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„Wiesbaden on Ice“ bleibt auf dem Bowling Green

Die Zukunft von „Wiesbaden on Ice“ ist geklärt: Die Eisbahn bleibt auf dem Bowling Green und damit an dem Standort, an dem die Veranstaltung in den vergangenen Jahren Teil der Wiesbadener Weihnachtsstadt war. Zuvor hatte es Überlegungen gegeben, die Veranstaltung auf den Kranzplatz zu verlegen.

Diskussion um möglichen Umzug von Wiesbaden on Ice

Für Diskussionen hatte zuletzt eine Äußerung von Gerhard Obermayr, Vorstand der Sporthilfe Wiesbaden, gesorgt. Gegenüber Medien hatte er erklärt, dass sich das Konzept von „Wiesbaden on Ice“ weiterentwickeln müsse und der Kranzplatz dafür bessere Bedingungen biete.

Die SPD-Rathausfraktion sprach sich gegen einen möglichen Umzug aus und setzte sich dafür ein, die Eisbahn weiterhin vor dem Kurhaus zu belassen. Mit einem Antrag im Wirtschaftsausschuss wollte die Fraktion Klarheit über die Zukunft der Veranstaltung erreichen.

Nach Angaben der SPD steht nun fest, dass „Wiesbaden on Ice“ auf dem Bowling Green bleibt.

„Wir sind froh, dass die Verantwortlichen die selbst verursachte ‚Schlitterpartie‘ beendet haben. ‚Wiesbaden on Ice‘ bleibt dort, wo es in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil der Wiesbadener Weihnachtsstadt geworden ist“, sagt Aman Yoseph, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Rathausfraktion.

Damit bleibt auch das Ambiente der Eisbahn vor der Kulisse des Kurhauses erhalten.

Schulkinder sollen weiterhin kostenlos aufs Eis

Neben dem Standort geht es der SPD auch um den kostenlosen Zugang für Schulkinder. Diese sollen „Wiesbaden on Ice“ weiterhin ohne Eintritt besuchen können. Die kostenlose Nutzung der Eisbahn für Schulkinder bezeichnet die SPD als ein wichtiges Projekt, für das sie sich seit Jahren einsetzt.

„Die Eisbahn soll auch weiterhin für alle Kinder offenstehen und das unabhängig vom Geldbeutel der Eltern“, so Silas Gottwald.

Kostenfrei mit dem ÖPNV zum Rotweinfest in Ingelheim

Das Ingelheimer Rotweinfest steht bevor und damit stellt sich für viele Besucher auch die Frage nach der An- und Abreise. Vom 26. September bis zum 4. Oktober können Festgäste innerhalb Ingelheims ganztägig kostenlos mit Bus und Bahn unterwegs sein. Voraussetzung ist die Nutzung der FAIRTIQ-App. Zusätzlich wird das reguläre Angebot durch zahlreiche Spät- und Sonderfahrten ergänzt.

Kostenlose Fahrten mit der FAIRTIQ-App

Wer die FAIRTIQ-App nutzt, kann im genannten Zeitraum innerhalb Ingelheims kostenlos unterwegs sein. Das Angebot gilt für die RNN-Wabe 320, wobei Gau-Algesheim ausgenommen ist.

Über die App können außerdem bis zu vier weitere Personen mitgenommen werden. Auch diese fahren während des Rotweinfests kostenlos mit.

Stadtbusse und Nachtlinien fahren länger

Für die Anreise tagsüber stehen die Stadtbuslinien 612 und 613 zur Verfügung. Für die Rückfahrt in den Abendstunden sorgen unter anderem die Nachtbuslinien 618 und 619.

Die Linie 618 fährt ab dem Marktplatz Ober-Ingelheim in Richtung Großwinternheim montags bis donnerstags von 21:53 bis 0:53 Uhr stündlich. Freitags, samstags und sonntags verkehren die Busse bis 23:53 Uhr. Am Freitag sowie samstags gibt es darüber hinaus zusätzliche Fahrten zwischen 0:23 und 2:23 Uhr im Halbstundentakt.

In Richtung Bahnhof sowie weiter nach Frei-Weinheim und Sporkenheim fährt die Linie 618 montags bis donnerstags von 22:04 bis 1:04 Uhr beziehungsweise freitags, samstags und sonntags bis 0:04 Uhr stündlich. Freitags und samstags folgen zusätzliche Fahrten von 0:34 bis 2:34 Uhr im Halbstundentakt.

Die Linie 619 startet am Ingelheimer Bahnhof und fährt in Richtung Blumengarten, Nieder-Ingelheim und Ingelheim-West. Montags bis donnerstags gibt es Fahrten von 21 bis 0 Uhr, freitags, samstags und sonntags bis 23 Uhr jeweils stündlich. Freitags sowie samstags wird das Angebot von 23:30 bis 2:30 Uhr durch einen Halbstundentakt ergänzt.

Zusätzliche Regionalbusse zum Rotweinfest in Ingelheim

Auch die Regionalbusse der Kommunalverkehr Rhein-Nahe werden während des Festes durch zusätzliche Fahrten ergänzt. Ausgangspunkt vieler Sonderfahrten ist der Marktplatz Ober-Ingelheim.

Am Samstag, 26. September, fährt die Linie 625 stündlich von 21:16 bis 2:16 Uhr nach Engelstadt. Die Linie 626 fährt ab 22 Uhr ungefähr zur vollen Stunde bis 2 Uhr nach Ober-Hilbersheim. Die Linie 640 fährt zwischen 22:14 und 1:14 Uhr stündlich nach Nieder-Olm, um 23:14 Uhr weiter nach Partenheim über Stadecken.

Am Sonntag, 27. September, gibt es eine Spätfahrt der Linie 625 um 22:33 Uhr sowie eine Fahrt der Linie 626 um 23:10 Uhr nach Ober-Hilbersheim.

Von Montag, 28. September, bis Freitag, 2. Oktober, beginnen die Fahrten der Linie 626 um 20:34 und 22:08 Uhr bereits am Marktplatz Ober-Ingelheim.

Am Freitag, 2. Oktober, fährt die Linie 625 zwischen 22:16 und 2:16 Uhr stündlich nach Engelstadt. Die Linie 640 fährt ab 22:14 Uhr stündlich bis 1:14 Uhr nach Nieder-Olm, um 23:14 Uhr weiter nach Partenheim über Stadecken. Die Linie 626 fährt ab 22:08 Uhr ungefähr stündlich bis 2 Uhr nach Ober-Hilbersheim.

Am Samstag, 3. Oktober, gibt es zusätzliche Hinfahrten am Nachmittag aus Richtung Ober-Hilbersheim, Nieder-Olm und Engelstadt nach Ingelheim. Für die Rückfahrt fährt die Linie 625 zwischen 22:05 und 2:05 Uhr stündlich nach Engelstadt. Die Linie 626 fährt zwischen 21:57 und 1:57 Uhr stündlich. Bei der Linie 640 gibt es Fahrten um 22:08, 0:08 und 1:08 Uhr nach Nieder-Olm sowie um 23:08 Uhr nach Partenheim.

