BYC-News Blog Seite 222

Wann lohnt sich ein eigenes Wohnmobil?

Der Kauf eines Wohnmobils ist für viele Camping-Fans eine große Entscheidung, die gut durchdacht sein will. Aktuell stellt sich die Frage, ob sich ein Kauf überhaupt noch lohnt – oder ob Anmietung die bessere Wahl ist. Dabei spielen Faktoren wie die Häufigkeit der Nutzung, individuelle Vorlieben und natürlich die finanziellen Möglichkeiten eine zentrale Rolle.

Die aktuelle Marktsituation: Preissturz bei Wohnmobilen

Nach dem starken Nachfrageanstieg während der Corona-Pandemie hat sich die Lage inzwischen deutlich entspannt. Neueste Zahlen belegen einen erheblichen Preisrückgang, sowohl bei neuen als auch bei gebrauchten Fahrzeugen, der teilweise zweistellige Prozentwerte erreicht. Diese Entwicklung lässt sich auf verschiedene Ursachen zurückführen:

  1. Übersättigung des Marktes: Nach mehreren sehr erfolgreichen Jahren ist der Markt mit Wohnmobilen überflutet.
  2. Schwache Nachfrage: Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Freizeitfahrzeugen aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit zurückgegangen.
  3. Hohe Inflation und Kreditzinsen: Die anhaltend hohe Inflation und überdurchschnittlich hohe Kreditzinsen machen es vielen Menschen schwer, sich ein neues Wohnmobil zu leisten.
  4. Markteintritt chinesischer Hersteller: Der Preisdruck wird durch den Markteintritt neuer Hersteller aus China Markt zusätzlich verstärkt.

Diese Marktdynamik führt zu einer interessanten Situation für potenzielle Käufer: Einerseits sind die Anschaffungskosten gesunken, andererseits sind die Finanzierungskosten gestiegen. Eine Stabilisierung der Preise ist laut Experten bisher nicht in Sicht. Die wirtschaftliche Unsicherheit führt auch dazu, dass viele Verbraucher nach alternativen Mobilitätskonzepten suchen – ein Trend, der sich auch in der Einführung neuer Carsharing-Modelle wie kürzlich in Worms widerspiegelt.

Die Kosten-Nutzen-Analyse: Kaufen vs. Mieten

Anschaffungskosten

Der durchschnittliche Neupreis für ein Wohnmobil liegt aktuell bei etwa 77.500 Euro, wobei die Preisspanne je nach Modell, Größe und Ausstattung zwischen 50.000 und 150.000 Euro variieren kann. Gebrauchte Wohnmobile sind mit 20.000 bis 60.000 Euro deutlich günstiger zu haben. Hinzu kommen einmalige Kosten wie Zulassung, Anmeldung und gegebenenfalls Überführungskosten.

Laufende Unterhaltskosten

Die jährlichen Kosten für ein Wohnmobil werden oft unterschätzt. Sie setzen sich aus folgenden Posten zusammen:

  1. Versicherung: Je nach Versicherungsmodell (Haftpflicht, Teil- oder Vollkasko) fallen jährlich zwischen 200 und 1.500 Euro an.
  2. Kfz-Steuer: Die Steuer für ein Wohnmobil bis 3,5 Tonnen beträgt durchschnittlich 240 Euro pro Jahr.
  3. Wartung und Reparaturen: Für regelmäßige Wartung, TÜV, Gasprüfung und kleinere Reparaturen sollten jährlich etwa 500 bis 1.000 Euro eingeplant werden.
  4. Stellplatzkosten: Ein sicherer Unterstellplatz kostet je nach Standort und Art zwischen 300 und 1.200 Euro pro Jahr.
  5. Wertverlust: Neue Wohnmobile verlieren im ersten Jahr etwa 10–20 % ihres Wertes, danach jährlich etwa 5–10 %.

Insgesamt summieren sich die laufenden Kosten für ein Wohnmobil auf durchschnittlich 800 Euro monatlich oder rund 9.600 Euro jährlich. Diese Summe kann je nach Fahrzeugtyp, Alter und Nutzungsintensität variieren.

Mietkosten für Wohnmobile

Die Mietpreise variieren je nach Saison, Fahrzeugtyp und Anbieter erheblich. In Deutschland liegen die durchschnittlichen Tagespreise zwischen 121 und 157 Euro. In der Hauptsaison können diese Preise jedoch deutlich höher ausfallen, während in der Nebensaison häufig Rabatte angeboten werden.

Zusätzlich zur Miete entstehen oft weitere Kosten, wie eine Servicepauschale von rund 100 Euro, eine Kaution zwischen 1.000 und 2.000 Euro sowie möglicherweise Ausgaben für Zusatzversicherungen.

Für eine dreiwöchige Reise in der Hauptsaison summieren sich die Mietkosten schnell auf 3.000 bis 4.500 Euro, abhängig von den individuellen Konditionen und zusätzlichen Gebühren.

Die Rentabilitätsschwelle: Ab wann lohnt sich der Kauf?

Die entscheidende Frage ist: Ab wie vielen Nutzungstagen pro Jahr ist der Kauf eines Wohnmobils günstiger als zu mieten? Verschiedene Experten und Studien kommen hier zu ähnlichen Ergebnissen:

  1. ADAC-Empfehlung: Laut ADAC lohnt sich der Kauf eines Wohnmobils erst ab einer Nutzung von mindestens sechs Wochen (42 Tage) pro Jahr.
  2. Detaillierte Berechnungen: Andere Quellen nennen eine Schwelle von 56 bis 67 Tagen pro Jahr, ab der sich der Kauf rentiert.
  3. Branchenexperten: Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbands (CIVD), erklärte in einem Gespräch mit dem SPIEGEL im Jahr 2020, dass sich der Kauf eines Wohnmobils ab einer Nutzung von vier bis sechs Wochen im Jahr lohnt.

Diese Zahlen basieren auf einer Gegenüberstellung der jährlichen Gesamtkosten für ein eigenes Wohnmobil (Wertverlust plus Fixkosten) mit den Mietkosten für vergleichbare Fahrzeuge. Bei einem durchschnittlichen Wohnmobil summieren sich der jährliche Wertverlust und die Fixkosten auf etwa 4.000 bis 4.500 Euro – ein Betrag, der in etwa den Kosten für fünf Wochen Wohnmobilmiete entspricht.

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Finanzierungsmöglichkeiten für Wohnmobile

Für diejenigen, die sich für den Kauf entscheiden, aber nicht die gesamte Summe auf einmal aufbringen können, gibt es verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten:

Autokredit für Wohnmobile

Autokredite können für die Finanzierung von Wohnmobilen genutzt werden. Wer möchte, kann von Beträgen zwischen 5.000 und 150.000 Euro und Laufzeiten von 24 bis 120 Monaten profitieren. Der effektive Jahreszins liegt derzeit meist zwischen 6 und 7 %.

  • Flexible Rückzahlungsoptionen: Einige Banken ermöglichen kostenlose Sondertilgungen und vorzeitige Rückzahlungen ((zum Beispiel die Deutsche Kreditbank), was zusätzliche Flexibilität bietet.
  • Keine Sicherheitsabtretung: Bei vielen Autokrediten muss der Fahrzeugbrief nicht als Sicherheit hinterlegt werden, sodass der Käufer von Anfang an voller Eigentümer des Wohnmobils ist.

Neben dem klassischen Autokredit gibt es weitere Finanzierungsmodelle:

3-Wege-Finanzierung

Bei diesem Modell wird eine Anzahlung geleistet, die monatlichen Raten sind niedriger als beim klassischen Kredit, dafür fällt am Ende eine höhere Schlussrate an. Der Kunde hat dann die Wahl, das Fahrzeug zurückzugeben, die Schlussrate zu bezahlen oder einen neuen Kredit für die Schlussrate aufzunehmen

Leasing

Eine weitere Option ist das Leasing, bei dem das Wohnmobil für einen längeren Zeitraum – meist drei bis vier Jahre – gemietet wird und nach Ablauf der Leasingzeit zurückgegeben werden kann.

Faktoren jenseits der reinen Kostenrechnung

Die Entscheidung zwischen Kauf und Miete sollte nicht ausschließlich auf finanziellen Überlegungen basieren. Weitere wichtige Faktoren sind:

Vorteile des Eigentums

  1. Spontanität und Flexibilität: Mit einem eigenen Wohnmobil kann man jederzeit und spontan verreisen, ohne von Verfügbarkeiten und Buchungsfristen abhängig zu sein.
  2. Individuelle Gestaltung: Ein eigenes Wohnmobil kann nach persönlichen Vorlieben eingerichtet und ausgestattet werden.
  3. Vertrautheit: Man kennt sein eigenes Fahrzeug und muss sich nicht bei jeder Reise neu eingewöhnen.

