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Insolvenz der LA Vision Entertainment GmbH eröffnet

Das Amtsgericht Mainz hat am 19.02.2026 um 13:43 Uhr die Eröffnung vom Insolvenzverfahren der LA Vision Entertainment GmbH beschlossen. Das Unternehmen, das unter der Adresse Ludwig-Schwamb-Straße 9 in 67574 Osthofen gemeldet ist, steht damit ab sofort unter gerichtlicher Aufsicht. Die Geschäftsführung, vertreten durch D. Laux, verliert mit diesem Beschluss die Verfügungsgewalt über das aktuelle und zukünftige Vermögen der Gesellschaft. Gegenstand des Unternehmens: Der Betrieb einer Medien- und Entertainment-Agentur, insbesondere zur Erbringung von Dienst- und Beratungsleistungen im Bereich E-Commerce.

Bestellung des Insolvenzverwalters und Verfügungsverbot

Im Zuge der Eröffnung wurde Rechtsanwalt Dr. Johannes Hancke aus Mainz zum Insolvenzverwalter bestellt. Er übernimmt die Kontrolle über die Masse und ist ab sofort der alleinige Ansprechpartner für alle finanziellen Transaktionen des Unternehmens. Das Gericht weist ausdrücklich darauf hin, dass Zahlungen an die LA Vision Entertainment GmbH keine schuldbefreiende Wirkung mehr haben; Leistungen müssen direkt an den Insolvenzverwalter erfolgen, um eine doppelte Inanspruchnahme zu vermeiden.

Kontaktdaten des Verwalters:

  • Dr. Johannes Hancke, Kaiserstraße 39, 55116 Mainz

  • Telefon: 06131/3270-400

  • Fax: 06231/3270-409

Wichtige Fristen für Gläubiger

Für alle Beteiligten im Insolvenzverfahren der LA Vision Entertainment GmbH hat das Gericht wichtige Stichtage festgelegt:

  1. Forderungsanmeldung: Gläubiger werden aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen bis zum 02.04.2026 schriftlich beim Insolvenzverwalter anzumelden.

  2. Sicherungsrechte: Wer Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten des Unternehmens beansprucht, muss dies dem Verwalter unverzüglich mitteilen.

  3. Prüfungstermin: Das Gericht hat das schriftliche Verfahren angeordnet. Der Stichtag, der dem Berichts- und Prüfungstermin entspricht, ist der 19.05.2026.

Bis zu diesem Datum müssen auch etwaige Widersprüche gegen angemeldete Forderungen oder Anträge zur Person des Verwalters oder zur Einsetzung eines Gläubigerausschusses bei Gericht eingegangen sein.

Einsicht in die Insolvenztabelle

Die Insolvenztabelle sowie die eingereichten Anmeldungsunterlagen werden rechtzeitig vor dem Prüfungstermin in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Mainz zur Einsicht für die Beteiligten niedergelegt. Das Aktenzeichen für das Verfahren lautet 18 IN 138/25.

Fünf Polizisten bei Einsatz in Mombach verletzt

Ein vermeintlich banaler Streit unter Geschwistern hat am späten Donnerstagnachmittag, 19.02.2026 zu einem Polizeieinsatz in Mainz-Mombach geführt. Was gegen 17:00 Uhr als verbales Wortgefecht begann, endete in einer körperlichen Gewaltorgie, bei der ein junger Mann schwer verletzt wurde und fünf Polizeibeamte Verletzungen erlitten.

Ein falsches Wort löst die Gewalt aus

Nach ersten polizeilichen Ermittlungen entzündete sich der Konflikt im Beisein der Mutter und der Schwester an einer gegenseitigen Beleidigung. Ein 19-jähriger Mann warf seinem Bruder vor, ihn fälschlicherweise als drogenabhängig bezeichnet zu haben. Die Situation eskalierte blitzartig: Der Beschuldigte versetzte seinem Bruder einen gezielten Faustschlag gegen das Kinn. Das Opfer sackte sofort zusammen und verlor kurzzeitig das Bewusstsein.

Die medizinische Bilanz für den Bruder ist schwerwiegend: Es besteht der Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma, zudem erlitt er eine Kieferverletzung und verlor fast einen Zahn.

Massiver Widerstand bei Polizeieinsatz in Mombach

Als die alarmierten Einsatzkräfte der Mainzer Polizei eintrafen, richtete sich die Aggression des 19-Jährigen unmittelbar gegen die Beamten. Der junge Mann verhielt sich von Beginn an hochgradig unkooperativ. Er stieß eine Beamtin weg und schlug einem weiteren Polizisten während der versuchten Fesselung unvermittelt mit der Faust ins Gesicht.

Erst unter erheblichem Kraftaufwand mehrerer Streifenteams konnte der Tobende fixiert werden. Um weitere Angriffe zu unterbinden, mussten die Beamten zudem den Einsatz des Distanz-Elektroimpulsgeräts (DEIG), besser bekannt als Taser, androhen. Während der gesamten Festnahme wurden die Polizisten massiv beleidigt und bedroht.

Mehrere verletzte Beamte nach Polizeieinsatz in Mombach

Die Bilanz auf Seiten der Polizei ist erschreckend: Fünf Einsatzkräfte erlitten leichte Verletzungen; ein Beamter war nach dem Vorfall nicht mehr dienstfähig.

