BYC-News Blog Seite 45

Repair Café in Sörgenloch: Hilfe zur Selbsthilfe am Place de Ludes

Der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Nieder-Olm setzt ein Zeichen für Nachhaltigkeit und lädt für Samstag, den 7. Februar 2026, zum nächsten Repair Café in Sörgenloch ein. Von 10:00 bis 12:30 Uhr verwandelt sich das Vereinsheim am Place de Ludes 10 in eine offene Werkstatt, in der ehrenamtliche Helfer gemeinsam mit den Besuchern versuchen, defekten Gegenständen neues Leben einzuhauchen.

Das Angebot beim Repair Café in Sörgenloch ist vielfältig: Von mechanischen und elektrischen Haushaltsgeräten über Fahrräder bis hin zu Uhren kann fast alles zur Instandsetzung mitgebracht werden. Wichtig ist jedoch, dass es sich um tragbare Gegenstände handelt. Großgeräte wie Herde, Kühlschränke oder Mikrowellen sind von der Reparatur ausgeschlossen.

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Gemeinsam reparieren und Wissen teilen

Das Konzept des Repair Cafés setzt auf aktive Beteiligung. Die Gäste sind eingeladen, den Reparaturversuch direkt zu begleiten. Dabei können wertvolle Tipps zur Wartung und Pflege der Geräte erlangt werden, um künftige Defekte zu vermeiden. Wer bereits weiß, dass ein spezielles Bauteil defekt ist, sollte die notwendigen Ersatzteile selbst mitbringen, da vor Ort kein Ersatzteillager unterhalten wird.

Während der Wartezeiten kommt auch der soziale Aspekt nicht zu kurz. Bei Kaffee und Kuchen bietet das Repair Café in Sörgenloch Raum für Austausch und Gespräche. Die Hilfe der Experten ist grundsätzlich kostenlos, über Spenden für soziale Zwecke freut sich das Team jedoch sehr.

FAQ zum Repair Café in Sörgenloch

  • Was kostet die Reparatur im Repair Café? Die Unterstützung durch die ehrenamtlichen Helfer beim Repair Café in Sörgenloch ist kostenlos. Spenden für soziale Projekte sind jedoch herzlich willkommen.

  • Muss ich mich für das Repair Café anmelden? In der Regel ist keine Anmeldung erforderlich. Da die Reparaturen nacheinander durchgeführt werden, kann es zu Wartezeiten kommen, die bei Kaffee und Kuchen überbrückt werden können.

  • Welche Geräte werden nicht repariert? Großgeräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Herde können aus Platz- und Sicherheitsgründen nicht angenommen werden. Es gilt die Faustregel: Alles, was man selbst zum Vereinsheim tragen kann, ist willkommen.

  • Wo melde ich mich an und erhalte weitere Informationen: Weitere Informationen und Termine finden Interessierte auf der Homepage unter www.repaircafe-vg-nieder-olm.de.

SEK-Einsatz in Wiesbaden-Dotzheim

Anwohner in Wiesbaden-Dotzheim wurden am Donnerstag, den 5. Februar 2026, Zeugen einer massiven Polizeipräsenz. Ein geplanter SEK-Einsatz in Wiesbaden führte zur vorübergehenden Sperrung mehrerer Straßenzüge und zur Festnahme einer Einzelperson. Trotz der bedrohlich wirkenden Szenerie betonte die Polizei, dass für die Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung bestand.

Sammelpunkt Supermarktparkplatz: Vorbereitung des Zugriffs

Der Einsatz begann gegen 11:30 Uhr auf einem Supermarktparkplatz in der Schönbergstraße. Dort sammelten sich zahlreiche Einheiten der Spezialeinsatzkräfte (SEK), um die finale Lagebesprechung durchzuführen. Von diesem taktischen Sammelpunkt aus verlegten die Beamten geschlossen zur eigentlichen Einsatzstelle in der Straße „Am Hang“.

Spezialeinsatzkommando stürmt Wohnhaus

Gegen 12:45 Uhr erfolgte der Zugriff: Stark bewaffnete Beamte in spezieller Schutzausrüstung umstellten ein Mehrfamilienhaus und drangen in das Gebäude ein. Parallel dazu riegelten Einsatzkräfte die Straße für den fließenden Verkehr ab, um einen reibungslosen Ablauf der Festnahme zu gewährleisten.

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Widerstandlose Festnahme beim SEK-Einsatz in Wiesbaden

Der Einsatz verlief schnell und zielgerichtet. Nach nur wenigen Minuten verließen die Spezialkräfte das Haus mit einer männlichen Person. Nach ersten Informationen der Beamten vor Ort konnte der Mann in seiner Wohnung angetroffen und widerstandslos festgenommen werden.

Unmittelbar nach dem Zugriff begannen zivile Einsatzkräfte mit der Durchsuchung der Räumlichkeiten, um Beweismittel zu sichern. Währenddessen konnte die Straßensperrung in der Straße „Am Hang“ wieder aufgehoben werden.

Luftdruckpistole sichergestellt

Wie die Polizei Westhessen mitteilt, steht der 46-jährige Mann im Verdacht, am Donnerstagmorgen einem Nachbarn an seiner Wohnanschrift in der Straße „Am Hang“ eine Schusswaffe vorgezeigt zu haben.

Er wurde für die weiteren polizeilichen Maßnahmen auf das 3. Polizeirevier gebracht. Eine Luftdruckpistole wurde sichergestellt. Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Bundesweite Fahndung mit Phantombild

Nach einem versuchten Tötungsdelikt im November 2025 hat die Staatsanwaltschaft Trier nun, am 5. Februar 2026, die Öffentlichkeitsfahndung intensiviert. Mit einem nun veröffentlichten Phantombild läuft eine bundesweite Fahndung nach einem Mann, der eine 23-Jährige lebensgefährlich verletzt haben soll.

