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Brand und Evakuierung in Worms

Ein Brand im Kellerbereich des ehemaligen Hochstifts hat am Mittwoch, dem 19. August 2026, zu einem größeren Feuerwehreinsatz geführt. Gegen kurz vor 14:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte wegen einer starken Rauchentwicklung alarmiert. Bereits beim Eintreffen des Löschzugs drang dichter Rauch aus dem Untergeschoss des Gebäudes.

Vorsorgliche Evakuierung von Hospiz und Volkshochschule in Worms

Ein Atemschutztrupp drang umgehend in das erste Untergeschoss vor und lokalisierte das Feuer in einem rund 30 Quadratmeter großen Raum. Dort brannten Unrat, Matratzen sowie Teile der Einrichtung. Der Brand konnte durch die Feuerwehrkräfte zügig gelöscht werden.

Um Risiken für angrenzende Gebäudeteile auszuschließen, kontrollierten parallele Einheiten das benachbarte Hospiz sowie die Volkshochschule. Das Erdgeschoss des Hospizes sowie Räumlichkeiten der Volkshochschule wurden vorsorglich evakuiert. Zudem wurden die Lüftungs- und Klimaanlagen umgehend abgeschaltet, um eine Rauchausbreitung über die Gebäudetechnik zu unterbinden.

Während des Einsatzes wurden die Patientinnen und Patienten durch das Pflegepersonal betreut. Die Überprüfungen ergaben, dass kein Rauch in das Hospizgebäude eingedrungen war. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Personen vor Ort.

THW sichert Gebäude – Polizei ermittelt zur Ursache

Nach umfangreichen Belüftungs- und Entrauchungsmaßnahmen im Kellerbereich konnte der Einsatz nach rund zweieinhalb Stunden beendet werden. Das Technische Hilfswerk (THW) übernahm im Anschluss die Sicherung des Gebäudes, während die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr sowie die freiwilligen Einheiten Stadtmitte, Wiesoppenheim/Horchheim und Herrnsheim.

Max Verstappen unterzeichnet neuen Millionenvertrag

Die Spekulationen um die Zukunft von Vierfach-Weltmeister Max Verstappen in der Formel 1 haben ein offizielles Ende gefunden. Der 28-jährige Niederländer hat seinen ursprünglich bis Ende 2028 laufenden Vertrag bei Red Bull Racing vorzeitig bis Ende 2030 verlängert. Dies gab der Rennstall am Donnerstagmorgen (20. August 2026) am Rande der Sommerpause und unmittelbar vor Verstappens Heim-Grand-Prix im niederländischen Zandvoort bekannt. Damit setzt der vierfache Champion ein deutliches Zeichen und bindet sich langfristig an das Team, für das er seit 2016 an den Start geht.

Teamführung erleichtert über Zukunftsentscheidung von Max Verstappen

Red Bulls Teamchef Laurent Mekies zeigte sich über die Vertragsverlängerung erfreut: „Dass Max bei uns bleibt und wir den besten Fahrer im Feld halten können, sind fantastische Nachrichten für alle bei Red Bull, Oracle Red Bull Racing sowie für die Formel 1 und den Motorsport insgesamt.“

Mit der Entscheidung enden monatelange Gerüchte im Fahrerlager, die den Niederländer immer wieder mit einem vorzeitigen Teamwechsel in Verbindung gebracht hatten.

Gleichzeitig wird spekuliert, dass im Rahmen der langfristigen Vertragsanpassung auch Anpassungen beim Grundgehalt vorgenommen wurden, das zuletzt auf etwa 65 Millionen Euro pro Jahr geschätzt wurde.

Verstappen: „Das Team ist wie eine zweite Familie“

Max Verstappen selbst betonte in der offiziellen Mitteilung seine enge Bindung an den Rennstall. „Wir haben die besten Leute, und ich freue mich darauf, weiterhin mit allen zusammenzuarbeiten, um wieder an die Spitze zurückzukehren. Das bleibt das oberste Ziel“, betont er. „Ich habe es immer gesagt: Das Team ist für mich wie eine zweite Familie, und ich fühle mich hier sehr zu Hause.“

Die Fortsetzung dieser Reise mit dem Team, bei dem er seine bisherige Formel-1-Karriere verbracht und vier Weltmeisterschaften gewonnen hat, sei für ihn etwas ganz Besonderes.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B417 bei Wiesbaden

Wiesbaden – Auf der Bundesstraße B417 kam es am Nachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall im Streckenabschnitt zwischen der Abfahrt Fischzucht und dem Jagdschloss Platte. Insgesamt waren vier Fahrzeuge an der Kollision beteiligt. Entgegen ersten Meldungen vor Ort war keine der beteiligten Personen in den Wracks eingeklemmt. Dennoch forderten die Folgen des Zusammenstoßes ein großes Aufgebot an medizinischen Rettungskräften: Zwei Personen erlitten schwere Verletzungen, während zwei weitere Beteiligte mit leichten Verletzungen davonkamen.

Großeinsatz der Rettungskräfte und Feuerwehren auf der B417

Zur Versorgung der Verunglückten waren vier Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge sowie ein Rettungshubschrauber an die Unfallstelle auf der B417 ausgerückt. Die Koordination der Rettungsmittel sowie die Verteilung der Patienten auf umliegende Krankenhäuser übernahm die Einsatzleitung Rettungsdienst.

