BYC-News Blog Seite 280

Backstage-Führung in der kING Ingelheim

Aufgrund der großen Nachfrage nach Backstage-Führungen durch die kING bietet die Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IkUM) im Juli einen zusätzlichen Termin an. Am Montag, 14. Juli, haben Interessierte die Chance, einen Blick hinter die Kulissen der Kultur- und Kongresshalle Ingelheim (kING) zu werfen.

Das futuristische Gebäude in der Ingelheimer Stadtmitte ist eine der modernsten Veranstaltungshallen Deutschlands. Der geführte Rundgang eröffnet die Möglichkeit, die beeindruckende Architektur der Halle zu bestaunen, sich über die hochmoderne Veranstaltungstechnik zu informieren und die variabel nutzbaren Räumlichkeiten auf verschiedenen Ebenen zu erkunden. Besonders interessant wird es für die Besucherinnen und Besucher sein, in jene Bereiche hineinzuschauen, die dem Publikum üblicherweise verschlossen sind.

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Von der Planung zur Veranstaltung

Im Rahmen der Backstage-Führung erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch, welche Rädchen ineinandergreifen müssen, damit eine Veranstaltung von der Planung bis zur Aufführung reibungslos ablaufen kann. Wer immer schon wissen wollte, wie Ton- und Lichttechnik eingesetzt werden, wo sich das Orchester für seinen Auftritt einspielt oder wo das Catering für die Gäste vorbereitet wird, ist bei dem Rundgang durch die kING genau richtig.

Besonders beeindruckend sind unter anderem die Regiekabinen sowie der „Schnürboden“ direkt unter dem Dach der imposanten Halle.

Die Führung durch die 2017 eröffnete Veranstaltungshalle ist weitgehend barrierefrei und kostet 4 Euro pro Person. Treffpunkt ist um 17 Uhr vor dem Haupteingang der kING (Fridtjof-Nansen-Platz 5). Für Kinder unter acht Jahren wird die Führung nicht empfohlen.

Individuelle Gruppenführungen für Schulklassen, Firmengruppen, Vereine oder private Gruppen sind auf Anfrage möglich. Karten sind ab sofort erhältlich unter: Backstage King Ingelheim

Artikelempfehlung: Weinstand am Rheinufer bei Ingelheim

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Weinstand „Tassilo“ startet in zweite Saison am Rheinufer

Weinstand Ingelheim: Nach einer erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr kehrt der touristische Weinstand „Tassilo“ auch 2025 an das Ingelheimer Rheinufer zurück. Ab Donnerstag, dem 8. Mai, lädt die Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IkUM) ab 17 Uhr zur offiziellen Eröffnung der neuen Saison ein. Der charmante Pavillon am Rhein bietet nicht nur Genuss, sondern auch Informationen – und wird damit erneut zum beliebten Treffpunkt für Besucherinnen und Besucher.

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Mehr als nur Wein: Informationen und Tipps für Entdecker

Der Weinstand „Tassilo“ ist nicht nur ein Ort für den genussvollen Weinausschank, sondern fungiert auch als kleine Außenstelle der Tourist-Information. Kostenloses Infomaterial wie Stadtpläne, Rad- und Wanderkarten steht bereit – ideal für alle, die Ingelheim zu Fuß oder auf zwei Rädern erkunden möchten.

Geöffnet für Genießer: Die Öffnungszeiten Weinstand Ingelheim

Während der Sommersaison ist der „Tassilo“ donnerstags bis samstags von 17 bis 22 Uhr sowie sonntags von 15 bis 21 Uhr geöffnet. Die Kombination aus entspannter Atmosphäre, regionalen Weinen und hilfreichen Informationen macht den Stand zu einem beliebten Ziel am Wochenende – sei es für Einheimische oder Gäste.

Ein Rastplatz für Aktive und Ausflügler

Besonders Radfahrende auf dem europäischen Fernradweg oder Wandernde entlang des Rheins finden am „Tassilo“ eine willkommene Verschnaufpause. Auch Besucherinnen und Besucher, die mit der Rheinfähre aus dem Rheingau übersetzen, können hier bei einem Glas Wein oder Traubensaft den Blick aufs Wasser genießen. Kleine Snacks runden das kulinarische Angebot ab.

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Kunst und Geschichte zum Anfassen

Der Standort des Weinstands liegt direkt an der Jungau, wo die sieben Holzskulpturen von Künstler Klaus Prior stehen. Diese sogenannten „Tassilofiguren“ erinnern an den historischen Prozess gegen Bayernherzog Tassilo III. im Jahr 788 in der Ingelheimer Kaiserpfalz – und verleihen dem Ort eine besondere kulturelle Note.

Ein Mosaikstein im Ingelheimer Tourismuskonzept

Mit dem „Tassilo“ hat Ingelheim einen weiteren Akzent im touristischen Angebot gesetzt. Die Kombination aus Wein, Kultur, Information und Naherholung macht den Weinstand zu einem gelungenen Beispiel dafür, wie Genuss und Geschichte Hand in Hand gehen können.

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Musikfestival Bingen: „RheinVokal“ erneut zu Gast in der Stadt

Musikfestival Bingen: Seit zwei Jahrzehnten bringt das Festival „RheinVokal“ musikalische Glanzlichter an den Mittelrhein – und das weit über die Grenzen klassischer Chormusik hinaus. Mit seinem besonderen Konzept, das außergewöhnliche Gesangskunst an historischen Spielorten erlebbar macht, hat sich das Festival als fester Bestandteil des Kulturkalenders etabliert. Auch in diesem Jahr ist Bingen wieder mit dabei.

Am Samstag, 26. Juni, um 19 Uhr, wird die ehrwürdige Basilika St. Martin zum Klangraum für ein ganz besonderes Konzert: Unter dem Titel „Seherinnen“ erklingen Werke der Hildegard von Bingen, der Trobariz und visionärer Frauen aus dem mittelalterlichen Spanien. Es musizieren die international renommierten Künstler Arianna Savall, Petter Udland Johansen sowie das Ensemble Hirundo Maris, die mit ihrer einzigartigen Klangsprache für ein unvergessliches Hörerlebnis sorgen wollen.