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Der Fall: Angriff am Parkplatz

Am Nachmittag des 30. November 2025 wurde eine junge Frau am Mitfahrerparkplatz Staffelstein (L32) bei Fließem Opfer einer schweren Gewalttat. Nach Inanspruchnahme ihrer Dienstleistung griff der bislang unbekannte Mann die Frau an und ließ sie schwer verletzt zurück. Ein Zeuge fand das Opfer bewusstlos auf dem Parkplatz auf.

Der Tatverdächtige flüchtete mit einem bisher unbekannten Fahrzeug vom Tatort. Die Staatsanwaltschaft Trier stuft das Verbrechen als versuchtes Tötungsdelikt ein, weshalb die bundesweite Fahndung eingeleitet wurde.

Täterbeschreibung

Im Rahmen der bundesweiten Fahndung wird nach einer Person mit folgenden Merkmalen gesucht:

  • Größe: circa 1,80 m

  • Haare: auffallend hellbraun bis blond, lockig und mittellang

  • Kleidung: schwarze Winterjacke oder schwarzer Wintermantel, dunkle Stoffhose

Wer kann Hinweise geben?

Da nicht auszuschließen ist, dass der Täter überregional agiert oder sich an einem anderen Ort in Deutschland aufhält, bittet die Polizei um erhöhte Aufmerksamkeit. Hinweise werden über das Hinweistelefon unter 0651 983-43900 an die Kriminalpolizei in Trier erbeten. Darüber hinaus wurde ein anonymes Hinweistelefon für Menschen eingerichtet, die ihre Identität bei der Mitteilung von Beobachtungen schützen möchten: 0152 28 85 49 68.

Faktencheck: Gruppenvergewaltigung in Essenheim

Wegweisende Premiere an der Universitätsmedizin Mainz

Mit einem Novum setzt die Universitätsmedizin Mainz ein klares Zeichen für die Akademisierung der Therapieberufe: Sie habilitiert Physiotherapeut PD Dr. rer. physiol. et med. habil. Ulrich Betz.

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Ein Durchbruch für die Gesundheitsberufe

Der Direktor des Instituts für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz hat mit seinem erfolgreich abgeschlossenem Habilitationsverfahren nun die Lehrbefugnis für das Fach Experimentelle Orthopädie. Diese Habilitierung stellt einen wichtigen Teilerfolg der Bestrebungen dar, die Gesundheitsfachberufe zu akademischen Professionen weiterzuentwickeln.

Die Akademisierung der Therapieberufe (wie Physio-, Ergo- und Logopädie) ist ein zentrales Thema im deutschen Gesundheitswesen. Ziel ist es, den wachsenden Herausforderungen einer alternden Gesellschaft und der zunehmenden Digitalisierung mit wissenschaftlich fundierter Expertise zu begegnen.

„Ich freue mich sehr über diese besondere Anerkennung“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Dekan der Universitätsmedizin Mainz. Die aktuelle Entwicklung zeige, dass bei den richtigen Rahmenbedingungen Therapieberufe erfolgreich zu wissenschaftlich forschenden Disziplinen aufsteigen können. Die UM Mainz bietet hierfür durch das Zusammenspiel von Forschung, Lehre und Patientenversorgung das bundesweit ideale Umfeld.

„In Deutschland noch in den Kinderschuhen“

Der frisch habilitierte PD Dr. Ulrich Betz, Direktor des Instituts für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation (IPTPR), betont die Notwendigkeit dieses Schrittes. Während andere europäische Länder bereits weiter seien, müsse man hierzulande das enorme Potenzial der Therapeuten für das System noch besser erschließen. Die strukturellen Voraussetzungen in Mainz – wie das IPTPR und das Studienzentrum für Bewegungsforschung – seien dafür die perfekte Basis.

Strukturelle Meilensteine der Unimedizin Mainz

Bereits seit über 15 Jahren bereitet die UM den Boden für diesen Erfolg:

  • 2009: Einrichtung des IPTPR, das täglich ca. 650 Patienten versorgt.

  • 2020: Gründung des Interprofessionellen Studienzentrums für Bewegungsforschung (ISZB).

  • Forschungserfolge: Einwerbung von rund einer Million Euro an Drittmitteln und die Betreuung zahlreicher Promotionen, auch durch Physiotherapeuten.

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Ein Pionier mit beeindruckendem Lebenslauf

Der 1963 geborene Ulrich Betz absolvierte von 1983 bis 1986 eine Ausbildung zum Staatlich geprüften Krankengymnasten. Als solcher kam Ulrich Betz 1991 an die Orthopädische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, wo er ab 1994 die Leitung der dortigen Abteilung für Physikalische Therapie innehatte. 1997 wurde Ulrich Betz mit dem Wissenschaftspreis des Zentralverbandes der Deutschen Krankengymnasten ausgezeichnet. Nach seinem ausgezeichneten Abschluss zum Diplom-Physiotherapeuten (FH) im Jahr 2007, promovierte der Vater dreier Kinder 2008 im Fach Humanmedizin an der Universitätsmedizin Mainz mit magna cum laude zum Thema „Rückenmuskelaktivität im Sitzen und Stehen“, und erhielt als erster Physiotherapeut den Titel Dr. rer. physiol..

Im Jahr 2009 wurde er zum Leiter des neu gegründeten Instituts für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz ernannt. Dieses vereint die Therapieberufe in einer eigenen Einrichtung und ist bis heute bundesweit einmalig. 2017 zeichnete ihn der Deutsche Verband für Physiotherapie für seine hervorragenden wissenschaftlichen Erfolge mit dem „Stein der Weisen“ aus.

