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Sirenenalarm im ganzen Stadtgebiet von Bingen

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Sirenenprobe in Bingen
Sirenenalarm

Sirenenalarm Bingen: Die Stadtverwaltung Bingen am Rhein informiert alle Bürgerinnen und Bürger über den anstehenden Sirenen-Probealarm am Samstag, den 26. April 2025. In der Zeit von 12:00 bis 12:05 Uhr werden in allen Stadtteilen die Sirenen ertönen. Ziel dieses regelmäßigen Sirenen-Tests ist die Kontrolle der technischen Funktionsfähigkeit der Warnsysteme zur frühzeitigen Alarmierung der Bevölkerung im Ernstfall.

Probe für den Notfall: Warum der Sirenenalarm in Bingen so wichtig ist

Sirenen sind ein zentrales Element des Katastrophenschutzes. Sie dienen dazu, die Bevölkerung bei Gefahrenlagen wie Großbränden, Unwettern, Hochwasser oder chemischen Unfällen schnell und flächendeckend zu warnen. Ein funktionierendes Sirenensystem kann im Ernstfall Leben retten. Durch regelmäßige Probealarme wird sichergestellt, dass alle Geräte einwandfrei arbeiten, Störungen frühzeitig erkannt und behoben werden und die Bevölkerung mit den Signalfolgen vertraut bleibt.

Gerade in Zeiten zunehmender Extremwetterereignisse und vielfältiger Krisensituationen ist ein funktionierendes Warnsystem unerlässlich. Der Probealarm hilft nicht nur der Technik, sondern sensibilisiert auch die Bürgerinnen und Bürger für das richtige Verhalten im Notfall.

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Weitere Informationen und Kontakt

Ein weiterer Sirenen-Probelauf ist erst wieder für den 19. Juli 2025 vorgesehen. Die Stadtverwaltung bittet bereits jetzt um Verständnis für mögliche Lärmbelästigungen während des kurzen Testzeitraums.

Die Bedeutung der jeweiligen Sirenentöne sowie weitere Hinweise zur Warnung der Bevölkerung finden Interessierte auf der offiziellen Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Bingen am Rhein.

Bei Rückfragen stehen die Feuerwehrsachbearbeiter Oliver Sinß und Ralf Welpe telefonisch unter 06721/184-241 oder 06721/184-141 gerne zur Verfügung.

Artikelempfehlung: Öffentliche Führung im Museum am Strom – Faszination Hildegard von Bingen

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Unfall sorgt für Chaos in Mainz-Gonsenheim

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Unfall sorgt für Chaos in Mainz-Gonsenheim | Foto: BYC-News

Nachrichten Mainz: Am Dienstagnachmittag, dem 22. April 2025, führte ein Zusammenstoß zwischen einem LKW und einem PKW in Mainz-Gonsenheim zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Einsatzkräfte sperrten eine der Hauptverkehrsstraßen, um die Rettungs- und Unfallaufnahmearbeiten sowie die Aufräumarbe...


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„Tag des Baumes“ im Mainzer Volkspark – sechs Themenstationen

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Mainzer Volkspark
Mainzer Volkspark

Stadtverwaltung Mainz: Am Freitag, 25. April 2025, startet die Veranstaltungsreihe „Meenzer Stadtbäume“ mit dem „Tag des Baums“ im Zeitraum von 14.00 bis 17.00 Uhr im Mainzer Volkspark (Göttelmannstraße, 55131 Mainz).

An diesem Veranstaltungstag können sich interessierte Mainzer an sechs verschiedenen Stationen zu den Themenbereichen

  • Baumkontrolle,

  • Baumpflege,

  • Baumentnahme versus Baumerhalt,

  • Baumpflanzung und Bewässerung,

  • Holz im Garten- und Landschaftsbau / Nistkästen bauen,

  • (Stadt-)Bäume als CO2-Senke

Einblicke und Informationen zur inhaltlichen Arbeit des Grün- und Umweltamtes mit Ansprechpartner erhalten. Es werden Informationsstände, interaktive Stationen und Stationen im Vortragsstil angeboten.

Die Mainzer Grün- und Umweltdezernentin Janina Steinkrüger führt mit einer kurzen Begrüßungsrede ab 13.30 Uhr in die Veranstaltung ein (Infostand Grünfläche zwischen Wasserspielplatz und „Tal der Stauden“) und begibt sich im Anschluss gemeinsam mit dem stellvertretenden Amtsleiter des Grün- und Umweltamtes, Alexander Schubert, an einige der Stationen. Das Dezernat für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr hatte bereits am 3. April 2025 bei einem Pressetermin die Veranstaltungsreihe vorgestellt. Weitere Informationen: www.mainz.de/meenzer-stadtbaeume

Hintergrund:

Stadtbäume sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Mainzer Stadtbildes. Vereinzelt oder in Vielzahl prägen sie die privaten und städtischen Flächen am Straßenrand, in Parkanlagen, Gärten und auf offenen Flächen. Sie spenden Schatten, kühlen die Umgebung, verbessern die Luftqualität und bieten überdies wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Diese Funktionen spielen insbesondere in der Anpassung an die Folgen des Klimawandels eine wichtige Rolle.

