Insolvenzverfahren gegen Mainzer Personalvermittler eröffnet
Über das Vermögen der Exzellent Dienstleistung 24 GmbH mit Sitz in der Leibnizstraße 66, 55118 Mainz, wurde am 18. Juli 2025 um 08:30 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter der Nummer HRB 51474 eingetragen. Geschäftsführer ist S. Kaya. Die Exzellent Dienstleistung 24 GmbH ist spezialisiert auf die sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Robert Schiebe aus Mainz bestellt. Die Kanzlei ist unter der Adresse Hindenburgstraße 32, 55118 Mainz, sowie telefonisch unter 06131/61923-0 oder per E-Mail an mainz@schiebe.de erreichbar. Weitere Informationen finden sich auf der Website www.schiebe.de.
Gläubiger aufgefordert, Forderungen anzumelden
Gläubiger der Gesellschaft werden aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen gemäß § 38 Insolvenzordnung (InsO) bis zum 17. September 2025 schriftlich beim Insolvenzverwalter anzumelden. Der Anmeldung sind Belege wie Rechnungen und weitere Unterlagen beizufügen, die die Forderung belegen (§ 174 InsO).
Zudem sind Sicherungsrechte, etwa an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin, dem Insolvenzverwalter unverzüglich mitzuteilen. Dabei sind der Gegenstand, die Art, der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung genau zu benennen. Eine schuldhafte Unterlassung oder Verzögerung dieser Mitteilung kann zu Schadenersatzforderungen führen (§ 28 Abs. 2 InsO).
Zahlungen nur noch an den Insolvenzverwalter
Personen oder Unternehmen, die der Exzellent Dienstleistung 24 GmbH noch Zahlungen schulden, dürfen diese nicht mehr an die Gesellschaft, sondern ausschließlich an den Insolvenzverwalter leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).
Das Verfahren wird schriftlich durchgeführt (§ 5 Abs. 2 Satz 1 InsO). Der Stichtag für die Prüfung und Berichterstattung ist der 17. Oktober 2025. Bis zu diesem Datum müssen beim zuständigen Insolvenzgericht auch mögliche Widersprüche oder Anträge zu bestimmten Verfahrensaspekten eingegangen sein.
Einsicht in die Insolvenztabelle
Die Insolvenztabelle sowie die Anmeldungsunterlagen werden in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts zur Einsicht für Beteiligte bereitgelegt. Dies erfolgt innerhalb des ersten Drittels des Zeitraums zwischen dem Ende der Anmeldefrist und dem Stichtag zur Forderungsprüfung.
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Flughafen Frankfurt testet KI-basierte Kameraüberwachung
Lufthansa und die Fraport AG setzen gemeinsam mit der Lufthansa-Tochter zeroG auf eine neue Technologie zur Optimierung der Bodenprozesse am Flughafen Frankfurt. Im Zentrum steht die kamerabasierte KI-Lösung „seer“, die eine präzisere und effizientere Flugzeugabfertigung ermöglichen soll.
Effizientere Turnarounds dank Echtzeitdaten
Die Lösung „seer“ nutzt Künstliche Intelligenz und Kameratechnologie, um jeden einzelnen Schritt der Flugzeugabfertigung – vom Andocken der Fluggastbrücke über die Gepäckverladung bis zur Betankung – automatisch mit Zeitstempeln zu versehen. Auf diese Weise entsteht eine zentrale und transparente Datenbasis, die alle Partner in Echtzeit nutzen können. Ziel ist es, die Abläufe noch pünktlicher und besser planbar zu gestalten.
Testphase erfolgreich – Ausbau läuft
Die Entwicklung und erste Erprobung des Systems begann 2023. Zwischen Februar und Mai 2024 wurde „seer“ an ausgewählten Flugzeugpositionen getestet. Aktuell ist die Lösung an fünf Positionen im Einsatz. Bis zum Ende des dritten Quartals 2025 soll die Zahl auf 20 steigen, danach ist eine flächendeckende Ausweitung auf dem gesamten Flughafengelände geplant.
Lufthansa, Fraport und zeroG bündeln ihre Stärken
„Durch transparente Bodenprozesse können wir unsere Pünktlichkeit und Servicequalität weiter verbessern“, betont Jens Ritter, CEO von Lufthansa Airlines. Lufthansa bringt ihre langjährige operative Erfahrung ein, während Fraport die Abläufe am Boden koordiniert. Die technische Entwicklung und Integration der KI-Systeme verantwortet zeroG, das die Anforderungen von Airline und Flughafen zusammenführt.
KI-Lösung verbessert Planung und entlastet Personal
Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, sieht im Projekt ein Vorbild für den Einsatz von KI im Luftverkehr: „Unsere Mitarbeiter und Partner erhalten ein präziseres Bild der Abfertigung, was ihnen erlaubt, ihre Arbeitsschritte besser zu koordinieren. Das verbessert nicht nur die Effizienz, sondern auch die Zufriedenheit von Passagieren und Kunden.“
Innovation am Boden spart Zeit und Kosten
„Flugzeuge verdienen am Boden kein Geld“, erklärt Manuel van Esch, Geschäftsführer von zeroG. „Unsere kamerabasierten KI-Modelle machen komplexe Prozesse sichtbar und steuerbar – in Echtzeit. Das steigert die Transparenz, erhöht die Pünktlichkeit und ermöglicht einen effizienteren Ressourceneinsatz.“
Frankfurt als Vorreiter im Luftverkehr
Die Zusammenarbeit zwischen Lufthansa, zeroG und Fraport zeigt, wie partnerschaftliche Innovation den Luftverkehr effizienter und moderner machen kann. Das Projekt soll nicht nur den Standort Frankfurt stärken, sondern auch als Vorbild für internationale Flughäfen dienen.
Das Binger Winzerfest 2025 mit buntem Programm
Binger Winzerfest: Vom 29. August bis zum 08. September verwandelt sich die Binger Innenstadt in ein Mekka für Weinliebhaber, Musikfreunde und Genießer: Das 78. Binger Winzerfest, eines der renommiertesten Weinfeste am Rhein, lädt unter dem Motto „Sonne im Glas“ zu elf Tagen voller kulinarischer Vielfalt, ausgelassener Stimmung und rheinland-pfälzischer Gastfreundschaft ein. Veranstalter ist die Bingen Tourismus & Kongress GmbH, die mit einem liebevoll gestalteten Fest auf fünf zentralen Plätzen das Beste präsentiert, was die Stadt Bingen und die Region Rheinhessen zu bieten haben.
