BYC-News Blog Seite 44

Busfahrer in Bad Schwalbach brutal attackiert

Angriff auf Busfahrer in Bad Schwalbach – Ein schockierender Vorfall ereignete sich am Donnerstagmittag (5. Februar 2026) in der Emser Straße. Ein Busfahrer wurde vor einer örtlichen Schule zum Opfer einer gewaltsamen Attacke, nachdem er eine Gruppe Jugendlicher zur Rede gestellt hatte.

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Erst mit Schneebällen beworfen, dann attackiert

Gegen 12:23 Uhr hielt der Bus an der Haltestelle der Schule, als er zunächst von mehreren Jugendlichen mit Schneebällen beworfen wurde. Als der Fahrer den Bus verließ, um die Jungen wegen ihres Verhaltens zur Rede zu stellen, eskalierte die Situation sofort. Die Jugendlichen schlugen auf den Mann ein und schubsten ihn zu Boden. Auch als der Fahrer bereits am Boden lag, wurde laut Zeugenaussagen weiter auf ihn eingetreten.

Täter auf der Flucht

Zeugen alarmierten umgehend die Polizei. Die Angreifer, bei denen es sich um mindestens zwei beteiligte Jugendliche handelt, flüchteten jedoch noch vor dem Eintreffen der Streife vom Tatort. Der Busfahrer erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen und erstattete noch vor Ort Anzeige gegen die Unbekannten.

Polizei sucht Zeugen

Die Ermittlungen zu den Tätern dauern an. Die Polizeistation Bad Schwalbach bittet Personen, die den genauen Ablauf beobachtet haben oder Hinweise zu den Jugendlichen geben können, sich zu melden. Hinweise zum genauen Ablauf nimmt die Polizeistation Bad Schwalbach unter der Telefonnummer 06124 7078-0 entgegen.

Paul Young beim DA CAPO-Festival 2026 in Alzey

Musikalische Sensation im Alzeyer Schlosshof: Der britische Star Paul Young hat seinen Auftritt am 1. August 2026 für das DA CAPO-Festival 2026 bestätigt. Besonders für Fans aus ganz Deutschland dürfte diese Nachricht elektrisieren, denn es handelt sich um das bislang einzige bestätigte Konzert des Sängers in der Bundesrepublik für das kommende Jahr.

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Welthits und markante Stimme von Paul Young

Paul Young prägte mit seiner unverwechselbaren Stimme eine ganze Ära. Hits wie „Come Back and Stay“, „Wherever I Lay My Hat“ oder „Every Time You Go Away“ sind bis heute Radio-Dauerbrenner. Mit inzwischen 70 Jahren zeigt sich der Brite immer noch voller Tatendrang: Neben seinen großen Klassikern wird er in Alzey auch Titel aus seinem Album „Behind The Lens“ präsentieren, das die verschiedenen Stationen seiner beeindruckenden Karriere beleuchtet.

Ein internationales Highlight für Alzey

Bürgermeister Steffen Jung zeigt sich begeistert über die Verpflichtung: „Mit Paul Young holen wir einen internationalen Weltstar nach Alzey – und das für sein bislang einzig bestätigtes Konzert in Deutschland.“ Der Auftritt am Samstagabend (1. August 2026) fügt sich in ein bereits hochkarätiges Line-up ein, das von Chako Habekost über ClockClock bis hin zum Kinderstar Nilsen reicht.

Ticket-Informationen und Vorverkauf

Für Fans von Paul Young gibt es wichtige Termine für den Ticketkauf:

  • Exklusiver Vorverkauf (Lokal): Ab Freitag, 6. Februar, können Bürgerinnen und Bürger aus Alzey Tickets vor Ort erwerben (Buchhandlung Schmitt & Hahn / Lotto-Tickets-ER im Rheinhessen-Center).

  • Preis: Die Tickets kosten 59 Euro.

  • Allgemeiner Vorverkauf: Ab dem 20. Februar startet der Online-Verkauf für alle Interessierten unter dacapo-alzey.de sowie an allen Reservix-Vorverkaufsstellen.

Mit der Zusage von Paul Young sind die Planungen für den Alzeyer Kultursommer fast abgeschlossen – lediglich der Act für den Sonntagabend steht noch aus.

Einbrecher treiben in Ginsheim-Gustavsburg ihr Unwesen

Einbrecher in Ginsheim-Gustavsburg – Eine Serie von Einbrüchen und Sachbeschädigungen beschäftigt derzeit die Ermittler der Polizeistation Bischofsheim. Innerhalb kürzester Zeit schlugen Kriminelle an verschiedenen Orten im Stadtgebiet zu und verursachten erheblichen Beuteschaden.

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Werkzeugdiebstahl im Kleingartenverein

In der Nacht zum Donnerstag (05.02.) geriet ein Vereinsheim in der Straße „Am Kupferwerk“ ins Visier der Täter. Die Einbrecher in Ginsheim-Gustavsburg drangen gewaltsam in das Gebäude des Kleingartenvereins ein. Nach ersten Erkenntnissen entwendeten sie gezielt hochwertige Werkzeuge und Geräte. Der Wert der Beute wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Einbruch in Schneiderei und Kellerabteile

Ebenfalls zwischen Mittwochmittag und Donnerstagmorgen kam es zu einem Vorfall in der Mozartstraße. Betroffen war eine Änderungsschneiderei mit angeschlossenem Paketshop. Die Täter entwendeten Bargeld sowie mehrere Koffer mit Bekleidung. Besonders dreist: Im selben Mehrfamilienhaus brachen die Unbekannten zudem zahlreiche Kellerabteile auf. Obwohl die Täter die meisten Abteile durchsuchten, wurde dort nach bisherigem Stand nichts entwendet.

