BYC-News Blog Seite 166

Mainz und Region leiden unter ausbleibendem A643-Ausbau

Der Mainzer FDP-Politiker David Dietz übt scharfe Kritik an der Bundesregierung und insbesondere an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). Anlass ist die jüngst bekannt gewordene Entscheidung, den dringend benötigten Ausbau der A643 zu streichen. Dietz bezeichnet diese Entwicklung als finanzpolitischen Sündenfall und verkehrspolitischen Rückschritt und warnt vor gravierenden Folgen für die Menschen und Unternehmen in der Region.

„Die Bundesregierung setzt aberwitzige Prioritäten. Trotz Sondervermögen und Rekordsteuereinnahmen werden zentrale und dringend notwendige Investitionen in die Infrastruktur gestrichen. Der Verzicht auf den Ausbau der A643 ist ein Schlag ins Gesicht für alle Pendlerinnen und Pendler, für den Wirtschaftsstandort Mainz und für unsere gesamte Region“, so Dietz. „Statt in zukunftssichere Infrastruktur zu investieren, wird unser Land weiter auf Verschleiß gefahren.“ Darüber hinaus werden mit der höchsten Verschuldung in der Geschichte der Republik nachkommende Generationen mit einem gigantischen Schuldenberg belastet.

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Besonders kritisch sieht Dietz den Umgang mit dem sogenannten Sondervermögen, das ursprünglich zur Stärkung zentraler Investitionsbereiche gedacht war.

„Was als Zukunftsinvestition verkauft wurde, wird jetzt zur Haushaltskosmetik missbraucht. Marode Systeme wie Renten- und Krankenversicherung werden damit notdürftig gestützt, statt mit Reformen zukunftssicher gestaltet zu werden. Währenddessen bleiben Investitionen in Infrastruktur auf der Strecke. Das ist finanzpolitisch unseriös und verkehrspolitisch fatal.“

Dietz fordert die Bundesregierung auf, ihre Prioritäten neu zu ordnen:
„Deutschland braucht kein Flickwerk, sondern Zukunftsinvestitionen. Die Infrastruktur ist das Rückgrat unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Wer heute beim Straßenausbau spart, gefährdet morgen Arbeitsplätze und Lebensqualität. Der Verzicht auf den A643-Ausbau zeigt, wie wenig Verständnis in Berlin für die Lebensrealität der Menschen vor Ort vorhanden ist.“

Die FDP in Mainz werde sich weiter dafür einsetzen, dass die Region nicht abgehängt wird, so Dietz abschließend.

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Weltweiter Rückruf bei BMW – 136.500 Autos betroffen

Der Autobauer BMW muss erneut einen massiven Rückruf starten. Grund ist ein Defekt am Starter, der im schlimmsten Fall zu einem Fahrzeugbrand führen kann. Weltweit sind Hunderttausende Autos betroffen, darunter allein rund 136.500 Fahrzeuge in Deutschland. In den USA müssen knapp 195.000 BMW-Modelle in die Werkstätten, auch in Asien und weiteren europäischen Ländern gibt es zahlreiche betroffene Fahrzeuge.

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Defekt kann Kurzschluss und Brand verursachen

Nach Angaben von BMW kann in bestimmte Starter Wasser eindringen. Die Folgen sind gravierend: Korrosion, Startprobleme, Kurzschlüsse und lokale Überhitzung. Besonders alarmierend: Die Brandgefahr besteht auch im geparkten Zustand. Deshalb warnt der Hersteller ausdrücklich davor, die betroffenen Wagen in Garagen oder in der Nähe von Gebäuden abzustellen. Bis zur Reparatur sollten sie ausschließlich im Freien geparkt werden.

Diese Modelle sind betroffen

BMW nennt keine exakte weltweite Zahl, bestätigt aber, dass Modelle aus dem Produktionszeitraum zwischen September 2015 und September 2021 überprüft werden müssen. Welche Baureihen genau betroffen sind, wird den Kunden direkt vom Hersteller mitgeteilt. BMW plant, die Halter zeitnah schriftlich zu informieren.

Kosten und Reparaturaufwand

Ein Austausch des fehlerhaften Starters ist zwingend erforderlich. Teilweise muss zusätzlich eine stärkere Batterie eingebaut werden. Wie teuer der Rückruf für den Münchner Konzern wird, ist noch unklar – angesichts der Dimension dürfte es jedoch um einen dreistelligen Millionenbetrag gehen.

Artikelempfehlung: DB Cargo plant Werksschließung in Bischofsheim

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Stadt Rüsselsheim baut inklusives „Räuberdorf“

Räuberdorf Rüsselsheim – Noch bis Ende des laufenden Jahres wird es dauern, bis die Stadt den Spielplatz „Räuberdorf“ am Waldesrand an der Heppenheimer Straße freigeben kann.

