BYC-News Blog Seite 41

DB-Mitarbeiter: Einblick in einen Alltag voller Hass und Gefahr

Der Alltag von DB-Mitarbeitern: Die Zahlen der Bundespolizei und der Deutschen Bahn sprechen eine deutliche Sprache: Die Hemmschwelle für Übergriffe sinkt rapide. Allein im vergangenen Jahr wurden bundesweit knapp 3.000 Angriffe auf Bahnpersonal registriert. Doch hinter den nüchternen Statistiken verbergen sich Einzelschicksale. BYC-News hat mit drei Mitarbeitenden der DB Sicherheit im Rhein-Main-Gebiet geschrieben, die täglich dort ihren Dienst tun, wo andere wegschauen.

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Marco (34): „Anspucken ist die neue Begrüßung“

Marco ist seit vier Jahren im Streifendienst der DB-Sicherheit an großen Knotenpunktbahnhöfen im Rhein-Main-Gebiet tätig. Er hat die schleichende Veränderung des Klimas hautnah miterlebt.

„Früher war die Uniform ein Symbol für Autorität. Heute wirkt sie auf manche wie ein rotes Tuch“, berichtet Marco gegenüber der Redaktion. „Es vergeht keine Woche, in der ich nicht angepöbelt werde. Das Schlimmste ist nicht mal ein Faustschlag, den man kommen sieht. Es ist die pure Respektlosigkeit. Ich wurde im letzten Monat dreimal angespuckt, nur weil ich jemanden auf das Rauchverbot hingewiesen habe. In solchen Momenten fühlst du dich wie Freiwild. Anspucken ist für viele mittlerweile die normale Reaktion auf jede Form von Ansage geworden.“

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Sarah (29): „Die Hemmschwelle bei Gruppen ist weg“

Sarah arbeitet oft in den Abendstunden und an Wochenenden, wenn Fußballfans oder Partygänger die Bahnhöfe fluten. Sie berichtet von einer gefährlichen Dynamik, besonders wenn Alkohol im Spiel ist.

„Allein trauen sie sich meist nichts, aber in der Gruppe fallen alle Hemmungen“, erklärt die Sicherheitskraft. „Wir hatten neulich eine Situation, in der wir eine einfache Ticketkontrolle unterstützt haben. Innerhalb von Sekunden standen wir acht jungen Männern gegenüber, die uns eingekesselt haben. Die Beleidigungen unter der Gürtellinie sind das eine, aber die nackte Aggression in den Augen ist das, was bleibt. Wenn du merkst, dass sie nur auf den ersten körperlichen Kontakt warten, um loszuschlagen, hilft nur noch absolute Ruhe. Aber innerlich fragst du dich jedes Mal: Komme ich heute gesund nach Hause zu meiner Familie?“

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Salih (45): „Die Bodycam ist meine Lebensversicherung“

Salih gehört zu den erfahrenen Kräften und bildet mittlerweile auch Nachwuchs aus. Er sieht in der technischen Aufrüstung die einzige Chance, der Gewalt gegen DB-Mitarbeiter Herr zu werden.

„Ohne die Bodycam gehe ich nicht mehr auf den Bahnsteig“, sagt Salih entschieden. „Sobald ich den Schalter umlege und sage: ‚Die Aufnahme läuft‘, ändert sich bei 50 Prozent der Leute das Verhalten. Aber die anderen 50 Prozent interessiert das gar nicht mehr. Die sind so im Tunnel oder so berauscht, dass ihnen die Konsequenzen egal sind. Wir haben es leider immer öfter mit Gruppen zu tun, bei denen die Hemmschwelle extrem niedrig ist. Oft sind es Gruppen junger Männer mit Migrationshintergrund, die uns gegenüber jeglichen Respekt vermissen lassen und gezielt die Konfrontation suchen. Wir brauchen hier nicht nur mehr Technik, sondern eine Justiz, die uns den Rücken stärkt. Wenn Verfahren wegen Geringfügigkeit eingestellt werden, nachdem mir jemand ins Gesicht gespuckt hat, dann ist das ein Schlag ins Gesicht für alle Kollegen, die da draußen ihren Kopf hinhalten.“

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DB-Mitarbeiter: Ein Spiegelbild der Gesellschaft?

Der Anstieg der Gewalt gegen DB-Mitarbeiter ist kein isoliertes Problem der Bahn, sondern spiegelt eine gesellschaftliche Verrohung wider. Die Aggressivität richtet sich gegen alles, was staatliche oder institutionelle Ordnung repräsentiert. Für die Betroffenen bedeutet das eine enorme psychische Belastung. Viele quittieren den Dienst, der Krankenstand durch Traumatisierungen nach Übergriffen ist hoch.

Die Deutsche Bahn versucht mit Deeskalationstrainings und psychologischer Betreuung gegenzusteuern. Doch die drei Mitarbeitenden sind sich einig: Solange Respektlosigkeit im Alltag keine spürbaren Konsequenzen hat, wird sich an der gefährlichen Lage auf den Bahnsteigen wenig ändern.

