In dieser Serie kommt ein Hund zu Wort: der Don. Der Dicke und ich, wir sind im Krieg. Täglich. Die Schlachten werden mit viel List und wenig Rücksicht geführt. Dabei wäre es so leicht, Frieden herzustellen. Der Dicke müsste einfach nur aufgeben, vor mir Essen verstecken zu wollen. Ich kriege es ohnehin.
Mainz | 31-Jähriger randaliert im Linienbus und schlägt auf 3 Polizeibeamte ein
Am Mittwochmorgen, 02.10.2019 gegen 07:46 Uhr wird der Mainzer Polizei ein aggressiver Mann in einem Linienbus der MVG gemeldet. Als der Bus an der Haltestelle Bismarckplatz anhält, wird der Aggressor einer polizeilichen Kontrolle unterzogen werden.
Hierbei stellt sich heraus, dass es sich um einen bereits polizeilich bekannten 31-Jährigen handelt, der bereits bei der Ansprache durch die Polizeibeamten sehr aufgebracht und aggressiv reagiert. Im Laufe der Kontrolle beginnt der 31-Jährige die eingesetzten Polizeibeamten zu beleidigen und fängt plötzlich an auf zwei Polizeibeamte einzuschlagen.
Nur durch den Einsatz von insgesamt vier Polizeibeamten konnte der Aggressor unter Kontrolle gebracht und fixiert werden.
Drei Polizeibeamte werden durch die Schläge des 31-Jährigen leicht verletzt. Zudem können bei dem 31-Jährigen geringe Mengen Drogen aufgefunden werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz wurde dem 31-Jährigen eine Blutprobe entnommen und er wurde vorläufig festgenommen. Nach einer Vorführung beim Amtsgericht Mainz, wurde gegen den 31-Jährigen, wegen diesem und zurückliegender Vorfälle, Haftbefehl erlassen und er wurde einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.
18 Tote durch illegale „E-Joints“: Warnung vor Konsum
Nachdem in den USA illegale und gestreckte Cannabis-Produkte („E-Joints“) zu mehreren Todesfällen geführt haben, warnt der Verband des eZigarettenhandels (VdeH) vor dem Konsum illegaler „E-Joints“. Gleichzeitig betont der der VdeH den fundamentalen Unterschied zur herkömmlichen E-Zigarette und mahnt die Aufklärung von Verbrauchern an.
Michal Dobrajc, Vorsitzender des VdeH: „‚E-Joints‘ sind keine E-Zigaretten. Rein äußerlich ähneln diese Cartridges zwar der herkömmlichen E-Zigarette, tatsächlich aber handelt es sich um zwei gänzlich verschiedene Produkte.“ Im Fachhandel angebotene E-Zigaretten und nikotinhaltige Flüssigkeiten (Liquids) unterlägen gesetzlichen Kontrollen und einer strengen Regulierung, so Dobrajc. Für die „E-Joints“ gelte das nicht, ihre THC-haltigen Flüssigkeiten seien potenziell lebensgefährlich. Dobrajc: „Illegale ‚E-Joints‘ können einen unbekannten Cocktail aus Betäubungsmitteln, Pestiziden und anderen gesundheitsschädlichen Stoffen enthalten. Wir raten deshalb dringend vom Erwerb und vom Konsum von ‚E-Joints‘ ab.“
Ausschlaggebend für die jüngsten Todesfälle ist, Untersuchungen von US-Behörden zufolge, der Einsatz zähflüssiger Streckmittel, die sich ausschließlich in den THC-haltigen Ölen für „E-Joints“ fanden. Laut übereinstimmenden Berichten handelt es sich dabei um Vitamin-E-Acetat, das sich nicht für die Inhalation eignet und dem Käufer einen hohen THC-Gehalt suggerieren soll. Solche fetten Öle (Lipide) können zu einer Lipidpneumonie führen.
In nikotinhaltigen Liquids für E-Zigaretten hingegen sind in Deutschland Vitamine grundsätzlich als Zusatzstoff gesetzlich untersagt und die Verwendung des Acetats zum Zwecke des Streckens macht weder wirtschaftlichen noch tatsächlichen Sinn, weshalb es in regulären Liquids nicht dafür verwendet wird. „Reguläre Liquids für E-Zigaretten enthalten keine Lipide, Punkt, “ stellt der Vorsitzende des VdeH klar. Labortests in den USA zeigten außerdem, dass einige der auf dem Schwarzmarkt gehandelten Flüssigkeiten für „E-Joints“ mit dem Fungizid Myclobutanil verunreinigt waren, das bei Erhitzung zum lebensgefährlichen Cyanid werden kann. Eine weitere, im New England Journal of Medicine veröffentlichte, pathologische Untersuchung hat gezeigt, dass die Lungenschäden aussehen wie Chemische Pneumonitis, die durch toxische Chemikalien entstehen. „Das sind eindeutige Hinweise darauf, dass es zu einer durch die Inhalation toxischer Substanzen ausgelöste akute Entzündung gekommen ist und es sich nicht um ein grundsätzliches Phänomen aufgrund chronischen Konsums regulierter Produkte handelt,“ so Dobrajc.