14 Winzer, fünf Festplätze, unvergessliche Erlebnisse
Mit 14 authentischen Winzern, lokalen Gastronomiebetrieben und einer Vielzahl von Musikerinnen und Musikern bietet das Binger Winzerfest eine bunte Mischung aus regionalem Genuss und vielfältigem Live-Entertainment. Als mehrfach ausgezeichnetes „Rheinhessen AUSGEZEICHNET“-Weinfest vereint die Veranstaltung Wein, Kultur und Lebensfreude an einem Ort – dort, wo sich gleich vier Weinanbaugebiete begegnen, am Eingang zum UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal.
Offizieller Festauftakt mit dem „Binger Bleistift“
Der feierliche Auftakt erfolgt am Freitag, den 29. August um 18 Uhr auf dem Bürgermeister-Neff-Platz, wenn Oberbürgermeister Thomas Feser gemeinsam mit dem Weinsenat das Fest mit dem traditionellen „Binger Bleistift“ eröffnet. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung vom Duo Alex & Lea Funk – anschließend darf auf allen fünf Festplätzen ausgelassen gefeiert werden.
Das Binger Winzerfest 2025 lockt auch in diesem Jahr mit zahlreichen Programmhöhepunkten:
- Musik-Prachtfeuerwerk über der Burg Klopp (Samstag, 30. August)
- Brückenfest mit Feuerwerk an der Nahe (Mittwoch, 03. September)
- 2. Benefiz-Entenrennen (Samstag, 06. September)
- Großer Winzerfestumzug (Sonntag, 07. September ab 14 Uhr)
Für musikalische Abwechslung sorgen Pop, DJs, Blasmusik sowie erstmals auch innovative Veranstaltungsformate der Winzer selbst. Das musikalische und kulinarische Programm entsteht in enger Zusammenarbeit mit Winzern und Caterern – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
„Das Binger Winzerfest ist für viele das schönste Fest des Jahres – eine Einladung, Bingen in all seinen Facetten zu entdecken – mit Wein, Kultur und Gastfreundschaft. Mit dem diesjährigen Motto ‚Sonne im Glas‘ feiern wir nicht nur unsere ausgezeichneten Weine, sondern auch das, was uns als Gastgeber ausmacht: Lebensfreude, Herzlichkeit und gelebte Tradition“, betont Oberbürgermeister Thomas Feser.
Riesenrad-Weinprobe und exklusive Genussabende
Nach dem großen Erfolg im Vorjahr kehrt am Mittwoch, den 03. September ein besonderes Highlight zurück: Die Riesenrad-Weinprobe bietet Gästen ein außergewöhnliches Erlebnis mit sieben Weinen von sieben Binger Weingütern, einem herzhaften Vesperpaket und einzigartigem Blick über die Stadt. Die Moderation übernehmen die Binger Weinmajestäten. Eine Gondel (für 4–5 Personen) kostet 180 Euro, buchbar via E-Mail an willkommen@bingen.de.
Ein weiteres Highlight ist die festliche Weinprobe „Prinzess-Schwätzerchen“ am Freitag, den 05. September im Hildegard-Forum. Bei einem Vier-Gänge-Menü, Sektempfang und zwölf edlen Binger Weinen führen die Weinmajestäten und das Binger Schwätzerchen durch einen genussvollen Abend. Tickets gibt es für 91 Euro pro Person inkl. Shuttle-Service.
Mitmachen beim großen Umzug – jetzt noch anmelden
Der traditionelle Winzerfestumzug am Sonntag, den 07. September ab 14 Uhr ist einer der Höhepunkte des Festes. Kreative Fußgruppen und fantasievoll gestaltete Wägen sind herzlich willkommen – eine thematische Umsetzung des Mottos „Sonne im Glas“ ist möglich, aber nicht verpflichtend. Interessierte Gruppen können sich per E-Mail an veranstaltungen@bingen.de anmelden.
Limitierter Festpin & Öffnungszeiten
Als Souvenir zum längsten Weinfest am Rhein gibt es ab Mitte August den limitierten Winzerfest-Pin zum Preis von 3 Euro – erhältlich in der Tourist-Info Bingen und an den Weinfest-Ständen.
Öffnungszeiten des Fests:
Mo–Do: 15:00–23:00 Uhr
Fr–So: 12:00–01:00 Uhr
Programmschluss jeweils 1 Stunde vorher
Rummelplatz täglich ab 14:00 Uhr, sonntags ab 12:00 Uhr
Weitere Informationen und Tickets
Die Bingen Tourismus & Kongress GmbH dankt allen Winzern, Gastronomen, Künstlern, Helferinnen und Unterstützern – darunter Medienpartner RPR.1 – für ihr Engagement rund um eines der traditionsreichsten Weinfeste Deutschlands. Das gesamte Programm, alle Infos und Tickets für die Highlights gibt es unter binger-winzerfest.de.
Fahndungserfolg nach 12 Jahren in Bad Kreuznach
Nachrichten Bad Kreuznach: Ein spektakulärer Kriminalfall aus dem Jahr 2013 scheint endlich vor der Aufklärung zu stehen: Nach über einem Jahrzehnt intensiver Ermittlungen konnte die Polizei einen der Haupttäter eines versuchten Raubüberfalls auf einen Juwelier in der Innenstadt von Bad Kreuznach festnehmen.
Dreister Raubversuch mitten in der Innenstadt
Am 19. August 2013 betraten gegen 16:50 Uhr drei unmaskierte Männer das Juweliergeschäft Giesler in Bad Kreuznach. Der erste Täter bedrohte den Geschäftsinhaber mit einer Schusswaffe, während die beiden Komplizen die Sicherheitsschleuse passierten und den Verkaufsraum betraten. Plötzlich eskalierte die Situation: Es kam zu einem Schusswechsel mit einem Sicherheitsmann, der gerade das Geschäft betrat.
Flucht mit Unfall und Fahrerflucht
Nach dem gescheiterten Raubversuch flüchteten die Täter zunächst zu Fuß und entkamen anschließend mit einem bereitgestellten Fluchtfahrzeug. Während ihrer Flucht verursachten sie einen Verkehrsunfall und begingen Fahrerflucht. Das Auto konnte später von der Polizei sichergestellt werden. Am Tatort und im Fahrzeug sicherte die Kriminalpolizei mehrere DNA-Spuren.
Zwei Hintermänner – ein Urteil, ein Freispruch
Obwohl die drei Haupttäter zunächst nicht identifiziert werden konnten, ermittelte die Polizei zwei mutmaßliche Hintermänner. Vor dem Landgericht Bad Kreuznach kam es 2017 zu einem Prozess: Einer der Männer erhielt eine zweijährige Bewährungsstrafe wegen Beihilfe zum schweren Raub, der andere wurde freigesprochen.