2020 initiierte er gemeinsam mit dem Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie der UM, Univ.- Prof. Dr. Philipp Drees, die Gründung des Interprofessionellen Studienzentrums für Bewegungsforschung an der Universitätsmedizin Mainz. Im Jahr 2025 wurde Ulrich Betz wiederum Pionier und habilitierte an der Mainzer UM als erster rein als Vertreter seines Berufes zum PD Dr. rer. physiol. et med. habil.. Seine Habilitation mit dem Titel „Prozessoptimierung in der Hüft- und Knieendoprothetik – Implementierung, Machbarkeit und Evaluation“ hat er im Fach Experimentelle Orthopädie abgelegt.

Einladung zur Antrittsvorlesung

Wer die wissenschaftlichen Hintergründe und den „Paradigmenwechsel“ hautnah erleben möchte:

  • Wann: Freitag, 6. Februar 2026, ab 15:00 Uhr

  • Wo: Hörsaal der Chirurgie (Gebäude 505 H), Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz

  • Thema: „Ongoing-Habilitation – ein Paradigmenwechsel“

Wie Rinat Achmetows Geschäft durch UMGI in Europa expandiert

Die Investmentgesellschaft UMGI, die zur SCM-Struktur gehört, steigerte den Umsatz ihrer Portfoliounternehmen bis Ende letzten Jahres um fast das Eineinhalbfache. Die Gesamtsumme erreichte 262,21 Millionen Dollar. Das Wachstum wurde durch die Stärkung der Positionen auf dem Binnenmarkt, die Ausweitung der Präsenz in Europa und den Eintritt in neue hochtechnologische Segmente gewährleistet.

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Struktur und Geographie des Geschäfts

UMGI wurde 2006 von SCM zur Verwaltung von Vermögenswerten im Rohstoffsektor gegründet. Heute vereint das Unternehmen acht Vermögenswerte in sieben Ländern – von der Ukraine und Polen bis Spanien und der Türkei. Die Tätigkeitsbereiche umfassen grüne Wirtschaft, Bergbau, Produktion von Industriegütern und Dienstleistungen.

Zum Portfolio gehören VESCO Group (Gewinnung und Lieferung keramischer Rohstoffe), Kryvbasvzryvprom (Dienstleistungen für die Bergbauindustrie), Ukrainian Mineral Fertilizers (Düngemittelproduktion), ARNOX (Inert- und technische Gase, einschließlich Lieferungen für die Raumfahrtindustrie), Recycling Solutions (Kreislaufwirtschaftslösungen), Feednova (Verarbeitung tierischer Nebenprodukte) und Portinvest (Transport und Logistik).

Im Jahr 2024 erhöhten die meisten dieser Unternehmen ihre Liefer- und Dienstleistungsvolumen. Besonders bemerkenswert ist der Fortschritt von ARNOX, das sein Produktsortiment erweiterte und neue Marktsegmente erschloss.

Internationale Präsenz von SCM

SCM bleibt das größte Investmentunternehmen des Landes. Die Tätigkeit des Konzerns umfasst Bergbau und Metallindustrie (Metinvest B.V.), Energie (DTEK B.V.), Bankwesen (PUMB), Telekommunikation (Ukrtelecom), Handel (TsUM), Landwirtschaft (HarvEast), Transport und Logistik (Lemtrans).

Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf die Ukraine, Zypern, die Niederlande, Italien, Bulgarien, die Schweiz, Großbritannien und die USA. Im Jahr 2024 stellten ukrainische und Joint-Venture-Unternehmen der Gruppe 38 Milliarden Hrywnja (fast 1 Milliarde Dollar) für Modernisierung und Kapitalaufbau in der Ukraine bereit. Diese Investitionen bildeten die Grundlage für Projekte, die 2025 realisiert wurden.

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Wohltätigkeit und Unterstützung

Neben dem Geschäft ist Rinat Achmetow aktiv in der Wohltätigkeit tätig. Die Programme seiner Stiftung konzentrieren sich auf humanitäre Hilfe, Krebsbekämpfung, Adoptionsunterstützung und andere soziale Projekte.

Ein gesonderter Bereich ist die Steel Front-Initiative, die seit Beginn des umfassenden Krieges Militär und Zivilisten unterstützt. Rinat Achmetow überwies 13 Milliarden Hrywnja zur Unterstützung der Ukraine. Die Mittel werden für die Unterstützung der Armee, Hilfe für Betroffene und den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur verwendet.

Die Ergebnisse des letzten Jahres zeigen, wie ukrainische Unternehmen unter schwierigen Bedingungen nicht nur ihre Positionen halten, sondern auch Wachstum demonstrieren und ihre Präsenz von der im Ausland.

Neue Spiellandschaft für den Wasserspielplatz in Ingelheim

Nachrichten Ingelheim am Rhein – Nach dem Rückbau der maroden Spiellandschaft im Sommer 2025 können sich Familien auf ein neues Highlight auf dem äußerst beliebten Wasserspielplatz in Ingelheim „Auf dem Graben“ hinter dem Heidesheimer Tor (Kaiserpfalz) freuen. Eine große, moderne Spielanlage aus langlebigem Robinienholz wird den Standort deutlich aufwerten und ein inklusives Angebot für Kinder verschiedener Altersgruppen und Fähigkeiten schaffen.

Zeitplan und Bedeutung des Standorts

Der Aufbau der neuen Spiellandschaft startet voraussichtlich Ende April/Anfang Mai. Ziel ist es, den Spielplatz pünktlich zur Hauptsaison wieder vollständig nutzbar zu machen. Der Standort des Wasserspielplatzes „Auf dem Graben“ bleibt damit als wichtiger Freizeit- und Begegnungsort für Familien erhalten.