Am Sonntag, 4. Oktober, stehen nochmals Spätfahrten der Linie 625 um 22:33 Uhr und der Linie 626 um 23:10 Uhr ab dem Marktplatz Ober-Ingelheim zur Verfügung.

Der RNN weist darauf hin, dass es am 26. September und 2. Oktober bei einzelnen Fahrten der Linie 626 vorkommen kann, dass die Busse bei der Ankunft am Marktplatz Ober-Ingelheim mit einer abweichenden Liniennummer und dem Fahrtziel „Ingelheim, Bahnhof“ angezeigt werden. Die Busse fahren dennoch weiter bis Ober-Hilbersheim. Bei Unsicherheiten können sich Fahrgäste direkt an das Fahrpersonal wenden.

Auch Mainzer Mobilität bietet zusätzliche Fahrten

Zusätzliche Verbindungen gibt es außerdem bei den Linien 56, 79 und 91 der Mainzer Mobilität. Auch diese starten während des Rotweinfests teilweise am Marktplatz Ober-Ingelheim.

Am Samstag, 26. September, fahren die Linien 56 und 91 um 21:36 Uhr sowie ab 22:11 Uhr im Halbstundentakt bis 1:11 Uhr. Die Linie 79 fährt zwischen 21:06 Uhr und 1:03 Uhr stündlich.

Von Montag, 28. September, bis Donnerstag, 1. Oktober, bieten die Linien 56 und 91 zusätzliche Abendfahrten um 21:36, 22:41 und 23:42 Uhr an. Die letzte Fahrt führt bis zum Mainzer Hauptbahnhof. Die Linie 79 fährt um 21:06, 22:06 und 23:22 Uhr bis Uhlerborn.

Am Freitag, 2. Oktober, fahren die Linien 56 und 91 von 22:11 bis 1:11 Uhr im Halbstundentakt. Die Linie 79 ist zwischen 21:06 Uhr und 1:03 Uhr stündlich unterwegs.

Für Sonntag, 27. September, und Sonntag, 4. Oktober, sind zusätzliche Abendfahrten der Linien 56 und 91 um 21:39, 22:41 und 23:39 Uhr vorgesehen. Die letzten genannten Fahrten führen bis zum Mainzer Hauptbahnhof. Die Linie 79 fährt um 21:12, 22:12 und 23:22 Uhr bis Uhlerborn.

Am Samstag, 3. Oktober, fahren die Linien 56 und 91 zwischen 21:39 und 1:11 Uhr halbstündlich. Die Fahrten um 23:39 und 0:30 Uhr führen bis zum Mainzer Hauptbahnhof. Die Linie 79 fährt um 21:12 und 22:10 Uhr zum Mainzer Hauptbahnhof sowie um 23:22, 0:22 und 1:22 Uhr bis Uhlerborn.

Informationen zu Fahrplänen und Verbindungen

Weitere Informationen zu den Verbindungen während des Rotweinfests gibt es auf der Internetseite des Rhein-Nahe Nahverkehrsverbunds. Für Fragen steht der RNN außerdem telefonisch unter 06132 / 789622 zur Verfügung.

Zeugenaufruf nach Angriff in Ockenheim

Während des Kerbeumzugs in Ockenheim kam es am Sonntagnachmittag zu einer Auseinandersetzung. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Angaben zum Ablauf oder zu den beteiligten Personen machen können.

Mann soll in Ockenheim gegen einen Zaun gestoßen worden sein

Nach derzeitigem Kenntnisstand befand sich ein 47-jähriger Mann im Bereich der Wiesenstraße, als er von zwei bislang unbekannten Teilnehmern des Umzugs von der Straße gegen einen Zaun gestoßen worden sein soll.

Während des Vorfalls wurde nach Angaben der Polizei außerdem eine Fahne beschädigt, die der Mann bei sich führte. Anschließend sollen die bislang unbekannten Personen die Fahne mitgenommen haben. Sie konnte weder am unmittelbaren Ereignisort noch im näheren Umfeld gefunden werden.

Polizei ermittelt und sucht Zeugen

Aufgrund mehrerer möglicher Straftaten hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der genaue Ablauf der Auseinandersetzung sowie die Identität der beteiligten Personen sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Wer den Vorfall am Sonntagnachmittag, 20. September 2026, während des Kerbeumzugs in Ockenheim beobachtet hat oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Ingelheim unter 06132/6551-0 zu melden.

Kampfjet-Flugzeugabsturz im Kreis Bitburg-Prüm

Auf dem Gelände der US-Airbase Spangdahlem im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist am Dienstagnachmittag (22. September 2026) ein Militärflugzeug abgestürzt. Der Unfall ereignete sich gegen 14.10 Uhr innerhalb des Sicherheitsbereichs des Luftwaffenstützpunkts. Nach Angaben des Eifelkreises wurde dabei eine Person verletzt. Die Ursache des Absturzes ist bislang nicht bekannt.

Große Rauchwolke über Spangdahlem

Der Absturz wurde auch außerhalb des Militärgeländes wahrgenommen. Anwohner sollen von einer großen schwarzen Rauchwolke berichtet haben, die nach dem Unfall über dem Bereich der Airbase aufstieg.

Die Speicherer Stadtbürgermeisterin Birthe Thomsen sagte dem SWR, sie habe beobachtet, wie ein Jet schnell an Höhe verloren habe. Kurz darauf sei Rauch aufgestiegen. Sie habe daraufhin den Notruf gewählt.

Auch die Berufsfeuerwehr Trier wurde zunächst zu einem Einsatz in Richtung Spangdahlem alarmiert. Nachdem bekannt geworden war, dass sich der Unfall auf dem Gelände der US-Airbase ereignet hatte, wurden die Einsatzkräfte wieder zurückbeordert.

Pilot soll sich mit Schleudersitz gerettet haben

Laut der US Airbase soll der Pilot die Maschine rechtzeitig mit dem Schleudersitz verlassen haben. Eine offizielle Bestätigung der US-Airbase lag zunächst nicht vor.

Bei dem abgestürzten Flugzeug soll es sich um eine F-16 Fighting Falcon der US-Luftwaffe handeln. Auf der Airbase Spangdahlem ist eine F-16-Staffel stationiert. Ob die abgestürzte Maschine tatsächlich zur 480th Fighter Squadron des 52nd Fighter Wing gehörte, war zunächst nicht offiziell bestätigt.

Nach Angaben des Eifelkreises wurde bei dem Unfall eine Person verletzt. Weitere Einzelheiten zum Gesundheitszustand des Verletzten lagen zunächst nicht vor.

Warum das Flugzeug abstürzte, ist bislang unklar. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen. Auch weitere Details zum Ablauf des Unglücks werden derzeit noch zusammengetragen.

