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Pflegereform: Deutscher Gewerkschaftsbund warnt vor Kostenexplosion in RLP

Die von der Bundesregierung geplante Pflegereform zieht in Rheinland-Pfalz deutliche Kritik nach sich. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnt vor spürbaren finanziellen Mehrbelastungen für Pflegebedürftige, deren Familien sowie für die Kommunen im Land. In Rheinland-Pfalz leben derzeit mehr als 250.000 pflegebedürftige Menschen, während rund 80.000 Beschäftigte im Pflegedienst tätig sind.

Bis zu 1.530 Euro Mehrkosten in den ersten 18 Monaten nach der Pflegereform

Hintergrund der Kritik ist die geplante Neustaffelung der Leistungszuschläge für die vollstationäre Pflege. Bislang erhielten Heimbewohner gestaffelte Zuschüsse zum pflegebedingten Eigenanteil. Künftig sollen höhere Förderstufen jedoch erst deutlich später greifen.

Nach Berechnungen des DGB liegen die durchschnittlichen Gesamtkosten für einen Pflegeheimplatz in Rheinland-Pfalz bereits heute im ersten Jahr bei 3.222 Euro pro Monat und sinken erst ab dem zwölften Monat leicht auf 2.967 Euro. Durch die Umstellung bei den Zuschüssen müssten Pflegebedürftige in den ersten 18 Monaten ihres Heimaufenthalts durchschnittlich rund 85 Euro monatlich zusätzlich aus eigener Tasche zahlen, eine Mehrbelastung von insgesamt etwa 1.530 Euro.

Kommunen droht Überlastung bei Sozialhilfe

Schon jetzt reicht bei vielen Seniorinnen und Senioren die eigene Rente nicht mehr aus, um den Heimplatz zu finanzieren. In Rheinland-Pfalz sind aktuell 44 Prozent der Bewohner in vollstationären Pflegeeinrichtungen auf die Unterstützung des Sozialhilfeträgers („Hilfe zur Pflege“) angewiesen.

Im Jahr 2024 belastete dies die Städte und Landkreise im Land mit über 213 Millionen Euro. Wenn nun durch die geplante Reform noch mehr Menschen unter die Armutsgrenze rutschen, müssen die Kommunen finanziell noch stärker einspringen, warnte DGB-Landeschefin Susanne Wingertszahn.

DGB fordert Übernahme der Investitionskosten durch das Land

Um einer drohenden Kostenwelle entgegenzuwirken, nimmt der DGB die Mainzer Landesregierung in die Pflicht. Die Gewerkschaft fordert, dass das Land Rheinland-Pfalz künftig die Investitions- und Ausbildungskosten in den Pflegeeinrichtungen übernimmt.

Derzeit schlagen die Investitionskosten bei den Heimbewohnern mit durchschnittlich 506 Euro und die Ausbildungskosten mit 145 Euro monatlich zu Buche. Eine Übernahme durch das Land würde die Betroffenen auf einen Schlag um 651 Euro pro Monat entlasten und gleichzeitig die Kommunen spürbar vor steigenden Sozialhilfeausgaben schützen.

Verkehrskontrollen der Polizei in Mainz

Im Rahmen von Schwerpunktkontrollen hat die Polizei am Dienstag sowie in der Nacht auf Mittwoch (12. August 2026) zahlreiche Fahrzeugführer im Mainzer Stadtgebiet überprüft. Kontrollstellen wurden unter anderem in der Mombacher Straße sowie am Europakreisel auf der Saarstraße eingerichtet. Bereits am Vortag fanden Überprüfungen in der Oberen Kreuzstraße in Mombach statt.

Kleintransporter-Fahrer unter Kokaingefahr in Mainz gestoppt

Bei Großteilen der kontrollierten Verkehrsteilnehmenden blieb es bei kleineren Beanstandungen, wie fehlenden Dokumenten oder geringfügigen technischen Mängeln an den Fahrzeugen.

Am Europakreisel fiel den Einsatzkräften der 31-jährige Fahrer eines Kleintransporters auf. Ein durchgeführter Test ergab den Nachweis von Kokain. Dem Mann wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Veranstaltung in Ingelheim – Nachts im Museum: „Es werde Licht!“

Wenn die Tage merklich kürzer werden und der Herbst beginnt, ist es im Museum bei der Kaiserpfalz Ingelheim wieder Zeit für die beliebte Reihe „Nachts im Museum“. Am Freitagabend, 2. Oktober 2026, um 18 Uhr steht die erste Taschenlampenführung des Winterhalbjahrs 2026/27 auf dem Programm.

