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Verlängerte Badesaison und Hundeschwimmen im Freibad Goddelau

Das Freibad Goddelau in Riedstadt verlängert die diesjährige Badesaison. Aufgrund der weiterhin angenehmen Temperaturen hat sich das Bäderteam der Büchnerstadt Riedstadt dazu entschieden, das Freibad drei Tage länger als ursprünglich geplant geöffnet zu halten.

Statt am 6. September endet die Badesaison nun am Mittwoch, 9. September 2026. Bis dahin können Besucherinnen und Besucher die Becken mit chlorfrei desinfiziertem Wasser sowie die Liegewiesen nutzen.

Die Öffnungszeiten bleiben unverändert: Das Freibad ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Hundeschwimmen am 13. September

Nach dem Ende der regulären Badesaison steht im Freibad bereits das nächste besondere Angebot an. Am Sonntag, 13. September 2026, findet wieder das beliebte Hundeschwimmen statt.

Bereits zum zehnten Mal können Hunde gemeinsam mit ihren Menschen im und am Wasser toben. Für die Veranstaltung öffnet das Freibad von 10 bis 14 Uhr.

Der Eintritt beträgt 0,50 Euro pro Pfote und Fuß.

Das Freibad befindet sich in der Weidstraße 35 in Riedstadt-Goddelau.

Betrugswelle in Mainz – Polizei warnt vor der Masche

Im Mainzer Stadtgebiet kam es am Dienstag zu einer Welle von Betrugsversuchen durch falsche Polizeibeamte. Die Täter hatten es vor allem auf Menschen im Alter von über 80 Jahren abgesehen. In einem Fall gelang es ihnen, sich Zutritt zu einer Wohnung zu verschaffen und dort Schmuck sowie Bargeld im fünfstelligen Wert zu stehlen.

Täter geben sich als Polizei aus

Die Betrüger meldeten sich telefonisch bei den überwiegend älteren Personen und stellten sich beispielsweise als „Polizei vom Valenciaplatz“ oder unter einer ähnlichen Bezeichnung vor. Im weiteren Gespräch behaupteten sie, dass in der Nähe Einbrecher festgenommen worden seien.

Diese hätten eine Liste mit den Adressen der angerufenen Personen bei sich gehabt, so die erfundene Geschichte der Täter. Unter diesem Vorwand kündigten die falschen Polizeibeamten an, dass Polizeibeamte zu den Betroffenen nach Hause kommen müssten, um dort vorhandene Wertgegenstände zu überprüfen und „gegenüberzustellen“.

In den meisten Fällen erkannten die Angerufenen den Betrugsversuch. Sie beendeten die Gespräche und informierten anschließend Angehörige oder die Polizei.

Falsche Polizisten stehlen Schmuck und Bargeld

In einem Fall waren die Täter jedoch erfolgreich. Die Betroffenen gewährten den falschen Polizeibeamten Zutritt zu ihrer Wohnung.

Dort nahmen die Täter Schmuck und Bargeld an sich. Sie behaupteten, die Wertgegenstände im Polizeipräsidium Mainz überprüfen zu müssen. Nachdem sie diese mitgenommen hatten, kehrten sie erwartungsgemäß nicht mehr zurück. Der entstandene Schaden liegt im fünfstelligen Bereich.

Polizei warnt vor der Betrugsmasche

Die Polizei Mainz rät dazu, insbesondere mit älteren Angehörigen über die Vorgehensweise der Betrüger zu sprechen. Fremde Personen sollten nicht in die Wohnung gelassen werden. Wer Zweifel an einem Anruf oder einem angekündigten Polizeieinsatz hat, sollte die Polizei kontaktieren – im Notfall über den Notruf 110.

Die Polizei weist darauf hin, dass sie niemals dazu auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zur „Überprüfung“ herauszugeben oder an Polizeibeamte zu übergeben.

Krankenhausreform: Weichenstellung für die Kliniklandschaft in RLP

Die Krankenhausreform in Rheinland-Pfalz tritt in ihre entscheidende Phase: Das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit hat am Dienstag (1. September 2026) als erstes Bundesland überhaupt die geplante Verteilung der künftigen medizinischen Leistungsgruppen für die Spitäler im Land vorgelegt.

Für die Patientinnen und Patienten im Land bedeutet dies den Beginn einer spürbaren Umstrukturierung: Künftig wird nicht mehr jedes Krankenhaus jede Behandlung anbieten können. Gleichzeitig ebnet das Land den Weg für ein neues Modell im ländlichen Raum: Ab 2027 sollen die ersten sogenannten „Regiokliniken“ an den Start gehen.

1.325 Gutachten als Basis: Ende des „Alles-Anbietens“ bei der Krankenhausreform

Grundlage für die künftige Aufgabenverteilung unter den Kliniken ist kein politisches Schätzspiel, sondern eine umfangreiche Bestandsaufnahme, denn insgesamt 1.325 Gutachten des Medizinischen Dienstes (MD) bildeten die fachliche Basis, um festzulegen, welches Haus die personellen und technischen Voraussetzungen für komplexe Eingriffe erfüllt.

Ziel der Reform ist eine stärkere Zentralisierung von Spezialmedizin: Behandlungen mit hohen Risiken, wie schwere krebschirurgische Eingriffe oder komplexe Herzoperationen, werden dann an den Standorten gebündelt, die über die entsprechende Erfahrung und Ausstattung verfügen.

Das Prinzip lautet: Qualität durch Spezialisierung.

Rettungsanker der Krankenhausreform für den ländlichen Raum: Die Regioklinik ab 2027

Um zu verhindern, dass die Spezialisierung im ländlichen Raum Versorgungslücken reißt, setzt die Landesregierung auf ein neues Modell. Überall dort, wo klassische Krankenhäuser wirtschaftlich nicht mehr tragfähig sind oder die Mindestfallzahlen für vollwertige Fachabteilungen unterschreiten, sollen ab 2027 „Regiokliniken“ entstehen.

Diese Einrichtungen bilden eine Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Medizin. Sie halten Betten für leichtere Behandlungsfälle bereit, bieten haus- und fachärztliche Versorgung unter einem Dach und dienen als Anlaufstelle für alltägliche Notfälle. Damit soll verhindert werden, dass kleine Standorte ersatzlos schließen müssen.

SPD sieht Pionierarbeit, die CDU fordert Garantien für die Notfallversorgung

In der Landtagspolitik stößt der Schritt auf geteiltes Echo, wenngleich die Notwendigkeit von Reformen grundlegend unbestritten ist:

SPD-Fraktion: Der Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer und der gesundheitspolitische Sprecher Dr. Oliver Kusch lobten den Vorstoß von Gesundheitsminister Clemens Hoch. Rheinland-Pfalz liefere zügig und transparent ab. Es sei eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, dass auch Menschen auf dem Land eine verlässliche Basismedizin behalten, während komplexe Behandlungen Qualitätsstandards unterworfen werden.

CDU-Fraktion: Der gesundheitspolitische Sprecher der Opposition, Jens Münster, mahnte hingegen zur Vorsicht. Die konkrete Umsetzung müsse sich strikt an der Versorgungsrealität vor Ort orientieren. Bündelung sei medizinisch zwar sinnvoll, dürfe aber keinesfalls auf Kosten der Erreichbarkeit gehen. Spezialisierung und eine schnelle Notfallversorgung dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Wie es jetzt weitergeht mit der Krankenhausreform

Die nun veröffentlichten Zuweisungen der Leistungsgruppen sind noch nicht der finale Feststellungsbescheid. In den kommenden Wochen haben die Krankenhäuser und deren Träger die Möglichkeit, Stellungnahmen einzureichen und Anpassungen einzufordern.

Erst nach Auswertung dieser Rückmeldungen wird der finale Krankenhausplan für Rheinland-Pfalz verabschiedet.

Kostenloses E-Bike-Training in Ingelheim

Wer mit dem E-Bike sicherer im Straßenverkehr unterwegs sein möchte, kann am 26. September 2026 an einem kostenlosen Fahrtraining in Ingelheim teilnehmen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Rheinland-Pfalz vermittelt dabei praktische Fahrtechniken und gibt Tipps für den sicheren Umgang mit dem E-Bike.

Training in Ingelheim für mehr Sicherheit auf dem E-Bike

Das Angebot richtet sich an alle E-Bike-Fahrenden ab 18 Jahren, die ihre Fahrtechnik verbessern und mehr Sicherheit im Straßenverkehr gewinnen möchten. Voraussetzung ist, dass die Teilnehmenden ihr eigenes E-Bike und einen Helm mitbringen.

Unter Anleitung eines qualifizierten ADFC-Trainers werden unter anderem das Anfahren, Fahren, Kurvenfahren und Bremsen mit Motorunterstützung geübt. Darüber hinaus geht es um das Zusammenspiel von Schaltung und elektrischer Unterstützung sowie um die Funktionsweise der verschiedenen Unterstützungsstufen in Abhängigkeit von der Trittfrequenz.

Auch praktische Übungen zu Gleichgewicht, Kraft und Ausdauer sind Bestandteil des Trainings. Ergänzt wird der Kurs durch Hinweise zum E-Bike-Alltag, beispielsweise zum Radkippen, Schieben, Heben und Transportieren des Fahrrads.

Termin und Anmeldung

Das E-Bike-Training findet am Samstag, 26. September 2026, von 11 bis etwa 14 Uhr auf Parkplatz Nr. 7 von Boehringer in Ingelheim statt.

Der Parkplatz ist vom Bahnhof aus über den Radweg in Richtung Bingen erreichbar. Am zweiten Kreisel geht es in die Straße „An der Grießmühle“. Der Parkplatz befindet sich direkt auf der rechten Seite.

Eine vorherige Anmeldung über die Webseite fit2ebike.de ist erforderlich.

Das Training ist für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen sowie für Versicherte der Unfallkasse Rheinland-Pfalz kostenfrei. Versicherte der Unfallkasse benötigen dafür einen entsprechenden Teilnahmecode. Privatversicherte können teilnehmen, sofern noch Plätze verfügbar sind. Für sie beträgt die Teilnahmegebühr 45 Euro.

Teil des Projekts „Fit² mit dem E-Bike“

Das Training in Ingelheim ist Teil des Projekts „Fit² mit dem E-Bike“. Dieses wurde vom GKV-Bündnis für Gesundheit initiiert und wird von den gesetzlichen Krankenkassen sowie der Unfallkasse Rheinland-Pfalz gefördert. Ziel des Projekts ist es, die Sicherheit und Gesundheit von E-Bike-Fahrenden im Straßenverkehr zu verbessern.

