BYC-News Blog Seite 213

Neuzugang begeistert im Landesmuseum Mainz

Nachrichten Mainz: Was zunächst als reine Baumaßnahme entlang der B48 bei Imsweiler im Donnersbergkreis geplant war, verwandelte sich schon bald in eine geologische Sensation. Denn während der Arbeiten an der neuen Umgehungsstraße machten Fachleute der Landesarchäologie einen spektakulären Fund: Sie stießen auf einen versteinerten Schachtelhalm der Art Calamites gigas.

Mit einem Gewicht von rund 80 Kilogramm zählt das Stammstück nicht nur zu den größten, sondern auch zu den beeindruckendsten Fossilien, die bislang in diesem Bereich geborgen wurden. Insgesamt förderten die Bauarbeiten zwischen 2017 und 2025 über 2.000 Fossilien und Mineralien zutage – jedoch ragt der Schachtelhalm als besonders außergewöhnlicher Höhepunkt unter diesen Funden heraus. Damit wird einmal mehr deutlich, welches wissenschaftliche Potenzial selbst in zunächst rein technischen Projekten verborgen liegen kann.

Damit zeigt sich einmal mehr: Geologie und Infrastrukturmaßnahmen können Hand in Hand gehen – und dabei faszinierende Einblicke in längst vergangene Erdzeitalter ermöglichen.

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Ein Schachtelhalm wie aus einer anderen Welt

„Calamites gigas“ – der Name ist Programm: Mit heutigen Ackerschachtelhalmen hat der „Gigant“ nur den inneren Aufbau gemeinsam. Die Pflanze wuchs vor fast 300 Millionen Jahren in sumpfigen Auen, oft in dichten Beständen. Das Exemplar aus Imsweiler stand einst aufrecht im Flussschlamm, der über Jahrmillionen hinweg versteinerte. Zurück blieb ein steinernes Abbild der ursprünglichen Pflanzenstruktur, das nun erstmals öffentlich gezeigt wird.

Kulturelles Erbe sichtbar gemacht

„Dieser Fund ist ein beeindruckendes Beispiel für die enge Zusammenarbeit zwischen Bauprojekten und Denkmalpflege“, betonte Innenstaatssekretärin Simone Schneider bei der feierlichen Eröffnung. Deshalb erhält das Fossil im „Schaufenster der GDKE“ im Landesmuseum Mainz nun einen prominenten Platz, wo es symbolisch für die Schätze steht, die unter der Oberfläche auf ihre Entdeckung warten.

Auch Dr. Heike Otto, Generaldirektorin der GDKE, freut sich über den spektakulären Neuzugang. Denn der Erhalt solcher Naturdenkmäler sei Teil des Auftrags der GDKE. Zudem gebe dieses Fossil einzigartige Einblicke in das Leben vor Millionen von Jahren, wodurch seine Bedeutung für Forschung und Öffentlichkeit gleichermaßen unterstrichen werde.

Erdgeschichte in Mainz zum Anfassen

Dr. Thomas Schindler, Leiter der Erdgeschichtlichen Denkmalpflege bei der Landesarchäologie Rheinland-Pfalz, begleitete den Fund wissenschaftlich. Er untersuchte das Fossil mit großer Fachkenntnis und ordnete es paläobotanisch ein.
Er erklärt: „Die erhaltenen Strukturen sind Ausgüsse ehemaliger Markhöhlen. Sie zeigen den inneren Aufbau des Pflanzenriesen fast vollständig.“ Dank dieser besonderen Erhaltung gibt der Schachtelhalm einen seltenen und sehr anschaulichen Einblick in die Pflanzenwelt vergangener Erdzeitalter. Das Fossil ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Karbon- und Permzeit. In dieser Epoche prägten riesige Wälder und weite Sumpflandschaften das heutige Mitteleuropa.

Gerade deshalb lässt sich an diesem Fund die Entwicklung der Flora vor rund 300 Millionen Jahren besonders gut nachvollziehen. Er verbindet wissenschaftliche Genauigkeit mit visuellem Staunen – und macht Erdgeschichte lebendig und greifbar.

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Das Schaufenster der GDKE: Kulturelle Vielfalt mitten in Mainz

Das neue Schachtelhalm-Exponat setzt die Reihe außergewöhnlicher Präsentationen im „Schaufenster der GDKE“ fort. Im Mittelpunkt steht ein faszinierendes Fossil.

Es bietet spannende Einblicke in die Erdgeschichte. Zugleich zeigt die Ausstellung, wie lebendig kulturelles Erbe in Rheinland-Pfalz vermittelt wird.

Dr. Birgit Heide, Direktorin des Landesmuseums Mainz, betont: „Wir wollen zeigen, wie vielfältig das kulturelle Erbe unseres Bundeslandes ist – und wie spannend Geschichte sein kann.“

Das Schaufenster der GDKE gibt regelmäßig Einblicke in die Arbeit der Generaldirektion Kulturelles Erbe. Dazu gehören drei Landesmuseen, die Landesarchäologie, die Denkmalpflege und die Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer.

Ein besonderer Tipp: Das spektakuläre Schachtelhalm-Fossil ist ab sofort im Landesmuseum Mainz zu sehen. Wer sich für Erdgeschichte, Paläobotanik oder Naturwunder interessiert, findet hier ein lohnendes Ziel – und eine eindrucksvolle Begegnung mit der Vergangenheit.

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Polizei stoppt stark überladenen LKW bei Mainz

Polizei Mainz: Ein deutlich überladener LKW ist am Mittwochvormittag, 23. Juli 2025 gegen 09:50 Uhr einem Kontrollteam der Verkehrsdirektion Mainz ins Auge gefallen. Die auf der offenen Ladefläche hoch getürmten Gerüstteile machten das Fahrzeug auf der A60 bei Mainz-Weisenau zu einem echten Hingucker – allerdings im negativen Sinne.

Die Beamten des Kontrolltrupps „Gewerblicher Güter- und Personenverkehr“ ließen den LKW von der Autobahn abfahren und kontrollierten ihn eingehend.

Überladung fast 70 Prozent – mehr als fünf Tonnen zu viel

Der Verdacht bestätigte sich schnell: Der für maximal 7,49 Tonnen zugelassene LKW brachte es auf der Waage auf 12,58 Tonnen Gesamtgewicht. Das entspricht einer Überladung von rund 67,95 Prozent – ein gravierender Verstoß gegen die Zulassungsvorgaben. Die Weiterfahrt war damit nicht mehr zulässig. Der LKW wurde zu einer nahegelegenen Wiegestelle begleitet, wo die Weiterfahrt zunächst untersagt wurde.

