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Stadt Oppenheim lädt zum „Dîner en Blanc“ auf dem Marktplatz ein

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr führt die Stadt Oppenheim eine Tradition fort: Am Samstag, dem 5. September 2026, verwandelt sich der historische Marktplatz ab 18:00 Uhr erneut in eine sommerliche Festtafel voller Licht, Musik und kulinarischem Genuss. Gemeinsam mit Freunden, Nachbarn und Bekannten können Gäste einen stimmungsvollen Sommerabend erleben. Festlich weiß gedeckte Tische mit eleganter Blumendekoration bieten dafür den passenden Rahmen unter freiem Himmel.

Dresscode und kulinarisches Angebot beim „Dîner en Blanc“

Ganz nach der weltbekannten Tradition des „Dîner en Blanc“ sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, in weißer Kleidung zu erscheinen. Bei der Verpflegung stehen den Gästen zwei Wege offen: Sie können ihr eigenes Picknick mitbringen oder aus dem vielfältigen Angebot der am Marktplatz ansässigen Gastronomen und Weingüter wählen.

Das Speisenangebot der Partnergastronomen umfasst unter anderem:

  • Bistrorante La Piazza: Lasagne Classico (15,90 €) oder Antipasto Bella Casa mit gegrilltem Gemüse und Ziegenkäse (15,90 €).
  • Royal Maharaja: Chicken Tikka Masala mit Reis (15,90 €) oder vegetarisches Paneer Makhni in Tomaten-Butter-Sahnesoße (15,90 €).
  • Weingut Bgm. Carl Koch: Schnabulierteller mit rheinhessischen Tapas (9,00 €) oder Riesling-Kräuter-Cremesuppe mit Spinatknödel (7,00 €).

Eine Vorab-Bestellung der Gerichte ist bis spätestens Freitag, den 28. August 2026, erforderlich. Vor Ort werden zudem passende Weine und Getränke angeboten.

Veranstaltungsinformationen auf einen Blick

Datum & Uhrzeit: Samstag, 5. September 2026, ab 18:00 Uhr
Ort: Marktplatz, 55276 Oppenheim
Dresscode: Weiße Kleidung
Tickets: Ab 7,00 € in der Tourist-Information Oppenheim
Frist für Speisenbestellung: Bis Freitag, 28. August 2026

Der Ticketvorverkauf erfolgt über die Tourist-Information (Merianstraße 2a, Telefon: 06133 4909 19, E-Mail: tourismus@stadt-oppenheim.de, geöffnet Donnerstag bis Sonntag von 10:30 bis 15:30 Uhr).

Betriebsrat und Politik kämpfen um das HGH in Bingen

Vor dem Heilig-Geist-Hospital (HGH) in Bingen waren Tröten, Pfeifen und unmissverständliche Forderungen zu hören: Mit einer „Aktiven Mittagspause“ hat der Betriebsrat des Krankenhauses am Freitag ein unüberhörbares Signal für den Erhalt des Insolvenz bedrohten Krankenhauses gesetzt. BYC-News war vor Ort.

Während das reguläre Insolvenzverfahren seit Anfang August läuft und das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit ausgelaufen ist, bangen rund 300 Beschäftigte um die Zukunft der Klinik.

Die Notfall- und Erstversorgung läuft unterdessen ohne Einschränkungen weiter.

Betriebsrat des HGH warnt vor Teilausverkauf: „Krankenhaus nicht in Einzelteile zerlegen“

Die Stimmung in der Belegschaft beschreibt der Betriebsrat als verständlicherweise angespannt, zwar habe es vereinzelte Abgänge gegeben, einen massenhaften Personalabgang gebe es jedoch nicht, die große Mehrheit halte dem Haus die Treue und möchte für den Standort kämpfen.

Sorge bereitet der Arbeitnehmervertretung jedoch der aktuelle Verhandlungsstand. Belastbare Signale für einen Kompletterhalt des Krankenhauses mit seinen 132 Betten gebe es derzeit nicht. Die geprüften Modelle reichten vom Gesamterhalt über Teilauflösungen bis hin zur vollständigen Schließung.

„Ein funktionierendes Krankenhaus kann man nicht in Einzelteile zerlegen. Notaufnahme, OP, Intensivstation, Pflegebereiche, MVZ und Servicebereiche greifen ineinander. Ein Teilausverkauf würde die medizinische Versorgung in der Region massiv schwächen.“ meinte Betriebsrätin Stefanie Klemann im Interview mit BYC-News.

Zugleich übt der Betriebsrat deutliche Kritik an der Politik. Man erlebe derzeit einen „Zuständigkeits-Ping-Pong zwischen Kreis, Stadt und Land“, bei dem jeder auf den anderen verweise. Dieser politische Kampf gefährde die Existenz der Klinik unmittelbar. Die Kundgebung sei kein Ausdruck von Chaos gewesen, sondern von Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein.