In der vergangenen Woche konnten sich Kinder der Kindertagesstätte „Am Alten Waldsee“ allerdings schon einmal einen ersten Eindruck von der Neugestaltung verschaffen. Und das Ergebnis der kleinen Testerinnen und Tester war durchweg positiv. Schnell eroberten sie das Karussell, Sitz- und Wipptiere in Gestalt von Schafen, Hund und Katze sowie den Sandkasten.

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Bevor der ganz große Spielspaß beginnen kann, müssen noch neue Bäume und Büsche Wurzeln schlagen, damit der Spielplatz auch im Sommer schattige Spielbereiche bietet. Der Rasen muss ebenfalls erst anwachsen, und es fehlen noch die Schaukelelemente.

„Es wird besondere Spielelemente geben, die es auch Kindern mit Beeinträchtigungen ermöglichen, auf dem Spielplatz spielen zu können“, hebt Stadtrat Simon Valerius hervor. Dazu zählt ein ebenerdiges Karussell, auf dem auch Kinder im Kinderwagen oder im Rollstuhl mitfahren können. Außerdem gibt es am Sandkasten ein Podest, über das Kinder mit Rollstuhl nah an den Sandbereich gelangen können.

Entweder schaffen sie es mit Hilfe in den Sand, oder sie können an einer vorhandenen Tischfläche ebenfalls mit Sand spielen oder auch von anderen Kindern mit einbezogen werden.

Dies sind Beispiele dafür, wie die Grünplanung die Neugestaltung auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer angepasst hat. Zuvor hatte das Kinder- und Jugendbüro ein Beteiligungsverfahren durchgeführt. Neben den Ideen von Kindern der benachbarten WfB-Kindertagesstätte als Hauptnutzer gab es viele weitere Anregungen, da zu den Nutzerinnen und Nutzern auch Spaziergänger, Picknicker, Kinder, Jugendliche und Senioren gehören.

Wegen der örtlichen Gegebenheiten ergab sich schnell die Idee zu einem „Räuberdorf“, zu dem mehrere Hütten um einen Sandplatz gehören, der mit einem Weg zum Kletterelement und den Schaukeln verbunden wird. Zur Dorfmitte gehören Picknick-Kombinationen.

Rund herum gibt es Aufenthaltsplätze im alten Kiefernwald, der um einheimisches Grün ergänzt wird. An der Stelle, wo eine Kiefer umgefallen war, pflanzte Valerius gleich beim Testtermin als ersten Baum eine junge Flaumeiche, die zu den Zukunftsbäumen zählt und den klimatischen Veränderungen Widerstand leisten kann.

Pflanzenkohle rund um Bäume

Dem schwierigen sandigen Pflanzuntergrund mit wenigen Nährstoffen begegnet die Stadt mit Pflanzenkohle rund um die Bäume. „Wir sichern so eine dauerhafte Begrünung und gleichen zusätzlich den Kohlenstoffdioxid-Abdruck der Baustelle stückweise aus“, freut sich Valerius.

Dadurch, dass auf dem Spielplatz an der Heppenheimer Straße und am Jugenheimer Weg Substrat mit Pflanzenkohle zum Einsatz gekommen ist, wurden 4,4 Tonnen Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernt und dauerhaft im Boden gespeichert.

Die schwammartige Struktur der Pflanzenkohle kann zudem Wasser schnell aufnehmen und pflanzenverfügbar speichern, was den Bäumen zugutekommt.

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Alternativen bis zum Abschluss der Arbeiten

Der bisher sehr beliebte Spielplatz war wie auch der Spielplatz am Jugenheimer Weg nach etwa 30 Jahren bautechnisch am Ende ihres Lebenszyklus angekommen. Sowohl die Holz- als auch Metallspielgeräte waren durch die lange und starke Nutzung verschlissen.

Die Stadt bittet die Kinder und Jugendlichen für die restliche Zeit der Bauarbeiten noch weiter um Geduld. Zwischenzeitlich können sie die anderen guten Anlagen im Königstädter Stadtgebiet nutzen.

Einen Überblick über sämtliche Spielplätze in Rüsselsheim gibt es unter folgendem Link zum Herunterladen: Download Spielplatzübersicht (PDF)

Eine Auswahl der attraktivsten Spielplätze gibt es unter diesem Link: Attraktivste Spielplätze in Rüsselsheim

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„Kaffeekommune“ übernimmt die Trinkhalle in der Mainzer Neustadt

In der Mainzer Neustadt ist sie bekannt und ein beliebter Treffpunkt: die Trinkhalle am Kaiser-Wilhelm-Ring/Boppstraße direkt neben der Haltestelle Lessingstraße. Seit längerem war diese geschlossen. Doch das wird sich bald ändern.
Die „Kaffeekommune“ hat sich in einem Ausschreibungsverfahren durchgesetzt und wird ab Herbst Kaffeespezialitäten anbieten. Die Eröffnung ist für den 8. November 2025 geplant.

Die „Kaffeekommune“ ist ein Specialty Coffee Shop & Rösterei, betreibt bereits ein Café in der Breidenbachstraße und hat eine eigene Rösterei in Gonsenheim.