Erst wenn es draußen schon dunkel ist und die letzten Besucher das Museum verlassen haben, kann das Abenteuer beginnen: Museumsmitarbeiterin Florine Jäger M.A. nimmt uns dieses Mal mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte des Lichts. Gemeinsam entdecken wir, wie Menschen schon seit Jahrtausenden die Dunkelheit bezwingen. Im Schein der Taschenlampen folgen wir den Spuren unserer Vorfahren – von den ersten Feuerstellen der Steinzeit über die römische Öllampe, die „Taschenlampe der Antike“, bis hin zu Fackeln auf fränkischen Höfen und kostbaren Kerzen im Palast Karls des Großen. Originale Objekte, anschauliche Rekonstruktionen und Modelle lassen vergangene Zeiten im wahrsten Sinne des Wortes aufleuchten. Eigene Taschenlampen dürfen gerne mitgebracht werden.

Die Taschenlampenführungen sind ein Angebot für Familien mit Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren. Die Teilnahmekosten betragen 2 Euro pro Person (plus Museumseintritt 3 Euro ab 18 Jahren). Da die Personenzahl begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung über das Kinder- und Jugendprogramm der Stadt Ingelheim über die Internetseite Ingelheim-kijupro.de erforderlich.

Die nächsten Abendführungen finden am 20. November und am 11. Dezember 2026 jeweils um 18 Uhr statt.

Neue Verordnung der EU – Das gilt ab heute bei Pizzeria und Bäcker!

Ab diesem Mittwoch, dem 12. August, tritt eine Änderung für den Alltag von Millionen EU-Bürgern in Kraft. Die neuen verbindlichen Vorgaben der Verpackungsverordnung PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) entfalten nun ihre Wirkung, nachdem sie bereits seit Februar 2025 offiziell Teil des EU-Rechtsrahmens sind. Das zentrale Ziel dieser regulatorischen Kraftanstrengung ist die drastische Reduktion von Verpackungsmüll sowie eine signifikante Steigerung der Recyclingfähigkeit im gesamten europäischen Wirtschaftsraum.

PFAS-Verbot: Sauberere Verpackungen für Lebensmittel

Eine der Neuerungen betrifft die Zusammensetzung von Lebensmittelverpackungen. Für Pizzakartons, Brötchentüten, Burgerboxen und sämtliche To-go-Schalen gelten fortan strengere Grenzwerte hinsichtlich der sogenannten PFAS. Diese künstlich hergestellten Chemikalien, die bisher aufgrund ihrer fett-, wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften geschätzt wurden, müssen nun in diesen Produkten auf ein absolutes Minimum reduziert werden.

Für den Verbraucher bedeutet diese Umstellung jedoch keinen direkten Aufwand. Es besteht keine Notwendigkeit, bestehende Vorräte auszusortieren oder sich aktiv um die neue Konformität zu kümmern. Die regulatorische Last liegt vollumfänglich bei den Akteuren in der Wirtschaft: Hersteller, Imbissbetreiber, Bäckereien, Metzgereien und spezialisierte Verpackungsanbieter sind nun in der Pflicht, ihre Produkte entsprechend der neuen Standards anzupassen.

Strengere Nachweispflichten für Unternehmen

Für Unternehmen bringt die Verpackungsverordnung PPWR eine komplexe administrative Neuerung mit sich. Hersteller und Händler unterliegen ab sofort verschärften Nachweis- und Dokumentationspflichten. Sie müssen lückenlos belegen können, dass ihre verwendeten Verpackungen den strengen EU-Anforderungen entsprechen. Dieser Prozess soll sicherstellen, dass die Sicherheit entlang der gesamten Lieferkette gewährleistet bleibt.

Da Verbraucher die Einhaltung dieser Vorgaben kaum mit bloßem Auge prüfen können, verlagert sich die Verantwortung auf die Marktüberwachung. Ein sichtbares Siegel auf dem Karton wird es nicht geben; das Vertrauen stützt sich stattdessen auf die behördliche Durchsetzung, die Dokumentation der Betriebe und die Kontrolle der Lieferketten.