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Oberbürgermeister Thomas Feser zum Musikfestival Bingen

Im Rahmen einer Pressekonferenz zum 20-jährigen Bestehen hob Binger Oberbürgermeister Thomas Feser die kulturelle Bedeutung des Festivals hervor. „Nur durch RheinVokal gelingt es uns, Künstlerinnen und Künstler von Weltrang in unsere Region zu holen – in Kirchen, Museen und Konzertsäle, die ohne diesen Rahmen oft im Verborgenen blieben“, so Feser. Er dankte insbesondere der Landesregierung für die finanzielle Unterstützung sowie dem SWR, der Mitschnitte der Konzerte in seiner Mediathek bereitstellt und damit auch Werbung für die Region macht.

Das Festival RheinVokal 2025 startet am 21. Juni und bietet bis in den Sommer hinein ein abwechslungsreiches Programm mit Vokalensembles, Chören und Solistinnen aus aller Welt. Karten für das Konzert in Bingen gibt es ab 12 Euro, weitere Informationen zur gesamten Konzertreihe finden sich unter www.rheinvokal.de.

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Langfristige Baustelle auf der B9 zwischen Nackenheim und Mainz

Baustelle B9: Fahrbahnerneuerung der 4-streifigen B 9 Richtungsfahrbahn Mainz (Nord) zwischen Nackenheim und Mainz-Laubenheim in den Sommerferien 2025

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms informiert, dass in den Sommerferien (Samstag, 05. Juli bis Sonntag, 17. August) in Fahrtrichtung Mainz die Richtungsfahrbahn der 4-streifigen B 9 zwischen Nackenheim und Mainz-Laubenheim erneuert wird. Nachdem zuletzt im Jahr 2024 die Richtungsfahrbahn Worms saniert wurde, steht nun die gegenüberliegende Richtungsfahrbahn Mainz an.

Beide Vorhaben wurden bewusst aufgrund der hohen Verkehrsbelastung der B 9 in die verkehrsärmere Ferienzeit gelegt. Wegen des großen bautechnischen Umfangs musste die Erneuerung auf die Sommerferien der Jahre 2024 und 2025 aufgeteilt werden.

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Bauvorbereitungen

Erste bauvorbereitende Arbeiten sind im Zeitraum ab Samstag, 21. Juni bis zum Beginn der Sommerferien vorgesehen. In diesem Zeitraum werden zwei Überfahrten im Mittelstreifen der B9 hergestellt. Dazu wird in Höhe Mainz-Laubenheim und in Höhe Nackenheim der Verkehr unter abschnittsweiser Sperrung des linken Fahrstreifens an sogenannten „Inselbaustellen“ vorbeigeführt. In beiden Fahrtrichtungen der B 9 ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.

Maßnahmen im Detail

Auf einer Länge von rund 5.300 Metern wird in den Sommerferien der Fahrbahnbelag der Richtungsfahrbahn Mainz auf der gesamten Breite abgefräst und durch einen neuen Belag ersetzt.

Zur Verbesserung der Oberflächenentwässerung wird zudem das hochgewachsene Bankett (unbefestigter Seitenstreifen) auf der gesamten Strecke abgeschält. Darüber hinaus werden die vorhandenen Schutzplanken durch Stahlschutzplanken ersetzt, die dem aktuellen Regelwerk für passive Schutzeinrichtungen entsprechen.

Die Arbeiten finden unter Verkehr in mehreren Bauabschnitten statt. Aus bautechnischen Gründen und zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit muss der gesamte Verkehr der B 9 auf die Richtungsfahrbahn Worms umgeleitet und im Gegenverkehrsbetrieb geführt werden.

Hintergrund und Zielsetzung der Baustelle B9

Die Richtungsfahrbahn Mainz der Bundesstraße B 9 weist im gesamten Streckenabschnitt zahlreiche Fahrbahnschäden auf, darunter Spurrinnen, Unebenheiten, Netzrisse und wartungsintensive Reparaturstellen. Die Fahrbahnerneuerung ist daher zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie zur dauerhaften Sicherung des Straßenoberbaus dringend erforderlich.

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Information und Kosten

Der LBM Worms wird die Öffentlichkeit vor Baubeginn sowie während der abschnittsweise durchgeführten Bauarbeiten regelmäßig über den Fortschritt informieren. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro.

Daten und Fakten

  • Verkehrsbelastung B 9: ca. 22.500 Fahrzeuge pro Tag (beide Richtungen)

  • Länge des Baufeldes: rund 5.300 Meter

  • Bauzeit – vorbereitende Arbeiten: 21. Juni bis 04. Juli

  • Bauzeit – Fahrbahnerneuerung: 05. Juli bis 17. August

  • Baukosten: ca. 3,5 Millionen Euro

Artikelempfehlung: Tempo 30 in Mainz wird aufgehoben

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Brutaler Raubüberfall in Saulheim

Raubüberfall in Saulheim: Gegen 16:00 Uhr wurde ein 13-jähriger Junge auf dem Heimweg in der Mainzer Straße Opfer eines gewaltsamen Raubüberfalls. Der Vorfall ereignete sich in Höhe der Einmündung zur Jahnstraße.

Nach Angaben der Polizei wurde der Junge plötzlich von zwei bislang unbekannten Tätern von hinten an der Schulter gepackt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe von Geld aufgefordert. Als der 13-Jährige angab, kein Geld bei sich zu haben, eskalierte die Situation. Einer der Täter schlug ihm mit der Faust gegen den Kopf, woraufhin das Opfer zu Boden stürzte. Dabei verlor er seine Umhängetasche, die ein Gesamtwert von etwa 300 Euro beinhaltete.

Täter flüchteten nach Raubüberfall in Saulheim

Die beiden Täter flüchteten im Anschluss zu Fuß mit der erbeuteten Tasche in unbekannte Richtung. Der Junge erlitt durch den Schlag Schmerzen am Kopf, konnte sich jedoch später selbstständig an die Polizei wenden.

Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb zunächst ohne Erfolg. Dank der detaillierten Aussagen des Opfers gelang es den Ermittlern jedoch noch am selben Tag, einen ersten Tatverdächtigen zu identifizieren. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 18-jährigen Mann. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Identität des zweiten Täters sowie zum genauen Tathergang, dauern derzeit noch an.