Da nicht auszuschließen ist, dass diese „E-Joints“ auch hierzulande auf dem Schwarzmarkt auftauchen, fordert der VdeH eine bessere Verbraucheraufklärung, die den Unterschied zwischen „E-Joints“ und E-Zigaretten betont. „Zwischen den ‚E-Joints‘ in den USA und der herkömmlichen E-Zigarette gibt es keinen Zusammenhang“, sagt Michal Dobrajc, Vorsitzender des VdeH. „All die betroffenen Stoffe finden sich nicht in den herkömmlichen, freiverkäuflichen Liquids. E-Zigaretten bergen deshalb nicht dasselbe Risiko wie ‚E-Joints‘.“
Zu diese Urteil kam jüngst auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ). Beide Institutionen stellten klar, dass die Vorkommnisse in den USA nichts mit regulären E-Zigaretten zu tun haben und verweisen auf die geringere Schädlichkeit von E-Zigaretten im Vergleich zu Tabakrauch.
Michal Dobrajc appelliert an die Medien: „Öffentliche Stellen in Deutschland haben die tatsächliche Lage erkannt und kommunizieren eindeutig, was die eigentliche Gefahr ist. Die Medien haben eine hohe Verantwortung gegenüber Verbrauchern, diesen ebenfalls deutlich zu machen, worin die Gefahr tatsächlich besteht, nämlich in illegalen, verunreinigten und gestreckten ‚E-Joints‘.“
Die amerikanische Centers for Disease Control (CDC) warnt mittlerweile, genau wie schon zuvor die Food and Drug Administration (FDA), ausdrücklich vor dem Erwerb von THC-Produkten aus inoffiziellen Quellen und nicht mehr allgemein vor E-Zigaretten.
Der VdeH weist darauf hin, dass durch die Berichterstattung zu den US-Vorfällen, E-Zigaretten-Nutzer vermehrt zum deutlich schädlicheren Rauchen zurückkehrten. Michal Dobrajc, VdeH-Vorsitzender: „Es ist paradox, dass Verbraucher die E-Zigarette wieder gegen die Tabakzigarette eintauschen – obwohl die E-Zigarette nach wissenschaftlichem Kenntnisstand um 95 Prozent weniger schädlich ist und die Tabakzigarette umgekehrt allein in Deutschland für 110.000 Todesfälle pro Jahr sorgt. Diese Entwicklung ist besorgniserregend, gefährdet Menschenleben und erfordert dringend eine unverzügliche Klarstellung, insbesondere auch in den Medien.“
Wiesbaden | Partnerschaftsjubiläum in Tunbridge Wells
Unter den Wiesbadener Partnerstädten nimmt der traditionsreiche Kurort Tunbridge Wells, etwa 65 km südöstlich von London gelegen, eine besondere Rolle ein. Denn es waren 1960 vier britische Weltkriegsveteranen, die sich mit dem Wunsch nach Aussöhnung und Verständigung auf den Weg nach Wiesbaden machten. Die Kontakte mit ehemaligen Kriegsgegnern mündeten 1970 in einer Städtefreundschaft, die 1989 zu einer Städtepartnerschaft “aufgewertet” wurde.
Den 30. Jahrestag des Partnerschaftsvertrages nahm der dortige “Partnerschafts- und Freundschaftsverein” nun zum Anlass, mit einer Delegation aus Wiesbaden die bestehenden Kontakte zu feiern und zu bekräftigen. Julian Stanyer, der rührige Vorsitzende der “Tunbridge Wells Twinning & Friendship Association” konnte 17 Mit-glieder des Wiesbadener Partnerschaftsvereins unter Leitung seiner Vorsitzenden Christiane Laubach willkommen heißen. Außerdem war in Vertretung von Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende Stadtrat Helmut Nehrbaß angereist, um die Grüße aus dem Rathaus zu überbringen.