Insolvenz der FIBRABIT GmbH aus Langenlonsheim

Das Insolvenzgericht des Amtsgerichts Bad Kreuznach hat am 10.08.2026 um 13:34 Uhr das Insolvenzverfahren über das Vermögen der FIBRABIT GmbH offiziell eröffnet. Die in der Straße Im Königsschild 30, 55450 Langenlonsheim ansässige Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach unter der Nummer HRB 24455 eingetragen und wird gesetzlich durch die beiden Geschäftsführerinnen R. Lubitz und K. Schnier vertreten. Zum Insolvenzverwalter bestellte das Gericht den Fachanwalt für Insolvenzrecht, Rechtsanwalt Dr. Gordon Dreher aus Bad Kreuznach. Gegenstand des Unternehmens: Baggerarbeiten auf privatem Grund, Glasfaser- und Innenausbau

Fristen zur Forderungsanmeldung und Hinweise an Drittschuldner der FIBRABIT GmbH

Mit der Eröffnung des Verfahrens verliert das Unternehmen die freie Verfügungsgewalt über sein Vermögen. Der Insolvenzverwalter Dr. Gordon Dreher führt die Abwicklung über seine Kanzlei in der Kaiser-Wilhelm-Str. 1, 55543 Bad Kreuznach. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch unter 0671/215408-0, per Fax unter 0671/215408-10, per E-Mail an info@inso-dreher.de oder über die Website inso-dreher.de möglich.

Die Gläubiger der FIBRABIT GmbH sind aufgefordert, ihre bestehenden Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) unter Beachtung des § 174 InsO bis spätestens zum 07.10.2026 schriftlich beim Insolvenzverwalter einzureichen. Darüber hinaus sind Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin unverzüglich anzuzeigen. Eine schuldhafte Verzögerung oder das Unterlassen dieser Mitteilung kann Schadensersatzansprüche nach sich ziehen (§ 28 Abs. 2 InsO). Personen oder Institutionen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin haben, dürfen Zahlungen oder Leistungen ab sofort nur noch mit befreiender Wirkung an den Insolvenzverwalter erbringen (§ 28 Abs. 3 InsO).

Schriftliches Prüfungsverfahren und Rechtsmittelbelehrung

Das Amtsgericht Bad Kreuznach hat festgelegt, dass das gesamte Verfahren im schriftlichen Wege abgewickelt wird. Der Stichtag, welcher dem regulären Berichts- und Prüfungstermin entspricht, ist auf den 28.10.2026 datiert. Bis zu diesem Termin kann die Insolvenztabelle in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Bad Kreuznach werktags von 9:00 bis 12:00 Uhr eingesehen werden. Widersprüche gegen angemeldete Forderungen müssen schriftlich eingereicht werden und konkrete Angaben zu Grund, Betrag und Rang enthalten. Nach Fristablauf gelten nicht bestrittene Forderungen als festgestellt; eine gesonderte Benachrichtigung an die Gläubiger erfolgt nicht.

Gegen den Eröffnungsbeschluss kann die Schuldnerin sowie weitere berechtigte Organe innerhalb einer zweiwöchigen Notfrist die sofortige Beschwerde einlegen. Diese ist schriftlich oder zur Niederschrift beim Amtsgericht Bad Kreuznach -Insolvenzgericht-, John-F.-Kennedy-Str. 17, 55543 Bad Kreuznach einzureichen. Der vollständige Beschluss liegt in der Geschäftsstelle des Gerichts zur Einsichtnahme aus. Veröffentlichungen zum Verfahren werden unter www.insolvenzbekanntmachungen.de bereitgestellt.

Wasserrettung zwischen Ginsheim und Mainz endet mit Leichenfund

Eine groß angelegte Suchaktion im Rhein am Dienstagmorgen hatte einen traurigen Ausgang. Feuerwehren, DLRG und Rettungsdienst suchten nach einer Person, die im Bereich zwischen der Natorampe in Ginsheim und dem Fischtor in Mainz vermutet wurde.

Leblose Person bei Mainz-Weisenau gefunden

Die Einsatzkräfte suchten sowohl auf dem Wasser als auch entlang der Uferbereiche. Feuerwehrleute und weitere Einsatzkräfte gingen die Uferabschnitte auf der hessischen und rheinland-pfälzischen Seite des Flusses systematisch ab, während die Suche auf dem Rhein durch die Wasserrettung durchgeführt wurde. Unterstützt wurde die Suche zudem aus der Luft durch einen Hubschrauber.