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Unterstützung aus der Stadtverwaltung

„Wir freuen uns sehr, dass die Trinkhalle als beliebter Treffpunkt bald endlich wieder mit Leben gefüllt wird, und wir mit der ‚Kaffeekommune‘ einen tollen neuen Pächter gefunden haben“, erklärt Wirtschafts- und Liegenschaftsdezernentin Manuela Matz.
Das Konzept sei überzeugend, stehe für Qualität, Innovationsfreude und Verlässlichkeit. „Beste Voraussetzungen, um die Trinkhalle wiederzubeleben und zu einem Ort der Begegnung zu machen“, so Matz.

Persönliche Verbindung zum Standort

Für Paul Bonna, Geschäftsführer der „Kaffeekommune“, ist die Trinkhalle ein besonderer Ort in der Neustadt. „Sie strahlt den Charme vergangener guter Zeiten aus und ist doch seit vielen Jahren verwaist. Besonders gefallen mir die alten Platanen, die spannenden Blickachsen und die sich kreuzenden Verkehrswege“, sagt Bonna.

Schon 2016 hatte die „Kaffeekommune“ einen Pop-Up-Betrieb in der Trinkhalle getestet. „Seitdem finde ich den Ort spannend und habe auf den richtigen Zeitpunkt gewartet. Es scheint so, als sei er jetzt gekommen.“

Konzept und Angebot

Da die Trinkhalle in der Mitte zwischen Café und Rösterei liegt, soll sich dort das gesamte Sortiment widerspiegeln. Ziel ist es, einen Ort für Lebens- und Genussmittel zu schaffen.
„Die ‚Kaffeekommune‘ steht jedem offen und ist verbindlich. Das bedeutet, dass die Neustadt einen Ort mit festen Öffnungszeiten bekommt – eine verlässliche Anlaufstelle“, erklärt Bonna.

Geplant ist, von frühmorgens bis in den Nachmittag geöffnet zu haben. Genauere Zeiten werden noch abgestimmt. Dazu möchte die „Kaffeekommune“ die Bewohnerinnen und Bewohner der Neustadt in einer Umfrage einbeziehen.

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Mehr als nur Kaffee

Neben Kaffeespezialitäten soll es auch Kakao, Tee, Limonaden sowie die selbst hergestellten Kardamombrötchen geben.
„Wir wollen eine Anlaufstelle für hervorragenden Kaffee mit netten Gesprächen sein. Jeder ist bei uns willkommen. Die Tradition der Trinkhallen führen wir in unserer Interpretation fort und bereichern so die Neustadt“, betont Bonna.

Positive Resonanz aus der Neustadt

Auch Christoph Hand, Ortsvorsteher der Neustadt, begrüßt die Wiederbelebung:
„Die Trinkhalle ist nicht irgendein Ort. Sie ist ein Platz, wo man sich trifft, ins Gespräch kommt und sich austauscht. Gerade dieses Zusammenkommen macht die Neustadt aus.“

Blick auf die Eröffnung

Wirtschafts- und Liegenschaftsdezernentin Manuela Matz blickt der Eröffnung mit Vorfreude entgegen: „Ich bin mir sicher, dass das Konzept der ‚Kaffeekommune‘ funktioniert, die Neustadt bereichert und die Trinkhalle wieder zu einem Ort der Begegnung wird. Es sind gerade diese kleinen, unscheinbaren Orte, die unsere Stadt bereichern.“

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DB Cargo plant Werksschließung in Bischofsheim

DB Cargo Bischofsheim – Bürgermeisterin Lisa Gößwein besuchte am Donnerstagnachmittag gemeinsam mit Wirtschaftsstaatssekretär Sönmez das Instandsetzungswerk der DB Cargo am Alten Gerauer Weg. Anlass des Besuchs war die drohende Schließung des Werks durch die Güterverkehrstochter der Deutschen Bahn. Rund 30 Arbeitsplätze sind laut DB Cargo betroffen.

Im Rahmen umfassender Sparmaßnahmen plant DB Cargo die Stilllegung mehrerer Instandhaltungswerke deutschlandweit – auch der Standort in Bischofsheim steht auf der Streichliste. Ein konkreter Zeitpunkt für die Schließung wurde bislang nicht genannt.

Staatssekretär Sönmez teilte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur vor einem Besuch am Standort mit, sich für den Erhalt des Standorts einzusetzen:
„Wir bezweifeln die betriebswirtschaftliche Logik dieses Plans und erwarten die Prüfung von Alternativen zur Schließung des Standortes.“

Bürgermeisterin Gößwein stellte sich klar hinter die Beschäftigten:

„Die geplante Schließung wäre ein herber Verlust – nicht nur für die Mitarbeitenden, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Bischofsheim. Wir fordern Transparenz und ein ernsthaftes Bemühen um den Erhalt des Werks.“

Ein Wegfall des Instandsetzungswerks hätte zur Folge, dass Loks und Güterwaggons künftig in andere Werke transportiert werden müssten – mit massiven Auswirkungen auf logistische Abläufe und die regionale Beschäftigungssituation.

