BYC-News Blog Seite 314

Wiesbaden: Verkehrsbehinderungen an der Salzbachtalbrücke

Nachrichten Wiesbaden: Die Niederlassung West der Autobahn GmbH richtet von Montag, 17. Februar, ab etwa 9:30 Uhr bis voraussichtlich Freitag, 11. April 2025, gegen 15:30 Uhr eine Verkehrssicherung auf der B263 in Fahrtrichtung Wiesbaden Stadtmitte ein. Betroffen ist der Bereich der Salzbachtalbrücke und der Anschlussstelle Wiesbaden-Mainzer Straße.

Grund für die Maßnahme sind Arbeiten an der Böschung vor dem Widerlager Frankfurt, die hergestellt und gepflastert wird.

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Auswirkungen auf den Verkehr

Während der gesamten Bauzeit bleiben die beiden Fahrspuren in Richtung Wiesbaden Stadtmitte erhalten, werden jedoch leicht eingeengt. Die Abfahrt Wiesbaden-Mainzer Straße aus Richtung Rüdesheim wird über eine Stopp-Beschilderung auf die B263 geleitet. Die Auffahrt Wiesbaden-Mainzer Straße in Richtung Rüdesheim bleibt ohne Einschränkungen nutzbar.

Verkehrsteilnehmer sollten sich auf mögliche Verzögerungen einstellen und gegebenenfalls alternative Routen in Betracht ziehen.

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Sirenenalarm in ganz Rheinland-Pfalz

Nachrichten Rheinland-Pfalz: Am 13. März 2025 wird erstmals ein landesweiter Warntag in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Ziel der Aktion ist es, die bestehenden Warnsysteme zu testen, die Bevölkerung für Warnmeldungen zu sensibilisieren und die Abläufe im neu eingerichteten Lagezentrum Bevölkerungsschutz des Landesamts für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) in Koblenz zu erproben.

„Ein funktionierendes Warnsystem kann im Ernstfall Leben retten. Der Landesweite Warntag ist eine wichtige Gelegenheit, um die Abläufe zu testen und die Menschen für Notlagen zu sensibilisieren“, erklärte Innenminister Michael Ebling. Er betonte zudem die Bedeutung des neuen Lagezentrums, das als moderne und leistungsfähige Einrichtung einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger leiste.

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Testlauf für verschiedene Warnmittel

Die Warnung wird um 10:00 Uhr über das Modulare Warnsystem (MoWaS) im Lagezentrum Bevölkerungsschutz ausgelöst. Dabei kommen verschiedene Warnmittel zum Einsatz, darunter das Cell Broadcast-System sowie die Warn-Apps NINA und KATWARN. Ergänzend unterstützen Kommunen die Aktion durch Sirenen, Lautsprecherdurchsagen oder mobile Lautsprecher, sofern entsprechende Systeme vorhanden sind. Eine Entwarnung erfolgt gegen 10:45 Uhr.

Staatssekretär besucht Lagezentrum

Am Warntag wird Staatssekretär Daniel Stich das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz besuchen. Gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesamts, René Schubert, wird er sich ein Bild von den Abläufen im Lagezentrum Bevölkerungsschutz machen.

Mit der Einrichtung dieses Lagezentrums wurde ein zentraler Knotenpunkt geschaffen, an dem alle wichtigen Informationen zu Gefahrenlagen in Rheinland-Pfalz zusammenlaufen. Ziel ist es, eine effiziente Koordination im Katastrophenfall sicherzustellen.

Ergänzung zum Bundesweiten Warntag

Der Landesweite Warntag in Rheinland-Pfalz ergänzt den jährlich im September stattfindenden Bundesweiten Warntag. Durch die zusätzliche Testung auf Landesebene sollen die vorhandenen Systeme unter realistischen Bedingungen überprüft und kontinuierlich optimiert werden. Die Verantwortlichen erhoffen sich durch die wiederkehrenden Übungen eine stetige Verbesserung der Abläufe und eine erhöhte Aufmerksamkeit der Bevölkerung für das Thema Warnung und Katastrophenschutz.