Doch gerade in dicht bebauten urbanen Räumen stehen Bäume vor großen Herausforderungen: Platzmangel, Bodenverdichtung, Baumaßnahmen sowie Wasser- und Temperaturstress setzen ihnen zu. Um diesen Belastungen entgegenzuwirken, ist eine entsprechende Pflege erforderlich. Das Grün- und Umweltamt Mainz trägt mit seiner Fachkompetenz und durch professionelle Pflege maßgeblich dazu bei, die städtischen Bäume und ihre wichtigen Funktionen langfristig zu erhalten.

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Janina Steinkrüger, Grün- und Umweltdezernentin, betont:

„Stadtbäume sind wahre Alleskönner: Sie verbessern unser Klima, bieten Lebensraum und verschönern zugleich das Stadtbild. Ihre Pflege erfordert jedoch Fachwissen und Engagement. Mit der Veranstaltungsreihe ‚Meenzer Stadtbäume‘ möchten wir die Bürger für den Wert und die Herausforderungen unserer Stadtbäume sensibilisieren und ihnen einen Einblick in die Arbeit des Grün- und Umweltamts geben.“

Nach dem Tag des Baums im Volkspark folgen ab Mai 2025 Führungen im Stadtgebiet. Dabei wird die Bedeutung von Streuobstwiesen im Wandel der Jahreszeiten beleuchtet, die planerische Perspektive zu Stadtbäumen und Stadtgrün in der Mainzer Innenstadt eingenommen, das Spannungsfeld von Klima, Standort und Biodiversität beleuchtet und die Alten Riesen im Mainzer Stadtpark werden in den Fokus gerückt.

Auch im Rahmen der „Mainzer Ferienkarte“, dem Sommerferienprogramm für Kinder, werden drei Veranstaltungen zu Stadtbäumen und Baumbestimmung angeboten. Die Anmeldung erfolgt wie gewohnt über das Online-Portal der Ferienkarte.

Im Herbst wird es eine weitere Führung zu den Streuobstwiesen geben, und die Veranstaltungsreihe „Meenzer Stadtbäume“ endet mit der gemeinsamen Pflanzung eines Baumes in der stark verdichteten Innenstadt.

Artikelempfehlung: Ausstellung „Natur in der Stadt – es grünt in Mainz“ startet am 13. Mai

Rheingau-Taunus-Kreis: Unfälle, Diebstahlsversuch und Tempokontrollen

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Wiesbaden Autokorso
Polizei Hessen

Am vergangenen Wochenende sowie in den Tagen davor kam es im Rheingau-Taunus-Kreis zu mehreren Vorfällen, die die Polizei beschäftigten. Neben einem versuchten Aufbruch eines Zigarettenautomaten und einem spektakulären Verkehrsunfall mit einem Überschlag wurden auch ein Unfall beim Parken sowie Geschwindigkeitskontrollen auf einer wichtigen Verkehrsroute registriert. Die Vorfälle zeigen einmal mehr, wie vielfältig das Einsatzspektrum der Polizei in der Region ist. Dank schneller Reaktionen und gezielter Kontrollmaßnahmen konnten größere Schäden verhindert und wichtige Hinweise für laufende Ermittlungen gesammelt werden.

Zigarettenautomaten aufgebrochen

Walluf, Am Klingenweg, Sonntag, 20.04.2025, 00:00 Uhr bis 09:35 Uhr

In der Nacht zum Sonntag versuchten Diebe, einen in Walluf aufgestellten Zigarettenautomaten aufzubrechen. Den Spuren am Tatort in der Straße „Am Klingenweg“ zufolge hatten die Unbekannten den Automaten im Zeitraum von Mitternacht bis 09:35 Uhr aufgesucht und versucht, eine Verriegelung zu durchtrennen.

Da dies jedoch nicht gelang, schlugen sie auf den Automaten ein, der dadurch beschädigt wurde. An den Inhalt gelangten die Täter jedoch nicht. Sie gaben sich geschlagen und flüchteten in unbekannte Richtung.

Hinweise zum Diebstahlsversuch nimmt die Polizeistation Eltville unter der Telefonnummer (06123) 9090-0 entgegen.

Fahrzeug überschlägt sich bei Hohenstein im Rheingau-Taunus-Kreis

Hohenstein-Breithardt, Kreisstraße 694, Montag, 21.04.2025, 17:30 Uhr

Am Montagnachmittag ist ein junger Autofahrer bei Hohenstein-Breithardt von der Straße abgekommen und hat sich mit seinem Pkw überschlagen. Gegen 17:30 Uhr war ein 18-Jähriger mitsamt seiner gleichaltrigen Beifahrerin auf der Kreisstraße 694 von Hohenstein in Richtung der Bundesstraße 54 unterwegs.

In einer Rechtskurve kam der Fahrer des Toyota Yaris nach rechts von der Fahrbahn ab, wo sich der Pkw überschlug und zum Stillstand kam. Beide Insassen wurden zur weiteren Abklärung in Krankenhäuser gebracht. Der Toyota musste abgeschleppt werden.

Autofahrerin kollidiert mit Hauswand

Bad Schwalbach, Gartenfeldstraße, Samstag, 19.04.2025, 17:00 Uhr

Am Samstagnachmittag ist eine Autofahrerin in Bad Schwalbach während eines Ausparkmanövers mit einer Hauswand zusammengestoßen. Gegen 17:00 Uhr beabsichtigte eine 37-jährige Hyundai-Fahrerin, in eine an der Emser Straße gelegene Parkbucht einzuscheren.