Sebastian Hamann (SPD): „Es ist mittlerweile fünf nach zwölf“

Rückendeckung erhielt die Belegschaft vor Ort unter anderem von Sebastian Hamann (SPD), Sozialdezernent der Stadt Bingen und Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Mainz-Bingen. Er spüre hautnah die Auswirkungen einer „desaströsen Gesundheitspolitik“ für die notfallmedizinische Versorgung außerhalb der Großstädte.

Für die Kommunalpolitik zeichnet Hamann ein kritisches Bild der Verhandlungssituation. Den Gremien von Stadt und Kreis seien durch fehlende finale Rahmenbedingungen auf Bundes- und Landesebene weitgehend die Hände gebunden: „Die Zeit läuft davon, und wir stochern quasi im Dunkeln. Wir versuchen letztlich das zu retten, was auf anderen Ebenen versäumt wurde. Die Krankenhausreform hat massive negative Auswirkungen auf die medizinische Versorgung in Bingen und der Region. Gesundheit ist das höchste Gut, daher muss der Druck weiter erhöht werden. Das ist die letzte Chance!“ erklärte Hamann gegenüber BYC-News.

Er befürchtet zudem, dass der Ernst der Lage in der Binger Bevölkerung noch nicht vollständig angekommen sei. Dass das Haus in vielen Bereichen eine positive Entwicklung genommen habe, verstelle mitunter den Blick darauf, dass die Rahmenbedingungen derzeit so fatal seien wie nie zuvor.

Ein starkes Signal für die kommenden Verhandlungstage

Sowohl der Betriebsrat als auch die Vertreter der Kommunalpolitik betonen, dass der Tag keine reine Protestaktion war, sondern der Auftakt zu weiteren Schritten. Während der Betriebsrat schnelle und verbindliche finanzielle Zusagen fordert, um die Unsicherheit bei den Mitarbeitenden zu beenden, fordert Hamann einen „großen Aufschrei in der Region“.

Für die Bürgerinnen und Bürger in Bingen und dem westlichen Landkreis Mainz-Bingen bleibt die Lage vorerst eine Belastungsprobe, die nächsten Wochen des Eröffnungsverfahrens werden zeigen, ob ein tragfähiges Trägerkonzept gefunden werden kann.

SCHOTT Mainz stellt Klimaziele neu auf

Der Mainzer Technologiekonzern SCHOTT richtet seine Klimastrategie neu aus und setzt künftig auf wissenschaftlich geprüfte Vorgaben der internationalen Science Based Targets initiative (SBTi). Die Organisation hat die überarbeiteten Ziele des Unternehmens offiziell bestätigt. Damit löst SCHOTT sein ursprüngliches internes Ziel einer bilanziellen „Klimaneutralität 2030“ ab, da dieses zu Teilen auf CO₂-Kompensationszertifikaten außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette basierte. Künftig stehen direkte und indirekte Emissionsminderungen im gesamten Produktions- und Liefernetzwerk im Mittelpunkt.

SCHOTT hat erhebliche Einsparungen bei Scope 1 und 2 bereits erzielt

Seit dem Start der Transformation im Jahr 2019 konnte SCHOTT die direkten Emissionen aus eigenen Anlagen (Scope 1) sowie die indirekten Emissionen aus eingekauftem Strom und Wärme (Scope 2) bereits um rund 70 Prozent senken. Haupttreiber dieser Reduktion war die Umstellung der Strombeschaffung auf Erneuerbare-Energien-Zertifikate (EACs) sowie langfristige Grünstrombezugsverträge (PPAs).

Das bisherige SBTi-Ziel für Scope 1 und 2 – eine Reduktion um 46,2 Prozent gegenüber 2019 – hat das Unternehmen damit bereits vorzeitig übertroffen.

Fokus auf die Wertschöpfungskette (Scope 3)

Da die produktionsbedingten Emissionen stark gesenkt werden konnten, entfielen im Geschäftsjahr 2025 über 80 Prozent des CO₂-Fußabdrucks von SCHOTT auf vor- und nachgelagerte Prozesse. Daher rückt die Wertschöpfungskette nun verstärkt in den Fokus:

  • Neues Reduktionsziel: Bis zum Geschäftsjahr 2030 sollen ausgewählte Scope-3-Emissionen um 27,5 Prozent gesenkt werden.
  • Zusammenarbeit mit Lieferanten: Product Carbon Footprints (PCFs) werden Kriterium bei Einkaufsentscheidungen. Zudem unterstützt SCHOTT Zulieferer bei der Umstellung auf Grünstrom und eigenen SBTi-Zielsetzungen.
  • Neuausrichtung: Das neue quantitative Einsparziel ersetzt das bisherige Ziel zur reinen Einbindung von Lieferanten.

