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Tödlicher Motorradunfall auf der B241

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Schorndorf

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B241 hat am Montagnachmittag, den 25.05.2026, ein Menschenleben gefordert. Gegen 15:42 Uhr war ein 28-jähriger Motorradfahrer aus Bad Salzuflen mit seiner BMW auf dem Streckenabschnitt zwischen Schönhagen und Lauenförde unterwegs. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr der junge Mann die Bundesstraße in Fahrtrichtung Lauenförde, als er in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Zweirad verlor. Mutmaßlich aufgrund einer nicht angepassten Geschwindigkeit kam der Motorradfahrer von seiner Fahrspur ab und geriet auf die Gegenfahrbahn.

Frontalzusammenstoß mit einem Lastwagen

Auf der Gegenspur der B241 kam dem Motorradfahrer in diesem Moment ein Lastkraftwagen entgegen, der von einem 57-jährigen Mann gesteuert wurde. Der Lkw-Fahrer erkannte die herannahende Gefahr sofort und leitete umgehend ein Ausweichmanöver ein, um den Zusammenstoß abzuwenden. Trotz dieser schnellen Reaktion konnte die Kollision im Kurvenbereich nicht mehr verhindert werden, und das Motorrad prallte frontal gegen den Lastwagen.

Erfolglose Reanimation und Vollsperrung

Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der 28-jährige BMW-Fahrer schwerste Verletzungen. Die alarmierten Rettungskräfte und ein Notarzt begannen direkt nach dem Eintreffen an der Unfallstelle mit umfassenden Reanimationsmaßnahmen. Diese blieben jedoch ohne Erfolg; der junge Mann erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Der 57-jährige Fahrer des Lastwagens blieb körperlich unverletzt, erlitt jedoch einen Schock. Für die Dauer der aufwendigen Bergungsarbeiten und die detaillierte polizeiliche Unfallaufnahme musste die B241 im betroffenen Bereich für den Verkehr komplett gesperrt werden.

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„GeMAINZamkeit Spendenlauf“ an der MEWA Arena in Mainz

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GeMAINZamkeit Spendenlauf Mainz
GeMAINZamkeit Spendenlauf

Nach der erfolgreichen Premiere 2025 geht der „GeMAINZamkeit Spendenlauf“ in diesem Jahr in die zweite Runde: Am 28. Juni 2026 wird rund um die MEWA Arena erneut für den guten Zweck gelaufen. Unter dem Motto „Gemeinsam laufen. Gemeinsam helfen. Gemeinsam Mainz stärken. “ sind alle Interessierten eingeladen, Teil dieses besonderen Events zu werden.

Der Blick zurück zeigt, wie viel gemeinsam bewegt werden kann: Im vergangenen Jahr nahmen rund 350 Läuferinnen und Läufer teil und sammelten beeindruckende 7.500 Euro für die Kinderkrebshilfe Mainz e.V.. In diesem Jahr wechseln die Spendenempfänger der Aktion: Die Spenden kommen dem Mainzer Hospiz zugute, das wichtige Arbeit in der Begleitung schwerstkranker Menschen leistet.

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Jede Runde zählt beim GeMAINZamkeit Spendenlauf

Die Organisatoren betonen den inklusiven Charakter der Veranstaltung. Der Spendenlauf ist bewusst kein Wettkampf: Es gibt keine Zeitmessung, keine Platzierungen – dafür aber umso mehr Gemeinschaft. Gelaufen wird auf einem rund fünf Kilometer langen Rundkurs durch die Felder rund um die MEWA Arena. Der Startpunkt ist hierbei der Fanshop an der Arena.

Dabei gibt es beim GeMAINZamkeit Spendenlauf keine Vorgaben für die Teilnehmenden: Jede und jeder kann so viele Runden absolvieren, wie er oder sie möchte. Ob ambitionierte Läuferinnen und Läufer oder entspannte Spaziergänger – hier zählt jede Runde und jede Teilnahme.

Große Testaktion namhafter Laufschuhhersteller

Neben dem sportlichen Engagement steht auch das Miteinander im Mittelpunkt. Für das leibliche Wohl ist vor Ort bestens gesorgt, sodass der Tag in entspannter Atmosphäre genossen werden kann.

Ein besonderes Highlight für alle Laufbegeisterten: Mehrere namhafte Laufschuhhersteller wie Puma, Brooks, On, True Motion und New Balance sind vor Ort. Interessierte haben die Möglichkeit, verschiedene Modelle direkt auf der Strecke zu testen – eine ideale Gelegenheit, Laufschuhe unter realen Bedingungen auszuprobieren.

Darüber hinaus sorgen Gewinnspiele und Verlosungen für zusätzliche Abwechslung und Unterhaltung auf dem Veranstaltungsgelände. Der „GeMAINZamkeit Spendenlauf“ ist als ganztägiges Event konzipiert und richtet sich ausdrücklich an alle – unabhängig von Alter, Fitnesslevel oder sportlichem Ehrgeiz.

Anmeldung ab sofort über Eventbrite möglich

Wer das Mainzer Hospiz unterstützen und an dem Event teilnehmen möchte, kann sich ab sofort registrieren. Die Teilnahme erfolgt über eine Anmeldung auf Eventbrite und ist mit einer Grundspende von 5 Euro verbunden, die bequem über PayPal oder bar vor Ort entrichtet wird.

Darüber hinaus sind zusätzliche Spenden von Läufern oder Unterstützern jederzeit willkommen. Jeder Beitrag hilft dabei, die wichtige Arbeit des Mainzer Hospizes nachhaltig zu unterstützen.

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Tödlicher Unfall im Bereich A60 / A671 bei Ginsheim-Gustavsburg

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Tödlicher Unfall auf der A60 / A671 bei Ginsheim-Gustavsburg | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Tödlicher Unfall auf der A60 / A671 bei Ginsheim-Gustavsburg | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am späten Montagnachmittag (25. Mai 2026) zu einem Rettungseinsatz und einer Vollsperrung auf der A671 geführt. Auf dem Zubringer von der A60 zur A671 in Fahrtrichtung Wiesbaden ereignete sich der Unfall, bei dem ein 71 Jahre alter Motorradfahrer verstarb. BYC-News war vor Ort.