Vorteile des Mietens

  1. Flexibilität bei der Fahrzeugwahl: Je nach Reiseziel und Gruppengröße kann das passende Fahrzeug gewählt werden.
  2. Weniger Planungsaufwand – Viele organisatorische Aspekte werden vom Vermieter übernommen, wie z.B. Versicherungen und technische Prüfungen
  3. Keine Wartungssorgen: Bei einem Mietfahrzeug entfallen Wartung, Reparaturen und TÜV

Schritt für Schritt zur Entscheidungsfindung

Um die richtige Entscheidung zu treffen, empfehlen sich folgende Schritte:

  1. Ehrliche Nutzungsanalyse: Realistisch einschätzen, wie oft und wie lange das Wohnmobil tatsächlich genutzt werden wird
  1. Probefahrten und -mieten: Vor dem Kauf verschiedene Modelle mieten und testen, um das passende Fahrzeug zu finden
  2. Detaillierte Kostenaufstellung: Alle Kosten des Eigenbesitzes (inklusive Wertverlust, Versicherung, Wartung, Stellplatz) den Mietkosten für die geplanten Reisen gegenüberstellen
  3. Finanzierungsoptionen vergleichen: Bei Finanzierungsbedarf verschiedene Angebote einholen und vergleichen

Die persönliche Entscheidung

Die Rentabilitätsschwelle für den Kauf eines Wohnmobils liegt bei etwa 42 bis 67 Nutzungstagen pro Jahr. Wer sein Wohnmobil weniger nutzt, fährt mit einer Anmietung in der Regel günstiger. Allerdings spielen neben den reinen Kosten auch persönliche Präferenzen und der ideelle Wert des eigenen Wohnmobils eine wichtige Rolle.

In der aktuellen Marktsituation mit sinkenden Wohnmobilpreisen könnte sich für Interessenten ein günstiger Zeitpunkt zum Kauf bieten – vorausgesetzt, die Finanzierung ist zu attraktiven Konditionen möglich. Wer sein Wohnmobil intensiv nutzen möchte und Wert auf Spontanität und individuelle Gestaltung legt, für den kann der Kauf trotz der hohen Anfangsinvestition die richtige Entscheidung sein.

Letztlich bleibt es eine persönliche Abwägung zwischen finanziellen Aspekten und dem Lebensstil, den man mit dem Wohnmobil verwirklichen möchte.

 

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Umziehen in Frankfurt: Tipps für einen stressfreien Wohnungswechsel in der Mainmetropole

Fast 750.000 Menschen leben in Frankfurt am Main. Damit ist die Metropole am Main die fünftgrößte Stadt Deutschlands, deutlich vor der Landeshauptstadt Wiesbaden. Kein Wunder: Besonders junge Menschen zieht es aus dem ländlichen Raum zunehmend in die Großstädte, sei es zum Studium, für bessere Jobchancen oder einfach für das urbane Lebensgefühl. Außerdem erinnert Frankfurt mit seiner markanten Skyline mehr als jede andere deutsche Stadt an internationale Metropolen wie New York oder London.

Doch wer innerhalb Frankfurts, nach Frankfurt oder aus Frankfurt heraus umziehen möchte, steht genau aus diesen Gründen vor ganz eigenen Herausforderungen. In diesem Beitrag erklären wir, worauf man achten sollte, geben praktische Tipps und teilen lokale Hinweise für einen entspannten Umzug.

Herausforderungen bei Umzug in Frankfurt: Hochhäuser, Altbauten und Halteverbot

Ein Umzug in Frankfurt bringt einige ganz typische Probleme mit sich. In engen und stark befahrenen Vierteln wie Nordend, Bornheim oder dem Westend sind Parkplätze Mangelware. Ohne vorher eingerichtete Halteverbotszonen kann das Be- und Entladen zur echten Geduldsprobe werden.

Auch der Verkehr kann zu Verzögerungen führen. In älteren Gebäuden oder Hochhäusern ohne Aufzug, zum Beispiel in Teilen von Sachsenhausen oder Fechenheim, ist oft ein Außenlift nötig, um Möbel sicher in die oberen Etagen zu bekommen. Zusätzlich können Baustellen und Straßensperrungen, etwa in Bockenheim oder Niederrad, Umwege verursachen und den Umzug erschweren.

Wer rechtzeitig plant, kann sich viel Stress ersparen. Die Einrichtung einer Halteverbotszone in Frankfurt kostet in der Regel zwischen 130 € und 160 € pro Tag im Komplettpaket, also inklusive Genehmigung, Aufstellung und Abbau. Beispielsweise kann man online eine Zone (ca. 15 m, 1 Tag, inkl. behördlicher Genehmigung) zum Festpreis von 129 € buchen.

Selbst umziehen oder doch lieber Profis beauftragen?

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, einen Umzug anzugehen. Die erste Frage lautet: Kann ich das allein – oder mit der Hilfe von Freunden – schaffen, oder sollte ich ein professionelles Umzugsunternehmen engagieren?

In Frankfurt gibt es zahlreiche erfahrene Umzugsdienstleister, die sowohl bei der Planung als auch bei der Durchführung unterstützen können. Dank ihrer Routine kennen sie die örtlichen Gegebenheiten genau, kümmern sich um die Organisation von Außenliften oder Halteverbotszonen, während man selbst Zeit für andere Dinge hat. Wer das nötige Kleingeld hat, ist mit einem Umzugsunternehmen gut beraten.

Allerdings ist das natürlich nicht für jedes Budget machbar. Ein selbstorganisierter Umzug ist zwar mit mehr körperlicher Arbeit und Aufwand verbunden, dafür aber deutlich günstiger und kann mit einer lockeren Herangehensweise und guter Planung zu einem zusammenschweißenden Event werden werden.

Verkehr und Transporter: So klappt’s mit der Planung

Wer selbst Hand anlegt, kommt meist nicht umhin, einen Transporter zu mieten. Kleinere Sprinter gibt es schon ab etwa 25 Euro pro Tag, ein Umzugstransporter kostet um die 55 Euro, ein größerer LKW etwa 80 Euro, zum Beispiel bei Anbietern wie Starcar, Europcar oder Sixt.

Frankfurt ist nicht nur Banken- und Messestadt, sondern auch einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Deutschlands. Das Frankfurter Kreuz, an dem die Autobahnen A3 und A5 aufeinandertreffen, gilt mit rund 335.000 Fahrzeugen täglich als das meistbefahrene Autobahnkreuz der Bundesrepublik. Insgesamt sind in Frankfurt mehr als 430.000 Fahrzeuge zugelassen, eine der höchsten Fahrzeugdichten in deutschen Großstädten.

Das führt zwangsläufig zu regelmäßigem Stau, besonders zu den Pendlerzeiten. Im Schnitt verbringen Autofahrende in Frankfurt rund 36 Stunden pro Jahr im Stau. Damit gehört die Stadt zu den zehn stauanfälligsten Städten Deutschlands. Die Hauptverkehrszeiten liegen zwischen 6 und 9 Uhr morgens sowie 16 und 18 Uhr abends. Besonders donnerstags ist der Abendverkehr oft zähfließend.

Wer also einen Transporter mietet, sollte diese Stoßzeiten möglichst meiden. Ideal ist ein Umzug vormittags oder in den frühen Nachmittagsstunden. Vorher lohnt es sich, die aktuelle Verkehrslage zu checken und sich über Baustellen oder Straßensperrungen zu informieren. So lässt sich der Tag deutlich stressfreier gestalten.

Umziehen bedeutet auch: Zeit einplanen

Ein Umzug in Eigenregie bedeutet fast immer zusätzlichen Zeitaufwand. In der Regel muss dafür Urlaub genommen werden. Zieht man während der Arbeitszeit um und der Arbeitgeber genehmigt eine Freistellung, bedeutet das meist unbezahlten Urlaub. Ein gesetzlich geregelter Anspruch auf Sonderurlaub besteht in Deutschland nicht. Das gilt auch bei einem Umzug. Nur bei beruflich bedingten Wohnortwechseln kann es Ausnahmen geben, wenn solche Sonderregelungen vertraglich vereinbart wurden. Und gerade in Frankfurt ziehen viele Menschen aus beruflichen Gründen her.

Nach dem Umzug: Ummeldung nicht vergessen

Einer der ersten Behördengänge nach dem Umzug ist die Anmeldung des neuen Wohnsitzes. Diese kann beim zentralen Bürgeramt Frankfurt oder in einem der Bürgerämter in Höchst, Nordwest, Dornbusch, Sachsenhausen, Nieder-Eschbach, Bergen-Enkheim sowie in den Außenstellen Fechenheim, Kalbach, Nieder-Erlenbach und Harheim erledigt werden. Wichtig: Man benötigt den Personalausweis oder Reisepass sowie die Wohnungsgeberbestätigung. Mittlerweile ist die Ummeldung auch bequem online möglich. Dafür braucht man ein NFC-fähiges Smartphone oder ein Kartenlesegerät am PC sowie die AusweisApp und ein bundID-Konto. Auch das Auto muss umgemeldet werden. Dafür ist die zentrale Zulassungsstelle am Römerhof 19 zuständig.

