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Aus nach erfolgloser Käufersuche: BioNTech schließt drei Standorte

Es ist ein wirtschaftlicher Tiefschlag für die Region Nahe-Hunsrück: Das Mainzer Biotechnologie-Unternehmen BioNTech muss seinen Traditionsstandort in Idar-Oberstein endgültig schließen. Nachdem die monatelange Suche nach Käufern oder Investoren für das Werk gescheitert ist, steht der Zeitplan für das Aus fest. Für die rund 440 Beschäftigten in Idar-Oberstein und das gesamte Umfeld bedeutet die Entscheidung das endgültige Ende.

Neben dem Standort in Rheinland-Pfalz sind auch die Werke im hessischen Marburg (540 Beschäftigte) und im baden-württembergischen Tübingen (rund 820 Beschäftigte) von den Schließungsplänen betroffen. Bundesweit fallen damit etwa 1.800 Stellen im Fertigungsnetzwerk des Konzerns weg.

Einbruch bei BioNTech nach dem Corona-Boom macht Schließung unumgänglich

Die Hoffnung auf einen Investor, der die modernen Labor- und Produktionsanlagen in Idar-Oberstein übernimmt und die Arbeitsplätze rettet, hat sich zerschlagen. Wie am Montag bekannt wurde, ist der Verkaufsprozess im derzeit schwierigen Markt- und Investitionsumfeld ohne Ergebnis geblieben.

Der Grund für den radikalen Kahlschlag liegt im massiven Einbruch der weltweiten Nachfrage nach dem Covid-19-Impfstoff, während der Pandemie hatte der Mainzer Konzern seine Kapazitäten mit Milliardenaufwand ausgebaut. Mit der Rückkehr zu einem saisonalen Geschäft ist der Bedarf an großvolumigen Produktionsstätten jedoch drastisch gesunken. Die Kapazitäten an den deutschen Standorten waren schlichtweg nicht mehr ausgelastet.

BioNTech befindet sich mitten in einer harten strategischen Transformation, denn der Konzern richtet seinen Fokus künftig schwerpunktmäßig auf die Entwicklung neuer mRNA-Krebsmedikamente. Da die Forschung an den Hoffnungsträgern in der Onkologie immens teuer ist und das Unternehmen im ersten Halbjahr 2026 Verluste in Milliardenhöhe auswies, muss die Ausgabenseite drastisch reduziert werden. Durch die Schließung des Produktionsnetzwerks will BioNTech jährlich rund 500 Millionen Euro einsparen.

Rückzug vom Wiegen-Standort

Das Werk in Idar-Oberstein, das 2009 in Betrieb genommen wurde und einst als Fertigungswiege für zell- und gentherapeutische Wirkstoffe diente, galt lange als Aushängeschild der regionalen Wirtschaft.

Nach Angaben aus Unternehmens- und Betriebsratskreisen soll der Schließungsprozess der drei betroffenen Werke nun gestaffelt bis spätestens Ende 2028 vollzogen werden. Um die Härte für die Belegschaft abzufedern, wurden mit dem Konzernbetriebsrat Vereinbarungen über Abfindungen und Sozialpläne getroffen.

Teilsperrung auf der Rheinhessenstraße in Mainz

Auf der Rheinhessenstraße in Mainz kommt es ab Mittwochmorgen, 30. September 2026, zu Verkehrsbehinderungen. Die Mainzer Mobilität führt im Bereich der Haltestelle Mühldreieck eine dringende Notmaßnahme im Gleisbereich durch. Dafür muss die rechte Fahrspur in Fahrtrichtung Innenstadt vorübergehend gesperrt werden.

Arbeiten auf der Rheinhessenstraße beginnen am Mittwochmorgen

Die Maßnahme beginnt am 30. September um 7 Uhr und soll bis 1. Oktober um 7 Uhr abgeschlossen sein. Während dieser Zeit wird der motorisierte Individualverkehr einspurig am Baufeld vorbeigeführt.

Autofahrer müssen sich im Bereich der Haltestelle Mühldreieck daher auf eine verengte Fahrbahn und entsprechende Verkehrsbehinderungen einstellen.