Nach rund einer Stunde wurde die gesuchte Person schließlich vor Weisenau leblos im Rhein gefunden. Die Einsatzkräfte brachten die Person zur Natorampe. Dort konnte der hinzugezogene Notarzt nur noch den Tod feststellen.

Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zur Identität der verstorbenen Person und zu den Umständen des Todes lagen zunächst keine weiteren Angaben vor.

Im Einsatz waren:

  • die Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg
  • die Berufsfeuerwehr Mainz
  • die Freiwillige Feuerwehr Laubenheim
  • Brandschutzaufsichtsdienst des Kreises Groß-Gerau
  • die DLRG Mainz
  • der ASB Ortsverband Mainspitze
  • der Rettungsdienst des Kreises Groß-Gerau
  • ein Notarzt
  • die Polizei Bischofsheim
  • die Wasserschutzpolizei
  • der Rettungshubschrauber Christoph 77

Fahndung der Kriminalpolizei Frankfurt – Wer kennt die Männer?

Die Frankfurter Kriminalpolizei wendete sich am Dienstag (11. August 2026) mit einer Öffentlichkeitsfahndung an die Bevölkerung. Nach einem mutmaßlichen Raubüberfall im Innenstadtbereich suchen die Ermittler mithilfe von Aufnahmen nach drei bislang unbekannten Männern.

Polizei Frankfurt bittet Bevölkerung um sachdienliche Hinweise

Der Vorfall ereignete sich am frühen Samstagmorgen, dem 2. Mai 2026, gegen 03:00 Uhr im Bereich der Hasengasse. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand geriet ein 47-jähriger Mann dort mit dem Trio aneinander. Im Verlauf der Auseinandersetzung wirkten die Verdächtigen wiederholt gewaltsam auf den Kopf des Opfers ein. Anschließend entwendeten die Täter persönliche Gegenstände des 47-Jährigen und flüchteten in Richtung Konstablerwache.

Da Aufnahmen der mutmaßlichen Täter vom Tatort vorliegen, erhofft sich die Polizei nun entscheidende Hinweise aus der Bevölkerung zur Feststellung der Identität der drei abgebildeten Männer.

Personen, die Angaben zu den gesuchten Männern oder zum Tathergang im Bereich der Hasengasse und der Konstablerwache machen können, werden gebeten, sich umgehend mit dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main unter der Rufnummer 069 / 755 – 51299 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Alle Infos zur Rüsselsheimer Kerb 2026

Vom 21. bis 25. August 2026 verwandelt die Rüsselsheimer Kerb die Innenstadt in einen großen Festplatz. Mit insgesamt 55 Standorten – darunter elf Fahrgeschäfte, zahlreiche Spielbuden, Handelsstände und ein breites kulinarisches Angebot – richtet sich das Volksfest an Gäste aller Altersklassen. Am Kerbedienstag profitieren Familien zudem von vergünstigten Preisen.

Fahrspaß von Klassikern bis Neuheiten auf der Rüsselsheimer Kerb

Für Nervenkitzel und Unterhaltung sorgen elf Fahrgeschäfte. Nach zweijähriger Pause kehrt der modernisierte Schunkler „Swing Time“ mit neuer LED-Technik, Grafiken und Wassereffekten zurück. Runden in bis zu 18 Metern Höhe verspricht der „Hollywood Star“, während die Familienachterbahn „Ring Renner“ im Formel-1-Design bereits für Kinder ab vier Jahren geeignet ist.

Erstmals bei der Rüsselsheimer Kerb dabei ist das pinke Kinderkarussell „Zoe’s Pinky Circus“. Der Musikexpress „Himalaya“, der „Break Dance“, der Autoscooter „American Dream Disco Scooter“ sowie Attraktionen wie „Kinder Safari“, „Samba Balloon“, das Karussell „Rondo“ und die Bungee-Anlage „Jumping Kids“ ergänzen das Angebot.

Spielgeschäfte wie Dosenwerfen, Enten- und Delfinangeln, Greifer-Automaten und Schießwagen bieten Gewinnchancen für Groß und Klein.

