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Insolvenz der Roland Ruegenberg GmbH in Bad Sobernheim

Über das Vermögen der Roland Ruegenberg GmbH mit Sitz in der Bahnhofstraße 26 in Bad Sobernheim hat das Amtsgericht Bad Kreuznach am Montag, den 21. September 2026, um 09:00 Uhr die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Das Unternehmen, das gerichtlich durch Geschäftsführer R. Ruegenberg vertreten wird, steht damit ab sofort unter gerichtlicher Aufsicht. Die Maßeinleitung erfolgt unter dem Aktenzeichen 3 IN 195/26 und leitet das Verfahren rund um die Insolvenz in Bad Sobernheim ein.

Gegenstand der Roland Ruegenberg GmbH:  Ingenieurtätigkeit durch Entwicklung, Projektmanagement und Patentauswertung sowie Marketing, vorwiegend im Automobilbereich nebst Handel und Herstellung von Mechatronik-Elementen.

Einschränkungen bei Verfügungen und Bestellung des Verwalters

Durch den gerichtlichen Beschluss ist die Unternehmensführung in ihren rechtlichen Handlungsspielräumen eingeschränkt: Sämtliche Verfügungen der Roland Ruegenberg GmbH über Vermögensgegenstände sind ab sofort nur noch mit der ausdrücklichen Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters rechtswirksam. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht den erfahrenen Fachanwalt für Insolvenzrecht Dr. Robert Schiebe aus der Kanzlei Schiebe & Collegen in Mainz.

Schuldner der Antragstellerin werden durch das Gerichtsdekret aufgefordert, Leistungen und Zahlungen nur noch unter strikter Beachtung des gerichtlichen Beschlusses zu erbringen. Der vollständige Beschlusstext kann von Berechtigten in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Bad Kreuznach eingesehen werden.

Rechtsmittel und Beschwerdefristen

Gegen die Anordnung steht der Antragstellerin sowie Gläubigern – sofern das Fehlen der internationalen Zuständigkeit gerügt wird – das Recht der sofortigen Beschwerde zu. Diese muss innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen beim Amtsgericht Bad Kreuznach eingereicht werden. Die Frist beginnt mit der Zustellung oder der öffentlichen Bekanntmachung des Beschlusses.

Jugendliche in Ingelheim sprühen Mann Pfefferspray ins Gesicht

Ein Vorfall hat sich am Sonntagmorgen, den 20. September 2026, im Ingelheimer Stadtgebiet ereignet. Ein 62-jähriger Anwohner wurde beim Ausführen seiner Hunde Opfer einer unvermittelten Attacke. Die Polizeiinspektion hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet und bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung nach den Tätern.

Streit wegen bellender Hunde eskaliert

Gegen 07:50 Uhr war der 62-jährige Ingelheimer zu Fuß mit seinen zwei Hunden im Drosselweg unterwegs. Zur selben Zeit befuhr ein Duo aus zwei mutmaßlich Jugendlichen auf einem gemeinsamen E-Scooter die Straße. Durch das Herannahen des Elektro-Rollers erschraken die Tiere des Manns und fingen an zu bellen.

Daraufhin stoppten die beiden Unbekannten ihren E-Scooter, stiegen ab und gingen direkt in aggressiver Haltung auf den Hundebesitzer zu. Nach einem kurzen verbalen Schlagabtausch zog einer der Jugendlichen mendelstark ein Pfefferspray und sprühte dem 62-Jährigen die Reizsubstanz unvermittelt direkt ins Gesicht.

Täter auf der Flucht – Polizei Ingelheim bittet um Zeugenhinweise

Direkt nach der Sprühattacke stiegen die beiden Angreifer wieder auf den E-Roller und flüchteten mit hoher Geschwindigkeit in unbekannte Richtung. Das geschädigte Opfer erlitt durch den Pfeffersprayeinsatz erhebliche Augen- und Hautreizungen.

Die Polizeiinspektion Ingelheim hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen, die den Vorfall im Drosselweg beobachtet haben oder Hinweise auf die beiden flüchtigen Jugendlichen auf dem E-Scooter geben können. Sachdienliche Informationen nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 06132/6551-0 oder per E-Mail an piingelheim@polizei.rlp.de entgegen.

Verfassungswidrige Enteignung von Privatversicherten

Zu den Forderungen der SPD nach einem Finanzausgleich in der Pflegeversicherung und der Übertragung der Alterungsrückstellungen von der Privaten in die Soziale Pflegeversicherung erklärt der Vorsitzende des PKV-Verbands Thomas Brahm:

„Das in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung geltende Prinzip der Kapitaldeckung ist das einzige System, das dauerhaft zur Entlastung in der Sozialversicherung beitragen kann. Ein Finanzausgleich in der Pflegeversicherung oder die Übertragung von Alterungsrückstellungen in die Soziale Pflegeversicherung beschädigen das Vertrauen in die rechtliche Verlässlichkeit der Kapitaldeckung erheblich. Damit würde zugleich die Bereitschaft zur dringend notwendigen privaten und betrieblichen Vorsorge geschwächt.