Beliebte Stadtteile in Frankfurt zum umziehen – und wer sich hier wohl am wohlsten fühlen wird

  1. Westend
    Ein elegantes, grünes Viertel mit vielen Altbauwohnungen und gepflegten Parkanlagen. Ideal für Berufstätige und Familien mit größerem Budget, die eine ruhige und dennoch zentrale Lage suchen. Die Nähe zur Innenstadt und zu den Banken macht es besonders für Pendler attraktiv. Auch Hundebesitzer freuen sich über Grünflächen wie den Grüneburgpark.
  2. Sachsenhausen
    Sachsenhausen vereint urbanes Lebensgefühl mit hoher Lebensqualität. Besonders rund um das Museumsufer gibt es eine lebendige Kneipen- und Kulturszene. Studierende profitieren von der Nähe zur Universität und der sehr guten ÖPNV-Anbindung. Familien und Hundebesitzer schätzen die vielen Parks und das breite Freizeitangebot.
  3. Bornheim
    Das als „das Dorf in der Stadt“ bekannte Bornheim punktet mit einer entspannten Atmosphäre, vielen Cafés und dem beliebten Wochenmarkt. Ein Viertel, das perfekt zu jungen Familien, Kreativen und auch Senioren passt – dank ruhiger Nebenstraßen und guter Nahversorgung.
  4. Bockenheim
    Ein vielseitiger Stadtteil, der sowohl Studierende als auch Berufstätige anspricht. Die Nähe zur Goethe-Universität macht Bockenheim besonders attraktiv für junge Menschen. Gleichzeitig ist die Anbindung hervorragend – ein echter Vorteil für alle, die schnell ins Zentrum möchten.
  5. Nordend
    Das Nordend zählt zu den beliebtesten Vierteln Frankfurts. Es ist lebendig, vielfältig und bietet viele Grünflächen. Ob junge Familien, Paare oder Singles – hier fühlt man sich wohl. Kleine Läden, Cafés und eine sehr gute Infrastruktur machen das Viertel besonders lebenswert.
  6. Fechenheim
    Etwas außerhalb gelegen und preislich meist günstiger. Ideal für Familien oder Hundebesitzer, die etwas mehr Platz suchen. Es ist ein ruhiges Wohngebiet mit viel Grün und guter Anbindung an die Innenstadt.
  7. Niederrad
    Durch das große Mainufer-Areal und die Nähe zu vielen großen Arbeitgebern ist Niederrad besonders bei Berufstätigen beliebt. Auch Senioren schätzen die ruhigen Wohnstraßen und die gute Anbindung ans Stadtzentrum.
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Essity erneut für Nachhaltigkeitsstrategie ausgezeichnet

Das Hygiene- und Gesundheitsunternehmen Essity ist erneut von der renommierten Umweltorganisation CDP als führendes Unternehmen im Bereich Lieferantenengagement ausgezeichnet worden. Bereits zum sechsten Mal in Folge erscheint der Konzern auf dem „Supplier Engagement Leaderboard 2024“ – ein Beleg für die konsequente Einbindung seiner Lieferanten in klimapolitische Maßnahmen.

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Engagement entlang der Lieferkette

Im Zentrum der Nachhaltigkeitsstrategie von Essity steht das Ziel, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Um dieses Ziel zu verwirklichen, setzt das Unternehmen auf umfassende Umweltmaßnahmen entlang der gesamten Lieferkette. Dabei spielt die enge Zusammenarbeit mit Lieferanten eine zentrale Rolle.

Ein wesentliches Zwischenziel ist die Reduktion der Scope-3-Emissionen um 35 Prozent bis 2030 – also jener Emissionen, die außerhalb des eigenen Betriebs entstehen, etwa durch eingekaufte Rohstoffe. Im Jahr 2024 konnte Essity bereits eine 21-prozentige Reduzierung dieser Emissionen vermelden.

Partnerschaftlich zu mehr Klimaschutz

„Unser Ansatz basiert auf klaren Erwartungen, gezielter Unterstützung und der Förderung von Innovationen“, erklärt Jessica Nordlinder, Vice President Global Procurement bei Essity. Lieferanten würden nicht nur über Umweltziele informiert, sondern erhielten auch Tools, Schulungen und Impulse, um eigene Beiträge zur Emissionsminderung zu leisten. Der offene Dialog sei ein Schlüsselfaktor für den gemeinsamen Fortschritt.

CDP als unabhängiger Maßstab

Die jährliche Erhebung der Umweltdaten durch CDP gilt international als maßgeblicher Standard zur Bewertung von Umweltpraktiken in Unternehmen. Das Supplier Engagement Leaderboard hebt dabei Unternehmen hervor, die durch vorbildliche Kooperationen in der Lieferkette zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen.

Mit der erneuten Platzierung auf der CDP-Liste unterstreicht Essity seinen Führungsanspruch im Bereich nachhaltiger Lieferketten – und zeigt, wie partnerschaftliches Handeln den Weg zu klimafreundlicheren Geschäftsmodellen ebnen kann.

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Vollsperrung der B9 wegen Hochzeitsgästen

B9 Bodenheim: Am frühen Mittwochabend (9. Juli 2025) kam es gegen 18:15 Uhr auf der Bundesstraße B9 bei Bodenheim zu einem größeren Polizeieinsatz. Die Bundesstraße musste hierbei in Fahrtrichtung Mainz für rund 1,5 Stunden vollständig gesperrt werden.

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Auseinandersetzung bei Hochzeitsfeier in Bodenheim

Bei einer Hochzeitsfeier im Gewerbegebiet von Bodenheim an der L413 kam es zuvor zu innerfamiliäre Streitigkeiten, die eskalierten und in eine Auseinandersetzung mit rund 20 bis 25 Beteiligten mündeten. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Oppenheim bedrohte ein 59-jähriger Gast während der Feier mehrere Anwesende – in den Händen hielt er dabei eine Axt, die er jedoch nicht einsetzte. Die Situation spitzte sich zu, als ein 34-jähriger Gast mit einer Holzlatte auf den 59-Jährigen einschlug und ihn leicht verletzte.

Noch vor dem Eintreffen der Polizei wurde gemeldet, dass sich mehrere Fahrzeuge von der Örtlichkeit entfernten und auf die Bundesstraße B9 fuhren. Durch die Einsatzkräfte wurde daraufhin die B9 gesperrt und diverse Fahrzeuge inklusive ihrer Insassen kontrolliert. Die Sperrung dauerte rund 1,5 Stunden.

Gesuchte Personen konnten angetroffen werden

In den kontrollierten Fahrzeugen konnten sowohl der 34-jährige als auch der 59-jährige angetroffen werden. Die mutmaßlichen Tatwaffen – eine Axt und eine Holzlatte – wurden vor Ort sichergestellt.

Die Polizeiinspektion Oppenheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen die beiden Hauptbeteiligten wurden Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Bedrohung eingeleitet. Eine weitere Person steht ebenfalls unter Verdacht – ihre genaue Beteiligung wird derzeit noch ermittelt.

Bis auf den leicht verletzten 59-Jährigen kamen keine weiteren Personen zu Schaden.

Die Polizei bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer 06133/933-100 zu melden.

Artikelempfehlung: Tödlicher Unfall im Kreis Alzey-Worms

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Rückruf von Mineralwasser wegen bakterieller Verunreinigung

Die Roxane GmbH ruft aktuell bundesweit mehrere Chargen Mineralwasser zurück. Betroffen sind unterschiedliche Sorten in 0,5- und 1,5-Liter PET-Flaschen, die in Filialen von EDEKA, Marktkauf und Netto Marken-Discount verkauft wurden. Grund für den Rückruf ist eine im Rahmen von Routinekontrollen entdeckte bakterielle Verunreinigung der Produkte. Der Verzehr wird dringend abgeraten, da gesundheitliche Risiken nicht ausgeschlossen werden können.

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Diese Produkte sind vom Rückruf betroffen:

Marke: GUT&GÜNSTIG

  • Sorten: Still, Classic, Medium
  • Gebinde: 0,5 L und 1,5 L PET-Flaschen
  • Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD):
    • „GUT&GÜNSTIG Stilles Mineralwasser” 0,5 Liter: 01.07.2027, 02.07.2027
    • „GUT&GÜNSTIG Stilles Mineralwasser” 1,5 Liter: 30.06.2027, 01.07.2027, 02.07.2027
    • „GUT&GÜNSTIG Classic Mineralwasser” 0,5 Liter: 30.03.2026, 01.04.2026, 03.04.2026
    • „GUT&GÜNSTIG Classic Mineralwasser” 1,5 Liter: 01.07.2026
    • „GUT&GÜNSTIG Medium Mineralwasser” 0,5 Liter: 30.03.2026, 02.04.2026, 03.04.2026
    • „GUT&GÜNSTIG Medium Mineralwasser” 1,5 Liter: 02.07.2026

Marke: Naturalis

  • Sorten: Still, Classic, Medium
  • Gebinde: 0,5 L und 1,5 L PET-Flaschen
  • Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD):
    • „Naturalis Stilles Mineralwasser” 0,5 Liter: 02.07.2027
    • „Naturalis Stilles Mineralwasser” 1,5 Liter: 30.06.2027, 01.07.2027, 02.07.2027, 03.07.2027
    • „Naturalis Medium Mineralwasser” 0,5 Liter: 02.04.2026
    • „Naturalis Medium Mineralwasser” 1,5 Liter: 02.07.2026
    • „Naturalis Classic Mineralwasser” 0,5 Liter: 01.04.2026
    • „Naturalis Classic Mineralwasser” 1,5 Liter: 01.07.2026

Wichtig: Der Rückruf bezieht sich ausschließlich auf Produkte aus der Quelle Clara im Quellort Jessen. Andere Quellen und Chargen sind nicht betroffen.

Die betroffenen Produkte wurden nahezu bundesweit verkauft – mit Ausnahme des Saarlands (bei GUT&GÜNSTIG still) sowie teilweise Baden-Württemberg (bei Naturalis still).

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Gesundheitsrisiken nicht ausgeschlossen

Die festgestellte bakterielle Verunreinigung kann zu gesundheitlichen Beschwerden wie Magen-Darm-Problemen führen – besonders bei Kindern, Senioren oder immungeschwächten Personen.

Die Roxane GmbH und die Handelsketten haben bereits reagiert und die betroffene Ware aus dem Verkauf genommen.

