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Studie zeigt: Wenn Geld plötzlich da ist, bleibt die Geldanlage oft auf der Strecke

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Lifestyle und Trends

Mit 18 das erste eigene Depot in der Hand – und dann? Eine aktuelle Untersuchung der Initiative Invest4Kids (I4K) zeigt, wie junge Erwachsene auf plötzlichen Geldzugriff reagieren. Das Ergebnis: Konsum ist häufig der erste Impuls, während langfristige Anlagepläne warten müssen.

Konsum vor Kapital: Junge Erwachsene und der schnelle Zugriff aufs Ersparte

Ob durch ein Depot zur Volljährigkeit, eine Erbschaft oder angespartes Geld von den Eltern: Wenn plötzlich eine fünfstellige Summe zur Verfügung steht, rückt bei vielen jungen Erwachsenen die nächste Investition in Sneakers oder Technik näher als ein Sparplan für später.

Laut der Invest4Kids-Studie fließen besonders Beträge zwischen 10.000 und 20.000 Euro oft zu einem beachtlichen Teil direkt in kurzfristige Konsumwünsche. Ganz oben auf der Liste: Mode, Mobilität und Freizeit. Die Studie zeigt aber auch: Das Interesse an langfristiger finanzieller Planung ist da – wird aber häufig vertagt.

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„Ich spare später“ – Warum Jugendliche ihr Potenzial nicht immer nutzen

Das Spannende: Viele der befragten jungen Erwachsenen äußerten durchaus Interesse an Finanzthemen. Investitionen in ETFs, Fonds oder Krypto? Klar, aber „erst mal das neue MacBook“. Die Studienautoren sprechen in diesem Zusammenhang von einem typischen Verhalten bei sogenanntem „Windfall Money“ – also Geld, das plötzlich und unerwartet zur Verfügung steht.

Statt strukturiertem Vermögensaufbau dominiert dann die Idee, sich erst mal „etwas zu gönnen“. Dass dabei oft wertvolle Zeit für Zinseszins-Effekte oder Marktchancen verstreicht, ist vielen gar nicht bewusst – oder wird als „späteres Ich“-Problem betrachtet.

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Einfluss von außen: Social Media und Peergroups setzen Prioritäten

Der Blick ins digitale Umfeld verstärkt diesen Trend. Laut Studie sehen viele Jugendliche Influencer, Freunde oder Lifestyle-Werbung als relevanten Einfluss auf ihr Kaufverhalten. Besonders auf TikTok, Instagram & Co. sind Trends oft nur einen Swipe entfernt – und mit ihnen der nächste Kaufimpuls.

Dabei unterschätzen laut I4K viele den psychologischen Effekt: Wer täglich neue Produkte in perfekt kuratierten Feeds sieht, fühlt sich schnell „im Rückstand“ – selbst dann, wenn die langfristige finanzielle Absicherung eigentlich wichtiger wäre.

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Eltern sehen es kritischer – und wünschen sich klare Regeln

Besonders interessant: Eltern und Pädagogen beurteilen die Lage anders. 80 Prozent der befragten Lehrkräfte und 64 Prozent der Eltern erwarten, dass ohne klare Rahmenbedingungen zu viel Geld für kurzlebige Wünsche ausgegeben wird – auf Kosten strategischer Anlageziele.

Daher empfiehlt die Invest4Kids-Studie auch konkrete Maßnahmen: stufenweise Freigaben größerer Beträge, feste Sparquoten und frühzeitige Finanzbildung. Ziel ist es, dass Jugendliche lernen, Konsum und Kapitalplanung besser auszubalancieren.

Fazit: Es fehlt nicht an Interesse – sondern an Strukturen

Die Studie macht deutlich: Die Bereitschaft, sich mit Geldanlage zu beschäftigen, ist bei jungen Menschen durchaus vorhanden. Doch sie steht in direkter Konkurrenz zu sozialen Erwartungen, spontanen Bedürfnissen – und einem Mangel an konkreter Vorbereitung. Schutzmechanismen durch die Eltern, die Depots stufenweise freigeben bilden hier ein gutes Sicherheitsnetz für den Notfall.

Wer mit 18 plötzlich eine größere Summe zur Verfügung hat, braucht mehr als ein gutes Bauchgefühl. Die I4K-Studie liefert dafür wertvolle Denkanstöße – nicht nur für Eltern, sondern auch für Schulen, Banken und Plattformen.

Weitere Infos und den vollständigen Studienbericht gibt’s unter invest4kids.de/studie

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Kinoprogramm 25. bis 29. April in den Burg-Lichtspielen Gustavsburg

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Burglichtspiele Gustavsburg
Burglichtspiele Gustavsburg

Kino Gustavsburg – Das kommunale Kino in der Darmstädter Landstraße 62 lädt Filmbegeisterte am 25., 27. und 29. April zu einem abwechslungsreichen Programm ein, das spannende Geschichten und bewegende Erzählungen auf die Leinwand bringt.

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Das Programm vom 25. – 29. April 2025

Am Freitag, 25. April um 20.00 Uhr, sowie am Sonntag, 27. April um 19.00 Uhr, wird das Biopic „Like a Complete Unknown“ gezeigt. Der Film nimmt das Publikum mit in das New York der 1960er Jahre, wo ein unbekannter 19-jähriger Musiker aus Minnesota die Bühne betritt – mit nichts als seiner Gitarre und revolutionärem Talent. Dieses Biopic beleuchtet die frühen Karrierejahre von Bob Dylan und seinen Wandel vom Folk- zum Rockmusiker.

Für junge Kinofans steht am Sonntag, 27. April um 16.00 Uhr, der Familienfilm „Flow“ auf dem Programm. In diesem bewegenden Animationsfilm flieht eine schwarze Katze vor einer Flut auf ein Segelboot, wo sie auf ein Äffchen, einen Labrador, ein Wasserschwein und einen Sekretärvogel trifft. Trotz ihrer Unterschiede erkennen sie bald, dass ihre Vielfalt ihre größte Stärke ist, und meistern gemeinsam die Herausforderungen der neuen Welt.

Am Dienstag, 29. April um 20.00 Uhr, wird das Biopic „Kneecap“ präsentiert. Der Film erzählt die außergewöhnliche Geschichte einer Hip-Hop-Band aus Belfast, die in ihrer irischen Muttersprache rappt und unerwartet zum Symbol einer Bürgerrechtsbewegung wird. Doch Polizei, Politik und Paramilitärs bedrohen ihren Erfolg – ein mitreißender Film über Musik, Identität und Widerstand.

Kinoprogramm 25. Bis 29. April in den burg-lichtspielen gustavsburg

Reservierungen sind telefonisch in den Bürgerbüros Ginsheim-Gustavsburg unter 06144-20 211 oder online unter tickets.gigu.de möglich. Bei Fragen steht Ihnen das Kulturbüro unter 06134-585 315 gerne zur Verfügung. Weitere Details finden Sie auf www.gigu.de/burg-lichtspiele.

Nutzen Sie die Gelegenheit, großartige Filme in gemütlicher Atmosphäre zu genießen – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Das Frühlingsfest in Wiesbaden startet – Kirmes für die ganze Familie

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Kirmes Symbolbild
Kirmes Symbolbild

Die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener dürfen sich freuen: Das traditionsreiche Frühlingsfest kehrt auch 2025 zurück und verspricht vier Tage lang ausgelassene Stimmung, rasante Fahrgeschäfte und kulinarische Highlights. Von Freitag bis Montag, 25. bis 28. April, verwandelt sich das Real-Gelände an der Mainzer Straße/Ecke Welfenstraße in einen bunten Rummelplatz.

Seit über 60 Jahren markiert das Frühlingsfest den Auftakt zur Volksfest-Saison in der Landeshauptstadt. Auch in diesem Jahr wartet auf die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit insgesamt 48 Attraktionen – darunter 17 Fahr- und Spaßgeschäfte sowie 20 Verkaufs- und Imbissstände.

Unter den Fahrgeschäften finden sich sowohl Klassiker als auch actionreiche Highlights auf dem Frühlingsfest

Adrenalinjunkies dürfen sich auf den „Hollywood Star“, „Swing Time“, „Steinker’s Königs Rad’l“ und den „Beachmonster Polyp“ freuen. Für die Kleinen stehen Kindereisenbahn, Kinderkarussell und Jumping Kids bereit – eine Bungee-Anlage speziell für Kinder. Beliebte Jahrmarktsspiele wie Autoskooter, Pfeilewerfen, Entchenangeln und eine Glückstombola runden das Angebot ab.

