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Bolt bringt E-Scooter und E-Bikes nach Rüsselsheim

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Bolt Scooter
Bolt Scooter

Ab dem 2. Mai dürfen sich die Bürgerinnen und Bürger in Rüsselsheim über ein erweitertes Mobilitätsangebot freuen: Der Mikromobilitätsanbieter Bolt bringt 150 E-Scooter und 25 E-Bikes in die Stadt. Damit startet erstmals ein Verleihsystem, das sowohl elektrisch betriebene Tretroller als auch Fahrräder umfasst.

Das neue Angebot soll die umweltfreundliche Mobilität innerhalb der Stadt stärken und insbesondere kurze Wege sowie die sogenannte „letzte Meile“ im öffentlichen Nahverkehr abdecken. E-Scooter und E-Bikes bieten eine praktische Alternative zum Auto und könnten dazu beitragen, den innerstädtischen Verkehr zu entlasten und CO₂-Emissionen zu senken.

Städteübergreifende Nutzung möglich

Ein besonderer Vorteil des Bolt-Systems: Die Fahrzeuge lassen sich städteübergreifend nutzen. Fahrten können zum Beispiel in Wiesbaden oder Mainz beginnen und in Rüsselsheim enden – und umgekehrt. Pendlerinnen und Pendler profitieren so von einer besseren Vernetzung innerhalb der Region Rhein-Main.

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Mehr Sicherheit durch digitale Features

Bolt setzt auf digitale Sicherheitsmaßnahmen, um die verantwortungsvolle Nutzung der Fahrzeuge zu gewährleisten. So integriert die App beispielsweise Reaktionstests, um Fahrten unter Alkoholeinfluss zu verhindern. Zudem sorgt ein KI-gestützter Parkprozess dafür, dass die E-Fahrzeuge korrekt abgestellt werden.

Auch gelten die bekannten Verkehrsregeln: Gefahren werden darf nur auf Radwegen, Fahrradstraßen oder – sofern nicht vorhanden – auf der Fahrbahn. Gehwege und Fußgängerzonen sind tabu. Beim Abstellen ist darauf zu achten, keine anderen Verkehrsteilnehmer zu behindern. Das Abstellen auf Privatgelände, in Grünanlagen oder Wäldern ist nicht erlaubt.

Keine Kosten für die Stadt

Die Ausleihe erfolgt über die Bolt-App. Die Stadt Rüsselsheim ist an dem Angebot nicht finanziell beteiligt, unterstützt es jedoch im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung. Stadtverwaltung und Anbieter wollen das System regelmäßig evaluieren und bei Bedarf weiterentwickeln.

Mit dem neuen Angebot setzt Rüsselsheim ein weiteres Zeichen für moderne, umweltfreundliche Mobilität und stärkt gleichzeitig die Anbindung an die Region.

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Polizei Wiesbaden: Körperverletzung, Einbruch und ein Rollerdieb

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Symbolbild Polizei
Symbolbild Polizei

Die Polizei Wiesbaden hatte in den vergangenen Tagen mit einer Vielzahl an Vorfällen zu tun, die ein breites Spektrum krimineller Aktivitäten abdecken – von Körperverletzung im Zusammenhang mit illegalem Glücksspiel über Einbrüche bis hin zu einem aufgedeckten Diebstahl in einem Einkaufszentrum. Die Beamten bitten in mehreren Fällen um Hinweise aus der Bevölkerung.

Auseinandersetzung nach Spielautomatengewinn eskaliert

In der Nacht zu Freitag kam es in Mainz-Kostheim zu einem handfesten Streit, nachdem ein 50-jähriger Mann in einer Bar an einem illegalen Spielautomaten 2.000 Euro gewonnen hatte. Der Betreiber des Automaten geriet mit dem Gewinner vor der Bar in Streit, woraufhin er ihn zu Boden stieß und mehrfach ins Gesicht schlug. Der Täter wird als etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß, kräftig gebaut, mit kurzen blonden Haaren und Bart beschrieben. Die Polizei Wiesbaden bittet Zeugen, sich beim 2. Revier unter (0611) 345-2240 zu melden.

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Werkzeuge aus Keller gestohlen

Zwischen dem 22. und 24. April kam es in einem Mehrparteienhaus am Wallufer Platz zu einem Kellereinbruch. Unbekannte Täter brachen einen Metallschrank auf und entwendeten eine Bohrmaschine sowie einen Laubbläser. Die Einbrecher konnten unerkannt entkommen. Hinweise nimmt das 4. Polizeirevier Wiesbaden unter (0611) 345-2440 entgegen.

Kind als Tatverdächtiger nach Schuleinbruch ermittelt

Ein besonders tragischer Vorfall ereignete sich über die Osterfeiertage in Wiesbaden-Klarenthal. In eine Schule wurde eingebrochen, dabei wurden auch mehrere Schultiere getötet. Die Polizei konnte inzwischen ein Kind als mutmaßlichen Täter identifizieren. Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Haus des Jugendrechts in Zusammenarbeit mit der Wiesbadener Polizei.