Preisverhandlungen in der Wirtschaftskrise: Warum Unternehmen jetzt nicht vorschnell nachgeben sollten

Die anhaltende wirtschaftliche Schwächephase hinterlässt in der deutschen Firmenlandschaft immer deutlichere Spuren. Der Beitrag „Wirtschaftskrise Deutschland: Unternehmensinsolvenzen steigt auf höchsten Stand“ beleuchtet, dass die Insolvenzzahlen derzeit historische Höchststände verzeichnen. Nach aktuellen Daten der Creditreform-Hochrechnung stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr 2026 auf 12.900 Fälle – das ist der höchste Stand seit dem Jahr 2013. Besonders hart trifft es den Dienstleistungssektor, der im branchenübergreifenden Vergleich überdurchschnittlich stark unter dem wirtschaftlichen Druck leidet. Da Experten und Ökonomen eine spürbare Erholung der Gesamtwirtschaft frühestens für das Jahr 2027 prognostizieren, stellt die aktuelle Lage viele Betriebe vor existenzielle Herausforderungen.

Gerade für Unternehmer, Geschäftsführer und Vertriebsverantwortliche in der Rhein-Main-Region wird der Markt dadurch spürbar rauer. Um im Wettbewerb zu bestehen und bestehende Aufträge nicht an die Konkurrenz zu verlieren, geraten Vertriebsteams vermehrt unter Zugzwang. Um hier gegenzusteuern und Verhandlungsspielräume optimal zu nutzen, erweist sich ein professionelles Verkaufstraining als entscheidender Baustein für die eigene Vertriebsmannschaft. Doch in dieser angespannten Phase verfallen viele Firmen in ein gefährliches Reaktionsmuster: Sie versuchen, verunsicherte Kunden durch vorschnelle Preisnachlässe zu halten. Was im ersten Moment wie eine rettende Maßnahme zur Umsatzsicherung aussieht, erweist sich oft als folgenschwerer Trugschluss.

Warum Unternehmen in der Krise vorschnell nachgeben

In Zeiten allgemeiner Marktunsicherheit herrscht im Vertrieb eine erhöhte Verlustangst. Verlangt ein langjähriger Geschäftspartner unter Verweis auf die eigene angespannte Budgetlage einen Rabatt, reagieren Vertriebsmitarbeiter häufig reflexartig. Aus Angst, den Kunden vollends zu verlieren, wird dem Preisdruck nachgegeben.

Das grundlegende Problem dabei: Preisnachlässe gehen eins zu eins zu Lasten der Marge. Während Sachkosten, Energiepreise und Personalaufwendungen in der Regel unverändert hoch bleiben oder gar steigen, schrumpft der verbleibende Gewinn mit jedem Prozentpunkt Nachlass drastisch. In einer Phase, in der Liquidität und Ertragskraft das Überleben sichern, führt die vorschnelle Preisreduktion direkt in die Margenfalle. Wer seine Preise ohne Gegenleistung senkt, signalisiert dem Markt zudem, dass die eigenen Produkte oder Dienstleistungen ihren ursprünglichen Wert nicht besitzen.

Typische Fehler in der Preisverhandlung

In der Praxis lassen sich bei Verhandlungen in Krisenzeiten immer wieder dieselben Fehlmuster beobachten:

  • Mangelnde Differenzierung zwischen Preis und Wert: Vertriebsverantwortliche lassen sich oft zu schnell auf eine reine Preisdiskussion ein, anstatt den konkreten Nutzen und den Gegenwert für den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen.
  • Rabatte ohne Gegenleistung: Ein Preisnachlass wird gewährt, ohne dass im Gegenzug Zahlungsziele verkürzt, Abnahmemengen erhöht oder Leistungsumfänge angepasst werden. Dadurch sinkt der Wert der eigenen Dienstleistung dramatisch.
  • Fehlende Vorbereitung auf Einkaufstaktiken: Professionelle Einkäufer nutzen die allgemeine Krisenstimmung gezielt als Verhandlungshebel. Wenn das Vertriebsteam diese Taktiken nicht erkennt, gibt es aus einer Position der Schwäche nach.
  • Reaktives Verhalten: Statt die Verhandlung aktiv zu steuern und Argumente strukturiert einzubringen, gerät der Vertrieb in eine reine Rechtfertigungshaltung bezüglich der eigenen Kostenstruktur.

Konkrete Ansätze für eine bessere Verhandlungsposition

Um Preise auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfolgreich durchzusetzen, bedarf es einer klaren Strategie sowie einer professionellen Verhandlungsführung.

Zunächst ist eine konsequente Wertargumentation entscheidend. Gerade im Dienstleistungssektor kaufen Kunden Lösungen, Effizienzgewinne und Risikominimierung. Unternehmen müssen ihren Kunden transparent aufzeigen, welchen messbaren Mehrwert ihre Dienstleistung gerade in einer Krisenphase bietet. Wenn eine Dienstleistung beispielsweise Prozesse optimiert oder Ausfälle verhindert, relativiert sich der reine Preis im Vergleich zum Nutzen.

Darüber hinaus gilt es, psychologische Taktiken auf der Gegenseite frühzeitig zu identifizieren. Forderungen wie „Ihre Mitbewerber sind aber 20 Prozent günstiger“ sind oft strategische Testballons. Wer hier kühlen Kopf bewahrt und gezielt nachfragt, deckt Leistungsunterschiede auf und behält die Oberhand.

Zudem entscheidet eine fundierte Vorbereitung über den Ausgang des Gesprächs. Dazu gehört die Festlegung klarer Untergrenzen sowie das Ausarbeiten von Zugeständnis-Paketen. Wird ein Rabatt unvermeidbar, muss dieser stets an eine Gegenleistung gekoppelt werden – etwa längere Vertragslaufzeiten oder flexible Lieferbedingungen. Spezialisierte Partner wie die Alexander Verweyen Business Consultants begleiten Unternehmen dabei, entsprechende Vertriebsstrukturen krisenfest aufzustellen und Margen effektiv zu schützen.

Verhandlungssicherheit als Überlebensfaktor

Die Welle der Unternehmensinsolvenzen macht deutlich, dass der wirtschaftliche Druck vorerst bestehen bleibt. Doch Krisen dürfen nicht als Vorwand dienen, um wertvolle Erträge durch unüberlegte Rabattaktionen zu verschenken. Für Geschäftsführer und Vertriebsleiter in der Rhein-Main-Region gilt jetzt mehr denn je: Verhandlungssicherheit ist kein reines Vertriebsthema, sondern ein entscheidender Faktor für das wirtschaftliche Überleben. Wer den Wert der eigenen Leistungen selbstbewusst vertritt und verhandlungstaktisch geschult auftritt, schützt seine Margen und steuert sein Unternehmen sicher durch die Krise.

Brand im Entsorgungsbetrieb in Mainz-Weisenau

Ein Brand auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebs in der Wormser Straße in Mainz hat in der Nacht zu Mittwoch (2. September 2026) einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Ein großer Sperrmüllschredder stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits vollständig in Flammen.

Feuerwehr Mainz mit mehr als 50 Einsatzkräften vor Ort

Gegen 23:30 Uhr war zunächst eine unklare Rauchentwicklung auf dem Betriebsgelände gemeldet worden. Bereits auf der Anfahrt erkannten die Einsatzkräfte eine deutlich sichtbare Rauchsäule und erhöhten daraufhin das Einsatzstichwort. Neben den Kräften beider Wachen der Berufsfeuerwehr wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Finthen und Weisenau alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte die Anlage bereits vollständig. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten bestand die Gefahr, dass sich die Flammen über Förderbänder und durch die starke Hitzestrahlung auf angrenzende Lagerhallen ausbreiten könnten.

Löschmaßnahmen bis etwa 4 Uhr

Die Feuerwehr setzte mehrere Wasserwerfer ein und führte einen umfangreichen Löschangriff durch. Um auch verborgene Glutnester zu erreichen, musste die Anlage an mehreren Stellen geöffnet werden. Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 4 Uhr.

Insgesamt waren mehr als 50 Einsatzkräfte vor Ort. Während des Einsatzes wurden die verwaisten Feuerwachen durch weitere Freiwillige Feuerwehren besetzt, damit der Brandschutz im Stadtgebiet auch für mögliche Paralleleinsätze sichergestellt werden konnte. Zur medizinischen Absicherung der Einsatzkräfte stand außerdem ein Rettungswagen der Malteser mit ehrenamtlichen Kräften bereit.

Warnung wegen starker Rauchentwicklung

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohnerinnen und Anwohner zwischenzeitlich über Warn-Apps aufgefordert, Fenster und Türen vorsorglich geschlossen zu halten. Eine konkrete Gefährdung der Bevölkerung bestand nach Angaben der Feuerwehr jedoch nicht.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Der Sperrmüllschredder wurde durch den Brand größtenteils zerstört. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Höhe des entstandenen Schadens lagen zunächst keine Angaben vor.

Liquid Cooling oder Luftkühlung im Rechenzentrum: Was sich für wen rechnet

Luftkühlung bleibt bei klassischen Serverracks die wirtschaftlichste Lösung. Sobald die Leistungsdichte pro Rack steigt – typisch bei GPU-Systemen für KI-Workloads – stößt sie an praktische und wirtschaftliche Grenzen. Dann übernimmt Flüssigkühlung: Direct Liquid Cooling über Kühlplatten oder Immersion Cooling im Tauchbad. Der Umstieg lohnt sich früher, als viele Betreiber vermuten.

Das Wichtigste in Kürze

• Luftkühlung reicht bei klassischen Racks; ab hoher GPU-Dichte wird Flüssigkühlung nötig.
• Direct Liquid Cooling kühlt über Platten am Chip, Immersion Cooling im Tauchbad – die Begriffe nicht vermischen.
• Der PUE-Wert allein sagt wenig aus; Auslastung und Abwärmenutzung mitbewerten.
• Statik, Netzanschluss und Wartungswege vor der Bestellung prüfen.

Warum wird die Kühlung im Rechenzentrum gerade jetzt zum Thema?

Weil drei Entwicklungen zusammenwirken: KI-Hardware erhöht die Leistungsdichte pro Rack deutlich, Strompreise treiben die Betriebskosten, und im Rhein-Main-Gebiet werden Flächen und Netzanschlüsse knapp.