Auch kulinarisch bleiben keine Wünsche offen: Neben Grillspezialitäten, hausgemachten Burgern, veganen Gerichten und Kartoffel-Twistern gibt es Crêpes, Waffeln, Eis, Schokofrüchte und Zuckerwatte – alles, was das Herz auf einem Volksfest begehrt.

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Ein besonderes Highlight ist der Familientag am Montag, 28. April, bei dem es für Eltern mit Kindern spezielle Vergünstigungen gibt.

Die Öffnungszeiten:

  • Freitag, Samstag und Montag: 12 bis 23 Uhr

  • Sonntag: 14 bis 23 Uhr

Anreise & Parken: Empfohlen wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Festgelände ist etwa 10 Gehminuten vom Wiesbadener Hauptbahnhof entfernt. Die nächstgelegene Haltestelle „Welfenstraße“ wird von den Linien 3, 6, 33, 34 und 49 angefahren. Für die stressfreie An- und Abreise bietet ESWE Verkehr ein Veranstaltungsticket für 5,20 Euro (Erwachsene) und 3,00 Euro (Kinder) im gesamten Tarifgebiet 6500 an.

Wer mit dem Auto kommt, findet Parkmöglichkeiten unter anderem an der Brita Arena, dem Helmut-Schön-Sportpark sowie an der Salzbachaue/Gartenfeldstraße – abhängig von Verfügbarkeit und teilweise kostenpflichtig.

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Universitätsmedizin Mainz und ver.di sind in die Tarifrunde 2025 gestartet

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Universitätsmedizin Mainz
Universitätsmedizin Mainz

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Universitätsmedizin Mainz (UM) sind heute in die Tarifrunde 2025 gestartet. Der Auftakt der Verhandlungen für den an der UM gültigen Haustarifvertrag war von einer konstruktiven Stimmung geprägt. Die Tarifparteien haben zunächst ihre Positionen dargelegt und sich gemeinsam ein Bild über die aktuelle Ausgangssituation verschafft. Klar ist: Die finanzielle Lage der Universitätsmedizin Mainz ist so schlecht wie zu keiner Tarifrunde je zuvor.

Die Verhandlungsführerin und Kaufmännische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Dr. Waltraud Kreutz-Gers, betont:

„Die Universitätsmedizin Mainz ist einer der größten und bedeutendsten Arbeitgeber in der Region und bietet ihren rund 7.700 Mitarbeitenden des nicht-ärztlichen Dienstes schon jetzt ein äußerst attraktives Vergütungssystem. Unser Ziel für die Tarifrunde 2025 ist es, eine faire und tragfähige Lösung zu finden, die es vermag, Arbeitsplätze zu sichern und die Zukunftsfähigkeit der Unimedizin zu gewährleisten. Die äußerst herausfordernde wirtschaftliche Situation setzt uns dabei jedoch enge Grenzen.“

Frank Hutmacher, Fachbereichsleiter für das Gesundheitswesen der Gewerkschaft ver.di in Rheinland-Pfalz-Saarland und Verhandlungsführer der Dienstleistungsgewerkschaft, erklärt:
„Wir erwarten in den nächsten Tagen ein verhandlungsfähiges Angebot, das unserer Forderung zur Entgeltsteigerung und unseren Erwartungen zu mehr Freizeit für die Beschäftigten Rechnung trägt. Der Inhalt dieses Angebots wird ausschlaggebend für den weiteren Verlauf dieser Tarifrunde sein.“

Im Nachgang des heutigen Auftakttermins werden die Gremien der beiden Tarifparteien die angesprochenen Eckpunkte besprechen und die Universitätsmedizin Mainz wird für die nächste Runde der Tarifverhandlungen ein Angebot vorbereiten. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 14. Mai 2025 geplant.

Artikelempfehlung:

Ein Team um Univ.-Prof. Dr. Dr. Philipp Lurz, Direktor des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, hat weltweit erstmalig nach Zulassung einen neuen Herzklappenersatz eingesetzt: das neue Mitralklappenersatzsystem SAPIEN M3 des Unternehmens Edwards Lifesciences. Dabei handelt es sich um die weltweit erste zugelassene Transkatheter-Mitralklappenersatztherapie mit transfemoralem Zugang, also über die Leistenarterie. Weiterlesen unter Weltpremiere in der Uniklinik Mainz

Livemusik und Frühlingsflair in Nieder-Olm

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Symbolbild Veranstaltung
Symbolbild Veranstaltung

Tanz in den Mai – Der Frühling zieht ein, und Nieder-Olm bereitet sich auf ein besonderes Highlight vor: Am Mittwoch, den 30. April 2025, lädt die Stadt zum traditionellen „Tanz in den Mai“ auf den Rathausplatz ein. Ab 18:00 Uhr beginnt das fröhliche Beisammensein, das mit Livemusik, Kulinarik und ausgelassener Stimmung Jung und Alt begeistern soll.

Live-Musik bei Tanz in den Mai

Musikalisches Herzstück des Abends ist die Band Extraordinary, die ab 19:00 Uhr mit einer mitreißenden Mischung aus aktuellen Chart-Hits, Rockklassikern und Pop-Evergreens für Stimmung sorgt. Die erfahrene Formation ist bekannt für energiegeladene Shows, starke Stimmen und ein Repertoire, das zum Mitsingen und Mittanzen einlädt.

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Regionale Speisen und Getränke bieten kulinarischen Genuss in entspannter Atmosphäre. Ob herzhaft oder süß – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Die Stadt Nieder-Olm freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die gemeinsam mit guter Musik, netten Gesprächen und in fröhlicher Gesellschaft in den Mai feiern möchten – bei hoffentlich mildem Frühlingswetter und bester Stimmung.

Artikelempfehlung:

Obstroute Rheinhessen – Wenn der Frühling über das rheinhessische Hügelland zieht, entfaltet sich im Dreieck zwischen Bingen, Mainz und Worms ein Naturereignis der besonderen Art: Die Obstblüte. In Weiß und zartem Rosa taucht sie ganze Landstriche in ein blühendes Farbenmeer. Wer dieses Schauspiel intensiv erleben möchte, dem sei eine Fahrt auf der Obstroute empfohlen – eine rund 45 Kilometer lange Radtour durch die frühlingshafte Kulturlandschaft zwischen Obstplantagen, Streuobstwiesen und weiten Ausblicken. Weiterlesen unter: Die Obstroute durch Rheinhessen

Radball-Spitzensport in Klein-Winternheim – Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft

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Radball – Hochspannung, Teamgeist und packende Duelle auf zwei Rädern erwarten die Besucher am kommenden Sonntag (27. April 2025) in der Radsporthalle Klein-Winternheim. Ab 11:00 Uhr findet dort das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft im Radball der Altersklasse U15 statt – und das mit prominenter Beteiligung: Das Team des RSV Klein-Winternheim, bestehend aus Simon Kiebler und Jakob Schreiber, tritt als amtierender Rheinland-Pfalz-Meister an.

Leicht wird es nicht

Durch ihren beeindruckenden Titelgewinn konnten sich die beiden jungen Talente nicht nur für das Viertelfinale qualifizieren, sondern auch das Heimrecht sichern. Damit kämpfen sie am Sonntag in vertrauter Umgebung in der Waldstraße um den Einzug ins Halbfinale.

Die Gegner kommen aus ganz Deutschland – unter anderem Mainz-Ebersheim, Waldrems (Baden-Württemberg), Plattenhardt (BW), Augsburg (Bayern) und Erzhausen (Hessen). Um sich das Halbfinalticket zu sichern, muss das Duo mindestens den dritten Platz erreichen.

Der RSV Klein-Winternheim lädt alle Sportbegeisterten herzlich ein, die Nachwuchstalente lautstark zu unterstützen. Der Eintritt ist frei, und für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt – mit leckerem Essen und erfrischenden Getränken vor Ort.

Ein spannender Radballsporttag in Klein-Winternheim steht bevor – mit hoffentlich einem Heimsieg für Simon Kiebler und Jakob Schreiber!

