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13-Jähriger in Wiesbaden mit Messer bedroht und ausgeraubt

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Zeugen Polizei Blaulicht
Zeugen Polizei Blaulicht

Nachrichten Wiesbaden: Ein 13-jähriger Wiesbadener Junge wurde am Freitagabend (20. Dezember 2024) gegen 19.30 Uhr in der Parkanlage „Warmer Damm“ an der Wilhelmstraße in Wiesbaden von zwei Unbekannten mit einem Messer bedroht und musste diesen seine Mütze, Jacke und Umhängetasche übergeben. Die Täter flüchteten mit der Beute in Richtung Hauptbahnhof.

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Personenbeschreibung des 1. Täters:

  • 15 – 16 Jahre alt
  • etwa 180 cm groß
  • schwarze lockige Haare zum Zopf gebunden

Personenbeschreibung des 2. Täters

  • 15 – 16 Jahre alt
  • etwa 180 cm groß
  • Skimaske über dem Gesicht
  • schwarz gekleidet

Hinweise nimmt das Haus des Jugendrechts unter der Telefonnummer 0611 – 3450 entgegen.

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WWE Insider-Bericht: Geplantes Match bei WrestleMania 41

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Die WWE arbeitet laut Informationen von Fightful Select intensiv an den Vorbereitungen für ein mögliches Match zwischen CM Punk und Roman Reigns bei WrestleMania 41. Sollte dieses Match Realität werden, wäre es die erste direkte Auseinandersetzung der beiden Superstars seit fast 11 Jahren und könnte zu einem emotionalen Höhepunkt der Wrestling-Show des Jahres avancieren.

Ein Duell mit langer Geschichte

Zuletzt trafen CM Punk und Roman Reigns im Januar 2014 bei WWE Old School Raw in einem Einzelmatch aufeinander. Damals ging Reigns als Sieger hervor, doch das Match erlangte aus anderen Gründen Aufmerksamkeit: CM Punk hatte später öffentlich gemacht, dass das WWE-Management ihn dazu gedrängt habe, Reigns „stark aussehen zu lassen“. Seitdem kursieren Gerüchte über Spannungen zwischen den beiden – ein Faktor, der ein mögliches Wiedersehen im Ring umso elektrisierender machen könnte.

Planänderungen und Interesse von CM Punk

Nach Informationen von Sean Ross Sapp, einem Insider von Fightful Select, wurde das Match kürzlich ernsthaft in die Planungen aufgenommen. Ursprünglich seien für beide Superstars andere Storylines vorgesehen gewesen, doch offenbar hat sich die WWE in den letzten Wochen neu orientiert. Besonders bemerkenswert: CM Punk selbst soll Interesse an dem Match gezeigt haben, obwohl Roman Reigns in der Vergangenheit Berichten zufolge skeptisch gegenüber einer Rückkehr Punks zur WWE war.

„Wir haben gehört, dass dies nicht der ursprüngliche Plan war, aber in letzter Zeit angepasst wurde. CM Punk selbst hat Interesse an dem Match gezeigt“, schreibt Sapp. Diese Dynamik zeigt, dass backstage ein Umdenken stattgefunden haben muss, um dieses potenzielle Highlight möglich zu machen.

The Rock als Joker in der Planung

Trotz der intensiven Arbeit an den Plänen für CM Punk gegen Roman Reigns könnte ein weiterer Superstar die Ausrichtung von WrestleMania 41 maßgeblich beeinflussen: The Rock. Sollte „The Great One“ seine Rückkehr in den Ring bestätigen, könnte dies die gesamte Card durcheinanderwirbeln. Laut Fightful Select behält sich die WWE mehrere Optionen offen, um flexibel auf eine mögliche Teilnahme von The Rock reagieren zu können.

„Uns wurde gesagt, dass dies eine drastisch andere Richtung ist als das, was noch vor ein paar Monaten für beide Talente geplant war, ohne dass The Rock daran beteiligt war“, so die Insiderquelle.

Ein potenzielles Highlight für die Fans

Die Gerüchte um das mögliche Match zwischen CM Punk und Roman Reigns haben die Wrestling-Community bereits in Aufregung versetzt. Mit der Aussicht auf eine Geschichte, die tief in der Vergangenheit verwurzelt ist, und den unvorhersehbaren Einflüssen von Superstars wie The Rock bleibt WrestleMania 41 eines der meistdiskutierten Events der WWE. Ob das Duell tatsächlich Realität wird, dürfte in den kommenden Wochen klarer werden – doch schon jetzt ist die Vorfreude spürbar.