Sönmez forderte inzwischen vom DB-Cargo-Vorstand die Beantwortung eines umfassenden Fragenkatalogs, um die Entscheidungsgrundlage und die Folgen der Werksschließungen transparent zu machen.

Herbstfest auf dem Venarey-Les Laumes-Platz in Bingerbrück

Das letzte Leuchtturmprojekt der Fördermaßnahme „Soziale Stadt – Sozialer Zusammenhalt Bingerbrück“ ist so gut wie abgeschlossen! Um das gebührend zu feiern, startet am 10. Oktober das Herbstfest auf dem neu umgestalteten Venarey-Les Laumes-Platz vorm ZWOZWO.

Die Eröffnung beginnt mit einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Thomas Feser und einem Rückblick auf die Bauarbeiten. Beiträge der Kita Mäuseturm sowie der Grundschule am Mäuseturm begleiten die Feier, die dann bei einem gemütlichen Dämmerschoppen ausklingt. Mit dabei: Die Band HMP! der Musikschule, die zum ersten Mal das neue Holzpodest auf dem Platz als Bühne einweihen wird.

Am Samstag, 11. Oktober 2025, laden die Bingerbrücker Vereine ab 11 Uhr zum Familientag mit allerlei Leckereien und Mitmachmöglichkeiten ein. Dabei hat die fünfte Jahreszeit noch gar nicht begonnen, auf besseres Wetter darf jedenfalls gehofft werden!

Neben Jugendfeuerwehr und Spielmobil freut sich die Bücherei³ auf neugierige Kinder ab etwa drei Jahren

Die kommen zu Veranstaltungsbeginn direkt in den Genuss einer Vorlesegeschichte über Gemeinschaft, nette Nachbarn und das gemeinsame Feiern. Anschließend darf das Gehörte gebastelt werden.

Nach dem Mittagsschmaus mit Zwiebelkuchen, Pommes oder türkischen Spezialitäten heizen die Kinder und Jugendlichen des Tanzateliers Ute Scheller um 15 Uhr dem Publikum ein. Weiter geht’s mit der Tanzschule Gersemi und ihrer Tribal-Tanzgruppe, bevor ab 18 Uhr der Konzertabend mit dem Bingerbrücker Berthold Theis startet.

Alle Bingerbrücker sowie alle Freunde des Stadtteils sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen. Der neue Platz präsentiert sich zwar noch ohne die volle Bepflanzung, wartet aber schon darauf, ausgiebig genutzt und belebt zu werden.

„Mit dem Herbstfest möchten wir den Platz als neuen Begegnungs- und Aufenthaltsort ins Bewusstsein des Stadtteils rücken,“ so Quartiersmanagerin Kristina Speichert, die dabei gleich zu weiteren Projekten und Veranstaltungen auf dem Platz ermutigen möchte. Immerhin sei eine Ortsmitte auch etwas, das mit den Menschen vor Ort zum Leben erweckt und weiterentwickelt wird.

Übrigens: Wer sich noch mit einem Beitrag beim Fest einbringen möchte, kann sich gerne bei ihr unter der 0160 5511531 oder per Mail an qm-bingerbrueck@bingen.de melden.

Mehrere Verletzte bei Unfall auf der A60 bei Mainz

Nachrichten Mainz: Am Freitagmorgen, 26. September 2025, kam es auf der Autobahn A60 in Fahrtrichtung Darmstadt zu einem schweren Verkehrsunfall. Für die Rettungsarbeiten sperrte die Polizei die Fahrbahn in Richtung Osten für rund 10 Minuten. Im Berufsverkehr bildete sich ein erheblicher Rückstau. V...


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Flohmarkt rund ums Kind am 22. November in Oppenheim

Flohmarkt Oppenheim – Am Samstag, den 22. November, lädt die Stadt Oppenheim erstmals ein zu einem Flohmarkt rund ums Kind – das Event war ursprünglich für den 16. November geplant, wurde dann jedoch um knapp eine Woche verschoben.

Von Kleidung und Spielzeug bis hin zu Kinderbüchern und Familienbedarf wird bei der FamilienBörse nachhaltiges Stöbern und Kaufen großgeschrieben. Die Veranstaltung findet von 14.00 bis 17.00 Uhr in der Emondshalle statt.

„Mit dem Termin im November bietet die FamilienBörse eine ideale Gelegenheit, um günstig und individuell Weihnachtsgeschenke für Kinder zu erwerben. Das vielfältige Angebot ermöglicht es, besondere Schätze und nachhaltige Geschenke fernab von Massenware zu finden“, so Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg. Organisiert wird die Veranstaltung im Rahmen der Kita-Sozialarbeit der Stadt.

