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BSH streicht 1.400 Stellen – Produktion wandert ins europäische Ausland

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BSH Zentrale
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BSH Hausgeräte, Tochter des Technologiekonzerns Bosch, stellt die Produktion an zwei deutschen Standorten ein. Betroffen sind das Waschmaschinenwerk in Nauen (Brandenburg) sowie die Fertigung von Herden und Dunstabzugshauben in Bretten (Baden-Württemberg). Nach Unternehmensangaben sind rund 1.400 Arbeitsplätze vom Stellenabbau betroffen.

Gründe für die Werksschließungen bei BSH: Schrumpfender Markt und zunehmende Billig-Konkurrenz

Die Werke seien aufgrund eines rückläufigen Marktes und wachsender Preis- und Importkonkurrenz „dauerhaft unterausgelastet“, teilte BSH mit. Da kein relevantes Marktwachstum absehbar sei, müssten Kapazitäten angepasst werden. Künftig sollen Herde, Waschmaschinen und Dunstabzüge aus anderen europäischen Werken der Bosch-Tochter kommen.

„Dieser Schritt ist notwendig, um unsere Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit abzusichern“, erklärte BSH-Chef Matthias Metz.

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Zeitplan der Werksschließungen

  • Nauen: Auslauf der Produktion bis Mitte 2027
  • Bretten: Produktionsende im März 2028
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Auswirkungen auf Beschäftigte

Vom Stellenabbau sind nach aktueller Planung rund 980 Mitarbeitende in Bretten und rund 440 in Nauen betroffen. Das Unternehmen kündigte an, sozialverträgliche Lösungen zu prüfen.

BSH betonte, der Stellenabbau stehe unabhängig von der Ende September angekündigten Streichung von 13.000 Arbeitsplätzen in der Bosch-Autozuliefersparte. BSH beschäftigt rund 16.000 Mitarbeitende in Deutschland und 57.000 weltweit; der Jahresumsatz liegt bei rund 15 Milliarden Euro.

Artikelempfehlung: Flottenkunden fahren Volvo EX30

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Rüsselsheimer Dreieck: Großaktion legt A67 zeitweise lahm

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Foto: autobahn.de

Nachrichten Groß-Gerau: Am Wochenende bebt der Boden am Rüsselsheimer Dreieck – allerdings geplant und kontrolliert. Zwei in die Jahre gekommene Autobahnbrücken über der A67 werden mit Sprengstoff zum Einsturz gebracht. Damit schaffen die Straßenbauer Platz für die endgültige Fertigstellung des Neubaus. Für Autofahrer bedeutet die Aktion jedoch: Sperrungen, Umleitungen und Geduld.

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Zwei Detonationen in wenigen Sekunden

Die Sprengung ist der Höhepunkt eines jahrelangen Bauprojekts im Landkrei Groß-Gerau. Nachdem bereits drei neue Brücken fertiggestellt und in Betrieb genommen wurden, müssen nun die alten Bauwerke weichen.
In den frühen Morgenstunden des Samstags sollen zwei gezielte Sprengungen im Abstand von etwa zehn bis fünfzehn Sekunden erfolgen. Danach werden die Trümmer zerkleinert und abtransportiert – ein logistischer Kraftakt, der minutiös vorbereitet wurde.

„Sicherheit hat oberste Priorität“, betont ein Sprecher der Autobahn GmbH. Fachleute haben das Sprengkonzept in enger Abstimmung mit Polizei, Feuerwehr und Sprengtechnikern erarbeitet.

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Vollsperrung ab Freitagabend

Damit alles reibungslos funktioniert, wird das Rüsselsheimer Dreieck von Freitagabend, 21 Uhr, bis Montagmorgen, 5 Uhr, vollständig gesperrt. Betroffen sind die Autobahnen A60 und A67 sowie mehrere Verbindungsrampen. Besonders die Fahrbeziehungen MainzFrankfurt und Darmstadt–Mainz bleiben während der Sprengung für einige Stunden blockiert.

Autofahrerinnen und Autofahrer müssen großräumige Umleitungen nutzen. Die Autobahn GmbH rät, den Bereich weiträumig zu umfahren und mehr Zeit einzuplanen. Auch der Verkehr auf den Ausweichstrecken dürfte spürbar zunehmen.

Polizei und Feuerwehr aus dem Landkreis Groß-Gerau sichern großräumig ab

Rund um die Sprengstelle wird ein Sicherheitsradius von mehreren hundert Metern eingerichtet. Während der Detonation ist das Betreten oder Befahren des Gebiets streng verboten. Polizei und Feuerwehr werden vor Ort sein, um das Areal zu sichern und mögliche Verkehrsbehinderungen zu regeln.

„Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und darum, den Bereich zu meiden“, so die Behörden. Für Anwohnende ist der Einsatz von Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen, da die Explosionen auch in umliegenden Stadtteilen zu hören sein werden.

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Neubauten sorgen künftig für mehr Sicherheit

Die alten Brücken stammen aus den 1960er-Jahren und waren zuletzt stark sanierungsbedürftig. Risse im Beton und Materialermüdung machten eine Erneuerung unumgänglich. Die nun fertiggestellten Neubauten sollen nicht nur höhere Sicherheitsstandards erfüllen, sondern auch den Verkehrsfluss verbessern.

Zudem wurden die Fahrspuren verbreitert, Rampen angepasst und moderne Entwässerungssysteme installiert. Nach der Sprengung beginnen sofort die Aufräum- und Wiederherstellungsarbeiten, damit das Dreieck in wenigen Tagen wieder vollständig befahrbar ist.

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Symbol für Infrastrukturwandel

Mit der Sprengung geht am Rüsselsheimer Dreieck ein Stück Verkehrsgeschichte zu Ende – und zugleich beginnt ein neues Kapitel moderner Verkehrsinfrastruktur.
Der spektakuläre Eingriff zeigt, dass Erneuerung manchmal nur durch Zerstörung möglich ist. Wenn die Trümmer geräumt und die Fahrbahnen wieder freigegeben sind, wird der Verkehr künftig flüssiger, sicherer und leiser rollen.

Artikelempfehlung: Neue Erkenntnisse zu Ermittlungen gegen Frankfurter Polizeibeamte

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Neue Erkenntnisse zu Ermittlungen gegen Frankfurter Polizeibeamte

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Foto: polizei.hessen.de

Nachrichten: Frankfurt am Main. Gegen insgesamt 17 Polizeibeamtinnen und -beamte des 1. Polizeireviers Frankfurt laufen derzeit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Wie die Polizei mitteilt, kam es am Donnerstag, 10. Oktober 2025, zu umfangreichen Durchsuchungen innerhalb der Dienststelle. Der Fall sorgt in der Stadt für Aufsehen und hat bereits erste interne Maßnahmen nach sich gezogen.

Durchsuchungen im Polizeirevier

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main führt ein Ermittlungsverfahren gegen Mitglieder einer Dienstgruppe des 1. Polizeireviers. Im Zuge der Ermittlungen wurden räumliche und persönliche Durchsuchungen angeordnet. Ziel sei es, Beweismittel zu sichern und die Vorwürfe umfassend aufzuklären. Die Behörden halten sich bislang zu den genauen Hintergründen bedeckt. Worum es inhaltlich geht, wurde zunächst nicht mitgeteilt, da das Verfahren noch läuft.

Sechs Beamte in Frankfurt suspendiert

Polizeipräsident Müller reagierte umgehend auf die Ermittlungen. Er leitete gegen alle 17 Verdächtigen Disziplinarverfahren ein. In sechs Fällen sprach er zusätzlich ein Verbot des Führens der Dienstgeschäfte aus – darunter auch gegen den Leiter der betroffenen Dienstgruppe. Um die Dienststelle arbeitsfähig zu halten, ordnete Müller eine komplette Umstrukturierung der betroffenen Gruppe an. Die übrigen elf Beamtinnen und Beamten, gegen die kein Dienstverbot verhängt wurde, wurden auf andere Dienststellen versetzt. Dort sollen sie vorerst ausschließlich Innendienst verrichten.

Revier bleibt einsatzfähig

Trotz der laufenden Ermittlungen und personellen Veränderungen betont die Polizei, dass die Arbeits- und Einsatzfähigkeit des 1. Polizeireviers Frankfurt weiterhin uneingeschränkt gewährleistet sei. „Wir stellen sicher, dass die Polizeiarbeit in Frankfurt in vollem Umfang fortgeführt werden kann“, erklärte Polizeipräsident Müller. Gleichzeitig kündigte er an, die internen Ermittlungen „konsequent und transparent“ fortzusetzen.

Aufklärung hat Priorität

Die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Frankfurt wollen eng zusammenarbeiten, um die Vorwürfe zügig zu klären. Erst nach Abschluss der Ermittlungen wird sich zeigen, ob und in welchem Umfang straf- oder dienstrechtliche Konsequenzen folgen.

Bis dahin betont die Behörde, man lege „größten Wert auf rechtsstaatliche Aufklärung und internes Verantwortungsbewusstsein“.

Artikelempfehlung: Gipfeltreffen der Politik in Mainz geplant

Flottenkunden fahren Volvo EX30

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Volvo EX30

Das kompakte Elektrofahrzeug ist das „Firmenauto des Jahres 2025“. Bei der gleichnamigen Wahl der Fachzeitschrift firmenauto sichert sich das 4,23 Meter lange Einstiegsmodell der schwedischen Premium-Automobilmarke den souveränen Klassensieg bei den „Elektro-Minicar und Kleinwagen“.