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Rollerdieb im Rahmen von Kontrollmaßnahmen gestellt

Im Rahmen der Initiative „Sicheres Wiesbaden“ wurde am Bahnhofsplatz ein 29-jähriger Mann kontrolliert, der einen E-Scooter mitführte. Widersprüchliche Angaben zum Eigentum sowie manipulierte Kennzeichen weckten den Verdacht der Beamten. Das Fahrzeug und die Kennzeichen wurden sichergestellt. Gegen den Mann wird nun wegen Diebstahls, Hehlerei und Kennzeichenmissbrauchs ermittelt.

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Großkontrolle der Polizei auf der A60 am Dreieck Nahetal

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Mainz-Ebersheim

Kontrolle A60 – Am Vormittag des 25.04.2025 führte die Polizei auf der BAB 60 im Bereich des Autobahndreiecks Nahetal eine groß angelegte Kontrollstelle mit dem Schwerpunkt Überholverbot durch. Ziel der Maßnahme war es, die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung zu überprüfen und damit einen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten.

Überprüfung durch die Polizei

Im Rahmen der Kontrolle A60 wurden zahlreiche Fahrzeuge angehalten und überprüft. Dabei wurde eine Vielzahl an Verstößen gegen das bestehende Überholverbot festgestellt und entsprechende Bußgelder verhängt. Zudem wurden weitere Verstöße, beispielsweise Missachtungen gegen die Gurtpflicht sowie abgelaufene Hauptuntersuchungen (TÜV), geahndet.

Besonderes Augenmerk erhielt ein Fahrzeugführer, bei dem die Beamten im Zuge der Personalienfeststellung auf einen bestehenden Haftbefehl stießen. Die gesuchte Person wurde zur Dienststelle der Polizeiautobahnstation Heidesheim verbracht, wo sie den Haftbefehl gegen Zahlung des offenen Betrags abwenden konnte.

Die Polizeiautobahnstation Heidesheim zieht eine positive Bilanz der Maßnahme und kündigt an, auch künftig regelmäßig Kontrollen durchzuführen, um zur Verkehrssicherheit beizutragen.

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Artikelempfehlung:

Dank der Aufmerksamkeit eines couragierten Seniors ist es der Polizei gelungen, einen mutmaßlichen Betrüger festzunehmen, der sich als Polizeibeamter ausgab. Der Fall ereignete sich am Donnerstag vergangener Woche in Hochheim und zeigt erneut, mit welchen perfiden Methoden Betrüger vorgehen, um insbesondere ältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Weiterlesen unter Zivilcourage in Hochheim am Main

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Freibad Taunusstein ab 10. Mai wieder sieben Tage die Woche geöffnet

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Freibad Taunusstein - Foto: Stadt Taunusstein
Freibad Taunusstein - Foto: Stadt Taunusstein

Am Samstag, 10. Mai, startet das Taunussteiner Freibad in die neue Saison. Zum Start gibt es gleich zwei gute Nachrichten: Erstmals seit Jahren ist das Freibad wieder sieben Tage die Woche geöffnet. Außerdem bleiben die Eintrittspreise trotz gestiegener Kosten auch in diesem Jahr unverändert.

„Ich freue mich sehr, dass es unserem Team gelungen ist, für die kommende Badesaison die Personalausstattung so zu verbessern, dass unser schönes Freibad endlich wieder an sieben Tagen in der Woche geöffnet sein kann. Das war eine zentrale Aufgabe, und ich bedanke mich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz in dieser Sache. Das ist zudem ein Signal für unsere Bürgerinnen und Bürger, dass wir auch in Zeiten von Fachkräftemangel und knappen Kassen an unserem Schwimmbad als wichtige Freizeiteinrichtung festhalten“, so Bürgermeister Joachim Reimann.

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Öffnungszeiten im Überblick

  • Vor den Sommerferien (10. Mai bis 3. Juli): täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr

  • Während der Sommerferien (4. Juli bis 17. August): täglich von 9:00 bis 20:00 Uhr

  • Nach den Sommerferien (18. August bis 13. September): täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr

Taunus Messe
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Vorverkauf von Saison- und Zehnerkarten

Um Wartezeiten zum Saisonstart zu vermeiden, findet der Vorverkauf von Saison- und Zehnerkarten an der Freibadkasse an folgenden Tagen statt – jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr:

  • Samstag, 26. April

  • Montag, 28. April

  • Mittwoch, 30. April

  • Samstag, 3. Mai

  • Montag, 5. Mai

  • Mittwoch, 7. Mai

  • Freitag, 9. Mai

Saison- und Zehnerkarten verwenden einen QR-Code, der an einem Automaten am Freibadeingang ausgelesen werden kann. Nach dem Kauf wird dieser entweder per E-Mail an die angegebene Adresse versendet oder als Plastikkarte an der Freibadkasse ausgestellt.

Durch eine vorherige Registrierung im Ticketshop unter www.taunusstein.de/freibad-tickets können Bürgerinnen und Bürger die Wartezeit an der Kasse verkürzen, da dort beim Kauf dann lediglich die Anmeldedaten mit dem erworbenen Ticket verknüpft werden müssen.

Ticketshop ab 6. Mai online – Kasse immer ab 12 Uhr besetzt. Tageskarten sind ab dem 6. Mai über den Ticketshop erhältlich.