Debatte um Zweiklassenmedizin: Kanzleramt rudert zurück

Ein unbedachter Satz zur Zweiklassenmedizin oder ein kalkulierter Versuchsballon nach dem Wahlbeben? Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit Aussagen zur gesetzlichen und privaten Krankenversicherung eine heftige Koalitionsdebatte ausgelöst.

Nach den deutlichen Niederlagen der Regierungsparteien bei den Wahlen in Berlin und Schwerin räumte Merz öffentlich ein „Gerechtigkeitsproblem“ bei der Versorgung von Kassenpatienten ein. Die Reaktion folgte prompt: Während die SPD Beifall klatschte, schlug dem Kanzler aus den eigenen Reihen und von der CSU massiver Widerstand entgegen, woraufhin das Kanzleramt eilig zurückrudern musste.

„Wir müssen daran etwas ändern“

Bei einer Pressekonferenz in der Berliner CDU-Zentrale sprach der Bundeskanzler Klartext zu einem Thema, das Millionen Menschen in Deutschland seit Jahren frustriert: Kassenpatienten warten oft Wochen oder Monate auf einen Facharzttermin, während Privatversicherte bevorzugt behandelt werden. Merz erklärte überraschend, dass er die Einschätzung der Bevölkerung teile und das Nebeneinander von gesetzlicher (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV) als Gerechtigkeitsproblem sehe. „Wir müssen daran etwas ändern, und genau darüber werden wir reden“, kündigte Merz an und forderte unter anderem, dass Reformmaßnahmen wirkungsgleich auf die PKV übertragen werden müssten.

Dementi aus dem Kanzleramt nach CSU-Protest

Aus der SPD-Bundestagsfraktion kamen umgehend erfreute Reaktionen: Man begrüße, dass der Kanzler die strukturelle Schieflage im Gesundheitssystem endlich anerkenne und sich womöglich für Elemente einer solidarischen Bürgerversicherung öffne.

Ganz anders fiel die Reaktion beim Koalitionspartner CSU und im konservativen Flügel der CDU aus. Aus der CSU hieß es prompt, ein Infragestellen des bewährten dualen Systems sei der falsche Weg. Die private Krankenversicherung trage wesentlich zur Finanzierung der medizinischen Infrastruktur bei. Eine Debatte über Systemwechsel löse kein einziges Terminproblem in den Praxen.

Angesichts der aufwallenden Welle sah sich die Bundesregierung gezwungen, das Thema noch am selben Tag einzufangen. Eine Regierungssprecherin stellte klar, dass der Bundeskanzler das bestehende duale System aus GKV und PKV keineswegs abschaffen oder infrage stellen wolle. Es gebe gute Gründe für beide Säulen. Es gehe lediglich darum, bestehende Ungerechtigkeiten bei der Terminvergabe und Kostenverteilung pragmatisch anzugehen.

Das Reizthema Zweiklassenmedizin im Fokus

Die Episode wirft ein Schlaglicht auf die tiefen Gräben innerhalb der Bundesregierung kurz nach dem Super-Wahlsonntag. Die Verunsicherung in der Bevölkerung über steigende Krankenkassenbeiträge und gleichzeitig schwindende Gegenleistungen bei der ärztlichen Versorgung sitzt tief. Die Wahrnehmung einer grassierenden Zweiklassenmedizin ist einer der Haupttreiber für den Frust der Bürgerinnen und Bürger über das Funktionieren des Sozialstaates.

Fachleute aus der Praxis betonen seit Langem, dass kosmetische Korrekturen nicht ausreichen. Wenn die Bundesregierung das Vertrauen der Patienten zurückgewinnen will, muss sie ehrliche Strukturreformen anpacken: Dazu gehören die Überwindung von Schnittstellenproblemen zwischen Haus- und Fachärzten, eine digitale Terminsteuerung nach medizinischer Dringlichkeit sowie eine verlässliche Finanzbasis für die Gesetzliche Krankenversicherung.

Ob der Vorstoß von Merz nur ein kurzes politisches Manöver war oder der Auftakt zu einer echten Reformdebatte im Gesundheitssystem wird, bleibt abzuwarten.

DLRG Oppenheim startet Crowdfunding-Projekt

Wenn Menschen an Gewässern vermisst werden oder bei Hochwasser große Bereiche überwacht werden müssen, kann ein schneller Überblick aus der Luft für die Einsatzkräfte entscheidend sein. Die DLRG Ortsgruppe Oppenheim e. V. möchte ihre Möglichkeiten für solche Einsätze deshalb erweitern und eine moderne Rettungsdrohne mit Wärmebildkamera anschaffen. Hierfür hat die DLRG Oppenheim ein Crowdfunding-Projekt gestartet und bittet um Unterstützung.

Drohne der DLRG Oppenheim soll bei Vermisstensuchen und Hochwasser helfen

Die geplante Drohne soll unter anderem bei der Suche nach vermissten Personen an Gewässern eingesetzt werden. Auch bei Katastrophenlagen wie einem Hochwasser am Rhein könnte sie genutzt werden, um Dämme, Polder und besiedelte Überschwemmungsbereiche aus der Luft zu erkunden.

Gerade bei Ertrinkungsfällen oder bei der Überwachung von Hochwasserschutzanlagen zählt für die Einsatzkräfte jede Minute. Eine Rettungsdrohne kann den Einsatzkräften nach ihrem Eintreffen einen Überblick über größere Bereiche verschaffen und dadurch die Suche und Lageeinschätzung aus der Luft unterstützen.

Crowdfunding soll Anschaffung ermöglichen

Die Kosten für die geplante Anschaffung übersteigen nach Angaben der DLRG Oppenheim die finanziellen Möglichkeiten der Ortsgruppe. Deshalb setzt der Verein auf die Unterstützung aus der Region und hat über die Plattform „Viele schaffen mehr“ der Genossenschaftsbanken ein Crowdfunding-Projekt gestartet.

Eine zusätzliche Unterstützung kommt von der Volksbank Darmstadt Mainz eG: Die Bank stockt jede eingehende Spende für das Projekt zusätzlich auf. Damit sollen möglichst viele Menschen aus der Region dazu bewegt werden, sich an der Finanzierung der Rettungsdrohne zu beteiligen.

Wer die DLRG Oppenheim bei der Anschaffung der Rettungsdrohne unterstützen möchte, kann sich direkt über das Crowdfunding-Projekt beteiligen.

Mainland Games kehren 2027 nach Rüsselsheim am Main zurück

Die Mainland Games kehren nach Rüsselsheim am Main zurück: Am 4. und 5. September 2027 wird das schottische Sport- und Familienfest wieder am Rüsselsheimer Mainvorland stattfinden. Nach der zwischenzeitlichen Austragung auf der anderen Mainseite findet die Veranstaltung damit wieder an ihrem ursprünglichen Veranstaltungsort statt.