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Frei-Weinheim: 2.605 Euro für krebskranke Kinder gesammelt

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Nachrichten Ingelheim: Vom 29. November bis 1. Dezember 2024 fand der zweite Frei-Weinheimer Weihnachtsmarkt in der Brahmsstraße im Ingelheimer Stadtteil Frei-Weinheim statt. Die von Stefanie Mathenia privat organisierte Veranstaltung zog zahlreiche Besucher an und zeigte, wie viel Gutes mit Herzblut und Gemeinschaftssinn erreicht werden kann.

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Spendenscheck über 2.605 Euro übergeben

Einer der Höhepunkte des Weihnachtsmarktes war die Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von 2.605 Euro an Andrea Grimme vom Verein Krebskranke Kinder Mainz e.V. Stefanie Mathenia und ihre Tochter Luana überreichten die Summe persönlich, die aus den Erlösen des Weihnachtsmarktes stammt. Diese großzügige Spende wird für die Unterstützung krebskranker Kinder und deren Familien verwendet – ein Beweis für das große soziale Engagement hinter dieser Veranstaltung.

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Handgemachte Schätze und kulinarische Highlights

Neben der wohltätigen Aktion bot der Weihnachtsmarkt eine beeindruckende Auswahl an handgefertigten Unikaten. Jeder Stand präsentierte liebevoll gestaltete Einzelstücke, die sich perfekt als Weihnachtsgeschenke eigneten. Für das leibliche Wohl sorgten klassische Weihnachtsmarkt-Spezialitäten wie Glühwein, Crêpes und Bratwurst, die die Besucher zum Verweilen einluden.

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Ein Markt für die ganze Familie

Auch die jüngsten Besucher kamen nicht zu kurz: Ein nostalgisches Karussell sorgte für strahlende Kinderaugen und ein fröhliches Erlebnis. Das sonnige Wetter am ersten Adventswochenende trug zusätzlich zur positiven Stimmung bei und machte den Markt zu einem Ort der Begegnung und Freude.

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Unterstützung für den guten Zweck

Ein besonderer Aspekt des Weihnachtsmarktes war der wohltätige Gedanke. Mit jedem Einkauf und jedem Besuch leisteten die Gäste einen Beitrag zur Unterstützung des Vereins Krebskranke Kinder Mainz e.V., der sich mit viel Einsatz für betroffene Kinder und ihre Familien engagiert.

Der Frei-Weinheimer Weihnachtsmarkt war nicht nur ein Erfolg für die Organisatoren, sondern auch ein Beweis dafür, wie durch privates Engagement ein Ort der Gemeinschaft und der Hilfe geschaffen werden kann.

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Silvester Feuerwerk in Bad Kreuznach: Was ist erlaubt, was verboten?

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Foto: Stadt Bad Kreuznach

Für viele Menschen ist Feuerwerk ein fester Bestandteil des Silvesterabends, doch zunehmend wird die Tradition kritisch hinterfragt. Die Stadt Bad Kreuznach hat entschieden, auch in diesem Jahr kein generelles Verbot für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu erlassen, ruft jedoch zu besonderer Vorsicht auf.

Oberbürgermeister Emanuel Letz betonte in diesem Zusammenhang:
„Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger dazu anhalten, Feuerwerkskörper auf sicheren Plätzen abzubrennen, damit niemand verletzt wird oder Sachschäden entstehen.“

Er forderte zudem ein persönliches Abwägen, wie viel Feuerwerk in Anbetracht von Lärm-, Umwelt- und Gesundheitsschutz angemessen sei. Besonders hob er die Belastung für Tiere hervor: „Auch viele Haus- und Wildtiere leiden unter der lauten Böllerei.“ Gleichzeitig zeigte er Verständnis für diejenigen, die sich an Silvester an Raketen erfreuen möchten.

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Rechtliche Regelungen und Sicherheitshinweise

Das Abbrennen von Feuerwerk ist in Deutschland grundsätzlich erlaubt. Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2 dürfen am 31. Dezember und 1. Januar von Personen ab 18 Jahren gezündet werden. Dabei gelten jedoch einige Einschränkungen:

  • Feuerwerkskörper dürfen nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Kindergärten, Altenheimen und Fachwerkhäusern abgefeuert werden, um Brände und Schäden zu vermeiden.
  • In dicht besiedelten Stadtteilen oder bei erhöhtem Gefahrenpotenzial können Kommunen lokale Verbote aussprechen.

In Bad Kreuznach sieht die Stadtverwaltung keine Notwendigkeit für solche Einschränkungen. Insbesondere in der Neustadt und rund um die Brückenhäuser wird keine konkrete Gefahr für ein Verbot erkannt.

Appell an die Eigenverantwortung

Die Stadtverwaltung appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, Feuerwerk mit Rücksicht auf Mitmenschen und die Umwelt zu nutzen. Durch umsichtiges Verhalten könnten Unfälle, Schäden und Belastungen für Tiere vermieden werden, sodass ein sicherer und fröhlicher Jahreswechsel für alle möglich sei.