Aus personellen Gründen ist die Freibadkasse während der Öffnungszeiten täglich nur von 12:00 bis 19:00 Uhr besetzt. Über den Online-Ticketshop können aber jederzeit E-Tickets erworben werden.

Ermäßigte Tickets sowie Saisonkarten müssen vor Ort an der Kasse erworben und ein entsprechender Nachweis sowie der Personalausweis vorgelegt werden.

Sollte keine Online-Registrierung möglich sein, können alle Tickets auch direkt an der Freibadkasse erworben werden. Weitere Informationen zum Taunussteiner Freibad, zu Eintrittspreisen, Sonderkonditionen und den erforderlichen Nachweisen sind unter www.taunusstein.de/freibad abrufbar.

Artikelempfehlung: Die Taunus-Messe in Bad Schwalbach

Mit der Bimmelbahn durch Bad Kreuznach – Stadterlebnis auf Schienen

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Mit der Bimmelbahn durch Bad Kreuznach – Stadterlebnis auf Schienen
Mit der Bimmelbahn durch Bad Kreuznach – Stadterlebnis auf Schienen

Bad Kreuznach einmal anders erleben – bequem, gemütlich und mit jeder Menge Charme: Die Bad Kreuznacher Bimmelbahn lädt von April bis Oktober zu öffentlichen und individuellen Stadtrundfahrten ein. Ob Tourist, Einheimischer oder Reisegruppe – die Rundfahrt bietet eine ideale Möglichkeit, die schönsten Ecken der Stadt und ihrer Umgebung kennenzulernen.

Sehenswürdigkeiten und Natur pur

Bei den Rundfahrten stehen nicht nur die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bad Kreuznachs auf dem Programm, sondern auch beeindruckende Naturlandschaften. Besonders beliebt ist die Panoramatour, die spektakuläre Ausblicke auf das Salinental und das imposante Rotenfels-Massiv bietet. Die Fahrt verläuft in gemütlichem Tempo – so bleibt genügend Zeit, um die Schönheit der Region auf sich wirken zu lassen. Alle Stationen werden per Mikrofon fachkundig erklärt.

Flexibel und individuell: Bimmelbahn zum Mieten

Neben den öffentlichen Fahrten bietet die Bad Kreuznacher Bimmelbahn auch buchbare Touren an. Diese eignen sich perfekt für Gruppenreisen, Familienfeiern, Betriebsausflüge oder Straßenfeste. Besonders gefragt sind die Sonderfahrten mit Stadtführer, die zusätzlichen Einblick in Geschichte und Kultur der Stadt geben.

Die buchbaren Angebote variieren in Dauer und Preis: Eine einstündige Rundfahrt ist bereits ab 250 Euro (Mo–Do) erhältlich. Für Ausflüge mit bis zu fünf Stunden Fahrzeit liegt der Preis bei 450 Euro unter der Woche bzw. 700 Euro an Wochenenden und Feiertagen.

Öffentliche Fahrten: Zeiten und Preise

Die Saison der öffentlichen Stadtrundfahrten läuft von Freitag, 4. April bis Sonntag, 26. Oktober. Fahrten finden jeweils freitags um 14:30 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen um 14:30 und 15:45 Uhr statt.

Preise für öffentliche Fahrten:

  • Erwachsene: 10 Euro

  • Erwachsene mit Gästekarte: 9 Euro

  • Kinder und Jugendliche: 5 Euro

Haltestelle, Buchung und Kontakt

Abfahrtspunkt der Bimmelbahn ist die Kurhausstraße 28 in 55543 Bad Kreuznach, direkt am Eingang zum Kurpark. Informationen und Buchungen sind über die Webseite der Bimmelbahn abrufbar

Ob als spontaner Ausflug oder als Highlight für besondere Anlässe – die Bad Kreuznacher Bimmelbahn bringt Besucher wie Einheimische auf unterhaltsame Weise durch die schönsten Teile der Stadt.

Einbrüche im Untertaunus: Tierklinik und Schule im Visier von Kriminellen

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Einbrecher Terrasse
Einbrecher

Polizei-News Untertaunus – Zwei Einbrüche in nur einer Nacht sorgen derzeit im Untertaunus für Unruhe. Sowohl eine Tierklinik in Heidenrod-Laufenselden als auch eine Schule in Bad Schwalbach wurden Ziel bislang unbekannter Täter. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, dem 24. April 2025, kam es zunächst zu einem Einbruch in eine Tierklinik in der Straße „Krailing“ in Heidenrod-Laufenselden. Die Täter verschafften sich zwischen Mitternacht und 7:45 Uhr gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Nach Angaben der Polizei überwanden sie mithilfe eines bislang unbekannten Werkzeugs eine Tür und gelangten so in den Kassenbereich. Dort entwendeten sie Bargeld in unbekannter Höhe – der Gesamtschaden wird auf etwa 650 Euro geschätzt. Die Einbrecher flüchteten unerkannt.