Als Wegbereiter in die Elektromobilität steht das kleinste Volvo-Modell seinen größeren Geschwistern in nichts nach: Kunden können aus drei vollelektrischen Antriebsversionen wählen, die eine Leistungsspanne von 200 kW (272 PS) bis 315 kW (428 PS) abdecken. Kombiniert mit der größeren 69-kWh-Hochvoltbatterie beträgt die Normreichweite bis zu 476 Kilometer (Single Motor Extended Range, WLTP komb.). In gerade einmal 26 Minuten ist der Akku an Gleichstrom-Schnellladestationen wieder aufgeladen (von zehn auf 80 Prozent).

Trotz der kompakten Abmessungen bietet der Volvo EX30 dank einer intelligenten Innenraumgestaltung Platz für bis zu fünf Personen. Auch das skandinavisch geprägte Design mit den markentypischen „Thors Hammer“-Scheinwerfern und der sportlich-eleganten Linienführung, die fortschrittliche Vernetzung, zu der das Google Infotainmentsystem beiträgt, sowie die umfangreichen Sicherheitssysteme erinnern an die größeren Modelle.

„Der Volvo EX30 ist ein typischer Volvo. Trotz seiner kompakten Größe bleiben wir uns treu und gehen keinerlei Kompromisse ein – weder beim ebenso kraftvollen wie effizienten Elektroantrieb noch beim Design oder der hochwertigen Ausstattung. Diese Kombination überzeugt die Fuhrparkmanager und beschert unserem Kleinsten eine große Auszeichnung: die Wahl zum Firmenauto des Jahres“, freut sich Herrik van der Gaag, Geschäftsführer der Volvo Car Germany GmbH. Die feierliche Preisverleihung fand am gestrigen Donnerstag (11. September 2025) im Rahmen der IAA Mobility in München statt.

Traditionsreiche Expertenwahl

Bereits seit über 25 Jahren kürt die Fachzeitschrift firmenauto die besten „Firmenautos des Jahres“. Eine Expertenjury aus Fuhrparkleitern, Mobilitätsmanagern und Flottenverantwortlichen bewertet die verschiedenen Modelle anhand der tatsächlichen Anforderungen aus der täglichen Praxis. In diesem Jahr standen 270 Baureihen in insgesamt 16 Fahrzeugkategorien zur Wahl – vom Minicar bis zum Maxivan, von der Kompakt- bis zur Oberklasse. Neben konventionell angetriebenen und Plug-in-Hybridfahrzeugen wurden auch die besten Elektroautos in verschiedenen Kategorien und die besten elektrischen Newcomer ermittelt. Die vollständigen Ergebnisse finden sich auf www.firmenauto.de. Erleben Sie den Volvo EX30 live beim Heinz Autocenter in Mainz – vereinbaren Sie jetzt Ihre Probefahrt!

Die Wahl zum „Firmenauto des Jahres“ ist die nächste in einer ganzen Reihe renommierter Auszeichnungen. So wurden dem Volvo EX30, der einer der europaweiten Bestseller der schwedischen Premium-Marke ist, bereits der „Best in Class Award 2025“ als bestes Elektrofahrzeug seiner Klasse, der „Red Dot Award: Best of the Best 2024“ und der von den Lesern des Magazins auto motor und sport vergebene „Best Cars Award 2024“ verliehen.

Volvo EX30

  • Stromverbrauch kombiniert (nach WLTP): 17,5–18,0 kWh/100 km

  • CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km. CO2-Klasse: A

Tödlicher Verkehrsunfall in Büttelborn

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Trauerkerze Symbolbild BYC-News | Stockstadt Offenbach

Unfall Büttelborn: Am Freitagmorgen (10. Oktober 2025) gegen 6:40 Uhr kam es auf der Bundesstraße B42 im Bereich der Anschlussstelle zur A67 zu einem schweren Verkehrsunfall. In Folge dessen kam ein Motorradfahrer ums Leben, eine weitere Person wurde leicht verletzt.

Unfall zwischen PKW und Motorrad in Büttelborn

Laut ersten Ermittlungen war eine 44 Jahre alte Autofahrerin aus dem Kreis Groß-Gerau auf der B42 in Richtung Darmstadt unterwegs und wollte an der Anschlussstelle nach links auf die A67 Richtung Frankfurt abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden 55-jährigen Motorradfahrer aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. Dieser erlitt bei dem Unfall so schwere Verletzungen, dass er wenig später im Krankenhaus verstarb. Die Autofahrerin zog sich leichte Blessuren zu.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, um die Unfallursache zu klären.  Die B42 war im betroffenen Bereich bis etwa 9:30 Uhr teilweise gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Artikelempfehlung: Ermittlungen gegen Polizeibeamte in Hessen

Gipfeltreffen der Politik in Mainz geplant

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© Staatskanzlei RLP / Sämmer

Nachrichten Mainz: Mit dem heutigen Tag übernimmt Rheinland-Pfalz für ein Jahr den Vorsitz der Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder (MPK) und löst damit turnusgemäß Sachsen ab. Bereits von 22. bis 24. Oktober wird das Bundesland in der Mainzer Rheingoldhalle die Jahreskonferenz ausrichten.