Artikelempfehlung:

Obstroute Rheinhessen – Wenn der Frühling über das rheinhessische Hügelland zieht, entfaltet sich im Dreieck zwischen Bingen, Mainz und Worms ein Naturereignis der besonderen Art: Die Obstblüte. In Weiß und zartem Rosa taucht sie ganze Landstriche in ein blühendes Farbenmeer. Wer dieses Schauspiel intensiv erleben möchte, dem sei eine Fahrt auf der Obstroute empfohlen – eine rund 45 Kilometer lange Radtour durch die frühlingshafte Kulturlandschaft zwischen Obstplantagen, Streuobstwiesen und weiten Ausblicken. Weiterlesen unter Die Obstroute durch Rheinhessen

Nacht der Museen in Frankfurt : Kunst, Kultur und unentdeckte Orte

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Kulturdezernentin Ina Hartwig und Ralph Ziegler, Leiter des Offenbacher Amts für Kulturmanagement, bei der Präsentation des Programms der Nacht der Museen, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
Pressekonferenz zur Nacht der Museen mit Kulturdezernentin Ina Hartwig, Ralph Ziegler, Kulturamtsleiter der Stadt Offenbach, Larissa Förster, Direktorin des Weltkulturen Museum und Isabelle Hammer, Pressesprecherin der Deutschen Börse Photograph Foundation, aufgenommen am Donnerstag (24.04.2025) in Frankfurt am Main. Foto: Salome Roessler / lensandlight

Am Samstag, 10. Mai, beteiligen sich wieder über 40 Museen, Galerien und Kulturorte in Frankfurt, Offenbach und Eschborn an der Nacht der Museen. Bis spät in die Nacht können Besucherinnen und Besucher sich auf eine außergewöhnliche Reise durch Kunst, Musik, Geschichte, Wissenschaft und Partykultur machen – mit nur einem Ticket für alle Häuser. Neu in diesem Jahr: Die Eintrittskarte gilt gleichzeitig auch als RMV-Fahrkarte für den Nahverkehr.

Das Programm ist so umfangreich und vielfältig wie die beteiligten Museen und Institutionen.

„Die Nacht der Museen zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und vielfältig unsere Museumslandschaft ist – von zeitgenössischer Kunst bis hin zu Wissenschaft zum Anfassen, von Street Culture bis Romantik, von Tanzfläche bis Dachterrasse“, freut sich Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, und fährt fort: „Sie lädt dazu ein, zwischen Genres, Generationen und Stadtteilen spielerisch hin und her zu wechseln und die besondere Atmosphäre dieser kulturell so vollen Nacht in sich aufzunehmen und zu genießen.“

Nachts auf den Dom steigen, Flugsimulator ausprobieren oder zwischen Skulpturen zu Elektro-Beats tanzen

Das Museum Giersch der Goethe-Universität widmet sich Fragen der planetaren Zukunft – mit Ausstellungen, Workshops und einer Lesung des Anthropologen und Speculative-Fiction-Autors Steven Gonzalez Monserrate.

In Offenbach lädt das Klingspor Museum ein, sich mit zeitgenössischen Comic-Positionen bei Workshops, Barbetrieb und Lesungen auseinanderzusetzen, während das Scape° zur Mitmachwerkstatt rund um Wetter, Klima und Kultur wird.

Auch musikalisch bietet die Nacht vielfältige Erlebnisse: Im MOMEM, dem Museum of Modern Electronic Music, starten ab 21.30 Uhr DJs in die Clubnacht, im Jüdischen Museum legt DJ Naro auf. Im Liebieghaus ertönen elektronische Sounds zwischen den Skulpturen von Isa Genzken, im Museum für Kommunikation werden Drag, Voguing und Electro gefeiert – mit Catwalk, Comedy und Peep-Installationen.

Swing Belleville spielt Jazz-Manouche im Senckenberg Naturmuseum, ergänzend zu „Brain-Magic“ von Dr. Harry Keaton, das Weltkulturen Museum stellt Feedback-Klänge aus der No-Input-Werkstatt vor.

Und viele Häuser laden zum Mitmachen ein: das Experimenta ScienceCenter mit Trockeneis und Flugsimulator, das Museum Angewandte Kunst mit Workshops zu Designklassikern des Neuen Frankfurt oder das Deutsche Filmmuseum mit One-Shot-Party, Bluebox-Fotoaktion, Live-Filmvertonung und DJ-Line-Up.

Das Historische Museum fordert seine Gäste bei einem Swing-Workshop zum Tanz auf – und folgt damit dem Titel der aktuellen Ausstellung „Bewegung!“. Die junge Kunstszene präsentiert sich im Frankfurter Kunstverein mit Ausstellung, Direktorenführungen und tanzbaren Sounds. Im Struwwelpeter-Museum wiederum können Besucherinnen und Besucher Collagen-Workshops besuchen und das Gitarrenduo „Frankfurter Zweierlei“ live erleben.

Schwerpunkte 2025: Fotografie und Neues Frankfurt

In diesem Jahr liegt ein besonderer Fokus auf der Fotografie. Das Städel Museum präsentiert in einer großen Retrospektive die feministische Künstlerin Annegret Soltau.

Das Haus am Dom zeigt unter dem Titel „Meerhimmelland“ poetische Fotografien von Manfred Koch – mit stimmungsvollem Ausblick von der Dachterrasse.

Der Crespo Open Space – erstmalig bei der Nacht der Museen dabei – stellt Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger des „After Nature. Ulrike Crespo Photography Prize 2024” aus. Werke junger, internationaler Fotografinnen und Fotografen zu Themen der Gegenwart sind in der Deutsche Börse Photography Foundation zu sehen, ergänzt um exklusive Einblicke in die Sammlung sowie einen Vortrag des Künstlers Florian Albrecht-Schoeck über Künstliche Intelligenz in der Fotografie.

Und das Museum Angewandte Kunst MAK präsentiert seine frisch eröffnete Ausstellung „100 Jahre Neues Frankfurt“, die Kernausstellung zum Auftakt des stadtweiten Programms im Jubiläumsjahr.

Vlnr. : isabelle hammer, kulturdezernentin ina hartwig, ralph ziegler und larissa förster bei der präsentation des programms der nacht der museen, copyright: stadt frankfurt am main, foto: salome roessler
Pressekonferenz zur Nacht der Museen mit Kulturdezernentin Ina Hartwig, Ralph Ziegler, Kulturamtsleiter der Stadt Offenbach, Larissa Förster, Direktorin des Weltkulturen Museum und Isabelle Hammer, Pressesprecherin der Deutschen Börse Photograph Foundation, aufgenommen am Donnerstag (24.04.2025) in Frankfurt am Main. Foto: Salome Roessler / lensandlight

Erkunden verborgener Orte

Auch das Erkunden sonst verborgener Orte ist Teil des besonderen Reizes der Nacht der Museen: etwa bei Taschenlampenführungen durch das Fischergewölbe unter der Alten Brücke, auf der Dachterrasse der Goldenen Waage oder bei nächtlichen Aufstiegen zum Domturm.

Die Europäische Zentralbank gewährt nach vorheriger Anmeldung Einblicke in ihre Kunstsammlung und ihr Besucherzentrum, zudem wird die Westfassade der Großmarkthalle in den Europafarben gelb und blau illuminiert – Anlass ist das 75-jährige Jubiläum der Schuman-Erklärung, welches mit dem Europatag bereits einen Tag vor der Nacht der Museen, am Freitag, 9. Mai, gefeiert wird.

Die Galerie Greulich zeigt KI-Kunst im Stadtraum, während das Massif E mit dem spektakulär restaurierten 14 Meter breiten Wandgemälde des Filmdesigners Hein Heckroth in den ehemaligen E-Kinos einen neuen Ort auf der Kulturkarte markiert.

Infos kompakt

Nacht der Museen: Über 40 Kulturinstitutionen in Frankfurt, Offenbach und Eschborn bieten bei der Nacht der Museen 2025 ein reiches Kunst- und Kulturprogramm aus Führungen, Performances, Live-Musik, Filmprojektionen und Workshops. Jedes Haus bietet in Ergänzung zu den Dauer- und Sonderausstellungen mit entsprechenden (Kurz-)Führungen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Das komplette Programm gibt es unter nacht.museumsufer.de.

Termin und Ort: Samstag, 10. Mai, 19 bis 2 Uhr (Schließzeiten einzelner Häuser weichen ab, Details siehe Programmheft und Website); Frankfurt am Main, Offenbach und Eschborn.

Tickets und Anfahrt:

  • Tickets zu 17 Euro, ermäßigt zwölf Euro, gibt es in allen teilnehmenden Museen, online und an den bekannten Vorverkaufsstellen, zudem ab 12 Uhr am zentralen Infozelt auf dem Paulsplatz.
  • Die ermäßigte Eintrittskarte für zwölf Euro ist nur gültig zusammen mit Lichtbild und Berechtigungsnachweis für Kinder unter 18 Jahren, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitssuchende, Schwerbehinderte und Frankfurt-Pass/Kulturpass-Inhaber.
  • MuseumsuferCard-Inhaber sowie Kinder und Jugendliche mit dem Kultur- und Freizeitticket (KUFTI) haben freien Eintritt.
  • Die meisten Häuser werden im circa Zehn-Minuten-Takt durch Shuttle-Busse miteinander verbunden, zusätzlich verkehrt die historische Straßenbahn zwischen ausgewählten Haltepunkten.
  • Ideal für die entspannte An- und Abreise und ein zügiges Fortbewegen zwischen den Museen ist, dass im Eintrittspreis erstmals auch ein RMV-Ticket für das gesamte Verkehrsnetz im Rhein-Main-Gebiet enthalten ist (ab fünf Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis 11 Uhr des Folgetags).
  • Für MuseumsuferCard- und KUFTI-Inhaber ist die Nutzung des RMV-Netzes nicht in ihrer Jahreskarte inbegriffen.