40 Millionen Euro für Elektrifizierung der Glasschmelze

Neben der Lieferkette investiert SCHOTT weiterhin in die technologische Weiterentwicklung der energieintensiven Schmelzprozesse. Als Schlüsseltechnologie gilt dabei die schrittweise Elektrifizierung der Wannen.

Im bayerischen Mitterteich baut der Konzern für rund 40 Millionen Euro eine primär elektrisch betriebene Pilotwanne für die Business Unit Tubing, die im Jahr 2027 in Betrieb gehen soll. Darüber hinaus erforscht das Unternehmen weitere zukunftsweisende Ansätze wie Plasma- und Mikrowellentechnologien, um den CO₂-Ausstoß in der Produktion langfristig weiter zu minimieren.

Schauspielerin Hayden Panettiere mit 36 Jahren gestorben

Die US-amerikanische Schauspielerin Hayden Panettiere ist tot. Bekannt aus der Erfolgsserie „Heroes“ sowie der Horror-Reihe „Scream“, starb die Darstellerin im Alter von 36 Jahren. Dies gab ihr Vater Skip Panettiere in einer emotionalen Stellungnahme gegenüber dem US-Sender ABC News bekannt.

Todesursache von Hayden Panettiere bislang noch unklar

„Mit tiefer Trauer geben wir den tragischen Tod unserer geliebten Hayden bekannt. Sie war ein wunderbarer Mensch voller Ausstrahlung und eine Naturgewalt, die all jenen, die sie kannten – sowie den Millionen, die sie auf dem Bildschirm sahen – unermessliche Liebe und Freude schenkte“, heißt es in der Erklärung. Zur genauen Todesursache wurden bislang keine offiziellen Angaben gemacht.

Panettiere blickte auf eine langjährige Karriere zurück, die bereits in ihren Kindertagen begann. Ihren weltweiten Durchbruch feierte sie ab 2006 in der Science-Fiction-Serie „Heroes“, in der sie als unsterbliche Cheerleaderin Claire Bennet zu sehen war. Später glänzte sie als Country-Sängerin Juliette Barnes in der Drama-Serie „Nashville“, was ihr zwei Golden-Globe-Nominierungen einbrachte. Auch im Kino war sie in Filmen wie „Scream 4“, „Scream VI“ und „Gegen jede Regel“ (Remember the Titans) zu sehen.

In Deutschland machte die Schauspielerin zudem durch ihre langjährige Beziehung mit dem früheren Schwergewichts-Boxweltmeister Wladimir Klitschko Schlagzeilen. Das Paar verlobte sich 2013 und hat eine gemeinsame Tochter.

Ehrlicher Umgang mit persönlichen Herausforderungen

In den vergangenen Jahren ging Hayden Panettiere sehr offen mit persönlichen Schicksalsschlägen und gesundheitlichen Herausforderungen um. Im Mai hatte sie ihre Biografie „This Is Me“ veröffentlicht, in der sie über ihren Kampf gegen postnatale Depressionen nach der Geburt ihrer Tochter sowie über eine Alkoholsucht schrieb. Bereits 2015 hatte sie sich wegen ihrer Erkrankung öffentlich in klinische Behandlung begeben.

Zwei Unfälle führen zum Fahrzeughalter in Bad Kreuznach

Am Sonntagabend, den 16.08.2026, kam es gegen 21:23 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Stadtgebiet von Bad Kreuznach. Ein Passant meldete der Polizei, dass ein Kleinwagen gegen das Geländer der Ochsenbrücke gepallt sei und der Fahrer zu Fuß in Richtung Innenstadt flüchte. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Wagen – ein Opel Corsa – die Wilhelmstraße in Fahrtrichtung Bosenheimer Straße. Aus bislang ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit der Brückenbegrenzung. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem flüchtigen Mann verlief aufgrund der nur vagen Personenbeschreibung zunächst ohne Erfolg.

Falsche Kennzeichen und abgemeldetes Fahrzeug

Bei der anschließenden Unfallaufnahme durch die Polizeistreife traten Unregelmäßigkeiten zu Tage. Die am verunfallten Opel Corsa angebrachten auswärtigen Kennzeichen waren offiziell für einen Opel Meriva registriert. Zudem ergab die Überprüfung, dass der Unfall-Corsa bereits seit mehreren Wochen außer Betrieb gesetzt war. Bei einer Überprüfung der Halteradresse in einem Stadtteil von Bad Kreuznach entdeckten die Beamten den besagten Opel Meriva – allerdings ohne die dazugehörigen Kennzeichen auf dem Grundstück. Bewohner konnten vor Ort zunächst nicht angetroffen werden.

