BYC-News Blog Seite 167

Bosch streicht 13.000 Stellen in Deutschland

Der Automobilzulieferer Bosch mit Sitz im Landkreis Ludwigsburg kündigt den Abbau von weiteren 13.000 Arbeitsplätzen an. Betroffen sind ausschließlich deutsche Standorte – ein schwerer Schlag für die Industrie.

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Bosch baut erneut tausende Arbeitsplätze ab

Das schwäbische Traditionsunternehmen ist seit 1886 ein fester Bestandteil der deutschen Industrie. Doch nun sollen allein an den Standorten in Stuttgart-Feuerbach, Waiblingen, Schwieberdingen, Bühl/Bühlertal und Homburg im Saarland tausende Jobs gestrichen werden. In Waiblingen wird die Produktion sogar komplett eingestellt.

Bosch-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Stefan Grosch bestätigte gegenüber BILD: „Neben den betroffenen Werken in der Zulieferindustrie für E-Mobilität und Verbrenner-Motoren sind auch Zentralfunktionen und Vertrieb betroffen.“

Bereits im Vorjahr hatte Bosch den Abbau von 9.000 Arbeitsplätzen in Deutschland angekündigt. Damit summiert sich der Stellenabbau auf 22.000 Jobs. Zum Vergleich: In der Mobilitätssparte beschäftigt Bosch in Deutschland aktuell rund 70.000 Mitarbeiter.

Gründe für den massiven Stellenabbau

Der Konzern verweist auf den andauernden Strukturwandel in der Automobilindustrie sowie den hohen internationalen Wettbewerbsdruck. Hinzu kommt, dass Elektromobilität und automatisiertes Fahren weniger stark wachsen als erwartet.

Die wirtschaftliche Lage ist angespannt: 2024 erreichte Bosch nur eine Rendite von 3,8 Prozent. Für 2025 erwartet das Unternehmen lediglich ein Umsatzplus von zwei Prozent auf rund 57 Milliarden Euro – nach einem leichten Rückgang im Vorjahr.

Als Stiftung ist Bosch darauf angewiesen, Gewinne zu reinvestieren. Überschüsse fließen nicht an Aktionäre, sondern sichern die Unternehmenszukunft und finanzieren soziale Projekte. Doch die eigenen Ziele hat Bosch in den vergangenen Jahren kaum erreicht.

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Mainz setzt auf Ausbau von Ganztagsschulen

Nachrichten Mainz: Die Mainzer Sozial- und Schuldezernentin Jana Schmöller begrüßt die Ankündigung von Bildungsminister Sven Teuber, in den kommenden Jahren mindestens acht weitere Grundschulen in Mainz mit Ganztagsangeboten in Angebotsform (GTSA) auszustatten. In einem Schreiben vom 15. September 2025 sicherte Teuber der Stadt dabei nicht nur seine persönliche Unterstützung zu, sondern stellte zugleich die Einrichtung von jeweils zwei bis drei neuen Ganztagsgrundschulen pro Schuljahr in Aussicht.

„Das Land steht an unserer Seite: Mainz braucht mehr kostenfreie Ganztagsplätze an Grundschulen“, betonte Schmöller am Dienstag. Gerade für Familien ist dies daher ein starkes Signal – insbesondere im Hinblick auf gebührenfreie Bildung sowie auf mehr Chancengleichheit.

Rechtsanspruch ab 2026/2027

Hintergrund der geplanten Ausweitung ist das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG). Es schreibt ab dem Schuljahr 2026/2027 stufenweise einen Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung für Kinder im Grundschulalter vor. Dieser Anspruch kann durch verschiedene Modelle erfüllt werden:

  • Schulische Ganztagsangebote (GTSA): kostenfrei und derzeit an neun der 22 staatlichen Grundschulen in Mainz verfügbar.

  • Betreuende Grundschule (BGS): von Fördervereinen getragen und für Eltern kostenpflichtig.

  • Träger der Jugendhilfe: wenn Schulen kein eigenes Angebot haben, übernimmt ein freier Träger die Nachmittagsbetreuung – auch hier fallen Kosten für Familien an.

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Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land

Um den Ausbau planvoll umzusetzen, wollen Fachabteilungen von Ministerium, Stadtverwaltung und der Schulbehörde ADD in den kommenden Wochen eng miteinander abgestimmt zusammenarbeiten. Dabei wird die Stadt Mainz ihre Daten und Bedarfsanalysen einbringen, sodass eine verlässliche Grundlage für die nächsten Entscheidungen geschaffen werden kann. „Wir werden dem Land eine fundierte Analyse vorlegen“, erklärte Schmöller, „denn nur auf dieser Basis können wir die Bildungslandschaft in Mainz im Sinne der Kinder und Eltern sowohl zielgerichtet als auch bedarfsgerecht weiterentwickeln.“

Beispiel aus Mombach

Ein Pilotprojekt zeigt bereits, wie die Zusammenarbeit funktionieren kann: An der Pestalozzi-Grundschule in Mombach wird die GTSA daher schrittweise ab dem Schuljahr 2027/2028 eingeführt. Schmöller sieht darin nicht nur ein organisatorisches Vorhaben, sondern vielmehr ein Erfolgsmodell: „Die Ganztagsschule in Angebotsform ist sowohl das pädagogisch richtige als auch das sozial gerechte Konzept. Deshalb werde ich mich weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen.“

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Aufbruch eines Geldautomaten in Worms gescheitert – Polizei sucht Zeugen

Nachrichten Worms: In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 25. September 2025 haben bislang unbekannte Täter in Worms versucht, einen Geldautomaten mit brachialer Gewalt aufzubrechen. Zunächst stahlen sie nach bisherigen Erkenntnissen einen Bagger sowie verschiedene Werkzeuge von einer Baustelle in der Straße Am Gallborn.

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Angriff auf Geldautomaten misslingt

Mit dem gestohlenen Fahrzeug fuhren die Täter nur wenige Hundert Meter weiter zu einem Geldautomaten. Dort setzten sie den Bagger ein, um das Gerät gewaltsam zu öffnen. Dabei entstand erheblicher Sachschaden. An das im Automaten befindliche Bargeld gelangten die Täter jedoch nicht.

Nach dem gescheiterten Aufbruch flohen die Täter unerkannt. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Kriminalpolizei bittet um Hinweise

Die Kriminalpolizei Worms hat die Ermittlungen aufgenommen und den Tatort untersucht. Zeugen, die in der Tatnacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06241 852-0 bei der Kriminalinspektion Worms zu melden.

