BYC-News Blog Seite 46

MütZe Ingelheim gerettet: Landkreis, Stadt und Verein einigen sich

Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen, die Stadt Ingelheim und das Mütter- und Familienzentrum (MütZe) haben eine Einigung erzielt, die den Fortbestand sowohl der Kindertagesstätte als auch der übrigen Angebote des Vereins sichern.

Die Situation hatte für Landrat Thomas Barth Priorität

„Dieses soziale Angebot in Ober-Ingelheim ist sowohl für die Stadt Ingelheim als auch für viele Bürgerinnen und Bürger aus anderen Kommunen des Landkreises immens wichtig“, sagt Landrat Thomas Barth, für den die Klärung der Situation rund um das MütZe nach seinem Amtsantritt Priorität hatte. „Ich bin froh, dass wir dank intensiver und vor allem lösungsorientierter Gespräche nun diesen gemeinsamen Weg zum Wohle der Kinder und Eltern beschreiten und heute eine wirklich gute Nachricht überbringen können.“

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Die Einigung stützt sich im Wesentlichen auf zwei Pfeiler:

  1. Kita-Finanzierung: Der Landkreis übernimmt 100 Prozent der anerkannten Personalkosten sowie einen pauschalen Anteil von 11 Prozent für Sach- und Gemeinkosten.

  2. Jugendhilfe „Bunte Insel“: Eine neue Leistungsvereinbarung sichert die auskömmliche Finanzierung dieser wichtigen Tagesgruppe für neurodivergente Kinder (z.B. mit ADHS) oder Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen.

Das spezielle Tagesgruppenangebot zur Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung ist für Kinder mit AD(H)S und anderen Besonderheiten der Neurodivergenz sowie für Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen und verhaltensoriginelle Kinder gedacht. In der Gruppe sollen die individuellen Ressourcen der Kinder entdeckt, soziale Kompetenzen gefördert und die jungen Menschen bei der Bewältigung ihres Alltages unterstützt werden.

Rechtsgrundlage für die Aufnahme bieten die Paragrafen 32, 35a sowie 27 im SGB VIII. Die Kinder werden über den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Jugendamtes oder die Eingliederungshilfe aktiv in die Gruppe untergebracht. Das MütZe prüft derzeit zudem, ob der Verein künftig auch Integrationskräfte in Schulen stellen kann.

Der Verein MütZe blickt auf intensive, konstruktive Gespräche mit der Kreisverwaltung Mainz-Bingen und der Stadt Ingelheim zurück

In gemeinsamer Verantwortung ist es gelungen, tragfähige Perspektiven zu entwickeln, um die Arbeit des MütZe langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Und das trotz schwieriger und rechtlich teils sehr unklarer Ausgangslage.

„Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie wichtig die Rückendeckung aus der Verwaltung und die fachliche Anerkennung für unsere Arbeit sind. Daneben waren alle Beteiligten bereit, auch neue Wege zu gehen“, erklärt der Vorstand des MütZe, bestehend aus Manuela Speth, Christina Centonze-Lukas und Christin Klesy. „Dass es gelungen ist, gemeinsam mit dem Kreis Mainz-Bingen und der Stadt Ingelheim Lösungen zu finden, werten wir als starkes Zeichen für den Stellenwert von Familienarbeit, Prävention und Jugendhilfe in unserer Region.“

Besonders hervorzuheben ist die klare Unterstützung der Stadt Ingelheim, vertreten durch Bürgermeisterin Eveline Breyer und ihrem Team. Von Beginn an haben sich alle Beteiligten für den Erhalt des MütZe eingesetzt und aktiv an tragfähigen Perspektiven mitgewirkt. Diese Rückendeckung aus der Stadtverwaltung war ein entscheidender Faktor für die nun gefundene Lösung. Auch auf Kreisebene wurde die besondere Rolle des MütZe ausdrücklich anerkannt, findet der MütZe-Vorstand. Landrat Thomas Barth habe die Gespräche konstruktiv begleitet und gemeinsam mit allen Beteiligten gezielt nach Synergien gesucht, um die fachliche Arbeit des MütZe langfristig abzusichern und weiterzuentwickeln.

Eine zentrale Rolle spielte dabei das Jugendamt Mainz-Bingen

Unter der Leitung von Abteilungsleiter Christoph Müller und seinem Team wurden die bestehenden Konzepte des MütZe intensiv geprüft, fachlich eingeordnet und in ihrer Qualität bestätigt. Die Weiterentwicklung insbesondere im Bereich der Jugendhilfe und Schulbegleitung erfolgte in enger Abstimmung mit dem Jugendamt und auf Basis einer angemessenen fachlichen Vergütung der erbrachten Leistungen. Seitens des Vereins sind alle froh, dass sich die intensive Arbeit zur Finanzierung und damit zum Erhalt der Angebote für Familien gelohnt hat.

Das MütZe vereint seit vielen Jahren unter einem Dach Angebote der frühkindlichen Bildung, Jugendhilfe, Prävention und Familienberatung. Diese enge Verzahnung von Kita, Hort und Schülerclub über die Jugendhilfe „Bunte Insel“ bis hin zu niedrigschwelligen Beratungs- und Unterstützungsangeboten ist im Kreis Mainz-Bingen, wenn nicht in ganz Rheinland-Pfalz in dieser Form, außergewöhnlich und wird zunehmend als Best-Practice-Beispiel moderner, sozialraumorientierter Familienarbeit wahrgenommen. „Unsere Stärke liegt darin, Familien frühzeitig zu begleiten, Übergänge zu gestalten und Belastungen abzufangen, bevor sie entstehen und größer werden“, so der Vorstand weiter. „Es ist wichtig, dass diese Arbeit nun auch strukturell abgesichert wird und unsere fachliche Expertise und langjähriges Engagement Anerkennung findet.“

Das MütZe sieht die nun gefundene Lösung als gemeinsames Ergebnis aller Beteiligten. Ziel bleibe es, Familien in Ingelheim und im Landkreis Mainz-Bingen weiterhin niedrigschwellig, professionell und verlässlich zu begleiten – und das MütZe als starken Ort für Kinder, Jugendliche und Familien in der Region nachhaltig zu sichern.