Da der 19-Jährige den regelmäßigen Konsum von Haschisch einräumte, ordnete eine Amtsrichterin die Entnahme einer Blutprobe an. Den Abend musste der junge Mann auf der Dienststelle verbringen. Ihm wurde eine polizeiliche Anordnung zum Schutz vor Gewalt ausgehändigt, die eine sofortige Wohnungsverweisung sowie ein Annäherungsverbot beinhaltet. Die Polizei hat Strafverfahren wegen schwerer Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

Neue Kita auf dem Dyckerhoff-Areal in Budenheim geplant

Das neue Wohnquartier auf dem ehemaligen Dyckerhoff-Areal nimmt weiter Form an. Im Zentrum der aktuellen Planungen steht eine moderne Kindertagesstätte, die als Herzstück des familienfreundlichen Quartiers fungieren soll. Bei einem Vor-Ort-Termin präsentierten Projektbeteiligte und Politiker nun die Details des ambitionierten Vorhabens auf dem Dyckerhoff-Areal im rheinhessischen Budenheim.

Modernes Raumkonzept und nachhaltige Technik

Die vom Budenheimer Büro Klein Architekten entworfene Planungsstudie sieht eine viergruppige Einrichtung vor. Auf einem etwa 1.190 Quadratmeter großen Grundstück sollen rund 1.000 Quadratmeter Nutzfläche entstehen. Das Raumprogramm ist umfassend:

  • Gruppen- und Schlafräume sowie ein Multifunktionsraum

  • Eigene Küche mit Essbereich

  • Personal- und Büroräume

  • Ein großzügig gestalteter Außenbereich

Besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit: Eine Geothermie-Anlage soll das Gebäude im Winter beheizen und im Sommer passiv kühlen. Unterstützt wird die Energieversorgung durch eine eigene Photovoltaikanlage, womit die Kita energetisch auf einem zukunftsweisenden Standard steht.

Ein Quartier für Familien

Die Kita ist fester Bestandteil eines neuen Wohngebiets, das insgesamt rund 320 Wohnungen, 44 Reihenhäuser und sechs Einfamilienhäuser umfassen wird. Lars Heimann, Geschäftsführer von Molitor, berichtet von einer bereits jetzt gefüllten Interessentenliste für den Vertriebsstart im Frühling. Ein Großteil der Wohnungen im ersten Bauabschnitt ist zudem so geplant, dass sie die Kriterien für die ISB-Eigenheimförderung erfüllen, was das Areal besonders für junge Familien attraktiv macht.

Bürgermeister Stephan Hinz betonte die enge fachliche Abstimmung mit dem Kreisjugendamt und den bestehenden Budenheimer Kita-Leitungen, um die pädagogischen Anforderungen von Beginn an zu integrieren.

Finanzierung und städtebaulicher Vertrag

Die Realisierung der Kita wird durch einen städtebaulichen Vertrag zwischen der Gemeinde und der Projektgesellschaft (J. Molitor Immobilien GmbH und Orgentec Holding GmbH) geregelt.

  • Gesamtkosten: Schätzungsweise rund 4,6 Millionen Euro.

  • Kostenverteilung: Der Projektentwickler trägt mehr als die Hälfte der Kosten. Der Anteil der Gemeinde Budenheim ist vertraglich auf maximal zwei Millionen Euro gedeckelt.

  • Förderung: Ziel ist es, die Förderangebote des Landes Rheinland-Pfalz so umfassend wie möglich zu nutzen.

Die Landtagsabgeordnete Nina Klinkel verweist in diesem Zusammenhang auf die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten für kommunale Kita-Bauten: So unterstützt das Land jeden neuen Kitaplatz mit einem Investitionskostenzuschuss von bis zu 12.000 Euro und trägt zudem fast die Hälfte der Personalkosten. Ergänzend sei das Sozialraumbudget 2026 mit 58 Millionen Euro ausgestattet, um auf besondere Bedarfe vor Ort reagieren zu können. „Mit dem im Januar im Landtag verabschiedeten Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur fließen 2,91 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen des Bundes an die Kommunen. Das Land gibt Infrastruktur-Projekten wie etwa Kitas mit zusätzlichen 600 Millionen Euro zusätzlichen Rückenwind“, betont Klinkel.

Aktueller Stand auf dem Dyckerhoff-Areal in Budenheim: Erdarbeiten laufen

Während die behördlichen Abstimmungen für den Kita-Bau laufen, ist der Fortschritt auf dem Gelände bereits unübersehbar. Aktuell finden die Erdarbeiten für den ersten Bauabschnitt statt, in dem rund 158 Wohnungen entstehen werden. Die geplante Kita auf dem Dyckerhoff-Areal in Budenheim zusammen mit einem öffentlichen Spielplatz und der naturnahen Lage bildet dabei die Basis für das soziale Miteinander im neuen Quartier.

Modernisierung der B9 in Bingerbrück gestartet

Mit einem symbolischen Spatenstich am 19. Februar 2026 hat ein neues Infrastrukturprojekt für den Stadtteil Bingerbrück begonnen. Entlang der B9/Koblenzer Straße wird in den kommenden Monaten die gesamte unterirdische Versorgungstechnik auf den neuesten Stand gebracht – eine wesentliche Voraussetzung für die geplante Neugestaltung der Ortsdurchfahrt.

Ein Meilenstein für die Infrastruktur der B9 in Bingerbrück

Oberbürgermeister Thomas Feser, Bürgermeister Ulrich Mönch und Verbandsvorsteher Michael Cyfka gaben gemeinsam mit Vertretern der Netzgesellschaft Bingen Energie Zukunft und Westnetz das Baufeld an der B9 in Bingerbrück frei. Auf einer Länge von rund einem Kilometer in der Koblenzer Straße und der Straße Am Rupertsberg werden die Netze für Wasser, Strom, Gas und Abwasser umfassend saniert und neu strukturiert.