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Die unsichtbare Revolution: 5 unerwartete Wege, wie EcoFlow die Energieunabhängigkeit zu Hause neu definiert

Die Energiewelt entwickelt sich schneller denn je. Die Aufregung um massive Solarentwicklungen sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Dennoch findet eine ebenso wirkungsvolle, aber leisere Revolution zu Hause statt – auf Balkonen, in Gärten und entlang von Stadtblöcken. Dank Innovatoren wie EcoFlow ist fortschrittliche Solartechnologie nicht mehr auf Dächer oder Millionärsbudgets beschränkt.

Sie wird zugänglich, plug-and-play-fähig und auch für Mieter kompatibel. Zum ersten Mal in der Geschichte können ganz normale Menschen ihre eigene saubere Energie erzeugen und steuern. Bei Balkonsolar geht es nicht nur um die Senkung der Stromrechnung, sondern um Unabhängigkeit, Widerstandsfähigkeit und die Teilnahme an der globalen Energiewende. Es ist der Beginn einer neuen Denkweise über Energie – persönlich, gesellschaftlich und für die Zukunft.

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Die Psychologie der Energieunabhängigkeit: Mehr als nur finanzielle Einsparungen

Wenn Menschen an Solarenergie denken, kommen ihnen sofort Zahlen in den Sinn: Kilowattstunden, Einspeisevergütungen und Amortisationszeiten. Studien und Rückmeldungen von tatsächlichen Nutzern weisen jedoch auf etwas Bedeutenderes hin – die psychologischen Vorteile der Erzeugung von eigenem sauberen Strom. Nutzer von Balkonsolarsystemen berichten häufig von der Entwicklung einer Art Bewusstsein, das Umweltpsychologen als „Energiebewusstsein” bezeichnen. Dieses Bewusstsein für die eigenen Verbrauchsgewohnheiten und die Verringerung der Treibhausgasemissionen macht Klimaschutzmaßnahmen weniger abstrakt und zu einem Teil des Alltags.

Mit dem intuitiven App-Ökosystem von EcoFlow sind Energieerzeugung und -verbrauch in Echtzeit sichtbar. Plötzlich schließen die Menschen nicht mehr einfach nur ihre Geräte an, sondern planen energieintensive Aufgaben wie Wäschewaschen oder Geschirrspülen so, dass sie mit der Spitzenleistung der Solaranlage zusammenfallen. Mit der Zeit führt dies zu einem positiven Kreislauf: Je mehr man sich mit der eigenen Produktion beschäftigt, desto bewusster wird man sich seines Verbrauchs.

Die unsichtbare revolution: 5 unerwartete wege, wie ecoflow die energieunabhängigkeit zu hause neu definiert
Bildquelle: ecoflow

In Deutschland beschreiben viele Nutzer ein Gefühl der Selbstwirksamkeit, wenn sie sich von passiven Verbrauchern zu aktiven Teilnehmern am Übergang zu erneuerbaren Energien entwickeln. Für viele ist diese psychologische Stärkung am Ende genauso wertvoll, wenn nicht sogar wertvoller als die Euro, die sie bei den Stromrechnungen sparen.

Neugierig, wie Sie mit Ihrem eigenen System beginnen können? EcoFlow bietet einen umfassenden Leitfaden zur Auswahl des idealen Solar-Balkonkraftwerks, der Energieunabhängigkeit zugänglicher denn je macht.

Die versteckten Anwender: Warum Hausbesitzer auf Balkon-Solaranlagen setzen

Man könnte annehmen, dass Balkon-Solaranlagen nur für Wohnungsbewohner ohne Zugang zu einem Dach geeignet sind. Überraschenderweise erzählen die Daten eine andere Geschichte: Rund 40 % der Nutzer von Balkon-Solaranlagen in Deutschland sind tatsächlich Einfamilienhausbesitzer mit reichlich Dachfläche.

Warum sollte jemand mit einem nach Süden ausgerichteten Dach ein kompaktes Balkonsystem anstelle einer kompletten Anlage wählen? Die Antwort liegt in der Flexibilität und Unmittelbarkeit.

Hausbesitzer haben Anwendungsfälle entdeckt, die Dachanlagen einfach nicht erfüllen können:

  • Nebengebäude: Stromversorgung für Gartenbüros, freistehende Werkstätten oder She-Sheds ohne kostspielige neue Netzanschlüsse
  • EV-Ergänzung: Hinzufügen einer dedizierten Ladekapazität für Elektrofahrzeuge ohne Aufrüstung bestehender Panels
  • Notfallvorsorge: Unabhängiger Betrieb kritischer Geräte während Stromausfällen
  • Ferienhäuser: Aufrechterhaltung der netzunabhängigen Stromversorgung in Saisonimmobilien ohne permanente Bauarbeiten

Die modularen Systeme von EcoFlow sprechen diese Gruppe besonders an. Sie erfordern keine Genehmigungen oder dauerhafte Installation, können bei Bedarf versetzt werden und bieten sofortige Unabhängigkeit ohne langwierige Bauprojekte.

Der Technologiesprung: Wie KI einfache Solarenergie in intelligente Energie verwandelt

Das größte Missverständnis über Balkonsolarenergie ist, dass es sich „nur um Solarmodule und eine Batterie“ handelt. In Wirklichkeit werden moderne Systeme dank der Fortschritte in der künstlichen Intelligenz zu immer ausgefeilteren Energieplattformen.

Die unsichtbare revolution: 5 unerwartete wege, wie ecoflow die energieunabhängigkeit zu hause neu definiert 1
Bildquelle: ecoflow

Die OASIS-Plattform von EcoFlow stellt einen Sprung nach vorne im intelligenten Energiemanagement dar. Anstatt einfach nur die zufällig einfallende Sonnenenergie zu speichern, optimiert OASIS aktiv jedes Watt mit Echtzeitberechnungen.

So verändert KI die Spielregeln:

  • Vorausschauende Wetteranpassung: Antizipiert die Verfügbarkeit von Sonnenlicht auf der Grundlage hyperlokaler Vorhersagen und passt die Lademuster entsprechend an
  • Optimierung der Nutzungszeit: Wechselt nahtlos zwischen Netz- und gespeicherter Energie, je nach Spitzenstrompreisen
  • Lastpriorisierung: Versorgt wichtige Geräte während Stromausfällen mit Strom und schont gleichzeitig die gespeicherte Energie.
  • Selbstdiagnose: Erkennt und behebt Probleme, bevor sie sich auf die Leistung auswirken.

Dieser KI-gesteuerte Ansatz macht das System nicht nur intelligenter, sondern auch wirtschaftlicher. Studien zeigen, dass die KI-Optimierung die Effizienz und Einsparungen im Vergleich zu einfachen Konfigurationen um 30 bis 40 % verbessern kann.