Vorsitzrolle mit strategischem Schwerpunkt

Ministerpräsident Alexander Schweitzer betont, dass Rheinland-Pfalz dieses Amt nicht nur formal innehaben, sondern inhaltliche Impulse setzen werde. Er kündigt an, den Fokus insbesondere auf Staatsmodernisierung, Kommunalbelange und Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen zu legen. Denn nur durch klare Zuständigkeitsregeln und ausgewogene Finanzierung könne die Handlungsfähigkeit der Kommunen langfristig gesichert werden.

Schweitzer warnt vor einer wachsenden Kostenbelastung: „Die Spirale der steigenden Kosten muss gestoppt werden, sonst verlieren die Kommunen ihre Handlungsfähigkeit.“Er fordert, dass das Konnexitätsprinzip – „wer bestellt, bezahlt“ – auch konsequent auf Bundesebene greifen müsse.

Agenda: Modernisierung, Kommunen, Finanzen

Rheinland-Pfalz plant mehrere Arbeitsschwerpunkte während seines Vorsitzes:

  • Staatsmodernisierung und föderale Modernisierungsagenda: Es geht darum, Verwaltungsprozesse zu digitalisieren und föderale Abläufe effizienter zu gestalten.

  • Stärkung kommunaler Belange: Das Land will sicherstellen, dass Kommunen in Entscheidungsprozesse stärker eingebunden werden und ausreichende Mittel erhalten.

  • Neuregelung der Finanzbeziehungen: Ziel ist es, den finanziellen Ausgleich zwischen Bund, Ländern und Kommunen transparenter zu machen und Fehlanreize zu beseitigen.

Schweitzer sieht im Vorsitz die Chance, „entscheidende Impulse für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Zukunft unseres Landes zu geben.“Zudem bedankt er sich ausdrücklich bei seinem sächsischen Vorgänger, Michael Kretschmer, für dessen Engagement im letzten Jahr.

Jahreskonferenz in Mainz: Begegnung und Beschlüsse

Die Landesregierung richtet die MPK-Jahreskonferenz vom 22. bis 24. Oktober in Mainz aus. Offizielle Begrüßung und Gruppenfotos sind im Staatstheater geplant, bevor die Delegierten zur Rheingoldhalle schreiten. Bei gutem Wetter sollen die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten den Weg zwischen Theater und Tagungsort zu Fuß zurücklegen, um die besondere Atmosphäre der Stadt zu erleben.

Am letzten Tag informieren Ministerpräsident Schweitzer und sein Co-Vorsitzender, Michael Kretschmer, auf einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Konferenz. In den kommenden Tagen folgt eine Einladung an Medienvertreterinnen und -vertreter samt Akkreditierungsdetails.

Artikelempfehlung: Herbstferienprogramm im Naturhistorischen Museum Mainz

Bad Schwalbach lädt zum Martinimarkt 2025 ein

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Martinimarkt Bad Schwalbach 2024, © Stadt Bad Schwalbach, Feulbach - CC-Lizenz
Martinimarkt 2024, © Stadt Bad Schwalbach, Feulbach - CC-Lizenz

„Auf zum Martinimarkt“ heißt es ab Freitag, 7. November, wenn die Kreis- und Kurstadt Bad Schwalbach wieder zu fünf Tagen Volksfeststimmung einlädt. Bis Dienstag, 11. November 2025 erwartet Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm für die ganze Familie.

Rummel auf dem Schmidtbergplatz

An allen Veranstaltungstagen sorgt das traditionelle Rummelgeschehen mit Fahrgeschäften und Buden auf dem Schmidtbergplatz für Kirmesflair.

Das diesjährige Martinimarkt Wochenende, Samstag, den 08. November 2025 in der Zeit von 15 bis 21 Uhr und Sonntag, den 09. November 2025 in der Zeit von 12 bis 18 Uhr, trägt das Motto „Weekend-Shopping“.

Das Martinimarkt-Wochenende in Bad Schwalbach steht unter dem Motto „Weekend-Shopping“:

Auf dem Rathausvorplatz präsentieren die Freiwilligen Feuerwehren Bad Schwalbachs ein Programm für kleine und große Gäste. Von dort führt die Schlendermeile durch Adolf-, Brunnen- und Kirchstraße bis hinauf zur Straße „Am Kurpark“ – mit geöffneten Fachgeschäften, Kreativständen und Catering-Angeboten.