Vereinsleben und Kulinarik beim „Kerbetreff“

Auf dem Marktplatz lädt der von Rüsselsheimer Vereinen ehrenamtlich bewirtete „Kerbetreff“ zum Verweilen ein. Das Spektrum reicht von Flammkuchen, Waffeln und Ofenbrezeln bis hin zu Gegrilltem. Neben Biergondeln und Weinständen wird an der „Äppler-Ape“ Apfelwein ausgeschenkt; der „Spritz-Stop“ führt auch alkoholfreie 0,0%-Varianten.

Zusätzlich stellen am Samstag und Sonntag internationale Kulturvereine vor dem Rathaus Spezialitäten und Traditionen aus Ländern wie Äthiopien, Afghanistan, Bulgarien, Griechenland, Marokko und der kurdischen Gemeinschaft vor.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet die fünf Festtage der Rüsselsheimer Kerb:

  • Freitag, 21. August: Offizielle Eröffnung mit Bieranstich, begleitet von der IKS BigBand. Ab 19:30 Uhr Auftritt von DADDY-L. Zudem finden ganztägig Slack-Highline-Events zwischen Stadtkirche und Rathaus statt.
  • Samstag, 22. August: Live-Musik mit der E-Night Band (16:00 Uhr) und Steplight (19:30 Uhr). Höhepunkte sind die Wasser-Ski-Shows um 17:00 und 20:00 Uhr am Main.
  • Sonntag, 23. August: „KIDS-DAY“ von 14:00 bis 18:00 Uhr mit Kinderstar Oliver Mager (15:00 Uhr), Tanzgruppen, Spielmobil, Lesezelt und Kinderschminken. Abends spielt die Band Beauties and the Beast (19:30 Uhr).
  • Montag, 24. August: Frühschoppen ab 11:00 Uhr, nachmittags Musik von KappundChino (15:00 Uhr) und abends Country-Linedance mit Louisiana on Tour (19:00 Uhr).
  • Dienstag, 25. August (Familientag): Ermäßigte Preise an den Ständen. Abends spielen Two and a Box (17:30 Uhr) und Luca D´Acri (20:30 Uhr). Den Abschluss bildet um 22:00 Uhr das Brillant-Feuerwerk.

Die Öffnungszeiten der Rüsselsheimer Kerb

Kerbmarkt & Fahrgeschäfte:
Fr, Mo & Di von 15:00 bis 23:00 Uhr
Sa & So von 13:00 bis 23:00 Uhr

Kerbetreff (Marktplatz):
Fr ab 16:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Sa ab 15:00 Uhr bis 23:00 Uhr
So ab 14:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Mo ab 10:30 Uhr bis 23:00 Uhr
Di ab 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr

Höhere Erfolgsquoten an Hochschulen in Rheinland-Pfalz

An den Hochschulen in Rheinland-Pfalz setzt sich der Trend zu besseren Noten und höheren Erfolgsquoten weiter fort. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, schlossen im Prüfungsjahr 2025 rund 28 Prozent der knapp 24.100 Prüfungsteilnehmer ihr Studium mit der Bestnote „sehr gut“ oder „ausgezeichnet“ ab. Das ist ein spürbarer Anstieg: Im Vergleich zum Jahr 2015 legte der Anteil der sogenannten „Einser-Abschlüsse“ um fast neun Prozentpunkte zu.

Durchfallquoten an Hochschulen auf dem Tiefststand seit zehn Jahren

Zeitgleich ging die Quote derjenigen zurück, die ihr Studium endgültig nicht bestanden haben. Mit 6,8 Prozent sank dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozentpunkte und gegenüber 2015 um mehr als drei Prozentpunkte. Sieht man von den Sonderjahren während der Pandemie (2020–2022) ab, markiert dies den niedrigsten Stand an nicht bestandenen Prüfungen innerhalb der vergangenen zehn Jahre.

Insgesamt wurden im Jahr 2025 rund 11.800 Bachelor- und 8.300 Masterabschlüsse erfolgreich abgelegt. Weitere 2.300 Absolventen schlossen ihr Studium mit einer Promotion, einem Magister oder Diplom ab. Die Gesamtzahl der erfolgreichen Abschlussprüfungen stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,9 Prozent.

Betriebswirtschaftslehre weiter unangefochten an der Spitze

Bei den beliebtesten Studienfächern bleibt die Betriebswirtschaftslehre (BWL) der Spitzenreiter im Land. Mit 1.240 bestandenen Bachelor- und rund 1.200 Masterabschlüssen führt das Fach die Rangliste deutlich an. Bei den Bachelorabschlüssen folgten Germanistik/Deutsch (645), Psychologie (580) und Informatik (445). Im Masterbereich belegten Psychologie und die Grundschulpädagogik (jeweils 485) die Plätze hinter der Betriebswirtschaft.