„Die Mainland Games gehören für mich nach Rüsselsheim und an unser Mainvorland. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir gemeinsam mit Birgit Remmer und Frank Hüter die Veranstaltung weiterentwickeln und 2027 wieder ausrichten werden“, sagt Oberbürgermeister Patrick Burghardt. „Das schottische Sport- und Kulturfest zieht Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region an und ist eine besondere Bereicherung für unsere Stadt.“

Stadt Rüsselsheim übernimmt Veranstalterrolle und begrenzt eigenen Aufwand für die Mainland Games

Die Stadt wird die Veranstalterrolle übernehmen und dabei auf ein wirtschaftlich tragfähiges Modell setzen. Birgit Remmer und Frank Hüter bringen weiterhin ihre Erfahrung ein und übernehmen wesentliche Teile der Organisation, darunter die Sportwettbewerbe, die Vermittlung von Catering-Angeboten und das Rahmenprogramm. Die Stadt konzentriert sich insbesondere auf die erforderliche Infrastruktur und die Sicherheitsvorkehrungen. Die Finanzierung erfolgt über Eintrittsgelder und Sponsoring.

Naturverträgliche Nutzung des Mainvorlands

Das Mainvorland ist eine sensible Fläche, deren Schutz bei der künftigen Nutzung für Veranstaltungen eine zentrale Rolle spielt. Die Stadt erarbeitet deshalb derzeit ein Nutzungskonzept für den Bereich zwischen Landungsplatz und Raunheim. Ziel ist es, einen verlässlichen Rahmen für eine zeitlich und räumlich begrenzte und zugleich naturverträgliche Nutzung zu schaffen.

„Klar ist: Der Schutz der Mainwiesen hat oberste Priorität“, macht Burghardt deutlich. Die grundsätzliche Möglichkeit einer solchen Veranstaltungsnutzung wurde im Vorfeld mit dem Regierungspräsidium abgestimmt. Für die konkrete Nutzung ist jeweils die Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt erforderlich. Sie prüft die Veranstaltungen im Einzelfall und stellt sicher, dass die besonderen Anforderungen des Landschafts- und Naturschutzes berücksichtigt werden. Sollten sich daraus Anpassungen für eine Veranstaltung ergeben, werden diese entsprechend umgesetzt.

Bei der Erarbeitung des Nutzungskonzepts wird auch der Naturschutzbeirat der Stadt eng eingebunden

Mit seiner fachlichen Expertise unterstützt er die Stadt dabei, den Schutz von Natur und Landschaft mit einer zeitlich und räumlich begrenzten Veranstaltungsnutzung in Einklang zu bringen. Vorgesehen ist, unterschiedliche Teilbereiche des Mainvorlands zu nutzen und die Zahl der Veranstaltungen auf ein naturverträgliches Maß zu begrenzen.

Weitere Informationen, unter anderem zum Umgang mit dem Naturschutz und zur geplanten Nutzung des Mainvorlands, sind in einem Fragen-und-Antworten-Bereich auf der Internetseite der Stadt zusammengestellt. Der Link lautet https://www.ruesselsheim.de/faq-nutzung-mainvorland.

Anwohner in Gau-Algesheim fordern harte Kontrollen gegen Raser

Der Verkehrsunfall vom Freitagmorgen (18. September 2026) in Gau-Algesheim beschäftigt die Menschen vor Ort weiterhin. Gegen 04:55 Uhr kam es im Ortsgebiet zu einem Zusammenstoß, bei dem vier Personen verletzt wurden, teilweise schwer. Der Unfall führte zu einem umfangreichen Einsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei. In den Tagen nach dem Unfall wandten sich zahlreiche Leserinnen und Leser an die Redaktion, um auf die Lage im Ort und eine aus ihrer Sicht dauerhafte Gefahrenstelle aufmerksam zu machen.

Verfälschte Messdaten durch feste Dienstzeiten?

Im Zentrum der Kritik steht die Ockenheimer Straße in Gau-Algesheim, eine Tempo-30-Zone im Wohngebiet. Die Bürgerinnen und Bürger hinterfragen die bisherigen Geschwindigkeitskontrollen der zuständigen Behörden und der Polizei. Nach Schilderung der Anwohnenden wird meist tagsüber und während der regulären Arbeitszeiten gemessen.

Da sich der Berufsverkehr tagsüber größtenteils an die Geschwindigkeitsbegrenzung halte, spiegelten die amtlichen Auswertungen nicht das tatsächliche Geschehen wider. Die daraus entstehenden Statistiken seien wenig aussagekräftig, weil die kritischen Zeitfenster schlicht unberücksichtigt blieben.

Unfall in gau-algesheim

Lärm und überhöhte Geschwindigkeit in der Nacht

Sobald es abend wird und keine Kontrollen mehr stattfinden, verändere sich die Situation auf der Straße deutlich. Anwohner berichten von Autofahrern, die die Tempo-30-Zone als schnelle Durchfahrts- oder Beschleunigungsstrecke nutzen. Tourte Motoren, hohe Geschwindigkeiten und quietschende Reifen gehören in den späten Abend- und Nachtstunden regelmäßig zum Alltag der Anliegerschaft.
Immer wieder komme es zu knappen Situationen, in denen Fußgänger oder parkende Fahrzeuge gefährdet werden. Dass es nun zu dem Unfall mit mehreren Verletzten kam, sehen viele Betroffene als Bestätigung ihrer bisherigen Warnungen.

Forderungen der Anwohnerschaft in Gau-Algesheim

Nach dem Vorfall erwarten die Anwohner von der Verkehrsüberwachung und der Polizei eine Anpassung der Maßnahmen. Besonders abends, an den Wochenenden und in der Nacht fordert die Nachbarschaft mehr Geschwindigkeitsüberwachung, da die Überschreitungen vor allem in diesen Zeiten auffallen.

Um die Situation zu verbessern, schlägt die Anwohnerschaft konkrete Schritte vor: mobile Radarkontrollen außerhalb der üblichen Zeiten, feste Blitzeranlagen sowie bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung – etwa Verengungen oder Schwellen, die zum Langsamerfahren anregen. Den Betroffenen geht es darum, die Geschwindigkeiten dauerhaft zu senken, den Lärm in den Nachtstunden zu reduzieren und weitere Unfälle dieser Art in Gau-Algesheim zu vermeiden.

Du hast auch ein Thema oder einen Hinweis, dem wir nachgehen sollten? Dann schreibe uns gerne einen Leserhinweis. Aufgrund der hohen Anzahl an Zuschriften kann es zu Verzögerungen bei der Überprüfung und Veröffentlichung kommen.

 

Evonik baut 3.200 Stellen ab – Tochterunternehmen sollen verkauft werden

Die Krise in der Chemiebranche setzt auch Evonik weiter unter Druck. Der Spezialchemiekonzern hat den Abbau von insgesamt 3.200 Stellen angekündigt. 2.150 davon entfallen nach Angaben des Unternehmens auf Deutschland. Gleichzeitig soll der Konzernumbau auf mehreren Ebenen fortgesetzt werden.