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Nachhaltige und baumschonende Planung für Wasserspielplatz in Ingelheim

Beigeordnete Dr. Christiane Döll betont die nachhaltige und ressourcenschonende Planung der neuen Spielanlage am Wasserspielplatz in Ingelheim:

„Wir denken im Winter schon an den Sommer! Die Mitarbeitenden des Umwelt- und Grünflächenamtes haben eine sehr gute Lösung gefunden, Wurzeln und Bäume vor Schädigungen zu schützen, Kosten zu sparen und eine kreative Spiellandschaft zu realisieren: Die Anlage wird auf den bestehenden 30 Pfostenfundamenten errichtet und so ist sichergestellt, dass die vorhandenen Bäume auch über den neuen Geräten Schatten spenden werden.“

Die Spiellandschaft kommt – außer im Bereich des Rutschenauslaufs – ohne zusätzlichen Fallschutzbelag aus. Dadurch sind keine Bodenaushübe erforderlich, sodass die Baumwurzeln geschont und Eingriffe in den Boden minimiert werden.

Beschluss und Investitionssumme

Der Haupt- und Finanzausschuss hat die Umsetzung der Maßnahme einstimmig beschlossen. Die Auftragssumme liegt bei knapp 158.000 Euro. Damit investiert die Stadt gezielt in die Aufwertung bestehender Angebote für Kinder und Familien sowie in eine langlebige, zukunftsfähige Spiellandschaft.

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Inklusives Spielangebot und Gestaltung

Im unteren Bereich der neuen Anlage entstehen Podeste und Netze, die einen leicht zugänglichen und inklusiven Spielraum bieten. Dieser Bereich ist besonders für jüngere Kinder sowie für beeinträchtigte Nutzerinnen und Nutzer geeignet. Zusätzliche Spielelemente wie Guckrohr, Zerrspiegel, Drehhölzer und Trichtertelefone eröffnen vielseitige Sinnes- und Kommunikationserfahrungen.

Über verschiedene Aufstiege gelangen die Kinder von der unteren in die obere Spielebene. Diese ist durch hohe Brüstungen mit Sichtfenstern und Gitterelementen gut einsehbar und bietet zugleich Sicherheit. Eine Tunnelröhre verbindet die Podestanlage mit dem Rutschenturm und lädt zu Bewegung und Entdeckung ein.

Mehrwert für alle Altersgruppen

Projektleiter Benjamin Giehler fasst den Mehrwert der neuen Spiellandschaft zusammen:

„Die gesamte Spielanlage bietet abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten und verbindet dadurch Nutzer*innen aller Altersklassen und Fähigkeiten.“

Zeugenaufruf nach Raub in Weisenau

Raub in Weisenau – Am Dienstagmorgen (3. Februar 2026) in der Windthorststraße zu einem schweren Überfall gekommen. Zwei bislang unbekannte Täter erbeuteten bei einem Raub in Weisenau eine hochwertige Handtasche sowie Bargeld und flüchteten anschließend in unterschiedliche Richtungen.

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Überfall auf dem Weg in die Stadt

Gegen 09:35 Uhr verließ eine 42-jährige Mainzerin ihre Wohnung, um zu Fuß in die Innenstadt zu gehen. Nur kurze Zeit später näherten sich ihr die zwei Unbekannten von hinten. Die Täter versuchten sofort, ihr die Handtasche zu entreißen.

Obwohl die Frau die Tasche zunächst mutig festhielt, zwangen die Täter sie durch verbale Drohungen zur Aufgabe. Unter dem Eindruck der Bedrohung ließ die Geschädigte los. Neben der Tasche und Bargeld entwendeten die Räuber auch einen hochwertigen Schal.

Flucht mit E-Scooter und zu Fuß

Die Fluchtwege der beiden Männer teilten sich unmittelbar nach der Tat:

  • Täter 1 flüchtete auf einem E-Scooter.

  • Täter 2 entfernte sich zu Fuß in eine entgegengesetzte Richtung.

Da bisher nur vage Personenbeschreibungen vorliegen, setzt die Polizei Mainz nun auf die Mithilfe der Bevölkerung.

Zeugenaufruf der Kriminalpolizei

Die Ermittler suchen nach Personen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen zu dem Raub in Weisenau gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern und dem genutzten E-Scooter geben können. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz unter der Telefonnummer 06131/65-33999.

Insolvenz der GOERES Immobiliengesellschaft mbH am Amtsgericht Wiesbaden

Über das Vermögen der in Briedel ansässigen GOERES Immobiliengesellschaft mbH wurde am 30. Januar 2026 um 08:25 Uhr offiziell das Insolvenzverfahren eröffnet. Das Unternehmen, das unter der Nummer HRB 36017 beim Amtsgericht Wiesbaden geführt wird und von Geschäftsführerin K. Goeres vertreten wird, steht nun unter gerichtlicher Aufsicht.

Zur Insolvenzverwalterin wurde die Rechtsanwältin Katja Dönges von der Kanzlei Schiebe und Collegen aus Mainz bestellt. Sie übernimmt die Koordination des schriftlichen Verfahrens und die Verwaltung der verbliebenen Vermögenswerte.

Fristen für Gläubiger und Forderungsanmeldung

Im Zuge der Insolvenz der GOERES Immobiliengesellschaft mbH sind die Gläubiger nun aufgerufen, ihre Forderungen bis spätestens zum 21. April 2026 schriftlich bei der Insolvenzverwalterin anzumelden. Dabei sind die gesetzlichen Vorgaben des § 174 InsO strikt zu beachten.

Zudem müssen Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin unverzüglich mitgeteilt werden. Wer diese Mitteilung schuldhaft verzögert, kann für daraus entstehende Schäden haftbar gemacht werden. Personen, die noch Verpflichtungen gegenüber der GOERES Immobiliengesellschaft mbH haben, dürfen ab sofort nicht mehr an das Unternehmen, sondern ausschließlich an die Insolvenzverwalterin leisten.

Schriftliches Prüfungsverfahren im Mai

Das zuständige Insolvenzgericht hat festgelegt, dass das Verfahren schriftlich durchgeführt wird. Als Stichtag, der dem allgemeinen Prüfungstermin entspricht, wurde der 12.05.2026 festgesetzt. Bis zu diesem Datum müssen alle Widersprüche gegen angemeldete Forderungen sowie Anträge zur Person des Verwalters oder zur Einsetzung eines Gläubigerausschusses bei Gericht eingegangen sein.