Der Stromverbrauch ist der größte laufende Kostenblock eines Rechenzentrums, noch vor Personal und Fläche. Ein erheblicher Teil davon entfällt auf die Kühlung, denn jede Wattstunde, die ein Server verbraucht, muss als Wärme wieder abgeführt werden. Für Betreiber gilt deshalb eine einfache Wahrheit: Nicht der Anschaffungspreis der Hardware, sondern Strom- und Kühlkosten bestimmen die Gesamtkosten eines Rechenzentrums.

Gleichzeitig verändert sich die Hardware selbst. GPU-Systeme für künstliche Intelligenz, etwa auf Basis aktueller NVIDIA-Beschleuniger, und Prozessorgenerationen wie AMD EPYC oder Intel Xeon bringen eine Abwärmeleistung mit, für die klassische Kalt-Warm-Gang-Konzepte nicht ausgelegt waren. Wo früher ein Rack mit wenigen Kilowatt auskam, stehen heute schnell mehrere zehn Kilowatt auf dem Lastplan.

Der dritte Faktor ist regional. Das Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt am Main gilt als einer der größten Rechenzentrumsstandorte Europas; der Internetknoten DE-CIX macht die Region für Betreiber attraktiv, und die lokale Berichterstattung in der Rubrik Finanzen & Wirtschaft begleitet den Ausbau regelmäßig. Doch Grundstücke sind begrenzt, und Netzbetreiber können neue Hochleistungsanschlüsse oft nur mit langem Vorlauf bereitstellen.

Hinzu kommen regulatorische Anforderungen: Das Energieeffizienzgesetz stellt konkrete Vorgaben an Rechenzentren, der Bitkom-Leitfaden zum Energieeffizienzgesetz fasst die wichtigsten Punkte zusammen. Auch ESG-Berichtspflichten und Umweltmanagementsysteme nach ISO 14001 rücken den Energieverbrauch in den Fokus der Geschäftsführung.

Was ist Liquid Cooling und welche Verfahren gibt es?

Liquid Cooling ist die Kühlung von IT-Hardware über eine Flüssigkeit statt über Luft. Zu unterscheiden sind zwei Verfahren: Direct Liquid Cooling mit Kühlplatten direkt am Chip und Immersion Cooling im Tauchbad.

Direct Liquid Cooling (DLC), auch Cold-Plate-Kühlung genannt, führt ein Kühlmedium über Platten, die direkt auf CPU und GPU montiert sind. Die Wärme wird dort abgegriffen, wo sie entsteht, und über einen geschlossenen Kreislauf aus dem Rack transportiert. Ein Restanteil der Wärme, etwa von Speicher und Netzteilen, wird weiterhin über Luft abgeführt, allerdings mit deutlich geringerem Lüftereinsatz. DLC lässt sich deshalb vergleichsweise gut in bestehende Rechenzentren integrieren und gilt als pragmatischer Einstieg in die Flüssigkühlung.

Immersion Cooling geht einen Schritt weiter: Die Server tauchen vollständig in eine dielektrische, also nicht elektrisch leitende Flüssigkeit. Die Hardware gibt ihre Wärme direkt an das Bad ab; Lüfter entfallen weitgehend. Das Verfahren erlaubt sehr hohe Packungsdichten, verändert aber die Wartungsabläufe und verlangt bei Statik und Handling besondere Aufmerksamkeit. Die beiden Begriffe sollten nicht synonym verwendet werden: Wer Immersion meint, aber DLC sagt, plant am falschen System.

Die Bandbreite verfügbarer Liquid-Cooling-Lösungen für Rechenzentren reicht von Cold-Plate-Systemen für einzelne GPU-Server bis zu kompletten Tauchbad-Installationen. Welche Variante passt, hängt von Leistungsdichte, Bestand und Budget ab.

Was bedeutet PUE und warum ist der Wert nur die halbe Wahrheit?

Die Power Usage Effectiveness (PUE) ist das Verhältnis der gesamten Energieaufnahme eines Rechenzentrums zur Energieaufnahme der IT-Technik. Ein Wert nahe 1 gilt als effizient, weil dann fast jede Kilowattstunde in Server, Speicher und Netzwerk fließt statt in Kühlung und Stromverteilung.

Ob Werte unter 1,2 in der Praxis erreichbar sind, hängt maßgeblich von Kühldesign und Bauphysik ab, wie eine Analyse von gbc engineers zeigt. Doch Vorsicht bei der Interpretation: Der PUE misst nur die Effizienz der Infrastruktur. Er sagt nichts darüber, wie gut Server ausgelastet sind, wie viel Energie das Rechenzentrum insgesamt verbraucht oder ob die IT selbst effizient arbeitet. Ein schlecht ausgelasteter Standort kann einen guten PUE haben und trotzdem Strom verschwenden. Wer die Effizienz beurteilt, braucht deshalb weitere Kennzahlen, etwa die Auslastung und die Wärmerückgewinnung.

Ab welcher Leistungsdichte stößt Luftkühlung an ihre Grenzen?

Als Richtwert gilt: Klassische luftgekühlte Racks bewegen sich meist im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Kilowattbereich. Deutlich darüber funktioniert Luftkühlung nur noch mit hohem Aufwand für Ventilation und Kältetechnik.

Eine feste Schwelle gibt es nicht; Gehäusebauform, Gangkühlung und Standortklima verschieben die Grenze. Als Orientierung für Planer: Sobald GPU-Systeme für KI-Workloads ins Rack kommen, klettern die Lasten auf Werte, bei denen Luft allein die Wärme physikalisch kaum noch abtransportiert, weil ihre Wärmekapazität begrenzt ist und die nötigen Luftmengen enorme Lüfterleistung erfordern.

Wie weit die Entwicklung gediehen ist, zeigt ein Blick in die Region: Ein Neubau des Colocation-Anbieters firstcolo in Rosbach vor der Höhe wird laut einem Bericht des Fachportals cloudmagazin für bis zu 200 Kilowatt pro Rack ausgelegt – ausdrücklich für Flüssigkühlung. Hersteller wie Supermicro liefern dafür passende DLC-fähige GPU-Systeme. Solche Werte sind derzeit noch die Obergrenze und nicht der Normalfall. Sie markieren aber die Richtung: Wer heute ein Rechenzentrum für KI-Hardware plant, muss Flüssigkühlung von Anfang an mitdenken.

Was kostet der Umstieg – und was spart er?

Die Investition umfasst Umbau, Kühlkreislauf, Rückkühler und Wartung. Im Gegenzug sinken Kühlenergieverbrauch, Platzbedarf und Lärm, und die Abwärme wird nutzbar.

Auf der Kostenseite stehen vier Blöcke. Erstens der Umbau: Statikprüfung, gegebenenfalls Verrohrung und Anpassungen an der Gebäudetechnik. Zweitens der Kühlkreislauf mit Verteilern, Schnellkupplungen und Überwachung. Drittens die Rückkühlung, also Dry Cooler oder adiabat unterstützte Systeme auf dem Dach oder der Freifläche. Viertens Wartung und Schulung, weil der Umgang mit Kühlmitteln andere Abläufe verlangt als der Tausch eines Lüfters.

Die Einsparungen fallen ebenfalls in mehreren Dimensionen an. Der Energieverbrauch der Kühlung sinkt spürbar, weil Flüssigkeit Wärme sehr viel effizienter transportiert als Luft; in dichten Umgebungen ist das der größte Hebel auf dem Weg zu einem energieeffizienten Rechenzentrum. Der Platzbedarf verringert sich, weil Hochleistungsracks kompakter stehen können. Die Geräuschkulisse sinkt, was Aufenthaltsqualität und Gehörschutz erleichtert. Und schließlich entsteht eine Abwärmequelle mit höherem Temperaturniveau, die sich wirtschaftlich weiterverwerten lässt. Ob sich die Investition amortisiert, hängt vom Strompreis, von der Auslastung und von der Restlaufzeit der Hardware ab. Pauschale Prozentversprechen sind unseriös; seriös rechnen lässt sich der Umstieg nur projektbezogen.

Abwärmenutzung: Wann Nahwärmenetze realistisch werden

Flüssigkühlung liefert Abwärme auf einem Temperaturniveau, das sich besser für die Nutzung in Heiznetzen eignet. Bei Luftkühlung ist die Abluft dagegen meist zu kalt, um sie direkt zu nutzen. Das Rosbacher Projekt zeigt, wohin die Reise geht: Der Betreiber hat nach Medienberichten zugesagt, die Abwärme langfristig kostenfrei bereitzustellen – ein Signal, dass Rechenzentren zunehmend als Wärmequelle mitgeplant werden.

Realistisch wird ein Nahwärmenetz aber nur, wenn drei Bedingungen zusammenkommen: ein ganzjähriger Wärmeabnehmer in erreichbarer Nähe, eine verbindliche Abnahmevereinbarung und eine kommunale Wärmeplanung, die das Rechenzentrum einbezieht. Ohne Abnehmer bleibt Abwärmenutzung eine Absichtserklärung. Für Betreiber lohnt es sich, das Thema früh mit Stadtwerken und Kommune zu klären, idealerweise bevor die Kühltechnik festgelegt wird.

Welche Rolle spielt das Serverdesign selbst?

Eine große: Das Kühlkonzept beginnt nicht am Gebäude, sondern am Server. Offene Hardware-Standards zeigen, wie Design Energie spart, bevor überhaupt gekühlt werden muss.

Das Open Compute Project (OCP) entwickelt offene Hardware-Spezifikationen und Designs. Die Idee: Hyperscaler legen ihre Designs offen, damit Server mit weniger Material auskommen, Strom effizienter verteilen und sich einfacher warten lassen. Konkret bedeutet das: Verzicht auf überflüssige Komponenten, hochwertige Netzteile mit hohem Wirkungsgrad, zentrale Stromschienen im Rack und eine Wartung ohne Werkzeug, weil die Komponenten von vorne zugänglich sind.

Lange galt OCP als Thema für Riesenrechenzentren. Inzwischen kommen die Standards auch im Mittelstand an, weil Systemanbieter OCP-Server für effiziente Rechenzentren als konfigurierbare Systeme anbieten. Für Betreiber relevant: Low-Power-Konfigurationen senken die Verlustleistung pro Rack, effiziente Netzteile reduzieren die Abwärme an der Quelle, und offene Spezifikationen verringern die Abhängigkeit von einzelnen Herstellern. Wer ohnehin Hardware erneuert, sollte das Serverdesign in die Kühlungsentscheidung einbeziehen, statt beides getrennt zu planen.

Luftkühlung, DLC oder Immersion – was passt zu welchem Betrieb?