Was kann der Thermomix TM7, was der TM6 nicht kann?

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Der Thermomix TM7 sieht ganz anders aus als seine Vorgänger. © Vorwerk/Andreas Reimann
Der Thermomix TM7 sieht ganz anders aus als seine Vorgänger. © Vorwerk/Andreas Reimann

Sechs Jahre nach dem erfolgreichen TM6 hat Vorwerk im Februar 2025 den Thermomix TM7 vorgestellt. Das neue Modell bringt ein überarbeitetes Design, ein größeres Display sowie zahlreiche technische und digitale Neuerungen mit sich. Doch ist der Schritt zum neuen Modell gerechtfertigt – insbesondere für Nutzerinnen und Nutzer des Vorgängers?

Bestellstatus und Lieferzeiten

Seit seiner Ankündigung ist der TM7 exklusiv über den Online-Shop von Vorwerk erhältlich. Allerdings müssen Käufer aktuell mit einer Lieferzeit von rund 23 Wochen rechnen (Stand: 17. April). Der Preis für das neue Modell liegt bei 1549 Euro. Enthalten sind neben dem Gerät ein Mixtopf, die Varoma-Station, Gareinsatz, Spatel und Rühraufsatz. Zusätzlich erhalten Kundinnen und Kunden drei Monate kostenlosen Zugriff auf die Rezeptplattform Cookidoo. Der TM6 wird im Shop nicht mehr angeboten.

Technische Neuerungen auf einen Blick

Der TM7 wurde laut Vorwerk technisch von Grund auf neu entwickelt – einzig das Mixmesser blieb unverändert. Auffällig ist das neue schwarze Gehäuse sowie die geriffelte Oberfläche des Mixtopfes, die für besseren Halt sorgen soll. Das zentrale Bedienelement ist nun ein 10-Zoll-Multi-Touch-Display, das den bisherigen 6,8-Zoll-Bildschirm und den Drehknopf ersetzt. Die neue Benutzeroberfläche ist übersichtlicher und intuitiver gestaltet.

Im Inneren arbeitet jetzt ein effizienter und deutlich leiserer Synchronmotor. Während der TM6 auf niedriger Stufe noch 63 Dezibel erreichte, ist der TM7 mit nur 30 Dezibel auf der gleichen Stufe kaum zu hören. Auch auf höheren Stufen ist das Betriebsgeräusch spürbar reduziert. Ein neuer elektronischer Motorschutz verlängert zudem die Lebensdauer des Geräts.

Neue Kochmodi und Temperatureinstellungen

Der TM7 bietet eine verbesserte Temperaturkontrolle sowie einen neuen „Offenes Kochen“-Modus, bei dem ohne Deckel bis zu 100 Grad gekocht werden kann. Mit Deckel bleibt es wie beim TM6 bei maximal 120 Grad. Damit lassen sich neue Kochtechniken umsetzen – darunter erstmals auch das scharfe Anbraten.

Smarter kochen dank neuer Features

Der Thermomix TM7 hebt das digitale Kocherlebnis auf ein neues Niveau. Dank tieferer Integration mit Cookidoo sowie der Kompatibilität mit Smartphones und PCs werden Rezeptsuche, -planung und -anpassung einfacher denn je. Nutzerprofile ermöglichen es, individuelle Vorlieben zu speichern und darauf abgestimmte Rezeptvorschläge zu erhalten.

Ein Highlight ist der sogenannte „Digitale Zwilling“. Diese Funktion zeigt Kochprozesse in Echtzeit an und unterstützt Schritt für Schritt mit interaktiven Anleitungen – von der Zutatenabmessung bis zur Temperaturwahl.

Zukünftige Software-Updates geplant

Vorwerk hat bereits angekündigt, dass der TM7 in Zukunft per Software-Update um KI-basierte Assistenzfunktionen und Sprachsteuerung erweitert werden soll. Diese sind zum Marktstart zwar noch nicht aktiv, könnten jedoch das Kocherlebnis weiter individualisieren und vereinfachen.

Größeres Volumen für mehr Flexibilität

Das neue Varoma-System des TM7 ist 45 Prozent größer als das seines Vorgängers. Dadurch passen nun auch größere Lebensmittel wie ganze Spargelstangen bequem hinein. Für Familien oder Meal-Prepping-Fans stellt dies einen echten Mehrwert dar.

TM6 vs. TM7: Was bleibt, was ist neu?

Im direkten Vergleich behalten beide Modelle ihre starke Heizleistung von 1000 Watt und die variable Drehzahl von 40 bis 10.700 U/min bei. Auch der Mixtopf mit einem Fassungsvermögen von 2,2 Litern bleibt unverändert. Unterschiede zeigen sich vor allem im Design, der Bedienung und der digitalen Ausstattung: Der TM7 verzichtet auf den Drehknopf, punktet mit einem größeren Touchscreen, leisem Motor, nachhaltiger Bauweise (30 Prozent recycelte Materialien) und neuen smarten Funktionen.

Kritikpunkte und Nutzerstimmen

Der neue Look in Schwarz wirkt hochwertiger und kommt gut an. Auch das größere Display und die KI-Vorbereitung sorgen für positive Reaktionen. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Zubehör älterer Modelle ist nicht vollständig kompatibel. Zudem empfinden manche Nutzer den Schritt vom TM6 zum TM7 als zu klein – insbesondere angesichts des hohen Preises.

Fazit: Für wen lohnt sich der Umstieg?

Der Thermomix TM7 ist zweifellos ein modernes, technisch und optisch verbessertes Küchengerät. Wer Wert auf smartes Kochen, leisere Arbeitsweise und zukünftige KI-Funktionen legt, findet im TM7 ein zukunftssicheres Modell. Besitzerinnen und Besitzer eines TM6, die mit ihrem Gerät zufrieden sind, müssen jedoch nicht zwingend umsteigen. Für sie bietet Vorwerk immerhin ein Upgrade-Angebot an, wenn der TM6 kürzlich erworben wurde.

Unterm Strich ist der TM7 eine gelungene Weiterentwicklung – vor allem für Neulinge oder technikaffine Nutzer ein spannender Einstieg in die Welt des digitalen Kochens.

Zivilcourage in Hochheim: Senior bringt Betrüger hinter Gitter

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Dank der Aufmerksamkeit eines couragierten Seniors ist es der Polizei gelungen, einen mutmaßlichen Betrüger festzunehmen, der sich als Polizeibeamter ausgab. Der Fall ereignete sich am Donnerstag vergangener Woche in Hochheim und zeigt erneut, mit welchen perfiden Methoden Betrüger vorgehen, um insbesondere ältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen.

Der Vorfall begann mit einem scheinbar harmlosen Anruf in Hochheim:

Kriminelle gaben sich gegenüber einem älteren Herrn als Polizeibeamte aus und behaupteten, es würde aktuell gegen angeblich kriminelle Bankmitarbeiter ermittelt. Um sein Vermögen zu schützen, solle er sein Bargeld der Polizei übergeben – ein typisches Vorgehen bei sogenannten „Callcenter-Betrügereien“. Der Senior, zunächst irritiert, ging auf das Gespräch ein, blieb aber misstrauisch. Nach mehreren Telefonaten mit den Betrügern verständigte er schließlich die echte Polizei.

Als schließlich ein vermeintlicher ziviler Ermittler erschien, um das zuvor deponierte Päckchen mit Bargeld entgegenzunehmen, griffen die Beamten zu. Vor dem Wohnhaus wurde ein 20-jähriger Mann festgenommen, der aus Limburg stammt. Kurz darauf wurde auch seine 18-jährige Komplizin gestellt. Während sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen wurde, wurde der Hauptverdächtige noch am Folgetag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an – ein klares Signal gegen derartige Betrugsmaschen.

Die Polizei Hochheim warnt eindringlich:

Solche Anrufe sind keine Seltenheit. Die Täter arbeiten mit psychologischem Druck, verbreiten Angst und Unsicherheit. Besonders ältere Menschen geraten dabei ins Visier der Betrüger. Die Polizei appelliert daher an die Bevölkerung: Legen Sie bei verdächtigen Anrufen sofort auf. Echte Polizeibeamte fordern niemals am Telefon Bargeld oder Wertgegenstände. Weitere Hinweise, wie man sich schützen kann, gibt es auf www.polizei-beratung.de.

