BYC-News Blog Seite 1538

Zeitreise ins Jahr 1969 | Der Südwesten vor 50 Jahren

Im August 1969 fahren junge Leute per Anhalter in die Ferien. Doch wer haftet, wenn etwas passiert? In Baden-Württemberg soll ein Formular das Problem lösen.

Außerdem wird ein illegales Urlaubsmitbringsel häufiger: Haschisch aus Nordafrika. Das neu aufgedruckte Abfülldatum auf Milchtüten ist ein Aufreger und in den Südwesten kommen Geflüchtete aus der Tschechoslowakei.

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Anhalterinnen und Anhalter: rechtliche Probleme

Auch im Sommer 1969 zieht es die Menschen in die Ferne. Wer jung ist und wenig Geld hat, versucht, per Anhalter wegzukommen. Daumen hoch und los geht die Reise. Nicht alle machen gute Erfahrungen mit Anhalterinnen und Anhaltern und es gibt auch rechtliche Vorbehalte: Wer haftet, wenn etwas passiert? Baden-Württemberg will das Problem mit einem Formular lösen.

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Die „überflüssigen“ Festspiele an der Loreley

Erbaut worden war die Spielstätte auf dem Plateau vom Reichsarbeitsdienst in den 30er Jahren. Die Loreley-Festspiele bestanden seit 1952. Hier gab es jeden Sommer Theater, meist Klassiker, zu sehen. Das Konzept geht 1969 nicht mehr auf, die Freilichtbühne ist zu groß, das Wetter oft zu schlecht und der Etat zu niedrig, um bekannte Künstler zu präsentieren. Zu den Beat-Nachmittagen kommen dreimal so viele Besucher wie abends zur Brecht-Aufführung. Die Festspiele sind unattraktiv geworden, die Fördermittel werden gekürzt und viele fordern einen Neuanfang. Der kommt dann auch: kein Theater mehr, sondern Konzerte. 1976 geht es los mit Genesis, in der Folge treten zahlreiche weltbekannte Rock- und Popstars dort auf.

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Streit ums Milchtüten-Datum

Auch Hausfrauen im Südwesten wittern Betrug: Das auf den Milchtüten seit 1957 aufgedruckte Datum bezieht sich nur auf den Tag der Abfüllung, sagt aber nichts über die Frische der Milch aus. Das Innenministerium macht sich für einen Aufdruck stark, der das Mindesthaltbarkeitsdatum angibt. So kommt es auch und hat Bestand bis heute.

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Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter in Kurorten –
Fremdenfeindlichkeit in Bad Dürrheim

Im baden-württembergischen Bad Dürrheim sind Bürgerinnen und Bürger empört: In ihrem geschätzten Heilbad flanieren Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter, die dort untergebracht sind. In den Augen des Bürgermeisters stört der „Anblick ausländischer Arbeiter“ das Image des Kurorts. Man will hier unter sich bleiben und beschwert sich heftig.

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Rauschgiftschmuggel

Im August 1969 wird ein illegales Urlaubsmitbringsel häufiger: Haschisch aus Nordafrika. Die Zöllner, die sich früher an den Grenzübergängen mit Stichproben begnügten, schauen jetzt genauer hin und kennen bald die Verstecke der Schmuggler. Gefilzt werden vorwiegend junge Leute, die mit langen Haaren und geschulterten Gitarren äußerlich verdächtig wirken. So mancher fühlt sich deswegen diskriminiert.

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Tschechen im Südwesten

In Deutschland leben Zehntausende von Geflüchteten, die im August 1968 aus der damaligen Tschechoslowakei vor dem russischen Einmarsch geflohen sind. Ein Jahr später sprechen viele von ihnen noch kein Deutsch, andere sind dabei, sich zu integrieren. Das SWR Fernsehen zeigt, wie die Geflüchteten in ihrer neuen Heimat im Südwesten zurechtkommen.