Neben den medizinischen Einheiten standen die Feuerwehr Wiesbaden sowie die Freiwillige Feuerwehr Taunusstein-Neuhof im Einsatz. Die Feuerwehrkräfte unterstützten die Erstversorgung, stellten vor Ort den Brandschutz sicher und bunden ausgelaufene Betriebsstoffe der beschädigten Fahrzeuge ab. Die Absicherung der Unfallstelle und die Regelung des Verkehrs übernahmen Einsatzkräfte der Polizei sowie der Stadtpolizei. Während der Versorgungs- und Aufräumarbeiten kam es im Bereich der Bundesstraße zu Beeinträchtigungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens aufgenommen.

Neue Aufgabe für AJ Styles in der WWE

WWE NEWS: Seit seinem offiziellen Rücktritt vom aktiven Ringsport beim Royal Rumble 2026 befindet sich AJ Styles in einer ungewohnten Lebensphase. Wie der 49-jährige WWE Hall of Famer in der aktuellen Ausgabe von The AJ Styles Show einräumte, fällt ihm die Umstellung auf den Ruhestand schwieriger als ursprünglich erwartet. Mental sei der Gedanke, weiterhin in den Ring steigen zu können, noch immer sehr präsent. Während sich sein Körper an manchen Tagen extrem gut anfühle, erinnere ihn die physische Belastung an anderen Tagen rasch daran, weshalb die Entscheidung für den Rücktritt richtig war.

Sollte es jemals zu einer Rückkehr in den Ring kommen, gäbe es für AJ Styles nur wenige denkbare Szenarien – eines davon wäre ein gemeinsames Match mit seinen Söhnen. Er betonte jedoch, dass dafür eine entsprechend große Bühne notwendig wäre und aktuell keinerlei konkrete Comeback-Pläne existieren.

Erste Schritte von Sohn Avery im Performance Center und Dungeon

Parallel zur Neuorientierung des Vaters beginnt sein 19-jähriger Sohn Avery Styles, eigene Erfahrungen im Wrestling zu sammeln. Der Nachwuchswrestler erhielt kürzlich die Möglichkeit, im WWE Performance Center in Orlando zu trainieren, während AJ Styles dort vor Ort tätig war. Der Hall of Famer verzichtete dabei bewusst darauf, seinen Sohn persönlich zu unterrichten. Stattdessen sei es ihm wichtig, dass Avery von unterschiedlichen Coaches lernt, um vielseitige Einblicke in Timing, Übersicht und Ringpsychologie zu erhalten. Der Aufenthalt im Performance Center stellt nach aktuellem Stand weder einen Vertrag noch ein offizielles Tryout dar. Zudem trainierte Avery im bekannten Dungeon von Natalya und TJ Wilson, was AJ Styles aufgrund der intensiven Lernatmosphäre besonders lobte.

Rückendeckung nach Kontroverse in der Independent-Szene
Rund um Avery Styles kam es zuletzt in der Independent-Szene zu einer öffentlichen Auseinandersetzung. Der Ringer Arik Cannon warf dem 19-Jährigen vor, bei einer Veranstaltung nicht beim Auf- und Abbau geholfen zu haben. AJ Styles stellte sich daraufhin öffentlich vor seinen Sohn und erklärte, dass sowohl Avery als auch dessen Ringgegner Marcus Mathers versichert hätten, eine solche Aufforderung nicht wahrgenommen zu haben. Zudem wies er darauf hin, dass beide für die Show eine lange Anfahrt auf sich genommen und im Auto übernachtet hatten. Die Promotion GCW distanzierte sich in der Folge von Cannons Aussagen. Rückblickend räumte AJ Styles ein, dass eine öffentliche Eskalation unglücklich war, er als Vater jedoch die Integrität seines Sohnes schützen wollte.

Neue Aufgaben als Producer und Coach bei WWE NXT

Auch ohne aktive Ringeinsätze bleibt AJ Styles dem Marktführer WWE eng verbunden. Derzeit hilft er vorübergehend als Coach im Performance Center aus, da ein Kollege wegen einer Knieoperation ausfällt. Darüber hinaus sammelt er Erfahrungen als Producer für die wöchentliche Show NXT. Bei der Ausgabe vom 11. August 2026 war er für die Produktion des Matches zwischen Grayson Waller und Cruz Montana verantwortlich. AJ Styles lobte die Intensität der Begegnung und die Ringerfahrung beider Athleten, wodurch er sich vor allem auf gezielte kreative Hinweise beschränken konnte.

Besonders hob er die Leistung von Grayson Waller hervor, den er als derzeit unterschätzten Performer und überzeugenden Heel bezeichnete. Bereits am 4. August wirkte AJ Styles zusammen mit Johnny Moss am NXT Underground Match zwischen Kendal Grey und Lola Vice mit. Obwohl derzeit keine feste Vollzeitstelle als Coach geplant ist, kann sich der Veteran eine langfristige Unterstützung des Unternehmens in verschiedenen Rollen vorstellen.

Opel überschlägt sich bei Unfall in der Mainzer Oberstadt

Am Mittwochnachmittag (19. August 2026) kam es gegen 16:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Geschwister-Scholl-Straße in Mainz. In Fahrtrichtung Innenstadt, kurz vor dem Pariser Tor, kollidierten drei Fahrzeuge miteinander. BYC-News war vor Ort. Eine Person wurde bei dem Unfall in Mainz verletzt ...