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Auch die Stadt engagierte sich intensiv für den Erhalt des MütZe Ingelheim:

Die Stadtverwaltung Ingelheim setzte sich für den Fortbestand des MütZe als Kita-Träger ein. In regelmäßigen Arbeitstreffen berieten Bürgermeisterin Eveline Breyer, die Fachabteilung Kindertagesstätten sowie die Leitung des Vereins, Elternvertretungen und weitere Verantwortliche gemeinsam über zukunftsfähige Lösungen. „Uns war wichtig, dass wir im engen Dialog bleiben. Es geht um die Zukunft vieler Kinder, engagierter Mitarbeitenden und Familien“, betont die Bürgermeisterin.

Nach dem Signal des Landkreises Mainz-Bingen, dem Verein als Träger der Kita Kunterbunt eine Finanzierung in Höhe von 111 Prozent anzubieten, wurde der Austausch auch mit den Vertretern des Kreises wieder intensiviert. Es zeichnete sich ab, dass die Übernahme der Kita durch die Stadt zum 1. August 2025 nicht mehr notwendig war. Der Kreis hat dem Träger eine zeitlich befristete Übergangslösung zugesichert und somit Zeit eingeräumt, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

„Wir haben als Stadt diesen Prozess verantwortungsvoll begleitet und freuen uns sehr, dass es gelungen ist eine fachlich gute und inhaltlich sinnvolle Zukunftsperspektive aufzubauen“, so Breyer weiter. „Dabei ging es uns sowohl um eine langfristige Perspektive des Vereins als auch um den Erhalt wichtiger Angebote im Stadtteil Ober-Ingelheim.“ Die Hoffnung der Stadt Ingelheim sowohl die Kita als auch die wichtige Vereinsarbeit im Stadtteil Ober-Ingelheim zu erhalten, hat sich damit erfüllt.

Straßenbau auf der B 9: Großprojekte zur BUGA 2029 starten

Im Hinblick auf die Bundesgartenschau 2029 im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal stehen im Landkreis Mainz-Bingen umfangreiche Modernisierungen an. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms hat nun die Details für den Straßenbau auf der B 9 bei Bacharach bekannt gegeben. Zwischen 2026 und 2028 wird die wichtige Verkehrsader grundlegend saniert und für die Besucherströme der Zukunft gerüstet.

Den Auftakt macht im Frühjahr 2026 die Sanierung des Entwässerungskanals am südlichen Ortseingang von Bacharach. Auf einer Länge von rund 500 Metern wird der Kanal für rund 750.000 Euro erneuert. Diese Arbeiten erfolgen teilweise unter Verkehr mit Baustellenampeln, um die Einschränkungen für Pendler so gering wie möglich zu halten.

Ausbau der Infrastruktur und des Radwegenetzes

Ein Herzstück beim Straßenbau auf der B 9 bei Bacharach ist der grundhafte Ausbau der Bundesstraße auf einer Länge von 1.600 Metern direkt im Stadtbereich. Ab Sommer 2026 bis Ende 2028 investiert der LBM rund 6,7 Millionen Euro in die Fahrbahn und den begleitenden Radweg. Letzterer wird auf eine Breite von bis zu 3,50 Meter verbreitert, um mehr Sicherheit für den Radtourismus zu bieten.

Zudem sieht der Plan vor:

  • Zwei neue Fahrbahnverschwenkungen zur Geschwindigkeitsreduzierung.

  • Neue, sichere Querungshilfen für Fußgänger und Radfahrer.

  • Rückbau der alten Fußgängerunterführung Marktstraße.

  • Erneuerung der Parkplätze entlang der Strecke.

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Sanierung nördlich von Bacharach und Stützwandarbeiten

Auch nördlich von Bacharach geht es voran. Ab Herbst 2026 wird die Fahrbahn bis zur Fähre Oberwesel auf 2,2 Kilometern saniert. Das 4,4 Millionen Euro schwere Projekt wird in fünf Abschnitte unterteilt und ebenfalls unter Ampelregelung durchgeführt. Nahezu zeitgleich wird für 1,5 Millionen Euro die rheinseitige Stützwand an der Fährrampe Oberwesel instand gesetzt. Positiv für Reisende: Der Verkehr auf der B 9 und die Zufahrt zur Fähre bleiben während dieser speziellen Arbeiten unbeeinträchtigt.

Wochenend-Vollsperrung im Frühjahr 2027

Ein wichtiger Termin für alle Autofahrer ist das Frühjahr 2027. Beim Straßenbau auf der B 9 bei Bacharach und Bingen kommt es zu einer unvermeidbaren Wochenend-Vollsperrung. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Bingen-Bingerbrück und dem Kreuzbachdurchlass. Auf einer Länge von 1.200 Metern wird die Fahrbahndecke saniert – aus Gründen der Arbeitssicherheit ist eine halbseitige Sperrung hier nicht möglich.

FAQ zum Straßenbau auf der B 9 bei Bacharach

  • Wann beginnen die Hauptarbeiten im Stadtgebiet? Der Baubeginn für den grundhaften Ausbau inklusive Radweg ist für Juni oder Juli 2026 vorgesehen. Die öffentliche Ausschreibung läuft bereits.

  • Gibt es während der Bauzeit Vollsperrungen? Die meisten Arbeiten bis Ende 2028 werden unter laufendem Verkehr mit Baustellenampeln durchgeführt. Eine Ausnahme bildet die Wochenend-Vollsperrung bei Bingen-Bingerbrück im Frühjahr 2027.

  • Wie hoch sind die Gesamtkosten der Maßnahmen? Insgesamt investiert das Land weit über 13 Millionen Euro in die verschiedenen Teilprojekte entlang der B 9 im Mittelrheintal, um die Infrastruktur fit für die BUGA 2029 zu machen.