Zigarettenautomat gewaltsam geöffnet

Auch in Ginsheim waren Kriminelle aktiv. In der Straße „In der Nachtweid“ wurde am späten Donnerstagabend gegen 23:15 Uhr ein aufgebrochener Zigarettenautomat bemerkt. Die Täter öffneten das Gerät mit massiver Gewalt und entwendeten sowohl die Tabakwaren als auch die Geldkassette.

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Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Beamtinnen und Beamten der Polizei Bischofsheim prüfen derzeit Zusammenhänge zwischen den Taten. Wer in den betroffenen Bereichen verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der 06144 – 96660 zu melden.

Wertstoffhof Bodenheim bleibt länger geschlossen als geplant

Wer in den nächsten Tagen seinen Abfall zum Wertstoffhof Bodenheim bringen wollte, muss umplanen. Wie die Kommunale Abfallwirtschaft Mainz-Bingen (KAW) mitteilt, verzögern sich die laufenden Umbauarbeiten. Der Hof bleibt daher voraussichtlich bis einschließlich Samstag, 21. Februar, geschlossen.

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Neuer Eröffnungstermin für den Wertstoffhof Bodenheim Ende Februar

Nach aktuellem Stand wird der Wertstoffhof seine Tore erst am Mittwoch, 25. Februar, wieder für den regulären Betrieb öffnen. Ziel der umfangreichen Maßnahmen ist eine deutliche Verbesserung der Verkehrssituation vor Ort sowie eine Erweiterung des Grünabfallplatzes, um den Bürgern künftig mehr Komfort bei der Anlieferung zu bieten.

Wohin mit dem Abfall?

Während der Schließung bittet die KAW die Bürgerinnen und Bürger, auf die umliegenden Wertstoffhöfe auszuweichen:

Sonderregelung für Grünschnitt in Bodenheim

Gute Nachrichten gibt es für Gartenbesitzer: Grünschnitt muss nicht in die Nachbargemeinden gefahren werden. Dafür wurde ein spezieller Ausweichplatz eingerichtet:

  • Standort: Uwe-Zeidler-Ring 14, Bodenheim.

  • Öffnungszeiten (Winter): Mittwochs und freitags von 12:00 bis 16:00 Uhr sowie samstags von 09:00 bis 16:00 Uhr.

  • Wichtig: Dort kann ausschließlich Grünschnitt abgegeben werden. Andere Abfallarten werden dort nicht angenommen.

Kontakt für Rückfragen

Bei weiteren Fragen steht die Abfallberatung der KAW telefonisch unter der 06131 12-140780 oder per Mail an kaw.lk@kaw-mainz-bingen.de zur Verfügung.

Unfall auf der A3: Vollsperrung und brisanter Fund der Polizei

Polizei Westhessen: Am Donnerstagabend, den 06.02.2026, ereignete sich gegen 21:16 Uhr ein folgenschwerer Unfall auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt. In Höhe der Anschlussstelle Limburg kam es zu einer Kollision, an der insgesamt fünf Fahrzeuge beteiligt waren. Der Vorfall löste eine zeitweise Vollsperrung der Autobahn aus.

Nach ersten Erkenntnissen verursachte ein Spurwechsel den Unfall auf der A3. Ein Lastwagen wollte vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen wechseln und übersah dabei einen Ford Focus. Der Pkw geriet durch den Zusammenstoß ins Schleudern, drehte sich mehrfach um die eigene Achse und kam schließlich auf der linken Fahrspur zum Stillstand. In der Folge kollidierten zwei weitere Autos und ein weiterer Lkw bei dem Versuch, der Unfallstelle auszuweichen.

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Verletzte und Sachschaden nach Unfall auf der A3

Trotz der massiven Beteiligung von fünf Fahrzeugen glückte es den meisten Insassen, unverletzt zu bleiben. Lediglich die beiden Personen im Ford Focus erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden vom Rettungsdienst erstversorgt und in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Vollsperrung und brisanter Fund

Da sich die Trümmerteile beim Unfall auf der A3 über mehrere hundert Meter verteilten, musste die Fahrbahn in Richtung Frankfurt kurzzeitig voll gesperrt werden. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens zur späten Stunde blieb ein größerer Stau jedoch aus.

Besondere Brisanz erhielt die Unfallaufnahme durch eine Entdeckung der Beamten: In einem der beteiligten Fahrzeuge stießen die Polizisten auf mutmaßliches Diebesgut. Das entsprechende Fahrzeug wurde umgehend sichergestellt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu diesem Fund aufgenommen; diese dauern derzeit noch an.

Bundesamt: 13,3 Millionen Deutsche gelten als armutsgefährdet

Die soziale Schere in der Bundesrepublik klafft weiter auseinander. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, weisen die neuesten Erhebungen ein düsteres Bild auf: Rund 13,3 Millionen Deutsche gelten als armutsgefährdet. Dies entspricht einem Anteil von 16,1 % der Gesamtbevölkerung. Damit hat sich die Lage im Vergleich zum Vorjahr, als die Quote noch bei 15,5 % lag, spürbar verschlechtert.

Nach der offiziellen Definition der Europäischen Union gilt eine Person als armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 % des mittleren Einkommens der Bevölkerung verfügt. Für das Jahr 2025 lag dieser Schwellenwert für eine alleinlebende Person bei 1.446 Euro netto im Monat. Familien mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren fallen unter diese Definition, wenn ihr monatliches Haushaltseinkommen weniger als 3.036 Euro beträgt.