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Mainz leuchtet 2026: Programm & Standorte

Vom 24. bis 26. September 2026 jeweils von ca. 20:00 bis 23:00 Uhr findet erneut das Event „Mainz leuchtet“ statt. Nach rund 250.000 Besucherinnen und Besuchern in den vergangenen drei Jahren bietet die vierte Ausgabe erneut kostenfreien Zugang zu allen Lichtkunst-Installationen und Video-Projektionen entlang der zentralen Licht-Achse.

Die künstlerischen Arbeiten wurden von Studierenden des Studiengangs Zeitbasierte Medien im Kurs „Mainz leuchtet“ entwickelt – unter der Leitung von René Becker, Benjamin Hohnheiser, Olaf Hirschberg, Tjark Ihmels, Pascal Kulcsár und Daniel Seideneder.

Die Projektions-Standorte bei Mainz leuchtet im Überblick

Die Lichtermeile erstreckt sich von der Rheingoldhalle bis zum Schillerplatz sowie zum Kasteler Ufer:

  • Jockel-Fuchs-Platz / Rheingoldhalle
  • Brückenturm
  • mainz STORE
  • Dom St. Martin (St. Gotthard-Kapelle)
  • Dom St. Martin (Ostchor)
  • Staatstheater Mainz
  • Juwelier Leo Link GmbH
  • Deutsche Bank
  • LUX – Pavillon der Hochschule Mainz
  • Osteiner Hof
  • Bastion von Schönborn

Rahmenprogramm: Führungen und „Lange Nacht der Lichter“

Neben den festen Installationen bietet das Festivalwochenende zusätzliche Aktionen:

Lange Nacht der Lichter (Samstag, 26.09.): Zahlreiche Einzelhändler in der Innenstadt verlängern ihre Öffnungszeiten bis 22:00 Uhr. Gastronomie- und Handelsbetriebe (u. a. ANSON’S, ENTEGA Point, Burgerheart, Wilma Wunder und ’s Fachl) begleiten das Event mit Sonderaktionen.

Offizielle Festival-Führungen: An allen drei Tagen führt ein geführter Rundgang ab 20:30 Uhr entlang der Lichtermeile.

Nightwalks „Die verlorenen Marien“: Ein geführter Spaziergang bringt vergangene Streetart der Künstlerin „Maria M. Fantasma“ per Beamer zurück an die Fassaden. Termin: Freitag, 25.09. (inkl. Federweißer und Zwiebelkuchen) und Samstag, 26.09., jeweils um 19:30 Uhr ab dem Ollohof (Boppstraße 42).

Hinweis: Alle Führungen im Rahmen von Mainz leuchtet sind vorab über die Tourismus-Website von mainzplus buchbar.

Anreise, ÖPNV und Verkehrsbeeinträchtigungen

Aufgrund von Straßensperrungen wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln dringend empfohlen. Die Mainzer Mobilität bietet an den Veranstaltungstagen ein spezielles VeranstaltungsTicket (RMV-Preisstufe 13) an.

Jeweils zwischen 19:30 Uhr und 23:30 Uhr kommt es zu folgenden Sperrungen für den Pkw-, Taxi- und Busverkehr:

  • Vollgesperrt ist die Ludwigsstraße (Parkhauszufahrten bleiben erreichbar).
  • Teilweise gesperrt sind die Weißliliengasse (ab Parkhaus Weißliliengasse), die Große Langgasse (Ecke Ludwigsstraße), der Schillerplatz (Ecke Schillerstraße) sowie die Schöfferstraße (Höhe Jesuitenbogen/Höfchen).
  • Der Bus- und Straßenbahnverkehr wird während der Sperrzeiten um den Schillerplatz und die Ludwigsstraße/Schöfferstraße umgeleitet.

Grundsteinlegung für das Fachmarktzentrum am Scharlachberg in Bingen

Nach dem Startschuss für den Neubau Ende des vergangenen Jahres hat die Naheland Immobilienentwicklungsgesellschaft mbH mit der feierlichen Grundsteinlegung einen neuen Bauabschnitt eingeläutet. Nach über 25 Jahren wird das bestehende Fachmarktzentrum am Scharlachberg in Bingen-Büdesheim grundlegend umgestaltet, revitalisiert und modernisiert.

14.000 Quadratmeter Mietfläche: Fertigstellung des Fachmarktzentrums bis 2028 geplant

Zur symbolischen Zeremonie befüllten Bingens Oberbürgermeister Thomas Feser, die Vorstände der Sparkasse Rhein-Nahe, Holger Wessling und Jörg Brendel, die Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft, Jan-Philipp Schulz und Dag Stein Herzberger, sowie Architektin Iryna Fink (RS Plan AG) eine Zeitkapsel. Diese enthält neben einem Bauplan und der Tageszeitung auch einen aktuellen Münzsatz sowie die offizielle Grundsteinlegungsurkunde.

Auf dem ehemaligen Gelände der Schnapsbrennerei „Scharlachberg“ werden Teile der bestehenden Bausubstanz auf rund 14.000 Quadratmetern Mietfläche saniert, während andere Bereiche abgebrochen und durch moderne Neubauten ersetzt werden. Insgesamt entstehen bis zu 28 Gewerbeeinheiten.