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Umladung auf zwei zusätzliche Fahrzeuge notwendig

Das betroffene Gerüstbauunternehmen musste kurzfristig zwei weitere LKW organisieren, um einen erheblichen Teil der Ladung umzuschichten. Erst nach der Umladung durfte der ursprünglich kontrollierte LKW seine Fahrt fortsetzen – nun im erlaubten Gewichtsbereich.

Konsequenzen für Fahrer und Halter

Den Fahrer und den Halter des Fahrzeugs erwarten nun empfindliche Bußgelder. Zudem drohen je nach Einzelfall Punkte in Flensburg. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die massiven Risiken überladener Fahrzeuge hin:
„Überladungen können das Fahr- und Bremsverhalten erheblich verschlechtern und stellen damit eine ernste Gefahr im Straßenverkehr dar“, so ein Sprecher der Verkehrsdirektion Mainz.

Polizei warnt vor Folgen

Die Verkehrsdirektion betont die dringende Notwendigkeit der Einhaltung von Ladungsgrenzen, insbesondere im gewerblichen Verkehr. Schon geringe Überschreitungen können in kritischen Situationen zu schwerwiegenden Unfällen führen – bei einer Überladung von fast 70 % ist das Gefahrenpotenzial entsprechend hoch. Wer mit zu schwer beladenen Fahrzeugen unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer – und muss mit harten Sanktionen rechnen. Die Mainzer Polizei bleibt wachsam.

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Busumleitungen in Mainz-Mombach: Sperrung der Hauptstraße ab 28. Juli

Nachrichten Mainz: Ab Montag, dem 28. Juli 2025, um 4:00 Uhr, müssen sich Fahrgäste in Mainz-Mombach auf umfangreiche Änderungen im Busverkehr einstellen.
Grund dafür ist die Sperrung der Hauptstraße zwischen der Liebigstraße und der Hattenbergstraße in eine Fahrtrichtung. Von dieser Maßnahme sind die Linien 60, 63, 80, 81 und 92 betroffen, die infolgedessen bis auf Weiteres umgeleitet werden.

Umleitung betrifft Fahrten in Richtung Innenstadt

Zwischen der Haltestelle Eintrachthalle und den jeweils nächstgelegenen Haltepunkten auf der innerstädtischen Seite erfolgt die Umleitung der betroffenen Linien über folgende Straßen:

  • Liebigstraße
  • Industriestraße
  • Rheinallee
  • Zwerchallee (nur Linie 60, 63, 80, 81)

Diese (Ersatz-)Haltestellen werden angefahren:

Linien 60, 63, 80, 81 (Richtung Innenstadt):

  • Eintrachthalle A (letzte reguläre Haltestelle vor der Umleitung)
  • Liebigstraße A (Ersatzhaltestelle kurz hinter der Hauptstraße)
  • Nestlestraße A (Ersatzhaltestelle vor der Einmündung Nestlestraße)
  • Tierheim Mainz B (Ersatz für Linie 92 Richtung Gonsenheim)
  • Zwerchallee (Ersatzhaltestelle in der Zwerchallee)
  • Schott AG A (erste reguläre Haltestelle nach der Umleitung)

Die Haltestelle Alte Waggonfabrik A entfällt in Richtung Innenstadt. Fahrgäste werden gebeten, stattdessen an der Liebigstraße A einzusteigen.

Linie 92 (Richtung Innenstadt):

  • Eintrachthalle A (letzte reguläre Haltestelle vor der Umleitung)
  • Liebigstraße A
  • Nestlestraße A
  • Nordbahnhof A (erste reguläre Haltestelle nach der Umleitung)

Folgende Haltestellen entfallen bei der Linie 92 in Richtung Innenstadt:

  • Alte Waggonfabrik A
  • Zwerchallee C
  • Tierheim Mainz A

Im Nachtverkehr stehen alternativ die Straßenbahnlinien 50 und 51 an der Zwerchallee zur Verfügung.

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Frühere Abfahrtszeiten beachten

Wichtig für alle Fahrgäste: Da die Abfahrten zwischen den Starthaltestellen in Mombach, Gonsenheim, Budenheim und Ingelheim sowie an der Haltestelle Eintrachthalle teilweise um einige Minuten vorverlegt werden, empfiehlt die Mainzer Mobilität dringend, sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über die aktuellen Abfahrtszeiten zu informieren.

Mehr Zeit einplanen

Die Mainzer Mobilität bittet alle Fahrgäste um Verständnis für die Umleitungen und empfiehlt daher, sich rechtzeitig über geänderte Routen sowie frühere Abfahrtszeiten zu informieren. Die Maßnahme dient einerseits der Sicherheit, andererseits ermöglicht sie notwendige Bauarbeiten entlang der Hauptstraße. Da ein Ende der Sperrung derzeit nicht absehbar ist, wird eine regelmäßige Information empfohlen.

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Premiere für neue Behandlungsmethode in der Uniklinik Mainz

Die Universitätsmedizin Mainz belegt erneut ihre Innovationskraft: Ein Team um Univ.-Prof. Dr. Thomas Rostock, Direktor Kardiologie II am Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, hat als eines der ersten Zentren in Europa eine neue Methode zur Behandlung der Herzerkrankung Vorhofflimmern eingesetzt – die sogenannte Dual Energy Katheterablation.

Dabei handelt es sich um ein Verfahren, das die Vorteile der beiden bislang etablierten Ablationsverfahren kombiniert – und zwar die thermische mit Hochfrequenzstrom und die nicht-thermische Pulsed-Field Ablation (PFA). Für die Patient:innen wird die Behandlung dadurch gezielter, sicherer und schonender.

Der Einsatz des sogenannten „Single-Tip-Dual Energy Katheters“ stellt eine höchst innovative und besonders schonende Form der Katheterablation dar. Die Universitätsmedizin Mainz setzt dieses von der Firma Biosense Webster entwickelte neuartige Ablationsverfahren seit Ende Juli 2025 ein und zählt damit zu den deutschlandweit ersten Zentren.

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Univ.-Prof. Dr. Thomas Rostock von der Uniklinik Mainz

„Das Innovative an dem Dual Energy Katheter besteht darin, dass dieses neue System die Vorzüge der bislang üblichen Ablationsbehandlungen vereint, um das Muskelgewebe im linken Vorhof zu veröden: Es kombiniert den Einsatz von Hitze erzeugendem Hochfrequenzstrom mit der nicht-thermischen Methode der Pulsed Field Ablation (PFA), auch als Elektroporation bezeichnet“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Thomas Rostock.