DNA-Treffer in Österreich bringt Durchbruch
Ein entscheidender Hinweis ergab sich erst Jahre später: Bei der Gerichtsverhandlung 2017 kam erstmals der Verdacht auf, dass einer der Täter gezielt auf den Wachmann geschossen hatte. Das Verfahren wurde daher als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft und an das Kommissariat 11 der Kriminaldirektion Mainz übergeben. Ende 2024 brachte ein internationaler DNA-Abgleich die Wende: Ein Treffer in Österreich führte die Ermittler zu einem Mann, der als Schütze identifiziert wurde.
Festnahme und Auslieferung nach Deutschland
Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach erwirkte daraufhin im März 2025 einen europäischen Haftbefehl. Im Mai 2025 konnte der Tatverdächtige in Österreich festgenommen werden. Vor dem dortigen Ermittlungsrichter gab er die Tat zu, bestritt jedoch eine Tötungsabsicht. Am 18. Juni 2025 überstellte man ihn schließlich der deutschen Polizei. Noch am selben Tag erließ das Amtsgericht Bad Kreuznach Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit versuchtem besonders schweren Raub.
Zwei Täter weiterhin flüchtig – Polizei bittet um Hinweise
Trotz des Fahndungserfolgs sind zwei der Täter nach wie vor auf der Flucht. Die Polizei bittet die Bevölkerung weiterhin um Mithilfe. Hinweise können über die Homepage der Polizei Rheinland-Pfalz gemeldet werden. Wer etwas beobachtet hat oder Angaben zu den beiden flüchtigen Männern machen kann, wird gebeten, sich an die Polizei Bad Kreuznach zu wenden.
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Nachhaltige Energie für Ingelheim: Neue PV-Anlage auf dem Bauhof
Ingelheim macht einen weiteren entscheidenden Schritt in Richtung Klimaneutralität: Anfang August beginnt die Installation einer leistungsstarken Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) auf dem Dach des städtischen Bauhofs. Ergänzt wird das Projekt durch einen Stromspeicher mit einer Kapazität von 756 Kilowattstunden – ein zukunftsweisendes Vorhaben, das nicht nur den Eigenverbrauch maximieren, sondern auch die Elektromobilität im städtischen Fuhrpark stärken soll.
Stadt Ingelheim setzt Meilenstein auf dem Weg zur CO₂-Neutralität
Mit einer jährlichen Stromerzeugung von rund 515.000 Kilowattstunden deckt die neue Solaranlage den Bedarf von etwa 140 Einfamilienhäusern. Eine intelligente Steuerung sorgt dafür, dass der erzeugte Strom optimal genutzt wird – sowohl auf dem Bauhof selbst als auch bei der benachbarten Feuerwehr. Dank der südlich ausgerichteten Dachgiebel kann auf eine zusätzliche Unterkonstruktion für die PV-Module verzichtet werden.
„Die PV-Anlage ist sehr effizient, weil die e-Fahrzeuge des Bauhofs an den hauseigenen Ladepunkten über Nacht laden und dann morgens ‚voll aufgetankt‘ in Betrieb genommen werden können. Auch die Feuerwehr kann große Teile ihres Strombedarfs decken“, erläutert Dr. Christiane Döll, Dezernentin für Klimaschutz und den Bauhof.
Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie zur CO₂-Reduktion in Ingelheim. Bis 2029 sollen 40 Prozent des städtischen Bauhoffuhrparks auf Elektroantrieb umgestellt werden. Dr. Döll betont die gute Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung: „Die Stadt Ingelheim geht mit diesem Projekt mit gutem Beispiel voran und zeigt, wie erneuerbare Energien sinnvoll eingesetzt werden und die Energiewende in die Tat umgesetzt werden kann.“
Kosten von 950.000 €
Die Gesamtkosten des Projekts, einschließlich PV-Anlage, Stromspeicher und Ladeinfrastruktur, belaufen sich auf rund 950.000 Euro. Etwa 70 Prozent davon werden über das Förderprogramm KIPKI (Kommunales Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation) des Landes Rheinland-Pfalz finanziert.
Volker Sulzbacher, Projektleiter im technischen Gebäudemanagement, zeigt sich zuversichtlich: „Wir rechnen mit der Inbetriebnahme der Anlage noch im Herbst. Es handelt sich um die größte Dach-PV-Anlage im gesamten Stadtgebiet.“
Mit diesem ambitionierten Projekt setzt Ingelheim ein deutliches Zeichen für nachhaltige Energieversorgung und nimmt eine Vorreiterrolle in der kommunalen Energiewende ein.
Artikelempfehlung: ADAC deckt Preisunterschiede beim E-Auto Laden auf
ADAC deckt Preisunterschiede beim E-Auto Laden auf
Mobilität Nachrichten: Seit April 2024 gilt die neue AFIR-Verordnung (Alternative Fuels Infrastructure Regulation) der EU. Sie verpflichtet Betreiber neuer Schnellladestationen ab 50 kW dazu, kontaktlose Bezahlmöglichkeiten – etwa per Debit- oder Kreditkarte – bereitzustellen. Doch trotz dieser Fortschritte beim Zugang zeigt eine aktuelle ADAC-Stichprobe, dass die Preisgestaltung beim Ad-hoc-Laden an Autobahnen weiterhin problematisch und intransparent bleibt.
Ad-hoc-Laden oft deutlich teurer
Der ADAC verglich Ad-hoc-Tarife (ohne Vertragsbindung) mit vertragsbasierten Tarifen ohne Grundgebühr – und stellte eklatante Preisunterschiede fest:
- EWE Go: 84 Cent pro kWh Ad-hoc vs. 52 Cent mit Vertrag
- EnBW: 87 Cent Ad-hoc vs. 59 Cent mit Vertrag
- Citywatt & EAM: am günstigsten mit 64 Cent Ad-hoc
Der Preisunterschied betrug im Extremfall bis zu 62 Prozent – und das beim gleichen Anbieter. Dabei zeigt das Beispiel von Citywatt und EAM, dass Ad-hoc-Laden nicht zwingend überteuert sein muss. Dennoch: Viele Betreiber verlangen deutlich höhere Preise von Nutzern ohne festen Vertrag.