  • Wie alt ist die B 9? Hier gibt es weitere Fakten zur Bundesstraße 9 und ihre Geschichte

Kader-Dilemma bei Mainz 05: UEFA-Meldeliste sorgt für Härtefall

Die Freude über die Verstärkungen im Winterkader wird beim 1. FSV Mainz 05 aktuell durch eine bürokratische Hürde getrübt. Das Reglement der UEFA für die K.-o.-Phase der europäischen Wettbewerbe sieht vor, dass Vereine maximal drei neue Spieler nachmelden dürfen. Da die Rheinhessen jedoch viermal auf dem Transfermarkt zugeschlagen haben, führt dies nun zu einem echten Kader-Dilemma bei Mainz 05.

Die Regel: 3 aus 4

Die Statuten der UEFA sind hierbei unmissverständlich. Unabhängig davon, wie viele Spieler den Verein im Winter verlassen haben, ist die Anzahl der Nachmeldungen für die Liste A auf drei Akteure begrenzt. Für die Mainzer Verantwortlichen bedeutet dies, dass einer der frisch verpflichteten Hoffnungsträger die kommenden internationalen Partien lediglich von der Tribüne aus verfolgen kann.

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Wer sind die Kandidaten?

Mainz hat im Winter punktuell nachgebessert, um sowohl in der Bundesliga als auch international konkurrenzfähig zu bleiben. Zur Auswahl für die drei freien Plätze stehen:

  • Der neue Defensiv-Stabilisator für die Innenverteidigung.

  • Die kreative Lösung für das zentrale Mittelfeld.

  • Zwei Offensiv-Optionen, die für mehr Torgefahr sorgen sollen.

Die Entscheidung ist besonders knifflig, da jede Position ihre eigene Dringlichkeit besitzt. Verzichtet man auf defensive Absicherung oder reduziert man die Optionen im Angriff? Dieses Kader-Dilemma bei Mainz 05 sorgt intern für rauchende Köpfe, da die sportliche Leitung die Balance zwischen nationaler Belastung und internationalem Erfolg finden muss.

Entscheidung unter Zeitdruck

Bis zum Ablauf der UEFA-Meldefrist muss die Liste finalisiert sein. Für den betroffenen Spieler ist dies ein herber Rückschlag, da die internationalen Spiele oft das Highlight einer Saison darstellen. Trainer und Sportvorstand werden nun Einzelgespräche führen müssen, um die Entscheidung pädagogisch abzufedern und die Stimmung im Team trotz des Härtefalls hochzuhalten.

Klar ist: Wer auch immer gestrichen wird, wird sich voll auf die Aufgaben in der Bundesliga konzentrieren müssen, während die Kollegen auf europäischer Bühne um das Weiterkommen kämpfen.

Polizei Bad Kreuznach stoppt betrunkenen Autofahrer

Mit fast 1,8 Promille am Steuer: Die Polizei Bad Kreuznach hat am frühen Donnerstagmorgen (5. Februar 2026) einen stark alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann war den Beamten durch seine auffällige Fahrweise in der Bosenheimer Straße aufgefallen.

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Unsichere Fahrweise führt zur Kontrolle durch die Polizei Bad Kreuznach

Gegen 03:00 Uhr bemerkte eine Polizeistreife den Pkw, der in Schlangenlinien oder unsicherer Weise stadteinwärts unterwegs war. Die Beamten entschlossen sich sofort zu einer Verkehrskontrolle, um eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen.

Führerschein noch vor Ort sichergestellt

Schon zu Beginn der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht auf Alkoholkonsum. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab den erschreckenden Wert von 1,78 Promille. Für den 31-jährigen Bad Kreuznacher hatte dies sofortige Konsequenzen:

  • Blutprobe: Der Mann musste die Beamten zur Dienststelle in Bad Kreuznach begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

  • Führerscheinentzug: Sein Führerschein wurde umgehend sichergestellt. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

Gegen den Fahrer leitete die Polizei Bad Kreuznach ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ein. Er muss nun mit einer empfindlichen Geldstrafe und einem längeren Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.

Sarah Connor auf der Loreley 2026 – Open-Air Konzert bei Sankt Goarshausen

Die Erfolgswelle reißt nicht ab: Sarah Connor setzt ihre beeindruckende Karriere fort und bringt ihre neue Tournee in eine der spektakulärsten Locations Deutschlands. Im Rahmen ihrer Sommerreise wird Sarah Connor auf der Loreley 2026 zu Gast sein und die berühmte Freilichtbühne in St. Goarshausen in ein emotionales Lichtermeer verwandeln.

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Wilde Nächte: Sarah Connor auf der Loreley 2026

Nachdem bereits über 100.000 Tickets für ihre Arena-Tour im Frühjahr verkauft wurden, legt die Künstlerin nun nach. Unter dem Motto „Wilde Nächte – Open Air 2026“ präsentiert sie ihr aktuelles Nummer-1-Album FREIGEISTIN.

Das Event mit Sarah Connor auf der Loreley 2026 verspricht eine energiegeladene Liveshow, bei der sowohl die neuen Hits als auch ihre großen Klassiker im Mittelpunkt stehen. Insgesamt 15 Städte stehen auf dem Tourplan, doch der Auftritt über dem Rhein gilt bereits jetzt als eines der atmosphärischen Highlights des kommenden Sommers.

Termin und Location im Überblick

Fans sollten sich den Termin für das Open-Air-Highlight fest im Kalender markieren:

  • Event: Sarah Connor – Wilde Nächte Open Air 2026

  • Datum: Samstag, 20. Juni 2026

  • Beginn: 20:00 Uhr

  • Ort: Loreley Freilichtbühne, St. Goarshausen

  • Ticketshop: Open-Air Konzert Sarah Connor
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Ein unvergesslicher Abend am Mittelrhein

Der Auftritt von Sarah Connor auf der Loreley 2026 ist Teil einer groß angelegten Konzertserie zwischen Mai und August. Die Fans dürfen sich auf eine Produktion freuen, die für ihre Emotionalität und die starke Nähe der Künstlerin zu ihrem Publikum bekannt ist. In der besonderen Akustik des UNESCO-Welterbes werden die Songs von „FREIGEISTIN“ ihre ganz eigene Wirkung entfalten. Ein weiteres Highlight 2026: Völkerball Live in Mainz

Playmobil stellt Produktion in Deutschland ein

Es ist ein schwarzer Tag für den Industriestandort Mittelfranken. Die Horst-Brandstätter-Group hat am Dienstag (3. Februar 2026) das Aus für das Playmobil-Werk in Dietenhofen verkündet. Damit verschwindet die Produktion der weltberühmten Kunststoff-Figuren bis Ende Juni komplett aus Deutschland. 350 Beschäftigte stehen vor der Kündigung.