Leidtragende einer solchen Politik wären in erster Linie die jungen Generationen – also genau jene Gruppe, die Bundeskanzler Friedrich Merz nach eigener Aussage vor finanzieller Überforderung schützen will. So unterstrich er nach den Landtagswahlen seinen Reformwillen und betonte, das Aufstiegs- und Wohlstandsversprechen müsse auch „wieder für die junge Generation“ gelten.

Verfassungswidrige Enteignung von Privatversicherten

Die diskutierten Vorschläge wären ein Dammbruch neuer Qualität: Erstmals würde ein Finanztransfer zwischen privater Versicherung und Sozialversicherung etabliert. Angespartes Vorsorgekapital würde seinem ursprünglichen Zweck entzogen und für die Finanzierung des umlagefinanzierten Systems eingesetzt. Das ist ein Anschlag auf private Vorsorge.

Finanzausgleich und Portabilität sind Eingriffe in grundrechtlich geschützte Positionen und damit verfassungswidrig. Beides wäre eine Enteignung der Privatversicherten bzw. die Belastung mit einer nicht gerechtfertigten Sonderabgabe. Sollte es dazu kommen, werden wir unsere Versicherten mit allen rechtlichen Mitteln schützen.

Paradox: Maßnahmen hätten keinen spürbaren Effekt

Paradoxerweise sind die Vorschläge noch nicht einmal geeignet, die Finanzprobleme der SPV spürbar oder dauerhaft zu lindern. Schon rein rechnerisch können die 10 Prozent der Privatversicherten nicht die strukturellen Finanzprobleme von 90 Prozent der gesetzlich Versicherten lösen. Selbst bei dem in Aussicht gestellten Ausgleichsvolumen von bis zu 2 Mrd. Euro kommt bei den SPV-Versicherten eine maximale Entlastung von rund 1,40 Euro im Monat an. Nach Abzug des Arbeitgeberzuschusses wären es sogar nur 70 Cent. Auf diese Weise verschiebt die Politik mit ideologiegetriebener Symbolpolitik nachhaltige Strukturreformen immer weiter in die Zukunft.“

John Cena zieht einen Schlussstrich unter seine WWE Ring-Karriere

John Cena hat seine aktive WWE-Karriere beendet, möchte dem Unternehmen aber weiterhin eng verbunden bleiben. Im beliebten Podcast „Conan O’Brien Needs A Friend“ sprach der 49-Jährige ausführlich darüber, wie er seine persönliche Zukunft sieht und warum sein Abschied vom Ring für ihn wesentlich endgültiger ist als bei vielen anderen Wrestling-Legenden. Seit dem Ende seiner aktiven Laufbahn tritt der langjährige Champion bei der WWE ganz bewusst nicht mehr so auf, wie ihn die Zuschauer über viele Jahrzehnte kannten.

Keine falschen Hoffnungen bei den Fans

Statt in knalliger Ringkleidung oder den ikonischen Merchandise-Shirts aufzutreten, trägt er bei seinen Auftritten inzwischen völlig andere Kleidung. Er präsentiert sich viel stärker in der Rolle eines offiziellen Repräsentanten des Unternehmens. Dahinter steckt eine klare und wohlüberlegte Absicht. Er möchte unter allen Umständen vermeiden, dass sein reines Erscheinen in der Arena automatisch Erwartungen an ein weiteres Match auslöst.

Die Zuschauer hätten sich über Jahrzehnte hinweg daran gewöhnt, dass Wrestler ihren Rücktritt tränenreich ankündigen und dann wenig später doch wieder in den Ring steigen. Diese tief verwurzelte Erwartungshaltung möchte er bei sich ganz gezielt durchbrechen. Seine veränderte äußere Präsentation soll deutlich unterstreichen, dass ein künftiger Auftritt von ihm nicht bedeutet, dass er kurz darauf wieder körperlich aktiv wird. Für ihn ist diese strikte Trennung von enormer Bedeutung, da er mit seiner aktiven Karriere im Ring vollständig abgeschlossen hat. Er möchte sich nicht in einer Situation wiederfinden, in der ein vermeintlich einmaliges Comeback am Ende doch wieder zu weiteren Matches führt.

Ein Comeback passt nicht mehr in die Lebensphase

Dabei sprach er ungewöhnlich ehrlich und eindeutig über die theoretische Möglichkeit eines zukünftigen Comebacks. Sein Körper habe über viele Jahre hinweg extreme physische Belastungen ausgehalten. Das harte Wrestling-Geschäft passe inzwischen einfach nicht mehr zu den persönlichen Zielen, die er für sein weiteres Leben ins Auge gefasst habe. Mit dieser klaren Haltung unterscheidet er sich deutlich von zahlreichen anderen bekannten Namen der Branche. Viele Legenden ließen selbst nach einem großen, offiziellen Karriereende zumindest eine kleine Hintertür für ein einzelnes, lukratives Match offen. John Cena möchte diesen klassischen Weg offensichtlich nicht gehen.

