GmbH & Co. KG betrifft somit einen Betrieb, der als Fachhändler und Installateur für Photovoltaikanlagen, Stromspeicherlösungen und hocheffiziente Wärmepumpen agierte. Das Leistungsspektrum der HD Energiesysteme erstreckte sich dabei von der ersten Planung über die Montage bis hin zur Inbetriebnahme schlüsselfertiger Solarsysteme für Eigenheime und Gewerbeobjekte. Auch die Integration von Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität gehörte zum Kernbereich der geschäftlichen Tätigkeit des in Stromberg und Wiesbaden ansässigen Unternehmens.

Fastnachtsumzug in Bodenheim am 14. Februar

Am Fastnachtsamstag, den 14. Februar 2026, verwandelt sich die Gemeinde Bodenheim wieder in eine närrische Hochburg. Ab 14:11 Uhr startet der große Fastnachtsumzug in Bodenheim, der von der Närrischen Bürgerinitiative Bodenheim 1986 e.V. (NBi) organisiert wird. Mit rund 1.600 Teilnehmenden und etwa 5.000 erwarteten Gästen zählt das Ereignis zu den bedeutendsten Umzügen in der Region.

Zugstrecke bodenheim
ZUGSTRECKE BODENHEIM

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der NBi führt der Verein eine Neuerung ein: Zum ersten Mal wird eine Audiodeskription für Menschen mit Seheinschränkungen angeboten. In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Bodenheim-Nackenheim wird hierfür ein gesicherter Aufenthaltsbereich vor dem Gemeindehaus eingerichtet. Die Bodenheimer Fastnachter konnten für diese Aufgabe Nadine Merten gewinnen, die für ihre Arbeit als Blindenreporterin bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.

Tradition und bürgerschaftliches Engagement

Die NBi entstand im Jahr 1986 aus einer Initiative zum Erhalt dieser Tradition. Heute zählt der Verein über 160 Mitglieder, die den Fastnachtsumzug in Bodenheim rein ehrenamtlich auf die Beine stellen. Neben dem Umzug ist die Initiative für weitere lokale Veranstaltungen wie die sommerliche Weizenbierprobe oder den Reibekuchen-Stand auf dem Nikolausmarkt bekannt.

Familienfreundliches Spektrum mit über 60 Zugnummern

Der Umzug gilt als besonders familienfreundlich und umfasst in diesem Jahr wieder mehr als 60 Zugnummern. Die Veranstalter in Bodenheim legen Wert auf eine bunte Mischung aus Musikgruppen, Motivwagen und Fußgruppen. Der genaue Zugweg für das Jahr 2026 ist auf der offiziellen Webseite des Vereins einsehbar. Durch die neue Audiodeskription wird der Fastnachtsumzug in Bodenheim in diesem Jubiläumsjahr zudem ein Stück weit barrierefreier.

Trainerwechsel beim VC Wiesbaden nach Niederlage in Flacht

Der hessische Volleyball-Bundesligist reagiert auf die jüngste sportliche Entwicklung: Nach der Auswärtsniederlage beim Aufsteiger in Flacht und damit drei verlorenen Partien in Folge wurde ein Trainerwechsel beim VC Wiesbaden vollzogen. Der Erstligist und Cheftrainer Tigin Yağlioğlu haben sich im gegenseitigen Einvernehmen mit sofortiger Wirkung getrennt.

Laut der Geschäftsführung des Wiesbadener Volleyball-Clubs sei dieser Schritt notwendig gewesen, um Verantwortung für die zukünftige sportliche Ausrichtung zu übernehmen. Bis auf Weiteres wird Sportdirektor Benedikt Frank die Position an der Seitenlinie übernehmen. Frank verfügt über mehr als 20 Jahre Trainererfahrung und war bereits von 2021 bis 2024 Cheftrainer der VCW-Bundesligamannschaft.

Suche nach nachhaltiger Neubesetzung

Parallel zur aktuellen Interimslösung hat der Verein die Suche nach einem neuen Verantwortlichen begonnen. Dabei stehe laut Thomas Utsch nicht nur ein kurzfristiger Impuls im Vordergrund. Der Trainerwechsel beim VC Wiesbaden soll vielmehr den Weg für eine nachhaltige Besetzung ebnen, die zur langfristigen Strategie „VCW@2030“ passt. Ziel ist es, eine Leistungsentwicklung auf Top-Niveau mit der Förderung junger Talente zu verknüpfen.

Tigin Yağlioğlu war seit Februar 2024 im Verein tätig. Er begann seine Arbeit bei der zweiten Mannschaft in der 2. Bundesliga Süd und feierte unter anderem Erfolge mit der U20-Mannschaft. Im Dezember 2024 übernahm er schließlich den Cheftrainerposten der ersten Damenmannschaft von Benedikt Frank. Die Verantwortlichen der Volleyballerinnen aus Wiesbaden dankten Yağlioğlu für sein Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Über den VC Wiesbaden

Der 1977 gegründete Club ist seit 2004 ununterbrochen in der 1. Bundesliga vertreten. Seine Heimspiele trägt der Verein in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit aus. Mit dem Fokus auf Frauen- und Mädchenvolleyball gehört der Club zu den etablierten Kräften im deutschen Sport, was durch Erfolge wie die Vizemeisterschaft 2010 oder den Einzug ins Europapokal-Halbfinale 2024 unterstrichen wird. Der aktuelle Trainerwechsel beim VC Wiesbaden markiert nun einen neuen Abschnitt in der strategischen Weiterentwicklung des Standorts.

Unfall auf der A61 bei Gundersheim mit 2,75 Promille

Am Dienstagnachmittag 03. Februar 2026) ereignete sich kurz vor 13:00 Uhr ein Unfall auf der A61 bei Gundersheim (Kreis Alzey-Worms). Ein plötzlicher Wetterumschwung mit einsetzendem Schneefall sorgte an der Anschlussstelle für eine glatte Fahrbahn, was in Kombination mit starker Alkoholisierung zu einem folgenschweren Kontrollverlust führte.

Ein 44-jähriger Fahrer eines Gliederzuges befuhr zum Unfallzeitpunkt den Kurvenbereich der Anschlussstelle. Aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse und seiner körperlichen Verfassung verlor der Mann die Kontrolle über das schwere Fahrzeug. Der Lkw bei Gundersheim kam schließlich im angrenzenden Grünstreifen zum Stillstand.

Atemalkoholtest ergibt 2,75 Promille

Während der Unfallaufnahme durch die Polizei auf der A61 blieb der Fahrer unverletzt. Ein vor Ort durchgeführter freiwilliger Atemalkoholtest ergab jedoch einen Wert von 2,75 Promille. Infolgedessen ordneten die Beamten eine Blutentnahme an, die dem Berufskraftfahrer anschließend entnommen wurde.

Konsequenzen nach Unfall auf der A61 bei Gundersheim

Der Führerschein des 44-Jährigen wurde noch an der Unfallstelle sichergestellt. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Der Unfall auf der A61 bei Gundersheim führte zu entsprechenden polizeilichen Maßnahmen und Ermittlungen zum genauen Hergang des Zwischenfalls.