ADAC: Kunden werden in Verträge gedrängt
Der ADAC sieht in dieser Praxis eine unzulässige Benachteiligung von E-Autofahrer:innen, die spontan laden möchten. Sie würden durch hohe Ad-hoc-Preise quasi gezwungen, vertraglich gebundene Tarife abzuschließen. Gerade für Gelegenheitsnutzer oder Tourist:innen ist das weder praktikabel noch kundenfreundlich. Die Forderung des Automobilclubs ist eindeutig: Laden muss so einfach und transparent sein wie Tanken.
ADAC kritisiert Vorautorisierung und Intransparenz
Zusätzlich kritisiert der ADAC die Vorautorisierungsgebühren von bis zu 150 Euro, die beim Ad-hoc-Laden als Sicherheit abgebucht werden. Die Freigabe des Restbetrags kann je nach Bank mehrere Tage dauern – für viele Nutzer ein unverständlicher und ärgerlicher Vorgang. Auch bei der Preistransparenz hapert es: Zwar sind Ladeanbieter verpflichtet, Preise klar und in Echtzeit darzustellen – doch in der Praxis ist das häufig nicht der Fall. Eine aktuelle ADAC-Umfrage zeigt:
- 96 % der Verbraucher wünschen sich eine klare Preisanzeige vor dem Ladevorgang
- Über die Hälfte empfindet die Preisgestaltung als nicht transparent
Verträge schwer vergleichbar – Verbraucher müssen genau hinschauen
Vertragstarife ohne Grundgebühr bieten teilweise attraktive Preise, sind jedoch nur schwer miteinander vergleichbar:
Während manche Anbieter in Cent pro Kilowattstunde abrechnen, werben andere mit prozentualen Rabatten oder Paketpreisen, die monatliche Fixkosten beinhalten.
Eine aktuelle Analyse des ADAC zeigt: Tarife mit Grundgebühr rechnen sich in der Regel nur für Viellader – wer hingegen nur gelegentlich lädt, zahlt oft drauf.
Der ADAC empfiehlt deshalb, die verschiedenen Tarifmodelle sorgfältig zu vergleichen und individuell zu prüfen, welche Struktur am besten zum persönlichen Ladeverhalten passt.
ADAC fordert Markttransparenzstelle
Um mehr Wettbewerb und Transparenz auf dem Lademarkt zu schaffen, fordert der ADAC die Einrichtung einer Markttransparenzstelle für Ad-hoc-Ladepreise beim Bundeskartellamt – analog zur bereits etablierten Stelle für Kraftstoffpreise.
Nur auf diese Weise lassen sich Preisentwicklungen verlässlich überwachen und Verbraucher wirksam vor überhöhten Kosten schützen.
Der dringend benötigte Hochlauf der Elektromobilität darf nicht durch intransparente Tarife, hohe Ad-hoc-Kosten oder unnötige Komplexität ausgebremst werden.
Die Politik ist daher gefordert, bestehende rechtliche Vorgaben nicht nur zu schaffen, sondern auch konsequent durchzusetzen – damit das Laden von E-Fahrzeugen endlich so einfach wird wie das Tanken.
Artikelempfehlung: Polizei Mainz kontrolliert Taxis und Mietwagen – zahlreiche Verstöße festgestellt
Polizei kontrolliert in Mainz getunte E-Bikes – Lieferdienstfahrer im Fokus
Polizei Mainz: Seit Ende Mai kontrolliert die Polizeiinspektion Mainz 1 verstärkt Fahrräder, insbesondere im Bereich der Essenslieferdienste. Im Fokus: getunte Pedelecs, die durch nachträgliche Umbauten technisch und rechtlich zu Kraftfahrzeugen werden. Die Beamten stießen dabei wiederholt auf illegale Umbauten, die über im Internet erhältliche Bausätze durchgeführt wurden.
Begriffsklärung: Pedelec, S-Pedelec und E-Bike
Häufig werden Begriffe wie „E-Bike“ oder „Pedelec“ synonym verwendet – rechtlich unterscheiden sie sich jedoch deutlich:
- Pedelecs unterstützen den Fahrer nur beim Treten bis maximal 25 km/h – sie gelten rechtlich als Fahrräder.
- S-Pedelecs unterstützen bis 45 km/h, benötigen eine Versicherung, einen Führerschein der Klasse AM oder höher und sind helmpflichtig.
- E-Bikes im engeren Sinne fahren ohne Tretunterstützung, etwa per Gasgriff. Sie sind in verschiedenen Geschwindigkeitsklassen erhältlich, ebenfalls versicherungs- und führerscheinpflichtig.
Gefahr durch getunte Technik in Mainz
Die getunten Fahrzeuge stellen nicht nur ein rechtliches Problem dar, sondern auch ein Sicherheitsrisiko: Bremsen und Antriebssysteme handelsüblicher Fahrräder sind nicht für Geschwindigkeiten von über 60 km/h ausgelegt. Die Umbauten gefährden somit sowohl die Fahrer selbst als auch andere Verkehrsteilnehmer.
Erste Maßnahmen: Rückbau statt Anzeige
In sechs Fällen wurden Lieferdienstfahrer mit getunten Rädern festgestellt. Die Displays zeigten bis zu 65 km/h als Höchstgeschwindigkeit an. Die Polizei ermöglichte den Betroffenen den Rückbau ihrer Fahrzeuge auf der Dienststelle – erst danach durften sie wieder legal weiterarbeiten.
Zudem wurden zwei weitere E-Bikes sichergestellt, die ohne Versicherung betrieben wurden. Bei einem besteht der Verdacht auf illegales Tuning über die vom Hersteller vorgesehene Geschwindigkeit hinaus.
Kontrollen gehen weiter
Die Pedelecstreife der PI Mainz 1 wird ihre Kontrollen in enger Abstimmung mit der Stadt Mainz in den kommenden Wochen fortsetzen. Ziel ist es, rechtswidrige Umbauten zu unterbinden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen – insbesondere in der zunehmend dichter befahrenen Innenstadt.
Illegales Tuning mag kurzfristig verlockend sein – es ist jedoch riskant, teuer und gefährlich. Die Polizei appelliert an alle Radfahrer, insbesondere im gewerblichen Bereich, ihre Fahrzeuge regelkonform zu betreiben.
Artikelempfehlung: RNN erhöht die Preise für Fahrtickets
Autofahrer mit 3,2 Promille auf der A61 gestoppt
A61 Gau-Bickelheim: Ein stark alkoholisierter Autofahrer wurde am späten Dienstagnachmittag auf der Autobahn A61 aus dem Verkehr gezogen. Der 42-jährige Mann war mit seinem Pkw und Anhänger in Fahrtrichtung Süden unterwegs, als er durch seine unsichere Fahrweise auffiel. Aufmerksame Verkehrsteilnehmer informierten daraufhin die Polizei.