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Main-Taunus-Kreis zahlt Zuschüsse an soziale Träger

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Landratsamt Main-Taunus-Kreis

MTK News: Nach der Aufhebung der Haushaltssperre durch den Kreisausschuss kann der Main-Taunus-Kreis nun Zuschüsse an soziale Träger auszahlen. Wie Kreisbeigeordneter Johannes Baron mitteilt, erhalten verschiedene Beratungs- und Hilfseinrichtungen finanzielle Unterstützung. ,,Sie leisten seit Jahren wertvolle Arbeit für die Menschen“, so der Dezernent.

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Wie Baron erläutert, gehören die Leistungen nicht zu den gesetzlichen Aufgaben des Kreises

„Aber das Engagement dieser Institutionen ist wichtig und wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr erneut die Möglichkeit haben, diese Förderung zu gewähren.“

Die Städte und Gemeinden erhalten vom Main-Taunus-Kreis zum Beispiel Geld für die Beratung von Senioren. Wie Kreisbeigeordneter Johannes Baron mitteilt, werden die Kommunen vom Kreis im laufenden Jahr mit insgesamt 250.000 Euro unterstützt. Seinen Angaben zufolge wird mit dem Kreiszuschuss ein Teil der Personalkosten der kommunalen Seniorenberatungen finanziert. „Gerade ältere Menschen sind in ihrer jeweiligen Kommune verwurzelt. Dort wird Hilfe und Beratung gebraucht, und dort wird sie angeboten“, so der Sozialdezernent. Die Hattersheimer-Hofheimer und die Schwalbacher Tafeln, die bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgen, bekommen jeweils 20.000 Euro. Die Fachstelle Demenz wird vom Kreis mit 113.000 Euro unterstützt.

Aufgrund der weiterhin sehr angespannten Haushaltslage sei noch abzuwarten, ob die Zahlungen auch in 2025 in vollem Umfang fortgesetzt werden könnten, betont Baron.

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Öffentliche Führung im Museum am Strom in Bingen

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Nachrichten Bingen: Hildegard von Bingen begeistert seit über 800 Jahren. Sie war Äbtissin, Ratgeberin und Mahnerin, Visionärin, Theologin, Komponistin sowie Heilerin. Am Sonntag, 5. Januar 2025, 11.15 Uhr, findet hierzu eine öffentliche Führung im Museum am Strom statt.

In der Ausstellung begegnet man einer der vielseitigsten und bedeutendsten Frauengestalten der Welt- und Kirchengeschichte. Man erfährt mehr über das Leben der Prophetin und Naturkundigen, lernt die Rahmenbedingungen des 12. Jahrhunderts kennen und verstehen. Umfassender als hier, an ihrer historischen Wirkungsstätte in Bingen, ist nirgendwo sonst Leben und Werk Hildegards von Bingen dokumentiert.

Tickets und weitere Informationen

Eintritt 6,50 € bzw. (ermäßigt) 4,50 €
Museum am Strom
Museumstr. 3
55411 Bingen am Rhein
06721/184-353

Alzey sammelt: Schon über 10.000 Euro für den Volker-Express

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Foto: Stadt Alzey

Die erste Etappe ist geschafft: Nach nur einer Woche Crowdfunding wurden bereits mehr als 10.000 Euro für die Reparatur und Modernisierung des Volker-Express gesammelt. Das ehrgeizige Ziel: 20.000 Euro bis zum 13. Januar 2025. Dank der großzügigen Unterstützung der Alzeyerinnen und Alzeyer sind die Aussichten vielversprechend.

Bürgermeister Steffen Jung zeigt sich begeistert: „Das ist ein unglaubliches Ergebnis! Es zeigt, wie sehr unser Volker-Express den Menschen hier am Herzen liegt.“ Sollte die Zielsumme sogar übertroffen werden, könnte das Schienennetz des beliebten Miniaturzugs erweitert werden – eine Vision, die vor allem Familien und Kindern Freude bereiten würde.

Events zur Unterstützung des Projekts

Glühweinausschank am Weihnachtstreff

Um die Spendenaktion weiter voranzutreiben, wird Bürgermeister Jung persönlich aktiv: Am Freitag, 20. Dezember, schenkt er beim Weihnachtstreff auf dem Roßmarkt von 17.30 bis 18.30 Uhr Glühwein aus. Der gesamte Erlös dieser Stunde fließt direkt in das Crowdfunding-Projekt.