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Wiesbaden: Brand im Kaufhaus – Mitarbeiter verhindern Schlimmeres

Nachrichten Wiesbaden: Ein Brand in einem Kaufhaus in der Kirchgasse hat am Freitagabend (14. Februar 2025) einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Dank des schnellen Eingreifens der Mitarbeiter konnte jedoch Schlimmeres verhindert werden.

Gegen 17.40 Uhr schlugen die Rauchmelder im Gebäude Alarm und lösten über die automatische Brandmeldeanlage einen Notruf in der Leitstelle der Wiesbadener Feuerwehr aus. Die Einsatzkräfte der Feuerwache 1 rückten umgehend aus und stellten bei ihrem Eintreffen eine Verrauchung in Teilen des Verkaufsbereichs fest.

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Bei der Erkundung wurde die Ursache schnell identifiziert:

Ein Entstehungsbrand an einem Kleiderständer hatte zu der Rauchentwicklung geführt. Die Kaufhausmitarbeiter hatten bereits beherzt eingegriffen und die Flammen mit mehreren Feuerlöschern eingedämmt. Die Feuerwehr übernahm die endgültige Löschung und brachte das Brandgut ins Freie. Zudem wurde der Verkaufsraum mit Belüftungsgeräten vom Brandrauch befreit.

Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Die Feuerwehr nutzt den Vorfall, um auf die richtige Verhaltensweise im Brandfall hinzuweisen. Eigene Löschversuche sollten nur unternommen werden, wenn dabei keine Gefahr für die eigene Sicherheit besteht. Insbesondere Rauch- und Hitzeentwicklung werden oft unterschätzt. Viel entscheidender als ein Löschversuch ist das schnelle Absetzen eines Notrufs unter der europaweiten Notrufnummer 112.

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Nino Haase: Schmerz-Zentrum Mainz muss erhalten bleiben

Nachrichten Mainz: Anlässlich der erneuten Insolvenz der DRK-Trägergesellschaft Süd-West setzt sich Oberbürgermeister Nino Haase für den Erhalt des Schmerz-Zentrum Mainz ein: „Der Insolvenzantrag der Trägergesellschaft kam ohne Ankündigung und ist für die Belegschaft und uns alle ein Schock. Heute haben die Alicen-Schwesternschaft und ich gegenüber dem Insolvenzverwalter herausgestellt, wie wichtig das Schmerz-Zentrum Mainz für die gesamte Region ist. Die Stadt Mainz wird den Prozess zum Erhalt der Spezialklinik eng begleiten und intensiv unterstützen. Die optimale Zusammenarbeit aller Beteiligten hat bereits im letzten Jahr bei Galeria Kaufhof zum Erfolg geführt“, so Haase.

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„Weiterbetrieb und Gehaltszahlungen sind gesichert“

Weiter erklärt der Oberbürgermeister: „Mir ist daher ganz wichtig, dass wir heute die entscheidenden Fakten bekannt machen: Der Weiterbetrieb und die Gehaltszahlungen sind trotz des insolventen Trägers gesichert. Das Schmerz-Zentrum Mainz arbeitet wirtschaftlich rentabel. Und es ist als eines der größten Zentren dieser Art Europas hochspezialisiert. Zudem ist es ein sehr gutes Zeichen, dass sich bereits Interessenten beim Insolvenzverwalter gemeldet haben. Daher bin ich optimistisch, dass der Übergang zu einer neuen Trägerstruktur gelingen und das Schmerz-Zentrum Mainz erhalten wird. Dafür setzen wir uns gemeinsam mit dem Land ein. Ich danke Gesundheitsminister Clemens Hoch für die klare Unterstützung und dem Insolvenzverwalter für die konstruktive Zusammenarbeit.“

Oberbürgermeister Haase nahm heute persönlich am „Runden Tisch zur neuerlichen Insolvenz der DRK-Trägergesellschaft Süd-West“ im Gesundheitsministerium teil. Auf spontane Einladung von Oberin Kirsten Rasmussen-Radszuweit besuchte er anschließend die Mitgliederversammlung der Alice-Schwesternschaft im Schmerz-Zentrum Mainz. Hierbei besprach man mit der Schwesternschaft, dem Betriebsrat und der Klinikleitung die aktuelle Situation und die nächsten Schritte.