Aus bislang unbekannten Gründen verlor sie dabei die Kontrolle über ihr Fahrzeug, fuhr geradeaus und stieß frontal gegen eine Hauswand samt Garage. Zwei Mitfahrerinnen der 37-Jährigen wurden verletzt, eine von ihnen kam zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus. Am Gebäude und dem Pkw entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 4.500 Euro.

Polizeikontrolle: Tempomessungen auf der B42 im Rheingau-Taunus-Kreis

Rüdesheim am Rhein, Bundesstraße 42, Mittwoch, 16.04.2025, 10:30 Uhr bis 13:10 Uhr

Am vergangenen Mittwoch führte die Polizeistation Rüdesheim auf der Bundesstraße 42 bei Rüdesheim, im Bereich einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h, Geschwindigkeitsmessungen durch. Zudem stand die Überwachung des dortigen Überholverbots im Fokus.

In dem Zeitraum von 10:30 Uhr bis 13:10 Uhr wurden 14 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Während 12 Fahrerinnen und Fahrer ein Bußgeld erwarten, müssen zwei weitere, die mit 70 km/h gemessen wurden, mit einem Fahrverbot rechnen. Allen Betroffenen wurde die Relevanz der Örtlichkeit, insbesondere hinsichtlich der dort fahrenden Radfahrer, erläutert.

Im Streckenabschnitt konnten keine Verstöße bezüglich des Überholverbots festgestellt werden.

Neubornbad Wörrstadt startet in die Badesaison – Kartenvorverkauf und Schwimmkurse

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Neubornbad Wörrstadt eröffnet
Neubornbad Wörrstadt eröffnet

Das Warten hat ein Ende: Am Montag, den 3. Mai 2025, öffnet das Neubornbad Wörrstadt wieder seine Tore für alle Badefreunde. Pünktlich zum Start der Freibadsaison hoffen die Betreiber auf angenehme Wasser- und Außentemperaturen.

Wer sich frühzeitig Eintrittskarten sichern möchte, hat dazu am Freitag, den 25. April 2025, von 13:00 bis 18:00 Uhr sowie am Samstag, den 26. April 2025, von 09:00 bis 12:00 Uhr die Gelegenheit. Der Vorverkauf findet direkt im Neubornbad statt. Erfreuliche Nachricht für alle Besucher: Die Eintrittspreise bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert und können auf der Internetseite www.neubornbad.de eingesehen werden.

Das Freibad bleibt montags geschlossen, öffnet jedoch von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr. Je nach Wetterlage können die Öffnungszeiten im Verlauf der Saison angepasst werden.

Schwimmkurse für Kinder ab sechs Jahren

Auch in diesem Jahr werden wieder Schwimmkurse für Kinder ab sechs Jahren angeboten. Die Anmeldung erfolgt ebenfalls am 25. und 26. April während der Zeiten des Kartenvorverkaufs im Neubornbad.

Insgesamt vier Kurse stehen zur Auswahl:

  • Kurs 1: 23. Juni – 4. Juli 2025

  • Kurs 2: 7. Juli – 18. Juli 2025

  • Kurs 3: 21. Juli – 1. August 2025

  • Kurs 4: 4. August – 15. August 2025

Alle Kurse finden montags bis freitags statt und umfassen jeweils zehn Übungseinheiten mit maximal acht Teilnehmern pro Kurs. Die Gebühr beträgt 100 Euro und ist bei der Anmeldung zu zahlen. Nicht wahrgenommene Stunden werden nicht erstattet. Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, können die Übungsstunden verschoben werden.

Weitere Informationen rund um den Badebetrieb und die Schwimmkurse gibt es online unter www.neubornbad.de.

Artikelempfehlung:

Der Volker-Express ist zurück auf der Strecke – frisch lackiert, technisch aufpoliert und bereit, Kinderherzen höher schlagen zu lassen. Am Mittwoch, 30. April, um 15 Uhr beginnt auf dem Freizeitgelände „Am Herdry“ offiziell die neue Saison der beliebten Kindereisenbahn. Hier weiterlesen: Der Volker-Express feiert Comeback in Alzey

Eichenprozessionsspinner: Grünflächenamt besprüht vorbeugend Bäume im Stadtgebiet

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Saison der Eichenprozessionsspinner beginnt
Saison der Eichenprozessionsspinner beginnt

Eichenprozessionsspinner in Frankfurt am Main: Das Grünflächenamt lässt in den kommenden Wochen ab Mitte April etwa 6400 Eichen im Stadtgebiet vom Boden aus besprühen. Aufgrund der in den vergangenen Jahren abnehmenden Bestände des Eichenprozessionsspinners wird im Stadtwald in diesem Jahr auf eine Bekämpfung mit dem Hubschrauber verzichtet und sich auf öffentliche Bäume im Siedlungsbereich und den Grünanlagen beschränkt.

Mit dem Laubaustrieb an den Eichen beginnt in den nächsten Tagen auch in Frankfurt am Main wieder die Saison der Eichenprozessionsspinner. Die Schmetterlingsraupe bereitet nicht nur Eichen Probleme, sondern birgt auch durch den Kontakt mit ihren Brennhaaren ab dem dritten Raupenstadium für Menschen Gesundheitsgefahren. Das Grünflächenamt wird deshalb in den kommenden Wochen die Eichenkronen auf öffentlichen Spielplätzen, in den Außenanlagen öffentlicher Einrichtungen, Friedhöfen und Grünflächen in Bereichen mit Besucherverkehr vorbeugend besprühen lassen.