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Alleinerziehende und Alleinlebende besonders im Fokus

Die Erhebung zeigt deutlich, dass bestimmte Haushaltsformen ein massiv erhöhtes Risiko tragen. Besonders drastisch ist die Situation bei Alleinlebenden (30,9 %) und Menschen in Alleinerziehenden-Haushalten (28,7 %). Bei diesen Gruppen liegt fast jede dritte Person in einem Bereich, in dem 13,3 Millionen Deutsche gelten als armutsgefährdet.

Noch deutlicher wird das Problem beim Blick auf den Erwerbsstatus:

  • Arbeitslose: Mit 64,9 % weist diese Gruppe die höchste Gefährdungsquote auf.

  • Nichterwerbstätige: Rund 33,8 % sind betroffen.

  • Personen im Ruhestand: Auch hier liegt die Quote mit 19,1 % über dem Durchschnitt.

Soziale Ausgrenzung betrifft über 17 Millionen Menschen

Betrachtet man neben der reinen Einkommenssituation auch die tatsächliche Teilhabe an der Gesellschaft, ergibt sich ein noch umfassenderes Bild der sozialen Not. Insgesamt waren im Jahr 2025 rund 17,6 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das entspricht 21,2 % der Bevölkerung.

Dabei greift eine kombinierte Definition der EU: Eine Gefährdung liegt vor, wenn das Einkommen zu gering ist, der Haushalt von erheblicher materieller Entbehrung betroffen ist oder die Erwerbsbeteiligung im Haushalt sehr gering ausfällt. Die Tatsache, dass 13,3 Millionen Deutsche gelten als armutsgefährdet, ist somit nur ein Teilaspekt einer tiefergehenden sozialen Problematik.

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Hintergrund der Daten (EU-SILC)

Die Ergebnisse stammen aus der europäischen Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025. Da das Jahreseinkommen des Vorjahres abgefragt wird, beziehen sich die finanziellen Werte faktisch auf das Jahr 2024. Insgesamt wurden bundesweit über 47.000 Haushalte befragt, um diese repräsentativen Daten zu ermitteln.

FAQ zu den aktuellen Armutszahlen

  • Warum gelten 13,3 Millionen Deutsche als armutsgefährdet? Diese Zahl ergibt sich aus der EU-Definition, wonach jeder als gefährdet gilt, der weniger als 60 % des mittleren Nettoeinkommens zur Verfügung hat.

  • Wie hoch ist der finanzielle Schwellenwert aktuell? Für einen Single-Haushalt liegt die Grenze bei 1.446 Euro netto im Monat, für eine vierköpfige Familie bei 3.036 Euro.

  • Welche Gruppe hat das höchste Armutsrisiko? Mit einer Quote von 64,9 % sind Arbeitslose am stärksten betroffen, gefolgt von Alleinlebenden und Alleinerziehenden.

  • Wie haben sich die Insolvenzen im Jahr 2025 entwickelt? Parallel zur steigenden Armutsgefährdung verzeichnet Deutschland im Jahr 2025 auch einen deutlichen Anstieg bei den Unternehmens- und Privatinsolvenzen. Die wirtschaftliche Belastung durch hohe Kosten führt dazu, dass immer mehr Akteure zahlungsunfähig werden.
  • Von wem stammen die aktuellen Zahlen zur Armutsgefährdung? Die Statistik wird vom Statistischen Bundesamt (Destatis) auf Basis der europäischen Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) erhoben und veröffentlicht.

100-Millionen Euro Finanzierung für Modernisierung des ÖPNV in Mainz

Die Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) setzt einen entscheidenden Meilenstein für die Modernisierung des ÖPNV in Mainz. Für die Anschaffung von 22 hochmodernen Straßenbahnen des Typs Skoda ForCity Smart wurde nun ein Konsortialdarlehen über mehr als 100 Millionen Euro vereinbart. Die Finanzierung, strukturiert durch die DAL Deutsche Anlagen-Leasing, sichert den Ausbau der städtischen Infrastruktur langfristig ab.

An dem Bankenkonsortium unter Führung der DAL/Deutsche Leasing Finance sind namhafte Partner wie die Helaba, die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) sowie die Rheinhessen Sparkasse beteiligt. Die ISB stellt dabei zusätzlich wichtige Refinanzierungsmittel bereit.

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Mehr Kapazität für die Mobilitätswende

Die neuen Fahrzeuge sind ein zentraler Baustein, um die Attraktivität des Schienenverkehrs zu erhöhen. „Die neuen, rund 43 Meter langen Bahnen gewährleisten mittel- und langfristig einen zuverlässigen Betrieb“, erklärt MVG-Geschäftsführer Florian Wiesemann. Mit ihrer deutlich größeren Kapazität sind die Bahnen notwendig, um steigende Fahrgastzahlen aufzufangen und die Modernisierung des ÖPNV in Mainz nachhaltig zu gestalten.

Die Auslieferung der neuen Fahrzeugflotte ist für den Zeitraum von 2028 bis 2030 geplant. Das Darlehen weist eine Laufzeit von 25 Jahren auf, was der MVG eine hohe Planungssicherheit für die kommenden Jahrzehnte bietet.