Positives Signal für den Lehrkräftenachwuchs

Eine Erholung zeigt sich auch bei den lehramtsbezogenen Studiengängen: 2025 erlangten etwa 1.900 Studierende den Grad eines Bachelor of Education und rund 1.600 den Master of Education.

Bei den Masterabschlüssen, die dem Ersten Staatsexamen entsprechen und direkt zum Vorbereitungsdienst an den Schulen qualifizieren, gab es einen Zuwachs von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Nach Drohnenvorfall in Leipzig: CDU-Politiker fordert BND-Cyberangriffe in Russland

Nach den jüngsten Vorfällen um mutmaßliche Sabotageversuche und unautorisierte Drohnenüberflüge über kritischer Infrastruktur, wie zuletzt am Frachtdrehkreuz des Flughafens Leipzig entfacht die Debatte über eine grundlegende Neuausrichtung der deutschen Geheimdienste.

Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages, Marc Henrichmann (CDU), fordert eine deutliche Ausweitung der Befugnisse von Bundesnachrichtendienst (BND) und Verfassungsschutz. Im Zentrum steht dabei der Wechsel von einer rein passiven Aufklärung hin zu aktiven Abwehrmaßnahmen im digitalen Raum.

​Cyber-Präventivschläge gegen Angreifer und Produktionsstätten

​Nach dem Willen des CDU-Sicherheitspolitikers soll die reine Informationsbeschaffung und Beobachtung künftig nicht mehr ausreichen, um den aktuellen Bedrohungslagen effektiv zu begegnen. Deutschland müsse seine Nachrichtendienste vielmehr dazu befähigen, Angriffe bereits im Keim zu ersticken, bevor sie Schaden auf deutschem Boden anrichten können.

​In einem Gesprach auf Welt TV plädierte Henrichmann offen für operative Fähigkeiten zu Cyber-Präventivschlägen (sogenannten „Hackbacks“).

Die deutschen Dienste müssten in der Lage sein, Angriffs-Drohnen oder gar die produzierenden Fabriken direkt in Russland digital lahmzulegen und auszuschalten, bevor sich diese gegen die Sicherheit von Landeportalen, Flughäfen oder Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland richten.

„Die beste Drohne ist die, die niemals aufsteigt und Deutschland bedrohen kann“, betonte Henrichmann mit Blick auf die geforderte Gesetzesreform. Die Häufung von Drohnenfunden und Sabotageakten sei ein klarer Beleg dafür, dass Deutschland im Bereich der hybriden Kriegsführung derzeit vorgeführt werde.

​Gesetzreform soll Dienste auf europäisches Niveau heben

​Die Forderungen fallen zeitlich mit einer anstehenden Reform der Gesetze über den Bundesnachrichtendienst und den Verfassungsschutz zusammen, mit der sich das Bundeskabinett befasst. Ziel der Bundesregierung ist es, den Geheimdiensten moderne rechtliche und technische Instrumente an die Hand zu geben, um Cyberangriffe, Sabotage und Spionage frühzeitig zu erkennen und die Ursprünge umfassend zu ermitteln.

​Henrichmann betonte, dass die deutschen Dienste durch die Reform auf ein Niveau gehoben werden müssten, das bei europäischen Partnerstaaten längst selbstverständlich sei.

Unterstützung für die Modernisierung kommt auch aus den Reihen der Koalition: Der Sicherheitspolitiker Konstantin von Notz (Bündnis 90/Die Grünen) bezeichnete eine Überarbeitung der Rechtsgrundlagen als längst überfällig. Gleichzeitig mahnte von Notz jedoch an, dass mit erweiterten Befugnissen zwingend auch eine Stärkung der Kontrolle, insbesondere durch das Parlament, einhergehen müsse.

​Scharfe Kritik von Bürgerrechtlern wegen Grundrechtseingriffen

​Massiver Widerstand gegen die geplanten Gesetzesänderungen formiert sich unterdessen vonseiten zahlreicher Bürgerrechtsorganisationen. Kai Dittmann von der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) kritisiert den Gesetzentwurf scharf und warnt vor einem beispiellosen Machtzuwachs der Sicherheitsbehörden.

