BYC-News Blog Seite 15

Touren mit dem historischen Postbus zwischen Bingen und Ingelheim

Ein Hauch von Nostalgie weht durch die Weinberge zwischen Bingen und Ingelheim. Unter dem Motto „Kultur und Wein – steig’ ein!“ startet am 16. Mai 2026 eine ganz besondere Veranstaltungsreihe: Eine Entdeckungstour im historischen Postbus, die Naturgenuss, Geschichte und exzellente Weine miteinander verknüpft.

-Werbeanzeige-

Das Programm der „Edition Wein“ (16. Mai) im historischen Postbus

Die Reise beginnt um 10:00 Uhr an der Tourist-Info in Bingen. Begleitet von einem erfahrenen Kultur- und Weinbotschafter erwartet die Gäste ein straff gefülltes, aber gemütliches Programm:

  • Vormittag: Auftakt im Weingut Hildegardishof mit einer Dreier-Weinprobe und spannender Kellerführung.

  • Mittagszeit: Weiterfahrt nach Gau-Algesheim zum Weingut Nikolaushof. Hier stehen eine Sektprobe, eine Betriebsführung und ein gemeinsames Mittagessen an.

  • Nachmittag: In Ingelheim lädt das Weingut Mett & Weidenbach zur nächsten Verkostung ein. Den kulturellen Abschluss bildet eine Führung durch die Ausstellung im Ingelheimer Winzerkeller (inklusive eines weiteren Gläschens Wein).

Gegen 16:30 Uhr tuckert der Oldtimer zurück nach Bingen. Wer den Tag perfekt abrunden möchte, kann direkt im Anschluss die „Nacht der Verführung“ auf dem Rochusberg besuchen.

Weitere Termine für den historischen Postbus im Herbst

Für alle, die im Mai keinen Platz ergattern, sind zwei weitere Touren mit unterschiedlichen Schwerpunkten geplant:

  1. 12. September – Edition Kultur: Fokus auf historische Highlights wie die Burgkirche, das Museum am Strom und die Rochuskapelle.

  2. 10. Oktober – Edition Wein & Kultur: Eine kombinierte Tour mit Stationen auf dem Rochusberg, dem Laurenziberg und dem Jakobsberg.

Kooperation für die Region

Die Touren sind das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Ingelheimer Kultur Marketing GmbH (IkUM) und der Bingen Tourismus & Kongress GmbH. Ziel ist es, die Verbindung der beiden Städte touristisch erlebbar zu machen und die regionale Weinkultur charmant in Szene zu setzen.

-Werbeanzeige-

Die Fakten auf einen Blick:

  • Termin: Samstag, 16. Mai 2026 (weitere im Sept./Okt.)

  • Start: 10:00 Uhr, Tourist-Info Bingen (Rheinkai 21)

  • Preis: 98,00 € pro Person (inkl. Busfahrt, Proben, Führungen & Mittagessen)

  • Buchung: Online unter www.ingelheim-erleben.de oder in den Tourist-Informationen Bingen und Ingelheim.

Beratungsangebot der Kriminalpolizei im Stadthaus Gernsheim

Wie schütze ich mich effektiv vor Betrug? Welche Sicherheitsvorkehrungen sind im Alltag wirklich sinnvoll? Um diese und weitere Fragen geht es bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, den 10. März 2026. Im Stadthaus Gernsheim haben Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, direkt mit Experten der Polizei ins Gespräch zu kommen.

-Werbeanzeige-

Expertenrat aus erster Hand im Stadthaus Gernsheim

Als Referent konnte die Stadt Gernsheim Herrn Kriminalhauptkommissar Michael Fix von der polizeilichen Beratungsstelle gewinnen. Er wird in seinem Vortrag nicht nur aktuelle Kriminalitätsschwerpunkte beleuchten, sondern vor allem praxisnahe Tipps zur Prävention geben. Die Veranstaltung ist bewusst offen gestaltet, um ausreichend Zeit und Raum für die individuellen Fragen der Teilnehmer zu bieten.

Initiative für soziale Sicherheit

Organisiert wird der Vormittag von der Beratungsstelle für Pflege- und Sozialberatung in Gernsheim. Das Ziel der Initiative ist es, die Bürger – insbesondere auch ältere Menschen und deren Angehörige – für Sicherheitsthemen zu sensibilisieren und Hemmschwellen im Kontakt mit der Polizei abzubauen.

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist zwar nicht zwingend erforderlich, erleichtert dem Organisationsteam jedoch die Planung der Sitzplätze im Bürgersaal.

Die Eckdaten auf einen Blick:

  • Wann: Dienstag, 10. März 2026

  • Beginn: 11:00 Uhr

  • Wo: Bürgersaal im Stadthaus Gernsheim

  • Referent: Kriminalhauptkommissar Michael Fix (Polizeiliche Beratungsstelle)

  • Veranstalter: Beratungsstelle für Pflege- und Sozialberatung

Kontakt für Rückfragen und Anmeldung: Frau Bettina Schott (Pflege- und Sozialberaterin) Telefon: 06258 / 108 1411 E-Mail: bettina.schott@gernsheim.de

Zeugenaufruf nach brutalem Angriff in Mombach

Am Montagnachmittag (23.02.2026) ereignete sich in der Hauptstraße ein brutaler Angriff. Ein 41-jähriger Mann wurde gegen 15:50 Uhr Opfer einer Attacke durch eine Gruppe Jugendlicher.

-Werbeanzeige-

Brutaler Angriff in Mombach auf offener Straße

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde der Mann von drei bislang unbekannten Jugendlichen unvermittelt angegriffen. Die Gruppe schlug mehrfach gemeinschaftlich auf den 41-Jährigen ein. Selbst als das Opfer bereits zu Boden gegangen war, ließen die Angreifer nicht von ihm ab und traten weiter auf den wehrlosen Mann ein.

Direkt nach der Tat flüchtete das Trio in unbekannte Richtung. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte umgehend die Polizei, woraufhin mehrere Streifenwagen eine intensive Nahbereichsfahndung einleiteten. Trotz des schnellen Eingreifens der Beamten verlief die Suche nach den Tätern bislang ohne Erfolg.

Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

Der 41-Jährige erlitt durch den Angriff in Mombach Verletzungen und musste vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt werden. Aufgrund der gemeinschaftlichen Begehung und der Tritte gegen den am Boden Liegenden ermittelt die Polizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die Polizeiinspektion Mainz 2 hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, um die Identität der flüchtigen Jugendlichen zu klären. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion unter 06131/65-34250 zu melden.