„Um das dickere Gewebe der Vorderwand komplett durchdringen zu können, verwenden wir entweder nur Hochfrequenzstrom oder beide Energieformen. An der Hinterwand des linken Vorhofs kommt beim Dual Energy Katheter hingegen nur PFA zum Einsatz, um Verletzungen der Speiseröhre zu vermeiden.“

Der „Single-Tip-Dual Energy Katheter“ ist in der Lage, mittels hochfrequentem Strom bestimmte Gewebebereiche ganz gezielt zu veröden oder im Rahmen einer PFA ultraschnelle elektrische Stromstöße abzugeben, um Verödungspunkte zu setzen.

Bei dem thermischen Verfahren werden die elektrischen Störfelder im Muskelgewebe des linken Vorhofs durch Hitze verödet, wodurch die Zellen ihre elektrische Leitfähigkeit verlieren – sie leiten die krankhaften Impulse nicht mehr weiter. Die nicht-thermische Methode nutzt hingegen elektrische Pulse, um gezielt die Zellen zu zerstören, die für die Störimpulse verantwortlich sind. Vorteil: Das umliegende Gewebe bleibt geschont.

Eine große Stärke des innovativen Dual Energy Katheters besteht zudem darin, dass sich mit diesem Katheter ein bewährtes Mapping-System zur Bildgebung von Arrhythmien inklusive Kartierung und Navigation verwenden lässt.

Dies erlaubt es den Expert:innen, die Prozedur mit sehr geringem Röntgenstrahlenaufwand und somit besonders patientenschonend durchzuführen.

„Universitäre Spitzenmedizin kann nur erfolgreich sein, wenn sie Innovationen aufgreift und sich stetig weiterentwickelt. Unser Zentrum für Kardiologie geht hier konsequent mit gutem Beispiel voran“, betont der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich.

„Ich gratuliere dem Team zur erfolgreichen OP-Premiere mit dem neuen Katheterablationssystem und freue mich sehr, dass es den Patient:innen schon wieder so gut geht.“

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Was ist Vorhofflimmern und wie wird es behandelt?

Das menschliche Herz ist ein Muskelorgan. Bei jedem Herzschlag ziehen sich die Muskelwände der vier Herzkammern in regelmäßigen Abständen zusammen, um das vom Körper benötigte Blut auf bestimmten Bahnen und in einer kontrollierten Geschwindigkeit zu verteilen.

Die Kontraktionen werden durch elektrische Impulse ausgelöst und gesteuert. Der vom Sinusknoten abgegebene Impuls fließt zunächst durch den rechten Vorhof und dann durch den linken. Ist die elektrische Reizleitung gestört oder schlägt das Herz aus anderen Gründen zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig, liegt eine Herzrhythmusstörung (Arrhythmie) vor.

Die häufigste Form dieser anhaltenden Rhythmusstörungen ist das Vorhofflimmern. Weltweit sind schätzungsweise 50 Millionen Menschen betroffen – davon über 14 Millionen in Europa und etwa 1,5 bis 2 Millionen in Deutschland.

Dauerhaftes Vorhofflimmern belastet den Herzmuskel stark und erhöht das Schlaganfallrisiko um das Fünffache. Gefährlich ist die Erkrankung besonders deshalb, weil ihre Symptome stark variieren können – von völliger Symptomfreiheit (asymptomatisches Vorhofflimmern) bis hin zu Herzrasen, Luftnot oder sogar Ohnmachtsanfällen. Daher kommt der Früherkennung eine große Bedeutung zu.

Liegt die Diagnose vor, stellt die minimal-invasive Katheterablation die derzeit vielversprechendste Behandlungsform dar. Dabei werden die von bestimmten Zellen der Lungenvenen (Pulmonalvenen) ausgehenden elektrischen Fehlimpulse unterbunden.

Ziel ist es, das Herz wieder in den Sinusrhythmus zu bringen. Hierzu isolieren die Behandlungsteams die Mündungsstellen der Lungenvenen im linken Vorhof elektrisch und schalten das für die Rhythmusstörung verantwortliche Gewebe durch Verödung aus.

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Fuji Europe Corporation erweitert Europazentrale in Kelsterbach

Vor acht Jahren, im März 2017, feierte die Fuji Europe Corporation in Kelsterbach den Spatenstich für eine neue Europazentrale, die dann nach nur 349 Tagen Bauzeit bezogen werden konnte. Das Unternehmen stellt Bestückungsautomaten für die Elektronikindustrie her, insbesondere für die Oberflächenmontagetechnik. Sie bieten sowohl flexible Bestücksysteme für den High-Mix-Bereich als auch komplette Bestückungslinien für den High-Volume-Bereich an.

Am Standort Kelsterbach sind knapp 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Am Dienstag fand auf dem Areal der Europazentrale in der Fujiallee nun erneut ein symbolträchtiger Spatenstich statt, dieses Mal für den Baubeginn eines Erweiterungsgebäudes, das auf rund 2.370 Quadratmetern Fläche entsteht. Geschäftsführer Stefan Janssen unterstrich die Bedeutung des Baus in dieser wirtschaftlich herausfordernden Zeit: „Der heutige Spatenstich ist ein Meilenstein für unser Unternehmen. Wir investieren in die Zukunft – in unsere Kunden, in den Standort Europa und in unsere eigene Weiterentwicklung.“

Gleichzeitig sei die Erweiterung der Europazentrale ein Ausdruck der langfristigen Verbundenheit mit Kelsterbach, nicht zuletzt, da sich das neue Gebäude durch eine architektonische Orientierung am Bestandsgebäude harmonisch in das Stadtbild einfügen werde, so Janssen weiter. Bürgermeister Manfred Ockel sagte: „Wir freuen uns über den Erweiterungsbau und das Bekenntnis zu Kelsterbach.“ Es sei eine gute Entscheidung gewesen, beim Bau der Europazentrale genügend Fläche vorzuhalten, auf der nun der Erweiterungsbau entstehen könne.

Projektleiter Jonas Ernst konstatierte, das neue Gebäude biete Raum für Wachstum und Lösungen für Probleme, die das Unternehmen in der Vergangenheit begleitet hätten. „Wir wollen flexibler agieren können, Lieferzeiten reduzieren und effizienteres Arbeiten möglich machen.“

Bei der Planung wurde besonderes Augenmerk auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt

So wird das Gebäude vollständig auf fossile Energieträger verzichten. Stattdessen kommen moderne Wärmepumpen zum Einsatz, das Dach wird begrünt und großflächig mit Photovoltaik ausgestattet. „Unsere Anlage erzeugt an sonnigen Tagen mehr Strom, als wir im Betrieb benötigen – inklusive Versorgung unseres stetig wachsenden E-Fuhrparks“, erklärt Janssen.