„Umstrukturierung“ wegen hoher Kosten

In einer Mitteilung begründete das Unternehmen die geplante Werksschließung bei Playmobil mit den massiv gestiegenen Produktionskosten am Standort Deutschland. Um Synergien innerhalb des Konzerns besser zu nutzen, soll die Fertigung in andere Werke verlagert werden.

Die Mitarbeiter wurden in einer außerordentlichen Versammlung über die Pläne und die damit verbundenen Kündigungen informiert. Während die Logistik in Herrieden und die Verwaltung in Zirndorf erhalten bleiben, wird das Herzstück der Spielwarenproduktion in Dietenhofen stillgelegt. Die Geschäftsführung kündigte an, mit dem Betriebsrat über eine „sozialverträgliche Umsetzung“ verhandeln zu wollen.

Gewerkschaft fassungslos: „Eine Riesensauerei“

Die Gewerkschaft IGBCE reagierte mit beispielloser Schärfe auf die Nachricht der Werksschließung bei Playmobil. Gewerkschaftssekretär Maximilian Krippner warf der Konzernleitung vor, die Belegschaft über Monate hinweg im Unklaren gelassen zu haben.

  • Vorwurf Missmanagement: Laut IGBCE werde die Verantwortung für jahrelange Fehlentscheidungen nun auf dem Rücken der 350 Angestellten abgewälzt.

  • Vertrauensbruch: Krippner betonte, dass die Horst-Brandstätter-Group eine Schließung im Rahmen des aktuellen Umstrukturierungsprozesses zuvor eigentlich ausgeschlossen hatte. Dass die Pläne nun so kurzfristig präsentiert wurden, sei eine „Riesensauerei“.

  • Informationspolitik: Seit einem Dreivierteljahr habe der Hersteller bei Fragen zur Standortperspektive „gemauert“.

Widerstand angekündigt: Kampf um die Produktion

Die IGBCE und der Betriebsrat wollen die Werksschließung bei Playmobil nicht kampflos hinnehmen. „Wir werden das nicht ohne Widerstand zulassen“, so Krippner. Die Gewerkschaft fordert nun ergebnisoffene Verhandlungen über den Fortbestand der Produktion in Deutschland. Nach Ansicht der Arbeitnehmervertreter ist das letzte Vertrauen in die Unternehmensführung endgültig verspielt.

Neue Details zum tödlichen Angriff auf DB-Schaffner

Tödlicher Angriff auf Schaffner der DB – Der gewaltsame Angriff auf einen Zugbegleiter in einer Regionalbahn am Montagabend hat ein tödliches Ende genommen. Wie die Staatsanwaltschaft bestätigte, verstarb der 36-jährige Serkan C. am frühen Mittwochmorgen (4. Februar 2026) im Krankenhaus. Die Deutsche Bahn reagiert mit tiefer Bestürzung auf den Verlust des Familienvaters.

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Details zum Tathergang

Der Vorfall ereignete sich kurz nach der Abfahrt des Zuges am Bahnhof Landstuhl in Rheinland-Pfalz. Ersten Informationen zufolge kontrollierte der Schaffner eine vierköpfige Gruppe. Als ein 26-jähriger Mann ohne gültiges Ticket angetroffen wurde, eskalierte die Situation.

Der Tatverdächtige soll den Schaffner laut Informationen der BILD zunächst bedrängt und trotz Deeskalationsversuchen des Opfers hemmungslos auf dessen Kopf eingeschlagen haben. Serkan C. brach nach den schweren Schlägen noch im Zug zusammen. Bundespolizisten und Notärzte versuchten unmittelbar vor Ort, den Mann wiederzubeleben, bevor er in eine Klinik eingeliefert wurde.

Täter in Untersuchungshaft

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 26-jährigen griechischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Er wurde bereits einem Haftrichter vorgeführt; es besteht der dringende Verdacht des Totschlags. Eine Obduktion des Verstorbenen wurde für den heutigen Mittwoch angesetzt, um die genaue Todesursache festzustellen.

Bundesweite Trauer und Schweigeminute

Der Tod des Eisenbahners hat eine Welle der Anteilnahme ausgelöst. DB-Vorständin Evelyn Palla äußerte sich fassungslos und verurteilte den „völlig sinnlosen Tod“ des Kollegen aufs Schärfste.

Zum Gedenken an Serkan C. ist für den heutigen Tag eine bundesweite Schweigeminute um 15:00 Uhr angekündigt. In Zügen und an Bahnhöfen im ganzen Land wird mit Durchsagen innegehalten, um ein Zeichen gegen Gewalt und für Solidarität mit den Angehörigen zu setzen.

Insolvenz der edu:impact UG: Vorläufiges Verfahren eingeleitet

Das Amtsgericht Bad Kreuznach hat am heutigen Mittwoch, den 4. Februar 2026, um 11:00 Uhr die vorläufige Verwaltung über das Vermögen der edu:impact UG (haftungsbeschränkt) angeordnet. Das Unternehmen mit Sitz in der Hauptstraße in 56290 Buch wird durch den Geschäftsführer A. Christ vertreten.

Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin wurde Rechtsanwältin Eva Meyer aus Bad Kreuznach bestellt. Ab sofort unterliegen alle geschäftlichen Handlungen des Unternehmens einer strengen Kontrolle, um die vorhandene Masse für die Gläubiger zu sichern.