Von Fastnacht bis Fasching: Herkunft und Brauchtum. Kostüme in 2026

Der Karneval, die Fastnacht oder der Fasching sind die Tage vor der christlichen Fastenzeit. Vor allem in den ländlichen Gebieten Deutschlands wird zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag das Brauchtum zur Hochblüte gebracht. Auch im Rhein-Main-Gebiet und in den angrenzenden Gebieten sind Umzüge, Sitzungen und Straßenfeste Bestandteil des öffentlichen Lebens. Hinter den Feiertagen und Kostümen verbirgt sich eine lange kulturhistorische Entwicklung, die bis ins Mittelalter zurückreicht.

Ursprung und Entwicklung des Karnevals

Der Begriff Karneval stammt wahrscheinlich vom lateinischen „carne vale“= „Fleisch lebe wohl“, was den Übergang in die vierzigtägige Fastenzeit vor Ostern bezeichnet. Bereits im Mittelalter entstanden in vielen Städten der europäischen Länder Bräuche, in denen die gesellschaftlichen Rollen umgekehrt oder parodiert wurden. Es fand eine zeitweilige Aufhebung der sozialen Gliederung statt. Die Verkleidung war ein Mittel dazu. Wer nicht erkennbar ist, kann alles spielen, kann Grenzen ausloten und kann seine Kritik viel indirekter formulieren.

Wir unterscheiden Regionalname und Form. Im Rheinland sagt man „Karneval“, in Teilen Süddeutschlands „Fasching“, in Hessen und Rheinland Pfalz häufig „Fastnacht“. Inhaltlich überschneiden sich die Begriffe zu einem gewissen Teil. Der Schwerpunkt liegt unterschiedlich und in manchen Orten sind die Umzüge und der Straßenkarneval die Hauptsache, andernorts die Saalveranstaltungen mit Büttenrede, Tanz und Musik. Im 19. Jahrhundert kam es vielerorts mehr und mehr  zu einer Organisation in Vereinen. Damit entstanden feste Abläufe, Termine, wiederkehrende Figuren und ein stärkerer Bezug zur lokalen Identität.

Die Kostümierung war dabei immer schon ein bisschen zweckmäßig. Sie schützte vor Verkennung und war Ausdrucksform der Satire. Anfänglich sah man fast nur die klassischen Figuren: Narr, Bauer, Funkenmarie. Die Motive aber ändern sich mit der Zeit, sie werden beeinflusst durch alle Strömungen der Gesellschaft. Pop, Politik, das Medium selbst, üben auch hier schnellere und direktere Einwirkungen auf die Verkleidungen aus als auf anderer Alltagstextil.

Die Kostüme der Karnevalssession 2026

Die Karnevalssession 2026 hat einige klare Strömungen gezeigt. Auffällig ist, dass sich eine große Anzahl leicht verständlicher, kollektiv erkennbarer Themen durchsetzt. Das hat praktische Gründe. Zahlreiche Veranstaltungen finden in Bewegung statt, im Zug etwa oder im Gedränge, da funktionieren Kostüme dann besser, wenn sie auf den ersten Blick lesbar sind und von ein paar Metern Abstand wirken.

Ein großer Trend war Retro. Mode und Serienästhetik der 80er und 90er Jahre war oft zu sehen, Trainingsanzüge, Neonfarben, Stirnbänder oder die Outfits typischer Boybands dominierten die Gruppenauftritte. Die Motive waren niedrigschwellig umsetzbar, sofort erkennbar, sie funktionierten auch deshalb, weil es eine gemeinsame Bildsprache gibt, wer die Referenz nicht genau kennt, erkennt trotzdem „alte Zeit“.

Parallel dazu blieben die Figuren aus irgendwelchen Streaming Serien und Kinofilmen präsent. Trotzdem zeigten sich etwa 2026 oft Vereinfachungen. Statt detailgetreuem Komplettkostüm wurden Farbgebungen und Accessoires verwendet, das spart Zeit, Kosten und sorgt dafür, dass das Kostüm beim Wetterwechsel nicht gleich zusammenfällt. Für den, der sich inspirieren wollte, gab es online ein schier unerschöpfliches Reservoir an Vorlagen und Zubehör, etwa über Vegaoo.de, Karneval Kostüme. Wichtiger als die Treue zum Original war die schnelle Wiedererkennung.

Ein weiterer Trend war Berufeparodie. Bauarbeiter, Piloten, Ärzte, Sicherheitsdienst… alles wird humorvoll überzeichnet. Solche Figuren funktionieren seit Jahrzehnten, weil sie ohne Erklärung auskommen. In 2026 fiel auf, dass viele Kostüme eine „Alltag plus Twist“ Logik hatten. Basis ist Alltagskleidung, dazu kommt eine sehr übertriebene Ausprägung wie Helm, Klemmbrett, Absperrband, Stethoskop oder Warnweste.

Gruppenkostüme waren ebenfalls stark verbreitet. Freundeskreise oder Vereine hatten ein gemeinsames Thema, etwa Spielkarten, Emojis, Schachfiguren oder „ein Set“ von Rollen aus einem bekannten Format. Gruppenkostüme haben auf Fotos eine klare Wirkung. Sie sind für Teams geeignet, die gemeinsam anreisen und zusammenbleiben wollen. Das ergibt im Straßenkarneval organisatorisch oft Sinn.

Selbermachen, Kostüme aus Alltagsmaterialien

Dadurch sind viele der Trends 2026 mit geringem Finanzaufwand umsetzbar. Retro braucht oft nur vorhandene Kleidung. Alte Sportjacken, Leggings, große T Shirts, Jeansjacken und breite Gürtel bilden die Basis. Mit Haarspray für den Hochfrisurenanstrich, Sonnenbrille und Schmuck wird man schnell erkennbar. Wer es „deutlicher“ macht, bedient sich der Farbkombination. Neon zu Schwarz oder Pastell zu Weiß funktioniert sofort als 90iger.

Berufskostüme gehen so pragmatisch: Ein weißes Hemd und ein selbstgemachtes Namensschild genügen als Arzt oder Laborfigur. Eine Warnweste mit Arbeitshandschuhen und Zollstock als Bauprofil. Flugpersonal macht man mit schwarzer Hose, weißem Oberteil und selbstgebasteltem Badge zufrieden. Aus Karton schneiden sich auch Rangstreifen, Abzeichen. Klebeband und Sicherheitsnadeln tun es, wenn keine Zeit oder Talent zum Nähen da ist.