Zudem wird in Holzbauweise gebaut – ein weiteres klares Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Für den Bau wurde die Firma Haas Fertigbau GmbH aus Falkenberg in Niederbayern engagiert. Johann Wimmer, Bereichsleiter Haas Industrie- und Gewerbebau, erklärte, dass insgesamt 270 Kubikmeter Holz in dem Gebäude verarbeitet werden.

2026 soll dann das moderne, nachhaltige Logistikzentrum bezugsfertig sein, das Lagerflächen, Büro- und Besprechungsräume sowie Reparatur- und Servicebereiche unter einem Dach vereint und als ein Symbol für Fortschritt und Nachhaltigkeit den Gewerbestandort Kelsterbach bereichern soll.

Kostenlose Bäume für Grundstücke in Bingen

Seit 2020 engagiert sich die Stadt Bingen mit dem Programm „Bingen pflanzt …“ für mehr Grün in der Stadt. Ziel ist es, dem Klimawandel aktiv zu begegnen und gleichzeitig die Artenvielfalt zu fördern. Auch in diesem Jahr ruft die Stadt zur Teilnahme an der Aktion „Dein Baum fürs Klima“ auf.

Kostenlose Bäume für private Grundstücke

Bürgerinnen und Bürger, die ein geeignetes Grundstück im Stadtgebiet besitzen, können bis zu fünf kostenlose Bäume erhalten. Voraussetzung ist die verbindliche Pflege und Pflanzung durch die Antragstellenden. Bewerbungen sind noch bis zum 15. September 2025 möglich.

Vielfalt heimischer Baumarten im Angebot

Zur Auswahl stehen verschiedene heimische Baumarten wie Linde, Ahorn, Walnuss, Mehlbeere sowie unterschiedliche Obstsorten wie Apfel, Birne oder Kirsche. Diese Bäume sind besonders gut an das lokale Klima angepasst und benötigen in der Regel weniger Pflege als exotische Arten. Darüber hinaus erfüllen sie eine wichtige ökologische Funktion: Sie binden CO₂, spenden Schatten, verbessern die Luftqualität und tragen so aktiv zur Abkühlung urbaner Räume bei. Gleichzeitig schaffen sie wertvollen Lebensraum für Vögel, Insekten und andere Tiere und leisten somit einen direkten Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in Bingen. Durch die bewusste Auswahl regionaltypischer Arten wird zudem das landschaftliche Bild der Region gestärkt.

Binger Oberbürgermeister Feser ruft zur Teilnahme auf

„Lassen Sie uns gemeinsam Bingen grüner und damit lebenswerter werden“, appelliert Oberbürgermeister Thomas Feser. Jeder neu gepflanzte Baum sei ein Beitrag zu einem gesünderen und angenehmeren Umfeld.

Informationen und Kontakt

Weitere Details zur Aktion, einschließlich Förderrichtlinien und Antragsformular, sind auf der Website der Stadt Bingen unter www.bingen.de/dein-baum-fuers-klima zu finden.
Fragen beantwortet die Umweltabteilung der Stadt Bingen, Rochusallee 2, 55411 Bingen, telefonisch unter 06721 184134 oder per E-Mail an
baumfuersklima@bingen.de.

Digitale Plattform und Zukunftsstrategie: „Rheinhessen qualifiziert“

Mit der Vorstellung der neuen Website www.rheinhessen-qualifiziert.de hat das Netzwerk „Rheinhessen qualifiziert“ am 30. Juni 2025 einen entscheidenden Impuls für die Fachkräftesicherung in der Region gesetzt. Die digitale Plattform soll künftig als zentrale Anlaufstelle für Weiterbildung, Qualifizierung und Vernetzung dienen – ein wichtiger Baustein zur Stärkung des regionalen Arbeitsmarkts.

Seit seiner Gründung im Oktober 2022 verfolgt das Bündnis das Ziel, konkrete Lösungen für die Herausforderungen des demografischen Wandels und eines sich verändernden Arbeitsmarkts zu entwickeln. Die neue Plattform bringt Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Arbeitsmarktakteure zusammen und bietet praxisnahe Orientierung für Beschäftigte und Arbeitgeber. „Wir schaffen eine digitale Infrastruktur, die Orientierung gibt, Kooperation fördert und damit langfristig zur Fachkräftesicherung beiträgt“, betonte Heike Strack, Leiterin der Agentur für Arbeit Mainz und Initiatorin des Netzwerks.

Arbeitsmarktdrehscheibe als regionales Modell

Ein zentrales Thema des Treffens war die geplante strategische Weiterentwicklung des Netzwerks zur „Arbeitsmarktdrehscheibe Rheinhessen“. Ziel ist es, bei wirtschaftlichen Umbrüchen – etwa durch Unternehmensgründungen oder -schließungen – Beschäftigte gezielt an suchende Betriebe zu vermitteln und soziale Brüche zu vermeiden. „Gerade in Zeiten struktureller Veränderungen wollen wir Übergänge aktiv gestalten und den Erhalt qualifizierter Fachkräfte sichern“, so Strack. Die Plattform soll dabei eine Schlüsselfunktion übernehmen – sowohl als Informationsbörse als auch als Vermittlungsinstrument.

Starkes Netzwerk für eine starke Region

„Rheinhessen qualifiziert“ versteht sich als offenes Netzwerk für Austausch, Kooperation und regionale Zukunftsgestaltung. Es bringt Unternehmen, Bildungsträger, Arbeitsmarktakteure und gesellschaftliche Institutionen zusammen, um gemeinsam Strategien für eine moderne und widerstandsfähige Arbeitswelt zu entwickeln. Unter dem Leitgedanken „Qualifizierung ist der Schlüssel“ setzt das Bündnis auf gebündelte Informationen, gezielte Vernetzung und praxisnahe Lösungen.

Interessierte Organisationen, Unternehmen oder Initiativen, die sich für eine starke Region und nachhaltige Fachkräftesicherung einsetzen wollen, sind eingeladen, sich dem Netzwerk anzuschließen.

Weitere Netzwerktreffen findet ihr auch unter BYC-Network.de

Brutaler Raubüberfall in Wohnung – Frau verletzt

Eine Serie von Straftaten beschäftigte am Montag und Dienstag die Polizei in mehreren Stadtteilen. Neben einem brutalen Überfall auf eine Frau in ihrer Wohnung in Medenbach kam es zu einem Einbruch in eine Schule sowie mehreren Diebstählen aus Fahrzeugen. Die Wiesbadener Kriminalpolizei bittet in mehreren Fällen um Hinweise aus der Bevölkerung.