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Verfügungsbeschränkungen und Zahlungsaufforderungen

Im Zuge der Insolvenz der edu:impact UG hat das Gericht angeordnet, dass Verfügungen der Gesellschaft nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung der vorläufigen Insolvenzverwalterin wirksam sind. Dieser Schritt ist im vorläufigen Verfahren üblich, um eine unkontrollierte Schmälerung des Vermögens zu verhindern.

Gleichzeitig ergeht eine Aufforderung an alle Schuldner der edu:impact UG: Zahlungen und Leistungen dürfen nur noch unter strikter Beachtung des gerichtlichen Beschlusses erfolgen. Drittschuldner müssen sich nach den Vorgaben der Insolvenzordnung (§ 23 Abs. 1 S. 3 InsO) richten, um rechtssicher zu leisten.

Rechtsmittel und Einsichtnahme

Gegen die Anordnung der vorläufigen Verwaltung kann die Antragsgegnerin innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen Beschwerde beim Amtsgericht Bad Kreuznach einlegen. Auch Gläubiger haben unter bestimmten Voraussetzungen (Rüge der internationalen Zuständigkeit) das Recht auf sofortige Beschwerde. Der vollständige Beschluss liegt in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts zur Einsicht bereit.

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Gegenstand der edu:impact UG

Der Unternehmensgegenstand der edu:impact UG umfasst ein breites Spektrum an Dienstleistungen, die sich auf die Beratung, Konzeption und operative Umsetzung von Projekten konzentrieren. Das Schwergewicht liegt hierbei auf den Sektoren Politik, Bildung, Kultur und Medien, wobei das Unternehmen auch Schnittstellen zu Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft bedient. Zum operativen Kerngeschäft gehören die Durchführung politischer Bildungsveranstaltungen sowie die Erstellung analoger und digitaler Publikationen. Ergänzt wird dieses Portfolio durch strategische Fortbildungen, professionelles Projektmanagement und fundierte Evaluationsprozesse, um die Wirksamkeit der angestoßenen gesellschaftlichen und bildungsbezogenen Maßnahmen sicherzustellen. Hier gibt es weitere Insolvenzmeldungen aus Deutschland.

Luftfrachthalle am Flughafen Frankfurt: Kühne+Nagel expandiert

Nachrichten aus Frankfurt am Main – Der Flughafen Frankfurt baut seine Position als führender europäischer Cargo-Hub weiter aus. Der Flughafenbetreiber Fraport und der weltweit agierende Logistikdienstleister Kühne+Nagel haben einen Mietvertrag für eine neue, hochmoderne Luftfrachthalle am Flughafen Frankfurt unterzeichnet. Mit diesem Projekt setzt das Immobilienmanagement der Fraport AG die Entwicklung der CargoCity Süd konsequent fort.

Kühne+Nagel ist bereits seit über 20 Jahren am Standort FRA präsent und nutzt die neue Anlage, um auf die zunehmende Dynamik globaler Lieferketten zu reagieren. Die Fertigstellung und Übergabe des Objekts sind für Ende 2028 geplant. Laut Martin Schäfer, SVP Air Logistics Germany bei Kühne+Nagel, bietet die neue Infrastruktur die notwendigen Kapazitäten, um Kunden in Wachstumsbranchen wie dem Gesundheitswesen, der Halbleiterindustrie und der Cloud-Infrastruktur noch effizienter zu bedienen.

Moderne Infrastruktur auf 16.900 Quadratmetern

Die geplante Luftfrachthalle am Flughafen Frankfurt entsteht auf einer Fläche von rund 16.900 Quadratmetern in unmittelbarer Nähe zu Tor 31. Das Bauprojekt umfasst beeindruckende Kennzahlen:

  • 7.600 m² Hallenfläche für den reinen Frachtumschlag.

  • 1.100 m² Büro- und Sozialflächen für die Verwaltung.

  • 16 Tore und Truckdocks inklusive großzügiger Rangierflächen für einen reibungslosen Lkw-Verkehr.

Fraport wird die Immobilie selbst errichten und langfristig im eigenen Bestand behalten. Die Konzeption folgt dabei anspruchsvollen ökologischen Standards: Eine großflächige Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird Grünstrom direkt in das Airport-Netz einspeisen. Angestrebt wird eine Nachhaltigkeits-Zertifizierung nach DGNB-Gold.

Strategische Stärkung des CargoHub Frankfurt

Die neue Luftfrachthalle am Flughafen Frankfurt ist ein zentraler Baustein des „Masterplans CargoHub“. Mit diesem Plan verfolgt Fraport das Ziel, den Standort durch Flächenoptimierung, Digitalisierung und Prozessinnovationen zukunftsfest zu machen. Julia Kranenberg, Vorständin für Real Estate bei Fraport, betont, dass man einem der Top-Logistiker der Welt hiermit beste Entwicklungsmöglichkeiten am Standort bietet. Partner und Kunden profitieren so von einer hohen Konnektivität und hocheffizienten Prozessen im globalen Warenstrom.

Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz in RLP feiert Jubiläum

Rheinland-Pfalz zieht eine erfolgreiche Bilanz: Ein Jahr nach seiner Inbetriebnahme hat sich das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) als zentraler Pfeiler für den Bevölkerungsschutz etabliert. Die Gründung der Behörde war die direkte Antwort auf die Erkenntnisse aus der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2021. Ziel war es, die Koordination zwischen Land und Kommunen grundlegend zu modernisieren und dauerhafte Strukturen für Krisenfälle zu schaffen.

Rund-um-die-Uhr-Überwachung im neuen Lagezentrum

Das Herzstück der Behörde ist das Lagezentrum Bevölkerungsschutz, das seit Juni 2025 im 24/7-Betrieb arbeitet. Als erstes Flächenland in Deutschland verfügt Rheinland-Pfalz damit über eine ständig besetzte fachliche Lagebeobachtung im nicht-polizeilichen Bereich. Die Experten im Lagezentrum analysieren kontinuierlich Risiken – von heraufziehenden Starkregenereignissen bis hin zu großflächigen Waldbrandgefahren.