Regionale Zusammenarbeit für die Modernisierung des ÖPNV in Mainz

Besonders hervorzuheben ist der regionale Fokus der Finanzierung. Andreas Geue, Vorsitzender der Geschäftsführung der DAL, betont die Bedeutung des Standorts Mainz: „Wir freuen uns, gemeinsam mit einem regional ansässigen Bankenkonsortium einen Beitrag zur Mobilitätswende leisten zu können.“ Auch die ISB sieht in dem Projekt eine Stärkung kommunaler Investitionen. Dr. Ulrich Link, Vorstandssprecher der ISB, bezeichnet die Finanzierung als wichtigen Beitrag zur leistungsfähigen Infrastruktur der Landeshauptstadt.

Die MVG, als Tochtergesellschaft der Mainzer Stadtwerke AG, bereitet mit diesem Schritt das Schienennetz auf die Anforderungen der Zukunft vor. Die Kombination aus langfristiger Finanzierung und modernster Technik bildet das Rückgrat für die weitere Modernisierung des ÖPNV in Mainz.

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Über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB):

Die ISB mit Sitz in Mainz ist die landeseigene Förderbank für Rheinland-Pfalz und unterstützt das Land bei der Umsetzung der Wirtschafts-, Infrastruktur- und Wohnraumförderung. Mit Beratungsangeboten, zinsgünstigen Darlehen, Bürgschaften, Zuschüssen und Eigenkapitalfinanzierungen setzt sie ein breites Portfolio an Fördermöglichkeiten ein und bezieht hierbei auch Mittel des Landes, Bundes und der Europäischen Union ein. Die ISB arbeitet wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen zusammen.

Über die DAL

Die DAL ist mit einem begleiteten Transaktionsvolumen von über 3,3 Mrd. Euro pro Jahr einer der führenden Spezialisten bei der Realisierung von großvolumigen, assetbasierten Investitionsvorhaben. Als Kompetenzzentrum der Sparkassen ermöglicht die DAL ihren Kunden den Zugang zur Finanzierungskraft einer starken und verlässlichen Finanzgruppe. Die DAL strukturiert und arrangiert die Finanzierung von Transformationsprojekten in Deutschland und ausgewählten europäischen Ländern. Als Co-Investor in mehreren Solarparkprojekten ermöglicht sie ihren Kunden zudem den Zugang zu langfristig sicherer und preisstabiler Grünstromversorgung. Gemeinsam mit der Deutsche Leasing Finance GmbH ist die DAL Teil der Deutsche Leasing Gruppe.

Faktencheck: Gruppenvergewaltigung in Essenheim

In diversen Facebook-Gruppen verbreitet sich aktuell eine Nachricht wie ein Lauffeuer: Ein vermeintlicher Zeitungsartikel mit der Überschrift „Gruppenvergewaltigung in Essenheim – Wer kennt die Männer?“ sorgt für Verunsicherung unter den Bürgern und Bürgerinnen. Doch ein Faktencheck zeigt schnell: An der Geschichte aus Essenheim ist absolut nichts dran. Es handelt sich um eine gefährliche Falschmeldung, die nur ein Ziel hat – den Diebstahl sensibler Daten.

Auffällig ist, dass diese Postings größtenteils von frisch angemeldeten Profilen mit nur sehr wenigen Freunden geteilt werden. Hierbei handelt es sich um sogenannte Social-Media-Bots. Leider fallen auch immer wieder echte Bürger auf die Schock-Nachricht herein und teilen den Beitrag, ohne den Wahrheitsgehalt zu prüfen.

Die Masche: Virus-Warnung als Falle

Wer den Link zur angeblichen Gruppenvergewaltigung in Essenheim anklickt, landet auf einer manipulierten Internetseite. Nach wenigen Sekunden erscheint eine täuschend echt aussehende Warnmeldung: Der Rechner sei angeblich mit einem Virus infiziert. Um den Schaden zu beheben, wird die Installation einer „Reinigungs-Software“ vorgeschlagen.

Hinter dieser Software verbirgt sich jedoch ein bösartiges Phishing-Tool. Einmal installiert, agiert das Programm wie ein klassischer Keylogger oder Scraper. Es läuft unbemerkt im Hintergrund und zeichnet jede Tastatureingabe auf. Auf diese Weise gelangen Kriminelle an:

  • Passwörter für soziale Netzwerke (Facebook, Instagram, LinkedIn etc.)

  • E-Mail-Zugangsdaten (Gmail, Outlook, Firmen-Accounts)

  • Sensible Bankdaten und Kreditkarteninformationen

  • Privater E-Mail-Verkehr: Einlesen von ein- und ausgehenden Nachrichten.

  • Chat-Inhalte: Protokollierung von Unterhaltungen über Messenger-Dienste wie WhatsApp Web oder Telegram.

  • Social-Media-Profile: Vollständiger Zugriff auf persönliche Konten, um in Ihrem Namen Beiträge zu verfassen oder Nachrichten zu verschicken.

  • Dateizugriff: Auslesen von lokalen Dokumenten, Fotos und privaten PDFs auf der Festplatte.

  • Browsing-Historie: Überwachung Ihres Online-Verhaltens und besuchter Webseiten.

  • Identitätsdaten: Zugriff auf gespeicherte Adressdaten, Geburtsdaten und Telefonnummern für Identitätsdiebstahl.

Gab es die Tat wirklich? NEIN!

Die Antwort ist ein klares Nein. Eine Gruppenvergewaltigung in Essenheim hat nicht stattgefunden. Hinter dem vermeintlichen Medium stecken professionelle Betrüger-Banden. Diese nutzen ein automatisiertes System, um identische Falschmeldungen für nahezu jede Stadt in Deutschland zu generieren. Lediglich der Ortsname wird ausgetauscht, um eine lokale Relevanz vorzugaukeln und die Klickzahlen in die Höhe zu treiben.