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Giftige Fische aus dem Rhein

Der Rhein ist im August 1969 so verschmutzt, dass Fische direkt aus dem Fluss ungenießbar sind. Die Rheinfischer greifen zu einem Trick, um ihre Fische dennoch zu verkaufen: Sie setzen sie nach dem Fang wochen- oder monatelang in klaren Gewässern aus, um sie zu entgiften.

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Die Geschichtsreihe

Was war vor 50 Jahren für die Menschen im Südwesten wichtig, was hat sie beschäftigt, worüber haben sie sich aufgeregt oder gefreut? Was war los in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, in der Kultur und im Sport? Und welchen interessanten Menschen sind die Reporter damals begegnet?

SWR Moderatorin Alev Seker nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer einmal im Monat mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Manche Veränderungen, die vor 50 Jahren ihren Anfang nahmen, wirken bis heute nach. Einige Industriezweige, die 1969 noch wirtschaftlich bedeutend waren, sind weitgehend verschwunden. Frauen haben heute ein völlig anderes Standing als damals. Mit Neugier und Augenzwinkern blickt die SWR Reihe auch auf manche Kuriosität zurück.

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Sendung

„Die SWR Zeitreise – August 1969“ – „Nachrichten von damals“ zeigt das SWR Fernsehen am 18. August 2019 um 16 Uhr

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Bad Kreuznach | WLAN auf der Pfingstwiese zum Kreuznacher Jahrmarkt

„Wir starten mit 1600 WLAN-Plätzen, das heißt so viele User können zeitgleich das NaheNET WLAN im Bereich des Naheweinzeltes nutzen“, beschreibt Christoph Nath, Stadtwerke-Geschäftsführer, das neue Angebot.Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer: „Ich freue mich, dass die Kreuznacher Stadtwerke sich dem Internet-Engpass auf dem Jahrmarkt annehmen. Ein toller kostenloser Service für unsere Jahrmarkts-Besucher.“

Für Stadtwerke-Kunden, die eine NaheNET Registrierung haben, steht das WLAN sogar unbegrenzt zur Verfügung. Alle weiteren Jahrmarktsgäste können sich über je 500 MB freies Datenvolumen freuen und nutzen. Das reicht allemal, um das ein oder andere Foto an Freunde zu senden.

Christoph Nath ergänzt: „Wir müssen Erfahrungen sammeln, dazu ist dieser „Pilot“ optimal. Möglicherweise wird es nicht von Anfang an reibungslos funktionieren, dafür bitten wir um Verständnis. Aber nur so können wir den kostenlosen Service für die Jahrmarkts-Gäste in den nächsten Jahren optimieren.“

DLRG lädt zum 9. Rheinschwimmen von Nierstein nach Nackenheim ein

Am Sonntag lädt die DLRG Nackenheim zum 9. Rheinschwimmen ein. Rund 100 Teilnehmer, werden es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen, gut beschützt von Nierstein nach Nackenheim in Deutschlands größtem Fluss zu schwimmen

Treffpunkt wird um 12:00 Uhr an der Sportsbar „Copacabana“ in der Nackenheimer Wormser Straße 34 sein. Von dort geht es mit mehreren Fahrzeugen direkt zum Startpunkt an die Rampe nach Nierstein, die sich in Höhe der dortigen DLRG-Hütte befindet. Wer direkt dorthin kommen möchte, kann dieses selbstverständlich auch umsetzten.

Um 12:30 Uhr fällt dann der Startschuss um gemeinsam die etwa vier Kilometer lange Strecke bis zur Insel Kisselwörth nach Nackenheim zu schwimmen. Abgesichert wird die Strecke von mehreren Rettungsbooten der Feuerwehr und des DLRG, so dass sofort eingegriffen werden kann, wenn einen Schwimmer die Kräfte verlassen.