Rückgabe und Erstattung

Kunden, die eines der betroffenen Produkte gekauft haben, können dieses auch ohne Kassenbon in der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgeben. Der Kaufpreis wird vollständig erstattet.

Artikelempfehlung: Mehr Geld für Sicherheit: Bund stärkt Bevölkerungsschutz

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Tödlicher Unfall im Kreis Alzey-Worms

Verkehrsunfall im Kreis Alzey-Worms: Am Mittwochmittag (9. Juli 2025) kam es auf einem Wirtschaftsweg, dem sogenannten Kuhweg, in Bechtheim (Kreis Alzey-Worms) zu einem tragischen Verkehrsunfall. Hierbei verlor ein 67 Jahre alter Mann sein Leben.

Fahrer stirbt noch am Unfallort in Bechtheim

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer gegen 14:30 Uhr auf dem Wirtschaftsweg mit seinem Traktor unterwegs. Dort kam er aus bislang noch unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Der Traktor durchbrach den Zaun eines angrenzenden Schrebergartens und kam erst innerhalb des Gartengrundstücks zum Stillstand.

Für den 67-jährigen Fahrer kam jede Hilfe zu spät: Er konnte nur noch tot aus dem Traktor geborgen werden. Die genauen Umstände des Unfalls sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Unfallursache noch unklar – Gutachter eingeschaltet

Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Unfallgutachter hinzugezogen. Auch ein möglicher medizinischer Notfall als Auslöser für das plötzliche Verlassen der Fahrbahn wird aktuell nicht ausgeschlossen.

Die Polizei Worms hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich bei der zuständigen Dienststelle zu melden.

Artikelempfehlung: Anschlag auf Enforcement Trailer bei Heidesheim

Blitzer bei Heidesheim mutwillig zerstört

In den frühen Morgenstunden des 10. Juli 2025, gegen 02:28 Uhr, beschädigten Unbekannte einen sogenannten Enforcement Trailer – einen mobilen Blitzer. Wie die Polizei Mainz mitteilt, ereignete sich der Vorfall in freier Feldlage nahe der Bundesautobahn 60 (BAB60) in Fahrtrichtung Bingen, etwa auf Höhe der Anschlussstelle Heidesheim.

Zielgerichteter Angriff auf Verkehrssicherheit

Die Täter beschädigten das Gerät mutwillig. Der Blitzer soll eigentlich dazu beitragen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und schwere Unfälle zu verhindern. Er misst rund um die Uhr die Geschwindigkeit vorbeifahrender Fahrzeuge – vor allem an gefährlichen Streckenabschnitten oder in Baustellenbereichen. Mit der Attacke zerstörten die Unbekannten nicht nur Technik im hohen Wert, sondern griffen auch direkt in die öffentliche Sicherheit ein.

Überwachungskameras könnten Täter entlarven

Die Anhänger sind mit modernster Technik ausgestattet und verfügen über eine umfassende Kameraüberwachung. Diese dient nicht nur der Beweisführung bei Geschwindigkeitsverstößen, sondern kann auch dabei helfen, Täter bei Vandalismus zu identifizieren. Die Polizei wertet derzeit die Videoaufzeichnungen aus, um Hinweise auf die Täter zu erlangen.

Steuergelder fließen in die Reparatur

Besonders brisant: Die durch die Sachbeschädigung entstehenden Reparaturkosten werden aus öffentlichen Mitteln gedeckt – also vom Steuerzahler. Derartige Taten belasten somit nicht nur Polizei und Behörden, sondern letztlich die Allgemeinheit und jeden einzelnen Steuerzahler.

Polizei Mainz bittet um Hinweise

Die Polizeiautobahnstation Heidesheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet dringend um die Mithilfe der Bevölkerung. Personen, die sich am 10. Juli 2025 gegen 02:28 Uhr auf der BAB60 in Fahrtrichtung Bingen oder in der näheren Umgebung von Heidesheim befanden, könnten wichtige Zeugen sein.

Wer Hinweise geben kann oder über Bild- bzw. Videoaufnahmen verfügt, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06132 9500 bei der Polizeiautobahnstation Heidesheim zu melden.

Wie arbeitet ein Enforcement Trailer?

Ein Enforcement Trailer blitzt mobil und automatisch – verpackt in einem unscheinbaren Anhänger. Er überwacht die Geschwindigkeit vorbeifahrender Fahrzeuge mithilfe von Radar oder Lidar. Registriert er einen Verstoß, löst er selbstständig die Kamera aus und erstellt ein Beweisfoto. Dank integrierter Kameras, Sensoren und eigener Stromversorgung arbeitet der Anhänger völlig autonom – ganz ohne Personal. Behörden stellen ihn gezielt an Unfallschwerpunkten, vor Schulen oder auf Landstraßen auf. Dort bleibt er oft mehrere Tage stehen und kontrolliert den Verkehr rund um die Uhr – unauffällig, auch bei Nacht oder schlechtem Wetter.

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Urbaner Charme: So holt man sich das Großstadt-Feeling in die eigenen vier Wände

Die Sehnsucht nach dem urbanen Lebensgefühl prägt heute zahlreiche Wohnkonzepte. Kaum ein anderes Thema verbindet die Idee von Freiheit, Kreativität und moderner Ästhetik so gekonnt wie Street Art. Wer das Großstadt-Flair nicht nur vor der Haustür, sondern direkt in den eigenen vier Wänden erleben möchte, findet in Street Art eine faszinierende Möglichkeit, seinen Räumen eine individuelle Handschrift zu verleihen. Es geht dabei nicht nur um dekorative Elemente, sondern um das bewusste Gestalten von Räumen, die Geschichten erzählen, überraschen und beeindrucken. Hier zeigt sich der besondere Reiz darin, dass Motive, Farben und Stile frei wählbar sind und somit eine höchst persönliche Note ermöglichen.

Die Umsetzung von Street Art für zu Hause kann dabei vielfältig ausfallen. Von großformatigen Wandgemälden über kleine, raffinierte Details bis hin zu hochwertigen Kunstdrucken ist alles möglich. Der Ansatz ist immer derselbe: ein urbanes Statement schaffen, das den Charakter der Stadt ins Private überträgt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Loft in einem Altbau oder eine moderne Neubauwohnung handelt – das Prinzip der Street Art ist universell einsetzbar und kann Räume komplett verwandeln. Ziel ist es, nicht nur schöne Wände zu gestalten, sondern eine Atmosphäre zu schaffen, die Urbanität, Kunst und Alltag miteinander verschmelzen lässt.

Inspiration und Stilrichtungen: Urbanes Design verstehen

Street Art ist weit mehr als bloße Wandgestaltung – sie ist eine eigenständige Kunstrichtung, die urbane Räume mit Leben füllt und dabei oft gesellschaftliche Themen aufgreift. Wer dieses Flair in die eigene Wohnung holen möchte, sollte sich zunächst mit den verschiedenen Stilrichtungen vertraut machen. Ob expressive Graffiti, klare Schablonenarbeiten, detailreiche Murals oder popkulturelle Collagen – die Bandbreite ist nahezu unbegrenzt und bietet für jeden Geschmack den passenden Ansatz. Es lohnt sich, über die Wirkung nachzudenken, die man im Raum erzielen möchte. Sollen die Wände laut und provokant sein oder eher zurückhaltend und elegant? Gerade dieser kreative Spielraum macht Street Art für Wohnräume so spannend.

Viele entscheiden sich für eine Kombination aus modernen Drucken und handgemalten Elementen. Kunstdrucke bieten dabei eine flexible und erschwingliche Möglichkeit, Street Art-Motive auf Leinwand oder Poster zu bringen und beliebig zu platzieren. Gleichzeitig erlaubt es die handwerkliche Umsetzung mit Sprühdosen, Markern oder Schablonen, Wände zu Unikaten zu machen. Diese Mischung aus industriellem Charakter und persönlicher Handschrift schafft eine unverwechselbare Atmosphäre. Wer sich intensiver damit beschäftigt, merkt schnell: Street Art in den eigenen vier Wänden ist nicht bloß Dekoration, sondern eine Form von Selbstausdruck und Haltung.

„Street Art in den eigenen vier Wänden bedeutet, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern in den Alltag zu integrieren und Teil davon zu werden.“

Materialien und Techniken für Street Art im Innenraum

Die Umsetzung von Street Art im Wohnraum hängt maßgeblich von den gewählten Materialien und Techniken ab. Dabei spielt nicht nur der künstlerische Anspruch eine Rolle, sondern auch die praktischen Gegebenheiten. Wer direkt auf Wände arbeiten möchte, muss den Untergrund vorbereiten und die passenden Farben auswählen. Sprühfarbe ist der Klassiker für authentische Graffiti-Effekte, benötigt aber saubere Maskierungen und Erfahrung im Handling. Alternativ lassen sich Schablonen einsetzen, die präzise und wiederholbare Motive ermöglichen und sich auch für Anfängerinnen und Anfänger gut eignen. Eine weitere Möglichkeit sind Marker und Acrylfarben, die detailreiche Elemente und feine Linien schaffen und dabei mehr Kontrolle erlauben.