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Unfallursache bislang unklar

Nach ersten Erkenntnissen vor Ort verlor der Biker gegen 16:15 Uhr aus bislang unbekannten Gründen in der Kurve die Kontrolle über sein Gefährt. Er krachte mit dem Motorrad gegen die Leitplanke und kam zu Fall. Ob es sich um einen Alleinunfall handelte oder noch ein weiterer Verkehrsteilnehmer daran beteiligt war, ist bislang noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Umgehend wollten Ersthelfer dem Mann zur Hilfe eilen. Allerdings konnten weder sie, noch der wenige Minuten später eintreffende Rettungsdienst noch etwas für den Motorradfahrer tun. Er verstarb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen.

Für die Betreuung der Ersthelfer wurde die Notfallseelsorge hinzugezogen.

Vollsperrung des Zubringers

Für die Dauer des Einsatzes und der Maßnahmen von Polizei und Rettungsdienst musste der Zubringer voll gesperrt werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und dessen Hergang eingeleitet.

Im Einsatz waren:

  • die Polizei
  • der Rettungsdienst
  • ein Notarzt
  • die Notfallseelsorge
  • die Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim
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Bundesliga-Showdown zwischen Paderborn und Wolfsburg im Relegations-Rückspiel

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Relegations-Rückspiel

Am Montagabend (25.05.2026) fällt die letzte große Entscheidung der Fußballsaison: Der SC Paderborn empfängt den VfL Wolfsburg zum entscheidenden Duell um das letzte Ticket für die Bundesliga. Nach dem 0:0 im Hinspiel in der Autostadt ist die Ausgangslage für das Relegations-Rückspiel in Paderborn völlig offen. Während die gastgebenden Ostwestfalen auf die erste Bundesliga-Teilnahme seit der Saison 2019/20 hoffen, kämpfen die „Wölfe“ gegen einen historischen Tiefpunkt. Seit dem Aufstieg 1997 war der VfL ununterbrochen erstklassig und rettete sich bereits 2017 (gegen Eintracht Braunschweig) und 2018 (gegen Holstein Kiel) über den Umweg der Relegation.

Entspannte Vorbereitung bei Dieter Hecking

Für den 61-jährigen Wolfsburger Cheftrainer Dieter Hecking könnte das Relegations-Rückspiel gleichzeitig seine letzte Partie auf der Trainerbank der Niedersachsen sein. Sein Vertrag läuft aus, und Medienberichten zufolge gibt es vereinsinterne Überlegungen, den Retter künftig in einer Funktion als Geschäftsführer oder Berater in den Verein einzubinden. Als möglicher Nachfolger an der Seitenlinie wird bereits Dietmar Kühbauer gehandelt, der mit dem Linzer ASK in Österreich frisch das Double feiern konnte.

Doch Hecking blendet diese Personaldebatten aus und setzt auf maximale Entspannung. Statt sich am Samstag das DFB-Pokalfinale des FC Bayern München anzusehen, verbrachte der Routinier den Tag mit seinen Kindern und Enkeln auf der Landesgartenschau und im Freibad. „Warum soll ich mein Leben nur wegen eines Spiels ändern?“, fragte der Trainer auf der Pressekonferenz. Um den Druck vor dem entscheidenden Relegations-Rückspiel von seiner Mannschaft zu nehmen, verzichtete er ganz bewusst auf ein Kurz-Trainingslager und setzte stattdessen auf ein lockeres Training, um das Binnenklima intakt zu halten – ein Rezept, das bereits vor dem Hinspiel mit einem gemeinsamen Grillabend angewandt wurde.

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Taktische Anpassungen und eine Rückkehr zu den Wurzeln

Trotz der demonstrativen Gelassenheit war Hecking mit dem Auftritt seiner Mannschaft im ersten Aufeinandertreffen nicht gänzlich zufrieden. „Es war nicht unser bestes Spiel. Wir werden das eine oder andere anpassen“, kündigte er an. Die Wolfsburger wollen alles in die Waagschale werfen, um den Absturz in die Zweitklassigkeit zu verhindern.

Für den Coach birgt das Relegations-Rückspiel zudem eine besondere historische Note: Hecking begann seine eigene Laufbahn als Profifußballer im Jahr 1983 beim Vorgängerverein des SC Paderborn (1. FC Paderborn). Sollte er seine Retter-Mission in Ostwestfalen heute Abend erfolgreich abschließen, dürfte dieser Erfolg in der Vereinschronik der Wolfsburger womöglich noch höher bewertet werden als der DFB-Pokalsieg 2015.

Live-Übertragung im Free-TV und Stream

Fußballfans, die das entscheidende Relegations-Rückspiel in Paderborn live mitverfolgen möchten, haben mehrere Möglichkeiten. Die Partie wird ab 19:50 Uhr live im Free-TV auf Sat.1 übertragen. Durch die Sendung führt Moderator Matthias Opdenhövel gemeinsam mit Experte Markus Babbel, kommentiert wird das Spiel von Jonas Friedrich. Zusätzlich steht ein kostenloser Livestream auf ran.de und Joyn zur Verfügung. Im Pay-TV übertragen Sky sowie der Streamingdienst WOW das Aufeinandertreffen, hier sitzt Kai Dittmann am Mikrofon. Anstoß in der Home Deluxe Arena ist um 20:30 Uhr.

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Großeinsatz der Polizei zwischen Wackernheim und Heidesheim

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Polizeieinsatz zwischen Heidesheim und Wackernheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Polizeieinsatz zwischen Heidesheim und Wackernheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Ingelheim News: Ein hitziger Polizeieinsatz hat am Montagnachmittag (25. Mai 2026) die Einsatzkräfte im Bereich zwischen Wackernheim und Heidesheim in Atem gehalten. Gegen kurz nach 14:00 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Ingelheimer Stadtteilen im Feld nahe des alten Wasserwerks. Dort waren zwei Männer aneinander geraten.

Nach ersten Informationen vor Ort, war der 57 Jahre alte Angreifer dort mit seinem Golden Retriever unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache kam es zum Streit zwischen ihm und einem weiteren 61 Jahre alten Passanten, im Rahmen dessen der Mann ohne Hund leicht verletzt wurde.