Grundschule in Wiesbaden: Feierlicher Spatenstich für Neubau

Im Wiesbadener Südosten wird investiert: Am Freitag, den 6. Februar 2026, erfolgte der symbolische Spatenstich für den Neubau einer vierzügigen Grundschule in Wiesbaden. An der Wettinerstraße entsteht in den kommenden Jahren ein moderner Bildungsstandort für rund 400 Schülerinnen und Schüler, der architektonisch und pädagogisch neue Maßstäbe setzen soll.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Mit diesem Neubau investieren wir gezielt in die Zukunft unserer Stadt und unserer Kinder. Die neue Grundschule steht für moderne Bildungsangebote und eine nachhaltige Stadtentwicklung.“

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Modernes Lernen im „Cluster-System“

Das Herzstück der neuen Grundschule in Wiesbaden ist das pädagogische Cluster-Konzept. Auf den insgesamt 8.700 Quadratmetern Bruttogeschossfläche entstehen 16 Klassenräume, die zu autarken Einheiten zusammengefasst werden. Diese Cluster verfügen über:

  • Differenzierungs- und Teamräume

  • Offene Lernzonen für individuelles Arbeiten

  • Nutzbare Außenflächen wie Terrassen und Balkone

Im Zentrum des Gebäudes wird eine Aula mit Sitzstufenanlage errichtet, die als Versammlungsraum dient und auch lokalen Gremien offenstehen soll. Eine direkt angrenzende Mensa ist für die Ausgabe von bis zu 360 Mahlzeiten täglich ausgelegt.

Nachhaltigkeit und Vereinsnutzung

Besonderes Highlight der Architektur: Das Dach der neuen Zwei-Feld-Sporthalle wird als Schulhof gestaltet und schließt ebenerdig an die Freiflächen an. So entsteht ein geschützter Bewegungsraum oberhalb des Straßenniveaus. Die Halle steht nach dem Schulbetrieb auch Sportvereinen zur Verfügung.

Baulich setzt die WiBau GmbH als Bauherrin auf Nachhaltigkeit. Eine Kombination aus Stahlbeton und Holz-Massivelementen, Photovoltaikanlagen sowie eine extensive Dachbegrünung sind fester Bestandteil der Planung durch das Frankfurter Büro architektei mey.

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Zeitplan und Investitionsvolumen

Das Gesamtprojektbudget der neuen Grundschule in Wiesbaden beläuft sich auf rund 51,2 Millionen Euro.

  • Januar – Juni 2026: Verbau- und Erdbauarbeiten

  • Juli 2026: Beginn der Rohbauarbeiten

  • Dezember 2028: Voraussichtliche Fertigstellung

Zusätzlich zur Schule ist auf dem südlichen Teil des Geländes eine Kindertagesstätte vorgesehen. Ein neuer öffentlicher Fußweg wird künftig das Wohngebiet direkt mit der Wettinerstraße verbinden.

3 Doors Down-Sänger Brad Arnold im Alter von 47 Jahren verstorben

Die Musikwelt verliert einen ihrer prägendsten Rock-Stars der 2000er Jahre. Wie die Band 3 Doors Down auf ihrer offiziellen Instagram-Seite bekannt gab, ist ihr Gründer und Frontmann Brad Arnold am Samstag verstorben. Er wurde nur 47 Jahre alt.

Brad arnoldDer Tod des Sängers folgt auf einen schweren gesundheitlichen Kampf, den Arnold im Mai 2025 öffentlich gemacht hatte. In einer bewegenden Videobotschaft teilte er seinen Fans damals mit, dass bei ihm ein klarzelliges Nierenzellkarzinom im vierten Stadium diagnostiziert wurde, welches bereits Metastasen in der Lunge gebildet hatte. Trotz der erschütternden Diagnose zeigte sich der Musiker bis zuletzt kämpferisch und erklärte tapfer, keine Angst vor dem zu haben, was kommen möge.

Von der Highschool-Band zum Weltruhm

Bradley Kirk Arnold, am 27. September 1978 in Mississippi geboren, legte den Grundstein für seine Karriere im Jahr 1996. Zusammen mit seinen Freunden Matt Roberts und Todd Harrell gründete er in seiner Heimatstadt Escatawpa die Band 3 Doors Down. In der Anfangsphase besetzte Brad Arnold eine Doppelrolle: Er saß gleichzeitig am Schlagzeug und übernahm den Hauptgesang, bevor er sich später vollends auf seine markante Stimme konzentrierte.

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Eine Stimme für die Ewigkeit: „Kryptonite“ und „Away from the Sun“

Der internationale Durchbruch gelang der Formation im Jahr 2000 mit der Single „Kryptonite“. Der Song entwickelte sich zur Hymne einer ganzen Generation, wurde über eine Milliarde Mal auf Spotify gestreamt und brachte der Band eine Grammy-Nominierung ein. Das dazugehörige Debütalbum „The Better Life“ erreichte siebenfachen Platin-Status.

Mit dem Nachfolgealbum „Away from the Sun“ (2002) zementierten Brad Arnold und seine Bandkollegen ihren Status als feste Größe im Rock-Business. Hits wie „Here Without You“ wurden zu weltweiten Chart-Erfolgen. Aufgrund der fortschreitenden Krebserkrankung ihres Sängers musste die Band bereits im vergangenen Jahr ihre geplante Sommertournee 2025 absagen.

Die Lücke, die der Tod von Brad Arnold hinterlässt, ist für die Fans und die Rock-Szene gleichermaßen groß. Sein musikalisches Erbe wird jedoch in den zeitlosen Hits von 3 Doors Down weiterleben. Weitere Artikel aus Stars & Sternchen: Wer ist Gil Ofarim?

VW-Irrsinn! Vorstand erhält Millionen-Boni und Arbeitnehmer bangen um Zukunft

Wirtschaftsnews – Es ist eine Nachricht, die in den Werkhallen von Wolfsburg bis Zwickau für Fassungslosigkeit sorgt: Mitten in der schwersten Krise der Konzerngeschichte meldet Volkswagen für das Jahr 2025 plötzlich einen Cashflow von sechs Milliarden Euro. Mit diesem buchhalterischen „Befreiungsschlag“ sicherte VW-Finanzchef Arno Antlitz (55) den Vorständen offenbar die volle Auszahlung ihrer variablen Vergütungen. Damit fließen für die Top-Manager nun die vollen VW-Vorstand Boni – bis zu 1,75 Millionen Euro extra pro Kopf –, während die Belegschaft mit massiven Sparplänen und dem Verlust Tausender Arbeitsplätze konfrontiert wird.