Kurioser Zweitunfall führt zur Halterfamilie

Eine unerwartete Wendung nahm der Fall gegen 22:10 Uhr, als der Ehemann der Corsa-Halterin im Stadtteil Bad Kreuznach-Planig selbst in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde. Die unfallaufnehmende Polizeistreife konfrontierte den Mann mit den Ereignissen an der Ochsenbrücke. Der Ehemann zeigte sich überrascht und gab an, dass der abgemeldete Corsa mitsamt den Fahrzeugschlüsseln im Innenraum vor dem heimischen Anwesen gestanden habe.

Wer den Unfall an der Ochsenbrücke schlussendlich verursacht hat und wie die Kennzeichen an das Fahrzeug gelangten, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der verunfallte Pkw wurde zur Sicherung von Spuren durch die Polizei sichergestellt.

Mord in Ginsheim? Kriminalpolizei Südhessen sucht Zeugen

Am Sonntagabend, den 16.08.2026, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Ginsheim zu einem Polizeieinsatz, bei dem eine tote Person aufgefunden wurde. Gegen 18:25 Uhr hatte sich ein Arbeitgeber bei der Polizei gemeldet, da einer seiner Mitarbeiter dringend polizeiliche Unterstützung benötigte. Der Beschäftigte hatte sich aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse zunächst an seinen Vorgesetzten gewendet, welcher daraufhin umgehend die Einsatzkräfte verständigte. Beim Eintreffen der Polizeibeamten in der besagten Wohnung trafen diese auf den Arbeitnehmer sowie auf den leblosen Körper eines 20-jährigen Mannes.

Ginsheim: Tatverdacht und Anordnung einer Obduktion

Aufgrund der ersten Ermittlungserkenntnisse am Auffindeort gehen die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen von einem gewaltsamen Tod des 20-Jährigen aus. Um die genauen Umstände und die genaue Ursache des Ablebens festzustellen, wurde auf Antrag der Darmstädter Staatsanwaltschaft eine Obduktion des Leichnams angeordnet. Ob und in welchem Ausmaß der in der Wohnung angetroffene Arbeitnehmer mit dem gewaltsamen Tod des Mannes in Zusammenhang steht, ist Gegenstand der laufenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Weitere Details wurden aus Rücksicht auf die Ermittlungen vorerst nicht bekannt gegeben; die Pressehoheit liegt bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt.

18-Jähriger kracht betrunken gegen Hauswand in Nierstein

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (16. August 2026) kam es gegen 04:20 Uhr auf der Bundesstraße B9 in Nierstein zu einem Verkehrsunfall. Ein 18-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte frontal mit einer Hauswand.

Fahrer bei Unfall in Nierstein verletzt

Eine Streifenwagenbesatzung, die zu diesem Zeitpunkt eine Fahrzeugkontrolle am nahegelegenen Niersteiner Bahnhof durchführte, wurde durch einen lauten Knall auf das Geschehen aufmerksam. Der junge Mann aus Worms war mit seinem Pkw von Mainz kommend in Fahrtrichtung Worms unterwegs. Vermutlich aufgrund seiner deutlichen Alkoholisierung und einer den Witterungsverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Gebäudefassade beschädigt, während am Pkw Totalschaden entstand. Der 18-jährige Fahrer zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu.

1,8 Promille: Führerschein sichergestellt und Blutprobe angeordnet

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Fahranfänger einen Wert von 1,8 Promille. Die Beamten ordneten daraufhin eine Blutprobe an und stellten den Führerschein des Mannes noch an der Unfallstelle sicher. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Für die Dauer der polizeilichen Unfallaufnahme musste die B9 im Bereich der Unfallstelle für etwa 2,5 Stunden in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Da aus dem verunglückten Pkw Betriebsstoffe ausliefen, war im Anschluss eine Fahrbahnreinigung erforderlich. Während der Reinigung verblieb die Richtungsfahrbahn Worms vorübergehend gesperrt.

Mainzer Leitungsnetz vor dem Kollaps? Junge Union Mainz fordert Investitionen

Die zahlreichen Wasserrohrbrüche in den letzten Monaten sorgen für gesperrte Hauptverkehrsadern, lahmgelegte Straßenbahnen und abgesackte Fahrbahnen. Diese Schadensserie im Mainzer Leitungsnetz ist längst kein Zufall mehr, sondern das Symptom eines jahrelangen Sanierungsstaus. Die Junge Union Mainz fordert die Mainzer Netze GmbH und die Stadt auf, die Trinkwasserversorgung endlich als das zu behandeln, was sie ist: Kernaufgabe der Daseinsvorsorge.

Folgen für den Alltag in Mainz

Die Folgen der maroden Infrastruktur tragen alle Mainzerinnen und Mainzer: Umleitungen, ausgefallene Busse und Bahnen, gesperrte Straßen, teils über Wochen. Wer morgens zur Arbeit, zur Uni oder zur Schule pendelt, spürt den Zustand des Netzes inzwischen im Alltag.