Der Zeitplan für das Großprojekt sieht wie folgt aus:

  • Frühjahr 2027: Voraussichtliche Inbetriebnahme des ersten Neubauabschnitts
  • Bis 2028: Vollständige Fertigstellung des Gesamtareals

Nachhaltiges Baukonzept und Nutzungsmöglichkeiten

Neben der weitgehenden Weiternutzung vorhandener Gebäudesubstanz setzt die Planung auf ökologische Standards. Das Energie- und Nachhaltigkeitskonzept umfasst unter anderem eine großflächige Photovoltaik-Anlage, E-Ladesäulen sowie eine nachhaltige Heizzentrale.

Während viele Flächen bereits vergeben sind, stehen weitere Einheiten zur Vermietung für Büros, Praxen, Gastronomie oder Dienstleistungsbetriebe bereit. Auch historische Bestandsobjekte wie das alte Pförtnerhaus bieten Raum für individuelle Nutzungskonzepte. Ansprechpartner für Mietinteressenten ist Dominik Cappallo, Projektkoordinator der Sparkasse Rhein-Nahe.

Mikropark in Kelsterbach offiziell eröffnet

In der Treburer Straße in Kelsterbach – auf dem Areal zwischen Hundert-Morgen-Straße und Rudolf-Breitscheid-Straße – wurde der neue Mikropark offiziell eröffnet. Der Park entstand im Rahmen des städtischen Großprojekts „Klimainsel“, das in Kooperation mit der ProjektStadt umgesetzt wird. Das Ziel der Maßnahme ist es, die Stadt durch trocken- und hitzeresiliente Pflanzen an den Klimawandel anzupassen und zugleich die Aufenthaltsqualität für die Nachbarschaft zu steigern.

Bauverzögerung durch belastete Materialien gelöst

Im Zuge der Bauarbeiten wurde die bestehende Grünfläche stark aufgewertet und auf insgesamt 1.300 Quadratmeter erweitert. Während der bestehende Baumbestand als Schattenspender erhalten blieb, wurden zusätzlich 14 neue Bäume, 35 Sträucher sowie 200 Stauden gepflanzt, die insektenfreundliche Blühflächen auf 20 Quadratmetern bilden.

Die Arbeiten hatten im Februar 2026 begonnen, wobei Asphalt im Randbereich zurückgebaut wurde, um den Park zu vergrößern. Dabei kam es zu einer kurzen Verzögerung, da in den alten Asphaltflächen potenziell belastete Materialien entdeckt wurden. Nach der fachgerechten Untersuchung und Entsorgung konnten die Maßnahmen jedoch planmäßig zu Ende geführt werden.

Feierliche Eröffnung und Führung durch das Areal in Kelsterbach

Zur Eröffnung um 17:00 Uhr begrüßte Bürgermeister Manfred Ockel zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner sowie Vertretungen aus der Kommunalpolitik. In seiner Rede hob er die Bedeutung klimaresilienter Konzepte hervor. Gefördert wurde das Projekt durch die Städtebauförderung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum gemeinsam mit dem Bund.

Im Anschluss führten Johannes Wolf und Jennifer Lattich vom beauftragten Landschaftsarchitekturbüro ViaVerde durch die Anlage. Sie erläuterten die Auswahl mediterraner und hitzebeständiger Gehölze – wie Ölweiden, südfranzösische Pinien oder Ungarische Eichen –, die an die lokalen Boden- und Klimaverhältnisse angepasst sind.

Pflegekonzept und Bürgerwünsche

Die wichtigsten Eckpunkte zum Betrieb und Ausbau des Mikroparks:

  • Bewässerungsziel: Nach einer dreijährigen Anwuchs- und Pflegephase sollen die Bäume weitgehend ohne zusätzliche Bewässerung auskommen.
  • Versickerung & Biodiversität: Wasserdurchlässige Wegeflächen unterstützen das Regenwassermanagement. Die artenreichen Magerrasenflächen benötigen minimalen Pflegeaufwand und werden lediglich zweimal im Jahr gemäht, um Lebensräume für Insekten zu erhalten.
  • Pflanzenbeschilderung: Die Stadt prüft derzeit den Wunsch der Bürgerschaft, Namensschilder an den Pflanzen anzubringen sowie Beratung für die Bepflanzung privater Gärten anzubieten.

Piepsender Rauchmelder führt zu Drogenfund in Gustavsburg

Ein piepsender Rauchmelder in einer Wohnung in der Robert-Koch-Straße  in Gustavsburg führte am Dienstagmorgen (18. August 2026) gegen 08:15 Uhr zu einem unerwarteten Drogenfund durch Feuerwehr und Polizei.

Mehr als zwei Kilogramm Marihuana und Anbau-Equipment in Gustavsburg sichergestellt

Da auf wiederholtes Klopfen und Klingeln an der betroffenen Wohnung niemand öffnete, musste die Tür von den Einsatzkräften gewaltsam geöffnet werden, um einen möglichen Entstehungsbrand auszuschließen. Beim Betreten der Räumlichkeiten trafen die Beamten jedoch nicht auf Rauch oder Flammen, sondern auf intensiven Marihuanageruch.