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Buchhalterische Kniffe statt echter Gewinne für den VW-Vorstand

Dabei war 2025 für Volkswagen faktisch ein Jahr zum Vergessen. Die Gewinne bei den prestigeträchtigen Töchtern Audi und Porsche brachen um bis zu 90 Prozent ein, und in China wurde der Konzern auf den dritten Platz durchgereicht. Dass am Ende dennoch sechs Milliarden Euro in der Bilanz stehen, verdankt die Spitze nach internen Informationen vor allem radikalen Maßnahmen:

  • Verschobene Kosten: Entwicklungsausgaben der Kernmarke VW wurden kurzerhand ins Jahr 2026 verlagert.

  • Vorzeitige Cash-Generierung: Forderungen aus Fahrzeugverkäufen wurden mit Abschlägen verkauft, um zum Stichtag Liquidität vorzuweisen.

  • Lagerabbau: Bestände an Rohstoffen und Komponenten wurden drastisch gesenkt – auf Kosten der künftigen Produktionssicherheit.

Millionen für die Spitze – Existenzangst an der Basis

Der bittere Beigeschmack: Ohne diesen „6-Milliarden-Trick“ hätte der Vorstand auf einen Großteil seiner Prämien verzichten müssen, da die Barmittel-Ziele verfehlt worden wären. Dass nun ausgerechnet die volle Bonus-Stufe (ab 5,6 Mrd. Euro) erreicht wurde, wirkt wie ein Schlag ins Gesicht der rund 120.000 Tarifbeschäftigten.

Während sich der VW-Vorstand über Millionen-Zusatzzahlungen freuen darf, bereitet sich die Belegschaft auf einen harten Sparkurs vor. Im Vorfeld der Betriebsratswahlen im März wächst der Rückhalt für die IG Metall, die bereits Widerstand angekündigt hat. Insider berichten, dass nach der „Aufhübschung“ der Bilanz für 2026 nun ein umso härterer „Sparhammer“ droht, um die vorgezogenen Kosten und die Prämien-Ausschüttungen zu refinanzieren. Entlassungen in einer Größenordnung von bis zu 35.000 Stellen in den Kernmarken stehen laut Branchenexperten weiterhin im Raum.

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Dividenden-Druck der Eigentümerfamilien

Hinter dem Drang nach schnellem Cash stehen laut Insidern auch die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch. Diese sind auf die Dividenden des Konzerns angewiesen, um private Milliardenkredite zu bedienen, mit denen interne Anteilsverschiebungen finanziert wurden. Dass die Dividendenfähigkeit durch buchhalterische Sondereffekte gesichert wurde, verstärkt den Eindruck, dass die Interessen von Aktionären und Management über die soziale Verantwortung des Unternehmens gestellt werden. Rätsel um VW-Milliarden: Betriebsrat fordert Aufklärung

Der Rosenmontagsball RosenZAZZnacht in Dienheim

Veranstaltung Rhein-Selz – Der Rosenmontagsball hat in Dienheim eine lange Tradition. In diesem Jahr ist die Vorfreude jedoch besonders groß: Die Sportfreunde Dienheim 1927 e.V. präsentieren am 16. Februar die Kultband ZAZZ, die ihr 30-jähriges Band-Jubiläum im Rahmen der RosenZAZZnacht in Dienheim feiert. Der Vorsitzende Ken Krenzer blickt mit Stolz auf das Event: „Im letzten Jahr waren die Karten bereits im Vorverkauf schnell vergriffen. Daran möchten wir anschließen und einen unvergessenen Abend mit bester Livemusik und ausgelassener Stimmung gemeinsam erleben.“

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Drei Jahrzehnte Kultstatus in Rheinhessen

Seit 1996 begeistert die Gruppe um Frontfrau Judith Kadel die Hallen Rheinhessens. Was vor drei Jahrzehnten begann, hat längst Kultstatus erreicht. In Dienheim wurde daraus die „RosenZAZZnacht“ geboren. Wenn die Band die Bühne der Festhalle betritt, verwandelt sich die Weinbaugemeinde in eine Hochburg der guten Laune. Das Jubiläumsprogramm lässt dabei keine Wünsche offen: Von Partyklassikern über Rock-Pop-Hits und Neuer Deutscher Welle bis hin zu Schlagern – alles im unverwechselbaren ZAZZ-Sound und ergänzt durch die beliebten Medleys.

Ein Fest für alle Generationen

Bürgermeister Torsten Wüstenhaus betont die Bedeutung solcher Veranstaltungen für den sozialen Zusammenhalt: „Zur RosenZAZZnacht in Dienheim tanzen 16- mit 80-Jährigen in einem Raum. Diese Power und die Emotionen handgemachter Livemusik kann ein DJ niemals transportieren.“ Dass die Sportfreunde Dienheim zudem im 9×11. Jahr ihrer Vereinsgeschichte stehen, macht das närrische Jubiläumsjahr perfekt.

Für ZAZZ-Drummer Dirk Steen ist der Auftritt ein echtes Heimspiel: „Ich bin gegenüber der Festhalle groß geworden. Es ist wie ein Familientreffen, man trifft alte Schulkameraden, Nachbarn und Ex-Zazzer. Die RosenZAZZnacht in Dienheim ist der Abschluss einer tollen Kampagne und gleichzeitig der Startschuss in unser Jubiläumsjahr.“ Während die Band sonst oft ein jüngeres Publikum anzieht, freut man sich in Dienheim besonders auf die Ü40-Fraktion und alle Junggebliebenen.

