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Oppenheim: Katharinenmarkt 2025 am 18. und 19. Oktober

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© C. Mühleck / Stadt Oppenheim

Die Stadt Oppenheim lädt am Samstag, 18. Oktober (13–19 Uhr), und Sonntag, 19. Oktober (12–18 Uhr), zum herbstlichen Bummel durch die Altstadt ein. Beim Katharinenmarkt 2025 warten rund 20 Marktstände unterhalb der gotischen Katharinenkirche auf Besucherinnen und Besucher – mit Kleider- und Lederwaren, Lasergravur, Schmuck, handgenähter Kinderkleidung, Kunsthandwerk, Dekoartikeln, Delikatessen und vielem mehr.

Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg betont die Bedeutung des Traditionsmarkts in Oppenheim:

„Der Katharinenmarkt hat in Oppenheim eine lange Tradition. Früher wurde hier traditionell das Herbstgeld für den Winterbedarf ausgegeben. Heute lädt der Markt zum Bummeln, Verweilen und Genießen ein. Große und kleine Besucher – Einheimische und Gäste – heißen wir zu unserem herbstlichen Traditionswochenende herzlich willkommen“, so Rautenberg.

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Programm für große und kleine Gäste

Rund um den Marktplatz sorgen geöffnete Gastronomiebetriebe und der Winzerausschank für Genussmomente. Für Kinder gibt es Karussell und Süßwarenstand. Ein Imbissstand sowie das breite Angebot der Marktplatzgastronomie runden das kulinarische Programm ab.

An beiden Tagen laden Stadt- und Kellerführungen von 10.30 bis 17.00 Uhr dazu ein, in Oppenheims reiche Geschichte einzutauchen. Tickets sind in der Tourist-Info erhältlich oder online unter www.stadt-oppenheim/buchen.de.

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Kundgebung auf dem Gutenbergplatz in Mainz

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Nachrichten Mainz
Gutenbergplatz Mainz | Quelle: Wikipedia

Zum 80. Geburtstag der Vereinten Nationen rufen am Freitag, 24. Oktober 2025, um 15:30 Uhr Bürgerinnen und Bürger auf dem Gutenbergplatz zu einer Friedenskundgebung unter dem Motto „Globale Demokratie jetzt!“ auf. Die Veranstaltung soll ein sichtbares Zeichen für eine gerechte, friedliche und handlungsfähige Weltgemeinschaft setzen und ist ausdrücklich als überparteilich angekündigt.

Anliegen der Initiatoren

Die Organisatoren möchten, so der Aufruf, die gesellschaftliche Lähmung angesichts von Krieg, Klimakatastrophe, wachsender Ungleichheit und erstarkendem Rechtspopulismus überwinden und einen konstruktiven Weg in die Zukunft aufzeigen. „Unsere Welt ist in fast allen Lebensbereichen zu einem Dorf geschrumpft. Die großen Herausforderungen unserer Zeit – vom Klima über Frieden bis hin zu sozialer Gerechtigkeit – können wir nur gemeinsam lösen“, heißt es im Aufruf.

Initiator Dr. Florian Köhler betont die Notwendigkeit, politische Strukturen weiterzudenken: „Betrachtet man die Entwicklung unserer politischen Strukturen in den letzten 250 Jahren – vom Flickenteppich der Fürstentümer über demokratische Nationalstaaten bis hin zur Europäischen Union – so ist die logische Konsequenz die Schaffung einer Globalen Demokratie. Viele unserer Herausforderungen sind nur noch global lösbar. Einige Menschen haben das erkannt, andere reagieren darauf mit Angst und Rückzug in rechtspopulistische oder gar faschistische Ideologien. Das ist gefährlich, denn derartige politische Gewalt führt zu unbeschreiblichem Leid. Ich habe keine Lust, dass der nächste globale Integrationsschritt – wie die Gründung des Völkerbunds oder der UN – erst wieder einen Weltkrieg braucht. Da können wir jetzt abkürzen!“

Unterstützung kommt von Andreas Bummel, Gründer und Geschäftsführer der internationalen Demokratie-Initiative Democracy Without Borders: „Ohne Demokratie gibt es keine Menschenrechte und umgekehrt. Globale Demokratie ist der Schlüssel für eine friedliche, nachhaltige und gerechte Welt.“

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Forderungen: UN demokratisieren, Entscheidungen legitimieren

Kernforderungen der Kundgebung sind die Demokratisierung der Vereinten Nationen, um globale Entscheidungen auf eine demokratisch legitimierte Basis zu stellen. Genannt werden unter anderem:

  • die Einführung eines Weltparlaments
  • die Demokratisierung bzw. Reform des Weltsicherheitsrats
  • die konsequente Anwendung des Subsidiaritätsprinzips – politische Fragen sollen auf der jeweils besten Ebene gelöst werden, von lokal bis global

Die Friedenskundgebung richtet sich an alle Menschen, denen Demokratie, Frieden, Humanismus, Universalismus und ein faires Miteinander wichtig sind – als positives, buntes Signal für globale Kooperation.

Termin, Ort, Programm

Datum: Freitag, 24. Oktober 2025
Zeit: 15:30 Uhr
Ort: Gutenbergplatz, Mainz
Programm: Redebeiträge, interaktive Elemente und ein gemeinsames Zeichen für Frieden

Artikelempfehlung: Familien-Basar in Bingen-Bingerbrück

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Familien-Basar in Bingen-Bingerbrück

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Second-Hand Flohmarkt

Im Familienzentrum Josef Metzroth (Hildegardisstraße 4) findet am Samstag, 15. November 2025, von 9 bis 15 Uhr ein großer Familien-Basar statt. Eingeladen sind alle, die gut erhaltene Kinderkleidung, Spielsachen, aber auch Erwachsenen-Kleidung und Schuhe erwerben oder selbst verkaufen möchten.

Jetzt Stand sichern für den Familienbasar in Bingen-Bingerbrück – Erlös bleibt bei den Verkäufern

Selbstverkaufende bieten ihre Waren auf eigenen Tischen an; der Erlös verbleibt vollständig bei den Verkäuferinnen und Verkäufern. Die Anmeldefrist endet am 31. Oktober.
Die Standgebühr beträgt einen Kuchen pro Tisch (Tischmaß: 1,40 m x 0,70 m). Bitte bei der Anmeldung angeben, wie viele Tische benötigt werden.