Darüber hinaus bieten digitale Kunstdrucke eine besonders wohnfreundliche Option. Diese hochwertigen Drucke auf Leinwand oder Papier vereinen den Look echter Street Art mit der Praktikabilität eines Bildes, das einfach aufgehängt werden kann. Sie ermöglichen auch größere Motive ohne aufwändige Malerei direkt an der Wand. Wer die Wirkung im Raum vorab ausprobieren möchte, kann auf Poster zurückgreifen oder mit Tape-Installationen experimentieren. Besonders spannend wird es, wenn verschiedene Techniken kombiniert werden – etwa ein großflächiger Sprühhintergrund mit darüberliegenden Schablonenmotiven oder Marker-Details.

Materialien und Techniken im Überblick:

  • Sprühfarben für Wände oder Leinwand
  • Schablonentechnik für Muster und Schriftzüge
  • Marker und Acrylfarben für feine Linien
  • Digitale Drucke auf hochwertigem Papier oder Leinwand
  • Tape Art und Mischtechniken für experimentelle Ansätze

Die Auswahl ist dabei frei wählbar, sodass jedes Konzept individuell angepasst werden kann. Wer mag, kann sich auch an Upcycling-Projekten versuchen und alte Möbel oder Türen mit Street Art verschönern – eine kreative Möglichkeit, Nachhaltigkeit und Kunst miteinander zu verbinden.

Planung und Umsetzung: Von der Idee zur fertigen Wandgestaltung

Street Art im eigenen Zuhause verlangt mehr als nur kreative Eingebung – sie braucht eine solide Planung. Wer seine vier Wände mit urbaner Kunst aufwerten möchte, sollte zunächst eine klare Vorstellung davon entwickeln, wie das Ergebnis wirken soll. Dabei hilft es, Skizzen oder Moodboards anzulegen, um Farben, Motive und Platzierungen im Vorfeld zu prüfen. Besonders in kleineren Räumen kann eine zu dominante Gestaltung schnell erdrückend wirken. Deshalb lohnt es sich, Lichtverhältnisse und Raumgröße genau zu analysieren und die Gestaltung darauf abzustimmen. Eine große, kontrastreiche Arbeit kann in einem geräumigen Loft beeindruckend zur Geltung kommen, während in einem Flur dezente Schablonenmuster oder kleine, raffinierte Details oft die bessere Wahl sind.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Abstimmung auf das vorhandene Interieur. Street Art kann bewusst als Stilbruch eingesetzt werden, um traditionelle Möbel aufzuwerten, oder sie kann sich harmonisch in ein modernes, minimalistisches Umfeld einfügen. Hier gilt es, eine Balance zu finden: Farbtöne aus dem Bild können in Kissen, Teppichen oder Accessoires wiederkehren und so eine gestalterische Klammer bilden. Wer unsicher ist, sollte lieber mit mobilen Elementen wie Leinwänden oder Postern beginnen, bevor die Wände selbst gestaltet werden. Diese Flexibilität macht es leichter, sich an den Stil heranzutasten und ihn später zu erweitern oder zu verändern. Street Art lebt schließlich auch von ihrer Wandelbarkeit und dem Mut zur Veränderung.

Praktische Tipps für die Planung:

  • Farben auf Wand und Einrichtung abstimmen
  • Motivgröße und Platzierung skizzieren
  • Lichtquellen berücksichtigen
  • Kontraste gezielt einsetzen
  • Kombination von Druck und Malerei prüfen

Dabei darf nicht vergessen werden: Street Art ist keine exakte Wissenschaft. Vielmehr geht es darum, den eigenen Ausdruck zu finden und dem Raum eine persönliche Note zu verleihen. Jedes Motiv ist frei wählbar und kann so individuell an Vorlieben, Stimmungen oder auch Jahreszeiten angepasst werden. Wer Lust auf Veränderung hat, kann sogar temporäre Techniken wie Klebefolie oder Tape Art nutzen, die sich ohne Rückstände entfernen lassen.

Beispiele und Ideen für verschiedene Wohnbereiche

Die Möglichkeiten, Street Art in unterschiedliche Räume zu integrieren, sind nahezu grenzenlos. Während das Wohnzimmer oft als Bühne für große Motive und plakative Statements dient, kann im Schlafzimmer eine subtilere Umsetzung für ein entspannendes Ambiente sorgen. Hier eignen sich gedeckte Farbtöne, zarte Linienführungen oder minimalistische Typografie. Im Flur hingegen darf es gerne experimentell sein – hier kann Street Art überraschen, provozieren oder Besucher*innen bereits beim Eintreten mit einem augenzwinkernden Gruß empfangen. Besonders spannend ist es, wenn sich ein roter Faden durch die gesamte Wohnung zieht, der die Räume optisch miteinander verbindet und dennoch Raum für individuelle Akzente lässt.

Raum Idee für Street Art-Element Wirkung
Wohnzimmer Großformatiger Kunstdruck mit Graffiti-Motiv Fokuspunkt, moderner Akzent
Schlafzimmer Dezente Schablonenmuster an der Wand Ruhige, persönliche Note
Flur Bunte Street Art-Collage Überraschungseffekt, Einladung
Küche Sprüche oder Typografie mit Street Art-Charme Individuelle Gestaltung

Gerade in funktionalen Räumen wie Küche oder Bad kann Street Art für ein unerwartetes Highlight sorgen. Hier können kurze Sprüche, grafische Elemente oder abstrakte Formen ein Statement setzen, ohne den Raum zu dominieren. Wer es besonders individuell mag, kann sogar Möbelstücke oder Türen mit Street Art-Techniken gestalten. Upcycling-Projekte dieser Art sind nicht nur nachhaltig, sondern verleihen alten Stücken neues Leben und unterstreichen den urbanen Charakter der Einrichtung. Wer zusätzlich Inspiration sucht, kann sich übrigens auch in anderen Kunstkategorien umsehen und beispielsweise passende Werke im modernen Stillleben finden, um kontrastreiche oder ergänzende Elemente in das Gesamtkonzept zu integrieren.

Street Art lebt von Kontrasten, vom Mut zur Provokation und vom Spiel mit Erwartungen. Wer diese Prinzipien versteht und kreativ anwendet, kann selbst kleine Räume mit einem Hauch Großstadt-Flair erfüllen und so den eigenen Stil klar zum Ausdruck bringen. Dabei ist es völlig egal, ob der Look rau und kantig oder eher verspielt und bunt ist – erlaubt ist, was gefällt und zum eigenen Lebensgefühl passt. Gerade diese Offenheit macht Street Art zu einem idealen Instrument der persönlichen Raumgestaltung.

Kunst als Statement im eigenen Wohnkonzept

Am Ende zeigt sich, dass Street Art für zu Hause weit mehr ist als nur eine Trenderscheinung oder dekorative Spielerei. Sie ist Ausdruck eines Lebensgefühls, das geprägt ist von Freiheit, Kreativität und dem Wunsch, den Alltag mit Kunst zu bereichern. Wer sich auf dieses Konzept einlässt, verwandelt seine Wohnräume in eine Bühne für persönlichen Ausdruck und gibt ihnen eine unverwechselbare Identität. Dabei sind die Möglichkeiten ebenso vielfältig wie die Menschen, die sie nutzen: Von großformatigen Graffiti-Prints über feine Schablonenarbeiten bis hin zu experimentellen Tape-Art-Installationen reicht die Palette der gestalterischen Optionen.

Wichtiger noch als das Endergebnis ist jedoch der Prozess selbst. Die Auseinandersetzung mit Farben, Formen und Motiven schafft eine tiefere Verbindung zum eigenen Wohnraum und fördert das Bewusstsein für Ästhetik und Wirkung. Wer sich traut, mit Street Art zu experimentieren, setzt ein klares Statement gegen Beliebigkeit und Massenware und zeigt, dass Individualität und Charakter im Interior Design eine entscheidende Rolle spielen dürfen. Besonders attraktiv ist dabei die Flexibilität, die diese Kunstform bietet: Motive und Techniken sind frei wählbar, sodass sich jedes Projekt perfekt auf die persönlichen Vorlieben und räumlichen Gegebenheiten abstimmen lässt.

Letztlich ist Street Art für zu Hause eine Einladung, Grenzen zu verschieben und neue Perspektiven zu eröffnen. Sie fordert heraus, inspiriert und macht Spaß – genau das, was gute Kunst leisten sollte. Ob als zentrales Highlight im Wohnzimmer, als verspieltes Detail im Flur oder als überraschender Farbakzent in der Küche: Street Art verwandelt Räume in persönliche Erlebniswelten und sorgt dafür, dass das eigene Zuhause nicht nur schön aussieht, sondern auch eine Geschichte erzählt. Wer sich auf diese Form der Gestaltung einlässt, wird feststellen, dass Kunst nicht nur an Galeriewände gehört, sondern im Alltag gelebt werden kann – ganz im Sinne eines urbanen, weltoffenen und kreativen Wohnstils.

Vollsperrung zwischen Rüsselsheim und Königstädten

Die umfassende Erneuerung der Landesstraße L 3040 zwischen Rüsselsheim und Königstädten geht in die nächste Bauphase. Wie Hessen Mobil mitteilt, kommt es am kommenden Wochenende zu einer temporären Sperrung der Einmündung Hyundai-Platz, um vorbereitende Maßnahmen für den weiteren Ausbau durchzuführen.

Sperrung von Freitagabend bis Sonntagmorgen zwischen Rüsselsheim und Königstädten

Im Zeitraum von Freitag, 11. Juli ab ca. 18:00 Uhr bis Sonntag, 13. Juli gegen 10:00 Uhr wird die Zu- und Ausfahrt des Hyundai-Platzes vollständig für den Verkehr gesperrt. Der Grund: Im Zuge der Bauarbeiten werden Leerrohre für künftige Versorgungsleitungen unter der Fahrbahn verlegt. Diese Arbeiten sind Voraussetzung für den späteren Umbau der Fußgängerquerungen an diesem Verkehrsknotenpunkt.

