BYC-News Blog Seite 1539

Frankfurt | Radfahrer stürzt im Hauptbahnhof ins Gleisbett

Durch den Sturz eines Radfahrers in den Gleisbereich kam es am heutigen Mittwochmorgen gegen 09:30 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof zu Einschränkungen im Bahnverkehr.

Nach jetzigem Erkenntnisstand verlor der 39-jährige Mann mit seinem Fahrrad das Gleichgewicht und fiel dabei ins Gleis. Ein Fremdverschulden oder ein Suizidversuch kann zurzeit ausgeschlossen werden.

Bundespolizei und Passanten halfen dem Mann aus dem Gleis und leisteten Erstversorgung.

Aufgrund der Rettungsmaßnahme durch Krankenwagen und Notarzt wurde das Gleis 103 für knapp 15 Minuten gesperrt. Der Mann wird zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

Durch den Zwischenfall sind die S-Bahnen nach Richtung Wiesbaden als auch die Bahnen über den Flughafen Frankfurt betroffen. Hier verzögern sich die Verbindungen oder fallen aus.

-Werbeanzeige-

Alzey-Worms | Steffen Jung neuer stellvertretender Landrat

Der Landkreis Alzey-Worms hat einen neuen Kreisvorstand. In seiner konstituierenden Sitzung wählte der Kreistag in geheimer Abstimmung Steffen Jung (SPD), Thomas Rahner (Grüne) und Klaus Mehring (FWG) zu Beigeordneten.

Neu im Führungsgremium ist der Alzeyer Steffen Jung. Der 35-Jährige Sparkassenbetriebswirt und Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Worms-Alzey-Ried in Alzey, verfügt über kommunalpolitische Erfahrung und war unter anderem fünf Jahre Erster Beigeordneter der Stadt Alzey.

In der Kreisspitze fungiert Jung als erster Stellvertreter des Landrates ohne Geschäftsbereich. Zweiter Beigeordneter ist Thomas Rahner aus Gimbsheim. Der Jurist Rahner, der bereits in der vergangenen Legislaturperiode das Amt des Beigeordneten inne hatte, will sich vor allem dem Umwelt-, Kommunal- und Planungsrecht widmen.

Ihm wurde vom Landrat der Geschäftsbereich Naturschutz, Landschaftspflege und Umweltschutz zugewiesen. Der Osthofener Klaus Mehring ist dritter Stellvertreter des Verwaltungschefs. Mehring ist von Beruf Steuerberater und beim Landkreis, wie schon in den vorigen zwei Wahlperioden, für das Ressort Gebäudemanagement zuständig.

-Werbeanzeige-

Mainz | Frecher als die Polizei erlaubt

Nicht schlecht staunte ein 26-Jähriger in Mainz, als er am Dienstagmorgen zu seinem Fahrzeug geht und an der Windschutzscheibe einen Zettel findet.

„Auto beim Ausladen beschädigt, Pech gehabt“

Zuvor parkte er am Montagabend seinen Mercedes A-Klasse in der Schönbornstraße in der Mainzer Altstadt am rechten Fahrbahnrand. Von dieser dreisten Nachricht überrascht, begutachtete er sein Fahrzeug und musste feststellen, dass sowohl an der hinteren Stoßstange als auch an der hinteren rechten Tür Kratzspuren zu erkennen waren.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass wer sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt, eine Straftat begeht und mit einer Geld- oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren rechnen muss.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

-Werbeanzeige-

Unbekannter schießt auf freilaufende Katze

Kirkel-Neuhäusel. Die Polizeiinspektion Homburg sucht nach einem Tierquäler. Der Unbekannte soll auf eine freilaufende Katze geschossen haben – das Tier musste danach in Behandlung.

-Werbeanzeige-

Täter versuchen 54 Jahre alten Mann mit dem Auto zu überfahren

Siersburg. Drei junge Männer haben einen 54 Jahre alten Mann zusammengeschlagen, gegen den Kopf getreten und versucht ihn zu überfahren. Die Tat ereignete sich auf dem Parkplatz hinter dem Siersburger Rathaus – sie passierte am Sonntag, wurde aber erst am Mittwoch von der Polizei gemeldet. Das Opfer wurde am Kopf verletzt.