Notweg für Fuß- und Radverkehr

Auch für den Fuß- und Radverkehr gibt es während der Arbeiten eine geänderte Führung. Fußgänger und Radfahrer werden über einen eingerichteten Notweg am Baufeld vorbeigeleitet.

Nach Urlaubs-Debatte: Jens Spahn gibt Sitz im Haushaltsausschuss auf

Der politische Druck wurde am Ende mal wieder zu groß: Nur wenige Wochen nach seinem Wechsel in den mächtigen Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zieht Jens Spahn die Notbremse. Der ehemalige Unionsfraktionschef verzichtet mit sofortiger Wirkung auf sein Mandat in dem Schlüsselgremium.

Vorausgegangen war ein tagelanger interner Eklat in der CDU/CSU-Fraktion über das Fehlen von Jens Spahn während einer wichtigen Ausschusssitzung wegen einer Sardinien-Reise.

Innerhalb der Unionsfraktion herrschte zum Beginn der Woche Ausnahmezustand. Nach Informationen aus Parlamentarierkreisen hatte eine deutliche Mehrheit der Haushaltspolitiker von CDU und CSU nach den Vorkommnissen der vergangenen Sitzungswoche die Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit des ehemaligen Gesundheitsministers öffentlich angezweifelt.

Fehlen bei der Sitzung des Haushaltsausschusses wegen Sardinien-Urlaub

Auslöser des Unmuts war das Fehlen Spahns bei einer regulären Sitzung des Ausschusses am vergangenen Mittwoch. Während aus seinem Umfeld zunächst familiäre Gründe und die Erkrankung eines Kindes angeführt wurden, aufgetauchte Fotos zeigten den 46-jährigen Politiker zeitgleich mit seinem Kind am Flughafen Olbia auf Sardinien.

Dass ein prominentes Abgeordnetenmitglied ausgerechnet in der hochsensiblen Phase der Haushaltsberatungen eine Ausschusssitzung verpasste, um Urlaub zu machen, löste fraktionsübergreifend Empörung aus. Zwar hatte Jens Spahn eine ordnungsgemäße Vertretung organisiert, doch in den eigenen Reihen wurde der Vorfall als mangelnder Respekt gegenüber den parlamentarischen Aufgaben und den Wählern gewertet.

„Normales Arbeiten kaum möglich“

In einer Nachricht an die Haushaltspolitiker der Union zog Jens Spahn am Montagmorgen schließlich selbst die Konsequenzen. „Nach reiflicher Überlegung über das Wochenende werde ich auf meinen Sitz im Haushaltsausschuss verzichten“, erklärte der CDU-Politiker. Die Debatten und die Polarisierung rund um seine Person seien aktuell so intensiv, dass eine sachliche und normale Arbeit im Gremium kaum mehr möglich wäre.

Jens Spahn  kündigte an, sich in Abstimmung mit Unionsfraktionschef Thorsten Frei vorerst auf seine Arbeit für den heimischen Wahlkreis sowie auf seine Familie zu konzentrieren. Erst mit zeitlichem Abstand wolle er entscheiden, wie seine künftige politische Arbeit auf Bundesebene aussehen werde.

Neuer Dämpfer für die Unionsführung

Für die Unionsführung im Bundestag kommt die Eilmeldung zur Unzeit. Nach den herben Schlappen bei den Landtagswahlen in Berlin und Schwerin bringt die Causa Spahn erneut Unruhe in die eigenen Reihen. Der Haushaltsausschuss gilt als das „Königs-Gremium“ des Bundestages, da hier über das Milliardenbudget des Bundes und die Verteilung der Steuergelder entschieden wird.

Wer den freien Sitz Spahns im Ausschuss künftig übernehmen wird, soll in den kommenden Tagen entschieden werden.

Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Frankfurt – Wer kennt diese Frau?

Die Polizei fahndet nach einer jungen Frau, die im Verdacht steht, einen 63-Jährigen in seiner Wohnung in Frankfurt ausgeraubt zu haben. Die Ermittler haben am Montag (28. September 2026) Lichtbilder der Tatverdächtigen veröffentlicht und bitten die Bevölkerung um Hinweise.