Serien und Filmfiguren lassen sich oft auf einen oder zwei Merkmale reduzieren. Eine bestimmte Farbkombination, eine bestimmte Frisur oder ein bestimmtes Requisit reicht. Für Schilder, Logos oder große Props ist Karton eine gute Wahl. Acrylfarbe, Filzstifte und Kleber decken alle einfachen Bastelelemente ab. Auch Stoffreste und alte Bettlaken sind für schnelle Effekte nützlich. Daraus lassen sich Tuniken, Umhänge und einfache „Geister“ oder „Superhelden“ Varianten erstellen.

Gruppenkostüme wirken überzeugender, wenn sie Einheitlichkeit und Wiederholung zeigen. Ein schwarzes Outfit und ein einheitliches, möglichst großflächiges Zeichen aus Papier schaffen auch als Gruppe einen starken Eindruck. Für Spielkarten kann man aus Pappe ein Vorderteil basteln, das mit Gurten oder Schnur über die Schultern getragen wird. Bei Emojis tun es einfarbige Oberteile und ein großes, mit Augen und Mund bemaltes Schild. Entscheidend ist die gleiche Formensprache. Unterschiedliche Stile innerhalb der Gruppe wirken schnell wie Zufall.

Sicherheit und Praxistauglichkeit im Straßenkarneval

Was auch immer angesagt sein mag, alles hängt von der Praxistauglichkeit ab. Straßenkarneval heißt Gedränge, wechselndes Wetter, lange Standzeiten. Die Kostüme sollten Bewegungsfreiheit lassen und keine Stolperfallen bieten. Lange Umhänge, übergroße Schuhe, zu weite Ärmel sind in Menschenmengen ein Risiko. Wenn eine Maske getragen wird, muss die Sicht auch im Dunkeln funktionieren. Die Materialien sollen stabil sein. Dünner Karton knickt bei Regen. Wer mit Pappe arbeitet, kann sie mit Klebeband verfestigen oder mit einer dünnen Folie schützen. Bei allem Zubehör gilt: lieber leicht als klobig. Im Gedränge stören harte Dinge, sie verletzen auch. Lose Teile gehen schnell abhanden, bei Mietwagen, ÖPNV oder in Geschäften wird das zum Stress.

Wertgegenstände sollten nah am Körper getragen werden. Offene Taschen oder lose Zubehörstücke verschwinden, eine kleine, verschließbare Tasche unter dem Kostüm ist praktikabler als jeder sichtbare Rucksack. Bei Gruppen sollte ein einfacher Plan bestehen: Treffpunkt, Uhrzeit, Stimme am Telefon, zum Notfall. Das ist banal, beugt aber vor, dass sich nach wenigen Stunden alles wieder zerstreut.

Neues Gewerbegebiet in Groß-Gerau geplant

Die Kreisstadt stellt die Weichen für die wirtschaftliche Zukunft: Im Norden von Groß-Gerau soll auf der rund 5,3 Hektar großen Fläche „Am Hermannsberg West“ ein neues Gewerbegebiet entstehen. Die Stadtverordnetenversammlung hat den städtebaulichen Entwurf bereits gebilligt und damit den Weg für das Bebauungsplanverfahren für das neue Gewerbegebiet in Groß-Gerau frei gemacht.

-Werbeanzeige-

Klare Absage an Logistik-Riesen

Das geplante Areal, das derzeit noch landwirtschaftlich genutzt wird, grenzt im Süden an die A 67 und im Norden an das bestehende Gewerbe in der Münchener Straße. Eines ist für die Stadtplanung bereits jetzt sicher: Logistikunternehmen werden hier nicht zum Zuge kommen.

Ziel der Stadt ist eine ausgewogene Branchendurchmischung im neuen Gewerbegebiet in Groß-Gerau. Es sollen gezielt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) angesiedelt werden, um die Stadt als vielseitigen Gewerbestandort zu stärken. „Mit dem Gewerbegebiet Am Hermannsberg West erhalten wir die Chance, Unternehmen anzusiedeln, die Arbeitsplätze schaffen. Das wird der Stadt guttun“, betont Bürgermeister Jörg Rüddenklau.

Das Ziel: Ein „klimaresilientes“ Gewerbegebiet

Im Gegensatz zu klassischen, oft stark versiegelten Industriegebieten, soll Am Hermannsberg West neue Maßstäbe beim Klimaschutz setzen. Die Stadt plant ein „klimaresilientes“ Gebiet:

  • Frischluftschneisen: Durch eine geschickte Anordnung der Gebäude sollen Luftströme zur Kühlung erhalten bleiben.

  • Grünpuffer: Zur angrenzenden Wohnbebauung und zur Autobahn hin sind großzügige Grünzonen vorgesehen.

  • Artenschutz: In Richtung der A 67 wird ein spezielles Habitat für Zauneidechsen angelegt.

Kooperation mit der HLG

Die Stadt entwickelt das Projekt nicht in Eigenregie, sondern setzt auf die bewährte Zusammenarbeit mit der Hessischen Landgesellschaft (HLG). Das Siedlungsunternehmen kauft die Flächen auf und übernimmt die Erschließung – ein Modell, das bereits beim „Helvetia Parc“ (Gewerbegebiet GG 08) erfolgreich angewendet wurde.

-Werbeanzeige-

Zeitplan für das neue Gewerbegebiet in Groß-Gerau

Bis zum endgültigen Satzungsbeschluss und damit zur Schaffung von Baurecht wird es noch dauern; die Stadt rechnet mit dem Frühjahr 2027. Im Rahmen der frühzeitigen Offenlegung können Bürger, Naturschutzverbände und Nachbarkommunen ihre Einwände und Anregungen vorbringen.

Auf dem Areal für das neue Gewerbegebiet in Groß-Gerau könnten voraussichtlich etwa 15 Betriebe Platz finden. Die Parzellierung soll jedoch flexibel bleiben, sodass Grundstücke je nach Bedarf der Unternehmen zusammengelegt werden können. Auch die Infrastruktur wird mitgeplant: Eine Anbindung an den ÖPNV über die Münchener Straße oder eine eigene neue Haltestelle im Gebiet ist in der Prüfung.

Networking und Kaffee-Tasting in der Mainzer Kaffeemanufaktur

Networking trifft auf Handwerkskunst: Am 16. Juni 2026 öffnet die Mainzer Kaffeemanufaktur auf dem Layenhof ihre Türen für ein Business-Event. Das BYC-Network lädt Unternehmerinnen und Unternehmer aus der gesamten Rhein-Main-Region ein, in entspannter Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen und in die Welt des Kaffees einzutauchen.

-Werbeanzeige-

Erleben, Verkosten, Netzwerken in der Mainzer Kaffeemanufaktur

Die Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das weit über ein klassisches Netzwerktreffen hinausgeht:

  • Führung durch die Manufaktur: Erfahren Sie aus erster Hand, wie aus der Rohbohne ein aromatisches Produkt wird.