Die richtige Wahl hängt von Leistungsdichte, Bestand und Betriebsmodell ab. Die folgende Tabelle stellt die drei Verfahren anhand der wichtigsten Kriterien gegenüber.

Kriterium Luftkühlung Direct Liquid Cooling Immersion Cooling Sieger der Zeile
Eignung bei hoher Leistungsdichte Stößt bei GPU-Dichte an physikalische Grenzen Führt Wärme direkt am Chip ab, hohe Dichten möglich Sehr hohe Dichten im Extrembereich realisierbar Direct Liquid Cooling, im Extrembereich Immersion
Umbauaufwand im Bestand In der Regel ohne bauliche Eingriffe Kreislauf, Verteiler und Rückkühlung nötig Tanks, Statik und Abläufe neu zu planen Luftkühlung
Wartungsfreundlichkeit Etablierte Abläufe, breit verfügbares Personal Schnellkupplungen, Umgang mit Kühlmittel nötig Hardware muss aus dem Bad, spezielle Prozesse Luftkühlung
Geräuschentwicklung Hohe Lüfterdrehzahlen unter Last Deutlich leiser, weniger Luftbewegung Nahezu lautlos, Lüfter entfallen weitgehend Immersion Cooling
Potenzial zur Abwärmenutzung Gering, niedriges Temperaturniveau Hohes Temperaturniveau, gut transportierbar Hohes Temperaturniveau, gut transportierbar Direct Liquid Cooling
Reife und Verfügbarkeit von Komponenten Vollständig etablierter Markt Breites Angebot aller großen Hersteller Kleinerer Markt, spezialisierte Anbieter Luftkühlung

 

Ein Gesamtsieger ergibt sich nicht, sondern eine klare Zuordnung nach Betreibertyp. Ein Colocation-Betreiber mit gemischtem Bestand fährt mit Luftkühlung für Standardkunden und nachgerüstetem DLC für Hochdichte-Zonen am stabilsten. Wer einen Neubau oder ein dediziertes KI-Cluster plant, sollte DLC als Standard einplanen und Immersion dort prüfen, wo extreme Dichten gefragt sind. Für den kleinen Rechenraum am Unternehmensstandort mit überschaubarer Last bleibt eine sauber geführte Luftkühlung meist die wirtschaftlichste Entscheidung.

Welche Fehler machen Betreiber beim Umstieg am häufigsten?

Die meisten Probleme entstehen nicht an der Kühltechnik selbst, sondern in der Planung drumherum. Fünf Fehler tauchen in der Praxis immer wieder auf:

  • Statik und Bodenlast unterschätzt: Gefüllte Immersions-Tanks und dicht bestückte DLC-Racks bringen Lasten mit sich, für die mancher Bestandsboden nicht ausgelegt ist.
  • Netzanschluss nicht mitgeplant: Höhere Dichte bedeutet höhere elektrische Anschlussleistung; Netzbetreiber brauchen lange Vorlaufzeiten, besonders im Rhein-Main-Gebiet.
  • Mischbetrieb ohne Konzept: Luft- und flüssigkeitsgekühlte Zonen nebeneinander funktionieren nur mit klarer Trennung von Temperaturführung und Verantwortlichkeiten.
  • Wartungszugänge vergessen: Schnellkupplungen, Tropfschutz und Freiräume für Servicearbeiten gehören in den Grundriss, nicht nachträglich in den Gang.
  • Fehlende Monitoring-Ebene: Ohne Sensorik für Durchfluss, Temperaturen und Leckagen bleibt die Flüssigkühlung ein Blindflug.

Wer diese Punkte vor der Bestellung klärt, vermeidet die teuersten Korrekturen – nämlich die am laufenden Standort.

FAQ

Was ist Liquid Cooling im Rechenzentrum?

Liquid Cooling ist die Kühlung von IT-Hardware über eine Flüssigkeit statt über Luft. Die Wärme wird entweder über Kühlplatten direkt am Chip abgegriffen oder dadurch, dass ganze Server in eine nicht leitende Flüssigkeit eintauchen. Flüssigkeiten transportieren Wärme weit effizienter als Luft, weshalb das Verfahren bei hohen Leistungsdichten zum Standard wird.

Was ist der Unterschied zwischen DLC und Immersion Cooling?

Direct Liquid Cooling kühlt gezielt einzelne Komponenten wie CPU und GPU über Kühlplatten, durch die ein Kühlmedium fließt; der Server bleibt in einem klassischen Rack. Immersion Cooling taucht die komplette Hardware in ein Bad aus dielektrischer Flüssigkeit. DLC gilt als bestandstauglicher Einstieg, Immersion als Lösung für extreme Dichten.

Ab wann lohnt sich Flüssigkühlung?

Sobald die Leistungsdichte pro Rack so hoch ist, dass Luftkühlung nur noch mit unverhältnismäßigem Energieaufwand funktioniert – typischerweise bei GPU-Systemen für KI-Workloads. Oft liegt der wirtschaftliche Kipppunkt früher als die physikalische Grenze, weil Lüfterleistung und Kältebedarf mit der Dichte überproportional steigen.

Wie senkt man Energiekosten im Rechenzentrum?

Über vier Hebel: ein effizientes Kühlkonzept, energieeffiziente Server mit hoher Auslastung, ein konsequentes Auslastungsmanagement und die Rückgewinnung von Abwärme. Die Kühlung bietet meist das größte Potenzial, weil sie einen erheblichen Anteil der Nicht-IT-Energie ausmacht. Jede Kombination sollte anhand von Strompreis, Lastprofil und Restlaufzeit der Hardware gerechnet werden.

Was ist ein OCP-Server?

Ein Server nach dem offenen Spezifikationen des Open Compute Project, ausgelegt auf Energieeffizienz, geringeren Materialeinsatz und einfache Wartung. Die Spezifikationen sind öffentlich, wurden ursprünglich von Facebook initiiert und werden von einer breiten Herstellergemeinschaft weiterentwickelt. OCP-Server stammen aus Hyperscaler-Umgebungen und werden zunehmend auch von mittelständischen Betreibern eingesetzt.

Lässt sich Flüssigkühlung im Bestand nachrüsten?

Häufig ja, besonders Direct Liquid Cooling, weil die Server in bestehenden Racks bleiben. Voraussetzung ist eine vorherige Prüfung von Statik, Netzanschluss, Wartungswegen und Rückkühlung. Auch Kühlertüren am Rack können eine Übergangslösung sein. Ohne diese Vorprüfung wird die Nachrüstung teurer als nötig.

Was bedeutet PUE?

Die Power Usage Effectiveness beschreibt das Verhältnis der gesamten Energieaufnahme eines Rechenzentrums zur Energieaufnahme der IT-Technik. Ein Wert nahe 1 gilt als effizient. Der PUE misst aber nur die Infrastruktur, nicht die Auslastung der Server – er sollte deshalb immer zusammen mit weiteren Kennzahlen gelesen werden.

Kann Abwärme aus dem Rechenzentrum genutzt werden?

Ja, vor allem bei Flüssigkühlung, weil das Temperaturniveau höher ist und sich die Wärme leichter transportieren lässt. Realistisch wird die Nutzung, wenn ein ganzjähriger Abnehmer in der Nähe existiert, etwa ein Nahwärmenetz, ein Gewerbebetrieb oder eine Sporthalle. Entscheidend sind verbindliche Abnahmevereinbarungen, nicht die Technik allein.

Fazit: Die Kühlung entscheidet über die Betriebskosten

Luftkühlung bleibt für klassische Serverumgebungen die wirtschaftlichste Wahl – bewährt und ohne bauliche Eingriffe realisierbar. Doch die Entwicklung der Hardware verschiebt die Grenzen: Mit der Leistungsdichte moderner GPU-Systeme wird Flüssigkühlung vom Sonderfall zur Planungsgrundlage. Die Entscheidung zwischen Luft, Direct Liquid Cooling und Immersion ist dabei keine Glaubensfrage, sondern eine Rechenaufgabe aus Lastprofil, Standortbedingungen und Strompreis.

Für Betreiber im Rhein-Main-Gebiet kommen enge Netzanschlüsse und knappe Flächen als weitere Argumente für ein durchdachtes Kühlkonzept hinzu. Wer Statik, Netzanschluss und Wärmeabfuhr früh gemeinsam plant, vermeidet die typischen Fehler des Umstiegs und senkt dauerhaft den größten Kostenblock seines Rechenzentrums: die Energie.

Schablonentechnik neu entdeckt: Wie ein altes Werkzeug modernes Design prägt

Schablonen gehören zu den allerältesten bekannten Gestaltungswerkzeugen überhaupt und wurden bereits vor vielen Jahrhunderten genutzt, um Muster gleichmäßig und wiederholbar auf verschiedenste Oberflächen zu übertragen. Was einst vor allem in der Wandmalerei und Textilverzierung Anwendung fand, hat heute seinen festen Platz im modernen Kreativbereich gefunden, von der großflächigen Wohnraumgestaltung bis zum kleinen Papierprojekt auf dem heimischen Schreibtisch.

Das Grundprinzip einfach erklärt

Das zugrunde liegende Grundprinzip hat sich über die vielen Jahrhunderte hinweg kaum verändert: Eine ausgeschnittene Form aus stabilem Material wird auf den gewünschten Untergrund gelegt, anschließend mit Farbe, Paste oder anderen Materialien bearbeitet, wodurch am Ende nur die ausgesparten Bereiche sichtbar eingefärbt werden. Diese grundlegende, klare Einfachheit macht die Technik auch für völlige Anfängerinnen und Anfänger sofort zugänglich, ohne dass umfangreiche Vorkenntnisse notwendig wären.

Material und Haltbarkeit im Vergleich

Moderne Ausführungen von Stencils bestehen meist aus flexiblem, aber reißfestem Kunststoff, der sich mehrfach verwenden lässt, ohne an Präzision zu verlieren. Ältere oder günstigere Varianten aus Papier oder dünnem Karton nutzen sich hingegen deutlich schneller ab und verlieren bereits nach wenigen Anwendungen ihre exakte Kantenschärfe. Wer regelmäßig mit demselben Motiv arbeitet, profitiert daher spürbar von einer Investition in deutlich hochwertigere, langlebigere Ausführungen.

Anwendung auf unterschiedlichen Materialien

Ein großer Vorteil dieser vielseitigen Technik liegt in ihrer Materialvielfalt, denn Schablonen lassen sich längst nicht mehr nur auf Papier einsetzen. Auch Stoff, Holz, Glas und sogar ganze Wände lassen sich mit der passenden Vorlage gestalten, wodurch sich die Technik nahtlos zwischen unterschiedlichen kreativen Bereichen einsetzen lässt. Wer einmal die grundlegende Technik beherrscht, kann sie mit vergleichsweise geringem Aufwand auf völlig neue Projekte und Materialien übertragen.