Das Team des Familienzentrums organisiert ein Kuchenbuffet und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Anmeldung & Rückfragen:

Natalie Risch-Clapperton
Tel. 06721-184-50101, 0151-17779041
E-Mail: Familienzentrum@bingen.de

Artikelempfehlung: Baubeginn für den Radweg zwischen Pleitersheim und Badenheim

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Brand in Sparkassen-Filiale in Rüsselsheim-Königstädten

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Feuerwehr Rüsselsheim
Feuerwehr Rüsselsheim

Ein Brand in der Sparkassen-Filiale in der Straße Im Reis hat am Sonntagabend (12. Oktober 2025) für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst gesorgt. Gegen 20.08 Uhr bemerkten Zeugen Flammen im Erdgeschoss der Kreissparkasse Groß-Gerau und alarmierten die Einsatzkräfte.

Als die Feuerwehr Rüsselsheim nur wenige Minuten später eintraf, bestätigte sich die Meldung:

Aus einem Fenster an der Rückseite der Filiale schlugen Flammen, der Eingangsbereich war stark verraucht. Da sich über den Räumlichkeiten der Sparkasse mehrere Wohnungen befinden, war zunächst unklar, ob sich noch Personen im Gebäude aufhielten.

Unter schwerem Atemschutz gingen mehrere Trupps mit C-Rohren von zwei Seiten gegen das Feuer vor. Gleichzeitig wurden die Wohnungen über der Filiale kontrolliert. Glücklicherweise befand sich niemand mehr in den Räumen – alle Bewohner konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Das Feuer, das in einer Teeküche im Erdgeschoss ausgebrochen war, konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend mussten die Sparkassenräume sowie angrenzende Kellerräume aufwendig entraucht werden. Auch eine Wohnung wurde maschinell belüftet.

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Keine Personen verletzt

Alle vier Wohnungen des Gebäudes blieben bewohnbar. Ein älteres Ehepaar entschied sich jedoch, die Nacht vorsorglich bei seinen Kindern zu verbringen – gemeinsam mit seinem Papagei, der während des Einsatzes unverletzt aus der Wohnung geholt wurde.

Die Feuerwehr Rüsselsheim war mit rund 45 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen vor Ort.

Im Einsatz waren: 

  • die Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim-Königstädten
  • die Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim-Bauschheim
  • die Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim
  • hauptamtliche Kräfte der Feuerwehr Rüsselsheim
  • die Polizei
  • der Rettungsdienst waren mit drei Rettungswagen
  • ein Notarzt

Zur Ursache des Feuers und zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Welche Rolle spielt 5G in der Digitalisierung?

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Digitalisierung, Mobilfunk
Quelle: pixabay.com

Die fünfte Generation des Mobilfunkstandards revolutioniert die Art und Weise, wie Unternehmen, Industrien und Gesellschaften digital vernetzt werden. Mit theoretischen Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde und potenziellen Latenzzeiten unter einer Millisekunde eröffnet dieser neue Standard völlig neue Dimensionen für die digitale Transformation. Von autonomen Fahrzeugen über Smart Cities bis hin zur Industrie 4.0 – die Möglichkeiten scheinen grenzenlos.

Während Deutschland und andere europäische Länder den Netzausbau vorantreiben, entstehen bereits heute innovative Anwendungsfälle, die vor wenigen Jahren noch als Science-Fiction galten. Die Technologie bildet das Rückgrat einer vernetzten Zukunft und ermöglicht Echtzeitkommunikation zwischen Milliarden von Geräten weltweit.

Technologische Grundlagen und Innovationspotenziale

Die technische Architektur des neuen Mobilfunkstandards basiert auf drei Hauptanwendungsbereichen: Enhanced Mobile Broadband (eMBB) für ultraschnelle Datenübertragungen, Ultra-Reliable Low-Latency Communications (URLLC) für kritische Anwendungen und Massive Machine-Type Communications (mMTC) für das Internet der Dinge. Diese drei Säulen ermöglichen es blau.de beispielsweise günstige Handytarife mit deutlich höheren Datenvolumen und Geschwindigkeiten anzubieten, während gleichzeitig industrielle Anwendungen mit höchsten Zuverlässigkeitsanforderungen realisiert werden können.

Network Slicing stellt dabei eine revolutionäre Neuerung dar. Diese Technologie erlaubt es, ein physisches Netz in mehrere virtuelle Netze aufzuteilen, die jeweils für spezifische Anwendungsfälle optimiert sind. Ein Krankenhausroboter benötigt beispielsweise eine andere Netzwerkqualität als ein Streaming-Dienst oder eine industrielle Fertigungsanlage. Durch diese intelligente Ressourcenverteilung lassen sich maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedlichste Branchen entwickeln.

Edge Computing ergänzt diese Architektur perfekt, indem Rechenleistung näher an den Endnutzer gebracht wird. Statt Daten über weite Strecken zu zentralen Rechenzentren zu schicken, erfolgt die Verarbeitung direkt am Netzwerkrand. Dies reduziert nicht nur die Latenzzeiten dramatisch, sondern entlastet auch die Kernnetze und verbessert die Energieeffizienz der gesamten Infrastruktur.

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Industrielle Revolution durch vernetzte Produktion

In der Fertigungsindustrie ermöglicht der neue Standard eine vollständig vernetzte Produktion in Echtzeit. Maschinen kommunizieren untereinander, optimieren automatisch Produktionsabläufe und melden Wartungsbedarf, bevor es zu Ausfällen kommt. Diese vorausschauende Wartung kann Stillstandzeiten um bis zu 50 Prozent reduzieren. Flexible Fertigungsstraßen passen sich automatisch an veränderte Produktionsanforderungen an, während Augmented-Reality-Brillen Techniker bei komplexen Reparaturen unterstützen.

Die drahtlose Vernetzung ersetzt zunehmend kabelgebundene Systeme in Fabriken. Dies erhöht nicht nur die Flexibilität bei der Gestaltung von Produktionslinien, sondern reduziert auch Installationskosten erheblich. Roboter und automatisierte Transportsysteme navigieren frei durch Produktionshallen, während Sensoren kontinuierlich Qualitätsdaten erfassen und in Echtzeit auswerten.