Ehrenamt als Rückgrat der Brauchtumspflege

Ein Event dieser Größenordnung wäre ohne das Engagement der freiwilligen Helfer der Sportfreunde nicht möglich. Gründungsmitglied Jürgen Ahrens aus Mainz lobt den Einsatz des Vereins: „Wo gezazzt wird, ist Partylaune garantiert. Aber möglich gemacht wird dies durch das Herzblut und das Organisationstalent der Sportfreunde. Der Verein beweist eindrucksvoll, welche kulturelle Bedeutung lokale Vereine für das Dorfleben haben.“

Mit der diesjährigen RosenZAZZnacht in Dienheim setzt die Band ein deutliches Zeichen: Auch nach 30 Jahren ist ZAZZ lebendiger denn je. Die gesamte Region darf sich auf einen würdigen Auftakt zu drei Jahrzehnten rheinhessischer Musikgeschichte freuen. In diesem Sinne: „Happy Birthday – ZAZZ, HATZZ!“

Mo, 16.2. Dienheim (Festhalle, VVK 14€, Abendkasse 17€)
Einlass 19:11 Uhr, Beginn 20:11 Uhr mit Personalausweis

Kartenvorverkauf für Dienheim: Aral Tankstelle Oppenheim & Autohaus Walldorf Oppenheim

Vollsperrung in der Backhaushohl in Bretzenheim

Ab Montag, dem 09.02.2026, beginnen die Mainzer Netze mit der Sanierung der Wasserleitung in der Straße Backhaushohl im Stadtteil Mainz-Bretzenheim. Im Zuge dieser Maßnahme wird zusätzlich die Fahrbahndecke erneuert, um die Infrastruktur nachhaltig zu verbessern.

Bauarbeiten in der Backhaushohl

Die Bauarbeiten erfolgen unter Vollsperrung der Straße und werden in mehreren aufeinanderfolgenden Bauabschnitten durchgeführt. Der gesamte Maßnahmenzeitraum ist bis zum Jahresende 2026 vorgesehen.

Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Bereich Backhaushohl / Ecke Draiser Straße bis zur Höhe der Hausnummer 23. Der Fußverkehr kann das Baufeld weiterhin passieren. Der Fahrradverkehr wird während der Bauzeit in beide Richtungen über die Draiser Straße umgeleitet. Hier gibt es weitere Meldung aus dem Bereich Baustellen in Mainz

Juristischer Erfolg für den Windpark „Hohe Wurzel“

Die ESWE Taunuswind GmbH hat auf ihrem Weg zur Genehmigung und Errichtung von zehn Windenergieanlagen im geplanten Windpark „Hohe Wurzel“ ein wichtiges Etappenziel erreicht. Mit zwei Urteilen vom heutigen Tag hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof auf zwei Klagen der ESWE Taunuswind hin die Feststellung des Erreichens der Hessischen Flächenbeitragswerte für den Windenergieausbau aufgehoben.

Windenergieanlagen wieder privilegiert

In der Folge gelten die geplanten Windenergieanlagen baurechtlich wieder als sogenannte „privilegierte Anlagen im Außenbereich“. Dem Windenergieausbau auf der Hohen Wurzel wird damit ein überragendes öffentliches Interesse bescheinigt, auf das sich der geplante Windpark nun berufen kann.

Gerichtliche Entscheidungen bestätigen Projektfortschritt beim Windpark „Hohe Wurzel“

Die ESWE Taunuswind, eine hundertprozentige Tochter der ESWE Versorgung AG, hat sich nun erneut vor Gericht durchgesetzt, nachdem in einem parallelen Verfahren bereits 2020 das Verwaltungsgericht Wiesbaden das Land Hessen zur Erteilung der Genehmigung für die zehn Anlagen zwischen Wiesbaden und Taunusstein verpflichtet hatte.

„Wir freuen uns sehr, dass der 11. Senat unserer Argumentation gefolgt ist und in einer wegweisenden Entscheidung viele offene Rechtsfragen im Sinne der Klägerin geklärt hat“, sagt Rechtsanwalt Tobias Roß, der das Projekt schon seit 2016 begleitet und ESWE auch vor dem Verwaltungsgerichtshof vertritt.

Rückenwind für das Projekt – weitere Entscheidung steht aus

Das Urteil gibt dem Projekt massiven Rückenwind. Bis tatsächlich gebaut werden kann, muss noch über die ebenso beim 11. Senat des VGH anhängige Berufung des Landes gegen das Urteil des VG Wiesbaden entschieden werden. Ziel ist es, dass dort auch die streitigen fachlichen Fragen zügig im Sinne des Projektes geklärt werden.

„Wir werden nun auf eine schnelle Terminierung des offenen Verfahrens hinwirken“, erklärt Roß. Aktuell überwiegt die Freude, eines der wichtigsten Projekte der Landeshauptstadt Wiesbaden auf dem Weg zu einer klimaneutralen Energieversorgung ein großes Stück vorangebracht zu haben.

Bedeutung des Standorts Hohe Wurzel

„Der Taunuskamm zwischen Wiesbaden und Taunusstein gehört zu den windstarken Regionen in Hessen“, berichtet Florian Hergesell, Geschäftsführer der ESWE Taunuswind GmbH. „Gutachten bescheinigen, dass am Standort Hohe Wurzel ein Windpark unter Wahrung des Artenschutzes erbaut werden kann.“

Der geplante Windpark „Hohe Wurzel“ wird pro Jahr rund 85.000 MWh Strom erzeugen und kann jährlich etwa 22.000 Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgen. Damit leistet das Projekt einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der lokalen Klimaschutzziele und einer zukunftsfähigen Energiegewinnung.