Treffen in der Wohnung in Frankfurt

Die Tatverdächtige soll am Dienstagabend (4. August 2026) zwischen 19:30 Uhr und 20:00 Uhr an der Wohnung des 63-Jährigen in der Böcklinstraße erschienen sein. Nach Angaben der Polizei stieß der Mann gemeinsam mit der jungen Frau in der Wohnung an. Bereits kurze Zeit später soll der 63-Jährige das Bewusstsein verloren haben. Als er einige Stunden später wieder zu sich kam, stellte er nach bisherigen Erkenntnissen fest, dass mehrere Wertgegenstände sowie sein Mobiltelefon entwendet worden waren.

Polizei veröffentlicht Beschreibung

Die Polizei beschreibt die Tatverdächtige als etwa 23 Jahre alt und rund 1,65 Meter groß. Sie soll eine normale Statur und langes schwarzes Haar haben. Zudem seien sichtbare Tätowierungen an der rechten Hand und am rechten Fuß vorhanden.

Zeugen gesucht

Die Kriminalpolizei bittet Personen, die am Dienstagabend im Bereich der Böcklinstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Dies gilt insbesondere für Personen, die die beschriebene Frau, weitere ortsfremde Personen oder verdächtige Fahrzeuge in dem Bereich beobachtet haben.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Frankfurt unter der Telefonnummer 069 755-51299 entgegen. Alternativ können sich Zeugen auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.

Verdacht auf Fälschung von Wahlunterlagen in Raunheim

Nach dem Bürgerentscheid über die mögliche Abwahl des Raunheimer Bürgermeisters David Rendel hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Hintergrund ist ein Fund im Rathaus, bei dem am Sonntagabend zwei Müllsäcke mit Papierschnipseln entdeckt wurden. Darunter befand sich auch ein grauer Umschlag mit der Aufschrift „Wahlsache“. Ob es sich tatsächlich um Wahlunterlagen handelt und ob ein Zusammenhang mit dem Bürgerentscheid besteht, ist derzeit noch unklar.

Papierschnipsel in Raum für Müll und Aktenvernichtung im Rathaus Raunheim

Am Sonntag, 27. September 2026, waren die Bürgerinnen und Bürger in Raunheim zur Abstimmung über die mögliche Abwahl des amtierenden Bürgermeisters aufgerufen. Nach Schließung des Wahllokals im Rathaus verständigte ein Mitarbeiter der Stadt gegen 19:45 Uhr die Polizei.

Der Mitarbeiter hatte in einem Kellerraum Säcke mit Papierschnipseln entdeckt. Der Raum wird nach Angaben der Polizei für Müll und Aktenvernichtung genutzt.

Die eintreffenden Polizeistreifen stellten dort zwei Müllsäcke mit Papierschnipseln in unterschiedlichen Farben sicher. Zwischen den Papierresten befand sich auch ein grauer Umschlag mit der Aufschrift „Wahlsache“.

Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen

Die Kriminalpolizei in Darmstadt hat die Ermittlungen übernommen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann allerdings noch nicht festgestellt werden, ob es sich bei den aufgefundenen Papierresten tatsächlich um Wahlunterlagen handelt.

Ebenso ist derzeit offen, ob die Unterlagen überhaupt im Zusammenhang mit dem Bürgerentscheid vom Sonntag stehen. Entsprechend sind die Hintergründe des Fundes noch Gegenstand der Ermittlungen.

Bürgerentscheid zur Abwahl des Bürgermeisters

Beim Bürgerentscheid am Sonntag konnten die Wahlberechtigten darüber abstimmen, ob Bürgermeister David Rendel abgewählt werden soll. Die Abstimmung war von der Stadtverordnetenversammlung eingeleitet worden.

Nach dem vorläufigen Ergebnis stimmte zwar eine Mehrheit für die Abwahl, das gesetzlich erforderliche Quorum wurde jedoch nicht erreicht. Rendel bleibt deshalb im Amt.

Ob und in welchem Zusammenhang der Fund im Rathaus mit dem Bürgerentscheid steht, sollen die laufenden Ermittlungen klären.