„Das Schmerz-Zentrum ist eine hochspezialisierte, international anerkannte Einrichtung mit einer entsprechend zielgerichtet ausgebildeten Belegschaft. Diese Qualitäten müssen auch bei einer zukünftigen Trägerstruktur weiter im Mittelpunkt stehen und sind ein Hauptfaktor für die positive wirtschaftliche Entwicklung des Hauses in den letzten Jahren“, führt OB Haase weiter aus.

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Polizeieinsatz auf Autobahn A643 bei Wiesbaden

Nachrichten Wiesbaden: Am Mittwochabend, den 12. Februar 2025, kam es auf der Bundesautobahn 643 in Fahrtrichtung Mainz zu einem gefährlichen Vorfall. Eine stark alkoholisierte Frau lief gegen 21.40 Uhr mitten auf der Autobahn und sorgte für erhebliche Verkehrsgefährdung. Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer meldete die gefährliche Situation der Polizei, die umgehend eine Streife zur Einsatzstelle schickte.

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Polizei greift ein – Frau zeigt sich aggressiv

Die Beamten trafen die 45-jährige Frau wenig später neben der Fahrbahn an. Doch anstatt sich der Polizei zu fügen, zeigte sich die stark alkoholisierte Frau äußerst aggressiv und verweigerte jegliche Kooperation. Trotz mehrfacher Aufforderungen bestand sie darauf, ihren Weg in Richtung Mainz fortzusetzen. Die Situation eskalierte, sodass die Polizisten gezwungen waren, die Frau zu Boden zu bringen und zu fesseln, um eine weitere Gefährdung für sie selbst und den Straßenverkehr zu verhindern.

Widerstand im Polizeigewahrsam

Nach der Festnahme wurde die Frau zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam gebracht. Doch auch dort setzte sie ihr aggressives Verhalten fort. Laut Polizeiangaben trat und stieß sie nach den Beamten und biss einer Beamtin sogar in die Hand.

Behandlung im Krankenhaus und Nacht in Polizeigewahrsam

Durch ihr eigenes Verhalten zog sich die 45-Jährige eine Verletzung zu und musste zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Nachdem die medizinische Versorgung abgeschlossen war, verbrachte sie die restliche Nacht im Polizeigewahrsam.

Ermittlungen und mögliche Konsequenzen

Die Polizei hat Ermittlungen gegen die Frau eingeleitet. Sie muss sich nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Zudem wird geprüft, ob weitere rechtliche Konsequenzen folgen. Der Vorfall verdeutlicht erneut die Gefahren, die durch alkoholisierten und unkontrollierten Personen im Straßenverkehr entstehen können.

Erst drei Tage zuvor, am 09. Februar, kam es zu einem tödlichen Unfall auf der A643 bei Mainz-Gonsenheim.

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Mainz: Geplante Verdi-Kundgebung kurzfristig abgesagt

Nachrichten Mainz: Die für heute, Freitag, den 14. Februar, geplante Streikkundgebung der Gewerkschaft Verdi in Mainz wurde kurzfristig abgesagt. Grund dafür ist ein schwerwiegender Vorfall in München.

Schwerer Zwischenfall in München als Ursache

Wie Verdi in einer Mitteilung bekannt gab, steht die Absage der Kundgebung in direktem Zusammenhang mit einem Ereignis in der Münchner Innenstadt. Dort war am Donnerstagvormittag ein Mann mit seinem Auto in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft Verdi am Stiglmaierplatz gefahren. Laut Polizei wurden mindestens 28 Menschen verletzt, einige von ihnen schwer. Der Fahrer, ein 24-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan, wurde festgenommen.