In diesem Zeitraum wird auch über den weiteren Fortgang des Verfahrens entschieden, etwa über eine mögliche Unternehmensstilllegung oder eine Verwertung der Insolvenzmasse. Die Insolvenztabelle sowie alle Anmeldungsunterlagen liegen nach Ablauf der Anmeldefrist in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Wiesbaden zur Einsicht für alle Beteiligten aus. Hier gibt es weitere Insolvenzbenachritigungen.

Klassik-Konzert „Opera et Cetera“ im Ratssaal Wörrstadt

Den glanzvollen Auftakt der beliebten Konzertreihe „KLASSIK mitten in Rheinhessen“ machen am Sonntag, den 22. Februar 2026, die professionellen Opernsängerinnen und -sänger von „Opera et Cetera“. Um 17:00 Uhr verwandelt sich der Ratssaal der Verbandsgemeinde in eine Bühne für internationale Gesangskunst. Unter dem Titel „Eine Reise nach Wien“ erwartet die Besucher ein hochkarätiges Programm für dieses Klassik-Konzert im Ratssaal Wörrstadt.

Das Ensemble präsentiert einen bunten Strauß an Melodien und Ensembles aus Oper, Operette, Musical und Pop. Die künstlerische Leitung liegt in den bewährten Händen von Keith Ikaia-Purdy, der gemeinsam mit Christian Strauß am Klavier und Moderator Michael Blevins für einen unvergesslichen Abend sorgen wird.

Informationen zu Tickets und Vorverkauf von Opera et Cetera

Klassik-konzert im ratssaal wörrstadt
Klassik-Konzert im Ratssaal Wörrstadt

Für das Klassik-Konzert im Ratssaal Wörrstadt sind Karten im Vorverkauf für 29 Euro erhältlich. Eine Ermäßigung auf 19 Euro erhalten Schüler, Auszubildende, Studierende, Schwerbehinderte sowie Inhaber der Ehrenamtskarte. Wer kein Konzert der Reihe 2026 verpassen möchte, kann zudem ein Abonnement für alle drei Termine zum Preis von 75 Euro (ermäßigt 45 Euro) erwerben.

Die Karten sind im Touristik Center Rheinhessen Mitte (Bahnhofstr. 21, Wörrstadt) oder bequem online über die Webseite der Verbandsgemeinde unter www.vgwoerrstadt.de verfügbar.

MütZe Ingelheim gerettet: Landkreis, Stadt und Verein einigen sich

Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen, die Stadt Ingelheim und das Mütter- und Familienzentrum (MütZe) haben eine Einigung erzielt, die den Fortbestand sowohl der Kindertagesstätte als auch der übrigen Angebote des Vereins sichern.

Die Situation hatte für Landrat Thomas Barth Priorität

„Dieses soziale Angebot in Ober-Ingelheim ist sowohl für die Stadt Ingelheim als auch für viele Bürgerinnen und Bürger aus anderen Kommunen des Landkreises immens wichtig“, sagt Landrat Thomas Barth, für den die Klärung der Situation rund um das MütZe nach seinem Amtsantritt Priorität hatte. „Ich bin froh, dass wir dank intensiver und vor allem lösungsorientierter Gespräche nun diesen gemeinsamen Weg zum Wohle der Kinder und Eltern beschreiten und heute eine wirklich gute Nachricht überbringen können.“

Die Einigung stützt sich im Wesentlichen auf zwei Pfeiler:

  1. Kita-Finanzierung: Der Landkreis übernimmt 100 Prozent der anerkannten Personalkosten sowie einen pauschalen Anteil von 11 Prozent für Sach- und Gemeinkosten.

  2. Jugendhilfe „Bunte Insel“: Eine neue Leistungsvereinbarung sichert die auskömmliche Finanzierung dieser wichtigen Tagesgruppe für neurodivergente Kinder (z.B. mit ADHS) oder Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen.

Das spezielle Tagesgruppenangebot zur Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung ist für Kinder mit AD(H)S und anderen Besonderheiten der Neurodivergenz sowie für Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen und verhaltensoriginelle Kinder gedacht. In der Gruppe sollen die individuellen Ressourcen der Kinder entdeckt, soziale Kompetenzen gefördert und die jungen Menschen bei der Bewältigung ihres Alltages unterstützt werden.

Rechtsgrundlage für die Aufnahme bieten die Paragrafen 32, 35a sowie 27 im SGB VIII. Die Kinder werden über den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) des Jugendamtes oder die Eingliederungshilfe aktiv in die Gruppe untergebracht. Das MütZe prüft derzeit zudem, ob der Verein künftig auch Integrationskräfte in Schulen stellen kann.

Der Verein MütZe blickt auf intensive, konstruktive Gespräche mit der Kreisverwaltung Mainz-Bingen und der Stadt Ingelheim zurück

In gemeinsamer Verantwortung ist es gelungen, tragfähige Perspektiven zu entwickeln, um die Arbeit des MütZe langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Und das trotz schwieriger und rechtlich teils sehr unklarer Ausgangslage.

„Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie wichtig die Rückendeckung aus der Verwaltung und die fachliche Anerkennung für unsere Arbeit sind. Daneben waren alle Beteiligten bereit, auch neue Wege zu gehen“, erklärt der Vorstand des MütZe, bestehend aus Manuela Speth, Christina Centonze-Lukas und Christin Klesy. „Dass es gelungen ist, gemeinsam mit dem Kreis Mainz-Bingen und der Stadt Ingelheim Lösungen zu finden, werten wir als starkes Zeichen für den Stellenwert von Familienarbeit, Prävention und Jugendhilfe in unserer Region.“

Besonders hervorzuheben ist die klare Unterstützung der Stadt Ingelheim, vertreten durch Bürgermeisterin Eveline Breyer und ihrem Team. Von Beginn an haben sich alle Beteiligten für den Erhalt des MütZe eingesetzt und aktiv an tragfähigen Perspektiven mitgewirkt. Diese Rückendeckung aus der Stadtverwaltung war ein entscheidender Faktor für die nun gefundene Lösung. Auch auf Kreisebene wurde die besondere Rolle des MütZe ausdrücklich anerkannt, findet der MütZe-Vorstand. Landrat Thomas Barth habe die Gespräche konstruktiv begleitet und gemeinsam mit allen Beteiligten gezielt nach Synergien gesucht, um die fachliche Arbeit des MütZe langfristig abzusichern und weiterzuentwickeln.