Evonik will Strukturen verändern

Interimschef Claus Rettig kündigte nach einer Strategieklausur von Vorstand und Aufsichtsrat an, den bisherigen Umbau weiterzuführen. „Wir werden diese Polykrise nutzen, um alte Strukturen zu ändern und uns besser aufzustellen“, sagte Rettig.

Der Umbau soll demnach auf allen Ebenen des Unternehmens fortgesetzt werden. Für zahlreiche Beschäftigte bedeutet das die Sorge um ihre Arbeitsplätze.

Oxeno und Syneqt sollen verkauft werden

Neben dem Stellenabbau plant Evonik auch Veränderungen bei seinen Tochterunternehmen. Der Konzern will sich von Oxeno und Syneqt trennen. Zusammen beschäftigen die beiden Unternehmen rund 4.300 Menschen.

Bei Oxeno führt Evonik nach Angaben von Rettig bereits Gespräche mit potenziellen Investoren. Für Syneqt seien solche Gespräche bislang noch nicht aufgenommen worden. An einem Verkauf beider Unternehmen hält der Interimschef jedoch fest.

„Wir sprechen bei Oxeno mit Investoren, im Falle Syneqts ist das noch nicht der Fall“, sagte Rettig: „Aber es ist klar, dass es in beiden Fällen zum Verkauf kommen wird.“

Der Stellenabbau und die geplanten Verkäufe sind Teil des weiteren Konzernumbaus, mit dem Evonik auf die anhaltende Krise der Chemiebranche reagieren will.

Mobile und Feste Terrorsperren auf dem Hochheimer Markt 2026

Dieses Jahr kann der Hochheimer Markt (Main-Taunus-Kreis) zum 540. Mal stattfinden. Auch in diesem Jahr werden wieder Maßnahmen im Bereich Sicherheit und Zufahrtsschutz getroffen. Die Konzepte haben sich die letzten Jahre bewährt und werden auch dieses Jahr wieder so umgesetzt. So werden auch in diesem Jahr an mehreren Stellen die Zufahrtswege mittels mobiler oder beweglicher Zufahrtssperren geschützt. Alle Sperren werden mit einer Pufferzone zum eigentlichen Marktbeginn aufgestellt, um notwendige Sicherheitsbereiche zu schaffen.

Eine Liste der Straßen ist unten angefügt, sortiert nach festen und mobilen Sperren vom Hochheimer Markt

Mobile Sperre bedeutet, dass die Sperre während des Hochheimer Markt grundsätzlich geschlossen bleibt, aber im berechtigten Einzelfall von einem Beschäftigten des Sicherheitsdienstes bewegt werden kann. D.h. grundsätzlich besteht in Straßen mit mobilen Sperren weiterhin die Möglichkeit, auch während des Marktes das eigene Grundstück anzufahren und dort auch Fahrzeuge, deren Kennzeichen vorab mitgeteilt wurden, abstellen zu können.

Das Ordnungsamt bittet zu beachten, dass keine Kennzeichen aus dem Vorjahr gespeichert bleiben, daher ist jedes Kennzeichen neu anzumelden.

Auch gilt: das Kennzeichen muss nur dann gemeldet werden, wenn Sie letztes Jahr auch eine Sperre passieren mussten. Um diesen Vorgang für alle Beteiligten so einfach wie möglich zu gestalten, bitte frühzeitig dem Ordnungsamt den Namen, die Anschrift und das Kennzeichen vorab mitteilen unter ordnungsamt@hochheim.de.

Das Ordnungsamt wird dann den Vorgang prüfen und den Sicherheitsdienst informieren, um einen möglichst ungehinderten Zugang zu gewährleisten.

Feste Sperre bedeutet, dass diese Sperre während der Marktzeiten nicht bewegt werden. Die festen Sperren werden jedoch jeden Tag eine Stunde nach Marktende geöffnet und erst eine halbe Stunde vor Marktbeginn wieder geschlossen, sofern sicherheitsbedingt nichts anderes spontan vor Ort angewiesen wird. In diesem geöffneten Zeitrahmen kann der dahinter liegende Straßenabschnitt angefahren werden.

Dringender Hinweis: Ein reibungsloser Ablauf an den mobilen Sperren kann nur gewährleistet werden, wenn die Meldung des Kennzeichens bis zum 05.11.2026, 17 Uhr erfolgt. Alle späteren Meldungen können nur noch mit merklichem, zeitlichem Versatz bearbeitet werden. Meldungen nach dem 06.11.2026, 9:00 Uhr, können grundsätzlich nur noch über die Leitstelle des Ordnungsamtes in der Jahnstraße persönlich oder telefonisch mitgeteilt werden. Es wird daher darum gebeten, alle verschiebbaren Termine auf außerhalb der Markttage zu verlegen oder auf die genannten Umstände und Uhrzeiten hinzuweisen.

Sollte es hierdurch im Einzelfall zu unzumutbaren Härtefällen hinsichtlich der Anfahrbarkeit kommen, wird um rechtzeitige Kontaktaufnahme vorab beim Ordnungsamt gebeten, um gemeinsam individuelle Lösungen zu finden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keine zusätzlichen Anschreiben mehr an die Anlieger erfolgen, sondern ausschließlich über die Presse informiert wird.

Für weitere Fragen steht das Ordnungsamt unter ordnungsamt@hochheim.de oder Frau Engel (06146 / 900 139) und Herr Schön (06146 / 900 135) gerne zur Verfügung.

Mobile Sperren Hochheimer Markt

  • Burgeffstr. / Weiherstr.
  • Marzelstr. / Weiherstr.
  • Wilhelmstr. / Mählerstr.
  • Classmannstr. / Alleestr.
  • Kauthstr. / Alleestr.
  • Königsberger Ring / Alleestr.
  • Danziger Allee / Alleestr.
  • Am Weiher / Königsberger Ring
  • Dresdener Ring / Am Weiher
  • Albert-Schweitzer-Str. / Am Weiher
  • Otto-Schwabe-Str. / Am Weiher
  • Nordenstädter Str. / Am Weiher
  • Ulmenstr. / Nordenstädter Str.
  • Jahnstr. / Weiherstr.
  • Altenauerstr. / Weiherstr.

Feste Sperren Hochheimer Markt

  • Eppsteinstr. / Weiherstr.
  • Sponheimstr. / Weiherstr.
  • Werlestr. / Weiherstr.
  • Edelstr. / Weiherstr.
  • Marzelstr. (Durchgang) / Alleestr.
  • Bilhildisstr. / Weiherstr.
  • Adolfstr. / Weiherstr.
  • Elisabethenstr. / Weiherstr.
  • Margarethenstr. / Weiherstr.
  • Taunusstr. / Weiherstr.