„Jeder Euro, der heute nicht ins Netz investiert wird, kostet uns morgen das Dreifache: für Notreparaturen, aufgerissene Straßen und verlorene Zeit für alle, die in dieser Stadt unterwegs sind. Es ist unsere Generation, die auf maroden Leitungen sitzen bleibt, wenn jetzt nicht gehandelt wird“, sagt Joshua Frenz, Geschäftsführer der Jungen Union Mainz.

„Die extremen Temperaturschwankungen dieses Jahres, vom Frost im Winter zu den Hitzewellen dieses Sommers, haben die Schwächen des Netzes offengelegt, nicht verursacht. Ein Netz, das auf der Höhe der Zeit ist, hält Wetterextreme aus. Genau darauf muss Mainz sich vorbereiten, denn solche Wetterlagen werden häufiger, nicht seltener“, so Frenz weiter.

Die Junge Union Mainz fordert deshalb konkret: eine transparente Bestandsaufnahme des Leitungsnetzes mit Altersstruktur und Schadensstatistik, ein mehrjähriges Sanierungsprogramm mit verbindlichen Erneuerungsquoten statt reiner Flickschusterei nach dem nächsten Bruch, sowie eine Priorisierung der Netzinvestitionen im Wirtschaftsplan der Mainzer Netze.

Insolvenz der Form und Farbe Baudekoration GmbH

Im Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der Form und Farbe Baudekoration GmbH hat das Amtsgericht Wiesbaden am 13.08.2026 um 15:05 Uhr vorläufige Sicherungsmaßnahmen angeordnet. Das in der Kurt-Schumacher-Str. 18 in 65232 Taunusstein ansässige Unternehmen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter HRB 16458 eingetragen und wird gesetzlich durch die Geschäftsführerin M.S. Fazlic vertreten. Unter dem gerichtlichen Aktenzeichen 10 IN 379/26 wurde die vorläufige Verwaltung des Vermögens angeordnet, um eine nachteilige Veränderung der Vermögenslage bis zur Entscheidung über den Antrag zu verhindern.

Einschränkungen der Verfügungsbefugnis und Hinweise an Schuldner

Durch den Erlass des Beschlusses unterliegt die Form und Farbe Baudekoration GmbH Einschränkungen in ihrer Handlungsfähigkeit: Sämtliche Verfügungen der Gesellschaft über ihr Vermögen sind ab sofort nur noch mit der ausdrücklichen Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters rechtswirksam. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Peter G. Theile bestellt. Die Kanzlei (Büro Wiesbaden) befindet sich im Nerotal 18, 65193 Wiesbaden, und ist telefonisch unter 0611 532 374-0, per Fax unter 0611 532 3554 sowie per E-Mail an kanzlei@dr-theile.de erreichbar.

Schuldner und Vertragspartner der Antragstellerin werden aufgefordert, Zahlungen sowie sonstige Leistungen nur noch unter strikter Beachtung des gerichtlichen Beschlusses zu leisten (§ 23 Abs. 1 S. 3 InsO).

Einblick in den Beschluss und Rechtsmittelbelehrung

Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts beim Amtsgericht Wiesbaden eingesehen werden. Die Entscheidung kann von der Antragstellerin mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden. Zudem steht die sofortige Beschwerde jedem Gläubiger zu, sofern das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung des Hauptinsolvenzverfahrens gemäß Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2015/848 gerügt wird. Die Beschwerde ist innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen beim Amtsgericht Wiesbaden, Mainzer Straße 124, 65189 Wiesbaden, schriftlich oder zur Niederschrift einzureichen.

Cindy aus Marzahn Live in Frankfurt – Ticketvorverkauf

Die bekannte Comedy-Kunstfigur Cindy aus Marzahn geht wieder auf Tournee und macht dabei Station in Frankfurt am Main. Am Sonntag, den 18. April 2027, gastiert die Komikerin ab 19:00 Uhr in der Süwag Energie ARENA im Stadtteil Unterliederbach. Mit ihrer aktuellen Live-Show „Einmal Prinzessin und zurück!“ knüpft sie an ihre früheren Bühnenerfolge an und bringt ihren charakteristischen Humor wieder großflächig auf die Bühne.

Entwicklung der Kunstfigur Cindy aus Marzahn

Hinter der Figur Cindy aus Marzahn steht die Berliner Künstlerin Ilka Bessin. Bekannt geworden im pinken Trainingsanzug und mit auffälligen Lockenwicklern, verkörpert die Figur eine Langzeitarbeitslose aus dem Berliner Stadtteil Marzahn. Mit einer Kombination aus trockenem Berliner Witz, direkter Ansprache und hoher Selbstironie stieg sie in den 2000er- und 2010er-Jahren zu einer der erfolgreichsten Entertainerinnen im deutschsprachigen Raum auf.