Das Mittel wirkt selektiv auf die ersten beiden Raupenstadien des Eichenprozessionsspinners und ist für den Menschen ungefährlich.

Der Wirkstoff basiert auf dem Bakterium „Bacillus thurigiensis“, das auch natürlich im Boden vorkommt. Die Bekämpfung aus der Luft im Stadtwald wird aufgrund der derzeitig rückläufigen Bestandssituation des Eichenprozessionsspinners ausgesetzt und die Entwicklung in den kommenden Jahren beobachtet. Die Waldspielparks und waldnah gelegene Friedhöfe werden je nach Befallssituation stattdessen ebenso vom Boden aus behandelt. Sollten dennoch Raupennester auftreten, werden diese durch Spezialfirmen abgesaugt.

Weitere Informationen zur Beseitigung der Raupen und ihrer Nester gibt es beim Umwelttelefon unter 069/212-39100. Private Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer erhalten dort auch Adressen von Fachfirmen, die sich auf das Absaugen der Raupennester spezialisiert haben. Werden Raupen oder Nester des Eichenprozessionsspinners an Eichen entdeckt, etwa in Parkanlagen oder an Straßenbäumen, regelt das Grünflächenamt die Beseitigung selbst. Das Grünflächenamt warnt ausdrücklich davor, die Raupen oder ihre Nester selbst zu entfernen.

Bei Fragen steht den Bürgerinnen und Bürgern die Hotline des Grünflächenamts unter 069/212-30991 zur Verfügung. Unter frankfurt.de ist ein Flyer über den Eichenprozessionsspinner abrufbar.

Vandalismus und Tierquälerei an Wiesbadener Schule – Was ist passiert?

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Neu-Isenburg Polizei

Wiesbaden-Klarenthal – In der Nacht von Sonntag auf Montag haben bislang unbekannte Täter auf dem Gelände der Schule „Am Kloster Klarenthal“ schwere Schäden angerichtet und für Entsetzen gesorgt. Neben Diebstahl und erheblichem Vandalismus kam es auch zu einem besonders grausamen Fall von Tierquälerei.

Was war an der Wiesbadener Schule passiert?

Gegen 12:55 Uhr am Montagmittag wurde die Polizei alarmiert, nachdem Mitarbeiter der Schule Spuren von Verwüstung entdeckt hatten. Ersten Ermittlungen zufolge drangen die Täter zwischen Sonntag, 13:50 Uhr, und Montag auf bislang ungeklärte Weise in mehrere Schulgebäude ein. In den betroffenen Räumen fanden die Beamten durchwühlte Schubladen, aufgebrochene Schreibtische und zerbrochene Weinflaschen vor. Außerdem wurde Bargeld aus einer Geldkassette entwendet.

Besonders erschütternd: Die Unbekannten zogen die Stromstecker zweier Aquarien, wodurch die Wasserpumpen ausfielen. Ohne die lebensnotwendige Reinigung verendeten die darin gehaltenen Schultiere. Hinweise deuten zudem darauf hin, dass eine Schildkröte aus einem der Aquarien entnommen und brutal misshandelt wurde. Das Tier selbst bleibt bislang verschwunden.

Die Polizei Wiesbaden, 3. Revier, hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-2340 zu melden.

Artikelempfehlung:

In der Nacht zum Ostermontag (21. April 2025) kam es im Mainzer Hartenbergpark zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Nach aktuellem Ermittlungsstand gerieten die Gruppen, die sich unabhängig voneinander am Ostersonntagabend im Park aufhielten, gegen 23:00 Uhr in einen Streit, der schließlich eskalierte. Nachdem die Polizei bereits am Montagmittag neue Details zu dem Tötungsdelikt bekannt gab, wurden am heutigen Dienstag (22. April 2025) weitere Einzelheiten mitgeteilt. Weiterlesen unter: Polizei bittet um Mithilfe nach Totschlag in Mainz

Angriff auf die Kommune – So schützen sich Städte und Gemeinden besser vor Cyberattacken

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Cyberangriff / Sicherheit
matrix ohne passwort

Die Digitalisierung schreitet auch in der öffentlichen Verwaltung kontinuierlich voran. Doch mit jedem neuen Online-Service steigt auch das Risiko: Kommunale Verwaltungen geraten zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen.

Ransomware-Angriffe, Datenlecks und gezielte Systemüberlastungen sind mittlerweile keine Ausnahme mehr, sondern fester Bestandteil einer bedrohlichen Realität. Städte und Gemeinden müssen daher ihre digitale Infrastruktur in Zukunft besser absichern.

Wenn die Verwaltung plötzlich stillsteht

Im September 2023 wurden in Süddeutschland mehrere Rathäuser gleichzeitig Ziel einer koordinierten Cyberattacke. Bürgerämter konnten keine Dokumente mehr ausstellen, Online-Dienste brachen zusammen und die internen Kommunikationssysteme waren tagelang blockiert.

Die Täter forderten ein hohes Lösegeld für die Entschlüsselung der Daten – ein klassischer Ransomware-Fall also. Solche Vorfälle mehren sich. Laut dem aktuellen Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik hat sich die Zahl der Angriffe auf kommunale Infrastrukturen in den letzten Jahren deutlich erhöht.