In der Wohnung entdeckten die Einsatzkräfte mehr als zwei Kilogramm Marihuana. Zudem stießen die Beamtinnen und Beamten auf verschiedene Gerätschaften, die den dringenden Verdacht begründen, dass in den Räumlichkeiten Drogen im professionellen Stil angebaut und für den Weiterverkauf vorbereitet wurden.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft führte die Kriminalpolizei eine umfassende Durchsuchung der Wohnung durch. Sämtliche Drogen sowie das gefundene Equipment wurden als Beweismittel sichergestellt.

Ermittlungsverfahren eingeleitet

Gegen die Bewohner der Wohnung wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handeltreibens mit Cannabis in nicht geringer Menge eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen führt das Kommissariat 30 der Kriminalpolizei in Rüsselsheim.

Stadt Oppenheim beschließt neue Förderung für Vereine

Die Stadt Oppenheim stärkt das ehrenamtliche Engagement und das Vereinsleben vor Ort: Der Stadtrat hat eine neue Richtlinie zur Förderung von Projekten und Maßnahmen von Vereinen beschlossen. Über die neue Vereinsförderung werden Initiativen unterstützt, die das soziale Miteinander stärken, öffentlich zugänglich sind oder einen innovativen und nachhaltigen Ansatz verfolgen.

„Unsere Vereine sind ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Oppenheim. Mit der neuen Vereinsförderung möchten wir engagierte Menschen dabei unterstützen, gute Ideen auch tatsächlich umzusetzen“, betont der Erste Beigeordnete Stephan Arnold. Dabei gehe es explizit nicht nur um Großprojekte, sondern auch um kleinere Maßnahmen für das lokale Vereinsleben.

Bis zu 2.500 Euro pro Oppenheimer Verein und Jahr

Für die Vereinsförderung stellt die Stadt insgesamt 10.000 Euro pro Kalenderjahr bereit. Die finanziellen Rahmenbedingungen im Überblick:

  • Maximalbetrag pro Verein: Bis zu 2.500 Euro jährlich.
  • Maximalbetrag pro Maßnahme: Bis zu 2.000 Euro pro Einzelprojekt.
  • Eigenmittel: Eigen- oder Drittmittel sind erwünscht, aber keine Voraussetzung.

Antragsberechtigt sind eingetragene Vereine mit Sitz in Oppenheim. Ausgenommen von der Förderung sind laufende Betriebskosten, rein vereinsinterne Veranstaltungen ohne öffentlichen Bezug sowie bereits abgeschlossene Projekte.

Antragsfristen und Entscheidungsprozess

Anträge müssen vor dem Beginn der jeweiligen Maßnahme eingereicht werden. Dafür stellt die Stadt ein niederschwelliges Antragsformular zur Verfügung. Die Einreichung kann schriftlich oder per E-Mail an info@stadt-oppenheim.de erfolgen.

Die Fristen für die Antragstellung sind jährlich der 31. März sowie der 30. September. Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Sozialausschuss der Stadt anhand von Kriterien wie Nutzen für die Allgemeinheit, Innovationsgrad, Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit. Die Richtlinie sowie das Antragsformular stehen auf der Website der Stadt bereit.

Menschenkette um das Heilig-Geist-Hospital in Bingen

Ein eindrucksvolles und unüberhörbares Zeichen für die Daseinsvorsorge in der Region: Nach der „Aktiven Mittagspause“ der Belegschaft am Freitag am Heilig-Geist-Hospital (HGH) in Bingen schloss sich am Dienstagabend (18. August 2026) die Binger Bürgerschaft dem Protest an. Laut Schätzungen des Betriebsrats versammelten sich rund 250 bis 300 Menschen vor dem Hauptgebäude. BYC-News war vor Ort.

Unter dem Motto „Miteinander. Füreinander“ gelang es den Teilnehmenden, das gesamte Areal des Krankenhauses symbolisch mit einer Menschenkette zu umschließen, als Schutzmauer gegen eine drohende Schließung oder Teilauflösung des Standorts.

Druck der Straße trifft auf schwere politische Verhandlungen im

Während Bürgerinnen und Bürger, Patienten, Familien sowie Beschäftigte im Heilig-Geist-Hospital Schulter an Schulter für den Erhalt der stationären Grund- und Notfallversorgung einstanden, laufen hinter den Kulissen die politisch und wirtschaftlich zähen Verhandlungen im eröffneten Hauptinsolvenzverfahren weiter.

Zwischen dem Land Rheinland-Pfalz, dem Landkreis Mainz-Bingen, der Stadt Bingen und dem Insolvenzverwalter Jens Lieser zeichnet sich eine Richtungsentscheidung ab. Medienberichte und Einschätzungen aus dem Verhandlungsumfeld verdeutlichen, dass das Land primär ein Modell als „Regioklinik“ prüft.

Dies könnte in der Praxis eine drastische Umstrukturierung hin zu einem vorwiegend ambulanten Versorgungszentrum ohne klassische Rund-um-die-Uhr-Station bedeuten. Eine Teilauflösung oder Schließung ist damit keineswegs vom Tisch – weshalb der Protest der Binger Bevölkerung zur Stunde der Wahrheit kommt.