Nachhaltige Energiestrategie der ESWE Versorgung AG

„Für uns gehören Energiewirtschaft und Verantwortung untrennbar zusammen“, sagt Jörg Höhler, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Wir verfolgen eine ökologische Energiestrategie, die längst nachhaltige Erfolge im Klimaschutz zeigt. Wir fokussieren uns auf den Ausbau regenerativer Energien. CO₂-Einsparungen stehen bei uns im Mittelpunkt. Denn nachhaltiges Denken und Handeln ist aktuell wichtiger als je zuvor.“

Fastnachtszug in Frankfurt: 3.000 Teilnehmer und rund 90 Vereine

Frankfurt rüstet sich für den Höhepunkt der närrischen Saison: Am Sonntag, den 15. Februar 2026, zieht der traditionsreiche Fastnachtszug in Frankfurt wieder durch die Mainmetropole. Unter dem Motto „Frankfurts Fastnacht ist der Hit, Alle fahr‘n und feiern mit!“ werden knapp 3.000 Teilnehmer und rund 90 Vereine erwartet. Der Veranstalter, der Große Rat der Karnevalvereine Frankfurt am Main e.V., rechnet erneut mit einer Besucherzahl im sechsstelligen Bereich.

Zeitplan und Route

Der offizielle Startschuss für den Fastnachtszug in Frankfurt fällt um 12:21 Uhr am Untermainkai. Für Ungeduldige beginnt das Programm jedoch bereits um 11:00 Uhr mit einer „Vor dem Zug“-Party direkt am Römerberg. Die etwa 3,5 Kilometer lange Route führt über die Neue Mainzer Straße, den Roßmarkt und die Töngesgasse bis zum großen Finale am Römerberg, das gegen 16:45 Uhr erwartet wird.

Die 3,5 Kilometer lange Strecke führt einmal quer durch die Frankfurter Innenstadt. Los geht es am Untermainkai – und dann über folgende Route:

  • Untermainkai/Untermainbrücke
  • Neue Mainzer Straße
  • Friedensstraße
  • Kaiserstraße
  • Roßmarkt
  • Katharinenpforte
  • Bleidenstraße
  • Töngesgasse
  • Fahrgasse
  • Battonnstraße
  • Kurt-Schumacher-Straße
  • Fahrgasse
  • Braubachstraße
  • Römerberg

Verkehrschaos vermeiden: Sperrungen und ÖPNV

Wer den Fastnachtszug in Frankfurt besuchen möchte, sollte zwingend auf U- und S-Bahnen ausweichen. Die gesamte Innenstadt wird am Sonntag bereits ab 07:00 Uhr morgens für den Fahrzeugverkehr (einschließlich Anlieger) gesperrt. Diese Sperrung wird voraussichtlich bis 19:00 Uhr andauern. Auch im Straßenbahnnetz (Linien 11, 12, 14, 18) kommt es zu massiven Einschränkungen, da die Altstadtstrecke während des Zuges nicht befahren werden kann.

Narrefahrt in Bad Kreuznach: Innenstadt wird zur närrischen Meile

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Am Samstag, den 14. Februar 2026, zieht die traditionelle Narrefahrt in Bad Kreuznach wieder durch die Straßen der Bad Kreuznacher Innenstadt. Ab 13:33 Uhr verwandelt sich die Kurstadt in eine Hochburg der Lebensfreude. Doch die Feierlichkeiten bringen weitreichende Konsequenzen für den Verkehr mit sich.

Um die Sicherheit der Teilnehmer und der erwarteten Besuchermassen zu garantieren, wird die Innenstadt von 10:00 bis 18:00 Uhr komplett für den Individualverkehr gesperrt.

Die Route der Narrefahrt in Bad Kreuznach

Der närrische Lindwurm nimmt in diesem Jahr folgenden Weg:

  • Start: Hochstraße

  • Verlauf: Wilhelmstraße – Baumgartenstraße – Mannheimer Straße – Salinenstraße – Schlossstraße – Rossstraße

  • Ziel: Kornmarkt

  • Abfahrt der Wagen: Über die Mühlenstraße und die Wilhelmsbrücke.

Wichtige Hinweise für Anwohner und Besucher

Die Stadtverwaltung Bad Kreuznach betont, dass während der Sperrung auch die Parkhäuser im Zentrum nicht angefahren werden können. Anwohner, die am Samstag dringende Termine haben, sollten ihre Fahrzeuge unbedingt rechtzeitig außerhalb des Sperrgebiets parken. Arztpraxen und Geschäfte sind in diesem Zeitraum ausschließlich zu Fuß erreichbar. Die Freigabe der Straßen erfolgt nach und nach, sobald der städtische Bauhof die Reinigung abgeschlossen hat.

Rosenmontag: Fastnachtsumzug in Planig

Nur zwei Tage später, am 16. Februar 2026, geht das närrische Treiben im Stadtteil Planig weiter. Auch hier ist die Umzugsstrecke von 12:00 bis 18:00 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Polizei und der Vollzugsdienst werden die Einhaltung der Absperrungen, die teilweise durch physische Überfahrsperren gesichert sind, streng kontrollieren.