Wiesbaden | „TWIN VOICES & Friends“ im Kulturforum

Laut und leise, rockig und sanft, gecovered und selbstkomponiert – Ensembles und Solist/innen der Klasse von Anja Altrichter präsentieren am Mittwoch, 21. August, um 19 Uhr einen abwechslungsreichen Abend mit Songs und Balladen aus Rock und Pop im Kulturforum, Friedrichstraße 16. Der Eintritt ist frei.

Die „TWIN VOICES“ haben ihre Namen nicht nur, weil sie sich zum Verwechseln ähnlich sehen, sondern auch, weil sie zum Verwechseln ähnlich klingen. Mit viel Leichtigkeit und Flexibilität in den Stimmen und eigenen, balladesken Arrangements von Sam Smith, Birdy, The Cure und vielen mehr führen Annika und Tabea Dick durch den Abend. „Soundfile“, das sind sieben Sängerinnen mit Popgesang von Adele bis Billie Eilish, bieten Gänsehaut pur.

Die „Young Voices“ traten bereits für UNICEF auf, sangen für die Fantastischen 4 im Kurhaus und waren Gast auf dem Wiesbadener Stadtfest. Der Popchor hat mit seinen 25 Sängerinnen und Sängern ein breites Repertoire von Pop-Klassikern bis hin zu aktuellen Songs.

Anja Altrichter ist Sängerin und Songwriterin. Sie unterrichtet Gesang (Rock/Pop) und leitet seit 2012 den Popchor „Young Voices“. 2017 kam das Ensemble „Soundfile“ dazu. Mit diesem Konzert verabschiedet sie als Lehrkraft von der Musikschule.

 

Nackenheim | Wohnung nach Brand unbewohnbar

Am gestrigen Mittwochabend (14.08.2019) wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bodenheim/Nackenheim gegen 18:50 Uhr zu einem Brand in der Mainzer Straße alarmiert.

Dort brach in Abwesenheit der Wohnungseigentümer in einem Vorratsraum in der Erdgeschosswohnung ein Feuer aus. Die Ursache ist auch am Folgetag noch nicht klar und muss durch einen Gutachter geklärt werden.

Bei dem Brand kam es glücklicher Weise zu keinen Personenschäden, da alle weiteren Hausbewohner das Anwesen rechtzeitig verlassen konnten.

Feuerwehren aus der gesamten VG im Einsatz

Durch die starke Rauchentwicklung drang Rauch auch in das Nachbaranwesen ein. Auch dort wurde niemand verletzt. Im Einsatz waren alle Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Bodenheim.

Insgesamt mussten 12 Trupps eingesetzt um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Gegen 20:10 Uhr konnte „ Feuer aus „ gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich aber noch bis 23 Uhr hin.

Im Einsatz waren 72 Kräfte aller Feuerwehren der Verbandsgemeinde Bodenheim, die Kripo, die Polizei Oppenheim, der Rettungsdienst und der Ortsverein des DRK Nackenheim.

Die Mainzer Straße ist während den Löscharbeiten komplett gesperrt. Die Wohnung ist stark brandgeschädigt und der Schaden wird derzeit auf ca. 100.000.- Euro geschätzt.

Rheingau-Taunus | Öffentlichkeitsfahndung nach einem Trickbetrüger

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen fahnden öffentlich nach einem Trickbetrüger. Der Mann ist offenbar bereits seit Jahren aktiv und hat dabei einen weiten Aktionsradius.

So trat er den Ermittlungen zufolge unter anderem bereits im Jahr 2015 in Walluf (Rheingau-Taunus-Kreis) und im Januar 2019 in Wiesbaden in Erscheinung. Trotz der teils weit auseinanderliegenden Tatzeiten trug der Tatverdächtige mehrfach eine auffällige Mütze.

Auf den Bildern von verschiedenen Überwachungskameras ist diese Kopfbedeckung, eine Sportkappe mit einem Tarnmuster und dem Aufdruck des Weißkopf-Seeadlers auf der Stirn zu sehen.

Die Fahndung mit weiteren Informationen und weiteren entsprechenden Bildern ist auf der Internetseite der Polizei Hessen eingestellt.