-Werbeanzeige-

Preisgekröntes Musik-Kabarett im Theater am Ring

Saarlouis. Das Musiker-Duo „Ass-Dur“ kommt zum ersten mal ins Theater am Ring. Im November zeigen die beiden ihr Programm „1. Satz-Pesto“. Der Kartenvorverkauf hat nun begonnen.

Das Theater am Ring stellt die beiden Musiker Dominik Wagner und Benedikt S. Zeitner als „Allrounder“ vor. Sie seien neben ihrem musikalischen Treiben auch als Autor, Regisseur, Coach oder Heilpraktiker unterwegs. Auf der Bühne böten sie „Musik-Kabarett auf höchstem Niveau“.

„Ass-Dur“ sind Träger des europäischen Kleinkunstpreises, des Bielefelder Kabarettpreises und des Klagenfurter Kleinkunstpreises. Zwischen den musikalischen Einlagen halten sie launige Vorträge über die Musikwissenschaft.

Ihr Auftritt findet am Dienstag, 5. November, statt. Los geht’s m 19.30 Uhr. Die Karten kosten 28 Euro, ermäßigt 22 Euro. Es gibt sie bei den üblichen Vorverkaufsstellen oder unter der kostenfreien Telefonnummer: 06831/ 168 90 00.

-Werbeanzeige-

Ingelheim | 29-jähriger Sudanese sorgt für Großeinsatz der Polizei

Ein 29-jähriger Sudanese sorgte am gestrigen Montagmittag (12.08.2019) im Ingelheimer Stadtteil Frei-Weinheim für einen Großeinsatz der Polizei.

Zuvor wurde der 29-jährige Asylbewerber gegen 10:00 Uhr in der Kreisverwaltung in Ingelheim festgenommen, da er zurück in sein Heimatland verbracht werden sollte. Gemeinsam mit den Beamten fuhren sie zu seiner Wohnung, wo er seine persönlichen Sachen für seine Rückführung packen sollte.

An seiner Wohnung angekommen, nutzte der 29-Jährige die Gelegenheit und ergriff die Flucht. In einem Video, welches kurze Zeit in Facebook zu sehen war, ist zu erkennen wie der Asylbewerber von einem Polizeibeamten verfolgt wurde.

Da der Sudanese in Richtung Rheinufer flüchtet, setzte die Polizei einen Polizeihubschrauber zur Suche mit ein. Insgesamt waren 18 Beamte im Einsatz, mussten die Suche jedoch um 13.30 erfolglos einstellen.

Wie die Polizei in Ingelheim gegenüber BoostyourCity bestätigte, befindet sich der 29-Jährige auch heute Nachmittag noch immer auf der Flucht, so dass die Suche nach ihm anhält.

-Werbeanzeige-

Arbeitskammer hofft in der Krise auf Kurzarbeit

Saarbrücken. Die Zeichen für eine Wirtschaftskrise mehren sich. Vor allem im Saarland: Saarstahl hat Kurzarbeit angemeldet und auch die Probleme der Automobilbranche dürften das Land mit voller Härte treffen. Die Hoffnungen der Arbeitskammer ruhen daher auf der Bundesregierung.

-Werbeanzeige-

Verkehrskontrolle | 46-Jähriger rast auf Polizisten zu und flüchtet nach Schussabgabe

Heute Vormittag ist es in der Münchhofstraße in Mainz-Kostheim zu einer Schussabgabe durch einen Polizisten gekommen.

Im Rahmen einer Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahme sollte gegen 11:45 Uhr ein 46-jähriger Audi-Fahrer kontrollierte werden.
Dieser verweigerte jedoch die Herausgabe seiner Personalien und verschloss sowohl Scheiben als auch Türen seines Fahrzeuges.

Direkt danach gab er Gas und fuhr auf einen der Polizeibeamten drauf zu, so dass der bedrohte Polizist von seiner Schusswaffe Gebrauch machen musste.  Auch die Schussabgabe bewegte den 46-Jährigen nicht zur Aufgabe, sondern vielmehr dazu, dass er die Flucht ergriff. In einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte er jedoch festgenommen werden.