Feine Details erfordern Übung

Bei sehr filigranen Motiven mit dünnen Stegen zwischen den einzelnen Aussparungen ist deutlich mehr Übung und Geduld gefragt, da diese empfindlichen Bereiche leicht reißen oder sich beim Auftragen verschieben können. Eine ruhige Hand sowie das jeweils richtige Werkzeug, etwa ein kleines Schwämmchen statt eines Pinsels, verbessern das Ergebnis bei solchen anspruchsvollen Motiven erheblich. Wer sich zunächst an einfacheren, robusteren Formen übt, sammelt dabei wertvolle Erfahrung für später folgende, komplexere Projekte.

Kombination mit anderen Techniken

Besonders interessant wird die Arbeit mit solchen Vorlagen dann, wenn sie mit weiteren Techniken kombiniert wird, etwa mit strukturgebenden Pasten, Metallic-Farben oder feinem Glitzer. Diese Kombinationen erzeugen vielschichtige, texturreiche Ergebnisse, die mit einer einzelnen Technik allein kaum je erreichbar wären. Wer besonders experimentierfreudig ist, findet in solchen Kombinationen ein nahezu unerschöpfliches Feld für eigene kreative Entdeckungen.

Reinigung und Aufbewahrung

Damit solche Schablonen über viele Anwendungen hinweg ihre Präzision zuverlässig behalten, sollten sie nach jedem Gebrauch gründlich von Farbresten befreit werden, idealerweise unter fließendem Wasser mit einer weichen Bürste. Trocken und flach zwischen Papierblättern gelagert, bleiben die feinen Konturen deutlich länger scharf und einsatzbereit als bei nachlässiger, achtlos zusammengeknüllter Aufbewahrung. Diese kleine, unkomplizierte Pflegeroutine verlängert die Lebensdauer hochwertiger Vorlagen erheblich.

Fixierung als kleiner, aber wichtiger Schritt

Damit die Vorlage während der gesamten Bearbeitung nicht ungewollt verrutscht, empfiehlt sich eine sichere Fixierung mit Malerkrepp oder speziellem, wiederablösbarem Sprühkleber, besonders bei größeren oder ganz besonders filigranen Motiven. Schon eine minimale, kaum sichtbare Verschiebung während des Auftragens kann das gesamte Ergebnis sichtbar verwischen und die investierte Zeit zunichtemachen. Wer sich diesen kleinen, zusätzlichen Arbeitsschritt zur festen Gewohnheit macht, erzielt damit spürbar zuverlässigere und sauberere Resultate.

Fazit: Ein zeitloses Werkzeug im modernen Gewand

Was einst als jahrhundertealte, traditionelle Handwerkstechnik begann, hat sich zu einem vielseitigen, modernen Gestaltungswerkzeug entwickelt, das in kaum einem gut ausgestatteten Kreativsortiment fehlen sollte. Wer sich auf diese einfache, aber wirkungsvolle Technik einlässt, entdeckt am Ende eine überraschend große gestalterische Bandbreite für ganz unterschiedliche Materialien und Projekte.

Signale für einen Bitcoin-Bullenmarkt verdichten sich: So erschließen Sie Bitcoin-Cloud-Mining-Erträge

CryptoQuant zufolge haben mehrere wichtige On-Chain- und Nachfrageindikatoren nach dem 24%igen Anstieg von Bitcoin den bullischen Bereich erreicht, was darauf hindeutet, dass sich die Kryptowährung möglicherweise in der Frühphase eines neuen Bullenmarktes befindet.

In der vergangenen Woche stieg der Bull Score Index von CryptoQuant von 30 auf 80 und erreichte damit den höchsten Stand seit Oktober 2025. Acht der zehn zugrunde liegenden Indikatoren des Index senden nun bullische Signale.

„Sollte der Kurs diese Marke deutlich überschreiten, würde dies die Annahme bestärken, dass ein bedeutender Tiefpunkt im Zyklus bereits erreicht ist“, sagte Kruger gegenüber Cointelegraph. „Die Aufmerksamkeit würde sich dann auf den nächsten wichtigen Schritt richten – einen Ausbruch über 100.000 US-Dollar und letztendlich ein neues Allzeithoch.“

Da die positive Marktstimmung weiter zunimmt, stellt sich die Frage: Wie können sich Marktteilnehmer für potenzielle Chancen in der nächsten Zyklusphase positionieren? Dieser Leitfaden erklärt die Funktionsweise von BTC-Cloud-Mining und zeigt auf, wie ausgewählte Mining-Verträge BTC-Belohnungen von bis zu 7.700 US-Dollar pro Tag ermöglichen können.

Welche Vorteile bieten Bitcoin-Mining-Apps?

Bitcoin-Mining-Apps erfreuen sich aufgrund ihrer Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit zunehmender Beliebtheit. Im Vergleich zum traditionellen Mining senken sie die Hürden für den Kauf von Ausrüstung, die Hardwarekonfiguration und die laufende Wartung erheblich.

Höhere Kosteneffizienz:Der Aufbau eines traditionellen Mining-Betriebs erfordert sorgfältig ausgewählte Hardware sowie laufende Kosten für Strom, Kühlung, Reparaturen und Abschreibung der Ausrüstung. Veraltete oder leistungsschwache Maschinen können zudem Schwierigkeiten haben, effizient zu bleiben, wenn sich die Mining-Schwierigkeit ändert.

Cloud-Mining beseitigt viele dieser Herausforderungen. Nutzer können remote auf Rechenleistung zugreifen, ohne hohe Vorabinvestitionen in physische Mining-Ausrüstung tätigen oder komplexe technische Abläufe verwalten zu müssen. Dadurch wird die Teilnahme am Bitcoin-Mining einfacher und flexibler.

Als Alternative zum traditionellen Mining ermöglicht Bitcoin-Cloud-Mining den Nutzern den Zugriff auf Rechenleistung, ohne dass sie physische Mining-Maschinen kaufen, installieren oder warten müssen.

Globaler Cloud-Mining-Anbieter SHRMiner ermöglicht Nutzern die Teilnahme am Bitcoin-Mining über Cloud-Mining-Verträge. Die Plattform übernimmt die Hardware, die Stromversorgung, die Wartung der Geräte und den täglichen Betrieb.

So starten Sie mit SHRMiner Cloud Mining

Der Einstieg erfordert nur drei Schritte:

  1. Ein Konto erstellen
    Neukunden erhalten einen Willkommensbonus von 15 US-Dollar und können im Rahmen eines kostenlosen Probevertrags 0,60 US-Dollar pro Tag verdienen.Hier klicken, um sich zu registrieren.)
  2. Wählen Sie einen Mining-Vertrag
    Wählen Sie einen kurz- oder langfristigen Cloud-Mining-Vertrag, der zu Ihrem Budget und Ihren Zielen passt. Die Vertragslaufzeiten reichen von 1 bis 50 Tagen.
  3. Jetzt Prämien sammeln
    Sobald der Vertrag aktiviert ist, können die Nutzer ihre täglichen Belohnungen über das Online-Dashboard überwachen und die Gelder in einer unterstützten Kryptowährung abheben.
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Beliebte Cloud-Mining-Verträge

SHRMiner bietet eine Reihe von Cloud-Mining-Verträgen an, die auf unterschiedliche Budgets, Anlagehorizonte und finanzielle Ziele zugeschnitten sind. Ob Nutzer kurzfristige Flexibilität oder langfristiges Renditepotenzial bevorzugen – sie können einen Plan wählen, der ihren individuellen Bedürfnissen entspricht.

Cloud-Mining-Vertrag Vertragspreis Dauer Geschätzte tägliche Belohnung Geschätzte Vertragsvergütung
Bitcoin Miner S21 XP Imm 5.000 US-Dollar 25 Tage 70,50 € 1.762,50 USD
MICROBT WhatsMiner M73 8.000 US-Dollar 30 Tage 116,80 € 3.504 USD
Bitcoin Miner S21e XP Hyd 10.000 US-Dollar 35 Tage 151 $ 5.285 USD
ANTSPACE HK3 30.000 US-Dollar 40 Tage 513 $ 20.520 USD

 

Informationen zu Vertragspreisen, Konditionen und geschätzten Prämien finden Sie hier: Besuchen Sie die offizielle SHRMiner-Website oder klicken Sie hier, um alle verfügbaren Mining-Pläne anzuzeigen.

Warum SHRMiner wählen?

  • In Großbritannien ansässige, konforme Betriebe: SHRMiner verfügt über die entsprechenden Betriebsgenehmigungen und legt Wert auf Transparenz und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.
  • Technischer Support rund um die Uhr: Das System ist rund um die Uhr in Betrieb und wird von einem erfahrenen Technik- und Kundendienstteam unterstützt.
  • Keine komplizierte Einrichtung: Die Plattform übernimmt die Bereitstellung von Bergbauausrüstung, die Stromversorgung, die Wartung und den täglichen Betrieb.
  • Echtzeitzugriff auf Informationen: Über das Online-Dashboard können die Nutzer den Vertragsstatus, die Mining-Aktivitäten und die täglichen Belohnungen einsehen.
  • Klar definierte Rechenleistungsrechte: Jeder Vertrag stellt die entsprechende Rechenleistung bereit, ohne dass die Benutzer Geräte von Drittanbietern verwalten müssen.
  • All-in-One-Kontoverwaltung: Mining, Belohnungsverfolgung, Auszahlungen und Vertragsverlängerungen können alle über eine einzige Plattform verwaltet werden.

Ein bequemerer, flexiblerer und transparenterer Ansatz für den Bergbau

Mit SHRMiner Nutzer benötigen weder fortgeschrittene technische Kenntnisse noch eigene Mining-Ausrüstung, um über Cloud-basierte Verträge auf Hochleistungsrechenleistung zuzugreifen. Klare Vertragsbedingungen, Informationen zu den Belohnungen und zum Betrieb erleichtern das Verständnis und die Verwaltung des gesamten Prozesses.

Da Bitcoin wichtige Preismeilensteine ​​erreicht, bietet Cloud-Mining den Inhabern von Kryptowährungen eine weitere Möglichkeit, an der breiteren digitalen Vermögenswirtschaft teilzuhaben – ohne die Komplexität der Einrichtung und Wartung physischer Mining-Ausrüstung.