Funktion Basissystem KI-optimiertes System
Wetteranpassung Manuelle Einstellung Vorausschauende Automatisierung
Kosteneinsparungen (€) 40–50 70–85
Lebensdauer der Batterie 3–5 Jahre 7–10 Jahre
Benutzereingaben Tägliche Verwaltung Gelegentliche Überwachung

 

Durch die Integration intelligenter Funktionen in Solaranlagen hat EcoFlow erkannt, dass selbst kleine Balkonsysteme mehr als ihren Anteil an Nutzen und Zuverlässigkeit bieten können.

Die Revolution der Zugänglichkeit: Wie Plug-and-Play-Solaranlagen Installationsbarrieren überwinden

In der Regel bestehen Solaranlagen aus vielen Teilen, sowohl administrativen als auch strukturellen, ganz zu schweigen von den Arbeitskosten der Handwerker. Diese Einstiegshürden machten Solarenergie für Mieter, Haushalte mit geringem Einkommen und Gebäude mit historischem Charakter unmöglich. Balkon-Solaranlagen haben diese Situation völlig verändert.

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Bildquelle: ecoflow

Die Plug-and-Play-Lösung von EcoFlow beseitigt fast alle Hindernisse für herkömmliche Solaranlagen:

  • Keine Genehmigungen: Diese Systeme gelten in den meisten Ländern als tragbare Geräte und nicht als Infrastruktur.
  • Mieterfreundlich: Es müssen keine Löcher in das Dach oder die Außenwände gebohrt werden, sodass auch Menschen, die keine dauerhaften Veränderungen an Podium- oder Wohnbedingungen vornehmen können, davon profitieren können.
  • Extrem einfache Installation: Die meisten Kunden geben an, dass die Installation weniger als 30 Minuten dauert und keine speziellen Werkzeuge erforderlich sind.

Diese verbesserte Zugänglichkeit hat enorme Auswirkungen auf die Energiegerechtigkeit. Geringverdienende, marginalisierte Bevölkerungsgruppen sind in der Regel am stärksten von Inflation und höheren Energiekosten betroffen. Mit Balkon-Solaranlagen können diese Bevölkerungsgruppen an der Umstellung auf saubere Energie teilhaben, ohne dass sie Eigentum besitzen oder große Investitionen in Solaranlagen für Wohngebäude tätigen müssen.

Bestimmte gemeinnützige Organisationen setzen Plug-and-Play-Systeme sogar in einkommensschwachen Stadtvierteln ein, wo Dachmietprogramme zusätzliche Herausforderungen mit sich bringen und Balkon-Solaranlagen ein Mittel zur Energiegerechtigkeit sein können.

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Die globalen Auswirkungen: Wie dezentrale Energie alles verändert

Deutschland ist mit mehr als 500.000 Balkon-Solaranlagen, die zusammen rund 200 MW erzeugen – was in etwa einem mittelgroßen Kraftwerk entspricht –, führend. Und die Bewegung breitet sich schnell aus.

  • Vereinigte Staaten: Bundesstaaten wie Utah haben Gesetze zur Legalisierung von Balkonsolarstrom verabschiedet, wodurch Early Adopters jährlich zwischen 800 und 1.200 Dollar einsparen.
  • Japan: In erdbebengefährdeten Gebieten nutzen die Bewohner Balkonsysteme zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit und montieren die Paneele oft vertikal auf Balkonen von Hochhäusern.
  • Südostasien: In Regionen mit unzuverlässigem Netzzugang werden kompakte, mobile Systeme eingesetzt, die die traditionelle Energieinfrastruktur effektiv überflügeln.
Region Haupttreiber Einzigartige Anpassung
Deutschland Energiesicherheit Gemeinschaftliche Initiativen
Vereinigte Staaten Kostenreduzierung Fokus auf Notfallversorgung
Japan Erdbebensicherheit Vertikale Balkonmontage
Südostasien Probleme mit der Netzzuverlässigkeit Tragbare/mobile Systeme

 

Die Stärke dezentraler Energie liegt in ihrer Skalierbarkeit. Anstatt milliardenschwere Infrastrukturen zu erfordern, wächst die Energiekapazität Balkon für Balkon, Garten für Garten und Haushalt für Haushalt.

Fazit: Die demokratisierte Energiezukunft

Bei Balkonsolar geht es um mehr als nur Solarmodule und Batterien – es geht darum, Menschen zu befähigen, ihre eigenen Energieentscheidungen zu treffen. Was mit Innovatoren wie EcoFlow begann, die einfache Kraftwerke bauten, hat sich zu intelligenten, KI-fähigen Systemen entwickelt, die saubere Energie für jedermann und überall verfügbar machen und sich nahtlos in den Alltag integrieren lassen.

Diese Systeme sind nicht nur kostensparende Maßnahmen, sondern bieten auch die Widerstandsfähigkeit, Unabhängigkeit und Kontrolle, die wir uns alle in solchen Situationen wünschen. Da erneuerbare Technologien durch bessere Analysen, verbesserte Speichermöglichkeiten und eine optimierte Integration immer zugänglicher werden, wird erneuerbare Energie zu einer für alle leichter zugänglichen Energiequelle.

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Lufthansa investiert 70 Millionen Euro in verbesserte Services

Im Jahr 2026 blickt die Lufthansa auf ein bedeutendes Jubiläum: Vor 100 Jahren wurde die erste Lufthansa gegründet. Zum runden Geburtstag kündigt die Airline eine umfassende Neugestaltung des Bordservices an. Mit der „Future Onboard Experience“ (FOX) soll das Flugerlebnis auf der Langstrecke neu definiert und der Premium-Anspruch des Unternehmens weiter gestärkt werden.

Investition in ein Premium-Erlebnis an Bord

Jens Ritter, CEO von Lufthansa Airlines, betont die Dimension der Neuerungen: „Wir investieren allein in den nächsten zwölf Monaten über 70 Millionen Euro in unsere neue Future Onboard Experience. Damit investieren wir in ein Top-Premium-Produkt, in die Zufriedenheit unserer Gäste und in die Zukunft unserer Airline. Mit mehr Individualität, höherem Komfort und außergewöhnlichen Lufthansa Signature Moments knüpfen wir an das an, was uns in den vergangenen 100 Jahren immer ausgezeichnet hat: ein aufmerksamer und einzigartiger Gastgeber über den Wolken zu sein.“

Modernisierung der Flotte und neue Services

Bereits heute setzt Lufthansa mit der Einführung der Boeing 787-9 und des Airbus A350-900 sowie mit dem neuen Bordprodukt Allegris Maßstäbe für die Zukunft. Mit FOX geht die Airline jedoch noch einen Schritt weiter: Alle Service-Elemente und Abläufe an Bord werden überarbeitet. Ziel ist es, das gesamte Reiseerlebnis auf Langstreckenflügen in Economy, Premium Economy, Business und First Class aufzuwerten – unabhängig davon, ob die Flugzeuge bereits mit Allegris ausgestattet sind.