Betrunken auf der A61 unterwegs
Gegen 17:30 Uhr konnte eine Streife der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim das auffällige Gespann auf Höhe der Anschlussstelle Gau-Bickelheim orten und schließlich auf dem Parkplatz Menhir bei Armsheim sicher anhalten. Bei der anschließenden Kontrolle ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von nahezu 3,2 Promille – ein alarmierender Wert, der weit über der gesetzlichen Grenze liegt.
Der 42-Jährige wurde umgehend zur Dienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der Führerschein des Mannes wurde noch vor Ort einbehalten. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Neben einer empfindlichen Geldstrafe droht dem Fahrer auch der Entzug der Fahrerlaubnis über einen längeren Zeitraum.
Artikelempfehlung: Polizei stoppt stark überladenen LKW bei Mainz
Die Masterarbeit selbst schreiben oder mit einem Ghostwriter – Vergleich und Preise
Am Ende des Masterstudiums fehlt es oft an Zeit, weil nebenbei gearbeitet werden muss. Die Nerven liegen blank, weil die Forschung stockt oder die Erwartungen unklar sind. Gleichzeitig wächst der Druck, abzuliefern – in guter Qualität, fristgerecht, wissenschaftlich korrekt. In dieser Situation suchen manche nach einer Lösung außerhalb des klassischen Weges. Akademisches Ghostwriting erscheint dann nicht als Abkürzung, sondern als Rettungsanker. Doch bevor man sich entscheidet, lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Was braucht man wirklich – und was ist der Preis für Ruhe und Klarheit?
Was kostet ein Ghostwriter für die Masterarbeit – und warum?
Wer die Masterarbeit schreiben lassen Kosten recherchiert, stellt schnell fest: Es gibt keine Pauschalpreise. Die Kosten hängen vom Umfang, der Komplexität des Themas und dem gewünschten Abgabetermin ab. Auch die Qualität der Betreuung und eventuelle Zusatzleistungen fließen in den Gesamtpreis ein. Eine gute Agentur legt transparent offen, wofür du zahlst und was du dafür bekommst.
Diese Faktoren beeinflussen den Preis deiner Masterarbeit
Die Kosten für eine Masterarbeit hängen nicht nur vom Umfang ab. Entscheidend ist zunächst die Seitenanzahl – je mehr Text verlangt wird, desto höher der Aufwand. Hinzu kommt das Thema: Ein technisches oder juristisches Fachgebiet erfordert andere Recherchestrategien als beispielsweise die Sozialwissenschaften. Auch der methodische Anspruch spielt eine Rolle. Empirische Arbeiten mit Datenauswertung sind deutlich zeitintensiver als theoretische Analysen.
Ein weiterer Preisfaktor ist der Zeitrahmen. Wer eine Arbeit in drei Wochen benötigt, zahlt mehr als jemand mit zwei Monaten Vorlauf. Kurzfristige Aufträge führen zu Engpässen in der Planung und erhöhen den Arbeitsdruck auf den Autor. Das schlägt sich im Honorar nieder. Außerdem ist zu beachten, ob eine reine Texterstellung gewünscht ist oder auch wissenschaftliche Beratung.
Was du für dein Geld bekommst: Leistungen im Überblick
Die Grundleistung umfasst in der Regel die Erstellung des Textes nach deinen Vorgaben – inklusive Gliederung, Einleitung, Hauptteil und Schluss. Meist ist auch eine erste Feedbackrunde inbegriffen. Darüber hinaus bieten viele Agenturen optionale Zusatzleistungen an: etwa fachliches Coaching, Formatierung nach Hochschulrichtlinien, Literaturverzeichnisse nach Zitationsstandard oder ein abschließendes Lektorat. Wer Sicherheit sucht, kann auch eine Plagiatsprüfung oder sprachliche Überarbeitung hinzubuchen.
Masterarbeit selbst schreiben oder schreiben lassen – ein ehrlicher Vergleich
Beide Wege haben Vorteile und ihre Tücken. Wer selbst schreibt, behält die volle Kontrolle und vertieft sich in das Thema. Dafür braucht es Zeit, Disziplin und ein gewisses Maß an Sicherheit im wissenschaftlichen Arbeiten. Professionelle Hilfe durch einen Ghostwriter entlastet, spart Zeit und kann zu besseren Ergebnissen führen – vorausgesetzt, die Zusammenarbeit ist klar strukturiert. Am Ende ist entscheidend, was dir persönlich mehr bringt: Eigenleistung mit allen Risiken oder ein Ergebnis, das fachlich überzeugt und dich gleichzeitig entlastet.
Zeit, Stress, Qualität – was wirklich den Unterschied macht
Eine Masterarbeit zu verfassen bedeutet oft Monate intensiver Arbeit. Neben dem Schreiben müssen Quellen geprüft, Theorien verstanden und methodische Entscheidungen getroffen werden. Für viele bedeutet das: Wochenendverzicht, ständiger Druck und wenig Schlaf. Wenn parallel noch ein Job oder familiäre Verpflichtungen bestehen, kann sich der Aufwand verdoppeln.
In solchen Fällen leidet oft nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Qualität der Arbeit. Akademisches Ghostwriting kann diesen Druck abfedern, indem es Aufgaben übernimmt, die sonst zur Überforderung führen würden. So bleibt mehr Raum für inhaltliche Kontrolle und das, was wirklich zählt.
Wie du Nutzen und Kosten richtig abwägst
Die Entscheidung sollte nicht spontan getroffen werden. Überlege, wie viel Zeit du realistisch investieren kannst und welches Ergebnis du erwartest. Wenn du feststellst, dass die Belastung dich am Arbeiten hindert, kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein. Ein externer Text kostet Geld, aber manchmal ist es genau das, was dich zum Abschluss bringt.
Ghostwriting als sinnvolle Option – aber nicht für alle
Nicht jede Situation rechtfertigt externe Hilfe. Wer ausreichend Zeit, methodisches Wissen und Konzentration mitbringt, sollte die Arbeit selbst schreiben. Ghostwriting wird dann relevant, wenn äußere Umstände das Verfassen der Arbeit ernsthaft erschweren – etwa durch Krankheit, berufliche Belastung oder psychische Überforderung. Die Entscheidung sollte nicht aus Bequemlichkeit fallen, sondern aus einer realistischen Einschätzung der eigenen Möglichkeiten.