In der Vergangenheit füllte die Künstlerin mit Programmen wie „Schizophren – Ich wollte ’ne Prinzessin sein“, „Nicht jeder Prinz kommt uff’m Pferd“ oder „Pink is Bjutiful“ Hallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neben ihren eigenen Tourneen war sie in zahlreichen Fernsehformaten zu sehen und übernahm Moderationen großer Unterhaltungssendungen. Nach einer Phase, in der Ilka Bessin vorwiegend unter ihrem bürgerlichen Namen auftrat, kehrt sie mit dem aktuellen Programm nun wieder in ihrer ikonischen Rolle auf die Live-Bühne zurück.

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Hohe Tankpreise und ÖPNV-Ausfälle belasten Rheinhessen

Leserbrief von Helmut Schwenk: Wer in Rheinhessen auf das Auto angewiesen ist, kennt das Problem: Für viele Menschen ist der tägliche Weg zur Arbeit, zum Ausbildungsplatz oder zum Arzt ohne eigenes Fahrzeug kaum zu bewältigen. Gerade in einer ländlich geprägten Region wie Rheinhessen sind die Möglichkeiten des öffentlichen Nahverkehrs nicht überall ausreichend ausgebaut beziehungsweise erschweren die aktuellen Ausfälle im Bereich des Bahnverkehrs sowie des ÖPNV die tägliche Mobilität massiv. Umso ärgerlicher ist es, wenn die Preise an den Tankstellen scheinbar nach Belieben steigen. Auch hier stellt sich die Frage, wie fair der Wettbewerb an den Zapfsäulen tatsächlich funktioniert. Autofahrerinnen und Autofahrer beobachten regelmäßig deutliche Preisschwankungen innerhalb eines einzigen Tages. Besonders für Berufspendler, die auf dem Heimweg tanken müssen, kann das schnell ins Geld gehen. Wenn mehrere Tankstellen gleichzeitig ihre Preise erhöhen, entsteht zudem der Eindruck, dass der Wettbewerb nur noch eingeschränkt funktioniert.

Für die Menschen in Rheinhessen ist das keine abstrakte wirtschaftspolitische Debatte

Wer beispielsweise täglich von einem Wohnort im Umland nach Mainz, Bingen, Worms oder in die umliegenden Gewerbegebiete pendelt, spürt jeden zusätzlichen Cent unmittelbar im Portemonnaie. Bei ohnehin hohen Lebenshaltungs- und Energiekosten werden die Fahrtkosten für viele Familien zunehmend zu einer finanziellen Belastung. Natürlich kann nicht jeder Preisunterschied allein den Mineralölkonzernen zugeschrieben werden. Rohölpreise, Steuern, Einkaufskosten und internationale Marktentwicklungen spielen ebenfalls eine Rolle. Gerade deshalb braucht es aber Transparenz darüber, wie sich der Preis an der Zapfsäule tatsächlich zusammensetzt und warum er sich teilweise so rasch verändert.

Geforderter Schutz für Verbraucher und verlässliche Alternativen

Die Politik steht in der Pflicht, genauer hinzusehen und den Wettbewerb konsequent zu schützen. Das Bundeskartellamt muss über ausreichende Instrumente verfügen, um auffälliges Marktverhalten rasch zu untersuchen und gegebenenfalls wirksam zu sanktionieren. Gleichzeitig sollten Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Handlungsmöglichkeiten gezielt nutzen: Preise vergleichen, günstige Tankzeiten – meist in den frühen Abendstunden – wählen und, wo es möglich ist, auch unabhängige Freitankstellen berücksichtigen. Für Rheinhessen gilt: Wer zwingend auf das Auto angewiesen ist, darf nicht zum Spielball eines undurchsichtigen Preiskampfes werden. Mobilität ist für viele Menschen keine Luxusentscheidung, sondern eine Grundvoraussetzung dafür, überhaupt arbeiten und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Deshalb sollte bei den Tankpreisen endlich wieder der Wettbewerb gelten – und nicht die Frage, wer den Pendler am stärksten zur Kasse bitten kann.

Damit Ausfälle bei der Bahn und Lücken im Busnetz nicht dauerhaft das Auto als einzige Alternative erzwingen, muss auch die öffentliche Verkehrsinfrastruktur dringend stabilisiert werden. Erst wenn Schienen- und Busverbindungen in Rheinhessen wieder pünktlich und verlässlich funktionieren, entsteht für die Menschen eine echte Wahlfreiheit. Bis dahin bleibt eine lückenlose Preistransparenz an den Tankstellen eine unerlässliche Maßnahme, um die finanziellen Belastungen der Pendlerinnen und Pendler zumindest einzudämmen.