FOX steht für Individualität, Komfort und Lufthansa Signature Moments – Werte, die den unverwechselbaren Charakter der Airline prägen.

Mehr Individualität für Fluggäste

  • Business Class: Die zweite Mahlzeit kann flexibel zu einem selbst gewählten Zeitpunkt bestellt werden. Zur Auswahl stehen herzhafte und süße Speisen, Snacks und warme Gerichte.
  • Economy und Premium Economy Class: Passagiere haben künftig die Wahl zwischen drei statt bisher zwei Mahlzeitenoptionen.

Komfort auf Premium-Niveau

Mit FOX wird das Premium-Erlebnis an Bord weiter ausgebaut:

  • neue hochwertige Amenities
  • verbesserte Textilien
  • komplett neues, zeitlos-modernes Geschirr in allen vier Klassen

Diese Details sollen Wertigkeit vermitteln und den Lufthansa-Anspruch an Gastlichkeit unterstreichen.

Lufthansa Signature Moments

Besondere Services, die Lufthansa seit Jahrzehnten auszeichnen, werden im Rahmen von FOX weiterentwickelt:

  • die ikonische Rose in der First Class
  • der traditionelle Kaviarservice
  • der Avionic Signature Drink

Auch die Kulinarik wird neu inszeniert: Ein Dreiklang aus Heimat, Vielfalt und Signature-Gerichten lässt Fluggäste in Genusswelten eintauchen – inspiriert von Abflugort oder Reiseziel, kreiert von Spitzenköchen.

Die Einführung der Future Onboard Experience FOX ist für das Frühjahr 2026 geplant. Passagiere können sich damit pünktlich zum 100-jährigen Bestehen der Lufthansa auf ein neues Premium-Flugerlebnis freuen.

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Vollsperrung und Änderungen im ÖPNV in Wiesbaden

Wegen umfangreicher Bauarbeiten ist die Frauensteiner Straße in Wiesbaden ab sofort bis voraussichtlich Dienstag, 21. Oktober voll gesperrt. Betroffen sind die Buslinien 24 und 39 sowie mehrere Schulbusverbindungen von ESWE Verkehr. Fahrgäste müssen sich auf Umleitungen, geänderte Fahrpläne und längere Fahrzeiten einstellen.

Änderungen bei der Linie 24

  • Richtung Dotzheim-Mitte: Nach der Haltestelle „Rheinblick“ fährt die Linie über „Märchenland“ und „Ludwig-Erhard-Straße“ bis „Dotzheim-Mitte“, wo der reguläre Linienweg wieder aufgenommen wird.
  • Richtung Frauenstein: Ab „Dotzheim-Mitte“ fährt die Linie über „Ludwig-Erhard-Straße“ und „Märchenland“ bis „Rheinblick“. Von dort geht es auf der gewohnten Strecke weiter.
  • Horst-Schmidt-Kliniken (HSK): Fahrten der Linie 24, die planmäßig über die HSK führen, bedienen die Klinik-Haltestelle weiterhin.

Änderungen bei der Linie 39

Die Linie 39 Richtung Horst-Schmidt-Kliniken startet ab der Haltestelle „Waldfriedhof“ und fährt über „Schelmengraben“, „Karl-Legien-Straße“, „Stephan-Born-Straße“ sowie die „Alexej-von-Jawlensky-Schule“ bis zur Endhaltestelle HSK.

Zusätzlicher Pendelbus im Einsatz

Während der Sperrung richtet ESWE Verkehr einen Pendelverkehr ein. Dieser verkehrt täglich von etwa 5 bis 0.30 Uhr und startet an der Haltestelle „Dotzheim-Mitte, A“.

Fahrweg werktags (ca. alle 30 Minuten): „Wilhelm-Leuschner-Straße“ – „Dotzheim-Mitte, B“ – „Alexej-von-Jawlensky-Schule“ – „Stephan-Born-Straße“ – „Karl-Legien-Straße“ – „Schelmengraben“ – und zurück nach Dotzheim.

In Tagesrandzeiten fährt der Pendelbus zusätzlich über die „August-Bebel-Straße“.

Tagesrandzeiten im Überblick

  • Montag bis Freitag: bis ca. 6 Uhr
  • Samstag: bis ca. 8 Uhr
  • Sonntag: bis ca. 11.30 Uhr
  • täglich ab ca. 20 Uhr

Ein Anschluss zur Linie 24 besteht in Dotzheim-Mitte – sowohl von als auch in Richtung Innenstadt.

Informationen für Fahrgäste

ESWE empfiehlt, die Änderungen bei der Fahrtplanung zu berücksichtigen und zusätzliche Zeit einzuplanen. Weitere Informationen finden Fahrgäste an den Fahrplankästen der betroffenen Haltestellen, im interaktiven Liniennetzplan unter www.netzplan-wiesbaden.de, sowie in der Übersicht aller Umleitungen auf www.eswe-verkehr.de.

Das ESWE-Verkehr-Servicetelefon ist von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr sowie samstags von 8 bis 15 Uhr unter (0611) 45022450 erreichbar. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) bietet Fahrplan- und Tarifauskünfte täglich rund um die Uhr unter (069) 24248024 an.

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Hund in Wintersheim gefunden – Besitzer dringend gesucht

In der Nacht vom 24. auf den 25. September 2025 gegen 00:20 Uhr meldeten Anwohner in Wintersheim einen zugelaufenen Hund. Bei dem Tier handelt es sich um eine schwarz-braune Hündin, die offenbar ohne Besitzer unterwegs war.

Hundebesitzer in Wintersheim und Umgebung gesucht

Die Polizei nahm die Hundedame auf die Dienststelle mit, wo sie zunächst mit Wasser versorgt wurde. Über ihre Herkunft liegen bislang keine Informationen vor. Hinweise auf eine mögliche Zugehörigkeit zu einer Familie oder einem Halter konnten bisher nicht festgestellt werden.

Die Besitzer oder Personen, die Angaben zur Herkunft der Hündin machen können, werden gebeten, sich zeitnah telefonisch unter der 06131 / 65 34 550 bei der zuständigen Dienststelle zu melden. Sollte sich niemand melden, muss das Tier an ein Tierheim übergeben werden.

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Einführung in die Drohnenfotografie: Was man wissen muss

Ihr erster Start ist selten filmreif. Es ist ein stilles Feld bei Sonnenaufgang, die Daumen zittern leicht auf den Sticks, und ein leises Surren erhebt sich in die Luft. Dann füllt sich der Bildschirm mit einer Perspektive, die Sie noch nie zuvor gesehen haben – Straßen als Linien, Bäume als Texturen, Schatten als Formen. Das ist der Moment, in dem die Luftbildfotografie mit Drohnen klickt: Sie sind nicht nur höher, Sie sehen die Welt völlig anders.