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen polizeibekannten Mann aus Ginsheim-Gustavsburg.

Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Gegen den 46-jährigen-Fahrer wurden kriminalpolizeiliche Ermittlungen eingeleitet.

-Werbeanzeige-

Homburg lockt an Mariä Himmelfahrt zum Einkaufen

Homburg. Eigentlich sind Homburg und Zweibrücken friedliche Nachbarn. Doch an diesem Donnerstag könnte eine neue Rivalität entstehen. Denn dann feiert das katholische Saarland Mariä Himmelfahrt.

-Werbeanzeige-

Frankfurt | Brandstiftung – 7 Fahrzeuge völlig ausgebrannt

In der Nacht zum heutigen Dienstag (13.08.2019) wurde die Feuerwehr Frankfurt um 03.15 Uhr,zu einem brennenden PKW in die Falkstraße nach Bockenheim alarmiert. Noch auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte erhöhte die Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt aufgrund des Notrufaufkommens und des Meldebildes das Einsatzstichwort und damit die Anzahl der Einsatzkräfte.

Anwohner hatten die Feuerwehr alarmiert, als die ersten Pkw in Flammen standen. Insgesamt hatte das Feuer sieben Autos vollständig zerstört, zwei weitere Pkw sind durch die enorme Hitzeeinwirkung in Mitleidenschaft gezogen worden.

Auch die angrenzende Hausfassaden sowie die Rolläden der Häuser sind durch die Hitze beschädigt bzw. verrußt worden. Zwei Anwohner klagten über Beschwerden aufgrund von Rauchgasen. Sie kamen zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Möglichweise kam hierfür Brandbeschleuniger zum Einsatz.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Wahrnehmungen hatten, die im Zusammenhang mit dem Brandgschehen stehen könnten. Hinweise nimmt das Kommissariat 15 unter der Rufnummer: 069 – 755 51599 entgegen.

Verdi kämpft für den Verbleib der Army in Deutschland

Saarbrücken. Von einst 100 000 Beschäftigten sind nur noch 12 000 geblieben. Die Rede ist nicht vom Bergbau oder der Textilindustrie. So viele zivile Arbeitsplätze hat die US-Army nach dem Ende des Kalten Krieges in Deutschland abgebaut. Nun droht die US-Regierung mit einem Abzug der verbliebenen Truppen nach Polen – doch die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi stellt sich dagegen, wie der Bezirksverband Rheinland-Pfalz/Saarland mitgeteilt hat.

Wiesbaden | „Vermittlungsmodell Schloss Freudenberg“ gut gestartet

Das „Vermittlungsmodell Schloss Freudenberg“ wird bis 2020 fortgeführt. Jetzt sind die ersten Teilnehmer bereits in den Praktika und die ersten beiden Arbeitsverträge sind geschlossen. Fünf, oder bei rascher Vermittlung auch mehr Teilnehmer sind geplant. Im Frühjahr dieses Jahres hatte die Stadtverordnetenversammlung die Fortsetzung eines Arbeitsmarktprojektes beschlossen, das auf eher ungewöhnlicherem Weg Wiesbadenern aus der Langzeitarbeitslosigkeit in den allgemeinen Arbeitsmarkt zurückbringt.

„Bereits in der letzten Laufzeit hatten drei der fünf Projektteilnehmer über das Vermittlungsmodel einen neuen sozialversicherungspflichtigen​ Arbeitsplatz gefunden – einer der Teilnehmer sogar bereits nach den ersten zwei Monaten im Projekt. Jeder Teilnehmer, der über unsere Arbeitsmarktprojekte wieder im allgemeinen Arbeitsplatz Fuß fasst, ist wieder in unserer Wirtschaft angekommen – ein Gewinn für alle Seiten“, so Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz zum Projekt.

„Wir waren unzufrieden und erfolglos bei unseren Versuchen, gescheiterte Jugendliche und Langzeitarbeitslose wieder einzugliedern. Und plötzlich war da die Lösung: Auch die Unfähigkeit ist eine Fähigkeit! Und von heute auf morgen hatten wir eine andere Ansicht und Perspektive“, schildert Matthias Schenk den Ursprung dieser Freudenberger Methode.