Angreifer randaliert teilweise unbekleidet zwischen Heidesheim und Wackernheim

Der Vorfall hatte sich offenbar bereits im Vorfeld angebahnt. Wie eine Passantin gegenüber BYC-News mitteilte, habe der Angreifer bereits vorher teilweise unbekleidet am alten Wasserwerk gesessen und dort lautstark herumgeschrien. Er habe einen alkoholisierten und sehr aggressiven Eindruck gemacht, was durch seine kräftige Statur besonders bedrohlich gewirkt habe.

Aufgrund des extrem unkooperativen und psychisch auffälligen Verhaltens des Mannes mussten die Einsatzkräfte vor Ort rigoros durchgreifen. Der Angreifer hingegen wurde von den Beamten auf der Trage des Rettungsdienstes fixiert und unter Polizeibegleitung vom Rettungsdienst in eine Klinik abtransportiert. Das Opfer konnte nach einer kurzen Sichtung durch den Rettungsdienst vor Ort seinen Weg fortsetzen und musste nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Ob der Angreifer und der Geschädigte sich persönlich kannten, ist bislang unbekannt.

Tierhelfer Ingelheim nehmen Golden Retriever in Obhut

Während der rabiate Hundehalter abtransportiert wurde, musste auch der Vierbeiner des Mannes versorgt werden. Der Golden Retriever wurde von den Tierhelfern Ingelheim in Obhut genommen und dorthin in Sicherheit gebracht.

Die Ingelheimer Polizei war aufgrund der Unberechenbarkeit des Täters mit mindestens vier Einsatzfahrzeugen bei dem Einsatz zwischen Wackernheim und Heidesheim vor Ort. Auch der Rettungsdienst war im Einsatz. Neben der aggressiven Grundstimmung des Mannes machte auch das Wetter den Einsatzkräften zu schaffen: Für die Beamten und den Rettungsdienst war der aufgrund der starken Hitze herausfordernde Einsatz nach rund 90 Minuten beendet.

Im Einsatz waren: 

  • die Polizei
  • der Rettungsdienst
  • die Tierhelfer Ingelheim

Artikelempfehlung: Nach Angriff bei Heidesheim: Opfer meldet sich bei BYC-News

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Wie John Cena die WWE für immer verändern will

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John Cena
wwe.com

Wenn „The Time is Now“ durch die Boxen der ausverkauften Stadien dröhnt, steht das Wrestling-Universum Kopf. Doch die Tage, in denen John Cena als aktiver Performer die Ringseile erzittern lässt, sind gezählt. In einem Interview goss der Rekord-Champion nun sein monumentales Vermächtnis in Beton. Er denkt gar nicht daran, nach dem finalen Vorhang in der Versenkung Hollywoods zu verschwinden. Stattdessen plant das Alpha-Tier eine radikale Umstrukturierung hinter den Kulissen des Weltmarktführers. Sein Ziel ist nichts Geringeres als eine kreative und wirtschaftliche Evolution.

„Pay it forward“

Für viele Legenden bedeutet der finale Pinfall das Ende ihrer Verbindung zum Business. Nicht so für das Gesicht einer ganzen Generation. John Cena stellte klar, dass er seine kommende Rolle als bewussten Wechsel von der Performer-Position in die Förderer-Position versteht. Es geht ihm um eine tief verankerte „Pay-it-forward“-Mentalität – der absolute Wille, der Company die Energie zurückzugeben, die sie ihm über zwei Jahrzehnte an der Spitze geschenkt hat. „Mein Ziel ist, die Branche besser zu hinterlassen, als ich sie vorgefunden habe!“

Mit diesem epischen Leitspruch sagt der Megastar den verstaubten Traditionen den Kampf an. Wo andere Altstars Backstage-Politik betreiben, will er als progressiver Architekt der Zukunft agieren und messbare Branchen-Verbesserungen als seine neue Währung definieren.

Die Schmiede für die Main-Eventer von morgen

Das absolute Prunkstück seiner kreativen Vision ist ein brandneues, kuratiertes Show-Format: Das John Cena Classic“. Dieses Turnier soll als ultimativer Härtetest unter maximalem Druck konzipiert werden, um die nächste Generation von absolut unantastbaren Main-Event-Playern zu formen. Der Initiator hat dabei ganz genaue Vorstellungen davon, welche Erfolgsmodelle dieses prestigeträchtige Projekt künftig an die Spitze spülen soll.

Er nannte im Gespräch vier  Karriere-Vorbilder der Neuzeit als Messlatte. Die Bühne des John Cena Classic“ soll gezielt dazu dienen, den nächsten kometenhaften Aufstieg eines Oba Femi, das triumphale Karriere-Comeback eines Cody Rhodes, die unerreichte Dominanz eines Roman Reigns oder die historische Titel-Bilanz einer Charlotte Flair zu reproduzieren. John Cena will die unbändige, magische Energie seines eigenen Namens direkt auf die Rookies übertragen, um ihnen Plattformen zu verschaffen, auf denen aus Diamanten echte Legenden gepresst werden.

Der Brückenschlag zur Madison Avenue

Doch der Plan des Meisters geht weit über das rein Sportliche hinaus – er attackiert die wirtschaftlichen Strukturen der US-Unterhaltungsindustrie. Als der junge Pro-Wrestler in den frühen 2000er-Jahren seine Karriere startete, mied die amerikanische Werbe-Industrie, oft metaphorisch als Madison Avenue bezeichnet, das Wrestling-Geschäft komplett. Das Business galt als zu schmuddelig für globale Marken.

Heute sieht die Realität völlig anders aus, und John Cena war der entscheidende Eisbrecher, der die WWE als seriösen, hochkarätigen Markenpartner im Mainstream etabliert hat. Nun will er diese Türen für das aktuelle Roster aufstoßen. Ein riesiger Wirtschaftsbereich, den die Promotion früher notgedrungen ignorieren musste, lechzt heute nach Kooperationen. Das bedeutet nicht nur einen Reichweiten-Gewinn für das Produkt, sondern generiert völlig neue, millionenschwere Einkommens-Quellen für die aktiven Wrestler – finanzielle Möglichkeiten, von denen seine eigene Generation damals nur träumen konnte.