Innenminister Michael Ebling bezeichnete das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz zum Jubiläum als einen „Quantensprung“. Die Struktur finde inzwischen bundesweit Beachtung, da sie Prävention, Ausbildung und operative Unterstützung effizient unter einem Dach vereint. Durch die direkte Vernetzung mit den Integrierten Leitstellen des Landes wird sichergestellt, dass Informationen im Ernstfall ohne Zeitverlust fließen.

Rekordwerte in der Ausbildung und Koordination

Neben der Lagebeobachtung setzte das Landesamt im ersten Jahr neue Maßstäbe in der Qualifizierung von Einsatzkräften. An der hauseigenen Akademie wurde 2025 mit rund 37.000 Lehrgangsteilnehmendentagen ein Allzeithoch erreicht. Für das laufende Jahr 2026 planen die Verantwortlichen bereits eine weitere Steigerung der Kapazitäten auf über 40.000 Tage, um dem hohen Bedarf an Fachkräften gerecht zu werden.

Auch operativ entfaltete das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz spürbare Wirkung. Ein landesweiter Übungstag im September 2025, an dem über 5.000 Einsatzkräfte teilnahmen, diente als Stresstest für die neuen Koordinationswege. Erstmals gelang es dabei, ein synchronisiertes Lagebild für das gesamte Bundesland zu erstellen und in Echtzeit auszuwerten.

Massive Investitionen und Ausbau bis 2030

Die Landesregierung plant, die Schlagkraft des Bevölkerungsschutzes weiter zu erhöhen. Für das Jahr 2026 sind bereits Haushaltsmittel für die Beschaffung von Netzersatzanlagen, mobilen Tankstellen und Trinkwassertransportmöglichkeiten reserviert. Diese Investitionen sollen die Kommunen als zentrale Aufgabenträger stärken und die materielle Resilienz im Krisenfall erhöhen.

Der langfristige Fahrplan für das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz steht bereits fest: Bis zum Jahr 2030 soll die Behörde auf rund 300 Vollzeitstellen anwachsen und über drei Regionalstandorte verfügen. „Unser Ziel bleibt ein moderner, zuverlässiger und jederzeit einsatzbereiter Bevölkerungsschutz“, betonte LfBK-Präsident René Schubert mit Blick auf die kommenden Aufgaben.

Frühlingsblumenschau im Palmengarten in Frankfurt

Freizeittipp Frankfurt am Main – Während draußen die ersten Schneeglöckchen vorsichtig aus dem Boden schauen, herrscht in der Galerie am Palmenhaus bereits volle Farbenpracht. Von Donnerstag, den 5. Februar, bis Sonntag, den 22. Februar 2026, lädt die beliebte Frühlingsblumenschau im Palmengarten Besucher dazu ein, den Winter für einen Moment zu vergessen und in ein Meer aus Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Iris einzutauchen.

Insgesamt 55.000 Blumenzwiebeln hat das Team der Gärtnerei seit dem vergangenen Herbst akribisch vorbereitet. Durch eine gezielte Temperatursteuerung im Kühlhaus und Gewächshaus wurde den Pflanzen der Frühling vorgegaukelt, sodass sie pünktlich zur Eröffnung in voller Blüte stehen. Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima und Umwelt, betont das „kleine Wunder“, das hier durch monatelange Vorarbeit geschaffen wurde, um den Frankfurtern schon vor dem meteorologischen Frühlingsbeginn Lebensfreude zu schenken.

Wildromantische Landschaften und neue Gehölze

Das Galerieteam um Dominik Heukemes hat die Frühblüher in diesem Jahr besonders stimmungsvoll arrangiert. Ein wildromantischer Weiden-Laubengang und ein kleines Wasserbecken bilden das Herzstück der Anlage. Wer die Frühlingsblumenschau im Palmengarten regelmäßig besucht, wird zudem einige botanische Neuheiten entdecken: Nach längerer Zeit schmücken wieder Rote Zaubernüsse die Beete. Ergänzt wird die Schau durch dekorative Hängebirken, Federbusch-Sträucher und lorbeerblättrige Schneebälle.

Nachhaltigkeit im Fokus

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit der Ausstellung. Palmengarten-Direktorin Katja Heubach erklärt, dass ein Großteil der präsentierten Pflanzen nach der Schau im Freiland weiterkultiviert wird. So wird der Bestand der Wiesen im Garten dauerhaft und ökologisch verjüngt. Für Besucher, die nach der Schau noch einen Spaziergang im Freien planen, hat die Biologin Hilke Steinecke Infotafeln erstellt, die den Weg zu den schönsten Frühblühern im Parkgelände weisen.

  • Die Frühlingsblumenschau im Palmengarten ist täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.
  • Palmengarten der Stadt, Siesmayerstraße 63, 60323 Frankfurt am Main

Prozess um großangelegten Drogenhandel in Wöllstein beginnt

Am Mittwochvormittag, 4. Februar 2026, startet vor der 5. Großen Strafkammer ein umfangreiches Verfahren gegen ein mutmaßliches Trio von Rauschgifthändlern. Die Anklage beim Mainzer Landgericht stützt sich auf den Vorwurf des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln sowie gewerbsmäßigem Cannabis-Handel in nicht geringer Menge. Der zentrale Schauplatz der kriminellen Aktivitäten soll laut Ermittlungsakten der Drogenhandel in Wöllstein (Landkreis Alzey-Worms) gewesen sein.

Arbeitsteilung innerhalb der kriminellen Gruppierung

Die Ermittler zeichnen ein Bild einer gut organisierten Bande, die zwischen Oktober 2024 und Mai 2025 agierte. Dabei übernahm jedes Mitglied der Gruppe eine spezifische Aufgabe. Einer weiblichen Angeklagten wirft die Staatsanwaltschaft vor, die Finanzströme kontrolliert zu haben. Sie soll die Einnahmen aus den Verkäufen verwahrt und das Kapital für den Ankauf neuer Ware verwaltet haben.