Frau in eigener Wohnung überfallen

Wiesbaden-Medenbach, Pfingstwiesenstraße – Dienstag, 22.07.2025, 15:10 Uhr

In Wiesbaden-Medenbach wurde am Dienstagnachmittag eine 32-jährige Frau in ihrer eigenen Wohnung überfallen. Gegen 15:10 Uhr klingelten bislang unbekannte Täter an der Haustür der Frau in der Pfingstwiesenstraße. Nachdem sie öffnete, sprühten die Täter unvermittelt Pfefferspray in ihr Gesicht und drangen gewaltsam in die Wohnung ein. Dort durchsuchten sie mehrere Räume und entwendeten Bargeld. Anschließend flüchteten sie unerkannt. Die verletzte Frau musste im Krankenhaus behandelt werden.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen schweren Raubes und bittet Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-0 zu melden.

Dieb bei Fahrzeugaufbruch auf frischer Tat ertappt

Wiesbaden-Bierstadt, Am Wolfsfeld – Dienstag, 22.07.2025, 18:20 Uhr

Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte die Polizei am Dienstagabend in Bierstadt einen Dieb festnehmen. Gegen 18:20 Uhr beobachtete der Zeuge, wie ein Mann in der Straße „Am Wolfsfeld“ systematisch Autotüren prüfte. Bei einem unverschlossenen Fahrzeug wurde er fündig und durchsuchte den Innenraum. Kurz darauf griff die Polizei ein und nahm einen 25-Jährigen fest.

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Schmuck und Sonnenbrillen, die aus mehreren Fahrzeugen stammten. Der Mann muss sich nun wegen mehrfachen Diebstahls verantworten.

Einbruch in Schule – Täter entwenden Elektronik

Wiesbaden, Moltkering – zwischen Montag, 21.07.2025, 18:00 Uhr und Dienstag, 22.07.2025, 07:30 Uhr

Unbekannte Täter drangen in der Nacht zum Dienstag in ein Schulgebäude im Moltkering ein. Sie verschafften sich über ein Fenster Zutritt, durchsuchten mehrere Räume und entwendeten elektronische Geräte. Der entstandene Schaden sowie der Wert der Beute werden auf einen unteren vierstelligen Eurobetrag geschätzt.

Auch in diesem Fall liegen bislang keine Hinweise zu den Tätern vor. Die Polizei bittet unter der Telefonnummer (0611) 345-0 um sachdienliche Hinweise.

Werkzeugdiebstahl aus Handwerkerfahrzeug

Wiesbaden, Römerberg – zwischen Montag, 21.07.2025, 16:00 Uhr und Dienstag, 22.07.2025, 07:30 Uhr

Ein weiteres Ziel von Kriminellen war ein geparktes Handwerkerfahrzeug in der Straße „Römerberg“. In der Nacht zum Dienstag verschafften sich Unbekannte Zugang zum Fahrzeug und entwendeten mehrere Werkzeuge. Der Besitzer bemerkte den Einbruch erst am nächsten Morgen.

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Auch hier werden Zeugen gebeten, sich unter (0611) 345-0 zu melden.

Den eigenen Garten mit Bäumen aufwerten

Bäume sind faszinierende Gewächse. Mit ihrer Größe geben sie eine imposante Figur ab, zudem bieten sie jede Menge Vorteile in Sachen Klima und Gesundheit. Doch selbst einen Baum zu züchten, ist eine langwierige Angelegenheit, weil es viele Jahre dauert, bis er eine bemerkenswerte Höhe erreicht hat. Um die Wartezeit zu umgehen, lohnt es sich, große Bäume in einer Baumschule zu kaufen.

Welche Vorteile haben Bäume im eigenen Garten?

Wälder sind sehr beliebte Ziele für Ausflüge und sportliche Aktivitäten. Dafür sorgen vor allem die vielen Bäume, die Schatten spenden, Geräusche dämpfen und für frische Luft sorgen. Auch in Parks, an Straßen und anderen öffentlichen Orten sind Bäume zu finden und bringen ihre Vorzüge zur Geltung.

Wer einen eigenen Garten besitzt, der freut sich dort ebenso über Bäume. Sie beschatten die Terrasse, den Pool oder den Sitzbereich im Grünen und halten dadurch gesundheitsgefährdende UV-Strahlung ab. Auch als Windschutz leisten Bäume gute Dienste. Darüber hinaus verringern sie Lärm, der etwa von Straßen in der Nähe des Hauses kommt.

Weiterhin filtern Bäume Feinstaub und Schadstoffe aus der Luft und machen diese dadurch sauberer. Bekanntermaßen wandeln Bäume außerdem Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff um und haben nachweislich eine positive Wirkung auf die psychische Gesundheit der Menschen, die von ihnen umgeben sind.

Nicht zu vergessen ist, dass Bäume als natürlicher Lebensraum zahlreicher Tiere dienen. Vor allem Vögel und Insekten finden in den Ästen, Zweigen und Blättern einen idealen Lebensraum sowie jede Menge Nahrung vor.

Kann man große Bäume einfach verpflanzen?

Wer keine Geduld hat, jahrelang zu warten, bis ein Baum eine gewisse Höhe erreicht hat, der kann in einer Baumschule einen hochgewachsenen Baum erwerben. Empfehlenswert sind zum Beispiel immergrüne Bäume von Ten Hoven Bäume. Diese Baumarten verlieren im Winter nicht ihre Blätter und sind dadurch das ganze Jahr über grün. Zu den immergrünen Bäumen gehören zum Beispiel der Große Japanische Ahorn und der Riesenmammutbaum.

Bäume, die mehrere Jahre in der Natur wachsen, bilden ein entsprechend großes Wurzelwerk aus. Für eine Verpflanzung so viele intakte Wurzeln wie möglich mitzunehmen, würde einen enormen Aufwand mit sich bringen. Daher unterschneiden Baumschulen die Wurzeln ihrer Bäume regelmäßig. Dadurch bilden diese relativ kompakte Wurzeln aus, die bei einer Verpflanzung leichter ausgegraben werden können.

Dennoch wiegt der Wurzelballen mehrere hundert Kilogramm und kann sogar ein Gewicht von einer oder mehreren Tonnen erreichen. Die Baumschule verfügt jedoch über das notwendige Equipment, um selbst große Bäume auszugraben und zum neuen Standort zu transportieren. Dort pflanzen die geschulten Mitarbeiter den Baum fachgerecht wieder ein.