Familienprogramm & Mitmachtheater

Am Alleesaalvorplatz warten zahlreiche Mitmach-Aktionen auf die jüngsten Besucher. Die Taunusbühne lädt an beiden Tagen jeweils um 15 Uhr zum Mitmachtheater für Kinder ein.

Weinbrunnen-Markt & Genuss

Auf dem Weinbrunnenplatz findet der Weinbrunnen-Markt statt. Vereine und Aussteller bieten Schmuck, Genähtes, Gewürze und vieles mehr an. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Aktion im Tanzatelier Ralf S.

Auch im Tanzatelier Ralf S. Bad Schwalbach wird Programm geboten – unter anderem ein deutschlandweiter Weltrekordversuch als Charity-Aktion gegen Kinderdemenz.

Abschluss mit Sankt-Martinsumzug am 11. November

Der festliche Höhepunkt beschließt den Markt am Dienstag, 11. November: Der Sankt-Martinsumzug startet um 18 Uhr am Kurhaus – Sankt Martin hoch zu Ross führt den Zug an. Ausklang mit Kinderpunsch und Martinsfeuer auf dem Pausenhof der Wiedbachschule. Bitte eigene Tassen mitbringen.

Anmeldung für Kreativstände

Für das Martinimarkt-Wochenende werden weiterhin Anmeldungen für Kreativstände entgegengenommen. Ansprechpartnerin ist Nicole Schumacher:

  • Telefon: 06124 500-135
  • E-Mail: nicole.schumacher@bad-schwalbach.de

Artikelempfehlung: Herbstferienprogramm im Naturhistorischen Museum Mainz

Ermittlungen gegen Polizeibeamte in Hessen

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Polizei Symbolbild Einsatz
Polizei Symbolbild Einsatz

Nachrichten Wiesbaden/Frankfurt am Main – Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt führen derzeit umfangreiche Ermittlungen gegen 17 Polizeibedienstete des 1. Polizeireviers in Frankfurt. Am Freitag, 10. Oktober 2025, wurden Durchsuchungsbeschlüsse für vier Dienststellen und 21 Wohnanschriften vollstreckt. Den Beamten im Alter von 24 bis 56 Jahren, die im Streifendienst sowie in vorgesetzten Dienstgruppen tätig sind, wird vorgeworfen, zwischen Februar und April 2025 sechs Männern während oder nach deren Festnahme unberechtigt körperlichen Schaden zugefügt oder dies geduldet zu haben.

Manipulation von Ermittlungsverfahren zur Rechtfertigung

Zudem sollen mehrere Beschuldigte gegen fünf der betroffenen Personen Ermittlungsverfahren wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet haben. Diese dienen mutmaßlich der nachträglichen Rechtfertigung ihres eigenen Handelns und der angewandten Gewalt.

Beweismaterial durch interne Videoaufzeichnungen

Einige der Vorfälle wurden durch polizeieigene Videoaufzeichnungen dokumentiert – darunter Bodycams, Überwachungskameras im Revier und öffentliche Videoanlagen. Dank der internen Hinweise konnten die Ermittlungen schnell aufgenommen und komplexe Tatbeteiligungen erfasst werden.

Tatvorwürfe in mehreren Komplexen

Die Ermittlungen umfassen aktuell:

  • Sechs Komplexe mit 22 Tatvorwürfen wegen Körperverletzung im Amt gegen 17 Bedienstete

  • Vier Komplexe mit 11 Tatvorwürfen wegen Strafvereitelung im Amt gegen 10 Bedienstete

  • Fünf Komplexe mit 14 Tatvorwürfen wegen Verfolgung Unschuldiger gegen 11 Bedienstete

Etwa 150 Beamtinnen und Beamte des Hessischen Landeskriminalamtes sowie Staatsanwälte waren an den heutigen Einsatzmaßnahmen beteiligt. Zahlreiche Mobiltelefone und Datenträger wurden sichergestellt und werden nun ausgewertet.

Statement von Polizeipräsident Stefan Müller in Frankfurt

Polizeipräsident Stefan Müller erklärte: „Die Vorwürfe sind sehr gravierend. Menschen im Gewahrsam müssen vor Übergriffen geschützt werden. Polizeibeamte, die Körperverletzungen im Amt begehen, verletzen ihre grundlegendsten Dienstpflichten.“ Er unterstrich die besondere Verantwortung der Führungskräfte und forderte alle Polizistinnen und Polizisten auf, bei Fehlverhalten sofort einzuschreiten und dies zu melden.