Ein zweiter Beteiligter war demnach für die Logistik zuständig. Er beschaffte mutmaßlich das Cannabis sowie größere Mengen Amphetamin und nutzte seine Wohnung in Wöllstein als zentrales Lager und Verkaufsstelle. Der dritte im Bunde fungierte laut Anklage als Kurier und war für den direkten Vertrieb der Drogen auf der Straße verantwortlich.

38 Taten und hohe finanzielle Forderungen beim Drogenhandel in Wöllstein

Insgesamt umfasst die Anklageschrift 38 Einzeltaten. Die schiere Menge der gehandelten Substanzen und die Regelmäßigkeit der Geschäfte unterstreichen die Professionalität der Gruppe. Durch den Drogenhandel in Wöllstein und Umgebung erzielten die Beschuldigten laut Schätzung der Behörden enorme Gewinne. Die Mainzer Staatsanwaltschaft strebt daher die Einziehung von Taterträgen in Höhe von insgesamt rund 100.000 Euro an.

Untersuchungshaft und Fortgang des Verfahrens

Die drei Verdächtigen befinden sich bereits seit ihrer Festnahme Anfang Mai 2025 in Untersuchungshaft. Das Mainzer Gericht hat für die Klärung der Sachverhalte zahlreiche Fortsetzungstermine bis Ende Februar angesetzt, um die Beweisaufnahme abzuschließen und die Rollenverteilung innerhalb der Bande final zu bewerten.

Sollten sich die Vorwürfe erhärten, drohen den Angeklagten mehrjährige Haftstrafen. Besonders der bandenmäßige Aspekt und die großen Mengen an sichergestellten Betäubungsmitteln verschärfen den rechtlichen Rahmen des Verfahrens erheblich.

Förderungen in Alzey-Land: Geldsegen für Balkonkraftwerke und Bäume

Förderungen in Alzey-Land – Die Verbandsgemeinde Alzey-Land verstärkt ihre Bemühungen im Klima- und Umweltschutz und stellt für ihre Bürger attraktive finanzielle Anreize bereit. Ob Energiewende auf dem eigenen Balkon oder mehr Grün im Garten – die Förderungen der Verbandsgemeinde Alzey-Land decken im Jahr 2026 ein breites Spektrum ab und sollen den ökologischen Umbau in der Region beschleunigen.

Förderungen in Alzey-Land für Balkonkraftwerke und Bäume

Seit dem 1. Januar 2026 greift die neue Förderrichtlinie für private Haushalte. Der Verbandsgemeinderat hat hierfür ein Budget von insgesamt 20.000 Euro im Haushalt bereitgestellt. Wer in die eigene Stromproduktion investiert, kann folgende Zuschüsse erhalten:

  • 50,00 € für die Anschaffung eines Balkonkraftwerks.

  • 150,00 € für einen Batteriespeicher, der in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage genutzt wird.

Diese Förderungen der Verbandsgemeinde Alzey-Land ermöglichen es auch Mietern und Hausbesitzern mit kleineren Flächen, aktiv an der Energiewende teilzunehmen und ihre Stromkosten nachhaltig zu senken.

„Wurzeln schlagen“: Bis zu 200 Euro für neue Bäume

Ein weiteres Highlight im Bereich der Klimaanpassung ist das Programm für Baumpflanzungen. Bürger, die auf ihrem Grundstück einen neuen Baum pflanzen möchten, werden großzügig unterstützt. Nach Bewilligung des Antrags winkt ein Zuschuss von bis zu 150 Euro für den Baum selbst sowie eine Erstattung der Pflanzkosten von bis zu 50 Euro. Damit setzt die VG Alzey-Land ein deutliches Zeichen für die Förderung der Biodiversität und die Verbesserung des Mikroklimas in den Ortsgemeinden.

Grünes Budget für Schulen

Nicht nur Privathaushalte, sondern auch der Nachwuchs profitiert von den Förderungen der Verbandsgemeinde Alzey-Land. Mit dem „Grünen Budget“ in Höhe von jährlich 5.500 Euro werden Umweltaktionen an den sieben Grundschulen und zwei Realschulen plus finanziert. Von Waldprojekten bis hin zum Bau eines schuleigenen Bio-Kiosks werden Projekte gefördert, die Kindern nachhaltige Ernährung und heimische Natur näherbringen.

FAQ zu den Förderungen der Verbandsgemeinde Alzey-Land

  • Ab wann gelten die neuen Förderungen für Balkonkraftwerke? Gefördert werden alle Beschaffungen, die ab dem 1. Januar 2026 getätigt wurden. Voraussetzung ist die Einhaltung der neuen Förderrichtlinie vom Dezember 2025.

  • Wie beantrage ich den Zuschuss für eine Baumpflanzung? Interessierte müssen vorab einen Förderantrag stellen. Die Bewilligung erfolgt im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Informationen und Formulare sind bei der Verbandsgemeindeverwaltung erhältlich.

  • Wer berät mich zu den Umweltprojekten in Schulen? Für Beratung und Unterstützung bei Aktionen im Rahmen des „Grünen Budgets“ steht die Klimaschutzmanagerin der Verbandsgemeinde Alzey-Land als direkte Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Gewerkschaften rufen zur Demonstration in Mainz auf

Der Konflikt in der Einkommensrunde 2025/2026 erreicht am Mittwoch, 4. Februar 2026, seinen vorläufigen Höhepunkt. Neben der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) Rheinland-Pfalz haben sich zahlreiche weitere Verbände des dbb beamtenbund und tarifunion dem Protest angeschlossen. Eine großflächige Demonstration in Mainz soll den Druck auf die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) massiv erhöhen, nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde ohne konkretes Angebot der Arbeitgeber endete.

Massive Kritik an „Lösungskorridor“ der Arbeitgeber

Hintergrund des Protests ist die festgefahrene Situation am Verhandlungstisch. Laut Gewerkschaftsangaben legten die Arbeitgeber bisher lediglich einen vagen „Lösungskorridor“ vor. Dieser sieht zwar einen Inflationsausgleich vor, ist jedoch an eine extrem lange Laufzeit von 29 Monaten gebunden und bietet darüber hinaus nur minimale Gehaltsanpassungen.