Vorverkauf für die Kreisfastnachtssitzung Mainz-Bingen gestartet

Die nächste Kreisfastnachtssitzung wirft ihre Schatten voraus: Am Montag, 28. September 2026, sind es noch genau 111 Tage bis zur Veranstaltung in Bingen. Der Landkreis Mainz-Bingen und der Karnevalsverein der Schwarzen Elf aus Bingen laden am Sonntag, 17. Januar 2027, zur gemeinsamen Kreisfastnachtssitzung ein. Der Kartenvorverkauf per Vorbestellung ist ab sofort möglich.

Tanz, Bütt und närrische Unterhaltung im Kreis Mainz-Bingen

Die Kreisfastnachtssitzung beginnt um 17:11 Uhr im Rheintal-Kongress-Zentrum Bingen, Einlass ist bereits ab 16:33 Uhr. Auf die Besucherinnen und Besucher warten Tanz, Musik, Büttenreden und weitere närrische Unterhaltung.

Für Stimmung auf der Bühne sorgen unter anderem verschiedene Tanzgruppen. Auch bekannte Büttenredner wie Ernst Lustig, der Meenzer Polizist und der Obermessdiener sind angekündigt.

Die Veranstaltung steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen. Damit sind alle Närrinnen und Narren aus dem Landkreis und darüber hinaus eingeladen, gemeinsam in die fünfte Jahreszeit einzutauchen.

Kreisfastnacht seit 26 Jahren

Die Kreisfastnachtssitzung bringt bereits seit 26 Jahren Menschen aus dem Landkreis Mainz-Bingen und der Region zusammen. Vereine, Tanzgruppen und Büttenredner präsentieren dabei die unterschiedlichen Facetten der regionalen Fastnacht.

Auch 2027 wird die Veranstaltung gemeinsam mit der Schwarzen Elf aus Bingen ausgerichtet.

Wer bei der Kreisfastnachtssitzung dabei sein möchte, kann die Eintrittskarten ab sofort per E-Mail unter helau@mainz-bingen.de vorbestellen. Eine Karte kostet 20 Euro.

Brand auf den Mainwiesen in Hochheim

Ein Feuer in den Mainwiesen hat die Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen (27. September 2026) in Hochheim am Main beschäftigt. Die Einsatzkräfte wurden gegen 4:43 Uhr zu einem brennenden Baum alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass neben einem stehenden Baumrest auch gefällte Baumstämme, dicke Äste und Teile der Wiese brannten.

Großtanklöschfahrzeug aus Flörsheim bei Brand in Hochheim angefordert

Um die Wasserversorgung während der Löscharbeiten sicherzustellen, wurde gegen 5:00 Uhr ein Großtanklöschfahrzeug aus Flörsheim hinzugezogen. Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand und stellten anschließend sicher, dass keine weiteren Glutnester vorhanden waren.

Nach rund viereinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Gegen 9 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken und anschließend die verwendeten Gerätschaften sowie die Einsatzkleidung wieder aufbereiten und für weitere Einsätze einsatzbereit machen.

84-Jähriger fährt Ehefrau in Niedernhausen tot

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Niedernhausen ist am Sonntagnachmittag (27. September 2026) eine 80-jährige Frau tödlich verletzt worden. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde sie von ihrem 84-jährigen Ehemann erfasst, als dieser mit seinem Auto aus bislang ungeklärter Ursache stark beschleunigte.

BMW beschleunigt in Niedernhausen plötzlich stark

Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 27. September 2026, gegen 14:19 Uhr in der Straße Am Tanzplatz. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wollte der 84-Jährige mit seinem blauen BMW rückwärts einparken und stieß dabei zunächst gegen einen geparkten Pkw.

Anschließend legte der Mann wieder den Vorwärtsgang ein. Aus bislang ungeklärter Ursache beschleunigte der BMW plötzlich stark. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die 80-jährige Ehefrau vor dem Fahrzeug. Sie wurde von dem Auto erfasst und dabei tödlich verletzt.

BMW fährt mehr als 150 Meter weiter

Nach dem Zusammenstoß fuhr der BMW mit hoher Geschwindigkeit durch die Straße Am Tanzplatz. Dabei wurden mehrere Gartenzäune sowie mindestens zwei weitere geparkte Pkw und ein Wohnmobil beschädigt.