Nach einer gemeinsamen Führung durch die pittoreske Kurstadt (mit etwa 60.000 Einwohnern) hatte Nehrbaß Gelegenheit zu einem ausgiebigen Gespräch mit Gemeinderatsmitgliedern und Kulturschaffenden, die Ideen und Vorschläge zur Intensivierung des Austauschs mit der hessischen Landeshauptstadt formulierten. Bei einem abendlichen Empfang, an dem auch James Scholes, der amtierende Bürgermeister von Tunbridge Wells, mehrere Bürgermeister aus der Region, der örtliche Unterhaus-Abgeordnete sowie die Leiterin der Presseabteilung der deutschen Botschaft in London teilnahmen, hob Stadtrat Nehrbaß die besondere Bedeutung dieser Städtepartnerschaft hervor. In einer Situation, in der niemand wisse, ob Großbritannien weiterhin der Europäischen Union angehören werde, sei “diese Verbindung ganz besonders wichtig”. Persönliche Kontakte, Gespräche und kultureller Austausch seien bedeutsame Beiträge zum wechselseitigen Verstehen und zu freundschaftlichen Begegnungen.
Würdiger Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Partnerschaftsjubiläum war dann ein hochrangiges Konzert im Trinity Theatre mit dem Klarinettisten Michael Collins und dem Pianisten Michael McHale.
Rümmelsheim | 56-Jähriger bei Unfall Schwerstverletzt – Polizei sucht Zeugen
Am gestrigen Donnerstag (03.10.2019) ereignete sich bei Rümmelsheim auf der K43 ein Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch Schwerstverletzt wurde.
Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 56-Jähriger gegen 20:00 Uhr mit seinem Fahrzeug die K43 von Waldalgesheim aus kommend in Richtung Rümmelsheim. In einer leichten Linkskurve kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Steinmauer.
Nur kurze Zeit später, stellten Passanten das verunfallte Fahrzeug und alarmierten den Rettungsdienst. Der schwerstverletzte Fahrer, der sich alleine im Fahrzeug befand, wurde noch vor Ort durch einen Notarzt behandelt und anschließen in ein Krankenhaus gebracht.
Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen, die Fahrbahn war während der Unfallaufnahme voll gesperrt. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Kreuznach, unter 0671-88110, zu melden.
Sensation in Doha – Mainzer Niklas Kaul wird jüngster Leichtahtletik-10-Kampf-Weltmeister aller Zeiten
Der Mainzer 21-jährige Niklas Kaul sorgte für eine Sensation bei den Leichtathletikweltmeisterschaften in Doha. Nach einem unglaublichen 1500 Meter-Lauf in der letzten Zehn-Kampf-Disziplin stand fest, dass er der bisher jüngste Weltmeister in der Geschichte des Zehnkampfes ist.
Niklas Kaus, der am 11. Februar 1998 in Mainz geboren wurde, begann 2017, direkt nach seinem Abitur am Gymnasium Nieder-Olm, sein Lehramtsstudium an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

Seine sportlichen Wurzeln liegen beim rheinhessischen TuS Saulheim. Dort spielte Niklas nicht nur Handball, sondern begann auch mit Leichtathletik. Schnell entwickelte Kaul eine besondere Stärke im Speerwurf. Bereits 2011 übertrag er im Alter von 13 Jahren bereits die 50 Meter-Marke und steigerte seine Bestweite auf 51,83 Meter.
Seitdem erreichte Niklas Kaul, der für den USC Mainz startet, jährlich weitere Welt- und Europameistertitel im U18-, U20- und U23-Bereich. Darüber hinaus stellte er Weltrekorde im U18- und U20-Zehnkampf auf.
Die weltmeisterlichen Ergebnisse im Überblick:
- 100 Meter: 11,27 Sekunden
- Weitsprung: 7,19 Meter
- Kugelstoß: 15,10 Meter
- Hochsprung: 2,02 Meter
- 400 Meter-Lauf: 48,48 Sekunden
- 110 Meter Hürden-Lauf: 14,64 Sekunden
- Diskus-Wurf: 49,20 Meter
- Stabhochsprung: 5,00 Meter
- Speerwurf: 79,05 Meter
- 1500-Meter-Lauf: 4:15:70 Minuten
Saarländische Linke wollen Tierversuche stärker begrenzen
Stromberg | Wohnhaus nach Erdrutsch vorübergehend unbewohnbar
Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam es am gestrigen Donnerstagabend (3.10.2019) in der Stromberger Marktstraße gegen 20:00 Uhr zu einem Erdrutsch, bei dem nicht nur ein Wohnhaus in Mitleidenschaft gezogen wurde.