Zusätzlich verdoppeln die Schausteller Ludwig Meeß und Thomas Roßkopf die Einnahmen dieser Stunde. Meeß stellt die Glühweineinnahmen komplett als Spende bereit. „Kommt zahlreich vorbei, genießt die festliche Atmosphäre und helft mit, den Volker-Express wieder auf Schiene zu bringen“, appelliert Steffen Jung.

Kinoevent im Bali-Kino

Ein weiteres Highlight erwartet die Alzeyer am 29. Dezember um 11 Uhr im Bali-Kino: Der Westernklassiker „High Noon“ (1952) wird gezeigt, und der gesamte Erlös geht an das Crowdfunding-Projekt. Eintrittskarten kosten 12 Euro und beinhalten ein Volker-Bräu. Tickets sind online unter www.balikino.de erhältlich.

Mitmachen und den Volker-Express retten

Das Crowdfunding endet am 13. Januar 2025 um 20 Uhr. Die Stadt Alzey ruft weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, das Projekt aktiv zu unterstützen – sei es durch Spenden, das Teilen in sozialen Netzwerken oder die Teilnahme an den geplanten Events.

Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten gibt es unter: www.ewr-crowd.de/volker-express

Das ist über den Magdeburg Attentäter bekannt

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Polizei Symbolbild | shutterstock 1873476766
Polizei Symbolbild | shutterstock 1873476766

Am Abend des 20. Dezember ereignete sich auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg ein schwerer Anschlag. Ein Mann raste mit einem Leihwagen in eine Menschenmenge und tötete mindestens zwei Menschen, darunter ein Kleinkind. Mehr als 60 Menschen wurden verletzt, 15 davon schwer.

Täter aus Saudi-Arabien identifiziert

Das ist über den magdeburg attentäter bekanntSachstand 21.12.24 – 2:50 Uhr: Der mutmaßliche Täter ist ein 50-jähriger Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie aus Saudi-Arabien. Seit 2006 lebt er in Deutschland und besitzt eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. Laut ersten Ermittlungen arbeitete er als Arzt im Maßregelvollzug Bernburg, einer Einrichtung zur Behandlung suchtkranker Straftäter. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff erklärte, es handele sich um einen Einzeltäter. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht mehr, da der Mann festgenommen wurde.

Politische und persönliche Hintergründe

Das ist über den magdeburg attentäter bekannt 1
Bei x.com teilte der Attentäter seine Ansichten mit

Der Täter, Taleb Al Abdulmohsen, machte in der Vergangenheit mit wirren Aussagen und extremen Positionen auf sich aufmerksam. Auf der Plattform X (ehemals Twitter) bezeichnete er sich als Islamkritiker und Atheist. Er behauptete, in Deutschland verfolgt zu werden, und äußerte mehrfach Gewaltandrohungen. In einem mittlerweile gelöschten Beitrag kündigte er an, Deutschland werde „einen riesigen Preis zahlen müssen“.

Al Abdulmohsen warb außerdem offen für die AfD und beschuldigte deutsche Behörden, den Islamismus zu fördern. In einem Interview aus dem Jahr 2019 bezeichnete er sich selbst als „aggressivsten Kritiker des Islams in der Geschichte“.

Ermittlungen laufen

Die Behörden prüfen derzeit die Hintergründe der Tat und das Motiv des Täters. Auch sein psychischer Zustand ist Gegenstand der Ermittlungen. In sozialen Medien kursieren Hinweise, dass der Mann sich in den letzten Monaten zunehmend radikalisiert haben könnte. Eine Nutzerin, die auffällige Beiträge von Al Abdulmohsen gemeldet hatte, sprach von „eindeutigen Anzeichen“ für eine geplante Gewalttat.

Reaktionen und Konsequenzen

Ministerpräsident Haseloff sprach von einer „Katastrophe für Magdeburg und für ganz Deutschland“. Der Vorfall wirft Fragen über die Überwachung von Personen auf, die online Gewalt androhen. Erste Stimmen aus der Politik fordern schärfere Maßnahmen zur Prävention solcher Taten. Die Ermittlungen dauern an, und es ist mit weiteren Informationen in den kommenden Tagen zu rechnen.

Zwei Verletzte bei Unfall in Worms

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Foto: Feuerwehr Worms

Nachrichten Worms: Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitagmittag (20. Dezember 2024) gegen 12:30 Uhr in der Von-Steuben-Straße an der Kreuzung zum Fahrweg in Worms. Zwei Personen wurden bei dem Unfall verletzt.

Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht

Wie es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unklar. Nach dem Eingang des Notrufs bei der Rettungsleitstelle Mainz waren umgehend Einsatzkräfte vor Ort. Die Feuerwehr traf ein, während der Rettungsdienst bereits mit der Versorgung der Verletzten begonnen hatte. Die Verletzten mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Unfallstelle wurde von der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehreinheit Herrnsheim gesichert. Die Einsatzkräfte klemmten die Fahrzeugbatterien ab, prüften die Autos auf auslaufende Betriebsstoffe und räumten Trümmerteile von der Fahrbahn.