  • Kaffee-Tasting: In der Rösterei können verschiedene der über 30 täglich frisch gerösteten Sorten – wie die berühmte „Meenzer Mischung“ – unmittelbar probiert werden.

  • Wissensaustausch: Experten beantworten alle Fragen rund um die schonende Trommelröstung und die Herkunft des Kaffees.

Ein Jahrhundert Kaffeetradition in der Mainzer Kaffeemanufaktur

Die Veranstaltung findet in einem ganz besonderen Rahmen statt: Die Mainzer Kaffeemanufaktur feiert im Jahr 2026 ihr 100-jähriges Bestehen. Seit 1926 steht das Traditionshaus für exzellente Qualität und Leidenschaft beim Rösten. Besonders beeindruckend ist das Engagement für Nachhaltigkeit: Die Bohnen werden direkt von Kleinbauern bezogen, wobei die gezahlten Preise rund 35 % über dem Weltmarktniveau liegen.

Netzwerken im Rhein-Main-Gebiet

Das BYC-Network hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit unterschiedlichsten Fachgebieten und Erfahrungen zusammenzubringen. Ziel des Vormittags ist es, das eigene Wissen zu erweitern, von den Impulsen anderer Teilnehmer zu profitieren und das geschäftliche Netzwerk nachhaltig zu stärken.

Die Fakten zur Veranstaltung:

  • Wann: Dienstag, 16. Juni 2026, 08:30 bis 11:00 Uhr

  • Wo: Mainzer Kaffeemanufaktur, Am Tower 20, 55126 Mainz

  • Inhalt: Führung, Kaffee-Tasting, Snacks und Kaltgetränke

  • Tickets: 29,00 € (zzgl. MwSt.) – Hier geht es zu den Tickets

  • Kontakt für Rückfragen: 06132 – 9723031 oder kontakt@byc-network.de

Bundesweiter ÖPNV-Streik am Freitag angekündigt

Bundesweiter ÖPNV-Streik – Pendler brauchen am kommenden Freitag (27. Februar 2026) starke Nerven: Die Gewerkschaft Verdi hat erneut zu bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufgerufen. In fast allen Bundesländern wird die Arbeit niedergelegt, was den kommunalen Nahverkehr nahezu flächendeckend zum Erliegen bringen dürfte.

-Werbeanzeige-

Wann und wo gestreikt wird

Der Streik beginnt am Freitag in den frühen Morgenstunden. Je nach Region ziehen sich die Maßnahmen bis in die Nacht auf Samstag oder sogar Sonntag.

  • Betroffene Gebiete: Nahezu alle Bundesländer sind Teil des Aufrufs.

  • Ausnahme: In Niedersachsen wird nicht gestreikt, dort herrscht aufgrund laufender Vereinbarungen noch bis Ende März Friedenspflicht.

  • Wackelkandidaten: In Baden-Württemberg sowie bei der Hamburger Hochbahn steht die finale Entscheidung über eine Beteiligung noch aus.

„Signal an die Arbeitgeber“: Darum wird gestreikt

Es ist bereits der zweite bundesweite ÖPNV-Streik in der aktuellen Tarifrunde. Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle betont die Notwendigkeit der Entlastung: „Es kann auf Dauer keine funktionierende Daseinsvorsorge geben, wenn wir nicht entscheidend die Arbeitsbedingungen verbessern.“

Verdi fordert in den Verhandlungen mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden vor allem:

  • Kürzere Wochenarbeitszeit

  • Reduzierung der Schichtzeiten

  • Längere Ruhezeiten

  • Höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit

Die Arbeitgeberseite, darunter die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), kritisieren hingegen mangelnde Priorisierung der Forderungen seitens der Gewerkschaft und beklagen den fehlenden Fortschritt am Verhandlungstisch.

-Werbeanzeige-

Massive Auswirkungen durch den ÖPNV-Streik für Pendler und Schüler

Für Millionen Arbeitnehmer bedeutet der Freitag Stress. Rechtlich gilt: Ein Streik entbindet nicht von der Arbeitspflicht – wer pünktlich sein muss, muss sich rechtzeitig um Alternativen kümmern. Auch Schüler sind betroffen, da ein Warnstreik in der Regel kein Grund für ein Fernbleiben vom Unterricht ist.

Heidesheim wird zur Großbaustelle – 40 Straßen betroffen

Baustellen in Heidesheim – Ein Mammutprojekt für die lokale Infrastruktur steht bevor: Ab Ende Februar 2026 lässt der Abwasserzweckverband Untere Selz (AVUS) die Abwasserkanalisation im Ortsbezirk Heidesheim großflächig sanieren. Bis zum Jahresende sollen der Hauptkanal sowie zahlreiche Schachtbauwerke technisch auf den neuesten Stand gebracht werden.

-Werbeanzeige-

Fast 40 Straßen von Baumaßnahmen betroffen

Die Liste der betroffenen Straßenzüge ist lang und zieht sich durch den gesamten Ortsbezirk:

  • Am Judenfriedhof
  • Am Kapellchen
  • Am Pfingstborn
  • Am Rehkampf
  • Bahnhofstraße
  • Binger Straße
  • Bruderweg
  • Burgstraße
  • Clemensstraße
  • Dimbergstraße
  • Ernst-Ludwig-Straße
  • Gartenstraße
  • Gärtnerstraße
  • Grabenstraße
  • Heidenfahrtstraße
  • Herbachstraße
  • Im Dechand
  • In der Bitz
  • Joseph-Kehrein-Straße
  • Kreuzstraße
  • Mainzer Straße
  • Moselstraße
  • Mühlstraße
  • Neue Dimbergstraße
  • Obere Kreuzstraße
  • Pfarrstraße
  • Rektor-Sturm-Straße
  • Rheinstraße
  • Saiferstraße
  • Sandmühle
  • Schäferstraße
  • Schiesstraße
  • Schillerstraße
  • Sierstorffstraße
  • Turnerstrasse
  • Uferstraße
  • Wackernheimer Straße
  • Waldstraße
  • Zweigstraße

Moderne Technik statt offener Gräben

Die gute Nachricht für alle Anlieger: Der AVUS setzt überwiegend auf die grabenlose Sanierung. Anstatt die Straßen komplett aufzureißen, kommt moderne Robotertechnik und das sogenannte Schlauchliningverfahren zum Einsatz.

  • Der Vorteil: Es müssen lediglich die Kontrollschächte mit Fahrzeugen angefahren werden.