Die Polizei Alzey bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung: Wer am Dienstagnachmittag im Bereich Mainzer Straße / Jahnstraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sonstige Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiwache Wörrstadt unter der Telefonnummer 06732-911-2900 oder der Polizeiinspektion Alzey unter 06731-911-0 zu melden. Hinweise können auch per E-Mail an pialzey@polizei.rlp.de übermittelt werden.

Artikelempfehlung: Anna´s Imbiss in Saulheim ausgebrannt

Fit im Kopf – Gedächtnistraining im Stadtteilbüro Rheinböllen

Stadtteilbüro Rheinböllen: Wer geistig aktiv bleiben und dabei in geselliger Runde den Kopf auf Trab bringen möchte, ist beim Gedächtnistraining „Fit im Kopf“ genau richtig. Das kostenfreie Angebot der Stadtteilkoordination Rheinböllen lädt alle Interessierten herzlich ein, sich spielerisch mit ihrer mentalen Fitness zu beschäftigen.

Unter der Leitung von Christel Meng findet das Training jeden letzten Mittwoch im Monat von 15 bis 16 Uhr in der Begegnungsstätte des Stadtteilbüros Rheinböllen, Bacharacher Straße 11, statt. Der nächste Termin ist der 30. April 2025.

Keine Anmeldung erforderlich im Stadtteilbüro Rheinböllen

Die abwechslungsreichen Übungen sind unterhaltsam gestaltet und fördern Konzentration, Merkfähigkeit und Denkflexibilität – ganz ohne Leistungsdruck. In angenehmer Atmosphäre können sich die Teilnehmenden austauschen, gemeinsam knobeln und gleichzeitig etwas für ihre geistige Gesundheit tun.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen und mitmachen. Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und Erfahrungsstufen.

Für Fragen und weitere Informationen steht Stadtteilkoordinatorin Nadja Hoffmann zur Verfügung: Telefon: (06764) 30498 690
Mobil: (0160) 6014000
E-Mail: rheinboellen@franziskanerbrueder.org
Website: www.zuhause-im-stadtteil.de

Artikelempfehlung: Musikfestival in Bingen

Vollsperrung in Bad Münster für mehrere Wochen

Pünktlich zu Beginn der Osterferien wird es für Autofahrer und Anwohner in Bad Münster am Stein-Ebernburg erneut eng: Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Bad Kreuznach kündigt an, dass die bereits bestehende Vollsperrung der Naheweinstraße (L 235) ab Montag, 14. April, ausgeweitet wird – betroffen ist nun auch der Abschnitt bis zum Bahnübergang in Richtung Norheim.

Friedensbrücke nicht mehr passierbar

Mit der Sperrung ist die direkte Verbindung zwischen Norheim und Bad Münster über die Friedensbrücke vollständig unterbrochen. Eine Durchfahrt in beide Richtungen ist ab dem genannten Datum nicht mehr möglich.

Grund für die Maßnahme ist die Erneuerung der Asphaltdecke im Bereich der Einmündung Naheweinstraße/Friedensbrücke sowie der Rückbau der dort verlaufenden, nicht mehr genutzten Gleisanlage. Die Arbeiten erfordern eine zusätzliche Vollsperrung, die sowohl den Durchgangs- als auch den Anliegerverkehr betrifft.

Großräumige Umleitung bleibt bestehen

Die weiträumige Umleitung über Rüdesheim bleibt auch während der Bauzeit bestehen. Immerhin: Der provisorisch eingerichtete Parkplatz an der Nahe bleibt für Verkehrsteilnehmer aus Richtung Ebernburg über die Königsgartenstraße und Friedensbrücke erreichbar.

Fertigstellung in den Ferien geplant – Zeitfenster eng

Um größere Beeinträchtigungen für den Schülerverkehr zu vermeiden, ist vorgesehen, die Bauarbeiten während der Osterferien abzuschließen. Der LBM betont jedoch, dass das Zeitfenster für die Maßnahmen knapp bemessen ist. Verzögerungen durch schlechtes Wetter oder unvorhergesehene Zusatzarbeiten seien nicht auszuschließen.

Wiederöffnung in Sicht – Ende der Gesamtmaßnahme bis Mai

Nach Abschluss der aktuellen Arbeiten folgt noch die Fertigstellung der restlichen Strecke der Naheweinstraße zwischen Friedensbrücke und B 48. Die Friedensbrücke soll dann auch wieder als Umfahrung zur Verfügung stehen. Der Abschluss der gesamten Maßnahme ist für Mitte Mai vorgesehen.

Der LBM bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Einschränkungen und appelliert an Geduld und Rücksicht im Straßenverkehr.

Artikelempfehlung: Musikfestival in Bingen

Aus für die Tempo-30-Zone in Mainz

Tempo 30 Mainz: Der Stadtrechtsausschuss hat am Mittwoch (9. April 2025) einem Widerspruch gegen die verkehrsbehördliche Anordnung von Tempo 30 in mehreren zentralen Straßenabschnitten stattgegeben. Die Begründung: Die bisherigen Luftschadstoffwerte, insbesondere für Stickstoffdioxid (NO2), werden auch ohne die Geschwindigkeitsbegrenzung eingehalten – zum Teil sogar unterschritten. Damit verliert die Maßnahme ihre Gültigkeit, soweit sie auf dem bestehenden Luftreinhalteplan basiert.

Neue EU-Grenzwerte ab 2030 – Stadt will frühzeitig reagieren

Betroffen von der Entscheidung sind die Parcusstraße, Kaiserstraße sowie Abschnitte der Rheinallee und Rheinstraße. Die Stadtverwaltung hatte sich auf das Bundesimmissionsschutzgesetz berufen, das den „bestmöglichen Schutz der Bevölkerung vor Luftschadstoffen“ verlangt. Doch der Ausschuss folgte dieser Argumentation nicht.