Oberbürgermeister Emanuel Letz dankte im Vorfeld den zahlreichen Ehrenamtlichen und Sponsoren, wie der Sparkasse Rhein-Nahe und der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück: „Die Straßenfastnacht ist ein lebendiges Stück unserer Tradition. Mein Dank gilt allen, die diese Veranstaltungen sicher und erfolgreich gestalten.“

Johannes Oerding Live in Frankfurt: Große Arena Tour führt in die Festhalle

Die Fans in der Rhein-Main-Region können aufatmen: Die selbstgewählte Auszeit von Johannes Oerding ist offiziell beendet. Nach einer kreativen Pause meldet sich der mehrfach gold- und platinprämierte Singer-Songwriter mit gewaltiger Energie zurück. Im Rahmen seiner großen Arena Tour 2026 wird Johannes Oerding in Frankfurt gastieren und die historische Festhalle in ein Meer aus Lichtern und Emotionen verwandeln.

Am Dienstag, den 14. April 2026, macht der beliebte TV-Host („Sing meinen Song“, „The Voice of Germany“) Station in der Mainmetropole. Frankfurt ist eine von insgesamt 15 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die auf dem Tourplan des Ausnahmekünstlers stehen.

Neue Musik und volle Energie-Tanks

Nachdem sein siebtes Studioalbum „Plan A“ im Jahr 2023 direkt auf Platz 1 der deutschen Charts einstieg und die anschließende Tournee die bisher erfolgreichste seiner Karriere war, zog sich Oerding bewusst zurück, um neue Eindrücke zu sammeln. Diese fließen aktuell in ein neues Album ein, das sich bereits in Arbeit befindet. Die Besucher beim Konzert von Johannes Oerding in Frankfurt dürfen sich also nicht nur auf die großen Hits wie „An guten Tagen“ oder „Alles brennt“ freuen, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf brandneues Material.

Eine Karriere der Kontinuität

Seit über 20 Jahren ist Johannes Oerding eine feste Größe in der deutschsprachigen Musiklandschaft. Seine Beständigkeit ist beeindruckend: Jedes seiner bisher veröffentlichten Alben erreichte mindestens Gold-Status, die meisten sogar Mehrfach-Platin. Die Show in der Festhalle verspricht, an die gigantischen Erfolge der vergangenen Jahre anzuknüpfen und den Fans ein unvergessliches Live-Erlebnis zu bieten. Empfehlung: Apache 207 in Frankfurt

Veranstaltungsdetails auf einen Blick

  • Datum: Dienstag, 14. April 2026

  • Beginn: 19:30 Uhr

  • Ort: Festhalle Frankfurt

  • Event: Johannes Oerding – Arena Tour 2026

  • Ticketshop: Johannes Oerding Tickets

Simone Ballack: Schicksalsschläge, Karriere und der Weg zum TV

Hinter Simone Ballack liegt ein Leben voller Kontraste. Geboren am 16. Februar 1976 als Simone Lambe in Kaiserslautern, hat sie sich von der pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten zur festen Größe in der deutschen Medienlandschaft entwickelt. Ihr Weg führte sie aus der Pfalz über London und Starnberg bis in den australischen Dschungel, wo sie 2026 erneut ihre Stärke unter Beweis stellte.

Die Anfänge: Liebe im „Café am Markt“

Ihre Geschichte liest sich wie ein modernes Märchen: Während sie 1998 in einem Café in Kaiserslautern arbeitete, lernte sie den damaligen FCK-Profi Michael Ballack kennen. Aus der Begegnung wurde eine zehnjährige Beziehung, bevor das Paar 2008 heiratete. In dieser Zeit begleitete sie den „Capitano“ zum FC Bayern München und später zum FC Chelsea nach London.

Gemeinsam bekamen sie drei Söhne:

  • 2001: Geburt des ersten Sohnes.

  • 2002: Geburt des zweiten Sohnes († 2021).

  • 2005: Geburt des dritten Sohnes.

Die Ehe wurde 2012 geschieden, woraufhin Simone mit ihren Kindern nach Starnberg zog, um dort ein neues Kapitel aufzuschlagen.

Karriere zwischen Tanzparkett und Gastronomie

Nach der Trennung suchte Simone Ballack die Herausforderung vor der Kamera. 2013 nahm sie an der RTL-Show „Let’s Dance“ teil und belegte mit Erich Klann den vierten Platz. Im selben Jahr versuchte sie sich als Gastronomin und eröffnete in ihrer Heimatstadt Kaiserslautern das Restaurant „Chickeria“, das sie bis 2017 führte.

Es folgten weitere TV-Auftritte, darunter:

  • 2020: Teilnahme an „Promi Big Brother“ (Sat.1).

  • 2021: Engagement für die Stiftung „RTL – Wir helfen Kindern“.

  • 2026: Teilnahme an der 19. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“.

Im Dschungelcamp 2026 erreichte sie erneut den vierten Platz und festigte damit ihren Ruf als authentische und belastbare Persönlichkeit.

Schwere Schicksalsschläge und private Neuanfänge

Das Leben von Simone Ballack war jedoch nicht nur von Glamour geprägt. Der tragische Verlust ihres Sohnes im Jahr 2021 markierte den schmerzhaftesten Punkt ihrer Biografie. Trotz dieses Schicksalsschlags bewahrte sie sich ihre öffentliche Präsenz und ihre Stärke für ihre verbliebenen Söhne. Ariel Hediger: Zwischen Mutterglück und schwerem Verlust

Privat folgten weitere Veränderungen:

  1. 2019 bis 2023: Ehe mit ihrem Jugendfreund (IT-Spezialist), während der sie den Namen Mecky-Ballack trug.