Umleitung eingerichtet

Während der Sperrung wird eine örtliche Umleitung eingerichtet. Der Verkehr wird über die Bensheimer Straße, den Konrad-Adenauer-Ring sowie die Kecskemet-Allee geleitet. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, der ausgeschilderten Route zu folgen und mehr Fahrzeit für die Strecke zwischen Königstädten und Rüsselsheim einzuplanen.

Weitere Sperrung bereits angekündigt

Für den später geplanten Umbau des Straßenoberbaus im Bereich des Knotenpunkts wird die Zufahrt zum Hyundai-Platz ein weiteres Mal gesperrt – voraussichtlich erneut an einem Wochenende. Über den genauen Termin wird Hessen Mobil rechtzeitig informieren.

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„WeinGroove“ zwischen Nierstein und Oppenheim – Genuss, Musik und Wein

Ein Highlight des rheinhessischen Sommers kehrt zurück: Mit der Neuauflage von „WeinGroove“ laden die Städte Nierstein und Oppenheim erneut zu einem außergewöhnlichen Tagesfestival ein – inmitten der Weinberge, mit feinstem regionalem Wein, kulinarischen Spezialitäten und einem vielfältigen Musikprogramm.

Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, den 13. Juli 2025 um 11 Uhr. Drei zentrale Standorte machen die WeinGroove-Erlebnismeile aus: das Weingut Raddeck, der Trutzturm auf der Gemarkungsgrenze und die Burgruine Landskron. Hier erwarten die Gäste beste Weine, abwechslungsreiche Speisen und ein mitreißendes Musikprogramm für Groß und Klein.

Weingroove – Wein, Wandern, Musik und Kulinarik in einzigartiger Landschaft

Weingroove | foto: inmedia
Weingroove | Foto: inMEDIA

Die Veranstalter bringen das Konzept auf den Punkt: WeinGroove verbindet Genuss, Natur und Kultur auf einzigartige Weise. Die Route durch die Weinberge bietet atemberaubende Fernblicke  über den Rhein, den Odenwald, das Rhein-Main-Gebiet – bis hin zur Skyline von Frankfurt.

„WeinGroove bietet eine großartige Gelegenheit, Landschaftserleben, Musik und Kulinarik zu verbinden. Hier an der rheinhessischen Rheinfront zwischen Nierstein und Oppenheim sind nicht nur einige der besten Weine der Welt zuhause – die Höhenlage erlaubt zudem spektakuläre Fernblicke“, sagt Oppenheims Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg.

Auch Niersteins Bürgermeister Jochen Schmitt freut sich: „Der WeinGroove ist rheinhessische Lebensart auf den Punkt gebracht. Wir freuen uns auf unsere Gäste und auf ein unvergessliches gemeinsames Erlebnis.“

Weingroove | foto: inmedia
Weingroove | Foto: inMEDIA

Kulinarische Vielfalt von der Wildbratwurst bis zum veganen Burger

An der Burgruine Landskron sorgen die „HAAG’s Crêpe-Station“ mit frischen, süßen und herzhaften Crêpes sowie das „Schweinothek Burger Mobil“ mit Bio-Burgern vom Bunten Bentheimer Freilandschwein aus eigener Zucht für besondere Geschmackserlebnisse –  ergänzt durch vegetarische und vegane Alternativen.

Am Trutzturm, dem symbolischen Mittelpunkt des Festes, stehen herzhafter Käse und vegane Leckereien im Mittelpunkt. Das „Käsereich“ bietet eine feine Käseauswahl in praktischen Boxen zum Mitnehmen – darunter Trüffel-Gouda, Pfeffer-Käse, Bergkäse und Kräuterkäse. Ebenfalls vor Ort ist „Vegani“, die vegane Bratwurst, Currywurst, Nuggets, hausgemachte Pommes und knusprige Onion Rings anbieten.

Beim Weingut Raddeck dürfen sich die Gäste auf Wildspezialitäten von „Waidwerk“ freuen – darunter Wild-Bratwurst, Wild-Burger und weitere saisonale Angebote. Ergänzt wird das Angebot durch „Lorito“, das mit einer bunten Auswahl an Pizzen, Flammkuchen, Kimchi Pita, Pasta, Wareniki und weiteren Snacks aufwartet.

Live-Musik an drei Bühnen – für jeden Musikgeschmack

Das musikalische Programm verspricht beste Unterhaltung – verteilt auf die drei Eventflächen:

Burgruine Landskron

  • 12 – 13 Uhr: Bob ist dein Onkel (50er–70er Rock/Pop)
  • 13 – 14 Uhr: Pineapple Jukebox (Rock, Folk, Pop)
  • 14 – 15 Uhr: Zaubershow für Kinder mit Jonas Haag
  • 14 – 15 Uhr: Foxy & the Jazzhouds (Swing bis Jazz)
  • 15 – 16 Uhr: Pineapple Jukebox (Rock, Pop und Folk)
  • 16 – 17 Uhr: The Powe (Akustik Pop Rock)
  • 17 – 18 Uhr: Pineapple Jukebox

Trutzturm

  • 12 – 13 Uhr: The Powe
  • 13 – 14 Uhr: DJ Chappi (Chill, Party, Lounge)
  • 14 – 15 Uhr: Bob ist dein Onkel
  • 15 – 16 Uhr: DJ Chappi
  • 16 – 17 Uhr: Foxy & the Jazzhounds
  • 17 – 18 Uhr: DJ Chappi
  • Ganztägig: Hüpfburg

Weingut Raddeck

  • 12 – 13 Uhr: Foxy & the Jazzhounds
  • 13 – 14 Uhr: Afrolatin con Sabor (lateinamerikanisch)
  • 14 – 15 Uhr: The Powe
  • 15 – 16 Uhr: Afrolatin con Sabor
  • 16 – 17 Uhr: Bob ist dein Onkel
  • 17 – 18 Uhr: Afrolatin con Sabor
  • Ganztägig: Oldtimer-Ausstellung
Weingroove | foto: inmedia
Weingroove | Foto: inMEDIA

Anreise, Parken und Eintritt

Die Veranstalter setzen bewusst auf nachhaltige Anreise: Die Startpunkte sind fußläufig von den Bahnhöfen in Oppenheim und Nierstein erreichbar. Zudem stehen Parkplätze an REWE (Nierstein), EDEKA SBK, ALDI und Lidl (Oppenheim) zur Verfügung. Das Parken auf Feldwegen ist untersagt.

Einlassbändchen für den Zugang zu allen drei Locations kosten 8,00 Euro pro Person und sind direkt an den Zuwegungen erhältlich.

Ein Fest für die ganze Familie

Mit Hüpfburg, Zaubershow und entspannter Atmosphäre bietet WeinGroove auch für Familien das perfekte Ausflugsziel. Wer das Lebensgefühl „Rheinhessen pur“ erleben möchte, ist hier genau richtig.

Veranstaltungsdetails auf einen Blick:

  • Termin: Sonntag, 13. Juli 2025, ab 11 Uhr
  • Orte: Weingut Raddeck (Nierstein), Trutzturm, Burgruine Landskron (Oppenheim)
  • Eintritt: 8,00 Euro (Einlassband)
  • Facebook: Weingroove

Schwerer Unfall auf der A61 wirft Fragen zur Zivilcourage auf

Am Dienstagmittag kam es auf der Autobahn 61 zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit Personenschaden. Doch das Verhalten vieler vorbeifahrender Autofahrer sorgt für Entsetzen – sie filmten lieber mit dem Handy, statt zu helfen. BYC-News war vor Ort.

Am Dienstagmittag, 8. Juli 2025, gegen 14:00 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn A61 in Fahrtrichtung Koblenz, kurz hinter der Anschlussstelle Bad Kreuznach, ein schwerer Verkehrsunfall. Die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim nahm den Vorfall auf und sperrte dazu die Autobahn in Richtung Koblenz. Dabei stellte sich heraus, dass nicht nur der Unfall selbst, sondern vor allem die Reaktionen der vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer für Aufsehen sorgten.

Opfer lagen ungeschützt auf dem Seitenstreifen

Während die Polizei die Unfallaufnahme durchführte, berichteten mehrere Augenzeugen unabhängig voneinander, dass viele Autofahrer die Unfallstelle passierten, ohne anzuhalten oder Hilfe zu leisten. Besonders schockierend: Zwei verletzte Personen lagen bis zum Eintreffen der Ersthelfer auf dem Seitenstreifen – ungeschützt und hilfsbedürftig. Dennoch entschlossen sich zahlreiche Fahrer offenbar dazu, lediglich mit ihren Smartphones zu filmen, anstatt erste Hilfe zu leisten oder die Unfallstelle abzusichern.

Fehlende Zivilcourage bei Unfall auf Autobahn A61

Die Unfallstelle auf der A61 erstreckte sich über den linken Fahrstreifen und den Seitenstreifen – ein unübersehbares Bild. Umso erschreckender ist die Tatsache, dass die Hilfsbereitschaft in dieser Situation kaum vorhanden war. Das Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer stellt nicht nur eine moralische Enttäuschung dar, sondern kann auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Denn unterlassene Hilfeleistung ist in Deutschland eine Straftat.