Neben der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Einheit Herrnsheim waren auch die Polizei und weitere Rettungsdienstkräfte im Einsatz. Die Sicherstellung des Stadtschutzes übernahm währenddessen die freiwillige Einheit Stadtmitte.

Starte aktiv und gesund ins Jahr 2025: Dein Bildungsurlaub mit upskill’d

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Und das ist lange nicht alles. Die Trainerinnen und Trainer bringen zusätzliche Kompetenzen wie Physiotherapie, Yogaausbildung, Kickboxen mit Trainerscheinen, Atemtraining Coach und vieles mehr mit – für ein vielseitiges und inspirierendes Programm.

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upskill’d – Mit dir geht’s up!

Kontakt

Mail: kontakt@upskilld.de
Homepage: upskill’d
Instagram: upskilld.de
LinkedIn: upskill’d

Krankenkassenbeitrag: Versicherte müssen 2025 mit deutlich höheren Kosten rechnen

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Symbolbild Krankenkasse | Foto: Pixabay/blickpixel

Bereits heute fühlt sich jeder dritte gesetzlich Versicherte (36 Prozent) durch die Beiträge seiner Krankenkasse finanziell belastet. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag des Ratgeberportals „Finanztip“ hervor. Die schlechten Nachrichten: Im kommenden Jahr dürfte sich diese Belastung für die meisten gesetzlich Versicherten noch deutlich erhöhen.

Kassen erhöhen Zusatzbeiträge stärker als erwartet

Der Grund für die steigende Belastung: Die Zusatzbeiträge der Krankenkassen werden im Jahr 2025 voraussichtlich stärker steigen als bisher vom Bundesgesundheitsministerium prognostiziert. Ursprünglich war das Ministerium von einem Anstieg um 0,8 Prozentpunkte von 1,7 auf 2,5 Prozent ausgegangen. Doch die ersten Krankenkassen haben bereits ihre Zusatzbeiträge für das kommende Jahr bekanntgegeben – und die Zahlen zeigen, dass viele Kassen die angekündigten Erhöhungen deutlich überschreiten werden.

Ein Beispiel für die kräftige Anhebung ist die Knappschaft. Sie verlangt ab 2025 einen Zusatzbeitrag von 4,4 Prozent, was einem Anstieg von 1,7 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Ein noch stärkerer Anstieg ist bei der BIG direkt gesund zu verzeichnen, die ihren Zusatzbeitrag um 1,74 Prozentpunkte auf 3,39 Prozent anhebt.

Erhebliche Mehrbelastungen für Versicherte

Besonders für Alleinstehende ohne Kinder oder Partner, die in Lohnsteuerklasse 1 sind, kann die Erhöhung der Zusatzbeiträge spürbare Auswirkungen auf das monatliche Budget haben. Bei einem Bruttomonatsgehalt von 4.000 Euro bedeutet dies beispielsweise für Versicherte der BIG direkt gesund eine monatliche Mehrbelastung von rund 24 Euro. Dies summiert sich auf etwa 287 Euro im Jahr. Auch bei der Knappschaft sind es rund 23 Euro pro Monat oder 276 Euro pro Jahr, die zusätzlich zu den regulären Beiträgen zu zahlen sind.

Diese Mehrbelastung betrifft vor allem auch Rentnerinnen und Rentner, da diese die Anhebung des Zusatzbeitrags vollständig aus eigener Tasche bezahlen müssen. Für viele Rentner könnte dies zu einem erheblichen finanziellen Druck führen.

Weitere Krankenkassen mit hohen Zusatzbeiträgen

Doch die BIG direkt gesund und die Knappschaft sind nicht die einzigen Krankenkassen, die ihre Beiträge im kommenden Jahr deutlich anheben. Auch andere Krankenkassen wie die IKK Classic (3,40 Prozent), die IKK Südwest (3,25 Prozent), die Energie-BKK (2,98 Prozent), die SBK (2,90 Prozent) und die BKK Provita (2,89 Prozent) übertreffen die ursprünglich prognostizierte Erhöhung des Zusatzbeitrags von 2,5 Prozent deutlich. Auch die AOK Nordwest wird mit einem Beitrag von 2,79 Prozent mehr verlangen als ursprünglich erwartet.

Unter den Krankenkassen, die ihre Zusatzbeiträge bislang veröffentlicht haben, bleiben einzig die Audi BKK mit 2,40 Prozent und die Techniker Krankenkasse (TK) mit 2,45 Prozent unter dem prognostizierten Wert von 2,5 Prozent.