Wichtig ist auch die Frage, welche Rolle die Masterarbeit im weiteren Lebensweg spielt. Wer beispielsweise bereits eine Zusage für den nächsten Karriereschritt hat, aber an einer formellen Abgabe scheitert, kann durch professionelle Hilfe einen Abschluss sichern. Ghostwriting bedeutet nicht zwangsläufig, dass man sich aus dem Prozess zurückzieht. Viele nutzen die Zusammenarbeit, um strukturelle Orientierung zu erhalten oder Teile der Arbeit effizient auszulagern.
Typische Szenarien, in denen Ghostwriting gerechtfertigt sein kann:
- Du bist aus gesundheitlichen Gründen nicht belastbar genug für monatelange Schreibarbeit.
- Die Arbeit muss in einer Sprache verfasst werden, in der du dich unsicher fühlst.
- Beruf oder Familie lassen dir keine ausreichende Zeit zur intensiven Ausarbeitung.
- Du hast bereits Inhalte und Ideen, aber Schwierigkeiten bei Struktur, Formulierung oder Formalien.
- Du stehst kurz vor der Abgabe und benötigst kurzfristige, professionelle Unterstützung.
- Deine Hochschule akzeptiert ausdrücklich die Nutzung externer Vorlagen zur Orientierung.
In allen anderen Fällen ist das eigenständige Schreiben die naheliegende Option.
Ethik, Regeln und Grenzen – was erlaubt ist und was nicht
Solange die Texte als Vorlage genutzt werden und keine Täuschung gegenüber der Hochschule erfolgt, ist die Dienstleistung erlaubt. Die Verantwortung liegt beim Auftraggeber. Moralisch ist der Einsatz vertretbar, wenn er der Orientierung dient oder als Entlastung in Ausnahmesituationen fungiert – vergleichbar mit Nachhilfe. Wer jedoch fremde Inhalte ohne Bearbeitung einreicht, riskiert Konsequenzen. Deshalb ist Transparenz mit sich selbst entscheidend: Geht es um Hilfe zur Selbsthilfe – oder um das vollständige Abgeben der Verantwortung?
Fazit: Nicht der Preis entscheidet allein – sondern dein Ziel
Am Ende geht es nicht nur ums Geld. Die Entscheidung, ob man selbst schreibt oder sich helfen lässt, hängt davon ab, was einem wichtig ist: Kontrolle, Entlastung, Qualität oder Sicherheit. Wer in professionelle Unterstützung investiert, kauft nicht nur Seiten, sondern auch Ruhe, Struktur und eine realistische Chance auf einen erfolgreichen Abschluss.
Weinprobe auf dem Riesenrad: Kartenverkauf startet am 1. August
Weinprobe auf dem Riesenrad – Die beliebte Naheweinprobe auf dem Riesenrad kehrt auch in diesem Jahr zum Jahrmarkt zurück. Weinbaupräsident Rainer Klöckner betont die Bedeutung der Veranstaltung: „Die legendäre Naheweinprobe auf dem Riesenrad ist nicht nur eine erfolgreiche Werbung für den Nahewein, sondern erfreut sich auch großer Beliebtheit bei der Bevölkerung und den Besuchern des Jahrmarkts.“ Gemeinsam mit der Stadt Bad Kreuznach wird die Weinprobe erneut organisiert.
In diesem Jahr präsentieren drei regionale Weingüter ihre Weine:
Das Weingut Paul Anheuser GbR aus Bad Kreuznach, die Wein- und Spirituosenmanufaktur Frick aus Duchroth sowie das Weingut Mathern aus Niederhausen. Am Abend vor der offiziellen Eröffnung des Jahrmarkts, am Donnerstag, 14. August, stellen die Winzer ihre Weine in den Riesenrad-Gondeln vor und vermitteln dabei interaktiv Wissenswertes über das Weinbaugebiet Nahe und die regionalen Produkte.
Oberbürgermeister Emanuel Letz zeigt sich erfreut über die Kooperation: „Ich danke dem Bauern- und Winzerverband Nahe und Glan, dass er erneut die Trägerschaft für die Naheweinprobe übernommen hat. Gemeinsam mit der Stadt Bad Kreuznach schaffen wir ein außergewöhnliches Weinerlebnis im Anbaugebiet Nahe.“ Für die Weinprobe sorgen drei renommierte Betriebe aus der Region, „besser lässt sich eine Weinprobe kaum genießen“, so Letz weiter. Sein Dank gilt auch der Familie Kipp, die das Riesenrad wieder zu einem Sonderpreis für die Veranstaltung zur Verfügung stellt.
Verkostet werden drei Weißweine, begleitet von einer Vesper-Tüte und Mineralwasser, das erneut von Schwollener Sprudel gesponsert wird.
Die Karten zum Preis von 30 Euro sind am Freitag, 1. August, von 14 bis 18 Uhr in der „Schankstelle“ erhältlich. Der Verkaufsort befindet sich in der Magister-Faust-Gasse 41, an der Ecke Wilhelmstraße/Brückes. Die „Schankstelle“ wurde vom Weinland Nahe e.V. gemeinsam mit regionalen Weingütern ins Leben gerufen.
Gloria Mathern vom Weingut Mathern kündigt an: „Wir freuen uns, die Tradition der Riesenradweinprobe fortsetzen zu können. Dabei wird von jedem Betrieb ein Wein des Jahrgangs 2024 vorgestellt.“
Die Naheweinprobe findet am Donnerstag, 14. August, auf dem Jahrmarktsgelände Pfingstwiese statt und beginnt um 18 Uhr.
3,8 Millionen Euro für den Ausbau der K32 bei Gabsheim
Ausbau K32 – Die rheinland-pfälzische Verkehrsministerin Daniela Schmitt hat gemeinsam mit Landrat Heiko Sippel den Spatenstich für die Fahrbahnerneuerung der K 32 zwischen Gabsheim und der Einmündung K 32 / K 31 bei Bechtolsheim gesetzt. Damit können die Bauarbeiten nun starten. Das Verkehrsministerium Rheinland-Pfalz finanziert das Vorhaben mit einem Betrag in Höhe von insgesamt rund 3,7 Millionen Euro aus Landesmitteln.
Straßenausbau als Investition in die Zukunft Rheinhessens
„Mit dem Ausbau der K 32 investieren wir in eine zukunftsfähige Infrastruktur im Herzen Rheinhessens. Gerade im ländlichen Raum bleibt die Straße der wichtigste Verkehrsträger – leistungsfähige Kreisstraßen wie diese sichern Mobilität, wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität.