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Hohe tankpreise und öpnv-ausfälle belasten rheinhessen


Großer Aktionstag im Landesmuseum Mainz am 18. August

Text Michael Bonewitz – Das Landesmuseum Mainz wird am Dienstag, 18. August, unter dem Motto „All inclusive – ein Tag im Museum für alle“ zu einem Ort der Begegnung, der Kreativität und des gemeinsamen Erlebens. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens lädt die Sparda Südwest Stiftung gemeinsam mit dem Landesmuseum Mainz von 10 bis 20 Uhr bei freiem Eintritt zu diesem besonderen Aktionstag ein.

Über den ganzen Tag verteilt laden kreative Angebote wie „Kunst ist Klasse“, „Manno! Die Moneten Challenge“ oder die Reihe „Kunst in der Mittagspause“ ein. Daneben können die Besucherinnen und Besucher die Ausstellungen „Fußballfieber“ sowie „Shalom am Rhein – 1000 Jahre Judentum in Rheinland-Pfalz“ besuchen. Beim Museumsbingo entdecken Schulklassen bereits am Vormittag spielerisch das Landesmuseum und entwickeln zugleich Ideen, wie kulturelle Teilhabe noch besser gelingen kann.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Übergabe eines taktilen Ausstellungsgrundrisses an das Landesmuseum Mainz. Es eröffnet insbesondere blinden und sehbehinderten Menschen einen neuen, barrierefreien Zugang zur Ausstellung und steht beispielhaft für das Anliegen des Tages, kulturelle Teilhabe für möglichst viele Menschen zu ermöglichen.

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Großer aktionstag im landesmuseum mainz am 18. August 1

Dr. Birgit Heide, Direktorin Landesmuseum Mainz

„Wir freuen uns sehr über dieses wunderbare Geschenk der Sparda Südwest Stiftung anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums. Das Landesmuseum Mainz versteht sich als offenes Haus für alle Menschen. Mit diesem Aktionstag können wir einmal mehr zeigen, dass kulturelle Teilhabe dann besonders gelingt, wenn Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven gemeinsam Kunst und Geschichte erleben,“ betont Dr. Birgit Heide, Direktorin des Landesmuseums Mainz.

„All inclusive – ein Tag im Museum für alle“ richtet sich an Menschen jeden Alters und möchte zeigen, wie Inklusion, kulturelle Teilhabe und gesellschaftliches Engagement ganz selbstverständlich zusammengehören. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Mitmachaktionen, Workshops, Musik, Ausstellungen und zahlreichen Begegnungen.

Darüber hinaus präsentiert Marcel Friederich sein „Mutmacher-Projekt“ und zeigt eindrucksvoll, wie Anderssein zur Stärke werden kann. Den musikalischen Abschluss des Aktionstages gestaltet die inklusive Band „Wir Sind Wer“.

„Seit 25 Jahren fördern wir Projekte, die Menschen zusammenbringen und gesellschaftliche Teilhabe stärken. Unser Jubiläum möchten wir nicht mit einem Fest für geladene Gäste feiern, sondern gemeinsam mit den Menschen in unserer Region. Deshalb laden wir alle herzlich ein, diesen besonderen Tag mit uns im Landesmuseum Mainz zu erleben“, sagen die Stiftungsvorstände Heiko Kuhna und Andreas Manthe.

Die Sparda Südwest Stiftung engagiert sich seit einem Vierteljahrhundert für Kinder, Jugendliche und Familien in Rheinland-Pfalz und im Saarland und unterstützt zahlreiche Projekte aus den Bereichen Bildung, Kultur, Inklusion und gesellschaftliches Miteinander.

Chaos auf der Autobahn wegen Hochzeitskorso bei Mainz

Ein verkehrswidriger Hochzeitskorso hat am Samstagnachmittag, den 15.08.2026, zu erheblichen Behinderungen und Gefahrensituationen im Autobahnnetz rund um Mainz geführt. Gegen 17:26 Uhr meldete eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin über Notruf, dass mehrere Fahrzeuge die A643 in Fahrtrichtung Autobahndreieck Mainz ausbremsten und fahrende Fahrspuren vorsätzlich blockierten. Die Beteiligten fuhren im Schneckentempo, betätigten durchgehend die Hupen und hatten die Warnblinkanlagen eingeschaltet. An mehreren Autos der Kolonne waren kurdische Flaggen befestigt.

Im weiteren Verlauf steuerte die aus etwa 10 bis 15 Fahrzeugen bestehende Gruppe über das Autobahndreieck auf die A60 in Fahrtrichtung Darmstadt. In der dortigen Verbindungsfahrbahn brachten die Fahrer ihre Fahrzeuge schließlich komplett zum Stillstand. Mehrere Insassen stiegen aus den gestoppten Autos aus und liefen unvermittelt über die aktiven Fahrstreifen. Anschließend setzte der Korso seine Fahrt fort und verließ die Autobahn an der Anschlussstelle Mainz-Finthen.