Die häufigsten Ziele bestehen dabei in öffentlichen Netzwerken, schlecht gewarteten Servern und Systemen, die noch mit veralteter Software betrieben werden. Besonders alarmierend: Nicht nur Großstädte sind davon betroffen, sondern auch kleinere Kommunen. Diese verfügen oft noch nicht einmal über eine eigene IT-Abteilung und sind daher auf externe Dienstleister angewiesen.

Die Schwachstellen liegen im System

Die Ursachen für die zunehmende Verwundbarkeit fallen vielfältig aus. Viele Gemeinden kämpfen mit ihrer veralteten Infrastruktur, einer unzureichenden Finanzierung und dem Mangel an Fachkräften im IT-Bereich. Hinzu kommen außerdem organisatorische Herausforderungen. Themen wie Datenschutz, digitale Transformation und Cybersicherheit werden häufig getrennt betrachtet, statt als zusammenhängende Strategie. Dies wäre jedoch nötig.

Je stärker die Verwaltung digitalisiert ist, desto größer wird auch ihr potenzieller Angriffsbereich. Ob Schnittstellen zwischen Anwendungen, Cloud-Dienste, Bürgerportale oder einfache Mailserver – überall ergeben sich Einfallstore für Angreifer.

Ein elementarer Schritt besteht darin, Sicherheitslösungen zu implementieren, die speziell für komplexe IT-Umgebungen mit begrenzten Ressourcen geeignet sind. Ein Beispiel dafür ist imunify360 – eine cloudbasierte Sicherheitsplattform, die speziell für den Schutz von Linux-basierten Webservern entwickelt wurde und sich automatisiert gegen eine Vielzahl von Angriffen verteidigt.

Fünf Maßnahmen für mehr digitale Sicherheit in Kommunen

Kommunen können sich durchaus wirksam schützen, sofern sie die richtigen Maßnahmen treffen und diese nachhaltig verankern. Besonders zentral sind dabei:

  • Einführung eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS): Rahmenwerke wie ISIS12 oder der BSI IT-Grundschutz schaffen klare Standards für Risikoanalyse, Schutzmaßnahmen und eine kontinuierliche Verbesserung. Sie ermöglichen auch kleinen Verwaltungen, strukturiert und regelkonform zu handeln.
  • Schulungen und Sensibilisierung: Die Mitarbeitenden stellen einen häufigen Angriffspunkt dar – etwa bei Phishing-Mails oder manipulierten Links. Regelmäßige Schulungen fördern das Bewusstsein für moderne IT-Risiken und stärken so die menschliche Firewall.
  • Technologische Grundsicherung: Firewalls, Zwei-Faktor-Authentifizierung, regelmäßige Updates und automatisierte Backups sind heute essentiell. Zudem sollten nur IT-Dienstleister mit geprüften Sicherheitskonzepten beauftragt werden.
  • Zentrale Koordination der IT-Sicherheit: Viele Kommunen profitieren von überregionalen Zusammenschlüssen oder IT-Zweckverbänden, die Expertise und Infrastruktur bündeln. So lassen sich auch Ressourcen für Notfallmanagement und Incident Response gemeinsam organisieren.
  • Sicherheitsbewertung externer Systeme: Webseiten, Bürgerportale und Serveranwendungen müssen regelmäßig auf potentielle Schwachstellen geprüft werden.

Keine Frage des Ob, sondern des Wann

Die Frage, ob eine Kommune Ziel eines Cyberangriffs wird, stellt sich im Grunde nicht mehr. Entscheidend ist nur noch, wie gut sie darauf vorbereitet ist.

Der Schutz der digitalen Infrastrukturen ist zu einer Kernaufgabe der kommunalen Verwaltung geworden. Erforderlich sind nicht nur technische Maßnahmen. Es braucht vor allem das Bewusstsein für die digitale Verantwortung, eine klare Strategie und den politischen Willen, in dauerhafte Sicherheit zu investieren. Denn: Werden den Bürgern digitale Services angeboten, muss auch garantiert werden, dass diese sicher zu nutzen sind.

Polizei bittet um Mithilfe nach Totschlag in Mainz

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Tötungsdelikt in Mainz | Foto: BYC-News
Tötungsdelikt in Mainz | Foto: BYC-News

In der Nacht zum Ostermontag (21. April 2025) kam es im Mainzer Hartenbergpark zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Nach aktuellem Ermittlungsstand gerieten die Gruppen, die sich unabhängig voneinander am Ostersonntagabend im Park aufhielten, gegen 23:00 Uhr in einen Streit, der schließlich eskalierte. Nachdem die Polizei bereits am Montagmittag neue Details zu dem Tötungsdelikt bekannt gab, wurden am heutigen Dienstag (22. April 2025) weitere Einzelheiten mitgeteilt.

Staatsanwaltschaft Mainz erlässt Haftbefehl wegen Totschlags

Mindestens fünf Personen waren in die körperlichen Auseinandersetzungen verwickelt, bei denen auch verschiedene gefährliche Gegenstände eingesetzt wurden. Dabei erlitt ein 39-jähriger Mann tödliche Verletzungen. Vier weitere Männer wurden verletzt, ihre Verletzungen sind jedoch nicht lebensgefährlich.

Am Montag erließ der Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz Haftbefehl gegen einen 29-jährigen Tatverdächtigen wegen des dringenden Verdachts des Totschlags. Die Obduktion des Verstorbenen wird heute durch die Rechtsmedizin Mainz durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Mainz.