Erst nach mehr als 150 Metern kam das Fahrzeug schließlich zum Stillstand. Die 80-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Der 84-jährige Unfallfahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Sachschaden von mehr als 100.000 Euro

Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens steht derzeit noch nicht fest. Nach ersten Einschätzungen dürfte dieser jedoch mehr als 100.000 Euro betragen.

Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unfalls in Niedernhausen dauern an.

Mehrmonatige Vollsperrung der B42 im Bereich der Loreley

Nach dem Felssturz am 31. August stehen an der Loreley weitere Arbeiten zur Sicherung des betroffenen Bereichs an. Dafür wird die Bundesstraße 42 zwischen St. Goarshausen und Kaub ab Montag, 28. September 2026, auf einer Länge von rund 400 Metern im direkten Bereich der Loreley vollständig gesperrt.

Weitere Felsberäumung an der Loreley erforderlich

Zunächst müssen weitere Felsberäumungsarbeiten durchgeführt werden. Anschließend sind umfangreiche Sicherungsmaßnahmen vorgesehen. Dazu gehören unter anderem Steinschlagschutzzäune, kleinere Spritzbetonplomben sowie Umgurtungen mit Seilen.

Nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Diez wird die Dauer der Sicherungsarbeiten insbesondere von den Witterungsverhältnissen während der Wintermonate abhängen. Derzeit wird mit einer Bauzeit von etwa drei bis fünf Monaten gerechnet.

Arbeiten erfolgen am Seil

Die Arbeiten werden größtenteils am Seil ausgeführt. Für die Montage der Zaunstützen müssen zudem Hubschrauber eingesetzt werden, die das benötigte Material in den betroffenen Bereich bringen.

Schnee und starke Windverhältnisse können die Arbeiten verzögern. Die B42 bleibt deshalb bis zum Abschluss der Sicherungsmaßnahmen vollständig gesperrt.

Besucherplattform bleibt geschlossen

Von der Sperrung ist auch der Bereich der Besucherplattform auf dem Loreleyplateau betroffen. Die Mythoshalle einschließlich der Toilettenanlage bleibt hingegen für Besucher geöffnet. Der abgesperrte Bereich beginnt direkt hinter der Mythoshalle.

Der LBM Diez bittet Verkehrsteilnehmer und Besucher um Verständnis für die Einschränkungen während der Sperrung, der Bauarbeiten und der notwendigen Umleitung.

Jetzt startet Ralf Dümmel mit Lidl durch

Eine Idee auf einer Skizze, aber noch kein fertiger Prototyp und kein ausgearbeiteter Businessplan: Genau hier setzt die neue SAT.1-Sendung „Die Millionenidee“ an. Ab dem 8. November präsentieren Ideengeber ihre Produktideen vor Ralf Dümmel. Die ausgewählten Konzepte werden weiterentwickelt und anschließend gemeinsam mit Lidl auf den Markt gebracht.

Nur die Idee soll zunächst zählen

Das Konzept der Sendung unterscheidet sich von klassischen Gründershows. Für die Teilnahme sollen weder ein fertiger Businessplan noch Eigenkapital oder ein finaler Prototyp notwendig sein. Zunächst reicht eine einfache Skizze der Idee aus.

Welche Konzepte ausgewählt und anschließend weiterentwickelt und in der Praxis getestet werden, entscheidet Dümmel, Investor und Gesellschafter der DS Gruppe. Die finalen Gewinnerprodukte werden anschließend von dem Investor und Lidl gemeinsam ausgewählt.

Für die Gewinner bedeutet das einen direkten Zugang zum deutschen Einzelhandel: Die Produkte sollen exklusiv bei dem Discounter erhältlich sein.

Gewinnerprodukte direkt nach der Sendung erhältlich

Die Sendung wird sonntagabends ab 18:15 Uhr ausgestrahlt. Die jeweiligen Gewinnerprodukte sollen unmittelbar nach der Ausstrahlung im Lidl-Onlineshop erhältlich sein und können auch über die App aufgerufen werden.

Bereits am folgenden Morgen sollen die Produkte außerdem in allen bundesweit mehr als 3.250 Filialen angeboten werden. Zuschauer sollen die in der Sendung vorgestellten Produkte damit ohne längere Wartezeit direkt beim nächsten Einkauf entdecken können.