Minister Dr. Helmut Martin warnt vor Vertrauensverlust

Beim Pressegespräch am 21.09.2026 „Presse, Politik & Pizza“ in Rick’s Café Lounge in Bad Kreuznach zog Dr. Helmut Martin, MdL ein erstes Resümee seiner Amtszeit als rheinland-pfälzischer Minister der Justiz und für Verbraucherschutz. Dabei ging es schnell um mehr als die ersten Monate im Amt: um Vertrauen, Sicherheit und die Handlungsfähigkeit des Staates.

Martin begegnet dem Sicherheitsgefühl der Bürger nicht einfach mit Statistiken. Rheinland-Pfalz gilt als vergleichsweise sicher, dennoch gebe es Kriminalitätsformen, die überproportional Angst erzeugten. Seine Antwort: „Da hilft nur konsequente Ahndung der Taten, Aufklärung und Sensibilisierung.“

Besonders beim Cybercrime sieht Dr. Helmut Martin einen permanenten Wettlauf

Mit der Landeszentralstelle Cybercrime bei der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz sei das Land gut aufgestellt. Doch der Staat müsse technologisch Schritt halten. „Die Kriminellen sind schon clever … fix und clever.“ Digitalisierung und künstliche Intelligenz werden damit auch für Gerichte und Staatsanwaltschaften immer wichtiger.

Noch grundsätzlicher wird Martin beim gesellschaftlichen Umgang mit der Justiz. Über Jahrzehnte habe ein breiter Konsens bestanden: Gerichte sind unabhängig, ihre Entscheidungen werden respektiert – auch wenn einem ein Urteil nicht gefällt. Diese Selbstverständlichkeit sieht er schwinden. Politische Kräfte griffen inzwischen selbst das Bundesverfassungsgericht an. Gleichzeitig nimmt Martin die Justiz in die Pflicht: Sie müsse besser erklären, was sie entscheidet und warum. Vertrauen, so seine Botschaft, kann der Rechtsstaat nicht einfach voraussetzen – er muss es immer wieder herstellen.

Eine weitere große Baustelle beginnt für Martin hinter Gefängnismauern – und endet nicht am Gefängnistor. Wer nach seiner Haft ohne Wohnung, Arbeit oder Perspektive entlassen werde, habe schlechte Voraussetzungen für ein straffreies Leben. Ausbildung, Beschäftigung und ein besseres Übergangsmanagement sollen Rückfälle verhindern. Dahinter steht auch eine nüchterne Rechnung: Jeder Straftäter, der nicht rückfällig wird, entlastet Polizei, Gerichte und Justizvollzug. Personal bleibt dabei ein Engpass. Rheinland-Pfalz sei bei Richtern gut aufgestellt. Auch bei Rechtspflegern und den Geschäftsstellen gäbe es inzwischen gute Bewerberzahlen – aber weil die Ausbildung dauert, fehle bei Rechtspflege und Geschäftsstellen Personal.

Auch im Verbraucherschutz verschieben sich die Herausforderungen

Dr. Helmut Martin will die Verbraucherzentrale in der Fläche stärken. Zusätzliche Budgets hätten dazu beigetragen, den Standort Bad Kreuznach zu erhalten. Gleichzeitig werfen KI-Agenten, Bots und automatisierte Kaufentscheidungen neue Rechtsfragen auf: Wer trägt Verantwortung, wenn Software künftig eigenständig Geschäfte anbahnt oder abschließt? Aufklärung und Sensibilisierung werden damit ebenso wichtig wie neue rechtliche Antworten.

Minister dr. Helmut martin warnt vor vertrauensverlustPolitisch wird Martin deutlich. Auf die jüngsten Wahlergebnisse und das Erstarken der politischen Ränder angesprochen, verweist er auf die Verantwortung der CDU-SPD-Regierung in Rheinland-Pfalz. Die bisherige Zusammenarbeit mache ihm Mut. Dann folgt ein Satz mit Gewicht: „Wenn wir scheitern, dann weiß ich nicht, wie es weitergeht.“

Auch innerhalb der CDU setzt Martin einen Akzent. Auf die Frage, was Bundeskanzler Friedrich Merz von Ministerpräsident Gordon Schnieder lernen könne, nennt er dessen Fähigkeit, Menschen bei Entscheidungen mitzunehmen. Hinzu komme ehrliches Erwartungsmanagement: keine Versprechen abgeben, die später nicht gehalten werden können.

Und dann ist da Bad Kreuznach. Martin hält trotz Ministeramt an seinen kommunalpolitischen Mandaten fest. Stadtrat und Kreistag seien für ihn ein direkter Draht zu den Menschen – und ein Realitätscheck dafür, wie Entscheidungen aus Mainz vor Ort wirken.

Das zeigt sich beim Bäderhaus

Dr. Helmut Martin war für dessen Erhalt, trägt aber die Entscheidung zum Ausstieg aus dem Betrieb mit, nachdem die eingesetzte Arbeitsgruppe zu diesem Ergebnis gekommen war. Wer einem solchen Gremium vertraue, könne dessen Empfehlung nicht verwerfen, nur weil das Ergebnis nicht den eigenen Vorstellungen entspreche. Ein privater Weiterbetrieb bleibe möglich. Entscheidend sei jetzt jedoch ein Konzept, wie Bad Kreuznach als Kur- und Tourismusstandort attraktiv bleibt. Eine weitere schrittweise Reduzierung der touristischen Infrastruktur dürfe nicht folgen.

Bleibt der Mensch hinter den Ämtern. Minister, Landtagsabgeordneter, Stadt- und Kreispolitiker – das verändert auch das Privatleben. Martin spricht von neuer „Fremdbestimmung“: Selbst private Termine müssten teilweise Monate im Voraus geplant werden. Fahrzeiten durch Rheinland-Pfalz sind inzwischen Arbeitszeiten – für Telefonate, Akten und die Vorbereitung des nächsten Termins.

Martins erstes Resümee ist damit weniger eine Bilanz über Stellen, Digitalisierung oder Gefängnisse als eine Bestandsaufnahme des Rechtsstaates. Der muss mit technologisch versierten Kriminellen Schritt halten, Straftäter erfolgreich zurück in die Gesellschaft führen und seine Entscheidungen besser erklären. Denn seine vielleicht größte Herausforderung lässt sich weder mit mehr Personal noch mit neuer Software lösen: Ein Rechtsstaat funktioniert auf Dauer nur, wenn die Menschen darauf vertrauen, dass er funktioniert.

Erneuter Rückgang bei der Kita-Betreuung in RLP

Der jahrelange Trend stetig steigender Kinderzahlen in der Kita-Betreuung von Rheinland-Pfalz scheint vorerst gebrochen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist die Gesamtzahl der betreuten Mädchen und Jungen im Land im Frühjahr 2026 erneut gesunken, dennoch stehen die Kommunen und Träger vor der Herausforderung, trotz sinkender absoluter Zahlen den Rechtsanspruch und die Qualität in der Betreuung zukunftssicher aufzustellen.