Welche Herkunft der Tatverdächtige und das Opfer sowie weitere Beteiligte haben, teilt die Polizei weiterhin nicht mit.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Kriminalpolizei bittet dringend um Hinweise: Wem sind am späten Abend des Ostersonntags männliche Personen oder Gruppen im Bereich des Hartenbergparks aufgefallen? Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-33999 bei der Kriminalpolizei Mainz zu melden.

Zur Erstmeldung: Toter nach Gewalttat im Hartenbergpark Mainz 

Öffentliche Führung im Museum am Strom – Faszination Hildegard von Bingen

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Museum am Strom Bingen
Quelle: Rheinhessen.de

Eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der Welt- und Kirchengeschichte steht im Mittelpunkt einer besonderen Veranstaltung: Am Sonntag, 4. Mai, lädt das Museum am Strom in Bingen um 11.15 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung über Hildegard von Bingen ein.

Seit über 800 Jahren begeistert Hildegard von Bingen die Menschen

Als Äbtissin, Visionärin, Theologin, Komponistin, Heilerin und Ratgeberin prägte sie weit über ihre Zeit hinaus das geistige und kulturelle Leben. In der Ausstellung begegnen die Besucher einer beeindruckenden Frauengestalt, deren Wirken im 12. Jahrhundert bis heute nachhallt.

Ein besonderes Highlight ist der Hildegarten, der auf Grundlage von Hildegards Werk „Physica“ angelegt wurde. Hier erhalten die Besucher einen lebendigen Eindruck von der Natur- und Heilkundelehre Hildegards, die in neun Büchern rund 300 Pflanzen, Tiere, Steine und Metalle mit ihren Wirkungen auf den Menschen beschreibt.

Während der Führung erfahren die Teilnehmer Spannendes über Hildegards Leben und ihre außergewöhnliche Bedeutung. Nirgendwo sonst ist ihr Wirken so umfassend dokumentiert wie am historischen Ort ihres Schaffens in Bingen.

Der Eintritt kostet 6,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Weitere Informationen sind erhältlich beim Museum am Strom, Museumstraße 3, 55411 Bingen am Rhein, telefonisch unter 06721/184-353 oder per E-Mail an www.museum-am-strom@bingen.de.

Weitere Informationen zum Museum am Strom

Am malerischen Rheinufer, wo der mächtige Strom eine spektakuläre Biegung vollzieht und sich durch das legendäre „Binger Loch“ zwängt, erhebt sich das Museum am Strom – ein Ort, an dem Geschichte, Kultur und Technik auf faszinierende Weise miteinander verschmelzen. Das imposante Museumsgebäude ist nicht nur ein Bewahrer von Kunst und Wissen, sondern selbst ein beeindruckendes Zeugnis der Industriekultur des späten 19. Jahrhunderts. Weiterlesen unter: Das Museum am Strom in Bingen – Ein Denkmal der Industriegeschichte

Brutale Schlägerei in Mainz: 44-Jähriger schwer verletzt

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Rettungswagen Symbolbild A7
Rettungswagen Symbolbild

Schlägerei in Mainz: Am Freitag, dem 18.04.2025, gegen 04:00 Uhr, wurde durch die Bundespolizei Mainz in der „Hintere Bleiche“ in der Stadt Mainz eine am Boden liegende, blutüberströmte Person mit einer Platzwunde am Kopf festgestellt.

Während der Erste-Hilfe-Maßnahmen durch die Einsatzkräfte kamen zwei Zeugen hinzu und berichteten, dass der Mann von vier bis fünf weiteren Männern aus einer der umliegenden Lokalitäten gezerrt und zu Boden gestoßen worden sei. Anschließend hätten die Täter unter anderem auf seinen Kopf eingeschlagen und eingetreten.

Augenzeugen berichten von der Schlägerei in Mainz

Der geschädigte 44-Jährige selbst konnte kaum Angaben zur Tat machen. Laut den Zeugen seien die Täter im Anschluss wieder in die besagte Lokalität zurückgegangen.

Diese wurde durch starke Einsatzkräfte der Landespolizei betreten, wo mehrere Personen angetroffen und kontrolliert werden konnten. Die Polizei sicherte Spuren, durch die mögliche Tatverdächtige ermittelt werden konnten. Die genaue Tatbeteiligung der Verdächtigen ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der Geschädigte wurde zwecks weiterer Untersuchungen durch den Rettungsdienst in ein Mainzer Krankenhaus verbracht.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-34150 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Artikelempfehlung: Unfall bei Nieder-Olm mit zwei Verletzten

Vollsperrung zwischen Ingelheim und Heidesheim

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Vollsperrung Frankfurt

Vollsperrung Ingelheim: Die Landesstraße L 422 wird in den Sommerferien 2025 für eine Woche voll gesperrt. Zwischen dem Ingelheimer Partnerschaftskreisel und der Anschlussstelle Ingelheim-Ost der Autobahn A 60 werden vom 7. Juli bis 15. August 2025 dringend notwendige Fahrbahnerneuerungsarbeiten durchgeführt.

Umleitung über die A60 aufgrund der Vollsperrung in Ingelheim

Aus bautechnischen Gründen und zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit muss die L 422 während der Asphaltierungsarbeiten vollständig gesperrt werden. Eine Umleitung des Verkehrs erfolgt in dieser Zeit über die parallel verlaufende Autobahn A 60.