Sonderkündigungsrecht bei Beitragsanhebung

Eine gute Nachricht für gesetzlich Versicherte: Wer mit der Erhöhung des Zusatzbeitrags seiner Krankenkasse nicht einverstanden ist, kann von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Dieses Recht erlaubt es den Versicherten, bei einer Beitragsanhebung die Krankenkasse zu wechseln, ohne an die vertragliche Kündigungsfrist gebunden zu sein.

Laut „Finanztest“ reicht es aus, den Antrag bei der neuen Krankenkasse zu stellen, um bei der alten Kasse auszutreten. Eine gesonderte Kündigung ist nicht erforderlich. Die neue Kasse übernimmt den Kontakt zur bisherigen und informiert die Versicherten über den Beginn der Mitgliedschaft. Sobald der Wechsel abgeschlossen ist, sollte auch der Arbeitgeber über den Kassenwechsel informiert werden, damit die Beiträge korrekt abgezogen werden.

Worauf beim Kassenwechsel geachtet werden sollte

Es stellt sich jedoch die Frage, welche Krankenkassen im Jahr 2025 die besten Konditionen bieten. Noch haben nicht alle Kassen ihre Zusatzbeiträge veröffentlicht, daher lässt sich der günstigste Anbieter noch nicht eindeutig bestimmen. Es ist jedoch ratsam, bei einem möglichen Wechsel nicht nur den Preis, sondern auch andere Faktoren wie Zusatzleistungen, Service und Erreichbarkeit der Kassen zu berücksichtigen. Diese Kriterien spielen eine wichtige Rolle bei der Wahl der passenden Krankenkasse.

Umfrage zur finanziellen Belastung durch die Krankenkassenbeiträge

Die Ergebnisse zur finanziellen Belastung durch die Krankenkassenbeiträge stammen aus einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact, die im Auftrag von Finanztip durchgeführt wurde. Zwischen dem 13. und 16. Dezember 2024 wurden mehr als 1.000 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass immer mehr gesetzlich Versicherte die Kosten ihrer Krankenkasse als eine zunehmende finanzielle Belastung empfinden, und dass diese Belastung im kommenden Jahr noch deutlich steigen könnte.

Fazit

Die steigenden Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen stellen eine ernsthafte finanzielle Belastung für viele Versicherte dar. Besonders für Alleinstehende und Rentner wird die Erhöhung spürbar sein. Doch Versicherte haben die Möglichkeit, von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen und die Krankenkasse zu wechseln, um einer höheren Belastung zu entkommen. Wer einen Wechsel in Erwägung zieht, sollte jedoch nicht nur den Preis, sondern auch die Leistungen und den Service der Kassen genau vergleichen.

Europas PayPal-Killer? Neuer Bezahldienst etabliert sich

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Wero Symbolbild | Foto: BYC-News

In einer Welt, die von digitalen Zahlungsmöglichkeiten dominiert wird, hat Europa mit Wero einen neuen Akteur auf den Markt gebracht. Seit Sommer 2023 können Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland, Frankreich und Belgien die Dienste dieser Plattform nutzen. Entwickelt wurde Wero von 16 europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern unter der European Payments Initiative (EPI). Doch was macht Wero besonders, und wie sind die bisherigen Erfahrungen?

Ein europäischer Ansatz für sichere Zahlungen

Wero soll als Antwort auf die US-amerikanische Dominanz im digitalen Zahlungsverkehr fungieren. Ziel ist es, ein europäisches Zahlungssystem zu etablieren, das Bankkunden, Händler sowie kleine Unternehmen miteinander vernetzt. Chris Scheuermann, Deutschland-Chef von EPI, betont: „Mit Wero bleiben die Daten innerhalb Europas, was die Sicherheit bei Onlinezahlungen und Echtzeit-Geldtransfers erhöht.“ Auch David Riechmann von der Verbraucherzentrale NRW hebt die Vorteile hervor: „Die Plattform bietet nicht nur Sicherheit, sondern auch Schnelligkeit und Einfachheit.“

Was kann Wero heute schon leisten?

Aktuell ermöglicht Wero Echtzeitüberweisungen zwischen Privatpersonen. Der Clou: Es sind keine IBANs nötig. Eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, die mit dem Konto verknüpft ist, reicht aus. Nach Angaben von Wero dauert es weniger als zehn Sekunden, bis das Geld beim Empfänger eintrifft. Dennoch gibt es noch Einschränkungen. Der Dienst funktioniert bisher nur in Deutschland, Frankreich und Belgien, weitere Länder sollen folgen. Außerdem gilt ein Überweisungslimit von 1.000 Euro pro Transaktion – Banken können dieses Limit zusätzlich reduzieren. Und nicht alle Kreditinstitute bieten Wero bisher an. In Deutschland sind vor allem Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Postbank dabei.

