BYC-News Blog Seite 1517

Lahnstein | 67-Jähriger bei Auseinandersetzung in einer Gartenanlage ums Leben gekommen

Am gestrigen Mittwochnachmittag ist nach Informationen von boostyourCity ein 67-jähriger Mann bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in einer Gartenanlage in der Allerheiligenbergstraße in Lahnstein ums Leben gekommen.

Wie die Koblenzer Staatsanwaltschaft soeben bestätigte, wurde die Polizei Lahnstein am Mittwoch, 25. September, gegen 18.40 Uhr über einen Todesfall informiert. In einer Gartenanlage wurde der Leichnam eines 67-jährigen Mannes aufgefunden. Im Zuge der Tatortaufklärung war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

„Die Auffindesituation des Leichnams lässt den Schluss zu, dass der Mann Opfer einer Gewalttat geworden sein dürfte“, so die Staatsanwaltschaft in Koblenz. Die Rechtsmedizin in Mainz sei mit der Obduktion des Leichnams beauftragt. „Ob es sich um ein Tötungsdelikt handelt, kann indes erst nach der Durchführung der weiteren Ermittlungen abschließend beurteilt werden“, ergänzt die Staatsanwaltschaft.

Die Polizei bittet trotzdem um Hinweise und fragt: Wer hat im Bereich Allerheiligenbergstraße/ Friedhof Niederlahnstein am gestrigen Mittwoch insbesondere im Zeitraum zwischen 15 und 18 Uhr etwas bemerkt, dass zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen kann? Hinweise – auch vertraulich – bitte an die Polizei in Lahnstein oder die Kripo in Koblenz.

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Bingen | Anmeldungen für das Stadtteilfest noch bis Ende Oktober

Viele Anwohnerinnen und Anwohner engagieren sich in Vereinen und Projekten für Bingen und Bingerbrück. Davon profitiert der ganze Stadtteil, aber es bleibt noch viel zu tun und überall ist Unterstützung willkommen.

Um die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements bekannt zu machen, neue Mitglieder zu gewinnen und die gemeinsame Entwicklung in Bingerbrück zu stärken, stellen sich viele Akteure beim Stadtteilfest vor und bieten gemeinsam ein buntes Programm.

Das Stadtteilfest findet am Samstag, dem 16. November, ab 14 Uhr in der Mehrzweckhalle der Grundschule am Mäuseturm statt. Ziel des Planungsteams ist es ein abwechslungsreiches Fest aus Mitmach-Aktionen und Infoständen, Essen und Getränken sowie einem Bühnenprogramm zum Genießen auf die Beine zu stellen.

Noch bis zum 31.10. besteht die Möglichkeit sich mit einem Stand oder einem Programmpunkt zu beteiligen. Gesucht sind Vereine und Initiativen auch aus der Umgebung, die ihr Projekt vorstellen möchten, aber auch Privatpersonen, die zum Beispiel das Fest als Plattform für eigene Projektideen, hausgemachte Leckereien oder eine Darbietung auf der Bühne nutzen möchten.

Veranstaltet wird das Stadtteilfest vom Ortsvereinsring Bingerbrück in Kooperation mit Quartiersmanagerin Juliane Rohrbacher. Diese nimmt Fragen und Anmeldungen gerne entgegen (juliane.rohrbacher@bingen.de oder 0160 55 11 53 1).

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Mainz | Alter Dom von Mainz – Stand der archäologischen Forschungen in St. Johannis

Kaum eine archäologische Entdeckung hat die Mainzer Bevölkerung und die wissenschaftliche Fachwelt in ganz Deutschland in den letzten Jahren so in Atem gehalten wie jene in der Johanniskirche.

Inzwischen geht man davon aus, dass der Bau tatsächlich der Alte Dom von Mainz ist. Über den aktuellen Stand der archäologischen Forschungen in der mittelalterlichen Kirche referiert Dr. Guido Faccani, der die wissenschaftliche Forschungsleitung in St. Johannis innehat, bei einem Vortrag am 8. Oktober im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE). St. Johannis spielt als Originalschauplatz auch eine wichtige Rolle bei der großen Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“, die im September 2020 im Landesmuseum Mainz startet.