Sie dienen den Pendlern, ob mit Bus oder Auto, als wichtige Verbindung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz, den Unternehmen als verlässliche Transportwege und sichern auch die Erreichbarkeit der ländlichen Räume – gerade wenn es wie bei Polizei, Feuerwehr oder Krankenwagen sehr schnell gehen muss. Das Land steht dabei als verlässlicher Partner an der Seite der Kreise und Kommunen“, betonte Verkehrsministerin Daniela Schmitt beim feierlichen Spatenstich in Gabsheim.
Landrat Sippel: Verbesserung der Verkehrssicherheit dringend notwendig
„Wir freuen uns sehr, dass die Ausbauarbeiten der K 32 mit dem heutigen Spatenstich starten können und damit die marode Fahrbahn in einen zeitgemäßen Zustand versetzt wird. Diese Maßnahme ist zur Verbesserung der Verkehrssicherheit dringend erforderlich“, betonte Landrat Heiko Sippel.
Verlauf und Ausbau der Kreisstraße K 32
Die K 32 verbindet die B 420 mit der Kreisstraße K 31 und bietet über beide Strecken einen Anschluss an die Autobahn A 63. Der Ausbau erfolgt im bestehenden Straßenverlauf und erstreckt sich von der Einmündung K 32 / K 31 bis zum Ortsausgang von Gabsheim.
Auf einer Länge von rund 3,3 Kilometern wird die Straße erneuert und abschnittsweise verbreitert. Künftig soll die Fahrbahn durchgängig 5,50 Meter breit sein, um den Verkehr sicherer und flüssiger zu gestalten.
Finanzierung durch Landesmittel
Die Gesamtkosten für den Ausbau der K 32 betragen rund 3,8 Millionen Euro. Die Landesregierung finanziert das Vorhaben mit einem Betrag in Höhe von etwa 2,2 Millionen Euro sowie weiteren Zuwendungen nach dem Landesverkehrsfinanzierungsgesetz (LVFGKom) in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro.
Neuzugang begeistert im Landesmuseum Mainz
Nachrichten Mainz: Was zunächst als reine Baumaßnahme entlang der B48 bei Imsweiler im Donnersbergkreis geplant war, verwandelte sich schon bald in eine geologische Sensation. Denn während der Arbeiten an der neuen Umgehungsstraße machten Fachleute der Landesarchäologie einen spektakulären Fund: Sie stießen auf einen versteinerten Schachtelhalm der Art Calamites gigas.
Mit einem Gewicht von rund 80 Kilogramm zählt das Stammstück nicht nur zu den größten, sondern auch zu den beeindruckendsten Fossilien, die bislang in diesem Bereich geborgen wurden. Insgesamt förderten die Bauarbeiten zwischen 2017 und 2025 über 2.000 Fossilien und Mineralien zutage – jedoch ragt der Schachtelhalm als besonders außergewöhnlicher Höhepunkt unter diesen Funden heraus. Damit wird einmal mehr deutlich, welches wissenschaftliche Potenzial selbst in zunächst rein technischen Projekten verborgen liegen kann.
Damit zeigt sich einmal mehr: Geologie und Infrastrukturmaßnahmen können Hand in Hand gehen – und dabei faszinierende Einblicke in längst vergangene Erdzeitalter ermöglichen.
Ein Schachtelhalm wie aus einer anderen Welt
„Calamites gigas“ – der Name ist Programm: Mit heutigen Ackerschachtelhalmen hat der „Gigant“ nur den inneren Aufbau gemeinsam. Die Pflanze wuchs vor fast 300 Millionen Jahren in sumpfigen Auen, oft in dichten Beständen. Das Exemplar aus Imsweiler stand einst aufrecht im Flussschlamm, der über Jahrmillionen hinweg versteinerte. Zurück blieb ein steinernes Abbild der ursprünglichen Pflanzenstruktur, das nun erstmals öffentlich gezeigt wird.
Kulturelles Erbe sichtbar gemacht
„Dieser Fund ist ein beeindruckendes Beispiel für die enge Zusammenarbeit zwischen Bauprojekten und Denkmalpflege“, betonte Innenstaatssekretärin Simone Schneider bei der feierlichen Eröffnung. Deshalb erhält das Fossil im „Schaufenster der GDKE“ im Landesmuseum Mainz nun einen prominenten Platz, wo es symbolisch für die Schätze steht, die unter der Oberfläche auf ihre Entdeckung warten.
Auch Dr. Heike Otto, Generaldirektorin der GDKE, freut sich über den spektakulären Neuzugang. Denn der Erhalt solcher Naturdenkmäler sei Teil des Auftrags der GDKE. Zudem gebe dieses Fossil einzigartige Einblicke in das Leben vor Millionen von Jahren, wodurch seine Bedeutung für Forschung und Öffentlichkeit gleichermaßen unterstrichen werde.
Erdgeschichte in Mainz zum Anfassen
Dr. Thomas Schindler, Leiter der Erdgeschichtlichen Denkmalpflege bei der Landesarchäologie Rheinland-Pfalz, begleitete den Fund wissenschaftlich. Er untersuchte das Fossil mit großer Fachkenntnis und ordnete es paläobotanisch ein.
Er erklärt: „Die erhaltenen Strukturen sind Ausgüsse ehemaliger Markhöhlen. Sie zeigen den inneren Aufbau des Pflanzenriesen fast vollständig.“ Dank dieser besonderen Erhaltung gibt der Schachtelhalm einen seltenen und sehr anschaulichen Einblick in die Pflanzenwelt vergangener Erdzeitalter. Das Fossil ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Karbon- und Permzeit. In dieser Epoche prägten riesige Wälder und weite Sumpflandschaften das heutige Mitteleuropa.
Gerade deshalb lässt sich an diesem Fund die Entwicklung der Flora vor rund 300 Millionen Jahren besonders gut nachvollziehen. Er verbindet wissenschaftliche Genauigkeit mit visuellem Staunen – und macht Erdgeschichte lebendig und greifbar.
Das Schaufenster der GDKE: Kulturelle Vielfalt mitten in Mainz
Das neue Schachtelhalm-Exponat setzt die Reihe außergewöhnlicher Präsentationen im „Schaufenster der GDKE“ fort. Im Mittelpunkt steht ein faszinierendes Fossil.
Es bietet spannende Einblicke in die Erdgeschichte. Zugleich zeigt die Ausstellung, wie lebendig kulturelles Erbe in Rheinland-Pfalz vermittelt wird.
Dr. Birgit Heide, Direktorin des Landesmuseums Mainz, betont: „Wir wollen zeigen, wie vielfältig das kulturelle Erbe unseres Bundeslandes ist – und wie spannend Geschichte sein kann.“
Das Schaufenster der GDKE gibt regelmäßig Einblicke in die Arbeit der Generaldirektion Kulturelles Erbe. Dazu gehören drei Landesmuseen, die Landesarchäologie, die Denkmalpflege und die Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer.