Kita-Sozialarbeiterin Doris Astein erläutert das Konzept:

„Eltern und Familien, die selbst verkaufen möchten, können ab sofort einen Tisch für 7 Euro über die Tourist-Info der Stadt Oppenheim buchen. Der Verkauf erfolgt direkt am Tisch: Die Verkäufer rechnen mit den Käuferinnen und Käufern persönlich ab – so bleibt alles transparent und unkompliziert.“

Ein buntes Rahmenprogramm ist ebenfalls angedacht: Eltern und Fördervereine der Oppenheimer Kindertagesstätten planen eine Kuchentheke, einen Glühweinstand sowie Kreativ- und Bastelangebote für Groß und Klein.

Wer Sachen verkaufen möchte, bucht einen Tisch über die Tourist-Info der Stadt unter www.stadt-oppenheim.de/buchen. Anmeldefrist ist der 9. November. Die Kita-Sozialarbeiterin Doris Astein ist erreichbar unter kita-sozialarbeit@stadt-oppenheim.de oder Telefon: 01516 4304887.

41-Jähriger sorgt für mehrere Polizeieinsätze in Mainz

Nachrichten Mainz: Am Donnerstag, 25. September 2025, hat ein 41-jähriger Mann in Mainz für mehrere Polizeieinsätze gesorgt. Der Polizei ist er bereits amtsbekannt. Gegen 15:00 Uhr fiel er erstmals vor dem Amtsgericht auf, wo er randalierte und Mitarbeiter die Polizei verständigten. Die Beamten beruhigten die Situation und erteilten dem Mann einen Platzverweis.

Streit vor Gaststätte in Mainz eskaliert

Am Abend gegen 22:00 Uhr kam es zu einem weiteren Vorfall: Vor einer Gaststätte in der Neubrunnenstraße belästigte der 41-Jährige, offenbar stark alkoholisiert, mehrere Gäste. Ein Streit mit einem Besucher eskalierte, wobei der Mann am Kopf verletzt wurde. Gegen den beteiligten Gast leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein.

Gewahrsam und Krankenhaus

Nach der Auseinandersetzung erhielt der 41-Jährige erneut einen Platzverweis. Da er diesem nicht nachkam, nahmen die Polizisten ihn in Gewahrsam, um weitere Störungen zu verhindern. Aufgrund seiner Kopfverletzung brachte ihn der Rettungsdienst jedoch in ein Mainzer Krankenhaus.

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Polizei kontrolliert „Elterntaxis“ an Mainzer Grundschule

Nachrichten Mainz: Am Donnerstag, 25. September 2025, hat die Polizeiinspektion Mainz 2 erneut Schulwegkontrollen an der Maler-Becker-Grundschule in Gonsenheim durchgeführt. Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit für die Schulkinder zu erhöhen und Eltern für die Risiken der sogenannten „Elterntaxis“ zu sensibilisieren.

Verstöße am Morgen und Mittag an Grundschule in Mainz

Schon am Morgen stellten die Beamten zwei Fahrzeuge fest, deren Fahrer Einfahrten und nicht zum Parken geeignete Flächen blockierten. Beide Elternteile gaben an, aus Zeitdruck nicht den nahegelegenen Juxplatz genutzt zu haben. Die Polizei forderte sie sofort auf, ihre Autos wegzufahren. Auch zur Mittagszeit wiederholte sich das Problem: Vier weitere Fahrzeuge parkten an unzulässigen Stellen, während Eltern auf ihre Kinder warteten. Zwei Eltern reagierten einsichtig, entschuldigten sich und kehrten zu Fuß zur Schule zurück, nachdem sie ihre Fahrzeuge entfernt hatten. Ein weiterer Elternteil versuchte zunächst, durch längere Diskussion Zeit zu überbrücken, gab aber schließlich nach. Ein vierter Fahrer verließ den Bereich eigenständig, noch bevor ihn die Polizei ansprach.

Prävention im Vordergrund

In allen Fällen setzten die Einsatzkräfte auf Gespräche statt Strafen. Dabei erklärten sie, wie gefährlich unzulässiges Parken direkt vor der Schule ist: Es mache die Verkehrssituation unübersichtlich und erhöhe das Unfallrisiko für die Kinder erheblich. Die Polizei appelliert eindringlich an Eltern, ihre Vorbildfunktion wahrzunehmen und kurze Wege zur Schule ohne Auto oder über geeignete, nicht-schulnahe Parkmöglichkeiten zurückzulegen. „Jedes Elterntaxi weniger vor dem Schultor bedeutet ein Plus an Sicherheit für alle Schülerinnen und Schüler“, so das Fazit der Beamten.

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Rheinhessen liest – Literatur trifft Wein

Im November startet die beliebte Literaturreihe „Rheinhessen liest“ bereits in ihre 18. Runde. Zwischen Mainz, Worms, Alzey und Bingen öffnen insgesamt 21 Weingüter und Straußwirtschaften ihre Türen und verwandeln sich in stimmungsvolle Bühnen für Autorinnen und Autoren. Mit einem Glas Wein in der Hand können Besucherinnen und Besucher regionale Literatur in besonderem Ambiente genießen.