Eine zentrale Rolle spielte dabei das Jugendamt Mainz-Bingen

Unter der Leitung von Abteilungsleiter Christoph Müller und seinem Team wurden die bestehenden Konzepte des MütZe intensiv geprüft, fachlich eingeordnet und in ihrer Qualität bestätigt. Die Weiterentwicklung insbesondere im Bereich der Jugendhilfe und Schulbegleitung erfolgte in enger Abstimmung mit dem Jugendamt und auf Basis einer angemessenen fachlichen Vergütung der erbrachten Leistungen. Seitens des Vereins sind alle froh, dass sich die intensive Arbeit zur Finanzierung und damit zum Erhalt der Angebote für Familien gelohnt hat.

Das MütZe vereint seit vielen Jahren unter einem Dach Angebote der frühkindlichen Bildung, Jugendhilfe, Prävention und Familienberatung. Diese enge Verzahnung von Kita, Hort und Schülerclub über die Jugendhilfe „Bunte Insel“ bis hin zu niedrigschwelligen Beratungs- und Unterstützungsangeboten ist im Kreis Mainz-Bingen, wenn nicht in ganz Rheinland-Pfalz in dieser Form, außergewöhnlich und wird zunehmend als Best-Practice-Beispiel moderner, sozialraumorientierter Familienarbeit wahrgenommen. „Unsere Stärke liegt darin, Familien frühzeitig zu begleiten, Übergänge zu gestalten und Belastungen abzufangen, bevor sie entstehen und größer werden“, so der Vorstand weiter. „Es ist wichtig, dass diese Arbeit nun auch strukturell abgesichert wird und unsere fachliche Expertise und langjähriges Engagement Anerkennung findet.“

Das MütZe sieht die nun gefundene Lösung als gemeinsames Ergebnis aller Beteiligten. Ziel bleibe es, Familien in Ingelheim und im Landkreis Mainz-Bingen weiterhin niedrigschwellig, professionell und verlässlich zu begleiten – und das MütZe als starken Ort für Kinder, Jugendliche und Familien in der Region nachhaltig zu sichern.

Auch die Stadt engagierte sich intensiv für den Erhalt des MütZe Ingelheim:

Die Stadtverwaltung Ingelheim setzte sich für den Fortbestand des MütZe als Kita-Träger ein. In regelmäßigen Arbeitstreffen berieten Bürgermeisterin Eveline Breyer, die Fachabteilung Kindertagesstätten sowie die Leitung des Vereins, Elternvertretungen und weitere Verantwortliche gemeinsam über zukunftsfähige Lösungen. „Uns war wichtig, dass wir im engen Dialog bleiben. Es geht um die Zukunft vieler Kinder, engagierter Mitarbeitenden und Familien“, betont die Bürgermeisterin.

Nach dem Signal des Landkreises Mainz-Bingen, dem Verein als Träger der Kita Kunterbunt eine Finanzierung in Höhe von 111 Prozent anzubieten, wurde der Austausch auch mit den Vertretern des Kreises wieder intensiviert. Es zeichnete sich ab, dass die Übernahme der Kita durch die Stadt zum 1. August 2025 nicht mehr notwendig war. Der Kreis hat dem Träger eine zeitlich befristete Übergangslösung zugesichert und somit Zeit eingeräumt, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

„Wir haben als Stadt diesen Prozess verantwortungsvoll begleitet und freuen uns sehr, dass es gelungen ist eine fachlich gute und inhaltlich sinnvolle Zukunftsperspektive aufzubauen“, so Breyer weiter. „Dabei ging es uns sowohl um eine langfristige Perspektive des Vereins als auch um den Erhalt wichtiger Angebote im Stadtteil Ober-Ingelheim.“ Die Hoffnung der Stadt Ingelheim sowohl die Kita als auch die wichtige Vereinsarbeit im Stadtteil Ober-Ingelheim zu erhalten, hat sich damit erfüllt.

Straßenbau auf der B 9: Großprojekte zur BUGA 2029 starten

Im Hinblick auf die Bundesgartenschau 2029 im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal stehen im Landkreis Mainz-Bingen umfangreiche Modernisierungen an. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms hat nun die Details für den Straßenbau auf der B 9 bei Bacharach bekannt gegeben. Zwischen 2026 und 2028 wird die wichtige Verkehrsader grundlegend saniert und für die Besucherströme der Zukunft gerüstet.

Den Auftakt macht im Frühjahr 2026 die Sanierung des Entwässerungskanals am südlichen Ortseingang von Bacharach. Auf einer Länge von rund 500 Metern wird der Kanal für rund 750.000 Euro erneuert. Diese Arbeiten erfolgen teilweise unter Verkehr mit Baustellenampeln, um die Einschränkungen für Pendler so gering wie möglich zu halten.

Ausbau der Infrastruktur und des Radwegenetzes

Ein Herzstück beim Straßenbau auf der B 9 bei Bacharach ist der grundhafte Ausbau der Bundesstraße auf einer Länge von 1.600 Metern direkt im Stadtbereich. Ab Sommer 2026 bis Ende 2028 investiert der LBM rund 6,7 Millionen Euro in die Fahrbahn und den begleitenden Radweg. Letzterer wird auf eine Breite von bis zu 3,50 Meter verbreitert, um mehr Sicherheit für den Radtourismus zu bieten.