Geplante Proteste in Mainz entfallen

Verdi hatte ursprünglich die Beschäftigten der Mainzer Stadtverwaltung, der Stadtwerke, des Wirtschaftsbetriebs, der kommunalen Abfallwirtschaft Mainz-Bingen AöR, des Eigenbetriebs Stadtreinigung sowie des Staatstheaters zum Streik aufgerufen. Aufgrund der aktuellen Ereignisse entschied sich die Gewerkschaft jedoch, die für Freitag geplante Kundgebung abzusagen.

Alternative zur Kundgebung

Statt der Kundgebung werden für die Streikenden lediglich Streikgelderfassungen an verschiedenen Standorten in Mainz stattfinden. Diese sind auf dem Ernst-Ludwig-Platz, vor den Mainzer Stadtwerken sowie auf den Betriebshöfen der Stadtreinigung und der kommunalen Abfallwirtschaft vorgesehen.

Mit dieser Entscheidung zeigt Verdi Solidarität mit den Betroffenen des Vorfalls in München und setzt ein Zeichen für eine besonnene Reaktion auf die tragischen Geschehnisse.

Schwerer Unfall auf B41 bei Bad Kreuznach

Nachrichten Bad Kreuznach Am Donnerstagabend, 13. Februar 2025 kam es auf der B 41 zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem mehrere Fahrzeuge beschädigt wurden und drei Personen Verletzungen erlitten.

Überholmanöver endet in Kollision mit Fahrbahnteiler

Gegen 18:18 Uhr befuhr ein 23-jähriger Fahrer aus Bad Kreuznach zusammen mit seinem 17 Jahre alten Beifahrer die B 41 in Richtung der Autobahn 61. Bei einem Überholmanöver verlor der junge Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet zu weit nach links und prallte gegen einen Betonteiler auf der Fahrbahn. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der PKW. Der Fahrer sowie sein Beifahrer, der aus der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe stammt, erlitten leichte Verletzungen und mussten in Krankenhäuser in Bad Kreuznach gebracht werden.

Trümmerteile beschädigen mehrere Fahrzeuge

Der Unfall hatte weitreichende Folgen: Durch den Aufprall wurden sowohl Fahrzeug- als auch Betonteile auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Mindestens sechs Fahrzeuge wurden durch das Überfahren der Trümmer beschädigt. Eine 58-jährige Frau aus Bad Kreuznach erlitt dabei leichte Verletzungen im Bauchbereich.

Drogenverdacht bei Unfallverursacher

Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der 23-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an und stellte den Führerschein des jungen Mannes sicher. Weitere Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen noch.

B 41 bleibt für Aufräumarbeiten gesperrt

Die Bundesstraße 41 wurde in Fahrtrichtung Bad Kreuznach wegen umfangreicher Bergungs- und Aufräumarbeiten gesperrt. Verkehrsteilnehmer mussten mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Die Sperrung blieb bis in die frühen Morgenstunden bestehen.

Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls, sich zur Klärung des Unfallhergangs bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach unter der 0671 – 88 111 00 zu melden.

Närrischer Rathaussturm in Oppenheim

Nachrichten Oppenheim: Zum alljährlichen, närrischen Rathaussturm laden der Carnevalverein Oppenheim (CVO) und die Stadt am Samstag, 1. März, um 11.11 Uhr vor das Rathaus in der Merianstraße und anschließend in den historischen Ratssaal.

Dort heißt es dann: Auf der einen Seite der Rathauspforte Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg und die städtischen Beigeordneten – auf der anderen Seite eine entschlossene, große Schar übernahmefreudiger „Fassenachter“. Diese wollen sich ihren Weg in die städtischen Hallen bahnen und am großen Wochenende der Straßenfastnacht auch in Oppenheim die Kasse sowie den Schlüssel zum Rathaus, in die Hand nehmen.