Für die Ideengeber soll die Verbindung von Fernsehsendung und Handel einen schnellen Markteintritt ermöglichen. Der Discounter erweitert im Gegenzug sein Non-Food-Sortiment um exklusive Produkte aus dem TV-Format.

Lidl setzt auf schnelle Umsetzung

Steffen Graf, Leitung Non Food, Near Food & Ergänzungsangebote der Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, erklärt:

„Mit dieser Partnerschaft bringen wir die überzeugendsten Ideen aus dem TV-Wettbewerb ohne Umwege vom Bildschirm in unsere Regale und bieten unseren Kunden jede Woche exklusive Neuheiten zum gewohnt günstigen Preis. Gemeinsam mit Ralf Dümmel entstehen in der SAT.1-Sendung aus innovativen Ideen fertige Produkte, denen wir die einmalige Chance für den bundesweiten Markteintritt geben.“

Auch Alexander Lafery, Leitung Marketing der Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, sieht in der Zusammenarbeit vor allem die Geschwindigkeit als wichtigen Bestandteil des Konzepts:

„Der Handel von morgen muss überraschen und extrem schnell sein. Mit den Gewinnerprodukten aus der ‚Millionenidee‘ schaffen wir ein völlig neues Einkaufserlebnis. Wir bieten den besten Produkten aus dem TV-Format unsere Filialen und unseren Onlineshop als Bühne. Damit beweisen wir Innovationsgeist und zeigen, dass wir aktuelle Trends und Produktinnovationen aufgreifen und unser Angebot für unsere Kunden kontinuierlich und schnell weiterentwickeln: Wir bringen starke Ideen vom Fernsehbildschirm direkt und ohne Wartezeit in den Verkauf.“

Ralf Dümmel sieht große Reichweite für die Ideen

Dümmel betont ebenfalls die Verbindung zwischen Fernsehausstrahlung und anschließendem Verkaufsstart:

„Eine starke Idee verdient die Chance, ganz groß zu werden. Was wir gemeinsam mit Lidl bei ‚Die Millionenidee‘ möglich machen, begeistert mich: Sonntagabend erleben Millionen Menschen die Idee im Fernsehen und schon am nächsten Morgen steht das fertige Produkt bundesweit bei Lidl im Regal. Diese Geschwindigkeit und Reichweite sind etwas ganz Besonderes und für unsere Ideengeber eine riesige Chance. Aus einer Idee wird plötzlich Realität und Menschen in ganz Deutschland können sie direkt entdecken und kaufen. Ich freue mich riesig, dass Lidl diesen besonderen Weg gemeinsam mit uns geht.“

Begleitet wird die Kooperation durch eine Lizenzpartnerschaft mit dem ProSiebenSat.1-Kreativvermarkter Seven.One AdFactory. Lidl soll dadurch zusätzliche Möglichkeiten erhalten, rund um das neue TV-Format für die Produkte und die Zusammenarbeit zu werben.

51-Jährige stirbt nach Angriff in Südhessen

Eine 51-jährige Frau ist nach einem Polizeieinsatz am Samstagabend (26. September 2026) in Obertshausen gestorben. Die Polizei war nach einem Notruf wegen einer mutmaßlichen Gewalttat zu einem Wohnhaus gerufen worden. Dort fanden die Einsatzkräfte die schwer verletzte Frau vor. Noch in der Nacht konnte ihr 57-jähriger Ehemann als Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden.

Schwer verletzte Frau in Wohnhaus gefunden

Gegen 23:10 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf über eine mutmaßliche Gewalttat ein. Daraufhin fuhren mehrere Polizeibeamte zu einem Wohnhaus in Obertshausen.

Dort fanden sie eine 51-jährige Frau mit mutmaßlichen Verletzungen durch scharfe Gewalt vor. Die Frau wurde unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag sie kurz darauf ihren Verletzungen.