Als Experte für Kunstgeschichte und sakrale Bauten der Spätantike und des frühen Mittelalters skizziert Faccani bei seinem Vortrag die archäologischen und bauforscherischen Untersuchungen, die 2013 mit dem überraschenden Fund von Resten eines historischen Fußbodens aus dem 7./8. Jahrhundert ihren Anfang nahmen. Während die Frühgeschichte des Bauplatzes noch kaum erforscht ist, darf man davon ausgehen, dass die zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert errichtete Großarchitektur Grundlage der weiteren Entwicklung ist.

Mehrere ihrer Räume legte man frühestens im 5. oder 6. Jahrhundert zu einem dreischiffigen Pfeilerbau zusammen, der vermutlich als Kirche genutzt wurde. Für großes Aufsehen sorgte erst kürzlich die Öffnung eines 1.000 Jahre alten Sarkophags.

St. Johannis ist eine der ältesten Mainzer Kirchen und die nach dem Trierer Dom wohl zweitälteste erhaltenen Bischofskirche auf deutschem Boden. Der „Alte Dom“ diente als Krönungsort für die Könige Heinrich II. (1002) und Konrad II. (1024).

Der Vortrag „St. Johannis – Zum Stand der archäologischen Forschungen in einer der ältesten Mainzer Kirchen“ ist Teil der breit angelegten Vortragsreihe zur Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ und beginnt am Dienstag, 8. Oktober, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Mainz | Verbände demonstrieren gegen Schließungen von Geburts- und Gynäkologiestationen

Ihren Unmut, über immer mehr Schließungen von Geburts- und Gynäkologiestationen in Rheinland-Pfalz, machten am gestrigen Mittwoch mehrere hundert Mitglieder von Landfrauenvereinigungen, Hebammenverbänden und dem Verein Motherhood e.V. bei einer Demonstration durch Mainz deutlich.

Seit Jahren geht die Anzahl der Geburtshilfekliniken zurück. Geburtshilfe und alle damit verbundenen Gesundheitsleistungen (Abklärung akut auftretender Schwangerschaftsbeschwerden besonders an Wochenenden, Feiertagen, nachts und in der Ferienzeit, Schwangerschaftsverlaufskontrollen bei Überschreiten des errechneten Geburtstermines etc.) ist für Frauen in den ländlichen Regionen immer schwieriger erreichbar.

Die langen Anfahrtswege gefährden die Gesundheit von Schwangeren und Kindern. Eine frühzeitige stationäre Aufnahme führt zu einem höheren Kaiserschnittrisiko.

Mit Wegfall einer Geburtsklinik steigen die Geburten in den umliegenden Kliniken meist rasch und ohne die nötige Anpassung von Personal und Raumangebot. Dadurch verschärfen sich die ohnehin problematischen Arbeitsbedingungen in den Geburtsstationen, wo Hebammen oftmals 3, gelegentlich auch bis zu 5 Gebärende gleichzeitig betreuen.

Die Zukunftsfähigkeit und Lebendigkeit der ländlichen Regionen hängen auch von der Anzahl der Geburten ab. Nur dort, wo eine geburtsmedizinische Versorgung sichergestellt ist, sind auch Bleibe und Rückkehrperspektiven für junge Frauen und ihre Familien vorhanden. Auch im ländlichen Raum haben Frauen ein Recht auf eine gute und vor allem wohnortnahe Versorgung während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.

Nach dem Start der Demonstration am Mainzer Hauptbahnhof, übergaben die verschiedenen Verbände und Vereine bei der Abschlusskundgebung dem Ministerium eine Unterschriftenliste, die die Forderungen untermauern.

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„Projekt EDWARD“ – Ein tag ohne Verkehrstote

Am heutigen Donnerstag (26.9.2019) findet zum vierten Mal das europaweite Verkehrsprojekt EDWARD statt, initiiert vom europäischen Netz der Verkehrspolizeien TISPOL mit Unterstützung der Europäischen Kommission. Hierbei steht die 0 als Symbol für null Verkehrstote im Vordergrund. Visionäres Ziel von „Projekt EDWARD“ ist es, die Zahl der Verkehrstoten von durchschnittlich täglich 70 an diesem Tag europaweit auf NULL zu reduzieren.