Sein Rücktritt soll nicht bloß eine etwas längere Pause darstellen, sondern das tatsächliche und unwiderrufliche Ende regelmäßiger körperlicher Auseinandersetzungen im Ring. Genau deshalb legt er so unfassbar großen Wert darauf, dass seine zukünftigen WWE-Auftritte von der Öffentlichkeit völlig anders wahrgenommen werden.

Die WWE bleibt eine lebenslange Familie

Diese konsequente Entscheidung bedeutet allerdings keineswegs, dass die Legende dem professionellen Wrestling den Rücken kehrt. Im Gespräch unterstrich er einmal mehr seine enorm enge und tiefe Verbindung zur WWE. Nach mehr als zwei unvergesslichen Jahrzehnten an der Spitze betrachtet er das Unternehmen nicht nur als seinen früheren Arbeitgeber. Die Liga bleibt ein essenzieller Teil seines eigenen Lebens, den er auch nach seinem sportlichen Rücktritt mit voller Kraft unterstützen möchte.

Künftig sieht er seine Rolle viel stärker darin, den Marktführer nach außen zu repräsentieren und große Veranstaltungen professionell zu begleiten. Als globaler Botschafter schließt er Auftritte vor den laufenden Kameras auch weiterhin absolut nicht aus. Anders als in seiner Hochphase sollen diese Gastspiele jedoch nicht automatisch mit einer intensiven Storyline oder einem drohenden Match verbunden sein.

Eine vielschichtige Identität abseits des Rings

Ein weiterer, sehr intimer Teil des Gesprächs verdeutlichte, weshalb er mit dem Ende seiner kräftezehrenden In-Ring-Karriere offenbar so vergleichsweise gelassen umgehen kann. In den vergangenen Jahren sei er in Interviews immer wieder besorgt gefragt worden, ob ihm der harte Übergang in ein ruhigeres Leben ohne aktives Wrestling schwerfallen werde. Schließlich habe er einen signifikanten Großteil seines bisherigen Erwachsenenlebens im unerbittlichen Rhythmus der WWE verbracht. Über Jahrzehnte absolvierte er einen extrem intensiven Reiseplan rund um den Globus.

Er sieht sich selbst jedoch nicht ausschließlich als Wrestler, und genau diese Differenzierung ist für ihn mental absolut entscheidend. Das Wrestling war ein enorm wichtiger Bestandteil seines Lebens und seiner öffentlichen Identität, aber eben nicht der einzige Pfeiler seiner gesamten Persönlichkeit. Anstatt also verzweifelt und wehmütig an dem festzuhalten, was er in der Vergangenheit einmal war, möchte er lieber akzeptieren, dass sich sein Leben organisch weiterentwickelt hat.

Die florierende Karriere in Hollywood

Hinzu kommt die Tatsache, dass er sich längst eine extrem erfolgreiche zweite Karriere in Hollywood aufgebaut hat. Während seine ersten filmischen Gehversuche noch stark von seiner damaligen WWE-Tätigkeit überschattet wurden, ist die Schauspielerei inzwischen ein völlig eigenständiger und florierender Bestandteil seines Berufslebens geworden.

Nach vielbeachteten Rollen in massiven Produktionen wie „Bumblebee“, „The Suicide Squad“ und der gigantischen „Fast & Furious“-Reihe hat er sich endgültig abseits des Rings etabliert. Besonders seine gefeierte Rolle als Christopher Smith in der Serie „Peacemaker“ verschaffte ihm enorme zusätzliche Anerkennung in der Branche. Auch nach seinem WWE-Rücktritt bleibt sein Terminkalender prall gefüllt. Mit Filmen wie „Coyote vs. Acme“ und „Matchbox: The Movie“ stehen bereits die nächsten großen Kino-Projekte in den Startlöchern.

Sperrung wegen Wasserrohrbruch in Mainz-Gonsenheim

In der Finther Landstraße in Mainz-Gonsenheim kommt es derzeit zu Verkehrsbehinderungen. Grund ist ein Wasserrohrbruch in Höhe der Hausnummer 9, der Reparaturarbeiten erforderlich macht.

Verkehr wird einspurig am Baufeld in Mainz-Gonsenheim vorbeigeführt

Für die Arbeiten ist eine Fahrspur in diesem Bereich gesperrt. Der Verkehr wird einspurig am Baufeld vorbeigeführt. Autofahrer müssen daher mit Behinderungen und einer entsprechenden Verengung der Fahrbahn rechnen.

Der Fußverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen.

Nach aktuellem Stand sollen die Reparaturarbeiten voraussichtlich bis zum 9. Oktober 2026 andauern. Änderungen beim Bauablauf oder der Dauer sind möglich.