Smart Cities und urbane Mobilität

Städte weltweit nutzen die neue Technologie, um intelligente Verkehrssysteme zu implementieren. Ampeln kommunizieren mit Fahrzeugen, um Verkehrsflüsse zu optimieren und Staus zu vermeiden. Parkplatzsensoren leiten Autofahrer direkt zu freien Stellplätzen, während öffentliche Verkehrsmittel ihre Routen basierend auf Echtzeitdaten anpassen. Diese intelligenten Systeme können den städtischen Verkehr signifikant effizienter gestalten, wobei die Effizienzsteigerung je nach Implementierung variiert.

Auch die Livestream-Technologie, die in immer mehr Branchen Einzug hält, profitiert enorm von den verbesserten Übertragungskapazitäten. Stadtveranstaltungen können in Ultra-HD-Qualität übertragen werden, während Sicherheitskameras hochauflösende Bilder in Echtzeit an Kontrollzentren senden.

Gesellschaftliche Transformation und digitale Teilhabe

Die flächendeckende Verfügbarkeit des schnellen Mobilfunks demokratisiert den Zugang zu digitalen Diensten. Ländliche Regionen, die bisher von Breitbandanschlüssen abgeschnitten waren, können in einigen Fällen Zugang zu Gigabit-Geschwindigkeiten erhalten. Dies ermöglicht Remote-Arbeit, digitale Bildung und Telemedizin auch in entlegenen Gebieten. Schulen können Virtual-Reality-Exkursionen durchführen, während Remote-Operationen, bei denen Spezialisten aus anderen Kontinenten chirurgische Roboter steuern, sich in der Entwicklung befinden und in Pilotprojekten getestet werden.

Die Gesundheitsversorgung erfährt durch diese Technologie eine grundlegende Transformation. Wearables überwachen kontinuierlich Vitalparameter und alarmieren bei Anomalien automatisch medizinisches Personal. Ambulanzen übertragen bereits während der Fahrt ins Krankenhaus wichtige Patientendaten, sodass Ärzte optimal vorbereitet sind. Remote-Operationen, bei denen Spezialisten aus anderen Kontinenten chirurgische Roboter steuern, befinden sich in der Entwicklung und werden in Pilotprojekten getestet.

Bildungseinrichtungen nutzen immersive Technologien für interaktiven Unterricht. Studenten können virtuelle Labore besuchen, historische Ereignisse in Virtual Reality erleben oder mit Experten aus aller Welt in Echtzeit interagieren. Diese neuen Lernformen verbessern nicht nur das Verständnis komplexer Zusammenhänge, sondern machen Bildung auch zugänglicher und inklusiver.

Nachhaltigkeitsaspekte und Umweltschutz

Der neue Mobilfunkstandard kann zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks beitragen, jedoch sind die Auswirkungen komplex und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Intelligente Stromnetze optimieren den Energieverbrauch, während vernetzte Sensoren Umweltdaten in Echtzeit erfassen. Studien zeigen Klimavorteile durch die fortschreitende Digitalisierung, die durch effizientere Ressourcennutzung und reduzierte Emissionen entstehen.

Smart-Building-Technologien können den Energieverbrauch von Gebäuden um bis zu 30 Prozent senken, abhängig von der spezifischen Technologie und Implementierung. Heizung, Lüftung und Beleuchtung passen sich automatisch an Nutzungsmuster an, während Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher intelligent vernetzt werden. Landwirtschaftliche Betriebe nutzen präzise Sensordaten, um Bewässerung und Düngung zu optimieren, was sowohl Erträge steigert als auch Ressourcen schont.

Die Zukunft der digitalen Freizeit wird ebenfalls nachhaltiger gestaltet. Cloud-Gaming kann die Notwendigkeit für leistungsstarke lokale Hardware reduzieren, aber es verlagert den Energieverbrauch auf Rechenzentren, während virtuelle Meetings Geschäftsreisen reduzieren. Diese Entwicklungen tragen dazu bei, dass die Digitalisierung nicht nur effizienter, sondern auch umweltfreundlicher wird.

Fazit

Die fünfte Mobilfunkgeneration ist weit mehr als nur eine technologische Weiterentwicklung – sie bildet das Fundament für eine umfassende digitale Transformation unserer Gesellschaft. Von der industriellen Produktion über das Gesundheitswesen bis hin zu nachhaltigen Smart Cities ermöglicht diese Technologie Innovationen, die unser tägliches Leben grundlegend verbessern. Während der Netzausbau weltweit voranschreitet, entstehen bereits heute Anwendungen, die das enorme Potenzial dieser Technologie demonstrieren.

Die kommenden Jahre werden zeigen, wie Unternehmen, Städte und Gesellschaften diese Möglichkeiten nutzen, um effizienter, nachhaltiger und vernetzter zu werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei in der intelligenten Integration dieser Technologie in bestehende Systeme und der kontinuierlichen Entwicklung neuer, innovativer Anwendungsfälle.

Alzey: Vierjähriger mit Fahrradschloss an Roller gebunden

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Symbolbild: Polizeikelle

Nachrichten Alzey: Eine Verkehrskontrolle in Alzey hat am Samstagabend zu einem ungewöhnlichen und zugleich erschütternden Fund geführt. Polizeibeamte stoppten gegen 17 Uhr eine Frau, die mit einem E-Scooter unterwegs war – und ihren vierjährigen Sohn dabei auf höchst gefährliche Weise transportierte.

Kind mit Fahrradschloss fixiert

Wie die Polizei berichtet, fiel den Beamten zunächst auf, dass am Elektrokleinstfahrzeug kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Eine Überprüfung ergab, dass die Frau keinen gültigen Versicherungsschutz für den E-Scooter besaß.

Doch die eigentliche Überraschung folgte, als die Polizisten das Fahrzeug genauer in Augenschein nahmen:
Vor der Fahrerin stand ihr kleiner Sohn – und war mit einem Fahrradschloss an die Lenkstange gebunden. Auf Nachfrage erklärte die Frau, sie habe das Kind „gesichert“, um zu verhindern, dass es während der Fahrt herunterfalle. Die Beamten reagierten fassungslos: Ein solches Verhalten sei hochgefährlich und verantwortungslos, betonte ein Sprecher der Polizeiinspektion Alzey.