Ein Blick in die Zukunft: Welche Dienste plant Wero?

Die Entwicklung von Wero steht erst am Anfang. Schon 2025 sollen Geschäftsleute Zahlungen ohne strenge Limits abwickeln können. Im selben Jahr soll Wero auch beim Onlineshopping Einzug halten, gefolgt von der Nutzung im stationären Handel ab 2026. „Wero wird künftig noch mehr Dienstleistungen anbieten“, verspricht Scheuermann. Dazu gehören Käuferschutz, Abonnementverwaltung und Finanzierungsoptionen – Funktionen, die auch bei den etablierten Konkurrenten wie PayPal eine große Rolle spielen.

Sicherheitsaspekte: Was Nutzer beachten sollten

Echtzeitüberweisungen bieten Komfort, erfordern aber auch Vorsicht. David Riechmann mahnt: „Verbraucher sollten genauso umsichtig vorgehen wie beim Onlinebanking.“ Vor jeder Freigabe einer Zahlung sollten die Angaben geprüft werden, insbesondere um Betrug vorzubeugen. Bei Unsicherheiten empfiehlt sich ein Anruf bei der eigenen Bank. Anna Maria Brünke vom Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland ergänzt: „Nutzer sollten öffentliche WLANs meiden und ihre Endgeräte stets aktuell halten.“ Auch beim Umgang mit E-Mails und Nachrichten, die vermeintlich von Wero stammen, ist Vorsicht geboten. Phishing-Versuche könnten sensible Daten abgreifen. Brünke rät: „Wero immer direkt über die App oder die offizielle Website aufrufen.“

Wie läuft der Start von Wero?

Die Resonanz auf Wero ist positiv. Bis Anfang Dezember haben sich in den drei Einführungsstaaten 17 Millionen Nutzer registriert, über 12 Millionen Transaktionen wurden bereits durchgeführt. Auch die Banken ziehen ein positives Fazit. Für die kommenden Jahre ist geplant, weitere europäische Kreditinstitute wie die Deutsche Bank und die ING einzubinden.

Fazit

Wero steht für den Versuch, Europas Zahlungsverkehr unabhängiger und sicherer zu machen. Trotz einiger Startschwierigkeiten und Einschränkungen bietet die Plattform schon jetzt interessante Möglichkeiten. Mit den geplanten Erweiterungen könnte Wero tatsächlich eine ernstzunehmende Alternative zu den etablierten US-Anbietern werden. Ob das gelingt, hängt jedoch von der Geschwindigkeit der Umsetzung und der Akzeptanz durch Verbraucher und Händler ab.

720 PS Ferrari kracht in Wohnhaus

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Unfallfahrzeug | Foto: POL-PDNW

Nachrichten Rheinland-Pfalz: Spektakulärer Unfall am Donnerstagabend, dem 19. Dezember 2024. Gegen 21:45 Uhr prallte der Fahrer eines roten Ferrari 488 in der Weinstraße in Diedesfeld gegen den Vorbau eines Wohnhauses. Ursache des Unfalls war das Fahren des 720 PS starken Sportwagens unter Alkoholeinfluss.

Blutentnahme und Führerscheinentzug

Der leicht verletzte Fahrer konnte sich eigenständig aus dem stark beschädigten Fahrzeug befreien. Anschließend musste er die Polizeibeamten zur Blutentnahme auf die Dienststelle begleiten, nachdem sie deutlichen Alkoholgeruch bei ihm festgestellt hatten. Vor Ort ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,47 Promille. Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen.

Schaden von mehr als 100.000 Euro

Der Schaden am luxuriösen Ferrari ist erheblich und wird auf eine sechsstellige Summe geschätzt. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Das Wohnhaus erlitt nur geringe Schäden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, konnte den genauen Sachschaden jedoch noch nicht beziffern.

Sanierung und Vollsperrung der Ortsdurchfahrt in Leeheim

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Vollsperrung
Vollsperrung

Im Januar 2025 geht es los mit der der Sanierung der Ortsdurchfahrt Leeheim (Kreis Kreis Groß-Gerau). Sollte es die Witterung zulassen, beginnt die Baumaßnahme in der dritten Kalenderwoche 2025 am Ortsausgang Richtung Geinsheim in den Bereichen Westring und südliche Feldstraße.

Damit muss voraussichtlich ab Montag, 13. Januar die L 3096/ Geinsheimer Straße ab Sportplatz Leeheim bis zum Westring für circa drei Monate voll für den Verkehr gesperrt werden. Von Geinsheim aus sind Aussiedlerhöfe, Riedsee und das Sportgelände mit der dortigen Gaststätte weiter erreichbar.