Räuberischer Diebstahl in Mainzer Altstadt – Polizei sucht Zeugen

Polizei Mainz: Am Dienstagmittag, 22. Juli 2025, gegen 12:30 Uhr kam es in der Mainzer Altstadt zu einem räuberischen Diebstahl. Ein bislang unbekannter Mann betrat ein Kosmetikgeschäft am Gutenbergplatz und schaute sich zunächst unauffällig um. Doch beim Verlassen des Ladens wurde der akustische Alarm der Warensicherung ausgelöst – ein klares Zeichen, dass etwas nicht mit rechten Dingen zuging.

Bedrohung nach Ansprache

Eine aufmerksame Mitarbeiterin sprach den Mann daraufhin an und stellte in seiner mitgeführten Tüte mindestens drei Parfümverpackungen fest. Als sie ihn aufforderte, die gestohlene Ware herauszugeben, reagierte der Täter aggressiv: Er drohte der Frau mit Schlägen und flüchtete mit der Beute in unbekannte Richtung.

Täterbeschreibung der Polizei Mainz veröffentlicht

Der Täter konnte durch Zeugen wie folgt beschrieben werden:

  • Geschlecht: männlich
  • Alter: etwa 35 Jahre
  • Größe: ca. 2 Meter
  • Bekleidung: hellblauer Leinenanzug, blaue Sonnenbrille
  • Aussehen: hellbraune Haare, blaue Augen

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizeiinspektion Mainz 1 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Täter oder dessen Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 06131/65-34150 zu melden.

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A60: Sperrung der Anschlussstellen Rüsselsheim Mitte und Bischofsheim

Baustelle Hessen: Die Niederlassung West der Autobahn GmbH beginnt am 31. Juli 2025 mit umfangreichen Sanierungsarbeiten an der A60. In Fahrtrichtung Mainz werden dazu zwei wichtige Anschlussstellen zeitweise vollständig gesperrt.

Zwei Anschlussstellen der A60 zeitweise voll gesperrt

Zunächst ist die Anschlussstelle Rüsselsheim-Mitte (AS 28) betroffen:
Von Donnerstag, dem 31. Juli, um 20 Uhr bis Montag, dem 4. August, um 5 Uhr wird dort weder eine Einfahrt noch eine Ausfahrt möglich sein.
Eine Woche später folgt die Sperrung der Anschlussstelle Bischofsheim (AS 27), die von Donnerstag, dem 7. August, um 20 Uhr bis Montag, dem 11. August, um 5 Uhr vollständig geschlossen bleibt.

Umleitungen sind eingerichtet

Um den Verkehrsfluss trotz der Sperrungen aufrechtzuerhalten, hat die Autobahn GmbH ausgeschilderte Umleitungen eingerichtet:

  • Für Rüsselsheim Mitte (31.07.–04.08.):
    Wer in Fahrtrichtung Mainz ausfahren möchte, nutzt die AS Bischofsheim.
    Wer in Richtung Mainz auffahren will, folgt der Umleitungsstrecke U31 zur AS Bischofsheim.

  • Für Bischofsheim (07.08.–11.08.):
    Die Ausfahrt in Richtung Mainz erfolgt über die AS Rüsselsheim Mitte via U33.
    Die Auffahrt ist über die U31 zur AS Rüsselsheim Mitte möglich.

Arbeiten am Rüsselsheimer Dreieck bis Ende Oktober

Die Streckenerneuerung auf dem Abschnitt zwischen dem Rüsselsheimer Dreieck und dem Mainspitz-Dreieck dauert voraussichtlich bis Ende Oktober 2025.
Um die Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, wird nicht nur tagsüber, sondern auch nachts und an den Wochenenden gearbeitet.
Trotz dieser Maßnahmen ist jedoch mit Verkehrsstörungen zu rechnen.
Autofahrerinnen und Autofahrer werden daher dringend gebeten, aktuelle Verkehrsmeldungen zu beachten, ihre Routen rechtzeitig zu planen und ausreichend Fahrzeit einzuplanen.

Aufmerksamkeit und Verständnis gefordert

Die Autobahn GmbH bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und besondere Vorsicht im Baustellenbereich. Die Sanierungsmaßnahme ist notwendig, um die Sicherheit und Qualität der Fahrbahn langfristig zu gewährleisten.

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Top-Transfer für den VC Wiesbaden

Der VC Wiesbaden hat seinen Kader für die kommende Saison 2025/2026 in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen komplettiert – und das mit einem echten Paukenschlag: Spaniens Top-Diagonalangreiferin Jimena Fernández Gayoso wechselt in die hessische Landeshauptstadt. Die 23-jährige Nationalspielerin gilt als eine der besten auf ihrer Position und soll künftig eine zentrale Rolle im VCW-Team übernehmen.

Power, Präzision und Persönlichkeit

Headcoach Tigin Yağlioğlu zeigt sich begeistert von der Neuverpflichtung:
„Jimena hat eine hervorragende Saison bei Avarca de Menorca gespielt und die Erwartungshaltung ist entsprechend groß.“

Er lobt insbesondere ihre „Explosivität, Flexibilität und Dynamik“ sowie ihre „großen spielerischen Fähigkeiten und Führungsqualität“. Eigenschaften, die perfekt in das neue Konzept des VCW passen. Jimena ist aktuell die einzige nominelle Diagonalangreiferin im Kader, doch auch andere Spielerinnen – wie etwa Mittelblockerin Laura Broekstra – könnten die Position situativ übernehmen.

Ein Transfer mit Ansage

Auch Sportdirektor Benedikt Frank hebt die sportliche und menschliche Qualität der Spanierin hervor: „Beide Seiten waren begeistert voneinander. Von unserem spanischen Co-Trainer Daniel Ramírez, der Jimena früher schon in Spanien unter seinen Fittichen hatte, wussten wir, was wir erwarten können. Und das ist eine Menge.“
Besonders beeindruckt zeigt sich Frank von Jimenas „immense Sprungkraft“ und ihrer außerordentlichen Einstellung: „Jimena überzeugt mit Offenheit und Engagement. Sie zeigt großes Interesse auch am Umfeld und an der Historie des Vereins.“

Bereits während der Golden League kam es zum ersten Austausch mit ihrer künftigen Teamkollegin Rene Sain. Die kroatische Libera und die neue Diagonale trafen im Spiel Spanien gegen Kroatien aufeinander und sprachen über ihre neue gemeinsame sportliche Heimat. „Beide freuen sich unheimlich auf den Saisonbeginn und viele tolle Momente“, so Frank weiter.