Ein guter Flugplan hält Sie legal und sicher. Solide Kameraentscheidungen und saubere Technik sichern starke Dateien. Intelligente Nachbearbeitung verwandelt flache Szenen in echte Hingucker. Zusammen ergeben sie einen wiederholbaren Workflow, dem Sie vertrauen können.

In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre perfekte Kameradrohne für Einsteiger auswählen, eine zuverlässige Pre-Flight-Routine aufbauen, aus der Luft statt vom Boden komponieren und ein Edit erstellen, das die Details bewahrt. Praktische Empfehlungen und verlässliche Checklisten verwandeln Ihre Neugier in eine treibende Kraft der Inspiration für atemberaubende Luftaufnahmen!

Mit der richtigen Ausrüstung starten

Außenaufnahmen von Immobilien, Dachinspektionen oder Reisevideos können zu einem spannenden neuen Hobby oder sogar zu einer zusätzlichen Einkommensquelle werden. Mit Drohnen Geld verdienen rückt deutlich näher, wenn Sie gleich am Anfang die richtige Ausrüstung wählen.

Ihre Luftaufnahmen-Drohne sollte leicht, stabil und von Anfang an zuverlässig sein. Achten Sie auf ein Modell unter 250 g mit 3-Achsen-Gimbal, GPS mit Return-to-Home, mindestens 30 Minuten Flugzeit sowie RAW-(DNG)-Fotos mit automatischer Belichtungsreihe. Ein Sensor von 1/1,3″ oder größer hält bei Sonnenauf- und -untergang mehr Details fest.

Aktualisieren Sie die Firmware zu Hause, nicht erst im Feld. Kalibrieren Sie Kompass und Gimbal nach dem Transport, um eine stabile Navigation und Aufnahme zu gewährleisten. Stellen Sie die Return-to-Home-Höhe über die lokalen Hindernisse ein (z. B. 50–70 m in Vororten). Formatieren Sie die Speicherkarte und aktivieren Sie RAW+JPEG. Falls Ihre Luftaufnahmen-Drohne AEB (Auto Exposure Bracketing) unterstützt, setzen Sie ±2 EV für kontrastreiche Szenen. Packen Sie außerdem einen ND-Filter für die Mittagssonne und ein Mikrofasertuch für die Linse ein.

Erste Flüge: Kontrolle, Licht & Komposition

Beginne mit einem 30-sekündigen Schwebeflug in 10 m Höhe ohne Steuerung. Wenn der Bildausschnitt driftet, lande und kalibriere neu. Aktiviere das Raster und platziere den Horizont im oberen oder unteren Drittel. Neige den Gimbal 5–10° nach unten, um mehr Elemente ins Bild einzubeziehen. Bewege dich langsam: Fliege mit Schrittgeschwindigkeit, drehe sanft und zeichne 5–10-sekündige Clips auf, während du Fotos komponierst.

Hochwertige Drohnenfotos hängen von den richtigen Kameraeinstellungen ab. Bei Wind wähle eine Verschlusszeit von 1/200–1/400 s für Fotos und erhöhe den ISO-Wert nur bei Bedarf. Fixiere die Belichtung vor weiten Schwenks, damit die Helligkeit zwischen den Bildern konstant bleibt. Stelle einen festen Weißabgleich ein (z. B. 5600 K mittags, 6500–7000 K bei Sonnenuntergang), um gleichmäßige Farben zu sichern. Wenn Böen auftreten, verringere die Flughöhe, fliege quer zum Wind und mache Pausen zwischen den Eingaben. Warte, bis der Gimbal stabil ist, bevor du den Auslöser betätigst.

Denke in Sequenzen: Erzähle eine kleine Geschichte, indem du eine Weitaufnahme, eine nähere Ansicht und dann eine Draufsicht aufnimmst. Wische das Objektiv vor dem Start ab und mache aus jedem Winkel zwei bis drei Fotos; ein kleiner Schritt nach links oder rechts kann die Komposition verändern. Lass die Drohne kurz innehalten, bevor du auslöst, damit die Drohnenbilder scharf sind. Wenn der Himmel ausgewaschen wirkt, neige die Kamera etwas nach unten, um Farbe und Details zu bewahren.

Nach der Landung baue einen schnellen, realistischen Bearbeitungs-Workflow auf. Sortiere zuerst aus, richte den Horizont gerade, korrigiere die Belichtung und füge lokalen Kontrast hinzu. Wenn Dunst die Szene weich erscheinen lässt, bringt eine leichte Dunstentfernung und selektive Klarheit Mikrodetails zurück. Wenn es schnell gehen muss, nutze Bildbearbeitung mit KI, um Himmel und Boden auszugleichen, Rauschen in den Schatten zu reduzieren und Kanten zu schärfen. Ergänze manuelle Feinheiten, wenn nötig, und speichere ein wiederverwendbares Preset, damit deine nächste Serie in Sekunden den gleichen Look erhält.

Sicherheit, Ethik und Rechtliches

Bevor Sie starten, prüfen Sie Ihre nationale Luftfahrtkarten-App (z. B. das offizielle No-Fly-Zones-Tool der zuständigen Behörde) auf temporäre Beschränkungen, kontrollierten Luftraum und lokale Hinweise. Machen Sie einen Rundgang vor Ort: Achten Sie auf Stromleitungen, Masten, Hundehalter:innen und Windkanäle zwischen Gebäuden. Wählen Sie einen Startplatz mit freier Vertikalachse und einer Notlandezone, die Sie ohne Überflug von Menschen oder Straßen erreichen können.

Bereiten Sie sich auf Herausforderungen wie Verbindungsverlust oder niedrige Akkuschwellen vor. Lernen Sie, wie man Return-to-Home abbricht, falls die Drohne sonst in ein Hindernis fliegen würde. Bringen Sie eine gut sichtbare Karte mit Ihrer Telefonnummer am Controller an – im Notfall erleichtert das die schnelle Kontaktaufnahme.

Halten Sie 30–50 Meter seitlichen Abstand zu unbeteiligten Personen, vergrößern Sie diesen bei Böen und fliegen Sie lieber niedriger als weiter entfernt, um die Sichtverbindung zu wahren. Nutzen Sie eine*n Spotter:in, wenn Sie in der Nähe von Ablenkungen oder bei komplexen Flugmanövern filmen. Programmieren Sie Geo-Fence-Grenzen, um nicht unbeabsichtigt in sensible Bereiche einzudringen, und prüfen Sie nach dem Umstellen des Startplatzes den Home Point. Wenn sich eine Menschenmenge bildet, landen Sie, setzen Sie den Sicherheitsbereich neu und informieren Sie interessierte Zuschauer:innen, bevor Sie fortfahren. Vermeiden Sie es, über Hinterhöfen, Schulen oder Krankenhäusern zu schweben, und holen Sie auf Privatgelände vorher die Erlaubnis ein.