Der Betriebsrat des Heilig-Geist-Hospital: „Schließung wäre ein massiver Einschnitt“

Die Betriebsratsvorsitzende Stefanie Klemann bezieht im Gespräch mit BYC-News klar Stellung zum Verlauf der Aktion vor dem Heilig-Geist-Hospital und der aktuellen Ungewissheit:

BYC News: Frau Klemann, am Freitag stand der Protest der Belegschaft im Fokus. Nun folgte die Menschenkette. Ist der geforderte „große Aufschrei in der Region“ jetzt da?

Stefanie Klemann: „Ja, der große Aufschrei ist jetzt sichtbar! Die Resonanz aus der Bevölkerung ist heute deutlich spürbar. Am Freitag stand die Belegschaft im Mittelpunkt, heute zeigt die Region, dass sie hinter ihrem Krankenhaus steht. Die Menschenkette macht sichtbar, dass es nicht nur ein Anliegen der Mitarbeitenden ist, sondern der gesamten Region, von Bürgerinnen und Bürgern über Patientinnen und Patienten bis hin zu Unterstützern aus Bingen, Ingelheim und dem Umland. Die Menschen zeigen: Dieses Krankenhaus ist unverzichtbar und seine Schließung wäre ein massiver Einschnitt in die Gesundheitsversorgung.“

BYC News: Haben sich seit dem ersten Protest am Freitag auf politischer Ebene hinter den Kulissen konkrete Fortschritte ergeben?

Stefanie Klemann: „Wir haben in den letzten Tagen sehr deutlich gemacht, dass das Ping‑Pong zwischen Kreis, Stadt und Land endlich enden muss. Seit dem Protest am Freitag gab es erste Gespräche und Rückmeldungen, aber noch keine belastbaren Zusagen, die die Zukunft des Hauses als Krankenhaus sichern würden. Was wir heute sehen, ist: Der Druck steigt.“

BYC News: Bei den Aufrufen zur Menschenkette wurde unmissverständlich vor einer Schließung gewarnt. Verdichten sich die Anzeichen für ein solches Negativszenario?

Stefanie Klemann: „Wir wissen nichts Genaues. Wir wissen aber, dass das Land eine Regioklinik will und eine Schließung ebenfalls diskutiert wird. Daher kommt unser großer Aufruf: Ein klares Nein gegen eine Schließung und Nein zur Teilauflösung!“

BYC News: Wie schafft es die Belegschaft des emotional und organisatorisch, nach der Aktion vom Freitag direkt die nächste Großdemonstration auf die Beine zu stellen und gleichzeitig den Betrieb im Heilig-Geist-Hospital aufrechtzuerhalten?

Stefanie Klemann: „Durch Zusammenhalt, Professionalität und ein tiefes Verantwortungsgefühl. Die Kolleginnen und Kollegen leisten seit Monaten Außergewöhnliches. Trotz Unsicherheit, trotz Belastung und trotz offener Fragen halten sie die medizinische Versorgung vollständig aufrecht. Was sie trägt, ist ein starkes Wir‑Gefühl: Wir stehen füreinander ein, wir halten die Versorgung aufrecht und wir kämpfen für unser Haus und unsere Patientinnen und Patienten. Dieser Zusammenhalt ist der Grund, warum nach der Aktion am Freitag heute erneut eine große Demonstration möglich ist, auch weil wir es als Betriebsrat als unsere Pflicht sehen, den Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Bürgerinnen eine Plattform zu geben.“

Entscheidungstage für die medizinische Region Bingen

Die eindrucksvolle Kulisse vor dem Heilig-Geist-Hospital zeigt, dass die Bürgerschaft nicht bereit ist, eine Reduzierung der Gesundheitsversorgung vor Ort klaglos hinzunehmen.

Die kommenden Wochen des Hauptinsolvenzverfahrens werden zeigen, ob der geschlossene Protest der Bevölkerung und der Belegschaft des Heilig-Geist-Hospital die Entscheidungsträger in Mainz und im Landkreis zum Umdenken bewegt, denn für Bingen, Ingelheim und die umliegenden Verbandsgemeinden geht es um nicht weniger als das Überleben der ortsnahen Akut- und Notfallversorgung.

Radfahrer in Mainz-Weisenau aus fahrendem Auto beworfen

Am Dienstagabend (18. August 2026) kam es im Heiligkreuzweg in Mainz-Weisenau zu einem gefährlichen Vorfall: Ein 44-jähriger Radfahrer wurde während der Fahrt aus einem überholenden Auto heraus mit einem mit Wasser gefüllten Pappeimer beworfen und dabei verletzt.

Die Täter flüchteten lachend nach dem Wurf auf den Radfahrer in Mainz-Weisenau

Der Radfahrer war auf dem Heiligkreuzweg unterwegs, als er hinter sich ein langsam fahrendes Fahrzeug bemerkte. Das Auto beschleunigte plötzlich. Als sich der Pkw auf gleicher Höhe mit dem Radfahrer befand, warf der Beifahrer den schweren Pappeimer – welcher gewöhnlich für Hähnchenteile einer Fast-Food-Kette genutzt wird – gezielt gegen den Kopf des 44-Jährigen.

Durch die Wucht des Treffers verlor der Radfahrer die Kontrolle über sein Fahrrad, stürzte auf die Fahrbahn und zog sich leichte Verletzungen zu. Während das Fahrzeug beschleunigte und davonfuhr, konnte der Geschädigte noch das Lachen von zwei Männern aus dem Inneren des Autos wahrnehmen.