Ein wahrgewordener Traum

Wie ein solches zukunftsweisendes Sponsoren-Modell in der Praxis aussieht, demonstriert der Business-Kopf derzeit selbst an einem konkreten Beispiel. Aus einer persönlichen Betroffenheit heraus – der Diagnose einer Lidrand-Milben-Erkrankung (Demodex-Blepharitis) – entwickelte sich eine hocheffektive Marken-Botschafter-Rolle mit dem Pharma-Riesen Tarsus Pharmaceuticals und dessen Medikament Xdemvy.

Das größte Vermächtnis aller Zeiten

Er kam, sah und siegte im Ring – doch seine größte Schlacht schlägt er jetzt im Anzug. John Cena definiert seinen Erfolg abseits der Kameras völlig neu. Mit dem dreigliedrigen Angriff aus strategischem Marktverständnis (Acumen), direktem In-Ring-Mentoring und der bahnbrechenden Madison-Avenue-Offensive wird er die Company fit für die nächsten Jahrzehnte machen. Das Beast und die Viper mögen pausieren oder zurückkehren, aber der wahre General der WWE-Zukunft zieht im Hintergrund die Fäden. Seine Ära endet nie – sie wechselt nur das Gewand!

Motorradfahrer flüchtet nach Unfall in Nieder-Olm

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Unfall in Nieder-Olm | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Unfall in Nieder-Olm | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Ein zunächst sehr unübersichtlicher Unfall in Nieder-Olm hat am frühen Sonntagabend (24. Mai 2026) zu einem Rettungseinsatz geführt. Gegen kurz vor 18 Uhr kam es zu einer Kollision in der Pariser Straße auf Höhe des Freibads in Nieder-Olm. An dem Unfall beteiligt waren eine Autofahrerin und ein Motorradfahrer mit Sozius. BYC-News war vor Ort.

Biker setzt Fahrt nach Unfall in Nieder-Olm fort und setzt Sozius ab

Die Fahrerin eines Skoda Enyaq wollte vom Parkplatz des Freibades auf die Pariser Straße auffahren, wobei es zum Zusammenstoß mit dem Motorrad kam. Nach ersten Erkenntnissen fuhr der Biker jedoch zunächst noch weiter und bog schließlich in den Maler-Metten-Weg ab, wo er seinen verletzten Sozius vom Motorrad absteigen ließ und weiter fuhr. Warum der Zweiradfahrer die Fahrt trotz des Zusammenstoßes und trotz der Verletzungen seines Mitfahrers fortsetzte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, fanden sie also zunächst nur die Skoda-Fahrerin und den Sozius vor. Vom eigentlichen Fahrer des Motorrads fehlte in den ersten Minuten jede Spur. Im weiteren Verlauf konnte jedoch auch der ebenfalls bei dem Unfall in Nieder-Olm verletzte Motorradfahrer angetroffen werden.

Zur Klärung der Unfallursache sowie des genauen Hergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen und das Bike wieder zurück zur Unfallstelle gebracht.

Im Einsatz waren: 

  • der Rettungsdienst
  • der ADAC Rettungshubschrauber Christoph 77
  • die Polizei

Brutaler Angriff in Bad Schwalbach – Polizei sucht nach Zeugen

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Sexueller Übergriff Rüsselsheim
Polizei Hessen Symbolbild Foto: BYC-News - Thorsten Lüttringhaus

Ein Angriff in Bad Schwalbach hat sich am frühen Freitagabend (22.05.2026) in der Rheinstraße ereignet. Ein 40-jähriger Mann wurde dabei Opfer eines aggressiven Brüderpaares, das ihn zunächst an einer Bushaltestelle aufsuchte und bedrängte.

Brutaler Angriff in Bad Schwalbach vor den Augen der Fahrgäste

Um der bedrohlichen Situation zu entkommen, fasste der 40-jährige Bad Schwalbacher den Entschluss, in einen einfahrenden Linienbus zu steigen. Dies hielt die beiden Aggressoren jedoch nicht davon ab, ihm kurzerhand in den Bus zu folgen.

Im Inneren des Busses eskalierte die Situation schließlich komplett. Die beiden Brüder im Alter von 31 und 25 Jahren, ebenfalls in Bad Schwalbach wohnhaft, schlossen zu ihrem Opfer auf und attackierten den Mann massiv. Sie schlugen und traten auf den 40-Jährigen ein. Das Opfer hatte bei dem rücksichtslosen Angriff in Bad Schwalbach noch Glück im Unglück: Er erlitt hierbei augenscheinlich leichte Verletzungen.

Als die alarmierte Polizei kurz darauf am Einsatzort eintraf, hatten sich die Täter bereits entfernt. Durch die verständigten Beamten der Polizei konnte zunächst nur der Verletzte im Bus angetroffen werden.

Fahndungserfolg: Betrunkener Angreifer landet in der Zelle

Die Beamten leiteten sofort eine Fahndung im Nahbereich ein – mit Erfolg. Im Rahmen der weiteren Fahndungsmaßnahmen konnten die Brüder angetroffen und kontrolliert werden.

Bei der Überprüfung zeigte sich schnell, warum die Situation derart eskaliert sein könnte: Der ältere Beschuldigte war augenscheinlich stark betrunken und verhielt sich unkooperativ und beleidigend gegenüber den Polizisten, sodass er letzten Endes zwecks Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam verbracht werden musste.

Beide Männer müssen sich nun in entsprechenden Strafverfahren verantworten.

Polizeistation Bad Schwalbach sucht Zeugen

Da sich der Vorfall in einem öffentlichen Linienbus abspielte, hoffen die Ermittler darauf, dass weitere Fahrgäste oder Passanten die Tat beobachtet haben. Zeugen der Auseinandersetzung im Linienbus, die bislang nicht polizeilich zur Sache befragt wurden, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Bad Schwalbach unter 06124 – 70780 in Verbindung zu setzen.

Vier Verletzte nach Unfall auf der L3040 bei Rüsselsheim

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Straßenbahn Mainz-Lerchenberg

Ein schwerer Unfall auf der L3040 hat am späten Freitagabend (22.05.2026) in Höhe von Rüsselsheim-Königstädten einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Vier Personen wurden bei dem Unfall verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

Auto überschlägt sich bei Unfall auf der L3040 mehrfach

Gegen Ende des Abends war ein 20-jähriger Rüsselsheimer mit seinem Fahrzeug auf der Landstraße unterwegs, als das Auto aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam. Im angrenzenden Bereich überschlug sich der Wagen mehrfach, bevor er schwer beschädigt zum Stillstand kam.