Fazit

Drohnenfotografie zu meistern bedeutet, die richtige Ausrüstung zu nutzen, sorgfältig zu planen und ein geschultes Auge für Komposition zu haben – und das alles unter Einhaltung von Sicherheits- und Rechtsvorgaben. Wenn Sie diese Prinzipien beherzigen, können Sie Ihre Luftaufnahmen in fesselnde visuelle Geschichten verwandeln, die Ihr Publikum inspirieren und begeistern.

Werner & Mertz Mainz gewinnt Deutschen Verpackungspreis

Großer Erfolg für das Mainzer Familienunternehmen Werner & Mertz: Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Mondi erhielt es den Deutschen Verpackungspreis 2025 in der Kategorie Nachhaltigkeit/Recyclateinsatz. Prämiert wurde ein neu entwickelter vollständig recyclingfähiger Standbodenbeutel, der erstmals Post-Consumer-Recyclat (PCR) aus dem Gelben Sack enthält. Die Preisverleihung fand am 23. September im Rahmen der Fachmesse FachPack in Nürnberg statt.

Jury lobt Innovation mit Kreislaufgedanken

„Bei dieser Prämierung war nicht nur die Verwendung von Rezyklat als Innovation für einen Standbodenbeutel für flüssiges Füllgut im Vordergrund, sondern auch die Tatsache, dass nicht ein speziell entwickeltes Rezyklat zum Einsatz kam. Ein existierendes Material aus dem Gelben Sack, das über die bereits bekannte Sortier- und Aufbereitungsinfrastruktur gewonnen wird, zeigt auf, dass auch für flexible Verpackungen schon heute Sekundärmaterialien aus der haushaltsnahen Sammlung verfügbar sind. Der Folienaufbau ist auf Rezyklat abgestimmt. Diese Entwicklung hat die Jury gewürdigt“, so die Bewertung der Juroren aus Wirtschaft, Forschung und Lehre.

Ein Meilenstein für nachhaltige Verpackungen

Der prämierte Beutel stellt einen weiteren Schritt in Richtung geschlossene Kreislaufwirtschaft dar. Bereits 2019 hatten Werner & Mertz und Mondi den ersten vollständig recyclingfähigen Standbodenbeutel aus Monomaterial entwickelt, der bis zu 70 Prozent weniger Plastik verbraucht als eine herkömmliche Flasche.

Die aktuelle Weiterentwicklung geht nun noch weiter: Der neue Beutel besteht zu 27 Prozent aus Recyclat und beweist, dass auch PCR aus der haushaltsnahen Sammlung für flexible Verpackungen eingesetzt werden kann. Dabei bleiben Standfestigkeit, Extrusion, Konfektion und Versiegelung auf gewohnt hohem Niveau.

„Der Recyclat-Beutel erfüllt die gleichen Anforderungen an Qualität und Produktschutz wie ein Pendant aus Primärplastik. Damit beweist die Recyclat-Initiative erneut, dass Ökologie und Qualität keinen Widerspruch darstellen, sondern sich im Gegenteil optimal ergänzen“, sagt Alexander Schau, Leiter Verpackungsentwicklung bei Werner & Mertz.

Auch Mondi zeigt sich überzeugt: „Die gemeinsame Entwicklung des StripPouch zeigt eindrucksvoll, dass Kreislaufwirtschaft und Recyclingfähigkeit heute schon Realität sein können. Wir haben bewiesen, dass nachhaltige Verpackungen keine Kompromisse bei Qualität und Funktionalität erfordern. Dieses Projekt ist mehr als ein technischer Erfolg – es ist ein Signal für die ganze Branche: Wenn wir wollen, können wir den Paradigmenwechsel hin zu echten, zukunftsfähigen Verpackungslösungen gemeinsam gestalten“, erklärt Jens Kösters, Manager Technical Service, R&D & Innovation bei Mondi Halle & Steinfeld.

Nominierung für den WorldStar Packaging Award

Von mehr als 200 eingereichten Projekten aus 15 Ländern wurden 37 Innovationen ausgezeichnet – darunter Lösungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA und dem Iran.

„Wir freuen uns über zukunftsweisende Lösungen und neue Maßstäbe für Closed-Loop-Systeme, Wiederverwendbarkeit und Wiederbefüllbarkeit, zur Erschließung innovativer Quellen und Anwendungen für Rezyklat.“, so dvi-Geschäftsführerin Dr. Natalie Brandenburg.

Mit dem Gewinn des Deutschen Verpackungspreises qualifizieren sich Werner & Mertz und Mondi automatisch für den WorldStar Packaging Award der World Packaging Organisation (WPO).

Artikelempfehlung: Studierendenmieten in Mainz erreichen Höchststand

Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Mainz

Am Montagabend (22. September 2025) kam es am Hauptbahnhof Mainz zu einem Messerangriff. Gegen 22:10 Uhr wurde ein 24-jähriger Mann auf dem Bahnhofsvorplatz in der Nähe der Bushaltestelle „I“ und des Eingangs zur Bar „U1“ durch einen bislang unbekannten Täter verletzt.

Tatgeschehen am Bahnhofsvorplatz in Mainz

Nach Angaben eines Zeugen näherte sich der Täter dem Opfer und dessen Begleiter. Nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung zog der Mann ein Messer und verletzte den 24-Jährigen schwer, aber nicht lebensgefährlich. Das Opfer wurde zur Behandlung in die Notaufnahme der Universitätsklinik Mainz gebracht.

Der Täter flüchtete im Anschluss in Richtung Münsterplatz und konnte trotz sofort eingeleiteter Fahndung nicht festgenommen werden. Das Opfer gab an, den Mann nicht zu kennen.

Die Polizei beschreibt den Tatverdächtigen wie folgt:

  • männlich
  • Kapuze und Maske bis unter die Augen
  • Jacke: blauer Torso, weiße/beige Oberarme, schwarze Unterarme
  • Hose: schwarz oder grau
  • sprach bei der Tat Persisch

Die Polizeiinspektion Mainz 2 bittet dringend um Mithilfe der Bevölkerung. Personen, die Hinweise zum Vorfall oder zur Identität des Täters geben können, sollen sich unter der Telefonnummer 06131/65-34250 melden.