Drogenverdacht bestätigt sich

Damit nicht genug: Während der Kontrolle ergaben sich auch Hinweise auf Drogenkonsum. Ein Schnelltest reagierte positiv auf Amphetamin. Daraufhin wurde die Frau zur Dienststelle gebracht, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Die Polizei leitete mehrere Verfahren ein – strafrechtliche Ermittlungen wegen Fahrens ohne Versicherungsschutz und unter Drogeneinfluss sowie Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des unerlaubten Transports des Kindes.

Polizei warnt vor Leichtsinn auf E-Scootern

Die Polizei nimmt den Vorfall zum Anlass, erneut vor leichtsinnigem Verhalten im Straßenverkehr zu warnen.
„E-Scooter sind keine Spielzeuge und schon gar nicht für den Transport von Kindern geeignet“, heißt es in der Mitteilung. Wer Kinder auf einem solchen Fahrzeug mitnimmt, bringe sie in akute Lebensgefahr. Zudem gilt: E-Scooter dürfen nur mit gültiger Versicherung und Kennzeichen betrieben werden. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder und strafrechtliche Konsequenzen.

Ermittlungen laufen

Das Kind blieb bei dem Vorfall glücklicherweise unverletzt. Die Beamten informierten jedoch das Jugendamt, um mögliche Folgeprüfungen zur Kindeswohlgefährdung einzuleiten. Die Ermittlungen gegen die 32-jährige Frau dauern an. Nach Auswertung der Blutprobe entscheidet nun die Staatsanwaltschaft über das weitere Vorgehen.

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Wiesbaden am Wochenende: Gewalt, Messerangriffe und Unfälle

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Polizei Frankfurt2 1
Polizei Hessen

Ein ereignisreiches und belastendes Wochenende liegt hinter der Wiesbadener Polizei. In mehreren Stadtteilen kam es zu teils schweren Vorfällen: Von familiärer Gewalt über Messerangriffe unter Jugendlichen bis hin zu einem Unfall mit mehreren Verletzten – die Einsatzkräfte waren im Dauereinsatz. Ergänzt wurden die Geschehnisse durch gezielte Kontrollmaßnahmen im Rahmen der Sicherheitsinitiative „Gemeinsam Sicheres Wiesbaden

Familiendrama in Nordost

Am Freitagabend (10.10.2025) geriet in der Platter Straße im Wiesbadener Stadtteil Nordost ein Familienstreit außer Kontrolle. Gegen 21:55 Uhr meldeten Anwohner eine Schlägerei zwischen mehreren Personen. Vor Ort trafen Polizeibeamte auf einen sichtlich alkoholisierten 42-jährigen Mann, der der Beschreibung des Täters entsprach.

Als die Beamten seine Personalien aufnehmen wollten, versuchte der Mann zu flüchten. Die Situation eskalierte, als er sich gegen die Festnahme heftig wehrte. Am Boden liegend trat er offenbar nach den Einsatzkräften. Auf dem Revier setzte er seinen Widerstand fort und musste die Nacht in der Zelle verbringen.

Ermittlungen ergaben, dass er zuvor mit seinem 22-jährigen Sohn in Streit geraten war, in dessen Verlauf es zu Handgreiflichkeiten kam. Der Sohn war zunächst unauffindbar, wurde jedoch gegen 22:30 Uhr in der Kastelstraße entdeckt – stark alkoholisiert, gewalttätig gegenüber einem parkenden Auto und im Besitz von Betäubungsmitteln. Beide Männer müssen sich nun in mehreren Strafverfahren verantworten.

13-Jähriger sticht Freund nieder

Am Samstagnachmittag (11.10.2025) kam es in der Straße „In der Witz“ in Kastel zu einem erschütternden Vorfall. Dabei verletzte ein 13-jähriger Junge seinen 14-jährigen Freund mit einem Messer. Daraufhin rückte die Polizei nach einem Notruf gegen 16:55 Uhr umgehend aus.

Der verletzte Jugendliche erlitt eine Stichwunde im Oberschenkel und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand zum Glück nicht. Nach bisherigen Erkenntnissen war zuvor ein Streit zwischen den beiden Freunden eskaliert, der zunächst in der Wohnung des 14-Jährigen begann und anschließend vor dem Haus fortgesetzt wurde. In dessen Verlauf stach der 13-Jährige mit einem Taschenmesser zu und flüchtete zunächst vom Tatort, bevor er sich später im Beisein seines Vaters der Polizei stellte.

Derzeit laufen die Ermittlungen zur genauen Tatursache. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der mutmaßliche Täter schließlich wieder in die Obhut seiner Eltern übergeben.

Auseinandersetzung in der Fußgängerzone

Am Samstagabend (11.10.2025) kam es gegen 19:46 Uhr in der Wiesbadener Kirchgasse zu einer handfesten Auseinandersetzung. Ein Mann wurde verletzt, nachdem er einen Jugendlichen aus einer Gruppe darauf ansprach, ob dieser ihn filme.

Was mit einem Gespräch begann, endete in Gewalt: Der angesprochene Jugendliche schlug dem Mann plötzlich ins Gesicht. Dieser erlitt leichte Verletzungen und informierte später von zu Hause aus die Polizei.

Der Täter wird als etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß, männlich, mit dunklen Haaren beschrieben. Er trug eine schwarze Jacke und sprach akzentfreies Deutsch. Zeugen werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Mit Küchenmesser durch die Stadt

Später am Samstagabend, gegen 22:32 Uhr, kam es in der Reisinger Anlage in der Wiesbadener Innenstadt zu einem gefährlichen Zwischenfall. Ein 34-jähriger Mann aus Mainz-Kostheim lief mit einem Küchenmesser durch die Parkanlage und bedrohte drei Passanten.

Noch bevor die Polizei eintraf, warf der Täter das Messer in ein Gebüsch. Die eingesetzten Streifen konnten den Mann ausfindig machen und festnehmen. Er wurde zur Dienststelle gebracht und erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung. Die Polizei bittet weitere Zeugen, sich zu melden.