Zum alljährlichen Ringen um die „Regierung“ bis zum Aschermittwoch bei Weck, Worscht, Woi sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Vollsperrungen im Stadtteil Ginsheim

Wegen unerwarteter Komplikationen bei Bauarbeiten eines Gas- und Wasserhausanschlusses bleibt die Rheinstraße bis zum 21. Februar 2025 weiterhin vollständig gesperrt.

Ab dem 24. Februar 2025 wird die Hauptstraße, im Abschnitt von Hausnummer 68 bis zur Stegstraße 10, bis zum 7. März 2025 voll gesperrt. Hintergrund der Sperrung ist die Überprüfung der Kanäle aufgrund des Straßeneinbruchs im letzten Sommer.

Aufgrund des zeitlichen Zusammenfalls beider Baustellen bleiben die derzeit eingerichteten Umleitungen bis zum Abschluss der zweiten Baustelle durchgehend bestehen. Die Umleitung für Fahrzeuge, einschließlich des Anlieferverkehrs, erfolgt weiterhin über die Karl-Liebknecht-Straße.

Die Buslinien 23 (Ginsheim – Astheim – Trebur – Nauheim – Groß-Gerau), 60 (Mainz-Mombach – Mainz – Ginsheim) und 83 (Ginsheim – Rüsselsheim) werden seit Montag, 10. Februar, in Fahrtrichtung Bauschheim (Linien 23 und 83) bzw. Ginsheim “Neckarstraße” (Linie 60) umgeleitet. Diese Umleitung wird bis voraussichtlich Freitag, 7. März 2025, Betriebsende verlängert.

Die Haltestellen “Stuttgarter Straße A”, “Heimatmuseum A” und “Neckarstraße B” entfallen umleitungsbedingt. Ersatzhaltestellen sind:

  • in der Rheinstraße vor den Häusern Nr. 85 bis 87,
  • in der Berliner Straße nahe der Frankfurter Straße,
  • in der Münchener Straße nahe der Neckarstraße.

In der Gegenrichtung, ab der Haltestelle “Neckarstraße” in Richtung Friedrich-Ebert-Platz, verkehren die Buslinien regulär.

Nähere Informationen sind über die RMV-MobilitätsZentrale Groß-Gerau unter der Tel.-Nr. (0 61 52) 84 777 erhältlich.

Studie aus Mainz zu Künstlichen Intelligenz im Wahlkampf

Nachrichten Mainz: Künstliche Intelligenz (KI) findet zunehmend Verwendung in der politischen Kommunikation. Parteien nutzen im aktuellen Bundestagswahlkampf KI-generierte Bilder und Videos, um ihre Botschaften zu vermitteln. Doch eine neue Studie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zeigt, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung diesem Trend skeptisch gegenübersteht. „Die deutsche Bevölkerung sieht mehr Risiken als Chancen durch den Einsatz von KI-generierten politischen Inhalten und wünscht sich verbindliche Regeln zur Überprüfung und Transparenz“, erklärt Dr. Simon Kruschinski vom Institut für Publizistik der JGU.

Chancen und Risiken von KI-generierten Inhalten

Mit KI lassen sich Texte, Bilder und Videos erzeugen, die kaum noch von real erstellten Inhalten zu unterscheiden sind. Dies bietet Potenzial für eine effizientere politische Kommunikation, erhöht jedoch zugleich das Risiko der Desinformation. Um ein umfassendes Meinungsbild zu gewinnen, führte das Forschungsteam der JGU eine repräsentative Befragung mit 1.991 Teilnehmern durch und untersuchte in einem Online-Experiment mit 2.081 Probanden die Wirkung von KI-generierten und echten Kampagnenbildern. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Bürgerinnen und Bürger unsicher sind, in welchem Umfang Parteien bereits KI einsetzen. Grundsätzlich wird die Nutzung von KI in der politischen Kommunikation mehrheitlich skeptisch betrachtet. Allerdings wäre eine Nutzung in unterstützenden Funktionen, etwa zur Textkorrektur, eher akzeptabel, insbesondere wenn eine deutliche Kennzeichnung erfolgt.