Die Verwaltung hatte im Verfahren auf die kommende europäische Luftqualitätsrichtlinie verwiesen, die im Dezember 2024 in Kraft trat. Die darin vorgesehenen, deutlich strengeren Grenzwerte gelten ab 1. Januar 2030. Deutschland hat bis Ende 2026 Zeit, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Die Stadt Mainz sieht sich in der Pflicht, bereits jetzt Maßnahmen zu ergreifen, um frühzeitig auf die neuen Anforderungen vorbereitet zu sein – auch im Sinne des vorsorglichen Gesundheitsschutzes.

Tempo 30 als Maßnahme gegen Lärm – Lärmschutzgutachten untermauert Bedarf

Unabhängig von der Luftreinhalte-Thematik argumentiert die Stadt auch mit dem Schutz vor Lärmbelastung. Ein von der Verwaltung beauftragtes Lärmgutachten bescheinigt insbesondere in den betroffenen Abschnitten Parcusstraße, Kaiserstraße, Rheinallee (zwischen Kaiser-Karl-Ring und Diether-von-Isenburg-Straße) sowie der Rheinstraße (zwischen Quintinsstraße und Holzhofstraße) eine deutliche Überschreitung zumutbarer Lärmwerte.

Auf dieser Grundlage beantragt die Stadt nun bei der übergeordneten Landesbehörde eine neue Anordnung von Tempo 30 – diesmal mit Verweis auf die Straßenverkehrsordnung (StVO), die Geschwindigkeitsbegrenzungen auch zum Lärmschutz der Wohnbevölkerung zulässt. Bereits der bestehende Lärmaktionsplan der Landeshauptstadt betont die Bedeutung von Tempo 30 für eine Reduktion der Lärmbelastung.

Unfallzahlen deutlich gesunken – Stadt verweist auf Sicherheitsaspekt

Auch die Verkehrssicherheit spielt in der Bewertung der Verwaltung eine zentrale Rolle. Daten der Polizei zeigen: Vor Einführung von Tempo 30 kam es 2019 auf den betroffenen Strecken zu 382 Verkehrsunfällen mit 15 Schwerverletzten. Im Jahr 2021, nach der Einführung, waren es nur noch 192 Unfälle – mit lediglich einem Schwerverletzten.

Fahrtzeitverluste durch Tempo 30 seien dabei laut Verwaltung minimal – im Tagesdurchschnitt etwa zwei Sekunden pro 100 Meter. Zugleich sorge die reduzierte Geschwindigkeit für einen gleichmäßigeren Verkehrsfluss.

Initiative „Lebenswerte Städte“ als politisches Signal

Die Stadt Mainz ist Teil der bundesweiten Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“. Diese setzt sich auf Bundesebene für mehr kommunale Entscheidungsfreiheit bei der Verkehrsplanung ein – insbesondere bei der Anordnung von Tempolimits. Die daraus hervorgegangene Novellierung der Straßenverkehrsordnung (StVO) stärkt den Städten den Rücken, wenn es um Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz geht.

Die Mainzer Umwelt- und Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger zeigt sich trotz der Entscheidung des Stadtrechtsausschusses entschlossen: „Wir sind überzeugt, dass Tempo 30 auf den Hauptachsen der Mainzer Innenstadt nach wie vor sinnvoll ist – für bessere Luft, mehr Sicherheit, insbesondere für Schulwege, und eine gesteigerte Lebensqualität in unseren stark belasteten Quartieren. Die positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung bestärken uns darin, die Regelung im Sinne des Gemeinwohls rechtssicher fortzuführen.“

Artikelempfehlung: Mainzer Rhein-Frühling 2025: Kirmesvergnügen für die ganze Familie

KRN testet neue Elektrobusse in Rheinhessen und Rhein-Nahe

Elektrobusse Rhein-Nahe: Die Kommunalverkehr Rhein-Nahe GmbH (KRN) geht einen weiteren konsequenten Schritt in Richtung klimafreundlicher Nahverkehr: In den kommenden Monaten wird das Unternehmen insgesamt 36 neue Busse in die Flotte aufnehmen – darunter 18 vollelektrische Fahrzeuge. Damit wächst die Zahl der Elektrobusse bei der KRN auf über 20. Ein deutliches Zeichen für den Ausbau nachhaltiger Mobilität im ländlichen Raum.

Testlauf mit E-Gelenkbus auf stark frequentierter Regionalstrecke

Ob künftig auch elektrisch angetriebene Gelenkbusse zum Einsatz kommen, prüft die KRN derzeit mit Testfahrten. In der vergangenen Woche war ein moderner E-Gelenkbus von Daimler auf der Linie 630 zwischen Mainz und Bad Kreuznach im realen Betrieb unterwegs. Die Strecke gilt als topografisch anspruchsvoll und stark frequentiert – rund 3.000 Fahrgäste pro Tag nutzen die Verbindung, die im Durchschnitt mit 37 Personen pro Fahrt besetzt ist.

„Die KRN zeigt mit dem Testeinsatz eindrucksvoll, dass klimafreundliche Mobilität auch auf regionalen Linien möglich ist“, so Steffen Wolf, Aufsichtsratsvorsitzender der KRN. „Der kontinuierliche Ausbau der E-Flotte ist ein starkes Signal für Klimaschutz, moderne Infrastruktur und die Zukunft des ÖPNV.“

Technische Highlights: Reichweite, Komfort und digitale Sicherheit

Der getestete 18 Meter lange E-Gelenkbus verfügt über eine Reichweite von bis zu 350 Kilometern und ist mit einer leistungsstarken 684-Kilowattstunden-Batterie ausgestattet. Er bietet Platz für rund 100 Fahrgäste, davon 50 Sitzplätze. Für den Praxistest wurde bewusst die längste und anspruchsvollste Linie im Netz gewählt. „Der Bus war oft gut ausgelastet, besonders bei Heimspielen von Mainz 05 oder im Ausflugsverkehr am Wochenende“, erklärt KRN-Geschäftsführer Uwe Hiltmann.

Auch bei den Fahrerinnen und Fahrern kam der Testbus gut an. Sie lobten vor allem das ruckelfreie Fahrverhalten und die leise Geräuschkulisse. Die neuen Fahrzeuge bieten dank schnellerer Beschleunigung Vorteile bei der Fahrplanstabilität, insbesondere auf Linien mit vielen Fahrgästen und langen Einstiegszeiten.