Zudem sieht der Plan vor:

  • Zwei neue Fahrbahnverschwenkungen zur Geschwindigkeitsreduzierung.

  • Neue, sichere Querungshilfen für Fußgänger und Radfahrer.

  • Rückbau der alten Fußgängerunterführung Marktstraße.

  • Erneuerung der Parkplätze entlang der Strecke.

Sanierung nördlich von Bacharach und Stützwandarbeiten

Auch nördlich von Bacharach geht es voran. Ab Herbst 2026 wird die Fahrbahn bis zur Fähre Oberwesel auf 2,2 Kilometern saniert. Das 4,4 Millionen Euro schwere Projekt wird in fünf Abschnitte unterteilt und ebenfalls unter Ampelregelung durchgeführt. Nahezu zeitgleich wird für 1,5 Millionen Euro die rheinseitige Stützwand an der Fährrampe Oberwesel instand gesetzt. Positiv für Reisende: Der Verkehr auf der B 9 und die Zufahrt zur Fähre bleiben während dieser speziellen Arbeiten unbeeinträchtigt.

Wochenend-Vollsperrung im Frühjahr 2027

Ein wichtiger Termin für alle Autofahrer ist das Frühjahr 2027. Beim Straßenbau auf der B 9 bei Bacharach und Bingen kommt es zu einer unvermeidbaren Wochenend-Vollsperrung. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Bingen-Bingerbrück und dem Kreuzbachdurchlass. Auf einer Länge von 1.200 Metern wird die Fahrbahndecke saniert – aus Gründen der Arbeitssicherheit ist eine halbseitige Sperrung hier nicht möglich.

FAQ zum Straßenbau auf der B 9 bei Bacharach

  • Wann beginnen die Hauptarbeiten im Stadtgebiet? Der Baubeginn für den grundhaften Ausbau inklusive Radweg ist für Juni oder Juli 2026 vorgesehen. Die öffentliche Ausschreibung läuft bereits.

  • Gibt es während der Bauzeit Vollsperrungen? Die meisten Arbeiten bis Ende 2028 werden unter laufendem Verkehr mit Baustellenampeln durchgeführt. Eine Ausnahme bildet die Wochenend-Vollsperrung bei Bingen-Bingerbrück im Frühjahr 2027.

  • Wie hoch sind die Gesamtkosten der Maßnahmen? Insgesamt investiert das Land weit über 13 Millionen Euro in die verschiedenen Teilprojekte entlang der B 9 im Mittelrheintal, um die Infrastruktur fit für die BUGA 2029 zu machen.

  • Wie alt ist die B 9? Hier gibt es weitere Fakten zur Bundesstraße 9 und ihre Geschichte

Kader-Dilemma bei Mainz 05: UEFA-Meldeliste sorgt für Härtefall

Die Freude über die Verstärkungen im Winterkader wird beim 1. FSV Mainz 05 aktuell durch eine bürokratische Hürde getrübt. Das Reglement der UEFA für die K.-o.-Phase der europäischen Wettbewerbe sieht vor, dass Vereine maximal drei neue Spieler nachmelden dürfen. Da die Rheinhessen jedoch viermal auf dem Transfermarkt zugeschlagen haben, führt dies nun zu einem echten Kader-Dilemma bei Mainz 05.

Die Regel: 3 aus 4

Die Statuten der UEFA sind hierbei unmissverständlich. Unabhängig davon, wie viele Spieler den Verein im Winter verlassen haben, ist die Anzahl der Nachmeldungen für die Liste A auf drei Akteure begrenzt. Für die Mainzer Verantwortlichen bedeutet dies, dass einer der frisch verpflichteten Hoffnungsträger die kommenden internationalen Partien lediglich von der Tribüne aus verfolgen kann.

Wer sind die Kandidaten?

Mainz hat im Winter punktuell nachgebessert, um sowohl in der Bundesliga als auch international konkurrenzfähig zu bleiben. Zur Auswahl für die drei freien Plätze stehen:

  • Der neue Defensiv-Stabilisator für die Innenverteidigung.

  • Die kreative Lösung für das zentrale Mittelfeld.

  • Zwei Offensiv-Optionen, die für mehr Torgefahr sorgen sollen.

Die Entscheidung ist besonders knifflig, da jede Position ihre eigene Dringlichkeit besitzt. Verzichtet man auf defensive Absicherung oder reduziert man die Optionen im Angriff? Dieses Kader-Dilemma bei Mainz 05 sorgt intern für rauchende Köpfe, da die sportliche Leitung die Balance zwischen nationaler Belastung und internationalem Erfolg finden muss.

Entscheidung unter Zeitdruck

Bis zum Ablauf der UEFA-Meldefrist muss die Liste finalisiert sein. Für den betroffenen Spieler ist dies ein herber Rückschlag, da die internationalen Spiele oft das Highlight einer Saison darstellen. Trainer und Sportvorstand werden nun Einzelgespräche führen müssen, um die Entscheidung pädagogisch abzufedern und die Stimmung im Team trotz des Härtefalls hochzuhalten.

Klar ist: Wer auch immer gestrichen wird, wird sich voll auf die Aufgaben in der Bundesliga konzentrieren müssen, während die Kollegen auf europäischer Bühne um das Weiterkommen kämpfen.

Polizei Bad Kreuznach stoppt betrunkenen Autofahrer

Mit fast 1,8 Promille am Steuer: Die Polizei Bad Kreuznach hat am frühen Donnerstagmorgen (5. Februar 2026) einen stark alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann war den Beamten durch seine auffällige Fahrweise in der Bosenheimer Straße aufgefallen.

Unsichere Fahrweise führt zur Kontrolle durch die Polizei Bad Kreuznach

Gegen 03:00 Uhr bemerkte eine Polizeistreife den Pkw, der in Schlangenlinien oder unsicherer Weise stadteinwärts unterwegs war. Die Beamten entschlossen sich sofort zu einer Verkehrskontrolle, um eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen.