Erkennungsprobleme und kritische Bewertung

Ein zentrales Problem ist die Unterscheidbarkeit von KI-generierten und echten Kampagnenbildern. „Menschen haben Schwierigkeiten, zwischen KI-generierten und echten Kampagnenbildern zu unterscheiden“, erklärt Dr. Pablo Jost, der die Studie mit Kruschinski leitete. Ob KI-Inhalte erkannt und kritisch bewertet werden, hängt laut der Studie von der Kennzeichnung und der individuellen Weltsicht der Rezipienten ab.

Forderungen nach mehr Transparenz und Medienkompetenz

KI ermöglicht eine schnelle und kostengünstige Produktion politischer Botschaften, birgt jedoch auch Gefahren, insbesondere im Bereich der Manipulation und Desinformation. „Politische Kampagnen können mit KI gezielt Emotionen und Weltbilder ansprechen, wodurch sie unkritischer rezipiert und verbreitet werden“, warnt Kruschinski.

Um einen verantwortungsvollen Umgang mit KI in der politischen Kommunikation sicherzustellen, fordern die Wissenschaftler klare Kennzeichnungspflichten, ethische Standards und eine Stärkung der Medienkompetenz in der Bevölkerung. Diese Maßnahmen könnten dazu beitragen, Transparenz zu erhöhen und Manipulationsversuche zu reduzieren. Angesichts der wachsenden Bedeutung von KI in der politischen Kommunikation sind diese Erkenntnisse besonders aktuell und relevant.

Bauarbeiten in Mainz-Finthen: Geänderte Haltestellen für die Linie 51

Nachrichten Mainz: Fahrgäste der Linie 51 müssen sich am Wochenende auf Änderungen einstellen: Aufgrund von Bauarbeiten an der Haltestelle Königsborn in Finthen kommt es zu temporären Einschränkungen im Fahrbetrieb.

Haltestellenänderung von Freitag bis Sonntag

Von Freitag, 14. Februar 2025, etwa 14 Uhr, bis Sonntag, 16. Februar 2025, circa 9 Uhr, entfällt der Haltebereich A der Haltestelle Königsborn in Fahrtrichtung Innenstadt. Fahrgäste werden gebeten, stattdessen die nahegelegene Haltestelle Poststraße zu nutzen.

Ersatzverkehr am Sonntag

Am Sonntag, 16. Februar 2025, von etwa 9 bis 17 Uhr, wird der Straßenbahnverkehr zwischen Hauptbahnhof und Finthen durch Busse ersetzt. In dieser Zeit wird eine Ersatzhaltestelle für Königsborn eingerichtet: Haltebereich C auf der Gonsenheimer Straße. Genauere Informationen dazu finden Fahrgäste auf der Internetseite des Verkehrsbetriebs.

Rückkehr zum Normalbetrieb

Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Haltestelle Königsborn ab Sonntag, 16. Februar 2025, um circa 17 Uhr, wieder regulär von den Straßenbahnen angefahren. Hintergrund der Einschränkungen ist der Einbau eines neuen Geländers an der Haltestelle stadteinwärts. Diese Maßnahme dient der Verbesserung der Sicherheit und Barrierefreiheit für die Fahrgäste.

Die Verkehrsbetriebe bitten um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und empfehlen den Fahrgästen, sich frühzeitig über alternative Routen zu informieren.

Starke Botschaft aus Wiesbaden: Tanz, Kunst und Protest gegen Gewalt

Nachrichten Wiesbaden: Am Freitag, dem 14. Februar, setzt Wiesbaden erneut ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Im Rahmen der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ wird der Bahnhofsvorplatz von 15 bis 17 Uhr zu einem Ort des Protests, der Solidarität und des gemeinsamen Tanzes.