Fußgänger im Hechtsheimer Tunnel bei Mainz

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde der Polizei ein Fußgänger im Bereich des Hechtsheimer Tunnels auf der A60 gemeldet. Mehrere Verkehrsteilnehmer hatten die Person innerhalb des Autobahntunnels in Fahrtrichtung Darmstadt festgestellt und die Polizei verständigt. Aufgrund der damit verbundenen Gefahrenlage wurde die A60 in Fahrtrichtung Darmstadt zunächst gesperrt.

Polizei im Hechtsheimer Tunnel

Die eingesetzten Polizeibeamten konnten die Person schließlich auf dem Seitenstreifen im Tunnel antreffen. Der Mann war deutlich alkoholisiert und gab gegenüber den Beamten an, versehentlich in den Tunnel gelangt zu sein. Um eine weitere Gefährdung für den Mann sowie andere Verkehrsteilnehmer auszuschließen, wurde er durch die Polizeibeamten zu seiner Wohnanschrift verbracht. Zu einem Verkehrsunfall oder Verletzungen kam es nicht.

Schönborner Hof in Heidesheim schließt seine Pforten

Der Schönborner Hof in Heidesheim hat seinen Restaurantbetrieb mit Ablauf des 20. September 2026 offiziell eingestellt. Wie die Betreiberin Valentina Schmidt mitteilte, bleiben die Türen der Gaststätte ab sofort geschlossen. Die Entscheidung, den Betrieb aufzugeben, ist den Verantwortlichen nach eigenen Angaben extrem schwergefallen. Der Schönborner Hof war über Jahre hinweg weit mehr als ein gewöhnliches Speiselokal. Als gesellschaftlicher Mittelpunkt des Ortes bot das Haus den Rahmen für Familienfeiern, Vereinsleben und unzählige gesellige Stunden.

Dankbarkeit für Treue in Heidesheim

In einer emotionalen Botschaft richtete sich Valentina Schmidt gemeinsam mit ihrem Team an die Wegbegleiter und die Kundschaft. Das Team bedankte sich herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und die langjährige Treue. Aus vielen Gästen seien im Laufe der Zeit Stammgäste und persönliche Freunde geworden. Die zahlreichen positiven Erinnerungen an die gemeinsame Zeit bleiben trotz der Schließung bestehen.

Sprengung einer Panzergranate in Riedstadt

Riedstadt: Ein außergewöhnlicher Fund hat am Sonntagnachmittag, den 20. September 2026, zu einem größeren Polizeieinsatz im Bereich des Schwarzbachs geführt. Ein 48-jähriger Mann und sein Sohn entdeckten bei einem Spaziergang westlich der Vitos-Klinik eine historische Panzergranate im Bachbett. Gegen 13:30 Uhr alarmierten die Finder umgehend die Einsatzkräfte. Der Vorfall erfordert nun umfassende Sicherheitsvorkehrungen und führt zu einer kontrollierten Sprengung in Riedstadt.

Kampfmittelräumdienst entscheidet auf kontrollierte Vernichtung bei Riedstadt

Die alarmierten Polizeibeamten trafen rasch am Fundort ein, sperrten das Areal umgehend ab und zogen Experten des Kampfmittelräumdienstes zur Begutachtung hinzu. Nach der genauen Untersuchung des Munitionsteils entschieden die Fachleute, dass ein gefahrloser Transport der Panzergranate nicht möglich ist. Das Kampfmittel muss daher direkt am Fundort im Bachbett unschädlich gemacht werden.

Die gezielte Sprengung ist für den heutigen Montag, den 21. September 2026, angesetzt. Um die nötige Sicherheit für Passanten und Einsatzkräfte zu gewährleisten, hat die Polizei rund um den Fundort einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von 300 Metern eingerichtet.

Keine Gefahr für die Bevölkerung – Fundort wird bewacht
Bis der Kampfmittelräumdienst die Entschärfung und Vernichtung der Panzergranate erfolgreich abgeschlossen hat, wird der abgesperrte Bereich durch Polizeikräfte durchgehend überwacht. Nach Angaben der Behörden bestand für Anwohnerinnen und Anwohner sowie die breite Bevölkerung zu keiner Zeit eine unmittelbare Gefahr. Nach erfolgter Sprengung und Freigabe des Areals werden die Behörden unverzüglich über das Ergebnis des Einsatzes informieren.

Drachenflugtag in Selzen am 04. Oktober

Drachenflugtag Selzen: Mit den ersten kräftigen Herbstwinden steht in der Region wieder ein traditionelles Freiluftereignis für die ganze Familie bevor. Am Sonntag, den 4. Oktober 2026, veranstaltet die Liste Selzen ab 11:00 Uhr ihren alljährlichen Drachenflugtag in Selzen. Die beliebte Veranstaltung, die seit mehr als 25 Jahren fest im regionalen Veranstaltungskalender verankert ist, lockt jedes Jahr zahlreiche Drachenfans und Ausflugsgäste auf die weiten Freiflächen der Gemeinde.