Ein weiterer technischer Fortschritt: Digitale Außenspiegel ersetzen herkömmliche Spiegel und erleichtern das Manövrieren durch enge Ortsdurchfahrten, etwa in Essenheim oder Stadecken-Elsheim. „Das reduziert das Unfallrisiko deutlich und sorgt für einen flüssigeren Betriebsablauf“, so Hiltmann.

Nachhaltigkeit trifft Effizienz: E-Gelenkbusse als Zukunftsmodell?

Im sogenannten A-Betrieb können die Fahrzeuge bis zu 80.000 Kilometer jährlich zurücklegen – über einen Zeitraum von zehn bis zwölf Jahren. Danach könnten sie weiterhin für kürzere Strecken, etwa im Schulverkehr, genutzt werden. In den kommenden Wochen sollen auch E-Gelenkbusse anderer Hersteller getestet werden, um eine fundierte Entscheidung über künftige Anschaffungen zu treffen.

Die KRN betreibt derzeit eine Flotte von 156 Bussen. Mit dem Ausbau auf über 20 Elektrobusse und der möglichen Einführung von E-Gelenkbussen rückt das Unternehmen seinem Ziel näher, den öffentlichen Nahverkehr in der Region nachhaltig, zuverlässig und zukunftsfähig zu gestalten.

Artikelempfehlung: SoundWaves: Frischer Wind für die Musikszene in Zornheim

Erster neuer Lufthansa-Jet heißt „Ingelheim am Rhein“

Lufthansa City Airlines hat am Dienstag (8. April 2025) ein bedeutendes Kapitel in ihrer noch jungen Unternehmensgeschichte aufgeschlagen: Im Airbus-Werk Hamburg-Finkenwerder übernahm die Lufthansa-Tochtergesellschaft ihren ersten fabrikneuen Airbus A320neo. Das moderne Flugzeug mit der Registrierung D-AIJP trägt den Namen „Ingelheim am Rhein“ und markiert einen Meilenstein für den strategischen Ausbau des Europaverkehrs innerhalb des Lufthansa-Konzerns.

Schlüsselrolle im Europaverkehr: Lufthansa City Airlines stärkt das Kurzstreckennetz

Der neue Airbus A320neo ist nicht nur ein Symbol technischer Innovation, sondern auch Ausdruck der wachsenden Bedeutung von Lufthansa City Airlines im europäischen Luftverkehr. Die Airline wird künftig eine zentrale Rolle beim kontinentalen Zubringerverkehr zu den Lufthansa-Drehkreuzen München und ab 2026 auch Frankfurt übernehmen. Damit leistet sie einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns auf der Kurzstrecke.

Lufthansa-city-airlines
Lufthansa-City-Airlines

„Unser neues Flugzeug ist eine weitere Motivation und Ansporn für das Engagement und die hervorragende Arbeit aller unserer Mitarbeitenden“, betonte Peter Albers, Geschäftsführer von Lufthansa City Airlines, im Rahmen der offiziellen Übergabe.

Modernste Kabinentechnologie für bis zu 180 Passagiere

Ab Mai wird der neue Jet mit dem Rufnamen „Juliett Papa“ auf europäischen Routen im Einsatz sein und Platz für 180 Fluggäste bieten. Wie alle Modelle der Neo-Serie ist auch dieser Airbus mit der hochmodernen Airspace-Kabine ausgestattet – inklusive größerer Gepäckfächer, innovativem Lichtkonzept und verbessertem Sitzkomfort in gewohnt hoher Qualität.

Flottenwachstum: 15 Flugzeuge bis Ende 2025 geplant

Mit der Übergabe des neuen A320neo wächst die Flotte von Lufthansa City Airlines auf acht Maschinen – bestehend aus vier Airbus A319 und vier Airbus A320neo. Bis Ende 2025 soll die Flotte auf 15 Flugzeuge anwachsen. Dazu gehören fünf weitere fabrikneue A320neo sowie zwei zusätzliche Jets, die übernommen werden. Zudem rechnet die Airline ab Ende 2026 mit den ersten Auslieferungen von 40 bestellten Airbus A220-300.

Parallel zum Flottenausbau erweitert Lufthansa City Airlines auch ihr europäisches Streckennetz.

Im Sommerflugplan 2025 kommen sieben attraktive Ziele hinzu:

  • Barcelona
  • Paris Charles de Gaulle
  • Düsseldorf
  • Rom
  • Edinburgh
  • Sevilla
  • Bordeaux

Damit bedient die Airline künftig 17 europäische Destinationen.

Artikel-Empfehlung: Lufthansa und Deutsche Bahn erweitern ÖPNV-Angebot

Kostenfreie Schätzung von Wertgegenständen in Rüdesheim am Rhein

Am Freitag, den 23. Mai 2025, verwandelt sich die ehemalige Brennhalle der Firma Asbach in Rüdesheim am Rhein in einen Treffpunkt für Sammler, Kunstliebhaber und alle, die den wahren Wert ihrer Schätze erfahren möchten. Von 15:00 bis 20:00 Uhr bietet das Kunst- und Auktionshaus Wiesbaden im Rahmen der Veranstaltung KONEKT Rheingau eine exklusive kostenlose Schätzaktion für private Wertgegenstände an.

Kostenlose Werteinschätzung durch Experten vom Auktionshaus Wiesbaden: Ihre Schätze im Fokus

Besucher haben die Möglichkeit, bis zu drei persönliche Exponate von erfahrenen Fachleuten begutachten zu lassen. Ob Antiquitäten, Gemälde, Schmuck, Uhren oder Sammlerstücke – das kompetente Team des Auktionshauses Wiesbaden analysiert Herkunft, Zustand und Marktwert der mitgebrachten Objekte. Eine ideale Gelegenheit für alle, die sich einen Überblick über den Wert ihrer Besitztümer verschaffen oder eine mögliche Versteigerung vorbereiten möchten.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird eine vorherige Anmeldung über die Website konekt-deutschland.de empfohlen. Jeder Teilnehmer darf bis zu drei Objekte zur Bewertung mitbringen.