Saarland holt im Bildungsvergleich auf

Saarbrücken. Die Initiative „Neue Soziale Marktwirtschaft“ hat ihren neuen Bildungsmonitor vorgestellt. Für den zuständigen Minister Ulrich Commerçon (SPD) ein Grund zum Feiern: Denn kein anderes Bundesland hat seit 2013 so zugelegt wie das Saarland. Aufholbedarf gibt es im Bereich Digitalisierung.

Mainz-Kastel | 29-Jährige bei Unfall durch alkoholisierten PKW-Fahrer getötet

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B455 zwischen Wiesbaden und Mainz-Kastel, kam am späten Mittwochaben eine 29-Jährige, die als Sozius auf einem Roller mitfuhr, ums Leben. Der 52-jährige Rollerfahrer wurde schwer verletzt.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 52-jähriger Pkw-Fahrer mit seinem Fahrzeug die B455 aus Richtung Wiesbaden, in Richtung Mainz-Kastel. Vor ihm fuhr ein mit zwei Personen besetzter Motorroller.

Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr der Pkw-Fahrer auf den Roller auf, so dass dieser samt Fahrer und Mitfahrerin zu Boden geschleudert wurden.

Die 29-jährige Mitfahrerin wurde so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Reanimationsmaßnahmen durch Verkehrsteilnehmer, bzw. die Besatzung eines Rettungswagens blieben leider ohne Erfolg. Der 52-jährige schwerverletzte Fahrer des Motorrollers wurde in ein Krankenhaus verbracht.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die beiden Fahrzeuge sichergestellt. Es wurde ein Unfallsachverständiger mit Ermittlungen an der Unfallstelle beauftragt.

Bei dem alkoholisierten Pkw-Fahrer wurde eine Blutentnahme durchgeführt.

Die Bundesstraße blieb in Fahrtrichtung Mainz-Kastel für mehrere Stunden gesperrt. Die Ermittlungen hinsichtlich des Unfallhergangs dauern noch an.

Warum die Katholiken Maria Himmelfahrt feiern

Merzig. Maria Himmelfahrt ist das Hauptfest unter den Marientagen. Doch nur im Saarland ist es auch ein arbeitsfreier Feiertag. Und in Bayern, aber dort nur in den Kommunen, die einen höheren Anteil an Katholiken als Protestanten haben. Denn der Marienkult spaltet die beiden Glaubensgemeinschaften – ebenso wie die Frage, ob es Maria oder Mariä Himmelfahrt heißen muss?

Fahndung nach Täter | 30-Jähriger mit Messer verletzt

Nach einer Auseinandersetzung am Bahnhofsplatz am Dienstagabend (13.08.) hat die Polizei in Rüsselsheim die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 18.30 Uhr verständigten Zeugen Rettungsdienst und Polizei nachdem ein 30-Jähriger bei einer Auseinandersetzung in der Rüsselsheimer Innenstadt mit einem Messer verletzt wurde.

Umgehend fahndeten zahlreiche Streifen nach dem flüchtigen, mutmaßlichen Täter. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll der 30 Jahre alte Rüsselsheimer bereits zuvor mit dem späteren Kontrahenten in der Marktstraße in Streitigkeiten geraten sein. Am Bahnhofsplatz eskalierte der Streit laut Beobachtungen. Im Zuge der folgenden handfesten Auseinandersetzung wurde der 30-Jährige durch einen Messerstich verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Der Tatverdächtige rannte laut Zeugenaussage in Richtung Sophienpassage davon.

Bei dem möglichen Tatverdächtigen dürfte es sich aufgrund bisheriger Erkenntnisse um einen 32-jährigen Mann handeln. Weitere Details zum Täter sind von der Polizei nicht veröffentlicht worden.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Tatgeschehen dauern derzeit noch an.