„Mit diesem Projekt investieren wir gezielt in die Zukunft unserer Infrastruktur“, betonte Oberbürgermeister Feser. Die Bündelung der Arbeiten durch die Stadtwerke Bingen, Westnetz und den Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle soll für eine effiziente Umsetzung sorgen. Michael Cyfka hob hervor, dass insbesondere die Erneuerung der Wasserleitungen die Versorgungssicherheit für Bingerbrück langfristig sicherstellt.

Vorbereitung auf die BUGA und den Straßenausbau

Die Arbeiten im Untergrund sind das Fundament für größere Ziele:

  • BUGA-Vorbereitung: Die Maßnahme dient als Impulsgeber für die infrastrukturelle Aufwertung der Stadt im Hinblick auf die Bundesgartenschau.

  • Straßensanierung ab 2027: Sobald die Leitungen verlegt sind, planen der Landesbetrieb Mobilität (LBM) und die Stadt Bingen die grundlegende Modernisierung der Fahrbahnen und Gehwege. Ziel ist ein attraktives Straßenbild mit hoher Aufenthaltsqualität. Dieses Vorhaben befindet sich aktuell noch im Planfeststellungsverfahren.

Informationen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer

Die Bauausführung liegt in den Händen der Firma Strabag. Damit der Verkehr auf der B9 in Bingerbrück weiterhin fließen kann, erfolgen die Arbeiten abschnittsweise unter halbseitiger Sperrung. Eine Baustellenampel regelt den Verkehrsfluss.

Um die Belastung für die Bürger so gering wie möglich zu halten, setzt die Stadt auf Transparenz:

  • infraMessage: Über diesen neuen digitalen Informationsservice werden regelmäßige Updates zum Baufortschritt und zu Einschränkungen versendet.

  • Hausanschlüsse: Im Zuge der Arbeiten durch Westnetz werden vorhandene Gashausanschlüsse erneuert. Interessierte Anwohner haben zudem die Möglichkeit, neue Anschlüsse zu beauftragen, die direkt im Rahmen der Maßnahme errichtet werden können.

Bereits im Vorfeld wurden Gewerbetreibende und Anwohner in Informationsveranstaltungen Ende 2025 über die Details aufgeklärt. Die Projektpartner bitten um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauphase an der B9 in Bingerbrück, die für eine moderne Ver- und Entsorgung jedoch unumgänglich sind.

Unfall mit Winterdienstfahrzeug auf der A61 bei Westhofen

Unfall auf der A61 – Zu einem Verkehrsunfall kam es in der Nacht auf Freitag (20.02.2026) auf der Autobahn A61 bei Westhofen. Ein 24-jähriger Autofahrer rammte in Höhe Westhofen ein Fahrzeug des Winterdienstes und verursachte beim anschließenden Ausweichmanöver eine weitere Kollision.

Kollision auf beiden Fahrspuren

Gegen 02:00 Uhr war der 24-Jährige in Fahrtrichtung Ludwigshafen unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf das auf der rechten Spur fahrende Räum- und Streufahrzeug der Autobahnmeisterei auffuhr. Beim Versuch, den Aufprall durch ein Ausweichen nach links abzumildern, kollidierte er zusätzlich mit einem dort fahrenden Pkw.

Verletzungen und Sachschaden

Der Verursacher des Unfalls auf der A61 wurde vom Rettungsdienst zur vorsorglichen Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Bilanz an den Fahrzeugen fällt hoch aus: Am Pkw des 24-Jährigen entstand ein Sachschaden von rund 25.000 Euro; das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Winterdienstfahrzeug wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt. Am dritten beteiligten Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 2.000 Euro.

Kurzzeitige Vollsperrung nach Unfall auf der A61

Für die Unfallaufnahme sowie die Reinigung der durch Trümmerteile verschmutzten Fahrbahn musste die A61 für etwa 30 Minuten komplett gesperrt werden. Aufgrund der nächtlichen Uhrzeit kam es laut Polizeiangaben jedoch zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen für den Fernverkehr in Folge des Unfalls auf der A61.

Neue Tempo-30-Zone in Wiesbaden

Gute Nachrichten für die Bewohner des Ortsbezirks Nordost: In der Schützenstraße wird in Kürze die Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 km/h herabgesetzt. Das Verkehrsdezernat reagiert damit auf eine klare Lärmbelastung und den ausdrücklichen Wunsch von Bürgern und Politik in Wiesbaden.

Lärmschutz als entscheidender Faktor für die neue Tempo-30-Zone in Wiesbaden

Den Anstoß gab ein einstimmiger Beschluss des Ortsbeirats Nordost sowie zahlreiche Bürgereingaben. Daraufhin durchgeführte Lärmberechnungen des städtischen Umweltamtes bestätigten die Befürchtungen: Die gesetzlich vorgeschriebenen Lärmwerte wurden deutlich überschritten.

„Lärm macht krank – das gilt überall, wo Menschen wohnen, auch an Hauptverkehrsstraßen“, betont Verkehrsdezernent Andreas Kowol. Durch die Einführung von Tempo 30 in der Schützenstraße soll die Gesundheit der Anwohner nun nachhaltig geschützt werden.

Mehr Sicherheit für Radfahrer und Studenten

Neben dem Lärmschutz verspricht sich die Stadt einen Gewinn für die Verkehrssicherheit. Die Schützenstraße ist eine wichtige Achse für den Rad- und Fußverkehr, insbesondere für:

Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt für den Bereich der Wohnbebauung. Im nördlichen, unbebauten Abschnitt bleibt es weiterhin bei 50 km/h.