Vielfältige Lesungen – von Krimi bis Mundart

Die Veranstaltungsreihe bietet auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm: Von spannenden Krimis über historische Romane, Autobiografien bis hin zu Mundart-Lesungen ist für jede und jeden etwas dabei. Bekannte Autorinnen und Autoren treten ebenso auf wie vielversprechende Nachwuchstalente. „Rheinhessen liest“ macht Literatur erlebbar – inmitten der einzigartigen Kulturlandschaft der Region.

Der Eintritt zu den Lesungen kostet jeweils sieben Euro. Aufgrund der großen Nachfrage in den vergangenen Jahren wird empfohlen, Karten im Vorverkauf zu sichern.

Auftakt in Ingelheim: Thriller „Engel“ von Wolfgang Wirth

Den Auftakt macht am Dienstag, 4. November, um 19 Uhr das Weingut Wasem in Ingelheim (Edelgasse 15). Dort stellt der Oppenheimer Autor Wolfgang Wirth seinen neuen Thriller „Engel“ vor. In drei miteinander verwobenen Handlungssträngen begegnen die Zuhörerinnen und Zuhörer einer Krankenschwester, die glaubt, ihr längst verlorenes Kind wiederzuerkennen, einem Taschendieb, der zum Zeugen rätselhafter Ereignisse wird, und einer Polizeischülerin, die in einen brisanten Skandal stolpert.

Wirth verbindet aktuelle gesellschaftliche Themen und Medienkritik zu einem spannungsgeladenen Plot voller überraschender Wendungen. Karten sind erhältlich im Kulturbüro des Landkreises Mainz-Bingen unter 06132 787-1011 oder per E-Mail an kultur@mainz-bingen.de.

Breite Unterstützung für „Rheinhessen liest“

Das Literaturfestival wird getragen von einem breiten Netzwerk: den Landkreisen Alzey-Worms und Mainz-Bingen, den Städten Worms und Mainz, den Kreisvolkshochschulen, der Stiftung Kultur im Landkreis Mainz-Bingen, der Volkshochschule und Musikschule Bingen sowie dem Verein Rheinhessen-Marketing.

Das vollständige Programmheft mit allen Terminen und Informationen zum Kartenvorverkauf ist bei den Veranstaltern erhältlich. Zudem ist es online abrufbar auf der Homepage des Landkreises Mainz-Bingen in der Rubrik Leben im Landkreis unter Kultur.

Artikelempfehlung: Sanierung der Emondshalle in Oppenheim beginnt

Sanierung der Emondshalle in Oppenheim beginnt

Die Stadt Oppenheim hat planmäßig mit der umfassenden energetischen Sanierung der Emondshalle begonnen. Das denkmalgeschützte Jugendstilgebäude wird bis Jahresende nicht nur ein neues Dach samt Dämmung und Photovoltaikanlagen (PV) erhalten, sondern auch eine innovative Heizungsanlage, die Modellcharakter hat.

PV-Anlagen, Wärmepumpe und Gaskessel für die Emondshalle in Oppenheim

Kernstück der Maßnahme ist eine hybride Wärmeversorgung, die auf drei Energiequellen setzt: PV-Anlagen, eine Wärmepumpe sowie einen Gaskessel für Spitzenlastzeiten. Ein Energiespeicher wird das System künftig komplettieren und für mehr Effizienz sorgen. Damit soll die ehemalige Turnhalle, die heute die größte Versammlungsstätte der Stadt ist, deutlich nachhaltiger und zukunftsfähig werden.

Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg betont die Bedeutung des Projekts: „Die Emondshalle ist aktuell unsere größte Versammlungsstätte und hat für Oppenheim einen hohen Stellenwert. Mit der umfassenden Investition in das Gebäude nehmen wir als Stadt unsere Vorbildfunktion wahr und betreiben nachhaltige Stadtentwicklung. Mit der Ertüchtigung werden unseren Energieverbrauch erheblich senken, auf fossile Brennstoffe weitestgehend verzichten und damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zudem wird sich sowohl für die Dauermieter als auch Besucher von Veranstaltungen der Nutzungskomfort verbessern.“

Die Arbeiten seien sehr gut angelaufen und verliefen planmäßig, so die Bürgermeisterin weiter: „Alle Gewerke arbeiten Hand in Hand. Im Laufe des Oktobers wird der erste Teil der neuen Heizungsanlage in Betrieb gehen.“

Nutzung während der Bauarbeiten eingeschränkt

Während der Sanierung bleibt die Emondshalle für Veranstaltungen nutzbar, allerdings müssen Vereine, Dauermieter und Besucher mit punktuellen Einschränkungen rechnen. Eine öffentliche Vorstellung der abgeschlossenen Maßnahmen ist zu Beginn des kommenden Jahres vorgesehen.

Finanziert wird die energetische Sanierung maßgeblich durch Fördermittel: Rund 744.000 Euro erhält die Stadt Oppenheim aus dem Kipki-Landeswettbewerb „Soziale Orte“, in dem das Vorhaben ausgezeichnet wurde.