Zum offiziellen Stichtag am 1. März 2026 besuchten landesweit rund 168.800 Kinder eine der knapp 2.800 Kindertageseinrichtungen in Rheinland-Pfalz. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Minus von rund 2.500 Kindern bzw. 1,5 Prozent. Die aktuellen Zahlen spiegeln damit verzögert den anhaltenden Geburtenrückgang wider, der sich nun schrittweise durch die Altersgruppen der frühkindlichen Bildung zieht.

Deutlichere Rückgänge im U3-Bereich und in der Tagespflege

Der Rückgang macht sich besonders im Bereich der Kleinkinder bemerkbar. Bei den Kindern unter drei Jahren (U3) sank die Zahl der in Einrichtungen betreuten Mädchen und Jungen gegenüber 2025 um 2,9 Prozent auf rund 23.900. Die U3-Betreuungsquote in Rheinland-Pfalz liegt damit aktuell bei 31,9 Prozent.

In der Altersgruppe der Drei- bis unter Sechsjährigen, der klassischen Kindergartenphase, lag die Zahl der betreuten Kinder bei knapp 117.500, was einem Rückgang von 1,8 Prozent entspricht. Dennoch bleibt die Versorgungsdichte in dieser Altersgruppe mit einer Betreuungsquote von 95,5 Prozent auf einem sehr hohen Niveau.

Eine auffallende Entwicklung zeigt sich zudem bei der öffentlich geförderten Kindertagespflege: Nur noch rund 3.500 Kinder wurden im Frühjahr 2026 ausschließlich durch Tagesmütter oder Tagesväter betreut. Sieben von zehn dieser Kinder waren jünger als drei Jahre. Die Tagespflege, die jahrelang als flexible Ergänzung zum Kitabau ausgebaut wurde, verzeichnet damit ebenfalls spürbare Einbußen.

Leichter Anstieg bei Schulkindern und Langfristtrend

Einen leichten Zuwachs verzeichnen die Statistiker lediglich bei den Schulkindergärten und Hortangeboten. Die Zahl der Sechs- bis unter 14-Jährigen, die im Rahmen einer Ganztagsbetreuung eine Kita oder einen Hort besuchten, stieg leicht um 0,7 Prozent auf 27.400 Kinder an.

Ein Blick auf die langfristige Entwicklung ordnet die aktuellen Zahlen ein:

Trotz des erneuten Rückgangs im Vorjahresvergleich liegt die Gesamtzahl der betreuten Kinder in den rheinland-pfälzischen Kitas heute immer noch um 11 Prozent (plus 16.900 Kinder) höher als noch vor zehn Jahren im Jahr 2016.

Chancen für Qualität und Entlastung in der Kita-Betreuung

Für die Kommunen und freien Träger in Rheinland-Pfalz bringt der Rückgang der Kinderzahlen gemischte Signale, denn einerseits sinkt in einigen Regionen der Druck, kurzfristig neue Gebäude errichten zu müssen, andererseits bietet das Nachlassen des reinen Mangelverwaltens die Chance, die Fachkraft-Kind-Schlüssel schrittweise zu verbessern und bestehende Personalengpässe in den Einrichtungen abzufedern.

DieExperten betonen, dass sinkende Kinderzahlen keinesfalls mit Einsparungen im Bildungssystem gleichgesetzt werden dürfen, stattdessen gelte es, die frei werdenden Kapazitäten gezielt für eine qualitative Stärkung der Kita-Betreuung, für Sprachförderung und für die Vorbereitung auf den ab kommenden Jahren greifenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter zu nutzen.

Tödlicher LKW-Unfall – Trucker verstirbt an Unfallstelle

Ein schwerer LKW-Unfall auf der A45 hat am Montagnachmittag, den 21. September 2026, ein Menschenleben gefordert. Gegen 16:20 Uhr war ein 38-jähriger Lastkraftwagenfahrer aus dem Landkreis Bad Kissingen mit seinem Sattelzug auf der Autobahn 45 in Fahrtrichtung Hanau unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam das schwere Fahrzeug auf Höhe der Anschlussstelle Altenstadt plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab.

LKW überschlägt sich in der Böschung

Augenzeugen berichteten gegenüber den aufnehmenden Polizeibeamten, dass der LKW-Fahrer versuchte, den 40-Tonner durch eine Gegenlenkbewegung nach links zurück auf die Fahrbahn zu bringen. Dieser Versuch schlug jedoch fehl. Der Sattelzug durchbrach die äußere Schutzplanke und stürzte die angrenzende Böschung hinab. In dem abschüssigen Gelände überschlugen sich Zugmaschine und Auflieger, bevor das Gespann schließlich kopfüber zum Liegen kam.

Die Rettungsarbeiten gestalteten sich für die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes äußerst komplex. Das Führerhaus der Zugmaschine war durch die Wucht des Aufpralls massiv eingedrückt und aufgrund der schwierigen Lage im Hang zunächst unzugänglich.

Feuerwehr und Autokran im Großeinsatz

Erst nach dem Einsatz eines zusätzlich angeforderten Autokrans gelang es den Rettungskräften rund zwei Stunden nach dem Unfall, das Wrack weit genug anzuheben, um zu dem verunglückten Fahrer vorzudringen. Der Notarzt konnte bei dem 38-jährigen Mann jedoch nur noch den Tod feststellen.

Die geladenen Zementsäcke verteilten sich bei dem Überschlag großflächig über die Böschung. Die aufwendigen Bergungsmaßnahmen von Ladung und Fahrzeug dauern an, weshalb die A45 in Fahrtrichtung Süden bis auf Weiteres vollständig gesperrt bleibt. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei vorläufig auf etwa 250.000 Euro geschätzt.

Zur genauen Rekonstruktion der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter beauftragt. Hinweise auf eine Beteiligung Dritter liegen aktuell nicht vor. Die Polizeiautobahnstation Südosthessen bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum Fahrverhalten des Sattelzugs machen können, sich unter der Telefonnummer 06181/9010-0 zu melden.

Charity-Dinner im Ingelheimer Winzerkeller

Kürbis und Ingwer, rheinhessisches Weiderind mit Trüffel, Panna Cotta mit Feigen aus dem Winzerkeller und zwischen den Gängen Zauberkunst direkt an den Tischen: Wer am 22. Oktober 2026 zum Charity-Dinner des Freundeskreises Haus St. Martin in den Ingelheimer Winzerkeller kommt, darf sich auf einen genussvollen Abend mit besonderem Programm freuen. Nur noch rund 18 Karten sind erhältlich. Der Erlös fließt in die Neugestaltung des Gartens der Caritas-Einrichtung, in der fast 50 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit komplexen Beeinträchtigungen leben.