Empfehlung für Autofahrer: Die schnellere Alternative

Für Pendler, die aus Richtung Wehen oder Neuhof über die B417 kommen, gibt es eine zeitsparende Ausweichroute, sodass man die neue Tempo-30-Zone in Wiesbaden umfahren kann. Das Verkehrsdezernat empfiehlt, die Schützenstraße zu meiden und stattdessen über den Hupfeldweg/Fischzuchtweg auf die B54 abzubiegen.

  • Vorteil: Diese Querverbindung wurde erst im letzten Herbst saniert.

  • Geschwindigkeit: Dort ist Tempo 70 erlaubt, was einen schnelleren Verkehrsfluss ermöglicht.

164.000 Euro Förderung für Stadecken-Elsheim

Stadecken-Elsheim – Sportliche Nachrichten aus dem Innenministerium: Die Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen darf sich über eine Finanzspritze in Höhe von rund 164.000 Euro freuen. Das Geld ist zweckgebunden für die dringend notwendige Sanierung des lokalen Kunstrasenplatzes vorgesehen.

Zukunftssicherung für den Vereinssport

Innenminister Michael Ebling betonte bei der Bekanntgabe die Bedeutung solcher Investitionen für das gesellschaftliche Gefüge: „Moderne Sportanlagen sind die Grundlage für langfristige Nachwuchsförderung, Gesundheit und ein aktives Miteinander in unseren Kommunen.“

Durch die Sanierung sollen die Trainings- und Wettkampfbedingungen nachhaltig verbessert werden. Vor allem die Sicherheit der Spielerinnen und Spieler steht dabei im Fokus, um den Sportstandort Stadecken-Elsheim zukunftsfest aufzustellen.

TSVgg 1848 profitiert direkt

Hauptnutzer der Anlage ist der Fußballverein TSVgg 1848 Stadecken-Elsheim. Um keine wertvolle Zeit im Trainingsbetrieb zu verlieren, hatte das Land bereits vorab einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zugestimmt. Damit ist sichergestellt, dass die Bauarbeiten zügig voranschreiten und die Mannschaften schnellstmöglich auf den neuen Untergrund zurückkehren können.

Hintergrund: Sportland Rheinland-Pfalz

Die Förderung ist Teil eines groß angelegten Programms. Allein im Jahr 2025 stellte das Land rund 16,7 Millionen Euro bereit, um kommunale und vereinseigene Sportstätten zu modernisieren. Die Sportstättenförderung in Stadecken-Elsheim ist damit ein wichtiger Baustein im regionalen Sportangebot des Landkreises.

Müllsammelaktion in Mörfelden-Walldorf für eine saubere Stadt

Ein starkes Zeichen für den Umweltschutz: Unter dem Motto des Zusammenhalts lädt die Stadt am Samstag, den 7. März 2026, zur großen Müllsammelaktion in Mörfelden-Walldorf ein. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Wald- und Feldgemarkungen von achtlos weggeworfenem Unrat zu befreien.

Gemeinsam anpacken für mehr Lebensqualität dank der Müllsammelaktion in Mörfelden-Walldorf

Bürgermeister Karsten Groß setzt auf die Tatkraft der Einwohner: „Diese Müllsammelaktion zeigt, wie gemeinsame Anstrengungen zu einer sauberen Umgebung beitragen können.“ Ziel ist es, nicht nur die Natur zu säubern, sondern auch das Bewusstsein für eine lebenswerte Gemeinschaft zu stärken.

Ablauf und Anmeldung

Wer mitmachen möchte – egal ob als Einzelperson, Familie oder Verein – sollte sich den 4. März 2026 als Anmeldefrist vormerken.

  • Anmeldung: Per E-Mail an abfallberatung@moerfelden-walldorf.de oder telefonisch unter 06105 – 938-333.

  • Wunschbezirk: Auf der Homepage der Stadt können sich Teilnehmer vorab einen speziellen Sammelbezirk aussuchen.

  • Startschuss: Los geht es um 9:00 Uhr an der Bushaltestelle der Bertha-von-Suttner-Schule (Straße „An den Nussbäumen“).

Ausrüstung und gemeinsamer Abschluss

Die Stadtverwaltung sorgt für das nötige Equipment: Müllsäcke und Zangen werden gestellt. Die Teilnehmer werden gebeten, nach Möglichkeit eigene Warnwesten für die Sicherheit mitzubringen.

Nach der Arbeit folgt das Vergnügen: Zum Abschluss lädt die Stadt alle Helfer zu einem gemütlichen Imbiss in der Grillhütte von Rot-Weiß Walldorf ein. Dort gibt es nicht nur eine Stärkung, sondern auch Raum, um über die kuriosesten Funde des Tages zu berichten.

Tempo 30 für mehr Verkehrssicherheit in Riedstadt

Autofahrer in der Groß-Gerauer Straße in Riedstadt-Wolfskehlen müssen ab sofort den Fuß vom Gas nehmen. In Höhe der Grundschule wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h reduziert. Bürgermeister Marcus Kretschmann setzte die Maßnahme in seiner Funktion als Straßenverkehrsbehörde um, um besonders die schwächsten Verkehrsteilnehmer zu schützen und damit die Verkehrssicherheit in Riedstadt zu erhöhen.

Fachliche Prüfung statt politischer Willkür

Dass innerorts nicht überall Tempo 30 gilt, liegt an der deutschen Straßenverkehrsordnung, die grundsätzlich 50 km/h vorsieht. Eine Reduzierung erfordert daher stets eine fundierte fachliche Begründung und eine positive Stellungnahme der Polizei.