Historisches Gebäude mit moderner Technik

Die Emondshalle blickt auf eine lange Geschichte zurück. Der Ursprungsbau entstand 1904/1905 nach Plänen des Oppenheimer Architekten Gibfried. Das Gebäude im gotisierenden Stil mit Krüppelwalmdach und Fachwerk diente ursprünglich als Turnhalle. 1985 wurde es um einen Anbau erweitert. Heute umfasst die Halle eine große Veranstaltungshalle mit angeschlossener Küche sowie mehrere kleinere Räume auf verschiedenen Ebenen. Insgesamt verfügt das Gebäude über eine Netto-Grundfläche von 686 Quadratmetern.

Mit der energetischen Sanierung verbindet die Stadt Oppenheim den Erhalt eines denkmalgeschützten Bauwerks mit einem aktiven Beitrag zum Klimaschutz – und schafft damit ein Vorzeigeprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung in Rheinland-Pfalz.

Artikelemfpehlung: Mainz setzt auf Ausbau von Ganztagsschulen

5 Faktoren, die die Reichweite von Elektroautos beeinflussen

Nach wie vor behaupten viele Verfechter von Verbrennern, dass E-Autos nicht genug Reichweite mitbringen. Was anfangs noch der Fall war, hat sich mittlerweile immer mehr verändert. Neue Bauweisen und Batterietechnologien haben dazu geführt, dass sich die Reichweite enorm verbessert hat. Bis zu 640 Kilometer sind je nach Modell mit einer einzigen Batterieladung möglich. Damit steht das E-Auto dem Verbrenner kaum noch etwas nach. Allerdings gibt es Faktoren, die die Reichweite beeinflussen können. Welche das sind, wird nachfolgend genauer berichtet.

Heizung und Klimaanlagen beeinflussen den Energieverbrauch

Wenn Sie im Winter heizen und im Sommer kühlen, beeinflusst Sie damit die Reichweite von Elektroautos. Anders als bei Verbrennern wird die Wärme nicht als Nebenprodukt erzeugt, sondern muss aktiv aus der Batterie gewonnen werden. Das senkt die verfügbare Energie für den Antrieb. Bei kurzen Strecken im Winter fällt der Effekt stark auf. Moderne Fahrzeuge arbeiten zwar effizienter, der Unterschied bleibt aber spürbar. Sitz- und Lenkradheizung sind in diesem Zusammenhang oft sparsamer als die Innenraumheizung.

Die Region auf der Sie fahren

Fahren Sie eine lange Strecke bergauf, reduzieren Sie damit die Reichweite Ihres Fahrzeugs. Je nach Modell haben Sie aber die Möglichkeit, diese Energie beim Bergabfahren wieder aufzutanken. Damit passt sich der Reichweitenverlust wieder an. Im Jahr 2014 wurden E-Autos bereits getestet, damals waren 151 Kilometer laut ADAC ein Schnittwert. Das konnte bei einer hügeligen Fahrt schnell noch weniger werden und hat den schlechten Ruf von E-Autos befeuert. Mittlerweile sind die Fahrzeuge stärker auf den Alltag angepasst. Sie fahren nach oben und laden im Abwärtsmodus die Energie wieder auf.

Zustand der Fahrzeugbatterie

Wenn Sie Ihr Auto zum Frühjahrscheck bringen oder es selbst warten, ist die Batterie beim E-Auto besonders wichtig. Es gibt mittlerweile bessere Batterien als noch vor Jahren, die Haltbarkeit ist gestiegen. Trotzdem kann eine minderwertige oder alte Batterie dazu führen, dass Sie nicht mehr die volle Kapazität aus Ihrem Auto holen können. Ist das der Fall, ist ein vielen Fällen ein unkomplizierter Wechsel möglich. Die Kosten hierfür variieren stark, können aber bei teuren Modelle bis zu 3.500 Euro und mehr betragen. Im Schnitt bezahlen Sie zwischen 1.200 und 2.000 Euro für einen Batteriewechsel und bekommen dadurch wieder mehr Leistung. Trotz möglicher Kosten und Reichweiteverluste entscheiden sich mehr Menschen denn je für ein E-Auto und das liegt nicht zuletzt an besserer Technologie.

So wirkt sich Ihr Fahrstil auf die Reichweite aus

Mit einem vorausschauenden, gleichmäßigen Fahrstil erhöhen Sie die Reichweite Ihres E-Autos deutlich. Fahren Sie nicht zu rasch an und drosseln Sie das Tempo auf der Autobahn. In vielen E-Autos finden Sie Fahrmodi wie den Eco-Modus, um automatisch Energie einzusparen. Das vorausschauende Fahren hilft Ihnen beim Strom sparen und kann die Lebensdauer Ihrer Batterie erhöhen.