Kreuzungscrash mit sechs Verletzten

Ebenfalls am Samstag, und zwar nur eine Stunde zuvor (21:37 Uhr), kam es an der Kreuzung Kaiser-Friedrich-Ring/Schiersteiner Straße erneut zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei kollidierten zwei Fahrzeuge, nachdem eine 25-jährige Autofahrerin laut Zeugenaussagen offenbar eine rote Ampel missachtet hatte.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich in beiden Autos insgesamt fünf Personen. Darüber hinaus stand ein unbeteiligter Fußgänger im Bereich eines Laternenmasts, der ebenfalls betroffen war, als eines der Fahrzeuge von der Fahrbahn abkam. Infolgedessen erlitten alle Beteiligten leichte Verletzungen; allerdings konnte der Fußgänger das Krankenhaus bereits am selben Abend wieder verlassen.

Sowohl beide Fahrzeuge als auch der Laternenmast wurden stark beschädigt. Da die Autos nicht mehr fahrbereit waren, mussten sie abgeschleppt werden. Schließlich erwartet die Fahrerin nun ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr.

Großeinsatz im Rahmen von „Gemeinsam Sicheres Wiesbaden“

Parallel zu den gewaltsamen Ereignissen führte die Polizei am Wochenende erneut umfangreiche Kontrollmaßnahmen durch. Von Freitagabend bis in die frühen Morgenstunden des Samstags wurden rund um den Luisenplatz, die Reisinger Anlagen und das Lilien-Carré zahlreiche Personen kontrolliert.

Insgesamt 47 Menschen wurden überprüft – besondere Vorkommnisse blieben aus. Die Maßnahmen fanden im Rahmen der Konzeption „Gemeinsam Sicheres Wiesbaden“ statt. Polizei und Stadt kündigten an, diese Einsätze regelmäßig fortzuführen, um die Sicherheit in der Landeshauptstadt weiter zu stärken.

Gewalt und Verstöße fordern Polizei stark

Das vergangene Wochenende war für die Wiesbadener Polizei von hoher Einsatzdichte geprägt. Gewalt im familiären Umfeld, Angriffe unter Jugendlichen, Bedrohungen mit Messern und ein schwerer Verkehrsunfall zeigten einmal mehr, wie herausfordernd die Sicherheitslage auch auf lokaler Ebene sein kann. Die Polizei bittet Zeugen weiterhin um Mithilfe und appelliert an die Bürger, Konflikte frühzeitig zu entschärfen – bevor es zu Eskalationen kommt.

Baubeginn für den Radweg zwischen Pleitersheim und Badenheim

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Jan Ott, Ortsbürgermeister Badenheim und Bodo Ehrhardt, Ortsbürgermeister Pleitersheim | Quelle: Gemeinde Badenheim
Jan Ott, Ortsbürgermeister Badenheim und Bodo Ehrhardt, Ortsbürgermeister Pleitersheim | Quelle: Gemeinde Badenheim

Nach Jahren der Planung, Abstimmung und Geduld ist der Anfang gemacht: Mit einem inoffiziellen ersten Spatenstich fiel der Startschuss für den Radwegbau zwischen Pleitersheim und Badenheim. Die Freude bei allen Beteiligten war groß – das gemeinsame Projekt wird nun Realität.

Offizieller Auftakt und Baustelleneinweisung

Im Anschluss an den symbolischen Spatenstich erfolgte die offizielle Baustelleneinweisung durch das beauftragte Planungsbüro. Damit sind alle Voraussetzungen geschaffen: Bereits am kommenden Montag beginnen die Arbeiten – startend in Pleitersheim in Richtung Badenheim.

Besonders hervorgehoben wurde die enge Kooperation über Orts- und Verbandsgemeindegrenzen hinweg. Beide Ortsbürgermeister betonten den konstruktiven Austausch und das gemeinsame Engagement, das den Weg für den Baustart geebnet hat.

Dank an Bevölkerung und Beteiligte

Ein herzlicher Dank gilt den Bürgerinnen und Bürgern für Geduld und Unterstützung während der langen Vorlaufzeit. Ebenfalls bedankt sich die Projektleitung bei allen Mitwirkenden, deren Einsatz und Ausdauer den Projektstart ermöglicht haben.

Alle Projektpartner hoffen auf einen reibungslosen Bauverlauf und einen zügigen Abschluss. Der neue Radweg soll schon bald sicher und komfortabel nutzbar sein – ein Gewinn für beide Gemeinden und die gesamte Region.

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Lebensmittelrückruf bei dm wegen Gesundheitsgefahr

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Rückruf
Produktrueckruf

Rückruf: dm-drogerie markt ruft ein Produkt der Marke dmBio zurück. Grund ist eine unzureichende Erhitzung im Produktionsprozess, durch die mikrobiologisches Wachstum von Bacillus cereus nicht ausgeschlossen werden kann. Weitere dmBio-Produkte sind nicht betroffen.

Rückruf wegen Gesundheitsgefahr

Der Verzehr belasteter Produkte kann Übelkeit/Erbrechen und/oder Durchfall auslösen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten den betroffenen Tofu aus diesem Grund nicht verzehren.

Produktdaten auf einen Blick

Rückruf bei dm
Quelle: Firma dm
  • Produkt: dmBio Tofu Natur
  • Verpackungseinheit: 200 g
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 05.07.2026
  • Charge/Los: 97112
  • GTIN: 4067796251999
  • Inverkehrbringer: dm-drogerie markt

Empfehlung für Verbraucher

Das betroffene Produkt nicht verzehren und sicher entsorgen oder zwecks Klärung im dm-Markt vor Ort melden. Bei Beschwerden sollte ärztlicher Rat eingeholt werden

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Fraport eröffnet Terminal 3 am Flughafen Frankfurt

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Terminal 3 Fraport
Terminal 3 Quelle: Fraport AG

Die Fraport AG eröffnet am 22. April 2026 das neue Terminal 3 am Flughafen Frankfurt feierlich. Zuvor hat der Flughafenbetreiber einen zentralen Meilenstein erreicht: Die behördlichen Abnahmen einschließlich Brandschutz sind erfolgreich abgeschlossen – das Terminal gilt damit offiziell nicht mehr als Baustelle und die finale Inbetriebnahme kann vorbereitet werden.