  • Einschränkungen: Die Nutzung von Toiletten oder Waschmaschinen bleibt weitgehend möglich. Das ausführende Bauunternehmen informiert die betroffenen Haushalte jeweils rechtzeitig vor Ort über kurzzeitige Pausen.

  • Verkehr: Die Arbeiten erfolgen meist als Tagesbaustellen mit halbseitiger Sperrung. In Ausnahmefällen wird nachts gearbeitet oder eine Vollsperrung mit Ampelregelung notwendig.

-Werbeanzeige-

Finanzierung der Baustellen in Heidesheim über wiederkehrende Beiträge

Ein wichtiger Punkt für Grundstückseigentümer ist die Umstellung auf das System der wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge. Heidesheim bildet hierfür die „Abrechnungseinheit 8“. Das bedeutet: Die Kosten für die Kanalsanierung sowie für künftige Investitionen (Fahrbahnen, Gehwege, Beleuchtung) werden auf alle Grundstücke innerhalb dieser Einheit umgelegt. Die Erhebung erfolgt in der Regel alle zwei bis drei Jahre.

Neuer Einsatzleitwagen für die Feuerwehr Alzey

Die Freiwillige Feuerwehr Alzey verfügt ab sofort offiziell über eine neue, hochmoderne Schaltzentrale für den Ernstfall. Mit der feierlichen Indienststellung des neuen Einsatzleitwagens (ELW 1) setzen die Stadt Alzey und der Landkreis Alzey-Worms ein deutliches Zeichen für eine zukunftsorientierte und wirtschaftliche Zusammenarbeit im Brand- und Katastrophenschutz.

-Werbeanzeige-

High-Tech auf vier Rädern für die Feuerwehr Alzey

Der neue ELW 1 basiert auf einem Mercedes-Benz Sprinter mit Allradantrieb und Spezialfahrwerk. Diese Konfiguration wurde bewusst gewählt, um den veränderten Bedrohungslagen wie Waldbränden oder Überschwemmungen gerecht zu werden. Landrat Heiko Sippel betonte, dass der Allrad-Sprinter auch dort mobil bleibt, wo schwere Lkw-basierte Führungsmittel an ihre Grenzen stoßen.

Im Inneren des Fahrzeugs befindet sich modernste Kommunikations- und Führungstechnik:

  • Digitale Lagekarten: Zur Echtzeit-Koordination von Einsatzkräften.

  • Umfangreiche Funktechnik: Zur Sicherstellung der Kommunikation auch bei komplexen Schadenslagen.

  • Raumkonzept: Neben der Kommandozentrale verfügt das Fahrzeug über einen abgetrennten Besprechungsraum für Einsatzleiter und Fachberater.

Interkommunale Zusammenarbeit als Erfolgsmodell

Die Kosten für das Fahrzeug belaufen sich auf insgesamt 274.000 Euro. Während das Land Rheinland-Pfalz rund 40.000 Euro beisteuerte, teilten sich die Stadt Alzey und der Landkreis die verbleibende Summe.

Diese Kooperation hat einen praktischen Hintergrund: Der ELW dient nicht nur der Feuerwehr Alzey, sondern fungiert gleichzeitig als Führungsfahrzeug für den Gefahrstoffzug des Landkreises. „Durch diese abgestimmte Lösung muss der Landkreis kein eigenes Fahrzeug für den Gefahrstoffzug vorhalten“, erklärte Bürgermeister Steffen Jung. Dies spare effektiv Kosten bei Anschaffung und Wartung.

Vergleich zur Technik von gestern

Landrat Sippel verdeutlichte den technischen Sprung durch einen Vergleich mit dem Vorgängermodell aus dem Jahr 2004. Dieses kostete damals rund 90.000 Euro. Der enorme Preisanstieg auf heute 274.000 Euro spiegele nicht nur die Inflation, sondern vor allem den massiven Zuwachs an digitaler Ausstattung und Leistungsfähigkeit wider.

Kreisfeuerwehrinspekteur Michael Matthes ergänzte, dass der neue ELW 1 deutlich flexibler sei als größere Einheiten. Sollte dennoch eine noch größere mobile Führungseinheit benötigt werden, könne man auf die Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Mainz zurückgreifen. „So müssen wir nicht überall die gleiche Technik vorhalten“, so Matthes.

-Werbeanzeige-

Ausblick: Ergänzung durch Katastrophenschutz-Module

Die Einsatzmöglichkeiten des Fahrzeugs werden in naher Zukunft noch erweitert. Ein bereits bestellter Abrollbehälter „Besprechung“ wird den ELW ergänzen und bei Großschadenslagen zusätzlichen Raum für die Koordination bieten.

Mit den Standorten Alzey, Wörrstadt, Monsheim und Eich ist der Landkreis Alzey-Worms nun flächendeckend mit modernen Einsatzleitwagen ausgerüstet. Zum Abschluss der feierlichen Übergabe wünschten Bürgermeister Jung und Landrat Sippel den ehrenamtlichen Kräften, dass sie mit ihrer neuen Technik immer sicher und gesund von ihren Einsätzen zurückkehren.

Lesekonzert mit Britta Röder in der Stadtbibliothek Mainz

Ein kulturelles Highlight erwartet die Besucher der Stadtbibliothek Mainz: Die Autorin Britta Röder lädt gemeinsam mit dem überregional bekannten Song-Poeten Hans-Werner Brun zu einem besonderen Lesekonzert ein. Im Zentrum des Abends steht Röders aktueller Roman „Das Gewicht aller Dinge“, eine Geschichte über Identitätsverlust, die Macht der Erinnerung und die tiefen Verflechtungen menschlicher Lebenswege.

-Werbeanzeige-

Eine Suche nach dem Ich zwischen Mainz und Frankfurt

Der Roman beginnt mit einem rätselhaften Erwachen: Eine junge Frau findet sich eines Morgens ohne jede Erinnerung auf einer Parkbank wieder. Während ihr eigenes Gedächtnis eine Leerstelle bleibt, fungiert sie für ihre Mitmenschen wie ein Katalysator – sie löst in anderen intensive Rückblenden aus. Die Handlung ist dabei fest im Rhein-Main-Gebiet verwurzelt, wobei insbesondere die Schauplätze Frankfurt am Main und die Stadtbibliothek Mainz umgebende Region eine atmosphärische Kulisse bieten.

Auf ihrer Suche nach der eigenen Identität begegnet die Protagonistin Charakteren wie dem trauernden Hochschullehrer Rolf oder der Figur Charlotte, durch die sogar Bezüge zur NS-Zeit hergestellt werden. Die Frankfurter Rundschau lobte das Werk bereits für seine „detailreiche, lebendige Sprache“, die den Leser förmlich in das Geschehen aufsaugt.