Zusammenfassung

Für alle, die ihre Möglichkeiten für passives Einkommen erweitern möchten, kann Cloud-Mining eine attraktive Option sein. Bei effektiver Nutzung bietet es eine weitgehend automatisierte Möglichkeit, Kryptowährung anzusammeln und erfordert dabei relativ wenig Zeitaufwand und tägliche Verwaltung.

Zumindest erfordert Cloud-Mining im Allgemeinen weniger aktives Engagement als häufiger Handel. Passives Einkommen bleibt für viele Anleger und Händler ein Ziel, und SHRMiner. Dadurch wird es einfacher denn je, diese Chance zu erkunden und ihr Potenzial voll auszuschöpfen.

JP Performance: Warum die „JP Army“ Jean Pierre Kraemer den Rest gibt!

Kommentar von Meikel Dachs: Der Skandal um Jean Pierre Kraemer zieht Kreise, die weit über das private Drama und die juristischen wie wirtschaftlichen Folgen für das Unternehmen JP Performance hinausgehen. Was sich derzeit in den sozialen Netzwerken abspielt, offenbart Abgründe einer toxischen Fankultur. Die selbst ernannte JP Army führt einen verbitterten virtuellen Feldzug – nicht etwa, um Aufklärung einzufordern oder das Geschehene reflektiert aufzubauen, sondern um ihr Idol um jeden Preis vor der Realität zu schützen. Was als loyale Fanbase begann, hat sich in eine Dynamik verwandelt, die von systematischer Täter-Opfer-Umkehr, Verschwörungserzählungen und unverhohlenen Drohungen geprägt ist.

Die Rekonstruktion einer Lebenslüge: Das Fundament gerät ins Wanken

Um die Aggressivität und die maßlose Verdrängung der Community zu verstehen, muss man den tiefen emotionalen Riss betrachten, der das gesamte Narrativ der Kunstfigur JP erschüttert. Kraemer präsentierte sich nach öffentlichen Gewaltvorwürfen – er räumte ein, seine Frau geschlagen und gewürgt zu haben – zwar als gebrochener Mann und kündigte unter Tränen den Rückzug aus seinem Imperium an, doch die Demontage seiner Glaubwürdigkeit geht weit über die Vorwürfe häuslicher Gewalt hinaus.

In einem verstörenden Video auf Instagram gestand Kraemer kürzlich ein, dass selbst eine der tragischsten Eckpfeiler seiner Biografie frei erfunden war: Seine Mutter beging keinen Selbstmord auf Bahngleisen, wie er es in seiner Autobiografie Angstgetrieben detailliert schilderte, sondern starb bei einem Verkehrsunfall. Diese Enthüllung reiht sich ein in eine Serie von Berichten über weitere Widersprüche. Bilder aus Kraemers Kindheit – vom strahlenden Jungen vor einem geschmückten Weihnachtsbaum bis hin zum Urlaub im Disneyland oder beim Jetski-Fahren auf den Bahamas mit seinem Vater – widerlegen das jahrelang gepflegte Bild der absoluten, trostlosen Einsamkeit und Vernachlässigung.

Für die Hardcore-Community bricht durch diese Enthüllungen eine Welt zusammen. Über ein Jahrzehnt lang folgten sie nicht nur einem Auto-Tuner, sondern einer geschickten Inszenierung. Sie stellten fest, dass sie über Jahre hinweg angelogen wurden und einer reinen Show aufgesessen sind, die mit der echten Biografie ihres Idols wenig zu tun hatte. Doch anstatt das eigene blind gezollte Vertrauen zu hinterfragen, reagiert die Fanbase mit kollektiver Abwehr.

Die Verdrehung der Tatsachen: Schuld sind immer die anderen

Das Phänomen der Täter-Opfer-Umkehr (Victim Blaming) erreicht hier seine extremste Ausprägung. Obwohl Kraemer das Fehlverhalten sowie gravierende Falschaussagen selbst einräumt und ankündigte, dass im Zuge der Aufarbeitung noch mehr Details ans Licht kommen werden, weigert sich der harte Kern der JP Army, diese Tatsachen anzuerkennen.

Selbst wenn das Idol den eigenen Betrug gesteht, sucht die Community die Schuldigen außerhalb. Die Logik wird dabei vollkommen auf den Kopf gestellt: Nicht derjenige, der Unwahrheiten verbreitet und Gewalt angewendet hat, trägt die Verantwortung, sondern diejenigen, die diese Tatsachen aufdecken. Medienberichte werden als gezielte Rufmordkampagne abgetan, Medienhäuser und investigative Reporter zu Sündenböcken erklärt. Die Fans klammern sich verzweifelt an den Vorwand, dass Außenstehende eine funktionierende Illusion und eine erfolgreiche Existenz böswillig zerstören wollten. Es ist ein Verdrängungsmechanismus reinen Ausmaßes: Wer die Realität nicht ertragen kann, erklärt die Überbringer der Nachrichten zum Feind.

Feindbilder und offene Drohungen: Der Hass gegen Lea Hoffmann und ehemalige Mitarbeiter

Besonders deutlich wird die Aggression der Hardcore-Fans dort, wo Betroffene oder Zeugen den Mut fassen, sich zu äußern. Neben Kraemers Noch-Ehefrau gerieten schnell weitere Weggefährten und deren Angehörige ins Visier der Community. Ein prominentes Beispiel ist Lea Hoffmann, die Ehefrau von Kraemers ehemaligem Geschäftspartner Sidney Hoffmann. Nachdem sie öffentlich machte, dass sie Kontakt zu weiteren betroffenen Frauen hatte und das Ausmaß des Fehlverhaltens stützen könne, ergoss sich eine Welle des Hasses über ihr Instagram-Profil.

Unter ihren Beiträgen finden sich Kommentare, die weit über sachliche Kritik hinausgehen. Der Vorwurf, sie sei nur „famegeil“, wollte „auf den Zug aufspringen“ oder suche Aufmerksamkeit, ist dabei noch die harmloseste Nuance. Schwerwiegender sind direkte Drohungen, die eine erschreckende Selbstjustiz-Mentalität offenbaren: „Was tut ihr, wenn die Community euch irgendwo trifft? Dann werdet ihr die Macht dieser Community spüren.“

Hier zeigt sich ungeschminkt, dass der harte Kern der JP Army jedes Maß verloren hat. Wer Kritik äußert oder Betroffenen beisteht, wird unverzüglich zum Freiwild erklärt, um das eigene bröckelnde Weltbild vor dem Einsturz zu bewahren.

Unbeteiligte im Fadenkreuz: Der Druck auf Marco Degenhardt und die Halle77

Wie tief die Übergriffigkeit der JP Army inzwischen reicht, zeigt sich auch am Umgang mit unbeteiligten Akteuren der Tuning-Szene. Ein besonderes Beispiel für diesen öffentlichen Druck betrifft Marco Degenhardt und sein Projekt Halle77. In den Kommentarspalten unter den Videos der Halle77 fordern Fans nun vehement und unnachgiebig, dass Degenhardt endlich Stellung beziehen solle.

Dabei wird völlig ausgeblendet, in welch unmögliche Position ein solches Verlangen die Beteiligten bringt. Was genau soll ein Marco Degenhardt in dieser Situation überhaupt sagen? Wenn man jemanden seit Jugendtagen kennt, gemeinsame Wege in der Szene gegangen ist und in der Person womöglich auch ein Stück weit ein Vorbild oder einen Weggefährten gesehen hat, stellt sich die Situation menschlich extrem komplex dar. Egal, wie Degenhardt sich öffentlich äußern würde: Er könnte in diesem Minenfeld nur Schaden anrichten – sowohl für Kraemer als auch für sich selbst und sein eigenes Umfeld.

Auch an dieser Stelle beweist die JP Army, dass ihr jedes Mitgefühl und jegliches Gespür für Grenzen abhandengekommen sind. Die Hardcore-Fans fordern egoistisch Dinge ein, die den beteiligten Personen akut schaden, nur um den eigenen Wissensdurst oder den Wunsch nach Rechtfertigung zu stillen.

Es wirft die Frage auf, wie realitätsfern man agieren muss und vor allem mit welchem angemaßten Recht solche Forderungen an Dritte gestellt werden. Der Grund dafür dürfte tief im eigenen Fan-Dasein liegen: Weil das eigene Leben und der tägliche Inhalt, den man über Jahre konsumiert hat, zu Teilen wegbricht, versuchen die Anhänger verzweifelt, Unbeteiligte in das Drama hineinzuziehen. Sie fordern Antworten von Menschen, die für das Fehlverhalten Kraemers weder Verantwortung tragen noch Aufklärung schuldig sind. So wird die Haltlosigkeit einer Community sichtbar, die den Bezug zur Realität vollends verloren hat.

Realitätsverlust in der Fanbase: Überforderung ehemaliger Weggefährten

Ebenso skurril wie die Attacken auf Geschädigte ist das Verhalten der Fans gegenüber ehemaligen Weggefährten und Mitarbeitenden des Unternehmens. In Foren und Kommentarspalten fordert die Community immer wieder lautstark, dass aktuelle und ehemalige Angestellte endlich „Stellung beziehen“, dem Gründer den Rücken stärken oder selbst das Ruder bei JP Performance übernehmen sollten, um die Lage zu retten.

Dass viele dieser Personen das Unternehmen bereits Wochen oder gar Monate vor dem Ausbruch des Skandals verlassen haben – manche im Guten, manche im Trennungsprozess –, wird von den Fans schlicht ignoriert.

Beispielhaft dafür steht die Personalie Flo

Der ehemalige Mitarbeiter des Media-Teams verließ das Unternehmen weit vor den aktuellen Geschehnissen. Dennoch fordert die JP Army in den sozialen Netzwerken öffentlich von ihm, er solle doch einfach wieder Videos drehen, seinen ehemaligen Chef besuchen und alles wieder in geordnete Bahnen lenken. Es herrscht eine völlige Entkopplung von den tatsächlichen organisatorischen und menschlichen Gegebenheiten.

Noch deutlicher wird dieser Bumerang-Effekt beim Vorwurf an Fabian Kubik

Als langjähriger Wegbegleiter und ehemaliger Prokurist von JP Performance war Kubik seit den Anfangstagen ein bekanntes Gesicht an der Seite des Unternehmers. In den sozialen Netzwerken wird ihm nun von Teilen der Community vorgeworfen, er habe seinen ehemaligen Partner im Stich gelassen – angeblich wegen Julia Meck. Auch hier wird gefordert, er solle „endlich wieder das Zepter in die Hand nehmen“, schließlich sei man doch jahrelang beste Buddys gewesen und heute noch sehr Gute Freunde.