  2. Seit 2023: Trennung und neuer Lebensabschnitt an der Seite eines Hoteliers.

Mit fast 50 Jahren steht Simone Ballack heute fester denn je im Leben. Sie hat den Wandel von der Fußballer-Ehefrau zur eigenständigen TV-Persönlichkeit erfolgreich vollzogen. Hier geht zum Bericht zu Gil Ofarim

Geplantes Verbot von Aromastoffen in Einweg-E-Zigaretten

Die Debatte um die Regulierung von Einweg-E-Zigaretten in Deutschland spitzt sich zu. Laut einem aktuellen Referentenentwurf zur Änderung der Tabakerzeugnisverordnung plant Landwirtschaftsminister Alois Rainer, lediglich bestimmte Aromastoffe in den populären „Vapes“ zu untersagen. Damit rückt das Ministerium von der ursprünglich durch die Bundesregierung im November 2025 angekündigten Linie eines vollständigen Produktverbotes ab.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) reagierte mit scharfer Kritik auf diese Pläne und bezeichnete das Vorhaben als „Mogelpackung“. Ein reines Aromaverbot löse weder die gesundheitlichen noch die massiven ökologischen Probleme, die mit dem Konsum verbunden sind.

Massive Umwelt- und Brandgefahren

Ein zentraler Kritikpunkt bleibt die katastrophale Ökobilanz. Jährlich werden mehr als 60 Millionen Einweg-E-Zigaretten in Deutschland verbraucht. Da diese Produkte fest verbaute Lithium-Ionen-Akkus enthalten, stellen sie bei falscher Entsorgung ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Laut DUH lösen weggeworfene Vapes nahezu täglich Brände in Müllfahrzeugen und Sortieranlagen aus.

„Lediglich Aromastoffe zu verbieten, wäre ein Geschenk an die E-Zigaretten-Industrie“, erklärt Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH. An der Verschwendung wertvoller Ressourcen und der Brandgefahr ändere ein reines Verbot von Geschmacksrichtungen nichts. Zudem verleiteten die enthaltenen Stoffe weiterhin zum dauerhaften Konsum und gefährdeten insbesondere Kinder und Jugendliche.

Kein EU-weites Verbot in Sicht

Entgegen anderslautender Berichte wird es nach Angaben der DUH kein automatisches EU-weites Verbot geben. Die oft zitierte EU-Batterieverordnung schreibt ab Februar 2027 lediglich vor, dass Batterien austauschbar sein müssen. Vorschriften zur Wiederbefüllbarkeit fehlen jedoch. Wenn die Geräte weiterhin zu extrem niedrigen Preisen angeboten werden, sei davon auszugehen, dass Akkus nicht getauscht, sondern die Geräte weiterhin nach einmaliger Nutzung entsorgt werden.

Die DUH fordert die Bundesregierung daher auf, ihrem ursprünglichen Versprechen zu folgen und ein nationales Verbot für Einweg-E-Zigaretten in Deutschland umzusetzen, wie es bereits in Ländern wie Frankreich und Belgien praktiziert wird.

Großer ver.di-Warnstreik in Mainz

In der Tarifrunde der Länder verschärft die Gewerkschaft ver.di den Ton. Für Dienstag, den 10. Februar 2026, sind alle Beschäftigten im Geltungsbereich des TV-L aus den Bezirken Mittelrhein und Pfalz zum Warnstreik aufgerufen. In Mainz wird mit massiven Auswirkungen im öffentlichen Dienst, an den Hochschulen und in den Kliniken gerechnet.

Ablauf und Demonstration in der Innenstadt

Der Streiktag beginnt für viele Teilnehmer bereits am frühen Morgen. Die Gewerkschaft hat einen klaren Zeitplan für den Warnstreik in Mainz aufgestellt:

  • 08:45 Uhr: Start eines ersten Zuges vom Irène-Giron-Platz (Uni-Campus) mit Beschäftigten der JGU und des Studierendenwerks.

  • 09:30 Uhr: Sammelpunkt für alle Streikenden am alten Postlager (Mombacher Str. 11–15).

  • 10:30 Uhr: Beginn des großen Demonstrationszugs quer durch die Stadt in Richtung Fischtorplatz.

  • 12:00 Uhr: Zentrale Kundgebung am Fischtorplatz. Als Hauptrednerin wird die ver.di Landesbezirksleiterin Marion Paul erwartet.

Forderungen: „Wertschätzung besteht nicht aus warmen Worten“

Die Streikenden fordern eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Für Nachwuchskräfte wird ein Plus von 200 Euro sowie eine unbefristete Übernahme verlangt. Zusätzlich sollen Zeitzuschläge um 20 Prozentpunkte steigen. Unterstützt wird der Protest durch Beschäftigte der AOK und der Stationierungsstreitkräfte, die sich in eigenen Tarifrunden befinden und ebenfalls deutliche Lohnsteigerungen fordern.

Diese Einrichtungen sind betroffen

Der Aufruf umfasst zahlreiche Institutionen in der Region, darunter:

  • Hochschulen: JGU Mainz, Uni Koblenz, TH Bingen, Hochschule Koblenz und RPTU Kaiserslautern.

  • Kliniken: Rhein-Hessen Fachklinik Alzey und Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach.

  • Behörden: Unter anderem das Landesamt für Mobilität Rheinland-Pfalz.

Auswirkungen auf den Alltag

Bürgerinnen und Bürger sowie Studierende müssen sich am Dienstag auf Einschränkungen durch den Warnstreik in Mainz einstellen:

  • Mensen: Beim Studierendenwerk Mainz bleibt lediglich die Hauptmensa im Notbetrieb geöffnet, alle anderen Standorte bleiben zu.

  • Kitas: Die Kindertagesstätten der Studierendenwerke in Mainz und Koblenz bleiben komplett geschlossen.

  • Gesundheit: Für die Einrichtungen des Landeskrankenhauses sichert eine Notdienstvereinbarung die medizinische Basisversorgung ab.