Zeitgleich beginnen auch die Arbeiten an der südlichen Feldstraße

Die Zufahrt zur Arztpraxis und zur Physio-Praxis ist von der Geinsheimer Straße/Hauptstraße weiterhin möglich. Die Arbeiten werden auch den nördlichen Gehweg im Einmündungsbereich Kammerhofweg/Feldstraße beeinträchtigen, da hier die Arbeiten starten.

Zuständig für die großräumige Umleitungsbeschilderung ist Hessen Mobil. Die innerörtlichen Umleitungsstrecken nimmt die Straßenverkehrsbehörde der Büchnerstadt Riedstadt in Absprache mit der Fachgruppe Bauen vor.

Für Bürgerinnen und Bürger ist ab Donnerstag, 16. Januar jeden Donnerstag ab 13:30 Uhr im Baucontainer an der Heinrich-Bonn-Halle die Möglichkeit gegeben, Anliegen zu der Maßnahme zu besprechen.

2,36 Mio. Euro für Geh- und Radweg in Rüdesheim am Rhein

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Seilbahn Rüdesheim am Rhein
Seilbahn Rüdesheim am Rhein

Mit rund 2.360.000 Euro unterstützt das Land Hessen die Fremdenverkehrsgesellschaft der Stadt Rüdesheim am Rhein mbH bei der Planung eines getrennten Geh- und Radweges am Leinpfad in Rüdesheim. Verkehrsminister Kaweh Mansoori hat den Bescheid heute vor Ort übergeben.

Am Rüdesheimer Leinpfad soll ein separater Geh- und Radweg entstehen. Dieser neue Weg, der sich über etwa 950 Meter zwischen dem B42-Stellwerk und dem Hafenpark erstrecken wird, soll zur Schließung einer Lücke im überregionalen Radnetz beitragen.

„Mit dieser Projektförderung wird der Fuß- und Radverkehr im Alltag gestärkt und durch die hohe Aufenthaltsqualität auch für den Tourismus attraktiver. Damit sichern wir ganz konkret Arbeitsplätze vor Ort und leisten einen Beitrag für mehr Wertschöpfung“, betonte Minister Mansoori.

Bürgermeister betont Bedeutung des Projektes

Rüdesheims Bürgermeister Klaus Zapp (parteilos) dankte dem Minister für die schnelle und umfassende Unterstützung und betonte ebenfalls die herausgehobene Bedeutung des Projektes:

„Die Instandsetzung des Leinpfades besitzt verkehrstechnisch einen herausgehobenen Wert, weit über die BUGA29 hinaus. Das Vorhaben ermöglicht eine adäquate Fahrradinfrastruktur und wertet zugleich die Aufenthaltsqualität entlang des Rheins auf, ohne dabei das historische Stadtbild negativ zu beeinflussen. Gleichzeitig bedeutet die Aufwertung in diesem Bereich eine massive Verbesserung unserer touristischen Infrastruktur“, so der Bürgermeister.

Wichtiger Abschnitt für die Bundesgartenschau 2029

Die Verbindung ist Teil des Europäischen Rheinradwegs (Eurovelo 15) und soll den Hafenpark in Rüdesheim mit den weiteren Orten der Bundesgartenschau BUGA 2029 in Richtung Koblenz verbinden. Die Kosten für die nächsten Planungsaufträge belaufen sich auf rund 2.622.000 Euro (netto).

Um eine attraktive und funktionale Verbindung für den Fuß- und Radverkehr entlang der Schiffsanleger zu schaffen, sollen der Radweg im Zweirichtungsverkehr sowie der Gehweg mit einer Breite von jeweils 3,0 Metern ausgebaut werden. Durch die getrennte Führung auf unterschiedlichen Höhenniveaus können zukünftig Radfahrende und Flanierende das Rheinpanorama mit den Rheininseln und dem Blick nach Bingen genießen.

Machbarkeitsstudie liefert Grundlage

Eine ebenfalls durch das Land geförderte Machbarkeitsstudie hat aufgezeigt, wie durch eine grundlegende Umstrukturierung die vorhandene, veraltete und unzureichende Bausubstanz ersetzt werden kann. Dank diesem Projekt sollen neben der Mobilität zu Fuß und per Rad mit hoher Aufenthaltsqualität auch ein neuer Zugang zum Rhein und ein attraktives Entree für die mit dem Schiff anreisenden Besucherinnen und Besucher geschaffen werden.

Die Zuwendung erfolgt nach der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nahmobilität. Nach dieser können neben investiven Maßnahmen zur Stärkung des Fuß- und Fahrradverkehrs auch entsprechende Planungen, Konzepte und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit Zuschüsse erhalten.