Durch das beherzte Verhalten des Seniors konnte in Hochheim ein weiterer Fall aufgeklärt werden – ein Beispiel dafür, wie wichtig Aufmerksamkeit und Zivilcourage sind.

Sanierung der IGS-Sporthalle in Nieder-Olm

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Sanierung der IGS-Sporthalle in Nieder-Olm
Sanierung der IGS-Sporthalle in Nieder-Olm

Baustelle der IGS-Sporthalle: Ein seltsamer Blick offenbart sich, wen man derzeit die Sporthalle der IGS in Nieder-Olm betritt. Wo sonst Schülerinnen und Schüler rennen, turnen, schwitzen und spannende Handballspiele über die Bühne gehen, herrscht nun gähnende Leere. Baustellengeruch. Seit vergangenem August wird die Dreifeld-Halle grundsaniert. Fertigstellung ist im kommenden Herbst vorgesehen. Die geplanten Kosten liegen bei etwa 3,76 Millionen Euro. Fertig wird die Sanierung nach derzeitigem Stand im kommenden November.

1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf

Das Gebäude wurde vor fast 50 Jahren als kombinierte Sport- und Veranstaltungshalle konzipiert und gebaut – inklusive den entsprechenden erweiterten Ausstattungsmerkmalen, wie Tribüne und raumlufttechnischer Anlage. „Das hat für eine Schulsporthalle Seltenheitswert. Heutzutage sind die Richtlinien andere, aber natürlich erhalten wir den Status quo. Davon profitieren nicht nur die Vereine, sondern auch die Integrierte Gesamtschule als Hauptnutzer der Halle“, sagte der 1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf. Die Tribüne mit Glasgeländer bleibt unberührt.

Die Sanierung ist schon seit einigen Jahren vorgesehen, aber erst im August vergangenen Jahres konnte es losgehen. Die IGS kam mit dem größten Teil ihres Sportunterrichtes in der Heinz-Kerz-Halle unter: „Wir haben kaum Einschränkungen im Sportunterricht. Die Absprachen mit dem Kreis als Schulträger und der Stadt funktionieren hier sehr gut, sagte Schulleiter Jürgen Winzer. Die städtische Halle liegt nur einige wenige Gehminuten von der Schule entfernt. Die Vereine sind in den noch verbliebenen Hallen zusammengerückt, damit das sportliche Leben in Nieder-Olm unvermindert weitergehen kann.

Saniert werden in der IGS-Sporthalle:

  • Flachdächer samt Dachlichtbändern und Lichtkuppeln
  • Fenster- und Außentürelemente
  • der Sportboden
  • der Prallschutz an den Wänden
  • die fest eingebauten Sportgeräte
  • die Trennvorhänge
  • Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Elektrotechnik
  • Fliesenbeläge
  • Wände und Böden samt Estrich in den Sanitärbereichen
  • Zudem werden die Decken in Halle und Umkleidetrakt erneuert sowie die Innentüren zur Umkleide und zur Halle. Dort wird auch frisch gestrichen und der bisher vorherrschende Charme der 70er-Jahre durch ein modernes Design ersetzt.
  • In die bisherigen Regieräume werden Lehrerduschen eingebaut und aufs Dach sollen Solarmodule, falls die Statik mitspielt.

Artikelempfehlung: Einbruchserie in Nieder-Olm

Weltpremiere in der Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz

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Univ.-Prof. Dr. Dr. Philipp Lurz (ganz rechts im Bild) hat erfolgreich mit seinen Kolleg:innen Dr. Theresa Gößler, Dr. Tobias Ruf, Univ.-Prof. Dr. Ralph Stephan von Bardeleben und anderen als erstes Team weltweit das neu zugelassene Transkatheter-Mitralklappenersatzsystem SAPIEN M3 implantiert;
Univ.-Prof. Dr. Dr. Philipp Lurz (ganz rechts im Bild) hat erfolgreich mit seinen Kolleg:innen Dr. Theresa Gößler, Dr. Tobias Ruf, Univ.-Prof. Dr. Ralph Stephan von Bardeleben und anderen als erstes Team weltweit das neu zugelassene Transkatheter-Mitralklappenersatzsystem SAPIEN M3 implantiert;

Ein Team um Univ.-Prof. Dr. Dr. Philipp Lurz, Direktor des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, hat weltweit erstmalig nach Zulassung einen neuen Herzklappenersatz eingesetzt: das neue Mitralklappenersatzsystem SAPIEN M3 des Unternehmens Edwards Lifesciences. Dabei handelt es sich um die weltweit erste zugelassene Transkatheter-Mitralklappenersatztherapie mit transfemoralem Zugang, also über die Leistenarterie.

Professor Philipp Lurz

Sie wird zur Behandlung von Patienten mit relevanter symptomatischer Mitralklappeninsuffizienz eingesetzt, für die es keine anderen Therapieoptionen mehr gibt. Das innovative Verfahren erfordert keine herzchirurgischen Maßnahmen, wodurch der Eingriff für die Patienten sehr schonend ist. Für die Therapie der Mitralklappeninsuffizienz ist der innovative Klappenersatz ein echter und zukunftsweisender Meilenstein.

„An der Universitätsmedizin Mainz sind wir in der besonderen Lage, alle vier Herzklappen ohne Chirurgie über die Leiste bei Patienten ersetzen zu können. Von allen Klappenimplantationen und Klappeneingriffen, die man über die Leiste minimal-invasiv mit Kathetern durchführen kann, stellt die Implantation des weltweit neuen Mitralklappenersatzsystems gegenwärtig sicher die komplexeste Intervention dar.

Die Premiere haben wir daher sehr genau geplant, mehrfach simuliert und als interdisziplinäres Team gemeinsam mit unseren Kollegen der Herzchirurgie, Anästhesie und der Radiologie durchgeführt“, erklärt Professor Philipp Lurz.

Am gestrigen Mittwoch war es dann soweit: Bei einer 89-jährigen Patientin, deren natürliche Mitralklappe nur noch sehr unzureichend funktionierte und nicht mehr durch eine Rekonstruktion zu reparieren war, implantierten Professor Lurz und sein Team erfolgreich die neu zugelassene Ersatzklappe.

„Wir freuen uns, dass wir dank der neuen Behandlungsoption die Mitralklappe der Patientin ersetzen konnten und der Eingriff sehr erfolgreich verlaufen ist. Der Patientin geht es schon wieder sehr gut“, so Lurz nach der Weltpremiere.

Wie funktioniert das neue Mitralklappenersatzsystem?

Das von Professor Lurz implantierte SAPIEN M3-System umfasst zwei Phasen:

Im ersten Schritt wird zunächst ein Landeplatz, das sogenannte Dock, im Herzen eingebracht. Dieser Landeplatz dient der sicheren Befestigung der im zweiten Schritt zu implantierenden neuen Mitralklappe. Die Positionierung des Landeplatzes ist sehr anspruchsvoll und erfordert vom Team ein großes Verständnis für die Anatomie und die dreidimensionale Struktur des Herzens.

Für den Erfolg braucht es eine perfekte Interaktion zwischen jenen, die den Eingriff durchführen, und jenen, die die Positionierung echokardiographisch anleiten.

Im zweiten Schritt erfolgt der vollständige Ersatz der Mitralklappe: Sowohl das Dock als auch die Klappe werden minimal-invasiv, also ohne große Operation, durch die Haut der Leistenvene über eine lenkbare Führungshülse eingebracht.

Weltpremiere in der kardiologie der universitätsmedizin mainz 1

Anerkennung für die Universitätsmedizin Mainz

Der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, betont:

„Ich gratuliere Professor Lurz und dem Team ganz herzlich zu diesem herausragenden Erfolg. Wir sind alle sehr stolz und glücklich, dass wir als erster Standort weltweit diese neue Behandlungsform unseren Patientinnen und Patienten anbieten können.

Es ist ein Zeichen der Anerkennung der außerordentlichen Expertise von Professor Lurz und der Universitätsmedizin Mainz, dass die Herstellerfirma Edwards Lifesciences mit ihm und dem Operationsteam für den weltweit ersten Einsatz des innovativen, erst Mitte April für Europa zugelassenen Medizinproduktes zusammengearbeitet hat.

Und das nicht zum ersten Mal. Bereits im November 2023 gab es in Mainz eine Weltpremiere für eine neue Herzklappe. Damals implantierten Professor Lurz und Kollegen erstmals minimal-invasiv eine neue, jüngst zugelassene künstliche Trikuspidalklappe.“

Was ist eine Mitralklappeninsuffizienz und wie wird sie behandelt?