Artikelempfehlung: Mainz: Zahlbacher Steig bleibt vorerst gesperrt

25 Jahre ÖKOPROFIT: 50 Betriebe für Klimaschutz ausgezeichnet

Nachrichten Wiesbaden: Am Dienstag, 23. September, hat Wiesbaden ein Vierteljahrhundert ÖKOPROFIT gefeiert. Im Kurhaus erhielten 50 Unternehmen und Organisationen die begehrte Zertifizierung für ihr Engagement im Umwelt- und Klimaschutz. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende betonte in seiner Begrüßung: „Dieser Meilenstein steht für einen gemeinsamen Beitrag von Stadt und Wirtschaft zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ressourcenschonung – ein Ziel, das angesichts der aktuellen Herausforderungen wichtiger denn je ist.“

Vielfalt der Teilnehmer

Die Auszeichnungen überreichten Oberbürgermeister Mende, Bürgermeisterin und Umweltdezernentin Christiane Hinninger sowie IHK-Präsident Jörg Brömer. Unter den 50 Betrieben befinden sich elf Neueinsteiger – darunter Krankenhäuser, IT- und Medienunternehmen, Versicherungen, die Bauwirtschaft, städtische Einrichtungen und sogar die IHK Wiesbaden selbst. Die übrigen 39 Betriebe gehören bereits dem ÖKOPROFIT-Klub an und setzen ihre langjährige Arbeit für Umwelt und Klima fort.

Beeindruckende Bilanz nach 25 Jahren

Seit dem Start im Jahr 2000 haben 160 Unternehmen an ÖKOPROFIT Wiesbaden teilgenommen und über 500 Zertifizierungen erhalten. Die Einsparungen sprechen für sich:

  • knapp 500.000 Tonnen CO₂,

  • 800 Millionen Kilowattstunden Energie,

  • 505 Millionen Liter Wasser sowie

  • über 9.000 Tonnen Rohstoffe und Abfall.

Auch wirtschaftlich hat sich das Programm gelohnt: Insgesamt sparten die Betriebe mehr als 80 Millionen Euro.

Ergebnisse der aktuellen Runde

In der Jubiläumsrunde 2024/2025 wurden 218 Maßnahmen umgesetzt. Sie führen zu jährlichen Einsparungen von fast 900.000 Euro, fünf Millionen Kilowattstunden Energie, 3.000 Tonnen CO₂ sowie weiteren Ressourcen wie Papier, Abfall und Rohstoffen. Neben großen Effizienzmaßnahmen tragen auch kleine Lösungen zum Erfolg bei – von Elektromobilität über Recycling bis hin zu nachhaltiger Beschaffung und Biodiversitätsprojekten.

Stimmen der Verantwortlichen aus Wiesbaden

Bürgermeisterin Christiane Hinninger würdigte das Projekt als „einmalig und innovativ“. Sie hob hervor, dass ÖKOPROFIT Betriebe bei gesetzlichen Anforderungen unterstützt und konkrete ökologische Verbesserungen hervorbringt.
Evelyne Wickop, Mitinitiatorin des Projekts in Wiesbaden, zog ebenfalls eine positive Bilanz: „Was ÖKOPROFIT von Anfang an ausgezeichnet hat, sind die Menschen und Unternehmen, die Verantwortung übernehmen und in einem starken Netzwerk zusammenarbeiten.“

Blick nach vorn

ÖKOPROFIT ist längst mehr als ein Wiesbadener Projekt. Über 120 Kommunen bundesweit nutzen den Ansatz, und viele Wiesbadener Betriebe engagieren sich zusätzlich in Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerken. Neueinsteiger sind willkommen: Anmeldungen für die nächste Runde mit erweitertem Angebot zur Klimabilanzierung sind ab sofort beim Umweltamt möglich.

Fazit

Die Jubiläumsfeier zeigte eindrucksvoll, dass ÖKOPROFIT nicht nur Umwelt und Klima schützt, sondern auch Betriebe stärkt. Nach 25 Jahren steht fest: Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gehen Hand in Hand – wenn Stadt und Unternehmen gemeinsam Verantwortung übernehmen.

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Rüsselsheim fördert pädagogischen Nachwuchs

Nachrichten Rüsselsheim: Mit Beginn des neuen Betreuungsjahres haben in den städtischen Kindertagesstätten und Betreuungsschulen von Rüsselsheim am Main 31 neue Auszubildende ihre Tätigkeit aufgenommen. Zusätzlich absolvieren zehn junge Menschen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in den Einrichtungen.

Dank und Anerkennung vom Bürgermeister

Bürgermeister Murat Karakaya begrüßte die Nachwuchskräfte bei einer Willkommensveranstaltung. Er betonte: „Die pädagogischen Fachkräfte übernehmen eine der wichtigsten Aufgaben in unserer Stadt. Sie tragen große Verantwortung, denn sie begleiten das Aufwachsen unserer Kinder. Unsere neuen Auszubildenden bereichern den Kita-Alltag mit ihren vielfältigen Hintergründen. Gleichzeitig werden sie von erfahrenen Teams intensiv begleitet und gefördert.“

Breites Ausbildungsspektrum in Rüsselsheim

Die Stadt Rüsselsheim bietet unterschiedliche Wege, Praxiserfahrung für den Beruf der Erzieherin oder des Erziehers zu sammeln. In diesem Jahr starten:

  • elf Personen in der Sozialassistenz,

  • zwölf im Anerkennungsjahr,

  • vier in der berufsbegleitenden Ausbildung und

  • vier in der praxisintegrierten vergüteten Ausbildung (PivA).

Sie alle werden in den insgesamt 29 städtischen Kindertagesstätten und fünf Betreuungsschulen eingesetzt.

Perspektive auf Festanstellung

Bei der Auftaktveranstaltung lernten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher wichtige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus der Verwaltung kennen. Sie erhielten außerdem wertvolle Einblicke in deren Arbeit.
Zunächst gaben die Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung einen Überblick über den Ablauf der Ausbildung. Anschließend zeigten sie, welche vielfältigen Möglichkeiten sich innerhalb der Stadt bieten.
Besonders deutlich wurde das Engagement der Stadtverwaltung durch ein Angebot: Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung können die Absolventinnen und Absolventen eine Festanstellung in Rüsselsheim übernehmen.

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Mainz: Zahlbacher Steig bleibt vorerst gesperrt

Nachrichten Mainz: Ein Wasserrohrbruch im Kreuzungsbereich „Am Wildgraben“, „Untere Zahlbacher Straße“ und „Zahlbacher Steig“ sorgt seit dem Wochenende für erhebliche Einschränkungen im Mainzer Süden. Die Reparaturarbeiten werden voraussichtlich drei bis vier Wochen dauern und führen zu umfangreichen Umleitungen.