Informationen zum Streikverlauf und kurzfristigen Änderungen erhalten Betroffene über die regionalen Kanäle von ver.di. Die Gewerkschaft betont, dass der Warnstreik in Mainz und damit der Druck vor der dritten Verhandlungsrunde (11. bis 13. Februar) notwendig sei, um die Blockadehaltung der Arbeitgeber zu brechen.

Vandalismus-Serie beschäftigt die Polizei Mainz

Gleich zwei Fälle von mutwilliger Sachbeschädigung an geparkten Fahrzeugen beschäftigen derzeit die Polizei Mainz. Innerhalb kurzer Zeit wurden in verschiedenen Stadtteilen mehrere Autos zum Ziel von Vandalen. Die Mainzer Beamten suchen nun nach Zeugen und weiteren Geschädigten, um den Tätern auf die Spur zu kommen.

Acht Fahrzeuge in der Göttelmannstraße beschädigt

Am Samstagmorgen meldete ein aufmerksamer Passant der Polizei Mainz eine Reihe beschädigter Autos in der Göttelmannstraße. In Fahrtrichtung Portlandstraße wurden insgesamt acht abgestellte Fahrzeuge attackiert. Nach ersten Ermittlungen der Beamten wurden die Außenspiegel der Pkw – sowohl auf der Fahrer- als auch auf der Beifahrerseite – augenscheinlich mutwillig abgetreten.

Die Tat ereignete sich nach derzeitigem Kenntnisstand zwischen Freitagabend (06.02.) und Samstagvormittag (07.02.). Da der genaue Zeitpunkt noch unklar ist, hofft die Polizei auf Beobachtungen aus der Nachbarschaft.

Erheblicher Sachschaden im Eisgrubweg

Bereits in der Vorwoche kam es zu einem ähnlichen Vorfall im Bereich des Eisgrubwegs. Dort wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag mindestens fünf Fahrzeuge willkürlich beschädigt. Die Polizei Mainz schätzt den hier entstandenen Sachschaden auf mindestens 2.500 Euro. Während einige Fahrzeughalter bereits informiert werden konnten, sucht die Polizei noch nach weiteren Betroffenen dieser Tatnacht.

Zeugenaufruf der Polizei Mainz

In beiden Fällen hat die Polizeiinspektion Mainz 1 die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben, oder weitere Geschädigte, die bisher noch keine Anzeige erstattet haben, werden gebeten, sich dringend zu melden.

Kontakt: Polizeiinspektion Mainz 1 Telefon: 06131 34150

Familienurlaub in Giengen: Abenteuerliche Erlebnisse für Groß und Klein

Ein gelungener Familienurlaub ist die perfekte Mischung aus Erholung für die Eltern und spannenden Entdeckungen für die Kinder. Wer kurze Wege, kinderfreundliche Gastronomie und echte Highlights sucht, wird am östlichen Ausläufer der Schwäbischen Alb fündig. Ein Familienurlaub in Giengen an der Brenz bietet eine charmante Kulisse für eine stressfreie Auszeit mit dem Nachwuchs.

Die Stadt ist weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt, doch sie bietet weitaus mehr als nur ihre berühmteste Tochter Margarete Steiff. Hier sind die vier besten Tipps für Ihren nächsten Besuch:

1. Rätselspaß auf dem Holzskulpturenpfad

In der Giengener Innenstadt wartet ein besonderes Abenteuer: Das Einhorn Panschi und sein Traum vom Fliegen. Auf dem Holzskulpturenpfad begleiten Kinder das traurige Einhorn bei seinem Versuch, das Fliegen zu lernen. An fünf Stationen treffen die kleinen Besucher auf kunstvoll geschnitzte Tiere wie die Eule oder die Schwanenkönigin. Mit einem Rätselheft bewaffnet, lösen die Kinder Aufgaben, bevor der Pfad auf einem großen Abenteuerspielplatz mit massiven Holzgeräten endet.

2. Zeitreise in die Unterwelt: Die Charlottenhöhle

Ein absolutes Muss beim Familienurlaub in Giengen ist die Charlottenhöhle. Mit 587 Metern ist sie die längste begehbare Tropfsteinhöhle der Region. In der „HöhlenErlebnisWelt“ wird Geschichte greifbar: Im Museum „HöhlenSchauLand“ warten sprechende Steine und interaktive Mitmach-Stationen auf junge Forscher. Direkt daneben, im „HöhlenHaus“, erwacht die Eiszeit zum Leben. Ein großer Wasser- und Abenteuerspielplatz sorgt im Anschluss für die nötige Bewegung an der frischen Luft.

3. Zu Besuch in der Hauptstadt der Teddybären

Kein Familienurlaub in Giengen wäre komplett ohne das Steiff Museum. Als Geburtsort des Teddybären mit dem berühmten „Knopf im Ohr“ bietet die Stadt ein Erlebnismuseum der Extraklasse. Besucher können nicht nur die historische Nähstube von Margarete Steiff bewundern, sondern auch zusehen, wie die flauschigen Freunde entstehen. Ein Highlight für die Kinder ist die riesige Schlangenrutsche und der Streichelzoo mit lebensgroßen Plüschtieren – vom Eisbären bis zum Elefanten.

4. Natur pur: Toben und Erfrischen

Wer die Natur genießen möchte, sollte die Freizeitanlage Burgberg am Fuße des Stettbergs besuchen. Hier kann der Nachwuchs am Hürbebach spielen und nach Herzenslust herumtoben. Für Kulturinteressierte bietet die Stadtkirche mit ihren zwei unterschiedlichen Türmen einen markanten Anblick. Wer nach einer Wanderung oder Stadttour eine Abkühlung sucht, findet diese in der Kneipp-Anlage am Brenzufer, inklusive eines Barfußpfades, der die Sinne belebt.