Ein klares Statement gegen Gewalt

Wiesbadens Bürgermeisterin Christiane Hinninger betont die Bedeutung der Aktion: „Jede Form von Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist inakzeptabel. Mit ‚One Billion Rising‘ machen wir gemeinsam klar: Wir schauen nicht weg, wir stehen auf und handeln.“ Auch Saskia Veit-Prang, die Kommunale Frauenbeauftragte, hebt die Relevanz des Engagements hervor: „Wir setzen ein kraftvolles Zeichen für Solidarität, Gleichberechtigung und eine Zukunft ohne Gewalt. Es braucht weiterhin konsequente Maßnahmen, Aufklärung und gemeinsames Engagement, um echte Veränderungen zu erreichen.“

Eine globale Bewegung für Gleichberechtigung

„One Billion Rising“ gehört zu den größten internationalen Initiativen gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Jedes Jahr am 14. Februar tanzen und demonstrieren Menschen in über 200 Ländern für Gleichberechtigung und gegen Gewalt an Frauen. Das diesjährige Motto lautet „Rise for Empathy“ – durch Empathie und gewaltfreie Kommunikation sollen die Ursachen von Gewalt bekämpft werden.

Ein vielfältiges Programm in Wiesbaden

Die Veranstaltung in Wiesbaden bietet den Teilnehmenden neben dem gemeinsamen Tanz ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Dazu gehören ein Poetry Slam, ein Auftritt der „Feministischen Fritten“ und die Kunstaktion „Rote Schuhe“, die symbolisch auf Gewalt an Frauen hinweist.

Gemeinsam für eine gewaltfreie Zukunft

„One Billion Rising“ hat das Ziel, Bewusstsein zu schaffen, Solidarität zu stärken und eine Welt ohne Gewalt an Frauen und Mädchen zu fördern. Die Wiesbadener Aktion wird von einer lokalen Vorbereitungsgruppe organisiert und vom Kommunalen Frauenreferat unterstützt.

Mit dieser kraftvollen Initiative setzt Wiesbaden ein wichtiges Zeichen für eine Zukunft ohne Gewalt – und ruft dazu auf, gemeinsam aufzustehen und aktiv zu werden.

Unfall auf der B41 bei Weinsheim

Nachrichten Bad Kreuznach: Ein Auffahrunfall auf der Bundesstraße 41 zwischen Weinsheim und Sponheim sorgte am späten Mittwochabend für eine kurzfristige Vollsperrung und einen verzögerten Einsatz der Rettungskräfte.

Glücklicherweise keine Verletzten

Wie die Polizei Bad Kreuznach mitteilte, fuhr gegen 21:30 Uhr ein 53-jähriger Ford-Fahrer aus Unachtsamkeit auf einen vorausfahrenden VW Golf auf. In dem Golf befanden sich insgesamt drei Personen, während der Ford mit zwei Insassen besetzt war. Trotz des heftigen Aufpralls blieben alle Beteiligten unverletzt. Der Golf kam durch den Zusammenstoß auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen.

Fehlangabe des Unfallorts sorgt für Verwirrung

Die ersten Notrufe meldeten den Unfall jedoch fälschlicherweise auf der B41 zwischen Steinhardt und Bad Sobernheim in Fahrtrichtung Kirn. Aufgrund dieser Fehlinformation wurden Einsatzkräfte der Polizei, zwei Rettungswagen aus Bad Sobernheim und vom ASB aus dem Industriegebiet Pferdsfeld sowie die Feuerwehr Bad Sobernheim alarmiert. Als die Einsatzkräfte jedoch an der angegebenen Stelle keinen Unfall vorfanden, kontrollierten sie die Strecke in beide Richtungen. Erst rund acht Kilometer weiter östlich, in Höhe Weinsheim, konnte die eigentliche Unfallstelle ausfindig gemacht werden. Die Feuerwehr Rüdesheim wurde daraufhin zur Absicherung nachalarmiert.