Buntes Rahmenprogramm für Kinder und Drachenverkauf vor Ort

Das Veranstaltungsgelände befindet sich auf den freien Flächen rund um die Halle der Familie Pustelnik. Diese liegt etwa 500 Meter von der Selzer Radsporthalle entfernt in Richtung der Aussiedlerhöfe auf der rechten Seite. Das weiträumige Areal bietet ideale Bedingungen, um Drachen ungestört in den Himmel steigen zu lassen.

Im Mittelpunkt des Festes stehen die jüngsten Besucherinnen und Besucher. Neben dem Drachensteigen sorgen eine Hüpfburg sowie eine Glitzer-Tattoo-Künstlerin für Unterhaltung. Wer keinen eigenen Drachen besitzt, kann vor Ort ein Modell erwerben. Einen besonderen Anreiz gibt es für kreative Köpfe: Gäste, die mit einem selbstgebauten Drachen anreisen und diesen erfolgreich in die Luft steigen lassen, werden mit einem Essensgutschein belohnt. Zudem wird wieder eine Tombola zugunsten des KIKAM e.V. veranstaltet, deren Erlös direkt der Intensivstation der Kinderkardiologie an der Universitätsmedizin Mainz zugutekommt.

Regionaler Genuss und Geselligkeit am Drachenflugtag

Auch für das leibliche Wohl der Gäste ist über den gesamten Tag hinweg gesorgt. Das kulinarische Angebot umfasst Spezialitäten vom Grill wie Steaks, Würstchen und Pommes frites sowie eine saisonale rheinhessische Suppe. Nachmittags stehen frische heiße Waffeln, selbstgebackener Kuchen und Kaffee bereit.

Ergänzt wird das Verpflegungsangebot durch eine Auswahl an Getränken, darunter regionale Selzer Weine, frischer Federweißer, Säfte und diverse Softdrinks. Besucherinnen und Besucher können das bunte Treiben am Himmel somit auch entspannt bei einem Mittagstisch oder einem Spaziergang verfolgen.

Bewaffneter Mann löst Polizeieinsatz in Mainz aus

Ein Zeuge hat am Samstagnachmittag (19. September 2026) in Mainz einen Mann mit einer Waffe im Hosenbund bemerkt und die Polizei verständigt. Der 34-Jährige war in der Josefsstraße unterwegs und bewegte sich nach Angaben des Zeugen in Richtung Hindenburgstraße. Zuvor soll er die Waffe an seinem Fahrzeug mit Patronen geladen haben.

Polizei trifft Mann bei Hochzeitsfeier in Mainz an

Mehrere Polizeistreifen wurden daraufhin in den Bereich entsandt. Der beschriebene Mann konnte schließlich bei einer dort stattfindenden Hochzeitsfeier angetroffen werden.

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe samt Munition im Hosenbund des 34-Jährigen. Weitere Munition befand sich nach Angaben der Polizei in seiner Hosentasche sowie in seinem Fahrzeug.

Die Waffe und die Munition wurden sichergestellt.

Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffenrecht

Der Mann besitzt nach Angaben der Polizei keinen Waffenschein. Gegen ihn wurde deshalb ein Strafverfahren eingeleitet. Als Grund für das Mitführen der Waffe habe der 34-Jährige Tradition angegeben.

Die Polizei weist darauf hin, dass das Führen von Schreckschusswaffen in der Öffentlichkeit grundsätzlich eine entsprechende waffenrechtliche Erlaubnis voraussetzt. Besonders bei Veranstaltungen und größeren Menschenansammlungen könne das Auftreten mit einer solchen Waffe zu gefährlichen Situationen und Fehlinterpretationen führen.

Insolvenz der Taunus Grußkarten Verlagsgesellschaft aus Taunusstein

Über das Vermögen der Taunus Grußkarten Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in der Platter Straße 100 in Taunusstein hat das Amtsgericht Wiesbaden am 1. September 2026 um 09:55 Uhr das Insolvenzverfahren unter dem Aktenzeichen 10 IN 315/26 offiziell eröffnet. Das Traditionsunternehmen wird gerichtlich durch Geschäftsführer J.Weselowski vertreten. Die rechtlichen Schritte markieren einen Einschnitt für den Verlag und leiten das formelle Verfahren rund um die Insolvenz in Taunusstein ein.

Bestellung des Sachwalters und Fristen für Gläubiger der Taunus Grußkarten Verlagsgesellschaft

Zum Sachwalter wurde Rechtsanwalt Prof. Dr. Jan Roth von der LINTILIA LAW Rechtsanwaltsgesellschaft mbH aus Frankfurt am Main bestellt. Die Gläubiger des Unternehmens sind aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen gemäß § 38 InsO bis spätestens zum 30. September 2026 schriftlich beim Sachwalter einzureichen. Den Anmeldungen sind entsprechende Nachweise wie Urkunden und Rechnungen beizufügen.