In dem verunglückten Auto befanden sich zum Unfallzeitpunkt insgesamt vier Personen. Trotz der Schwere des Unfalls wurde niemand schwerer verletzt. Alle vier Fahrzeuginsassen erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken transportiert.

Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die L3040 vorübergehend voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde entsprechend umgeleitet, wodurch es zu kurzzeitigen Behinderungen kam.

Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Die genaue Ursache für das Abkommen von der Fahrbahn ist derzeit noch völlig unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die Beamten hoffen nun auf die Mithilfe von Zeugen, die den Unfall oder das Fahrzeug vor dem Vorfall beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise zu dem Unfall auf der L3040 nimmt die Polizeistation Rüsselsheim unter der 06142-696-595 entgegen.

Ingelheimer Halbe 2026: Sperrungen und Fahrplanänderungen

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Ingelheimer Halbe
Symbolbild Baustelle Absperrung

Am Sonntag, 31. Mai 2026, findet der Stadtlauf „Ingelheimer Halbe“ statt. An diesem Tag werden Teile der Innenstadt gesperrt. Große Teile des Zentrums sowie der angrenzenden Stadtteile stehen dann ganz im Zeichen der Läuferinnen und Läufer. So sind die Binger Straße und die Bahnhofstraße im Stadtzentrum zu den Veranstaltungszeiten für den Verkehr gesperrt.

Der Start- und Zielbereich wird auf dem Sebastian-Münster-Platz im Zentrum eingerichtet. Von dort aus führt die Laufstrecke die Athleten über Nieder-Ingelheim nach Ober-Ingelheim und entlang der Selz und der Selztalstraße zurück ins Zentrum.

Autofahrer müssen wegen dem „Ingelheim Halbe“ mit Wartezeiten rechnen

Um die Sicherheit der Teilnehmenden zu gewährleisten, greifen bereits am frühen Morgen strikte Absperrmaßnahmen. In der Zeit von 7.30 bis 13 Uhr werden die Zufahrten zur Laufstrecke mit Sperrbaken abgesperrt. Fahrzeuge können die Laufstrecke beim „Ingelheimer Halbe“ nicht befahren und nur in Absprache mit den Streckenposten queren.

Für den Fahrzeugverkehr gibt es jedoch drei feste Ein- und Ausfahrtsstellen, an denen die Laufstrecke des „Ingelheimer Halbe“ zeitweise in Absprache mit den Streckenposten gekreuzt werden kann und an denen die Möglichkeit besteht, in das Innere des Laufgebietes ein- beziehungsweise auszufahren. Dies sind die Binger Straße im Übergang zur Ottonenstraße, Am Mühlborn in Richtung L 428 und der Marktplatz Ober-Ingelheim über die Verkehrsachse Bahnhofstraße und Neuweg sowie der Waldeck-Kreisel/L 428/Waldeckstraße. Die Behörden weisen darauf hin, dass an diesen Punkten Wartezeiten von bis zu 30 Minuten in Kauf genommen werden müssen. Ausgewählte Querungsstellen sind zudem polizeilich gesichert.

Polizei, Stadtverwaltung und das Organisationsteam des Halbmarathons bitten darum, dass die Einfahrtsverbote beachtet und die Laufstrecken nicht befahren werden. Die Streckenposten sind bei Problemen oder Fragen direkt ansprechbar.

Massive Einschränkungen im Busverkehr bis zum Mittag

Auch wer am Sonntagvormittag mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist, muss sich auf erhebliche Änderungen wegem dem „Ingelheimer Halbe“ einstellen. Zudem kommt es an diesem Tag bis 13 Uhr zu Umleitungen im Linienbusverkehr.

Die Änderungen der einzelnen Linien im Detail:

  • Linien 611, 612 und 613: Ab Fahrplanbeginn bis 13 Uhr kann nur die Fahrtrichtung Bahnhof – West – Frei-Weinheim bedient werden. Die Fahrtrichtung vom Bahnhof nach Nieder-Ingelheim (Herstel) beziehungsweise nach Ober-Ingelheim kann in diesem Zeitraum nicht befahren werden.

  • Linie 614: Fährt bis 13 Uhr über die Ost-West-Umfahrung nach Heidesheim und weiter nach Wackernheim. Von Wackernheim kommend führt die Route über die Steingasse – Herstel zur Ost-West-Umfahrung und weiter zum Bahnhof Ingelheim.

  • Linie 56: Die Busse fahren bis 13 Uhr vom Bahnhof Ingelheim in Richtung Mainz über Wackernheim und umgekehrt über die Ost-West-Umfahrung in den Herstel und über die Steingasse wieder auf die Mainzer Straße. Die Haltestellen Neues Rathaus, Winzerkeller, François-Lachenal-Platz, Untere Stiftstraße und Kohgasse können nicht bedient werden.

  • Linie 79: Fährt vom Bahnhof Ingelheim über die Ost-West-Umfahrung nach Heidenfahrt und weiter nach Plan.

  • Linien 625, 626, 640 und 654: In Richtung Selztal und umgekehrt können diese Linien bis 13 Uhr die Haltestellen in der Bahnhofstraße und im Neuweg nicht anfahren. Die Umleitung erfolgt hier weiträumig über die L 428.

Die Stadt Ingelheim und das Organisationsteam des „Ingelheimer Halbe“ bitten alle Betroffenen um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen.

14-Jähriger stirbt bei Badeunfall in Essen

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Badeunfall in Essen
Symbolbild der Feuerwehr Essen

Am Samstagnachmittag (23. Mai 2026) hat sich ein tragischer Badeunfall in Essen-Steele ereignet. Gegen 14:44 Uhr gingen bei der Leitstelle mehrere Notrufe ein, wonach ein 14-jähriger Junge im Bereich der dortigen Eisenbahnbrücke in die Ruhr gegangen und kurz darauf im Wasser verschwunden sei. Zeugen hatten den Jugendlichen danach nicht mehr an der Oberfläche gesehen, woraufhin umgehend ein großflächiger Wasserrettungseinsatz ausgelöst wurde.