Taunus-messe bad schwalbach
Taunus-Messe Bad Schwalbach

Weiterer Fall für die Polizei im Untertaunus

Nur wenige Stunden zuvor, im Zeitraum zwischen Mittwochnachmittag, 15:00 Uhr, und Donnerstagmorgen, 7:24 Uhr, schlugen Unbekannte auch in einer Schule in der Rudolf-Höhn-Straße in Bad Schwalbach zu. Die Täter zerstörten ein Fenster, um in das Gebäude zu gelangen, und durchsuchten mehrere Büroräume. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verließen sie die Schule jedoch ohne Beute.

In beiden Fällen ermittelt die Polizeistation Bad Schwalbach. Die Beamten schließen nicht aus, dass ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht. Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 06127 7078-0 zu melden.

Die Polizei mahnt zudem zur erhöhten Vorsicht und empfiehlt, insbesondere in den Nachtstunden auf verdächtige Geräusche oder Aktivitäten zu achten.

Artikelempfehlung: Weinfest in Kiedrich für die ganze Familie

Kfz-Gewerbe zum EU-Vorschlag der jährlichen Hauptuntersuchung

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TÜV Untersuchung Symbolbild
TÜV Untersuchung Symbolbild

KFZ-Gewerbe – Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) spricht sich klar gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene jährliche und verpflichtende Hauptuntersuchung (HU) für Fahrzeuge ab einem Alter von zehn Jahren aus.

„Nicht die Frequenz der Hauptuntersuchungen ist entscheidend, sondern ihre fachliche und technische Güte“, erklärt ZDK-Vizepräsident und Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün. „Ein weiterer Aspekt ist: Die Kosten im Straßenverkehr für Autofahrerinnen und Autofahrer sind schon jetzt immens hoch – und die Halter müssten auch diese HU-Kosten tragen. Deshalb lehnen wir eine jährliche HU-Pflicht für ältere Autos auch im Sinne des Verbraucherschutzes ganz klar ab.“

In Deutschland wurde die HU in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt – als Reaktion auf die zunehmende technologische Komplexität der Fahrzeuge

Im Fokus stehen heute moderne Assistenzsysteme, Elektromobilität sowie das gezielte Auslesen elektronischer Fehlerspeicher. Auch die Emissionsüberwachung wurde deutlich verschärft – seit 2018 ist die Endrohrmessung wieder Pflicht, und seit dem 1. Juli 2023 gilt zusätzlich die Partikelzahlmessung für Euro-6-Dieselfahrzeuge.

„Die in Deutschland gültige zweijährige KFZ Prüffrist für Hauptuntersuchungen geht schon heute teilweise über die relevanten EU-Vorgaben hinaus und gewährleistet ein hohes Maß an Verkehrssicherheit“, sagt Grün. „Pauschale Altersregelungen, die Wartungsqualität und Fahrzeugzustand ignorieren, bringen keinerlei Mehrwert.“

Praktische Erfahrungen der Werkstätten zeigen, dass ältere Fahrzeuge keine signifikant erhöhten sicherheitsrelevanten oder schwere Mängel aufweisen, so Grün. Die technische Reife der Fahrzeuge, eine sorgfältige und regelmäßige Wartung sowie die steigende Kompetenz von Kfz-Fachbetrieben tragen zur Verkehrssicherheit bei.

Hinzu kommt die in Deutschland gängige Praxis einer jährlichen Fahrzeuginspektion – ein wesentlicher Hebel zur Aufrechterhaltung der Betriebs- und Verkehrssicherheit von KFZ.

„Bei den jährlichen Inspektionen werden im Fachbetrieb auch Sichtprüfungen aller sicherheitsrelevanten Aspekte vorgenommen“, betont Grün. „Dieser Tatbestand sollte ebenfalls berücksichtigt werden, statt Überlegungen über eine Verkürzung des HU-Intervalls anzustellen.“

Außerdem sieht der ZDK den alternden Fahrzeugbestand nicht als zunehmendes Sicherheitsrisiko. Trotz steigenden Durchschnittsalters der Fahrzeugflotten gibt es seit Jahren kaum noch durch technische Mängel verursachte Unfälle.

„Dies ist ein Fakt und wird von den Überregulierern in Brüssel leider geflissentlich ignoriert. Klar ist: Ohne den Nachweis eines Gewinns an Verkehrssicherheit zu erbringen, sind Vorschläge für jährliche Pflichtinspektionen vollkommen haltlos,“ so Grün.

Artikelempfehlung: Deutsche Umwelthilfe für höhere Parkgebühren

Feuerwehr der VG Wörrstadt stellt sich für die Zukunft auf

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Foto: Mario Schmitt - KAB Alzey-Worms
Foto: Mario Schmitt - KAB Alzey-Worms

Feuerwehr VG Wörrstadt – Den Truppführerlehrgang haben acht Kameraden aus den Feuerwehreinheiten Schornsheim, Udenheim, Wallertheim und Wörrstadt erfolgreich absolviert. Er qualifiziert die Teilnehmenden dazu, einen Trupp im Feuerwehreinsatz eigenverantwortlich zu führen.

Die intensive Ausbildung umfasste sowohl theoretische als auch praktische Inhalte in Bereichen wie Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Gefahrstoffeinsätze, Führungskompetenz, Rechtsgrundlagen sowie Fahrzeug- und Gerätekunde. Insgesamt investierten die Teilnehmenden über 35 Unterrichtsstunden in ihrer Freizeit in ihre Weiterbildung.