Zudem haben Gläubiger dem Sachwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin in Anspruch genommen werden. Personen und Institutionen, die Verbindlichkeiten gegenüber der Taunus Grußkarten Verlagsgesellschaft haben, werden dazu aufgerufen, Zahlungen nicht mehr an die Schuldnerin, sondern ausschließlich an den Sachwalter zu leisten.

Berichtstermin und Prüfungstermin im Oktober

Das Insolvenzgericht hat die maßgeblichen Termine für das mündliche Verfahren festgesetzt. Am Mittwoch, den 21. Oktober 2026, findet um 11:00 Uhr im Justizzentrum Wiesbaden (Mainzer Straße 124, Raum 1.018) die erste Gläubigerversammlung statt. In diesem Berichtstermin informiert der Sachwalter über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens. Die Gläubiger entscheiden dabei unter anderem über die Beibehaltung des Sachwalters, die Besetzung eines Gläubigerausschusses sowie über den Fortgang des Verfahrens, etwa bezüglich einer Fortführung, Stilllegung oder eines Insolvenzplans.

Zeitgleich ist für den 21. Oktober 2026 am selben Ort der Prüfungstermin angesetzt, in dem die bis Ende September fristgerecht angemeldeten Forderungen der Gläubiger gerichtlich geprüft werden.

Zwei Verletzte nach Unfall in Bad Kreuznach

Ein Ausweichmanöver hat am Sonntagabend im Schwabenheimer Weg in Bad Kreuznach zu einem Verkehrsunfall geführt. Gegen kurz vor 22:00 Uhr war eine 18-jährige Fahranfängerin stadteinwärts unterwegs, als sie auf Höhe eines dort ansässigen Autohauses nach eigenen Angaben ein Tier auf der Fahrbahn zu erkennen glaubte.

Fahrerin weicht aus und prallt gegen drei Fahrzeuge in Bad Kreuznach

Die 18-Jährige wich daraufhin nach rechts aus und kollidierte mit drei Fahrzeugen, die auf dem Gelände des Autohauses abgestellt waren.

Zum Unfallzeitpunkt befanden sich insgesamt vier Personen in dem Fahrzeug. Die Fahrerin sowie ihre 19-jährige Beifahrerin wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.

Rund 40.000 Euro Sachschaden

Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Gesamtschaden auf rund 40.000 Euro. Weitere Einzelheiten zum Unfallhergang oder zu dem möglicherweise auf der Straße befindlichen Tier liegen derzeit nicht vor.

Kommentar: Quittung für die Bundesregierung in Berlin

Kommentar zur Bundesregierung – Die Ergebnisse, die heute aus Berlin und Schwerin über die Bildschirme flimmern, sind kein regionales Missgeschick und erst recht keine Laune des Wechselwählers. Es ist ein politischer Erdrutsch mit Ansage und die Quittung einer tief verunsicherten Bevölkerung für eine Bundesregierung, die seit Monaten im Modus des kleinstmöglichen Nenners verharrt.

Wer die Ergebnisse isoliert, verkennt das tiefsitzende Unbehagen, das sich längst quer durch das Land gefressen hat: Das Vertrauen in die Handlungs- und Gestaltungskraft dieser Regierung und des Bundeskanzlers Merz erodiert vor unseren Augen.

Unsere Bundesregierung, verwalten statt Gestalten: Die Illusion des „Weiter so“

Anstatt drängende Kernfragen der Daseinsvorsorge, von der auskömmlichen Finanzierung unserer Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen über die marode Infrastruktur bis hin zur kriselnden Wirtschaft, endlich anzupacken, flüchtet sich das politische Berlin in bürokratisches Stückwerk. An der Basis kollabiert das System, während oben Pflästerchen geklebt werden.

Das Gefühl der Menschen, dass Notwendigkeiten politisch ausgesessen und durch Kompromisse ersetzt werden, ist kein gefühltes mehr. Es ist bittere Realität im Versorgungsalltag. Der erst vor kurzem beschlossene Tankrabatt ist hier ein gutes Beispiel: Zu lange gewartet, schlecht kommuniziert und die Umsetzung dauert noch.

Merz und das Dilemma im Kanzleramt

Für Kanzler Friedrich Merz ist die Halbzeitentscheidung da, angetreten mit dem Versprechen von Stabilität, Führung und wirtschaftlicher Dynamik, steht er am Wahlabend vor Trümmern. Sein gebetsmühlenartiger Verweis, man werde ungeachtet der historischen Schläge eisenhart am „Reformkurs“ festhalten, wirkt gefährlich entkoppelt.

Merz steht vor einer Zerreißprobe: Verharren in alten Mustern oder der Mut zu echten, strukturellen Schnitten? Führung im Jahr 2026 bedeutet nicht, den Mangel zu verwalten, sondern verkrustete Strukturen aufzubrechen, selbst wenn das kurzfristig schmerzt.