Ein besonderer Tipp: Das spektakuläre Schachtelhalm-Fossil ist ab sofort im Landesmuseum Mainz zu sehen. Wer sich für Erdgeschichte, Paläobotanik oder Naturwunder interessiert, findet hier ein lohnendes Ziel – und eine eindrucksvolle Begegnung mit der Vergangenheit.
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Polizei stoppt stark überladenen LKW bei Mainz
Polizei Mainz: Ein deutlich überladener LKW ist am Mittwochvormittag, 23. Juli 2025 gegen 09:50 Uhr einem Kontrollteam der Verkehrsdirektion Mainz ins Auge gefallen. Die auf der offenen Ladefläche hoch getürmten Gerüstteile machten das Fahrzeug auf der A60 bei Mainz-Weisenau zu einem echten Hingucker – allerdings im negativen Sinne.
Die Beamten des Kontrolltrupps „Gewerblicher Güter- und Personenverkehr“ ließen den LKW von der Autobahn abfahren und kontrollierten ihn eingehend.
Überladung fast 70 Prozent – mehr als fünf Tonnen zu viel
Der Verdacht bestätigte sich schnell: Der für maximal 7,49 Tonnen zugelassene LKW brachte es auf der Waage auf 12,58 Tonnen Gesamtgewicht. Das entspricht einer Überladung von rund 67,95 Prozent – ein gravierender Verstoß gegen die Zulassungsvorgaben. Die Weiterfahrt war damit nicht mehr zulässig. Der LKW wurde zu einer nahegelegenen Wiegestelle begleitet, wo die Weiterfahrt zunächst untersagt wurde.
Umladung auf zwei zusätzliche Fahrzeuge notwendig
Das betroffene Gerüstbauunternehmen musste kurzfristig zwei weitere LKW organisieren, um einen erheblichen Teil der Ladung umzuschichten. Erst nach der Umladung durfte der ursprünglich kontrollierte LKW seine Fahrt fortsetzen – nun im erlaubten Gewichtsbereich.
Konsequenzen für Fahrer und Halter
Den Fahrer und den Halter des Fahrzeugs erwarten nun empfindliche Bußgelder. Zudem drohen je nach Einzelfall Punkte in Flensburg. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die massiven Risiken überladener Fahrzeuge hin:
„Überladungen können das Fahr- und Bremsverhalten erheblich verschlechtern und stellen damit eine ernste Gefahr im Straßenverkehr dar“, so ein Sprecher der Verkehrsdirektion Mainz.
Polizei warnt vor Folgen
Die Verkehrsdirektion betont die dringende Notwendigkeit der Einhaltung von Ladungsgrenzen, insbesondere im gewerblichen Verkehr. Schon geringe Überschreitungen können in kritischen Situationen zu schwerwiegenden Unfällen führen – bei einer Überladung von fast 70 % ist das Gefahrenpotenzial entsprechend hoch. Wer mit zu schwer beladenen Fahrzeugen unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer – und muss mit harten Sanktionen rechnen. Die Mainzer Polizei bleibt wachsam.
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Busumleitungen in Mainz-Mombach: Sperrung der Hauptstraße ab 28. Juli
Nachrichten Mainz: Ab Montag, dem 28. Juli 2025, um 4:00 Uhr, müssen sich Fahrgäste in Mainz-Mombach auf umfangreiche Änderungen im Busverkehr einstellen.
Grund dafür ist die Sperrung der Hauptstraße zwischen der Liebigstraße und der Hattenbergstraße in eine Fahrtrichtung. Von dieser Maßnahme sind die Linien 60, 63, 80, 81 und 92 betroffen, die infolgedessen bis auf Weiteres umgeleitet werden.
Umleitung betrifft Fahrten in Richtung Innenstadt
Zwischen der Haltestelle Eintrachthalle und den jeweils nächstgelegenen Haltepunkten auf der innerstädtischen Seite erfolgt die Umleitung der betroffenen Linien über folgende Straßen:
- Liebigstraße
- Industriestraße
- Rheinallee
- Zwerchallee (nur Linie 60, 63, 80, 81)
Diese (Ersatz-)Haltestellen werden angefahren:
Linien 60, 63, 80, 81 (Richtung Innenstadt):
- Eintrachthalle A (letzte reguläre Haltestelle vor der Umleitung)
- Liebigstraße A (Ersatzhaltestelle kurz hinter der Hauptstraße)
- Nestlestraße A (Ersatzhaltestelle vor der Einmündung Nestlestraße)
- Tierheim Mainz B (Ersatz für Linie 92 Richtung Gonsenheim)
- Zwerchallee (Ersatzhaltestelle in der Zwerchallee)
- Schott AG A (erste reguläre Haltestelle nach der Umleitung)
Die Haltestelle Alte Waggonfabrik A entfällt in Richtung Innenstadt. Fahrgäste werden gebeten, stattdessen an der Liebigstraße A einzusteigen.
Linie 92 (Richtung Innenstadt):
- Eintrachthalle A (letzte reguläre Haltestelle vor der Umleitung)
- Liebigstraße A
- Nestlestraße A
- Nordbahnhof A (erste reguläre Haltestelle nach der Umleitung)
Folgende Haltestellen entfallen bei der Linie 92 in Richtung Innenstadt:
- Alte Waggonfabrik A
- Zwerchallee C
- Tierheim Mainz A
Im Nachtverkehr stehen alternativ die Straßenbahnlinien 50 und 51 an der Zwerchallee zur Verfügung.
Frühere Abfahrtszeiten beachten
Wichtig für alle Fahrgäste: Da die Abfahrten zwischen den Starthaltestellen in Mombach, Gonsenheim, Budenheim und Ingelheim sowie an der Haltestelle Eintrachthalle teilweise um einige Minuten vorverlegt werden, empfiehlt die Mainzer Mobilität dringend, sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über die aktuellen Abfahrtszeiten zu informieren.
Mehr Zeit einplanen
Die Mainzer Mobilität bittet alle Fahrgäste um Verständnis für die Umleitungen und empfiehlt daher, sich rechtzeitig über geänderte Routen sowie frühere Abfahrtszeiten zu informieren. Die Maßnahme dient einerseits der Sicherheit, andererseits ermöglicht sie notwendige Bauarbeiten entlang der Hauptstraße. Da ein Ende der Sperrung derzeit nicht absehbar ist, wird eine regelmäßige Information empfohlen.
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