Auch diese Darstellung beruht auf Wunschdenken und der Weigerung, Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Gegenüber Meikel Dachs von BYC-News stellte Fabian Kubik klar: „Wenn es um Dinge im Nachgang geht, bin ich ja der falsche Ansprechpartner. Seit Mitte Oktober 2025 hat ja mein Weg bei und mit dem Unternehmen und auch dem Inhaber bereits sein Ende gefunden.“ Zu weiteren Details wollte sich Kubik nicht äußern. Die Aussage belegt jedoch, wie tief der Graben zwischen den realen Arbeitsverhältnissen und den Verschwörungsfantasien der Anhänger ist.

Verzerrte Narrative: Die offene Rechnung ehemaliger Mitarbeiter

Die Schieflage in der Wahrnehmung der Community beschränkt sich jedoch keineswegs nur auf die jüngsten Schlagzeilen. Sie hat eine Vorgeschichte, in der Kraemer selbst die Weichen für die Hetze seiner Anhänger stellte. Mehrere ehemalige Mitarbeitende, die in der Vergangenheit durch Aussagen des Unternehmensgründers in ein schlechtes Licht gerückt wurden, fordern heute zu Recht eine lückenlose Aufarbeitung (wir berichteten im Februar: Die moralische Bankrotterklärung bei JP Performance . In einem früheren Video bezüglich mehrerer Entlassungen ließ Kraemer an vielen seiner Ex-Angestellten kein gutes Haar und zeichnete ein Bild, das aus Sicht der Betroffenen keineswegs der Wahrheit entsprach.

Die Folgen dieser einseitigen Darstellung waren für die Betroffenen verheerend: Die JP Army sprang instinktiv für ihr Idol in die Bresche und überzog die ehemaligen Angestellten in den sozialen Netzwerken mit unschönen Nachrichten, Häme und persönlichen Angriffen. Nun zeigt sich, dass auch damals das Narrativ von Kraemer gezielt geformt wurde. Wer jahrzehntelang im Glauben gelassen wurde, der Chef sei der fehlerfreie Heilige und die Angestellten die danklosen Abtrünnigen, verteidigte blind ein System, das auf Halbwahrheiten beruhte. Es wäre an Jean Pierre Kraemer selbst, gegenüber seiner Community endlich reinen Tisch zu machen und offenzulegen, was damals wirklich vorgefallen ist – anstatt zuzusehen, wie seine Anhänger weiterhin unschuldige Menschen für die Fehler ihres Anführers verantwortlich machen.

Ein Treffen zur falschen Zeit: Warum der Appell in Dortmund nach hinten losgeht

Dass sich Teile der Szene langsam der Tragweite bewusst werden, zeigt ein vor kurzem initiiertes Umdenken innerhalb vereinzelter Fan-Kreise: Für den 5. und 6. September ist ein Treffen in Dortmund geplant, bei dem Anhänger zusammenkommen wollen, um ein Zeichen zu setzen. Die Motivation dahinter mag vordergründig friedlich wirken – man möchte Jean Pierre Kraemer und das verbliebene Team dazu bewegen, weiterzumachen und den Betrieb nicht aufzugeben.

Doch so gut gemeint diese Aktion von einzelnen Akteuren gedacht sein mag, so drastisch verkennt sie die Realität vor Ort und schadet allen Beteiligten nur noch mehr. Ein solches Fan-Auflaufen vor den Toren des Unternehmens oder in der Stadt Dortmund erzeugt massiven, öffentlichen Handlungsdruck auf eine Belegschaft und eine Führungsebene, die sich mitten in einer juristischen, wirtschaftlichen und persönlichen Krise befinden. Anstatt Ruhe für Aufklärung, Aufarbeitung und notwendige Umstrukturierungen zu schaffen, wird ein medialer Brennpunkt weiter angefacht.

Für die Mitarbeiter, die ohnehin unter der extremen Belastung der letzten Wochen stehen, bedeutet eine solche Ansammlung keine Stütze, sondern schlichtweg eine weitere Erhöhung des Drucks. Sie werden damit ungewollt in Mithaftung genommen für Entscheidungen, die nicht in ihrer Hand liegen.

Gleichzeitig verfehlt dieser geforderte Neuanfang auch gegenüber Jean Pierre Kraemer selbst völlig seine Wirkung. Wer ein solches Event organisiert, ignoriert stur die akute psychische Belastung, unter der Kraemer nach eigenen Angaben und den jüngsten Vorkommnissen steht. Ein Mann, der öffentlich als gebrochen auftrat und signalisierte, emotional am Ende zu sein, wird durch emotionale Appelle und romantisierten Aufruf-Druck keineswegs entlastet – im Gegenteil: Ihm wird der Raum genommen, den eine psychische Aufarbeitung zwingend erfordert. Die Aktion zeigt einmal mehr das grundlegende Problem dieser Fankultur: Die eigenen Wünsche nach Kontinuität und gewohnter Unterhaltung werden stur über die gesundheitlichen und menschlichen Notwendigkeiten des eigenen Idols gestellt. Auch hier ist die egoistische Sichtweise der Community klar zu erkennen.

Der Bärendienst am eigenen Idol

Die Tragik dieser Dynamik liegt darin, dass die JP Army in ihrem blinden Verfechtungswahn genau das Gegenteil von dem erreicht, was sie bezweckt. Indem die Fans Betroffene Mundtot machen wollen, ehemaligen Mitarbeitern falsche Vorwürfe machen, Medien die Schuld zuschieben und offene Drohungen aussprechen, zementieren sie das Bild eines toxischen Umfelds rund um die Marke JP Performance.

Statt Schadensbegrenzung zu betreiben oder dem einstigen Vorbild eine echte, reflektierte Aufarbeitung zu ermöglichen, entziehen die Hardcore-Fans ihm jegliche Restglaubwürdigkeit. Sie schaden den verbliebenen Projekten und letztlich Jean Pierre Kraemer selbst mehr, als es jede kritische Berichterstattung könnte. Eine Community, die Gewalt relativiert, eine nachgewiesene Inszenierung nicht wahrhaben will, Fakten verdrängt und Zeugen bedroht, erweist ihrem Idol keinen Gefallen – sie zieht das gesamte Lebenswerk mit in den Abgrund.

Wohnungsbrand in Mainz-Hechtsheim

In Mainz-Hechtsheim ist am Dienstagabend (1. September 2026) die Feuerwehr gegen 17:20 Uhr zu einem gemeldeten Wohnungsbrand ausgerückt. Dort war es im Eingangsbereich eines Einfamilienhauses zu einem Feuer gekommen. BYC-News war vor Ort. Rund 30 Kräfte in Mainz-Hechtsheim im Einsatz Die Einsatzkräf...


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Anschlag auf Umspannwerk in Brandenburg

In der Nähe des Kraftwerks Jänschwalde in Brandenburg ist eine Spreng- und Brandvorrichtung entdeckt worden. Der Fundort befindet sich an einem Umspannwerk in Turnow-Preilack, über das der im nahegelegenen Kraftwerk erzeugte Strom regional und überregional verteilt beziehungsweise in das Übertragungsnetz eingespeist wird.

Es kam zu mindestens einer Explosion

Nach Angaben der Polizei wurde am Morgen gegen 8 Uhr eine mögliche Sachbeschädigung an einer Leitung festgestellt. Bei der anschließenden Untersuchung wurden Spuren sowie eine „unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung“ entdeckt. Entschärfer waren vor Ort im Einsatz. Die Polizei bestätigte mindestens eine Explosion.

Für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Polizei zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Auch die allgemeine Stromversorgung wurde durch den Vorfall nicht unterbrochen.

Die Täter sind bislang noch unbekannt und befinden sich auf der Flucht.

LKA Brandenburg übernimmt Ermittlungen

Die Ermittlungen hat inzwischen das Landeskriminalamt Brandenburg übernommen. Die Polizei stellte dabei klar, dass es sich entgegen vorheriger Medienberichte nicht um Raketen gehandelt habe.

Zuvor hatte die Märkische Allgemeine berichtet, Einsatzkräfte hätten mehrere mit Sprengstoff bestückte Raketen gefunden und entschärft. Die Polizei widersprach dieser Darstellung und sprach stattdessen von einer unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtung an einer Leitung.

Die Ermittler sichern derzeit Spuren und untersuchen die Hintergründe des Vorfalls in Brandenburg.

Kraftwerksbetreiber geht von Anschlag aus

Der Kraftwerksbetreiber LEAG bezeichnete den Vorfall als Anschlag auf das Umspannwerk. Über die Anlage wird der im Kraftwerk Jänschwalde erzeugte Strom in das Übertragungsnetz des Netzbetreibers 50Hertz eingespeist.

Nach Angaben der LEAG kam es infolge des Vorfalls zu einem technischen Ausfall von Block B des Kraftwerks. Ob dieser Ausfall tatsächlich mit der Beschädigung am Umspannwerk zusammenhängt, wird derzeit geprüft.

Der Netzbetreiber 50Hertz teilte dem rbb mit, dass die allgemeine Stromversorgung trotz des Vorfalls nicht unterbrochen gewesen sei. Es habe lediglich eine kurzzeitige Leitungsunterbrechung gegeben. Inzwischen seien die Leitungen wieder in Betrieb.

Bereits frühere Angriffe auf Strominfrastruktur

Der Vorfall erinnert an mehrere frühere Angriffe auf Strominfrastruktur in der Region Berlin-Brandenburg. Im Januar dieses Jahres hatten mutmaßlich linksextreme Täter Starkstromleitungen im Südwesten Berlins beschädigt und einen Brand verursacht. In der Folge waren rund 45.000 Haushalte sowie mehr als 2.200 Geschäfte und Unternehmen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen teilweise über mehrere Tage ohne Strom.

Zu dem Brandanschlag bekannten sich die sogenannten „Vulkangruppen“. Bereits im März 2024 war zudem ein Strommast in der Nähe der Tesla-Fabrik in Grünheide Ziel eines Brandanschlags geworden. Die dadurch verursachte Unterbrechung der Stromversorgung führte damals zu einem mehrtägigen Produktionsausfall.

Ob der aktuelle Vorfall bei Jänschwalde mit früheren Angriffen auf die Strominfrastruktur in Zusammenhang steht, ist derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen des Landeskriminalamts dauern an.