Klingbeil, die SPD und die soziale Schmerzgrenze

Nicht minder dramatisch ist das Bild bei Lars Klingbeil und der SPD. Abstürze wie die 12 Prozent in der Hauptstadt treffen die Sozialdemokratie im Mark. Klingbeil muss sich entscheiden: Will er weiter der verlässliche Buchhalter im Finanzministerium sein oder zieht er die Reißleine, bevor das soziale Profil seiner Partei vollends verdampft?

Wer den Bürgerinnen und Bürgern bei Rekordabgaben erklärt, für die Absicherung von Pflege und Gesundheit, oder der Altersversorgung und für einen stabilen Preis an den Zapfsäulen sei kein Geld da, treibt die Wählerschaft mit Anlauf an die politischen Ränder.

Zeit für ehrliche Politik in der Bundesregierung – nah an den Menschen

Das Wahlergebnis ist ein unüberhörbarer Weckruf, die Menschen verlangen keine Schaufensterpolitik und keine Ankündigungen, die im nächsten Ausschuss zerrieben werden. Sie verlangen verlässliche Perspektiven, funktionierende Strukturen und den Mut zu einer echten Reformwende.

Wenn Friedrich Merz, Lars Klingbeil und die führenden Köpfe in Berlin jetzt nicht den Mut aufbringen, das System grundlegend zu erneuern, wird der politische Erosionsprozess unvermindert weitergehen und diese Regierung die Legislaturperiode nicht überstehen.

Landtagswahlen: Linke siegt in Berlin, AfD in Mecklenburg-Vorpommern

Die Landtagswahlen an diesem Sonntag (20. September 2026) liefern ein politisches Erdbeben mit weitreichenden Signalen für die gesamte Bundesrepublik. Bei den Abstimmungen zum Berliner Abgeordnetenhaus sowie zum Landtag in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich eine historische Verschiebung der Machtverhältnisse ab.

Während Die Linke in der Bundeshauptstadt ein fulminantes Comeback feiert und stärkste Kraft wird, setzt sich im Nordosten die AfD in einem knappen Kopf-an-Kopf-Rennen durch.

Die Wahllokale sind geschlossen, und die ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF zeichnen ein deutliches Bild des Wählerwillens. Begleitet von einer bemerkenswerten Zunahme der Wahlbeteiligung auf rund 75 Prozent sendet die Wählerschaft in beiden Bundesländern ein klares Signal des Protests gegen die bisherige Regierungsarbeit.

Sensation in Berlin: Die Linke feiert Wiederauferstehung

In Berlin kam es zu einem politischen Umschwung, den vor wenigen Monaten kaum ein Beobachter für möglich gehalten hätte. Die Linke setzt sich durch und steigt zur mit Abstand stärksten Fraktion im Abgeordnetenhaus auf. Die bis dato regierende CDU unter Spitzenkandidat Stefan Evers verliert spürbar an Boden und landet auf dem zweiten Platz.

Einen historischen Tiefstand muss die Hauptstadt-SPD verbuchen, die mit nur noch auf den fünften Platz durchgereicht wird und noch hinter der AfD sowie den Grünen rangiert. Das Bündnis Sahra Wagenknecht zittert noch, während die FDP den Wiedereinzug klar verfehlt.

Der Wahlsieg der Linken macht die Regierungsbildung in Berlin extrem komplex. Das bisherige rot-schwarze Bündnis ist rechnerisch und politisch gescheitert. Die Regierungsbildung wird nun voraussichtlich über die Linke führen müssen, was für die Parteienlandschaft eine völlig neue Dynamik erzeugt.

Hochrechnung Berlin (Stand: 19:57 Uhr)

  • CDU: 19,1 %
  • SPD: 12,1 %
  • Grüne: 14,5 %
  • Linke: 25,3 %
  • AfD: 16,2 %
  • FDP: 2,5 %
  • BSW: 5,0 %
  • Andere: 5,3 %

Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern: AfD knapp vor der SPD, historische Verluste für die CDU

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern kann die AfD ihren Stimmenanteil mehr als verdoppeln und schiebt sich mit knapp an der SPD vorbei auf den ersten Platz. Die regierende Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) lieferte sich nach einer Aufholjagd im Wahlkampf bis zuletzt ein enges Duell, muss sich jedoch knapp geschlagen geben, wird aber weiter regieren können.

Ein historisches Debakel erlebt die CDU im Nordosten: Die Christdemokraten brechen ein und bangen ebenso wie die Grünen und das BSW um den Einzug in den Landtag. Die FDP ist chancenlos, Die Linke sicher drin.

Hochrechnung MV (Stand: 19:57 Uhr)

  • CDU: 5,0 %
  • SPD: 35,7 %
  • Grüne: 5,4 %
  • Linke: 6,7 %
  • AfD: 37,9 %
  • FDP: 1,0 %
  • BSW: 4,9 %
  • Andere: 3,4 %

Nachbeben für die Bundesregierung

Die beiden Ergebnisse der Landtagswahlen erschüttern auch das politische Berlin im Bund. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete den Ausgang der Landtagswahlen als Signal, an notwendigen Reformkursen festzuhalten, muss sich jedoch fraktionsübergreifend harten Diskussionen stellen. Die Ergebnisse verdeutlichen eine tiefe Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der aktuellen Bundespolitik, Wirtschaftslage und sozialen Absicherung.