Das „Vermittlungsmodell Schloss Freudenberg“ nutzt eine am Standort Wiesbaden vorhandene Einzigartigkeit: das deutschlandweit bekannte Erfahrungsfeld der Sinne. Von den damit im Schloss vorhandenen Aufgabenfeldern und besonderen Herangehensweisen profitieren langzeitarbeitslose Wiesbadener auf dem Weg zurück in den Beruf. Das von Schloss Freudenberg entwickelte Vorgehensmodell umfasst verschiedene Zeitfelder bzw. Phasen, in denen u.a. psychosoziale Folgen der Langzeitarbeitslosigkeit aufgelöst und für berufliche Wiedereingliederung wesentliche Faktoren wie beispielsweise Selbstwert und Motivation entwickelt werden. Letztendlich wird das breite Netzwerk der Einrichtung für Vermittlung in Folgearbeitsplätze genutzt.

Das Arbeitsmarktprojekt „Vermittlungsmodell Schloss Freudenberg“ wird aus Mitteln des Referates für Wirtschaft und Beschäftigung und des städtischen Jobcenters finanziert und wird von beiden gemeinsam mit Schloss Freudenberg umgesetzt.

Mainz | Benefiz-Minigolf-Turnier für MCV-Zug-Ente erspielt über 5.000 Euro

Mehr als 5.000 Euro an Spendeneinnahmen sind beim Benefiz-Minigolf-Turnier des Mainzer Carneval-Verein 1838 e.V. zusammengekommen, der unter dem Motto „Rettet die MCV-Zug-Ente“ auf das Gelände des 1. Mainzer Minigolf-Clubs im Hartenbergpark eingeladen hatte.

Einige Enten-Liebhaber konnten aus Termingründen zwar nicht am Minigolf-Turnier teilnehmen, gespendet haben sie trotzdem. Immerhin fanden sich um 15.11 Uhr rund 30 Minigolfer im Hartenbergpark zusammen, um spielerisch mitzuhelfen, die inzwischen legendäre Zug-En(d)te zukunftsfähig machen.

Weltmeister Marcel Noack gab Tipps

Tatkräftig unterstützt wurden sie von vielen Mitgliedern des 1. Mainzer Minigolf-Clubs, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Norbert Kramer. Hilfreiche Tipps steuerte ein echter Champion bei, Weltmeister Marcel Noack, der allen Mitwirkenden zeigte, wie man mit nur einem Schlag mit dem Golfschläger den Golfball ins Loch befördert und damit ein sogenanntes Ass erzielt.

Ganz so einfach war es dann doch nicht, aber die Minigolfer meisterten Bahn um Bahn und am Ende standen mehrere Sieger fest: Den 1. Platz bei den Herren belegte Warren van Hasz, der sich freute, dass er beim kommenden Rosenmontagszug auf einem MCV-Wagen mitfahren darf, den 2. Platz belegte Achim Müller, der zwei Karten für die beliebte Funzelsitzung erhielt und auf dem dritten Platz landete Markus Beer, der einen Gutschein für das Eisgrub-Bräu gewann.

Bei den Damen siegte Ann Trabold, die einen Gutschein für das Hilton-Restaurant erspielte. Zweite wurde Barbara Frondorf, die sich über zwei Karten für die Funzelsitzung freuen durfte, während sich den dritten Platz Kathy Hanisch und Karin Momma teilten und jeweils mit einem Gutschein für eine Fahrt mit dem Köln-Düsseldorfer belohnt wurden. I

Viele Sponsoren als Unterstützer

n der Kindergruppe siegte Alexander Beer bei den Jungen und Charlotte Röder bei den Mädchen, sie durften sich aus eine Präsente-Kiste vom Kinderladen Wirth ihren Preis aussuchen. Unterstützt wurde das Benefiz-Minigolf-Turnier von den Sponsoren der Preise, aber auch von der Goldhand Sektkellerei, Dauner Wasser und Event Cloud. Organisiert wurde das Turnier vom MCV und seinem Event-Team, das von Hansjörg Langenbach geleitet wird.