Im Fall der Groß-Gerauer Straße in Wolfskehlen war die Lage eindeutig, da der betroffene Abschnitt als besonders „sensibel“ eingestuft wurde. Hier ballen sich gleich mehrere wichtige Einrichtungen:

„Mir ist es sehr wichtig, gerade auch für unsere Kinder die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen“, betont Bürgermeister Kretschmann.

Teil einer größeren Strategie für mehr Verkehrssicherheit in Riedstadt: Ausblick auf Erfelden

Die neue Beschilderung in Wolfskehlen ist kein Einzelfall, sondern Teil einer stadtweiten Bemühung um Verkehrsberuhigung und Lärmschutz. Ein weiteres Großprojekt für mehr Verkehrssicherheit in Riedstadt steht bereits in den Startlöchern:

  • Erfelden: Im Rahmen des Lärmaktionsplans soll die Wilhelm-Leuschner-Straße auf ihrer gesamten Länge zur Tempo-30-Zone werden.

  • Status: Die Stadt wartet derzeit noch auf die finale Stellungnahme des Kreises Groß-Gerau. Sobald diese vorliegt, werden auch dort die Schilder ausgetauscht.

Die Maßnahmen zeigen, dass Riedstadt dort, wo es rechtlich möglich ist, konsequent auf Entschleunigung setzt, um die Lebensqualität und Sicherheit in den Stadtteilen zu verbessern.

Walhalla Sanierung: 70 Millionen Euro für Wiesbadens neues Kultur-Herz

Die Landeshauptstadt Wiesbaden steht vor einer ihrer finanziell ambitioniertesten kulturellen Investitionen der letzten Jahrzehnte. Für die umfassende Walhalla Sanierung sind nach aktuellem Planungsstand rund 70 Millionen Euro veranschlagt. Diese Summe markiert eine deutliche Steigerung gegenüber früheren Schätzungen, die noch von etwa 49 Millionen Euro ausgingen. Trotz des Kostensprungs hat die Stadtverordnetenversammlung am 11. Februar 2026 den Stand der Planungen zur Kenntnis genommen und damit den Weg für die ersten entscheidenden Schritte der baulichen Revitalisierung freigemacht.

Warum die Walhalla Sanierung 70 Millionen Euro kostet

Die enorme Investitionssumme von 70 Millionen Euro erklärt sich durch die Komplexität des Vorhabens. Die Walhalla, ein historisches Varieté-Theater aus dem Jahr 1897, ist nicht nur ein Einzelkulturdenkmal von besonderem Rang, sondern befindet sich auch in einem baulich kritischen Zustand.

  • Schadstoffsanierung: Bevor die eigentlichen Umbauarbeiten beginnen können, muss das Gebäude aufwendig von Altlasten befreit werden.

  • Statische Ertüchtigung: Jahrzehntelanger Leerstand und bauliche Veränderungen erfordern massive Eingriffe in das Tragwerk, um die Sicherheit für künftige Veranstaltungen zu gewährleisten.

  • Historische Restaurierung: Ein Teil der Gelder fließt in die Freilegung und Wiederherstellung historischer Fassadenreste und Deckenkonstruktionen (wie der berühmten Rabitzdecke), die unter späteren Anbauten verborgen liegen.

Finanzierung außerhalb des regulären Kulturetats

Ein entscheidender Punkt in der politischen Debatte war die Finanzierung. Der Kulturbeirat der Stadt Wiesbaden hatte bereits frühzeitig klargestellt, dass die Walhalla Sanierung nicht aus dem laufenden Kulturetat finanziert werden kann, ohne andere Projekte zu gefährden. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende bestätigte, dass das Projekt als stadtentwicklungspolitisches Großvorhaben betrachtet wird. Bisher sind bereits rund 7,5 Millionen Euro an Planungs- und Vorbereitungskosten angefallen. Die endgültige Freigabe der Mittel erfolgt schrittweise, wobei eine vertiefte Kostenberechnung als nächste Grundlage dienen soll.

Zeitplan: Sichtbare Veränderungen ab Sommer 2026

Mit der Sanierung soll eine „Hängepartie“ beendet werden, die Wiesbaden seit den 1990er Jahren beschäftigt.

  1. März 2026: Auszug des letzten Mieters im Erdgeschoss.

  2. Sommer 2026: Start der sichtbaren Rückbauarbeiten, unter anderem des westlichen Anbaus aus den 1930er Jahren.

  3. 2030: Geplanter Abschluss der Bauarbeiten und Eröffnung als moderner Kulturort.

Ein Investment in die Innenstadt

Trotz der Kritik an den hohen Kosten wird die Walhalla Sanierung als Motor für die Belebung der Wiesbadener Innenstadt gesehen. Die 70 Millionen Euro sind somit nicht nur eine Investition in Steine und Denkmalschutz, sondern auch in die Attraktivität der Fußgängerzone und die kulturelle Infrastruktur der Stadt. Bis zum Jahr 2030 soll aus der maroden Ruine ein einzigartiger Veranstaltungsort werden, der Historie und moderne Eventkultur unter einem Dach vereint.

Vom Prachtbau zum Sorgenkind: Die Geschichte des Walhalla

Das Walhalla Wiesbaden ist eines der geschichtsträchtigsten und zugleich umstrittensten Gebäude im Herzen der hessischen Landeshauptstadt. Es handelt sich um ein ehemaliges Varieté-Theater, das 1897 im neobarocken Stil erbaut wurde und über Jahrzehnte als kulturelles Zentrum der Stadt diente.