Führerschein noch vor Ort sichergestellt

Schon zu Beginn der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht auf Alkoholkonsum. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab den erschreckenden Wert von 1,78 Promille. Für den 31-jährigen Bad Kreuznacher hatte dies sofortige Konsequenzen:

  • Blutprobe: Der Mann musste die Beamten zur Dienststelle in Bad Kreuznach begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

  • Führerscheinentzug: Sein Führerschein wurde umgehend sichergestellt. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

Gegen den Fahrer leitete die Polizei Bad Kreuznach ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ein. Er muss nun mit einer empfindlichen Geldstrafe und einem längeren Entzug der Fahrerlaubnis rechnen.

Sarah Connor auf der Loreley 2026 – Open-Air Konzert bei Sankt Goarshausen

Die Erfolgswelle reißt nicht ab: Sarah Connor setzt ihre beeindruckende Karriere fort und bringt ihre neue Tournee in eine der spektakulärsten Locations Deutschlands. Im Rahmen ihrer Sommerreise wird Sarah Connor auf der Loreley 2026 zu Gast sein und die berühmte Freilichtbühne in St. Goarshausen in ein emotionales Lichtermeer verwandeln.

Wilde Nächte: Sarah Connor auf der Loreley 2026

Nachdem bereits über 100.000 Tickets für ihre Arena-Tour im Frühjahr verkauft wurden, legt die Künstlerin nun nach. Unter dem Motto „Wilde Nächte – Open Air 2026“ präsentiert sie ihr aktuelles Nummer-1-Album FREIGEISTIN.

Das Event mit Sarah Connor auf der Loreley 2026 verspricht eine energiegeladene Liveshow, bei der sowohl die neuen Hits als auch ihre großen Klassiker im Mittelpunkt stehen. Insgesamt 15 Städte stehen auf dem Tourplan, doch der Auftritt über dem Rhein gilt bereits jetzt als eines der atmosphärischen Highlights des kommenden Sommers.

Termin und Location im Überblick

Fans sollten sich den Termin für das Open-Air-Highlight fest im Kalender markieren:

  • Event: Sarah Connor – Wilde Nächte Open Air 2026

  • Datum: Samstag, 20. Juni 2026

  • Beginn: 20:00 Uhr

  • Ort: Loreley Freilichtbühne, St. Goarshausen

  • Ticketshop: Open-Air Konzert Sarah Connor

Ein unvergesslicher Abend am Mittelrhein

Der Auftritt von Sarah Connor auf der Loreley 2026 ist Teil einer groß angelegten Konzertserie zwischen Mai und August. Die Fans dürfen sich auf eine Produktion freuen, die für ihre Emotionalität und die starke Nähe der Künstlerin zu ihrem Publikum bekannt ist. In der besonderen Akustik des UNESCO-Welterbes werden die Songs von „FREIGEISTIN“ ihre ganz eigene Wirkung entfalten. Ein weiteres Highlight 2026: Völkerball Live in Mainz

Playmobil stellt Produktion in Deutschland ein

Es ist ein schwarzer Tag für den Industriestandort Mittelfranken. Die Horst-Brandstätter-Group hat am Dienstag (3. Februar 2026) das Aus für das Playmobil-Werk in Dietenhofen verkündet. Damit verschwindet die Produktion der weltberühmten Kunststoff-Figuren bis Ende Juni komplett aus Deutschland. 350 Beschäftigte stehen vor der Kündigung.

„Umstrukturierung“ wegen hoher Kosten

In einer Mitteilung begründete das Unternehmen die geplante Werksschließung bei Playmobil mit den massiv gestiegenen Produktionskosten am Standort Deutschland. Um Synergien innerhalb des Konzerns besser zu nutzen, soll die Fertigung in andere Werke verlagert werden.

Die Mitarbeiter wurden in einer außerordentlichen Versammlung über die Pläne und die damit verbundenen Kündigungen informiert. Während die Logistik in Herrieden und die Verwaltung in Zirndorf erhalten bleiben, wird das Herzstück der Spielwarenproduktion in Dietenhofen stillgelegt. Die Geschäftsführung kündigte an, mit dem Betriebsrat über eine „sozialverträgliche Umsetzung“ verhandeln zu wollen.

Gewerkschaft fassungslos: „Eine Riesensauerei“

Die Gewerkschaft IGBCE reagierte mit beispielloser Schärfe auf die Nachricht der Werksschließung bei Playmobil. Gewerkschaftssekretär Maximilian Krippner warf der Konzernleitung vor, die Belegschaft über Monate hinweg im Unklaren gelassen zu haben.

  • Vorwurf Missmanagement: Laut IGBCE werde die Verantwortung für jahrelange Fehlentscheidungen nun auf dem Rücken der 350 Angestellten abgewälzt.

  • Vertrauensbruch: Krippner betonte, dass die Horst-Brandstätter-Group eine Schließung im Rahmen des aktuellen Umstrukturierungsprozesses zuvor eigentlich ausgeschlossen hatte. Dass die Pläne nun so kurzfristig präsentiert wurden, sei eine „Riesensauerei“.

  • Informationspolitik: Seit einem Dreivierteljahr habe der Hersteller bei Fragen zur Standortperspektive „gemauert“.

Widerstand angekündigt: Kampf um die Produktion

Die IGBCE und der Betriebsrat wollen die Werksschließung bei Playmobil nicht kampflos hinnehmen. „Wir werden das nicht ohne Widerstand zulassen“, so Krippner. Die Gewerkschaft fordert nun ergebnisoffene Verhandlungen über den Fortbestand der Produktion in Deutschland. Nach Ansicht der Arbeitnehmervertreter ist das letzte Vertrauen in die Unternehmensführung endgültig verspielt.