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Chaos auf der autobahn wegen hochzeitskorso bei mainz 2

Polizeiliche Fahndung und Ermittlungsverfahren in Mainz

Eingesetzte Polizeikräfte leiteten umgehend eine Bereichsfahndung ein und konnten die Hochzeitsgesellschaft im Stadtteil Mainz-Finthen ausfindig machen. Ein von der Zeugin präzise beschriebenes Fahrzeug wurde vor Ort angetroffen und der verantwortliche Fahrer einer Kontrolle unterzogen. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren als Beschuldigter wegen Nötigung im Straßenverkehr eingeleitet. Die Ermittlungen zur Identifizierung der weiteren beteiligten Fahrzeugführer dauern an.

Die Polizeiautobahnstation Heidesheim bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Verkehrsteilnehmer, die Angaben zum Ablauf des Hochzeitskorsos machen können oder durch das Fahrverhalten der Beteiligten selbst genötigt oder gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06132-950-0 zu melden.

Matthias Reim Live in Mainz – Konzert auf der Zitadelle

Schlagersänger und Rockmusiker Matthias Reim setzt seine Erfolgsgeschichte auf der Bühne fort und tritt im Sommer 2027 in Mainz auf. Am Freitag, den 11. Juni 2027, gibt der Künstler ab 18:45 Uhr ein Open-Air-Konzert auf der Zitadelle Mainz. Der Auftritt ist Teil seiner angekündigten Sommer-Tournee „VERDAMMT, ICH LIEB DICH – Die Jubiläumstournee – Teil 2“, die als Fortsetzung seiner Jubiläumskonzerte angelegt ist.

Hintergrund und musikalische Karriere

Vor mehr als 35 Jahren feierte Matthias Reim mit der Single „Verdammt, ich lieb’ Dich“ den großen Durchbruch. Der Titel hielt sich damals fast 16 Wochen an der Spitze der deutschen Hitparade. Das dazugehörige Debütalbum Reim aus dem Jahr 1990 verkaufte sich über 1,5 Millionen Mal und legte den Grundstein für eine lange Karriere im deutschsprachigen Musikgeschäft. Seine Musik verbindet Elemente aus Rock, Pop sowie Schlager und verarbeitet auch persönliche Höhen und Tiefen.

Die für den Sommer 2027 geplante Tournee umfasst insgesamt elf Termine in zehn deutschen Städten und startet am 20. Mai 2027 in Hof an der Saale. Auf dem Programm der Open-Air-Show auf der Mainzer Zitadelle stehen neben seinem prägenden Karriere-Hit Klassiker wie „Ich hab’ geträumt von dir“ und „Ganz egal“ sowie ein Querschnitt aus seinem mehr als drei Jahrzehnte umspannenden Repertoire.

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Tutty Tran mit neuem Programm Wok-Life-Balance in Frankfurt

Der Stand-Up-Comedian Tutty Tran tritt im Rahmen seiner Tournee mit dem Titel „Wok-Life-Balance“ in Frankfurt am Main auf. Die Vorstellung ist für Freitag, den 5. März 2027, um 20:00 Uhr in der Süwag Energie ARENA im Stadtteil Unterliederbach angesetzt. Nach seiner vorherigen Tournee „HAI DAI MAU“, die über 100.000 Zuschauer anzog, präsentiert der Künstler damit sein drittes abendfüllendes Soloprogramm.

Inhalt des Programms und künstlerisches Profil von Tutty Tran

In seinem aktuellen Bühnenprogramm verarbeitet Tutty Tran humorvoll alltägliche Situationen, kulturelle Klischees und Anekdoten aus seinem Umfeld. Thematisiert werden unter anderem interkulturelle Erfahrungen, familiäre Prägungen sowie persönliche Erlebnisse im privaten Alltag. Der Veranstalter empfiehlt den Besuch der Show für ein Publikum ab 16 Jahren.

Der in Berlin aufgewachsene Künstler ist seit 2017 in der Comedy-Szene aktiv und erreicht auf seinen Social-Media-Kanälen ein Millionenpublikum. Neben seinen Live-Auftritten ist er regelmäßig in verschiedenen Fernsehformaten zu sehen. Im Jahr 2023 veröffentlichte er das Buch Wenn nicht jetzt, wan tan?, das sich in der SPIEGEL-Bestsellerliste platzierte, und übernahm die Moderation der Comedy-Serie Jokah & Tutty. Der Auftakt der aktuellen „Wok-Life-Balance“-Tournee erfolgte im Herbst 2025.

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