In einer Baugrube für ein Neubauvorhaben, sind aus bisher noch ungeklärter Ursache, etwa 15 Quadratmeter des Randes abgebrochen. Durch den Erdrutsch wurde unter Anderem ein massives Gartenhaus, sowie ein Zaun mit in die Tiefe gezogen und von den Erdmassen verschüttet. Auch Teile des Fundamentes des angrenzenden Wohnhauses wurden frei gelegt.
Gegen 21.50 wurde die Feuerwehr Stromberg an die Unglückstelle alarmiert, um die Bewohner des Hauses zu evakuieren. Ebenfalls wurde ein Bausachverständiger des THW Frankenthal als auch das THW Bad Kreuznach alarmiert.
Nach ersten Einschätzungen der Fachkräfte, ist das Wohnhaus bis die Absicherungsmaßnahmen an der Baugrube nicht abgeschlossen sind, nicht bewohnbar. Weitere gefahrenabwehrende Maßnahmen erfolgen aufgrund der Dunkelheit am heutigen Morgen. Die betroffenen Bewohner kamen bei Nachbarn unter.
Rotes Fleisch gesünder als gedacht
Wie viel rotes Fleisch kann ich essen, ohne dass es für mich gefährlich wird? Wer sich diese Frage kompetent wissenschaftlich beantworten lassen will, muss feststellen: So einfach ist es mit der Wissenschaft nicht immer.
Mainz | Fahrerflucht – Hund erschrickt sich durch heranrasenden PKW und wird überrollt
Am gestrigen späten Mittwochabend musste ein Hundehalter miterleben, wie sein vierbeiniger Freund, von einem PKW überrollt und getötet wurde.
Gegen 22:30 Uhr versucht der Hundehalter, in der Straße Am Gonsenheimer Spieß in Mainz, auf dem Gehweg seinen Hund anzuleinen.
Zur gleichen Zeit kommt, vermutlich ein weißer 3er Golf, mit rasanter Geschwindigkeit, angefahren. Durch die rasante Fahrweise erschrickt sich der Hund und reißt sich von seinem Herrchen los. Dabei rennt er direkt auf die Fahrbahn vor den PKW, der zusätzlich noch beschleunigt hatte.
Der Hund hatte keine Chance und wurde von dem PKW überrollt und verstarb noch an der Unfallörtlichkeit. Der Fahrer des PKW flüchtete von der Unfallörtlichkeit.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Mainz unter: 06131-654210 zu melden.
Polizei hat zwei der vier Rohrbacher Rewe-Einbrecher verhaftet
St. Ingbert-Rohrbach. Die Polizei kann einen Fahndungserfolg vermelden: Zwei der vier mutmaßlichen Täter, die am Freitag in eine Rewe-Filiale in Rohrbach eingebrochen sind, wurden verhaftet. Die Namen der beiden anderen sind der Polizei nach deren Angaben bekannt.
29 Jahre nach der Wiedervereinigung fühlen sich noch viele Deutsche gegenseitig fremd – etwa Saarländer und Pfälzer
Vor 29 Jahren wurde Deutschland wiedervereinigt. Doch manche Deutsche sind sich immer noch fremd und hegen gegenseitige Vorurteile – etwa Pfälzer und Saarländer. Vorsicht: Satire!
IG Metall demonstriert in Saarbrücken für Erhalt der saarländischen Stahlindustrie
Saarbrücken. 2500 Stellen in der saarländischen Stahlindustrie stehen zur Diskussion: 1500 Stellen sollen abgebaut, 1000 weitere Stellen outgesourct werden. Dagegen hat es drei Kundgebungen in Dillingen, Völklingen und Saarbrücken gegeben. Zusammen kamen über 10 000 Teilnehmer. Sie fordern Hilfe aus der Politik.
Fridays for Future wirbt für saarländische Stahlindustrie
Saarbrücken. Die Hochschulgruppe „Fridays for Future“ an der Universität des Saarlandes hat sich mit den Mitarbeitern der saarländischen Stahlindustrie solidarisiert. Die Gruppe ruft auf, sich an der Demonstration zu beteiligen, die an diesem Mittwoch zum Erhalt der 2500 Arbeitsplätze stattfindet, die im Saarland zur Diskussion stehen.
St. Wendeler Kirmes lockt mit Oktoberfest, Karussellen und Wallfahrt
St. Wendel. Die St. Wendeler Kirmes bietet zwischen Mittwoch und Sonntag, 16. und 27. Oktober, Unterhaltung und Erbauliches. Neben den Karussellen und dem Oktober-Festzelt spielt auch die Wallfahrtswoche eine wichtige Rolle.