Wer am Veranstaltungstag verhindert ist, kann alternativ Fotos und Beschreibungen per E-Mail an info@auktionshaus-wiesbaden.de oder via WhatsApp an 0611 – 174 68 42 senden – die Experten geben dann digital eine Ersteinschätzung ab.

Einblicke, Austausch und Netzwerken im Rahmen der KONEKT

Der Expertentag ist eingebettet in die regionale Netzwerkveranstaltung KONEKT Rheingau, die Unternehmen, Dienstleister und Interessierte aus der Region zusammenbringt. Neben der professionellen Schätzaktion bietet das Event die Möglichkeit für Aussteller und Besucher, sich mit anderen Unternehmen, Institutionen und Verbänden aus verschiedenen Branchen zu vernetzen. Für Sammler und Neugierige lohnt sich ein Besuch in der historische Location gleich doppelt: Historisches Ambiente trifft auf aktuelle Marktkenntnisse und Fachwissen.

Ein Pflichttermin für Sammler, Erben und Neugierige

Ob Sie geerbte Gegenstände genauer einschätzen lassen möchten oder mit dem Gedanken spielen, Ihre Schätze zu verkaufen – der kostenlose Expertentag in Rüdesheim am Rhein bietet eine seltene Möglichkeit, mit unverbindlicher und seriöser Beratung einen ersten Schritt in die Welt des Kunst- und Antiquitätenmarkts zu machen.

Anschrift: 
Brennhalle
Am Rottland 6
65385 Rüdesheim am Rhein

Die Messe ist am 23. Mai 2025 von 15 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.

Anna´s Grill in Saulheim abgebrannt

Brand Saulheim: Am frühen Dienstagabend (8. April 2025) kam es gegen 19:15 Uhr zu einem folgenschweren Brand in der Ritter-Hundt-Straße in Saulheim (Landkreis Alzey-Worms). Der auf dem Netto-Parkplatz fest verbaute Imbiss "Anna´s Grill" brannte fast vollständig aus. Brand bei Anna´s Grill konnte sch...


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Der eigene Pool: Bewegung, Entspannung und Geselligkeit direkt im Garten

Ein Pool im Garten ist weit mehr als nur ein Luxusobjekt – er bietet zahlreiche Möglichkeiten für sportliche Aktivität und Erholung. Wer sich für einen Pool entscheidet, bekommt einen persönlichen Raum für Bewegung und Entspannung, der jederzeit verfügbar ist. Ob als Fitnessbereich oder als Rückzugsort, der eigene Pool wird schnell zu einem wichtigen Teil des Alltags.

Schwimmen als effektives Ganzkörpertraining

Schwimmen im Pool zählt zu den effektivsten Sportarten, da es nahezu alle Muskelgruppen im Körper anspricht. Es ist gelenkschonend und ideal für Menschen jeden Alters oder Fitnesslevels. Besonders Menschen mit Gelenkproblemen oder Übergewicht finden im Wasser eine sanfte, aber effektive Möglichkeit, sich körperlich zu betätigen. Wer einen Pool kaufen möchte, schafft sich nicht nur einen Ort für regelmäßige Bewegung, sondern kann das Schwimmen jederzeit in den Alltag integrieren – ganz ohne Einschränkungen.

Das Training im Wasser hat zudem den Vorteil, dass der Widerstand des Wassers die Muskeln auf sanfte Weise fordert. So können auch Menschen, die keine intensiven Sportarten ausüben können oder möchten, von den positiven Effekten des Schwimmens profitieren. Durch die Kombination von Bewegung und dem Gefühl der Schwerelosigkeit im Wasser ist Schwimmen nicht nur effektiv, sondern auch äußerst angenehm.

Der Pool als Regenerationszone

Neben der sportlichen Aktivität bietet ein Pool auch hervorragende Möglichkeiten zur Regeneration. Nach einem langen Arbeitstag ist ein entspannendes Bad im Pool eine wohltuende Methode, um Körper und Geist zur Ruhe zu bringen. Das warme Wasser hilft, Verspannungen zu lösen, fördert die Durchblutung und sorgt für eine allgemeine Entspannung. Der Pool wird so zu einer kleinen Wellness-Oase direkt im Garten, die zu jeder Tageszeit zugänglich ist.

Besonders in stressigen Zeiten bietet der Pool einen Rückzugsort, um dem Alltag zu entfliehen. Im Wasser lässt sich der Kopf freimachen und die Gedanken können abschweifen. Das Gefühl der Schwerelosigkeit trägt dazu bei, den Druck des Alltags zu verringern und sich vollkommen zu entspannen.

Geselligkeit im eigenen Pool – Der perfekte Treffpunkt für Familie und Freunde

Ein Pool im Garten ist nicht nur ein Ort der Erholung und sportlichen Aktivität, sondern auch ein Treffpunkt für Familie und Freunde. Bei warmem Wetter bietet der Pool eine wunderbare Gelegenheit für gemeinsame Erlebnisse. Ob beim entspannten Schwimmen, einem Grillabend am Poolrand oder einfach beim Plaudern in der Sonne – der eigene Pool schafft einen Raum für Gemeinschaft und fördert den Austausch.

Ein Pool im Garten wird schnell zu einem Zentrum für gesellige Momente. Ob Kinder, Erwachsene oder Gäste – der Pool bietet allen Altersgruppen etwas. Gemeinsame Aktivitäten im Wasser stärken das Gemeinschaftsgefühl und machen den Pool zu einem Ort für positive Erinnerungen.

Der Pool als Gestaltungselement im Garten

Neben der praktischen Nutzung ist der Pool auch ein gestalterisches Element, das den Garten aufwertet. Ein gut geplanter Poolbereich wird zu einem ästhetischen Highlight und lädt dazu ein, den Raum regelmäßig zu nutzen. Die Gestaltung des Poolbereichs spielt eine wesentliche Rolle dabei, wie oft der Pool genutzt wird. Mit der richtigen Dekoration, Pflanzen und Sitzmöglichkeiten kann der Poolbereich zu einem gemütlichen Rückzugsort werden, der sowohl für sportliche Aktivitäten als auch für Entspannung genutzt werden kann.