Alexander Schmitt, Wehrleiter der VG Wörrstadt

„Der Truppführerlehrgang ist ein bedeutender Schritt in der Feuerwehrlaufbahn“, betont Alexander Schmitt, Wehrleiter der VG Wörrstadt. „Unsere Kameraden haben gezeigt, dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und in kritischen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Dafür gebührt ihnen große Anerkennung.“

„Die Teilnahme am Truppführerlehrgang ist ein Beweis für Engagement, Einsatzbereitschaft und die Motivation zur Weiterentwicklung im Ehrenamt. Vielen Dank für diese Leistung“, sagte Bürgermeister Markus Conrad. „Mit den neu ausgebildeten Truppführern ist unsere Feuerwehr gut gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft – zum Schutz und zur Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger in der VG Wörrstadt.“

Die Wehrführer der einzelnen Feuerwehreinheiten gratulierten ihren Kameraden herzlich zum erfolgreichen Abschluss und bedankten sich bei Kreisausbilder Mario Schmitt (VG Wöllstein) und bei allen Unterstützern für ihren Einsatz.

Der Lehrgang fand im Rahmen der Kreisausbildung des Landkreises Alzey-Worms in Gau-Odernheim statt. An der Ausbildung nahmen auch ehrenamtliche Feuerwehrkräfte aus der VG Alzey-Land teil.

Rheininseln bei Nackenheim müssen gesperrt bleiben

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Sperrung Inseln Nackenheim | Foto: VG Bodenheim/Berward Bertram
Sperrung Nackenheimer Inseln | Foto: VG Bodenheim/Berward Bertram

Rheininseln Nackenheim: Zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bleibt der Zugang zu den Rheininseln Kisselwörth und Sändchen bei Nackenheim (VG Bodenheim) weiterhin komplett gesperrt. Darauf weist das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mainz-Bingen hin. Die Bevölkerung wird eindringlich gebeten, die bestehenden Absperrungen konsequent zu beachten, um eine weitere Ausbreitung des hochansteckenden Tierseuchenerregers zu verhindern.

Virusgefahr durch Besucher auf den Nackenheimer Rheininseln: Hohe Risiken bei Verstößen

Bei aktuellen Drohnenüberflügen wurden 66 Wildschweine auf den Inseln gezählt. „Die Gefahr, dass diese Tiere bereits infiziert sind oder sich bald infizieren, ist sehr groß“, warnt Dr. Markus Wacker, Leiter des Veterinäramts. Vor diesem Hintergrund bleibt die Inselregion ein besonders sensibler Bereich – sowohl für den Seuchenschutz als auch für die regionale Tiergesundheitspolitik.

Menschen, die sich unerlaubt auf den Inseln aufhalten, könnten das ASP-Virus ungewollt weiterverbreiten – über Schuhe, Kleidung oder Hunde. Besonders problematisch: Die Inseln sind auch bei Bootsfahrern aus der weiteren Region beliebt – darunter Besucher aus Frankfurt, Groß-Gerau, Bad Kreuznach oder dem Rhein-Main-Gebiet. Eine Verschleppung der Krankheit in bisher nicht betroffene Regionen wäre katastrophal.

Auch der Leinpfad in Nackenheim bleibt für den Fahrzeugverkehr gesperrt, inklusive der Nutzung der Slipanlagen. Fußgänger und Radfahrer dürfen den Uferweg weiterhin benutzen, allerdings ist der Grillplatz ausschließlich zu Rastzwecken freigegeben – ein längerer Aufenthalt ist nicht gestattet.

Kreisverwaltung warnt vor Bußgeldern bei Verstößen

Der dritte Kreisbeigeordnete Erwin Malkmus zeigt sich besorgt angesichts des Ausflugsandrangs über die Osterfeiertage: „Das beliebte Ausflugsziel darf in diesem Jahr leider nicht genutzt werden.“ Die Verbandsgemeinde Bodenheim kontrolliert die Einhaltung der Sperrungen, Verstöße können mit Bußgeldern im mittleren dreistelligen Euro-Bereich geahndet werden – auch im Bereich des Bootstourismus.

Langfristige Gefahr: Virus kann bis zu zwei Jahre überleben

Die Viruslast auf den Rheininseln war 2024 besonders hoch, da es dort zu mehreren positiven ASP-Nachweisen kam. „Das Virus kann in der Natur zwischen neun Monaten und zwei Jahren überleben“, erklären Wacker und Malkmus. Ziel der Sperrung sei es nicht nur, eine Verschleppung durch Menschen zu verhindern, sondern auch, Wildschweine nicht durch Störungen zu Fluchtbewegungen aufs Festland zu provozieren. Eine solche Entwicklung könnte zu neuen Infektionsherden an bisher verschonten Uferbereichen führen – mit weitreichenden Konsequenzen für Landwirtschaft, Jagd und Freizeitnutzung.

Artikelempfehlung: Kennst du schon die Obstroute durch Rheinhessen?