Großaufgebot sucht im Bereich der Eisenbahnbrücke

Aufgrund der dringlichen Meldungen über den Badeunfall in Essen entsandte die Leitstelle sofort zahlreiche Einheiten zur Unfallstelle am Grendtor. Der Wasserrettungseinsatz mobilisierte Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Um den Fluss systematisch abzusuchen, kamen mehrere Rettungsboote, speziell ausgebildete Strömungsretter, Taucher und Sonderfahrzeuge für die Wasserrettung zum Einsatz.

Die Suche konzentrierte sich zunächst auf den unmittelbaren Bereich der Eisenbahnbrücke und wurde im weiteren Verlauf kontinuierlich flussabwärts ausgeweitet. Die Maßnahmen wurden durch ein Sonarboot der DLRG unterstützt, während ein Polizeihubschrauber das betroffene Areal aus der Luft mit einer Wärmebildkamera nach dem vermissten Jungen absuchte.

Psychosoziale Unterstützung für junge Augenzeugen

Da das Unglück von mehreren anderen Kindern und Jugendlichen beobachtet worden war, forderte die Einsatzleitung zusätzliche Unterstützung an. Kräfte der psychosozialen Notfallversorgung rückten an die Ruhr aus, um die betroffenen und unter Schock stehenden Augenzeugen vor Ort intensiv zu betreuen.

Reanimationsversuche nach Badeunfall in Essen bleiben erfolglos

Im weiteren Verlauf des Nachmittags gelang es den Tauchern schließlich, den leblosen Körper des 14-Jährigen aus der Ruhr zu bergen. Der Rettungsdienst leitete sofort umfangreiche medizinische Notfallmaßnahmen und eine kontinuierliche Wiederbelebung ein. Unter fortlaufenden Reanimationsbedingungen wurde der Jugendliche in ein nahegelegenes Essener Krankenhaus transportiert.

Dort konnten die Ärzte jedoch nichts mehr für den Jungen tun; im Krankenhaus konnte nur noch der Tod des 14-Jährigen festgestellt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen zu dem Badeunfall in Essen aufgenommen.

300 Jahre Weingut Wasem: Große Jubiläums-Gala in Ingelheim

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Jubiläums-Gala im Weingut Wasem in Ingelheim | Foto: BYC-News
Jubiläums-Gala im Weingut Wasem in Ingelheim | Foto: BYC-News

Mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Weinbau feierte das Traditionsunternehmen Wasem am Freitagabend sein 300-jähriges Bestehen im Weingut Wasem. Durch das Programm führte der ehemalige Ingelheimer Oberbürgermeister Ralf Claus, der die Gäste eloquent und mit regionalem Bezug durch den Abend begleitete. Er schuf den passenden Rahmen für einen Abend, der ganz im Zeichen von Tradition, Familie und Zukunft stand. BYC-News war bei der Jubiläums-Gala vor Ort.

Eine Zeitreise durch Generationen im Weingut Wasem

Im Mittelpunkt des Abends stand der familiäre Rückblick auf drei Jahrhunderte Weinbautradition. Gastgeber Holger Wasem präsentierte anschließend multimedial die wechselvolle Geschichte des Familienunternehmens. Dabei wurde deutlich, wie sehr sich das Weingut über Generationen hinweg immer wieder an gesellschaftliche, wirtschaftliche und strukturelle Veränderungen angepasst hat, ohne dabei seine Identität zu verlieren.

Heute zeigt sich das Jubiläum als Paradebeispiel dafür, welche Rolle traditionsgeführte Familienunternehmen auch in der modernen Zeit noch für die regionale Wertschöpfung, den Tourismus, die Pflege der Kulturlandschaft und als stabile Arbeitgeberstrukturen spielen.

Die Jubiläums-Gala bot den Gästen zudem einen exklusiven kulinarischen Rahmen. Ein 3-Gänge-Menü, begleitet von einer abgestimmten Auswahl hauseigener Weine, rundete den Abend genussvoll ab.

Jubiläums-gala im weingut wasem in ingelheim | foto: byc-news
Jubiläums-Gala im Weingut Wasem in Ingelheim | Foto: BYC-News

Ministerpräsident Gordon Schnieder würdigt die Weinbaubranche

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der Auftritt des neuen Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder. Der Landeschef ließ es sich nicht nehmen, dem Traditionsbetrieb persönlich zu gratulieren. In seiner Rede bekannte er sich ausdrücklich zur wirtschaftlichen Relevanz von Landwirtschaft und Weinbau und bezeichnete beide Branchen als bedeutendes Fundament der rheinland-pfälzischen Wirtschaftskraft.

Neben dem neuen Ministerpräsidenten ließen es sich auch Michael Ebling, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima des Landes Rheinland-Pfalz, Ingelheims Oberbürgermeisterin Eveline Breyer sowie die Rheinhessischen Weinmajestäten nicht nehmen, dem Weingut persönlich vor Ort zu gratulieren.

WWE-Wrestler Ludwig Kaiser festgenommen

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Festnahme von Ludwig Kaiser
wwe.com

WWE News: Die Nachricht über die Festnahme von Ludwig Kaiser in Florida hat Schockwellen durch das gesamte Wrestling-Universum gejagt. Dass ein Aushängeschild des europäischen Wrestlings in Handschellen abgeführt und behördlich in Gewahrsam genommen wurde, ließ die Fans und das Roster fassungslos zurück. Was zunächst wie eine unklare Meldung aus den Polizeiberichten von Orlando wirkte, entwickelt sich rasant zu einem hochemotionalen Justiz-Krimi. Mittlerweile liegen den Medien zwei vollkommen gegensätzliche Versionen des Vorfalls vor, der sich in der Luxus-Apartmentanlage des deutschen WWE-Stars abgespielt hat.

So lief die Festnahme von Ludwig Kaiser ab

Was viele Beobachter besonders schockierte: Es blieb nicht bei bloßen Ermittlungen oder Befragungen – die amerikanische Justiz griff hart durch. Eine behördliche Festnahme von Ludwig Kaiser schien für den sonst so disziplinierten Athleten immer undenkbar. Da sich der Wrestler für Shows in Mexiko aufhielt, erfuhr er laut Berichten erst am 19. Mai von dem existierenden Haftbefehl. Unmittelbar nach seiner Rückreise nach Orlando am 20. Mai stellte er sich freiwillig.