Ein schöner Poolbereich fördert nicht nur die Nutzung, sondern trägt auch zur Schaffung einer angenehmen Atmosphäre bei. Ein gepflegter Pool im Garten ist ein Ort, an dem man sich gerne aufhält und der das gesamte Ambiente des Gartens verbessert.

Vorteile eines eigenen Pools im Garten

Die Vorteile eines eigenen Pools im Garten sind vielfältig. Der Pool ermöglicht nicht nur körperliche Aktivität, sondern auch eine angenehme Auszeit vom hektischen Alltag. Zu den Vorteilen gehören:

  • Flexibilität: Der Pool ist jederzeit zugänglich, was eine spontane Nutzung ermöglicht.
  • Vielseitigkeit: Er dient sowohl als Ort für sportliche Betätigung als auch als Rückzugsort zur Entspannung.
  • Geselligkeit: Der Pool bietet Platz für gemeinschaftliche Aktivitäten mit Familie und Freunden.
  • Gestaltungsmöglichkeiten: Der Poolbereich kann individuell gestaltet werden, sodass er sich perfekt in den Garten einfügt und zur Wohlfühloase wird.

Der eigene Pool als langfristige Investition

Ein Pool im Garten ist nicht nur ein Luxus, sondern auch eine langfristige Investition in die Lebensqualität. Wer sich für einen Pool zu kaufen entscheidet, schafft einen Raum für regelmäßige Bewegung und Entspannung, der jederzeit genutzt werden kann. Besonders in warmen Sommermonaten bietet der Pool eine wertvolle Alternative zu herkömmlichen Fitnessmöglichkeiten oder öffentlichen Schwimmbädern. Gleichzeitig ist er ein einzigartiger Ort, um den Garten zu genießen und unvergessliche Momente mit Familie und Freunden zu erleben.

Fazit: Ein Pool als Bereicherung für den Garten und das Leben

Der eigene Pool ist eine großartige Möglichkeit, sowohl für Bewegung als auch für Entspannung zu sorgen. Wer regelmäßig schwimmt, profitiert von einer angenehmen körperlichen Betätigung, die sich positiv auf das Wohlbefinden auswirkt. Gleichzeitig ist der Pool im Garten ein idealer Rückzugsort, um dem Alltag zu entfliehen und den Kopf freizubekommen. Die Möglichkeit, jederzeit zu schwimmen oder sich einfach im Wasser zu entspannen, macht den eigenen Pool zu einer wertvollen Bereicherung des Lebens. Wer sich für einen Pool zu kaufen entscheidet, investiert in einen Ort, der sowohl für körperliche Aktivitäten als auch für ruhige Momente sorgt.

Bekämpfung der Asiatischen Tigermücke in Trebur

Asiatische Tigermücke: In Trebur, genauer gesagt im Ortsteil Astheim, wurde das Vorkommen der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) festgestellt. Diese ursprünglich aus Südostasien stammende, invasive Mückenart gilt als besonders angriffslustig und kann unter bestimmten Bedingungen gefährliche Krankheiten wie Dengue-, Zika- oder Chikungunya-Fieber übertragen. Um eine Ausbreitung der Tigermücke zu verhindern, hat die Gemeinde Trebur nun die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS e.V.) mit gezielten Bekämpfungsmaßnahmen beauftragt.

Rasche Reaktion der Gemeindeverwaltung auf die Asiatische Tigermücke in Trebur

Aufgrund der potenziellen Gesundheitsgefahr durch die Asiatische Tigermücke werden alle Anwohnerinnen und Anwohner im bekannten Verbreitungsgebiet schriftlich über die bevorstehenden Maßnahmen informiert. Diese Benachrichtigung enthält konkrete Handlungsempfehlungen und Hinweise zur Mithilfe. Wer kein Schreiben erhält, wohnt außerhalb der aktuellen Ausbreitungszone – sollte dennoch präventiv tätig werden, um eine weitere Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke in Trebur zu verhindern.

Brutstätten frühzeitig beseitigen: So helfen Bürger aktiv mit

Die wirksamste Strategie gegen die Ausbreitung der Tigermücke liegt in der konsequenten Beseitigung von Brutplätzen. Diese Mückenart nutzt selbst kleinste Wasseransammlungen zur Eiablage – beispielsweise in Regentonnen, Gießkannen, Vogeltränken, Blumentopfuntersetzern, Hofgullys oder verstopften Dachrinnen. Da die Tigermücke nur wenige hundert Meter weit fliegt, stammen viele Mücken, die stechen, oft vom eigenen Grundstück oder aus der direkten Nachbarschaft.

Die empfohlene Präventionszeit reicht von Anfang April bis Anfang Oktober. Innerhalb dieses Zeitraums ist die Tigermücke besonders aktiv und vermehrungsfähig. Gefäße im Freien sollten entweder so gelagert werden, dass sich kein Wasser darin sammelt, oder sie sollten mit einem engmaschigen Moskitonetz abgedeckt werden. Einmal wöchentliches Entleeren aller wassergefüllten Gefäße gilt als besonders effektiv.

Für Brutstätten, die sich nicht vollständig trockenlegen oder abdecken lassen, können sogenannte Bti-Tabletten verwendet werden. Diese enthalten einen biologischen Wirkstoff, der ausschließlich Mückenlarven abtötet – für Menschen, Haustiere und andere Tiere ist der Stoff vollkommen unbedenklich. In Trebur sind diese Tabletten für Bürgerinnen und Bürger kostenlos über die Gemeindeverwaltung erhältlich.

Eier der Tigermücke gezielt zerstören – noch bevor sie schlüpfen

Ein oft übersehener, aber wirkungsvoller Schritt: Eier der Tigermücke lassen sich bereits vor dem Schlüpfen abtöten. Weibliche Tigermücken kleben ihre Eier an die Innenwände wasserführender Behälter. Eine Reinigung mit heißem Wasser (mindestens 60 Grad Celsius) oder das Ausbürsten mit einer harten Bürste entfernt und zerstört diese Eier zuverlässig. Das verwendete Wasser sollte im Anschluss in den Boden gegossen werden – nicht in die Kanalisation.

Trotz Vorsicht – was tun bei starkem Mückenaufkommen?