Pflanzentauschtag im Mainzer Umweltladen

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Mainzer Umweltladen
Mainzer Umweltladen

Pflanzentauschtag Mainz: Am Samstag, den 3. Mai 2025, lädt der Umweltladen Mainz (Steingasse 3–9, 55116 Mainz) wieder zum beliebten Pflanzentauschtag ein. Von 10:30 bis 13:30 Uhr können Pflanzenliebhaber Pflanzen aller Art, Ableger und Samen tauschen – ganz nach dem Motto: Vielfalt fördern, Gärten bereichern und nachhaltig handeln.

Wer bereits am Vortag seine Tauschpflanzen abgeben möchte, kann dies am Freitag, den 2. Mai, direkt im Umweltladen tun. Wichtig: Bitte alle Pflanzen, Samen oder Ableger gut beschriften, um den Tausch für alle Beteiligten transparent und einfach zu gestalten.

Neben dem regen Pflanzentausch sind zwei Infostände mit spannenden Angeboten vertreten:

Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz (SNU) präsentiert ihr Mitmach-Projekt „Main(z)Baum – Dein Lebensraum“. Hier können interessierte Bürger sowie Kinder und Jugendliche in die Rolle von Stadtnatur-Forschern schlüpfen und lernen, wie Stadtbäume als Lebensräume funktionieren.

Der gemeinnützige Verein „Ahornblatt – Zukunftswerkstatt Pflanzenvielfalt“ zeigt, wie aktiver Artenschutz in der Region aussieht. Um 13:00 Uhr gibt es eine Vorstellung ihrer Naturschutzprojekte, insbesondere zum Ur-Obst©-Konzept – ein Ansatz zur Erhaltung unveredelter, sortenreiner Obstbäume, die einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der heimischen Pflanzenvielfalt leisten.

Nachhaltigkeit erleben – der Pflanzentauschtag im Mainzer Umweltladen

Der Pflanzentauschtag bietet nicht nur Gelegenheit zum ökologischen Gärtnern ohne Kosten, sondern auch zur Vernetzung unter Pflanzenfreunden und zum Austausch über Umwelt- und Naturschutzthemen. Veranstaltet im Herzen von Mainz, ist er ein beliebter Treffpunkt für Hobbygärtner, Familien und Umweltinteressierte.

Artikelempfehlung: Weltpremiere in der Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz

Raub in Ginsheim-Gustavsburg – Polizei sucht nach Zeugen

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Betrunkene Autofahrer
Polizei Symbolbild

Blaulicht Ginsheim-Gustavsburg: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (25. April 2025) wurde ein 42 Jahre alter Mietwagenfahrer in der Merianstraße in Ginsheim-Gustavsburg Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend gegen 23:00 Uhr, als der Fahrer drei männliche Fahrgäste aufnehmen wollte.

Mann in Gustavsburg geschlagen, getreten und bestohlen

Nach Angaben der Polizei kam es zunächst zwischen den vier Personen zu einem Streit über den Fahrpreis. In dessen Verlauf sollen die drei unbekannten Männer den Fahrer geschlagen, getreten und mit einer Glasflasche beworfen haben. Anschließend entwendeten sie rund 70 Euro Bargeld aus der Jackentasche des Mannes und flüchteten zu Fuß vom Tatort.

Der Mietwagenfahrer erlitt bei dem Angriff Verletzungen im Gesicht und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Täterbeschreibung und Fahndung der Polizei

Die drei Täter werden als etwa 18 bis 20 Jahre alt, mit dunklem Teint und lockigen Haaren beschrieben. Sie trugen dunkle Kleidung. Einer der Männer war mit einem schwarzen Adidas-Pullover bekleidet.

Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei blieb bislang erfolglos. Die Kriminalpolizei Rüsselsheim (Kommissariat 35) hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06142 – 6960 zu melden, wenn sie Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können.

Artikelempfehlung: Pflanzenflohmarkt in Ginsheim-Gustavsburg

Glasfaserausbau in Bingen startet

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Glasfaser
Glasfaser

Glasfaser Bingen: Am 5. Mai 2025 beginnt die DATABAU Rhein-Nahe GmbH mit dem Glasfaserausbau in Bingerbrück. Ziel der Maßnahme ist der flächendeckende Ausbau der digitalen Infrastruktur in Bingen, um Haushalten und Unternehmen leistungsstarke, zukunftssichere Internetanschlüsse bereitzustellen.

Ausbaugebiet für Glasfaser: Elisenhöhe, Im Bangert und Gutenbergstraße

Die Tiefbauarbeiten finden in zwei Bereichen statt:

  • Von der Elisenhöhe bis Im Bangert
  • Von der Gutenbergstraße bis zur Gustav-Adolf-Straße

Zwei Kolonnen werden parallel eingesetzt: Eine arbeitet im Bereich Elisenhöhe, die andere in der Gutenbergstraße. Je nach örtlichen Gegebenheiten dauert der Ausbau in der Elisenhöhe etwa drei Wochen, in der Gutenbergstraße rund zwei Wochen.

Ablauf der Bauarbeiten

Im Zuge der Maßnahmen werden sowohl auf öffentlichen Gehwegen als auch auf privaten Grundstücken Glasfaserleitungen verlegt. Zunächst erfolgt das Öffnen des Gehwegs, gefolgt von der Kabelverlegung und dem fachgerechten Verschließen der Oberflächen. Anschließend werden die Hausanschlüsse hergestellt.