In den kommenden Tagen stehen in Berlin und Schwerin schwierige Sondierungsgespräche an. Klar ist bereits jetzt: Das deutsche Parteiensystem befindet sich in einer tiefgreifenden Umbruchphase, deren Konsequenzen die Bundespolitik noch auf Monate hinaus prägen werden.

Feuer in Klinik, Bus reißt Ampeln um und mehrere Verletzte

Das Wochenende vom 18. bis 20. September 2026 forderte die Einsatzkräfte im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis mit einer Vielzahl von Straftaten und Verkehrsunfällen. Neben einem Diebstahl in Taunusstein und Sachbeschädigungen auf Supermarktparkplätzen beschäftigten eine vorsätzliche Brandstiftung an einer Klinik sowie ein ungewöhnlicher Busunfall in Rüdesheim die Beamtinnen und Beamten. Die Vorfälle spiegeln die aktuelle Kriminalität im Rheingau-Taunus-Kreis wider.

Brandstiftung an Klinik in Bad Schwalbach (Rheingau-Taunus)

Am Samstagabend, den 19. September 2026, kam es gegen 18:15 Uhr zu einer Brandstiftung im Bereich der Klinik am Park in Bad Schwalbach. Zwei unbekannte Männer entzündeten im Bereich der Tiefgarageneinfahrt vermutlich gezielt Feuerwerkskörper, um dortige Gegenstände in Brand zu setzen. Es entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro. Der erste Täter wird als etwa 1,80 Meter groß, schmal und mit dunklen Haaren beschrieben; er trug eine graue Jacke sowie eine Arbeitshose mit roten Applikationen. Sein etwa 25-jähriger Begleiter war ca. 1,70 Meter groß, trug einen kurzen Bart, ein Halstattoo, eine weiße Jacke sowie eine weiße Kappe. Beide flüchteten Richtung Altstadt.

Diebstahl von E-Scooter

Bereits am Freitagnachmittag, den 18. September 2026, wurde zwischen 17:00 Uhr und 19:30 Uhr auf dem Sportplatzgelände in der Kurt-Schumacher-Straße in Taunusstein-Bleidenstadt ein angeschlossener E-Scooter der Marke Segway gestohlen. Am Fahrzeug befand sich das Versicherungskennzeichen „994 KNH“. Hinweise zu beiden Fällen nimmt die Polizeistation Bad Schwalbach unter der Rufnummer 06124/7078140 entgegen.

Schwere Unfälle bei Kiedrich und Hünstetten-Görsroth

Ein tragischer Zwischenfall ereignete sich am Samstagnachmittag gegen 17:30 Uhr auf der L3035 zwischen Kiedrich und Hausen (Rheingau-Taunus) vor der Höhe. Ein 20-jähriger Fahrgast musste ein Taxi aus medizinischen Gründen verlassen. Im weiteren Verlauf wurde der junge Mann vom 59-jährigen Taxifahrer angefahren. Der 20-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend in ein Krankenhaus transportiert. Die Ermittlungen zum genauen Hergang laufen.

In Hünstetten-Görsroth übersah eine 37-jährige Skoda-Fahrerin am Samstag um 10:30 Uhr beim Einbiegen von der Hessenstraße auf die L3274 einen vorfahrtsberechtigten 38-jährigen Motorradfahrer. Beim Zusammenstoß zog sich der Honda-Fahrer leichte Beinverletzungen zu und kam ebenfalls in eine Klinik. Der Gesamtschaden wird auf ca. 5.500 Euro geschätzt.

Bus reißt Ampelanlage in Rüdesheim um – Unfallflucht in Idstein

Ein skurriler, aber folgenschwerer Unfall ereignete sich am Samstag gegen 16:00 Uhr in Rüdesheim (Rheingau-Taunus) im Kreuzungsbereich An der Ringmauer / Grabenstraße. Ein Reisebus blieb mit seinem Klimaanlagenaufsatz an einem oberirdischen Kabel einer temporären Baustellenampel hängen und riss alle vier Ampelmasten um. Der Busfahrer setzte seine Fahrt zunächst fort, konnte jedoch kurz darauf ermittelt werden. Da die Ampel außer Betrieb war, kam es zu keinen größeren Verkehrsstörungen.

Zudem meldet die Polizei eine Unfallflucht auf dem REWE-Parkplatz in der Limburger Straße in Idstein. Ein dort zwischen 05:45 Uhr und 16:30 Uhr geparkter grauer VW wurde an den Fahrertüren beschädigt (Schaden ca. 500 Euro). Der Verursacher flüchtete. Hinweise hierzu nimmt die Polizeistation Idstein unter 06126/93940 entgegen.