Der Vorfall hat für die Insassen jedoch Konsequenzen: Durch umgehend eingeleitete Ermittlungen der Polizei konnten die beiden Personen im Fahrzeug bereits kurze Zeit später identifiziert werden.

Gegen die beiden Männer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Stressfrei ins neue Schuljahr und Semester – So gelingt der Start

Nach den Sommerferien geht es Schlag auf Schlag. Plötzlich stehen Schulanfang oder der erste Unitag vor der Tür. Eltern suchen Hefte und Stifte zusammen, Erstsemester stehen auf einem Campus, der sich anfühlt wie eine Kleinstadt. Ein paar gezielte Vorbereitungen nehmen dem Ganzen die Hektik.

Früh anfangen zahlt sich aus

Stress entsteht fast immer dann, wenn die Zeit knapp wird. Steht zwei Wochen vor dem ersten Schultag noch kein gepackter Schulranzen bereit, wächst der Druck schnell. Das lässt sich vermeiden. Psychologisch betrachtet gibt Struktur ein Gefühl von Kontrolle. Schon einfache Maßnahmen – eine Aufgabenliste, ein fester Zeitrahmen – nehmen dem Neustart die Schärfe.

Schulbedarf rechtzeitig zusammenstellen

Die Einkaufsliste für den Schulstart fällt meistens länger aus als gedacht. Alles auf den letzten Drücker zu besorgen bedeutet volle Geschäfte und ausverkaufte Regale. Günstiger und entspannter läuft es, wenn Sie den Bedarf frühzeitig zusammenstellen. Einen praktischen Überblick über kalender planer finden Sie beispielsweise bei Action – dort gibt es Jahresplaner und Terminkalender in zahlreichen Varianten zu kleinen Preisen. So behalten Schulkinder ihre Aufgaben im Blick und Eltern den Überblick über Elternabende und Klassenfahrten.

Typische Posten auf der Checkliste:

  • Hefte, Umschläge und Ordner in den geforderten Formaten
  • Stifte, Farbkästen und Lineale
  • Schulranzen oder Rucksack (auf Passform achten)
  • Brotdose und Trinkflasche
  • Taschenrechner, Geodreieck und Zirkel je nach Klassenstufe

Routinen schrittweise aufbauen

Ferienalltag und Schultag haben selten etwas gemeinsam. Das Aufstehen fällt schwer, der Rhythmus passt nicht. Deshalb lohnt es sich, Schlafenszeiten etwa eine Woche vorher schrittweise anzupassen. Eine feste Morgenroutine schafft Orientierung. Auch das gemeinsame Frühstück hilft, den Tag geordnet zu beginnen. Feste Lernzeiten am Nachmittag geben dem Tag zusätzlich Struktur. Schulen bereiten sich ebenfalls auf den Neustart vor: Die Stadt Mainz entwickelt beispielsweise gezielte Hitzeschutzkonzepte für ihre Schulgebäude, damit der Unterricht nach den Ferien unter angenehmen Bedingungen stattfindet.

Semesterstart ohne Chaos

Für Erstsemester sieht die Herausforderung anders aus. Stundenplan zusammenstellen, Modulhandbuch verstehen, Orientierungsveranstaltungen besuchen – alles passiert gleichzeitig. Hilfreich ist es, den Campus vor dem ersten Vorlesungstag zu erkunden. Fristen für Prüfungsanmeldungen und Rückmeldungen sollten sofort notiert werden. Bibliotheksausweis, Mensa-Karte und Zugang zum Online-Portal sind in der ersten Woche zu erledigen. So läuft der Alltag ab Tag eins reibungsloser. Ob Notizblöcke, Ordner oder Monatsplaner: Bei Action gibt es das nötige Material zu studentenfreundlichen Preisen, sodass der Geldbeutel geschont bleibt.

Planen – egal ob auf Papier oder am Bildschirm

Manche schwören auf handgeschriebene To-do-Listen. Andere tippen alles in eine App. Beides funktioniert, solange Sie es konsequent durchziehen. Eine Kombination aus Langzeitplanung und Wochenübersicht ist besonders wirkungsvoll. Prüfungstermine lassen sich rückwärts planen, Pufferzeiten gehören fest eingeplant. Für Schulkinder bewährt sich ein Wochenplan an der Küchenwand, auf dem Hausaufgaben, Training und Freizeit nebeneinander stehen. Aufgaben, die schwarz auf weiß festgehalten sind, werden erfahrungsgemäß zuverlässiger erledigt.

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte man mit den Vorbereitungen beginnen?

Ein bis zwei Wochen vor dem ersten Schultag reichen in der Regel. So bleibt genug Zeit für Einkäufe, Arzttermine und die Umstellung des Schlafrhythmus.

Was gehört auf die Checkliste für den Schulstart?

Alle benötigten Materialien, ausgefüllte Formulare, ein Pausensnack und – bei neuem Schulweg – ein Probelauf vorab.

Welche Hilfsmittel erleichtern Studierenden den Einstieg?

Jahresplaner, digitale Kalender und Aufgaben-Apps helfen, Vorlesungen, Abgabefristen und Prüfungstermine übersichtlich zu verwalten.

Wie lässt sich der Alltag im Schuljahr besser ordnen?

Feste Lernzeiten, eine klare Morgenroutine und tägliche Aufgabenlisten schaffen Überblick. Pausen sind dabei genauso einzuplanen wie die Arbeitsblöcke selbst.