Wortgewalt trifft auf musikalische Poesie

Das Format im Saal der Stadtbibliothek Mainz geht über eine klassische Lesung hinaus. Britta Röder, die bereits mehrfach für ihre Erzählkunst ausgezeichnet wurde – unter anderem mit dem zweiten Platz beim Stockstädter Literaturwettbewerb 2022 –, wird musikalisch von Hans-Werner Brun begleitet. Der Song-Poet setzt mit seinen Liedern lebensbejahende und humorvolle Akzente, die den nachdenklichen Passagen des Romans eine weitere emotionale Ebene verleihen.

Preisgekrönte Autorin aus der Region

Britta Röder, die in Riedstadt lebt, hat sich bereits mit drei Romanen und einem Erzählband einen Namen in der Literaturszene gemacht. Ihr Gespür für atmosphärische Dichte macht das kommende Lesekonzert zu einem Erlebnis, das Literatur und Musik zu einer harmonischen Einheit verschmilzt.

Der Eintritt zu der Veranstaltung in der Stadtbibliothek Mainz ist frei, wobei das Team der Bibliothek und die Künstler um eine freiwillige Spende am Ende des Abends bitten.

Stadt Rüsselsheim stärkt dem SC Opel Rüsselsheim den Rücken

Ein historischer Moment für einen der traditionsreichsten Vereine der Region: Der SC Opel Rüsselsheim kann langfristig auf seinem bewährten Sportgelände am Sommerdamm planen. Oberbürgermeister Patrick Burghardt unterzeichnete am Donnerstag, den 19. Februar 2026, offiziell die vorzeitige Verlängerung des Pachtvertrages bis in das Jahr 2055. Diese Entscheidung kommt genau zur rechten Zeit, da der im Jahr 1906 gegründete Club in diesem Jahr sein stolzes 120-jähriges Bestehen feiert.

Sportgelände als sozialer Motor der Stadt

Für Oberbürgermeister Burghardt ist das Gelände des SC Opel Rüsselsheim weit mehr als eine reine Sportstätte. In seiner Ansprache hob er hervor, dass das Areal ein unverzichtbarer Treffpunkt für Menschen aller Altersgruppen und Herkunftsnationen sei. Der Verein fungiere als wichtiger Motor für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und fördere durch ehrenamtliches Engagement das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt nachhaltig. Mit seinen modernen Kunstrasenplätzen bietet das Gelände zudem optimale Voraussetzungen für den ambitionierten Trainings- und Spielbetrieb.

Startschuss für ökologische Modernisierung

Dank der neuen Planungssicherheit kann der SC Opel Rüsselsheim nun notwendige Investitionen in die Wege leiten. Im Fokus steht dabei die Umrüstung der Flutlichtanlage auf energieeffiziente LED-Technik. Vereinsvorsitzender Burkhard Weizsäcker erklärte, dass diese Maßnahme nicht nur ökologische Vorteile bietet, sondern auch die finanzielle Belastung des Vereins langfristig senkt. Für die Realisierung hat der Club bereits eigene Rücklagen gebildet und erhält zudem eine Unterstützung von 5.000 Euro durch den vereinseigenen Förderverein. Ziel ist es, die neue Anlage unter Mithilfe weiterer Sponsoren noch zum Ende des Jubiläumsjahres in Betrieb zu nehmen.

Zukunftsfähige Infrastruktur für den Breitensport

Auch Stadtrat Simon Valerius betonte die Notwendigkeit dieser langfristigen Weichenstellung. Man wolle dem SC Opel Rüsselsheim die Möglichkeit geben, sich mit einer modernen und zukunftsfähigen Infrastruktur aufzustellen. Neben dem klassischen Amateurfußball engagiert sich der Verein stark in der Nachwuchsarbeit sowie in integrativen und inklusiven Projekten, was ihn zu einer tragenden Säule der Rüsselsheimer Vereinslandschaft macht.

Durch die Vertragsverlängerung bleibt die sportliche Heimat für Generationen von Fußballern gesichert. Die Stadt profitiert dabei von einer aktiven Struktur, die Werte wie Fairness, Verantwortung und Teamgeist vermittelt – Werte, die beim SC Opel Rüsselsheim seit nunmehr 120 Jahren großgeschrieben werden.

Stundenlange Sperrung nach Unfall auf der B42 bei Büttelborn

Ein schwerer Unfall auf der B42 hat am Montagabend (23.02.2026) zu einem Großaufgebot an Rettungskräften und einer stundenlangen Sperrung Bundesstraße bei Büttelborn geführt. Drei Fahrzeuge kollidierten, nachdem ein Wagen in den Gegenverkehr geraten war.

Frontalzusammenstoß bei Büttelborn

Gegen 17:55 Uhr ereignete sich das Unglück etwa 300 Meter vor der Einmündung zur L3303. Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen geriet ein Fahrzeugführer aus Richtung Weiterstadt kommend aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er frontal mit dem Pkw einer entgegenkommenden Frau zusammen.

Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass das Auto des Verursachers von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum geschleudert wurde. Eine hinter der Frau fahrende Person konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr auf den verunfallten Wagen auf.

Verletzte und Rettungsmaßnahmen

In allen drei beteiligten Fahrzeugen befand sich jeweils nur der Fahrer bzw. die Fahrerin. Über die genaue Schwere der Verletzungen liegen noch keine abschließenden Informationen vor, jedoch mussten sowohl der Unfallverursacher als auch die entgegenkommende Fahrerin zur stationären Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.

Vierstündige Vollsperrung

Die B42 blieb für die Dauer der Rettungsarbeiten, der Bergung der Wracks und der detaillierten Unfallaufnahme für rund vier Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde zwischen den Einmündungen zur L3303 bei Büttelborn und zur L3094 bei Weiterstadt umgeleitet.

Zeugenaufruf der Polizei nach Unfall auf der B42

Um den exakten Hergang des Unfalls rekonstruieren zu können, ist die Polizei auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zur Fahrweise der Beteiligten vor dem Unfall auf der B42 machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Groß-Gerau unter der Telefonnummer 06105 175-0 in Verbindung zu setzen.

Autobahn GmbH West investiert 470 Millionen Euro

Die Mobilität in der Region West steht vor einem Jahr der großen Modernisierungen. Wie die Autobahn GmbH NL West am Montag, den 23. Februar 2026, bekannt gab, fließen in diesem Kalenderjahr rund 470 Millionen Euro in den Erhalt und den Ausbau des Autobahnnetzes. An den Standorten Montabaur, Wiesbaden und Saarbrücken wurden die zentralen Bauvorhaben vorgestellt, die vor allem die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Transitwege in Europa garantieren sollen.