Knapp 7 Millionen Passagiere im Juli am Flughafen Frankfurt

Der Flughafen Frankfurt zählte im Juli 2019 über 6,9 Millionen Passagiere, ein Zuwachs von 0,8 Prozent im Vergleich zum bereits im Vorjahr stark ausgelasteten Ferienmonat. Kumuliert über die ersten sieben Monate des Jahres stieg die Zahl der Passagiere um 2,6 Prozent.

Mit 47.125 Starts und Landungen nahmen die Flugbewegungen um 1,0 Prozent zu. Die Summe der Höchststartgewichte stieg um 2,4 Prozent auf mehr als 2,9 Millionen Tonnen. Auch das Cargo-Aufkommen erhöhte sich um 1,5 Prozent auf 178.652 Tonnen.

Die Flughäfen des internationalen Portfolios zeigten ein gemischtes Bild. Der Airport im slowenischen Ljubljana verbuchte ein Passagier-Plus von 4,2 Prozent auf 207.292 Fluggäste. Die beiden brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre zählten insgesamt etwa 1,3 Millionen Fluggäste und somit ein Minus von 9,9 Prozent. Dieser Rückgang ist unter anderem auf die Insolvenz der brasilianischen Airline Avianca Brasil zurückzuführen, deren Passagieraufkommen temporär nicht vollständig aufgefangen werden konnte.

Mit knapp 2,1 Millionen Passagieren steigerte der Flughafen Lima in Peru sein Fluggast-Aufkommen weiter um 4,9 Prozent. Die 14 griechischen Regionalflughäfen schlossen den Monat mit insgesamt etwa 5,3 Millionen Passagieren ab, ein Minus von 0,8 Prozent. Diese leicht negative Entwicklung geht auf ein konsolidiertes Angebot einiger Airlines in Griechenland zurück.

An den beiden bulgarischen Twin Star-Flughäfen Varna und Burgas ging die Passagierzahl insgesamt um 13,2 Prozent zurück auf rund 1,2 Millionen Fluggäste. Hier setzte sich der bereits in den Vormonaten sichtbare Konsolidierungstrend fort, nachdem die Passagierzahlen an beiden Flughäfen in den vergangenen Jahren rasant gewachsen waren. Der Flughafen im türkischen Antalya hingegen notierte weiter einen starken Zuwachs von 11,7 Prozent auf knapp 5,4 Millionen Fluggäste.

Mit etwa 2,2 Millionen Passagieren verbuchte auch der russische Airport in St. Petersburg ein Plus von 4,9 Prozent. Das Fluggast-Aufkommen am Flughafen in Xi’an (China) betrug knapp 4,3 Millionen Passagiere, ein Anstieg um 7,4 Prozent.

Mainz | Chaos durch „Elterntaxis“ zum Schulstart

Einen Tag nach der Einschulung der Erstklässler, hat die Polizei Mainz Verkehrskontrollen an der Gleisbergschule in Mainz-Gonsenheim und der Pestalozzischule in Mainz-Mombach, insbesondere im Hinblick auf Kindersicherung und Einhaltung der Verkehrsregeln durchgeführt.

Die Polizeibeamten verwarnten von 74 kontrollierten Fahrzeugen mit 103 Kindern insgesamt acht Autofahrer wegen nicht ordnungsgemäßer Kindersicherung. Bei einem Verkehrsteilnehmer war zusätzlich der TÜV abgelaufen und er hatte keinen Führerschein dabei.

An der Gleisbergschule stellen die so genannten „Elterntaxis“ das Hauptproblem dar, da die Autos durch die schmale Hugo-Eckener-Straße in den kleinen Wendehammer fahren, um dort ihre Kinder abzusetzen. Viele Autofahrer fahren durch den verkehrsberuhigten Bereich bis genau vor die Schule und verursachen dort chaotische Rangier- und Wendemanöver und blockieren die Fahrbahn.