Müller betonte zudem: „Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in eine integre Polizei ist Grundvoraussetzung für unser tägliches Handeln. Die aktuellen Verdachtslagen erschüttern mich und gefährden das Ansehen unserer Polizei.“

Disziplinarverfahren und weitere Unterstützung

Unverzüglich leitete der Polizeipräsident Disziplinarverfahren ein und verhängte Dienstverbote gegen die Betroffenen. Das Polizeipräsidium Frankfurt unterstützt die laufenden Ermittlungen des Hessischen Landeskriminalamts umfassend. Weitere Informationen werden im Laufe des Tages erwartet.

Keine Hinweise auf extremistisches Motiv

Bislang gibt es keine Anhaltspunkte für ein extremistisches Motiv hinter den Vorfällen.

Artikelempfehung: Mainz: Polizeivizepräsident begrüßt Nachwuchskräfte

Unfall auf der Koblenzer Straße in Mainz-Gonsenheim

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Symbolbild Unfall | Foto: BYC-News

Nachrichten Mainz: Am Donnerstag, 9. Oktober 2025, gegen 17:30 Uhr kam es auf der Koblenzer Straße, Höhe der Ampelkreuzung zur Straße Im Münchfeld, zu einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen. Ein PKW-Fahrer musste wegen technischer Probleme sein Fahrzeug anhalten. Er sicherte sein Auto ordnungsgemäß ab, schaltete das Warnblinklicht ein und lotste den nachfolgenden Verkehr vorsichtig an seinem Pannenfahrzeug vorbei.

86-Jähriger gerät in Gegenverkehr

Ein von hinten kommender 86-jähriger Fahrer erkannte das stehende Auto, scherte jedoch plötzlich und weit nach links aus. Dabei geriet er in den Gegenverkehr und konnte sein Fahrzeug nicht rechtzeitig abbremsen. Dadurch kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden PKW.

Leichte Verletzungen und hoher Sachschaden in Mainz-Gonsenheim

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Beide Fahrer wurden leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Mainzer Krankenhaus gebracht.

Unfallverursacher unter Alkoholeinfluss

Bei dem Unfallverursacher stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 1,65 Promille fest. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

Artikelempfehlung: Angriff auf Polizisten am Bahnhof Bad Kreuznach

Angriff auf Polizisten am Bahnhof Bad Kreuznach

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Bundespolizei Bochum
Bundespolizei

Ein aggressiver Mann hat am Donnerstagabend (9. Oktober 2025) am Bahnhof Bad Kreuznach mehrere Menschen bedroht und Einsatzkräfte der Bundespolizei angegriffen. Gegen 20:45 Uhr informierte eine 52-jährige Frau die Polizei über den Randalierer, der am Bahnsteig mit Gegenständen um sich warf und sie beinahe mit einer Flasche traf.

Aggressives Verhalten gegen Passanten und Polizei am Bahnhof Bad Kreuznach

Die Streifenbeamten trafen vor Ort einen 29-jährigen polnischen Staatsbürger, der sich auch den Einsatzkräften gegenüber äußerst aggressiv verhielt. Er bewarf die Polizisten mit Gegenständen, wobei ein Beamter mutmaßlich durch eine Kette am Hals getroffen wurde – blieb jedoch unverletzt.

Als der Mann gefesselt werden sollte, leistete er erheblichen Widerstand und versuchte, einen Polizisten in die Wade zu beißen. Daraufhin drohten die Beamten den Einsatz eines Tasers an und setzten es schließlich ein. Trotz der Fesselung trat der Mann weiterhin nach den Polizisten und spuckte einem Beamten der hinzugerufenen Polizei Bad Kreuznach ins Gesicht. Ihm wurde daraufhin eine Spuckschutzhaube aufgesetzt.

Haftbefehl wegen Diebstahls – Überstellung in JVA Rohrbach

Der Mann beleidigte die Einsatzkräfte massiv und wurde zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach wurde eine Blutprobe entnommen. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen den 29-Jährigen ein Haftbefehl des Amtsgerichts Bad Kreuznach wegen Diebstahls vorlag. Er muss eine Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Monaten verbüßen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann in die Justizvollzugsanstalt Rohrbach gebracht. Die Bundespolizei leitete außerdem ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollzugsbeamte, Beleidigung, gefährlicher Körperverletzung und versuchter Körperverletzung ein.

Artikelempfehlung: Lkw-Brand auf der A3 am Frankfurter Kreuz

Herbstferienprogramm im Naturhistorischen Museum Mainz

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Naturhistorischen Museum Mainz
Naturhistorisches Museum

Wie hängen Hubschrauber und Insektenflügel, Salzstreuer und Mohnkapseln oder Klettverschlüsse und Pflanzen zusammen? Antworten auf diese spannenden Fragen liefert das Herbstferienprogramm „Ferienforscher: Abgeschaut“ des Naturhistorischen Museums Mainz. Noch gibt es freie Plätze für neugierige Kinder, die Lust haben, in die faszinierende Welt der Bionik einzutauchen – der Wissenschaft, die Naturphänomene in technische Innovationen übersetzt.