Innerhalb weniger Stunden können diese kriminellen Netzwerke bundesweit Fake-News verbreiten und so im großen Stil Daten ergaunern.

FAQ zum Fake-Post über Essenheim

  • Woran erkenne ich solche betrügerischen Webseiten? Diese Seiten nutzen oft sehr kryptische Domainnamen oder bestehen einfach nur aus willkürlichen Buchstaben- und Zahlenkombinationen, die keine seriöse Medienquelle erkennen lassen.

  • Wie kann ich den Wahrheitsgehalt einer Meldung prüfen? Wenn Sie unsicher sind, googeln Sie den Vorfall vorher. Wenn es eine Gruppenvergewaltigung in Essenheim oder ein vergleichbares Ereignis gegeben hätte, würden seriöse regionale und überregionale Medien sowie offizielle Polizeipresseportale darüber berichten.

  • Was tun, wenn ich mir unsicher bleibe? In dringenden Fällen können Sie bei Ihrer nächsten Polizeidienststelle anrufen und nachfragen. Die Beamten haben meist einen Überblick über die aktuelle Lage oder bekannte Falschmeldungen.

  • Darf ich für solche Nachfragen den Notruf wählen? Nein. Bitte wählen Sie für solche Fragen niemals die 110. Nutzen Sie stattdessen die normale Amtsleitung Ihrer örtlichen Polizei, um den Notruf für echte Gefahrensituationen freizuhalten.

  • Was soll ich tun, wenn ich die Software bereits installiert habe? Trennen Sie das Gerät sofort vom Internet, lassen Sie es von einem Experten auf Schadsoftware prüfen und ändern Sie von einem anderen, sauberen Gerät aus alle Ihre Passwörter.

Fastnachtsumzug in Bischofsheim am 8. Februar 2026

Am Sonntag, dem 8. Februar 2026, verwandelt sich der Bischofsheimer Ortskern wieder in eine närrische Meile. Der Bischofsheimer Carneval-Verein (BCV) lädt zum traditionellen Fastnachtsumzug in Bischofsheim ein. Das bunte Treiben beginnt bereits um 12:33 Uhr mit dem Kommandeursempfang am Seniorenpark, bei dem die Fastnachtsgesetze verlesen werden. Der offizielle Startschuss für den Umzug fällt um 13:33 Uhr am Bürgerhaus.

Die Aufstellung der Zugnummern erfolgt in der Schulstraße sowie in der Straße Im Attich bis hin zum Alten Gerauer Weg. Von dort aus bewegt sich der närrische Lindwurm über die Darmstädter Straße und die Frankfurter Straße, bevor er über die Schulstraße zurück zum Bürgerhaus führt.

Sperrungen und Umleitungen ab 12 Uhr

Um einen sicheren Ablauf beim Fastnachtsumzug in Bischofsheim zu gewährleisten, nehmen das Ordnungsamt und der Bauhof ab 12:00 Uhr umfangreiche Sperrungen vor. Eine Durchfahrt durch den Ort über die Hauptverkehrsachsen Darmstädter Straße, Frankfurter Straße und Schulstraße ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.

Eine innerörtliche Umleitungsstrecke ist ausgeschildert. Diese führt über die Berliner Straße, Königsberger Straße, Ringstraße, Römerstraße und den Flurgraben zur Mainzer Straße. Die Zufahrt im östlichen Bereich der Schulstraße (zwischen Hochheimer Straße und Hans-Dorr-Allee) bleibt während der Sperrung ausschließlich für Anwohner reserviert.

Strikte Parkverbote und Abschleppgefahr

Aus Sicherheitsgründen wurden für den Fastnachtsumzug in Bischofsheim weitreichende Halteverbote angeordnet:

  • Entlang der Zugstrecke und Aufstellflächen: Im Attich, Schulstraße und Am Alten Gerauer Weg gilt absolutes Parkverbot.

  • Umleitungsstrecken: Einseitige oder beidseitige Verbote in der Königsberger Straße, Berliner Straße, Römerstraße und der Untergasse.

  • Außenbereiche: Das Parken entlang der L3482 (zwischen Friedhof und Gewerbegebiet) sowie auf sämtlichen Grünflächen wird nicht geduldet.

Die Ordnungsbehörde weist ausdrücklich darauf hin, dass verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge konsequent abgeschleppt werden.

Empfehlung zur Anreise

Da Parkplätze im öffentlichen Raum stark begrenzt sind, rät die Gemeinde dringend von der Anreise mit dem Pkw ab. Besucher werden gebeten, den ÖPNV zu nutzen. Für dennoch anreisende Autofahrer steht der kostenpflichtige P+R Parkplatz am Bahnhof (B43) zur Verfügung. Es ist zudem mit Behinderungen im Linienbusverkehr zu rechnen; Fahrgäste sollten die Meldungen der Mainzer Mobilität und der LNVG beachten.

Sturm auf das Rathaus in Ginsheim mit Straßensperrung

Am kommenden Samstagvormittag, den 7. Februar 2026, übernehmen die Närrinnen und Narren die Regentschaft in der Stadt. Damit der traditionelle „Närrische Sturm auf das Rathaus in Ginsheim mit Straßensperrung“ reibungslos und sicher für alle Beteiligten über die Bühne gehen kann, hat die Stadtverwaltung umfassende Verkehrsmaßnahmen angekündigt.