Hinter der Fassade in der Mauritiusstraße verbirgt sich eine wechselvolle Nutzungsgeschichte. Ursprünglich als großzügiges Varieté-Theater für 1.400 Besucher konzipiert, entwickelte sich das Objekt später zum Unterhaltungszentrum mit dem Bambi-Kino und namhaften Diskotheken wie dem „Big Apple“. Ab Ende der 1990er Jahre setzte jedoch der Niedergang ein; erhebliche Baumängel und Sicherheitsrisiken führten schließlich im Jahr 2017 zur vollständigen Schließung des Komplexes.

Schock bei DB Cargo: Fast jeder zweite Arbeitsplatz vor dem Aus

Wie das Unternehmen DB Cargo am heutigen Donnerstag, den 19. Februar 2026, bestätigte, plant der neue Vorstandsvorsitzende Bernhard Osburg den Abbau von fast der Hälfte aller Vollzeitstellen in Deutschland.

Massiver Personalabbau eingeleitet

Von den derzeit rund 14.000 Beschäftigten sollen 6.200 Stellen wegfallen. Der ehemalige Stahlmanager Osburg, der erst im Oktober 2025 das Ruder übernahm, zieht damit die Reißleine, nachdem das Sanierungskonzept seiner Vorgängerin Sigrid Nikutta von externen Gutachtern als unzureichend verworfen worden war.

DB Cargo unter Zeitdruck: Profitabilität bis Ende 2026 gefordert

Hinter dem drastischen Kahlschlag steht ein massiver Druck durch die EU-Kommission. Im Rahmen eines Beihilfeverfahrens wurde festgelegt, dass die DB AG die Verluste ihrer Gütersparte nicht mehr unbegrenzt ausgleichen darf.

DB Cargo muss bereits bis Ende 2026 eine „schwarze Null“ schreiben, um eine Zerschlagung des Unternehmens zu verhindern. Das operative Minus belief sich im vergangenen Jahr erneut auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Osburgs „Vier-Säulen-Plan“ sieht vor, bis zum Jahr 2030 insgesamt eine Milliarde Euro einzusparen, um das Unternehmen dauerhaft wettbewerbsfähig zu machen.

Fokus auf vier Hauptstandorte – Werksschließungen geplant

Die Umstrukturierung betrifft nahezu alle Unternehmensbereiche – vom Fahrbetrieb über die Disposition bis hin zur IT und Verwaltung. Besonders hart trifft es den Bereich der Instandhaltung und Zugbildung:

  • Zentralisierung: Die Zugbildung im defizitären Einzelwagenverkehr soll bis 2027 auf nur noch vier Kernstandorte konzentriert werden: Köln-Gremberg, Seelze, Mannheim und Nürnberg.

  • Werksschließungen: Von den aktuell 27 Instandhaltungswerken sollen zwölf geschlossen oder verkauft werden.

  • Europäische Ausrichtung: Osburg will DB Cargo zu einem grenzüberschreitenden Systemlogistiker umbauen, da die Nachfrage der deutschen Schwerindustrie (Stahl, Chemie, Automobil) zuletzt stark eingebrochen war.

Widerstand der Gewerkschaften angekündigt

Die Arbeitnehmervertreter reagierten entsetzt auf die Pläne. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) kündigte „sehr harte Verhandlungen“ an. Man werde um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen, hieß es von Seiten der stellvertretenden EVG-Vorsitzenden Cosima Ingenschay. Kritiker warnen zudem davor, dass ein so massiver Personalabbau die verkehrspolitischen Ziele der Bundesregierung gefährdet.

Wenn DB Cargo Kapazitäten abbaut, droht eine massive Rückverlagerung von Gütertransporten auf die Straße – ein fatales Signal für die angestrebte Verkehrswende.

Wie geht es für die Mitarbeiter weiter?

Bernhard Osburg betonte, dass der Stellenabbau sozialverträglich gestaltet werden soll. Die Deutsche Bahn setzt dabei auf natürliche Fluktuation und den konzerninternen Arbeitsmarkt.

Da in anderen Sparten wie dem Personenverkehr oder der Infrastruktur händeringend Personal gesucht wird, hofft das Management, vielen Betroffenen alternative Stellen innerhalb der DB-Familie anbieten zu können. Dennoch bleibt die Verunsicherung groß, da die Details der Umsetzung erst bis zum Sommer 2026 final ausgearbeitet werden sollen.

20 Unfälle in Rheinhessen aufgrund von Schneeglätte

Unfälle in Rheinhessen – Der Wintereinbruch hat das Polizeipräsidium Mainz am Donnerstagmorgen (19. Februar 2026) vor große Herausforderungen gestellt. Bis zum Vormittag registrierten die Beamten bereits rund 20 Verkehrsunfälle, die unmittelbar auf die glatten Straßen und die schwierigen Sichtverhältnisse zurückzuführen sind.

Regionale Bilanz: 20 Unfälle in Rheinhessen durch Winterwetter

Bei den meisten der Unfälle in Rheinhessen blieb es bei Blechschäden, doch die schiere Anzahl der Einsätze zeigt, wie tückisch die aktuelle Wetterlage ist. Die Polizei appelliert eindringlich an alle Autofahrer, die Fahrweise anzupassen, den Abstand zu vergrößern und vor Fahrtantritt die aktuelle Lage im Internet zu prüfen.

Schwerer Zusammenstoß auf der L426 bei Essenheim

Ein besonders folgenschwerer Unfall ereignete sich gegen 08:35 Uhr bei Essenheim. Auf der L426 verlor der Fahrer eines Audi Q5 Eektro auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen geriet in den Gegenverkehr und prallte dort mit einem Tesla zusammen. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der Tesla in den angrenzenden Straßengraben geschoben wurde.