Fokus auf Brückenmodernisierung und Fahrbahnsanierung

Peter Gilles, designierter Geschäftsbereichsleiter Bau und Erhaltung der Autobahn GmbH NL West, betonte die strategische Ausrichtung der diesjährigen Maßnahmen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Brückenbestand: An rund 60 Teilbauwerken sind bauliche Eingriffe geplant. Darunter befinden sich neun Ersatzneubauten sowie Verstärkungsmaßnahmen an drei Brücken, um die Verkehrssicherheit bis zu deren endgültigem Neubau zu gewährleisten. Parallel dazu werden stark belastete Streckenabschnitte grundhaft erneuert.

Die wichtigsten Baustellen im Überblick

Das Investitionsvolumen der Autobahn GmbH NL West verteilt sich auf die drei Bundesländer im Zuständigkeitsbereich, wobei das Rhein-Main-Gebiet und Südhessen den größten Anteil erhalten.

Hessen: Fokus auf Rhein-Main (240 Mio. Euro)

  • A66: Fortführung des Neubaus des Riederwaldtunnels.

  • A60: Grundhafte Erneuerung zwischen dem Rüsselsheimer Dreieck und dem Mainspitzdreieck.

  • A643: Sechsstreifiger Ausbau zwischen der Schiersteiner Brücke und dem Schiersteiner Kreuz.

  • A671: Instandsetzung der wichtigen Mainbrücke bei Hochheim.

Rheinland-Pfalz: Brücken und Ausbau (140 Mio. Euro)

  • A61: Ersatzneubau der Großtalbrücken Pfädchensgraben und Tiefenbachtal sowie sechsstreifiger Ausbau bei Rheinböllen.

  • A61: Instandsetzung der markanten Moseltalbrücke Winningen.

  • A48: Ersatzneubau des Anschlussstellenbauwerks in Höhr-Grenzhausen.

Saarland: Lärmschutz und Erneuerung (90 Mio. Euro)

  • A620: Fahrbahnerneuerung im Stadtgebiet Saarbrücken mit speziellem lärmminderndem Asphalt.

  • A6: Grundhafte Erneuerung zwischen Rohrbach und St. Ingbert-West.

  • A8: Umfassende Sanierungsarbeiten zwischen Merzig-Wellingen und Perl-Borg.

Transitknotenpunkt im Herzen Europas

Mit einem Streckennetz von rund 1.600 Kilometern betreut die Autobahn GmbH NL West eine der wichtigsten Verkehrsadern für den europäischen Waren- und Personenverkehr. Die Investition von fast einer halben Milliarde Euro unterstreicht die Notwendigkeit, die in die Jahre gekommene Substanz an die modernen Anforderungen des Schwerlastverkehrs anzupassen. Ziel der Autobahn GmbH ist es ausdrücklich, durch diese gezielten Maßnahmen die langfristige Verfügbarkeit der Strecken zu sichern und ungeplante Vollsperrungen durch Sanierungsstau zu verhindern.

Taser-Einsatz nach Verfolgungsfahrt in Bingen

Verfolgungsfahrt in Bingen – In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es in der Binger Innenstadt zu einer gefährlichen Situation, die erst durch den Einsatz von Spezialmitteln unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Polizei Bingen wurde auf der Saarlandstraße auf einen Pkw aufmerksam, der durch seine rücksichtslose Fahrweise auffiel. Der anschließende Einsatz erforderte neben taktischem Geschick auch die Anwendung des Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG).

Verfolgungsfahrt in Bingen

Gegen 22:10 Uhr befuhr eine Streife der Polizei Bingen die Saarlandstraße zwischen Bingen-Stadt und Büdesheim, als ihnen ein Fahrzeug mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit entgegenkam. Die Beamten wendeten umgehend ihr Dienstfahrzeug und nahmen die Verfolgung auf. Trotz unmissverständlicher Anhaltezeichen mittels Blaulicht, Einsatzhorn, Leuchtschrift und Außenlautsprecher ignorierte der Fahrer die Aufforderungen zunächst beharrlich. Erst mit deutlicher Verzögerung konnte der Wagen schließlich in der Schmittstraße gestoppt und der Fahrer kontrolliert werden.

Aggressives Verhalten und Widerstand gegen Beamte

Bei der Überprüfung des 38-jährigen Fahrers stellten die Beamten der Polizei Bingen sofort starken Atemalkoholgeruch fest. Der Mann, der bereits in der Vergangenheit wegen einer Trunkenheitsfahrt polizeilich in Erscheinung getreten war, zeigte sich von Beginn an unkooperativ. Zwar willigte er zunächst in einen Atemalkoholtest ein, verweigerte dann jedoch plötzlich jegliche Mitwirkung. Die Situation eskalierte, als der Beschuldigte verbal aggressiv wurde, sich distanzlos verhielt und aktiv versuchte, das Anlegen von Handschellen zu verhindern.

Taser-Einsatz beendet die Eskalation

Da sich der Fahrer auch von der expliziten Androhung des Tasers unbeeindruckt zeigte und die körperliche Festsetzung weiterhin blockierte, sah sich die Polizei Bingen gezwungen, das Gerät einzusetzen. Erst durch den Einsatz des Distanzelektroimpulsgeräts konnten dem Mann schließlich widerstandslos Handfesseln angelegt werden. Er wurde zur Dienststelle verbracht, wo ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde.

Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein des 38-Jährigen noch vor Ort und leiteten diesen an die Staatsanwaltschaft weiter. Den Fahrer erwarten nun mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Das vollständige WWE 2K26 Roster bestätigt

Kurz vor dem offiziellen Release am 13. März haben die Verantwortlichen das Geheimnis gelüftet: Das WWE 2K26 Roster umfasst mehr als 400 spielbare Charaktere. Damit setzt der neueste Teil der Simulationsreihe neue Maßstäbe und präsentiert sich als die umfangreichste Ausgabe in der Geschichte der WWE-Videospiele. Fans dürfen sich auf eine Zeitreise durch verschiedene Epochen freuen, die durch alternative Gimmicks und hochkarätige DLC-Inhalte abgerundet wird.

Eine Mischung aus Generationen und Gimmicks

Das Herzstück des Spiels ist die enorme Vielfalt. Neben den aktuellen Aushängeschildern des Main Rosters wie Roman Reigns, Cody Rhodes und Rhea Ripley integriert das WWE 2K26 Roster eine beeindruckende Riege an Legenden und Hall of Famern. Besonders spannend für Fans historischer Matches: Viele Superstars sind in verschiedenen Phasen ihrer Karriere spielbar. So finden sich neben klassischen Modellen auch spezielle Versionen wie „The Fiend“, „Demon Finn Bálor“ oder die verschiedenen Gesichter des Mick Foley (Cactus Jack, Dude Love, Mankind).