Die Verbände kritisieren diese Haltung scharf und verweisen auf die anhaltend hohen Lebenshaltungskosten. Im Rahmen der Demonstration in Mainz bekräftigen die Teilnehmenden ihre Kernforderung: Eine Entgeltsteigerung von 7 Prozent, mindestens jedoch 300 Euro mehr bei einer kurzen Laufzeit von 12 Monaten. Dies soll gleichermaßen für Tarifbeschäftigte, Beamte und Versorgungsempfänger gelten.

Breites Bündnis zieht vom Frauenlobplatz zum Ernst-Ludwig-Platz

Die Mobilisierung für die heutige Aktion ist enorm. Ab 10:00 Uhr versammeln sich die Streikenden am Frauenlobplatz in der Mainzer Neustadt. Von dort aus zieht der Demonstrationszug durch die Innenstadt bis zum Ernst-Ludwig-Platz, wo gegen 13:00 Uhr die zentrale Abschlusskundgebung stattfindet.

Die Botschaft der Teilnehmenden ist klar: Ein starker öffentlicher Dienst ist angesichts von Staatsmodernisierung und Sicherheitslage unverzichtbar, darf aber nicht zum „Nulltarif“ zu haben sein.

Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen am Mittwoch

Für Bürger und Pendler bedeutet die Demonstration in Mainz spürbare Einschränkungen im Stadtgebiet. Zwischen 9:00 Uhr und 15:00 Uhr ist aufgrund des Demonstrationszuges mit kurzfristigen Straßensperrungen und Umleitungen zu rechnen. Besonders der Bereich zwischen Neustadt und Regierungsviertel ist betroffen.

Die Polizei Mainz sichert die Aufzüge ab und versucht, den Verkehrsfluss so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. Dennoch wird empfohlen, das Zentrum in diesem Zeitraum weiträumig zu umfahren. Auch im Bus- und Straßenbahnverkehr kann es während der Mittagsstunden zu Verzögerungen und kurzzeitigen Linienänderungen kommen.

Was ist die Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) Rheinland-Pfalz?

Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft (DSTG), Landesverband Rheinland-Pfalz, ist die maßgebliche Fachgewerkschaft für die Beschäftigten der rheinland-pfälzischen Finanzverwaltung. Mit über 4.500 Mitgliedern vertritt sie die Interessen von mehr als der Hälfte des Personals in den Finanzämtern, dem Landesamt für Steuern und dem Finanzministerium.

Als Mitglied im dbb beamtenbund und tarifunion setzt sich die DSTG-RLP gegenüber der Politik und dem Dienstherrn für bessere Arbeitsbedingungen ein. Zu ihren Kernforderungen gehören eine angemessene Besoldung und Vergütung, eine Entlastung durch mehr Personal sowie moderne, digitale Arbeitsplätze. Da die Gewerkschaft den Großteil der Sitze in den Personalräten innehat, nimmt sie direkten Einfluss auf die Mitbestimmung innerhalb der Verwaltung.

Strukturell ist der Landesverband mit Sitz in Koblenz in zahlreiche Ortsverbände unterteilt, sodass in jedem Finanzamt des Landes eine direkte Anlaufstelle für die Mitglieder existiert. Neben der politischen Interessenvertretung bietet die DSTG ihren Mitgliedern zudem Diensthaftpflichtversicherungen, Rechtsschutz in Berufsfragen und regelmäßige Fachinformationen an.

Elf tote Schwäne in Bad Kreuznach entdeckt

Im Landkreis Bad Kreuznach erhärtet sich der Verdacht auf ein aktives Krankheitsgeschehen durch das Vogelgrippe-Virus (H5N1). Am Mittwoch, den 28. Januar 2026, wurden am Ippesheimer Weiher elf tote Schwäne sowie ein toter Mäusebussard geborgen. Erste Untersuchungen des Landesuntersuchungsamtes in Koblenz bestätigten bereits am Folgetag den Verdacht auf die Geflügelpest. Ein weiterer Nachweis erfolgte bei einer Graugans, die am Rheingrafenstein im Bad Kreuznacher Stadtteil Bad Münster am Stein-Ebernburg aufgefunden wurde.

Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Bad Kreuznach stuft den Fund am Rheingrafenstein derzeit als Einzelfall ein. Am Ippesheimer Weiher hingegen, wo ein ortsfester Schwanenbestand lebt, wird von einem aktiven Infektionsgeschehen ausgegangen. Die Behörden rechnen Mitte nächster Woche mit der endgültigen Bestätigung durch das nationale Referenzlabor (Friedrich-Loeffler-Institut).

Maßnahmen und Abstimmung mit Nachbarkreisen

Da der Ippesheimer Weiher unmittelbar an der Grenze zum Landkreis Mainz-Bingen liegt, stehen die Fachbehörden beider Landkreise in engem Austausch. Über eine mögliche Aufstallpflicht für Geflügelhalter wird in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung entschieden. Bisher sind andere Wassergeflügelarten wie Enten oder Gänse am Weiher nicht betroffen, dennoch muss mit weiteren Todesfällen unter den Schwänen gerechnet werden.

Informationen für Geflügelhalter im Landkreis Bad Kreuznach

Geflügelhalter im Kreis können ihre Tiere bereits jetzt freiwillig aufstallen, um einen Kontakt zu Wildvögeln zu verhindern. Ein ähnlicher Nachweis Ende Oktober 2025 bei einem Kranich hatte glücklicherweise zu keinem größeren Ausbruch geführt.

Wichtige Verhaltensregeln für Bürger

Die Stadtverwaltung und das Veterinäramt appellieren an die Bevölkerung, tote Wildvögel unter keinen Umständen zu berühren. Funde sollten umgehend den zuständigen Behörden gemeldet werden:

Stadt Bad Kreuznach (Ordnungsamt): Telefon 0671 / 800-111 (auch am Wochenende erreichbar) oder per E-Mail an ordnungsbehoerde@bad-kreuznach.de.

Verbandsgemeinden: Meldung an das jeweilige Ordnungsamt vor Ort.