Der Fahrer des Audi klagte über Schmerzen und wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert. Da Betriebsstoffe ausliefen, musste der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz zur Reinigung der Fahrbahn hinzugezogen werden. Zudem war ein Kran im Einsatz, um das Fahrzeug aus dem Graben zu bergen. Beide E-Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, da sie nicht mehr fahrbereit waren. Im Rahmen der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

50 Jahre Innovation: SCHOTT Termofrost in Mainz feiert Jubiläum

Der internationale Technologiekonzern SCHOTT mit Hauptsitz in Mainz blickt auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurück: Seit genau 50 Jahren stehen die Termofrost® Glastürsysteme für höchste Zuverlässigkeit und Energieeffizienz in der gewerblichen Kältetechnik. Was vor fünf Jahrzehnten begann, hat sich heute zu einer technologisch ausgereiften Plattform entwickelt, die weltweit im Lebensmitteleinzelhandel zum Einsatz kommt und einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz durch massive Energieeinsparungen leistet.

Technologische Exzellenz: Die Inmotion-Plattform

Ein zentraler Baustein der aktuellen Erfolgsstrategie von SCHOTT Termofrost in Mainz ist die innovative Inmotion-Plattform. Diese basiert auf einem einzigartigen, von SCHOTT entwickelten Scharnierkonzept. Die technischen Vorteile sind vielfältig und direkt auf die Bedürfnisse des modernen Handels zugeschnitten:

  • Minimale Kälteverluste: Besonders schmale Spaltmaße und verbesserte Dichtlösungen sorgen dafür, dass die Kälte dort bleibt, wo sie hingehört – im Kühlmöbel.

  • Verbesserte Ergonomie: Ein optimiertes selbstschließendes Türverhalten erhöht den Bedienkomfort für Kunden und Personal.

  • Design und Präsentation: Schmalere Rahmenprofile ermöglichen eine größere isolierte Glasoberfläche, was die Sichtbarkeit der Produkte deutlich verbessert.

Dank der Variantenvielfalt, wie den Modellen „Inmotion Canopy“ für klassische Kühlregale oder „Inmotion Sky“ für designorientierte Store-Konzepte, bietet SCHOTT Termofrost in Mainz für jede Klimazone und jede Ladengestaltung die passende Lösung.

Schott termofrost in mainz
Das Termofrost® Inmotion System verbindet gekonnt Technologie und Ästhetik. Bild: SCHOTT

Nachhaltigkeit und Effizienz im Fokus

In Zeiten steigender Energiekosten und strengerer Umweltvorgaben sind hocheffiziente Glastürsysteme für den Handel unverzichtbar geworden. Frank Bellemans, Leiter der SCHOTT Geschäftseinheit Flat Glass, betont, dass das Jubiläum den Anspruch unterstreicht, technische Exzellenz mit langfristiger Zuverlässigkeit zu verbinden. Die Systeme von SCHOTT helfen Betreibern aktiv dabei, die Betriebskosten zu senken und gleichzeitig die strengen gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz zu erfüllen.

Ausblick: EuroShop 2026

Wer die neuesten Entwicklungen von SCHOTT Termofrost in Mainz hautnah erleben möchte, hat dazu auf der EuroShop 2026 in Düsseldorf die Gelegenheit. Vom 22. bis 26. Februar präsentiert der Konzern in Halle 14 am Stand A30 sein erweitertes Portfolio. Neben den bewährten Inmotion-Lösungen werden dort auch neue Konzepte für Kühlraumanwendungen vorgestellt, die das Angebot für den modernen Lebensmitteleinzelhandel abrunden.

Mit über 17.400 Mitarbeitenden weltweit und einem starken Fundament durch die Carl-Zeiss-Stiftung bleibt SCHOTT ein wichtiger Innovationstreiber am Standort Mainz, der technologische Grenzen in der Glastechnik immer wieder aufs Neue verschiebt.

Anwohner beklagt Zustände auf Parkplatz in Gustavsburg

Ein Anwohner aus Gustavsburg macht seinem Ärger Luft: Der Parkplatz in Gustavsburg an der Ecke Hermann-Löns-Allee und Pestalozzistraße soll regelmäßig Schauplatz für nächtliche Umladeaktionen und seltsame Gestalten sein.

Für die direkten Nachbarn scheint der angrenzende Parkplatz am ehemaligen Bürgerhaus in Gustavsburg zunehmend zur Belastungsprobe zu werden. In den sozialen Medien und gegenüber der Redaktion von BYC-News schildert ein Anwohner, der aus Sorge vor Repressalien anonym bleiben möchte, besorgniserregende Beobachtungen. Vor allem in den Abend- und Nachtstunden herrsche auf dem Areal reger Betrieb, der die nächtliche Ruhe massiv störe.

Umladeaktionen ausländischer Kleinspeditionen

Nach Angaben des Betroffenen dient der Parkplatz in Gustavsburg als inoffizieller Umschlagplatz für Kleintransporter. Die Vorgehensweise sei dabei meist identisch: Transporter mit ausländischen Kennzeichen – häufig aus Polen oder Bulgarien – stellen sich Heck an Heck auf. Bei geöffneten Türen werden Waren von einem Fahrzeug in das andere geladen. Der dabei entstehende Lärm durch das Hantieren mit den Gütern und das Schlagen der Türen raube den Anwohnern regelmäßig den Schlaf.

Doch nicht nur Pakete werden dort scheinbar umgeschlagen

Auch Autohändler scheinen den Platz für sich entdeckt zu haben. „Es werden regelmäßig Fahrzeuge, die optisch wie Schrott wirken, dort abgestellt“, berichtet der Anwohner. Kurze Zeit später würden diese in den Nachtstunden auf Autotransporter aufgeladen und abtransportiert.