Polizei fahndete mit Hubschrauber

Nach dem Einsatz leitete die Polizei eine umfangreiche Fahndung nach dem 57-jährigen Ehemann der Frau ein. Neben zahlreichen Streifenwagen war dabei auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Der Tatverdächtige konnte schließlich noch in der Nacht in Klein-Krotzenburg widerstandslos vorläufig festgenommen werden. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden soll er im Laufe des Montags, 28. September, einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Ermittlungen zum Tatablauf laufen

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt, Zweigstelle Offenbach, und die Kriminalpolizei Offenbach ermitteln wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Die Hintergründe der Tat und der genaue Ablauf sind nach Angaben der Ermittler noch Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Die Kriminalpolizei sicherte noch in der Nacht umfangreich Spuren am mutmaßlichen Tatort. Zur Klärung der genauen Todesursache ist außerdem zeitnah eine Obduktion des Leichnams vorgesehen.

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den Geschehnissen machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 069 8098-1234 bei den Ermittlern zu melden.

Wildschweinrotte löst Unfallserie auf der A61 aus

Eine Wildschweinrotte hat am späten Samstagabend (26. September 2026) auf der A61 bei Stromberg und Waldlaubersheim für einen folgenreichen Verkehrsunfall gesorgt. Nachdem eine Autofahrerin mit mehreren Tieren kollidiert war, wurden die auf der Fahrbahn liegenden Kadaver von mindestens zehn weiteren Fahrzeugen überrollt.

Auto kollidiert mit mehreren Wildschweinen auf der A61

Gegen 23:45 Uhr war eine 31-jährige Frau aus dem Landkreis Mainz-Bingen mit ihrem Pkw auf der A61 in Richtung Ludwigshafen unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Stromberg und Waldlaubersheim kollidierte sie mit mehreren Wildschweinen, die sich auf der Fahrbahn befanden.

Nach Angaben der Polizei gehörten zu der Rotte mindestens zwei ausgewachsene Tiere sowie mehrere Jungtiere. Das Fahrzeug der 31-Jährigen wurde bei dem Zusammenstoß so stark beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste.

Mindestens zehn weitere Fahrzeuge betroffen

Mehrere Wildschwein- und Frischlingskadaver blieben nach dem ersten Unfall auf der Autobahn liegen. In der Folge überrollten mindestens zehn weitere Fahrzeuge die Tierreste. Dadurch verteilten sich die Kadaver und Tierreste auf einer Strecke von etwa 150 Metern über die Fahrbahn.

Auch an den weiteren Fahrzeugen entstand jeweils Sachschaden.

Autobahn vorübergehend voll gesperrt

Für die Unfallaufnahme und die Beseitigung der Tierreste musste die Autobahn in Fahrtrichtung Ludwigshafen für rund 40 Minuten gesperrt werden.

Die Polizei bittet weitere Unfallbeteiligte, die bislang noch keinen Kontakt zu den Beamten hatten, sich bei der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim unter der Telefonnummer 06701/9190 zu melden.

Zwei Autos überschlagen sich bei Unfall in Rüdesheim an der Nahe

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am späten Samstagabend (26. September 2026) auf der B41 bei Rüdesheim ereignet. Zwei Autos kollidierten dort und überschlugen sich mehrfach. Drei Menschen wurden leicht verletzt und vorsorglich in Krankenhäuser gebracht.

Mercedes fährt in Rüdesheim auf Scirocco auf

Nach bisherigen Erkenntnissen waren ein 19-jähriger Autofahrer und ein 22-jähriger Mercedes-Fahrer gegen 22:45 Uhr hintereinander auf der B41 aus Richtung Kirn kommend in Richtung Bad Kreuznach unterwegs. Beide befuhren den rechten Fahrstreifen.

In Höhe der Ortslage Rüdesheim fuhr der 22-Jährige mit seinem Mercedes vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf den vorausfahrenden VW Scirocco des 19-Jährigen auf. Durch die Kollision überschlugen sich beide Fahrzeuge mehrfach.

Die Autos kamen erst nach mehreren hundert Metern zum Stillstand. Eines der Fahrzeuge kam im Grünstreifen zum Stehen, das andere auf der rechten Fahrbahn.

Drei Menschen leicht verletzt

Alle Unfallbeteiligten konnten sich selbstständig aus den Fahrzeugen befreien. Der mutmaßliche Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen und einen Schock. Auch der Fahrer des anderen Autos sowie dessen 19-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt.