Im menschlichen Herz befinden sich vier Herzklappen. Sie sind richtungsweisend für die Blutzirkulation im Körper:

  • Die Pulmonalklappe verbindet die rechte Herzkammer und die Lungenarterie.

  • Die Aortenklappe stellt die Verbindung zwischen der linken Herzkammer und der Aorta her.

  • Der linke Vorhof und die linke Herzkammer sind durch die Mitralklappe verbunden.

  • Die Trikuspidalklappe ist die Verbindung zwischen dem rechten Vorhof und der rechten Hauptkammer des Herzens.

Die häufigste Herzklappenerkrankung im Erwachsenenalter ist die Mitralklappeninsuffizienz. Dabei schließt die Klappe nicht richtig, das Blut fließt in umgekehrter Richtung zurück in die Lunge, wodurch es zu Rückstauungen kommen kann. Das Herz muss dadurch deutlich mehr arbeiten, um den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Langfristig kann das lebensbedrohliche Schäden an Herz und anderen Organen verursachen.

Zur Behandlung gibt es verschiedene Methoden:

Traditionell kann die Klappe durch eine herzchirurgische Operation unter Vollnarkose repariert oder ersetzt werden. Dabei wird das Herz entweder durch Öffnen des Brustbeins oder über einen kleineren, minimal-invasiven Schnitt im Bereich der rechten Rippen erreicht.

Schonendere Mitralklappen-Clipping-Verfahren per Herzkatheter sind ebenfalls etabliert. Jedoch sind nicht alle Schäden reparabel – dann bleibt nur der Ersatz der Klappe.

Für Patienten, bei denen eine Operation zu risikoreich oder unmöglich ist – meist ältere oder schwer vorerkrankte Menschen – bietet das neue Transkatheter-Mitralklappenersatzsystem SAPIEN M3 nun erstmals eine schonende, minimal-invasive Behandlungsoption über die Leiste – ganz ohne herzchirurgischen Eingriff.

Umfangreiche Änderungen im ÖPNV in Rheinhessen

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Symbolbild RNN ÖPNV
RNN ÖPNV

Der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) informiert über Änderungen im Linienbusverkehr (ÖPNV) aufgrund einer Sperrung in Sörgenloch.

Vom 28. April bis voraussichtlich 13. Juni können Busse aufgrund der Sperrung des Kreuzungsbereichs Oppenheimer Straße/Neugasse den Ortsbereich Sörgenloch nicht anfahren. Es kommt zu folgenden Änderungen im ÖPNV:

Änderungen Linie 646:

  • Die Linie 646 hält montags bis freitags in Undenheim nur zum Einstieg an den Haltestellen „Staatsrat-Schwamb-Straße“, „Grundschule“ und „Bahnhof“. Fahrgäste, die an diesen Haltestellen aussteigen möchten, können bis zur Haltestelle „Rathaus“ fahren und im Bus sitzen bleiben, da derselbe Bus als Linie 652 weiter in Richtung Mainz fährt und auf diesem Weg die drei o.g. Haltestellen in Undenheim anfährt.

  • In Fahrtrichtung Undenheim fahren die Busse der Linie 646 ab Oppenheim circa drei bis fünf Minuten früher ab, um die Umleitung zu kompensieren.

Änderungen Linien 652 und 667:

  • Zwischen der Haltestelle „14 Morgen“ in Nieder-Olm und der Ersatzhaltestelle „Neustraße“ in Sörgenloch (diese befindet sich im Kreisel am südlichen Ortsausgang), müssen alle Fahrten über die Strecke Nieder-Olm – Zornheim – Sörgenloch umgeleitet werden. Die Fahrtzeit verlängert sich dadurch deutlich.

  • Alle anderen Haltestellen in Sörgenloch können während der Baustelle nicht angefahren werden.

  • Die Fahrten der Linie 652, die normalerweise in Sörgenloch beginnen oder enden, verkehren nur zwischen Mainz und der Haltestelle „Nieder-Olm, Schulzentrum“.

  • An den Wochenenden können einige Busse der Linie 652 Hahnheim – Undenheim – Köngernheim – Selzen – Hahnheim nur als Ring befahren.

  • Im Schulverkehr kommt es zu erheblichen Änderungen. Einige Busse der Linien 652 und 667 können die Orte Undenheim, Köngernheim, Selzen und Sörgenloch aufgrund der längeren Umleitungsstrecke nicht bedienen.

  • Auf der Linie 667 wird nur im Grundschulverkehr und vorerst versuchsweise die Haltestelle Sörgenloch „Seniorenresidenz“ bedient. Die Verbindung zwischen dem Kreisel in Sörgenloch und der Grundschule in Zornheim wird mit einem anderen Bus im Linienverkehr abgebildet.

Änderungen Linie 662:

  • Auf der Linie 662 wird nach den Osterferien ein zusätzlicher Bus um 6:56 Uhr ab der Ersatzhaltestelle Sörgenloch „Neustraße“ angeboten. Mit diesem haben Schüler:innen in Köngernheim „Osterberg“ Anschluss zum Bus der Linie 648 zur Realschule in Wörrstadt.

Alle Änderungen sind in der RNN-Fahrplanauskunft enthalten.

Informationen:

Weitere Informationen zu Bus und Bahn erhalten Interessierte online auf der RNN-Website (www.rnn.info) oder telefonisch unter 06132 / 78 96 22 (Mo–Do 9–18 Uhr, Fr 9–16 Uhr).

Einbruchserie in Nieder-Olm: Mehrere Geschäfte betroffen

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mik Spurensicherung Fenster Fingerabdruck
mik Spurensicherung Fenster Fingerabdruck

Einbrecher in Nieder-OlmIn der Nacht von Dienstag auf Mittwoch trieben bislang unbekannte Täter in der Bahnhofstraße von Nieder-Olm ihr Unwesen. Wie die zuständige Polizei mitteilt, wurden mehrere Nieder-Olmer Ladengeschäfte in dem Zeitraum zwischen Dienstag, dem 22. April, 18 Uhr, und Mittwoch, dem 23. April, 9 Uhr Ziel von Einbruchsversuchen – in einem Fall mit Erfolg.

Was war in Nieder-Olm passiert?

Mindestens ein Täter gelangte durch ein Fenster oberhalb der Eingangstür in ein Geschäft und durchsuchte die Räumlichkeiten systematisch. Dabei entwendete er einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Die genaue Schadenshöhe wird derzeit von der Polizei noch ermittelt.

Im Zuge der polizeilichen Aufnahme des Sachverhalts stellte sich zudem heraus, dass offenbar auch drei weitere Geschäfte in unmittelbarer Umgebung ins Visier genommen wurden. In diesen Fällen blieb es jedoch bei versuchten Einbrüchen – mutmaßlich scheiterten die Täter an den Sicherheitsvorkehrungen der Ladengeschäfte oder wurden von Passanten gestört.

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die in der fraglichen Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 06131/65-33999 zu melden.

Die Mainzer Polizei mahnt in diesem Zusammenhang zur erhöhten Wachsamkeit und rät Geschäftsinhabern, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen.

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Einschränkungen im Bahn-Verkehr: Bauarbeiten zwischen Frankfurt und Offenbach

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ÖPNV
Symbolbild BYC News8

Die Deutsche Bahn (DB) startet eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte im Rhein-Main-Gebiet: Mit einer Investition von rund 180 Millionen Euro modernisiert sie umfassend den Brandschutz sowie die Schieneninfrastruktur auf der stark frequentierten S-Bahn-Strecke zwischen Frankfurt-Mühlberg und Offenbach Ost. Ziel ist es, den S-Bahn-Verkehr langfristig sicher, zuverlässig und leistungsfähig zu gestalten.

Um Beeinträchtigungen für Pendler und Schüler möglichst gering zu halten, bündelt die DB mehrere Bauprojekte und legt die Arbeiten bewusst in verkehrsärmere Zeiten. Der Austausch von Schienen, Weichen und der Tunnelnotbeleuchtung findet deshalb hauptsächlich nachts und an verlängerten Wochenenden zwischen dem 28. April und dem 4. Juli statt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Modernisierungsmaßnahmen liegt in den Sommer- und Herbstferien:

Dann bringt die Bahn den Brandschutz in den S-Bahn-Stationen Offenbach Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz auf den neuesten Stand. Zeitgleich erfolgen Sanierungsarbeiten an der Station Frankfurt-Mühlberg. Zwischen den Ferienphasen wird ebenfalls ausschließlich nachts gearbeitet, um den laufenden Betrieb so wenig wie möglich zu stören.