Besucher und Anwohner müssen sich auf kurzzeitige Einschränkungen im Bereich der Innenstadt und rund um den Verwaltungssitz einstellen. Die Stadtpolizei wird den närrischen Lindwurm begleiten, um die Sicherheit der Zugteilnehmer und Zuschauer zu gewährleisten.

Parkplatzsperrungen am Rathaus

Bereits ab den frühen Morgenstunden ist mit Einschränkungen beim ruhenden Verkehr zu rechnen. Am Samstag, den 7. Februar, steht der Parkplatz direkt am Rathaus in der Zeit von 6:00 bis 16:00 Uhr nicht für das öffentliche Parken zur Verfügung. Wer den Sturm auf das Rathaus in Ginsheim mit Straßensperrung besuchen möchte, wird gebeten, auf umliegende Parkmöglichkeiten auszuweichen.

Straßensperrungen für den närrischen Umzug

Der eigentliche Umzug bahnt sich seinen Weg von der Fähre bis zum Rathaus. Um den Zugweg abzusichern, wird die Schulstraße im Abschnitt zwischen der Hauptstraße und der Ludwigstraße am Samstag voll gesperrt. Die Sperrung für den Sturm auf das Rathaus in Ginsheim mit Straßensperrung ist für den Zeitraum von 10:30 bis 11:30 Uhr geplant.

Die Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg bittet alle Verkehrsteilnehmenden und Anwohnenden um Verständnis für diese notwendigen Maßnahmen. Trotz der Umleitungen freut sich die Stadt auf zahlreiche feierfreudige Bürgerinnen und Bürger, die den närrischen Lindwurm unterstützen.

Verdachts des versuchten Mordes an sechs Obdachlosen

Blaulicht Rheinland-Pfalz – Nach einem folgenschweren Vorfall auf der Pfarrwiese St. Martin in der Kaiserslauterer Innenstadt hat die Polizei die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Mordes in sechs Fällen aufgenommen. Ein 50-jähriger Mann steht unter dem dringenden Verdacht, in der Nacht zum Donnerstag, den 5. Februar 2026, vorsätzlich ein Kälteschutzzelt für wohnungslose Menschen in Brand gesetzt zu haben. In dem Zelt befanden sich insgesamt sechs sogenannte Kälte-Iglus, die als Übernachtungsmöglichkeit dienten.

Gegen 01:00 Uhr bemerkte ein Zeuge die Flammen im Bereich des Zeltes und reagierte umgehend. Er weckte die fünf weiteren schlafenden Bewohner, sodass sich alle sechs Personen rechtzeitig ins Freie retten konnten. Durch das Feuer wurden zwei Personen leicht verletzt und mussten vor Ort medizinisch versorgt werden.

Festnahme am Tatort und weitere Ermittlungen in Bezug auf „Verdachts des versuchten Mordes“

Die alarmierte Feuerwehr Kaiserslautern konnte den Brand löschen und eine weitere Ausbreitung verhindern, dennoch wurden sechs der Iglus vollständig zerstört. Den Tatverdächtigen nahm die Polizei noch am Einsatzort fest. Die bisherigen Erkenntnisse der Ermittler stützen den Verdacht einer vorsätzlichen Brandstiftung in der Spittelstraße in Kaiserslautern.

Zusätzlich prüfen die Beamten einen möglichen Zusammenhang mit zwei weiteren Vorfällen in der gleichen Nacht. Kurz vor der Tat in der Spittelstraße waren in der Innenstadt zwei Müllcontainer in Brand geraten. Ob der 50-Jährige auch für diese Taten verantwortlich zeichnet, ist derzeit Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Motiv und Hintergründe noch unklar

Die Ermittlungen zum genauen Hergang sowie zu einem möglichen Motiv des Festgenommenen dauern an. Da es sich um ein laufendes Verfahren wegen eines Kapitalverbrechens handelt, werden weitere Details durch die Staatsanwaltschaft und die Polizei zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

DEHOGA Rheinland-Pfalz Wahlcheck zur Landtagswahl 2026

Welche Rolle spielen Tourismus und Gastgewerbe in der kommenden Legislaturperiode? Welche Weichen will die Landespolitik für Bürokratieabbau, Fachkräftesicherung und wirtschaftliche Entlastung stellen? Diese und weitere zentrale Fragen stehen im Mittelpunkt des DEHOGA Wahlchecks zur Landtagswahl 2026, zu dem der DEHOGA Rheinland-Pfalz am Donnerstag, 5. Februar 2026, ins DEHOGA-Zentrum nach Bad Kreuznach eingeladen hat.

Im BIT-Treff, im DEHOGA Zentrum, diskutierten die Spitzenkandidaten Gordon Schnieder (CDU), Daniela Schmitt (FDP) und Dr. Joachim Streit (FWG) sowie die Fraktionsvorsitzenden Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) und Pia Schellhammer (Bündnis 90/Die Grünen) mit rheinland-pfälzischen Gastronomen und Hoteliers – praxisnah, offen und auf Augenhöhe.