Schaden größer als gedacht

Zunächst hatten die Mainzer Netze GmbH den Bruch in der Nacht von Freitag auf Samstag provisorisch behoben. Doch schon wenige Tage später zeigte sich, dass die Leitung stärker beschädigt ist als angenommen. Deshalb muss nun ein größerer Bereich der Kreuzung aufgegraben und zusätzliche Anlagenteile instandgesetzt werden.

Versorgung bleibt weitgehend gesichert

Trotz der Arbeiten blieb die Trinkwasserversorgung der Anwohnerinnen und Anwohner am Wochenende stabil. Auch in den kommenden Wochen wollen die Mainzer Netze die Versorgung aufrechterhalten – mit Ausnahme einzelner kurzfristiger Unterbrechungen, die während der Instandsetzung notwendig werden.

Vollsperrung und Umleitungen

Während der Bauarbeiten ist die Zahlbacher Steig in beide Richtungen vollständig gesperrt. Der Verkehr wird über ausgeschilderte Umleitungen geleitet. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen daher mit längeren Fahrzeiten rechnen.

Ende der Arbeiten frühestens Ende Oktober

Nach Einschätzung der Mainzer Netze werden die Reparaturen mindestens drei bis vier Wochen dauern. Damit bleibt die Zahlbacher Steig bis voraussichtlich Ende Oktober gesperrt.

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Bad Kreuznach: „Kunst am Bau“ feierlich eingeweiht

Nachrichten Bad Kreuznach: Mit einer offiziellen Feier haben Stadt, Feuerwehr und Künstler die neue „Kunst am Bau“ an der Feuerwache Ost in Planig eingeweiht. Seit Anfang August steht die Steinskulptur des renommierten Künstlerpaars Livia Kubach und Michael Kropp auf dem Außengelände neben dem Grillplatz. Sie soll nicht nur schmücken, sondern auch Begegnungen ermöglichen.

Siegerentwurf aus Wettbewerb

Die Installation ging aus einem beschränkten Wettbewerb hervor, zu dem ausschließlich Künstlerinnen und Künstler aus Bad Kreuznach eingeladen waren. Ihr Konzept überzeugte durch den direkten Bezug zur Funktion der Feuerwache. Feuer und Wasser bilden die zentralen Elemente des Werkes – und verbinden sich hier zu einer eindrucksvollen Einheit.

Zwei Steine, viele Bedeutungen

Die Skulptur besteht aus zwei Granitfindlingen:

  • Der „Glutstein“ zeigt auf seiner grauen Oberfläche eine rote, hochglanzpolierte Einlage, die an lodernde Glut erinnert.

  • Der „Wasserstein“ birgt in seiner Aushöhlung echtes Wasser, das zum Erleben, Kühlen und Spielen einlädt.

Beide Steine sind wie Tische gestaltet und bieten damit allen Feuerwehrleuten einen Ort der Begegnung und der Pause.

Symbolik und Funktionalität vereint

Oberbürgermeister Emanuel Letz betonte bei der Einweihung die besondere Bedeutung des Kunstwerks:
„Die Skulptur ist weit mehr als ein Kunstwerk – sie verbindet Symbolik und Funktionalität, sie lädt zur Begegnung ein und schafft Identität. Ich freue mich sehr, dass wir an unserer Feuerwache Ost ein so beeindruckendes Beispiel für ,Kunst am Bau‘ präsentieren können.“

Förderung künstlerischen Schaffens

Der Wettbewerb „Kunst am Bau“ ist nicht nur Teil der kulturellen Förderung des Landes Rheinland-Pfalz, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Verbindung von Architektur und Kunst. Bei öffentlichen Bauprojekten sollen daher Kunstwerke entstehen, die Räume aufwerten und zugleich den Menschen zugutekommen. Mit der Steinskulptur von Kubach und Kropp erhält die Feuerwache Ost nun nicht nur ein bleibendes Zeichen für Kreativität, sondern ebenso für Gemeinschaft und Identität.

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Wiesbaden: Sanierungsarbeiten in sichere Straßen gestartet

Nachrichten Wiesbaden: Seit Dienstag, 23. September, saniert das Tiefbau- und Vermessungsamt zahlreiche Straßenzüge im Wiesbadener Stadtgebiet. Ziel ist es, die vorhandene Fahrbahndecke zu erhalten und die Nutzungsdauer deutlich zu verlängern.

Nebenstraßen im Fokus

Bis Ende Oktober erhalten vor allem Nebenstraßen eine neue Asphaltschicht. Betroffen sind unter anderem die Adalbert-Stifter-Straße, Bahnholzstraße, Kröckelstraße, Elisenstraße, Amselberg, Junkernstraße, Mecklenburger Straße, Schlesierstraße, Jenaer Straße, Hagenstraße, Mufflingstraße, Greifstraße, Holländische Straße, Rüdesheimer Straße, Josefstraße und der Lassalleplatz.

Die Arbeiten dauern in der Regel nur ein bis zwei Tage pro Abschnitt. Dabei wird die alte Straßenoberfläche mit einem Dünnschichtbelag im Kaltverfahren maschinell überzogen. Vorteil: Der Belag ist schnell befahrbar, sodass Einschränkungen möglichst gering bleiben. Insgesamt werden rund 32.400 Quadratmeter erneuert – das entspricht etwa 4,5 Fußballfeldern oder der Fläche des Kulturparks Schlachthof.

Information der Anwohnenden

Das Tiefbau- und Vermessungsamt informiert die Anwohnenden rechtzeitig. Zusätzlich werden Halteverbotsschilder mit Tages- und Uhrzeitangaben aufgestellt. Nur so können die Arbeiten zügig durchgeführt werden. Da die Sanierungen witterungsabhängig sind, kann es zu kurzfristigen Verschiebungen kommen. Wichtig: Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge bleibt jederzeit gewährleistet.

Kontinuierliche Investitionen seit 2005

Das Programm zur Fahrbahndeckensanierung ist seit 2005 fester Bestandteil der städtischen Investitionen. Damals stellte die Stadtverordnetenversammlung 200.000 Euro bereit, inzwischen sind es rund 700.000 Euro pro Jahr. Mit diesem Budget lassen sich jährlich zwischen 40.000 und 60.000 Quadratmeter Straßenfläche erneuern.

Beitrag zu Sicherheit und Lebensqualität

Mit den Sanierungen investiert Wiesbaden gezielt in sichere, funktionierende und lebenswerte Straßen. Die Stadt bittet um Verständnis für die unvermeidlichen Verkehrsbehinderungen und verweist auf den langfristigen Nutzen: Jede Maßnahme stärkt die Infrastruktur und rüstet die Straßen für künftige Anforderungen.

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