Musiala zusammengebrochen – Das steckt dahinter

Nach Vorfällen in den Partien gegen Leipzig und Heidenheim hat sich Jamal Musiala öffentlich auf seiner Instagram-Seite zu seinem Gesundheitszustand geäußert. Der Offensivspieler des FC Bayern München gab Entwarnung und erklärte, dass es ihm gut gehe. Als Ursache für die Ausfälle nannte Jamal Musiala temporär auftretende, aber gut behandelbare Absencen, die auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen seien. Diese kurzzeitigen Aussetzer seien der Grund für die Vorfälle auf dem Spielfeld gewesen. Er betonte, dass die Situation medizinisch abgeklärt sei und nach Auskunft der behandelnden Fachärzte kein darüber hinausgehendes gesundheitliches Risiko bestehe.

Unterstützung durch den Verein und Fortsetzung des Spielbetriebs

In Abstimmung mit den behandelnden Experten, dem FC Bayern München sowie seinem privaten Umfeld hat sich Jamal Musiala dazu entschieden, den Spielbetrieb fortzusetzen. Die medizinische Freigabe der Fachärzte liege vor, und der geregelte Alltag sowie das Fußballspielen unterstützen seinen Genesungsprozess. Der Nationalspieler bedankte sich für die Zuspruchsbekundungen der Fans und bat darum, weitere Details zu seiner Gesundheit im privaten Kreis sowie im Austausch mit dem Verein und den Ärzten zu belassen.

Was sind Absencen?

Absencen sind kurze Bewusstseinsaussetzer von fünf bis 20 Sekunden Dauer, die als Form der Epilepsie – sogenannte Petit-Mal-Anfälle – eingestuft werden. Betroffene unterbrechen dabei abrupt ihre aktuelle Tätigkeit, starren mit leerem Blick ins Leere und sind weder durch Ansprache noch durch Berührungen ansprechbar. Typischerweise treten keine Verkrampfungen oder Stürze auf, wie man sie von großen epileptischen Anfällen kennt; stattdessen beschränken sich sichtbare Anzeichen gelegentlich auf leichtes Lidzucken oder ein Verdrehen der Augen. Direkt nach dem Aussetzer setzen die Betroffenen ihre ursprüngliche Handlung fort, ohne sich an den Vorfall zu erinnern.

Besonders häufig treten Absencen im Kindes- und Jugendalter auf, vor allem zwischen dem 4. und 15. Lebensjahr. Da die Episoden nur wenige Sekunden andauern und mehrmals täglich vorkommen können, werden sie oft fälschlicherweise als Tagträumerei oder Unkonzentriertheit abgetan. Dennoch besteht bei vielen betroffenen Kindern eine gute Prognose: Im Laufe des Heranwachsens bilden sich die Anfälle bis zum Erwachsenenalter häufig von alleine wieder zurück.

Insolvenz von Keutz TV News – Informationen für Gläubiger

Das Insolvenzverfahren über das Vermögen des ehemaligen Betreibers der Medienagentur Keutz TV News ist am 17.08.2026 um 15:50 Uhr offiziell eröffnet worden. Betroffen ist A. Keutz, der ehemals als freier Videojournalist und Pressefotograf unter der Bezeichnung Keutz TV News in der Straße Im Eck 7 in 64521 Groß-Gerau selbstständig tätig war. Das gerichtliche Verfahren wird beim Amtsgericht Darmstadt unter dem Aktenzeichen 9 IN 832/26 geführt. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Bidjan Payandeh (c/o Ernestus Rechtsanwaltsgesellschaft m.b.H., Frankfurter Straße 14, 64293 Darmstadt, Telefon: 06151/30838-30, Fax: 06151/30838-31) bestellt.

Anmeldefristen und Vorgaben für Gläubiger von Keutz TV News

Gläubiger der früheren Agentur Keutz TV News sowie des Schuldners sind aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) unter Beachtung der gesetzlichen Formvorschriften des § 174 InsO bis zum 29.09.2026 schriftlich beim Insolvenzverwalter anzumelden. Zudem müssen dem Verwalter etwaige Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder an Rechten des Schuldners unverzüglich mitgeteilt werden. Personen und Institutionen, die Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem früheren Medienbetrieb Keutz TV News oder Alexander Keutz haben, dürfen keine Zahlungen mehr an den Schuldner leisten, sondern müssen diese ausschließlich an den bestellten Insolvenzverwalter richten (§ 28 Abs. 3 InsO).

Ablauf im schriftlichen Verfahren

Das Insolvenzgericht führt das Verfahren gemäß § 5 Abs. 2 S. 1 InsO auf schriftlichem Wege durch. Als zentraler Stichtag, der dem Prüfungs- und Berichtstermin entspricht, ist der 10.11.2026 festgesetzt worden. Bis zu diesem Datum müssen eventuelle Widersprüche gegen angemeldete Forderungen sowie Anträge zur Fortführung, zur Verwertung der Insolvenzmasse oder zur Person des Insolvenzverwalters schriftlich beim Amtsgericht Darmstadt vorliegen. Die Insolvenztabelle sowie sämtliche Anmeldungsunterlagen liegen rechtzeitig vor dem Prüfungstermin in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts zur Einsicht für die Beteiligten aus.