Kinder erforschen Natur und Technik spielerisch im Naturhistorischen Museum Mainz

Vom 14. bis 23. Oktober 2025 können Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren zu echten Natur-Ingenieuren werden. Das Ferienprogramm findet an sechs Terminen (14./15./16./21./22./23. Oktober) jeweils von 10 bis 13 Uhr statt. Die Teilnahme kostet 20 Euro pro Person inklusive Museumseintritt. Anmeldungen sind per E-Mail an buchung.nhm@stadt.mainz.de oder telefonisch unter 06131 / 12-2913 möglich.

„Für mich als Biologe ist es immer wieder faszinierend zu sehen, welche Meisterwerke die Natur im Laufe der Jahrmillionen hervorgebracht hat – technische Lösungen, die Ingenieure vor Neid erblassen lassen“, erklärt Dr. Bernd Herkner, Direktor des Naturhistorischen Museums Mainz.

In Workshops und Experimenten lernen die Kinder den sogenannten Lotuseffekt kennen, beobachten Wasser auf unterschiedlichen Oberflächen und basteln eigene kleine Modelle, inspiriert von Naturphänomenen. Ziel ist es, spielerisch die Verbindung zwischen Natur und Technik zu entdecken – mit garantiertem Aha-Effekt.

Bionik erleben – von Flughörnchen bis Bienenwaben

Die jungen Forscherinnen und Forscher entdecken in den Ferienforen spannende bionische Vorbilder: Flughörnchen und Flugzeuge, Kletten und Klettertechnik oder Bienenwaben und Baustatik zeigen, wie die Natur Erfindungen inspiriert hat, die wir heute täglich nutzen.

Ergänzend zum Ferienprogramm können Besucherinnen und Besucher in der aktuellen Sonderausstellung „Insektomania“ bis zum 2. November 2025 weitere erstaunliche Beispiele für die technischen Leistungen der Natur bestaunen. Im Rahmen des Programms „Ferienforscher“ erhalten Kinder eine besondere Führung durch die Ausstellung und können dabei die Welt der Insekten aus einem neuen Blickwinkel entdecken.

Wer sich einen der begehrten Plätze sichern möchte, sollte sich frühzeitig anmelden per Mail an buchung.nhm@stadt.mainz.de oder telefonisch unter der 06131 / 12-2913.

Artikelempfehlung: Mainz: Polizeivizepräsident begrüßt Nachwuchskräfte

Mainz: Polizeivizepräsident begrüßt Nachwuchskräfte

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Foto: POL-PPMZ

Nachrichten Mainz: Am Mittwochvormittag, dem 8. Oktober 2025, begrüßte Polizeivizepräsident Ulrich Koch im Polizeipräsidium Mainz insgesamt 57 frisch graduierte Polizistinnen und Polizisten. Die Nachwuchskräfte hatten ihr Studium an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz erst wenige Tage zuvor erfolgreich abgeschlossen und treten nun ihren Dienst in den verschiedenen Direktionen des Präsidiums an.

Einsatz in mehreren Direktionen

Die neuen Beamtinnen und Beamten werden künftig bei den Flächendirektionen Mainz, Worms und Bad Kreuznach sowie in der Verkehrsdirektion und der Kriminaldirektion Mainz eingesetzt. Diese breite Verteilung zeigt, wie vielseitig die Ausbildung an der Hochschule gestaltet ist und wie umfassend die jungen Kräfte auf ihren Berufsalltag vorbereitet wurden.

Ein Beruf mit Verantwortung und Vielfalt in Mainz

In seiner Ansprache hob Polizeivizepräsident Koch die Bedeutung des Polizeiberufs hervor. Er betonte, dass sich die jungen Polizistinnen und Polizisten für eine anspruchsvolle und zugleich erfüllende Laufbahn entschieden haben. Die fundierte Ausbildung biete ihnen eine starke Basis, um ihren Dienst mit Professionalität, Verantwortungsbewusstsein und Engagement auszuüben.

Ein Leitsatz für die Zukunft

Zum Abschluss der Veranstaltung erinnerte Ulrich Koch an einen prägenden Leitsatz des früheren rheinland-pfälzischen Innenministers Jakob Steffan: „Verrichten Sie stets Ihre Arbeit so, dass Sie von der Bevölkerung als Freund wahrgenommen werden.“ Mit diesen Worten entließ der Polizeivizepräsident die neuen Kolleginnen und Kollegen in ihren Dienst – bereit, sich künftig mit vollem Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger einzusetzen.