Dubiose Gestalten und weggeworfene Rucksäcke

Über die Lärmbelästigung hinaus berichtet der Anwohner von Vorfällen, die bei ihm ein ungutes Gefühl hinterlassen. In den letzten Wochen habe er mehrfach Personen beobachtet, die mit tief ins Gesicht gezogenen Kapuzen auf dem Parkplatz in Gustavsburg Rucksäcke durchsuchten. Dabei seien immer wieder Gegenstände achtlos ins Gebüsch geworfen worden. Als er einmal aus dem Fenster rief, um auf sich aufmerksam zu machen, seien die Gestalten fluchtartig von der Örtlichkeit weggerannt.

Resignation gegenüber Behörden

Trotz der massiven Störungen hat der Mann bisher weder die Stadtverwaltung noch die Polizei informiert. Gegenüber unserer Redaktion begründete er dies mit einer gewissen Resignation: Es würde „sowieso nichts bringen“. Zudem scheut er den bürokratischen Aufwand und mögliche Konsequenzen, sollte sein Name bekannt werden. Er hofft jedoch, dass durch die öffentliche Berichterstattung die Stadt aufmerksam wird und regelmäßige Kontrollen auf dem Parkplatz in Gustavsburg durchführt, um die Sicherheit und Ruhe im Wohngebiet wiederherzustellen.

Stellungnahme der Stadt Ginsheim-Gustavsburg

Auf Anfrage unserer Redaktion teilt die Stadtverwaltung mit, dass ihr derartige Vorgänge auf dem Parkplatz am Bürgerhaus in Gustavsburg bislang nicht bekannt gewesen seien.

Grundsätzlich diene der Parkplatz ausschließlich dem Abstellen von Kraftfahrzeugen. Eine gewerbliche Nutzung – gleich welcher Art – sei dort zu keiner Zeit zulässig.

Parkplatz in gustavsburg
Foto: BYC-News

Nach Angaben der Stadt gehört der Parkplatz bereits routinemäßig zum Streifengebiet der Stadtpolizei sowie der Landespolizei. Vor dem Hintergrund der nun erstmals geschilderten Vorfälle sollen die Kontrollen in dem betreffenden Bereich jedoch intensiviert werden.

Bürgerinnen und Bürger hätten jederzeit die Möglichkeit, Hinweise an die Landespolizei oder das Ordnungsamt zu deren jeweiligen Erreichbarkeitszeiten zu melden. Sofern Mitteilungen aus Gründen des Eigenschutzes vertraulich erfolgen sollen, könne dies im Rahmen einer telefonischen Kontaktaufnahme ausdrücklich angesprochen werden.

Ordnungsamt und Polizei appellieren eindringlich an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen stets direkt den zuständigen Behörden zu melden. Man wäre zudem dankbar, wenn sich der betroffene Anwohner bei erneuten Vorfällen unmittelbar an Ordnungsamt oder Polizei wenden würde. Absolute Vertraulichkeit werde dabei selbstverständlich gewährleistet. Hier geht es zum aktuellen Bericht über die Beethovenstraße in Gustavsburg.

Tatorte in Gonsenheim und Bretzenheim – Zeugenaufruf der Kriminalpolizei

Die Mainzer Kriminalpolizei registrierte am Mittwoch, den 18.02.2026, zwei gravierende Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl in unterschiedlichen Stadtteilen. Die Ermittler prüfen derzeit, ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht. In beiden Fällen gelang es den Tätern, unbemerkt in Einfamilienhäuser einzudringen und Wertgegenstände zu entwenden.

Tatort Mainz-Bretzenheim: Tür aufgehebelt

In der Essenheimer Straße in Bretzenheim nutzten die Einbrecher das Zeitfenster zwischen 13:00 Uhr und 18:30 Uhr aus. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hebelten die Unbekannten gewaltsam die Hauseingangstür auf. Im Inneren durchsuchten sie systematisch die Wohnräume nach Diebesgut. Die Beute umfasst nach ersten Angaben Bargeld und hochwertigen Goldschmuck.

Tatort Mainz-Gonsenheim: Fensterscheibe eingeschlagen

Ein zweiter Vorfall ereignete sich in der Lennebergstraße im Stadtteil Gonsenheim. Hier waren die Täter zwischen 16:30 Uhr und 21:40 Uhr aktiv. Bevor sie ins Haus gelangten, versuchten sie offenbar erfolglos, eine Kellertür aufzubrechen. Schließlich verschafften sie sich gewaltsam Zutritt, indem sie ein Fenster im Erdgeschoss einschlugen. Auch hier wurden die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen durchsucht.

Zeugenaufruf der Kriminalpolizei

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen zu beiden Einbrüche in Mainz aufgenommen und bittet Zeugen, die im relevanten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 06131/65-33999 zu melden.

In diesem Zusammenhang erneuert die Polizei ihren dringenden Appell an alle Bürgerinnen und Bürger:

  • Sofort den Notruf wählen: Bei verdächtigen Beobachtungen in der Nachbarschaft sollte unmittelbar die Notruf 110 gewählt werden.

  • Keine Zeit verlieren: Verständigen Sie bei akuter Gefahr oder Entdeckung einer Tat nicht erst Verwandte oder Nachbarn, sondern direkt die Polizei. Nur ein schneller Notruf ermöglicht effektive Fahndungsmaßnahmen.

  • Sicherungstechnik: Gekippte Fenster und ungesicherte Türen sind Einladungen für Täter. Achten Sie auf eine vollständige Verriegelung Ihres Zuhauses.