„Besonderer Moment für Fraport“

„Es ist ein ganz besonderer Moment für Fraport, aber auch für mich persönlich. Vor zehn Jahren haben wir den Spatenstich des Terminal 3 gefeiert, und heute stehen wir in einem der modernsten Flughafen-Terminals Europas – die Eröffnung am 22. April fest im Blick“, sagt Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Er dankte allen Projektbeteiligten und Behörden für ihren Beitrag zum Gelingen des Großprojekts.

Restarbeiten und Testläufe bis zur Eröffnung

Mit den Abnahmen startet die Phase der Restarbeiten. Dazu zählen unter anderem:

  • der Einbau von 21 Sicherheitskontrollspuren mit modernen CT-Scannern,
  • der Ausbau der Gastronomie- und Retailflächen,
  • fortlaufende Tests der Gepäckförderanlage.

Parallel bereitet Fraport den Probebetrieb mit Komparsen vor: Rund 8.000 Testpassagiere prüfen zwischen 27. Januar und 16. April 2026 an 21 Tagen sämtliche Prozesse, damit zur Eröffnung alle Prozessketten ineinandergreifen.

Bau unter schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich abgeschlossen

Der Spatenstich für Terminal 3 erfolgte im Oktober 2015. In der zehnjährigen Bauzeit entstand ein Terminal, das in der ersten Ausbaustufe mit den Flugsteigen G, H und J eine Kapazität von bis zu 19 Millionen Passagieren pro Jahr bietet. Verantwortlich für die Realisierung ist die Fraport Ausbau Süd GmbH (FAS), eine 100-prozentige Tochter der Fraport AG.

„Trotz Pandemie, Ukraine-Krieg und massiven Störungen der globalen Lieferketten ist es uns gelungen, das neue Terminal planmäßig und im vorgegebenen Budget zu realisieren“, erklärt Harald Rohr, technischer Geschäftsführer der FAS. Stephanie Pudwitz, kaufmännische Geschäftsführerin der FAS, betont den „großen Zusammenhalt und das Engagement aller Beteiligten“.

Umzug von 57 Airlines in vier Wellen

Nach der Eröffnung werden Flüge in den Schengen- und Non-Schengen-Raum über Terminal 3 abgefertigt. Von Mitte April bis Anfang Juni 2026 ziehen in vier Wellen die insgesamt 57 derzeit im Terminal 2 ansässigen Fluggesellschaften dauerhaft in Terminal 3 um – sie sind die Erstnutzer des Neubaus im Süden des Flughafens.

Universitätsmedizin Mainz stößt bei Tarifangebot an finanzielle Grenzen

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Universitätsmedizin Mainz

Die Tarifverhandlungen zwischen der Universitätsmedizin Mainz (UM) und dem Marburger Bund sind am Donnerstag fortgesetzt worden. Dabei legte die Universitätsmedizin ein neues Angebot vor, das sowohl finanzielle Verbesserungen als auch strukturelle Änderungen vorsieht.

Demnach bietet die UM lineare Entgelterhöhungen zum 1. Juli 2025 und zum 1. Januar 2026 an. Zusätzlich soll ab dem 1. Januar 2027 die wöchentliche Arbeitszeit von derzeit 42 auf 40 Stunden reduziert werden – bei vollem Lohnausgleich. Insgesamt entspricht das Angebot einem Volumen von rund acht Prozent. Die Verhandlungen sollen am 30. Oktober 2025 fortgesetzt werden.

„Aus unserer Sicht ist das ein sehr gutes Angebot an unsere Ärztinnen und Ärzte, das nicht nur eine Entgelterhöhung, sondern auch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen beinhaltet“, erklärte Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Das Angebot reizt die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Universitätsmedizin allerdings aus.“

Der Marburger Bund hatte im Vorfeld der Gespräche zu einem Warnstreik aufgerufen. Etwa 80 Ärztinnen und Ärzte meldeten sich für die Teilnahme daran ab.

Hintergrund: Die Universitätsmedizin Mainz

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein bedeutender Wissenschaftsstandort mit internationaler Anerkennung. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die jährlich rund 403.000 Patientinnen und Patienten stationär und ambulant versorgen.

Neben der hochspezialisierten Patientenversorgung engagiert sich die UM in Forschung und Lehre. Rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie 590 Auszubildende in Gesundheitsfach-, kaufmännischen und technischen Berufen werden derzeit dort ausgebildet. Mit rund 9.000 Beschäftigten zählt die Universitätsmedizin Mainz zu den größten Arbeitgebern der Region und gilt als wichtiger Innovationsmotor. Weitere Informationen unter www.unimedizin-mainz.de.

Höhr-Grenzhausen: Zwei Tote und mehrere Schwerstverletzte bei schwerem Unfall

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Symbolbild Unfall | Foto: BYC-News

Nachrichten Rheinland-Pfalz: In der Nacht auf Samstag, den 11. Oktober 2025, ereignete sich gegen 23:24 Uhr auf der L307 zwischen Höhr-Grenzhausen und Hilgert ein schwerer Verkehrsunfall mit tragischem Ausgang. Zwei junge Männer im Alter von 21 und 22 Jahren kamen ums Leben, vier weitere Personen wurden zum Teil schwerstverletzt.

Nach ersten Ermittlungen wollte ein mit fünf jungen Menschen besetzter Pkw von der K117 auf die L307 einbiegen. Dabei übersah der Fahrer offenbar den vorfahrtsberechtigten Wagen eines 23-Jährigen, der von Höhr-Grenzhausen in Richtung Hilgert unterwegs war.

Massive Kollision im Einmündungsbereich

Im Einmündungsbereich bei Höhr-Grenzhausen stießen die beiden Fahrzeuge frontal zusammen. Der Aufprall war so heftig, dass der 22-jährige Fahrer und sein 21-jähriger Mitfahrer noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen erlagen. Die drei weiteren Insassen im Alter von 18, 20 und 21 Jahren wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 23-jährige Fahrer des zweiten Pkw erlitt hingegen nur leichte Verletzungen und konnte nach einer medizinischen Erstversorgung in Sicherheit gebracht werden.

Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Notfallseelsorge

Unmittelbar nach dem Unfall rückten zahlreiche Einsatzkräfte zur Unfallstelle aus. Neben mehreren Streifenwagen der Polizei waren auch die Feuerwehr sowie das Deutsche Rote Kreuz mit mehreren Rettungswagen, Notärzten und Notfallseelsorgern im Einsatz. Zudem befanden sich die Straßenmeisterei Montabaur, ein Fahrbahnreinigungsdienst und ein Gutachter zur Unfallrekonstruktion vor Ort.

Die Landstraße bei Höhr-Grenzhausen blieb für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten bis etwa 5 Uhr morgens vollständig gesperrt. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt und abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 20.000 Euro beziffert.

Unfallursache noch unklar – Gutachter eingeschaltet

Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde ein Verkehrsunfallgutachten in Auftrag gegeben. Die Polizei schließt derzeit keine Ursache aus und bittet mögliche Zeugen, sich unter 02602 – 92 26 0 zu melden.

Artikelempfehlung: Polizei ermittelt wegen illegalen Straßenrennens in Mainz

Mainz: Polizei ermittelt wegen illegalen Straßenrennens

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Symbolbild Polizei
Symbolbild Polizei

Nachrichten Mainz: Am späten Freitagabend, dem 10. Oktober 2025, kam es zwischen 22:40 Uhr und 23:05 Uhr auf der A66 in Richtung Wiesbaden sowie im weiteren Verlauf über das Schiersteiner Kreuz auf der A643 und der A60 in Richtung Bingen zu mehreren gefährlichen Verkehrssituationen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei lösten mindestens zwei dunkel lackierte, hochmotorisierte Lamborghini Huracán die Vorfälle durch ihr rücksichtsloses Fahrverhalten aus.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB) und der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen (§ 315d StGB).

Riskantes Fahrverhalten gefährdet andere Verkehrsteilnehmer

Mehrere Zeugen berichteten, dass die beiden Sportwagen mit sehr hoher Geschwindigkeit auf der linken Spur unterwegs waren. Sie fuhren extrem dicht auf, betätigten wiederholt die Lichthupe und bremsten dann unvermittelt stark ab. Dabei mussten andere Verkehrsteilnehmer mehrfach abrupt bremsen oder ausweichen, um Zusammenstöße zu verhindern.

Ein Autofahrer gab an, er habe mehrmals stark abbremsen müssen, um eine Kollision mit den abrupt abbremsenden Fahrzeugen zu vermeiden. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen könnten noch weitere Verkehrsteilnehmer durch die riskanten Manöver behindert oder gefährdet worden sein.

Polizei stoppt eines der Fahrzeuge auf der A60 bei Mainz

Einsatzkräfte der Polizei konnten eines der beteiligten Fahrzeuge auf der A60 anhalten und kontrollieren. Über mögliche Festnahmen oder Beschlagnahmungen machte die Polizei bislang keine Angaben. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen dringend gesucht

Die Polizeiautobahnstation Heidesheim bittet Zeugen oder Geschädigte, die den Vorfall beobachtet haben oder durch die Fahrweise der beteiligten Lamborghini gefährdet wurden, sich zu melden. Hinweise – insbesondere zu den Fahrern oder weiteren beteiligten Fahrzeugen – können direkt an die Polizeiautobahnstation Heidesheim gerichtet werden.

Polizei warnt vor lebensgefährlichen Rennen

Illegale Straßenrennen gefährden nicht nur die Fahrer selbst, sondern auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Die Polizei kündigte an, weiterhin konsequent gegen solche Delikte vorzugehen, um die Sicherheit auf den Autobahnen zu gewährleisten.

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VC Wiesbaden verpflichtet Nachwuchstalent Jovana Dordević

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Frank Ziegenrücker @~zfotosport (7)

Der VC Wiesbaden freut sich über die Verpflichtung von Jovana Dordević, die per sofort vom SC Potsdam zum VCW wechselt. Die 19-jährige Außenangreiferin kommt im Zuge der kürzlich bekanntgegebenen Rückgabe der Erstliga-Lizenz des SC Potsdam nach Wiesbaden – ein Wechsel, der in freundschaftlichem Einvernehmen zwischen beiden Vereinen zustande kam.

„Dank unseres guten Netzwerks und der vertrauensvollen Kontakte konnten wir diese talentierte junge Spielerin kurzfristig für den VCW gewinnen“, sagt VCW-Geschäftsführer Thomas Utsch. „Wir freuen uns sehr, Jovana in Wiesbaden begrüßen zu dürfen und sie auf ihrem weiteren sportlichen und beruflichen Weg zu begleiten.“

Talent mit Perspektive

Jovana Dordević wurde am 14. Mai 2006 in Belgrad (Serbien) geboren, besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit und ist 1,87 Meter groß. Sie begann ihre Volleyballkarriere 2013 bei OK As Belgrad und wechselte 2017 nach Deutschland zur VGG Gelnhausen. Über Stationen beim VC Olympia Berlin II und dem BBSC Berlin führte ihr Weg 2025 zum SC Potsdam.

Schönes Wiedersehen inklusive

In ihrer Zeit in Marburg, als sie auch für den Landeskader des Hessischen Volleyballverbands nominiert war, traf Jovana bereits auf Marlene Rieger, eines der aktuellen VCW-Talente aus dem jetzigen Erstliga-Team des VCW.

Mit ihrer Dynamik, Spielintelligenz und Konstanz überzeugte sie zuletzt in der 2. Volleyball Bundesliga Pro, wo sie mehrfach als MVP (einmal Gold, zweimal Silber) ausgezeichnet wurde. Beim VC Wiesbaden wird sie künftig auf der Position Außenangriff spielen und erhält ihr Spielrecht im Zweitligateam. Gleichzeitig gehört sie zum erweiterten Kader der Erstliga-Mannschaft und wird überwiegend mit dem Bundesligateam trainieren.

Verbindung von Sport und Bildung

Vc wiesbaden verpflichtet nachwuchstalent jovana dordević
Frank Ziegenrücker @~zfotosport (4)

Neben dem Volleyball möchte Jovana auch ihre schulische Laufbahn fortsetzen: Sie hat die 12. Klasse abgeschlossen und wird in Wiesbaden ein einjähriges Praktikum absolvieren, um den praktischen Teil der Fachhochschulreife zu erlangen. Damit schafft sie die Grundlage, um sich anschließend ihren Wunsch erfüllen zu können – ein Studium im Sportmanagement.