Wetterkapriolen beeinflussen Ihr E-Auto in Sachen Reichweite

Extreme Wetterbedingungen haben ebenfalls Einfluss auf die Reichweite. Bei Kälte sinkt die Leistungsfähigkeit der Batterie, während bei großer Hitze zusätzliche Energie für die Kühlung verbraucht wird. Auch Regen oder starker Gegenwind erhöhen den Energiebedarf. Das liegt unter anderem am höheren Roll- und Luftwiderstand. Bei Langstreckenfahrten lohnt es sich, das Wetter zu beachten und bei kurzfristigen Platzregen eine Pause zu machen. Passen Sie bei Bedarf die Route an, wenn Sie den Akku schonen möchten.

Polizei Worms verstärkt Kontrollen gegen Drogenszene

Nachrichten Worms: Die Polizei Worms ist am Donnerstag (25. September 2025) gemeinsam mit dem Kommunalen Vollzugsdienst sowie zusätzlichen Kräften in der Innenstadt im Einsatz. Kontrolliert werden dabei insbesondere Orte, die in der Vergangenheit als Treffpunkte der Drogenszene aufgefallen sind – darunter die Fußgängerzone, der Bereich um den Hauptbahnhof und mehrere Parkanlagen.

Erkenntnisse aus Ermittlungen

Die Kontrollen basieren auf aktuellen Informationen der Kriminalinspektion Worms. Diese hatte in den vergangenen Monaten umfangreiche Ermittlungen im Drogenmilieu geführt. Grundlage ist eine gemeinsame Vereinbarung zwischen Kriminal- und Schutzpolizei, die einen deutlichen Schwerpunkt auf die Bekämpfung der Drogen- und Straßenkriminalität legt. Der heutige Einsatz ist Teil dieser Strategie.

Polizei setzt auf sichtbare Präsenz

„Wir begegnen dem Drogenhandel in Worms mit einer speziell eingerichteten Ermittlungsgruppe, die gezielt im öffentlichen Raum gegen Dealer vorgeht“, erklärte Polizeirat Nils Hammer, Leiter der Kriminalinspektion Worms. Ziel sei es, kriminelle Strukturen einzudämmen, das Vertrauen der Bevölkerung zu stärken und den öffentlichen Raum zu entlasten. „Öffentliche Räume sind keine Rückzugsorte für Kriminalität – und schon gar kein Ort, an dem auch nur der Eindruck entstehen darf, die Polizei schaue weg. Deshalb sind wir auch heute draußen und handeln.“

Über 100 Verfahren im Vorjahr

Bereits im vergangenen Jahr leitete die Kriminalinspektion Worms über 100 Verfahren wegen Heroin-Delikten ein. Dabei konnte ein zentraler Händler festgenommen werden.

Weitere Einsätze angekündigt

Die Polizei kündigt an, auch in Zukunft regelmäßig gemeinsame Kontrollen mit dem Kommunalen Vollzugsdienst durchzuführen. „Dealer müssen damit rechnen, auf die Polizei zu treffen – heute, morgen, jederzeit. Straßen und Plätze gehören den Menschen, nicht den Dealern“, betonte Einsatzleiter Hammer.

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Mainz: Aggressives Verhalten in Innenstadt

Am Mittwochabend, 24. September 2025, haben besorgte Passanten mehrfach die Polizei alarmiert. Grund dafür war ein Mann, der sich am Bonifaziusplatz aggressiv verhielt. Zeugen berichteten, dass er Menschen anschrie und sogar vor fahrende Fahrzeuge sprang.

Polizeieinsatz in der Kaiserstraße

Kurz nach den ersten Meldungen trafen die Einsatzkräfte den Mann in der Kaiserstraße an. Bei der Kontrolle zeigte er sich stark alkoholisiert, emotional instabil und äußerte zusammenhangslose Sätze. Er verweigerte jede Zusammenarbeit mit den Beamten.

Platzverweis missachtet – Ingewahrsamnahme angeordnet

Um die öffentliche Sicherheit zu wahren, sprachen die Einsatzkräfte zunächst einen Platzverweis für zentrale Bereiche wie die Kaiserstraße und den Bonifaziusplatz aus. Da der Mann dieser Anordnung nicht folgte, brachten die Polizisten ihn zur Dienststelle.
Nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsrichter ordnete die Polizei eine Ingewahrsamnahme bis Mitternacht an. Strafrechtlich relevante Tatbestände lagen nicht vor.

Wiederholte Auffälligkeiten im Bahnhofsbereich von Mainz

Der 41-Jährige fiel nach Angaben der Polizei bereits in den vergangenen Tagen immer wieder im Umfeld des Bahnhofs auf. Passanten beschrieben ihn als beängstigend, sein Verhalten sei jedoch offensichtlich alkoholbedingt. Bisher beschränkten sich die Vorfälle auf Belästigungen und Beleidigungen.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei ruft die Bevölkerung dazu auf, bei weiteren Vorfällen umgehend Hinweise zu geben. Dies diene sowohl der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger als auch dem Schutz des Mannes selbst. In dringenden Situationen sollen Anrufer sofort den Notruf 110 wählen.

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