Vollsperrung und Abtransport der Fahrzeuge

Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte wurde die Unfallstelle abgesichert und für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt. Feuerwehrleute leuchteten die Unfallstelle aus und beseitigten Trümmerteile sowie Glassplitter von der Fahrbahn. Beide Fahrzeuge waren durch den Zusammenstoß so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Nach Abschluss der Bergungsarbeiten konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.

Krankenhaus Alzey: Landrat kämpft für den Erhalt der Klinik

Nachrichten Alzey: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat entschieden, sich vollständig aus der Krankenhausversorgung zurückzuziehen. Diese Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen für die Region Alzey-Worms und sorgt für große Unsicherheit.

Landrat zeigt sich enttäuscht

Besonders Landrat Heiko Sippel reagierte überrascht und bedauert diesen Schritt. „Bis zuletzt sind wir davon ausgegangen, dass die Übernahme unter dem Dach der DRK-Trägergesellschaft vielversprechend ist. Jetzt stehen wir vor einer neuen Situation“, erklärte er. Nun gelte es, sich zum Wohle der Bevölkerung und der Mitarbeitenden neu zu orientieren.

Insolvenzverfahren läuft weiter

Das Krankenhaus befindet sich weiterhin im Insolvenzeröffnungsverfahren. Dies bedeutet, dass noch andere Träger Interesse bekunden und eine Übernahme anbieten könnten. Dennoch bereitet sich der Landkreis auf alle Eventualitäten vor. Landrat Sippel kündigte an, umgehend Beratungen in den Kreisgremien aufzunehmen. Falls kein externer Träger gefunden wird, müsste der Kreis selbst aktiv werden, um den gesetzlichen Versorgungsauftrag sicherzustellen.

Krankenhaus-Erhalt als oberstes Ziel

„Klares Ziel muss es weiter bleiben, das Krankenhaus zu erhalten“, betonte Sippel. Dies entspreche auch dem Willen des Kreistages. Besonders wichtig sei es jetzt, dass die Belegschaft zusammenhält und ihre Arbeit in gewohnter Qualität fortsetzt. Zudem sei das Vertrauen der Bevölkerung in die Einrichtung entscheidend für deren Fortbestand.

Zukunftsperspektiven für das Krankenhaus

Trotz der Unsicherheiten sieht Sippel weiterhin Potenzial für das Krankenhaus in Alzey. „Es ist unverzichtbar für Alzey und die gesamte Region.“ Der Landkreis wird alle Möglichkeiten prüfen, um eine tragfähige Lösung zu finden. Nun bleibt abzuwarten, ob sich neue Träger melden oder ob der Kreis selbst die Verantwortung übernehmen muss.

Medizinische Versorgung bleibt gesichert

Trotz der finanziellen Schwierigkeiten bleiben die DRK-Krankenhäuser weiterhin in Betrieb. Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. jur. Rainer Eckert versicherte, dass alle ambulanten und stationären Behandlungen sowie Therapien in gewohnter Qualität fortgeführt werden. Auch die Terminvergabe bleibt unverändert.

Nachhaltige Zukunft angestrebt

Geschäftsführer Christian Eckert betonte, dass die Sicherung der DRK-Krankenhäuser der Trägergesellschaft Süd-West oberste Priorität habe. Gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter werde intensiv an einer tragfähigen Lösung gearbeitet, um den Fortbestand der Einrichtungen langfristig zu sichern.

Vertrauen und Transparenz in der Krise

Die Verantwortlichen bedanken sich bei Patientinnen und Patienten, deren Angehörigen sowie den Mitarbeitenden für ihr Vertrauen in dieser herausfordernden Situation. Zur besseren Information wurde ein FAQ-Katalog erstellt, der Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Insolvenzverfahren und die Zukunft der Krankenhäuser liefert.

Schwerer Unfall bei Undenheim auf der B420

Nachrichten Rhein-Selz: Am Donnerstagmittag (13. Februar 2025) kam es gegen kurz vor 13:00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B420 zwischen Undenheim und Köngernheim. Die Strecke musste in Folge dessen in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. BYC-News war vor Ort. Rettun...


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