Jean Pierre Kraemer schließt JP Performance

Jean Pierre Kraemer hat am Dienstagmittag (1. September 2026) angekündigt, seine Firma JP Performance nicht weiterzuführen. In einem auf YouTube veröffentlichten Video erklärt der Dortmunder, dass er sich aus seinen unternehmerischen Aktivitäten zurückziehen und „alle Unternehmungen schließen“ werde. Kraemer verbindet die Ankündigung mit einer persönlichen Entschuldigung. Dabei richtet er seine Worte ausdrücklich auch an seine Noch-Ehefrau Julia Meck, gegen die er zuletzt im Zusammenhang mit Gewaltvorwürfen in der Ehe in die Schlagzeilen geraten war.

Jean Pierre Kraemer: „Das wird das letzte Video sein“

Zu Beginn seines Statements kündigt Kraemer an: „Hallo, ich denke, das wird das letzte Video sein, was ich aufnehmen werde und so veröffentlichen werde.“ Anschließend erklärt er, dass er die Firma JP Performance nicht weiterführen werde und in dem Video erläutern wolle, was er fühle und warum er diese Entscheidung getroffen habe.

„Doch ich möchte mich vorab bei allen Menschen entschuldigen, vor allen Dingen bei dir, Julia, was ich dir angetan habe und wie ich dich verletzt habe – körperlich sowie menschlich“, sagt Kraemer.

Gleichzeitig erklärt er, dass er sich mit seinem Video nicht als Opfer darstellen wolle. Es gebe zwar auch Aussagen über ihn, die aus seiner Sicht nicht stimmten, darauf wolle er jedoch nicht näher eingehen. „Ich bin einfach traurig, weil diese Reise vorbei ist und diese Geschichte vorbei ist“, sagt Kraemer.

Alle Unternehmungen sollen geschlossen werden

Neben seinem Hauptunternehmen kündigt Kraemer auch die Schließung seiner weiteren Unternehmungen an. Wie genau der Rückzug umgesetzt werden soll, sei derzeit noch nicht vollständig geklärt.

„Ich werde alle Unternehmungen schließen. Ich muss gucken, wie ich das alles geregelt kriege, wie ich äh die Sachen, die wir bestellt haben, was man damit macht, was damit passiert, was mit den Gebäuden passiert“, erklärt er.

Auch für seine Mitarbeiter findet Kraemer persönliche Worte. Er bedankt sich bei den Menschen, die ihn auf seinem bisherigen Weg begleitet hätten. Dabei spricht er davon, dass er seine Arbeit sehr geliebt habe und möglicherweise „zu doll“.

Rückzug aus der Öffentlichkeit

Kraemer erklärt außerdem, sich künftig stärker um sich selbst kümmern zu wollen. „Ich werde mich jetzt äh viel um mich kümmern und gucken, ob ich das alles hinkriege mit mir als Mensch“, sagt er am Ende des Videos.

Seinen Abschied verbindet er mit einer erneuten Bitte um Vergebung: „Wenn es irgendwo eine Chance gibt, mir zu verzeihen, dann bitte verzeiht mir.“

Kraemer beendet das Statement mit den Worten: „Ich bin weg.“

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JP Performance: Warum die „JP Army“ Jean Pierre Kraemer den Rest gibt!

Gefährliche Körperverletzung in Worms – Polizei sucht Zeugen

Am Sonntagabend, 30. August 2026, kam es gegen 20 Uhr im Bereich der Kapuzinerstraße in Worms zu einer gefährlichen Körperverletzung. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein 28-jähriger Mann von drei Personen angegriffen und dabei verletzt. Nach Angaben der Polizei besteht keine Lebensgefahr.

Zusammenhang mit weiterer Körperverletzung wird geprüft

Die Beamten prüfen zudem einen möglichen Zusammenhang mit einer weiteren Körperverletzung, die sich am Sonntag in den frühen Morgenstunden im Bereich der Rathenaustraße ereignet hatte. Wie die Polizei mitteilt, könnte der Tatverdächtige auch an diesem Vorfall beteiligt gewesen sein.

Polizei Worms warnt vor Veröffentlichung von Tatvideos

Nach Angaben der Polizei kursieren Aufnahmen des Angriffs vom Sonntagabend in sozialen Medien. Die Ermittler weisen darauf hin, dass die Veröffentlichung solcher Videos und Bilder strafbar sein kann und entsprechend strafrechtlich verfolgt wird.

Die Ermittler bitten Personen, die über Videos oder Bilder der Tat verfügen oder sonstige Angaben zu den Tatverdächtigen machen können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Worms unter 06241 8520 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Schneiders-Garten aus Budenheim: Regionaler Partner für Gartenpflege

Ein gepflegter Garten ist weit mehr als nur eine Außenanlage – er ist ein privater Rückzugsort, ein Stück Lebensqualität und eine Visitenkarte für jede Immobilie. Der Fachbetrieb Schneiders-Garten aus Budenheim hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese grünen Oasen in der Region Mainz, Budenheim und Ingelheim mit Fachverstand und Leidenschaft zu gestalten und zu erhalten.

Die Wurzeln des Unternehmens liegen in der persönlichen Leidenschaft von Inhaber Nico Schneider. Den „grünen Daumen“ bekam er sprichwörtlich in die Wiege gelegt: Schon früh verbrachte er viel Zeit im Garten seiner Großmutter und entwickelte dort eine tiefe Naturverbundenheit. „Ich glaube, das muss man von Grund auf haben“, erklärt Schneider heute. „Wenn man diese Liebe zur Natur nicht hat, braucht man in so einem Beruf gar nicht erst anfangen.“

Individuelle Beratung und Gartenplanung

Bei Schneiders-Garten treffen Kundenwünsche auf ein junges, fünfköpfiges Team, das mit frischen Ideen an die Umsetzung geht. Ein zentraler Pfeiler der Firmenphilosophie ist dabei die ausgeprägte Kundennähe. Nico Schneider legt großen Wert auf den direkten Bezug: „Die Kunden schätzen es sehr, immer den direkten Kontakt zum Chef zu haben und auch unkompliziert per WhatsApp schnelle Antworten auf ihre Fragen zu bekommen.“

In der Planung wird gemeinsam das Potenzial der Fläche ausgelotet. Dabei beobachtet Nico Schneider derzeit einen klaren Trend zurück zum Natürlichen: „Es geht immer mehr ins Mediterrane – Oliven, Palmen, Yucca. Auch Natursteine werden verstärkt nachgefragt; man möchte weg von der reinen Betonware.“ Da jeder Garten individuell ist – ob Hanglage, viel Sonne oder der Wunsch nach einem pflegeleichten Konzept – steht für das Team die persönliche Beratung vor Ort immer an erster Stelle.

Umfassende Garten- und Landschaftspflege mit Familiensinn

Das Team von Schneiders-Garten zeichnet sich durch eine familiäre Struktur aus, in der jeder seine festen Spezialgebiete hat. So ist Nico Schneider primär für die Planung, Koordination und Kontrolle der Projekte zuständig. Seine Frau Melissa Schneider kümmert sich mit besonderem Auge für Details um die „Feinarbeiten“ wie Bepflanzungen, Pflanzenpflege, Grabpflege oder auch die Neuanlage ganzer Beet Flächen. Für die massiveren Aufgaben ist Schwiegervater Ralph Felling der Experte: Er übernimmt die Grabarbeiten sowie das Führen von Bagger und Radlader, während Denys und Eliah ebenfalls tatkräftig bei den groben Arbeiten unterstützten.

Rundum-Service für Rasen und Pflanze

Ein Schwerpunkt liegt auf der ganzheitlichen Rasenpflege: Das Team sorgt durch Mähen, Vertikutieren, Aerifizieren und gezieltes Düngen für eine vitale Grasnarbe. Für Neuanlagen bietet das Unternehmen hochwertigen Rollrasen inklusive fachgerechter Bodenbearbeitung an. Zur Erhaltung von Struktur und Ästhetik übernimmt der Betrieb den Baum-, Strauch- und Heckenschnitt sowie die allgemeine Pflanzenpflege und Laubentfernung. Neben privaten Wohngärten widmet sich das Unternehmen mit besonderem Respekt der Grabpflege, um Gedenkstätten ein würdevolles Aussehen zu bewahren.

Baumfällungen und -pflege mittels moderner Seilklettertechnik

Das Unternehmen bietet darüber hinaus spezialisierte Baumdienstleistungen an. Das Portfolio umfasst professionelle Baumfällungen und Rodungen unter strengen Sicherheitsstandards. Besonders bei Problemfällungen in schwierigen Lagen – etwa nah an Gebäuden oder Leitungen – setzt das Team modernste Techniken ein, um Umgebungsschäden effizient zu vermeiden.

Zur langfristigen Erhaltung dienen die fachgerechte Kroneneinkürzung sowie gezielte Maßnahmen zur Kronensicherung. Diese Eingriffe fördern die Stabilität des Baumes und unterstützen Eigentümer bei ihrer Verkehrssicherungspflicht. Nach den Arbeiten sorgt das Unternehmen für eine vollständige Bereinigung des Areals: Durch präzise Fräsarbeiten und Wurzelentfernungen werden Baumstümpfe restlos beseitigt.

Bauliche Maßnahmen und Erdarbeiten

Schneiders-Garten legt mit fachgerechten Erdarbeiten den Grundstein für anspruchsvolle Projekte. Das Team nutzt moderne Baggerausrüstung, um Neuanlagen, Umgestaltungen oder bauliche Maßnahmen zügig vorzubereiten. Das Spektrum reicht dabei vom Ausheben von Gartenteichen bis hin zur Erstellung solider Fundamente für Gartenhäuser oder Mauern.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Geländemodellierung und Nivellierung. Das Unternehmen übernimmt die Entschuttung sowie die Beseitigung von Bodenüberschüssen. Durch die professionelle Begradigung von Unebenheiten stellt der Betrieb sicher, dass jedes Bauvorhaben auf einem stabilen und fachgerecht vorbereiteten Untergrund beginnt.

Dass der Chef dabei stets persönlich beteiligt ist, garantiert den Kunden ein Ergebnis, das höchsten Ansprüchen genügt. „Wir wollen diese Größe bewahren“, so Schneider, „denn nur so bleibt das Feedback direkt und das Ergebnis für den Kunden perfekt.“
Kontakt

Schneiders-Garten
Am Heidesheimer Weg 57
55257 Budenheim

Homepage: schneiders-garten.de
Telefon: 06139 – 2081388
Mobil: 0176 – 83090618
E-Mail: info@schneiders-garten.de