Trotz der Bauarbeiten bleibt die Region gut angebunden:

Alternative Verbindungen über Regionalzüge, Straßenbahnen und städtische Busse sorgen dafür, dass Fahrgäste zwischen Frankfurt und Offenbach weiterhin mobil bleiben. Zusätzlich setzt die DB Ersatzbusse für betroffene S-Bahn-Verbindungen ein.

Die Deutsche Bahn bittet alle Reisenden um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich vor der Fahrt über die aktuellen Fahrpläne und Anschlussmöglichkeiten zu informieren – entweder online unter www.rmv.de, www.bahn.de oder über die App DB Navigator. Vor Ort sorgen Aushänge, Beschilderungen und Lautsprecheransagen für zusätzliche Orientierung. Auch digitale Anzeigetafeln in Bahnhöfen und Zügen halten Fahrgäste auf dem Laufenden.

Der Regionalverkehr ist von den baubedingten Sperrungen nicht betroffen und kann regulär von den Kundinnen und Kunden genutzt werden.

S-Bahn

Den Fahrgästen der Linien S3 bis S7 stehen die S-Bahnen in gewohnter Weise zur Verfügung. Bei den Linien S1, S2, S8 und S9 ergeben sich durch die Infrastruktur- und Brandschutzarbeiten folgende Anpassungen:

  • Linie S1: Verkehrt zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Süd via Frankfurt Hauptbahnhof und Hauptwache sowie zusätzlich zwischen Offenbach Hauptbahnhof und Rödermark-Ober Roden.
  • Linie S2: Fährt von Niedernhausen bis Frankfurt Hauptbahnhof sowie zusätzlich zwischen Offenbach Ost und Dietzenbach.
  • Linie S8: Ist zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Hanau Hauptbahnhof unterwegs und wird zwischen Frankfurt Stadion und Offenbach Ost über Frankfurt Süd und Offenbach Hauptbahnhof umgeleitet.
  • Linie S9: Verkehrt zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof.

Die Station Frankfurt Mühlberg sowie die Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz können während der Bausperrungen nicht betreten werden. Die Fahrgäste können dann bis zur Station Frankfurt Ostendstraße fahren und diese zum Ein- und Ausstieg nutzen. Aus der anderen Richtung ist der Zugang zu den Zügen bis Offenbach Ost möglich.

Ersatzverkehr mit Bussen

Zwischen Offenbach Ost und Frankfurt wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Dabei bietet die DB den Fahrgästen vier Ersatzbus-Linien mit festen Fahrzeiten ab Offenbach Ost bzw. Offenbach Hauptbahnhof an:

  • Offenbach Ost – Konstablerwache über Offenbach Marktplatz, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei und Ostendstraße
  • Offenbach Hauptbahnhof – Konstablerwache über Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei und Ostendstraße
  • Offenbach Ost – Frankfurt Süd über Offenbach Hauptbahnhof, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei, Frankfurt Mühlberg
  • Offenbach Ost – Frankfurt Flughafen über Offenbach Hauptbahnhof, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei, Frankfurt Mühlberg und Frankfurt Süd

Einschränkungen auf der S-Bahn-Strecke zwischen Offenbach Ost und Hanau Hauptbahnhof

Aufgrund der Konzentration von Bautätigkeiten im Bahnhof Offenbach Ost gibt es in den Nächten 28./29. April und 29./30. April sowie durchgängig vom 30. April bis 5. Mai Einschränkungen auf der S-Bahn-Strecke zwischen Offenbach Ost und Hanau Hauptbahnhof. Die Linien S1 und S2 fahren dann im 30-Minuten-Takt. Die S-Bahn-Linien S8 und S9 verkehren verkürzt von Wiesbaden Hauptbahnhof bis Frankfurt Hauptbahnhof (S8) bzw. bis Offenbach Ost (S9). Zwischen Offenbach Ost und Hanau Hauptbahnhof richtet die DB für die betroffenen S-Bahnen einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.

Infrastrukturarbeiten zwischen Frankfurt Mühlberg und Offenbach Ost (Nächte und Wochenenden im Zeitraum 28. April bis 4. Juli)

Damit die S-Bahnen auf der verkehrlichen Schlagader zwischen Frankfurt und Offenbach in den nächsten Jahren weiter verlässlich über die Gleise rollen können, ersetzt die DB innerhalb des S-Bahn-Tunnels Offenbach und an der Station Frankfurt Mühlberg mit maschineller Unterstützung rund 15 Kilometer Schienen. Darüber hinaus erneuern die Bauteams im Bahnhof Offenbach Ost fünf Kilometer Schienen, fünf Weichen und eine Weichenverbindung. Parallel führt die DB im Tunnel umfangreiche Brandschutz- und Wandarbeiten aus. Die Tunnelnotbeleuchtung sowie Flucht- und Rettungswege stehen ebenfalls zur Erneuerung auf der Agenda.

In den Nachtstunden ab dem 28. April beginnen die Vorbereitungen für das umfangreiche Baupensum. Hier installieren die Fachkräfte unter anderem die Bewetterungsanlage. Diese leitet die beim Bau entstehenden Emissionen ab und dient damit dem Schutz der Mitarbeitenden von DB und beauftragten Firmen.

Am verlängerten Wochenende 30. April (21:20 Uhr) bis 5. Mai (4:20 Uhr) kann die S-Bahn-Strecke zwischen Offenbach Ost und Hanau Hauptbahnhof nicht von den Zügen genutzt werden. Grund hierfür sind eine Vielzahl von Arbeiten, etwa an drei Weichen, einer Verbindung und dem Wechsel von Schienen in den Aus- und Einfahrbereichen des Bahnhofs Richtung Mühlheim / Hanau.

Baubedingte Sperrungen der S-Bahn-Strecke im Bereich Frankfurt Mühlberg bis Offenbach Ost

Zudem ergeben sich für die Erneuerung der Schienen, Weichen und der Tunnelnotbeleuchtung folgende Termine, bei denen jeweils baubedingte Sperrungen der S-Bahn-Strecke im Bereich Frankfurt Mühlberg bis Offenbach Ost nötig sind:

  • 9. bis 26. Mai: Wochenenden, jeweils Freitag (21:20 Uhr) bis Montag (4:20 Uhr)
  • 28. Mai (21:20 Uhr) bis 2. Juni (4:20 Uhr), verlängertes Wochenende um Christi Himmelfahrt
  • 6. Juni (21:20 Uhr) bis 10. Juni (4:20 Uhr), Pfingstwochenende
  • 13. Juni (21:20 Uhr) bis 16. Juni (4:20 Uhr)
  • 18. Juni (21:20 Uhr) bis 23. Juni (4:20 Uhr), verlängertes Wochenende um Fronleichnam
  • 27. Juni (21:20 Uhr) bis 30. Juni (4:20 Uhr)

Für den Auf- und Abbau der Bewetterungsanlage sowie für den Transport der alten und neuen Schienen sind bis zum 4. Juli unter der Woche bzw. zwischen den jeweiligen Wochenenden ergänzende nächtliche Sperrungen erforderlich (21:20 bis 0:20 Uhr teilweise, 0:20 bis 4:20 Uhr vollständig).

Nachdem eine bestimmte Anzahl von Zügen über die neue Infrastruktur gerollt ist, muss die Strecke für nachhaltige Stabilität abschließend noch einmal maschinell „durchgearbeitet“ werden. Das bedeutet, dass die Bauteams den Schotter unter den neuen Weichen im S-Bahn-Bereich des Bahnhofs Offenbach Ost nachstopfen. Dies erledigt die DB unter Einsatz von Spezialtechnik in drei nächtlichen Sperrungen zwischen dem 24. und 26. August.

Erneuerung des Brandschutzes und weitere Arbeiten in den S-Bahn-Stationen (Sommer- und Herbstferien)

Um weiter den hohen Sicherheitsstandard in den S-Bahn-Stationen im Tunnel Offenbach gewährleisten zu können, ist zwingend die Erneuerung des Brandschutzes erforderlich. Dafür nutzt die DB die Sommerferien vom 4. Juli (21:00 Uhr) bis 18. August (5:00 Uhr) sowie die Herbstferien vom 2. Oktober (21:00 Uhr) bis 20. Oktober (5:00 Uhr) ebenso wie für Sanierungen in der Station Frankfurt Mühlberg. Zwischen den Sommer- und Herbstferien, vom 18. August bis 2. Oktober, sind weitere nächtliche Sperrungen (20:20 bis 00:20 Uhr teilweise, 0:20 bis 4:20 Uhr vollständig) erforderlich.