Rücksicht und Hilfe sind keine Option, sondern Pflicht

Die Polizei richtet sich mit einem dringenden Appell an alle Verkehrsteilnehmer: Zeigen Sie Rücksicht! Helfen Sie, wenn andere in Not sind! Gerade im Straßenverkehr könne es jeden treffen – dann sei man selbst auf die Hilfe anderer angewiesen. Smartphones sollten in solchen Momenten in der Tasche bleiben, damit die Hände für Wichtigeres frei sind: für Menschlichkeit, Fürsorge und Zivilcourage.

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Alpenblick statt Innenstadtstau: Wochenendtipps für spontane Roadtrips ab München

Wenn in München das Wochenende eingeläutet wird, steigt die Lust vieler Stadtbewohner auf Bewegung. Nicht jeder möchte sich dabei an seinen freien Tagen im Englischen Garten aufhalten oder sich durch die vollen Trend-Cafés schieben.

Ein wenig Flexibilität vorausgesetzt, lassen sich rund um die Stadt zahlreiche Ziele finden, die Natur, Kultur und Fahrfreude verbinden. In kaum einer anderen Großstadt können spontane Kurztrips so gut realisiert werden wie in München– und das auch ohne Übernachtung oder lange Planung.

Schon nach einer kurzen Fahrzeit eröffnen sich komplett neue Landschaftsbilder: vom weiten Alpenvorland bis zu tiefblauen Seen und historischen Orten. Der hohe Freizeitwert der Region spricht für sich und die Anbindung über Autobahnen wie die A8, die A95 oder die B472 ermöglicht eine flexible Streckenplanung, ganz nach Wetter und Laune.

Vielfältige Routen mit Weitblick

Südlich der Stadt lädt der Tegernsee mit seinen romantischen Uferwegen, ausgedehnten Bootstouren und gemütlichen Almhütten zu einem Tagesbesuch ein. Über die A8 ist er in knapp einer Stunde erreichbar – vorausgesetzt, es wird früh gestartet.

Ein Klassiker mit etwas mehr Höhenmetern ist Garmisch-Partenkirchen: Die Zugspitzenregion überzeugt mit ihren urigen Bergbahnen, den zahlreichen Wanderpfaden und attraktiven Panoramastraßen. Weniger überlaufen, aber landschaftlich ebenso beeindruckend, zeigt sich der Staffelsee bei Murnau oder der Walchensee mit seinen stillen Buchten.

In Richtung Osten locken außerdem der Chiemsee oder das Kloster Seeon mit einem breiten kulturellen Angebot und wunderschönen Naturerlebnis. Doch auch kleinere Orte wie Bad Feilnbach oder Ruhpolding bieten sich für entspannte Ausflugsfahrten abseits des Massentourismus an.

Gerade, wenn der Ausflug aus einem besonderen Anlass erfolgt, spielt auch die Wahl des Fahrzeugs eine Rolle. Diejenigen, die sich dafür entscheiden, ein Luxusauto in München zu mieten, können zum Beispiel bei etablierten Anbietern rund um den Flughafen oder Hauptbahnhof Modelle reservieren, die nicht nur optisch, sondern auch technisch auf ganzer Linie überzeugen. Solche Fahrzeuge bieten auf kurvigen Landstraßen zusätzlichen Fahrkomfort. Die Strecke wird damit selbst zum Teil des Ausflugs.

Planung mit Augenmaß

Wer ohne Stau in die Berge starten möchte, sollte lieber vor 9 Uhr aufbrechen. An Wochenenden mit guter Wetterprognose staut sich der Verkehr nämlich schnell, besonders auf den Hauptachsen Richtung Süden. Alternative Routen über Bad Tölz, Lenggries oder das Loisachtal bieten landschaftlich reizvolle Umwege – überaus lohnend für Fahrer:innen, die nicht unter Zeitdruck stehen.

Aktuelle Informationen zur Verkehrslage, Parkplätzen und Sperrzeiten lassen sich über digitale Dienste wie BayernInfo oder den ADAC abrufen. Besonders bei beliebten Ausflugszielen empfiehlt sich ein Blick auf Live-Karten vor der Abfahrt. Die Wetterdienste liefern inzwischen außerdem präzise Angaben zu den regionalen Verhältnissen wie den Nebelgrenzen oder der Sichtweite in höheren Lagen.

Genuss, Geschichte und Gemeinschaft

Rund um München gibt es allerdings nicht nur viel beeindruckende Natur zu entdecken. Orte wie das Kloster Andechs oder das Freilichtmuseum Glentleiten vermitteln spannende Geschichte auf lebendige Weise.

Regionale Veranstaltungen – vom Bauernmarkt bis zum Oldtimertreffen – bereichern den Wochenendausflug zusätzlich. Berchtesgaden und Bad Reichenhall sind zum Beispiel für Automobilfans zu empfehlen, da sie regelmäßig Schauplatz von Events sind, bei denen zahlreiche klassische Fahrzeuge auf den Alpenstraßen unterwegs sind.

Kulinarisch überzeugen die Regionen durch ihre regionale und saisonale Küche: Wildgerichte, fangfrischer Fisch oder hausgemachte Kässpatzen stehen in den meisten Wirtshäusern auf der Karte. Diejenigen, die sich für traditionelle Herstellung interessieren, können auch in Käsereien, Brauereien oder Holzofenbäckereien authentische Einblicke gewinnen, oft sogar verbunden mit einem Direktverkauf.

Nah dran und schnell weg

Spontane Auszeiten gelingen rund um München besonders leicht. Die gute Straßeninfrastruktur, die Vielzahl an abwechslungsreichen Zielen und die hohe Dichte an Ausflugsmöglichkeiten schaffen ideale Bedingungen für unvergessliche Roadtrips mit hohem Mehrwert.

Wer flexibel bleibt und sich auch auf weniger bekannte Ziele einlässt, entdeckt so ganz ohne lange Anfahrt eindrucksvolle Landschaften und authentische Orte. Das Wochenende kann also schon direkt hinter der Stadtgrenze beginnen.

Neues Restaurant „Bei Alen & Kristina“ in Wackernheim – gutbürgerlich mit Pfiff

Wackernheim: Seit dem 1. Juni 2025 bereichert das neue „Restaurant bei Alen & Kristina“ die gastronomische Landschaft des Ingelheimer Stadtteils Wackernheim. BYC-News sprach mit den beiden Inhabern Alen und Kristina, die hinter dem liebevoll geführten Restaurant stehen.

Von der Idee zum eigenen Restaurant

Seine gastronomische Laufbahn begann Alen bereits im Jahr 2003 mit seiner Ausbildung als Koch, welche er 2006 abschloss. In den folgenden Jahren sammelte er umfangreiche Erfahrung im Service – unter anderem in renommierten Häusern wie der Bastion von Schönborn, dem Schloss Biebrich, dem Nassauer Hof und dem Landgasthof Kirschgarten in Wackernheim.

2017 wechselte er schließlich in die Küche des Landgasthofs Kirschgarten. In dieser Zeit lernte er auch seine heutige Frau und Geschäftspartnerin Kristina kennen, die damals im Restaurant Ivan als Köchin tätig war.

Nach der Schließung des Restaurant Ivan und der späteren Verpachtung des Kirschgartens an einen neuen Betreiber, erfuhren die beiden, dass das Gebäude, in dem sich früher das Restaurant Ivan befand, noch leer stand. Sie bewarben sich – und erhielten im November 2024 die Zusage für das Objekt.

Von da an nahm alles schnell Fahrt auf: Das Lokal wurde umfassend renoviert, die Einrichtung neu gestaltet, das kulinarische Konzept entwickelt. „Wir haben alles selbst geplant – vom Besteck über die Speisekarte bis hin zur Dekoration“, erzählen die beiden. Mit viel Engagement und Herzblut entstand so das „Restaurant bei Alen & Kristina“. Die Bilder an den Wänden tragen Kristinas Handschrift, denn sie wurden mit viel Liebe zum Detail von ihr selbst gemalt und verleihen dem Restaurant eine ganz besondere Atmosphäre.

Frische Küche mit Zutaten aus der Region – gutbürgerlich und international

„Frische und Qualität stehen bei uns an oberster Stelle“, betont Alen. Soßen, Desserts und Sorbets werden im Restaurant bei Alen & Kristina selbst hergestellt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf regionalen Zutaten und saisonalen Produkten, die nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch nachhaltig und umweltbewusst sind.

Trotz der hohen Qualitätsansprüche ist es dem Gastronomenpaar wichtig, dass die Gerichte für Jedermann bezahlbar bleiben: „Gutes Essen soll kein Luxus sein. Wir möchten, dass sich jeder unsere Speisen leisten kann – ohne Abstriche bei der Qualität.“

Die Speisekarte bietet klassische deutsche und gutbürgerliche Gerichte – darunter beliebte Evergreens wie Schnitzel, Hackbraten und Tafelspitz, aber auch internationale Gerichte wie Norwegischen Lachs, Tagliata Toscana und Pasta ai Funghi. Dabei wird das Angebot regelmäßig der Saison angepasst. „Im Sommer stehen frische Salate hoch im Kurs, bald beginnt die Pfifferlingsaison und im Herbst werden Kürbisgerichte folgen“, erklärt Alen. „Wir wollen flexibel auf die Natur und die Wünsche unserer Gäste reagieren – und möglichst viele Produkte direkt aus der Region beziehen.“

Positives Feedback von Wackernheimern

Bereits in den ersten vier Wochen nach der Eröffnung durften Alen und Kristina eine überwältigende Unterstützung aus der Wackernheimer Gemeinde erfahren. Viele Gäste fanden den Weg in das neue Lokal – und zeigten sich begeistert.