Am diesjährigen Aktionstag haben 28 europäische Länder ihre Teilnahme zugesagt. Ein speziell für Projekt EDWARD produziertes Video des Landeskriminalamtes (LKA) Rheinland-Pfalz, das für die Verkehrsprävention im Land zuständig ist, fand 2018 europaweit große Beachtung. Auch 2019 wird die Polizei Rheinland-Pfalz ein gemeinsames Video veröffentlichen.

TISPOL wird das Projekt 2019 mit einem „Road Trip“ begleiten, der Mitte September in Prag startet, über Deutschland und Belgien nach Irland führt, wo am 26. September in Dublin die Abschlussveranstaltung stattfindet. Der Road Trip wird von der englischen TISPOL-Stelle organisiert, die mit einem Fahrzeug mit Logos von TISPOL und Projekt EDWARD durch verschiedene europäische Länder reist, um für das Projekt zu werben.

Machen Sie mit und geben Sie ihr Verkehrssicherheitsversprechen ab. Damit versprechen Sie, dass Sie sich im Straßenverkehr besonders aufmerksam verhalten werden, nicht nur am 26. September, sondern zu jeder Zeit, denn jeder Verkehrstote ist einer zu viel.

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Welle von Trickbetrug-Anrufen

St. Wendel. Eine Welle von Betrugsanrufen geht durch den Landkreis. Allein am Mittwoch seien vier Fälle gemeldet worden, teilt die Polizei mit. Wobei die Betrüger ihre Masche variieren.

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Wiesbaden | 1.140.930 Euro für Zwerg Nase – Bürgermeister übergibt städtischen Zuschussbescheid

Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz hat den städtischen Zuschussbescheid für Zwerg Nase in Höhe von 1.140.930 Euro an den Stiftungsvorsitzenden Professor Michael Albani und  Geschäftsführerin Sabine Schenk übergeben.

„Zwerg Nase leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesundheitsversorgung von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen in und um Wiesbaden. Der Zuschuss zeigt die Wertschätzung der Landeshauptstadt Wiesbaden für die geleistete Arbeit sowie die kommenden Herausforderungen“, sagte Dr. Franz am Rande der Übergabe.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte bereits Ende 2017 beschlossen, dass Zwerg Nase den Zuschuss erhalten soll. Verwendungszweck ist der Erwerb des Grundstücks für den Neubau, dessen Preis sich im Laufe der Planungen immer weiter verteuert hatte. Durch Verzögerungen im Vorfeld des Baus sowie der Prüfung, wie die Zuschussgewährung konform mit dem EU-Beihilferecht abgewickelt werden kann konnte die Übergabe erst jetzt stattfinden.

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Drei eigenwillige Figuren auf der Bühne

Saarlouis. Noch einmal ans Meer. Das war der letzte Wunsch von Vincents nun verstorbener Mutter. Er will ihr diesen Wunsch erfüllen und ihre Asche an einen Strand in Italien bringen. Doch es gibt ein Problem: Vincent sitzt in einer psychiatrischen Klinik – in einer geschlossenen. Seine Geschichte bringt nun das Theater am Ring auf die Bühne.

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B9 Worms | Unfallverursacher flüchtete nach schwerem Unfall – Polizei bittet um Hilfe

Am Dienstagabend (24.09.2019) kam es auf der B9  bei Worms im Bereich der Kreuzung L386 zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem der Unfallverursacher flüchtete.

Nach Zeugenaussagen ist ein Opel Signum, nur mit angeschaltetem Standlicht, in Fahrtrichtung Worms fahrend, von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen entgegenkommenden Honda Civic geprallt. Laut Angaben weiterer Verkehrsteilnehmer ist der Fahrer des Opels bereits vor dem Zusammenstoß starke Schlangenlinien gefahren.

Der Fahrer des Honda wird bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Während ihn Ersthelfer am Unfallort behandeln, wird der Fahrer des Opels von drei jungen Männern, die zur Unfallstelle mit einem weißen, als eckig beschriebenen Mittelklassewagen gekommen sind, aus seinem Fahrzeug befreit.

Die Gruppe flieht nach Zeugenaussagen von der Unfallörtlichkeit in unbekannte Richtung. Den total beschädigten Opel, der später beschlagnahmt wird, lassen sie an der Örtlichkeit zurück.

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Der Fahrer des Opels kann wie folgt beschrieben werden:

kurze Haare, ca. 40 Jahre alt, Verletzung im Stirnbereich. Das Alter der drei Männer, die den Beschuldigten von der Unfallörtlichkeit abgeholt haben, wird auf ca. 25 Jahre geschätzt.