Wirtschaftliche Bedeutung und politische Forderungen

DEHOGA Präsident Gereon Haumann eröffnete die Veranstaltung und betonte die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Branche: „Tourismus und Gastgewerbe sind nicht nur Jobmotor und Wirtschaftsfaktor, sondern prägen Lebensqualität, Identität und Attraktivität unseres Landes. Der Wahlcheck gibt unseren Betrieben eine starke Stimme und schafft Transparenz darüber, welche Politiker und Parteien die Zukunft unserer Branche unterstützen und wer bereit ist, die richtigen politischen Rahmenbedingungen umzusetzen.“

Politik trifft Praxis am Zapfhahn – Wahlcheck zur Landtagswahl 2026

Zum Auftakt sorgte eine kurze Aufwärmphase mit Entweder-oder-Fragen für persönliche Einblicke und spontane Reaktionen der Kandidaten. Anschließend ging es ganz praktisch zur Sache: Beim Praxis-Check hinter der Theke zapften oder servierten die Politiker Bier oder Wein aus Rheinland-Pfalz – für den richtigen Auftritt mit stilechter DEHOGA Schürze gekleidet.

Sechs Kernthemen für die Zukunft der Branche

Im fachlichen Hauptteil stellten sich die Podiumsgäste sechs zentralen Themenfeldern, darunter:

  1. Tourismus als Wirtschafts- und Standortfaktor

  2. Bürokratieabbau und realistische Standards

  3. Fachkräftesicherung, Ausbildung und Digitalisierung

  4. Steuern, Abgaben und wirtschaftliche Entlastung

  5. Finanzierung touristischer Aufgaben und der Tourismusstrategie

  6. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und nachhaltige Entwicklung

Die Moderation des Wahlchecks übernahm Andreas Bockius, Stadionsprecher des 1. FSV Mainz 05 und ebenfalls bekannte Radiostimme von Antenne Mainz. Mit viel Gespür für Menschen, Humor und Tempo führte er durch das Programm, hielt die Diskussion pointiert, sorgte für spontane Momente in der Aufwärmphase und setzte zugleich den Fokus auf die inhaltlich anspruchsvollen politischen Themen. Ein kurzweiliger Brückenschlag zwischen politischer Ernsthaftigkeit und dem bewusst gewählten „Stammtisch- und Kneipenflair“ der Veranstaltung.

Dialog mit der Basis via Bierdeckel

Alle Politiker hatten die Möglichkeit, ihre Positionen klar und kompakt darzustellen. Ergänzt wurde die Diskussion durch Fragen aus dem Publikum, die während der Veranstaltung auf Bierdeckel aufgeschrieben, gesammelt und nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wurden.

Klare Botschaft und Aufholbedarf

Der DEHOGA Rheinland-Pfalz machte deutlich, dass die Branche verlässliche politische Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und eine auskömmliche Finanzierung touristischer Aufgaben benötigt – insbesondere im ländlichen Raum. Der Vergleich mit anderen Bundesländern zeigte, dass Rheinland-Pfalz beim Mitteleinsatz für den Tourismus noch Aufholbedarf hat, obwohl derzeit so viel wie noch nie investiert wird.

Zum Ende der Veranstaltung „Wahlcheck zur Landtagswahl 2026“ beantworteten die Podiumsgäste zwei persönliche Schlussfragen – zum unverzichtbaren Gericht auf rheinland-pfälzischen Speisekarten und zum Getränk am Wahlabend des 22. März 2026. In seinem Schlusswort dankte Präsident Gereon Haumann allen Beteiligten für die offene Diskussion, den fairen Austausch und das klare Bekenntnis zur Bedeutung des Gastgewerbes. Der DEHOGA Wahlcheck zur Landtagswahl 2026 hat gezeigt: Tourismus und Gastgewerbe sind wirtschaftlich und gesellschaftlich relevante Zukunftsthemen für Rheinland-Pfalz. Jetzt kommt es darauf an, dass den Positionen im nächsten Landtag auch konkrete Maßnahmen folgen.

Unfall auf der Pfingstwiese und ein kleiner Zettel

Zwischen Dienstag, dem 3. Februar, und Mittwoch, dem 4. Februar 2026, ereignete sich ein folgenschwerer Unfall auf der Pfingstwiese in Bad Kreuznach. Im Bereich der Fußgängerunterführung zur Charles-de-Gaulle-Straße wurde ein ordnungsgemäß geparkter roter Renault Clio erheblich beschädigt. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.

Die Fahrzeughalterin entdeckte bei ihrer Rückkehr frische Schäden an der vorderen Stoßstange ihres Wagens. Nach aktuellem Ermittlungsstand der Polizei stieß ein unbekannter Fahrer beim Ein- oder Ausparken gegen den Renault. Zwar hinterließ der Verursacher einen Zettel mit einer Telefonnummer, doch diese stellte sich als unleserlich heraus.

Ermittlungen der Polizei laufen

Die Beamten der Polizeiinspektion Bad Kreuznach haben bereits verschiedene Zahlenkombinationen der hinterlassenen Notiz geprüft, konnten jedoch bislang keine Verbindung zum Unfallverursacher herstellen. Es wird daher ausdrücklich nach Zeugen gesucht, die den Unfall auf der Pfingstwiese in Bad Kreuznach beobachtet haben oder Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug geben können.

Wichtiger Hinweis: Ein Zettel reicht nicht aus

In diesem Zusammenhang mahnt die Polizei, dass das bloße Hinterlassen einer Nachricht am beschädigten Fahrzeug rechtlich keinesfalls genügt. Wer nach einem Unfall auf der Pfingstwiese in Bad Kreuznach oder an anderen Orten einen Schaden verursacht, ist gesetzlich verpflichtet:

  • Eine angemessene Zeit vor Ort auf den Geschädigten zu warten.

  • Bei Abwesenheit des Halters unverzüglich die Polizei zu informieren.