Während der Arbeiten kann es zu kurzfristigen Sperrungen und Beeinträchtigungen auf Gehwegen kommen. Die Zufahrten zu den Grundstücken sollen nach Möglichkeit durchgehend zugänglich bleiben.

Bingerbrück als erster Schritt zum Glasfasernetz in ganz Bingen

Der Ausbau in Bingerbrück ist Teil eines größeren Infrastrukturprojekts, mit dem die Stadt Bingen flächendeckend an das Glasfasernetz angeschlossen wird. Damit leistet die Stadt einen wichtigen Beitrag zur digitalen Entwicklung der Region.

Kontakt für Anwohner

Bei Fragen rund um die Baumaßnahmen oder zum Glasfaseranschluss steht die DATABAU Rhein-Nahe GmbH zur Verfügung:

Telefon: 06758 / 80907-128
E-Mail: glasfaserausbau-bingen@databau.com

Artikelempfehlung: Bücherflohmarkt in Bingen lädt zum Stöbern ein

Pflanzenflohmarkt in Ginsheim-Gustavsburg

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Pflanzenflohmarkt
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Pflanzenflohmarkt in Ginsheim: Am kommenden Samstag, den 26. April 2025, verwandelt sich der Ballouplatz in Ginsheim-Nord ab 14:00 Uhr erneut in ein grünes Paradies: Der Ortsverein SPD Ginsheim-Gustavsburg lädt herzlich zum traditionellen Pflanzenflohmarkt ein.

Pflanzentausch, Vielfalt & Nachbarschaft: Der Pflanzenflohmarkt der SPD in Ginsheim

Ob Zimmerpflanzen, Balkonpflanzen oder Gartenstauden – auf dem Pflanzenflohmarkt findet sich für jede grüne Ecke das passende Gewächs. Die traditionelle Veranstaltung hat sich über die Jahre als fester und beliebter Termin im Veranstaltungskalender von Ginsheim-Gustavsburg etabliert. In entspannter Atmosphäre bietet der Flohmarkt nicht nur vielfältige und interessante Pflanzenangebote, sondern auch Gelegenheit zum Austausch unter Gleichgesinnten.

Auch das leibliche Wohl kommt beim Pflanzenflohmarkt im Stadtteil Ginsheim nicht zu kurz: Neben dem Stöbern und Kaufen bietet das gemütliche Beisammensein bei heißem Kaffee und selbstgebackenen Kuchen eine willkommene Gelegenheit zum Austausch.

„Der Pflanzenflohmarkt verbindet Menschen aus dem Stadtteil und darüber hinaus – ob mit grünem Daumen oder einfach aus Neugier. Genau solche Begegnungen machen unser Ginsheim lebens- und liebenswert“, betont der SPD-Ortsverein.

Veranstaltungsdetails auf einen Blick:

Wann: Samstag, den 26. April 2025, ab 14:00 Uhr (Aufbau für Verkäufer ab 13:30 Uhr möglich)
Wo: Auf dem Ballouplatz in Ginsheim-Nord
Was: Pflanzen kaufen, tauschen & Nachbarschaft erleben

Artikelempfehlung: Neue Calisthenics-Anlage an der IGS Mainspitze in Ginsheim

Studie zeigt: Wenn Geld plötzlich da ist, bleibt die Geldanlage oft auf der Strecke

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Lifestyle und Trends

Mit 18 das erste eigene Depot in der Hand – und dann? Eine aktuelle Untersuchung der Initiative Invest4Kids (I4K) zeigt, wie junge Erwachsene auf plötzlichen Geldzugriff reagieren. Das Ergebnis: Konsum ist häufig der erste Impuls, während langfristige Anlagepläne warten müssen.

Konsum vor Kapital: Junge Erwachsene und der schnelle Zugriff aufs Ersparte

Ob durch ein Depot zur Volljährigkeit, eine Erbschaft oder angespartes Geld von den Eltern: Wenn plötzlich eine fünfstellige Summe zur Verfügung steht, rückt bei vielen jungen Erwachsenen die nächste Investition in Sneakers oder Technik näher als ein Sparplan für später.

Laut der Invest4Kids-Studie fließen besonders Beträge zwischen 10.000 und 20.000 Euro oft zu einem beachtlichen Teil direkt in kurzfristige Konsumwünsche. Ganz oben auf der Liste: Mode, Mobilität und Freizeit. Die Studie zeigt aber auch: Das Interesse an langfristiger finanzieller Planung ist da – wird aber häufig vertagt.

„Ich spare später“ – Warum Jugendliche ihr Potenzial nicht immer nutzen

Das Spannende: Viele der befragten jungen Erwachsenen äußerten durchaus Interesse an Finanzthemen. Investitionen in ETFs, Fonds oder Krypto? Klar, aber „erst mal das neue MacBook“. Die Studienautoren sprechen in diesem Zusammenhang von einem typischen Verhalten bei sogenanntem „Windfall Money“ – also Geld, das plötzlich und unerwartet zur Verfügung steht.