Das Benefiz-Minigolf-Turnier wurde ins Leben gerufen, um den knallgelben Sympathieträger der Mainzer Straßenfastnacht einen neuen Antrieb zu verpassen. Denn leider war die MCV-Zug-En(d)te in den letzten Jahren vor oder während des Rosenmontagszugs mehrfach stehen geblieben und auch trotz ehrenamtlicher Generalüberholung des eingebauten Käfermotors immer wieder ins Stocken geraten. Und weil auch bei der Meenzer Fastnacht das Thema Nachhaltigkeit immer stärker in den Fokus rückt, soll die MCV-Zug-En(d)te künftig möglichst umweltfreundlich und eventuell sogar rein elektrisch fahren.

Zahlreiche Spender haben sich auch unabhängig vom Benefiz-Minigolf-Turnier bereit erklärt, die MCV-Zug-En(d)te zu retten. So hat beispielsweise die Firma SCAPO GmbH aus Trebur-Astheim zugesagt, der MCV-Zug-En(d)te eine Wallbox-Ladestation zu sponsern.

Die große Hilfsaktion zur Rettung der MCV-Zug-En(d)te wird in jedem Fall weitergehen, damit die Ente möglichst schon in der Kampagne 2020 elektrisch fährt.

 

Fotos: MCV/Gottfried

A3 Wiesbaden | Nach einer Großkontrolle müssen 140 Verkehrsteilnehmer mit einem Fahrverbot rechnen

Wer gestern im Laufe des Tages auf der A3 in Richtung Frankfurt unterwegs war, wurde im Bereich des Parkplatzes Theißtal zwangsläufig auf eine Großkontrollstelle des Polizeipräsidiums Westhessen aufmerksam. Um die Einsatzkräfte nicht zu gefährden wurde zuvor die zulässige Höchstgeschwindigkeit, in einem sogenannten „Geschwindigkeitstrichter“, nach und nach auf 60 Stundenkilometer reduziert. Das Hauptaugenmerk der Maßnahmen lag auf der Kontrolle von Lkw sowie deren Beladung und Bussen. Außerdem sollte die Fahrtüchtigkeit der Fahrerinnen und Fahrer überprüft werden.

Insgesamt kamen 65 Kontrollkräfte aus verschiedenen Bereichen zum Einsatz. Dabei waren der Zoll, das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) sowie uniformierte und zivile Einsatzkräfte der Polizei.

9 Verkehrsstrafanzeigen

107 Personen, 35 Lkw, 5 Busse und mehrere Pkw wurden bei den Maßnahmen genauer unter die Lupe genommen. Von Geschwindigkeitsverstößen bis hin zu Betäubungsmitteldelikten war für die Beamtinnen und Beamten während der Kontrolle alles dabei.

So wurden alleine 9 Verkehrsstrafanzeigen unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. In drei Fällen fanden die Einsatzkräfte Drogen, was natürlich ebenfalls entsprechende Ermittlungsverfahren nach sich zog. An 5 kontrollierten Fahrzeugen wurden erhebliche Mängel, teilweise sogar an der Bereifung, festgestellt, sodass in 2 Fällen die Weiterfahrt untersagt werden musste.

Mit 143 durch 60er Bereich

Besorgniserregend war bei der Kontrolle die Zahl der Geschwindigkeitsübertretungen, die trotz der Ankündigung durch Schilder und die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit, im Bereich der Kontrollstelle gemessen wurden.

Diese waren in vielen Fällen derart gravierend, dass 140 Fahrerinnen und Fahrer nun mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Der traurige Spitzenreiter raste mit 143 bei erlaubten 60 Stundenkilometern an dem Kontrollposten vorbei. Der Fahrer muss nun mit einer Geldbuße von 600 Euro, zwei Punkten in Flensburg und 3 Monaten Fahrverbot rechnen. Doch es gab auch erfreuliche Feststellungen. Nicht einer der kontrollierten Fahrerinnen und Fahrer war unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol unterwegs.