Alle drei Beteiligten wurden vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

B41 für 90 Minuten gesperrt

Für die Unfallaufnahme, die Bergung der beiden Fahrzeuge und die anschließende Reinigung der Fahrbahn musste die B41 in Fahrtrichtung Bad Kreuznach für rund 90 Minuten vollständig gesperrt werden.

Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls, sich bei den zuständigen Beamten zu melden.

Großeinsatz wegen Stromausfall in der Uniklinik Mainz

Nach dem Stromausfall am Samstagabend auf dem Gelände der Uniklinik Mainz ist die reguläre Stromversorgung wieder hergestellt. BYC-News war vor Ort.

Die Universitätsmedizin ist nach eigenen Angaben wieder an die normale öffentliche Stromversorgung angeschlossen und nimmt wieder regulär Patientinnen und Patienten auf. Damit befindet sich die Universitätsmedizin Mainz wieder im Regelbetrieb.

Kabelbrand löst Stromausfall in der Uniklinik Mainz aus

Am späten Nachmittag des Samstags, 26. September 2026, kam es nach Angaben der Universitätsmedizin zu einem technischen Defekt in einem einzelnen Gebäude. Dabei handelte es sich um einen Kabelbrand. In der Folge fiel die Versorgung mit Normalstrom auf dem gesamten Gelände der Universitätsmedizin aus.

Die Notstromversorgung kam zunächst umfangreich zum Einsatz. Im weiteren Verlauf konnte sie auf die Gebäude 505, 605, 604, 706 und 708 beschränkt werden.

Vorübergehend keine weiteren Patienten aufgenommen

Während der laufenden Notstromversorgung wurden vorsorglich keine weiteren Patientinnen und Patienten aufgenommen. Davon war auch die Zentrale Notaufnahme betroffen. Zudem waren Kräfte der Feuerwehr sowie externe Rettungsdienste auf dem Gelände im Einsatz.

Nach Angaben der Uniklinik Mainz waren Patientinnen und Patienten zu keiner Zeit gefährdet.

Durch die Techniker konnte die reguläre Stromversorgung wiederhergestellt werden, die gesamte Universitätsmedizin wird somit wieder über das öffentliche Stromnetz versorgt. Bei der Umschaltung kam es zu keinerlei Komplikationen. Mit der Wiederherstellung der regulären Stromversorgung kann die Universitätsmedizin nun wieder zum normalen Betrieb zurückkehren.

Dank an Einsatzkräfte und Beteiligte

Der Vorstand der Universitätsmedizin Mainz bedankt sich bei allen internen und externen Beteiligten, die während des Stromausfalls an der Bewältigung der Situation beteiligt waren.

Reparaturarbeiten an K30 in Framersheim

In der Ortsdurchfahrt Framersheim steht im Oktober eine Reparatur an der Kreisstraße K 30 an. Zwischen der Einmündung Bahnhofstraße (K30) / Mühlstraße und der Einmündung Kirchstraße (K30) / Wormser Straße wird eine schadhafte Entwässerungsrinne instandgesetzt. Die Arbeiten beginnen am Montag, 5. Oktober 2026, und sollen voraussichtlich bis Freitag, 16. Oktober 2026, dauern.

Verkehr in Framersheim wird mit Baustellenampel geregelt

Die Straßenbauarbeiten werden unter laufendem Verkehr durchgeführt. Damit der Verkehr die Baustelle passieren kann, wird eine Baustellenampel eingesetzt.

Innerhalb des Baufeldes bleiben die Ein- und Ausfahrten der einmündenden Gemeindestraßen zur K30 weiterhin befahrbar. Das betrifft die Bahnhofstraße und die Kirchstraße.

Autofahrer müssen im Bereich der Baustelle mit einer geänderten Verkehrsführung und entsprechenden Wartezeiten an der Ampel rechnen.

Mit der Maßnahme soll die schadhafte Entwässerungsrinne der Kreisstraße instandgesetzt werden. Die Baukosten für die Reparatur der Kreisstraße belaufen sich nach Angaben des zuständigen Straßenbaulastträgers auf rund 60.000 Euro.