Der bittere Ernst der Lage zeigte sich, als der WWE-Superstar im „Orange County Corrections“ offiziell registriert wurde. der internationale Performer wurde polizeilich erfasst und erst nach der Zahlung einer Kaution in Höhe von 1.000 US-Dollar wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Tatsache, dass die Festnahme von Ludwig Kaiser überhaupt konsequent vollzogen wurde, hinterlässt einen tiefen Kratzer in der ansonsten so kontrollierten WWE-Maschinerie. Er plädierte umgehend schriftlich auf „nicht schuldig“ gegen den Vorwurf der leichten Körperverletzung.

Was besagt der offizielle Haftbefehl?

Aber wie konnte es überhaupt so weit kommen? Laut dem polizeilichen Ermittlungsbericht nahm das Drama am 23. April 2026 gegen 18:30 Uhr in den „Paramount on Lake Eola Apartments“ seinen Lauf. Ein Anwohner namens Richard Reap gab zu Protokoll, dass er den Fahrstuhl betreten habe, in dem sich bereits ein ihm unbekanntes Pärchen befand. Hinter dem besagten Mann verbirgt sich Marcel Barthel (Ludwig Kaiser).

Reap behauptet, das Paar habe sich „unbeherrscht intim“ verhalten. Im zwölften Stockwerk eskalierte die Situation, als der Nachbar die beiden zur Rede stellte. Laut Aussage des Klägers rastete der WWE-Star daraufhin aus, schlug auf ihn ein und stieß ihn zu Boden. Ein eintreffender Officer dokumentierte Kratzwunden und Rötungen am Kopf des Opfers. Diese erste, schwere Darstellung der Ereignisse bildete die juristische Grundlage, die schlussendlich zu der Festnahme von Ludwig Kaiser führte.

Schwere ICE-Drohungen gegen Andrea Bazarte

Doch das Blatt wendete sich schnell. Der renommierte Wrestling-Journalist Raj Giri brachte eine völlig neue Perspektive ins Spiel, die das Narrativ auf den Kopf stellt. Bei der Frau im Aufzug handelte es sich um Kaisers Lebensgefährtin Andrea Bazarte – eine bekannte TV-Moderatorin. Laut Giri zeigten die beiden lediglich völlig normale Zuneigung.

Der wahre Knall folgte demnach erst beim Verlassen des Lifts. Reap soll Bazarte aggressiv gemustert und eine perfide, rassistisch motivierte Drohung geschleudert haben. Giri zitiert die Worte des Nachbarn wie folgt: „Du musst verdammt noch mal etwas Respekt zeigen, bevor ich die Einwanderungsbehörde wegen dieser B*tch rufe!“

Erst nach dieser massiven verbalen Attacke und der Androhung, die US-Einwanderungsbehörde (ICE) auf seine Partnerin zu hetzen, schritt Kaiser ein, um seine Familie zu verteidigen. Laut dieser Version kam es lediglich zu einer Rangelei ohne Fäuste. Sollte diese Version stimmen, bekommt die Festnahme von Ludwig Kaiser den emotionalen Beigeschmack einer heldenhaften Verteidigungstat.

Auflagen und der Kampf um das internationale Rampenlicht

Die Mühlen der Justiz mahlen dennoch weiter. Die aktuellen Auflagen verbieten dem Wrestler jeglichen Kontakt zum Kläger. Viel schwerer wiegt für den global agierenden Performer jedoch die direkte Konsequenz der Festnahme von Ludwig Kaiser: Sein Anwaltsteam musste einen dringenden Eilantrag einreichen, damit der unbescholtene und nicht vorbestrafte Athlet während des laufenden Verfahrens überhaupt weiterhin weltweit reisen darf.

Die mexikanische Promotion AAA strich ihn bereits von einer geplanten Show in Mexiko-Stadt. Ein absolutes Schlüssel-Match am 30. Mai steht jedoch weiterhin auf dem Papier: Bei „Noche de los Grandes“ soll er unter der Maske als „El Grande Americano“ in einem hochexplosiven Mask-vs-Mask-Match auf Chad Gable treffen. Weder AAA noch WWE haben sich bislang offiziell geäußert. Es bleibt abzuwarten, welche finalen Konsequenzen die Festnahme von Ludwig Kaiser für seinen Status beim Marktführer haben wird.

Ein Imperium im Wartemodus

Im Wrestling gilt ungeschrieben das Gesetz: Schütze deine Nächsten. Sollte sich die Version der rassistischen Provokation bewahrheiten, dürften die Fans weltweit hinter dem Deutschen stehen, auch wenn der Gang ins Gefängnis ein Schock war. Bis zu einer rechtskräftigen Klärung durch Videobeweise bleibt die Festnahme von Ludwig Kaiser das absolute Dominanz-Thema hinter den Kulissen.

Polizei Wiesbaden lädt zu „Coffee with a cop“ ein

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Coffee with a cop
Polizei Hessen

Die Polizei Wiesbaden geht neue Wege in der Bürgerkommunikation und lädt alle Bürger zu einer ganz besonderen Aktion ein. Am Mittwoch, den 27.05.2026, haben Interessierte von 10:00 bis 12:00 Uhr die Gelegenheit, bei „Coffee with a cop“ auf dem Wiesbadener Schlossplatz mit den Beamten ins Gespräch zu kommen. Bei einer Tasse Kaffee haben Interessierte die Möglichkeit, offen über ihre Anliegen, Sorgen oder Fragen mit den Beamtinnen und Beamten ins Gespräch zu kommen. Das Event findet passenderweise im lebhaften Rahmen des Wiesbadener Wochenmarkts statt.

Ziel der Aktion „Coffee with a cop“ ist es, den direkten Kontakt zwischen Polizei und Bevölkerung zu stärken und Gespräche außerhalb konkreter Einsatzsituationen zu ermöglichen. Statt Blaulicht und Protokollen steht an diesem Vormittag der lockere Austausch im Vordergrund.

Coffee with a cop – Hochrangige Ansprechpartner und Präventionsexperten vor Ort

Für die Bürger bietet die Veranstaltung eine seltene Gelegenheit, direkt mit den Entscheidungsträgern der lokalen Sicherheitsbehörden in Kontakt zu treten. Vor Ort stehen neben dem Schutzmann vor Ort und der Dienststellenleitung des 1. Polizeireviers auch der Leiter der Polizeidirektion Wiesbaden und Fachleute der Präventionsabteilung des Polizeipräsidiums für Gespräche zur Verfügung.