Artikelempfehlung: Mainz: Feuerwehr kämpft gegen Feuer in Lagerhalle

Lkw-Brand auf der A3 am Frankfurter Kreuz

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Fahrzeugbrand auf der A3
Quelle: WS Logistik GmbH

Nachrichten Frankfurt: Ein Lkw-Brand auf der Autobahn A3 am Frankfurter Kreuz sorgte am Donnerstagnachmittag, dem 9. Oktober 2025, für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Der Lastwagen der Firma WS Logistik GmbH in Brand geraten, nachdem er gegen eine Betonschutzwand geprallt war. Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und die Autobahnmeisterei rückten umgehend an und nahmen die Löscharbeiten sowie die Absicherung der Unfallstelle auf.

Unfallhergang und Brandverlauf

Nach Angaben der Polizei prallte der Sattelzug gegen eine Betonschutzwand, wobei der Tank aufriss und der Lkw in Vollbrand geriet. Eine dichte Rauchwolke stieg auf und war über weite Strecken hinweg, sogar bis nach Frankfurt-Rödelheim, sichtbar. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Trupps und Strahlrohren an und begann umgehend mit den Löscharbeiten, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Sperrungen und Staus auf der Autobahn A3

Nach dem Brand musste die A3 in Fahrtrichtung Köln zwischen dem Frankfurter Kreuz und Kelsterbach vollständig gesperrt werden. Auch auf der Gegenfahrbahn kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Zeitweise bildeten sich kilometerlange Rückstaus, die sich bis nach Obertshausen erstreckten.

Die Vollsperrung in Richtung Köln blieb bis etwa 19:00 Uhr bestehen. Da die Aufräum- und Reinigungsarbeiten noch andauern, bleibt die linke Spur in dieser Fahrtrichtung über Nacht weiterhin gesperrt. Im Laufe des Freitagvormittags soll jedoch auch diese Spur wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Fahrzeugbrand auf der a3
Quelle: WS Logistik GmbH

Maßnahmen und Folgen

Hessen Mobil begann unmittelbar nach dem Einsatz mit der Reinigung der Fahrbahnen auf der A3, um ausgelaufene Betriebsstoffe sowie Rückstände der Löschmittel zu beseitigen. Der Fahrer des Lastwagens erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort medizinisch versorgt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfall- und Brandursache aufgenommen. Der entstandene Sachschaden konnte bislang noch nicht beziffert werden. Der verunfallte und vollständig ausgebrannte Lkw der Logistikfirma aus Bischofsheim musste mit einem Spezialfahrzeug aufwendig abgeschleppt werden.

Artikelempfehlung: Mainz: Feuerwehr kämpft gegen Feuer in Lagerhalle

Mainz: Feuerwehr kämpft gegen Feuer in Lagerhalle

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Foto: BYC-News

Nachrichten Mainz: Am Donnerstagmittag, dem 9. Oktober 2025, rückte die Mainzer Berufsfeuerwehr gemeinsam mit Rettungsdienst und Polizei zu einem Einsatz nach Mainz-Hechtsheim aus. Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort, um die gemeldete Lage unter Kontrolle zu bringen. Während der Löscharbeiten mus...


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Altrheinufer in Ginsheim wird umgestaltet

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Weinspitze Ginsheim-Gustavsburg

Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg arbeitet gemeinsam mit der Hochschule Darmstadt, der Regionalpark RheinMain Südwest gGmbH und der Planungsgesellschaft RV-K an der Neugestaltung des Altrheinufer-Bereichs. Ziel des Projekts ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Rad-, Fuß- und Autoverkehr besser zu trennen und zugleich die Aufenthaltsqualität am Ufer zu verbessern.

Infotermin zum neuen Altrheinufer in Ginsheim

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich am Donnerstag, 23. Oktober, zwischen 16 und 19 Uhr direkt am Altrheinufer in Ginsheim (im Bereich des Parkplatzes) über die aktuellen Planungen zu informieren. Auf Stellwänden und Infotafeln werden die Ideen und Entwürfe des Projekts vorgestellt.

Testphase soll Entwurf erproben

Nach der Informationsveranstaltung ist vorgesehen, den Entwurf in einer einjährigen Testphase umzusetzen und unter realen Bedingungen zu erproben. So soll überprüft werden, wie die geplanten Maßnahmen in der Praxis wirken und wie sie von der Bevölkerung angenommen werden.

Das Projekt zielt darauf ab, das Altrheinufer in Ginsheim-Gustavsburg zu einem attraktiven und sicheren Begegnungsort für Fußgänger, Radfahrende und Anwohnende zu entwickeln – ein wichtiger Schritt für die nachhaltige Stadtentwicklung und den Umweltschutz in der Region.

Artikelempfehlung: Mainz: Aktuelle Bauarbeiten an der Alicenbrücke