Das Ignorieren dieser Pflichten erfüllt den Tatbestand des unerlaubten Entfernens vom Unfallort (Fahrerflucht) und kann empfindliche Strafen nach sich ziehen. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bad Kreuznach jederzeit entgegen.

Zimmerbrand in Wintersheim: Umfangreiche Nachlöscharbeiten

Am Vormittag (05. Februar 2026) gegen 11:15 Uhr wurden zahlreiche Einheiten der Verbandsgemeinde Rhein-Selz zu einem folgenschweren Zimmerbrand in Wintersheim alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte aus Hillesheim hatten sich die Flammen im Obergeschoss eines Wohngebäudes bereits massiv ausgebreitet. Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs keine Personen im Gebäude.

Die Feuerwehr leitete umgehend einen umfassenden Löschangriff ein. Durch das schnelle und koordinierte Handeln gelang es den Einsatzkräften, das Feuer zügig unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende zweite Hälfte des Doppelhauses erfolgreich zu verhindern.

Umfangreiche Nachlöscharbeiten unter Atemschutz

Trotz der schnellen Kontrolle gestalteten sich die anschließenden Nachlöscharbeiten beim Zimmerbrand in Wintersheim als äußerst zeitintensiv. Insgesamt 14 Trupps mussten unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vordringen. Da das Feuer mehrere Brandstellen in der Decken- und Dachkonstruktion verursacht hatte, war die Feuerwehr gezwungen, Teile des Daches von außen zu öffnen. Nur so konnten alle versteckten Glutnester lokalisiert und abgelöscht werden.

THW sichert Einsatzstelle bis in die Abendstunden

Nach Abschluss der Brandbekämpfung wurde das THW Wörrstadt zur Einsatzstelle nachgefordert. Die Helfer übernahmen das fachgerechte Abdecken des beschädigten Daches sowie das Sichern und Verschließen von Fenstern und Türen. Die betroffene Doppelhaushälfte ist durch die Brand- und Raucheinwirkung derzeit nicht mehr bewohnbar.

Der Einsatz der Rettungskräfte zog sich bis weit in die Abendstunden hin. Zur genauen Brandursache sowie zur entstandenen Schadenshöhe liegen aktuell noch keine polizeilichen Erkenntnisse vor.

Eingesetzte Einheiten:

  • Freiwillige Feuerwehr Hillesheim

  • Freiwillige Feuerwehr Dorn-Dürkheim/Wintersheim

  • Freiwillige Feuerwehr Guntersblum

  • Freiwillige Feuerwehr Oppenheim

  • Freiwillige Feuerwehr Ludwigshöhe

  • THW Wörrstadt

  • DRK Ortsverein Nierstein-Oppenheim

  • Polizei

Repair Café in Sörgenloch: Hilfe zur Selbsthilfe am Place de Ludes

Der Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Nieder-Olm setzt ein Zeichen für Nachhaltigkeit und lädt für Samstag, den 7. Februar 2026, zum nächsten Repair Café in Sörgenloch ein. Von 10:00 bis 12:30 Uhr verwandelt sich das Vereinsheim am Place de Ludes 10 in eine offene Werkstatt, in der ehrenamtliche Helfer gemeinsam mit den Besuchern versuchen, defekten Gegenständen neues Leben einzuhauchen.

Das Angebot beim Repair Café in Sörgenloch ist vielfältig: Von mechanischen und elektrischen Haushaltsgeräten über Fahrräder bis hin zu Uhren kann fast alles zur Instandsetzung mitgebracht werden. Wichtig ist jedoch, dass es sich um tragbare Gegenstände handelt. Großgeräte wie Herde, Kühlschränke oder Mikrowellen sind von der Reparatur ausgeschlossen.

Gemeinsam reparieren und Wissen teilen

Das Konzept des Repair Cafés setzt auf aktive Beteiligung. Die Gäste sind eingeladen, den Reparaturversuch direkt zu begleiten. Dabei können wertvolle Tipps zur Wartung und Pflege der Geräte erlangt werden, um künftige Defekte zu vermeiden. Wer bereits weiß, dass ein spezielles Bauteil defekt ist, sollte die notwendigen Ersatzteile selbst mitbringen, da vor Ort kein Ersatzteillager unterhalten wird.

Während der Wartezeiten kommt auch der soziale Aspekt nicht zu kurz. Bei Kaffee und Kuchen bietet das Repair Café in Sörgenloch Raum für Austausch und Gespräche. Die Hilfe der Experten ist grundsätzlich kostenlos, über Spenden für soziale Zwecke freut sich das Team jedoch sehr.

FAQ zum Repair Café in Sörgenloch

  • Was kostet die Reparatur im Repair Café? Die Unterstützung durch die ehrenamtlichen Helfer beim Repair Café in Sörgenloch ist kostenlos. Spenden für soziale Projekte sind jedoch herzlich willkommen.

  • Muss ich mich für das Repair Café anmelden? In der Regel ist keine Anmeldung erforderlich. Da die Reparaturen nacheinander durchgeführt werden, kann es zu Wartezeiten kommen, die bei Kaffee und Kuchen überbrückt werden können.

  • Welche Geräte werden nicht repariert? Großgeräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Herde können aus Platz- und Sicherheitsgründen nicht angenommen werden. Es gilt die Faustregel: Alles, was man selbst zum Vereinsheim tragen kann, ist willkommen.

  • Wo melde ich mich an und erhalte weitere Informationen: Weitere Informationen und Termine finden Interessierte auf der Homepage unter www.repaircafe-vg-nieder-olm.de.