Bürger können sich in ungezwungener Atmosphäre mit den Ansprechpartnern zu Fragen rund um Respekt, Sicherheit und Prävention austauschen. Die Experten der Präventionsabteilung halten zudem wertvolle Tipps bereit, wie man sich im Alltag besser schützen kann.

Auch Polizeipräsident Gutzeit sucht das Gespräch

Dass der Termin einen hohen Stellenwert genießt, zeigt auch die angekündigte Präsenz der Behördenleitung. Auch Polizeipräsident Björn Gutzeit will sich den Dialog mit den Bürgern nicht entgehen lassen und wird zeitweise vor Ort sein.

Wer also schon immer eine Frage an die Polizei loswerden wollte, Anregungen für die Sicherheit im eigenen Viertel hat oder sich einfach bei einem Kaffee austauschen möchte, sollte am Mittwochvormittag zum „Coffee with a cop“ auf dem Schlossplatz vorbeischauen.

Testphase am Altrheinufer in Ginsheim startet

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Altrheinufer in Ginsheim
© Planungsgesellschaft RV-K mbH

Das Altrheinufer in Ginsheim steht vor einer tiefgreifenden, vorübergehenden Veränderung. Mit den Markierungsarbeiten am 26. und 27. Mai 2026 beginnt die Stadt Ginsheim-Gustavsburg die einjährige Testphase zur geplanten Umgestaltung des Areals. Zeitgleich beziehungsweise in den darauffolgenden Tagen werden durch den städtischen Bauhof neue Stadtmöbel, darunter Sitzmöglichkeiten und Pflanzkübel, im Projektbereich aufgestellt.

Die temporäre Umgestaltung betrifft insbesondere die Park- und Verkehrsflächen im Bereich des Altrheins. Ziel der Testphase ist es, neue Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums unter realen Bedingungen zu erproben und dabei die Aufenthaltsqualität sowie die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden nachhaltig zu verbessern.

Wegfall von Parkplätzen und neue Verkehrsregeln am Altrheinufer in Ginsheim

Die Testphase bringt deutliche Einschränkungen für den motorisierten Verkehr mit sich. Im Zuge der Maßnahmen werden die bestehenden Parkflächen ab der Schranke bis zur Auffahrt auf den Damm in Richtung Dammstraße 1-6 vorübergehend gesperrt. Zudem wird ein neuer Fahrradweg ausgewiesen, der grundsätzlich dem Radverkehr vorbehalten bleibt.

Eine Befahrung mit Kraftfahrzeugen ist ab Ende Mai ausschließlich in bestimmten Ausnahmefällen gestattet. Hierzu zählen insbesondere Bootsbesitzer zum Einlassen beziehungsweise Herausziehen ihrer Boote, die Anfahrt des Bootshauses – jedoch nur für das Be- und Entladen von Waren durch den Restaurantbetreiber – sowie die Zufahrt für die Bewohner der Dammstraße 1-6. Für die Lieferung von Waren zum Hotel kann, sofern es nicht über einen anderen Eingang beliefert wird, ebenfalls die Be- und Entladezone vor dem Bootshaus genutzt werden. Ein dauerhaftes Parken in diesem Bereich ist grundsätzlich nicht zulässig. Die Zufahrt für Rettungs- und Einsatzkräfte bleibt selbstverständlich jederzeit gewährleistet.

Was bleibt für Besucher und Anwohner am Altrheinufer in Ginsheim erhalten?

Nicht das gesamte Ufer wird umgekrempelt. Die Parkplätze vor der Schranke am Seniorentreff bleiben weiterhin erhalten und können wie gewohnt genutzt werden. Eine mögliche spätere Umgestaltung dieses Bereichs wird erst im Rahmen weiterer Planungen geprüft.

Auch an die Barrierefreiheit am Altrheinufer in Ginsheim wurde gedacht: Die bestehenden Behindertenparkplätze bleiben unverändert erhalten und können weiterhin uneingeschränkt genutzt werden. Wer auf die Rheinfähre angewiesen ist, muss ebenfalls keine Einschränkungen befürchten. Der Betrieb der Fähre wird durch die Maßnahmen nicht beeinträchtigt und kann wie gewohnt fortgeführt werden.

Wissenschaftliche Begleitung und Bürgerbeteiligung

Die Planung des ambitionierten Projekts wurde durch die Planungsgesellschaft RV-K in enger Kooperation mit weiteren Partnern erarbeitet. Federführend beteiligt waren Paul Fremer und Marco von der Heyden (Planungsgesellschaft RV-K) gemeinsam mit Manfred Ockel von der Regionalpark RheinMain Südwest gGmbH. Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt durch die Hochschule Darmstadt mit Prof. Dr. Jürgen Vollmann und Mark-Simon Krause. Einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Maßnahmen leistete zudem die Arbeitsgruppe Altrheinuferumgestaltung.

Die Stadtverwaltung legte von Anfang an Wert auf Transparenz: Im Vorfeld der Testphase fanden bereits zwei Bürgerveranstaltungen statt, bei denen die Planungen vorgestellt sowie Anregungen und Hinweise aus der Bürgerschaft aufgenommen wurden. Die Veranstaltungen wurden am 20. November 2024 sowie am 23. Oktober 2025 durchgeführt.

Wie es nach dem Testjahr weitergeht

Die nun beginnende Testphase ist zunächst auf etwa ein Jahr angelegt. Während dieses Zeitraums sollen wertvolle Erfahrungen gesammelt und die Auswirkungen der veränderten Verkehrsführung bewertet werden. Im Anschluss werden die Stadt, das beauftragte Planungsbüro sowie die Bürger gemeinsam die gewonnenen Erkenntnisse auswerten und in die weitere Planung für eine dauerhafte Umgestaltung am Altrheinufer in Ginsheim einfließen lassen.

Die Stadt bedankt sich bereits jetzt bei allen Beteiligten sowie den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Interesse, ihre Mitwirkung und ihr Verständnis während der Umsetzung der Testphase am Altrheinufer in Ginsheim.