Ausgezeichnete Bilanz in Spaniens Top-Liga

Fernández blickt auf eine überragende Saison 2024/2025 zurück:

  • MVP im Spanish Supercup
  • Top-Scorerin im Spanish Cup (60 Punkte)
  • Zweitbeste Punktesammlerin der Liga Iberdrola (nur zwei Punkte hinter Platz 1)
  • Mehrfache Auszeichnung als beste Diagonalangreiferin in Cup und Liga
  • Beste Aufschlägerin der Saison 2021/2022

Mit Avarca de Menorca gewann sie zuletzt den Pokal sowie den Supercup, in der Liga wurde das Team Vizemeister hinter Deportivo Heidelberg Volkswagen (Gran Canaria). Das spanische Portal „Menorca al Día“ betitelte sie bereits Anfang des Jahres als „Publikumsliebling“, „Sensation von Avarca“ und „hartnäckige Peinigerin ihrer Rivalinnen“.

Persönliche Ziele: Entwicklung und Führungsrolle

Aktuell bereitet sich die gebürtige Galizierin (A Coruña) auf zwei internationale Events vor: die FISU World University Championships (16.–27. Juli, Rhein-Ruhr) und die FIVB Women’s Volleyball World Championships (22. August – 7. September, Thailand). Der genaue Zeitpunkt ihrer Ankunft in Wiesbaden hängt von der finalen Kadernominierung durch den spanischen Verband ab.

„Ich habe jetzt sieben Jahre in der spanischen Superliga agiert. Die letzte Saison war grandios und der Höhepunkt für mich. Ich konnte viel zu den tollen Erfolgen beitragen. Und nun ist es Zeit für einen Wechsel in die starke deutsche oberste Liga. Wiesbaden ist genau der richtige Standort für mich.“, erklärt Fernández. „Hier kann ich mich auf hohem Niveau noch weiterentwickeln. Ich weiß, dass man sich beim VCW sehr gut um die Spielerinnen kümmert – auch das war ein wichtiger Faktor für meine Entscheidung. Beim VCW will ich die gleiche Rolle spielen wie bei Avarca: die Offensive verantwortungsbewusst leiten und das Team so weit wie möglich an die Spitze heranführen.“

Ihre Botschaft an die Fans: „Ich bin überzeugt, dass unser neu formatiertes Team Besonderes leisten kann. Von der super Unterstützung von den Rängen habe ich natürlich gehört. Ich bin wahnsinnig stolz, dass ich jetzt die Farben des VCW vertreten darf.“

Spielerinnen-Steckbrief: Jimena Fernández Gayoso

  • Position: Diagonal
  • Nationalität: Spanien
  • Geboren: 07.09.2001 (A Coruña)
  • Größe: 1,84 m

Vereine bisher:

  • 2023–2025: Avarca de Menorca
  • 2021–2023: CV Emevé Lugo
  • 2018–2021: CAV Esquimo Dos Hermanas
  • 2016–2018: CAEP Soria

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Spielplätze in Ingelheim werden erneuert

Die Stadt Ingelheim nimmt den Schutz ihrer jüngsten Bürgerinnen und Bürger ernst und führt regelmäßig umfassende Kontrollen zur Verkehrssicherheit auf allen städtischen Spielplätzen durch. Dabei arbeiten zertifizierte Spielplatzprüfer*innen des städtischen Bauhofs eng mit externen Fachkräften zusammen. Jüngste Überprüfungen haben an drei Spielplätzen dringenden Handlungsbedarf ergeben, der über kleinere Reparaturen hinausgeht – nun folgen grundlegende Modernisierungen.

„Spielplätze sind Orte der Begegnung und gleichzeitig städtische, ortsnahe grüne Infrastruktur, die wir in Zeiten des Klimawandels dringend benötigen. Deshalb investieren wir weiterhin in diesem Bereich und wollen diese wichtigen ‚grünen Inseln‘ fit machen für die Zukunft“, betont Dr. Christiane Döll, Beigeordnete und zuständige Dezernentin, die Bedeutung der Maßnahmen.

Spielplatz „Auf dem Graben“: Rückbau mit Weitblick

Während der Sommerferien wird auf dem Spielplatz „Auf dem Graben“ die hölzerne Spiel- und Kletteranlage auf der Bachseite zur Kaiserpfalz hin zurückgebaut. Der restliche Bereich – inklusive Bachlauf, Schaukeln und Sandkasten – bleibt weiterhin geöffnet. Eine neue große Spielanlage ist bereits im Haushaltsplanentwurf für 2026 vorgesehen.

Projektleiter Benjamin Giehler erklärt dazu: „Um den örtlichen schattenspendenden Baumbestand zu schützen, wird die neue Anlage kreativ auf den vorhandenen Pfostenfundamenten aufgebaut, sodass wir nicht in den Wurzelraum eingreifen müssen.“

Spielplatz „Lärchenweg“: Neuer Quartiersspielplatz in Planung

Bereits im Juli wurde der Spielplatz am Lärchenweg vollständig zurückgebaut, da die vorhandenen Holzelemente nicht mehr sanierungsfähig waren. An gleicher Stelle soll nun ein inklusiver Quartiersspielplatz für alle Generationen entstehen. Um die Übergangszeit zu überbrücken, wird im Herbst ein Spielcontainer aufgestellt.

„Hierbei handelt es sich um einen echten Seecontainer, der mit allerlei Ausstattung zum Klettern und Rutschen einlädt. Nach der Interimsnutzung kann er an anderen städtischen Flächen wieder aufgestellt werden“, erläutert Roland Beek, Amtsleiter des Umwelt- und Grünflächenamts.

Spielplatz „Jungaue“: Neuer Spielraum in der Rheinnähe

Die Neugestaltung des beliebten Spielplatzes „Jungaue“ in Rheinnähe wird aktuell mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd abgestimmt. Der geplante Baubeginn ist für August 2026 angesetzt, da der Standort im Überflutungsbereich des Rheins liegt. Ein Teil der Anlage, darunter ein Spiel- und Klettergerüst, wird kurzfristig entfernt, doch der restliche Bereich mit Wasserpumpe unter schattenspendenden Weiden bleibt bis zur umfassenden Erneuerung nutzbar.

Stadt setzt auf nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen

Mit den geplanten Investitionen setzt die Stadt Ingelheim ein klares Zeichen für eine nachhaltige und familienfreundliche Stadtentwicklung. Die Modernisierung der Spielplätze soll nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch Orte der Begegnung und des sozialen Miteinanders fördern.

Die Stadt bittet die Bevölkerung um Verständnis für mögliche Einschränkungen während der Bauphasen und blickt mit Vorfreude auf die neuen, attraktiven Spielangebote in den kommenden Jahren.

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Black Sabbath-Legende Ozzy Osbourne ist tot

Die Welt des Rock’n’Roll steht unter Schock: Ozzy Osbourne, legendärer Frontmann von Black Sabbath und Ikone des Heavy Metal, ist im Alter von 76 Jahren verstorben. Die Todesnachricht wurde am Dienstag (22. Juli 2025) über den offiziellen Instagram-Account des Musikers veröffentlicht.