In den unterirdischen Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz nutzen die Bauteams die Bausperrung insbesondere für die Montage einer speziellen Hochdruckwassernebelanlage (HDWNA), die über der Oberleitung und unterhalb der Bahnsteigkante installiert wird. Die Anlage produziert im Bedarfsfall einen feinen Wassernebel, der die Brandbekämpfung unterstützt und eine mögliche Rauchausbreitung effektiv eindämmt. Zudem bindet die Anlage optimal Rauchpartikel, wodurch die Arbeit der Feuerwehr zusätzlich erleichtert wird. Elektronik oder sensible Technik bleiben dabei unbeschadet. Das innovative Verfahren kommt unter diesen Rahmenbedingungen erstmals in Deutschland zum Einsatz.

Während der Bauphasen tauscht die DB in den drei Offenbacher S-Bahn-Stationen ergänzend die gesamte Sicherheitsbeleuchtung und die Netzaggregate zur Stromversorgung aus. Dies ist gleichermaßen in der Station Frankfurt Mühlberg vorgesehen. Außerdem montiert die DB hier ein komplexes Stahlfachwerk für die Einhausung der Treppe. Diese dient zur Rauchfreihaltung. Im Brandfall sind die Flüchtenden so schneller in einem sicheren, rauchfreien Bereich.

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Begehbares U-Boot U17 ab Mai 2025 im Technik Museum Sinsheim

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Begehbares U-Boot U17 ab Mai 2025 im Technik Museum Sinsheim
Begehbares U-Boot U17 ab Mai 2025 im Technik Museum Sinsheim

Nach einer spektakulären Reise quer durch Deutschland ist es nun so weit: Das U-Boot U17 der Klasse 206A wird am Samstag, 24. Mai 2025, offiziell als begehbares Ausstellungsstück im Technik Museum Sinsheim eröffnet. Die Freizeiteinrichtung lädt alle Interessierten ein, dieses neue Highlight hautnah zu erleben. Die Begehung des U-Boots ist im regulären Museumseintritt enthalten.

Zwei Jahre nach dem Start des ambitionierten Projekts ist der historische Marineklassiker endlich bereit, die Herzen von Technik- und Marinefans höherschlagen zu lassen

Das 48 Meter lange und rund 350 Tonnen schwere Exponat legte eine außergewöhnliche Reise zurück – über See, Binnenwasserstraßen und Straßen – bis es schließlich sein neues Zuhause im Technik Museum Sinsheim fand.

Am 24. Mai 2025 öffnet U17 die Luken. Möglich wurde dieses außergewöhnliche Vorhaben nur durch das Engagement vieler Unterstützer – allen voran die Mitglieder des Verbandes Deutscher U-Bootfahrer e.V. (VDU).

„Die Ankunft des U-Boots war ein Meilenstein – nun wird es mit der Öffnung für unsere Besucher endgültig erlebbar“, freut sich Museumsleiter Andreas Hemmer. „Die intensive Vorbereitungszeit, in der das Boot technisch und sicherheitstechnisch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, hat sich gelohnt. U17 wird neben der Concorde und der Tupolev Tu-144 eines der eindrucksvollsten Exponate unserer Sammlung.“

Begehbares u-boot u17 ab mai 2025 im technik museum sinsheim
Begehbares U-Boot U17 ab Mai 2025 im Technik Museum Sinsheim

Zugang und Sicherheit für ein besonderes Ausstellungserlebnis

Der Einstieg in das U-Boot erfolgt über das Dach der Halle 2 des Museums. Von dort gelangen die Besucher über eine eigens dafür installierte Brücke und eine Aufstiegsleiter direkt in das Innere des Bootes.

Aus Sicherheitsgründen ist der Zugang auf maximal 30 Personen gleichzeitig begrenzt. Diese Regelung wird durch ein elektronisches Drehkreuz gesteuert, das unmittelbar vor dem Abstieg ins Boot platziert ist. So ist ein geordneter und sicherer Besuch für ein intensives und ungestörtes Erlebnis an Bord garantiert.

Was bisher geschah

Kaum war das U-Boot Ende Juli 2024 am Museum angekommen, nahm die Werkstattcrew des Museums die umfangreichen Arbeiten auf, um das Exponat für die Besucher erlebbar zu machen. Direkt nach dem Straßentransport entfernten sie die Lastverteilbänder, die zuvor für die Drehung des Bootes notwendig gewesen waren. Im Inneren schufen die Mitarbeiter ausreichend Platz und stellten die sichere Begehbarkeit her.

Auch technisch wurde U17 sorgfältig aufbereitet: Das Tiefenruder, das für den Transport abgetrennt werden musste, um das U-Boot auf dem Ponton drehen zu können, wurde wieder montiert. Von den ursprünglich ausgebauten Batterien wurden fünf zurück an Bord gebracht – so können Besucher auch diese wichtigen Komponenten der Bordtechnik aus nächster Nähe erleben.

Ein besonderes Highlight haben sich die Museumsmacher ausgedacht: Zusammen mit den Mitgliedern des VDU bereiteten sie das Periskop technisch auf und fuhren es aus. Besucher können nun tatsächlich hindurchblicken – mit direktem Blick auf die benachbarte Tupolev Tu-144.

Museumsleiter Andreas Hemmer zeigt sich begeistert: „Klare Sicht voraus. So etwas gibt es weltweit nur bei uns. Es war uns ein großes Anliegen, das Periskop wieder funktionstüchtig zu machen – damit unsere Besucher Technik wortwörtlich mit eigenen Augen erleben können.“

Doch damit nicht genug: Auch der vordere Torpedoschacht des U-Boots wurde kreativ in Szene gesetzt. Wer hindurchblickt, hat eine perfekte Sichtachse auf die ausgestellte MiG-23 – ein weiteres eindrucksvolles Beispiel für das Zusammenspiel aus maritimer und luftfahrthistorischer Technik im Sinsheimer Museum.

Auf einen neuen Anstrich des U-Bootes wurde bewusst verzichtet, da U17 vollständig aus rostfreiem Edelstahl besteht: ein echtes Stück Technikgeschichte – unverfälscht und greifbar.

Ein weiteres zentrales Element der Besucherführung setzte die Werkstatt in Zusammenarbeit mit zahlreichen befreundeten Firmen unter der fachlichen Anleitung von Museumsmitglied Markus Naurath um. Als Zugang zum U-Boot entwarf der Diplom-Designer und Architekt eine Brücke im Stil eines maritimen Anlandungssteges. Diese verbindet das Museumsdach mit U17 und fügt sich dank ihres authentischen Looks harmonisch ein, ohne das Gesamtbild des U-Boots zu beeinträchtigen.

Mit Naurath realisierten die Museen bereits zahlreiche Projekte – unter anderem die Raumfahrthalle im Technik Museum Speyer sowie das Hotel Sinsheim.

Eröffnung mit Zeitzeugen und Ausblick

Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher bereits zur Eröffnung. Mitglieder des Verbandes Deutscher U-Boot-Fahrer (VDU) sowie ehemalige U-Bootfahrer werden am Samstag, 24. Mai 2025, vor Ort sein, um über das Boot, ihre Dienstzeit und das tägliche Leben an Bord zu berichten. Sie stehen großen und kleinen Besuchern Rede und Antwort – direkt am Exponat, aus erster Hand und mit jeder Menge spannender Geschichten im Gepäck.

Ganz in bewährter Manier der Technik Museen Sinsheim Speyer wird es rund um das U-Boot U17 künftig regelmäßig Sonderaktionen, Events und Themenführungen geben. Das Exponat soll kein stilles Museumsstück bleiben, sondern ein Ort lebendiger Begegnung, Wissensvermittlung und Begeisterung sein.

Für die laufende Betreuung des Bootes sorgt künftig die U-Bootkameradschaft U17, die sich mit fachlicher Expertise und persönlichem Engagement um Pflege und Präsentation kümmern wird. Viele der ehemaligen Besatzungsmitglieder bringen nicht nur ihr technisches Wissen mit ein, sondern auch persönliche Erinnerungen – und machen U17 so zu einem einzigartigen Erlebnisraum für Geschichte zum Anfassen.

Über U17

Das U-Boot U17 wurde 1973 in Dienst gestellt und gehörte zur Klasse 206A der Bundesmarine. Über drei Jahrzehnte diente es der deutschen Marine – vor allem in der Zeit des Kalten Krieges. Es steht heute als Symbol für die technische Entwicklung und Einsatzfähigkeit der deutschen U-Boot-Flotte jener Epoche.

In seiner neuen Rolle als Museumsexponat bietet U17, eine Leihgabe der Wehrtechnischen Studiensammlung des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), faszinierende Einblicke in den Alltag unter Wasser – vom Arbeitsplatz bis zur Kombüse, von der Navigation bis zur Technikzentrale.

Weitere Informationen sind unter www.technik-museum.de/u17 verfügbar.