Drei Gänge mit regionalen Zutaten im Winzerkeller Ingelheim

Für das herbstliche Drei-Gänge-Menü sorgt das Team von Engler’s Restaurant um Betriebsleiter Maximilian Fritz. Nach einem Gruß aus der Küche beginnt der Abend mit Kürbiscremesuppe mit Karotten, Ingwer, Kürbiskernöl und Kürbiskernen. Es folgt Ragout vom rheinhessischen Weiderind mit feiner Selleriecreme, Wildbrokkoli und Trüffel. Als vegetarische Alternative werden Ziegenkäseravioli mit Kürbiscremesoße, Kürbiskernen und Wildkräutersalat serviert. Zum Dessert gibt es Panna Cotta mit Feigen aus dem Winzerkeller und Fruchtspiegel.

Fritz und sein Team berechnen für das Menü lediglich die Selbstkosten. Es ist einer von vielen Beiträgen, die dafür sorgen, dass möglichst viel vom Kartenpreis im Spendentopf landet. „Im Garten wachsen nicht nur wichtige Kräuter und Zutaten für eine frische und gesunde Küche, sondern er ist auch wichtiger Lebensraum“, erklärt Fritz. Damit spannt der Gastronom den Bogen vom Genuss auf dem Teller zu dem, was der neue Garten den jungen Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglichen soll: Lebensfreude, Begegnung und gemeinsame Erlebnisse im Freien.

Auch Winzer Kristian Dautermann, der die Federführung bei der Organisation des Abends übernommen hat, trägt seinen Teil bei und bringt den Sektempfang sowie ausgewählte Weine aus seinem Weingut ein. Weitere Unternehmen und Unterstützer beteiligen sich mit Getränken, Räumen, Technik und anderen Leistungen. So können nach Angaben der Organisatoren rund zwei Drittel des Kartenpreises direkt dem Spendenzweck zugutekommen.

Magie zwischen Suppe, Hauptgang und Dessert

Für magische Momente sorgen Hannes Freytag und Vicente Noguera. Die beiden Wiesbadener Vizeweltmeister der Zauberkunst bringen ihre Kunst ganz nah an die Gäste. Von „wundersamer Geldvermehrung“ bis zu „fliegenden Geldscheinen“ reicht ihre augenzwinkernde Ankündigung. Auch sie unterstützen das Projekt: Ihre Gage spenden die Künstler vollständig. Vermittelt wurden die Zauberkünstler vom Ingelheimer Zeitensprungtheater.

Los geht es um 18 Uhr mit Sektempfang und ersten zauberhaften Überraschungen im Wintergarten. Um 19 Uhr wird das Drei-Gänge-Menü im Gewölbekeller serviert, die Zauberkünstler treten zwischen den Gängen auf. Hinzu kommt ein Glücksrad mit attraktiven Preisen unter dem Motto „zusammen perfekt“.

„Wir setzen uns zusammen dafür ein, dass auch die fast 50 jungen Menschen im Haus St. Martin schöne Stunden des Miteinanders im neuen Garten erleben können“, sagt Dautermann. Tatsächlich lebt der Benefizabend von diesem Zusammenspiel: Gastronomie, Winzer, Künstler, Unternehmen und weitere Unterstützer bringen ihre jeweiligen Möglichkeiten ein, damit aus einem gemeinsamen Abend ein möglichst großer Beitrag für den neuen Garten entstehen kann.

Gemeinsam für den neuen Garten

Initiatorin des Freundeskreises ist Tina Badrot, Geschäftsführerin der J. Molitor Immobilien GmbH. Das Unternehmen unterstützt den Abend als Hauptsponsor. „Ich freue mich über das großzügige Engagement der vielen Mitstreiter und darüber, dass bereits so viele Karten verkauft worden sind“, sagt Badrot. Gemeinsam mit weiteren Sponsoren habe man sichergestellt, dass ein möglichst großer Anteil der Einnahmen den Kindern zugutekommt.

Die Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IKUM) unterstützt bei Bewerbung und Kartenvorverkauf und stellt Räume und Technik kostenfrei zur Verfügung. Die Schirmherrschaft haben Landrat Thomas Barth und Oberbürgermeisterin Eveline Breyer übernommen. Die Kreisbeigeordnete Almut Schultheiß-Lehn gehört ebenfalls dem tatkräftigen Unterstützerkreis des Hauses St. Martin an.

Was die vielen Beteiligten an diesem Abend zusammenbringen, soll schließlich auch im Haus St. Martin entstehen: ein Garten als Ort für Begegnung, Bewegung und gemeinsame Erlebnisse und ein Stück mehr Lebensqualität für die dort lebenden jungen Menschen.

Für den Benefizabend am Donnerstag, 22. Oktober, sind derzeit noch rund 18 Karten erhältlich. Eine Karte kostet 120 Euro inklusive Sektempfang, Drei-Gänge-Menü, ausgewählten Weinen, Wasser und Abendprogramm. Karten sind über den Winzerkeller Ingelheim erhältlich. Reservierungsanfragen sowie Anfragen zu Spenden und Sponsoring nimmt das Haus St. Martin unter m.copeland@caritas-mainz.de entgegen. Weitere Informationen zum Haus St. Martin.

Spendenkonto:
IBAN: DE22 5605 0180 0031 043 797
BIC: MALAD 51 KRE
Stichwort: „Neuer Garten HSM“

Messerangriff in Bad Buchau – Festnahme in Tatortnähe

Messerangriff – Ein gewaltsamer Zwischenfall hat am frühen Samstagmorgen, den 19. September 2026, zu einem größeren Polizeieinsatz im oberschwäbischen Bad Buchau geführt. Gegen 4:15 Uhr befand sich ein 50-jähriger Mann auf dem Heimweg, als er in der Straße Am Bahndamm auf einen ihm unbekannten 22-Jährigen traf. Nach ersten Erkenntnissen sprach der Jüngere den Passanten an und verwickelte ihn zunächst in ein Gespräch, das kurz darauf in eine blutige Tat mündete.

Unvermittelter Messerangriff mit Klappmesser

Im Verlauf des Gesprächs zog der 22-Jährige unvermittelt ein Messer und griff den 50-Jährigen an. Das Opfer erlitt durch die Attacke eine Stichverletzung im Bauchbereich. Nachdem der Angreifer von seinem Opfer abgelassen hatte und geflüchtet war, gelang es dem Verletzten, eigenständig einen Notruf abzusetzen.

Die umgehend eintreffenden Rettungskräfte versorgten den 50-Jährigen vor Ort und brachten ihn in eine nahegelegene Klinik, wo er stationär aufgenommen wurde. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte bestand für den Mann keine Lebensgefahr.

Schnellfestnahme in Tatortnähe und U-Haft

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen gelang es Beamtinnen und Beamten der Polizei Riedlingen, den 22-jährigen Tatverdächtigen noch in der Nähe des Tatorts widerstandslos festzunehmen. Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Beamtinnen und Beamten ein Klappmesser bei dem Mann und stellten dieses als mutmaßliche Tatwaffe sicher.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde der 22-jährige türkische Staatsangehörige am Sonntag dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Ravensburg vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, woraufhin der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde. Das Kriminalkommissariat Biberach hat die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat übernommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Behörden kannten sich Opfer und Täter vor dem Angriff nicht.