Falls es trotz konsequenter Umsetzung der Empfehlungen zu einem erhöhten Mückenaufkommen und Stichbelästigungen kommt, können sich betroffene Bürgerinnen und Bürger direkt an die KABS e.V. wenden. Über die E-Mail-Adresse termine-tigermuecke@kabs-gfs.de (Betreff: Trebur) oder das Meldeformular auf der Website www.kabsev.de kann ein Vor-Ort-Termin mit einer Fachkraft vereinbart werden. Dabei werden potenzielle, bislang unentdeckte Brutstätten ausfindig gemacht – idealerweise unter Einbeziehung der Nachbarschaft, denn Tigermücken machen keinen Halt vor Grundstücksgrenzen.

Warum die Bekämpfung der Asiatischen Tigermücke in Trebur so wichtig ist

Die Verbreitung der Asiatischen Tigermücke in Trebur ist nicht nur ein lokales Problem, sondern Teil einer größeren Entwicklung, die durch globale Reisetätigkeit und den Klimawandel begünstigt wird. In Regionen mit mildem Klima, wie der Oberrheinebene, kann sich die Tigermücke dauerhaft ansiedeln und bei fehlender Gegenwehr schnell zur Plage werden.

Besorgniserregend ist insbesondere die Möglichkeit der Übertragung tropischer Krankheitserreger. Zwar tragen Tigermücken diese Erreger nicht von Natur aus in sich, doch durch infizierte Reiserückkehrer können Viren wie das Dengue- oder Westnil-Virus eingeschleppt und durch die Mücke weiterverbreitet werden. Auch Hunde sind gefährdet, da die Tigermücke Fadenwürmer übertragen kann, die eine Herzwurmerkrankung auslösen.

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RSG Ginsheim sammelt wichtige Punkte in der 1. Radball-Bundesliga

RSG Ginsheim: Spannender Heimspieltag für die RSG Ginsheim: Am Samstag, den 5. April 2025, zeigte die 1. Mannschaft der Rad- und Sportgemeinschaft Ginsheim eine kämpferische Leistung in der 1. Radball-Bundesliga und sicherte sich sechs enorm wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Roman Müller und Lars Meierle verbesserten sich durch ihren starken Auftritt auf den 10. Tabellenplatz. Mit nun 14 Punkten und einem Torverhältnis von 51:54 hält die RSG Ginsheim Anschluss an das Mittelfeld.

Für ein echtes Ausrufezeichen sorgte das Duo Müller/Meierle im letzten Spiel des Tages mit einem deutlichen 10:2-Sieg gegen RV Gärtringen 2 – dem höchsten Tagessieg des bisherigen Spieltags. Bereits zuvor konnten die beiden auch gegen den Tabellenzweiten RSV Waldrems einen knappen, aber verdienten 4:3-Erfolg verbuchen.

Knappe Spiele zum Auftakt – Leistungssteigerung der RSG Ginsheim im Tagesverlauf

Der Heimspieltag begann zunächst unglücklich: Gegen RVW Naurod zeigte das Voba-Mainspitze-Team, unterstützt von der Johannes Metall GmbH, eine starke Leistung, musste sich am Ende jedoch knapp mit 3:4 geschlagen geben. Nach einer frühen Führung durch einen Eckball glichen die Gäste zunächst aus. Die zweite Halbzeit war von schnellen Toren geprägt: Müller und Meierle brachten die Ginsheimer erneut in Führung, doch Naurod konnte kurz vor Schluss per Eckball den Siegtreffer setzen.

Gegen RV Gärtringen 1 – verstärkt durch Ex-Weltmeister Matze König – entwickelte sich ein taktisch geprägtes Spiel. Nach Rückstand kurz vor der Pause glich Meierle in der 10. Minute aus. Trotz starker Schlussphase blieb es beim knappen 1:2 – ein Punktgewinn wäre durchaus verdient gewesen.

RSG Ginsheim triumphiert gegen den Tabellenzweiten

Besonders erfreulich war die Leistung gegen den RSV Waldrems. Nach einem frühen Gegentor glich Müller per Viermeter aus, bevor Meierle kurz vor der Pause durch eine perfekt verwandelte Ecke den 2:2-Ausgleich erzielte. Im zweiten Abschnitt bewies die RSG Ginsheim Nervenstärke und Durchschlagskraft: Meierle traf doppelt zum 4:3-Endstand. Zahlreiche Chancen der Gastgeber blieben ungenutzt – ein Erfolg, der vor allem auf die gute Defensive und effiziente Chancenverwertung zurückzuführen ist.

Spektakuläres Finale mit Kantersieg gegen Gärtringen 2

Im letzten Spiel des Tages gelang der RSG Ginsheim dann ein echter Befreiungsschlag: Mit einem 10:2-Erfolg gegen RV Gärtringen 2 demonstrierte das Team eindrucksvoll sein Potenzial. Bereits zur Halbzeit führte man deutlich mit 5:1. Auch ein verschossener Viermeter von Müller änderte nichts an der dominanten Vorstellung. Im zweiten Abschnitt wurde der Vorsprung weiter ausgebaut. Die Zuschauer in der Halle waren begeistert – ein perfekter Abschluss eines nervenaufreibenden Spieltags. Auch Trainer Christian Hess und Betreuer Ralph Hofmann zeigten sich hochzufrieden mit der geschlossenen Mannschaftsleistung.

Spannende Aufgaben warten in Obernfeld

Nach einer kurzen Spielpause geht es für die RSG Ginsheim am 31. Mai 2025 weiter mit dem 5. und vorletzten Spieltag der 1. Bundesliga in Obernfeld. Dort treffen Müller und Meierle unter anderem auf die amtierenden Weltmeister Raphael Kopp und Bernd Mlady vom RMC Stein – eine große sportliche Herausforderung, auf die das Team mit neuem Selbstbewusstsein blicken kann.

Mit dem Rückenwind des erfolgreichen Heimspieltages hat die RSG Ginsheim bewiesen, dass sie im Abstiegskampf nicht nur mithalten, sondern auch klare Zeichen setzen kann. Die nächsten Spiele könnten entscheidend für den Klassenerhalt werden – und die Fans dürfen sich auf weitere spannende Radball-Action freuen.

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