Diese unübersichtliche Verkehrssituation stellt für alle Kinder, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen, aber auch die aus den PKW aussteigen, eine große Stresssituation mit hohem Gefährdungspotential dar. Die Polizeibeamten führten zahlreiche Bürgergespräche und erklärten den Kindern, worauf sie achten müssen. Sowohl Anwohner und Lehrer, ein Großteil der Eltern, als auch die kleinen Schülerinnen und Schüler begrüßten die Verkehrskontrollen.

An der Pestalozzischule haben die Polizeibeamten den Schwerpunkt auf ordnungsgemäße Kindersicherungen gelegt. Die Fahrer, die ihre Kinder nicht vorschriftsgemäß gesichert hatten, empfanden die Kontrollen als lästig. Viele Eltern fingen an zu diskutieren und einige feilschten um das Ordnungsgeld. Die Schulleitung hingegen befürwortete die Maßnahmen, ebenso wie die meisten Eltern.

Auch Mitarbeiter der Stadt Mainz waren an den Verkehrskontrollen beteiligt. Sie führten in der Elbestraße Geschwindigkeitsmessungen durch und nahmen Parkverstöße auf.

Gau-Algesheim | Mit Messern aufeinander los gegangen

Am Sonntag (11.08.2019) meldete gegen 12 Uhr eine Hinweisgeberin aus Gau-Algesheim über Notruf eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Eine Person würde am linken Arm bluten. Ein weiterer Zeuge meldete über Notruf bei der Feuerwehr ebenfalls eine körperliche Auseinandersetzung.

Den eintreffenden Polizeibeamten bot sich nach ersten Ermittlungen nachfolgendes Bild:

In der Straße „Am Hippel“ gerieten um die Mittagszeit ein 35-jähiger Franzose und ein 47-jähriger Iraner in Streit. Im Verlauf der körperlichen Auseinandersetzung auf der Straße wird ein Beteiligter vermutlich durch ein Messer unter anderem am Arm verletzt.

Bei der Sachverhaltsaufnahme werden auch bei dem weiteren Beteiligten Schnittverletzungen festgestellt, über deren Ursache bisher ebenfalls keine genauen Angaben gemacht werden können. Die Verletzungen sind bei beiden Beteiligten nicht lebensbedrohlich.

Das Motiv der Auseinandersetzung sowie der genaue Ablauf stehen derzeit noch nicht fest, erste Hinweise lassen vermuten, dass Geldschulden eine Rolle spielen könnten.

Die Polizei Ingelheim ermittelt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Mainz in alle Richtungen.

Gegenstand des Verfahrens ist (lediglich) der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung

Fußball-Bundesliga | Mainzer Opel-Arena belegt Platz 33 – BVB mit beliebtestem Stadion

In welche Stadien gehen Fußballfans besonders gern? Und welche meiden sie lieber? Das Verbraucherportal Testberichte.de hat gut 240.000 Online-Rezensionen zu 55 Fußballstadien ausgewertet und Deutschlands umfangreichstes Stadion-Ranking erstellt.

Mit Platz 33 findet sich die Mainzer Opel-Arena im Mittelfeld wieder. Die Eintracht aus Frankfurt befindet sich mit seiner Commerzbank-Arena auf Platz 11 wieder. Als unbeliebtetes Stadion der 2. Liga rangiert die BRITA-Arena des SV Wehen Wiesbaden auf dem vorletzten Platz des Gesamtrankings.

BVB mit beliebtestem Stadion

Das größte Fußballstadion Deutschlands ist gleichzeitig das beliebteste: Der Signal Iduna Park in Dortmund. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 Sternen bei über 20.000 Bewertungen ist das Zuhause des BVB Tabellenführer.

Beliebtestes Fußballstadion Deutschlands: Signal Iduna Park in Dortmund: Deutschlands beliebteste Fußballtempel stehen in Dortmund | Quelle: „obs/Testberichte.de/BVB“

Die Zuschauer schätzen besonders die „Gänsehautatmosphäre“ dank der „gelben Wand“ sowie die Stadion-Tour, aber auch die Sauberkeit der sanitären Anlagen, das freundliche Personal und die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Union Berlin belegte Platz 2

Auf Platz zwei liegt mit ebenfalls 4,7 Sternen bei rund 3.000 Online-Rezensionen das Stadion An Der Alten Försterei in Berlin-Köpenick. Das Wohnzimmer des 1. FC Union Berlin wird besonders wegen seines familiären Ambientes und der guten Akustik sowie der Nähe zum Spielfeld gelobt. Auch gut: Faire Preise für Essen und Getränke sowie kurze Wartezeiten an den Kassen.

Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,6 bei der Rekordzahl von mehr als 35.000 Bewertungen belegt die Münchner Allianz Arena des Rekordmeisters Bayern München den dritten Platz. Beim „Schlauchboot“ loben die Fans neben der tollen Atmosphäre vor allem die gut organisierten Stadion-Touren, darüber hinaus die gute Anbindung an den Nahverkehr und das freundliche Personal.

In Wiesbaden ist nur das Essen und das Bier gut

Ganz unten in der Zuschauergunst liegt die FLYERALARM Arena in Würzburg mit 3,8 Sternen (bei 150 Bewertungen). Im Heimstadion der Würzburger Kickers ärgern sich Besucher über zu lange Schlange insbesondere vor den Getränkeständen in der ihrer Ansicht nach sanierungsbedürftigen und nicht überdachten „Bruchbude“. Einige sehen jedoch genau das positiv, schließlich sei das „Etwas für Fußballromantiker“.

Die BRITA-Arena in Wiesbaden ist mit 3,9 Sternen (bei knapp 1.000 Bewertungen) Vorletzter im Ranking. Das Heimstadion des SV Wehen Wiesbaden sei „nichts besonderes“ und „nicht elegant“, die Parkplätze seien zu teuer. Gelobt wird aber das gute Essen und Bier.

Auf dem drittletzten Rang landet das Preußenstadion mit einem Durchschnitt von ebenfalls 3,9 (bei gut 1.000 Bewertungen). Den Spielort des SC Preußen Münster beschreiben viele als marode und baufällig. Kritisiert werden auch lange Schlangen, provisorische Toiletten (Dixie-Klos) und zu teures Bier; außerdem das fehlende Dach über dem Gästeblock. Gelobt werden dagegen die Atmosphäre und das Essen. Und immerhin: Verein und Stadt haben vor einigen Monaten bekannt gegeben, dass das Stadion demnächst modernisiert werden soll.

Mittelwert liegt bei 4,34 Sternen

Der Durchschnitt (Mittelwert) aller Bewertungen liegt bei 4,34 Sternen. Das bedeutet, dass alle Stadien mit 4,4 und mehr Sternen überdurchschnittlich bewertet werden (ab Platz 29).

Informationen zur Auswertung von Testberichte.de

Untersucht wurden alle Stadien der ersten, zweiten und dritten Fußball-Bundesliga der Männer. Grundlage der Auswertungen waren alle verfügbaren Google-Rezensionen. Bei gleichem Bewertungsschnitt wurde nach der Anzahl der Bewertungen gewichtet – je mehr, desto besser. Im Ranking außerdem enthalten: Die Zuschauer-Kapazitäten für Bundesligaspiele (Quelle: Wikipedia) und die Heimvereine. Im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße sind zwei Drittligisten beheimatet (TSV 1860 München und Bayern München II). In zwei Stadien spielt außerdem je ein Verein der 1. Frauen-Bundesliga (Bayern München im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße und FF USV Jena im Ernst-Abbe-Sportfeld). Tag der Datenerhebung: 7. August 2019.

Wo ist mein Lieblings-Stadion gelandet? Stadionranking 

 

 

Siebenjähriger wird von E-Bike angefahren

Völklingen. Eine 76 Jahre alte Frau hat auf dem Nordring einen 7-Jährigen mit einem E-Bike umgefahren. Sie hätte nicht auf dem Gehweg unterwegs sein dürfen – und ein anderes Handicap stellte sich später auch noch heraus.