Statt strukturiertem Vermögensaufbau dominiert dann die Idee, sich erst mal „etwas zu gönnen“. Dass dabei oft wertvolle Zeit für Zinseszins-Effekte oder Marktchancen verstreicht, ist vielen gar nicht bewusst – oder wird als „späteres Ich“-Problem betrachtet.

Einfluss von außen: Social Media und Peergroups setzen Prioritäten

Der Blick ins digitale Umfeld verstärkt diesen Trend. Laut Studie sehen viele Jugendliche Influencer, Freunde oder Lifestyle-Werbung als relevanten Einfluss auf ihr Kaufverhalten. Besonders auf TikTok, Instagram & Co. sind Trends oft nur einen Swipe entfernt – und mit ihnen der nächste Kaufimpuls.

Dabei unterschätzen laut I4K viele den psychologischen Effekt: Wer täglich neue Produkte in perfekt kuratierten Feeds sieht, fühlt sich schnell „im Rückstand“ – selbst dann, wenn die langfristige finanzielle Absicherung eigentlich wichtiger wäre.

Eltern sehen es kritischer – und wünschen sich klare Regeln

Besonders interessant: Eltern und Pädagogen beurteilen die Lage anders. 80 Prozent der befragten Lehrkräfte und 64 Prozent der Eltern erwarten, dass ohne klare Rahmenbedingungen zu viel Geld für kurzlebige Wünsche ausgegeben wird – auf Kosten strategischer Anlageziele.

Daher empfiehlt die Invest4Kids-Studie auch konkrete Maßnahmen: stufenweise Freigaben größerer Beträge, feste Sparquoten und frühzeitige Finanzbildung. Ziel ist es, dass Jugendliche lernen, Konsum und Kapitalplanung besser auszubalancieren.

Fazit: Es fehlt nicht an Interesse – sondern an Strukturen

Die Studie macht deutlich: Die Bereitschaft, sich mit Geldanlage zu beschäftigen, ist bei jungen Menschen durchaus vorhanden. Doch sie steht in direkter Konkurrenz zu sozialen Erwartungen, spontanen Bedürfnissen – und einem Mangel an konkreter Vorbereitung. Schutzmechanismen durch die Eltern, die Depots stufenweise freigeben bilden hier ein gutes Sicherheitsnetz für den Notfall.

Wer mit 18 plötzlich eine größere Summe zur Verfügung hat, braucht mehr als ein gutes Bauchgefühl. Die I4K-Studie liefert dafür wertvolle Denkanstöße – nicht nur für Eltern, sondern auch für Schulen, Banken und Plattformen.

Weitere Infos und den vollständigen Studienbericht gibt’s unter invest4kids.de/studie

Kinoprogramm 25. bis 29. April in den Burg-Lichtspielen Gustavsburg

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Burglichtspiele Gustavsburg
Burglichtspiele Gustavsburg

Kino Gustavsburg – Das kommunale Kino in der Darmstädter Landstraße 62 lädt Filmbegeisterte am 25., 27. und 29. April zu einem abwechslungsreichen Programm ein, das spannende Geschichten und bewegende Erzählungen auf die Leinwand bringt.

Das Programm vom 25. – 29. April 2025

Am Freitag, 25. April um 20.00 Uhr, sowie am Sonntag, 27. April um 19.00 Uhr, wird das Biopic „Like a Complete Unknown“ gezeigt. Der Film nimmt das Publikum mit in das New York der 1960er Jahre, wo ein unbekannter 19-jähriger Musiker aus Minnesota die Bühne betritt – mit nichts als seiner Gitarre und revolutionärem Talent. Dieses Biopic beleuchtet die frühen Karrierejahre von Bob Dylan und seinen Wandel vom Folk- zum Rockmusiker.

Für junge Kinofans steht am Sonntag, 27. April um 16.00 Uhr, der Familienfilm „Flow“ auf dem Programm. In diesem bewegenden Animationsfilm flieht eine schwarze Katze vor einer Flut auf ein Segelboot, wo sie auf ein Äffchen, einen Labrador, ein Wasserschwein und einen Sekretärvogel trifft. Trotz ihrer Unterschiede erkennen sie bald, dass ihre Vielfalt ihre größte Stärke ist, und meistern gemeinsam die Herausforderungen der neuen Welt.

Am Dienstag, 29. April um 20.00 Uhr, wird das Biopic „Kneecap“ präsentiert. Der Film erzählt die außergewöhnliche Geschichte einer Hip-Hop-Band aus Belfast, die in ihrer irischen Muttersprache rappt und unerwartet zum Symbol einer Bürgerrechtsbewegung wird. Doch Polizei, Politik und Paramilitärs bedrohen ihren Erfolg – ein mitreißender Film über Musik, Identität und Widerstand.

Kinoprogramm 25. Bis 29. April in den burg-lichtspielen gustavsburg

Reservierungen sind telefonisch in den Bürgerbüros Ginsheim-Gustavsburg unter 06144-20 211 oder online unter tickets.gigu.de möglich. Bei Fragen steht Ihnen das Kulturbüro unter 06134-585 315 gerne zur Verfügung. Weitere Details finden Sie auf www.gigu.de/burg-lichtspiele.

Nutzen Sie die Gelegenheit, großartige Filme in gemütlicher Atmosphäre zu genießen – wir freuen uns auf Ihren Besuch!