DLC-Inhalte und Ringside Pass Season 1

Erstmals wird das Feld durch den „Ringside Pass Season 1“ massiv international erweitert. Mit Stars wie El Hijo del Vikingo und Psycho Clown kommen Fans von technischem High-Flying und mexikanischem Lucha Libre voll auf ihre Kosten. Zudem sind selbst Kommentatoren wie Booker T und Wade Barrett als spielbare Ring-Modelle im WWE 2K26 Roster enthalten.

Die vollständige Liste: Das WWE 2K26 Roster von A bis Z

Hier finden Sie alle offiziell bestätigten Charaktere in der Übersicht:

  • A-B: Abyss, Adam Pearce, Adrian Butler, Afa, AJ Lee, AJ Styles, Akira Tozawa, Alba Fyre, Aleister Black, Alex Shelley, Alexa Bliss, Alicia Taylor, Alundra Blayze, Andre Chase, Andre The Giant, Angel, Angelo Dawkins, Apollo Crews, Armando Alejandro Estrada, Asuka, Austin Theory, Ava, Axiom, B-Fab, Batista, Bayley, Becky Lynch, Berto, Bianca Belair, Big E, Big Poppa Pump, Billy Graham, Billy Gunn, Blake Monroe, Bobby Heenan, Boogeyman, Booker T (inkl. Announcer Model), Bray Wyatt, Bret Hart, British Bulldog, Brock Lesnar, Bron Breakker, Bronson Reed, Brooks Jensen, Brother Love, Brutus Creed, Bubba Ray Dudley, Bull Nakano, Byron Saxton.

  • C-D: Cactus Jack, Candice LeRae, Captain Lou Albano, Carmelo Hayes, Cathy Kelley, Chad Gable, Chad Patton, Channing Lorenzo, Charles Robinson, Charlie Dempsey, Charlotte Flair, Chelsea Green, Chip Danning, Chris Sabin, Chyna, CM Punk, Cody Rhodes, Corey Graves, Cruz Del Toro, D-Von Dudley, D’Lo Brown, Dallas Irvin, Damian Priest, Dan Engler, Danilo Anfibio, Daphanie LaShaunn, Demon Finn Balor, Derek Sanders, Dexter Lumis, Diamond Dallas Page, Diesel, Doink The Clown, Dominik Mysterio, Dragon Lee, Drew McIntyre, Dude Love, Dusty Rhodes.

  • E-H: Eddie Guerrero, Eddie Orengo, El Grande Americano, El Hijo del Vikingo, Elton Prince, Eric Bischoff, Erick Rowan, Erik, Ethan Page, Eve Torres, Faarooq, Fallon Henley, Felix Hernandez, Finn Bálor, Flammer, Gary Wilson, Giulia, Goldberg, Grayson Waller, Gunther, Haku, Hank Walker, Hollywood Hogan, Honky Tonk Man, Hulk Hogan, Hunter Hearst Helmsley.

  • I-L: Ilja Dragunov, Ivar, Ivy Nile, Iyo Sky, Izzi Dame, Jacob Fatu, Jacy Jayne, Jade Cargill, Jaida Parker, Jamal, Jason Ayers, Jazmyn Nyx, JBL, JC Mateo, JD McDonagh, Je’Von Evans, Jean Paul Levesque, Jeremy Macus, Jesse Ventura, Jessika Carr, Jey Uso, Jim Neidhart, Jimmy Hart, Jimmy Uso, Joaquin Wilde, Joe Gacy, Joe Hendry, Joey Gonzalez, John Cena, John Cone, Johnny Gargano, Jordynne Grace, Josh Briggs, Julius Creed, Junkyard Dog, Kairi Sane, Kane, Karmen Petrovic, Kelani Jordan, Ken Shamrock, Kevin Nash, Kevin Owens, Kiana James, Kit Wilson, Kofi Kingston, Kurt Angle, LA Knight, Lash Legend, Lex Luger, Lexis King, Lita, Liv Morgan, Logan Paul, Lola Vice, Ludwig Kaiser, Lyra Valkyria.

  • M-P: Mankind, Mark Henry, Maryse, Maxxine Dupri, Michael Cole, Michelle McCool, Michin, Mike Rome, Miss Elizabeth, Molly Holly, Montez Ford, Mosh, Mr. Fuji, Mr. Iguana, Mr. Perfect, Myles Borne, Naomi, Natalya, Nathan Frazer, New Jack, Nia Jax, Nick Aldis, Nikki Bella, Nikki Cross, Nikkita Lyons, Noam Dar, Oba Femi, Omos, Original El Grande Americano, Otis, Pat McAfee, Paul Bearer, Paul Heyman, Paul Orndorff, Penta, Pete Dunne, Piper Niven, Psycho Clown.

  • R-T: R-Truth, Randy Orton, Réy Fenix, Rey Mysterio, Rhea Ripley, Ricky Saints, Road Dogg, Roman Reigns, Roxanne Perez, Rusev, Sami Zayn, Sandman, Santos Escobar, Scott Hall, Scott Steiner, Sensational Sherri, Seth Rollins, Shawn Bennett, Shawn Michaels, Shawn Spears, Sheamus, Shinsuke Nakamura, Sid Justice, Sika, Sol Ruca, Solo Sikoa, Stacy Keibler, Stephanie McMahon, Stephanie Vaquer, Stone Cold Steve Austin, Syxx, Talla Tonga, Tama, Tama Tonga, Tank Ledger, Tatum Paxley, Tavion Heights, Teddy Long, Terry Funk, The Fiend, The Great Khali, The Great Muta, The Hurricane, The Iron Sheik, The Miz, The Rock, Thea Hail, Thrasher, Tiffany Stratton, Tito Santana, Tommaso Ciampa, Tonga Loa, Tony D’Angelo, Trick Williams, Triple H.

  • U-Z: Trish Stratus, Tyler Bate, Tyler Breeze, Ultimate Warrior, Umaga, Uncle Howdy, Undertaker, Vader, Victoria, Victoria D’Ericco, Wade Barrett (inkl. Announcer Model), Wendy Choo, William Regal, Wren Sinclair, X-Pac, Xavier Woods, Yokozuna, Yoshiki Inamura, Zaria, Zelina Vega, Zoey Stark.

Das WWE 2K26 Roster bietet damit unzählige Möglichkeiten für Dream-Matches zwischen den Ikonen der Attitude Era und den heutigen Stars von SmackDown, Raw und NXT.