Trotz der Vollsperrung bleibt der Partnerschaftskreisel an der Turnierstraße / L 422 für den Verkehr offen. Ebenso bleibt die Zufahrt zur Autobahnanschlussstelle Ingelheim-Ost möglich – aus Richtung Heidesheim kommend über die L422 (Binger Straße).

Besonders herausfordernd wird die Verkehrssituation für Pendler zwischen Heidesheim und Ingelheim: Durch die Sperrung der L 422 entfällt die direkte Verbindung. Auch eine Ausweichroute über die Kreisstraße K 18 ist aufgrund der Langzeitbaustelle in der Ortsdurchfahrt Wackernheim keine Option. Damit bleibt als einzige Verbindung die Autobahn A 60 zwischen den Anschlussstellen Ingelheim-Ost und Ingelheim-West.

Massive Schäden an der Fahrbahn 

Die Fahrbahnsanierung erstreckt sich über einen rund 600 Meter langen Abschnitt der L 422, beginnend am Partnerschaftskreisel in Richtung Ingelheim-Ost. Aufgrund erheblicher Verformungen und zahlreicher Risse wird die in die Jahre gekommene Straße im Hocheinbauverfahren mit einer neuen Asphaltdecke erneuert. Die Gesamtkosten für das Bauprojekt belaufen sich auf etwa 100.000 Euro.

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms wird rechtzeitig über den genauen Beginn der Bauarbeiten innerhalb der Sommerferien informieren.

Artikelempfehlung: Jugendgruppe der Tierhelfer-Ingelheim startet wieder!

Unfall bei Nieder-Olm: Zwei Verletzte und hoher Sachschaden

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Unfall Nieder-Olm
Foto: BYC-News / Thorsten Lüttringhaus

Am Dienstagmorgen, dem 22. April 2025, kam es auf der Landstraße L401 in Nieder-Olm, Höhe des Weinguts Eulenmühle, zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Im Kreuzungsbereich zur Auffahrt auf die A63 kollidierten ein schwarzer Pickup und ein roter VW SUV. Nach ersten Informationen w...


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Änderungen bei DHL – Warum klingelt der Paketbote nicht mehr?

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DHL Paketdienst Symbolbild

Lange Zeit gehörte es zum Alltag: Wenn ein Paketbote von DHL ein Paket zustellen wollte, klingelte er zunächst an der Tür, um eine persönliche Übergabe zu ermöglichen. Doch diese Praxis hat sich geändert – und das nicht zufällig. Eine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Deutschen Post DHL Group erlaubt es den Zustellern unter bestimmten Bedingungen, die Pakete direkt am Ablageort zu hinterlegen – ganz ohne vorheriges Klingeln.

Das sorgt zunehmend für Verwirrung und Ärger bei den Empfängern. Viele Kunden berichten, dass sie zu Hause auf ihre Lieferung warteten, aber der Bote weder klingelte noch eine Benachrichtigung hinterließ. Doch in vielen Fällen handeln die Paketboten dabei vollkommen regelkonform.

Neuer Kurs: Direktabstellung am Ablageort

Hintergrund der Änderungen ist ein neuer Service von DHL: Kunden haben die Möglichkeit, einen individuellen Ablageort für ihre Pakete festzulegen. Wer sich dafür registriert, erklärt sich gleichzeitig damit einverstanden, dass künftig keine persönliche Übergabe an der Haustür mehr stattfindet. Stattdessen werden Pakete direkt an dem angegebenen Ort hinterlegt – etwa in der Garage, im Carport oder im Gartenhaus. Wichtig ist dabei nur, dass der Ablageort wettergeschützt und für Dritte nicht einsehbar ist.

Früher galt noch die Regel, dass die Zusteller auch bei einem gewählten Ablageort zumindest einmal klingeln mussten, bevor sie das Paket ablegten. Diese Vorgabe wurde mit der AGB-Änderung aufgehoben. In der aktuellen Formulierung heißt es:

„Künftig stellen wir ein für Sie bestimmtes Paket direkt an Ihrem Ablageort zu – ohne den Versuch der persönlichen Zustellung an der Haustür. Vor der Ablage wird demnach nicht mehr bei Ihnen geklingelt.“

Diese Anpassung soll den Paketboten eine erhebliche Zeitersparnis bringen. Angesichts des enorm gestiegenen Paketaufkommens – insbesondere seit Beginn der Corona-Pandemie – geraten Zusteller zunehmend unter Druck. Mit der neuen Regelung kann DHL mehr Pakete in kürzerer Zeit zustellen, was letztlich auch eine schnellere Lieferung für die Kunden bedeutet.

Schon früher wurde oft nicht geklingelt

Die aktuelle Änderung der AGB ist streng genommen nur eine Formalisierung einer Praxis, die viele Empfänger schon seit Jahren beobachten: Paketboten, die ohne zu klingeln Pakete ablegen oder Benachrichtigungskarten einwerfen. Bereits im November 2020 hatte DHL erste Anpassungen vorgenommen, nach denen größere Sendungen ohne Versuch einer persönlichen Übergabe abgelegt werden konnten.

Seit Juli 2021 sind diese Regelungen endgültig in Kraft. Kunden haben allerdings nach wie vor die Möglichkeit, im DHL-Portal zu bestimmen, dass der Zusteller trotz gewähltem Ablageort vorher klingeln soll. Diese Einstellung findet man im Kundenkonto unter „Meine Daten & Services“ und „Ablageort“. Hier kann der Haken bei „Vor der Zustellung soll der Zusteller klingeln“ gesetzt werden.