„Mit mehr Traurigkeit, als Worte ausdrücken können, müssen wir mitteilen, dass unser geliebter Ozzy Osbourne heute Morgen verstorben ist. Er war bei seiner Familie und von Liebe umgeben“, heißt es in der Erklärung seiner Familie.

Todesursache noch unbekannt – Parkinson-Erkrankung überschattete letzte Jahre von Ozzy Osbourne

Die genaue Todesursache wurde nicht öffentlich gemacht. Bekannt ist, dass Osbourne in den letzten Jahren mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Nach einem Sturz im Jahr 2019 litt er unter Komplikationen, außerdem machte ihm eine Parkinson-Erkrankung zu schaffen, die er 2020 öffentlich machte.

Ein Leben für den Heavy Metal – Vom Black-Sabbath-Frontmann zur Solo-Ikone

Ozzy Osbourne prägte die Rockgeschichte wie kaum ein anderer. Mit seiner Band Black Sabbath wurde er in den 1970er-Jahren zum Wegbereiter des Heavy Metal. Songs wie „Paranoid“ oder „Iron Man“ machten ihn zur Kultfigur der Szene. Später feierte er auch als Solo-Künstler große Erfolge – darunter Klassiker wie „Crazy Train“, „Mama, I’m Coming Home“ und „Dreamer“.

Nur wenige Wochen vor seinem Tod stand Osbourne ein letztes Mal auf der Bühne. Beim „Birmingham Rock Summit“ im Villa-Park-Stadion – dem Heimstadion von Premier-League-Klub Aston Villa – verabschiedete sich der „Godfather of Metal“ gemeinsam mit Black Sabbath und anderen Rock-Größen wie Axl Rose (Guns N‘ Roses), Tom Morello (Rage Against the Machine) und James Hetfield und Lars Ulrich (Metallica) von seinem Publikum.

Vor 40.000 Fans sang Osbourne im Sitzen – geschwächt durch seine Erkrankung, aber voller Emotion. Er rief ins Publikum: „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich lag für verdammte sechs Jahre flach. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich mich fühle.“

Die Fledermaus und der Skandal – Ein Rockstar zwischen Mythos und Wahnsinn

Legendär – und berüchtigt – sind auch Osbournes Eskapaden. Unvergessen bleibt der Auftritt am 20. Januar 1982 in Des Moines, Iowa, als er während eines Konzerts einer lebenden Fledermaus den Kopf abbiss. Später sagte er, er habe geglaubt, es sei ein Spielzeug: „Ich habe es erst gemerkt, als ich den Kopf im Mund hatte.“ Er musste sich daraufhin im Krankenhaus gegen Tollwut impfen lassen. Später nannte er den Vorfall selbst „den größten Fehler seines Lebens“.

Ozzy der Reality-Star – „The Osbournes“ und das Familienchaos

Auch abseits der Bühne schrieb Osbourne Fernsehgeschichte: In den 2000er-Jahren wurde er durch die MTV-Realityserie „The Osbournes“ weltberühmt. Gemeinsam mit Ehefrau Sharon und den Kindern Kelly und Jack gewährte er einen ungewöhnlich offenen Einblick in das chaotische Leben einer Rocker-Familie.

Tochter Aimee Osbourne (41), die ebenfalls aus der Ehe mit Sharon stammt, lehnte eine Teilnahme an der Sendung ab. Aus seiner ersten Ehe mit Thelma Riley hatte Osbourne zudem die Kinder Jessica und Louis sowie den adoptierten Sohn Elliot.

Ozzy Osbourne bleibt unsterblich – in den Herzen seiner Fans und in der Geschichte der Rockmusik. Der „Prince of Darkness“ hat Generationen inspiriert und eine Ära geprägt. Die Bühne ist nun leer, doch sein Vermächtnis lebt weiter – laut, wild und unvergesslich.

Wackernheim: Neue Informationen zu den Bauarbeiten an der K18

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms informiert über den nächsten Schritt beim großangelegten Ausbau der Ortsdurchfahrt Wackernheim (K18): Ab Montag, dem 1. September 2025, beginnt der Bauabschnitt 7. Dieser erstreckt sich von der Einmündung Jahnstraße bis zur Ampelkreuzung an der L419 (Binger Straße/Mainzer Straße). Die aktuell laufenden Bauarbeiten in den Abschnitten 5 und 6 in der „Große Hohl“ sollen planmäßig bis Ende August 2025 abgeschlossen sein.

Im direkten Anschluss folgt ab Ende Oktober 2025 der letzte Bauabschnitt 9 mit der Sanierung kleinerer Schadstellen in der Mühlstraße – und zwar ab dem Rathausplatz in Richtung Heidesheim. Auch dieser Bauabschnitt wird unter Vollsperrung durchgeführt.

Verzögerung durch unvorhergesehene Mehrarbeiten

Ursprünglich war die Fertigstellung der gesamten Maßnahme für August 2025 geplant. Dieser Termin ist jedoch nicht mehr realisierbar. Grund dafür sind umfangreiche Zusatzarbeiten, insbesondere zur Sicherung der anliegenden Hausfundamente, der Verlegung neuer Stromleitungen sowie neuer Straßenbeleuchtungssysteme inklusive Lichtmasten.

Seit Juli 2024 läuft der Ausbau unter Vollsperrung

Bereits seit dem 15. Juli 2024 wird die K18 im Stadtteil Wackernheim abschnittsweise unter Vollsperrung ausgebaut. Laut LBM Worms sind die Sperrungen aus bautechnischen und sicherheitsrelevanten Gründen unumgänglich. Eine großräumige Umleitung ist weiterhin ausgeschildert und erfolgt über die L419 (Ingelheim) und L422 (Heidesheim).

Das Bauprojekt in Zahlen:

  • Verkehrsbelastung: ca. 2.800 Fahrzeuge pro Tag (beide Richtungen)
  • Gesamtlänge der Baustrecke: 900 Meter
  • Fahrbahnbreiten: 3,20 bis 5,50 Meter
  • Gehwegbreiten: 0,50 bis 1,80 Meter
  • Gesamte Bauzeit: Juli 2024 bis voraussichtlich November 2025
  • Ziel: Mehr Verkehrssicherheit und moderne Infrastruktur

Mit dem umfassenden Ausbau der K 18 investiert die Stadt Ingelheim in eine moderne und sichere Verkehrsinfrastruktur. Neben der Erneuerung der Fahrbahn werden auch Gehwege und Versorgungsleitungen auf den neuesten Stand gebracht.