BYC-NewsGinsheim-GustavsburgStadt zieht Konsequenzen nach Vandalismus am Altrheinufer Ginsheim

Stadt zieht Konsequenzen nach Vandalismus am Altrheinufer Ginsheim

7.000 Euro Reparaturkosten in drei Jahren: Die Stadtverwaltung verzichtet vorerst auf die Instandsetzung der beschädigten Schranke

Das Altrheinufer Ginsheim ist ein Magnet für Erholungssuchende. Doch wiederholter Vandalismus an den Absperranlagen zwingt die Stadt nun zum Handeln. Da die Instandsetzungskosten explodieren, bleibt eine der Schranken bis auf Weiteres außer Betrieb.

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Vandalismus am Altrheinufer Ginsheim verursacht hohe Kosten

Um den Uferbereich an Wochenenden vor zu hoher Verkehrsbelastung zu schützen, regeln Schranken den Zugang zum Parkplatz. Das Problem: Die Anlagen werden immer wieder gewaltsam geöffnet oder beschädigt. Rund 7.000 Euro musste die Stadt in den letzten drei Jahren allein für die Reparaturen aufwenden. Nach einer erneuten Beschädigung an einem Bolzen zieht die Verwaltung nun die Reißleine.

Schranke bleibt offen – aber nicht für alle

Da ein defekter Bolzen die Zuverlässigkeit der Anlage gefährdet, bleibt die hintere Schranke vorerst dauerhaft geöffnet. Dies geschieht vor allem, um im Notfall den Zugang für Rettungs- und Einsatzkräfte jederzeit zu garantieren.

Wichtig für Besucher: Die geöffnete Schranke ist kein Freifahrtschein! Das Befahren und Parken in diesem Bereich bleibt weiterhin ausdrücklich untersagt. Die vordere, intakte Schranke wird zudem weiterhin planmäßig zu den Wochenenden geschlossen.

Stadtpolizei verschärft Kontrollen

Wer hofft, die Situation für illegales Parken nutzen zu können, wird enttäuscht. Die Stadtverwaltung hat angekündigt: Die Stadtpolizei wird das Altrheinufer Ginsheim verstärkt überwachen. Verstöße gegen das Park- und Durchfahrtsverbot werden konsequent geahndet. Sachbeschädigungen und Vandalismus bringt die Stadt grundsätzlich zur Anzeige.

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Blick in die Zukunft

Der Verzicht auf die Reparatur ist auch strategischer Natur: Für das kommende Frühjahr ist ohnehin eine probeweise Umgestaltung des Altrheinufers geplant. Im Zuge dieser Neuerung soll die Verkehrssituation grundlegend neu bewertet werden. Die Stadt bittet alle Besucher um einen respektvollen Umgang mit den Einrichtungen, um die Aufenthaltsqualität für alle zu erhalten.

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