Wenn das Klingeln ausbleibt: Möglichkeiten zur Beschwerde

Trotz aller Anpassungen in den AGB kommt es auch bei klassischen Zustellungen ohne Ablageort-Vereinbarung immer wieder vor, dass Paketboten nicht klingeln und stattdessen die Sendung direkt zur Filiale bringen oder gar keine Benachrichtigung hinterlassen. Für Empfänger bedeutet das oft viel Aufwand: Sie müssen selbst herausfinden, wo ihr Paket abgegeben wurde, und dieses dann unter Umständen bei einer weit entfernten Filiale abholen.

In vielen Fällen dürfte auch hier der enorme Zeitdruck der Zusteller eine Rolle spielen. Oftmals fehlt schlicht die Zeit, an jeder Tür zu klingeln und zu warten, ob jemand öffnet. Hinzu kommt, dass zahlreiche Empfänger während der Zustellzeiten ohnehin nicht zu Hause sind, was die Motivation zum Klingeln weiter reduziert.

Dennoch haben Kunden, die zuhause waren und bei denen weder geklingelt noch eine Benachrichtigung hinterlassen wurde, das Recht, sich zu beschweren. DHL bietet dafür verschiedene Kanäle an: Über die Kundenhotline 0228 4333112, erreichbar täglich von 7 bis 20 Uhr, oder über das Online-Formular auf der DHL-Website.

Ein Blick in die Zukunft: Automatisierung und neue Zustellmethoden

Experten gehen davon aus, dass die derzeitigen Entwicklungen nur der Anfang sind. Die Paketbranche steht angesichts des boomenden Onlinehandels und des zunehmenden Fahrermangels unter enormem Innovationsdruck. Automatisierte Zustellstationen, Paketdrohnen und autonome Lieferfahrzeuge könnten in Zukunft eine größere Rolle spielen und das Klingeln an der Haustür endgültig zur Ausnahme machen.

Bereits jetzt investieren große Versanddienstleister in die Infrastruktur von Packstationen und Paketboxen, die rund um die Uhr erreichbar sind. Das Modell der direkten Haustürzustellung könnte damit zunehmend in den Hintergrund treten – nicht nur bei DHL, sondern bei allen großen Logistikunternehmen.

Die Änderung der DHL-AGB hat den Umgang mit Paketlieferungen grundlegend verändert. Wer einen Ablageort registriert, muss künftig nicht mehr damit rechnen, dass der Bote klingelt. Damit schafft DHL mehr Effizienz, allerdings auf Kosten der persönlichen Zustellung. Kunden sollten sich genau überlegen, ob sie die bequeme Ablageoption nutzen oder lieber weiterhin auf das klassische Klingeln setzen – sofern es die Zusteller unter den gegebenen Bedingungen überhaupt noch schaffen.

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Massenkarambolage auf der A3 mit verletzten Personen

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Polizei Hessen
Polizei Hessen

Unfall Autobahn A3 mit mehreren Fahrzeugen: Im dichten Osterrückreiseverkehr kam es am Ostermontag kurz nach Mittag auf der Autobahn A3 bei Idstein zu einem folgenschweren Auffahrunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen. Zwei Personen erlitten dabei leichte Verletzungen.

Ein 42-jähriger Volvo-Fahrer aus Regensburg (Bayern) erkannte zu spät, dass der Verkehr vor ihm ins Stocken geraten war, und prallte auf einen Skoda mit Darmstädter Kennzeichen. Die Wucht des Aufpralls schob den Skoda auf einen Fiat aus Österreich, der wiederum in das Heck eines Mercedes aus Homburg/Saar gedrückt wurde.

Bei dem Unfall wurden zwei Beifahrerinnen verletzt:

Eine Frau im Volvo zog sich eine Handverletzung zu und musste in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden. Die Beifahrerin des Fiats kam mit leichten Blessuren davon und konnte nach ambulanter Behandlung an der Unfallstelle bleiben.

Während der ersten polizeilichen Unfallaufnahme auf der A3 kam es zu einer weiteren Kollision: Ein BMW-Fahrer aus der Schweiz konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und streifte den beschädigten Volvo. Hierbei entstand jedoch lediglich Sachschaden. Glücklicherweise blieben alle Insassen unverletzt. Der BMW erlitt leichte Beschädigungen an der Frontpartie, während der Volvo weitere Kratzspuren und Dellen davontrug. Die Polizei dokumentierte den Zusatzunfall zügig, um die Bergung der Fahrzeuge nicht weiter zu verzögern. Der Verkehrsfluss blieb währenddessen weiterhin erheblich eingeschränkt.

Vier der beteiligten Fahrzeuge blieben fahrbereit und konnten ihre Fahrt nach der Unfallaufnahme fortsetzen. Lediglich der schwer beschädigte Volvo musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird nach Schäztung der Polizei Westhessen auf rund 30.000 Euro geschätzt.

Die Bergungsarbeiten sowie die Sperrung der linken und mittleren Fahrspuren der A3 führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu 16 Kilometern. Auch die Umleitungsstrecken rund um Idstein waren zeitweise überlastet. Die Polizei Westhessen ermittelt nun zur genauen Unfallursache.