Zur Unfallaufnahme muss die B9 kurzzeitig voll gesperrt werden. Auch an dem Honda entsteht wirtschaftlicher Totalschaden. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen bleiben erfolglos.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizei Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung zu setzen.

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Wiesbaden singt auf dem Dern´schen Gelände

Am Samstag (28. September) heißt es auf dem Dern´schen Gelände zum 11. Mal „Wiesbaden singt“.

Die Kooperation der Wiesbadener Musik- & Kunstschule mit dem Wiesbadener Stadtfest bietet auch in diesem Jahr wieder den perfekten Rahmen für das beliebte Singfest im Herzen der Stadt. Hunderte von gesangsbegeisterten Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern treffen sich in der Zeit von 16:30 bis 18:00 Uhr zum gemeinsamen Singen auf dem Dern’schen Gelände.

Das Motto lautet wie immer: Dabeisein, ausprobieren, mitsingen. Chorerfahrung und Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Mit einer Portion Neugierde und Aufgeschlossenheit kann jeder mitmachen, der gerne singt. Für stimmkräftige Unterstützung sorgen Studierende der Wiesbadener Musikakademie auf der Bühne sowie versierte Wiesbadener Chormitglieder im Publikum.

Auf alle Gäste wartet ein kostenloses Songbook mit einem abwechslungsreichen Repertoire aus Volksliedern, Schlagern und beliebten Evergreens. Unverzichtbar ist der Klassiker „Die Gedanken sind frei“ zur Eröffnung auf dem Dern’schen Gelände. Aber auch Volkslieder wie „In einem kühlen Grunde“ oder die Heine-Vertonung „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ laden zum gemeinschaftlichen Schwelgen ein. Schwung- und stimmungsvoll geht es mit Hits von Udo Jürgens und Reinhard Mey weiter.

„‘Wiesbaden singt‘ ist in jedem Jahr ein Programm-Highlight, auf das ich mich wie immer freue“, so Kulturdezernent Axel Imholz. „Hier treffen sich Menschen unterschiedlichen Alters und mit ganz unterschiedlicher musikalischer Prägung, um gemeinsam zu singen. Das schafft ein großartiges Zusammengehörigkeitsgefühl und macht einfach Spaß.“

Merzig feiert zum 50. mal Viezfest

Merzig. Zwei übergroße Äpfel werden rund um den 5. Oktober das Merziger Stadtbild bestimmen. Ein goldener am Ortseingang Richtung Hilbringen, ein Stahlapfel vor der Stadthalle. Sie werben für das Viezfest, das am 5. Oktober zum 50. mal gefeiert wird.

In Sachen Zahnvorsorge ein Abstiegskandidat

Saarbrücken. Nicht mal die Hälfte der Saarländer sind im Jahr 2017 zur Zahnvorsorge gegangen. Das hat der Zahngesundheitsatlas ergeben, den die Barmer veröffentlicht hat. Saarländer verzichten somit auf Rabatte beim Zahnersatz.

Streit um Hundekot eskaliert

Saarbrücken. Eine Hundehalterin hat am Dienstag eine 61 Jahre alte Frau gewürgt. Sie hatte sich zuvor beschwert, weil einer der beiden Hunde, auf die Wiese neben der Joachim-Deckarm-Halle gekackt hat. Nun ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung.

Das Saarland wird 100 Jahre alt

Saarbrücken. Bis zum Ersten Weltkrieg war das Gebiet zwischen Perl und Homburg ein Flickenteppich von Landstrichen, die zu den verschiedenen Monarchien des Reiches gehörten. Erst mit dem Versailler Vertrag wurde eine eigenständige politische Einheit daraus. Der trat am 10. Januar 1920 in Kraft – das Datum feiert das Saarland nun offiziell als seinen 100. Geburtstag.

Landesmedienanstalt will Werbung für Glücksspiel eindämmen

Saarbrücken. Saarland gegen Schleswig-Holstein. So lautet eine Partie, die in Sachen Glücksspiel ansteht. Es geht vordergründig um den Schutz von Jugendlichen vor Online-Glücksspielen – im Hintergrund will das Land aber auch seine Lotto-Einnahmen verteidigen.