​Instrumente wie der erweiterte Einsatz von Staatstrojanern, flächendeckende KI-Analysen praktisch ohne Schutzmaßnahmen, Zugriffe auf private Videokameras und die Befugnis zu aktiven Cyber-Gegenangriffen griffen tief in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger ein.

Die gesetzlichen Hürden für solche Maßnahmen blieben im Entwurf vielfach vage und deutlich zu niedrig, weshalb Bürgerrechtler eine grundlegende Überarbeitung verlangen.

Neues Jugendhaus in Hochheim am Main nimmt Form an

Die Bauarbeiten für das neue Jugendhaus am Wasserturm schreiten zügig voran und setzen sichtbare Zeichen auf dem Gelände. Aktuell nimmt das zukünftige Gebäude konkrete Formen an, während der Rohbau in zeitgemäßer und nachhaltiger Holzständerbauweise montiert wird.

Dacheindeckung und Fassade für das Jugendhaus folgen in den nächsten Wochen

Um das Bauwerk rechtzeitig vor dem Herbst wetterfest zu machen, ist die Eindeckung des Daches bereits für Mitte August 2026 vorgesehen. Der weitere Bauzeitenplan sieht vor, dass im September die Fenster eingesetzt werden und die Errichtung der Außenfassade startet.

Gegen Ende des Jahres erreicht das Bauprojekt schrittweise die nächste Phase: Parallel zum Beginn der Innenausbauarbeiten startet dann auch schon die Gestaltung der umliegenden Außenanlagen.

Mit dem Neubau entsteht ein wichtiger moderner Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche. Verläuft der weitere Bauprozess weiterhin nach Plan, soll die endgültige Fertigstellung und Schlüsselübergabe im Frühjahr 2027 erfolgen.

Aggressiver Randalierer beißt Polizist in Mainz

Ein aggressiver Mann hat am Montagabend, dem 10. August 2026, einen größeren Polizeieinsatz in der Mainzer Innenstadt ausgelöst. Gegen 22:00 Uhr gingen bei der Notrufzentrale erste Meldungen über eine randalierende Person in der Straße „Hintere Bleiche“ ein. Der Mann soll wiederholt Gegenstände gegen das Fenster einer Wohnung geschleudert und lautstark auf der Straße herumgeschrien haben.

Festnahme in Mainz unter massivem Widerstand

Beim Eintreffen der alarmierten Streifen zeigte sich der 49-jährige Mann aus Wiesbaden extrem uneinsichtig. Auch den Beamtinnen und Beamten gegenüber trat er sofort hochaggressiv auf und hielt weiterhin Gegenstände in der Hand, die er zuvor als Wurfgeschosse genutzt hatte.

Als die Einsatzkräfte den Randalierer festnehmen wollten, leistete dieser heftigen körperlichen Widerstand. Er sperrte sich gegen die Maßnahmen, teilte gezielte Fußtritte aus und biss schließlich einem Polizeibeamten in die Hand.

Selbst nach dem Anlegen der Handschellen beruhigte sich der Festgenommene nicht. Zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Unterbindung von Gefahren wurde der 49-Jährige daraufhin in Polizeigewahrsam genommen, wo er die restliche Nacht verbrachte.

Blutprobe angeordnet – Ermittlungsverfahren läuft

Ob der Ausraster des Mannes auf den Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln zurückzuführen ist, soll nun eine auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Mainz entnommene Blutprobe klären.

Gegen den 49-Jährigen wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.

Leichenfund im Wechselsee in Biebesheim

Die lange Ungewissheit am Wechselsee bei Biebesheim hat ein trauriges Ende genommen. Am Montagnachmittag, dem 10. August 2026, wurde der Polizei gegen 13:30 Uhr eine leblose Person im Uferbereich des Gewässers gemeldet.

Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen zur Todesursache des Biebesheimers

Nach ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte handelt es sich bei dem Verstorbenen um den 34 Jahre alten Mann aus Biebesheim, der seit dem vergangenen Samstagnachmittag vermisst worden war. Der Badegast war an diesem Tag zuletzt gegen 17:00 Uhr am Seeufer gesehen worden, ehe eine großangelegte Suchaktion von Feuerwehr, DLRG und Polizei anlief.

Die genauen Umstände sowie die Ursache des Todesfalls sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Kriminalpolizei in Groß-Gerau (Kommissariat 10) hat die Ermittlungen übernommen.