„An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die uns bisher besucht haben“, sagt Alen. „Wir haben unglaublich viel positives Feedback bekommen – sowohl für unser Konzept als auch für unsere Küche. Zu hören, dass genau das, was wir anbieten, in Wackernheim gefehlt hat, bedeutet uns sehr viel. Diese Wertschätzung und Unterstützung ist für uns eine echte Bereicherung.“

Restaurant bei alen & kristina in wackernheim | foto byc-news
Restaurant bei Alen & Kristina in Wackernheim | Foto BYC-News

Ein Restaurant für Alle – Mit Außenterrasse und Spielmöglichkeiten

„Unser Anspruch ist es, die Gastronomie mit Freude zu leben – und genau dieses Gefühl an unsere Gäste weiterzugeben“, beschreibt Alen das Selbstverständnis des Restaurants. „Wir möchten, dass sich jeder bei uns willkommen fühlt, eine schöne Zeit verbringt und gutes, ehrliches Essen genießt.“

Besonderen Wert legen die beiden Inhaber auf eine familienfreundliche und barrierefreie Atmosphäre: Kinder sind ausdrücklich willkommen – sie können sich auf der großen Wiese neben der Außenterrasse frei bewegen, Spielzeug mitbringen, Ball spielen oder sich auf der Hüpfburg austoben. In Kürze wird das Angebot zudem um ein Bällebad für die kleinsten Gäste erweitert.

Auch an die Barrierefreiheit wurde gedacht: Das gesamte Restaurant sowie die Außenterrasse ist ebenerdig gestaltet und damit problemlos mit Rollstuhl oder Kinderwagen zugänglich. Und selbst vierbeinige Besucher sind willkommen: Hunde dürfen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich Platz nehmen – eine Schüssel frisches Wasser gehört selbstverständlich dazu.

Um Reservierung wird gebeten

Seit einem Monat hat das „Restaurant bei Alen & Kristina“ nun geöffnet – und wie bei jeder Neueröffnung gibt es noch Abläufe, die sich einspielen müssen. Besonders bei unerwartet hohem Gästeandrang kann es vereinzelt zu etwas längeren Wartezeiten kommen, wenn viele Gäste spontan ohne Reservierung erscheinen. „Wir bitten unsere Gäste daher herzlich, nach Möglichkeit im Voraus zu reservieren“, erklärt Alen. „So können wir uns besser vorbereiten und allen Besuchern ein entspanntes Erlebnis bieten.“

Die Reservierung ist unkompliziert über die Homepage des Restaurants oder über Google möglich – einfach über den Button „Tisch reservieren“ beim Restaurant bei Alen & Kristina. Alternativ steht auch die telefonische Reservierung unter 0176 20983550 zur Verfügung.

Die Inhaber suchen personelle Unterstützung

Um dem stetig wachsenden Gästeaufkommen gerecht zu werden, sucht das Team aktuell nach personeller Verstärkung. Gesucht wird ein Koch (m/w/d) in Vollzeit sowie Aushilfen (m/w/d) im Servicebereich. Wer Freude an der Gastronomie hat und Teil eines engagierten, familiären Teams werden möchte, ist herzlich eingeladen, sich direkt im Restaurant zu melden.

Anschrift und Öffnungszeiten:

Restaurant bei Alen & Kristina
Außerhalb 152, Am alten Sportplatz 2,
55263 Wackernheim

Dienstag bis Freitag: 17:00 bis 22:00 Uhr
Samstag: 12 – 14 Uhr und 17 – 22 Uhr
Sonntag: 12 bis 20 Uhr

Homepage: Restaurant bei Alen & Kristina
Instagram: Restaurant bei Alen & Kristina
Telefon: 0176 20983550
E-Mail: beialenundkristina@web.de

Rüdesheimer Street Food Festival vom 11. bis 13. Juli 2025

Vom 11. bis 13. Juli 2025 verwandelt sich der Hafenpark in Rüdesheim erneut in eine kulinarische Erlebniswelt. Das Street Food Festival findet im Rahmen des Hafenparkfests statt – mit freiem Eintritt, vielfältiger Gastronomie, großem Kinderbereich und musikalischem Rahmenprogramm.

Kulinarische Vielfalt unter alten Bäumen

An drei Veranstaltungstagen bieten zahlreiche Foodtrucks und Stände regionale und internationale Spezialitäten – von klassischem Barbecue über vegane Gerichte bis hin zu exotischem Street Food. Über 1.000 Sitzgelegenheiten sowie schattige Plätze unter alten Bäumen laden zum Verweilen ein. Besucherinnen und Besucher können gerne Picknick-Decken mitbringen und das Rheinpanorama entspannt genießen.

Ein besonderes Naturdenkmal im Hafenpark ist die imposante Schwarzpappel. Für alle, die zusätzliche Erfrischung suchen, bietet das nahegelegene Freibad „Asbach Bad“ eine willkommene Abkühlung.

Unterhaltung für die ganze Familie

Neben kulinarischen Genüssen sorgen verschiedene Straßenkünstler für gute Stimmung. Für Kinder gibt es ein weitläufiges Kinderland mit Holzspielzeug, einer Klötzchenwelt und mehreren Hüpfburgen. Besonderes Highlight ist die riesige Hippoburg.

Eine separate DJ-Area ergänzt das Programm und sorgt am Abend für musikalische Begleitung bis in die späten Stunden.

Veranstalter mit Herz für die Region

„Wir freuen uns sehr auf dieses ganz besondere Event in Rüdesheim. Die Location ist großartig und bietet die perfekte Kulisse für Snacks aus aller Welt. Wir bedanken uns bereits jetzt bei der Stadt und bei allen Besucherinnen und Besuchern, die uns unterstützen und ein schönes Wochenende mit Rheinpanorama erleben möchten“, so Kai Kauermann, Geschäftsführer der veranstaltenden Stadtleben GmbH.

Ein Fest für die ganze Region

Auch Gäste aus der Umgebung – beispielsweise aus Bingen oder Lorch – sind herzlich eingeladen, den neu gestalteten Hafenpark zu erleben und gemeinsam den Trend der Street-Food-Kultur aufleben zu lassen.

Die Anreise ist vielseitig möglich: per Fahrrad entlang des Rheins, bei einem sommerlichen Spaziergang, mit dem Auto oder Cabriolet durch den Rheingau oder bequem mit der Fähre. Auch ein Besuch der Altstadt von Rüdesheim mit der bekannten Drosselgasse oder eine Fahrt mit der Seilbahn zum Niederwalddenkmal lässt sich gut mit dem Festivalbesuch verbinden. Sehenswert ist außerdem der Hindenburgdamm als Kulturdenkmal.

Kulinarisches Konzept mit Auszeichnung

Seit 2015 begeistert die Street Food Festival-Reihe Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Standorten in ganz Deutschland. Die Mischung aus Fine Dining, klassischem Street Food, vegetarischer und veganer Küche sowie regionalen Weinen wurde 2016 mit dem Tourismuspreis der Region Wiesbaden und Rheingau-Taunus ausgezeichnet.

Die Stadtleben GmbH wünscht gemeinsam mit ihren Partnern, darunter die Raketenklub GmbH, ein genussvolles Wochenende in Rüdesheim.

Veranstaltungsinformationen

Wann:
Freitag, 11. Juli 2025, 16:00 – 24:00 Uhr
Samstag, 12. Juli 2025, 12:00 – 24:00 Uhr
Sonntag, 13. Juli 2025, 12:00 – 20:00 Uhr

Wo:
Hafenpark, Kastanienallee 2, 65385 Rüdesheim am Rhein

Eintritt:
Frei

Vollsperrung in Mainz-Hechtsheim nach Unfall mit mehreren Verletzten

Unfall Mainz-Hechtsheim: Am frühen Dienstagmorgen (8. Juli 2025) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Ludwig-Erhard-Straße im Bereich der Abfahrt Mainz-Hechtsheim West. Gegen kurz nach 5 Uhr kollidierten dort zwei Autos frontal miteinander, was eine umfassende Sperrung der betroffenen Bereiche zur Folge hatte.

Vier Personen wurden bei dem Unfall in Mainz-Hechtsheim verletzt

Nach aktuellen Erkenntnissen der Einsatzkräfte stießen die beiden Fahrzeuge aus bislang ungeklärter Ursache frontal zusammen. Insgesamt wurden vier Personen bei dem Unfall leicht verletzt. Sie wurden vor Ort medizinisch erstversorgt und anschließend zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der Aufprall war so heftig, dass beide Autos als Totalschaden abgeschleppt werden mussten.

Vollsperrung bis etwa 7 Uhr

Während der Einsatzmaßnahmen mussten sowohl die beiden Abfahrten der A60 bei Mainz-Hechtsheim West als auch die Zufahrt zur Autobahn über die Ludwig-Erhard-Straße vollständig gesperrt werden. Erst gegen 7 Uhr morgens konnte die Sperrung wieder aufgehoben und der Verkehr freigegeben werden.

Durch den morgendlichen Berufsverkehr kam es im Raum Mainz zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Im Einsatz waren rund 20 Kräfte der Polizei, der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes, die sich um die Absicherung der Unfallstelle, die Versorgung der Verletzten und die Unfallaufnahme kümmerten.

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