„Jovana zeichnet sich durch hohen Leistungswillen und großen Einsatz – auf und neben dem Court – aus“, betont Sportdirektor Benedikt Frank. „Wir werden sie aktiv dabei unterstützen, ihre sportliche Entwicklung und schulische Ausbildung optimal zu verbinden. Hier folgen wir klar unserem neuen Weg: der Förderung leistungsbereiter Talente im Sport und im Berufsleben. Ihre Einstellung und ihr Talent passen hervorragend zu unserem jungen, ambitionierten Team.“

Zeichen sportlicher Solidarität

Der VC Wiesbaden sieht den Wechsel auch als Ausdruck sportlicher Solidarität: „Wir bedauern die Situation in Potsdam sehr und freuen uns, dass wir mit der Aufnahme von Jovana einen Beitrag leisten können, um einer talentierten Spielerin Perspektive und Stabilität zu geben“, so Geschäftsführer Christopher Fetting.

Mit der Verpflichtung von Jovana Dordević setzt der VC Wiesbaden unter dem Motto „Home for Female Professionals“ seinen Weg fort, junge Talente gezielt zu fördern und ihnen ein professionelles Umfeld für sportliche wie persönliche Entwicklung zu bieten.

Über den VC Wiesbaden

Der 1. Volleyball-Club Wiesbaden e.V. wurde 1977 gegründet und ist spezialisiert auf Frauen- und Mädchenvolleyball. Die professionelle Damen-Mannschaft ist seit 2004 ohne Unterbrechung in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen vertreten und spielt ihre Heimspiele in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, im Herzen der hessischen Landeshauptstadt.

Die bislang größten sportlichen Erfolge des VC Wiesbaden sind national die Deutsche Vizemeisterschaft (Saison 2009/2010), der Einzug ins DVV-Pokalfinale (2012/2013 und 2017/2018) sowie international der Einzug ins Europapokal-Halbfinale des CEV Volleyball Challenge Cup 2024.

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist Teil der DNA des VCW. Aktuell bestehen über 30 Nachwuchs-Teams, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Titel bei überregionalen Volleyball-Meisterschaften sowie im Beachvolleyball erkämpften. Als Auszeichnung dafür erhielt der VC Wiesbaden im Jahr 2016 das „Grüne Band“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Der VC Wiesbaden ist Lizenzgeber der unabhängigen VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH, die die Erstliga- und Zweitliga-Mannschaft stellt. Der Verein ist zudem Mitglied der Volleyball Bundesliga sowie des Hessischen Volleyballverbands. Das Erstliga-Team wird präsentiert von dem Platin-Lilienpartner ESWE Versorgung.

Initiative „VCW@2030 – Home for Female Professionals“

Mit der strategischen Initiative „VCW@2030 – Home for Female Professionals“ verfolgt der Club eine klare Vision: Der VC Wiesbaden will zu einer der führenden Talentschmieden im deutschen Frauenvolleyball werden und gleichzeitig ein Umfeld schaffen, in dem talentierte Sportlerinnen zu starken Persönlichkeiten heranwachsen.

Im Mittelpunkt der Strategie stehen sportliche Exzellenz, wirtschaftliche Stabilität, professionelle Strukturen sowie die enge Verzahnung von Profi- und Nachwuchsbereich. Die Ergänzung der sportlichen Talentschmiede um den Bereich Female Growth wird ausgewählte Spielerinnen mit Modulen rund um Ausbildung, Karriereentwicklung, soziale Kompetenz und regionale Vernetzung unterstützen – und so eine umfassende Entwicklungs-Plattform für die besten Talente im Frauen-Volleyball bieten.

Mainz stellt eigene Katastrophenschutzeinheit SEG Verpflegung in Dienst

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Katastrophenschutzeinheit SEG Mainz. Am Samstag, 11. Oktober 2025, wurde auf der Feuerwache 2 erstmals wieder eine eigene Regieeinheit des Katastrophenschutzes der Stadt Mainz in Dienst gestellt: die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung (SEG-V). Mit dieser Einheit ist es künftig möglich, bis zu 300 Einsatzkräfte oder Betroffene zuverlässig mit warmen und kalten Mahlzeiten zu versorgen – auch über längere Zeiträume hinweg. Die feierliche Indienststellung wurde von Oberbürgermeister Nino Haase und dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Stefan Behrendt vorgenommen.

Die Ehrenamtlichen hatten sich über einen Aufruf der Stadt über Social Media gemeldet, aber auch durch Werbung mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Mainz. Voraussetzung für die Mitarbeit war ein Mindestalter von 18 Jahren; Vorerfahrungen in Feuerwehr oder Katastrophenschutz waren hingegen keine Bedingung.

Oberbürgermeister Nino Haase

„Mit der SEG-V haben wir einen wichtigen Schritt getan, um auch im Ernstfall die Versorgung von Einsatzkräften und betroffenen Bürgern jederzeit sicherzustellen. Es ist ein großer Erfolg, dass wir zahlreiche Menschen zur Mitarbeit in der Einheit gewinnen konnten und die Stadt Mainz damit noch besser auf Krisensituationen vorzubereiten“, sagte Oberbürgermeister Nino Haase.

„Mit der SEG-V erfüllen wir nicht nur neueste gesetzliche Vorgaben des Landes, sondern stellen sicher, dass sowohl im Falle eines Katastrophenereignisses als auch bei kleineren Einsätzen die Versorgung ohne Verzögerung gewährleistet werden kann. In einer Zeit, in der ehrenamtliches Engagement immer seltener wird, ist es ein bemerkenswerter Erfolg, dass sich mehr als 30 Menschen für diese wichtige und oft unsichtbare Aufgabe zur Verfügung gestellt haben“, erklärte Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Stefan Behrendt.

Die SEG-V wurde bereits mit einer Feldküche und einem Kühlanhänger ausgestattet; weitere Fahrzeuge befinden sich bereits in Planung. Die Verpflegung selbst wird künftig sowohl stationär auf der Feuerwache 2 als auch mobil direkt vor Ort zubereitet und ausgegeben.