Mögliche Zeugen, die am Samstagnachmittag Beobachtungen am Wechselsee gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden weiterhin gebeten, sich unter der Telefonnummer 06142/696-0 mit der Kripo in Verbindung zu setzen.

Schlägerei im Linienbus in Ober-Olm

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (9. August 2026) kam es gegen kurz nach Mitternacht in einem Linienbus in Ober-Olm zu einer Schlägerei zwischen zwei Männern. Die Polizei hat gegen beide ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Aufgrund einer simplen Bitte eskalierte die Situation in Ober-Olm

Wie die Polizei mitteilt, soll sich ein 19 Jahre alter Mann im hinteren Bereich des Linienbusses aufgehalten haben. Dabei bemerkte er einen augenscheinlich stark alkoholisierten Mann, der sich lautstark mit weiteren Personen unterhielt. Nachdem er den Mann gebeten hatte, sich leiser zu verhalten, soll dieser ihn beleidigt haben.

Der 19-Jährige ging daraufhin zum Busfahrer, um diesen über den Vorfall zu informieren woraufhin der Betrunkene auf ihn zuging, ihn an den Schultern packte und ihm einen Kopfstoß verpasste. Anschließend soll er ihn auf einen freien Sitzplatz geschubst und mehrfach auf seinen Kopf eingeschlagen haben.

Nach Angaben des 19-Jährigen gegenüber der Polizei erlitt er daraufhin Schmerzen und setzte sich mit Schlägen gegen den Betrunkenen zur Wehr.

Gegen beide Beteiligten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der wechselseitigen Körperverletzung eingeleitet. Die genauen Umstände des Vorfalls sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Lufthansa bringt Highspeed-Internet von Starlink an Bord

In der kommenden Woche hebt erstmals ein Flugzeug der Lufthansa Group mit der derzeit schnellsten verfügbaren Inflight-Internetverbindung für Passagiere ab. Den Auftakt macht ein Airbus A320neo. Gäste an Bord sollen künftig von einer Bandbreite profitieren, die in vielen Fällen schneller ist als der heimische Festnetz- oder Büroanschluss.

Für das Großprojekt kooperiert die Unternehmensgruppe mit dem führenden Anbieter Starlink. Ziel ist es, insgesamt rund 850 Flugzeuge aller Gruppenairlines mit der modernen Low-Earth-Orbit-Satellitentechnologie auszustatten. Das System ermöglicht reibungsfreies Videostreaming, cloudbasiertes Arbeiten und weitere datenintensive Anwendungen im Flug. Das Unternehmen steigt damit zur größten Airline-Gruppe Europas mit diesem Highspeed-Standard auf.

Auch die Tochtergesellschaften der Lufthansa rüsten um

Das Vorhaben ist Teil eines umfangreichen Investitionspakets in neue Flugzeuge sowie moderne Serviceangebote.

„Ich freue mich, den Start des neuen Lufthansa Group Wi-Fi an Bord unserer Group-Flugzeuge bekanntgeben zu können. Damit machen wir Hochgeschwindigkeits-Internet zu einem festen Bestandteil des Reiseerlebnisses – über alle Klassen hinweg und bei allen Lufthansa Group Airlines“, erklärt Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Group. Bis zum Jahr 2029 soll die Ausrüstung der gesamten Flotte abgeschlossen sein.

Neben der Kernmarke bereiten auch die Tochtergesellschaften SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways, Edelweiss, Discover Airlines, Air Dolomiti, Lufthansa City Airlines und Eurowings die Einführung der Technologie vor.

Kostenfreies Angebot und klare Verhaltensregeln

Das neue Portal „Lufthansa Group WiFi“ bietet nicht nur den Zugang zum Netz, sondern definiert auch verbindliche Nutzungsregeln für ein angenehmes Miteinander an Bord. So sind Passagiere dazu angehalten, bei Medieninhalten stets Kopfhörer zu nutzen sowie auf Sprach- und Videoanrufe oder Live-Streams zu verzichten. Sponsoringpartner des Portals ist Mastercard.

Besonders attraktiv: Das neue Highspeed-Internetangebot wird für alle Statuskunden sowie registrierte Travel-ID-Nutzer über sämtliche Reiseklassen hinweg komplett kostenfrei nutzbar sein.

Der erste offizielle Linienflug einer mit dem neuen Starlink-System startet am 19. August 2026.